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	<title>Ich-Maschine Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Feb 2019 18:37:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Ich-Maschine Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Mein Lieblings-Science-Videocast: Die Wisskomm-Wochenschau &#124; Werbepause 01</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 19:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann über Wissenschaft nachdenken, sich von ihr faszinieren lassen, sie kritisch hinterfragen und darüber schreiben. So wie hier, in der Wissenswerkstatt. Denn dieser Blog versteht sich ja u.a. auch als Spielwiese für eine alternative Form der Wissenschaftskommunikation. Ich beobachte, was sich in der Wissenschaft abspielt, wie sie sich darstellt und präsentiert wird. Und diese ... <a title="Mein Lieblings-Science-Videocast: Die Wisskomm-Wochenschau &#124; Werbepause 01" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/" aria-label="Mehr Informationen über Mein Lieblings-Science-Videocast: Die Wisskomm-Wochenschau &#124; Werbepause 01">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/">Mein Lieblings-Science-Videocast: Die Wisskomm-Wochenschau | Werbepause 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man kann über Wissenschaft nachdenken, sich von ihr faszinieren lassen, sie kritisch hinterfragen und darüber schreiben. So wie hier, in der Wissenswerkstatt. Denn dieser Blog versteht sich ja u.a. auch als Spielwiese für eine alternative Form der Wissenschaftskommunikation. Ich beobachte, was sich in der Wissenschaft abspielt, wie sie sich darstellt und präsentiert wird. Und diese subjektiven Beobachtungen</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/#footnote_0_196" id="identifier_0_196" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Immer wieder erg&auml;nzt durch einige wissenschaftssoziologische &Uuml;berlegungen.">1</a> <strong>finden sich dann eben als Blogartikel wieder. </strong></p>
<p>Man kann aber auch über Wissenschaft nachdenken, ihr Spektakel neugierig verfolgen und diese Beobachtungen in informative Bilder verpacken. Die <a href="http://www.wisskomm.de/wochenschau.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wisskomm-Wochenschau</a> ist ein solcher Versuch, einige relevante Meldungen aus der großen, bunten Welt der Wissenschaft als Videocast zu präsentieren. Und ich hoffe, daß spätestens mit diesem Beitrag alle Leser der Wissenswerkstatt sich den Link zu Wisskomm abspeichern&#8230;&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote"> Die Wisskomm-Wochenschau präsentiert einen kurzweiligen Wochenrückblick zu Meldungen aus der Wissenschaft(skommunikation). Und das Schöne: die Wissenswerkstatt ist auch wieder mit dabei&#8230; <br /></h4>
<p>Immer zum Wochenende (meistens freitags, manchmal muß man bis samstags warten) kann man sich nämlich einen bunten Wissenschaftsmix ansehen, den man so garantiert in keinem Fernsehsender findet. Der Fokus der Wisskomm-Wochenschau liegt darauf, wie und wo über Wissenschaft geredet, geschrieben und debattiert wird. Daß die wenigen Minuten für alle Wissenschaftsfreaks gut investiert sind, kann ich versprechen. Hinter dem Projekt steht Volker Lange. Man kennt ihn vom Online-Wissensmagazin &quot;<a href="http://www.morgenwelt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Morgenwelt</a>&quot;, das er ebenfalls verantwortet. Und vor der Kamera agiert <a target="_blank" href="http://immateriblog.de/?p=12" rel="noopener noreferrer">Matthias Spielkamp</a>, dessen ansprechende Moderation ich ja bereits <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/13/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das vergangene Mal</a> lobend erwähnt habe. </p>
<p><strong>Pflichtprogramm für Wissenschaftsjournalisten</strong></p>
<p>Ich bin jedenfalls ein großer Fan dieses Science-Videocasts. Und aus Gesprächen weiß ich, daß auch für viele Wissenschaftsjournalisten der Wochenrückblick von Wisskomm zum Pflichtprogramm gehört. Umso mehr freut es mich natürlich, daß meine Werkstatt wieder kurz erwähnt wird. Anlaß ist meine <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/11/machen-suessstoffe-dick-wenn-mit-dicken-schlagzeilen-fragwuerdige-erkenntnisse-verkauft-werden-werkstattnotiz-lxiii/" rel="noopener noreferrer">kurze Auseinandersetzung</a> mit der ärgerlich-unreflektierten Meldung &quot;Süßstoff macht dick&quot;, die vor wenigen Tagen fast überall gleichlautend zu lesen war. </p>
<p>Ich kam ja zum Schluß, daß die Berichte über die Studie vollkommen mangelhaft waren. Denn die minimal aufgepeppte Agenturmeldung ließ mehr Fragen offen, als sie beantwortete. Und zu allem Überfluß wurde suggeriert, die zitierte Studie liefere tatsächlich belastbare Belege. Daß es genügend Untersuchungen gibt, die andere Ergebnisse erbracht haben, daß die Durchführung der Studie nicht allen wünschenswerten Standards genügte &#8211; davon war keine Silbe zu lesen. Stefan Jacobasch vom Mahlzeit-Blog war auch über die unkritische Berichterstattung <a target="_blank" href="http://www.scienceblogs.de/mahlzeit/2008/02/sussstoffstudien.php" rel="noopener noreferrer">gestolpert</a> und wird in der Wochenschau ebenfalls erwähnt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/#footnote_1_196" id="identifier_1_196" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ich denke schon, da&szlig; Stefan und ich hier prinzipiell beieinander liegen. Denn ich halte die Indizien, die die Studie liefert ja f&uuml;r durchaus beachtenswert. Grund genug, um weitere Untersuchungen anzuschlie&szlig;en. Mir ging es allein, um die einseitige und irref&uuml;hrende Berichterstattung. Und das war &ndash; wenn ich recht sehe &ndash; auch Stefans These.">2</a></p>
<p><strong>Brockhaus goes online, Spiegel Wissen startet und eine Doku gegen kreationistische Irrlehren</strong></p>
<p>Was sonst noch in der heutigen Ausgabe der Wochenschau präsentiert wird? Natürlich ist die Columbus-Mission unter Beteiligung des DLR ein Thema, dann wird auf die anstehende <a href="http://www.sciencedebate2008.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ScienceDebate2008</a> verwiesen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/#footnote_2_196" id="identifier_2_196" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sollten wir Wissenschaftsblogger zur n&auml;chsten Bundestagswahl etwas &auml;hnliches ins Auge fassen? Ich hatte mir vor 1-2 Wochen bereits &uuml;berlegt, ob man das Konzept &quot;ScienceDebate&quot; nicht adaptieren sollte&hellip;">3</a> und natürlich kommt auch das <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/12/zeitenwende-der-brockhaus-geht-spiegelwissen-kommt-brauchen-wir-ein-lexikon-der-naechsten-generation-werkstattnotiz-lxv/" rel="noopener noreferrer">Ende des gedruckten Brockhaus</a> zur Sprache. &quot;<em>Internet kills the Lexikon-Star</em>&quot; &#8211; So lautet der freche Slogan, mit dem Matthias Spielkamp diese Nachricht ankündigt. </p>
<p>Daneben wird u.a. noch auf das empfehlenswerte Buch &quot;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0701181451?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0701181451">Flat Earth News</a>&quot; des britischen Journalisten Nick Davies verwiesen. Ich wollte diese Woche eigentlich auch noch darauf hinweisen, bin aber zeitlich nicht mehr dazu gekommen. Deswegen soll hier der Link zur <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc%7EE081D043D41EE48489D3EF6213FE9B0B0%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Besprechung in der FAZ</a> genügen. Und zuletzt sieht man in der Wisskomm-Show noch einen kurzen Ausschnitt aus der Doku &quot;<a href="http://www.flockofdodos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Flock Of Dodos</a>&quot;.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/#footnote_3_196" id="identifier_3_196" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Den Film gibt es offenbar in Deutschland (noch) nicht zu kaufen, aber ein Buch, das wohl als Grundlage diente.">4</a> Ich habe von diesem Film zuvor noch nie gehört, der Ausschnitt ist aber vielversprechend. Aber, schaut einfach selbst:<br />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><embed width="520" height="390" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://blip.tv/play/Aam5LQ" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und, nicht vergessen: immer freitags gibt es die Wisskomm-Wochenschau! <a href="http://wisskomm.blip.tv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hier</strong></a> oder auch als <a href="http://wisskomm.blip.tv/rss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RSS-Feed</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_196" class="footnote">Immer wieder ergänzt durch einige wissenschaftssoziologische Überlegungen.</li><li id="footnote_1_196" class="footnote">Und ich denke schon, daß Stefan und ich hier prinzipiell beieinander liegen. Denn ich halte die Indizien, die die Studie liefert ja für durchaus beachtenswert. Grund genug, um weitere Untersuchungen anzuschließen. Mir ging es allein, um die einseitige und irreführende Berichterstattung. Und das war &#8211; wenn ich recht sehe &#8211; auch Stefans These.</li><li id="footnote_2_196" class="footnote">Sollten wir Wissenschaftsblogger zur nächsten Bundestagswahl etwas ähnliches ins Auge fassen? Ich hatte mir vor 1-2 Wochen bereits überlegt, ob man das Konzept &quot;ScienceDebate&quot; nicht adaptieren sollte&#8230;</li><li id="footnote_3_196" class="footnote">Den Film gibt es offenbar in Deutschland (noch) nicht zu kaufen, aber <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0978721306?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0978721306">ein Buch</a>, das wohl als Grundlage diente.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/mein-lieblings-science-videocast-die-wisskomm-wochenschau-werbepause-01/">Mein Lieblings-Science-Videocast: Die Wisskomm-Wochenschau | Werbepause 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Wissenschaftskommunikation kompakt » Die Wisskomm-Wochenschau &#124; kurz&#038;knapp 15</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 11:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sich ständig über die aktuellen Debatten der Wissenschaftskommunikation auf dem Laufenden zu halten, kostet Zeit. Wer sich die spannendsten Themen nicht mühsam selbst zusammensuchen will, hat verschiedene Möglichkeiten: der Newsticker des Wissenschafts-Cafés wäre eine davon. Einen ganz besonderen Service bieten die Kollegen von Wisskomm: jeweils zum Wochenende präsentieren sie innerhalb ihrer Wissenschafts-Wochenschau einige Themen der ... <a title="Wissenschaftskommunikation kompakt » Die Wisskomm-Wochenschau &#124; kurz&#038;knapp 15" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/" aria-label="Mehr Informationen über Wissenschaftskommunikation kompakt » Die Wisskomm-Wochenschau &#124; kurz&#038;knapp 15">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/">Wissenschaftskommunikation kompakt » Die Wisskomm-Wochenschau | kurz&#038;knapp 15</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sich ständig über die aktuellen Debatten der Wissenschaftskommunikation auf dem Laufenden zu halten, kostet Zeit. Wer sich die spannendsten Themen nicht mühsam selbst zusammensuchen will, hat verschiedene Möglichkeiten: der <a target="_blank" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/newsticker/" rel="noopener noreferrer">Newsticker</a> des Wissenschafts-Cafés wäre eine davon. Einen ganz besonderen Service bieten die Kollegen von <a target="_blank" href="http://www.wisskomm.de/" rel="noopener noreferrer">Wisskomm</a>: jeweils zum Wochenende präsentieren sie innerhalb ihrer Wissenschafts-Wochenschau einige Themen der Woche in Wort und Bild.</strong> </p>
<p>Gemäß des Wisskomm-Slogans &quot;Wissenschaft publik gemacht&quot; stellt Volker Lange jeweils ein Informationsbündel aus der Welt der Wissenschaft und des Wissenschaftsjournalismus zusammen. Moderiert wird das alles angenehm sachlich, professionell und bisweilen mit einem augenzwinkernden Halbsatz garniert von <a target="_blank" href="http://immateriblog.de/?page_id=2" rel="noopener noreferrer">Matthias Spielkamp</a>. </p>
<p>In der ersten Wochenschau des Jahres 2008 wird übrigens auch die Recherchefaulheit und Naivität einiger Wissenschaftsjournalisten angesprochen. In Welt, SZ, Spiegel und Co. war über eine obskure Studie des selbsternannten Humorforschers Sam Shuster geschrieben worden, ohne darauf hinzuweisen, daß dessen Artikel keinen wissenschaftlichen Standards genügt<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/#footnote_0_172" id="identifier_0_172" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vermutlich hatten sie es schlicht nicht gemerkt, da&szlig; Shuster mit seiner Einradshow eher unterhalten als aufkl&auml;ren wollte.">1</a> und allem Anschein nach als Weihnachtsgag gemeint war. </p>
<p>Ob diese Wissenschafts-Ente überhaupt identifiziert worden wäre, wenn kamenin in seinem Blog &quot;<a target="_blank" href="http://kamenin.wordpress.com/2007/12/22/wenn-wissenschaftsjournalisten-den-witz-nicht-verstehen/" rel="noopener noreferrer">Begrenzte Wissenschaft</a>&quot; und ich <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/" rel="noopener noreferrer">in diesem Werkstattartikel</a> nicht hartnäckig darauf verwiesen hätten?&nbsp;</p>
<p>Egal: <a href="http://www.wisskomm.de/586.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=1216&amp;tx_ttnews[backPid]=584" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volker Lange</a><a href="http://www.wisskomm.de/586.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=1216&amp;tx_ttnews[backPid]=584" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a>und Matthias Spielkamp haben die Studie nach unseren Hinweisen genau gelesen und stellen &#8211; da der Spiegel sich gleich mehrfach auf diese &quot;Studie&quot; bezog &#8211; die frustrierte Frage: </p>
<blockquote>
<p>Lesen denn die Hamburger keine Wissenschaftsblogs? Guter Wissenschaftsjournalismus sieht jedenfalls anders aus.</p>
</blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen &#8211; wenn die Wissenswerkstatt Pflichtlektüre in den Wissenschaftsredaktionen würde, hätte ich nichts daran auszusetzen. ;-)</p>
<p>Die komplette Wochenschau 01/2008 (die Wissenswerkstatt bzw. der Shuster-Artikel kommen ab Minute 1:10 zum Gespräch) gibt es hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
<embed src="http://blip.tv/play/AaTVDQ" type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_172" class="footnote">Vermutlich hatten sie es schlicht nicht gemerkt, daß Shuster mit seiner Einradshow eher unterhalten als aufklären wollte.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/wissenschaftskommunikation-kompakt-die-wisskomm-wochenschau-kurzknapp-15/">Wissenschaftskommunikation kompakt » Die Wisskomm-Wochenschau | kurz&#038;knapp 15</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Tag des Wissenschaftsjournalismus 2008 » Neue Mauern oder mehr Luft in den Elfenbeintürmen? &#124; kurz&#038;knapp 36</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 11:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Bereich des Wissenschaftsjournalismus bewegt sich was. Während die Profession der Wissenschaftsjournalisten noch vor wenigen Jahren eine halbwegs klar definierte Aufgabe und Position im Feld der Wissenschaftskommunikation hatte, haben sich neuerdings einige Parameter deutlich verschoben. Die Vermittlung und Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Öffentlichkeit1, war einst recht exklusiver Tummelplatz für professionelle Wissenschaftsjournalisten. Wissenschaftliche Themen erklären, ... <a title="Tag des Wissenschaftsjournalismus 2008 » Neue Mauern oder mehr Luft in den Elfenbeintürmen? &#124; kurz&#038;knapp 36" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/" aria-label="Mehr Informationen über Tag des Wissenschaftsjournalismus 2008 » Neue Mauern oder mehr Luft in den Elfenbeintürmen? &#124; kurz&#038;knapp 36">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/">Tag des Wissenschaftsjournalismus 2008 » Neue Mauern oder mehr Luft in den Elfenbeintürmen? | kurz&#038;knapp 36</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Bereich des Wissenschaftsjournalismus bewegt sich was. Während die Profession der Wissenschaftsjournalisten noch vor wenigen Jahren eine halbwegs klar definierte Aufgabe und Position im Feld der Wissenschaftskommunikation hatte, haben sich neuerdings einige Parameter deutlich verschoben.</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignright" style="margin: 2px 5px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Newspapers.jpg" alt="Zeitungsständer" width="220" height="88" />Die Vermittlung und Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Öffentlichkeit<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/#footnote_0_314" id="identifier_0_314" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie auch immer man diese amorphe Gesamtheit definieren will und wollte.">1</a>, war einst recht exklusiver Tummelplatz für professionelle Wissenschaftsjournalisten. Wissenschaftliche Themen erklären, vermitteln, übersetzen und beim Publikum Interesse wecken, für all das, was Forscher tun &#8211; das alles leisteten eben die Journalisten. Wer sonst?</p>
<p>Neuerdings sind aber neue Akteure in diesem Feld aufgetreten: einerseits nehmen wissenschaftliche Institutionen &#8211; wie etwa die MPG, die DFG etc. &#8211; die Kommunikation und Wissenschafts-PR stärker <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/18/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in eigener Regie wahr</a>, andererseits gibt es wissenschaftliche Blogs. Und in Wissenschaftsblogs treten Wissenschaftler oder teilweise auch Journalisten in den direkten, unvermittelten Kontakt zu Lesern<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/#footnote_1_314" id="identifier_1_314" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ohne dezidiert die &bdquo;&Uuml;bersetzungsdienste&ldquo; von Journalisten in Anspruch zu nehmen.">2</a> &#8211; was das alles für Veränderungen mit sich bringt, darüber werde ich am 2. Juli 2008 auf Einladung des <a href="http://www.wj.h-da.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studiengangs Wissenschaftsjournalismus</a> der Hochschule Darmstadt einen kleinen Vortrag halten.</p>
<blockquote><p>“Bloggen aus dem Elfenbeinturm”: Sind Blogs die Zukunft der Wissenschaftskommunikation? Oder bauen sich Blogger ihren eigenen Elfenbeinturm?</p></blockquote>
<p>So die Fragestellung, wie sie von den Studenten und ihren Dozenten Annette Leßmöllmann und Thomas Pleil entworfen wurde. Und wie es sich damit verhält, was sich eventuell verändert, wenn die Elfenbeintürme plötzlich geöffnet werden und Forscher frech zu bloggen beginnen, dazu werde ich also in drei Wochen einige Gedanken skizzieren.</p>
<p>Im Anschluß an den Vortrag findet dann eine Podiumsdiskussion statt, an der u.a. <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carsten Könneker</a> (SciLogs)<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/#footnote_2_314" id="identifier_2_314" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Carsten ist Verlagsleiter bei Spektrum der Wissenschaft und u.a. f&uuml;r &bdquo;Gehirn&amp;Geist&ldquo; zust&auml;ndig.">3</a> und der <a href="http://www.wj-tag.de/?p=38" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftshistoriker und Blogger Ernst Peter Fischer</a> teilnehmen werden.</p>
<p>Außerdem &#8211; und als zweiter Teil der Veranstaltung &#8211; findet ein Panel unter der Überschrift &#8222;Podcasts sind tot! Es lebe der Podcast.” statt. Dort wird <a href="http://praegnanz.de/essays/ist-podcasting-noch-zu-retten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerrit van Aaken</a> vortragen und später werden u.a. <a href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/braincast" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arvid Leyh</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/#footnote_3_314" id="identifier_3_314" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Arvid ist Pod- bzw. Braincaster bei den Wissenslogs.">4</a> und <a href="http://www.wisskomm.tv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volker Lange</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/#footnote_4_314" id="identifier_4_314" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der hinter Morgenwelt und der Wisskomm-Wochenschau steckt.">5</a> auf dem Podium sitzen. Das verspricht alles sehr interessant zu werden &#8211; ich bin jedenfalls gespannt und freue mich, daß ich nach Dieburg &#8222;<a href="http://www.wj-tag.de/?p=29" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelockt</a>&#8220; wurde. :-)</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Pleil, Thomas: <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2008/06/04/erster-tag-des-wissenschaftsjournalismus-jetzt-anmelden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erster Tag des Wissenschaftsjournalismus &#8211; jetzt anmelden!</a>, textdepot, 4.6.2008</li>
<li>Blog zum &#8222;<a href="http://www.wj-tag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tag des Wissenschaftsjournalismus</a>&#8222;</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Forschung+im+Dialog">Forschung im Dialog</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Tag+des+Wissenschaftsjournalismus">Tag des Wissenschaftsjournalismus</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_314" class="footnote">Wie auch immer man diese amorphe Gesamtheit definieren will und wollte.</li><li id="footnote_1_314" class="footnote">Ohne dezidiert die &#8222;Übersetzungsdienste&#8220; von Journalisten in Anspruch zu nehmen.</li><li id="footnote_2_314" class="footnote">Carsten ist Verlagsleiter bei Spektrum der Wissenschaft und u.a. für &#8222;Gehirn&amp;Geist&#8220; zuständig.</li><li id="footnote_3_314" class="footnote">Arvid ist Pod- bzw. Braincaster bei den Wissenslogs.</li><li id="footnote_4_314" class="footnote">Der hinter Morgenwelt und der Wisskomm-Wochenschau steckt.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/tag-des-wissenschaftsjournalismus-2008-neue-mauern-oder-mehr-luft-in-den-elfenbeintuermen-kurzknapp-36/">Tag des Wissenschaftsjournalismus 2008 » Neue Mauern oder mehr Luft in den Elfenbeintürmen? | kurz&#038;knapp 36</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftsjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wissenswerte in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8222;Social Media&#8220; nicht fehlen durfte. Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter ... <a title="Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/" aria-label="Mehr Informationen über Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/">Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="http://www2.wissenswerte-bremen.de/">Wissenswerte</a> in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8222;Social Media&#8220; nicht fehlen durfte.</strong></p>
<p>Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter &amp; Co. für den Wissenschaftsjournalismus mit sich bringt, war ich netterweise schon irgendwann im Mai eingeladen worden. Meine kleine Einstiegspräsentation habe ich dann aber doch wieder mal sehr, sehr spät zusammengebastelt. Dafür konnte ich dann aber immerhin aktuelle Beispiele und Screenshots zeigen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_0_1251" id="identifier_0_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das Austesten der Powerpoint-Alternative prezi hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.">1</a></p>
<p>Im Kern ging es mir um folgende Punkte:</p>
<p>Es sind in den letzten Jahren neue Akteure im Feld der Wissenschaftskommunikation aufgetreten. Nämlich Wissenschaftler, die sich in ihren Blogs oder mittels anderer Social-Media-Tools selbst zu Wort melden. Und diese bloggenden Forscher sind gekommen, um zu bleiben.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_1_1251" id="identifier_1_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Zahl der Journalisten, die glauben, da&szlig; diese &bdquo;Konkurrenz&ldquo; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.">2</a></p>
<p>Die Inhalte, die man allerdings in den Blogs der Wissenschaftler findet<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_2_1251" id="identifier_2_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, da&szlig; ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &bdquo;wildert&ldquo;. Blogtexte k&ouml;nnen aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.">3</a> sind nicht 1:1 vergleichbar mit dem Angebot, das man üblicherweise von der Wissenschaftsberichterstattung kennt. Ich habe deshalb &#8211; frei nach Max Weber &#8211; drei Idealtypen skizziert.</p>
<ul>
<li>Zunächst gibt es die Forschernotiz. Das sind kurze, wissenschaftliche Fingerübungen, die sich nicht darum scheren, ob der Sachverhalt wirklich einem größeren Publikum auch nur annähernd verständlich wird. Es geht vornehmlich um die Peers, die angesprochen werden.</li>
<li> Dann gibt es zweitens Texte, die ebenso gut in den Wissensressorts der Onlineportale zu lesen sein könnten. Das sind Artikel, bei denen sich die jeweiligen Blogger explizit um eine allgemeinverständliche Darstellung bemühen. Und bei solchen Texten stellt sich natürlich die Frage, weshalb man im Einzelfall noch die Artikel bei Spiegel, ZEIT, FAZ oder SZ lesen sollte, wenn man doch schon einen gut informierten Artikel eines &#8222;Experten&#8220; gelesen hat.</li>
<li>Und drittens gibt es natürlich Artikel, die man möglicherweise unter der Rubrik &#8222;Medienkritik&#8220; subsumieren könnte. Es sind die Blogpostings, in denen Schlampereien und Fehler der &#8222;Profis&#8220; aufgedeckt werden. Zuletzt konnte man das im Fall der Neurodermitis-Salbe &#8222;Regividerm&#8220; beobachten.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_3_1251" id="identifier_3_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zun&auml;chst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &ndash; u.a. bei der Station&auml;ren Aufnahme &ndash; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarstr&auml;ubend d&uuml;nnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien f&uuml;r einen von langer Hand eingef&auml;delten PR-Coup.">4</a> Und solche Geschichten tun den Wissenschaftsjournalisten naturgemäß besonders weh. </li>
</ul>
<p>Einige meiner Thesen, die ich aus diesen Beobachtungen ableite, lassen sich in der Präsentation nachlesen. Wichtig ist mir bei allem aber folgender Punkt: es ist schlicht eine Tatsache, daß wissenschaftliche Blogs funktionieren. Sie sind einfach da und werden auch nicht einfach so wieder verschwinden. Allerdings heißt das aber nicht, daß der Wissenschaftsjournalismus damit prinzipiell obsolet würde. Bloggende Wissenschaftler sind eben keine Journalisten! Aber Journalisten sollten Wissenschaftsblogs ernstnehmen. Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_4_1251" id="identifier_4_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.">5</a></p>
<p><object id="prezi_zmld4u7whvlz" name="prezi_zmld4u7whvlz" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="580" height="460"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"/><embed id="preziEmbed_zmld4u7whvlz" name="preziEmbed_zmld4u7whvlz" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="460" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"></embed></object></p>
<p>Im Panel am Dienstagnachmittag wurde zunächst recht allgemein darüber diskutiert, was sich &#8222;klassische&#8220; Websites und Portale vom Web 2.0 abschauen können. Der Umgang mit Kommentatoren war hier das Hauptthema. <a href="http://medialdigital.de/">Ulrike Langer</a> wies auf die doch recht schleppend ablaufenden Lernprozesse hin und Jochen Wegner kündigte an, daß in naher Zukunft die Kommentarmöglichkeiten bei Focus-Online liberalisiert werden. Dann sollen auch Links in den Comments erlaubt sein. Man höre und staune.</p>
<p>Nachdem kurz das desolate Krisenmanagement von WDR und Co. bei der <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/regividerm-die-studien-zur-wirksamkeit.php">Regividerm-Geschichte</a> angesprochen wurde, lenkte Annette Leßmöllmann das Gespräch auf Twitter,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_5_1251" id="identifier_5_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&uuml;r Jochen Wegner z&auml;hlt v.a. die Tatsache, da&szlig; man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten fr&uuml;her &uuml;ber bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.">6</a> anschließend kam man auf die Blogerfahrungen &#8222;etablierter&#8220; Medienhäuser zu sprechen. Joachim Müller-Jung gab Einblicke in den Umgang der FAZ mit ihren Blogs und verriet, daß die anfängliche Euphorie zwar einer gewissen Ernüchterung gewichen sei, aber er persönlich den <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx">Planckton-Blog</a> durchaus gerne nutze und sich schon dabei ertappt habe, daß er manche Themen im Blog ausführlich dargestellt, für den Printbereich aber &#8222;übersehen&#8220; habe. </p>
<h4><span class="pullquote">Wenn man schon Blogs als Quelle nutzt, dann setzt doch bitte auch einen Link!</h4>
<p></span></p>
<p>Zum Schluß kam man dann noch zu einer Frage, die ich persönlich für sehr spannend und diskussionswürdig halte, nämlich: Wie darf, soll oder muß man wissenschaftliche Blogs als Quelle für eigene Artikel nutzen? In meinen Augen ist es vollkommen klar: natürlich soll das Absurfen von wissenschaftlichen Blogs ein Teil der journalistischen Arbeit sein. Und wenn man dort Material und Anregungen findet, umso besser. Doch &#8211; und das muß noch in die Köpfe der Kollegen rein &#8211; wenn man sich schon auf Blogs als Quelle bezieht, dann gehört es auch dazu, daß man einen Link setzt. </p>
<p>Hier ist zu wünschen, daß sich manche Journalistenkollegen sich ein Vorbild an Joachim Müller-Jung nehmen. Der erklärte zum Schluß, daß er sich ganz selbstverständlich auch auf Statements von Wissenschaftlern in ihren Blogs beziehe; auf Stefan Rahmstorf in seiner &#8222;<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge">Klimalounge</a>&#8220; beispielsweise. So muß es sein. :-)</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1251" class="footnote">Und das Austesten der Powerpoint-Alternative <a href="http://www.prezi.de/">prezi</a> hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.</li><li id="footnote_1_1251" class="footnote">Die Zahl der Journalisten, die glauben, daß diese &#8222;Konkurrenz&#8220; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.</li><li id="footnote_2_1251" class="footnote">Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, daß ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &#8222;wildert&#8220;. Blogtexte können aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.</li><li id="footnote_3_1251" class="footnote">Zunächst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &#8211; u.a. <a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/">bei der Stationären Aufnahme</a> &#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarsträubend dünnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien für einen von langer Hand eingefädelten PR-Coup.</li><li id="footnote_4_1251" class="footnote">Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.</li><li id="footnote_5_1251" class="footnote">Für Jochen Wegner zählt v.a. die Tatsache, daß man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten früher über bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/">Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>17 Fragen an Petra Zugschwerdt ::: Kubanisches Tagebuch &#124; Werkstatt-Ticker 18</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 10:48:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=281</guid>

					<description><![CDATA[<p>» Café-Gespräche Bevor die Nachfragen kommen, ob denn die wissenschaftliche Bloglandschaft ausschließlich von männlichen Wesen bevölkert werde1 und Rufe nach einer Wissenschaftsbloggerinnen-Quote laut werden, habe ich kurzerhand Petra Zugschwerdt zum Interview gebeten. Drüben im Wissenschafts-Café hat Petra geduldig meine 17 Fragen beantwortet und dabei verraten, daß sie bei Cheeseburgern und Pommes zum Bloggen &#8222;verführt&#8220; wurde.2 ... <a title="17 Fragen an Petra Zugschwerdt ::: Kubanisches Tagebuch &#124; Werkstatt-Ticker 18" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/" aria-label="Mehr Informationen über 17 Fragen an Petra Zugschwerdt ::: Kubanisches Tagebuch &#124; Werkstatt-Ticker 18">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/">17 Fragen an Petra Zugschwerdt ::: Kubanisches Tagebuch | Werkstatt-Ticker 18</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Café-Gespräche </span></span></h4>
<p>Bevor die Nachfragen kommen, ob denn die wissenschaftliche Bloglandschaft ausschließlich von männlichen Wesen bevölkert werde<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/#footnote_0_281" id="identifier_0_281" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei die Frage nat&uuml;rlich berechtigt ist. Ich werde demn&auml;chst mal ne kleine &bdquo;Volksz&auml;hlung&ldquo; vornehmen. Ich sch&auml;tze, da&szlig; rund 80% Prozent der wissenschaftlichen Blogger m&auml;nnlich sind&hellip;">1</a> und Rufe nach einer Wissenschaftsbloggerinnen-Quote laut werden, habe ich kurzerhand Petra Zugschwerdt zum Interview gebeten.</p>
<p>Drüben im Wissenschafts-Café hat Petra geduldig meine 17 Fragen beantwortet und dabei verraten, daß sie bei Cheeseburgern und Pommes zum Bloggen &#8222;verführt&#8220; wurde.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/#footnote_1_281" id="identifier_1_281" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Beim Verf&uuml;hrer handelte es sich &uuml;brigens um Igor Schwarzmann, der mit Freunden ganz aktuell den Blog &bdquo;amerikawaehlt&ldquo; aufgezogen hat.">2</a> Ob dieser Tipp verallgemeinerbar ist? Ansonsten erfahren wir von Petra, die quasi zum bloggenden Urgestein zählt (sie ist seit 2005 dabei und bloggt bei &#8222;<a href="http://www.forenplanet.de/network/biocrash/wordpress" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bio crash</a>&#8220; und <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/biologenplatz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> bei den Wissenslogs), daß sie bei ihren Heidelberger Kommilitonen durchaus positives Feedback auf ihren Blog erhält, allerdings die Mitstudenten kaum dazu zu bewegen sind, bei ihr zu kommentieren.</p>
<p>Wer mehr Antworten der Biologiestudentin lesen möchte und erfahren will, bei welcher Gelegenheit Petra mit den Worten: <em>&#8222;Du bist also das Rotfell!&#8220; </em>angesprochen wurde, der wird im Wissenschafts-Café bedient:</p>
<div class="links_kurz">
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-von-bio-crash/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">17 Fragen an&#8230; Petra Zugschwerdt von bio crash</a>, 5.5.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die 17 Fragen bei der wisskomm-Wochenschau</span></span></h4>
<p>Ich habe ja gelegentlich für den wöchentlichen Videocast der Kollegen von wisskomm geworben, der sich inzwischen als feste Größe etabliert hat. Volker Lange ist verantwortlicher Redakteur, Michael Spielkamp präsentiert die News und ich schaue mir das jeden Freitag an. ;-)</p>
<p>Und ich habe den Eindruck, das pfiffig-informative Angebot findet ein immer größeres Publikum. Klasse! Bereits letzte Woche war im Rückblick auf die 16. Kalenderwoche auch der Start der Wissenschafts-Café-Gespräche erwähnt worden. Vielen Dank für die Werbung und hier gibt es das nochmals zum Nachschauen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AbS7dQA" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://blip.tv/play/AbS7dQA"></embed></object></p>
<div class="links_kurz">Alle anderen Wochenrückblicke gibt es natürlich hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wisskomm.tv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wisskomm-TV</a></li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">7 Tage auf Kuba</span></span></h4>
<p>Wer sich über die aktuellen Verhältnisse auf Kuba und die Lebensumstände der Bevölkerung auf der karibischen Insel informieren möchte, hat unzählige Möglichkeiten. Das Internet bietet fundierte Berichte und Experteneinschätzungen &#8211; aber die Blogosphäre bietet anderes. Und weil das manchmal überaus lesenswert ist, möchte ich abschließend kurz auf einen Artikel von Markus Trapp verweisen, der vor wenigen Tagen aus Kuba zurückgekehrt ist.</p>
<p>Markus war als Referent zur internationalen Konferenz &#8222;Congreso Internacional de Información&#8220; eingeladen, die neue neue Strukturen der Wissensgesellschaft und im speziellen aktuelle Tendenzen innerhalb der Bibliotheks- und Informationswissenschaften zum Thema hatte. Markus schildert ein paar seiner (natürlich) subjektiven Eindrücke. Er erzählt u.a. von einer Begebenheit, die ihm die Willkür des Systems schmerzhaft vor Augen führte (als er nämlich als Taxigast die Schikane der Polizei miterleben mußte) und gibt so einen kleinen Einblick in das Leben der Kubaner.</p>
<p>Er schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie überleben irgendwie. Und das mit einer Lebensfreude trotz all dieser Probleme, die dem verwöhnten Zentraleuropäer die Schamesröte ins Gesicht treiben kann, wenn er an die eigenen vergleichsweise banalen Sorgen und Nöte denkt, die im Vergleich zu dem, was die Kubaner durchmachen, so nichtig sind.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_kurz">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Text&amp;Blog: <a href="http://textundblog.de/?p=2154" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kuba &#8211; ein schönes Land mit vielen Problemen</a>, 4.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Interview">Interview</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Kuba">Kuba</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftskommunikation">Wissenschaftskommunikation</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_281" class="footnote">Wobei die Frage natürlich berechtigt ist. Ich werde demnächst mal ne kleine &#8222;Volkszählung&#8220; vornehmen. Ich schätze, daß rund 80% Prozent der wissenschaftlichen Blogger männlich sind&#8230;</li><li id="footnote_1_281" class="footnote">Beim Verführer handelte es sich übrigens um Igor Schwarzmann, der mit Freunden ganz aktuell den Blog &#8222;<a href="http://www.amerikawaehlt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">amerikawaehlt</a>&#8220; aufgezogen hat.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17-fragen-an-petra-zugschwerdt-kubanisches-tagebuch-werkstatt-ticker-18/">17 Fragen an Petra Zugschwerdt ::: Kubanisches Tagebuch | Werkstatt-Ticker 18</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 07:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ja so etwas wie der Thees Uhlmann der deutschen Wissenschaftsblogosphäre. Die Instrumentenbeherrschung ist ausbaufähig und auch über den Gesang läßt sich streiten. Aber es gibt da einen gewissen Hang zu großen Gesten und irgendwie schlägt das Herz auf dem rechten Fleck. Das eint Thees und mich. Sag ich jetzt mal so1. ;-) Was ... <a title="Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/" aria-label="Mehr Informationen über Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/">Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin ja so etwas wie der Thees Uhlmann der deutschen Wissenschaftsblogosphäre. Die Instrumentenbeherrschung ist ausbaufähig und auch über den Gesang läßt sich streiten. Aber es gibt da einen gewissen Hang zu großen Gesten und irgendwie schlägt das Herz auf dem rechten Fleck. Das eint Thees und mich. Sag ich jetzt mal so<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/#footnote_0_1487" id="identifier_0_1487" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="unbescheiden wie ich bin">1</a>. ;-)</strong></p>
<p>Was das alles mit der Wissenswerkstatt zu tun hat? Nicht viel und dann doch wieder alles. Denn es geht hier ab sofort weiter. Mit Texten, Anmerkungen und Kommentaren zu all den Dingen, die mich beschäftigen. Es wird an dieser Stelle also wieder gebloggt. In wenigen Tagen geht es los. Ich freue mich. Heute aber vorab ein paar Zeilen und Hinweise in eigener Sache.</p>
<p>Wie die meisten mitbekommen haben, <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2010/12/sentimentalitaeten-und-andere-gedanken-eines-scheidenden-wissenschaftsbloggers.php" >habe ich bei ScienceBlogs aufgehört</a>. Nach fast drei Jahren Redaktions- und Wissenschaftsblogalltag war es einfach Zeit etwas Abstand zu gewinnen. Und nachdem ich seit 2008 (fast) keinen Urlaub gemacht hatte, habe ich mir zunächst mal einen ungeheuren Luxus gegönnt: <a href="http://www.beutelthierchen.de/" >eine Reise durch Neuseeland und Australien</a>. Und das fast 4 1/2 Monate lang. Inzwischen sind meine Frau und ich zurückgekehrt und haben uns hier auf der Nordhalbkugel wieder akklimatisiert (wobei wir es doch sehr, sehr schade finden, daß hier keine Kängurus durch den Vorgarten hüpfen).</p>
<h4><span class="pullquote">Sind Twitter, Facebook oder Google+ überhaupt relevant für die Art und Weise wie wir künftig wissenschaftlich und über Wissenschaft kommunizieren?</span></h4>
<p>Und ich habe mir Gedanken gemacht, wie es bei mir weitergehen soll. Wie war und ist das mit den Wissenschaftsblogs? Was passiert aktuell mit Twitter, Facebook oder Google+? Ist das relevant für die Art und Weise wie wir künftig wissenschaftlich und über Wissenschaft kommunizieren? Und was hat das ggf. mit mir zu tun?</p>
<p><strong>In der Wissenswerkstatt gibt es Antworten zum Einsatz von Social Media in der Wissenschaftskommunikation</strong></p>
<p>Auf diese Fragen gibt es zwischenzeitlich eine Antwort: die Wissenswerkstatt. Meine Werkstatt ist seit einigen Wochen nicht &#8222;nur&#8220; mein Blog, sondern gleichzeitig auch ein &#8222;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/" >Büro für digitale Wissenschaftskommunikation</a>&#8222;. Wenn es um Wissenschaftskommunikation und soziale Medien geht, dann stehe ich ab sofort Unis, Verbänden, Verlagen und allen anderen, die wissen wollen, was in und mit Wissenschaftsblogs, Twitter &#038; Co. geht (und was nicht geht), gerne unterstützend und beratend zur Verfügung (mehr Infos zu meinen Dienstleistungen, zu Schulungen, Workshops, Konferenzblogs etc. <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/">gibt es hier</a>).</p>
<p>Aber auch rechts und links der Wissenswerkstatt sind einige Dinge in Vorbereitung, auf die ich hier kurz hinweisen will. Das beginnt mit dem <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net" >Wissenschafts-Café</a>, das ich zwischenzeitlich wiederbelebt habe. Dort sammle ich nun wieder wissenschaftliche Blogs, die in einem Kurzprofil vorgestellt und verlinkt werden. Außerdem gibt es nun auch eine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2011/11/13-fragen-an-gunnar-ries-von-mente-et-malleo/" >Fortsetzung der Interviewreihe</a> mit wissenschaftlichen Bloggern (Ich nehme übrigens gerne Vorschläge entgegen. Welchen bloggenden Wissenschaftler soll ich zum Gespräch bitten?)</p>
<p><strong>Wissenschaftsblog-Auslese, Analyse von Twitter als Kanal der Wissenschaftskommunikation und die Wissenswerte</strong></p>
<p>Auch dieses Jahr suche ich zusammen mit Lars Fischer die besten wissenschaftlichen Blogposts. Für die mittlerweile vierte Auflage der <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/auslese/" >Auslese</a> haben wir uns eine neue Strategie ausgedacht, wie wir aus den unzähligen Wissenschaftsblogtexten des Jahres 2011 die gelungensten Texte rausfiltern wollen. Details werden demnächst verraten.</p>
<p>Dann &#8211; das ebenfalls eine Vorankündigung &#8211; arbeite ich derzeit an einer (kleinen) Analyse der Twitternutzung im deutschsprachigen Raum (natürlich fokussiert auf twitternde Wissenschaftler, wissenschaftliche Institutionen und Wissenschaftsjournalisten). Erste Zwischenergebnisse werde ich schon demnächst verraten; eine detailliertere Darstellung zum Was, Wo, Wer und Wie des wissenschaftlichen Twitterns gibt es dann voraussichtlich Anfang 2012.</p>
<p>Damit aber Schluß mit der Programmvorschau. Ich werde mich die nächsten Tage erstmal auf der Wissenswerte (Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus) rumtreiben und umhorchen. Das erste Mal seit Jahren halte ich selbst keinen Vortrag auf der Wissenswerte, was zur Abwechslung auch mal ganz nett ist. Jedenfalls brauche ich so nicht noch Nachtschichten einlegen, um meine Präsentation fertigzustellen und kann mich so (hoffentlich) ganz entspannt in die Workshops und Vorträge reinsetzen. Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen Leser in Bremen?<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/#footnote_1_1487" id="identifier_1_1487" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Anfang Dezember bin ich &uuml;brigens auch beim Forum Wissenschaftskommunikation in K&ouml;ln.">2</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1487" class="footnote">unbescheiden wie ich bin</li><li id="footnote_1_1487" class="footnote">Anfang Dezember bin ich übrigens auch beim Forum Wissenschaftskommunikation in Köln.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/">Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Heuchler auf dem Rad ::: Interview mit Wisskomm ::: Schlechte Apothekenberatung &#124; Werkstatt-Ticker 43</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 15:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Dopinggeschichten Gestern gab es in Brest den Startschuß für die 95. Ausgabe der Tour-de-France. Das Schauspiel um die radelnden Ausdauermaschinen, die in der fränzösischen Sommerhitze die Landstaßen entlangfegen und sich dann die Bergpässe hinaufquälen, ist wie jedes Jahr ein Lehrstück in Sachen Scheinheiligkeit. Jeder weiß, daß auch dieses Jahr im Feld zahlreiche Fahrer und ... <a title="Heuchler auf dem Rad ::: Interview mit Wisskomm ::: Schlechte Apothekenberatung &#124; Werkstatt-Ticker 43" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/" aria-label="Mehr Informationen über Heuchler auf dem Rad ::: Interview mit Wisskomm ::: Schlechte Apothekenberatung &#124; Werkstatt-Ticker 43">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/">Heuchler auf dem Rad ::: Interview mit Wisskomm ::: Schlechte Apothekenberatung | Werkstatt-Ticker 43</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span class="ticker_titel"><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Dopinggeschichten<br />
</span></span></span></h2>
<p>Gestern gab es in Brest den Startschuß für die 95. Ausgabe der Tour-de-France. Das Schauspiel um die radelnden Ausdauermaschinen, die in der fränzösischen Sommerhitze die Landstaßen entlangfegen und sich dann die Bergpässe hinaufquälen, ist wie jedes Jahr ein Lehrstück in Sachen Scheinheiligkeit.</p>
<p>Jeder weiß, daß auch dieses Jahr im Feld zahlreiche Fahrer und Teams mit dabei sind, die massiv unter Dopingverdacht stehen. Gegen einen der Favoriten &#8211; Alejandro Valverde &#8211; ermittelt derzeit die italienische Staatsanwaltschaft. Er steht ganz oben auf einer Liste von Dopingarzt Eufemiano Fuentes, der für Valverde Blutbeutel aufbewahrte&#8230; Und doch werden Sportjournalisten und die Zuschauer diesem und anderen &#8222;Helden&#8220; zujubeln. Seltsam.</p>
<p>Ich empfehle zur Immunisierung gegen Tour-de-France-Begeisterung das aktuelle Interview mit Jörg Jaksche im SZ-Magazin:</p>
<blockquote><p>Jeder weiß doch inzwischen, was beim T-Mobile-Team ablief. Vor einer Reinwaschung Klödens sollte man deshalb die Ergebnisse aus Freiburg abwarten und schauen, wie sich Klöden als Zeuge vor der Justiz verhalten würde. Falls die Freiburger Uni-Ärzte angeklagt werden, müsste er ja dort erscheinen. Aber dem BDR geht es wohl vor allem um Geld: Wie kriegen wir Medaillen – und Fördergelder? Es geht nicht darum, ob du sauberen Sport machst, sondern ob du erfolgreich bist.</p></blockquote>
<div class="links_ticker"><strong>Linktipps:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/25344" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Man vergibt mir nicht &#8211; Interview mit Jörg Jaksche</a>, SZ-Magazin, 04.07.2008</li>
<li>Pfeiffer, Frieder: <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,563304,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Doping 2008 &#8211; Cortison, Fruchtbarkeitsmittel, Genversuche</a>, SpiegelOnline</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Wisskomm-Wochenschau<br />
</span></span></span></h2>
<p>Am vergangenen Mittwoch war ich zum <a href="http://www.wj-tag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tag des Wissenschaftsjournalismus</a> nach Dieburg eingeladen, wo ich einen Vortrag zur Wissenschaftskommunikation 2.0 gehalten habe und mich insbesondere mit der Frage auseinandergesetzt habe, ob wissenschaftliche Blogs eine Alternative zum klassischen Wissenschaftsjournalismus darstellen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/#footnote_0_334" id="identifier_0_334" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einen etwas ausf&uuml;hrlichen R&uuml;ckblick auf diese Veranstaltung gibt es demn&auml;chst hier in der Wissenswerkstatt zu lesen.">1</a></p>
<p>Im Anschluß daran hat mich Volker Lange von Wisskomm zu einem kleinen Interview gebeten. Ein kurzes Statement von mir ist nun in der aktuellen Ausgabe der Wisskomm-Wochenschau zu sehen. Ich bin ja der Meinung, daß man mir durchaus ansieht, daß ich die beiden Nächte zuvor nur jeweils so 3<sup>1</sup>/<sub>2</sub> &#8211; 4h geschlafen habe &#8211; aber wer sich einen übermüdeten und nicht ganz fitten Werkstattbetreiber ansehen möchte, der kann das hier tun:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/#footnote_1_334" id="identifier_1_334" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei ich es ehrlicherweise klasse finde, da&szlig; beim Standbild der Wisskomm-Schau ich im Hintergrund zu sehen bin und gerade die Folie eingeblendet ist, worauf zu lesen ist: &bdquo;Nur &uuml;ber Wissenschaft, die kommuniziert, wird gesprochen.&ldquo;">2</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="id" value="showplayer" /><param name="quality" value="best" /><param name="src" value="http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&amp;feedurl=http%3A%2F%2Fwisskomm%2Eblip%2Etv%2Frss%2Fflash&amp;file=http%3A%2F%2Fwisskomm%2Eblip%2Etv%2Frss%2Fflash%3Freferrer%3Dhttp%3A%2F%2Fwww%2Ewisskommtv%2Ede%2F%26source%3D3&amp;brandlink=http%3A%2F%2Fwww%2Ewisskomm%2Etv&amp;brandname=wisskomm%20TV&amp;showplayerpath=http%3A%2F%2Fblip%2Etv%2Fscripts%2Fflash%2Fshowplayer%2Eswf" /><embed id="showplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="255" src="http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&amp;feedurl=http%3A%2F%2Fwisskomm%2Eblip%2Etv%2Frss%2Fflash&amp;file=http%3A%2F%2Fwisskomm%2Eblip%2Etv%2Frss%2Fflash%3Freferrer%3Dhttp%3A%2F%2Fwww%2Ewisskommtv%2Ede%2F%26source%3D3&amp;brandlink=http%3A%2F%2Fwww%2Ewisskomm%2Etv&amp;brandname=wisskomm%20TV&amp;showplayerpath=http%3A%2F%2Fblip%2Etv%2Fscripts%2Fflash%2Fshowplayer%2Eswf" quality="best"></embed></object></p>
<p>Die anderen Themen diese Woche sind:</p>
<p>Der <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftssommer</a> in Leipzig und die Ergebnisse des Wettbewerbs &#8222;<a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/preis-wissenschaft-interaktiv.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaft Interaktiv</a>&#8220; &#8211; Tag des Wissenschaftsjournalismus in Dieburg mit <a href="http://www.wj-tag.de/?page_id=11&amp;paged=3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Blog</a> &#8211; Blog und Videos zur Nobelpreisträgertagung bei <a href="http://www.scienceblogs.de/lindaunobel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Scienceblogs.de</a> &#8211; Das <a href="http://www.phyletisches-museum.uni-jena.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">phyletische Museum</a> in Jena &#8211; Das wissenschaftliche Newsportal <a href="http://esciencenews.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e! Science News</a> &#8211; Viele Klima-Kampagnen sind viel zu negativ, meint die britische Organisation <a href="http://www.nesta.org.uk/nesta-report-says-miserable-climate-change-campaigns-won-t-work-time-for-a-new-approach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Nesta&#8220;</a> &#8211; „PowerON und PowerOFF = Medienkompetenz?&#8220; bei <a href="http://www.podcampus.de/node/1232" target="_blank" rel="noopener noreferrer">podcampus.de</a>.</p>
<div class="links_ticker"><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.wisskommtv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wisskomm-TV</a></li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Fragen Sie besser nicht Ihren Apotheker<br />
</span></span></span></h2>
<p>Wie heißt der Satz noch gleich, der zum Abschluß jeder Medikamentenwerbung in Rekordtempo aufgesagt wird? Genau: <em>Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker&#8230;</em></p>
<p>Daß man letzteres, nämlich das Befragen des Apothekers, auch getrost bleiben lassen kann, ergab eine kleine Erhebung von Stiftung Warentest: von 20 Berliner Apotheken schnitt nur eine einzige Apotheke wirklich gut ab, was die Beratung und Informationskompetenz angeht. Liegt es in der mangelnden Ausbildung, am Zeitdruck oder, oder, oder&#8230;?</p>
<p>Das Fazit der Stiftung Warentest <a href="http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/-Apotheken/1690601/1690601/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ist ernüchternd:</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Beim Einreichen eines Rezeptes wurde die Herstellung des verschriebenen Mittels in vier Apotheken mit der Begründung abgelehnt, dass sich die Bestellung der Substanzen nicht „lohne“ oder dass diese angeblich nicht erhältlich seien. Bei der Beratung zu Medikamenten wurden nur in einer Apotheke alle drei Testfälle vollständig und richtig erläutert. Keine Apotheke überzeugte beim Blutdruckmessen, und schlechten Rat bekamen auch Testerinnen, die in der Apotheke wissen wollten, was man gegen die Konzentrationsschwierigkeiten des Sohnes unternehmen könne. Auch die Beratung zu Sonnenschutzmitteln und Lichtschutzfaktor war zum Teil falsch.&#8220;</p></blockquote>
<p>Traurig. Konsultieren Sie also bei Fragen besser das medizinische Fachblog Ihres Vertrauens. Ich hatte ja hier mal medizinische Blogs gelistet. Und ganz aktuell möchte ich das lesenswerte Blog des Medizinjournalisten Bert Ehgartner auf Scienceblogs empfehlen.</p>
<div class="links_ticker"><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li>Blog von Bert Ehgartner: <a href="http://www.scienceblogs.de/lob-der-krankheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lob der Krankheit</a></li>
<li>Wissenswerkstatt: <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/05/hippokrates-20-die-szene-der-medizin-und-arztblogs-werkstattnotiz-lxi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hippokrates 2.0 » Die Szene der Medizin- und Arztblogs</a>, 5.2.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Tour+de+France">Tour de France</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Apotheken">Apotheken</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_334" class="footnote">Einen etwas ausführlichen Rückblick auf diese Veranstaltung gibt es demnächst hier in der Wissenswerkstatt zu lesen.</li><li id="footnote_1_334" class="footnote">Wobei ich es ehrlicherweise klasse finde, daß beim Standbild der Wisskomm-Schau ich im Hintergrund zu sehen bin und gerade die Folie eingeblendet ist, worauf zu lesen ist: &#8222;Nur über Wissenschaft, die kommuniziert, wird gesprochen.&#8220;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/heuchler-auf-dem-rad-interview-mit-wisskomm-schlechte-apothekenberatung-werkstatt-ticker-43/">Heuchler auf dem Rad ::: Interview mit Wisskomm ::: Schlechte Apothekenberatung | Werkstatt-Ticker 43</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dresden, Twitter und billiges Bier</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 22:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=2665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei meinem letzten Besuch in Dresden war die Frauenkirche nicht mehr als eine Ruine. Ein Erdhügel mit ein bißchen Schutt und Gerüsten und ein paar Mauerresten. 1993 war das. Letzte Woche war ich nun nach fast 20 Jahren wieder an der Elbe. Ein kurzer Bericht und zwei Photos. Die Zeitverfluggeschwindigkeit wird einem oft so richtig ... <a title="Dresden, Twitter und billiges Bier" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/" aria-label="Mehr Informationen über Dresden, Twitter und billiges Bier">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/">Dresden, Twitter und billiges Bier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei meinem letzten Besuch in Dresden war die Frauenkirche nicht mehr als eine Ruine. Ein Erdhügel mit ein bißchen Schutt und Gerüsten und ein paar Mauerresten. 1993 war das. Letzte Woche war ich nun nach fast 20 Jahren wieder an der Elbe. Ein kurzer Bericht und zwei Photos.</strong></p>
<figure id="attachment_2687" aria-describedby="caption-attachment-2687" style="width: 240px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Frauenkirche-Dresden.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2687 " style="border: 0px none;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Frauenkirche-20121.jpg" alt="Frauenkirche Dresden" width="250" height="375" /></a><figcaption id="caption-attachment-2687" class="wp-caption-text">Dresden: Frauenkirche am Neumarkt</figcaption></figure>
<p><span class="initial_klein">D</span>ie Zeitverfluggeschwindigkeit wird einem oft so richtig bewußt, wenn man sich an Reisen oder prägende Erlebnisse zurückerinnert. 1992 war ich in Barcelona, 1994 in London. Alles schon eine halbe Ewigkeit her. Und in Dresden war ich eben 1993. Und das gleich zweimal: zuerst Anfang Mai zu einem Zehnkampf-Länderkampf der Jugend und dann irgendwann in den Sommerferien auf Einladung des Sächsischen Leichtathletikverbandes. Schon allein die Unterbringung in der ehemaligen Sportschule (die sich damals noch im Originalzustand der 80er Jahre befand) war für uns (verwöhnte) Westsportler eine besondere Erfahrung. Fahrten mit knatternden Trabis oder die Berge Kartoffelpuffer und Bier in der Kneipe &#8222;<del datetime="2012-12-17T21:00:04+00:00">Real</del>Planwirtschaft&#8220; ebenso. :-)</p>
<p class="zwischenueberschrift">Wieder an der Elbe</p>
<p><span class="initial_klein">W</span>ann ich wohl wieder nach Dresden gekommen wäre, wenn nicht letzte Woche das &#8222;5. Forum Wissenschaftskommunikation&#8220; dort stattgefunden hätte? Egal &#8211; ich habe die Gelegenheit jedenfalls genutzt, um am Dienstagvormittag einen ausgiebigen Stadtspaziergang zu unternehmen. Die Altstadt ist noch genauso postkartenschön und seniorengefüllt, wie ich sie in Erinnerung hatte. Nur die Frauenkirche dominiert nun wieder den Neumarkt und komplettiert das Bilderbuchensemble. Auf der anderen Seite der Elbe, der Neustadt, geht es deutlich lebendiger und weniger museal zu. Und das Bier ist für Menschen, die v.a. Münchner oder Stuttgarter Preise gewöhnt sind, immer noch irritierend billig.</p>
<figure id="attachment_2670" aria-describedby="caption-attachment-2670" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Dresden-2012.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2670 " style="border: 0px none;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Dresden-580.jpg" alt="Dresden - Hofkirche und Elbe" width="580" height="390" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Dresden-580.jpg 580w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Dresden-580-400x269.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2670" class="wp-caption-text">Dresden: Blick von der Brühlschen Terasse auf Hofkirche und Schloß</figcaption></figure>
<p class="zwischenueberschrift"> 5. Forum Wissenschaftskommunikation</p>
<p>Zum Stadtbummel war ich freilich nicht in Dresden. Die meiste Zeit war für das &#8222;Forum Wissenschaftskommunikation&#8220; reserviert. Fast drei Tage voller Vorträge, Diskussionen und Gespräche rund um das Thema &#8222;Wissenschaftskommunikation&#8220;. Als Gelegenheit, um alte Kontakte aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen, funktioniert das ziemlich gut.</p>
<p><span class="pullquote">Das &#8222;Forum Wissenschaftskommunikation&#8220; funktioniert wunderbar als Kontaktbörse. Neue Themen und Formate sind weniger zu finden&#8230;</span> Allerdings &#8211; und <a  href="http://www.mfromm.de/2012/12/braucht-die-wissenschaft-mehr-marketing-fwk2012-2/">hier muß ich Matthias Fromm grundsätzlich Recht geben</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/#footnote_0_2665" id="identifier_0_2665" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei es durchaus auch Themen gab, die ehrlicherweise noch nicht zigmal durchgekaut worden sind. Crowdfunding in der Wissenschaft zum Beispiel. Dar&uuml;ber gab es 2009, 2010f. noch nichts zu h&ouml;ren.">1</a> &#8211; gab es auch dieses Jahr relativ wenig Aufregendes auf der inhaltlichen Seite. Der Einstieg mit dem Vortrag von Mark Benecke hat mir aber gut gefallen: da waren auch einige unbequeme Statements mit dabei. Mit allen Punkten bin ich zwar nicht einverstanden, aber insgesamt fand ich das schon ganz erfrischend. Ansonsten mangelte es aber ein wenig an frischen Ideen oder Impulsen. Inhaltlich und vielleicht auch formal.</p>
<p>Und das gilt auch ein Stück weit für die Veranstaltung, an der ich selbst beteiligt war. Denn wirklich neu ist es ja nicht, dass auch Twitter für die Wissenschaftskommunikation genutzt werden kann.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/#footnote_1_2665" id="identifier_1_2665" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich selbst denke ja h&auml;ufig, da&szlig; das Thema eigentlich nun wirklich durch ist, aber die Nachfragen belehren mich immer wieder eines Besseren.">2</a> <a  href="https://twitter.com/henningkrause">Henning Krause</a> hat diesmal v.a. über die Tweetups erzählt, was immerhin eine neue Facette darstellt. Bei mir waren es die ersten Ergebnisse meiner Twitterstudie.</p>
<p>Ein wenig aus der Reihe tanzte <a  href="https://twitter.com/marco_t">Marco Trovatello</a>, der über die Umstellung des DLR auf die Creative-Commons-Lizenz berichtete. Das war u.a. eines der bislang noch nicht auf dem Forum debattierten Themen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Forum weiterentwickelt &#8211; klar ist, daß bei der Programmplanung ganz verschiedene Interessen, Zielgruppen und Erwartungen bedient werden müssen und es ist immer sehr viel leichter ist, neue Ideen und Impulse zu fordern, als diese für so eine Konferenz umzusetzen.</p>
<p class="zwischenueberschrift">Erste Vorergebnisse der Twitterstudie</p>
<p><span class="pullquote">Twitter sabotiert meine Twitterstudie: Deshalb nur Vorergebnisse.</span> <span class="initial_klein">U</span>rsprünglich wollte ich in Dresden die Ergebnisse meiner <a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/">Twitterstudie</a> vorstellen. Doch dabei ist mir ausgerechnet Twitter in die Quere gekommen. Die Einschränkungen des Twitter-API-Zugriffs haben dazu geführt, daß ausgerechnet meine Datenabfragen seit September nicht mehr funktionieren. In mühsamer Kleinarbeit habe ich mir im Frühjahr eine Lösung gebastelt, um die wichtigsten Kennzahlen der rund 600 Twitteraccounts, die ich in meiner Studie beobachte, automatisiert abzufragen. Und genau das funktioniert seit einigen Wochen nicht mehr. ;-(</p>
<p>Insofern sind es wirklich nur erste Vorergebnisse (die entsprechend mit Vorsicht zu bewerten sind)! Ende Februar/Anfang März hoffe ich, wirklich die Arbeit und Auswertung abgeschlosssen zu haben. Bis dahin noch ein wenig Geduld.</p>
<p>Rainer Korbmann hat meine Zwischenergebnisse in seinem Beitrag sehr gut zusammengefasst, weshalb ich an der Stelle gerne auf ihn verweise:</p>
<ul>
<li>Wissenschaft kommuniziert: <a  href="http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/06/sprechende-zahlen-wissenschaftler-als-twitterer/">Sprechende Zahlen – Wissenschaftler als Twitterer</a></li>
</ul>
<p>Hier möchte ich nur eine Folie herausgreifen, die ich ganz interessant finde. Es ist der Zusammenhang zwischen der Twittererfahrung und der Followerzahl abgebildet. Und dabei ist (wie ich durch die Pfeile markiert habe) sehr auffällig, daß quasi alle Accounts, die mehr als 1000 Follower aufweisen, länger als 3 Jahre aktiv sind. Das ist natürlich kein Automatismus. Es gibt jede Menge Accounts, die genauso lange dabei sind und dennoch nur wenige hundert Follower aufweisen können. Dennoch scheint da ein Zusammenhang zu bestehen.</p>
<figure id="attachment_2681" aria-describedby="caption-attachment-2681" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2681"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Twitterstudie-Erfahrung2012.jpg" alt="Dresden, Twitter und billiges Bier" width="580" height="309" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Twitterstudie-Erfahrung2012.jpg 580w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/12/Twitterstudie-Erfahrung2012-400x213.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-2681" class="wp-caption-text">Twitterstudie: Zusammenhang zwischen Twittererfahrung und Followerzahl</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier &#8211; der Vollständigkeit halber &#8211; meine komplette Präsentation mit einigen (Vor-)Ergebnissen der Twitterstudie. Und ansonsten vertröste ich euch eben auf das Frühjahr. :-)</p>
<p><object id="prezi_3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9" width="580" height="415" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" name="prezi_3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9" bgcolor="#ffffff"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowFullScreenInteractive" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="direct" /><param name="flashvars" value="prezi_id=3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0" /><param name="src" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" /><param name="allowfullscreeninteractive" value="true" /><embed id="prezi_3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9" width="580" height="415" type="application/x-shockwave-flash" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" allowfullscreen="true" allowFullScreenInteractive="true" allowscriptaccess="always" wmode="direct" flashvars="prezi_id=3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0" allowfullscreeninteractive="true" name="prezi_3429f96a66ee8086164c0c07399c3d6123b87ce9" bgcolor="#ffffff" /></object></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>P.S.:</strong><br />
<em><br />
Der oben bereits verlinkte Rückblick von Matthias Fromm auf das Forum (inkl. Stärken und Schwächen) sei ausdrücklich empfohlen. Inkl. der Kommentare (!), wo auch angesprochen wird, wie schwierig es ist, eine solche Konferenz inhaltlich zu planen. Gute Ideen, Themen und Referenten fallen ja auch nicht vom Himmel. (Hinweis: Ich war 2010 auch Mitglied der Programmkomitees für das &#8222;Forum Wissenschaftskommunikation&#8220; und weiß insofern aus eigener Erfahrung, wie engagiert man sich beim Veranstalter &#8222;Wissenschaft im Dialog&#8220; bemüht.)</em></p>
<ul>
<li>linked2communication: <a href="http://www.mfromm.de/2012/12/braucht-die-wissenschaft-mehr-marketing-fwk2012-2/" >Braucht die Wissenschaft mehr Marketing? #fwk2012</a></li>
</ul>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2665" class="footnote">Wobei es durchaus auch Themen gab, die ehrlicherweise noch nicht zigmal durchgekaut worden sind. Crowdfunding in der Wissenschaft zum Beispiel. Darüber gab es 2009, 2010f. noch nichts zu hören.</li><li id="footnote_1_2665" class="footnote">Ich selbst denke ja häufig, daß das Thema eigentlich nun wirklich durch ist, aber die Nachfragen belehren mich immer wieder eines Besseren.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/12/dresden-twitter-und-billiges-bier/">Dresden, Twitter und billiges Bier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cyberscience: Praktisch und theoretisch</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2013/04/cyberscience-praktisch-und-theoretisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 21:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Städte mit B habe ich neulich schon bei Twitter scherzhaft geflucht. Jedenfalls tragen Berlin, Bremen und Braunschweig ein bißchen Mitschuld daran, daß ich hier in der Werkstatt so selten zum bloggen komme. Denn in den letzten Wochen habe ich einige Seminare und Workshops gegeben, was erstens mit ziemlich viel Vorbereitungszeit und zweitens (Städte mit ... <a title="Cyberscience: Praktisch und theoretisch" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2013/04/cyberscience-praktisch-und-theoretisch/" aria-label="Mehr Informationen über Cyberscience: Praktisch und theoretisch">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2013/04/cyberscience-praktisch-und-theoretisch/">Cyberscience: Praktisch und theoretisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über Städte mit B habe ich <a  href="https://twitter.com/Werkstatt/statuses/314490667726434304">neulich schon bei Twitter scherzhaft geflucht</a>. Jedenfalls tragen Berlin, Bremen und Braunschweig ein bißchen Mitschuld daran, daß ich hier in der Werkstatt so selten zum bloggen komme. Denn in den letzten Wochen habe ich einige Seminare und Workshops gegeben, was erstens mit ziemlich viel Vorbereitungszeit und zweitens (Städte mit B!) mit ziemlich viel Reisezeit verbunden ist. Zumindest wenn man &#8211; wie ich &#8211; irgendwo in der schwäbischen Provinz startet. ;-)</strong></p>
<p>Deshalb gibt&#8217;s auch heute leider trotz vorhandener Themen keinen vernünftigen Blogpost, aber dafür hübsche Linktipps. Diesmal rund um das Thema offene Wissenschaft oder Wissenschaft 2.0.</p>
<p class="zwischenueberschrift">Wissenschafts-Videocast mit Lars vom Fischblog</p>
<p><span class="initial_klein">D</span>aß die Redakteure von Spektrum ein wenig anders ticken als übliche Wissenschaftsjournalisten dürfte sich so allmählich rumgesprochen haben. Das fängt damit an, daß vom Redaktionsleiter über die Grafiker bis hin zum <a  href="https://twitter.com/Redaktionshund">Redaktionshund</a> (der Hundegott hab ihn selig!), alle mit Twitteraccounts ausgestattet sind. Und das geht weiter bis&#8230; ach, das kann man ja alles nachlesen.</p>
<p>Eine neue schräge und absolut sympathische Idee ist ein Videocast, den Lars Fischer (mit-)initiiert. Der &#8222;freiberufliche Apokalyptiker&#8220; stellt dabei die etwas anderen Wissenschaftsnachrichten zusammen. Ich hoffe sehr darauf, daß noch viele weitere Folgen aus dem Spektrum-Bunker folgen und daß die dahinsiechende Pflanze als Studio-Deko noch weiter durchhält.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/cWSiq9oUcdU?rel=0" height="326" width="580" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<div id="Punkte"></div>
<p class="zwischenueberschrift">Wie verändert das Web 2.0 die Wissenschaft?</p>
<p><span class="initial_klein">D</span>as Thema &#8222;Cyberscience&#8220; (und die Effekte auf die interne und externe Wissenschaftskommunikation) stand im Mittelpunkt eines Radio-Features von Bayern 2. Der Autor Martin Schramm hat dafür einige Kenner der Szene befragt. Es kommt ausführlich <a  href="http://www.spektrum.de/alias/koenneker/carsten/849154">Carsten Könneker</a> (Chefredakteur von &#8222;Spektrum der Wissenschaft&#8220; und <a  href="http://www.nawik.de/">Direktor am NaWik</a>) zu Wort, der sehr schön die Veränderungen rekonstruiert, die u.a. das Web 2.0 für die Wissenschaftskommunikation bedeutet. Zu den Herausforderungen für Wissenschaftler, die z.B. bloggen oder andere Kanäle des Social Web nutzen, wurde neben <a  href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb05/germanistik/iprof/asclhome/uber-uns/wimi/lobin-art">Henning Lobin (Uni Gießen)</a> und <a  href="http://www.oeaw.ac.at/ita/ueber-uns/das-ita-team/michael-nentwich/person">Michael Nentwich (ITA Wien)</a> auch ich befragt.</p>
<p>Irgendwann ab ca. 10:40min. und dann nochmal so ab Minute 16:00 bin ich mit kurzen Statements zu hören. Insgesamt finde ich die Sendung sehr gelungen. Für Insider natürlich nichts Neues, aber für interessierte Radiohörer sind schon einige interessante Infos mit dabei. Denke ich. Nachhören kann man die Sendung derzeit hier:</p>
<ul>
<li><a  href="http://www.ardmediathek.de/bayern-2/iq-wissenschaft-und-forschung-bayern-2?documentId=14335360">Cyberscience: Wie das Web die Wissenschaft verändert</a>, 25.4.2013 (BR2 / IQ &#8211; Wissenschaft und Forschung)</li>
</ul>
<div id="Punkte"></div>
<p class="zwischenueberschrift">Forschung zum Thema Cyberscience</p>
<p><span class="initial_klein">U</span>nd wo wir gerade beim Thema sind: &#8222;Wie verändern Facebook &amp; Co. die Wissenschaft?&#8220;. Diese Frage ist auch der Titel eines Kurzdossiers des Österreichischen Instituts für Technikfolgenabschätzung. Der gerade erwähnte Michael Nentwich hatte ja in den letzten Jahren zusammen mit René König eine Studie zum Thema Cyberscience durchgeführt. Und die Essenz der Studie ist hier zusammengefasst. Im kurzen PDF liest man dann u.a.:</p>
<blockquote><p>&#8222;Web 2.0-Dienste sind teilweise funktional für die Wissenschaft und befriedigen konkrete Bedürfnisse, wie etwa Informationssuche im Twitter-Netzwerk, Öffentlichkeitsarbeit über Blogs oder Kontaktaufnahme mit KooperationspartnerInnen über Soziale Netzwerkseiten. Dysfunktional ist hingegen, dass derzeit das eigene Netzwerk nur über viele parallele Kanäle erreicht werden können und daher bestimmte positive Netzwerkeffekte (noch) nicht eintreten. Darüber hinaus kann es bei intensiver Nutzung zu Informationsüberladung und Problemen im Zeitmanagement kommen.&#8220;</p></blockquote>
<p>So ist das. Kein Widerspruch meinerseits. ;-)</p>
<p>Die ganze Studie gibt&#8217;s als Buch und eben auch noch angeteasert im erwähnten PDF-Dossier:</p>
<ul>
<li>Nentwich, M. und König, R. (2012): <a  href="http://www.zmi.uni-giessen.de/publikationen/publikationen-cyberscience2.html">Cyberscience 2.0. Research in the Age of Digital Social Networks.</a></li>
<li>ITA-Dossier (Nr. 1 /2013): <a  href="http://epub.oeaw.ac.at/ita/ita-dossiers/ita-dossier001.pdf">&#8222;Facebook &amp; Co. verändern die Wissenschaft&#8220;</a> (PDF)</li>
</ul>
<div id="Punkte"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2013/04/cyberscience-praktisch-und-theoretisch/">Cyberscience: Praktisch und theoretisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=2247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn ... <a title="Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/" aria-label="Mehr Informationen über Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der <a href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136" >Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”</a>, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn man weiß, wie das Kraftfutter für den zarten Sproß angerührt werden könnte.</strong></p>
<p>Doch bevor ich meine zentralen Thesen zu den Geheimnissen des Wissenschaftsbloggens hier nochmal anschlage, noch ein kurzer Rückblick auf die Tagung selbst. Anlaß für die Veranstaltung, zu der mehr als 100 Besucher in die Bayerische Akademie der Wissenschaften gekommen waren, war Zuwachs für die bislang recht kleine Familie der Wissenschaftsblogportale (die bestand ja bis dato lediglich aus <a href="http://www.scienceblogs.de" >Scienceblogs</a> und <a href="http://www.scilogs.de" >SciLogs</a>). Nun also sind es immerhin drei!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_0_2247" id="identifier_0_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei ich unbedingt der Meinung bin, da&szlig; die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!">1</a></p>
<p class="pullquote_left">Es wurde allerhöchste Zeit! Nun ist zu hoffen, daß de.hypotheses.org neue Impulse für die Wissenschaftsblogosphäre gibt.</p>
<p>Auch wenn man sich fragen muß, weshalb es so lange gedauert hat, bis ein wissenschaftliches Blogportal mit dezidiert geisteswissenschaftlicher Ausrichtung gegründet wurde, ist es doch eine erfreuliche Tatsache: mit <a href="http://de.hypotheses.org/" de.hypotheses.org"">de.hypotheses.org</a> ist nun eine Blogplattform gestartet, die hoffentlich neue Impulse setzt und weiter am Abbau der Zurückhaltung gegenüber unkonventionellen Formen der Wissenschaftskommunikation in den oftmals etwas behäbigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanities">Humanities</a> arbeitet.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">“Historische” Momente: Ein Blogportal wird getauft</p>
<p>Insofern war es wirklich ein quasi historischer Moment, als Mareike König vom Deutschen Historischen Institut in Paris um die Mittagszeit das Portal offiziell startete. Ich kann nur die Daumen drücken und viel Erfolg dabei wünschen, das in Frankreich offenbar sehr gut funktionierende Portal nun auch in Deutschland mit Blogleben zu füllen. Das Team um Mareike König und ihre Redaktion hat jedenfalls gut vorgearbeitet, Allianzen geschmiedet und um Unterstützung geworben. Im Frühjahr 2013 darf man sicherlich das erste Zwischenfazit ziehen und nachschauen, was sich bei de.hypotheses.org getan hat.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_1_2247" id="identifier_1_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht un&uuml;bersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) &Uuml;bersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungsw&uuml;rdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am gro&szlig;en franz&ouml;sischen Bruder h&auml;ngt?">2</a></p>
<p>Am Vormittag hatte es bereits Vorträge von Cornelius Puschmann und Melissa Terras gegeben. Cornelius zeigte kurz, welche unterschiedlichen Spielarten wissenschaftlicher Blogs es überhaupt gibt, welche Grundfunktionen sie haben (können) und inwiefern die Blogakzeptanz und -nutzung in Deutschland deutlich hinter anderen Ländern zurückhinkt (<a href="http://www.slideshare.net/coffee001/was-ist-ein-wissenschaftsblog">hier Cornelius’ Präsentation</a>). Ein guter, sehr wissenschaftlicher Einstieg. Persönlich wurde es dann bei und mit <a href="http://melissaterras.blogspot.com/2012/03/blogging-in-munich.html">Melissa Terras</a>. Sie schilderte wie sie bloggt, wie sich ihre Blognutzung über die Jahre veränderte, welche Highlights es gab und gibt und welcher Schattenseiten man auch gewahr sein sollte.</p>
<p><span class="pullquote">Die Monographie ist (in den Geisteswissenschaften) weiter der &#8222;Goldstandard&#8220; wissenschaftlicher Publikationen. Mit allen Vor- und Nachteilen.</span></p>
<p>Ganz ähnlich (nämlich mit dem Fokus auf seine individuelle Blogbiographie) gestaltete <a  href="http://archiv.twoday.net/stories/75229842/">Klaus Graf von Archivalia</a> seinen nachmittäglichen Vortrag (nicht ohne auf einen Seitenhieb in meine Richtung zu verzichten, wobei er mich &#8211; glaube ich &#8211; absichtlich mißverstehen wollte). Den Schlußpunkt setzte mit Peter Haber vom <a href="http://weblog.hist.net/">weblog.hist.net</a> dann der Doyen der deutschsprachigen Geschichtswissenschaftsblogger. Peter riskierte einen Blick auf die Zukunft wissenschaftlichen Publizierens, die in seinen Augen eher von hybriden Formen und Formaten geprägt sein wird (Trennschärfe zwischen formellen und informellen Mitteilungen, sowie zwischen fragmentarisch-dynamischen und definierten Publikationen schwindet etc.).</p>
<p>Gleichzeitig verwies Peter Haber (vollkommen zu Recht) auf die Tatsache, daß auch im Jahr 2012 innerhalb der Geisteswissenschaften die Monographie weiterhin der “Goldstandard” wissenschaftlicher Publikationen ist. Reputationsakkumulation läuft darüber, nicht über Blogs. Mögen sie auch noch so engagiert gemacht sein. Daß man in anderen wissenschaftlichen Disziplinen hier schon weiter ist bzw. die Monographie niemals diese dominante Stellung innehatte, darüber wurde in München nicht diskutiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2251"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Wege_aus_der_Nische580.jpg" alt="Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann" width="580" height="130" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Wege_aus_der_Nische580.jpg 580w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Wege_aus_der_Nische580-400x90.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Wissenschaftliche Blogs: Wege aus der Nische</p>
<p>Nun aber zu meinem Vortrag. Ich habe den Fokus explizit auf richtig erfolgreiche Wissenschaftsblogs gelegt (wobei ich hier “Erfolg” mit der Reichweite gleichsetze, was keineswegs zwingend ist)<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_2_2247" id="identifier_2_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grunds&auml;tzlich gleichg&uuml;ltig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein &ldquo;kleines Blog&rdquo; kann erfolgreich sein &ndash; es kommt einfach darauf an, was der Autor f&uuml;r sich als &ldquo;Erfolg&rdquo; definiert!">3</a> und habe versucht darzustellen, was diese Wissenschaftsblogs von anderen unterscheidet.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_3_2247" id="identifier_3_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Meine Fokussierung auf die &bdquo;erfolgreichen&ldquo; Wissenschaftsblogs stie&szlig; bei einigen Zuh&ouml;rern auf Kritik. M&ouml;glicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, da&szlig; f&uuml;r mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualit&auml;tskriterium ist. Prof. Fran&ccedil;ois Bry reklamierte mehrmals &ndash; ich hoffe, da&szlig; ich ihm verdeutlichen konnte, da&szlig; ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.">4</a> Klar ist, daß man dieses Etikett mit der Aufschrift “Erfolg” hinterfragen kann (und sollte). Es gibt dutzende weitere Kriterien, an denen man Wissenschaftsblogs messen kann. Und doch &#8211; davon bin ich überzeugt &#8211; ist es sinnvoll, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sozusagen in der Championsleague gebloggt wird. Nachdem man verstanden hat, nach welchen Spiel- bzw. Blogregeln dort gearbeitet wird, kann man sich immer noch entscheiden andere Wege zu gehen. Aber kurz der Reihe nach&#8230;</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Die Nische und die Bedeutung von Knoten</p>
<p>Die erste Hälfte meines Vortragstitels lautete ja “Wege aus der Nische”. Insofern wollte ich diese Behauptung durchaus kurz belegen bzw. wenigstens illustrieren. Mein Ausgangspunkt: Welche Blogs und welche Disziplinen fallen auf, wenn man sich mit der deutschsprachigen Wissenschaftsblogosphäre beschäftigt? Wer wird wahrgenommen und wer fristet (noch) ein Schattendasein?</p>
<p class="pullquote_left">Die bestehenden Blogportale lenken auch die Aufmerksamkeit. Sie sind Massepunkt der Wissenschaftsblogosphäre.</p>
<p>Bislang dominieren die Naturwissenschaftler das Geschehen. Astronomen, Biologen, Chemiker oder Physiker. Diesem Eindruck wird man kaum widersprechen können. Egal ob man Google bemüht oder ob man auf anderen Pfaden unterwegs ist. Denn die Pfade führen einen unweigerlich auf die großen Portale Scienceblogs und Scilogs. Das sind die zentralen Inseln im Meer der Wissenschaftsblogosphäre. Zwar ist es theoretisch gleichgültig wo ein Blog seine Heimat hat. Praktisch macht es aber doch einen Unterschied. Mehr Sichtbarkeit, mehr Leser, mehr Feedback, mehr Resonanz und somit mehr Spaß gibt’s auf diesen Portalen. Das sind die Knoten im Netz.</p>
<p>Und wenn wir mehr Wissenschaftsblogs wollen, eine lebendigere Kultur und mehr Raum für solche Formate, dann brauchen wir neue Knoten. So einfach ist das. Und deshalb ist es auch klar, daß de.hypotheses.org eine Bereicherung darstellt.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Rezepte für erfolgreiches Wissenschaftsbloggen</p>
<p>Nun ist es ja so, daß wir immerhin das Jahr 2012 schreiben und wissenschaftliche Blogs keine so schrecklich neue Erfindung sind. Es gibt Erfahrungswerte und das kann man dann auch mal zu Kenntnis nehmen, finde ich. In München habe ich die lukullische Metapher noch ein wenig mehr strapaziert, denn bei Blogs verhält es sich auch nicht so schrecklich anders wie am Herd: wer vernünftig kochen lernen will, der sollte den richtig guten (und eben erfolgreichen) Leuten über die Schulter schauen. Man muß sich später ja selbst keine Michelinsterne erkochen, aber es ist sicher kein Fehler zu wissen, wie die (Koch-)Stars arbeiten.</p>
<p>Und bei Blogs? Genau: auch hier kann man sich bei den Platzhirschen was abschauen. Dazu gleich mehr. Wichtig ist aber freilich zunächst ein Grundverständnis für das Format. Denn nur weil ein Blog zu einem Großteil auch aus Texten besteht, heißt das nicht automatisch, daß beliebige (Fach-)Texte auch blogkompatibel wären.</p>
<p>Denn &#8211; und man sollte sich das immer wieder bewußt machen &#8211; ein (Wissenschafts-)Blog ist vor allem ein Blog. Und das ist keineswegs so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn diese Feststellung impliziert folgendes:</p>
<blockquote><p>Ein Wissenschaftsblog ist <em>keine</em> (!) Online-Sammlung wissenschaftlicher Essays!</p></blockquote>
<p>Wissenschaftliche Texte, die für andere Zwecke (Fachjournals, Förderanträge, Ausstellungen, Pressemitteilungen, Fachbücher etc.) geschrieben wurden, sind für ein Blogs fast immer ungeeignet. Denn idealerweise<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_4_2247" id="identifier_4_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt nat&uuml;rlich Ausnahmen, aber dann mu&szlig; man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orgin&auml;re Blogcharakteristik ausf&uuml;llt.">5</a> ist ein Wissenschaftsblog das Online-Notizbuch eines Forschers (und dieses Notizbuch kann als Schmierzettel, als Experimentierfeld, als öffentlicher Meckerkasten etc. genutzt werden). Und die Interessen, Expertise, (Be-)Urteilungen und Persönlichkeit des Blogautors machen das Blog zu seinem (!) Blog.</p>
<p>Insofern lässt sich zusammenfassen: Ein Wissenschaftsblog ist dann ein gutes Wissenschaftsblog, wenn der Blogger seinen individuellen Mix aus fachbezogenen Notizen und persönlicher Note gefunden hat.</p>
<p>Und als weitere Definition möchte ich vorschlagen:</p>
<blockquote><p>Ein (Wissenschafts-)Blog, ist die (einzige?) wissenschaftliche Textgattung, in der man “ich” schreiben darf &#8211; und das Geheimnis erfolgreicher Wissenschaftsblogs besteht darin, davon Gebrauch zu machen!</p></blockquote>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Zutaten (extrem) erfolgreicher Wissenschaftsblogs</p>
<p>Wenn man das einmal verstanden hat. dann ist das auf alle Fälle die halbe Miete. Wobei ich in München dann noch weiter gegangen bin und einfach an einem Beispiel illustrieren wollte, welche zentralen Merkmale ein richtig gut funktionierendes Wissenschaftsblog ausmachen.</p>
<p class="pullquote">Wissenschaftsbloggen heißt: mehr Persönlichkeit und Individualität wagen.</p>
<p>Und richtig gut funktioniert eben “<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" >Astrodicticum Simplex</a>” von Florian Freistetter. Und deshalb habe ich Florians Blog hergenommen, um zu zeigen, was also die Grundzutaten sind. Es sind nach meinen Erfahrungen genau drei:</p>
<ol>
<li>Persönlichkeit (Ein Blogposting ist keine Doktorarbeit und kein Förderantrag. Das Format bietet die Möglichkeit einerseits einen eigenen Stil, andererseits auch ein (persönlich-menschliches) Profil zu entwickeln. Und das sollte man ausnutzen.)</li>
<li>Fleiß/Frequenz (Auch im Bloggeschäft haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Regelmäßige Postings sind dafür wichtig. Da geht es um Leserbindung etc. Und wenn man es schafft mehrmals wöchtlich zu bloggen, dann umso besser.)</li>
<li>Dialog (Es geht um Kommunikation. Nicht als Einbahnstraße, sondern als Dialog. Und zwar auf Augenhöhe. Zwischen Blogautor und anderen (Wissenschafts-)Bloggern. Zwischen Blogautor und den Kommentatoren. Auch ein Wissenschaftsblogger ist nicht unfehlbar.)</li>
</ol>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Ontologie des Wissenschaftsbloggens</p>
<p>Was zeichnet nun also Blogs aus? Was unterscheidet sie von anderen Formaten und Kanälen?</p>
<ol>
<li>Blogs sind Ich-Medien. Das heißt: Gute Wissenschaftsblogs sind Wissenschaftlerblogs.</li>
<li>Blogs sind Kommunikations- und Dialogmedien.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_5_2247" id="identifier_5_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe fr&uuml;her auch schon davon geschrieben, da&szlig; Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.">6</a> Das heißt: Ein Blogposting ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Diskussion. Blogpostings sind der Einstieg in einen Dialog (der in den Kommentaren geführt wird).</li>
</ol>
<p>Worauf es mir noch ankommt: Ein Blogposting muss nicht alle Aspekte eines Themas erschöpfend (und abschließend) behandeln. In München war einige Male von der “Kultur des Fragments” die Rede. So ist es. Wissenschaftsblogs bieten den Rahmen dafür.</p>
<p>Und daß wissenschaftliche Blogs in ganz unterschiedlichen Spielarten daherkommen können und sollen, steht sowieso außer Frage. Ich habe an andere Stelle so oft betont, daß Blogs den Raum für Experimente bieten und das sehe ich auch heute kein bißchen anders. Und ich habe auch in München explizit betont, daß ein Blog auch mit 15 regelmäßigen Lesern “erfolgreich” sein kann bzw. legitim<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_6_2247" id="identifier_6_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog &ldquo;erwarte&rdquo;, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst &uuml;berlassen.">7</a> sein kann, wenn es die “richtigen” Leser sind.</p>
<p>Ich wünsche de.hypotheses.org jedenfalls nun erstmal einen guten Start. Und viele Blogs. Und zwar solche mit vielen und mit wenigen Lesern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier meine Präsentation (unten gibt es noch Lese- und Linktipps):</p>
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<div class="werkstattlinks"><strong></p>
<p>Lese- und Linktipps:</p>
<p></strong></p>
<p>Wenn es um das Potential wissenschaftlicher Blogs geht, dann verweise ich gerne auf folgende Artikelserie (aus dem Jahr 2008):</p>
<ul>
<li><a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/">Die Wissenschaft und die Blogosphäre</a></li>
<li><a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten?</a></li>
<li><a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs</a></li>
</ul>
<p>Zur Tagung &#8222;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8220; wurde auch anderswo gebloggt:</p>
<ul>
<li>Adresscomptoir: <a  href="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/75228723/">Rückblick Tagung &#8222;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8220;</a></li>
<li>iliou melathron: <a  href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2012/03/weblogs-in-den-geisteswissenschaften-nachlese/">Weblogs in den Geisteswissenschaften: über Goldstandards, digitale Gräben und neue Hypothesen</a></li>
<li>Digiwis: <a  href="http://digiwis.de/blog/2012/03/12/tagung-weblogs-in-den-geisteswissenschaften-wir-stehen-erst-am-anfang/">Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”: wir stehen erst am Anfang!</a></li>
</ul>
</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2247" class="footnote">Wobei ich unbedingt der Meinung bin, daß die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!</li><li id="footnote_1_2247" class="footnote">Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht unübersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) Übersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungswürdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am großen französischen Bruder hängt?</li><li id="footnote_2_2247" class="footnote">Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: für mich persönlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grundsätzlich gleichgültig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein “kleines Blog” kann erfolgreich sein &#8211; es kommt einfach darauf an, was der Autor für sich als “Erfolg” definiert!</li><li id="footnote_3_2247" class="footnote">Meine Fokussierung auf die &#8222;erfolgreichen&#8220; Wissenschaftsblogs stieß bei einigen Zuhörern auf Kritik. Möglicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, daß für mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualitätskriterium ist. Prof. François Bry reklamierte mehrmals &#8211; ich hoffe, daß ich ihm verdeutlichen konnte, daß ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.</li><li id="footnote_4_2247" class="footnote">Es gibt natürlich Ausnahmen, aber dann muß man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orginäre Blogcharakteristik ausfüllt.</li><li id="footnote_5_2247" class="footnote">Ich habe früher auch schon davon geschrieben, daß Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.</li><li id="footnote_6_2247" class="footnote">Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog “erwarte”, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst überlassen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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