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Saft sells » Mangostan – Wundermittel oder Kundennepp? Die fragwürdige Gesundheits-PR für Mangostan-Saft

3. September 2008 | 17:17 Gelesen: 37524 · heute: 17 · zuletzt: 22. May 2013 34 Reaktionen

Sie lesen einen Artikel einer Serie | Inhalt:

  1. Saft sells » Das tropische Wunderelixier aus der Mangostan. Über echte Antioxidantien und obszöne Wellness-PR
  2. Saft sells » Mangostan – Wundermittel oder Kundennepp? Die fragwürdige Gesundheits-PR für Mangostan-Saft

Mangostan-FruchtDer Saft der verführerischen Mangostanfrucht ist hierzulande eher noch ein Geheimtipp. Das soll sich aber ändern, zumindest wenn es nach den beiden Unternehmensgründern Ulrich Jannert und Norman Thier geht.

Um den Mangostan-Saft an den gesundheitsbewußten Kunden zu bringen, jubelt man das Produkt zum Nonplusultra der Nahrungsergänzungsmittel hoch. Mit höchst fragwürdigen Botschaften…

Die PR-Kampagne für ihren Mangostan-Gold-Saft, der durch weitere Zutaten1 aufgepeppt ist, läuft derzeit auf Hochtouren.

Anti-Aging, Healthy Lifestyle, Radikalfänger, Krebsprophylaxe, Cholesterinsenker… – Wer bietet mehr?

Und die Werbekampagne ist wirklich ein Paradebeispiel dafür, wie man ein unverdächtiges Produkt zum Wundermittel hochjubeln kann. Der Saft ist angeblich so einzigartig und revolutionär, daß man auf der Website von “Mangostangold” die Worte “einzigartig” und “revolutionär” in dutzendfacher Ausfertigung aufmarschieren lässt.

Es wird das gesamte Arsenal an Schlagwörtern aufgefahren, das man aus der Gesundheits- und Wellnessbranche kennt. So etwa, wenn man unter “Mangostan-Gold. Das Elixier des Lebens” liest:

Mangostan-Gold besitzt eine klare Alleinstellung durch eine revolutionäre Wirkstoffkombination!

Damit hat Mangostan-Gold eine völlig neue Produktkategorie geschaffen, von der Sie jetzt aktiv profitieren können. Diese auf den Körper abgestimmte bioverfügbare Formel ist eine einzigartige flüssige antioxidanzhaltige Produktkombination.

Das bedeutet, dass Ihr Körper mit jedem Trunk Mangostan-Gold eine wertvolle Konzentration von Xanthonen und Radikalfängern erhält.

Wie wunderbar! Antioxidantien, Radikalfänger – und die “revolutionäre Wirkstoffkombination” darf natürlich nicht vergessen werden. Und natürlich geht es noch besser, wenn man etwa auf den Seiten des offensichtlich eigens gegründeten “Deutschen Instituts für Mangostan & natürliche Antioxidantien” lesen darf:2

Mangostan [...] bietet erstaunlich hervorragende Nährwert- und Radikalfängereigenschaften.

Die moderne Wissenschaft hat erst vor kurzem die unglaublichen, nährstoffreichen Vorteile der Mangostan und ihre weitreichenden gesundheitsfördernden Merkmale erkannt. Neben diversen Vitaminen und Mineralstoffen enthält Mangostan insbesondere Xanthone (aktive Anti-aging-Phenole),3 Polysaccharide, Cathechine, Polysaccharide, Enzyme, Quinone, Stilbene, leistungsfähige Antioxidantien, Phytonutrients sowie ernährungsphysiologisch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Kombination von pflanzlichen Verbindungen ist einzigartig.

Diese Nährstoffe aktivieren die Drüsen und Organe des Körpers. Sie fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem, schützen vor Freien Radikalen und fördern gesunde Stoffwechselprozesse. Der Alterungsprozess wird verlangsamt, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt. Das Risiko, an altersabhängigen Krankheiten zu erkranken, sinkt.

Wie man sieht, wird das gesamte Spektrum der Anti-Aging-Klaviatur bespielt. Denn daß man sich vor “Freien Radikalen” schützen muß, weiß nicht nur Wolfgang Schäuble, sondern auch der um seine Gesundheit besorgte Normalbürger.

Und von Gesundheits- und Pflanzenheilkunde-Aposteln, wie dem gestolperten Hademar Bankhofer, wurde dem Fernsehvolk ja schließlich erfolgreich eingetrichtert, daß es ohne sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien heutzutage einfach nicht mehr geht.

Mangostan-Saft sei Dank: So viel Gesundheit war nie

Bei so vielen tollen und einzigartigen Wirkstoffen, ist es dann auch wenig verwunderlich, gegen welche Gebrechen man sich mit dem täglichen Schluck Mangostansaft angeblich wappnen kann. Die Informationen Werbetexte des zweifellos unabhängigen Instituts lassen jedenfalls aufhorchen – gemäß des “aktuellen wissenschaftlichen Stands” (so die Formulierung auf der Website und den verfügbaren Infodokumenten) wirke Mangostan “nachweislich” (!):

Mangostan das Allheilmittel für alle Fälle? – Zu schön, um wahr zu sein…

  • fiebersenkend
  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • cholesterinsenkend
  • tumorhemmend

Damit natürlich keineswegs genug, denn Mangostan wirkt natürlich auch – “nachweislich” (!) – bei:

  • Allergien
  • Migräne / Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Depressionen / Angstzuständen
  • Geschwüren in Magen, Mund und Darm (u.a. Morbus Crohn)
  • Arthritis
  • Psoriasis
  • Akne
  • Pilzerkrankungen, Haut und Fußpilz
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Schuppenbildung
  • grauem Star (Glaukom)
  • Alzheimer4
  • Parkinson5

Müßig zu erwähnen, daß die Einnahme von Mangostan vorbeugend gegen Osteoporose und Nierenerkrankungen wirke, die Bildung von Blutkörperchen anrege, Virusinfektionen minimiere oder verhindere und insgesamt das Immunsystem stärke. (Schließlich ist es – nachweislich! – ein “Immunomodulator!)

Verkaufsfördernde Anekdoten: Überzeugen mit Patienten- und Leidensgeschichten

Wirklich gruselig wird es allerdings, wenn man sich die Patientenberichte durchliest. Dort haben Kunden ihre begeisterten Erfahrungen dem unabhängigen Institut mitgeteilt. Nicht weiter verwunderlich, daß es in den Texten der Patienten vor Superoxidantien und sonstigen Superlativen nur so wimmelt.

Mangostan als Wunderwaffe bei Asthma, Diabetes oder gar Bandscheibenvorfällen? – Seriöse Studien liegen dazu nicht vor!

Hier liest man über sagenhafte WunderHeilungserfolge, wenn Asthmapatienten oder Diabetiker berichten, daß sie ihre früheren Medikamente nicht mehr oder nur noch minimal benötigen.

Und der Wundersaft muß wirklich magische Kräfte haben: es wird von Bandscheibenvorfällen berichtet, die sich dank Mangostan-Saft in Wohlgefallen auflösen. Schlafstörungen, Schmerzzustände und Erschöpfungszustände gehörten nach Einnahme von Mangostan natürlich ebenso der Vergangenheit an.

Was aber spricht gegen die Mangostan, dieses “Kraftwerk an Nährstoffen”?

Hätte die Mangostan auch nur einen Bruchteil dieser beschriebenen Wirkungen, so wäre das wahrlich revolutionär. Kaum auszudenken, welche Einspareffekte im Gesundheitssystem möglich wären, wenn die ganze Republik dank Mangostan bis ins hohe Alter fit, vital und zellgeschützt bliebe.

Allein: abgesehen von solchen anekdotischen Storys fehlt für die aufgezählten gesundheitlichen Effekte bislang jeder Nachweis. Zwar gibt es durchaus Studien, die etwa Xanthonen attestieren, daß es antioxidativ wirkt. Allerdings handelt es sich hierbei um Versuchsreihen, die lediglich in vitro durchgeführt wurden!

Wie letztes Jahr der WDR recherchierte:

Es gibt allerdings keinen klinischen Nachweis am Menschen. Das bestätigte uns Dr. Bernhard Watzel von der Bundesforschungsanstalt für Lebensmittel. Auch eine umfassende Literaturrecherche der Oecotrophologen an der Uni Bonn im Auftrag des WDR ergab keine wissenschaftlich nachgewiesene positive Wirkung – weder von Xanthonen noch von anderen Inhaltsstoffen der Mangostan-Frucht.

Solche Aussagen – zumal von einem seriösen Institut wie der Bundesforschungsanstalt – sind natürlichetwas  ärgerlich, wenn man doch ein Produkt verkaufen will, das den Markt der Nahrungsergänzungsmittel aufrollen soll.

Nochmal konkret: es gibt tatsächlich Studien, die v.a. den antioxidativen Xanthonen eine hohe Effektivität bescheinigen. Auch die antibakterielle und die prinzipiell tumorhemmende Wirkung lässt sich im Reagenzglas nachweisen. Allerdings gibt es keine (randomisierten doppelt-blinden) klinischen Studien, die die behaupteten Effekte – egal ob man die cholesterinsenkende Wirkung oder andere Parameter heranzieht – zeigen würden. 

Überwältigungstaktik: Lange Listen mit seltsamen Studien – Ergebnisse, die vor Mangostan-Saft warnen, werden verschwiegen…

Die langen Listen mit Studien, die die Heilkraft der Mangostanfrucht belegen sollen, dienen ziemlich offensichtlich allein dem Zweck, den potentiellen Kunden zu suggerieren, die behaupteten Aussagen seien wissenschaftlich-medizinisch abgesichert.

Davon (s.o.) jedoch keine Spur – stattdessen sucht man nach einer anderen Studie vergeblich, die zur Abwechslung tatsächlich den Genuß von Mangostansaft zum Gegenstand hatte.

Nun gut – ist ja auch nicht wirklich verkaufsförderlich, was Leslie P. Wong und Philip J. Klemmer herausfanden: in ihrem Artikel geht es nämlich darum, daß der übermäßige Genuß von Mangostan-Saft zu einer Laktatazidose, einer Übersäuerung des Blutes führen kann.6 

Wie man Kunden für dumm verkauft

Aber die fehlenden Belege scheinen den Ehrgeiz der Marketingmannschaft nur noch weiter anzustacheln. So kann man in einer aktuellen Pressemitteilung, mit der man am 31.8.2008 das Internet vollkleisterte, nachlesen:

“Aus dem synergetischen Verbund der Xanthonereichen MANGOSTAN-Frucht mit starken antioxidativen Naturkräften aus verschiedenen Kontinenten resultiert eine innovative Formel, auf deren Basis Mangostan-Gold als echtes und neuartiges Breitband-Antioxidans fungiert. Das orthomolekulare Nahrungsergänzungsmittel Mangostan-Gold stärkt das Immunsystem nachhaltig. [...]

Getestet an der Sporthochschule Köln und eingetragen in die Kölner Liste, so dass gerade bzw. insbesondere Hoch-Leistungsportler durch die Verringerung der Ausfallzeiten davon profitieren.”

Klingt nicht schlecht – immerhin eine Hochschule, die diesem sagenhaften “orthomolekularen Nahrungsergänzungsmittel” eine tolle Wirkung bescheinigt. So möchte man meinen. Allerdings ist es – man hätte es sich denken können – keineswegs so, daß die Sporthochschule in Köln tatsächlich den Mangostansaft hinsichtlich seiner Wirkung getestet hat.

Mogelpackung: Die Kölner Sportwissenschaftler haben Mangostansaft gar nicht auf leistungsfördernde Effekte getestet.

Der Test und die Aufnahme in die erwähnte “Kölner Liste” meint nämlich nur eines: Leistungssportler können diese Produkte gefahrlos konsumieren, ohne ins Visier der Dopingfahnder zu geraten. Die Kölner Wissenschaftler haben lediglich getestet, ob im Mangostan-Saft anabole Substanzen zu finden sind. Nicht mehr, nicht weniger.

Aber so genau will man das den Kunden, denen man den tollen Saft andrehen will, natürlich vermutlich nicht sagen. Da lässt man – wie Marcus Anhäuser dankenswerterweise recherchiert hat – lieber seine Agenten bzw. Produktberater an allen möglichen Orten das einzigartige Potential dieser Wunderfrucht anpreisen.

Teurer Durst nach Gesundheit: 4 Flaschen Mangostansaft – 119,- Euro!

In der Hoffnung, daß sich ein paar Dumme finden, die bereit sind, für 4 Flaschen des wunderbaren und doch so heuchlerisch vermarkteten Saftes einen stolzen Preis zu zahlen.

Denn ein Schnäppchenpreis ist es ja nicht gerade: 4 Flaschen à 0,75 Liter schlagen mit 119,- Euro zu Buche. Süße, teure Medizin also…

Aber teuer muß der Mangostan-Saft vermutlich sein. Schließlich will man daran verdienen – und dies versucht man mit einem Vertriebsmodell, das seinerseits mehr als obskur ist: denn Mangostan-Saft gibt es ja nicht einfach so beim Händler – Mangostan wird über ein sog. Multi-Level-Marketing (MLM) vertrieben.

Zu diesem Aspekt dieser saftig-unerfreulichen Geschäftsidee folgen in einem letzten Beitrag noch einige Anmerkungen…

 




  1. Zusätzlich enthalten sind etwa die unvermeidliche Acerola-Kirsche oder die exotisch-vielversprechende Longan (asiatische Drachenaugenfrucht), sowie Granatapfel und andere Zutaten. []
  2. Von kaum zu überbietender Frechheit ist übrigens, daß sich das besagte Institut an verschiedenen Stellen als “neutrales und unabhängiges Institut” bezeichnet. []
  3. Und Xanthone werden im Mangostan-PR-Sprech natürlich als “antioxidativ, antiviral, entzündungs-, schmerz- und tumorhemmend” angepriesen. Quelle []
  4. Da Mangostan entzündliche Reaktionen minimiere. []
  5. Da es die Neuronen schütze. []
  6. vgl. Leslie P. Wong, Philip J. Klemmer: „Severe Lactic Acidosis Associated With Juice of the Mangosteen Fruit Garcinia mangostana“. American Journal of Kidney Diseases 2008; Vol. 51, Issue 5: s. 829-833 Abstract. []
Marc Scheloske
Marc Scheloske
Ich bin Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Ich schreibe (Fach-)Artikel, blogge und führe Workshops und Schulungen zum Thema 'Wissenschaftskommunikation und Social Media' durch. → weitere Infos
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Kommentare

34 Reaktionen »

  • Marcus :

    Ein Hammerstück.

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  • Robert :

    Ist halt ein Trend in Zeiten des “Zurück zur Natur”-Hypes und wachsenden Misstrauens in die konventionelle Medizin. Aber einen prinzipiellen Unterschied zu anderen, lang schon bekannten “Naturreligionen” wie Bachblüten, Eigenurin-Therapie oder Hildegardmedizin kann ich nicht erkennen.

    Hier wie dort wird mit Wirkungen argumentiert, die der Konsument einfach glauben muss – und das auch heftig will.

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  • DerOli :

    “Hier wie dort wird mit Wirkungen argumentiert, die der Konsument einfach glauben muss – und das auch heftig will.”

    Eventuell reicht der Glaube aber auch schon. Das funktioniert natürlich nicht, wenn man das Zeug bei Aldi an der Kasse hinterhergeworfen bekommt. Für einige Leute die ein psychosomatisches Leiden haben lohnt sich die Investition sicherlich! Da kann man als aufgeklärter Wissenschaftsblogleser schon fast neidisch werden…

    Ich hätte nichts dagegen naiv, gesund und glücklich zu sein ;o)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Norman Guhr :

    Ich bin Marathonläufer und habe schwere Schmerzprobleme im Lendenwirbelbereich gehabt, …zum Glück keine Bandscheibenvorfälle, aber … “Es wird durch das Hohlkreuz so weitergehen. Mit den Schmerzen muss ich leben oder aufhören mit Sport” (so der Arzt). Die Physiotheraphie hat etwas Linderung gebracht, nach Beendigung alles beim alten. Nun habe ich just zu dieser Zeit begonnen Mangostan-Gold zu trinken. Fakt ist, dass ich seit Monaten völlig schmerzfrei laufe!!!
    Noch ein dummer Zufall: Ich habe Biologie und Chemie studiert. Xanthone sind tatsächlich gute Radikalblocker. Das Entzündungen zwangsläufig abklingen können ist auch logisch.
    Warum diese böse Aggressivität gegenüber Produkten aus Mangostan?
    Übrigens kostet ein Kilo Mangostan ca. 10,-€. Warum sollte ein Fruchtpüree daraus billiger sein? Das ergäbe keinen Sinn.
    Der Verfasser des Artikels hat schlecht recherchiert. Ich nehme an, dass er genau von der Branche, die an solchen Negativmeldungen Interesse haben könnten, …. Den Rest könnt Ihr Euch denken.

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  • Marcus :

    @Norman Guhr
    Sie glauben, Mangostan wirkt wie ein Schmerzmittel? Wissen Sie überhaupt, wodurch die Schmerzen entstanden sind?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • DerOli :

    “Ich habe Biologie und Chemie studiert. Xanthone sind tatsächlich gute Radikalblocker.”

    Wow, dann sind Sie ja ein echter Experte! Dann erklären Sie doch mal wie man Radikale “blockt”. Ich habe nämlich in meiner Karriere als Chemiker immer nur davon gehört, dass man Radikale “fangen” kann. Aber abgesehen von der Semantik: Xanthone sind tatsächlich als Radikalfänger bekannt. NUR: Seit wann verursachen denn Radikale Schmerzen, oder Entzündungen? Das ist doch radikaler Unsinn! Die besten Radikalfänger sind wenn man so will übrigens Radikale… nur so als Anmerkung.

    Aber schön, dass es Ihnen wieder besser geht!

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  • Rudi Dachser :

    Nun ja, ob diesen “Beurteilungsrummel um eine PR” wirklich wert ist, wenn man sich bei einem antioxidativen Funtional Drink wundert, dass dieser Anti-Aging-Funktionen erfüllt und Leute sogar – oder gerade deshalb – bereit sind, dafür auch noch Geld zu zahlen?

    Radikalfänger = Antioxidantien haben nun mal diese marketingtechnisch nutzbare Funktion des “FANGENS von FREIEN RADIKALEN = Anti-Aging-Funktion”.

    Der Markt dafür ist offensichtlich vorhanden und die Nachfrage offensichtlich auch. Wenn sich jetzt im freien Markt die Marktkräfte via Angebot und Nachfrage treffen: Was ist daran verwerflich? Die PR selbst? Die Art und Weise: Ein Kundennepp als Wundermittel oder ein Wundermittel als Kundennepp deklassiert? Ist die Suche nach neuen Produktnischen verwerflich? Und wenn Unternehmen wie Mangostan-Gold oder Xango oder Forever Living (Pomesteen) oder Vemma etc. diesen Trend wirtschaftlich nutzen, ist dieses m.E. doch völlig legitim und eigentlich eher unternehmerisch pfiffig… die Akzeptanz entscheidet dann der Kunde selbst.

    Wir leben – zum Glück – in der sozialen Marktwirtschaft und man sollte nicht den Fehler machen, Konsumenten zu bevormunden.

    Jeder darf sich natürlich die Frage stellen:
    1. “Warum sind Leute tatsächlich bereit, für einen Porsche Cayenne so viel Geld auszugeben, wenn man stattdessen einen Golf kaufen könnte, um dann die Differenz an SOS-Kinderdörfer zu spenden…”

    2. “Warum sind Leute tatsächlich bereit, für eine Anti-Aging-Creme so viele Euros zu zahlen, obwohl es eine all-abendliche Gurkenmaske auch tun würde…”

    Tipp: Akzeptiert verschiedene Konsumverhalten, seid tolerant zueinander und wundert Euch nicht über die Kräfte der Marktwirtschaft…

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  • Weder Eva-Maria :

    Guten Abend,
    Ihre Erklärungen zu Mangostan sind ja enorm. Wer möchte nicht seine Beschwerden loswerden und ist geneigt, Mangostan zu versuchen. Ich habe aber eine andere Frage, kennt jemand Nebenwirkungen von Jiaogulan, ich nehme tgl. 2 Blättchen davon ein und erspare mir dadurch ASS und Simvastatin. Kann nirgendwo etwas über Nebenwirkungen erfahren. Wäre schön, wenn es keine gäbe, denn die Pflanzen zu “essen, ist weniger kostspielig als Mangostan und müßte lt. Internet-Recherche ebenso ein Multitalent sein.

    Vielen Dank

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  • Brigitta Schmidt :

    Liebe Eva Maria,
    Jiaogulan hat keine Nebenwirkungen. Du kannst die Blättchen im Salat essen oder Du kannst auch den Tee trinken. Als Nebenwirkung wirst Du zwar 100 Jahre alt, aber diese Nebenwirkung nehmen wir doch gerne in kauf. Ich frage mich auch ob dieser Blog hier von der Pharma-Industrie gesponsert wird, die haben ja immer was gegen alternative und nebenwirkungsfreie Heilmittel aus der Natur.
    Ich trinke jedenfalls Jiaogulan und sogar Mangostan. Andere geben viel Geld für Zigaretten aus und die sind bekanntlich sehr gesundheitsschädlich und viel zu teuer, denn ich finde man kann sich auch billiger umbringen :-)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Brigitta Schmidt:

    Meinetwegen dürfen Sie Jiaogulan-Tee trinken und gerne 100 Jahre alt werden. Und wenn Sie Spaß an Mangostan-Saft haben, dann bitteschön. Ich habe lediglich dargestellt, daß die Versprechen der Mangostan-Saft-Hersteller nicht haltbar, sondern ehrlicherweise irreführend sind.

    Aber noch ein paar Sätze zu ihrer Verdächtigung:

    Ich frage mich auch ob dieser Blog hier von der Pharma-Industrie gesponsert wird…

    Ich habe selten so einen Blödsinn gehört. Wie kommen Sie darauf? Haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte für Ihr Urteil? Oder nehmen Sie es nicht so genau damit, solange eine These Ihnen in den Kram und Ihr Weltbild paßt?

    Würden Sie etwas genauer hinsehen, dann hätten Sie evtl. festgestellt, daß ich auf diesem Blog dutzende pharmakritische Postings (etwa hier) geschrieben habe.

    Und Sie wollen mir bitte nicht ernsthaft erzählen, daß die Pharmaindustrie für solche Artikel Geld zahlen würde, oder?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • @Werkstatt :

    Ach herrje, die Esoterik- & Geistheiler-Tante unterstellt mir, daß meine Werkstatt von der Pharmalobby gesponsert sei: http://is.gd/m06K

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • horst :

    Ist doch klar, dass der Bund etwas anderes rausbekommt. sowas nennt man lobbyismus. oder denkt hier wirklich einer, dass der staat alles macht, damit die menschen gesund bleiben. mit gesunden menschen lässt sich nunmal kein geld verdienen. also mal schnell “krankheiten” wie cholesterin etc. erfunden und die frucht, die bei einheimischen seit jahrhunderten hilft schlecht machen.

    xango kann mist sein, aber deshalb sollte man nicht alles glauben, nur weil ein forscher das rausbekommt. forscher bekommen immer das perfekte ergebnis raus, was auch ihren investoren gefällt, denn sonst gibt es keine gelder mehr. siehe klimawandel vor 20 jahren sagte einer es wird ne erwärmung aufgrund des co2 geben, alle lachten ihn aus und redeten von eiszeit. heute ist es andersherum…alles lächerlich aber keiner wird gezwungen was zu nehmen…

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marcus Witz :

    Habe die Frucht vor zwei Wochen in Malaysia selbst probiert, und nicht diesen beschissenen Saft.

    Geschmack der Fruchtschale: extrem bitter nachgeschmack regelrecht abartig

    Nebenwirkungen Dünschiß Koppine

    erwünschte Wirkungen: gegen Akne und Neurodermites.
    Ansonsten nichts weiter festgestellt

    Horrido

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • uteeee :

    Wer RICHTIG Geld ausgeben möchte holt sich Mangostan über eine dieser Apotheken. Hier werden Sie geholfen ! Oder ?

    http://www.dooyoo.de/nahrungsergaenzung-aufbaupraeparate/mangostan-gold-das-original-750-ml/

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  • Marc :

    @uteeeee:

    Einer der ärgerlichen Aspekte an Mangostan ist zwar auch das obskure Direktvertriebs-Modell, das auf dem Schneeballsystem aufbaut. Aber auch der Apotheken-Verkauf des überteuerten Wundersaftes ist mehr als fragwürdig. Oder sind die Herren und Damen Apotheker selbst in das Vertriebsmodell eingestiegen?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • uteeee :

    @ Marc

    Es wird Niemand gezwungen wo auch immer etwas zu kaufen.
    Im Network-Marketing bzw. Direktvertrieb werden oft qualitativ hochwertige Produkte angeboten, sonst funktioniert das Geschäftsmodel
    nicht.
    Über ein “Schneballsystem” solltest Du Dich aber GENAUER informieren,
    bevor hier falsche Informationen verbreitet werden.

    >Oder sind die Herren und Damen Apotheker selbst in das Vertriebsmodell eingestiegen?<
    Dann haben sie das System nicht verstanden oder können den Hals nicht
    vollbekommen. Da in D an jeder Ecke eine Apotheke ist muss man sich schon etwas einfallen lassen.
    Mangostan ist zumindest ein Angebot OHNE Nebenwirkungen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @uteee:

    Es wird Niemand gezwungen wo auch immer etwas zu kaufen.

    Ach, das tröstet mich aber.

    Ernsthaft: der versprochene Nutzen von Mangostan ist wissenschaftlich nirgendwo plausibel belegt. Darum geht es zunächst einmal.

    Der stattliche Preis und das fragwürdige Vertriebsmodell ist ein anderer Punkt. Und wenn ich von einem Modell schreibe, das auf dem Schneeballsystem basiert, dann weiß ich, was ich schreibe. Um genau zu sein, handelt es sich bei der MangostanGold AG um ein Vertriebsunternehmen, das auf dem Multi-Level-Marketing basiert. Es wird mit wohlklingenden Versprechungen versucht, Kunden zu gewinnen, die als Produktberater weitere Flaschen an neue Endkunden verkaufen. In der weiteren Variante können Produktberater neue Berater anwerben, die dann ihrerseits… Das ist ein hierarchisches Verkaufsmodell, das solange funktioniert, wie genügend neue (dumme?) Mitglieder gewonnen werden können. Ich würde Ihnen empfehlen, sich über das Geschäftsmodell von MangostanGoldAG zu informieren, bevor sie hier kommentieren.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Toni :

    Ich lebe in Thailand. Gerade gestern habe ich auf dem Markt 3 Kilo Mangostan gekauft. Gekostet hat mich das umgerechnet 1 Euro. Rechnet man die recht dicke Schale ab, so bleiben von den 3 Kilo zirka 1 Kilo reines Fruchtfleisch. Da dieses sehr saftig ist, kann man sich leicht ausrechnen, wie sich die Saft-Anbieter hier eine goldene Nase verdienen.

    Ob Mangostan hilft? Keine Ahnung. Ich bin Gottseidank zu gesund um irgendeine heilende Wirkung festzustellen. Aber der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen, und lecker schmeckt die Frucht allemal. Die Schale futtere ich allerdings nicht mit (wie Marcus Witz). Mache ich bei Bananen ja auch nicht.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • 2beers :

    Ich halte das auch für reine Scharlatanerie und finde, wir sollten lieber die Lügen der Pharmaindustrie glauben.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Elli Pirelli :

    norman guhr = norman thier? da wird doch einiges klar!

    mangostan gold=abzocke in ganz großem stil

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Rolf Faisst :

    Da ist eben reine Einstellungs Sache ob man sich mit der Thematik und der Existenz von Freien Radikalen beschäftigt. Diesen schädlichen Umwelteinflüssen setzen wir uns tagtäglich aus und warum sollte man sich nicht davor schützen indem man Mangostan Produkte mit einem sehr hohen Orac Wert als Prävention verwendet. Die ganze Frucht , also auch die mit sehr vielen Antioxidantien ( Xanthone ) ausgestattete Schale wird bei Xango zu einem köstlichen und gesunden Fruchtsaft verarbeitet.Auf [Link gelöscht] gibt es zusätzliche Infos darüber !

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    Lieber Herr Faisst,

    es ikst doch oben beschrieben, daß es keine soliden Studien gibt, die positive Effekte des Mangostan-Saftes belegen. Und die Geschichten von Orac-Werten etc. gehören ebenfalls in die Kategorie Marketing-Märchen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Rudi Dachser :

    Bin etwas verwirrt über die Argumentation von MARC.

    1. Geht es hier allgemein darum, dass MANGOSTAN als Frucht in seiner dargestellten Wirkung als völlig überzogen dargestellt wird?

    oder

    2. Geht es darum, dass der Vertrieb dieser Frucht im MLM-System unanständig sein soll? Obwohl es, nach eigenem Research, zumindest Mangostan Gold über jede Apotheke oder auch in Online-Shops zu bestellen gibt – offensichtlich ganz ohne MLM-Struktur.

    3. Zudem wird hier auch mit – eventuell berechtigten – negativen Artikeln argumentiert, die aber XANGO betreffen (Produkt und Untenehmensname aus den USA). Was hat denn nun dieses Unternehmen mit Mangostan Gold zu tun? Oder ist das die gleiche Truppe?

    4. Die spannende These von einem Vorschreiber, dass die Pharma-Industrie ein großes Interesse daran hat, Naturprodukte & Naturheilkräfte negativ zu diskutieren, und somit auch dieser Blog die Interessen der Phrama-Branche – wenn auch indirekt – vertritt, konnte nicht gnaz entkräftet werden.

    Zumal wenn man die gerade im Sept. 2009 veröffentlichte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie beachtet, die der Pharma-Lobby schon auf die Füße treten KÖNNTE.

    Aber lest selbst über die immunologische Abwehrreaktion der Probanden nach Einnahme von Mangostan ==> http://www.liebertonline.com/doi/abs/10.1089/jmf.2008.0204

    Effect of a Mangosteen Dietary Supplement on Human Immune Function: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Date: 2009 Aug 21, Journal of medicinal food / 12 (4) 2009, pp. 755 – 763.

    Ist das auch alles gelogen und irreführend?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marcus :

    @Rudi Dachser

    eine placebokontrollierte Doppelblindstudie, das ist doch schon mal was. Aber jetzt machen Sie mal die Pferde nicht scheu. Das muss man sich erstmal in Ruhe anschauen. 59 Personen ist jetzt nicht so wirklich viel an Probanden, eine Hälfte ist in der Kontrollgruppe. Außerdem ist es wie immer. Erhöhte Werte von irgendwas, sagt wenig bis gar nichts darüber aus, was am Ende hintenraus kommt, sprich: Führt die angeblich erhöhten Werte auch tatsächlich dazu, das die Leute seltener krank werden und, und und …

    Und der Vorwurf der Pharmalobby, das habe ich nicht verstanden. Als ob die Saftbranche keine Industrie wäre. Der Unterschied ist: Die safthersteller erwecken den den Eindruck, sie würden Säfte mit medizinischer Wirkung verkaufen (“aber dafür natürlich und nicht künstlich/chemisch”). Bleiben aber die Belege der Wirkung schuldig. Denn die sind richtig aufwändig. Denn Wirkung nachzuweisen, ist gar nicht so einfach. da können Sie eine Pharmafirma mal fragen, wie viele Tausend Probanden das braucht.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Wilhelm :

    wer den Unterschied zwischen NETWORK-MARKETING und Schneeballsystem genau wissen möchte, dem empfehle ich das Buch ‘Network-Marketing: Beruf und Berufung’ von Prof.Dr. Michael M. Zacharias (ISBN 3938826088, € 19,80)) – speziell Seite 71. Wissen schützt vor unqualifizierten Äusserungen ;-)

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Wilhelm:

    Ach herrje, jetzt kommen Sie mir auch noch mit Herrn Zacharias, dem bekannten Kronzeugen aller MLM-Freunde. Die Studien des Herrn Zacharius (von der Fachhochschule Worms) sind so fragwürdig und die Nähe von Herrn Zacharias zu den Nutznießern des Direktvertriebssystems so offensichtlich, daß ich auf Ihr Argument auch nicht näher einzugehen gedenke.

    Ich verweise höchstens noch auf meinen eigenen Kommentar von oben.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Norman Guhr :

    Hallo,

    da staune ich aber, …
    nach so langer Zeit schaue ich wieder mal auf diese lustige Seite und die Schlammschlacht der Macher ist immer noch im Gange. Von der Pharma-Industrie könnt Ihr wirklich nicht gesponsert sein. Erstens wäre der ganze Auftritt professioneller gestaltet, zweitens würden Profis nicht auf jeden Beitrag so argumentativ unsauber, gereizt reagieren und drittens hat die Pharmaindustrie kein Interesse Naturprodukte zu torpedieren, die sie in vielen Fällen selbst vermarkten.
    Ihr könnt Euch hier gern die Mühe machen und weiter Witzbeiträge auf dieser Seite gestalten, wie die lustigen Namensverwechslungen. Aber wäre nicht vielleicht arbeiten gehen eine sinnvollere Alternative um Frust abzubauen?

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Marc :

    @Norman Guhr:

    Ach herrje, Ihnen ist auch nichts zu peinlich, oder? Der letzte Kommentar stammte von Oktober und sie kommen daher und quatschen etwas davon, daß die “Schlammschlacht noch in vollem Gange” sei?

    Abgesehen davon bleibt es auch Ihr Geheimnis, wo Sie hier “Witzbeiträge” und “lustige Namensverwechslungen” entdecken. Ich stelle nur fest, daß Sie ein massives Interesse an einem positiven Bild von Mangostan-Gold und den verwandten Produkten haben. Aber was erwartet man auch von einem “Leiter des Mangostan-Kompetenzcenters Sachsen“…

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • HenK :

    Moin!

    Ich hab Gicht und das ist Fakt!

    Bin somit auf der Suche nach Hilfe und alternativen zu Medikamenten.

    Essen hilft gegen Hunger!
    Trinken hilft gegen Durst!
    Schlafen hilft gegen Müdigkeit!
    (Erwiesenermaßen)
    Was aber, bitte hilft gegen Gicht?

    Kann mir jemand helfen?

    Habe den ganzen Thrad gelesen und bin etwas schlauer geworden.
    Hab aber immer noch Gicht und entsprechende Schmerzen.

    [Auf diesen Kommentar antworten]

  • Mr.Panda :

    aufjedenfall sehr interessanter beitrag. Hät ich mir irgendwie denken können dass die studien nicht in vivo sind(wie bei so vielen tollen “wundermitteln”.

    Was mich aber schon interessiert: Da immerwieder eine wirkung bei akne und schuppenflechten angesprochen wird, währ ich daran schon interessiert. Ich hab ziemlich mit diesen verdammten schuppenflechten zu kämpfen, beim asiaten könnte ich sogar mangosteen früchte kriegen. Wenn ein verzehr von den dingern ab und zu mir bei meinen flechten helfen könnte währ ich absolut nicht abgeneigt mir mal ab und zu welche beim asiaten zu holen, wenn sie denn(ohne schale) auch noch lecker, warum nicht?

    Würde mich mal mal interessieren ob andere aus Marcus Witz erfahrungen damit haben, oder ob es wenigstens dazu mal ordentliche in vivo studien gibt.

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  • Octrist :

    Es mangelt hier mal wieder an objektiven Betrachtungen auf beiden Seiten wohlgemerkt.
    Die einen sind laute Scharlatane und die anderen laute Moralisten, doch die tatsächlich gute empirisch-belegbare Wirkung dieser leckeren Frucht geht dabei leider etwas unter.
    Bei der Mangostanfrucht reicht ein kurzer Blick auf Wikipedia um zu wissen, dass hier fast ausschliesslich gehetzt wird!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mangostane
    Auch gibt es viele andere gute wissenschaftliche Quellen.
    Bei mir hat schon die 1€ Dose aus dem AsiaShop um die Ecke sehr geholfen.
    Augen Auf ihr Menschen und lauft nicht jedem Depp hinterher, euer Hirn will genutzt werden und zwar von euch selbst! ;)

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  • Marc Scheloske :

    @Octrist:

    Im obigen Artikel geht es mir ja v.a. um die Kritik an der Geschäftemacherei (und den Hinweis auf die überzogenen Versprechen wie “Wunderfrucht” etc.). Wieso der Wikipedia-Artikel das möglicherweise entkräftet leuchtet mir nicht ein, dort stolpere ich sofort u.a. über folgende Passage:

    “Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe weist darauf hin, dass „Mangostane keine Wunderpflanze ist, sondern vergleichbar mit Tomaten, Karotten, […]“. Demnach sind die hohen Preise für reinen Mangostane-Saft sowie für Mischungen mit anderen Fruchtsäften allenfalls durch den weiten Transport gerechtfertigt.

    Übermäßiger Genuss von Saft der Mangostanfrucht einschließlich der Verwendung der Bestandteile der Schale selbst (Pericarp), kann zu einer schweren Übersäuerung des Blutes führen.”

    Beide Aussagen sind übrigens mit Quellen belegt.

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  • Hans Otto :

    Ein herzliches Dankeschön an Herrn Scheloske – Ihr Artikel hat mich gerade noch davor bewahrt, einen Fehler zu machen. Vemma vom Teufel spricht …

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