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	<title>USA Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>USA Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise &#124; Werkstatt-Ticker 38</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:31:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Potentiale wissenschaftlicher Blogs Wer einen Blick in die USA und die dortige Wissenschaftsblogszene riskiert, der stellt fest, daß es dort nicht nur (fast) selbstverständlich ist, daß Wissenschaftler bloggen, sondern auch die Akzeptanz beim Publikum deutlich höher ist als hierzulande. Blogger wie P.Z. Myers (Pharyngula) sind absolute Stars der Szene und generieren monatlich hunderttausende Klicks. ... <a title="Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise &#124; Werkstatt-Ticker 38" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" aria-label="Mehr Informationen über Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise &#124; Werkstatt-Ticker 38">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Potentiale wissenschaftlicher Blogs</span><br />
</span></span></h2>
<p>Wer einen Blick in die USA und die dortige Wissenschaftsblogszene riskiert, der stellt fest, daß es dort nicht nur (fast) selbstverständlich ist, daß Wissenschaftler bloggen, sondern auch die Akzeptanz beim Publikum deutlich höher ist als hierzulande.</p>
<p>Blogger wie P.Z. Myers (<a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pharyngula</a>) sind absolute Stars der Szene und generieren monatlich hunderttausende Klicks. Von solchen Werten sind wir weit entfernt und vielleicht ist es auch gut so, daß Wissenschaftsblogs in Deutschland bislang ein Nischenphänomen darstellen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/#footnote_0_324" id="identifier_0_324" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So l&auml;&szlig;t sich vermutlich deutlich entspannter &bdquo;ausprobieren&ldquo;, was wissenschaftliches Bloggen bedeutet,  wenn man nicht sofort mit dutzenden Kommentaren rechnen mu&szlig;&hellip;">1</a> Doch wie sieht die Zukunft von Wissenschaftsblogs in Deutschland aus? Gibt es diese überhaupt?</p>
<p>Innerhalb eines Gastbeitrags<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/#footnote_1_324" id="identifier_1_324" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christiane hat k&uuml;rzlich eine Serie gestartet, in der sie einige Gastblogger um Beitr&auml;ge zum Thema zielgruppenspezifische Werbung in Online-Medien gebeten hat.">2</a> im Blog &#8222;<a href="http://blog.kooptech.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kooptech</a>&#8220; von Christiane Schulzki-Haddouti habe ich einige Gedanken zur &#8222;<em>Zukunft von wissenschaftlichen Blogs</em>&#8220; skizziert. Und ich bin dort auch der Frage nachgegangen, ob eine &#8222;Professionalisierung&#8220; wissenschaftlicher Blogs denkbar ist.</p>
<p>Ich stelle mir die Frage, ob Wissenschaftsblogs weiterhin &#8222;Zufalls- und Gelegenheitsprodukte&#8220; bleiben werden, ob es überhaupt ein Publikum gibt und wer überhaupt bloggen soll und kann. Und schließlich versuche ich zu erklären, weshalb die Orientierung an den &#8222;PageImpressions&#8220; sinnlos und destruktiv ist.</p>
<div class="links_ticker">Mehr dazu und die Einladung zum mitdiskutieren:</p>
<ul>
<li>Marc Scheloske: <a href="http://blog.kooptech.de/2008/06/ueber-die-un-moegliche-professionalisierung-wissenschaftlicher-blogs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Über die (un-)mögliche Professionalisierung wissenschaftlicher Blogs</a>, in: kooptech, 20. Juni 2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Glückwünsche</span><br />
</span></span></h2>
<p>Wenn ich hier in der Wissenswerkstatt darüber schreibe, daß wissenschaftliche Blogs eine spannende Erweiterung der konventionellen Formen der Wissenschaftskommunikation sind, so habe ich dafür natürlich viele Beispiele im Hinterkopf. Denn es gibt sie da draußen: die Wissenschaftsblogs, die prototypisch illustrieren, was alles bloggenderweise kommuniziert werden kann &#8211; und sie zeigen, daß dies mit einem Mehrwert für Blogger und Leser verbunden ist.</p>
<p>Zwei Blogs, die hier besonders hervorstechen sind einmal die &#8222;<a href="http://kamenin.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Begrenzte Wissenschaft</a>&#8220; und dann der &#8222;<a href="http://www.zahlengesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quanti|Soz|Blog</a>&#8222;. Der thematische Zuschnitt ist recht unterschiedlich &#8211; kein Wunder, denn der eine Blogautor ist Physiker, der andere Soziologe. Aber beiden gemein ist, daß sie vor wenigen Tagen ihren ersten Bloggeburtstag feiern konnten.</p>
<p>Bernd Weiß vom Quanti|Soz|Blog ist ziemlich <a href="http://www.zahlengesellschaft.de/2008/06/15/mehr-als-1-jahr-quantisozblog-und-etwas-kluger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">selbstkritisch</a> und zählt u.a. einige &#8222;Unzulänglichkeiten&#8220; von (wissenschaftlichen) Blogs auf &#8211; aber schließlich endet er versöhnlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;lautet das Fazit nach diesem einen Jahr: Hat Spaß gemacht und es geht weiter.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und kamenin erklärt nach einem Jahr &#8222;Begrenzte Wissenschaft&#8220;:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich hatte hier ein Jahr lang mehr Spaß als eigentlich geplant war.&#8220;</p></blockquote>
<p><em></em>Wenn das keine Gründe sind, es den beiden gleich zu tun? Nachahmer gesucht &#8211; und von dieser Stelle herzliche Glückwünsche an die beiden Geburtstagskinder! :-)</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Bernd Weiss: <a href="http://www.zahlengesellschaft.de/2008/06/15/mehr-als-1-jahr-quantisozblog-und-etwas-kluger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1 Jahr Quanti|Soz|Blog und immerhin etwas klüger</a>, 15.6.2008</li>
<li>kamenin: <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/06/18/selbstreferenzielles-und-ruckblickendes-aus-hingenommenem-anlass/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Selbstreferenzielles und Rückblickendes aus hingenommenem Anlass</a>, 18.6.20088</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Querverweise, Leseempfehlungen</span></span></span></h2>
<p>Aufmerksame Leser der Werkstatt haben inzwischen registriert, daß ich häufiger auch im &#8222;Neurons-Blog&#8220; bei den Scienceblogs aktiv sind. Dort sind also auch regelmäßig Notizen aus meiner Feder zu finden &#8211; meine Partnerin dort ist Beatrice Lugger, die ja für die Inhalte des Scienceblogs-Portals insgesamt verantwortlich zeichnet.</p>
<p>Man findet dort also sicherlich lesenswerte Blogartikel und den <a href="http://feeds.feedburner.com/ScienceBlogs/Neurons">RSS-Feed</a> kann man natürlich auch gerne abonnieren. Zuletzt habe ich dort über den &#8222;Nationalen Krebsplan&#8220; der Bundesregierung <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/der-nationale-krebsplan-ist-wichtig-und-wirft-doch-fragen-auf.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschrieben</a>:</p>
<blockquote><p>Hier stellt sich Frage, ob Vorsorge nicht nur &#8222;vorverlegte&#8220; Sorge ist&#8230;</p>
<p>Wie überhaupt man sich im jahr 2008 fragen darf, weshalb man erst heute wieder seitens der Bundesregierung zu so einer Kraftanstrengung aufrufen muß. Wie kann es sein, daß in Deutschland das medizinische System in Sachen Krebsdiagnose und Therapie teilweise unkoordiniert vor sich hinwurstelt, während andere Länder uns hinsichtlich der Therapieerfolge den Rang ablaufen?</p></blockquote>
<p>Und dann habe ich auch noch auf den &#8222;dicken&#8220; Gabriel geschimpft. Unseren Bundesumweltminister. Dies im Zusammenhang mit <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/klimaschutzpaket-luftnummer-oder-grosser-wurf.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teil II des Klimapakets</a>:</p>
<blockquote><p>Doch ist der dicke Gabriel wirklich der ruhmreiche Held, der die Republik mit einem Maßnahmenpaket für mehr Energieeffizienz beglückt und gleichzeitig dem Ziel näherbringt, den CO<small>2</small>-Ausstoß bis 2020 um rund 40% Prozent (im Vergleich zu 1990) zu senken? Oder hat er sich von den Verhandlungspartnern einlullen lassen?</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/klimaschutzpaket-luftnummer-oder-grosser-wurf.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klimaschutzpaket: Luftnummer oder großer Wurf?</a>, 19.06.2008</li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/der-nationale-krebsplan-ist-wichtig-und-wirft-doch-fragen-auf.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der &#8222;Nationale Krebsplan&#8220; ist wichtig und wirft doch Fragen auf</a>, 17.06.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Klimapaket">Klimapaket</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Scienceblogs">Scienceblogs</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_324" class="footnote">So läßt sich vermutlich deutlich entspannter &#8222;ausprobieren&#8220;, was wissenschaftliches Bloggen bedeutet,  wenn man nicht sofort mit dutzenden Kommentaren rechnen muß&#8230;</li><li id="footnote_1_324" class="footnote">Christiane hat kürzlich eine <a href="http://blog.kooptech.de/category/gastbeitrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Serie</a> gestartet, in der sie einige Gastblogger um Beiträge zum Thema zielgruppenspezifische Werbung in Online-Medien gebeten hat.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 12:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tatsache, daß die Wähler konservativer Parteien häufiger den sonntäglichen Gottesdienst besuchen, die Wähler der Grünen dagegen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu den Kunden des Biomarktes gehören, ist bekannt und nicht weiter verwunderlich. Unsere politischen Präferenzen verraten mitunter aber noch mehr über uns: vielleicht sogar, was wir über den Klimawandel denken&#8230; Wenn wir in der Wahlkabine ... <a title="Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/" aria-label="Mehr Informationen über Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel &#124; Werkstattnotiz LIXXXX">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/">Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel | Werkstattnotiz LIXXXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Tatsache, daß die Wähler konservativer Parteien häufiger den sonntäglichen Gottesdienst besuchen, die Wähler der Grünen dagegen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu den Kunden des Biomarktes gehören, ist bekannt und nicht weiter verwunderlich. Unsere politischen Präferenzen verraten mitunter aber noch mehr über uns: vielleicht sogar, was wir über den Klimawandel denken&#8230;</strong></p>
<p>Wenn wir in der Wahlkabine unser Kreuzchen machen, dann ist das zunächst lediglich Ausdruck unserer ganz individuellen politischen Präferenz in diesem Augenblick. Klar aber ist: unsere Entscheidung in der Wahlkabine ist Ergebnis eines hochkomplexen Prozesses der politischen Willensbildung, in den weltanschauliche Standpunkte, Sozialisationserfahrungen, Werthaltungen, Milieuzugehörigkeiten und vieles andere einfließen.</p>
<h4 class="pullquote_left">Wir teilen mit den Angehörigen unseres (sozialen) Milieus möglicherweise mehr Eigenschaften, als uns lieb ist&#8230;</h4>
<p>Und diese verschiedenen Einflußfaktoren weisen für jeden Wähler zwar ein spezifisches Profil auf, insgesamt lassen sich aber aus der politischen Präferenz spannende Rückschlüsse auf andere Lebensbereiche ziehen. Und auch wenn in den letzten 20 Jahren die klassischen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_0_296" id="identifier_0_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Noch in den 60er und 70er Jahren konnte man einigerma&szlig;en trennscharf zwischen (klein-)b&uuml;rgerlichem, konservativ-gehobenem oder dem klassischen Arbeitermilieu unterscheiden. Diese waren vorrangig industriegesellschaftlich gepr&auml;gt.">1</a> <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Milieu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sozialen Milieus</a> an Bindungskraft verloren haben, so haben sich neue, ergänzende Milieus gebildet, die zwar weniger eindeutig und viel bunter als früher sind, dennoch den Demoskopen interessante Einsichten erlauben, wie denn die Angehörigen der einzelnen Gruppen &#8222;ticken&#8220;.</p>
<p>Wobei, keine Angst: nur weil man möglicherweise viele typische Eigenschaften des &#8222;hedonistischen Milieus&#8220; aufweist, so lassen sich aufgrund dessen natürlich keine Rückschlüsse auf die bevorzugten Sexualpraktiken ziehen. Und selbst in der Zusammenstellung unserer Speisekarte können wir davon ausgehen, daß genug Freiheitsspielräume vorliegen, die uns nicht zu gleichgeschalteten Speisezubereitungssoldaten machen, nur weil wir zufälligerweise die CSU wählen.</p>
<p><strong>Was man nicht sagen kann: welche Lieblingsgerichte die Parteianhänger haben</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Wo bleibt die Studie, die anhand der Eßgewohnheiten die politische Einstellung feststellt?</span></h4>
<p>Es wäre zwar durchaus mal spannend, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Ernährungsgewohnheiten mit den Parteipräferenzen korrelieren, aber vermutlich fielen die Ergebnisse ziemlich langweilig aus. Als Arbeitshypothese würde ich ja dem CDU-Wähler eine Vorliebe für Eintöpfe und dem SPD-Genossen einen Hang zu Mettwurstbrötchen attestieren.</p>
<p>Der liberale FDP-Sympathisant findet vermutlich in der italienischen Küche seine Erfüllung und für den Freund der Bündnisgrünen bleibt der Dinkelbratling. Ach ja, die Linke gibt es noch, deren Klientel typischerweise an der Fritten- bzw. Currywurstbude anzutreffen wäre. Und die CSU-Anhänger brauchen zur Leberkäs-Semmel nur ein anständiges Weißbier, dann sind sie zufrieden.</p>
<p>So, damit aber genug in der Vorurteilskiste gewühlt, denn &#8211; das nochmal zur Klarstellung &#8211; einer empirischen Untersuchung hielten meine &#8222;Tipps&#8220; garantiert nicht stand. Obwohl, wenn ich&#8217;s mir recht bedenke&#8230;? ;-)</p>
<p><strong>Was man sagen kann: welche Meinung zum Klimawandel die Parteianhänger haben</strong></p>
<p>Spannender sind möglicherweise ohnehin andere Zusammenhänge &#8211; und <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/05/wer-glaubt-an-den-klimawandel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Thilo Kuessner</a> bin ich auf <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=417" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Umfrage</a> des Pew-Research-Centers gestoßen, die sich die US-Bevölkerung vorgeknöpft hat, um deren Einstellungen und Einschätzungen zum globalen Klimawandel herauszufinden. Und, das bemerkenswerteste Ergebnis gleich vorweg: die Beurteilung, ob der Klimawandel anthropogene Ursachen hat, hängt sehr stark von der politischen Einstellung ab und (das ist das erstaunliche) je höher der Bildungsgrad, desto stärker der Effekt!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/Partei_und_Klimawandel.jpg" alt="Parteien und Klimawandel, Quelle: PEW" width="230" height="275" />In Zahlen: 75% der demokratischen Anhänger mit College-Abschluß glauben, daß die Klimaerwärmung menschliche Ursachen hat (allerdings teilen nur 52% der Demokraten mit geringeren Bildungsabschlüssen diese Ansicht). Die höhere formale Bildung korreliert also mit einer höheren Bewertung der anthropogenen Effekte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_1_296" id="identifier_1_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. das Schaubild. Beide Darstellungen sind der Pew-Pressemitteilung bzw. dem PDF entnommen.">2</a></p>
<p>Bei den Republikanern zeigt sich allerdings genau das gegenteilige Bild: dort glauben nur 31% derjenigen (ohne!) Collegeabschluß, daß der Mensch zur Erwärmung beiträgt. Bei den höher gebildeten Republikaner nsind es dann aber nur noch 19%!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_2_296" id="identifier_2_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Wortlaut der Studie: &bdquo;Only 19% of Republican college graduates say that there is solid evidence that the earth is warming and it is caused by human activity, while 31% of Republicans with less education say the same.&ldquo;">3</a> Das heißt also: je höher gebildet, desto häufiger wird der anthropogene Einfluß geleugnet!</p>
<p>Ich kann diesen Befund nur irritiert zur Kenntnis nehmen. Hat irgendjemand eine gute Erklärung dafür? Denn naheliegender wäre, daß generell eine höhere Bildung damit einhergeht, daß die derzeit anerkannte wissenschaftliche Position geteilt würde &#8211; also die Anerkennung des anthropogenen Anteils. Bei den Republikanern zeigt sich aber der umgekehrte Effekt.</p>
<p><strong>Umdenken in den Staaten: Klimawandel findet statt</strong></p>
<p>Wenn man den Aspekt der Verursachung<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_3_296" id="identifier_3_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ob durch menschlichen Einflu&szlig; oder nicht.">4</a> außer Acht lässt, so ergeben sich folgende Werte: 49% der Republikaner akzeptieren, daß sich das Klima derzeit in einer Erwärmungsphase befindet. Bei den Demokraten teilen stolze 84% diese Meinung. Insofern <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2008/05/barack-obama-amerika-muss-sich-andern.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ist es nicht verwunderlich</a>, daß Barack Obama letzte Woche gegen die spritfressenden SUVs und allgemein den Energiehunger seiner Landsleute Stellung bezogen hat.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/#footnote_4_296" id="identifier_4_296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christian Reinboth kommentierte: &bdquo;Moment mal&hellip;. Keine dicken Gel&auml;ndewagen mehr? Keine Verschwendung von Lebensmitteln? Keine Tag und Nacht laufende Klimaanlage mehr in jedem Zimmer? Und das in den USA?&ldquo;">5</a></p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt der Umfrage, die sich auf Daten von Ende April bezieht: die Einschätzung bzgl. des Klimawandels weist keine geschlechtsspezifischen Unterschiede auf. Das ist tatsächlich bemerkenswert, denn was ökologische Themen angeht, so sind Frauen zumeist &#8222;sensibler&#8220; und kritischer gegenüber (negativen) Veränderungen. Männer weisen häufig eine gelassenere Position auf, die u.a. mit einem höheren Vertrauen in die (technische) Kontrollier- und Steuerbarkeit solcher Effekte zu tun hat.</p>
<p><strong>Wo befindet sich Klimapolitik auf der politischen Agenda?</strong></p>
<p>Und noch eine letzte informative Tabelle ist im PEW-Bericht zu finden: dort ist gelistet, welche Themen welche Priorität genießen. Für die republikanischen Anhänger steht auf Position 1 unangefochten der Kampf gegen den Terrorismus (86%), ganz zuletzt (12%) rangiert der Klimawandel. Bei den Demokraten hat die Klimapolitik immerhin einen Mittelfeldplatz (47%), ganz oben steht die Gesundheitspolitik (81%).</p>
<p>Hier diese Tabelle (die allerdings aus einer <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=388" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anderen Umfrage</a> vom Januar 2008 stammt):</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/Political_Agenda_US_2008.jpg" alt="Politische Agenda 2008, Quelle: PEW" /></p>
<div class="links_kurz">Links:</p>
<ul>
<li>Pew Research Center: <a href="http://people-press.org/reports/display.php3?ReportID=417" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A Deeper Partisan Divide Over Global Warming</a>, 8.5.2008</li>
<li>Kuessner, Thilo: <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/05/wer-glaubt-an-den-klimawandel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer glaubt an den Klimawandel?</a>, Mathlog, 15.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Klimawandel">Klimawandel</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/US-Wahlkampf">US-Wahlkampf</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wahlforschung">Wahlforschung</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_296" class="footnote">Noch in den 60er und 70er Jahren konnte man einigermaßen trennscharf zwischen (klein-)bürgerlichem, konservativ-gehobenem oder dem klassischen Arbeitermilieu unterscheiden. Diese waren vorrangig industriegesellschaftlich geprägt.</li><li id="footnote_1_296" class="footnote">Vgl. das Schaubild. Beide Darstellungen sind der Pew-Pressemitteilung bzw. dem PDF entnommen.</li><li id="footnote_2_296" class="footnote">Im Wortlaut der Studie: &#8222;Only 19% of Republican college graduates say that there is solid evidence that the earth is warming and it is caused by human activity, while 31% of Republicans with less education say the same.&#8220;</li><li id="footnote_3_296" class="footnote">Ob durch menschlichen Einfluß oder nicht.</li><li id="footnote_4_296" class="footnote">Christian Reinboth kommentierte: &#8222;Moment mal&#8230;. Keine dicken Geländewagen mehr? Keine Verschwendung von Lebensmitteln? Keine Tag und Nacht laufende Klimaanlage mehr in jedem Zimmer? Und das in den USA?&#8220;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/verrate-mir-wenn-du-waehlst-und-politische-praeferenzen-und-die-einstellung-zum-klimawandel-werkstattnotiz-lixxxx/">Verrate mir, wen Du wählst und&#8230; » Politische Präferenzen und die Einstellung zum Klimawandel | Werkstattnotiz LIXXXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 11:42:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Genforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind wir für unsere politischen Präferenzen und Handlungen wirklich verantwortlich? Entscheiden wir an der Wahlurne frei oder vollziehen wir den Wahlakt gemäß einer Prädisposition, die durch unsere genetische Ausstattung vorbestimmt ist? Als Politikwissenschaftler muß ich natürlich konstatieren, daß die Basis unserer demokratischen Kultur die Idee eines autonomen, mit freiem Willen ausgestatteten Subjekts ist. Der Bürger ... <a title="Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/die-gene-und-die-politik-bestimmt-unsere-genetische-disposition-unser-wahlverhalten-werkstattnotiz-101/" aria-label="Mehr Informationen über Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? &#124; Werkstattnotiz 101">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/07/Wahl1.jpg" alt="Wahl" /><strong>Sind wir für unsere politischen Präferenzen und Handlungen wirklich verantwortlich? Entscheiden wir an der Wahlurne frei oder vollziehen wir den Wahlakt gemäß einer Prädisposition, die durch unsere genetische Ausstattung vorbestimmt ist?</strong></p>
<p>Als Politikwissenschaftler muß ich natürlich konstatieren, daß die Basis unserer demokratischen Kultur die Idee eines autonomen, mit freiem Willen ausgestatteten Subjekts ist. Der Bürger ist als Akteur so konzipiert, daß er einen Prozeß der politischen Willensbildung durchläuft, sich informiert, idealerweise am politischen Prozeß aktiv partizipiert und letztlich im Wahlakt seinem Willen Ausdruck verleiht.</p>
<h3><span class="pullquote_left">Sind wir in unseren politischen Entscheidungen frei?</span></h3>
<p>Unbestreitbar ist, daß wir ständig unterschiedlichen Einflußfaktoren ausgesetzt sind. Die Entscheidungen der Wahlbürger werden auf mehr oder minder subtile Weise zu beeinflußen versucht &#8211; dies gelingt bisweilen, zum Glück nicht immer.</p>
<p>In aktuellen Studien, die Jürgen Schönstein <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/07/politik-ist-uns-angeboren.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufgestöbert</a> hat,  glauben Forscher nun zeigen zu können, daß bestimmte genetische Faktoren einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf unser politisches Verhalten haben.</p>
<p>Im Artikel von James H. Fowler, Laura A. Baker und Christopher T. Dawes von der University of California ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8222;The  decision to vote has puzzled scholars for decades. Theoretical models predict little or no variation in participation in large population elections and empirical models have typically accounted for only a relatively small portion of individual-level variance in turnout behavior.However, these models have not considered the hypothesis that part of the variation in voting behavior can be attributed to genetic effects.&#8220;</p></blockquote>
<p>Sollten Wahlforscher demnächst vielleicht genetische Screenings beim Wahlvolk durchführen? Werden demnächst die Politiker gezielt ihre Botschaften an bestimmte, genetisch definierte Wählergruppen adressieren?</p>
<p>In einem weiteren Artikel zeigen die Forscher, daß etwa Wähler mit einer bestimmten Variante des sog. MOAO-Gens deutlich häufiger an der Präsidentschaftswahl 2004 teilgenommen hatten. Und auch eine Polymorphie des 5HTT-Gens scheint das Wahlverhalten zu beeinflußen:</p>
<blockquote><p>&#8222;We also find evidence that an association between a polymorphism of the 5HTT gene and voter turnout is moderated by religious attendance. These are the first results ever to link specific genes to political behavior.&#8220;</p></blockquote>
<h3><span class="pullquote">Bestimmen am Ende unsere Gene, welche Parteien, welche Politiker wir wählen?</span></h3>
<p>Wie Fowler et. al. das herausgefunden haben wollen? &#8211; Durch Zwillingsstudien. Hier werden also die Biographien und im speziellen Fall das Wahlverhalten von Menschen untersucht, die als Zwillingskinder auf die Welt kamen, danach aber in unterschiedlichen Familien und Milieus aufwuchsen.</p>
<p>Sozialisation, Erziehung, Umfeld und andere Faktoren sind hier also recht unterschiedlich und können nicht als Erklärung für ähnliche oder identische Verhaltensweisen herangezogen werden. Und dennoch fanden die Forscher auffällige Ähnlichkeiten zwischen den &#8222;getrennten&#8220; Zwillingen.</p>
<p>Ich bin dennoch skeptisch. Habe gerade aber leider keine Zeit, mir die Studien noch genauer anzusehen. Spannend sind die Befunde aber allemal.</p>
<div class="links_ticker"><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>James H. Fowler, Laura A. Baker, Christopher T. Dawes: &#8222;Genetic Variation in Political Participation&#8220;, in: The American Political Science Review, May 2008: Volume 102, No. 2 [<a href="http://www.apsanet.org/imgtest/APSRMay08Fowler_etal.pdf">PDF</a>]</li>
<li>James H. Fowler, Christopher T. Dawes:Two Genes Predict Voter Turnout, in: The Journal of Politics, Vol. 70, No. 3, July 2008, Pp. 579–594 [<a href="http://ucsdnews.ucsd.edu/PDF/06-08GenesAndVoting.pdf">PDF</a>]</li>
<li>Schönstein, Jürgen: <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/07/politik-ist-uns-angeboren.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik ist uns angeboren</a>, GeoGraffitico, 1.7.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wahlverhalten">Wahlverhalten</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Genetik">Genetik</a></p>
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			</item>
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		<title>Die Unverbindlichkeit von UN-Umweltkonferenzen » Das informative Webportal &#8222;Edge&#8220; zum Artenschutz &#124; Werkstattnotiz LXXXVIII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:51:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit heute sitzen sie wieder zusammen: Politiker, Vertreter von Umweltverbänden und die bösen Buben der Industrie. Zwei Wochen lang geht es bei der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn um Fragen der Biodiversität. Um den Artenschutz also, den Erhalt sensibler Ökosysteme und die nachhaltige und faire Nutzung der biologischen Ressourcen. Und wie bei vielen Veranstaltungen dieser Art lässt ... <a title="Die Unverbindlichkeit von UN-Umweltkonferenzen » Das informative Webportal &#8222;Edge&#8220; zum Artenschutz &#124; Werkstattnotiz LXXXVIII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/" aria-label="Mehr Informationen über Die Unverbindlichkeit von UN-Umweltkonferenzen » Das informative Webportal &#8222;Edge&#8220; zum Artenschutz &#124; Werkstattnotiz LXXXVIII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/">Die Unverbindlichkeit von UN-Umweltkonferenzen » Das informative Webportal &#8222;Edge&#8220; zum Artenschutz | Werkstattnotiz LXXXVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit heute sitzen sie wieder zusammen: Politiker, Vertreter von Umweltverbänden und die bösen Buben der Industrie. Zwei Wochen lang geht es bei der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn um Fragen der Biodiversität. Um den Artenschutz also, den Erhalt sensibler Ökosysteme und die nachhaltige und faire Nutzung der biologischen Ressourcen.</strong></p>
<p>Und wie bei vielen Veranstaltungen dieser Art lässt sich schon heute voraussagen: am Ende werden schöne Absichtserklärungen präsentiert, doch Papier ist geduldig &#8211; denn ungeachtet der allerbesten Absichten werden die angestrebten Ziele (wie die Vergangenheit lehrt) meilenweit verfehlt.</p>
<p>In dieser kurzen Notiz möchte ich ganz kurz auf den heutigen Start der UN-Naturschutzkonferenz eingehen, deren Hintergrunde erläutern und dann abschließend auf eine sehr schöne Website verweisen, die sich der Information über bedrohte Arten widmet.</p>
<p><strong>9. Vertragsstaatenkonferenz zum Abkommen über die biologische Vielfalt</strong></p>
<p>Zur Sache: vom 19.-30. Mai steht Bonn mal wieder im Mittelpunkt der Weltpolitik. Rund 5000 Telnehmer werden zwei Wochen lang darüber beraten, wie die fortschreitende Naturzerstörung und der damit einhergehende Verlust der Artenvielfalt gebremst werden kann. Anlaß ist die &#8222;9. Vertragsstaatenkonferenz  zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt&#8220;,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/#footnote_0_294" id="identifier_0_294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ganz offiziell nennt sich das nat&uuml;rlich: Convention on Biological Diversity (CBD) ">1</a> wie das Treffen offiziell heißt.</p>
<h4 class="pullquote_left">1992 in Rio de Janeiro verständigte sich die Weltgemeinschaft darauf, die Biodiversität als eigenständiges Schutzziel zu formulieren</h4>
<p>Seitdem sich die internationale Staatengemeinschaft 1992 beim Umweltgipfel in Rio de Janeiro zum Schutz der Biodiversität verpflichtet hat, tritt alle zwei Jahre diese Vertragsstaatenkonferenz zusammen. Die &#8222;Convention on Biological Diversity&#8220; (CBD) ist als Teilabkommen eine von drei Säulen des Protokolls von Rio. Insgesamt 190 Staaten sind mittlerweile beigetreten, so daß diese im Prinzip völkerrechtlich zur Umsetzung der Beschlüsse verpflichtet wären.</p>
<p>Die Einsicht von 1992, daß sich die Vielfalt von Ökosystemen, die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten und die genetische Vielfalt gegenseitig bedingen und Lebensgrundlage auch für die menschliche Zivilisation sind, hat dazu geführt, daß das Schlagwort &#8222;<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biodiversität</a>&#8220; seitdem hoch im Kurs steht. Im Rahmen des CBD-Abkommens werden diese drei Hauptziele verfolgt:</p>
<ul>
<li>die Erhaltung biologischer Vielfalt,</li>
<li>eine nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und</li>
<li>die gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung biologischer Ressourcen.</li>
</ul>
<h4><span class="pullquote">Mogelpackung: die USA haben die CBD-Konvention nicht ratifiziert, reden aber dennoch mit.</span></h4>
<p>Das liest sich wunderschön, Tatsache ist aber, daß die Zielformulierungen meist soviel Interpretationsspielraum lassen, daß die Vertragsstaaten sich letztlich doch nicht zur Einhaltung gezwungen sehen. Daneben muß angemerkt werden, daß bspw. die USA der CBD-Konvention zwar unterzeichnet, aber nicht endgültig &#8222;ratifiziert&#8220; hat. Völkerrechtlich sind die USA also den Beschlüssen nicht unterworfen.</p>
<p><strong>Die hohen Ziele, die niedrigen Chancen der Umsetzung</strong></p>
<p>Hauptschwerpunkt der aktuellen Konferenz in Bonn liegt im übrigen auf der Umsetzung der sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2010-Ziele" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2010-Ziele</a>. Bei der 6. CBD-Konferenz in Johannesburg im Jahr 2002 hatte man sich darauf geeinigt, den &#8222;verlust an biologischer Vielfalt signifikant (!) zu reduzieren&#8220;. Und die EU-Staaten haben sich sogar dazu verpflichtet, den Prozeß des Artenverlustes ganz zu stoppen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/#footnote_1_294" id="identifier_1_294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlichte der WWF den &bdquo;Living Planet Index&ldquo;. Dort sieht man momentan ein leichte Abschw&auml;chung des Trends, insgesamt ist der Verlust der Artenvielfalt &ndash; um fast 1/3 in den letzten 35 Jahren &ndash; jedoch erschreckend.">2</a></p>
<p>An den Erfolg dieser ambitionierten Pläne glaubt heute wohl keiner mehr. Dennoch darf man gespannt sein, wie die Teilnehmer in Bonn diskutieren und auf welche Ziele sie sich letztlich einigen können. Wenn ein paar handfeste Regeln und Umsetzungsmechanismen vereinbart werden könnten, wäre das noch viel mehr Wert.</p>
<div class="links_ticker">Einige Links zur UN-Umweltkonferenz und zu Fragen der Biodiversität:</p>
<ul>
<li>Roth, Wolfgang: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/856/175330/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Vernichtung der Arten</a>, Süddeutsche Zeitung, 19.5.2008</li>
<li><a href="http://www.cbd.int/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website der &#8222;Convention on Biological Diversity&#8220;</a></li>
<li>Deutscher Naturschutzring: <a href="http://www.biodiv-network.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biodiversitäts-Network</a></li>
</ul>
<p>Update, 19.5. &#8211; 15:30Uhr:</p>
<ul>
<li>Miersch, Michael: <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/03/Dossier-Arten-Fragen?page=all" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum das Sumatranashorn schützen?</a>, ZEIT / Wissen, 03/2008</li>
</ul>
</div>
<p>Eine Website bzw. Portal, das sich genau der Darstellung des unglaublichen Artenreichtums verschrieben hat, ist <a href="http://www.edgeofexistence.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EDGE</a>. Das Kürzel steht dabei für &#8222;Evolutionarily Distinct and Globally Endangered&#8220; und die Autoren widmen sich &#8211; nach eigener Beschreibung &#8211; den verrücktesten und zugleich wundervollsten Lebewesen, die leider vom Aussterben bedroht sind.</p>
<p>Dem Projekt, das von der traditionsreichen &#8222;<a href="http://www.zsl.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zoological Society of London</a>&#8220; getragen wird, geht es einerseits darum solche Tierarten zu identifizieren, die in ihrer Einzigartigkeit möglicherweise besonders erhaltenswert sind und andererseits ein Bewußtsein für diese Vielfalt, Buntheit und Extravaganz des Lebens zu schaffen.</p>
<p><img decoding="async" style="margin: 2px 7px; float: right;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/Salamander.jpg" alt="Luschan's Salamander, Quelle: Wikimedia" width="200" height="127" /></p>
<p>Dazu gibt es u.a. eine traurige Top-100-Liste der gefährdeten Säuger und Amphibien und viel, viel Anschauungsmaterial.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/#footnote_2_294" id="identifier_2_294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nach Erhebungen der Weltnaturschutzunion sind derzeit rund 16.300 Tierarten als bedroht einzustufen. Mehr Infos in diesem Artikel der S&uuml;ddt. Zeitung.">3</a> Auf Platz 35 der Amphibien-Liste befindet sich etwa der Luschan&#8217;s Salamander, der in Griechenland und der Türkei beheimatet ist, aber akut bedroht ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/#footnote_3_294" id="identifier_3_294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Er z&auml;hlt zur Gattung der Schwanzlurche und wird auch als Lykischer oder Kleinasiatischer Salamander bezeichnet.">4</a></p>
<p>Außerdem gibt es jede Menge weiterer Infos, Videos und &#8211; wenn ich recht sehe &#8211; auch die Möglichkeit, sich etwa das Verbreitungsgebiet verschiedener Tierarten per Google Earth anzusehen.</p>
<p>Die Seite ist auf alle Fälle einen Besuch wert:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.edgeofexistence.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" style="margin-top: 8px; margin-bottom: 8px; vertical-align: middle;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/EDGE_of_Existence.jpg" alt="EDGE of Existence" width="480" height="757" /></a></p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.edgeofexistence.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EDGE &#8211; Evolutionarily Distinct and Globally Endangered</a></li>
</ul>
<p>Weitere spannende Website für Biologie-Freaks:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/27/enzyklopaedie-des-lebens-mit-der-encyclopedia-of-life-startet-ein-faszinierendes-online-lexikon-werkstattnotiz-lxx/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enzyklopädie des Lebens » Mit der “Encyclopedia of Life” startet ein faszinierendes Online-Lexikon</a>, Wissenswerkstatt, 27.2.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Naturschutzkonferenz">Naturschutzkonferenz</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Artenschutz">Artenschutz</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Biodiversitaet">Biodiversität</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_294" class="footnote">Ganz offiziell nennt sich das natürlich: Convention on Biological Diversity (CBD) </li><li id="footnote_1_294" class="footnote">Vor wenigen Tagen <a href="http://www.wwf.de/presse/details/news/wwf_zum_9_un_umweltgipfel_in_bonn_keine_entwarnung_beim_artensterben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlichte der WWF</a> den &#8222;Living Planet Index&#8220;. Dort sieht man momentan ein leichte Abschwächung des Trends, insgesamt ist der Verlust der Artenvielfalt &#8211; um fast 1/3 in den letzten 35 Jahren &#8211; jedoch erschreckend.</li><li id="footnote_2_294" class="footnote">Nach Erhebungen der Weltnaturschutzunion sind derzeit rund 16.300 Tierarten als bedroht einzustufen. Mehr Infos in diesem <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/909/132667/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel der Süddt. Zeitung</a>.</li><li id="footnote_3_294" class="footnote">Er zählt zur Gattung der Schwanzlurche und wird auch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lykische_Salamander" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lykischer oder Kleinasiatischer Salamander</a> bezeichnet.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/die-unverbindlichkeit-von-un-umweltkonferenzen-das-informative-webportal-edge-zum-artenschutz-werkstattnotiz-lxxxviii/">Die Unverbindlichkeit von UN-Umweltkonferenzen » Das informative Webportal &#8222;Edge&#8220; zum Artenschutz | Werkstattnotiz LXXXVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Tapeten- und Kurswechsel im Weißen Haus » Obama präsentiert wissenschaftlichen Beraterstab &#124; Werkstattnotiz 133</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/tapeten-und-kurswechsel-im-weissen-haus-obama-praesentiert-wissenschaftlichen-beraterstab-werkstattnotiz-133/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 21:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zeichen stehen auf Wechsel. Mit Barack Obama zieht nicht nur ein neuer Mann ins Weiße Haus ein, sondern er nimmt &#8211; zumindest in manchen Bereichen &#8211; offensichtlich auch wirklich einen Tapetenwechsel vor: die industrie- und erdöl-lobbyfreundliche Linie von George W. Bush hat demnach keine Zukunft. Obama setzt stattdessen auf die Expertise von hochrangigen Wissenschaftlern, ... <a title="Tapeten- und Kurswechsel im Weißen Haus » Obama präsentiert wissenschaftlichen Beraterstab &#124; Werkstattnotiz 133" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/tapeten-und-kurswechsel-im-weissen-haus-obama-praesentiert-wissenschaftlichen-beraterstab-werkstattnotiz-133/" aria-label="Mehr Informationen über Tapeten- und Kurswechsel im Weißen Haus » Obama präsentiert wissenschaftlichen Beraterstab &#124; Werkstattnotiz 133">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeichen stehen auf Wechsel. Mit Barack Obama zieht nicht nur ein neuer Mann ins Weiße Haus ein, sondern er nimmt &#8211; zumindest in manchen Bereichen &#8211; offensichtlich auch wirklich einen Tapetenwechsel vor: die industrie- und erdöl-lobbyfreundliche Linie von George W. Bush hat demnach keine Zukunft. Obama setzt stattdessen auf die Expertise von hochrangigen Wissenschaftlern, die v.a. in Ökologie- und Klimafragen ausgewiesen sind.</strong></p>
<p>In seiner letzten öffentlichen Ansprache vor den Weihnachtsfeiertagen gab Barack Obama seine Kandidaten für wichtige Beraterposten bekannt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/tapeten-und-kurswechsel-im-weissen-haus-obama-praesentiert-wissenschaftlichen-beraterstab-werkstattnotiz-133/#footnote_0_778" id="identifier_0_778" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hier die kurze Ansprache Obamas im Volltext auf der Seite des designierten Pr&auml;sidenten.">1</a>  Chefberater in wissenschaftlich-technischen Fragen wird demnach der Physiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Holdren">John Holdren</a>. Der Harvard-Professor unterrichtet Umweltpolitik und leitet an der Kennedy School of Government das Programm &#8222;Science, Technology and Public Policy&#8220; und plädiert für drastische Emissionseinsparungen. Außerdem gilt Holdren als Experte für die Nichtverbreitung von Nuklearwaffen und spaltbarem Material.</p>
<p>Diese Personalentscheidung und die Statements Obamas in seiner Ansprache sollten jedenfalls bei vielen seiner Sympathisanten für Erleichterung gesorgt haben &#8211; denn es hatten sich dutzende Nobelpreisträger für die Wahl Obamas stark gemacht, in der Hoffnung, daß die Scheuklappenpolitik Bushs endlich ein Ende finde. Und Obama hät hier offenbar Wort:</p>
<blockquote><p>&#8222;Today, more than ever before, science holds the key to our survival as a planet and our security and prosperity as a nation. [&#8230;] It&#8217;s time we once again put science at the top of our agenda and &#8230; worked to restore America&#8217;s place as the world leader in science and technology.&#8220;</p></blockquote>
<p>Obama bestätigt damit seinen Kurs, der eine Trendwende in der Energie- und Klimapolitik einleitet. Schon mit der Nominierung des Physiknobelpreisträgers Steven Chu als Energieminister, hatte er hier Zeichen gesetzt. Steven Chu gilt als Experte im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energien.</p>
<h4><span class="pullquote">Klimafreundliche Personalentscheidungen: Barack Obama beruft renommierte Wissenschaftler in seinen Beraterstab</span></h4>
<p>Den enormen Stellenwert der Klimapolitik unterstreicht Obama durch eine weitere Personalentscheidung: Jane Lubchenko, die derzeit Zoologin und Meeresforscherin an der Oregon State University ist, wird künftig Leiterin der nationalen Ozean- und Atmosphärenforschungsbehörde &#8222;Noaa&#8220; sein.</p>
<p>Und noch ein zweiteres Forschungsfeld erlebt offenbar eine kleine Renaissance: das wissenschaftliche Beratergremium wird durch zwei weitere renommierte Köpfe ergänzt. Zum einen wurde Eric Lander berufen, der einer der Hauptakteure im internationalen Humangenomprojekt war und seit Jahren am MIT an vorderster Front der Gentechnologie forscht und arbeitet. Unterstützt wird er vom Krebsforscher und Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 1989 Harold E. Varmus.</p>
<p>Und hier die Ansprache im Original:</p>
<div class="youtube">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PMlXNrBxM0g&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/PMlXNrBxM0g&amp;hl=en&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</div>
<div class="links_ticker">
<strong>Link:</strong></p>
<p>Joachim Müller-Jung: <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E8B11C7D9CF124E25A43942F8BB1FDFE0~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wissenschaftler fürs Weiße Haus</a>, FAZ, 22.12.2008
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/Politik" class="invisible" rel="tag">Politik</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/USA" class="invisible" rel="tag">USA</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/Barack+Obama" class="invisible" rel="tag">Barack Obama</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_778" class="footnote">Hier die kurze Ansprache Obamas <a href="http://change.gov/newsroom/entry/the_search_for_knowledge_truth_and_a_greater_understanding_of_the_world_aro/">im Volltext</a> auf der Seite des designierten Präsidenten.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/tapeten-und-kurswechsel-im-weissen-haus-obama-praesentiert-wissenschaftlichen-beraterstab-werkstattnotiz-133/">Tapeten- und Kurswechsel im Weißen Haus » Obama präsentiert wissenschaftlichen Beraterstab | Werkstattnotiz 133</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Riskante Vitamine ::: Unbeliebte Atheisten &#124; Werkstatt-Ticker 12</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 06:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Agnotologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Vitaminpräparate erhöhen Sterblichkeit Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate und Co. sind immer noch populär und sorgen in Apotheken und Drogerien für satte Umsätze. Das Problem: die Datengrundlage für die Annahme, daß bspw. die antioxidativen Vitamine tatsächlich nutzen, ist mehr als dürftig. Im Gegenteil &#8211; die Studien mehren sich, die zeigen, daß die Einnahme von Vitamin A, E, ... <a title="Riskante Vitamine ::: Unbeliebte Atheisten &#124; Werkstatt-Ticker 12" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/" aria-label="Mehr Informationen über Riskante Vitamine ::: Unbeliebte Atheisten &#124; Werkstatt-Ticker 12">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/">Riskante Vitamine ::: Unbeliebte Atheisten | Werkstatt-Ticker 12</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Vitaminpräparate erhöhen St</span><span style="font-size: large;">erblichkeit</span></span></h4>
<p>Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate und Co. sind immer noch populär und sorgen in Apotheken und Drogerien für satte Umsätze. Das Problem: die Datengrundlage für die Annahme, daß bspw. die antioxidativen Vitamine tatsächlich nutzen, ist mehr als dürftig. Im Gegenteil &#8211; die Studien mehren sich, die zeigen, daß die Einnahme von Vitamin A, E, C oder Selen auch schaden kann.</p>
<p>Gerade diese Vitamine werden immer noch mit dem Argument beworben, daß sie die bei vielen Stoffwechselraktionen entstehenden &#8222;freien Radikalen&#8220; unschädlich machen könnten. Was im Labor teilweise tatsächlich gezeigt werden kann, ist aber in Wahrheit deutlich komplexer. Denn neben gesundheitsfördernden, haben diese Vitamine auch schädliche Effekte.</p>
<p>Eine neue Meta-Studie einer Forschergruppe um Goran Bjelakovic ergab eindeutig, daß kein Nutzen dieser Substanzen nachweisbar ist. In bestimmten Fällen erhöhen Vitamin A, Beta-Carotin oder Vitamin E sogar die Sterblichkeit.</p>
<blockquote><p>&#8222;We found no evidence to support antioxidant supplements for primary or secondary prevention. Vitamin A, beta-carotene, and vitamin E may increase mortality.&#8220;</p></blockquote>
<p>Man sollte diese Präparate<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/#footnote_0_255" id="identifier_0_255" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es sei denn, es gibt eine handfeste Indikation daf&uuml;r. Bei Mangelerscheinungen ist die Einnahme bestimmter Nahrungserg&auml;nzungsmittel durchaus angezeigt. Dies sollte aber ein Arzt feststellen.">1</a> tunlichst im Regal stehen lassen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/#footnote_1_255" id="identifier_1_255" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Interessant ist bei alldem freilich auch, wie solche Pr&auml;parate nach wie vor ein positives Image genie&szlig;en k&ouml;nnen, obwohl gegenteiliges Wissen vorliegt. Auch so ein Fall von gekonnter Agnotologie.">2</a>  Die Wissenschaftler hatten übrigens 67 randomisierte Studien mit über 232.000 Teilnehmern ausgewertet.</p>
<ul>
<li>Bjelakovic G, Nikolova D, Gluud LL, Simonetti RG, Gluud C.: <a href="http://www.mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD007176/frame.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases.</a> <em>Cochrane Database of Systematic Reviews</em> 2008, Issue 2. Art. No.: CD007176. DOI: 10.1002/14651858.CD007176.</li>
</ul>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Schlechte Zeiten für Atheisten</span></span></h4>
<p>Wer in die USA reist, tut gut daran, seine religiöse Einstellung zu zeigen. Was man in den letzten Tagen bei der Visite von Papst Benedikt in den USA beobachten kann, bestätigt sich in einer <a href="http://www.gallup.com/poll/106516/Americans-NetPositive-View-US-Catholics.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Gallup-Umfrage.</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/#footnote_2_255" id="identifier_2_255" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es wurden in der letzten M&auml;rzwoche 1005 Personen telefonisch befragt.">3</a> Religiöse Personen stehen hoch im Kurs bzw. dürfen auf wohlwollende Reaktionen rechnen.</p>
<p>Angehörige christlicher Religionsgemeinschaften werden durchweg positiv eingeschätzt, genauso US-Bürger jüdischen Glaubens. Muslime &#8211; das zeigen die Werte &#8211; haben mit erkennbaren Vorbehalten und Ablehnung zu kämpfen. Auf noch weniger Gegenliebe stoßen nur Angehörige von Scientology<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/#footnote_3_255" id="identifier_3_255" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gibt es einen positiven oder negativen Tom-Cruise-Effekt? ;-) ">4</a> und: Atheisten. Kein Wunder, daß man als solcher durchaus mal Probleme an der Kinokasse hat. ;-(</p>
<p>Hier die Tabellenwerte [via <a href="http://scienceblogs.com/framing-science/2008/04/american_views_of_religious_gr.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Framing Science</a>]:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gallup.com/poll/106516/Americans-NetPositive-View-US-Catholics.aspx"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-257"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/beliebtheit-von-religionsgruppen.gif" alt="beliebtheit-von-religionsgruppen" width="500" height="366" /></a></p>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Medizin">Medizin</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Vitamine">Vitamine</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Religion">Religion</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_255" class="footnote">Es sei denn, es gibt eine handfeste Indikation dafür. Bei Mangelerscheinungen ist die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel durchaus angezeigt. Dies sollte aber ein Arzt feststellen.</li><li id="footnote_1_255" class="footnote">Interessant ist bei alldem freilich auch, wie solche Präparate nach wie vor ein positives Image genießen können, obwohl gegenteiliges Wissen vorliegt. Auch so ein Fall von gekonnter Agnotologie.</li><li id="footnote_2_255" class="footnote">Es wurden in der letzten Märzwoche 1005 Personen telefonisch befragt.</li><li id="footnote_3_255" class="footnote">Gibt es einen positiven oder negativen Tom-Cruise-Effekt? ;-) </li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/riskante-vitamine-unbeliebte-atheisten-werkstatt-ticker-12/">Riskante Vitamine ::: Unbeliebte Atheisten | Werkstatt-Ticker 12</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sorgenkind I: Food-Safety ::: Sorgenkind II: Ärzte-Fortbildungen ::: Sorgenkind III: Ende für Trasylol &#124; Werkstatt-Ticker 27</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/sorgenkind-i-food-safety-sorgenkind-ii-aerzte-fortbildungen-sorgenkind-iii-ende-fuer-trasylol-werkstatt-ticker-27/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 11:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kontingenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Lebensmittelüberwachung auf dem Weg ins 21. Jahrhundert Wenn hierzulande mal wieder in irgendeiner Lagerhalle einige Tonnen sog. &#8222;Gammelfleisch&#8220; aufgestöbert werden, dann sind das zumeist Zufallsfunde. Denn &#8211; entgegen allen Beteuerungen die Lebensmittelsicherheit habe allerhöchste Priorität &#8211; sind die Institutionen zur Lebensmittelüberwachung schon allein personell hoffnungslos unterfinanziert. Egal ob es um die Anzahl der Veterinäre, ... <a title="Sorgenkind I: Food-Safety ::: Sorgenkind II: Ärzte-Fortbildungen ::: Sorgenkind III: Ende für Trasylol &#124; Werkstatt-Ticker 27" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/sorgenkind-i-food-safety-sorgenkind-ii-aerzte-fortbildungen-sorgenkind-iii-ende-fuer-trasylol-werkstatt-ticker-27/" aria-label="Mehr Informationen über Sorgenkind I: Food-Safety ::: Sorgenkind II: Ärzte-Fortbildungen ::: Sorgenkind III: Ende für Trasylol &#124; Werkstatt-Ticker 27">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/sorgenkind-i-food-safety-sorgenkind-ii-aerzte-fortbildungen-sorgenkind-iii-ende-fuer-trasylol-werkstatt-ticker-27/">Sorgenkind I: Food-Safety ::: Sorgenkind II: Ärzte-Fortbildungen ::: Sorgenkind III: Ende für Trasylol | Werkstatt-Ticker 27</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em></em></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Lebensmittelüberwachung auf dem Weg ins 21. Jahrhundert<br />
</span></span></span></h4>
<p>Wenn hierzulande mal wieder in irgendeiner Lagerhalle einige Tonnen sog. &#8222;Gammelfleisch&#8220; aufgestöbert werden, dann sind das zumeist Zufallsfunde. Denn &#8211; entgegen allen Beteuerungen die Lebensmittelsicherheit habe allerhöchste Priorität &#8211; sind die Institutionen zur Lebensmittelüberwachung schon allein personell hoffnungslos unterfinanziert. Egal ob es um die Anzahl der Veterinäre, der Lebensmittelchemiker oder um die Ressourcen zur Durchführung von Proben geht: es stehen viel zu wenig Mittel zur Verfügung, um den schwarzen Schafen der Lebensmittelbranche auf die Schliche zu kommen.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es natürlich auch Lebensmittelrisken und Verunreinigungen, die nicht auf kriminelle Energie zurückzuführen sind. Wie man nun lesen kann, ist es aber auch in den USA kaum anders. Ein informativer Bericht zur &#8222;Food Safety&#8220; fordert, endlich den Konsumentenschutz ernstzunehmen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Our goal should be reducing the number of Americans who get sick from foodborne illness. But we can&#8217;t adequately protect people from contaminated foods if we continue to use 100 year-old practices.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Trust for America&#8217;s Health: <a href="http://healthyamericans.org/reports/foodsafety08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fixing Food Safety</a></li>
</ul>
</div>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Selbstlosigkeit der Pharmaindustrie?</span></span></span></h4>
<p>Neben Kritik an der fortschreitenden Rationierung im Gesundheitssystem (Stichwort: <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Klassen-Medizin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwei-Klassen-Medizin</a>) waren die letzten Tage vom Deutschen Ärztetag in Ulm wiederholt Klagen über die miserable Entlohnung der ärztlichen Leistungen zu hören. Ich bin der Meinung, daß hier auf sehr hohem Niveau gejammert wird und frage mich, weshalb andere Themen beim Ärztetag offensichtlich keine Rolle spielen. Denn wie wäre es mit der Frage nach der höchst fragwürdigen Rolle der Pharmaindustrie bei den ärztlichen Fortbildungen?</p>
<p>Für Workshops, Kongresse und immer mehr Online-Fortbildungen gibt die Pharmaindustrie jährlich 2 Mrd. Euro aus! Wohlgemerkt beharren die Pharmafirmen darauf, daß diese Angebote ausschließlich medizinisch motiviert seien und die Ärzte mit den neuesten Therapien und Methoden vertraut machen sollen &#8211; Produktbotschaften, gar noch für die eigenen Medikamente, liegt den Firmen natürlich fern.</p>
<p>Zur traurigen Realität und Intransparenz des ärztlichen Fortbildungswesen, war hier etwas zu lesen:</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Kreiss, Stefanie und Schmincke, Polly: <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/gesundheitswirtschaft/:Gesundheitswirtschaft%20Manipulierter%20%C4rzte%20Lehrplan/353078.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manipulierter Ärzte-Lehrplan</a>, FTD, 13.5.2008</li>
</ul>
</div>
<p><span><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong><span style="font-size: large;"> </span></span></span></span><strong><span><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span style="font-size: large;">Trasylol: Ende eines Hoffnungsträgers</span></span></span></span></strong></p>
<p>Das Bayer-Präparat &#8222;Trasylol&#8220; stand schon seit einigen Monaten in den Schlagzeilen. Nun hat Bayer angekündigt, die Trasylol-Vorräte von Kliniken und Apotheken zurückzunehmen, was nach der vorläufigen Marktrücknahme nun wohl das endgültige Ende des Medikaments bedeutet.</p>
<p>Der Hintergrund: Trasylol mit dem Wirkstoff Aprotinin ist ein Antifibrinolytikum. Dient also als Blutungsstiller und wird demzufolge zur Vermeidung von schweren Blutungen bei Operationen eingesetzt. Nun war bei einer großen Vergleichsstudie (BART)<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/sorgenkind-i-food-safety-sorgenkind-ii-aerzte-fortbildungen-sorgenkind-iii-ende-fuer-trasylol-werkstatt-ticker-27/#footnote_0_300" id="identifier_0_300" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An der Studie &bdquo;Blood Conservation using Antifibrinolytics in a Randomized Trial&ldquo; waren mehr als 100 kanadische Herzchirugen beteiligt. Es wurden ingesamt 3 Blutungsstiller (Antifibrinolytika) in einer randomisierten Vergleichsstudie getestet.">1</a> entdeckt worden, daß &#8222;Trasylol&#8220; zwar genau seinen Zweck erfüllt &#8211; es senkt die Wahrscheinlichkeit von Blutungskomplikationen bei Herz-OPs am effektivsten. Aber: die Mortalitätsrate der Patienten steigt ebenfalls überdurchschnittlich.</p>
<p>Das interessante: der angestrebte Haupteffekt wird durch Trasylol erreicht, allerdings führt ein Nebeneffekt, der lange Zeit unbeachtet blieb zur Marktrücknahme. Und niemand weiß warum. Oder wie das Ärzteblatt notiert:</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine Erklärung für dieses Paradox (höhere Sterblichkeit trotz weniger Blutungskomplikationen) fällt den Forschern noch immer schwer.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Ärzteblatt: <a href="http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=107989" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BART-Studie publiziert: Endgültiges Ende von Trasylol,</a> 15.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Medizin">Medizin</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Pharmalobby">Pharmalobby</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Nebenwirkungen">Nebenwirkungen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_300" class="footnote">An der Studie &#8222;Blood Conservation using Antifibrinolytics in a Randomized Trial&#8220; waren mehr als 100 kanadische Herzchirugen beteiligt. Es wurden ingesamt 3 Blutungsstiller (Antifibrinolytika) in einer randomisierten Vergleichsstudie getestet.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/sorgenkind-i-food-safety-sorgenkind-ii-aerzte-fortbildungen-sorgenkind-iii-ende-fuer-trasylol-werkstatt-ticker-27/">Sorgenkind I: Food-Safety ::: Sorgenkind II: Ärzte-Fortbildungen ::: Sorgenkind III: Ende für Trasylol | Werkstatt-Ticker 27</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« &#124; Werkstatt-Ticker 28</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 19:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Zufall oder Schöpfung? Man mag in Europa gelangweilt bis amüsiert mit den Schultern zucken, wenn wieder neue Zahlen die Popularität neokreationistischer Lehren in den USA belegen. Denn ist es nicht dasselbe Bildungssystem, das die besten Hochschulen und Forschungsinstitute1 beherbergt und ganz selbstverständlich die meisten Nobelpreise einheimst? Sollte es uns wirklich interessieren, daß sich &#8211; ... <a title="Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« &#124; Werkstatt-Ticker 28" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/" aria-label="Mehr Informationen über Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« &#124; Werkstatt-Ticker 28">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em></em></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Zufall oder Schöpfung?<br />
</span></span></span></h4>
<p>Man mag in Europa gelangweilt bis amüsiert mit den Schultern zucken, wenn wieder neue Zahlen die Popularität neokreationistischer Lehren in den USA belegen. Denn ist es nicht dasselbe Bildungssystem, das die besten Hochschulen und Forschungsinstitute<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/#footnote_0_301" id="identifier_0_301" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das nicht zuletzt in den &bdquo;life sciences&ldquo;!">1</a> beherbergt und ganz selbstverständlich die meisten Nobelpreise einheimst? Sollte es uns wirklich interessieren, daß sich &#8211; wie man nun erfährt &#8211; 16% aller HighSchool-Biologielehrer den Standpunkt vertreten, der Mensch sei vor 10.000 Jahren von Gott erschaffen worden? Offenbar bringt diese Nation doch dennoch genügend hochkarätige Wissenschaftler hervor, oder?</p>
<p>Die jüngsten Ergebnisse einer Befragung, die unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Michael B. Berkam von der Pennsylvania State University stattgefunden hat, sind zumindest aus der europäischen Perspektive befremdlich. Denn von den befragten Biologielehrern gaben 12% an, daß sie im Unterricht die Theorie des &#8222;Intelligent Design&#8220;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/#footnote_1_301" id="identifier_1_301" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wonach eben bestritten wird, da&szlig; die Erde viele Milliarden Jahre alt ist und &uuml;berhaupt das Leben nicht als Ergebnis von Mutation und Selektion angesehen werden k&ouml;nne. Stattdessen behaupten die Vertreter des &bdquo;Intelligent Design (ID)&ldquo;, da&szlig; ein vern&uuml;nftiger, &uuml;bergeordneter Sch&ouml;pfer bzw. Designer die komplexen Lebensformen gestaltet habe.">2</a> als gleichberechtigte Alternative neben der Evolutionslehre unterichteten.</p>
<p>Damit handeln diese Lehrer zwar den höchstrichterlichen Bestimmungen zuwider, denn diese hatten die kreationistischen Lehren von den Lehrplänen verbannt, befinden sich aber im Einklang mit der &#8222;Volksmeinung&#8220;: <a href="http://pewresearch.org/pubs/509/darwin-debate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2006 gaben 58% der US-Amerikaner an</a>, daß sie im Unterricht die Behandlung des &#8222;Intelligent Design&#8220; wünschen bzw. gar bevorzugen würden.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/#footnote_2_301" id="identifier_2_301" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Falls ich Zeit finde, werde ich in den n&auml;chsten Tagen nochmals etwas ausf&uuml;hrlicher auf diese Studie eingehen.">3</a></p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Berkman MB, Pacheco JS, Plutzer E (2008) Evolution and Creationism in America&#8217;s Classrooms: A National Portrait. PLoS Biol 6(5): e124 <a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.0060124">doi:10.1371/journal.pbio.0060124</a></li>
<li>Bublitz, Nina: <a href="http://www.sternverlag.de/wissenschaft/mensch/620837.html?nv=ct_mt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreationismus im Klassenzimmer</a>, stern.de, 20.5.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Twittersophie &amp; Twitterweisheiten</span></span></span></h4>
<p>Nun ist es ja ehrlicherweise schon so, daß man einen nicht unerheblichen argumentativen Aufwand betreiben muß, um Freunden und Bekannten den Sinn und Zweck von Blogs nahezubringen. Texte und Notizen im Internet zu publizieren, ist seltsamerweise eine überaus erklärungsbedürftige Angelegenheit.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/#footnote_3_301" id="identifier_3_301" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Gegensatz dazu scheint es &ndash; zumindest in meinem Bekanntenkreis &ndash; die normalste Sache der Welt zu sein, da&szlig; man sich monatelang unter menschenfeindlichen Bedingungen in Basislangern auf 5000m H&ouml;he herumtreibt, um dann zum lebensgef&auml;hrlichen Gipfelsturm auf 8000er zu starten&hellip; Hmmm&hellip;.?">4</a></p>
<p>Um wieviel schwerer fällt die Erklärung, daß vernunftbegabte Menschen einfach so 140-Zeichen-Kurznachrichten in die virtuelle Welt hinausschicken, ohne daß diese direkt adressiert wären? All die Fragen: warum man twittert, an wen die Tweets gerichtet sind, was das ganze soll und ob dies alles nicht ganz und gar überflüssig ist, werde ich in Zukunft folgendermaßen beantworten:</p>
<p>Twitter ist ein Mikro-Philosophie-Kommunikations-Dienst. Tweets sind Philosophie-Extrakte. Und die heimliche Twittersophie-Königin ist die Sprachspielerin. Und das sage ich, selbst wenn man mir eine gewisse Parteilichkeit nachsagen möge. Aber solche und ähnliche Miniaturen sind wirklich bemerkenswert:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Sprachspielerin/statuses/818174111">Twittere stets so, dass die Maxime deines Tweets jederzeit zugleich als Prinzip des allgemeinen Twitterns gelten könne.</a></p></blockquote>
<div class="links_ticker">Mehr:</p>
<ul>
<li>Sprachspielerin: <a href="http://www.sprachspielerin.de/2008/05/23/twitterweisheiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitterweisheiten</a>, 23.05.2008</li>
</ul>
</div>
<p><span><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong><span style="font-size: large;"> </span></span></span></span><strong><span><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span style="font-size: large;">Konjunktur eines Themas: Wissenschaft 2.0<br />
</span></span></span></span></strong></p>
<p>Ich habe hier in der Wissenswerkstatt ja schon mehrfach detaillierte Notizen dazu versammelt, wie eine &#8222;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/tag/wissenschaft-20/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaft 2.0</a>&#8220; aussehen könnte. Neben den kollaborativen Elementen innerhalb der Wissensproduktion (Schlagworte: SocialNetworks und Wikis), habe ich dabei den Akzent auf die verschiedenen Aspekte der &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; gelegt. Bei Gelegenheit werde ich mich mit verfeinerten Gedanken dazu wieder zu Wort melden.</p>
<p>Wie ich in letzter Zeit mehrfach erfreut festgestellt habe, werden meine Ausführungen an verschiedenen Stellen aufgegriffen, werden zitiert, paraphrasiert, weiterentwickelt oder in Präsentationen eingebaut. So zum Beispiel von Mandy Schiefner von der Universität Zürich. Sie war aus der Schweiz an die Uni Hamburg gereist, um bei der dortigen Ringvorlesung unter dem Etikett &#8222;<a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php/2008/04/08/die-digitale-zukunft-der-universitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die digitale Zukunft der Universität</a>&#8220; ihre Gedanken zu &#8222;scientific communities&#8220; und akademischen Netzwerken vorzustellen.</p>
<p>Und dabei hat sie (wie ich dem kurzen Rückblick auf die Veranstaltung entnehme) einige Male auf Gedanken/Konzepte rekurriert, die ich in der Werkstatt vorgestellt hatte. Sehr schön! Und wenn jemand von Euch, liebe Kollegen aus dem Bereich e-Learning und Bildungsforschung, in Zukunft ein Projekt in dieser Richtung plant oder evtl. ein Paper zu schreiben ist: ich bin ggf. gerne bereit, mich einzubringen! :-)</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Schiefner, M.: <a href="http://www.mandyschiefner.ch/blog/archives/1212" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag zur Ringvorlesung</a>, in: education &amp; media, 22.5.2008</li>
<li>Mayrberger, Kerstin: <a href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/blog/?p=26" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Community-Building 2.0</a>, in: ZHW-Weblog, 21.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaft +2.0">Wissenschaft 2.0</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Twitterweisheiten">Twitterweisheiten</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Kreationismus">Kreationismus</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_301" class="footnote">Und das nicht zuletzt in den &#8222;life sciences&#8220;!</li><li id="footnote_1_301" class="footnote">Wonach eben bestritten wird, daß die Erde viele Milliarden Jahre alt ist und überhaupt das Leben nicht als Ergebnis von Mutation und Selektion angesehen werden könne. Stattdessen behaupten die Vertreter des &#8222;Intelligent Design (ID)&#8220;, daß ein vernünftiger, übergeordneter Schöpfer bzw. Designer die komplexen Lebensformen gestaltet habe.</li><li id="footnote_2_301" class="footnote">Falls ich Zeit finde, werde ich in den nächsten Tagen nochmals etwas ausführlicher auf diese Studie eingehen.</li><li id="footnote_3_301" class="footnote">Im Gegensatz dazu scheint es &#8211; zumindest in meinem Bekanntenkreis &#8211; die normalste Sache der Welt zu sein, daß man sich monatelang unter menschenfeindlichen Bedingungen in Basislangern auf 5000m Höhe herumtreibt, um dann zum lebensgefährlichen Gipfelsturm auf 8000er zu starten&#8230; Hmmm&#8230;.?</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/">Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« | Werkstatt-Ticker 28</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AG Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Die Blogosphäre als Netz lesen Man kann Netzwerkanalysen für ziemlich viele soziale Zusammenhänge anstellen. Fast immer ist das mit unendlich mühsamer Datensammlung und Eingabe verbunden &#8211; wenn man fleißig genug ist, lohnt sich der Aufwand. Ein Feld, das sich allerdings geradezu für eine netzwerkanalytische Betrachtung aufdrängt ist natürlich die Blogosphäre. Wer verlinkt auf wen? ... <a title="Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/" aria-label="Mehr Informationen über Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/">Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen | Werkstatt-Ticker 32</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die Blogosphäre als Netz lesen<br />
</span></span></h4>
<p>Man kann Netzwerkanalysen für ziemlich viele soziale Zusammenhänge anstellen. Fast immer ist das mit unendlich mühsamer Datensammlung und Eingabe verbunden &#8211; wenn man fleißig genug ist, lohnt sich der Aufwand. Ein Feld, das sich allerdings geradezu für eine netzwerkanalytische Betrachtung aufdrängt ist natürlich die Blogosphäre.</p>
<p>Wer verlinkt auf wen? Wer knüpft mit &#8217;strong&#8216; oder &#8218;weak&#8216; ties an andere Knoten an? Welche Blogs bilden einen Diskursraum bzw. ein eng verlinktes Netz? Welche Mikro-Blogosphären bilden sich?</p>
<p>Es gäbe noch viele weitere spannende Fragen. Je nachdem, wie die Fragestellung aussieht, so lassen sich hochinteressante Ergebnisse erzielen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/#footnote_0_309" id="identifier_0_309" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die mitunter durchaus mit den Vorannahmen im Widerspruch stehen k&ouml;nnen.">1</a> Wie ich <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/142" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Jan</a> soeben lese, so präsentiert Markus Beckedahl bei Netzpolitik erste Visualisierungen der deutschen Blogosphäre. Diese stammen von John Kelly, Chef von &#8222;<a href="http://www.morningside-analytics.com/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Morningside Analytics</a>&#8220; der u.a. mit dem &#8222;<a href="http://cyber.law.harvard.edu/research/internetdemocracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berkman-Center for Internet &amp; Society</a>&#8220; der Harvard University zusammenarbeitet. John Kelly hatte bereits die US- und die iranische Blogosphäre eingehend analysiert und kartografiert und nimmt sich nun andere Länder vor. Und so sieht eine erste Darstellung aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Blogosphaere-Deutschland_01.jpg" alt="Blogosphäre Deutschland" /></p>
<p>Man sieht, daß man zunächst nicht viel sieht. ;-)</p>
<p>Also: es ist natürlich notwendig, sich eine solche Visualisierung detaillierter anzusehen und mit einigen Parametern zu spielen. Allerdings zeigt sich laut Markus, daß die deutsche Blogosphäre einen deutlich niedrigeren Vernetzungsgrad aufweist, als bspw. die französische. Mehr Infos gibt es bei Markus/Netzpolitik und man darf auf weitere Auswertungen gespannt sein.</p>
<div class="links_kurz">Link:</p>
<ul>
<li>Netzpolitik: <a href="http://netzpolitik.org/2008/netzpolitik-podcast-die-deutsche-blogosphaere-kartografieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die deutsche Blogosphäre kartografieren</a>, 05.06.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Allerweltsnamen und Extravaganzen<br />
</span></span></h4>
<p>Ein weiteres Beispiel, wie faszinierend und informativ visuelle Darstellungen sind, ist der &#8222;Name Voyager&#8220;. Die Namenskundlerin Laura Wattenberg hat in Zusammenarbeit mit ihrem Mann, dem Computer- und Medienwissenschaftlers <a href="http://www.bewitched.com/about.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Wattenberg</a>, ein Online-Tool entwickelt, das die gebräuchlichsten Vornamen in den USA im Zeitverlauf darstellt.</p>
<p>Datengrundlage sind die Zahlen der &#8222;Social Security Administration (SSA)&#8220;, die seit über 100 Jahren die Häufigkeit von Babynamen verzeichnet. Und mit diesem wunderbaren Spielzeug, auf das ich <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/06/spielereien-mit-vornamen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Ali</a> aufmerksam wurde, kann man nachvollziehen, wie sich die Popularität von Namen über die Jahre hinweg verändert.</p>
<p>Ein Beispiel gefällig?</p>
<p>Also, wenn man etwa den Namen der Beinahe-Präsidentschaftskandidatin <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clinton</a> eingibt, so ergibt sich folgendes Bild:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.babynamewizard.com/voyager" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Hillary.jpg" alt="Hillary" width="500" height="327" /></a></p>
<p>Und man stellt fest: die Eltern der ehrgeizigen US-Senatorin waren Trendsetter! Im Geburtsjahr 1947 von Hillary war ihr Name noch nicht unter den 1000 geläufigsten Namen verzeichnet. Dann stieg allerdings die Kurve steil an. Und: Man sieht, daß Ende der 80er Jahre der Name wieder starke Einbußen hinnehmen mußte&#8230; bis, naja, ich deute den Wiederanstieg in den letzten Jahren durchaus mit der Prominenz von Ms. Clinton als First Lady.  :-)</p>
<p>Wie sich wohl die Gebräuchlichkeit des Namens weiter entwickelt?</p>
<p>Mit dem Tool sind jedenfalls spannende Experimente möglich. Schade, daß es ein ähnliches Instrument nicht auch für Deutschland gibt. Für Familiennamen zeigt etwa &#8222;<a href="http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GeoGen</a>&#8220; die geographische Verteilung an &#8211; aber der Zeitverlauf ist doch mindestens ebenso spannend.</p>
<p>Wer macht weitere tolle Entdeckungen beim Vornamen-Surfen?<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/#footnote_1_309" id="identifier_1_309" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ali sammelt &uuml;brigens auch Fundst&uuml;cke&hellip;">2</a></p>
<div class="links_kurz">Link:</p>
<ul>
<li>Baby Name Wizard: <a href="http://www.babynamewizard.com/voyager" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Name Voyager</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Netzwerkanalyse">Netzwerkanalyse</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Name+Voyager">Name Voyager</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Visualisierungen">Visualisierungen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_309" class="footnote">Die mitunter durchaus mit den Vorannahmen im Widerspruch stehen können.</li><li id="footnote_1_309" class="footnote"><a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/06/spielereien-mit-vornamen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ali sammelt</a> übrigens auch Fundstücke&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/">Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen | Werkstatt-Ticker 32</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kein Persilschein für die Nanotechnologie ::: Religion als Intelligenzvernichtungsmaschine &#124; Werkstatt-Ticker 35</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 16:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Nanorisiken Die Tatsache, daß die Nanotechnologie ein bislang ungetrübt positives Image besitzt, die Gentechnologie häufig aber als Teufelszeug gesehen wird, zählt für mich zu den interessantesten Phänomenen der aktuellen gesellschaftlichen Technikbewertung. Ich hatte vor einigen Wochen kurz skizziert, daß die Produkte der Nanotechnologie keineswegs per se vollkommen unbedenklich sind und daß gerade für dieses ... <a title="Kein Persilschein für die Nanotechnologie ::: Religion als Intelligenzvernichtungsmaschine &#124; Werkstatt-Ticker 35" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kein-persilschein-fuer-die-nanotechnologie-religion-als-intelligenzvernichtungsmaschine-werkstatt-ticker-35/" aria-label="Mehr Informationen über Kein Persilschein für die Nanotechnologie ::: Religion als Intelligenzvernichtungsmaschine &#124; Werkstatt-Ticker 35">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kein-persilschein-fuer-die-nanotechnologie-religion-als-intelligenzvernichtungsmaschine-werkstatt-ticker-35/">Kein Persilschein für die Nanotechnologie ::: Religion als Intelligenzvernichtungsmaschine | Werkstatt-Ticker 35</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Nanorisiken</span><br />
</span></span></h2>
<p>Die Tatsache, daß die Nanotechnologie ein bislang ungetrübt positives Image besitzt, die Gentechnologie häufig aber als Teufelszeug gesehen wird, zählt für mich zu den interessantesten Phänomenen der aktuellen gesellschaftlichen Technikbewertung.</p>
<p>Ich hatte vor einigen Wochen <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/26/risiko-nanofood-die-nanotechnologie-hat-die-lebensmittelbranche-erreicht-werkstattnotiz-lxxiii/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kurz skizziert</a>, daß die Produkte der Nanotechnologie keineswegs per se vollkommen unbedenklich sind und daß gerade für dieses Feld dringend umfangreiche Risikoanalysen angestrengt werden müssen. Nun macht eine aktuelle Studie darauf aufmerksam, daß etwa die sog. &#8222;Nanotubes&#8220; &#8211; also winzig kleine, aus einzelnen Kohlenstoffatomen zusammengesetzte Röhrchen &#8211; bestimmte Gesundheitsrisiken bergen.</p>
<p>In Nature <a href="http://www.nature.com/news/2008/080520/full/news.2008.845.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">war zu lesen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Researchers led by Ken Donaldson of the University of Edinburgh’s Centre for Inflammation Research, UK, found that in mice, long, straight, multi-walled carbon nanotubes can cause the same kind of damage as that inflicted by asbestos fibres when they are injected into the lung&#8217;s outer lining, called the mesothelium.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zumindest in Versuchen mit Mäusen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kein-persilschein-fuer-die-nanotechnologie-religion-als-intelligenzvernichtungsmaschine-werkstatt-ticker-35/#footnote_0_319" id="identifier_0_319" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Denen die Nanopartikel in die Bauchh&ouml;hle injiziert wurden.">1</a> stellten die Forscher Schädigungen fest, die denen von Asbestfasern glichen. Nun ist das kein Grund zur Hysterie, aber durchaus Anhaltspunkt dafür, daß man den Produkten der Nanotechnologie nicht naiverweise einen Persilschein ausstellen sollte.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Zinkant, Katrin: <a href="http://blog.zeit.de/diagnose-mensch/2008/05/22/ach-du-nanoschreck_73" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ach du Nanoschreck!</a>, 22.5.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Keine vorschnellen Schlüsse: Religion &amp; Intelligenz</span><br />
</span></span></h2>
<p>Auf ein spannendes und kontroverses Beispiel für den Interpretationsspielraum, den statistische Daten erlauben, weist wieder einmal Michael Blume hin. Ihm ist ein Artikel des emeritierten Psychologieprofessors Richard Lynn aufgefallen, der eine negative Korrelation zwischen Intelligenz und Religiösität herstellt.</p>
<p>Konkret: Lynn und seine Mitstreiter behaupten, daß sie für 137 Länder aus dem durchschnittlichen Intelligenzquotienten die Religiösität der Bevölkerung ableiten können. Je höher der Anteil der Atheisten, desto höher der IQ.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kein-persilschein-fuer-die-nanotechnologie-religion-als-intelligenzvernichtungsmaschine-werkstatt-ticker-35/#footnote_1_319" id="identifier_1_319" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Richard Lynna, John Harvey and Helmuth Nyborg: Average intelligence predicts atheism rates across 137 nations, http://dx.doi.org/10.1016/j.intell.2008.03.004">2</a></p>
<p>Doch geben das die Zahlen wirklich her? Wieviel (unzweifelhaft komplexe) Randbedingungen werden dabei außer Acht gelassen? Ist der Zusammenhang ursächlich oder eben doch nur zufällig? Michael schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Crux bei dieser Korrelation hat mit einem spezifischen Problem zu tun, mit dem Lynn schon des öfteren zu kämpfen hatte: In reichen und wohlhabenden Gesellschaften steigt der durchschnittliche IQ. Denn hier erhalten die Menschen von klein auf bessere Nahrung, medizinische Versorgung sowie Frühförderung und Bildung im Rahmen von Kompetenzen, wie sie IQ-Tests abfragen. Gleichzeitig bieten diese Länder rechtlichen und sozialen Schutz und machen damit eine Funktion von Religionsgemeinschaften als Netzwerke gegenseitiger Hilfe obsolet, zudem gehen mit steigender Bildung mehr lebensweltliche und weltanschauliche Optionen einher &#8211; Säkularisierung setzt ein.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und Michael untermauert seine Kritik mit Zahlen aus einer eigenen Untersuchung von 2002, die eben keinerlei Zusammenhang zwischen Religiösität und erreichten Schulabschlüssen ergibt. Und ein weiteres, durchaus triftiges Gegenargument sind natürlich die USA: hier paaren sich ein hoher Religiösitätslevel und hohe Intelligenz.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Blume, Michael: <a href="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4990005/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Religiosität &amp; Intelligenz: Sind Gläubige dümmer?</a>, 12.06.2008</li>
</ul>
</div>
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<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_319" class="footnote">Denen die Nanopartikel in die Bauchhöhle injiziert wurden.</li><li id="footnote_1_319" class="footnote">vgl. Richard Lynna, John Harvey and Helmuth Nyborg: Average intelligence predicts atheism rates across 137 nations, http://<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.intell.2008.03.004" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dx.doi.org/10.1016/j.intell.2008.03.004</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kein-persilschein-fuer-die-nanotechnologie-religion-als-intelligenzvernichtungsmaschine-werkstatt-ticker-35/">Kein Persilschein für die Nanotechnologie ::: Religion als Intelligenzvernichtungsmaschine | Werkstatt-Ticker 35</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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