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	<title>Wahlkampf Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Wahlkampf Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Debattenanalyse » Das Kandidatenduell zur hessischen Landtagswahl unter der Lupe &#124; Werkstattnotiz LVIII</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 22:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zugegeben: Vom Ausgang der hessischen Landtagswahl hängt weder der Weltfrieden, noch mein persönliches Wohlergehen ab. Ich habe die letzten Jahre der Regentschaft des unsäglichen Roland Koch überstanden und falls der CDU-Hardliner nochmal ans Ruder kommt, dann werde ich diese mißliche Tatsache in bewährter Politikmanier bewältigen: nämlich &#34;aussitzen&#34; und mich freuen, daß hier in Bayerns Landeshauptstadt ... <a title="Debattenanalyse » Das Kandidatenduell zur hessischen Landtagswahl unter der Lupe &#124; Werkstattnotiz LVIII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/" aria-label="Mehr Informationen über Debattenanalyse » Das Kandidatenduell zur hessischen Landtagswahl unter der Lupe &#124; Werkstattnotiz LVIII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/">Debattenanalyse » Das Kandidatenduell zur hessischen Landtagswahl unter der Lupe | Werkstattnotiz LVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zugegeben: Vom Ausgang der hessischen Landtagswahl hängt weder der Weltfrieden, noch mein persönliches Wohlergehen ab. Ich habe die letzten Jahre der Regentschaft des unsäglichen Roland Koch überstanden und falls der CDU-Hardliner nochmal ans Ruder kommt, dann werde ich diese mißliche Tatsache in bewährter Politikmanier bewältigen: nämlich &quot;aussitzen&quot; und mich freuen, daß hier in Bayerns Landeshauptstadt mit Christian Ude ein sympathisch-liberaler Schnauzbart das Sagen hat.</strong> </p>
<h4 class="pullquote"> Holt der Routinier Roland Koch auf der Zielgerade doch noch auf? Oder erkennen die hessischen Wähler endlich, daß man einen populistischen Vereinfacher nicht wählen sollte? <br /></h4>
<p>Allerdings werde ich am kommenden Sonntag das Wahlergebnis mit Hochspannung erwarten und mich darüber amüsieren, daß in der Wahlberichterstattung alle 15 Minuten darauf verwiesen wird, daß man live aus dem Foyer des hessischen Landtags in Wiesbaden (!) sende. </p>
<p>Das hindert freilich die Zuseher in keinster Weise daran, daß man weiterhin dem Irrglauben anhängt, Frankfurt sei Landeshauptstadt. Egal: wichtig ist, was hinten rauskommt und zu meiner Überraschung hat die SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti gute Chancen um <del>dem</del> Koch gehörig die Suppe zu versalzen. ;-)</p>
<p>Der prototypische Polit-Unsympath sieht ja &#8211; immerhin erkennt er seine mißliche Situation und die schwindende Wählergunst &#8211; seit einigen Wochen bereits seine Felle davonschwimmen, weswegen er einigermaßen panisch nach dem Strohhalm &quot;Jugendkriminalität&quot; griff. Wer Koch kennt, kann kaum verwundert gewesen sein, daß dieser das Thema bar jeder Sachkenntnis und unbefleckt von moralischen Skrupeln<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/#footnote_0_179" id="identifier_0_179" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hier steht er dem M&uuml;nchner OB-Kandidaten der CSU &ndash; Josef Schmid &ndash; in keiner Weise nach. Dieser schreckte nicht einmal davor zur&uuml;ck, ein uns&auml;gliches Fahndungs-Photo-Plakat mit infamen Slogans plakatieren zu lassen.">1</a> für seine Zwecke instrumentalisierte. </p>
<p>Und nachdem seine Warnrufe vor den randalierenden Inländerfeinden nicht den gewünschten Erfolg zeigen, setzt der rasende Roland nun auf altbekannte <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529466,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lagerwahlkampfparolen</a>: &quot;Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten stoppen!&quot; So lautet ja sein neuester Slogan.</p>
<p>Doch immer wenn dazu aufgerufen wird, eine bestimmte Person oder politische Gegner zu &quot;<em>stoppen</em>&quot;, dann beschleicht mich ein ungutes Gefühl &#8211; die BILD glaubte einst ja auch, ihre Leser auffordern zu müssen, Rudi Dutschke zu stoppen. &quot;Stoppt Dutschke jetzt&quot;, hieß es und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Bachmann" target="_blank"  rel="noopener noreferrer">einer</a> tat es dann auch&#8230; </p>
<p><strong>Analyse des Fernsehduells Koch vs. Ypsilanti</strong></p>
<p>Damit aber genug Plakat- und Sloganschelte betrieben. Denn gestern abend gab es nun ein TV-Duell zwischen Roland Koch und Andrea Ypsilanti. Da ich selbst beim Münchner Bloggertreffen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/#footnote_1_179" id="identifier_1_179" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das wieder einmal ausgesprochen nett und unterhaltsam war. Herzlichen Dank an Klaus Eck, der organisatorisch die Regie f&uuml;hrte.">2</a> war, konnte ich die Debatte nicht ansehen. Dafür liefert der Gießener Politikwissenschaftler Christoph Bieber hier eine ausführliche <a target="_blank" href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/01/20/koch-vs-ypsilanti-protokoll/" rel="noopener noreferrer">Zusammenfassung</a>. </p>
<p>Er protokolliert v.a. die technischen Abläufe des Duells, die Fragetechnik der Moderatoren und die Reaktionen von Koch und Ypsilanti. Außerdem analysiert er mögliche kommunikative Strategien der Kandidaten. </p>
<blockquote><p>&quot;In die Verteidungsversuche von Andrea Ypsilanti wirft Koch ein ebenso knappes wie gönnerhaftes „Ganz ruhig, Frau Ypsilanti“ ein. Dabei ging erstmalig ein vernehmbares Raunen durch die Gruppe der Beobachter, man darf gespannt sein, ob sich hierzu eine Entsprechung in der Breitenwahrnehmung beobachten lässt.&quot;</p></blockquote>
<p>Außerdem beschreibt Bieber &#8211; der live vor Ort war &#8211; wie sich die Situation im Studio darstellte. Und er weist auf die Versuche der Kandidaten hin, die &quot;post-debate debate&quot; für sich zu bestimmen. Koch stürzte sich offenbar gleich nach Ende der Sendung auf die Journalistenmeute, um seine Interpretation des Debattenverlaufs in die Mikrofone zu nuscheln. Es geht schlicht darum, sich als Sieger darzustellen&#8230; </p>
<p><a target="_blank" href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/64" rel="noopener noreferrer">Jan Schmidt</a> hat die Medienberichte quergelesen und stellt fest, daß bei den professionellen Beobachtern kein Konsens zu finden ist:</p>
<blockquote><p>Interessant aber auch die unterschiedlichen journalistischen Einschätzungen: <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529798,00.html" rel="noopener noreferrer">SpON</a> sieht keinen der beiden als klaren Sieger, doch “wie so oft spielte Koch nicht den Landesvater, sondern den Raubauz”. <a target="_blank" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tv-duell_aid_234275.html" rel="noopener noreferrer">Focus Online</a> spricht dagegen von einem Punktsieg für einen friedlichen Koch: “Besonders Koch, der normalerweise einen aggressiven Debattenstil pflegt, hielt sich im Ton auffällig zurück und gab sich staatsmännisch.” <br />Und auf <a href="http://www.n-tv.de/906654.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ntv.de</a> heißt es: “Es war aber Ypsilanti, die nach dem 90-minütigen Streifzug durch die Landespolitik den Eindruck größerer Angriffslust hinterließ.” </p></blockquote>
<p>Es bleibt also spannend. Zu hoffen ist, daß nicht noch weitere Heckenschützen à la Clement<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/#footnote_2_179" id="identifier_2_179" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der ehemalige Wirtschaftsminister hatte indirekt vor einer Wahl seiner Parteifreundin Ypsilanti &quot;gewarnt&quot;&hellip;">3</a> auftauchen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Link:</em></p>
<ul>
<li>Bieber, Christoph: <a target="_blank" href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/01/20/koch-vs-ypsilanti-protokoll/" rel="noopener noreferrer">Koch vs. Ypsilanti – Debatte in acht Runden</a>, in: Internet und Politik (Blog), 20.1.2008</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_179" class="footnote">Hier steht er dem Münchner OB-Kandidaten der CSU &#8211; Josef Schmid &#8211; in keiner Weise nach. Dieser schreckte nicht einmal davor zurück, ein unsägliches <a href="http://www.designtagebuch.de/csu-wahlplakat-tiefpunkt-der-politischen-kultur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fahndungs-Photo-Plakat</a> mit infamen Slogans plakatieren zu lassen.</li><li id="footnote_1_179" class="footnote">Das wieder einmal ausgesprochen nett und <a href="http://www.sprachspielerin.de/2008/01/21/hardcore/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unterhaltsam</a> war. Herzlichen Dank an <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/01/bloggertreffen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klaus Eck</a>, der organisatorisch die Regie führte.</li><li id="footnote_2_179" class="footnote">Der ehemalige Wirtschaftsminister hatte indirekt vor einer Wahl seiner Parteifreundin Ypsilanti &quot;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529998,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gewarnt</a>&quot;&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/debattenanalyse-das-kandidatenduell-zur-hessischen-landtagswahl-unter-der-lupe-werkstattnotiz-lviii/">Debattenanalyse » Das Kandidatenduell zur hessischen Landtagswahl unter der Lupe | Werkstattnotiz LVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 12:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tatsache, daß die Wähler konservativer Parteien häufiger den sonntäglichen Gottesdienst besuchen, die Wähler der Grünen dagegen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu den Kunden des Biomarktes gehören, ist bekannt und nicht weiter verwunderlich. Unsere politischen Präferenzen verraten mitunter aber noch mehr über uns: vielleicht sogar, was wir über den Klimawandel denken&#8230; Wenn wir in der Wahlkabine ... <a title="Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/" aria-label="Mehr Informationen über Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/">Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel | Werkstattnotiz LIXXXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Tatsache, daß die Wähler konservativer Parteien häufiger den sonntäglichen Gottesdienst besuchen, die Wähler der Grünen dagegen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu den Kunden des Biomarktes gehören, ist bekannt und nicht weiter verwunderlich. Unsere politischen Präferenzen verraten mitunter aber noch mehr über uns: vielleicht sogar, was wir über den Klimawandel denken&#8230;</strong></p>
<p>Wenn wir in der Wahlkabine unser Kreuzchen machen, dann ist das zunächst lediglich Ausdruck unserer ganz individuellen politischen Präferenz in diesem Augenblick. Klar aber ist: unsere Entscheidung in der Wahlkabine ist Ergebnis eines hochkomplexen Prozesses der politischen Willensbildung, in den weltanschauliche Standpunkte, Sozialisationserfahrungen, Werthaltungen, Milieuzugehörigkeiten und vieles andere einfließen.</p>
<h4 class="pullquote_left">Wir teilen mit den Angehörigen unseres (sozialen) Milieus möglicherweise mehr Eigenschaften, als uns lieb ist&#8230;</h4>
<p>Und diese verschiedenen Einflußfaktoren weisen für jeden Wähler zwar ein spezifisches Profil auf, insgesamt lassen sich aber aus der politischen Präferenz spannende Rückschlüsse auf andere Lebensbereiche ziehen. Und auch wenn in den letzten 20 Jahren die klassischen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_0_296" id="identifier_0_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Noch in den 60er und 70er Jahren konnte man einigerma&szlig;en trennscharf zwischen (klein-)b&uuml;rgerlichem, konservativ-gehobenem oder dem klassischen Arbeitermilieu unterscheiden. Diese waren vorrangig industriegesellschaftlich gepr&auml;gt.">1</a> <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Milieu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sozialen Milieus</a> an Bindungskraft verloren haben, so haben sich neue, ergänzende Milieus gebildet, die zwar weniger eindeutig und viel bunter als früher sind, dennoch den Demoskopen interessante Einsichten erlauben, wie denn die Angehörigen der einzelnen Gruppen &#8222;ticken&#8220;.</p>
<p>Wobei, keine Angst: nur weil man möglicherweise viele typische Eigenschaften des &#8222;hedonistischen Milieus&#8220; aufweist, so lassen sich aufgrund dessen natürlich keine Rückschlüsse auf die bevorzugten Sexualpraktiken ziehen. Und selbst in der Zusammenstellung unserer Speisekarte können wir davon ausgehen, daß genug Freiheitsspielräume vorliegen, die uns nicht zu gleichgeschalteten Speisezubereitungssoldaten machen, nur weil wir zufälligerweise die CSU wählen.</p>
<p><strong>Was man nicht sagen kann: welche Lieblingsgerichte die Parteianhänger haben</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Wo bleibt die Studie, die anhand der Eßgewohnheiten die politische Einstellung feststellt?</span></h4>
<p>Es wäre zwar durchaus mal spannend, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Ernährungsgewohnheiten mit den Parteipräferenzen korrelieren, aber vermutlich fielen die Ergebnisse ziemlich langweilig aus. Als Arbeitshypothese würde ich ja dem CDU-Wähler eine Vorliebe für Eintöpfe und dem SPD-Genossen einen Hang zu Mettwurstbrötchen attestieren.</p>
<p>Der liberale FDP-Sympathisant findet vermutlich in der italienischen Küche seine Erfüllung und für den Freund der Bündnisgrünen bleibt der Dinkelbratling. Ach ja, die Linke gibt es noch, deren Klientel typischerweise an der Fritten- bzw. Currywurstbude anzutreffen wäre. Und die CSU-Anhänger brauchen zur Leberkäs-Semmel nur ein anständiges Weißbier, dann sind sie zufrieden.</p>
<p>So, damit aber genug in der Vorurteilskiste gewühlt, denn &#8211; das nochmal zur Klarstellung &#8211; einer empirischen Untersuchung hielten meine &#8222;Tipps&#8220; garantiert nicht stand. Obwohl, wenn ich&#8217;s mir recht bedenke&#8230;? ;-)</p>
<p><strong>Was man sagen kann: welche Meinung zum Klimawandel die Parteianhänger haben</strong></p>
<p>Spannender sind möglicherweise ohnehin andere Zusammenhänge &#8211; und <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/05/wer-glaubt-an-den-klimawandel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Thilo Kuessner</a> bin ich auf <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=417" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Umfrage</a> des Pew-Research-Centers gestoßen, die sich die US-Bevölkerung vorgeknöpft hat, um deren Einstellungen und Einschätzungen zum globalen Klimawandel herauszufinden. Und, das bemerkenswerteste Ergebnis gleich vorweg: die Beurteilung, ob der Klimawandel anthropogene Ursachen hat, hängt sehr stark von der politischen Einstellung ab und (das ist das erstaunliche) je höher der Bildungsgrad, desto stärker der Effekt!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/Partei_und_Klimawandel.jpg" alt="Parteien und Klimawandel, Quelle: PEW" width="230" height="275" />In Zahlen: 75% der demokratischen Anhänger mit College-Abschluß glauben, daß die Klimaerwärmung menschliche Ursachen hat (allerdings teilen nur 52% der Demokraten mit geringeren Bildungsabschlüssen diese Ansicht). Die höhere formale Bildung korreliert also mit einer höheren Bewertung der anthropogenen Effekte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_1_296" id="identifier_1_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. das Schaubild. Beide Darstellungen sind der Pew-Pressemitteilung bzw. dem PDF entnommen.">2</a></p>
<p>Bei den Republikanern zeigt sich allerdings genau das gegenteilige Bild: dort glauben nur 31% derjenigen (ohne!) Collegeabschluß, daß der Mensch zur Erwärmung beiträgt. Bei den höher gebildeten Republikaner nsind es dann aber nur noch 19%!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_2_296" id="identifier_2_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Wortlaut der Studie: &bdquo;Only 19% of Republican college graduates say that there is solid evidence that the earth is warming and it is caused by human activity, while 31% of Republicans with less education say the same.&ldquo;">3</a> Das heißt also: je höher gebildet, desto häufiger wird der anthropogene Einfluß geleugnet!</p>
<p>Ich kann diesen Befund nur irritiert zur Kenntnis nehmen. Hat irgendjemand eine gute Erklärung dafür? Denn naheliegender wäre, daß generell eine höhere Bildung damit einhergeht, daß die derzeit anerkannte wissenschaftliche Position geteilt würde &#8211; also die Anerkennung des anthropogenen Anteils. Bei den Republikanern zeigt sich aber der umgekehrte Effekt.</p>
<p><strong>Umdenken in den Staaten: Klimawandel findet statt</strong></p>
<p>Wenn man den Aspekt der Verursachung<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_3_296" id="identifier_3_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ob durch menschlichen Einflu&szlig; oder nicht.">4</a> außer Acht lässt, so ergeben sich folgende Werte: 49% der Republikaner akzeptieren, daß sich das Klima derzeit in einer Erwärmungsphase befindet. Bei den Demokraten teilen stolze 84% diese Meinung. Insofern <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2008/05/barack-obama-amerika-muss-sich-andern.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ist es nicht verwunderlich</a>, daß Barack Obama letzte Woche gegen die spritfressenden SUVs und allgemein den Energiehunger seiner Landsleute Stellung bezogen hat.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_4_296" id="identifier_4_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christian Reinboth kommentierte: &bdquo;Moment mal&hellip;. Keine dicken Gel&auml;ndewagen mehr? Keine Verschwendung von Lebensmitteln? Keine Tag und Nacht laufende Klimaanlage mehr in jedem Zimmer? Und das in den USA?&ldquo;">5</a></p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt der Umfrage, die sich auf Daten von Ende April bezieht: die Einschätzung bzgl. des Klimawandels weist keine geschlechtsspezifischen Unterschiede auf. Das ist tatsächlich bemerkenswert, denn was ökologische Themen angeht, so sind Frauen zumeist &#8222;sensibler&#8220; und kritischer gegenüber (negativen) Veränderungen. Männer weisen häufig eine gelassenere Position auf, die u.a. mit einem höheren Vertrauen in die (technische) Kontrollier- und Steuerbarkeit solcher Effekte zu tun hat.</p>
<p><strong>Wo befindet sich Klimapolitik auf der politischen Agenda?</strong></p>
<p>Und noch eine letzte informative Tabelle ist im PEW-Bericht zu finden: dort ist gelistet, welche Themen welche Priorität genießen. Für die republikanischen Anhänger steht auf Position 1 unangefochten der Kampf gegen den Terrorismus (86%), ganz zuletzt (12%) rangiert der Klimawandel. Bei den Demokraten hat die Klimapolitik immerhin einen Mittelfeldplatz (47%), ganz oben steht die Gesundheitspolitik (81%).</p>
<p>Hier diese Tabelle (die allerdings aus einer <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=388" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anderen Umfrage</a> vom Januar 2008 stammt):</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/Political_Agenda_US_2008.jpg" alt="Politische Agenda 2008, Quelle: PEW" /></p>
<div class="links_kurz">Links:</p>
<ul>
<li>Pew Research Center: <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=417" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A Deeper Partisan Divide Over Global Warming</a>, 8.5.2008</li>
<li>Kuessner, Thilo: <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/05/wer-glaubt-an-den-klimawandel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer glaubt an den Klimawandel?</a>, Mathlog, 15.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Klimawandel">Klimawandel</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/US-Wahlkampf">US-Wahlkampf</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wahlforschung">Wahlforschung</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_296" class="footnote">Noch in den 60er und 70er Jahren konnte man einigermaßen trennscharf zwischen (klein-)bürgerlichem, konservativ-gehobenem oder dem klassischen Arbeitermilieu unterscheiden. Diese waren vorrangig industriegesellschaftlich geprägt.</li><li id="footnote_1_296" class="footnote">Vgl. das Schaubild. Beide Darstellungen sind der Pew-Pressemitteilung bzw. dem PDF entnommen.</li><li id="footnote_2_296" class="footnote">Im Wortlaut der Studie: &#8222;Only 19% of Republican college graduates say that there is solid evidence that the earth is warming and it is caused by human activity, while 31% of Republicans with less education say the same.&#8220;</li><li id="footnote_3_296" class="footnote">Ob durch menschlichen Einfluß oder nicht.</li><li id="footnote_4_296" class="footnote">Christian Reinboth kommentierte: &#8222;Moment mal&#8230;. Keine dicken Geländewagen mehr? Keine Verschwendung von Lebensmitteln? Keine Tag und Nacht laufende Klimaanlage mehr in jedem Zimmer? Und das in den USA?&#8220;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/">Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel | Werkstattnotiz LIXXXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/die-gene-und-die-politik-bestimmt-unsere-genetische-disposition-unser-wahlverhalten-werkstattnotiz-101/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 11:42:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Genforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind wir für unsere politischen Präferenzen und Handlungen wirklich verantwortlich? Entscheiden wir an der Wahlurne frei oder vollziehen wir den Wahlakt gemäß einer Prädisposition, die durch unsere genetische Ausstattung vorbestimmt ist? Als Politikwissenschaftler muß ich natürlich konstatieren, daß die Basis unserer demokratischen Kultur die Idee eines autonomen, mit freiem Willen ausgestatteten Subjekts ist. Der Bürger ... <a title="Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/die-gene-und-die-politik-bestimmt-unsere-genetische-disposition-unser-wahlverhalten-werkstattnotiz-101/" aria-label="Mehr Informationen über Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/07/Wahl1.jpg" alt="Wahl" /><strong>Sind wir für unsere politischen Präferenzen und Handlungen wirklich verantwortlich? Entscheiden wir an der Wahlurne frei oder vollziehen wir den Wahlakt gemäß einer Prädisposition, die durch unsere genetische Ausstattung vorbestimmt ist?</strong></p>
<p>Als Politikwissenschaftler muß ich natürlich konstatieren, daß die Basis unserer demokratischen Kultur die Idee eines autonomen, mit freiem Willen ausgestatteten Subjekts ist. Der Bürger ist als Akteur so konzipiert, daß er einen Prozeß der politischen Willensbildung durchläuft, sich informiert, idealerweise am politischen Prozeß aktiv partizipiert und letztlich im Wahlakt seinem Willen Ausdruck verleiht.</p>
<h3><span class="pullquote_left">Sind wir in unseren politischen Entscheidungen frei?</span></h3>
<p>Unbestreitbar ist, daß wir ständig unterschiedlichen Einflußfaktoren ausgesetzt sind. Die Entscheidungen der Wahlbürger werden auf mehr oder minder subtile Weise zu beeinflußen versucht &#8211; dies gelingt bisweilen, zum Glück nicht immer.</p>
<p>In aktuellen Studien, die Jürgen Schönstein <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/07/politik-ist-uns-angeboren.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufgestöbert</a> hat,  glauben Forscher nun zeigen zu können, daß bestimmte genetische Faktoren einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf unser politisches Verhalten haben.</p>
<p>Im Artikel von James H. Fowler, Laura A. Baker und Christopher T. Dawes von der University of California ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8222;The  decision to vote has puzzled scholars for decades. Theoretical models predict little or no variation in participation in large population elections and empirical models have typically accounted for only a relatively small portion of individual-level variance in turnout behavior.However, these models have not considered the hypothesis that part of the variation in voting behavior can be attributed to genetic effects.&#8220;</p></blockquote>
<p>Sollten Wahlforscher demnächst vielleicht genetische Screenings beim Wahlvolk durchführen? Werden demnächst die Politiker gezielt ihre Botschaften an bestimmte, genetisch definierte Wählergruppen adressieren?</p>
<p>In einem weiteren Artikel zeigen die Forscher, daß etwa Wähler mit einer bestimmten Variante des sog. MOAO-Gens deutlich häufiger an der Präsidentschaftswahl 2004 teilgenommen hatten. Und auch eine Polymorphie des 5HTT-Gens scheint das Wahlverhalten zu beeinflußen:</p>
<blockquote><p>&#8222;We also find evidence that an association between a polymorphism of the 5HTT gene and voter turnout is moderated by religious attendance. These are the first results ever to link specific genes to political behavior.&#8220;</p></blockquote>
<h3><span class="pullquote">Bestimmen am Ende unsere Gene, welche Parteien, welche Politiker wir wählen?</span></h3>
<p>Wie Fowler et. al. das herausgefunden haben wollen? &#8211; Durch Zwillingsstudien. Hier werden also die Biographien und im speziellen Fall das Wahlverhalten von Menschen untersucht, die als Zwillingskinder auf die Welt kamen, danach aber in unterschiedlichen Familien und Milieus aufwuchsen.</p>
<p>Sozialisation, Erziehung, Umfeld und andere Faktoren sind hier also recht unterschiedlich und können nicht als Erklärung für ähnliche oder identische Verhaltensweisen herangezogen werden. Und dennoch fanden die Forscher auffällige Ähnlichkeiten zwischen den &#8222;getrennten&#8220; Zwillingen.</p>
<p>Ich bin dennoch skeptisch. Habe gerade aber leider keine Zeit, mir die Studien noch genauer anzusehen. Spannend sind die Befunde aber allemal.</p>
<div class="links_ticker"><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>James H. Fowler, Laura A. Baker, Christopher T. Dawes: &#8222;Genetic Variation in Political Participation&#8220;, in: The American Political Science Review, May 2008: Volume 102, No. 2 [<a href="http://www.apsanet.org/imgtest/APSRMay08Fowler_etal.pdf">PDF</a>]</li>
<li>James H. Fowler, Christopher T. Dawes:Two Genes Predict Voter Turnout, in: The Journal of Politics, Vol. 70, No. 3, July 2008, Pp. 579–594 [<a href="http://ucsdnews.ucsd.edu/PDF/06-08GenesAndVoting.pdf">PDF</a>]</li>
<li>Schönstein, Jürgen: <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/07/politik-ist-uns-angeboren.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik ist uns angeboren</a>, GeoGraffitico, 1.7.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wahlverhalten">Wahlverhalten</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Genetik">Genetik</a></p>
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		<title>US-Wahlkampf: Die Siegchancen politischer Schwergewichte &#124; Werkstattnotiz 122</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/us-wahlkampf-die-siegchancen-politischer-schwergewichte-werkstattnotiz-122/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind nun noch genau drei Wochen bis in den USA endlich gewählt wird. Der Wahlkampf wird vermutlich nochmal an Fahrt aufnehmen und überraschende Wendungen in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Lagern sind nicht auszuschließen, momentan aber stehen alle Zeichen auf Regierungswechsel. Zumindest sehen die aktuellen Umfragen einen deutlichen Vorteil bei den Demokraten. Und Barack ... <a title="US-Wahlkampf: Die Siegchancen politischer Schwergewichte &#124; Werkstattnotiz 122" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/us-wahlkampf-die-siegchancen-politischer-schwergewichte-werkstattnotiz-122/" aria-label="Mehr Informationen über US-Wahlkampf: Die Siegchancen politischer Schwergewichte &#124; Werkstattnotiz 122">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sind nun noch genau drei Wochen bis in den USA endlich gewählt wird. Der Wahlkampf wird vermutlich nochmal an Fahrt aufnehmen und überraschende Wendungen in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Lagern sind nicht auszuschließen, momentan aber stehen alle Zeichen auf Regierungswechsel. </strong></p>
<p>Zumindest sehen die aktuellen Umfragen einen deutlichen Vorteil bei den Demokraten. Und Barack Obama darf sich durchaus schon einmal überlegen, wie er das Oval Office in einigen Wochen einrichten wird.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/us-wahlkampf-die-siegchancen-politischer-schwergewichte-werkstattnotiz-122/#footnote_0_609" id="identifier_0_609" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gibt es &ndash; mu&szlig; ich mal ganz naiv fragen &ndash; IKEA eigentlich auch in den USA? Ob Obama dann im IKEA-Katalog bl&auml;ttert, um sich Anregungen zu holen?">1</a> Wer stets auf dem Laufenden bleiben möchte, in welchen Bundesstaaten die Lage schon recht klar entschieden ist und welche Staaten bislang keine eindeutige Präferenz abliefern, ist mit der folgenden Karte wunderbar bedient.</p>
<p>Hier sieht man, daß zwar flächenmäßig die Republikaner vorne liegen (rot markierte Staaten), aber die Staaten mit den meisten Wahlmännern derzeit den Demokraten zuneigen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/us-wahlkampf-die-siegchancen-politischer-schwergewichte-werkstattnotiz-122/#footnote_1_609" id="identifier_1_609" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die &Uuml;bersicht l&auml;&szlig;t sich &uuml;brigens wunderbar in das eigene Blog einbinden und wartet stets mit aktuellen Zahlen auf. Gefunden habe ich die Wahl-Landkarte bei Alis zoon politikon.">2</a></p>
<div class="youtube">
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Masse macht&#8217;s</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Ist die US-Wahl etwa nur ein Schaukampf, bei dem der größere und schwerere Kandidat gewinnt?</span></h4>
<p>Aber vielleicht könnte man sich als Beobachter des Wahlkampfs auch ganz entspannt zurücklehnen &#8211; denn möglicherweise steht es ohnehin schon fest, wer am 4. November siegreich aus der US-Präsidentschaftswahl hervorgeht.</p>
<p>Nein, der Wahlausgang steht garantiert nicht in den Sternen. Aber eventuell ist es wieder einmal die politische Sprache, die uns mehr über bestimmte politisch-psychologische Mechanismen verrät, als wir glauben. Denn ist nicht immer die Rede von &#8222;politischen Schwergewichten&#8220;? Und wird nicht immer über angebliche &#8222;Leichtmatrosen&#8220; gelästert?</p>
<p>Genau! Und bei diesen Redewendungen handelt es sich keineswegs um subtile Metaphern. Es ist schlicht und einfach das meßbare Körpergewiocht und die Größe, worauf der politische Volksmund anspielt und er hat meist recht damit. Denn, wie diese kleine <a href="http://www.nytimes.com/imagepages/2008/10/06/opinion/06opchart.ready.html">Auswertung</a> der New York Times zeigt (die Jürgen Schönstein <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/10/die-korpermasse-macht-den-prasidenten.php">entdeckt hat</a>): seit 1896 hatten sehr häufig die größeren (17:8) und die schwereren (18:8) Kandidaten die Nase vorn.</p>
<p>Insofern sollte es wirklich eine klare Angelegenheit für Barack Obama werden. Er kann einem fast Leid tun, John McCain, armer kleiner, unwählbarer alter Mann&#8230;</p>
<div class="youtube">
<a rel="lightbox" href="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/10/Measure_Of_a_President01a.jpg"><img decoding="async" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/10/Measure_Of_a_President01b.jpg" alt="US-Wahlkampf: Die Siegchancen politischer Schwergewichte | Werkstattnotiz 122" width="550" height="374" /></a></div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/US-Wahlkampf" class="invisible" rel="tag">US-Wahlkampf</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/Barack+Obama" class="invisible" rel="tag">Barack Obama</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_609" class="footnote">Gibt es &#8211; muß ich mal ganz naiv fragen &#8211; IKEA eigentlich auch in den USA? Ob Obama dann im IKEA-Katalog blättert, um sich Anregungen zu holen?</li><li id="footnote_1_609" class="footnote">Die Übersicht läßt sich übrigens wunderbar in das eigene Blog einbinden und wartet stets mit aktuellen Zahlen auf. Gefunden habe ich die Wahl-Landkarte bei Alis <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/us-wahlen-08.php">zoon politikon</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/us-wahlkampf-die-siegchancen-politischer-schwergewichte-werkstattnotiz-122/">US-Wahlkampf: Die Siegchancen politischer Schwergewichte | Werkstattnotiz 122</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8222;Schwarz-Geld&#8220; bei der Bundestagswahl wackelt</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder? Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig ... <a title="Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8222;Schwarz-Geld&#8220; bei der Bundestagswahl wackelt" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/" aria-label="Mehr Informationen über Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8222;Schwarz-Geld&#8220; bei der Bundestagswahl wackelt">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8222;Express&#8220;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8222;Express&#8220; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8222;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8220;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8222;Express&#8220; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8222;Express&#8220; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580"  width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg 580w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580-400x312.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten"  width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg 539w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten-400x271.jpg 400w" sizes="(max-width: 539px) 100vw, 539px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8222;Schwarz-Geld&#8220; bei der Bundestagswahl wackelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf 2.0: Individualisierte US-Wahlwerbung &#124; kurz&#038;knapp 50</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 12:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=662</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wahlwerbespots sind ja im allgemeinen nicht vergnügungssteuerpflichtig. Wenn Parteien und Politiker ihre Botschaften im 1:30min-Format in die Wohnstuben der Wahlbevölkerung schicken, dann wirkt das Bemühen irgendwie &#8222;gut&#8220; rüberzukommen meist so penetrant, daß man sich ganz schnell ein Eingreifen der Landesmedienanstalten wünscht, die diesen Zumutungen ein Ende bereiten. Daß Wahlwerbung &#8211; wenigstens im Internet &#8211; auch ... <a title="Wahlkampf 2.0: Individualisierte US-Wahlwerbung &#124; kurz&#038;knapp 50" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/" aria-label="Mehr Informationen über Wahlkampf 2.0: Individualisierte US-Wahlwerbung &#124; kurz&#038;knapp 50">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/">Wahlkampf 2.0: Individualisierte US-Wahlwerbung | kurz&#038;knapp 50</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wahlwerbespots sind ja im allgemeinen nicht vergnügungssteuerpflichtig. Wenn Parteien und Politiker ihre Botschaften im 1:30min-Format in die Wohnstuben der Wahlbevölkerung schicken, dann wirkt das Bemühen irgendwie &#8222;gut&#8220; rüberzukommen meist so penetrant, daß man sich ganz schnell ein Eingreifen der Landesmedienanstalten wünscht, die diesen Zumutungen ein Ende bereiten. Daß Wahlwerbung &#8211; wenigstens im Internet &#8211; auch anders geht, demonstriert derzeit die amerikanische Interessensvereinigung AARP. </strong></p>
<p>Mit einem wirklich faszinierend gemachten <a href="http://www.aarpvote08.org/index.php?">Video</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/#footnote_0_662" id="identifier_0_662" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das ich vor einigen Tagen hier bei Jan Schmidt entdeckt habe.">1</a> hat diese NGO einen Achtungserfolg im viralen US-Wahlkampf hingelegt. Es lohnt sich wirklich seinen Namen einzugeben und auf &#8222;Go&#8220; zu klicken &#8211; das ist witzig und der Beweis dafür, daß auch das vermeintlich dröge Thema Politik+Wahlkampf ansprechend und phantasievoll aufbereitet werden kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.aarpvote08.org/index.php?"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" style="margin: 8px; vertical-align: middle;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/10/US-Wahl.jpg" alt="US-Wahlwerbung" width="469" height="282" /></a></p>
<p>Eigentlich erstaunlich, daß ausgerechnet eine Senioren-Lobbyorganisation wie die <a href="http://www.aarp.org/">AARP</a> mit einem solch frischen Wahlspot glänzt. Im Vergleich dazu ist auch Barack Obamas <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/10/29/amerikanische-versprechen/">30-Minuten-Aufmarsch zur besten Sendezeit</a> ziemlich angestaubt bzw. angegraut.</p>
<p>Aktuelle Kommentare zum Endspurt im Präsidentschaftswahlkampf finden sich übrigens wie immer bei Ali von <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/">zoon politikon</a>.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/#footnote_1_662" id="identifier_1_662" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die spezielle US-Wahlkampfseite von Ali findet man hier.">2</a> Und Christoph Bieber &#8211; Politikwissenschaftler von der Uni Giessen &#8211; ist derzeit direkt vor Ort und beobachtet den Showdown aus nächster Nähe. Ich gehe davon aus, daß es sich in den nächsten Tagen sicher lohnen wird, <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/">bei Christoph reinzuschauen</a>.</p>
<div class="links_ticker">Mehr:</p>
<ul>
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<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_662" class="footnote">Das ich vor einigen Tagen <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/306">hier bei Jan Schmidt </a>entdeckt habe.</li><li id="footnote_1_662" class="footnote">Die spezielle US-Wahlkampfseite von Ali findet man <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/us-wahlen-08.php">hier</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/wahlkampf-20-individualisierte-us-wahlwerbung-kurzknapp-50/">Wahlkampf 2.0: Individualisierte US-Wahlwerbung | kurz&#038;knapp 50</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht die Demokratie aus? Daß wir eine mißliebige Regierung ohne Blutvergießen wieder loswerden können, so schrieb vor fast 65 Jahren Karl Popper. Und der Wahlakt, durch den sich die Willensäußerung des demokratischen Souveräns vollzieht, ist folglich ein bis ins letzte Detail reglementiertes Verfahren. An Wahlsonntagen wird gemeinhin nichts dem Zufall überlassen und doch gibt ... <a title="Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/" aria-label="Mehr Informationen über Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-875" style="float: right; margin-left: 6px; margin-right: 6px;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/02/demoskopie.jpg" alt="demoskopie" width="260" height="187" /><strong>Was macht die Demokratie aus? Daß wir eine mißliebige Regierung ohne Blutvergießen wieder loswerden können, so schrieb vor fast 65 Jahren Karl Popper. Und der Wahlakt, durch den sich die Willensäußerung des demokratischen Souveräns vollzieht, ist folglich ein bis ins letzte Detail reglementiertes Verfahren. An Wahlsonntagen wird gemeinhin nichts dem Zufall überlassen und doch gibt es Grauzonen. Die Bekanntgabe der Wahlprognosen gehört dazu.</strong></p>
<p>Wahlsonntage haben eine wunderbar ritualisierte Dramaturgie: am Nachmittag vermelden die Radionachrichten, daß die Wahlbeteiligung bislang zu wünschen übrig ließe, was einmal dem guten, dann wieder dem schlechten Wetter zugerechnet wird. Und dann wartet die politische Republik gespannt bis 18.00 Uhr, bis im Fernsehen der freundliche Herr Deppendorf oder der Herr Schönenborn auftaucht und endlich erste Wahlergebnisse verkündet werden.<br />
Wobei: das stimmt so natürlich nicht, denn bis die Stimmen wirklich ausgezählt sind, vergehen logischerweise einige Stunden. Bis dahin muß man sich mit Hochrechnungen begnügen und, um Punkt 18 Uhr, mit einer sogenannten Prognose.</p>
<p><strong>Wettbewerb der Demoskopen: Wer erstellt die perfekte Prognose?</strong></p>
<p>Und diese Prognose, die auf der Basis der Befragung von Wahlberechtigten am Wahltag erstellt wird, ist für die einzelnen Wahlforschungsinstitute der eigentliche Kompetenz- und Expertisenachweis. Wer liegt näher am amtlichen Endergebnis? Hat &#8222;<a href="http://www.infratest-dimap.de/">infratest dimap</a>&#8220; (im Auftrag der ARD) oder die &#8222;<a href="http://www.forschungsgruppe.de/Startseite/">Forschungsgruppe Wahlen</a>&#8220; (im Auftrag des ZDF) den besseren Riecher?</p>
<p>Klar ist: diese Prognosen dürfen nicht vor Schließung der Wahllokale publiziert werden. Denn sonst wäre ja (mit dem Wissen um einen bestimmten Wahlausgang) noch eine kurzfristige taktische Stimmabgabe einiger Wähler möglich. Und deshalb steht in §32, Absatz 2 des Bundeswahlgesetzes:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/#footnote_0_800" id="identifier_0_800" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&sect; 32 Unzul&auml;ssige Wahlpropaganda und Unterschriftensammlung, unzul&auml;ssige Ver&ouml;ffentlichung von W&auml;hlerbefragungen">1</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Die Veröffentlichung von Ergebnissen von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe über den Inhalt der Wahlentscheidung ist vor Ablauf der Wahlzeit unzulässig.&#8220;</p></blockquote>
<p>Soviel zum offiziellen Ablauf.</p>
<p><strong>Wahlprognosen schon vor 18 Uhr bekannt</strong></p>
<p>Aber natürlich gibt es neben diesem offziellen Drehbuch für Wahlsonntage auch noch einen informellen Ablaufplan, der gewöhnlich nur für die Angehörigen eines kleinen Polit- und Medienzirkels relevant ist. Bei der Landtagswahl in Hessen vor 4 Wochen ergab es sich (egal ob nun durch eine dumme Panne oder Dreistigkeit), daß auch für Normalsterbliche offenbar wurde, daß die Zahlen der Wahlprognosen augenscheinlich schon weit vor 18 Uhr kursieren.</p>
<h4><span class="pullquote">In welchem Umfang kursieren die Daten der Nachwahlbefragungen bereits vor 18 Uhr?</span></h4>
<p>Wie man etwa im<a href="http://www.bildblog.de/5236/18-uhr-prognose-immer-frueher/"> BILDBlog nachlesen</a> konnte, tickerten die Prognosewerte schon um 17:47 Uhr bei Bild.de über den Ticker. Ein klarer Verstoß gegen die gesetzlichen Regeln, sollte man meinen. Peinlich, dreist, dumm? Egal &#8211; es wäre im Grunde auch halb so wild, denn insgeheim weiß und ahnt man es ja sowieso, daß ausgewählte Personenkreise bereits vor Schließung der Wahllokale von den Ergebnissen wissen.</p>
<p>Dorin Popa ist der Sache nachgegangen und hat recherchiert, ob und in welchem Umfang es üblich ist, daß die Prognose-Ergebnisse bereits am späten Nachmittag lanciert werden. Und &#8211; das ist das Ärgerliche an der Geschichte: die Verantwortlichen stellen sich dumm oder leugnen schlicht diese so offensichtloiche Praxis.</p>
<p>Auf Nachfragen <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2009/01/wahlastrologie-oder-die-50000-euro.html">erfuhr</a> Dorin bei der Forschungsgruppe Wahlen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Prognosen, die das ZDF bei Wahlen um 18.00 Uhr veröffentlicht“, so Regina Henrich-Dieler <span style="font-style: italic;">„stehen nicht vorher fest und können daher auch nicht vorher an andere Medien weitergegeben werden. Sie werden punktgenau um 18.00 Uhr nach Schließung der Wahllokale errechnet und gesendet.&#8220;</span></p></blockquote>
<p>Und infratest dimap informierte:</p>
<blockquote><p>„Bei unserer Wahlberichterstattung, also auch der Prognose am Wahlabend, handelt es sich um eine exklusive Auftragsarbeit für die ARD und ihrer angeschlossenen Anstalten (auch den Hörfunk). Wir bedienen darüber hinaus am Wahltag keine anderen Medien und verweisen bei Anfragen immer auf die ARD.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jetzt will es also keiner gewesen sein. Typisch.</p>
<p>Aber es stellt sich doch die Frage, weshalb man hier nicht die Souveränität besitzt und auf Nachfrage einräumt, daß meinetwegen ab 16:30Uhr an handverlesene Journalisten solche Infos rausgegegeben werden. Aber stattdessen die Tatsache leugnen, daß überhaupt vor 17:59Uhr etwas an die Öffentlichkeit gelangt, obwohl Insider es sowieso wissen? Kindisch.<br />
Und man darf gespannt sein, ob bei der nächsten Landtags- oder Bundestagswahl nicht vielleicht doch um 17:20Uhr etwa über Twitter schon erste Prognosewerte weitergezwitschert werden. Was dann vermutlich erstmals wirklich Anlaß wäre, über die Rechtmäßigkeit dieser seltsamen Praxis des Weitertuschelns von Prognosezahlen zu reden&#8230;</p>
<div class="links_ticker">In Dorins Tivoli-Blog bleibt man in der Angelegenheit jedenfalls auf dem Laufenden:</p>
<ul>
<li>Popa, Dorin: <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2009/01/wahlastrologie-oder-die-50000-euro.html">Wahlastrologie, oder: Die 50.000 Euro-Frage</a>, 21.1.2009</li>
<li>Popa, Dorin: <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2009/01/taugt-ein-wahlgeheimnis-zum-exit-polls.html">Taugt ein Wahlgeheimnis zum Exit-Polls-Gate?</a>, 22.1.2009</li>
<li>Popa, Dorin: <a href="http://nice-bastard.blogspot.com/2009/02/aktenzeichen-ii-1-3e0630-ungelost-oder.html">Aktenzeichen II 1 &#8211; 3e06.30 ungelöst, oder: Das Exit-Polls-Projekt 2009</a>, 13.2.2009</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wahlsonntag">Wahlsonntag</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Demoskopie">Demoskopie</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Bundestagswahl">Bundestagswahl</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_800" class="footnote"><a href="http://norm.bverwg.de/jur.php?bwahlg,32">§ 32 Unzulässige Wahlpropaganda und Unterschriftensammlung, unzulässige Veröffentlichung von Wählerbefragungen</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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