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	<title>Recherche Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Feb 2019 18:36:13 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Recherche Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Der Mythos der &#8222;Google Generation&#8220; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten &#124; Werkstattnotiz LXXXI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 13:44:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieviele Jahre ist es her, daß das einstige Tenniswunderkind Boris Becker in einem Werbespot strahlend verkündete: &#8222;Ich bin drin!&#8220;? Es war &#8211; das vorweg &#8211; 1999 als der rotblonde Nationalheld für einen amerikanischen Internetkonzern als Werbefigur agierte. Doch seitdem sind die technischen Zugangsbarrieren, um ins weltweite Datennetz einzutauchen, immer niedriger geworden. Das Internet ist &#8211; ... <a title="Der Mythos der &#8222;Google Generation&#8220; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten &#124; Werkstattnotiz LXXXI" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/" aria-label="Mehr Informationen über Der Mythos der &#8222;Google Generation&#8220; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten &#124; Werkstattnotiz LXXXI">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/">Der Mythos der &#8222;Google Generation&#8220; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten | Werkstattnotiz LXXXI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-271" style="margin: 7px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/suche.jpg" alt="Suche" width="175" height="131" /><strong>Wieviele Jahre ist es her, daß das einstige Tenniswunderkind Boris Becker in einem Werbespot strahlend verkündete: &#8222;Ich bin drin!&#8220;? Es war &#8211; das vorweg &#8211; 1999 als der rotblonde Nationalheld für einen amerikanischen Internetkonzern als Werbefigur agierte.</strong></p>
<p>Doch seitdem sind die technischen Zugangsbarrieren, um ins weltweite Datennetz einzutauchen, immer niedriger geworden. Das Internet ist &#8211; zumindest in den Industrienationen &#8211; ein überall verfügbares Jedermann-Medium. Die Selbstverständlichkeit mit der heute das Internet von Angehörigen aller Altersschichten genutzt wird, ist beeindruckend. Und für die Jugendlichen gehören E-Mail, Web 2.0 und Google zum ganz gewöhnlichen Medieninventar, oder?</p>
<p><strong>Gnade der späten Geburt?: &#8222;digital natives&#8220;</strong></p>
<p>Jedenfalls klingt die These durchaus plausibel, daß es sich bei der Generation der heutigen Schüler und Studenten um &#8222;<a  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_native" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digital natives</a>&#8220; handelt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/#footnote_0_270" id="identifier_0_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Manchmal wird auch der Begriff &bdquo;Net-Generation&ldquo; verwandt. Meint aber dasselbe.">1</a> Um jene glückliche Generation also, die sich den Umgang mit den neuen Web-Technologien nicht mühsam aneignen mußte, sondern für die E-Mail, MySpace und die Bestellung bei Amazon zur selbstverständlichen Sozialisation gehört.</p>
<p>Das Problem ist nur: die These von der &#8222;<a  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_generation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Generation Google</a>&#8220; ist empirisch keineswegs haltbar. Wie eine hochinteressante britische Studie zeigt, ist es eben nicht so, daß heutige Jugendliche (oder auch Studenten) in der digitalen Welt vollkommen souverän agierten.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/#footnote_1_270" id="identifier_1_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Heute schreibt Andrian Kreye in der SZ zum selben Thema und verweist auf eine Studie der Uni Sheffield. Mehr Details nennt er nicht. Ich bin aber recht sicher, da&szlig; Kreye die Studie (s. Link) als Vorlage diente.">2</a></p>
<h4><span class="pullquote_left">Die Internetkompetenz von Jugendlichen und Studenten ist deutlich geringer als man denkt. Und: ihre Eltern holen auf!</span></h4>
<p>Im Gegenteil: ca. 20% der heute 18-24jährigen sind sogar vollkommen desinteressiert am Internet und können als &#8222;digitale Dissidenten&#8220; bezeichnet werden. Die Fertigkeit im Umgang mit den digitalen Medien (&#8222;digital literacy&#8220;) bewegt sich auf einem deutlich geringeren Level, als man gemeinhin vermutet. Und: die ältere Generation holt stark auf.</p>
<p>Die Studie, die im Auftrag und unter Regie der British Library durchgeführt wurde, hält noch weitere spannende Erkenntnisse parat. Und sie sorgt für reichlich Desillusion, was die Internet-Kompetenz von Schülern und Studenten angeht.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: medium;">Einige der Mythen über die &#8222;Google Generation&#8220;:</span></strong></span></p>
<p><strong> 1. Jugendliche sind kompetenter im Umgang mit dem Internet (&#8222;Digital literacy&#8220;)</strong></p>
<p>Nur teilweise richtig. Nur rund ein Drittel der 18-24jährigen weist gute Anwendungsfertigkeiten auf. Der Rest ist mit komplexen Webanwendungen überfordert und bevorzugt sehr einfache Applikationen oder läßt es ganz bleiben. Die Generation 40+ holt rasant auf.</p>
<p><strong>2. Jugendliche eignen sich neue (Internet-/IT-)Kenntnisse selbstständig an</strong></p>
<p>Mythos. Jugendliche lernen nicht schneller und nicht anders als ihre Eltern.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/#footnote_2_270" id="identifier_2_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das ist zugegeben ein erstaunlicher Befund, aber man sollte sich durch die eigenen Erfahrungen eben nicht t&auml;uschen lassen.">3</a></p>
<p><strong>3. Jugendliche und Studenten sind Recherche-Experten (&#8222;Information literacy&#8220;)</strong></p>
<p>Mythos. Bei der Informationsbeschaffung im Web und selbst bei der Recherche über Suchmaschinen bewegen sich die Kenntnisse auf einem äußerst niedrigen, ich finde: traurigen Level. Die Kompetenzwerte hinken noch hinter der &#8222;Digital literacy&#8220; (Punkt 1) zurück.</p>
<p><strong>4. Jugendliche bevorzugen Info-Häppchen, längere Texte sind nicht interessant</strong></p>
<p>Ebenso ein Mythos. Studien zeigen, daß über alle Altersschichten hinweg der Trend hin zur Bevorzugung von etwas kürzeren Informationseinheiten geht. Ebenso werden Texte, die durch visuelle Informationen angereichert sind, präferiert. Aber dies gilt auch für ältere Nutzer.</p>
<p>Leider konnten die Autoren einen anderen &#8222;Mythos&#8220; nicht entkräften. Denjenigen der &#8222;Copy&amp;Paste-Generation&#8220; &#8211; hier zeigten die Trends recht eindeutig, daß Plagiate immer stärker vorkommen und in Schule und Universität die <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/26/spurensuche-ueber-die-verlockungen-des-internets-und-die-unvermeidlichkeit-von-plagiaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kopie fremder Inhalte zur Regel werde</a>.</p>
<p><strong>Ernüchternde Ergebnisse</strong></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie, die im Januar veröffentlicht wurde, sind jedenfalls ernüchternd. Es wird deutlich, daß die bloße Tatsache, daß sich Studenten zu Hundertausenden bei StudiVZ oder MySpace tummeln, keineswegs zur kurzschlüssigen Annahme führen darf, Studenten verfügten folglich auch über entsprechende Internet- bzw. Medienkompetenzen.</p>
<p>Die Mediennutzungsgewohnheiten haben sich zwar verändert, aber die Kompetenz, das Web sinnvoll, etwa für wissenschaftliche Recherchen, zu nutzen, ist weitgehend unterentwickelt. Insofern wundere ich mich auch gar nicht weiter, wenn etwa <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2008/04/web-baracke.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorin Popa folgendes berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Nun war ich gestern mittag mit drei Mädels (21, 25, 27) verabredet, die gerade ihr Diplom abschließen und übernächste Woche ein Assessment Center durchmachen müssen. Keine einzige von ihnen war auf die Idee gekommen, im Internet danach zu googeln, was sie da erwarten könnte und wie man sich am besten auf so einen Einstellungstest vorbereite.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wer bringt den Studenten endlich bei, daß man das Internet wirklich sinnvoll durchforsten und durchstöbern kann? Zu glauben, die Studenten in den Seminaren brächten all die Kenntnisse mit, um selbstständig in den Webarchiven zu recherchieren, wäre jedenfalls hoffnungslos naiv.</p>
<div class="links_kurz"><strong> Die Studie als PDF:</strong></p>
<ul>
<li>British Library and JISC (2008): <a href="http://www.bl.uk/news/pdf/googlegen.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Information Behaviour of the Researcher of the Future</a></li>
</ul>
<p><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li>Pressemitteilung der British Library:  <a href="http://www.bl.uk/news/2008/pressrelease20080116.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pioneering research shows ‘Google Generation’ is a myth,</a> 16.1.2008</li>
<li>Kreye, Andrian: <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/517/171016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die digitale  Eisdiele</a>, Süddeutsche Zeitung, 24.4.2008</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423705930?ie=UTF8&#038;tag=wwwleichtathl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423705930">Der Schatz auf Pagensand</a><img decoding="async" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwleichtathl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423705930" width="1" height="1" border="0" alt="Der Mythos der &quot;Google Generation&quot; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten | Werkstattnotiz LXXXI" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Google+Generation">Google Generation</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/digital+natives">Digital Natives</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Informationskompetenz">Informationskompetenz</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_270" class="footnote">Manchmal wird auch der Begriff &#8222;<a href="http://weblog.histnet.ch/archives/920" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Net-Generation</a>&#8220; verwandt. Meint aber dasselbe.</li><li id="footnote_1_270" class="footnote">Heute schreibt Andrian Kreye in der SZ zum selben Thema und verweist auf eine Studie der Uni Sheffield. Mehr Details nennt er nicht. Ich bin aber recht sicher, daß Kreye die Studie (s. Link) als Vorlage diente.</li><li id="footnote_2_270" class="footnote">Das ist zugegeben ein erstaunlicher Befund, aber man sollte sich durch die eigenen Erfahrungen eben nicht täuschen lassen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/">Der Mythos der &#8222;Google Generation&#8220; » Von digitalen Analphabeten in den Universitäten | Werkstattnotiz LXXXI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Esoterik, Obskurantismus und die &#8222;Geheime Physik&#8220; » Die &#8222;Welt&#8220; läßt sich bereitwillig als Reklameforum mißbrauchen &#124; Werkstattnotiz LXXXII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 07:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz offenbar hat die Frühjahrsmüdigkeit in den Redaktionsstuben der &#8222;Welt&#8220; zugeschlagen. Die dortigen Wissenschafts-Redakteure sind zu faul, um selbst anständige Texte zu schreiben und sogar zur Recherche fehlt ihnen die Kraft. Ich nenne es Arbeitsverweigerung. Das Blog &#8222;Begrenzte Wissenschaft&#8220; mausert sich immer mehr zu meinem favorisierten Watch-Blog, wenn es um Schlampereien und Verfehlungen des Wissenschaftsjournalismus ... <a title="Esoterik, Obskurantismus und die &#8222;Geheime Physik&#8220; » Die &#8222;Welt&#8220; läßt sich bereitwillig als Reklameforum mißbrauchen &#124; Werkstattnotiz LXXXII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/" aria-label="Mehr Informationen über Esoterik, Obskurantismus und die &#8222;Geheime Physik&#8220; » Die &#8222;Welt&#8220; läßt sich bereitwillig als Reklameforum mißbrauchen &#124; Werkstattnotiz LXXXII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/">Esoterik, Obskurantismus und die &#8222;Geheime Physik&#8220; » Die &#8222;Welt&#8220; läßt sich bereitwillig als Reklameforum mißbrauchen | Werkstattnotiz LXXXII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-277" style="margin-left: 6px; margin-right: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/tunnel_01.jpg" alt="Tunnel" width="175" height="236" /><strong>Ganz offenbar hat die Frühjahrsmüdigkeit in den Redaktionsstuben der &#8222;Welt&#8220; zugeschlagen. Die dortigen Wissenschafts-Redakteure sind zu faul, um selbst anständige Texte zu schreiben und sogar zur Recherche fehlt ihnen die Kraft. Ich nenne es Arbeitsverweigerung.</strong></p>
<p>Das Blog &#8222;Begrenzte Wissenschaft&#8220; mausert sich immer mehr zu meinem favorisierten Watch-Blog, wenn es um Schlampereien und Verfehlungen des Wissenschaftsjournalismus geht. Ich selbst habe mich die letzten Tage etwas in Blogosphärenabstinenz geübt, so daß ich <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/27/das-ende-der-welt-quantenverdummung-als-qualitats-wissenschaftsjournalismus/" target="_blank">den Artikel von kamenin</a> mit etwas Verspätung zur Kenntnis genommen habe.</p>
<h4 class="pullquote_left">Wie komfortabel war doch das Journalistenleben, als es noch keine Blogger gab&#8230;</h4>
<p>Der geschilderte Fall ist aber in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Erstens illustriert er das &#8211; gelinde gesagt eigenwillige &#8211; Berufsverständnis von einigen Wissenschaftsjournalisten (v.a. wenn sie in der Redaktion der &#8222;Welt&#8220; sitzen).</p>
<p>Zweitens wird auch hier nochmals deutlich, worin eine Stärke wissenschaftlicher Weblogs liegt: nämlich der Medienkritik.</p>
<p>Was ist vorgefallen? In der &#8222;Welt&#8220; war ein umfänglicher Text von Rolf Froböse zu lesen, darin schildert der Autor anekdotenreich Nahtod-Erfahrungen und andere übersinnliche Phänomene. Das irritierende: der Text steht im Wissenschaftsteil. Dort durfte man dann also u.a. folgendes lesen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Hat die Naturwissenschaft etwas zu solchen Vorstellungen [Nahtod etc.]<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/#footnote_0_276" id="identifier_0_276" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Meine Erg&auml;nzung.">1</a> zu sagen? Inzwischen gibt es eine Reihe von namhaften Physikern, die solche Effekte für real halten. Dabei kommen sie zu dem revolutionären Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt. Das Fundament für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Erstaunlich für den Wissenschaftsteil einer sich seriös gerierenden Zeitung. Wie auch immer. Froböse vermengt die Namen einiger renommierter Wissenschaftler mit seinem Privat(aber)glauben und würzt das alles mit Zutaten aus der Küche der Quantenphysik. Das Problem ist m.E. weniger, daß über Nahtoderlebnisse und ähnliches berichtet wird, sondern daß der Eindruck erweckt wird, als ließe sich das alles in naher Zukunft (oder vielleicht sogar jetzt schon?) wissenschaftlich beschreiben oder gar belegen.</p>
<p>Die Erklärung für diesen mehr als obskuren Text, der uns über Quantenzustände von Geist und Seele belehren will und darüber informiert, daß sich zum Todeszeitpunkt <em>&#8222;die Seele mit Lichtgeschwindigkeit verabschiedet&#8220;</em>, ist übrigens ganz banal. Herr Froböse ist Journalist<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/#footnote_1_276" id="identifier_1_276" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wohl irgendwie auch Chemiker. Jedenfalls tingelt er mit seiner Kernthese &bdquo;Ein universeller Quantencode k&ouml;nnte unser Leben nach dem Tod bestimmen&ldquo; durch einschl&auml;gige Online- und Blogportale.">2</a> und hat soeben ein Buch mit dem Titel &#8222;Geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal.&#8220; geschrieben. Und dafür schlägt er eifrig auf der Werbetrommel.</p>
<p><strong>Die &#8222;Welt&#8220; als Reklameblatt</strong></p>
<p>Irrititierend ist aber, daß die Welt solchen Marketingmaßnahmen ein Forum bietet &#8211; denn bereits letzte Woche wäre in Blogs <a href="http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/04/19/jenseitige-quantenphsiker/" target="_blank">nachzulesen</a> gewesen, daß der Text von Froböse teilweise haarsträubende Faktenfehler und Schludrigkeiten aufweist,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/#footnote_2_276" id="identifier_2_276" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da wird bspw. behauptet, die quantenmechanische Verschr&auml;nkung sei &bdquo;vor kurzem&ldquo; von Anton Zeilinger entdeckt worden, obwohl diese Entdeckung eher aufs Jahr 1982 datiert werden mu&szlig; und Alain Aspect. zuzuschreiben ist.">3</a> sowie renommierte Physiker sinnentstellend oder schlicht falsch zitiert werden. Einmal ganz davon abgesehen, daß der gesamte Artikel (und das Buch vermutlich ebenso) eher zum Gruseln ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/#footnote_3_276" id="identifier_3_276" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einige fachliche Anmerkungen zur Quantenphysik hat &uuml;brigens ebenfalls kamenin nachgereicht: hier.  Ich selbst bin auf dem Gebiet auch alles andere als sattelfest. Einige Essays und kurze Texte von Heisenberg, Pauli, Weizs&auml;cker und Co. habe ich zwar gelesen und mir ist in Grundz&uuml;gen klar, was die &bdquo;Kopenhagener Deutung&ldquo; zum Ausdruck bringt, aber ich bin dann doch Sozial- und kein Naturwissenschaftler.">4</a></p>
<p>Erstaunlich ist ganz einfach, daß die Möchtegern-Wissenschaftsjournalisten der &#8222;Welt&#8220; offenbar zu faul und dusselig sind, um auch nur 5 Minuten zu Herrn Froböse zu recherchieren. Da hätten sich dann <a href="http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2008-03-30-4217" target="_blank">Interviews</a> gefunden, wo dieser zu Protokoll gibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;So wird beispielsweise nicht mehr ausgeschlossen, dass das Herabfallen eines Bildes von der Wand und der zeitgleiche Tod eines nahen Verwandten auf einem physikalischen Effekt basiert, der aus dem Verschränkungsprinzip der Quantenmechanik abgeleitet werden kann.&#8220; [Statement von Herrn Froböse]</p></blockquote>
<p>Kein Wunder, daß der Kollege kamenin einigermaßen sauer ist. Ich schließe mich übrigens seinem Urteil an:</p>
<blockquote><p>&#8222;Sowas in den Wissenschaftsteil zu schreiben, ist eine Frechheit, weil Menschen, die sich auf solche Meldungen auch verlassen müssen, den Schwachsinn nicht beurteilen können und den hinterher noch ernst nehmen. Das ist wissenschaftlich unhaltbar und in der Kritik- und Ahnungslosigkeit vom wissenschaftsjournalistischen Standpunkt aus, den die Redaktion mit dem Abdruck übernommen hat, nicht nur unverschämt, sondern direkt erbärmlich.&#8220; [Kommentar von kamenin]</p></blockquote>
<p>Bevor man solche Texte, wie den des Herrn Froböse abdruckt, sollte man seinen Laden ehrlicherweise zusperren. Würde mich ein wissenschaftlicher Blog mit so einem Quark belästigen, würde er sofort aus meiner Feedreader-Liste fliegen. Leider kann ich das mit dem Wissenschaftsteil der &#8222;Welt&#8220; nicht machen, den hatte ich mir ohnehin nie zugemutet&#8230;</p>
<div class="links_kurz">Hier der Stein des Anstoßes:</p>
<ul>
<li>Froböse, Rolf: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html" target="_blank">Die Seele existiert auch nach dem Tod</a>, Die Welt, 25.4.2008</li>
</ul>
<p>Nachlesen kann man einige Erläuterungen zu diesem Tiefpunkt des Wissenschaftsjournalismus auf folgenden Seiten:</p>
<ul>
<li>Begrenzte Wissenschaft: <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/27/das-ende-der-welt-quantenverdummung-als-qualitats-wissenschaftsjournalismus/" target="_blank">Das Ende der WELT: Quantenverdummung als Qualitäts-Wissenschaftsjournalismus</a>, 27.4.2008</li>
</ul>
<ul>
<li>Kritisch gedacht: <a href="http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/04/19/jenseitige-quantenphsiker/" target="_blank">Jenseitige Quantenphysiker oder wie Rolf Froböse sein Buch besser verkaufen will</a>, 19.4.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Esoterik">Esoterik</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Nahtod">Nahtod</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Quantenphysik">Quantenphysik</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_276" class="footnote">Meine Ergänzung.</li><li id="footnote_1_276" class="footnote">Und wohl irgendwie auch Chemiker. Jedenfalls tingelt er mit seiner Kernthese &#8222;Ein universeller Quantencode könnte unser Leben nach dem Tod bestimmen&#8220; durch einschlägige Online- und Blogportale.</li><li id="footnote_2_276" class="footnote">Da wird bspw. behauptet, die quantenmechanische Verschränkung sei &#8222;vor kurzem&#8220; von Anton Zeilinger entdeckt worden, obwohl diese Entdeckung eher aufs Jahr 1982 datiert werden muß und Alain Aspect. zuzuschreiben ist.</li><li id="footnote_3_276" class="footnote">Einige fachliche Anmerkungen zur Quantenphysik hat übrigens ebenfalls kamenin nachgereicht: <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/28/einfuhrung-in-quantenphysik-verschrankung-und-die-lugen-der-esoterik/" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.  Ich selbst bin auf dem Gebiet auch alles andere als sattelfest. Einige Essays und kurze Texte von Heisenberg, Pauli, Weizsäcker und Co. habe ich zwar gelesen und mir ist in Grundzügen klar, was die &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Deutung" target="_blank">Kopenhagener Deutung</a>&#8220; zum Ausdruck bringt, aber ich bin dann doch Sozial- und kein Naturwissenschaftler.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/esoterik-obskurantismus-und-die-geheime-physik-die-welt-laesst-sich-bereitwillig-als-reklameforum-missbrauchen-werkstattnotiz-lxxxii/">Esoterik, Obskurantismus und die &#8222;Geheime Physik&#8220; » Die &#8222;Welt&#8220; läßt sich bereitwillig als Reklameforum mißbrauchen | Werkstattnotiz LXXXII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Aktion mit Vorbildcharakter: Wissenschaftsverlag Sage bietet kostenlosen Onlinezugriff &#124; kurz&#038;knapp05</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 08:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt einige Aspekte des internationalen Wissenschaftssystems, die kritikwürdig sind. Die Machtposition der großen Wissenschaftsverlage ist eine davon. Die großen, prestigeträchtigen und leider allzu profitablen Verlage spielen, wenn es um eine Dynamisierung von Wissenschaft und eine Öffnung hin zu einer &#34;Wissenschaft 2.0&#34; geht, leider häufig eine negative Rolle.&#160; Derzeit läßt allerdings die &#34;SAGE Publications&#34;, einer ... <a title="Aktion mit Vorbildcharakter: Wissenschaftsverlag Sage bietet kostenlosen Onlinezugriff &#124; kurz&#038;knapp05" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/aktion-mit-vorbildcharakter-wissenschaftsverlag-sage-bietet-kostenlosen-onlinezugriff-kurzknapp05/" aria-label="Mehr Informationen über Aktion mit Vorbildcharakter: Wissenschaftsverlag Sage bietet kostenlosen Onlinezugriff &#124; kurz&#038;knapp05">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt einige Aspekte des internationalen Wissenschaftssystems, die kritikwürdig sind. Die Machtposition der großen Wissenschaftsverlage ist eine davon. Die großen, prestigeträchtigen und leider allzu profitablen Verlage spielen, wenn es um eine Dynamisierung von Wissenschaft und eine Öffnung hin zu einer &quot;<em>Wissenschaft 2.0</em>&quot; </strong><strong>geht, leider häufig eine negative Rolle.&nbsp;</strong></p>
<p>Derzeit läßt allerdings die &quot;SAGE Publications&quot;, einer der genannten Besitzstandswahrer im akademischen Geschäft, mit einer interessanten und erfreulichen Aktion aufhorchen: <strong>noch bis zum 30. November</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/aktion-mit-vorbildcharakter-wissenschaftsverlag-sage-bietet-kostenlosen-onlinezugriff-kurzknapp05/#footnote_0_136" id="identifier_0_136" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man sollte sich also beeilen und die kommenden Tage mal 1-2 Stunden zur Zeitschriftenrecherche nutzen&hellip;">1</a> bietet der Sage-Verlag einen <a href="http://online.sagepub.com/" target="_blank">kostenlosen Onlinezugriff</a> auf alle seine Zeitschriftentitel. Die Aktion gab es &#8211; wie ich <a href="http://www.strengejacke.de/2007-11-11/kostenlose-sage-publikationen-im-november/" target="_blank">bei Daniel lese</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/aktion-mit-vorbildcharakter-wissenschaftsverlag-sage-bietet-kostenlosen-onlinezugriff-kurzknapp05/#footnote_1_136" id="identifier_1_136" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Besten Dank f&uuml;r den Hinweis!">2</a> &#8211; anscheinend schon einmal im Februar, aber man sollte diese aktuelle Gelegenheit sicher nutzen und nicht auf eine baldige Wiederholung hoffen. </p>
<p>Gerade für (freischaffende Sozial-)Wissenschaftler ist das eine attraktive Gelegenheit, um vom heimischen Schreibtisch aus viele spannende Artikel per PDF ins eigene Archiv zu schaufeln. Und das Angebot, das quer durch die akademischen Disziplinen geht, ist wirklich groß. Für mich sind bspw. folgende Zeitschriften besonders interessant:</p>
<p><em>Acta Sociologica<br />Current Sociology<br />Science Communication<br />Science Technology &amp; Society<br />Sociology</em></p>
<p>Eine kurze Registrierung (dauert nicht länger als 2 Minuten) genügt und schon kann man die einzelnen Jahrgänge durchstöbern oder gezielt bestimmte Artikel herunterladen. Und die Suchfunktion und die Navigation (das als Randbemerkung) fällt ebenfalls positiv auf. <a href="http://online.sagepub.com/" target="_blank">Hier geht&#8217;s auf die Sage-Website.</a> </p>
<p>Alles in allem: eine nette vorweihnachtliche Geste &#8211; andere Verlage (Elsevier, Springer und Co.) dürften sich das gerne zum Vorbild nehmen. ;-)</p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_136" class="footnote">Man sollte sich also beeilen und die kommenden Tage mal 1-2 Stunden zur Zeitschriftenrecherche nutzen&#8230;</li><li id="footnote_1_136" class="footnote">Besten Dank für den Hinweis!</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/aktion-mit-vorbildcharakter-wissenschaftsverlag-sage-bietet-kostenlosen-onlinezugriff-kurzknapp05/">Aktion mit Vorbildcharakter: Wissenschaftsverlag Sage bietet kostenlosen Onlinezugriff | kurz&#038;knapp05</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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