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Wissenswerte 2012: Ideen für ein “BarCamp für Online-Journalisten” gesucht

» Wie können Wissenschaftsjournalisten digitale Tools für die Recherche nutzen?

30. Juli 2012 | 12:30 Gelesen: 3148 · heute: 4 · zuletzt: 21. September 2014 3 Reaktionen

Wissenswerte 2012In der letzten Novemberwoche bin ich mal wieder in Bremen. Denn dort findet vom 26. – 28.11.2012 die Wissenswerte statt. Treffpunkt, Austausch- und Ideenforum für alle Wissenschaftsjournalisten und andere Akteure der Wissenschaftskommunikation. Und insofern natürlich auch ein Pflichttermin für mich. Und dieses Jahr erst recht: denn zusammen mit Lars Fischer organisiere ich einen kleinen Teil der Konferenz. Und zwar die Session „BarCamp für Online-Journalisten“. Und für diese Session brauchen wir Ideen, Input und Mithilfe von Euch!

Bis vor wenigen Monaten war es ja fraglich, ob die WISSENSWERTE wieder stattfinden kann. Umso mehr hat es mich gefreut, als dann vor wenigen Wochen die erleichternde Nachricht kam: die WISSENSWERTE 2012 ist gerettet. Natürlich liegt die Organisation und Programmplanung wieder in den bewährten Händen von Franco Zotta und Holger Hettwer, wobei diesmal auch die WPK und der Wissenschaftsjournalimus-Lehrstuhl der TU Dortmund stärker involviert sind. Und neu ist auch, daß für den Montagnachmittag ein etwas experimentelles, neues Format ausprobiert wird.

Neu in mehrfacher Hinsicht: denn erstens wollen wir Euch schon im Vorfeld miteinbeziehen und zweitens wird es dann am 26.11. ab 14:30 Uhr keine 08/15-Keynotes oder eine Podiumsdiskussion o.ä. geben, sondern etwas anderes. Der Reihe nach: wir wollen ein für die WISSENSWERTE neues Format ausprobieren, bei dem Teilnehmer und Interessierte schon im Vorfeld Zielsetzung und Themenspektrum aktiv mitgestalten. Deswegen haben wir uns für das Kurzvortrag-Format „Pecha Kucha“ entschieden.

Dabei hat ein Referent 6 Minuten 40 Sekunden (20 Charts a 20 Sekunden) Zeit, seinen Blickwinkel auf das Thema vorzustellen, gefolgt von einer Viertelstunde Diskussion, bevor der nächste Vortrag dran ist. Die drei (eventuell vier) Referenten sollen unterschiedliche und zueinander komplementäre Perspektiven aufs Thema vortragen, so dass am Ende der Veranstaltung ein Gesamtbild entsteht.

Digitale Tools für die wissenschaftsjournalistische Recherche

Die Vorträge stehen unter dem Oberthema “Wie nutzt man als Wissenschaftsjournalist digitale Tools für die Recherche?” – dabei möchten wir im Vorfeld der Wissenswerte von den potentiellen Teilnehmern erfahren, welche Themen dabei überhaupt für die Praktiker interessant und womöglich bisher vernachlässigt sind und an welchen Perspektiven das meiste Interesse besteht: Best-Practice-Beispiele und Berichte aus der eigenen Arbeit, Zukunftsperspektiven, Gefahren und ihre Vermeidung oder auch neue Arten des Storytellings… Außerdem rufen wir potentielle Referenten und Referentinnen auf, Themen vorzustellen, die ihnen unter den Nägeln brennen.

Welche Themen sollen unbedingt behandelt werden? Wer hat Ideen für eine Präsentation im Pecha-Kucha-Stil?Also meldet euch in den Kommentaren, wenn ihr Themenwünsche oder Themenvorschläge habt, wenn ihr unbedingt zu dem Thema einen Vortrag halten möchtet oder irgendetwas anderes beitragen möchtet. Für besonders gute Ideen hat Lars bereits ein Bier ausgelobt und ich lasse mir auch noch was einfallen. ;-)

Wer hat Ideen und Anregungen? Wer hat evtl. Lust mit einem eigenen Pecha-Kucha-Vortrag in den Ring zu steigen? Wortmeldungen gerne in die Kommentare oder jederzeit per Mail oder andere Kommunikationswege an Lars und mich.

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Marc Scheloske
Marc Scheloske
Ich bin Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Ich schreibe (Fach-)Artikel, blogge und führe Workshops und Schulungen zum Thema 'Wissenschaftskommunikation und Social Media' durch. → weitere Infos
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