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Saft sells » Mangostan – Wundermittel oder Kundennepp? Die fragwürdige Gesundheits-PR für Mangostan-Saft

3. September 2008 | 17:17 Gelesen: 58799 · heute: 27 · zuletzt: 23. October 2014 44 Reaktionen

Sie lesen einen Artikel einer Serie | Inhalt:

  1. Saft sells » Das tropische Wunderelixier aus der Mangostan. Über echte Antioxidantien und obszöne Wellness-PR
  2. Saft sells » Mangostan – Wundermittel oder Kundennepp? Die fragwürdige Gesundheits-PR für Mangostan-Saft

Mangostan-FruchtDer Saft der verführerischen Mangostanfrucht ist hierzulande eher noch ein Geheimtipp. Das soll sich aber ändern, zumindest wenn es nach den beiden Unternehmensgründern Ulrich Jannert und Norman Thier geht.

Um den Mangostan-Saft an den gesundheitsbewußten Kunden zu bringen, jubelt man das Produkt zum Nonplusultra der Nahrungsergänzungsmittel hoch. Mit höchst fragwürdigen Botschaften…

Die PR-Kampagne für ihren Mangostan-Gold-Saft, der durch weitere Zutaten1 aufgepeppt ist, läuft derzeit auf Hochtouren.

Anti-Aging, Healthy Lifestyle, Radikalfänger, Krebsprophylaxe, Cholesterinsenker… – Wer bietet mehr?

Und die Werbekampagne ist wirklich ein Paradebeispiel dafür, wie man ein unverdächtiges Produkt zum Wundermittel hochjubeln kann. Der Saft ist angeblich so einzigartig und revolutionär, daß man auf der Website von “Mangostangold” die Worte “einzigartig” und “revolutionär” in dutzendfacher Ausfertigung aufmarschieren lässt.

Es wird das gesamte Arsenal an Schlagwörtern aufgefahren, das man aus der Gesundheits- und Wellnessbranche kennt. So etwa, wenn man unter “Mangostan-Gold. Das Elixier des Lebens” liest:

Mangostan-Gold besitzt eine klare Alleinstellung durch eine revolutionäre Wirkstoffkombination!

Damit hat Mangostan-Gold eine völlig neue Produktkategorie geschaffen, von der Sie jetzt aktiv profitieren können. Diese auf den Körper abgestimmte bioverfügbare Formel ist eine einzigartige flüssige antioxidanzhaltige Produktkombination.

Das bedeutet, dass Ihr Körper mit jedem Trunk Mangostan-Gold eine wertvolle Konzentration von Xanthonen und Radikalfängern erhält.

Wie wunderbar! Antioxidantien, Radikalfänger – und die “revolutionäre Wirkstoffkombination” darf natürlich nicht vergessen werden. Und natürlich geht es noch besser, wenn man etwa auf den Seiten des offensichtlich eigens gegründeten “Deutschen Instituts für Mangostan & natürliche Antioxidantien” lesen darf:2

Mangostan [...] bietet erstaunlich hervorragende Nährwert- und Radikalfängereigenschaften.

Die moderne Wissenschaft hat erst vor kurzem die unglaublichen, nährstoffreichen Vorteile der Mangostan und ihre weitreichenden gesundheitsfördernden Merkmale erkannt. Neben diversen Vitaminen und Mineralstoffen enthält Mangostan insbesondere Xanthone (aktive Anti-aging-Phenole),3 Polysaccharide, Cathechine, Polysaccharide, Enzyme, Quinone, Stilbene, leistungsfähige Antioxidantien, Phytonutrients sowie ernährungsphysiologisch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Kombination von pflanzlichen Verbindungen ist einzigartig.

Diese Nährstoffe aktivieren die Drüsen und Organe des Körpers. Sie fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem, schützen vor Freien Radikalen und fördern gesunde Stoffwechselprozesse. Der Alterungsprozess wird verlangsamt, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt. Das Risiko, an altersabhängigen Krankheiten zu erkranken, sinkt.

Wie man sieht, wird das gesamte Spektrum der Anti-Aging-Klaviatur bespielt. Denn daß man sich vor “Freien Radikalen” schützen muß, weiß nicht nur Wolfgang Schäuble, sondern auch der um seine Gesundheit besorgte Normalbürger.

Und von Gesundheits- und Pflanzenheilkunde-Aposteln, wie dem gestolperten Hademar Bankhofer, wurde dem Fernsehvolk ja schließlich erfolgreich eingetrichtert, daß es ohne sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien heutzutage einfach nicht mehr geht.

Mangostan-Saft sei Dank: So viel Gesundheit war nie

Bei so vielen tollen und einzigartigen Wirkstoffen, ist es dann auch wenig verwunderlich, gegen welche Gebrechen man sich mit dem täglichen Schluck Mangostansaft angeblich wappnen kann. Die Informationen Werbetexte des zweifellos unabhängigen Instituts lassen jedenfalls aufhorchen – gemäß des “aktuellen wissenschaftlichen Stands” (so die Formulierung auf der Website und den verfügbaren Infodokumenten) wirke Mangostan “nachweislich” (!):

Mangostan das Allheilmittel für alle Fälle? – Zu schön, um wahr zu sein…

  • fiebersenkend
  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • cholesterinsenkend
  • tumorhemmend

Damit natürlich keineswegs genug, denn Mangostan wirkt natürlich auch – “nachweislich” (!) – bei:

  • Allergien
  • Migräne / Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Depressionen / Angstzuständen
  • Geschwüren in Magen, Mund und Darm (u.a. Morbus Crohn)
  • Arthritis
  • Psoriasis
  • Akne
  • Pilzerkrankungen, Haut und Fußpilz
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Schuppenbildung
  • grauem Star (Glaukom)
  • Alzheimer4
  • Parkinson5

Müßig zu erwähnen, daß die Einnahme von Mangostan vorbeugend gegen Osteoporose und Nierenerkrankungen wirke, die Bildung von Blutkörperchen anrege, Virusinfektionen minimiere oder verhindere und insgesamt das Immunsystem stärke. (Schließlich ist es – nachweislich! – ein “Immunomodulator!)

Verkaufsfördernde Anekdoten: Überzeugen mit Patienten- und Leidensgeschichten

Wirklich gruselig wird es allerdings, wenn man sich die Patientenberichte durchliest. Dort haben Kunden ihre begeisterten Erfahrungen dem unabhängigen Institut mitgeteilt. Nicht weiter verwunderlich, daß es in den Texten der Patienten vor Superoxidantien und sonstigen Superlativen nur so wimmelt.

Mangostan als Wunderwaffe bei Asthma, Diabetes oder gar Bandscheibenvorfällen? – Seriöse Studien liegen dazu nicht vor!

Hier liest man über sagenhafte WunderHeilungserfolge, wenn Asthmapatienten oder Diabetiker berichten, daß sie ihre früheren Medikamente nicht mehr oder nur noch minimal benötigen.

Und der Wundersaft muß wirklich magische Kräfte haben: es wird von Bandscheibenvorfällen berichtet, die sich dank Mangostan-Saft in Wohlgefallen auflösen. Schlafstörungen, Schmerzzustände und Erschöpfungszustände gehörten nach Einnahme von Mangostan natürlich ebenso der Vergangenheit an.

Was aber spricht gegen die Mangostan, dieses “Kraftwerk an Nährstoffen”?

Hätte die Mangostan auch nur einen Bruchteil dieser beschriebenen Wirkungen, so wäre das wahrlich revolutionär. Kaum auszudenken, welche Einspareffekte im Gesundheitssystem möglich wären, wenn die ganze Republik dank Mangostan bis ins hohe Alter fit, vital und zellgeschützt bliebe.

Allein: abgesehen von solchen anekdotischen Storys fehlt für die aufgezählten gesundheitlichen Effekte bislang jeder Nachweis. Zwar gibt es durchaus Studien, die etwa Xanthonen attestieren, daß es antioxidativ wirkt. Allerdings handelt es sich hierbei um Versuchsreihen, die lediglich in vitro durchgeführt wurden!

Wie letztes Jahr der WDR recherchierte:

Es gibt allerdings keinen klinischen Nachweis am Menschen. Das bestätigte uns Dr. Bernhard Watzel von der Bundesforschungsanstalt für Lebensmittel. Auch eine umfassende Literaturrecherche der Oecotrophologen an der Uni Bonn im Auftrag des WDR ergab keine wissenschaftlich nachgewiesene positive Wirkung – weder von Xanthonen noch von anderen Inhaltsstoffen der Mangostan-Frucht.

Solche Aussagen – zumal von einem seriösen Institut wie der Bundesforschungsanstalt – sind natürlichetwas  ärgerlich, wenn man doch ein Produkt verkaufen will, das den Markt der Nahrungsergänzungsmittel aufrollen soll.

Nochmal konkret: es gibt tatsächlich Studien, die v.a. den antioxidativen Xanthonen eine hohe Effektivität bescheinigen. Auch die antibakterielle und die prinzipiell tumorhemmende Wirkung lässt sich im Reagenzglas nachweisen. Allerdings gibt es keine (randomisierten doppelt-blinden) klinischen Studien, die die behaupteten Effekte – egal ob man die cholesterinsenkende Wirkung oder andere Parameter heranzieht – zeigen würden. 

Überwältigungstaktik: Lange Listen mit seltsamen Studien – Ergebnisse, die vor Mangostan-Saft warnen, werden verschwiegen…

Die langen Listen mit Studien, die die Heilkraft der Mangostanfrucht belegen sollen, dienen ziemlich offensichtlich allein dem Zweck, den potentiellen Kunden zu suggerieren, die behaupteten Aussagen seien wissenschaftlich-medizinisch abgesichert.

Davon (s.o.) jedoch keine Spur – stattdessen sucht man nach einer anderen Studie vergeblich, die zur Abwechslung tatsächlich den Genuß von Mangostansaft zum Gegenstand hatte.

Nun gut – ist ja auch nicht wirklich verkaufsförderlich, was Leslie P. Wong und Philip J. Klemmer herausfanden: in ihrem Artikel geht es nämlich darum, daß der übermäßige Genuß von Mangostan-Saft zu einer Laktatazidose, einer Übersäuerung des Blutes führen kann.6 

Wie man Kunden für dumm verkauft

Aber die fehlenden Belege scheinen den Ehrgeiz der Marketingmannschaft nur noch weiter anzustacheln. So kann man in einer aktuellen Pressemitteilung, mit der man am 31.8.2008 das Internet vollkleisterte, nachlesen:

“Aus dem synergetischen Verbund der Xanthonereichen MANGOSTAN-Frucht mit starken antioxidativen Naturkräften aus verschiedenen Kontinenten resultiert eine innovative Formel, auf deren Basis Mangostan-Gold als echtes und neuartiges Breitband-Antioxidans fungiert. Das orthomolekulare Nahrungsergänzungsmittel Mangostan-Gold stärkt das Immunsystem nachhaltig. [...]

Getestet an der Sporthochschule Köln und eingetragen in die Kölner Liste, so dass gerade bzw. insbesondere Hoch-Leistungsportler durch die Verringerung der Ausfallzeiten davon profitieren.”

Klingt nicht schlecht – immerhin eine Hochschule, die diesem sagenhaften “orthomolekularen Nahrungsergänzungsmittel” eine tolle Wirkung bescheinigt. So möchte man meinen. Allerdings ist es – man hätte es sich denken können – keineswegs so, daß die Sporthochschule in Köln tatsächlich den Mangostansaft hinsichtlich seiner Wirkung getestet hat.

Mogelpackung: Die Kölner Sportwissenschaftler haben Mangostansaft gar nicht auf leistungsfördernde Effekte getestet.

Der Test und die Aufnahme in die erwähnte “Kölner Liste” meint nämlich nur eines: Leistungssportler können diese Produkte gefahrlos konsumieren, ohne ins Visier der Dopingfahnder zu geraten. Die Kölner Wissenschaftler haben lediglich getestet, ob im Mangostan-Saft anabole Substanzen zu finden sind. Nicht mehr, nicht weniger.

Aber so genau will man das den Kunden, denen man den tollen Saft andrehen will, natürlich vermutlich nicht sagen. Da lässt man – wie Marcus Anhäuser dankenswerterweise recherchiert hat – lieber seine Agenten bzw. Produktberater an allen möglichen Orten das einzigartige Potential dieser Wunderfrucht anpreisen.

Teurer Durst nach Gesundheit: 4 Flaschen Mangostansaft – 119,- Euro!

In der Hoffnung, daß sich ein paar Dumme finden, die bereit sind, für 4 Flaschen des wunderbaren und doch so heuchlerisch vermarkteten Saftes einen stolzen Preis zu zahlen.

Denn ein Schnäppchenpreis ist es ja nicht gerade: 4 Flaschen à 0,75 Liter schlagen mit 119,- Euro zu Buche. Süße, teure Medizin also…

Aber teuer muß der Mangostan-Saft vermutlich sein. Schließlich will man daran verdienen – und dies versucht man mit einem Vertriebsmodell, das seinerseits mehr als obskur ist: denn Mangostan-Saft gibt es ja nicht einfach so beim Händler – Mangostan wird über ein sog. Multi-Level-Marketing (MLM) vertrieben.

Zu diesem Aspekt dieser saftig-unerfreulichen Geschäftsidee folgen in einem letzten Beitrag noch einige Anmerkungen…

 




  1. Zusätzlich enthalten sind etwa die unvermeidliche Acerola-Kirsche oder die exotisch-vielversprechende Longan (asiatische Drachenaugenfrucht), sowie Granatapfel und andere Zutaten. []
  2. Von kaum zu überbietender Frechheit ist übrigens, daß sich das besagte Institut an verschiedenen Stellen als “neutrales und unabhängiges Institut” bezeichnet. []
  3. Und Xanthone werden im Mangostan-PR-Sprech natürlich als “antioxidativ, antiviral, entzündungs-, schmerz- und tumorhemmend” angepriesen. Quelle []
  4. Da Mangostan entzündliche Reaktionen minimiere. []
  5. Da es die Neuronen schütze. []
  6. vgl. Leslie P. Wong, Philip J. Klemmer: „Severe Lactic Acidosis Associated With Juice of the Mangosteen Fruit Garcinia mangostana“. American Journal of Kidney Diseases 2008; Vol. 51, Issue 5: s. 829-833 Abstract. []
Marc Scheloske
Marc Scheloske
Ich bin Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Ich schreibe (Fach-)Artikel, blogge und führe Workshops und Schulungen zum Thema 'Wissenschaftskommunikation und Social Media' durch. → weitere Infos
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Kommentare

44 Reaktionen »

  • Marcus :

    Ein Hammerstück.

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  • Robert :

    Ist halt ein Trend in Zeiten des “Zurück zur Natur”-Hypes und wachsenden Misstrauens in die konventionelle Medizin. Aber einen prinzipiellen Unterschied zu anderen, lang schon bekannten “Naturreligionen” wie Bachblüten, Eigenurin-Therapie oder Hildegardmedizin kann ich nicht erkennen.

    Hier wie dort wird mit Wirkungen argumentiert, die der Konsument einfach glauben muss – und das auch heftig will.

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  • DerOli :

    “Hier wie dort wird mit Wirkungen argumentiert, die der Konsument einfach glauben muss – und das auch heftig will.”

    Eventuell reicht der Glaube aber auch schon. Das funktioniert natürlich nicht, wenn man das Zeug bei Aldi an der Kasse hinterhergeworfen bekommt. Für einige Leute die ein psychosomatisches Leiden haben lohnt sich die Investition sicherlich! Da kann man als aufgeklärter Wissenschaftsblogleser schon fast neidisch werden…

    Ich hätte nichts dagegen naiv, gesund und glücklich zu sein ;o)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Norman Guhr :

    Ich bin Marathonläufer und habe schwere Schmerzprobleme im Lendenwirbelbereich gehabt, …zum Glück keine Bandscheibenvorfälle, aber … “Es wird durch das Hohlkreuz so weitergehen. Mit den Schmerzen muss ich leben oder aufhören mit Sport” (so der Arzt). Die Physiotheraphie hat etwas Linderung gebracht, nach Beendigung alles beim alten. Nun habe ich just zu dieser Zeit begonnen Mangostan-Gold zu trinken. Fakt ist, dass ich seit Monaten völlig schmerzfrei laufe!!!
    Noch ein dummer Zufall: Ich habe Biologie und Chemie studiert. Xanthone sind tatsächlich gute Radikalblocker. Das Entzündungen zwangsläufig abklingen können ist auch logisch.
    Warum diese böse Aggressivität gegenüber Produkten aus Mangostan?
    Übrigens kostet ein Kilo Mangostan ca. 10,-€. Warum sollte ein Fruchtpüree daraus billiger sein? Das ergäbe keinen Sinn.
    Der Verfasser des Artikels hat schlecht recherchiert. Ich nehme an, dass er genau von der Branche, die an solchen Negativmeldungen Interesse haben könnten, …. Den Rest könnt Ihr Euch denken.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marcus :

    @Norman Guhr
    Sie glauben, Mangostan wirkt wie ein Schmerzmittel? Wissen Sie überhaupt, wodurch die Schmerzen entstanden sind?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • DerOli :

    “Ich habe Biologie und Chemie studiert. Xanthone sind tatsächlich gute Radikalblocker.”

    Wow, dann sind Sie ja ein echter Experte! Dann erklären Sie doch mal wie man Radikale “blockt”. Ich habe nämlich in meiner Karriere als Chemiker immer nur davon gehört, dass man Radikale “fangen” kann. Aber abgesehen von der Semantik: Xanthone sind tatsächlich als Radikalfänger bekannt. NUR: Seit wann verursachen denn Radikale Schmerzen, oder Entzündungen? Das ist doch radikaler Unsinn! Die besten Radikalfänger sind wenn man so will übrigens Radikale… nur so als Anmerkung.

    Aber schön, dass es Ihnen wieder besser geht!

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  • Rudi Dachser :

    Nun ja, ob diesen “Beurteilungsrummel um eine PR” wirklich wert ist, wenn man sich bei einem antioxidativen Funtional Drink wundert, dass dieser Anti-Aging-Funktionen erfüllt und Leute sogar – oder gerade deshalb – bereit sind, dafür auch noch Geld zu zahlen?

    Radikalfänger = Antioxidantien haben nun mal diese marketingtechnisch nutzbare Funktion des “FANGENS von FREIEN RADIKALEN = Anti-Aging-Funktion”.

    Der Markt dafür ist offensichtlich vorhanden und die Nachfrage offensichtlich auch. Wenn sich jetzt im freien Markt die Marktkräfte via Angebot und Nachfrage treffen: Was ist daran verwerflich? Die PR selbst? Die Art und Weise: Ein Kundennepp als Wundermittel oder ein Wundermittel als Kundennepp deklassiert? Ist die Suche nach neuen Produktnischen verwerflich? Und wenn Unternehmen wie Mangostan-Gold oder Xango oder Forever Living (Pomesteen) oder Vemma etc. diesen Trend wirtschaftlich nutzen, ist dieses m.E. doch völlig legitim und eigentlich eher unternehmerisch pfiffig… die Akzeptanz entscheidet dann der Kunde selbst.

    Wir leben – zum Glück – in der sozialen Marktwirtschaft und man sollte nicht den Fehler machen, Konsumenten zu bevormunden.

    Jeder darf sich natürlich die Frage stellen:
    1. “Warum sind Leute tatsächlich bereit, für einen Porsche Cayenne so viel Geld auszugeben, wenn man stattdessen einen Golf kaufen könnte, um dann die Differenz an SOS-Kinderdörfer zu spenden…”

    2. “Warum sind Leute tatsächlich bereit, für eine Anti-Aging-Creme so viele Euros zu zahlen, obwohl es eine all-abendliche Gurkenmaske auch tun würde…”

    Tipp: Akzeptiert verschiedene Konsumverhalten, seid tolerant zueinander und wundert Euch nicht über die Kräfte der Marktwirtschaft…

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  • Weder Eva-Maria :

    Guten Abend,
    Ihre Erklärungen zu Mangostan sind ja enorm. Wer möchte nicht seine Beschwerden loswerden und ist geneigt, Mangostan zu versuchen. Ich habe aber eine andere Frage, kennt jemand Nebenwirkungen von Jiaogulan, ich nehme tgl. 2 Blättchen davon ein und erspare mir dadurch ASS und Simvastatin. Kann nirgendwo etwas über Nebenwirkungen erfahren. Wäre schön, wenn es keine gäbe, denn die Pflanzen zu “essen, ist weniger kostspielig als Mangostan und müßte lt. Internet-Recherche ebenso ein Multitalent sein.

    Vielen Dank

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  • Brigitta Schmidt :

    Liebe Eva Maria,
    Jiaogulan hat keine Nebenwirkungen. Du kannst die Blättchen im Salat essen oder Du kannst auch den Tee trinken. Als Nebenwirkung wirst Du zwar 100 Jahre alt, aber diese Nebenwirkung nehmen wir doch gerne in kauf. Ich frage mich auch ob dieser Blog hier von der Pharma-Industrie gesponsert wird, die haben ja immer was gegen alternative und nebenwirkungsfreie Heilmittel aus der Natur.
    Ich trinke jedenfalls Jiaogulan und sogar Mangostan. Andere geben viel Geld für Zigaretten aus und die sind bekanntlich sehr gesundheitsschädlich und viel zu teuer, denn ich finde man kann sich auch billiger umbringen :-)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Brigitta Schmidt:

    Meinetwegen dürfen Sie Jiaogulan-Tee trinken und gerne 100 Jahre alt werden. Und wenn Sie Spaß an Mangostan-Saft haben, dann bitteschön. Ich habe lediglich dargestellt, daß die Versprechen der Mangostan-Saft-Hersteller nicht haltbar, sondern ehrlicherweise irreführend sind.

    Aber noch ein paar Sätze zu ihrer Verdächtigung:

    Ich frage mich auch ob dieser Blog hier von der Pharma-Industrie gesponsert wird…

    Ich habe selten so einen Blödsinn gehört. Wie kommen Sie darauf? Haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte für Ihr Urteil? Oder nehmen Sie es nicht so genau damit, solange eine These Ihnen in den Kram und Ihr Weltbild paßt?

    Würden Sie etwas genauer hinsehen, dann hätten Sie evtl. festgestellt, daß ich auf diesem Blog dutzende pharmakritische Postings (etwa hier) geschrieben habe.

    Und Sie wollen mir bitte nicht ernsthaft erzählen, daß die Pharmaindustrie für solche Artikel Geld zahlen würde, oder?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • @Werkstatt :

    Ach herrje, die Esoterik- & Geistheiler-Tante unterstellt mir, daß meine Werkstatt von der Pharmalobby gesponsert sei: http://is.gd/m06K

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • horst :

    Ist doch klar, dass der Bund etwas anderes rausbekommt. sowas nennt man lobbyismus. oder denkt hier wirklich einer, dass der staat alles macht, damit die menschen gesund bleiben. mit gesunden menschen lässt sich nunmal kein geld verdienen. also mal schnell “krankheiten” wie cholesterin etc. erfunden und die frucht, die bei einheimischen seit jahrhunderten hilft schlecht machen.

    xango kann mist sein, aber deshalb sollte man nicht alles glauben, nur weil ein forscher das rausbekommt. forscher bekommen immer das perfekte ergebnis raus, was auch ihren investoren gefällt, denn sonst gibt es keine gelder mehr. siehe klimawandel vor 20 jahren sagte einer es wird ne erwärmung aufgrund des co2 geben, alle lachten ihn aus und redeten von eiszeit. heute ist es andersherum…alles lächerlich aber keiner wird gezwungen was zu nehmen…

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marcus Witz :

    Habe die Frucht vor zwei Wochen in Malaysia selbst probiert, und nicht diesen beschissenen Saft.

    Geschmack der Fruchtschale: extrem bitter nachgeschmack regelrecht abartig

    Nebenwirkungen Dünschiß Koppine

    erwünschte Wirkungen: gegen Akne und Neurodermites.
    Ansonsten nichts weiter festgestellt

    Horrido

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • uteeee :

    Wer RICHTIG Geld ausgeben möchte holt sich Mangostan über eine dieser Apotheken. Hier werden Sie geholfen ! Oder ?

    http://www.dooyoo.de/nahrungsergaenzung-aufbaupraeparate/mangostan-gold-das-original-750-ml/

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  • Marc :

    @uteeeee:

    Einer der ärgerlichen Aspekte an Mangostan ist zwar auch das obskure Direktvertriebs-Modell, das auf dem Schneeballsystem aufbaut. Aber auch der Apotheken-Verkauf des überteuerten Wundersaftes ist mehr als fragwürdig. Oder sind die Herren und Damen Apotheker selbst in das Vertriebsmodell eingestiegen?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • uteeee :

    @ Marc

    Es wird Niemand gezwungen wo auch immer etwas zu kaufen.
    Im Network-Marketing bzw. Direktvertrieb werden oft qualitativ hochwertige Produkte angeboten, sonst funktioniert das Geschäftsmodel
    nicht.
    Über ein “Schneballsystem” solltest Du Dich aber GENAUER informieren,
    bevor hier falsche Informationen verbreitet werden.

    >Oder sind die Herren und Damen Apotheker selbst in das Vertriebsmodell eingestiegen?<
    Dann haben sie das System nicht verstanden oder können den Hals nicht
    vollbekommen. Da in D an jeder Ecke eine Apotheke ist muss man sich schon etwas einfallen lassen.
    Mangostan ist zumindest ein Angebot OHNE Nebenwirkungen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @uteee:

    Es wird Niemand gezwungen wo auch immer etwas zu kaufen.

    Ach, das tröstet mich aber.

    Ernsthaft: der versprochene Nutzen von Mangostan ist wissenschaftlich nirgendwo plausibel belegt. Darum geht es zunächst einmal.

    Der stattliche Preis und das fragwürdige Vertriebsmodell ist ein anderer Punkt. Und wenn ich von einem Modell schreibe, das auf dem Schneeballsystem basiert, dann weiß ich, was ich schreibe. Um genau zu sein, handelt es sich bei der MangostanGold AG um ein Vertriebsunternehmen, das auf dem Multi-Level-Marketing basiert. Es wird mit wohlklingenden Versprechungen versucht, Kunden zu gewinnen, die als Produktberater weitere Flaschen an neue Endkunden verkaufen. In der weiteren Variante können Produktberater neue Berater anwerben, die dann ihrerseits… Das ist ein hierarchisches Verkaufsmodell, das solange funktioniert, wie genügend neue (dumme?) Mitglieder gewonnen werden können. Ich würde Ihnen empfehlen, sich über das Geschäftsmodell von MangostanGoldAG zu informieren, bevor sie hier kommentieren.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Toni :

    Ich lebe in Thailand. Gerade gestern habe ich auf dem Markt 3 Kilo Mangostan gekauft. Gekostet hat mich das umgerechnet 1 Euro. Rechnet man die recht dicke Schale ab, so bleiben von den 3 Kilo zirka 1 Kilo reines Fruchtfleisch. Da dieses sehr saftig ist, kann man sich leicht ausrechnen, wie sich die Saft-Anbieter hier eine goldene Nase verdienen.

    Ob Mangostan hilft? Keine Ahnung. Ich bin Gottseidank zu gesund um irgendeine heilende Wirkung festzustellen. Aber der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen, und lecker schmeckt die Frucht allemal. Die Schale futtere ich allerdings nicht mit (wie Marcus Witz). Mache ich bei Bananen ja auch nicht.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

    Siegfried Rudolf

    [09. Februar 2014 | 11:39 | # 18 ]

    Ichglaube du bist auch einer von diesen Grosschwätzer,ich bin zur zeit auch in Thailand und habe das Kg Mangoostin auf dem Markt nicht unter 80 Baht gesehen ,das sind zum derzeitigen Kurs von 1 Euro =44,40 Baht Das sind etwa 1,80 Euro pro Kg.Ich habe nicht in den Turistenzentren eingekauft.Ich habe auch Preise gesehen bis 120 Baht. Da habe ich natürlich nicht gekauft.Und du willst 3Kg für einen Euro gekauft haben, etweder hast du einen dummen gefunden oder war die Wahre verdorben. Ich kaufe mir die Mangoostin weil sie mir schmekt und wenn dann noch eine posietiefe Nebenwirkung hatt ist das ja gut.Du kannst mir mal deinen Verkäufer nennen, wenn ich dort vorbeikomme kann ich ja auch billig einkaufen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • 2beers :

    Ich halte das auch für reine Scharlatanerie und finde, wir sollten lieber die Lügen der Pharmaindustrie glauben.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Elli Pirelli :

    norman guhr = norman thier? da wird doch einiges klar!

    mangostan gold=abzocke in ganz großem stil

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Rolf Faisst :

    Da ist eben reine Einstellungs Sache ob man sich mit der Thematik und der Existenz von Freien Radikalen beschäftigt. Diesen schädlichen Umwelteinflüssen setzen wir uns tagtäglich aus und warum sollte man sich nicht davor schützen indem man Mangostan Produkte mit einem sehr hohen Orac Wert als Prävention verwendet. Die ganze Frucht , also auch die mit sehr vielen Antioxidantien ( Xanthone ) ausgestattete Schale wird bei Xango zu einem köstlichen und gesunden Fruchtsaft verarbeitet.Auf [Link gelöscht] gibt es zusätzliche Infos darüber !

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    Lieber Herr Faisst,

    es ikst doch oben beschrieben, daß es keine soliden Studien gibt, die positive Effekte des Mangostan-Saftes belegen. Und die Geschichten von Orac-Werten etc. gehören ebenfalls in die Kategorie Marketing-Märchen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Rudi Dachser :

    Bin etwas verwirrt über die Argumentation von MARC.

    1. Geht es hier allgemein darum, dass MANGOSTAN als Frucht in seiner dargestellten Wirkung als völlig überzogen dargestellt wird?

    oder

    2. Geht es darum, dass der Vertrieb dieser Frucht im MLM-System unanständig sein soll? Obwohl es, nach eigenem Research, zumindest Mangostan Gold über jede Apotheke oder auch in Online-Shops zu bestellen gibt – offensichtlich ganz ohne MLM-Struktur.

    3. Zudem wird hier auch mit – eventuell berechtigten – negativen Artikeln argumentiert, die aber XANGO betreffen (Produkt und Untenehmensname aus den USA). Was hat denn nun dieses Unternehmen mit Mangostan Gold zu tun? Oder ist das die gleiche Truppe?

    4. Die spannende These von einem Vorschreiber, dass die Pharma-Industrie ein großes Interesse daran hat, Naturprodukte & Naturheilkräfte negativ zu diskutieren, und somit auch dieser Blog die Interessen der Phrama-Branche – wenn auch indirekt – vertritt, konnte nicht gnaz entkräftet werden.

    Zumal wenn man die gerade im Sept. 2009 veröffentlichte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie beachtet, die der Pharma-Lobby schon auf die Füße treten KÖNNTE.

    Aber lest selbst über die immunologische Abwehrreaktion der Probanden nach Einnahme von Mangostan ==> http://www.liebertonline.com/doi/abs/10.1089/jmf.2008.0204

    Effect of a Mangosteen Dietary Supplement on Human Immune Function: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Date: 2009 Aug 21, Journal of medicinal food / 12 (4) 2009, pp. 755 – 763.

    Ist das auch alles gelogen und irreführend?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marcus :

    @Rudi Dachser

    eine placebokontrollierte Doppelblindstudie, das ist doch schon mal was. Aber jetzt machen Sie mal die Pferde nicht scheu. Das muss man sich erstmal in Ruhe anschauen. 59 Personen ist jetzt nicht so wirklich viel an Probanden, eine Hälfte ist in der Kontrollgruppe. Außerdem ist es wie immer. Erhöhte Werte von irgendwas, sagt wenig bis gar nichts darüber aus, was am Ende hintenraus kommt, sprich: Führt die angeblich erhöhten Werte auch tatsächlich dazu, das die Leute seltener krank werden und, und und …

    Und der Vorwurf der Pharmalobby, das habe ich nicht verstanden. Als ob die Saftbranche keine Industrie wäre. Der Unterschied ist: Die safthersteller erwecken den den Eindruck, sie würden Säfte mit medizinischer Wirkung verkaufen (“aber dafür natürlich und nicht künstlich/chemisch”). Bleiben aber die Belege der Wirkung schuldig. Denn die sind richtig aufwändig. Denn Wirkung nachzuweisen, ist gar nicht so einfach. da können Sie eine Pharmafirma mal fragen, wie viele Tausend Probanden das braucht.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Wilhelm :

    wer den Unterschied zwischen NETWORK-MARKETING und Schneeballsystem genau wissen möchte, dem empfehle ich das Buch ‘Network-Marketing: Beruf und Berufung’ von Prof.Dr. Michael M. Zacharias (ISBN 3938826088, € 19,80)) – speziell Seite 71. Wissen schützt vor unqualifizierten Äusserungen ;-)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Wilhelm:

    Ach herrje, jetzt kommen Sie mir auch noch mit Herrn Zacharias, dem bekannten Kronzeugen aller MLM-Freunde. Die Studien des Herrn Zacharius (von der Fachhochschule Worms) sind so fragwürdig und die Nähe von Herrn Zacharias zu den Nutznießern des Direktvertriebssystems so offensichtlich, daß ich auf Ihr Argument auch nicht näher einzugehen gedenke.

    Ich verweise höchstens noch auf meinen eigenen Kommentar von oben.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Norman Guhr :

    Hallo,

    da staune ich aber, …
    nach so langer Zeit schaue ich wieder mal auf diese lustige Seite und die Schlammschlacht der Macher ist immer noch im Gange. Von der Pharma-Industrie könnt Ihr wirklich nicht gesponsert sein. Erstens wäre der ganze Auftritt professioneller gestaltet, zweitens würden Profis nicht auf jeden Beitrag so argumentativ unsauber, gereizt reagieren und drittens hat die Pharmaindustrie kein Interesse Naturprodukte zu torpedieren, die sie in vielen Fällen selbst vermarkten.
    Ihr könnt Euch hier gern die Mühe machen und weiter Witzbeiträge auf dieser Seite gestalten, wie die lustigen Namensverwechslungen. Aber wäre nicht vielleicht arbeiten gehen eine sinnvollere Alternative um Frust abzubauen?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Norman Guhr:

    Ach herrje, Ihnen ist auch nichts zu peinlich, oder? Der letzte Kommentar stammte von Oktober und sie kommen daher und quatschen etwas davon, daß die “Schlammschlacht noch in vollem Gange” sei?

    Abgesehen davon bleibt es auch Ihr Geheimnis, wo Sie hier “Witzbeiträge” und “lustige Namensverwechslungen” entdecken. Ich stelle nur fest, daß Sie ein massives Interesse an einem positiven Bild von Mangostan-Gold und den verwandten Produkten haben. Aber was erwartet man auch von einem “Leiter des Mangostan-Kompetenzcenters Sachsen“…

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • HenK :

    Moin!

    Ich hab Gicht und das ist Fakt!

    Bin somit auf der Suche nach Hilfe und alternativen zu Medikamenten.

    Essen hilft gegen Hunger!
    Trinken hilft gegen Durst!
    Schlafen hilft gegen Müdigkeit!
    (Erwiesenermaßen)
    Was aber, bitte hilft gegen Gicht?

    Kann mir jemand helfen?

    Habe den ganzen Thrad gelesen und bin etwas schlauer geworden.
    Hab aber immer noch Gicht und entsprechende Schmerzen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Mr.Panda :

    aufjedenfall sehr interessanter beitrag. Hät ich mir irgendwie denken können dass die studien nicht in vivo sind(wie bei so vielen tollen “wundermitteln”.

    Was mich aber schon interessiert: Da immerwieder eine wirkung bei akne und schuppenflechten angesprochen wird, währ ich daran schon interessiert. Ich hab ziemlich mit diesen verdammten schuppenflechten zu kämpfen, beim asiaten könnte ich sogar mangosteen früchte kriegen. Wenn ein verzehr von den dingern ab und zu mir bei meinen flechten helfen könnte währ ich absolut nicht abgeneigt mir mal ab und zu welche beim asiaten zu holen, wenn sie denn(ohne schale) auch noch lecker, warum nicht?

    Würde mich mal mal interessieren ob andere aus Marcus Witz erfahrungen damit haben, oder ob es wenigstens dazu mal ordentliche in vivo studien gibt.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Octrist :

    Es mangelt hier mal wieder an objektiven Betrachtungen auf beiden Seiten wohlgemerkt.
    Die einen sind laute Scharlatane und die anderen laute Moralisten, doch die tatsächlich gute empirisch-belegbare Wirkung dieser leckeren Frucht geht dabei leider etwas unter.
    Bei der Mangostanfrucht reicht ein kurzer Blick auf Wikipedia um zu wissen, dass hier fast ausschliesslich gehetzt wird!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mangostane
    Auch gibt es viele andere gute wissenschaftliche Quellen.
    Bei mir hat schon die 1€ Dose aus dem AsiaShop um die Ecke sehr geholfen.
    Augen Auf ihr Menschen und lauft nicht jedem Depp hinterher, euer Hirn will genutzt werden und zwar von euch selbst! ;)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc Scheloske :

    @Octrist:

    Im obigen Artikel geht es mir ja v.a. um die Kritik an der Geschäftemacherei (und den Hinweis auf die überzogenen Versprechen wie “Wunderfrucht” etc.). Wieso der Wikipedia-Artikel das möglicherweise entkräftet leuchtet mir nicht ein, dort stolpere ich sofort u.a. über folgende Passage:

    “Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe weist darauf hin, dass „Mangostane keine Wunderpflanze ist, sondern vergleichbar mit Tomaten, Karotten, […]“. Demnach sind die hohen Preise für reinen Mangostane-Saft sowie für Mischungen mit anderen Fruchtsäften allenfalls durch den weiten Transport gerechtfertigt.

    Übermäßiger Genuss von Saft der Mangostanfrucht einschließlich der Verwendung der Bestandteile der Schale selbst (Pericarp), kann zu einer schweren Übersäuerung des Blutes führen.”

    Beide Aussagen sind übrigens mit Quellen belegt.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

    octrist

    [22. Juli 2014 | 16:29 | # 33 ]

    Nun zeigt sich dass sie Meinungsmanipulation betreiben.
    Denn die guten Eigenschaften der “ganz normalen Pflanze” (so wie wir auch “ganz normale Tiere” sind) werden von ihnen nicht hervorgehoben und angeboten, sondern Menschen zu der Annahme hingeführt diese Pflanze bewirke nicht viel gutes.

    Weitere Zitate derselben Wikipedia-Seite:
    “In-vitro-Studien haben folgende Wirkungen der natürlichen Xanthone in der Mangostanfrucht gezeigt: entzündungshemmend,[15] antimikrobiell[16][17] antifungal[18], antiviral[16], anti-SCLC (Lungenkrebs)[19], tumorhemmend[20], geschwürhemmend[20], vor Leberschäden schützend[20], anti-rhinoviral[20] und allergiehemmend.[21]

    Die Xanthone der Mangostanfrucht gelten als wichtige natürliche Antioxidantien.[22][23] Die entzündungshemmenden Eigenschaften der in der Mangostanpflanze natürlich vorkommenden Xanthone sind bedeutend: eine Studie zeigte, dass das Xanthonderivat Gamma-Mangostin einen stark wirksamen COX-Hemmer darstellt.[24] Die COX haben eine zentrale Funktion in der Regulation von Entzündungsgeschehen (Entzündungen, Schmerzen, Fieber).

    In den 1980er Jahren wurde eine antimikrobielle Wirkung der Mangostan-Xanthone festgestellt.[25] Die antimikrobielle Forschung wurde bis in die 1990er und 2000er fortgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Xanthone der Mangostane sowohl Bakterien (darunter antibiotikaresistente Staphylokokken) als auch Viren (wie etwa HIV-1) blockierten.[26][16] In zwei weiteren Studien bewiesen Forscher, dass die Xanthone der Mangostan das Wachstum von sechs verschiedenen krankheiterregenden Pilzen verhinderten.[27][28]

    In einer im Dezember 2011 veröffentlichten Studie wurde die Wirkung von Xanthonen der Mangostan-Frucht in der chemopräventiven Krebsbehandlung untersucht.[29]

    In einer im August 2009 veröffentlichten, placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurde die Wirkung von Mangostan auf die menschliche Immunfunktion untersucht. Sie erbrachte, dass die Einnahme eines mangostanhaltigen Vitamin- und Mineralstoffpräparates eine signifikant verbesserte immunologische Abwehrreaktion der Probanden bewirkte.”

    “Die Mangostan bzw. Mangostanfrucht enthält Antioxidantien in hoher Konzentration. Einige der bekanntesten sind die Xanthone, Stilbene, Tannine, Katechine und Polyphenole. Mangostan hat sich als wirksamer als Vitamin E herausgestellt, was die antioxidative Wirkung betrifft.[1]

    Die Mangostanfrucht ist eine reiche natürliche Quelle für Xanthone. Xanthone sind teils Breitband-Antioxidantien bzw. sogenannte Superantioxidantien; sie können als effektive Entzündungshemmer agieren.[2] Hauptträger der gesundheitlichen Wirkungen ist das Xanthon und Polyphenol Alpha-Mangostin, das vorrangig im Fruchtfleisch der Mangostanfrucht konzentriert ist.”

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Hans Otto :

    Ein herzliches Dankeschön an Herrn Scheloske – Ihr Artikel hat mich gerade noch davor bewahrt, einen Fehler zu machen. Vemma vom Teufel spricht …

    [Auf diesen Kommentar antworten]

    octrist

    [22. Juli 2014 | 16:29 | # 35 ]

    In-vitro-Studien haben folgende Wirkungen der natürlichen Xanthone in der Mangostanfrucht gezeigt: entzündungshemmend,[15] antimikrobiell[16][17] antifungal[18], antiviral[16], anti-SCLC (Lungenkrebs)[19], tumorhemmend[20], geschwürhemmend[20], vor Leberschäden schützend[20], anti-rhinoviral[20] und allergiehemmend.[21]

    Die Xanthone der Mangostanfrucht gelten als wichtige natürliche Antioxidantien.[22][23] Die entzündungshemmenden Eigenschaften der in der Mangostanpflanze natürlich vorkommenden Xanthone sind bedeutend: eine Studie zeigte, dass das Xanthonderivat Gamma-Mangostin einen stark wirksamen COX-Hemmer darstellt.[24] Die COX haben eine zentrale Funktion in der Regulation von Entzündungsgeschehen (Entzündungen, Schmerzen, Fieber).

    In den 1980er Jahren wurde eine antimikrobielle Wirkung der Mangostan-Xanthone festgestellt.[25] Die antimikrobielle Forschung wurde bis in die 1990er und 2000er fortgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Xanthone der Mangostane sowohl Bakterien (darunter antibiotikaresistente Staphylokokken) als auch Viren (wie etwa HIV-1) blockierten.[26][16] In zwei weiteren Studien bewiesen Forscher, dass die Xanthone der Mangostan das Wachstum von sechs verschiedenen krankheiterregenden Pilzen verhinderten.[27][28]

    In einer im Dezember 2011 veröffentlichten Studie wurde die Wirkung von Xanthonen der Mangostan-Frucht in der chemopräventiven Krebsbehandlung untersucht.[29]

    In einer im August 2009 veröffentlichten, placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurde die Wirkung von Mangostan auf die menschliche Immunfunktion untersucht. Sie erbrachte, dass die Einnahme eines mangostanhaltigen Vitamin- und Mineralstoffpräparates eine signifikant verbesserte immunologische Abwehrreaktion der Probanden bewirkte.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Wolfgang M. :

    @Oli

    Öhm seit wenn sind freie radikale denn bitte NICHT an entzündungen beteiligt? Das freie radikale massgeblich(aber nicht alleine) an entzündungen und zellschäden beteiligt sind ist inzwischen genauso erwiesen wie das wir sauerstoff zum atmen brauchen. Sorry aber wo hast du denn bitte diesen schwachsinn her?

    Einige kommentare von “mangostan gegnern” sind genauso schwachsinnig und irreführend wie einige argumente von der “pro mangostan opposition”. Warum ist es für viele eigentlich so schwer sich zu informieren und dinge objektiv und neutral zu betrachten? Wegen leuten wie euch funktionieren nämmlich lügen und abzocken aller art, sei es durch die pharma industrie oder andere alternative marktnischen.

    “Ach herrje, die Esoterik- & Geistheiler-Tante unterstellt mir, daß meine Werkstatt von der Pharmalobby gesponsert sei: http://is.gd/m06K

    Wow, nur weil man interesse an alternativ medizin hat ist man also automatisch eine “esoterick tante”? Ja ne alles klar. Ich bin übrigens atheist, habe tierische probleme unter anderem mit zu hohem histamin und hefepilzen, und bin nach 3 jahren anti-mykotikan extrem enttäuscht worden. Richtig weg bekommen habe ich den hefepilz damit nie leider, im endeffekt wurde der hefepilz so aggressiv und resistent das NICHTS mehr dagegen wirkte, die anti-mykotika wurden irgendwann wirkungslos und der pilz breitete sich trotzdem weiter aus. Angefangen von ketoconazol, bis bifonazol, clotrimazol und was weiß ich was ich nicht noch alles an anti-mykotikan durchprobiert habe. Wie gesagt am ende wirkten anti-mykotika gar nicht mehr. Wenn man aber mal nachdenkt ist es auch logisch, ein hefepilz genau wie z.b. baktieren ist ein lebender organismus, diese können resistenzen entwickeln. Das wird aber interessanterweise nur allzugerne von dermatologen und der pharma lobby unter den teppich gekehrt(auch wieder logisch, wenn die meisten menschen wüssten wie nutzlos anti-mykotika bei hefepilzen sind, würden viele wie ich nach alternativen behandlungsmethoden suchen, sei es balneo-theraphie[UV licht und totes meersalz bäder], ernährung oder andere alternative mittel. Und wenn das der fall währe würde die pharma lobby viel weniger profit machen).

    1,5jahre nach absetzen der anti-mykotika und alternativ theraphien ist meine hefepilz von alleine fast verschwunden, nur zwischen den beinen hält er sich noch hartnäckig. Allerdings gesicht, arme, hände, alles wieder sauber. Ganz ohne anti-mykotika, schon seltsam oder? Wo doch laut pharama industrie sowas gar nicht möglich sein sollte.

    Tut mir leid aber diese erfahrungen haben mir persönlich gereicht um zu wissen dass die pharma industrie in erster linie darauf aus ist sachen zu LINDERN, aber nicht zu heilen. Eine heilung würde bedeuten = einmal geld ausgeben, für immer kuriert. Wo bleibt da der profit? Aber linderung = dauereinnahme ein leben lang! Das bringt viel mehr profit, ausserdem kommen noch diverse nebenwirkungen dazu = man rennt wieder zum artzt oder zur apotheke und lässt sich noch MEHR pillen verschreiben. Wie gesagt ein profitables geschäft.

    Dazu muss man weder eine “esoterik” tante sein noch verschwörungstheorethiker(die ich übrigens genauso verachte wie die pharma industrie da sie genauso wenig neutral und objektiv sind) um das zu verstehen.

    Übrigens die beste wirkung gegen meinen hefepilz habe ich mit gurken aus dem supermarkt erzielt. Aufschneiden, einreiben und einziehen lassen. Hab es eigentlich damals aus verzweiflung benutzt weil meine haut so brannte und schmerzte das ich nichteinmal sitzen konnte. Gurke ist sehr kühlend und befeuchtend und linderte sofort das brennen(was auch meine idee war). Dabei entdeckte ich das es, aus welchem grund auch immer, super gegen meinen hefepilz wirkt.

    Spottbillig und effektiv, und bisher hat der pilz noch keine resistenz gegen die gurke entwickelt. Vermutlich weil gurken keine anti-mykotika sind, sondern die haut harmonisieren und stärken, ein völlig anderes wirkprinzip.

    Wie gesagt diese erfahrungen haben mir persönlich gereicht. Das ganze geld und auch die schmiererein mit allen möglichen anti-mykotischen cremes hätte ich mir getrost sparen können wenn ich das früher gewusst hätte. Nebenwirkungen hatte ich zum glück davon zwar keine, aber das geld und die schmierereien hätte ich mir trotzdem sparen können. Zumal die krankenkassen zu anti-mykotika nichts zuzahlen(jedenfalls meine, KKH), es sei denn der befall ist so schlimm das es schon fast lebensbedrohlich ist, und selbst dann wird nur für kortison gezahlt. Schöner mist.

    @marcus

    “@Norman Guhr
    Sie glauben, Mangostan wirkt wie ein Schmerzmittel? Wissen Sie überhaupt, wodurch die Schmerzen entstanden sind?”

    Wo hat er denn behauptet das es ein schmerzmittel sei? Wie ich schon sagte einige argumente der “mangostan gegner” sind genauso schwachsinnig wie die der “mangostan liebhaber”. Aber kaum einer ist in der lage neutral und objektiv zu schreiben.

    Man man man tut dat weh….

    Und: “da können Sie eine Pharmafirma mal fragen, wie viele Tausend Probanden das braucht.”

    Nein lieber marcus es braucht keine “mehrere tausend” probanden. Es braucht genau mindestens 1110 probanden, nicht mehr aber auch nicht weniger. Dies geschieht nach dem sogennanten 3 phasen modell. Ein pharma wirkstoff muss also 3 phasen durchlaufen um eine zulassung zu kriegen. Phase 1 beeinhalted mindestens 10 testpersonen. Phase 2 mindestens 100 und phase 3 mindestens 1000. Mehr werden allerdings NICHT benötigt, klar man KANN mehr probanden zu einer studie heranziehen, das ist aber optional und KEIN MUSS. Achja übrigens diese studien müssen natürlich auch placebo doppelblind studien sein um eine phase durchlaufen zu können, andere studien werden nicht akzeptiert.

    So und nicht anders lauten die internationalen gesetze. Und es gab nicht wenige wirkstoffe die an der phase 2 oder meistens 3 gescheitert sind, bzw. sich in diesen phasen als entweder nutzlos/zu schwach, mit einem schlechten kosten/nutzen verhältniss oder mit zu vielen nebenwirkungen erwiesen haben.

    Wieder mal gilt: Erst informieren, dann mund aufmachen.

    @marc

    “es ikst doch oben beschrieben, daß es keine soliden Studien gibt, die positive Effekte des Mangostan-Saftes belegen.”

    Sorry aber unsinn. Einige der oben genannten studien sind placebo doppelblind studien am menschen. Was wollen sie denn bitte noch mehr? Was solideres als placebo doppelblind studien am menschen gibt es nunmal nicht.

    Klar kann man die meisten studien(entweder an ratten gemacht, oder in reagenzglässern = in vitro) getrost in die tonne treten. Allerdings wie erwähnt ist ein kleiner teil der studien am menschen gemacht und mit placebo kontrollen ausgestattet. Tut mir leid lieber marc aber neutral und objektiv sieht für mich anders aus. Schlampige recherche in meinen augen.

    Versteht mich nicht falsch, ich stimme voll und ganz zu dass dieses “mangostan gold institut” lügt das sich die balken biegen und ihre produkte viel zu teuer verkauft. Allerdings ist das erstens mal nichts ungewöhnliches, noch heißt es das alle studien nutzlos sind, wie erwähnt sind einige davon placebo doppelblind studien am menschen. Diese als nutzlos oder gelogen zu bezeichnen ist unsinn hoch 3.

    @octrist

    “Es mangelt hier mal wieder an objektiven Betrachtungen auf beiden Seiten wohlgemerkt.”

    Dein wort in gottes ohr, meine rede. Und ein stückweit regt mich das auch tierisch auf. Weil wie erwähnt ist es dank solcher leute das lügen und abzocke überhaupt funktionieren. Und es ist dank solcher leute das ich elenlang experimentieren und mich durchwühlen muss, um auf das eigentlich wahre ergebniss zu kommen. Solche menschen sorgen dafür das menschen wie ich ständig krank sind, verarscht werden, und nie auf einen grünen zweig kommen weil auf allen seiten überall lügner, heuchler und gierige und/oder egostische menschen sitzen, dennen die wahrheit völlig egal ist, das leid anderer menschen genauso, aber hauptsache das eigene ego ist befriedigt und der geldbeutel prall voll nicht wahr?

    Sowas widert mich wirklich ohne ende an. Schon schlimm genug das leute mit der krankheit anderer menschen geld verdienen, aber noch schlimmer wird es, wenn leute in ihrem ego-trip die wahrheit bzw. andere meinungen einfach nicht akzeptieren können, und diesen leuten die krankheiten und das leid anderer menschen dabei völlig egal sind. Denn meisten hier ist doch egal ob und wie mangostan wirkt. Traurig aber es ist leider so, man siehe sich dochmal bitte die kommentare an.

    Anstatt das feuer zu löschen schmeißen hier die meisten auch noch öl hinterher, herzlichen dank, hoffentlich denkt ihr mal drüber nach, und wisst ihr was? Eigentlich wünsche ich das niemanden, aber hoffentlich werdet ihr selber auch mal so krank wie ich oder andere, werdet von scharlatanen der pharma lobby und auch der naturheilkunde veräppelt und abgezockt, und müsst ohne ende leiden und den gleichen mist durchmachen. Vielleicht gehen einigen hier dann endlich mal die augen auf. Schade nur dass die meisten menschen erstmal selber dazu leiden müssen, bevor sie in der lage sind über den schatten ihres eigenen egos zu springen, aber das ist typisch menschliches verhalten leider.

    “Bei der Mangostanfrucht reicht ein kurzer Blick auf Wikipedia um zu wissen, dass hier fast ausschliesslich gehetzt wird!”

    Allerdings warum ein blick auf wikipedia das widerlegen sollte ist mir ebenfalls schleierhaft…

    Allerdings muss ich octrist auch zustimmen das es diverse andere studien(am menschen) gibt die hier tatsächlich unter den teppich gekehrt werden. Allerdings werde diese nicht durch wikipedia bekräftigt.

    Achja und ehe ich das vergesse @Oli

    Zum thema radikalfänger bzw. antioxidantzien, ebenfalls ein zitat von wikipedia:

    “Eine gesunde Ernährung unter Einbeziehung von mit an antioxidativ wirksamen Stoffen reichen Lebensmitteln gilt als effektive Vorbeugung vor Herz-Kreislauferkrankungen,[7][8] eine Schutzwirkung vor bestimmten Krebsarten wird als möglich erachtet, ist jedoch nicht durch aussagekräftige Studien gesichert.[7][9][10]”

    Ebenfalls durch ausreichend quellen belegt. Fazit: Die wirkung von anti-oxidantzien ist definitiv überzogen. Allerdings kann man einige gesundheitsförderne wirkungen von anti-oxidantzien(z.b. auf das herz-kreislauf system) nicht abstreiten.

    Ich würde als fazit behaupten das es bei mangostan ebenfalls der fall ist. Eine wirkung ist dar, allerdings ist sie völlig überzogen dargestellt und manche sachen stimmen auch nicht, andere stimmen aber wiederum.

    Aber wie immer: fast jeder hier kocht sein eigenes süppchen, die eigentliche wirkung und die wahrheit ist hier vielen völlig egal leider, das leid anderer menschen genauso, hauptsache das eigene ego ist befriedigt nicht wahr?

    Aber die meisten hier wollen das alles sowieso nicht hören, wisst ihr was? Dann werdet doch hoffentlich selber mal so krank krepiert doch langsam und jämmerlich vor euch hin! Und schönen dank das ihr leute wie mich, die das nicht wollen, mit durch den dreck zieht. Wie gesagt ihr “pro” und “contra mangostan lobbyisten”, denkt mal drüber nach, und denkt mal über die folgen eures handelns nach und die auswirkungen eurer handlungen auf andere menschen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Roland :

    Erstaunlich, wie lange sich so eine Diskussion ziehen kann. Das Fatale an der Verlogenheit vieler Darstellungen ist, dass man einfach nichts und niemandem mehr trauen kann. Das geht von Werbeversprechen bis hin zu scheinbaren Kundenbewertungen und Blocks… in denen Nutznießer und Konkurrenten verdeckt mitreden. Wie viele der angeblichen positiven Erfahrungsberichte mit Mangostan sind von den Vermarktern selbst? Wie groß sind die Risiken einer Übersäuerung des Blutes mit welchen Konsequenzen? Ich bin vielleicht auch ein Eso-Spinner, aber ich habe keine Lust immerzu verarscht zu werden. Und von Leuten, die nur Ihren eigenen Vorteil im Blick haben zu hören, dass die Leute ja belogen werden wollen. Es gibt tatsächlich Menschen, die integer und erfolgreich sind. Aber es ist ja viel leichter mit Lügen und Halbwahrheiten Erfolg zu haben. Und genau das wird sogar gesellschaftlich immer mehr forciert. Mit dem Ergebnis, dass die Fülle an Informationen, die uns heute geboten wird, in vielen Bereichen keinen Wert mehr hat. Es ist so leicht, Hoffnung wie Zweifel zu schüren und es ist extrem bösartig widerwärtig und egoistisch mit diesen Gefühlen anderer Menschen zu spielen, um sich dadurch Vorteile zu
    verschaffen. Aber was soll man erwarten von einer Gesellschaft, in der Gutmensch zu einem negativen Begriff wird, mit dem Leute, die versuchen moralisch und integer zu handeln, miskreditiert werden. Und ganz ehrlich, das ist kein neues System, sondern so alt wie die Menscheit selbst. Die Medien- und Informationsfülle macht es nur für jeden deutlich, der nach Informationen sucht.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Waninger :

    Wenn ich mir diesen Scheiß von euch allen ,jeden Tag reinziehen
    müsste würde ich schon nicht mehr Leben.
    Habe Mangostan lange genommen, dabei ging es mir sehr gut. Habe
    eine gewisse Zeit ausgesetzt und mein Immunsystem war mal wieder
    ausgereitzt. Vor kurzen nahm ich Mangostan die Zusammenstellung
    habe ich selbst gemacht und siehe da mein Immunsystem wurde wieder
    besser. Ich kann über diese Kommentare hier nur Schmunzeln, ob Abzoke
    oder Btrug muss jeder selbst entscheiden.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Günther :

    Hallo,
    mir ist das Produkt heute als Allheilmittel in Form eines Energiedrinks angeboten worden. Wenn ich so nachlese was da alles tolles drin ist, ists nen Wunder dass das Zeugs nicht über Apotheken vertrieben, sondern ausschließlich über Direct-Marketing läuft.
    Wow die Frucht hat sogar ein Vitamin. Das normaler ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt als Inhaltsstoff. Interessant auch die vielen Verdicker und Säuerungsmittel, die dem ganzen zugesetzt sind.

    Also ein wenig hab ich Ahnung von dem Zeugs. Und wenn ich schon lese dass ich nur 59ml Trinken muss und ich in fast allen Vitaminen eine Tägliche Überdeckung con bis zu 300% habe, der Verkäufer mir gegenüber sitzt und die Begriffe Mineralstoffe Vitamine und Nährstoffe so hinbiegt wie es in seiner Argumentationskette gerade mal in Ordnung ist, dann stimmt was nicht

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Tom :

    Wissenschaft und Studien sind nicht alles. Zu Mangostan kann ich nicht viel sagen, aber Radikalfänger gibt es auch billig und einfacher: Vitamin C. 100g als Pulver gibt es für 1,50 Euro in vielen Drogeriemärkten. 0,5-2g am Tag in Wasser mischen und trinken. Wenn man Dünnpfiff bekommt runterdosieren und langsam steigern.
    Antiviral, -fungal und -bakteriell gibt es schon und das weitaus billiger: Knoblauch, Grapefruit,… Wobei Pilze in dem Sinn keine Krankheit ist sondern ein Symptom, d.h. irgendwas stimmt nicht sonst würden die Pilze nicht überwuchern. Kein Industriezucker konsumieren hilft da gut.
    Immunsystemmodulierend wäre z.B. die Karde.
    Ausleitung geht über Brennessel, Mariendistel, Löwenzahn, Ringelblume, Walnuss, Schafgarbe,…
    Generell essen wir falsch. Grün und bitter ist sehr gesund, macht nur kaum jemand noch. Dazu viel Gemüse, am besten roh oder gedünstet – da hat man alle Nährstoffe und es ist basisch. Tofu zur Not wenn man sonst nicht an alle Aminosäuren kommt, Nüsse, gute Öle, Obst nicht in Übermengen. Laktosefrei wenn man Laktose nicht verträgt. Sauerkraut und gute Naturjoghurts, Lein- und Flohsamen, alle möglichen Körner. Evtl. auf Dinkel umsteigen. Und 2-3 Liter stilles gutes Wasser trinken, am besten Leitungswasser ggf. mit Filter falls arg viel Kalk und Kupfer drin ist. Kostet alles kaum was oder kann man selbst pflücken wenn man nicht gerade in der Großstadt wohnt. Alles nachweislich in der jeweiligen Art und Weise gesund bzw. anregend.
    Natürlich gibt es alles in Pillenform, aber die sollten nur benutzt werden wenn darauf getestet wurde und ggf. ein Mangel festgestellt wurde. So blind Vitamine nehmen oder einseitig irgendwelche Früchte futtern kann kaum taugen, v.a. wenn sie über 100 Euro kosten für eine kleine Portion.
    Ich habe früher nur Mist gefuttert und bin durch mehrere Infektionskrankheiten ganz tief gefallen mit 30 Jahren und darf micht jetzt 1-2 Jahre da raushauen. Ich wünsche niemanden so krank zu werden, aber es zeigt mir, wie weit sich der Mensch vom gesunden Menschenverstand entfernt hat mit der hochindustriellen verzuckerten Nahrung.
    In der Natur ist nämlich gegen alles ein Kraut gewachen. Lediglich bei Hochzeiten und dem Tod probiert man es mit Blumen. Und die Pharmaindustrie? Die erfindet mittlerweile Krankheiten um ihre Medikamente, deren Patente auslaufen, umettikettieren und wiederverkaufen zu können. Prämenstruelles Syndrom mit Cymbalta und wer kein Cholesterinwert wie ein 20 Jähriger hat ist sowieso totkrank – das ist alles milliardenschwere Werbung. Jede Apotheke wirbt mit FSME Schutzimpfungen dabei gibt es in Deutschland im Jahr 100-500 Fälle wovon 2/3 mild verlaufen und ungefährt nur bei 1-3%, meist Männer, wirklich schwere Verläufe mit Spätfolgen zu verzeichnen sind. Dahingegen werden über Borreliose laufend Falschmeldungen verbreitet bei geschätzten 80000-500000 Neuinfektionen im Jahr… Unsere Psychatrien sind voll mit Menschen, die zu einem großen Teil komplett falsch behandelt werden weil nur die Smyptome behandelt werden aber nicht die darunterliegende Krankheit… vielen Menschen wäre dadurch geholfen wenn sie täglich hohe Mengen Salz und Vitamin C nehmen würden. Das klingt so abgefahren, dass es nicht sein kann aber mittlerweile therapieren die Amis damit sogar bis sich die Leute ggf. mehr Leisten können bei schweren Infektionen. Das sind 10 Euro im Monat, die keine Krankenkasse zahlt. Verrückte Welt.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Alexander S. :

    Laut Nährwertangaben strotzt Vemma nur so von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien. Allerdings erfindet Vemma das Rad nicht neu und auch Multivitamin-Ergänzungsmittel gibt es schon seit Ewigkeiten. Auffällig ist aber, dass das Produkt meiner Meinung nach äußerst teuer ist. Eine Monatsration Vemma kostet laut offiziellem Onlineshop 75€. 900€ im Jahr für ein Nahrungsergänzungsmittel? Soll ich euch aufzählen, wie viel Obst und Gemüse ihr von diesem Geld kaufen könntet? Seriösität sieht anders aus. Hoffe man versteht meine Kritik.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

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