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Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes & Links – 04

18. Juli 2007 | 01:06 Gelesen: 7206 · heute: 4 · zuletzt: 23. July 2017 2 Reaktionen

Fundstuecke_01c.jpgDer deutsche Sommer ist zurückgekehrt. Zwar kann man ihm vorwerfen, daß er recht lange auf sich warten ließ, aber wenigstens entspricht er den Erwartungen, die der gemeine Mitteleuropäer an  meteorologische Hochdrucklagen zur Ferienzeit stellt: er bringt Sonne und Temperaturen jenseits der 30°C.

Möglicherweise wäre das – solange man sich vorwiegend in abgedunkelten, kühlen Räumen aufhält und sich nur zu frühen Tages- und späten Abendstunden ins Freie wagt – alles noch zu ertragen; lästiger als die stupide vom Himmel funkelnde Sonne sind freilich die Begleiterscheinungen, die jeder sogenannte deutsche Sommer- bzw. Hitzetag mit sich bringt: nämlich schwitzende und v.a. schlecht gekleidete Menschen.

Ist ein schrecklicheres Szenario vorstellbar, als an einem Rekordsommertag zur Hauptverkehrszeit dicht gedrängt in öffentlichen Verkehrsmitteln den naßgeschwitzten Leibern der Mitpassagiere ausgesetzt zu sein?1 Diesem Horror vermag sich nur derjenige zu entziehen, der konsequent obigen Ratschlag beherzigt und die Tageshitze in den eigenen vier Wänden – und das heißt: ohne Feindkontakt – zubringt. Alternativ bleibt nur die Fortbewegung zu Fuß oder auf dem Rad. Allerdings bleibt einem auf diese Weise der Anblick der unzähligen Zeitgenossen nicht erspart, die beim Hervorblinzeln der ersten Sonnenstrahlen ihre ansonsten löblichen Bekleidungsgewohnheiten suspendieren.

Hat eigentlich schon jemand eine wissenschaftliche Untersuchung angestellt, um zu ergründen, weshalb sich fast ausschließlich der männliche Teil der Bevölkerung einer ästhetisch kaum hinzunehmenden Kulissenverschmutzung schuldhaft macht? Weit aufgeknöpfte Hemden, strandtaugliche Kopfbedeckungen und natürlich das Hauptübel: knielange – häufig euphemistisch "Bermuda" genannte – Hosen, die in fast allen Fällen genau zwei Dinge offenbaren: erstens die milchig-weiße Männerwade, zweitens die Respektlosigkeit des jeweiligen Herrn gegenüber seinen Mitmenschen. Wer erbarmt sich und erklärt den irregeleiteten Kurzhosenfans endlich, daß sie naiverweise den PR-Strategien der Strandbekleidungsindustrie auf den Leim gegangen sind? Denn, eines ist sicher: das angemessene Beinkleid für heiße Sommertage ist eine lange, dünne Stoffhose. Es ist der Hitzkopf, der glaubt, sich möglichst luftig kleiden zu müssen; der wahrhaft besonnene Herr ist ein Liebhaber des Halbschattens. Und kühl und beschattet hält er auch seine Beine. Wir werden nie erfahren, ob sie durchtrainiert oder stelzenhaft-stakig sind.

 


»1. Habe ich schon jemals erwähnt, daß das Gedicht "Weltende" von Jakob van Hoddis zu meinen Favoriten zählt? Dort wird von den Dachdeckern, die abstürzen und "entzwei gehen"  genauso erzählt, wie von den entgleisenden Eisenbahnen. Ich weiß nicht weshalb, aber nicht selten, wenn neue Katastrophenmeldungen durch die Medien geistern, so kommt mir Hoddis in den Sinn. "In allen Lüften hallt es wie Geschrei" – so kündet sich das Weltende an; aber mögen die Ereignisse noch so schrecklich sein, die Unfälle der Hochtechnologiegesellschaft noch so verheerend, bislang waren es freilich viele Kassandrarufe, die einen Großteil des Geschreis ausmachten.

Wenn es nach mir ginge, so darf sich die Apokalypse auch gerne ein weiteres mal in ihrem Lehnstuhl zurücklehnen und gemütlich ein Pfeifchen rauchen. Und dennoch kommt man auch als ruhiger Beobachter nicht umhin einzugestehen, daß die Situationen, in denen die Industriegesellschaft an großen Unfällen nur haarscharf vorbeischrammt, immer häufiger werden. Man mag dem Soziologen Ulrich Beck vieles vorwerfen, daß seine Gesellschaftsdiagnose der latent suizidalen Risikogesellschaft plausibel und triftig ist, kann man aber kaum von der Hand weisen.

Für all diejenigen, die sich mit Risiken in der Industriegesellschaft beschäftigen oder gar noch mit den Strategien, die unabweisbaren Gefahrenpotentiale im demokratisch-öffentlichen Diskurs zu verhandeln, gab es in den letzten Tagen wieder reichlich Anschauungsmaterial. Die beiden vom Energiekonzern Vattenfall betriebenen Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel sind seit rund 10 Tagen Topthema in den Nachrichtenspalten.2 Wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Risikokommunikation hier wieder einmal auseinanderlagen, wird demnächst Thema hier in der Wissenswerkstatt sein. Bis dahin sei auf die lesenswerten Artikel in der ZEIT verwiesen.

Trotz der zutreffenden Anmerkungen in den genannten Beiträgen ist wieder einmal festzustellen: recht profane Störungen haben das hochkomplexe ‚System‘ des Kraftwerks an einem neuralgischen Punkt irritiert, so daß sowohl Bedienpersonal als auch technische Sicherheitsvorkehrungen nicht geeignet waren, die Störung umgehend wieder zu beheben. Die – wenn man hier das Vokabular von Charles Perrow3 benutzen will – ‚enge Kopplung‚ war wieder einmal dafür verantwortlich, daß hier ein KKW nur knapp einer Kernschmelze entgangen ist. Die Rede davon, daß hier Bedienungsfehler vorlagen und der Schichtleiter überfordert und angeblich nicht optimal geschult war, verstellt eher den Blick auf das unhintergehbare Gefahrenpotential der nuklearen Energieerzeugung, als daß es diese Debatte (mit dem Fokus auf menschliches Fehlverhalten) aufklären könnte.

Literaturempfehlungen: 

 


»2. Nicht Technik-, sondern Sprachkritik betreibt Wiglaf Droste. Der inzwischen preisgekrönte Satiriker zählt zu einer leider sehr raren Gattung: er ist ein Prinzipienmensch, der sich nicht scheut, auch denjenigen Personengruppen und Milieus, die ihm nahestehen, die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Auch wenn dies manchmal weh tut. Droste liebt die Provokation genauso wie gutes und reichhaltiges Essen. Suspekt sind ihm Phrasendrescherei und ein Journalismus, der weniger aus solider Informationsaufbereitung und Recherche, als viel mehr aus Nachplapperei von Agenturmeldungen besteht. Wenn sich Journalisten gar unkritisch als Erfüllungsgehilfen oder Sprachrohr von PR-Agenturen betätigen, dann ruft das Droste auf den Plan, der – dies eine seiner bevorzugten Beschäftigungen – den fraglichen Praktiken auf den Grund geht und ihre Gedanken- und Substanzlosigkeit nachweist.

"Sprachkritik, die nur rechthaben will, ist uninteressant. Das gleichermaßen mäkelige wie auftrumpfende Einteilen in richtig und falsch mag die Ambitionen von professionellen Rotstiften oder Amateurdeutschlehrern befriedigen. Das ist piesepömpelig und kleinlich, ärmlich und latent peinlich. Man soll kein Rechthaber der Sprache sein, sondern ihr Liebhaber. Und also das unverbindliche und häßliche Vokabular meiden und das schöne, bildhaft sprechende, treffende suchen oder erfinden." (W. Droste in seinem "Sommertagebuch")

Seit einigen Tagen ist in der "jungen Welt" täglich eine Notiz von Wiglaf Droste zu lesen, der dort ein hübsches, kleines Sommertagebuch führt. Auf die unsägliche Werbekampagne der BILD-Zeitung, für die Alice Schwarzer den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit opfert und die derzeit die Städte verunstaltet, hat Droste bereits hingewiesen. Frei nach dem Motto: "Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht" – Wiglaf Droste, Sommertagebuch, "Junge Welt". Lesen!
 

 


»3. Nicht die Sünden des Journalismus, sondern die Entwicklungen der Wissenschaft und ihrer Publikations- und Sprechweisen sind Gegenstand eines überaus lesenswerten Essays von Stefan Klein.4 Ausgehend von der Beobachtung einer wissenschaftlichen Tagung in Berlin, an der zwar einige wenige Referenten englischsprachig waren, das gesamte Publikum sowie viele Vortragende jedoch deutschsprachig, kritisiert Klein die um sich greifende Unterwerfung unter die ‚lingua franca‘ des 21. Jahrhunderts.

Wer Wissenschaft nur in einer Fremdsprache begegnet, bezahlt selbst dann mit Verlusten, wenn er dieses Idiom hervorragend beherrscht. 

Egal ob es wissenschaftliche Papers oder Beiträge auf Workshops oder Konferenzen sind: der Biophysiker und Wissenschaftsjournalist Stefan Klein hat häufig die Erfahrung gemacht, daß der Reflexionsgrad der englischen Beiträge (so sie nicht von Muttersprachlern stammen) hinter denjenigen der deutschsprachigen Beiträge zurückfällt. "Dümmer auf Englisch" ist sein Artikel in der FAZ überschrieben und er verweist auf interessante Entwicklungen in anderen Ländern. Während in Deutschland mittlerweile 250 Masterstudiengänge vollständig auf die Unterrichtssprache Englisch umgestellt sind, debattiert man im fortschrittlichen Schweden beispielsweise wieder, mehr Veranstaltungen oder gar das gesamte Studium in der Landessprache anzubieten.

Klein weist sicher zurecht darauf hin, daß in vielen, alltäglichen wissenschaftlichen Papers, die sowieso mit heißer Nadel gestrickt sind, die sprachliche Qualität nur sekundär ist. Das kann ohne Verluste auch auf Englisch erfolgen; die Benennung komplexer Sachverhalte mit prägnant-anschaulichem Vokabular allerdings, so argumentiert Klein, sei oftmals nur Muttersprachlern möglich. Und er verweist darauf, daß die deutsche Sprache in der Wissenschaft eine lange, ehrenvolle Tradition und beeindruckende Leistungen aufzuweisen habe: so sei Erwin Schrödingers Begriff der "Verschränkung" (mit der er die Verknüpfung von Statuszuständen von voneinander entfernten Teilchen in der Quantentheorie beschreibt) unübertroffen. Und dabei auch – was für Lernende und Lehrende nicht unwesentlich sei – emotional anschlußfähig. Klein stellt fest:

Wissenschaft ist auch eine Erzählung von Menschen, die auszogen, die Welt zu begreifen und zu verbessern. Deshalb sind die Werke von Darwin, Galileo und Einstein bis heute so faszinierend. Nur wenn wir wieder lernen, Wissenschaft zu erzählen, hat Deutsch als Sprache der Wissenschaft eine Zukunft.

Einer Wissenschaft, die sich ihrer Exzellenz nur dadurch vergewissert, daß sie auf Englisch publiziert, kann man nicht oft genug ins Gewissen reden, die Leistungsfähigkeit der Wissenschaftssprache Deutsch nicht zu vergessen. Dabei geht es nicht um einen Boykott des Englischen, sondern darum, darauf zu insistieren, daß wissenschaftliche Ergebnisse – vor allem, wenn sie in ihren Zusammenhängen und Auswirkungen dargestellt werden sollen – auch auf Deutsch veröffentlicht werden sollten. Dazu schlägt Klein vor:

Zwei sofort umsetzbare Maßnahmen könnten einen Stimmungsumschwung einleiten: Erstens sollten Abschlussarbeiten an allen Fakultäten künftig eine mehrseitige allgemeinverständliche Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten, die in die Examensnote eingeht. Auch Anträgen auf öffentliche Mittel muss eine ausführliche Inhaltsangabe beigefügt werden, die jeder interessierte Laie versteht. Diese Mühe schuldet jeder Forscher der Demokratie.

Man sollte diesen Artikel Wissenschaftspolitikern und den Apologeten der Internationalisierung und Nivellierung von Wissenschaft zur Pflichtlektüre machen.

Weiterführende Literatur:

 


»4. Möglicherweise wurde in kaum einem anderen Jahr das mediale Sommerloch stärker herbeigesehnt als dieses Jahr. Wie wohltuend wären zur Abwechslung seicht-anrührende Berichte über entflohene Minikrokodile oder sonstige Ungeheuer, die heimische Badeseen unsicher machen, wenn man nur einige Tage von den wahnwitzigen Vorschlägen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verschont bliebe. Ob und wie die Sicherheitslage zu erhöhter Vorsicht Anlaß gibt und mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Terroranschlag in den nächsten Monaten bevorsteht, ist schon lange kein Thema mehr. Schäuble ist lange genug im Geschäft und versiert genug, um zu wissen, wie er die öffentliche Meinung sukzessive auf Linie bringen kann; und diese Linie führt – diesen Eindruck gewinnt man – geradewegs in eine umfassende Kontroll- und Disziplinargesellschaft, in der der argwöhnische Blockwart wieder zu neuen Ehren gelangt.

Vergegenwärtigt man sich die jüngsten Verlautbarungen5 Schäubles, die – bewußt vage formuliert – ein prophylaktisches Tötungsrecht zur finalen Gefahrenabwehr zur Debatte stellen, so wird zweierlei deutlich, erstens: Schäuble versteht es nach wie vor meisterlich, sich selbst als tatkräftigen und handlungsfähigen Hüter von Sicherheit und Ordnung zu inszenieren (wenigstens für die Bevölkerungsgruppen, deren Sicherheitsempfinden fragil ist), zweitens: um die Befindlichkeit der bundesdeutschen Bevölkerung scheint es schlecht bestellt zu sein. Denn wie sonst ist es zu erklären, daß kein Schrei der Entrüstung durchs Land fegt, wenn der Innenminister eines demokratischen Rechtsstaats, die freiheitlichen Grundrechte immer weiter unter Vorbehalt stellt.6

Ein sehr lesenswertes Interview mit dem Politologen und Psychologen Thomas Kliche findet sich in der Süddeutschen Zeitung.

Nun, es gehört zu den Selbstverständlichkeiten für uns als Mitglieder einer Zivilisation, dass wir Spielregeln akzeptieren, wenn sie nicht gerade mit enormen persönlichen Verlusten und Einschränkungen verbunden sind. Das macht die oft irrationalen Reaktionen der Sicherheitspolitiker so fatal: Sind sie erstmal zur Regel geworden, kriegt man sie nicht mehr aus der Welt. (Thomas Kliche: Sicherheitsgefühl ist das Kernprodukt der Politik, SZ, 12.7.2007)
 

Empfehlenswert:

 

 

  1. Auch die Blogosphäre widmet sich den Auswirkungen und Randerscheinungen des Sommers. Manche stöhnen, andere beobachten wiederum wohltuende Entschleunigung und wieder andere machen sich Sorgen um ihren Kreislauf. []
  2. Der Politblog widmet sich auch ausführlich der Thematik. []
  3. Der Organisationspsychologe Perrow untersuchte in den 80er Jahren v.a. am Beispiel der beinahe Kernschmelze in Three Mile Island (Harrisburg), wie hochkomplexe Industrieanlagen, quasi aus sich heraus schwer handhabbare und im Vorfeld kaum zu berechnende Zwischenfälle produzieren. []
  4. Den Link auf Kleins Artikel verdanke ich Wisskomm. []
  5. Auf den sehr guten Artikel des Stern weist der Farliblog hin. Inzwischen rudert Schäuble vorsichtig zurück. []
  6. Wie der Lawblog eben verlinkt: einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge sind doch immerhin 54% der Bundesbürger skeptisch was Schäubles Aktivitäten angeht. []
Marc Scheloske
Marc Scheloske
Ich bin Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Ich schreibe (Fach-)Artikel, blogge und führe Workshops und Schulungen zum Thema 'Wissenschaftskommunikation und Social Media' durch. → weitere Infos
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Kommentare

2 Reaktionen »

  • Daniel :

    Das ist ja schön, von Charles Perrow habe ich mir auch einige Bücher besorgt, für die organisationstheoretische Seite meiner Arbeit.

    Zur Sprache der Wissenschaft: Ich finde beides gut und plädiere für einen gesunden Mix. Luhmann hat natürlich den Vorteil, dass Interessierte nicht-deutschsprachige Personen extra deutsch lernen, um seine Bücher lesen zu können. Aber sonst ist es häufig doch so, dass gerade im anglo-amerikanischen Bereich deutschsprachige Forschungen kaum wahrgenommen werden, eben weil sie keiner versteht. Und dann läuft man Gefahr, dass man nicht nur selbst den Anschluss an die internationale Forschung verliert, sondern umgekehrt kann es auch gut sein, dass die internationale Forschung auf vielleicht geniale Erkenntnisse aus (x-beliebiges Land) nicht aufmerksam wird, weil es eben nur in der Landessprache verfasst ist.

    Aber eines muss man der englischen Sprache lassen: Sie klingt schon bei geringem Mitteleinsatz eleganter als andere Sprachen. Ein deutscher wissenschaftlicher Text unterscheidet sich deutlich von „normalen“ deutschen Texten, wegen des Vokabulars. Im englischen gibt es eigentlich keine Fremdwörter, sodass ein wissenschaftlicher Text jedenfalls vom Vokabular her von jedem verstanden wird, egal ob Wissenschaftler oder nicht. ;-)

    [twort T]

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