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Pflichttermin für Pop-Gourmets: Bavarian Open heißt jetzt on3radio-Festival | Werkstattnotiz 117

29. September 2008 | 16:00 Gelesen: 6743 · heute: 3 · zuletzt: 19. October 2017 Noch keine Kommentare

Wissen Sie schon, was Sie am 29. November diesen Jahres machen? Nein? Dann habe ich hier einen wirklich unschlagbaren Tipp: denn an diesem Samstagabend findet in München das diesjährige “Bavarian Open Festival” statt. Wer es versäumt, sich rechtzeitig Konzerttickets zu sichern, wird es bereuen.

München, obwohl nördlichste Stadt Italiens, versinkt Ende November oder Anfang Dezember meist in grauem Nieselregen. Ob sich daran nach dem gestrigen Wahldebakel für die CSU was ändert,1 vermag ich nicht zu sagen. Aber auch vollkommen unabhängig von der hocherfreulichen Trendwende in der bayerischen Politik, sei am letzten Novemberwochenende ein Münchenbesuch unbedingt angeraten.

Denn am Abend des 29.11. öffnet der Bayerische Rundfunk seine Pforten und stellt die drei Sende- und Aufnahme-Studios des Funkhauses einem ganz besonderen Musikereignis zur Verfügung. 2003 hatte die damalige Zündfunk-Redaktion zum ersten Mal das “Bavarian Open Festival” organisiert. Seitdem kommen einmal jährlich rund 20 Bands im BR-Funkhaus zusammen, um das Publikum mit musikalischen Darbietungen zu begeistern.

Ich erinnere mich an großartige Konzerte von Superpunk, den Sternen, Slut, Nova International, Roman Fischer, “The Stars” aus Kanada, Cat Power, den “Hidden Cameras”  oder an den sagenhaften Auftritt von Peter Licht vor zwei Jahren. Es sind vielleicht nicht die ganz großen Namen der Indie-Szene, die sich einfinden, aber die Auswahl der Bands ist jedesmal wunderbar und wenn es um 20 Uhr losgeht, dann lassen sich im Vorübergehen jedesmal feine Entdeckungen machen.

Was früher “Bavarian Open ” hieß, läuft nun als “on3 radio-Festival”: 20 Bands, 6 Stunden Zeit, 3 Bühnen

Dieses Jahr hört das Festival auf einen neuen Namen, aber ich gehe davon aus, daß auch unter dem Etikett “on3radio-Festival” am erfolgreichen Konzept nichts geändert wird. Ich werde mir dieses Jahr jedenfalls Karo mit ihrem Lo-Fi-Songwriter-Geschrammel, die Alternative-Band “Port O’Brien” aus Alaska und das elektronische Ein-Mann-Projekt namens “Uphill Racer” anhören. Und bei “Bratze” mit dem wunderbaren Kevin Hamann, der ansonsten als ClickClickDecker bekannt ist, werde ich natürlich auch vor der Bühne stehen.

Also, nichts wie hin zu den einschlägigen Ticketverkaufsstellen. Heute hat der Vorverkauf für das Spektakel begonnen.



  1. Manche Parteigranden hatten sich den weiß-blauen bayerischen Himmel und den Sonnenschein vermutlich tatsächlich als eigenen Verdienst angerechnet… []
Marc Scheloske
Marc Scheloske
Ich bin Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Ich schreibe (Fach-)Artikel, blogge und führe Workshops und Schulungen zum Thema 'Wissenschaftskommunikation und Social Media' durch. → weitere Infos
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