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	<title>Songwriter Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Songwriter Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8222;Far&#8220; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet. Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor längst ... <a title="»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/" aria-label="Mehr Informationen über »Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/">»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/06/regina_spektor_01.jpg" margin="0 0 5px 6px" alt="regina_spektor_01"  width="200" height="321" class="alignright size-full wp-image-1122" /><strong>Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8222;Far&#8220; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet.</strong></p>
<p>Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/">längst verloren.</a> Zurückgewonnen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_0_1121" id="identifier_0_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dem letzten Album &bdquo;Begin to hope&ldquo; war &ndash; durchaus zu Recht &ndash; vorgeworfen worden &ndash; , da&szlig; es zu glatt und zu mutlos dem vermeintlichen Popmainstream nahezukommen versuchte.">1</a> hat sie ihre überschwengliche Lust und den Mut an musikalischen Experimenten. </p>
<p><strong>New Adventures in Hi-Fi</strong></p>
<p>Und so ist ihre außergewöhnliche, winterklare Stimme das einigende Band, das die fünfzehn Songs letztlich irgendwie doch zusammenhält. Denn es ist ein rechter Gemischtwarenladen, den Regina Spektor dieses Mal ausbreitet. Wobei das nicht als Kritik verstanden werden muß. Denn wer stöbert nicht gerne im bunten Sortiment, zumal wenn die Verkäuferin so charmant ist.</p>
<h4><span class="pullquote">Wer stöbert nicht gerne im Gemischtwarenladen, wenn die Verkäuferin so charmant ist?</span></h4>
<p>Und als Verkäuferin schlüpft Regina Spektor in immer neue Gewänder. Da hüpft sie kindlich-verträumt durch manche Songs,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_1_1121" id="identifier_1_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie beispielsweise im vergn&uuml;gt-heiteren &bdquo;Folding Chair&ldquo;.">2</a> um im folgenden Stück nachdenklich die Unergründbarkeit des Daseins zu besingen. </p>
<p><strong>Du nennst es Pathos, ich nenn&#8216; es Leben</strong></p>
<p>In solchen Songs dominiert die wohltemperierte und -dosierte Melancholie, die man von Regina Spektor kennt. Und wenn das alles noch durch eine kleine Prise Pathos und einen bedenkenswerten Text ergänzt wird, dann erhält man beispielsweise einen großartig-überwältigenden Popsong wie &#8222;Laughing with&#8220;.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_2_1121" id="identifier_2_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und Regina Spektor hat sehr recht mit ihrer Beobachtung, da&szlig; (&bdquo;No one laughs at God in a hospital&ldquo;) es so viele Situationen gibt, in der uns nur noch ein Gott retten kann.">3</a></p>
<p>Aber diese erste Single-Auskopplung ist sicher nicht das einzige Highlight. Wie gesagt: &#8222;Far&#8220; ist kein Album aus einem Guß. Es versammelt grundverschiedene Songs, die innerhalb der letzten Jahre entstanden sind. Es sind insgesamt fünfzehn Einladungen an die Hörer, um Regina Spektor immer wieder neu zu entdecken. Mal kraftvoll, mal verträumt und dann wieder &#8211; stark an Tori Amos erinnernd &#8211; voller Experimentierlust, wie etwa in &#8222;Machine&#8220;. </p>
<p>Genauso hübsch, aber doch ganz anders kommt &#8222;Eet&#8220; daher, wo es rhythmisch deutlich dynamischer zugeht.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_3_1121" id="identifier_3_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das Video von &bdquo;Eet&ldquo; ist auch mal wieder sehr sehenswert.">4</a> Und bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y5X-jd9Y8mo">&#8222;Blue Lips&#8220;</a> &#8211; ebenfalls einer der älteren Songs, der es nun auf das Album geschafft hat &#8211; demonstriert Regina Spektor wieder ihre ganze Könnerschaft: es bleibt einfach Rockmusik. </p>
<div class="youtube">
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>
</div>
<div class="links_ticker">
<p><em>Platten/CDs:</em></p>
<ul>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU">Soviet Kitsch</a>(2004)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FFJ80I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FFJ80I">Begin to Hope</a> (2006)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00278U1WA?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B00278U1WA">Far</a> (2009)</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/Regina + Spektor" class="invisible" rel="tag">Regina Spektor</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1121" class="footnote">Dem letzten Album &#8222;Begin to hope&#8220; war &#8211; durchaus zu Recht &#8211; vorgeworfen worden &#8211; , daß es zu glatt und zu mutlos dem vermeintlichen Popmainstream nahezukommen versuchte.</li><li id="footnote_1_1121" class="footnote">Wie beispielsweise im vergnügt-heiteren &#8222;Folding Chair&#8220;.</li><li id="footnote_2_1121" class="footnote">Und Regina Spektor hat sehr recht mit ihrer Beobachtung, daß (&#8222;No one laughs at God in a hospital&#8220;) es so viele Situationen gibt, in der uns nur noch ein Gott retten kann.</li><li id="footnote_3_1121" class="footnote">Und das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CPMIXk-ipT0">Video von &#8222;Eet&#8220; </a>ist auch mal wieder sehr sehenswert.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/">»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/einladung-ins-wunderland-sufjan-stevens-singt-lieder-ueber-gott-und-die-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 19:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es mag noch immer Zeitgenossen geben, die beim Begriff &#8218;Folkmusik&#8216; zuerst an Joan Baez denken und glauben, daß die Ära der Singer-Songwriter mit Bob Dylan begonnen, ihren Höhepunkt erlebt und gleichsam geendet habe. Aber vermutlich ist es ohnehin sinnlos, die Musik von Sufjan Stevens mit konventionellen und mittlerweile wenig aussagekräftigen Etiketten versehen zu wollen.&#160; Was ... <a title="Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/einladung-ins-wunderland-sufjan-stevens-singt-lieder-ueber-gott-und-die-welt/" aria-label="Mehr Informationen über Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/einladung-ins-wunderland-sufjan-stevens-singt-lieder-ueber-gott-und-die-welt/">Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag noch immer Zeitgenossen geben, die beim Begriff &#8218;Folkmusik&#8216; zuerst an Joan Baez denken und glauben, daß die Ära der Singer-Songwriter mit Bob Dylan begonnen, ihren Höhepunkt erlebt und gleichsam geendet habe. Aber vermutlich ist es ohnehin sinnlos, die Musik von <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sufjan_Stevens">Sufjan Stevens</a> mit konventionellen und mittlerweile wenig aussagekräftigen Etiketten versehen zu wollen.&nbsp;</p>
<p>Was ist es aber dann, was der bald 32-jährige Stevens auf inzwischen fünf Alben eingespielt hat? Neofolk-Pop? Orchestraler Independent-Fantasyrock? Egal, denn es ist ohnehin unbeschreiblich, welch überbordende Ideenvielfalt jeden einzelnen Song zu einem luftig-leichten Überraschungsbonbon macht. Und beim Auspacken [respektive Anhören] knistert das glitzernde Papier und die Originalitätsfunken versprühen ein kleines auditives Wunderkerzenfeuerwerk. Da ist das bevorzugte Banjo, das Stevens mit leichter Hand anschlägt, wunderbare Klaviermelodien, hier und da Sequenzen von Akkordeon oder Vibraphon und wenn Stevens Lust dazu hat, dann lädt er einen Mädchenchor ins Studio, um einige Passagen einzusingen oder er schlägt die Triangel an. Würde Stevens freilich bei all seinen Songs dieses versammelte Arsenal bemühen, dann bestünde möglicherweise doch die Gefahr der Ermüdung. Aber da Stevens genug musikalisch-dramaturgisches Gespür hat, so weiß er den Einsatz all der Bläser, Geigen und Zupfinstrumente aufs trefflichste einzusetzen und zu dosieren. Und wenn es dem Musiker, der mittlerweile in Brooklyn lebt und arbeitet, gefällt, dann spielt er eines seiner anbetungswürdigen Stücke ausschließlich mit seinem Banjo ein. </p>
<p>So, und wer an dieser Stelle skeptisch den Kopf schüttelt und reklamiert, daß dieser Artikel sich zu einer stattlichen Lobeshymne ausgewachsen hat, dem kann ich nur Recht geben. Und vielleicht die Empfehlung, sich eines der Alben anzuhören [hörenswert sind v.a. &#8218;<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B0009MWAPW%26tag=werkstatt-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B0009MWAPW%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Illinoise&#8216;</a>, &#8218;<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B0001Z2TKI%26tag=werkstatt-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B0001Z2TKI%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Greetings from Michigan&#8216;</a> und &#8218;<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=B000FJGR5S%26tag=werkstatt-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/B000FJGR5S%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">Avalanche</a>&#8218;].</p>
<p>Und hier noch eines der ruhigen, rein akustischen Kabinettstückchen: »For The Widows In Paradise, For The Fatherless In Ypsilanti« [Michigan-Album]<br />&nbsp;</p>
<p><object height="350" width="425"><param value="http://www.youtube.com/v/d4tkiGvV_ek" name="movie"><param value="transparent" name="wmode"><embed wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/d4tkiGvV_ek" height="350" width="425"></object></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/einladung-ins-wunderland-sufjan-stevens-singt-lieder-ueber-gott-und-die-welt/">Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>The National &#8222;Boxer&#8220; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 19:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es muß irgendwann im Sommer des Jahres 2005 gewesen sein, daß ich auf die Platte &#34;Alligator&#34; von &#34;The National&#34; aufmerksam geworden bin. Dieses erste Album, der in New York beheimateten fünfköpfigen Band, das einem breiteren Publikum bekannt wurde, besticht vor allen Dingen durch seine Unaufgeregtheit. Während viele andere Bands, die in ähnlich klassischer Besetzung (Gitarre, ... <a title="The National &#8222;Boxer&#8220; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/" aria-label="Mehr Informationen über The National &#8222;Boxer&#8220; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/">The National &#8222;Boxer&#8220; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es muß irgendwann im Sommer des Jahres 2005 gewesen sein, daß ich auf die Platte &quot;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0007LCNKM?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0007LCNKM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alligator</a>&quot; von &quot;The National&quot; aufmerksam geworden bin. Dieses erste Album, der in New York beheimateten fünfköpfigen Band, das einem breiteren Publikum bekannt wurde, besticht vor allen Dingen durch seine Unaufgeregtheit. Während viele andere Bands, die in ähnlich klassischer Besetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, Piano) daherkommen, den Versuch unternehmen, den Zuhörer durch Orginalität und den ungezügelten Mitteleinsatz zu überwältigen, bestechen &quot;The National&quot; durch den souveränen Verzicht auf alle prätentiösen Spielereien. Wenn Klavier oder Streicher die Melodie begleiten oder mit neuen Variationen hinterlegen, gerät das niemals naiv-pathetisch. Die Raffinesse der Songs liegt gerade in den sorgfältigen Arrangements, die den Gesang von Bandchef Matt Berninger umrahmen. </p>
<p>Und überhaupt der Gesang Matt Berningers: auf eine leise, unnachahmlich melancholische Art bezaubert er durch eine sonore Präsenz, die selten ist. Die Nähe zu Nick Cave oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009A21Z8?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0009A21Z8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stuart A. Staples</a> (Kopf und Sänger der wunderbaren &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tindersticks" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tindersticks</a>&quot;) ist unverkennbar und wurde auch schon an anderer Stelle ausreichend gewürdigt. Mir selbst scheint auch eine Verwandtschaft zu <a href="http://www.siverthoyem.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sivert Høyem</a> (bekannter mit seiner Band &quot;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00006LSSO?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00006LSSO" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Madrugada</a>&quot;) gegeben. Aber welchen Sinn hat es, über vermeintlich große Vorbilder fachzusimpeln, wenn doch die Stimme Berningers selbst längst ein Original ist?</p>
<p>Und was für &quot;Alligator&quot; galt, das trifft auf das neue Album &quot;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000O5AYCA?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000O5AYCA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boxer</a>&quot;, das am 18. Mai 2007 erscheint, in gleichem Maße zu. Denn wie ich eben bei <a href="http://www.nicorola.de/?p=2642" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicorolas Musikblog</a> lese, steht das komplette Album &quot;Boxer&quot; mitsamt seiner 12 Titel <a href="http://3voor12.vpro.nl/speler/luisterpaal/34632538" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> als Stream zum Anhören bereit. Es sind wieder die ruhigen Grundtöne, die den Sound von &quot;The National&quot;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/#footnote_0_29" id="identifier_0_29" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Band wurde 1999 gegr&uuml;ndet und besteht aus den beiden Br&uuml;derpaaren Aaron und Bryce Dessner, Scott Devendorf und Bryan Devendorf und schlie&szlig;lich Matt Berninger. Das neue Album &quot;Boxer&quot; wurde in Zusammenarbeit mit Peter Katis (Interpol, Spoon) eingespielt, was m&ouml;glicherweise die N&auml;he v.a. des 2. Songs &quot;Mistaken for Strangers&quot; zu Interpol erkl&auml;rt.">1</a> bestimmen; dezente Country-Einflüße sind unverkennbar. Und ebenso wie beim gefeierten Vorgänger werden gezielt und wohldosiert Klavier, Streicher und auch Bläser eingesetzt. Gleich der Beginn des Opener &quot;Fake Empire&quot; verströmt den ganzen Glanz dieser fein austarierten musikalischen Kunst. Im Ergebnis ist das melancholische Rockmusik, die die kühleren Maiabende untermalen kann, vermutlich aber erst im Herbst zu ihrer ganzen stillen Pracht finden wird. Bemerkenswert!</p>
<ul>
<li>Hier: <a target="_blank" href="http://3voor12.vpro.nl/speler/luisterpaal/34632538" rel="noopener noreferrer">Komplett-Stream</a> des neuen Albums &quot;Boxer&quot;.</li>
</ul>
<p>Als Appetithäppchen die erste Singleauskopplung &quot;Mistaken for Strangers&quot;:&nbsp; </p>
<p></p>
<p><object width="425" height="350"><param value="http://www.youtube.com/v/cgRsYkKb1eI" name="movie" /><param value="transparent" name="wmode" /><embed width="425" height="350" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/cgRsYkKb1eI" /></object></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_29" class="footnote">Die Band wurde 1999 gegründet und besteht aus den beiden Brüderpaaren Aaron und Bryce Dessner, Scott Devendorf und Bryan Devendorf und schließlich Matt Berninger. Das neue Album &quot;Boxer&quot; wurde in Zusammenarbeit mit Peter Katis (Interpol, Spoon) eingespielt, was möglicherweise die Nähe v.a. des 2. Songs &quot;Mistaken for Strangers&quot; zu Interpol erklärt.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/">The National &#8222;Boxer&#8220; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Die Band »Okkervil River« beschenkt ihre Fans mit einem Mixtape &#124; kurz&#038;knapp 10</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/die-band-okkervil-river-beschenkt-ihre-fans-mit-einem-mixtape-kurzknapp-10/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 16:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gehöre zu den Zeitgenossen, die den grauen Dezemberalltag ohne Schokoladen-Adventskalender zu meistern versuchen. Dennoch freue ich mich, wenn sich irgendwo ein kleines Präsent findet. Und vorgestern war es nun soweit: auf der Seite von &#34;Nicorola&#34; stolperte ich über ein musikalisches Überraschungspaket, das für den gesamten Monat reicht. Denn die wunderbare Band »Okkervil River« beschenkt ... <a title="Die Band »Okkervil River« beschenkt ihre Fans mit einem Mixtape &#124; kurz&#038;knapp 10" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/die-band-okkervil-river-beschenkt-ihre-fans-mit-einem-mixtape-kurzknapp-10/" aria-label="Mehr Informationen über Die Band »Okkervil River« beschenkt ihre Fans mit einem Mixtape &#124; kurz&#038;knapp 10">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich gehöre zu den Zeitgenossen, die den grauen Dezemberalltag ohne Schokoladen-Adventskalender zu meistern versuchen. Dennoch freue ich mich, wenn sich irgendwo ein kleines Präsent findet. Und vorgestern war es nun soweit: auf der Seite von &quot;<a href="http://www.nicorola.de/?p=3270" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicorola</a>&quot; stolperte ich über ein musikalisches Überraschungspaket, das für den gesamten Monat reicht. Denn die wunderbare Band »Okkervil River« beschenkt ihre Fans (und alle, die es werden wollen) mit einem Mixtape, das verschiedene Coverversionen und Liveaufnahmen der letzten beiden Jahre versammelt. Und das alles hübsch präsentiert und in vorzüglicher Qualität. Was will man mehr?</strong></p>
<p>Denn alle, die eine der vorzüglichen Platten der Indieband aus Austin/Texas kennen, werden jetzt vermutlich entzückt auf die <a href="http://www.okkervilriver.com/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandwebsite</a> klicken, um sich das Mixtape herunterzuladen. Allen anderen sei dies aber umso dringlicher ans Herz gelegt. Denn die Herrschaften rund um den Sänger und Bandleader Will Sheff erfreuen seit einigen Jahren mit klug arrangierten Songs. Ein bißchen Folk, ein bißchen Indie-Songwritertum. Und dazu greift man tief in das übervolle Arsenal der Rockmusik, aber &#8211; und das ist entscheidend! &#8211; Will Sheff und seine Band holen sich nur das Beste heraus.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote_left"> Folk, Country, Indierock&#8230; »Okkervil River« nehmen sich von allem nur das Beste. Dazu kommt die Stimme von Will Sheff, die zwischen Melancholie und leidenschaftlicher Wut pendelt. <br /></h4>
<p> Wenn dann noch ganz beiläufig Klavier-, Geigen- oder Celli-Melodien im Hintergrund eingeflochten werden, dann zeigt sich die die Meisterschaft von »Okkervil River«.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/die-band-okkervil-river-beschenkt-ihre-fans-mit-einem-mixtape-kurzknapp-10/#footnote_0_156" id="identifier_0_156" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Bandname bezieht sich &uuml;brigens auf einen Seitenarm des Flu&szlig;es &quot;Okhta River (Neva Basin)&quot; der durch den Ostteil Sankt Petersburgs flie&szlig;t. Die Schriftstellerin Tatyana Tolstaya hatte nach diesem 18km langen Teilst&uuml;ck &ndash; den Okkervil River &ndash; eine Kurzgeschichte benannt.">1</a> Und der stets eingängige, mal bitterböse, dann wieder zart-zerbrechliche Gesang begleitet all die hübschen Kompositionen, so daß Melancholie und Wut im Gleichschritt tänzelnd immer wieder aufs Neue bezaubern. </p>
<p>Wer sich vorab noch einen Eindruck von Okkervil River bzw. Will Sheff bilden möchte, dem sei das folgende Video von &quot;Girl in port&quot; empfohlen, das Will 2006 in Italien einspielte. Und wie man sieht, benötigt man für einen tollen Rocksong nichts weiter als eine Gitarre und das musikalische Talent von Will Sheff.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/die-band-okkervil-river-beschenkt-ihre-fans-mit-einem-mixtape-kurzknapp-10/#footnote_1_156" id="identifier_1_156" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und jede Menge Talent und Begabungen &ndash; in der ganzen Breite des Spektrums &ndash; seien auch dem kleinen Tim gew&uuml;nscht, der vor 5 Tagen im Breisgau auf die Welt kam. Und seine Eltern Ilka und Marco seien aufs herzlichste gegr&uuml;&szlig;t und begl&uuml;ckw&uuml;nscht.">2</a> ;-)<br />&nbsp;</p>
<p></p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zLhbjBIqA7g&amp;rel=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/zLhbjBIqA7g&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></object></p>
<p>Alternativ ist natürlich das Video von &quot;For real&quot; eine Empfehlung. Es ist sowohl ein visuelles, als auch musikalisches Meisterstück &#8211; man findet es <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/22/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-12/" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a> [als Punkt 4].&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" /></p>
<p><em>Links:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.okkervilriver.com/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> von Okkervil River und Download des »Golden Opportunities«-Mixtapes</li>
</ul>
<p><em>Plattenempfehlungen:</em></p>
<ul>
<li>Okkervil River: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NA25RI?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000NA25RI">Black Sheep Boy</a>. 2005.</li>
<li>Okkervil River: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SINSUS?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000SINSUS">The Stage Names</a>. 2007.</li>
</ul>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_156" class="footnote">Der Bandname bezieht sich übrigens auf einen Seitenarm des Flußes &quot;<a  target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Okhta_River%2C_Neva_basin" rel="noopener noreferrer">Okhta River (Neva Basin)</a>&quot; der durch den Ostteil Sankt Petersburgs fließt. Die Schriftstellerin <a  target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tatyana_Tolstaya" rel="noopener noreferrer">Tatyana Tolstaya</a> hatte nach diesem 18km langen Teilstück &#8211; den Okkervil River &#8211; eine Kurzgeschichte benannt.</li><li id="footnote_1_156" class="footnote">Und jede Menge Talent und Begabungen &#8211; in der ganzen Breite des Spektrums &#8211; seien auch dem kleinen Tim gewünscht, der vor 5 Tagen im Breisgau auf die Welt kam. Und seine Eltern Ilka und Marco seien aufs herzlichste gegrüßt und beglückwünscht.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/die-band-okkervil-river-beschenkt-ihre-fans-mit-einem-mixtape-kurzknapp-10/">Die Band »Okkervil River« beschenkt ihre Fans mit einem Mixtape | kurz&#038;knapp 10</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs &#124; kurz&#038;knapp 11</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 13:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/20/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder: Glühwein- und Plätzchenduft benebelt die Sinne, man stürzt sich ins Gedränge des Weihnachtskaufrausches und schließlich werden Weihnachtsbäume geschmückt und Geschenke überreicht. Und der ganze Weihnachtszauber wird üblicherweise von zuckersüß-seichtem Liedgut untermalt. Aber seien wir ehrlich: wer will ernsthaft vom allgegenwärtigen &#34;Last Christmas&#34; dauerberieselt werden (es sei denn in der Erdmöbel-Variante) und nur ... <a title="Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs &#124; kurz&#038;knapp 11" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/" aria-label="Mehr Informationen über Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs &#124; kurz&#038;knapp 11">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle Jahre wieder: Glühwein- und Plätzchenduft benebelt die Sinne, man stürzt sich ins Gedränge des Weihnachtskaufrausches und schließlich werden Weihnachtsbäume geschmückt und Geschenke überreicht. Und der ganze Weihnachtszauber wird üblicherweise von zuckersüß-seichtem Liedgut untermalt. </strong></p>
<p>Aber seien wir ehrlich: wer will ernsthaft vom allgegenwärtigen &quot;Last Christmas&quot; dauerberieselt werden (es sei denn in der <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/17/brataepfel-als-erkaeltungsprophylaxe-weihnachtsbaeckerei-und-geschenkeverpack-soundtrack-weihnachten-ist-mir-doch-egal-werkstattnotiz-il/">Erdmöbel-Variante</a>) und nur die ganz Hartgesottenen halten durch, wenn der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00002DDZU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00002DDZU">Tölzer Knabenchor</a> das klassische deutsche Weihnachtsliedgut anstimmt&#8230; </p>
<p>Die wunderbare schweizerische Indie-Ska-Band »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aeronauten" target="_blank" >Die Aeronauten</a>« formulierte einst die Hoffnung, daß wenigstens der Schnee solche (auch musikalischen) Sünden zudecke: &quot;Es tut nicht weh, es ist nur Schnee / kaltes Weiß bedeckt den Scheiß.“<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/#footnote_0_159" id="identifier_0_159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So sangen die Herrschaften um Olifr M. Guz auf dem 1995 erschienen Album &quot;Gegen Alles&quot;.">1</a> Und einer der ebenfalls jahrelang durch den Weihnachts-Singsang gequält und gemartert wurde ist Sufjan Stevens. </p>
<p><strong>Den Weihnachts-Singsang mit den eigenen Waffen schlagen: Sufjan Stevens bläst zur Christmas-Song-Attacke</strong></p>
<p>Der ganze massive Erhabenheitszwang, der säuselnde Weihnachtskitsch führten beim US-Songwriter und Klangarrangeur Stevens fast zu einer kleinen Festphobie. Im Jahr 2001 kam allerdings die Trendwende: seine Abscheu vor dem Weihnachtstrara kurierte er mit einer Art Schocktherapie: er setzte sich hin und spielte für Freunde einige Weihnachtsklassiker neu ein und ergänzte diese Sammlung um ein paar eigene weihnachtliche Songs. 17 Minuten dauerte diese erste CD, die Sufjan seinen Freunden zum Weihnachtsfest anno 2001 schenkte. Sie beginnt mit einer minimalistischen Version von »Stille Nacht« und endet mit »Amazing Grace«. Dazwischen finden sich bittersüße, herrlich verschrobene Sufjansongs.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote"> Zart, subtil, euphorisch, sentimental: Sufjan Stevens bringt in seinen Interpretationen die klassischen Songs zum leuchten und bringt eigene wunderschöne Stücke zu Gehör.  </h4>
<p>Und da auch der talentierte Mr. Stevens einen Sinn für Traditionen hat, wiederholte er diese Aktion in den folgenden Jahren. Immer wieder interpretierte er klassisches Liedgut mit Banjo, Gitarre oder Klavier und holte sich Verstärkung aus seinem Freundeskreis, so daß bisweilen herrliche Chöre jubilieren bevor der nächste Akkord den Kitschverdacht ausräumt.&nbsp;</p>
<p>Inzwischen sind diese Weihnachts-Mini-CDs als Christmas-CD-Box erschienen und auch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000HLDF0O?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000HLDF0O">käuflich zu erwerben</a>. 42 Songs sind darauf versammelt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/#footnote_1_159" id="identifier_1_159" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Von &quot;Holy Night&quot; bis zu &quot;Es ist ein Ros&lsquo; entsprungen&quot;. Dazu viele kurze Sufjan-Kabinettst&uuml;ckchen.">2</a> Wer sich also für wunderschöne, schräge, verspielte, liebevolle und ironische Weihnachtssongs begeistern kann, der wird hier sicher belohnt. Und einer der herrlichsten Songs ist hier mit einem ebenso wunderbaren Video zu sehen. </p>
<p>In diesem Sinne: <strong><em>Put the Lights on the Tree!&nbsp;</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="425" height="355"><param value="http://www.youtube.com/v/5gKzXlqsOeE&amp;rel=1" name="movie" /><param value="transparent" name="wmode" /><embed width="425" height="355" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5gKzXlqsOeE&amp;rel=1" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>CD-Empfehlungen:</em></p>
<ul>
<li>2003: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00009V7TZ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00009V7TZ">Greetings from Michigan</a>: The Great Lake State</li>
<li>2004: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0001DD0GC?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0001DD0GC">Seven Swans</a></li>
<li>2005: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009R1T7M?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0009R1T7M">Illinois</a> </li>
<li>2006: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FJGR5S?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FJGR5S">The Avalanche</a> </li>
<li>2006: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000HLDF0O?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000HLDF0O"><strong></strong></a><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000HLDF0O?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000HLDF0O">Songs For Christmas</a> </strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Artikelempfehlung:</em></p>
<ul>
<li>Wissenswerkstatt: <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/13/einladung-ins-wunderland-sufjan-stevens-singt-lieder-ueber-gott-und-die-welt/">Einladung ins Wunderland » Sufjan Stevens singt Lieder über Gott und die Welt</a>, 13.4.2007</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_159" class="footnote">So sangen die Herrschaften um Olifr M. Guz auf dem 1995 erschienen Album &quot;Gegen Alles&quot;.</li><li id="footnote_1_159" class="footnote">Von &quot;Holy Night&quot; bis zu &quot;Es ist ein Ros&#8216; entsprungen&quot;. Dazu viele kurze Sufjan-Kabinettstückchen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/">Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die &#124; kurz&#038;knapp 12</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 11:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/26/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Weihnachtsstimmung verhält es sich genauso wie mit allen anderen Kulturphänomenen: auf zuviel Glühwein folgen wenig besinnliche Kopfschmerzen, zuviel Festtagsstimmung kippt allzu leicht in ihr Gegenteil um: in miese Laune. Hier gilt wie anderswo im Leben: »Die Dosis macht das Gift«. Ein Musiker, der immer auf der richtigen Seite stand &#8211; nämlich auf derjenigen ... <a title="Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die &#124; kurz&#038;knapp 12" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/" aria-label="Mehr Informationen über Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die &#124; kurz&#038;knapp 12">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/">Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Weihnachtsstimmung verhält es sich genauso wie mit allen anderen Kulturphänomenen: auf zuviel Glühwein folgen wenig besinnliche Kopfschmerzen, zuviel Festtagsstimmung kippt allzu leicht in ihr Gegenteil um: in miese Laune. Hier gilt wie anderswo im Leben: </strong>»<em><strong>Die Dosis macht das Gift</strong></em>«<strong>.</strong></p>
<p>Ein Musiker, der immer auf der richtigen Seite stand &#8211; nämlich auf derjenigen von Sentimentalität, Frustration und Wut &#8211; ist gerade in England dabei, mit einem etwas speziellen Weihnachtshit die Charts zu stürmen. »We&#8217;re all going to die« lautet Titel und Refrain des Songs von <a  target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Malcolm_Middleton">Malcolm Middleton</a> und er wäre wohl in Deutschland nicht denkbar.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/#footnote_0_161" id="identifier_0_161" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Den Songtipp habe ich hier bei &quot;Jackpot Baby!&quot; entdeckt.">1</a> Aber Middleton ist schließlich Schotte und hat sich seit vielen Jahren als verschroben-genialer Indie-Folk-Songwriter einen Namen gemacht und genauso ist er dafür bekannt, daß er die Dinge gerne beim Namen nennt. </p>
<h4 class="pullquote"> Malcolm Middleton war bereits in der Indieband »Arab Strap« für die melodiös-sentimentalen Songs zuständig. Und seine Soloprojekte bleiben diesem Kurs treu: düster, krachig, mies gelaunt.<br /></h4>
<p>Als Teil der phänomenalen Indieband »<a  target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Arab_Strap_%28band%29">Arab Strap</a>« war er von 1995-2006 für deren düstere Songs zuständig, in denen er Schicksalsschläge und die übrige Misere des Lebens besang oder treffender: beklagte. </p>
<p>Seit der Trennung von »Arab Strap« und deren Abschiedstournee<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/#footnote_1_161" id="identifier_1_161" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das letzte M&uuml;nchner Konzert im &raquo;Ampere&laquo; habe ich im Herbst 2006 nat&uuml;rlich besucht.">2</a> tobt sich Malcolm noch intensiver als Solokünstler aus. »A brighter beat« war sein drittes Album betitelt und vor wenigen Tagen folgte die Singleauskopplung von »We&#8217;re all going to die«. Und zur Jahreszeit passend hat Malcolm ein unbedingt sehenswertes Weihnachts(mann-)video dazu gebastelt.</p>
<p><object width="425" height="355"><param value="http://www.youtube.com/v/BbL9Vsobx8I&amp;rel=1" name="movie" /><param value="transparent" name="wmode" /><embed width="425" height="355" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/BbL9Vsobx8I&amp;rel=1" /></object></p>
<p>Größer könnten die Kontraste nicht sein, wenn man sich die derzeit ansonsten aus allen Ecken klingenden Harfenklänge und goldgelockten Engelchen in Erinnerung ruft. Der Song besteht ja im Grunde zu 2/3 aus dem vorwärts drängenden Refrain, um den Middleton souverän ein paar bitterböse Strophen gruppiert.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/#footnote_2_161" id="identifier_2_161" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ich pers&ouml;nlich f&uuml;hle mich stark an das grandiose &quot;Disco B&quot; von der Schw&auml;bisch-Gm&uuml;nder-Indie-Hoffnung &quot;Die Autos&quot; erinnert.">3</a> Nach meinem Geschmack ist der hämmernde Schlagzeugpart etwas zu dominant, aber insgesamt finde ich den Song hochsympathisch und ein wenig an die seligen <a  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ramones">Ramones</a> gemahnend,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/#footnote_3_161" id="identifier_3_161" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und an dieser Stelle mu&szlig; ich selbstverst&auml;ndlich herzliche Gr&uuml;&szlig;e an den Afro hinterlassen!">4</a> was selbstverständlich auch an Malcolms Gesang liegt. </p>
<p>Da die BBC dieses Juwel entdeckt hat und den Song gerade in England pusht, haben sie Malcolm eingeladen und den Song mit Streichern, weiteren Orchestermusikern und einem Schülerchor eingespielt. Und diese Interpretation finde ich dann wiederum phantastisch. Liegt vermutlich daran, daß ich fast allen Streichinstrumenten und Chören &#8211; wenn sie gekonnt in Indiesongs eingebunden sind &#8211; etwas abgewinnen kann. Aber, seht und hört doch selbst:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZTBtgqKVqGY&amp;rel=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/ZTBtgqKVqGY&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Scheint fast so, als würde die Sache sowohl Malcolm, als auch den anderen Musikern und den Chormädchen jede Menge Spaß machen. In diesem Sinne: Haben Sie Spaß und vergessen Sie dabei nicht &#8211; »We&#8217;re all gonna die«!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Linkempfehlungen:</em></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.malcolmmiddleton.co.uk/">Website</a> von Malcolm Middleton</li>
<li><a href="http://www.wereallgoingtodie.co.uk/" target="_blank">Website</a> zu »We&#8217;re all gonna die«</li>
</ul>
<p><em>CD-Tipps:</em></p>
<ul>
<li>Arab Strap: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000023XD5?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000023XD5">Philophobia</a> (1998)</li>
<li>Arab Strap: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00008PRQY?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00008PRQY">Monday at the Hug and Pint</a> (2003)</li>
<li>Arab Strap:<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000APR5BC?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000APR5BC"> The Last Romance</a> (2005)</li>
<li>Malcolm Middleton: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000803PHC?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000803PHC">Into The Woods</a> (2005)</li>
<li>Malcolm Middleton: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000LZ5ZD6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000LZ5ZD6">A Brighter Beat</a> (2007)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_161" class="footnote">Den Songtipp habe ich <a href="http://www.jackpotbaby.de/?p=1740" target="_blank">hier</a> bei &quot;Jackpot Baby!&quot; entdeckt.</li><li id="footnote_1_161" class="footnote">Das letzte Münchner Konzert im »Ampere« habe ich im Herbst 2006 natürlich besucht.</li><li id="footnote_2_161" class="footnote">Und ich persönlich fühle mich stark an das grandiose &quot;Disco B&quot; von der Schwäbisch-Gmünder-Indie-Hoffnung &quot;Die Autos&quot; erinnert.</li><li id="footnote_3_161" class="footnote">Und an dieser Stelle muß ich selbstverständlich herzliche Grüße an den Afro hinterlassen!</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/">Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik &#124; Werkstattnotiz IXX</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 17:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihr erstes Album trug den Titel &#8222;Soviet Kitsch&#8220; und war doch alles andere als das. Bereits im Jahr 2004, kurz bevor Regina Spektor begann, sich mit ihren Songs einen festen Platz in der Indie-Folk-Szene zu erobern, war unüberseh- und vor allem: unüberhörbar: hier ist eine musikalische Kunstfertigkeit am Werk, wie sie sehr, sehr selten ist. ... <a title="Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik &#124; Werkstattnotiz IXX" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/" aria-label="Mehr Informationen über Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik &#124; Werkstattnotiz IXX">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/">Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihr erstes Album trug den Titel &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU">Soviet Kitsch</a>&#8220; und war doch alles andere als das. Bereits im Jahr 2004, kurz bevor Regina Spektor begann, sich mit ihren Songs einen festen Platz in der Indie-Folk-Szene zu erobern, war unüberseh- und vor allem: unüberhörbar: hier ist eine musikalische Kunstfertigkeit am Werk, wie sie sehr, sehr selten ist.</strong> </p>
<p>Ich selbst habe Regina Spektor erst vergangenes Jahr entdeckt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/#footnote_0_110" id="identifier_0_110" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und habe seither ihre Platten immer wieder geh&ouml;rt. Und da ich gestern zuf&auml;llig auf dieses unten eingebundene Video gesto&szlig;en bin, ist das dann auch der passende Beitrag zu diesem kleinen Werkstattjubil&auml;um &ndash; es ist immerhin der hundertste Artikel. Sch&ouml;n, da&szlig; Sie mitlesen. ;-) ">1</a> Mit ihrem zweiten richtigen Album &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FFJ80I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FFJ80I">Begin to hope</a>&#8220; sorgte die damals gerade 26-jährige erstmals auch in Europa für größeres Aufsehen. Sie paßt so gut ins Bild der individualistischen Indie-Pop-Szene New Yorks, daß man leicht vergißt, daß Regina Spektor (die 1980 in Moskau als &#8222;<span xml:lang="ru" lang="ru">Регина Спектор</span>&#8220; geboren wurde) die ersten neun Jahre ihres Lebens in der Sowjetunion verbracht hat, bevor sie mit ihren Eltern &#8211; nach einer kleinen Odyssee mit Stationen in Österreich und Italien &#8211; eben in New York strandete.&nbsp; </p>
<h4 class="pullquote">Die Songs von Regina Spektor enthalten ein wunderbares Destillat aus Pop- und Rockmusik mit feinen Anteilen von Jazz und Klassik. Und ihre extravagante Stimme setzt diesen Pop-Kunststücken die Krone auf. <br /></h4>
<p>In ihrer Musik, die einen immensen Reichtum von Referenzen an verschiedene Musikstile beherbergt, sind diese biographischen Umbrüche spür- und hörbar. Im Ergebnis ist das natürlich eingängige Popmusik. Allerdings verschmelzen hier Pop-, Rock- und Folktraditionen mit den besten Zutaten weiblichen Singer-Singwritertums.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/#footnote_1_110" id="identifier_1_110" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine N&auml;he zu den &bdquo;Dresden Dolls&ldquo; oder zu &bdquo;CocoRosie&ldquo; kann auch nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Ob man dieses Genre dann als Anti-Folk oder Neo-Folk bezeichnen mu&szlig;, sei dahingestellt.">2</a> </p>
<p>Und über die handwerklichen Fähigkeiten von Regina Spektor ist sicher kaum eine Diskussion vonnöten: von ihren Eltern (beides Violinvirtuosen, ihre Mutter lehrte als Professorin an einer Musikhochschule) bekam sie so viel musikalisches Talent in die Wiege gelegt, daß man erst merkt, woran es anderen Musikern mangelt. Bei Regina Spektor freilich kommt die überreiche Begabung in ihrem souveränen Klavierspiel und in ihrem beeindruckenden Stimmvolumen zum Ausdruck.</p>
<p>Und wenn man neben dem charmanten Ideenreichtum des Songwritings (hier ist nichts nach Schema F gestrickt!) noch einen weiteren Grund dafür anführen muß, daß Regina Spektor berechtigterweise zu den ganz Großen ihres Fachs gehört, dann ist es ihre Stimme. Ihr Gesang ist derart einprägsam, so daß sie den Vergleich mit Fiona Apple oder Tori Amos keineswegs scheuen muß. Im Gegenteil: so kraftvoll, so spielerisch und selbstsicher tritt keine andere der Indie-Frontfrauen auf.&nbsp;</p>
<p>Alles in allem: die beiden Alben von Regina Spektor sind vollumfänglich zu empfehlen und wer sich erst einmal in die teilweise wunderbar unorthodoxe Intonationen und Paraphrasierungen mancher Gesangspassagen eingehört hat, der ist vermutlich auch schon verloren. Vorsicht: Ohrwurmgefahr!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/#footnote_2_110" id="identifier_2_110" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich werde &ndash; da auch einige andere Songs des aktuellen Albums mit einem sehenswerten Video aufwarten &ndash; vermutlich in der Zukunft noch weitere YouTube-Schnippsel von Regina Spektor einbinden.">3</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="2" width="100%">
<p>Hier das hübsche Video zum Song &#8222;Fidelity&#8220;: </p>
<p><object height="355" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SGTDRztaCCw&amp;rel=1"><param name="wmode" value="transparent"><embed src="http://www.youtube.com/v/SGTDRztaCCw&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="1" width="100%">
<p><em>Empfehlenswerte Platten/CDs:</em></p>
<ul>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU">Soviet Kitsch</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU"> </a>(2004)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FFJ80I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FFJ80I">Begin to Hope</a> (2006)</li>
</ul>
<p><em>Ebenfalls mehr als hörenswert:</em></p>
<ul>
<li>CocoRosie &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NA2UK0?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000NA2UK0">The Adventures of Ghosthorse and Stillborn</a> (2007)
</li>
</ul>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_110" class="footnote">Und habe seither ihre Platten immer wieder gehört. Und da ich gestern zufällig auf dieses unten eingebundene Video gestoßen bin, ist das dann auch der passende Beitrag zu diesem kleinen Werkstattjubiläum &#8211; es ist immerhin der hundertste Artikel. Schön, daß Sie mitlesen. ;-) </li><li id="footnote_1_110" class="footnote">Eine Nähe zu den &#8222;Dresden Dolls&#8220; oder zu &#8222;CocoRosie&#8220; kann auch nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Ob man dieses Genre dann als Anti-Folk oder Neo-Folk bezeichnen muß, sei dahingestellt.</li><li id="footnote_2_110" class="footnote">Ich werde &#8211; da auch einige andere Songs des aktuellen Albums mit einem sehenswerten Video aufwarten &#8211; vermutlich in der Zukunft noch weitere YouTube-Schnippsel von Regina Spektor einbinden.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/">Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Final Fantasy » Die Klangzaubereien des Owen Pallett</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2007 09:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer heutzutage auf die beachtenswerten Musikexporte aus Kanada zu sprechen kommt und sich gar als ihr Sympathisant offenbart, riskiert nicht viel. Wenn das Gegenüber ein Mindestmaß an Musikalität und Rhythmusgefühl im Leib hat, so wird man meist Kopfnicken und Zustimmung ernten. Aber noch bevor man dem&#160;Independent-Small-Talk einen zweiten, präzisierenden Satz hinzufügen kann, wird der Gesprächspartner ... <a title="Final Fantasy » Die Klangzaubereien des Owen Pallett" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/" aria-label="Mehr Informationen über Final Fantasy » Die Klangzaubereien des Owen Pallett">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/">Final Fantasy » Die Klangzaubereien des Owen Pallett</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2007/08/Owen_Pallett_03.jpg" alt="Owen_Pallett_03.jpg" style="border: 1px solid rgb(102, 102, 102); margin: 10px; padding: 1px;" align="right" height="189" width="280"><strong>Wer heutzutage auf die beachtenswerten Musikexporte aus Kanada zu sprechen kommt und sich gar als ihr Sympathisant offenbart, riskiert nicht viel. Wenn das Gegenüber ein Mindestmaß an Musikalität und Rhythmusgefühl im Leib hat, so wird man meist Kopfnicken und Zustimmung ernten. Aber noch bevor man dem&nbsp;Independent-Small-Talk einen zweiten, präzisierenden Satz hinzufügen kann, wird der Gesprächspartner einem voreilig ins Wort fallen und bestätigen, daß die <a  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hidden_Cameras"><em>Hidden Cameras</em></a> ja schlicht großartig seien und der zunehmende Erfolg von <a  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arcade_Fire"><em>Arcade Fire</em></a> schon längst gerechtfertigt.</strong> </p>
<p>Es sei schon unheimlich, mit welchen Synergieeffekten sich diese Bands aus Montreal oder Toronto<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_0_22" id="identifier_0_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Derzeit widmet sich der Poplog ganz intensiv den kanadischen Bands, ob &bdquo;Final Fantasy&ldquo; auch gew&uuml;rdigt wird? Nachzulesen hier.">1</a> gegenseitig kreativ befruchteten und überhaupt, diese verrückten Neo-Folk-Bands, die gleich als ganze Musikerkommune auf der Bühne den Rock&#8217;n&#8217;Roll zum Leben erweckten, die müsse man live erleben. Genau diesen Moment, diese Redepause muß man abwarten, um freundlich lächelnd aber bestimmt einzuwenden, daß dies alles zutreffe, man selbst aber von <em>Owen Pallett </em>rede. Vermutlich wird man in ein verwundertes, sprachloses Gesicht blicken. Man hat also zumindest so viel Zeit gewonnen, um anzufügen, daß der inzwischen 27-jährige Kanadier Owen Pallett ursprünglich eine klassische Ausbildung als Violinist genossen habe. Das Stirnrunzeln wird sich verstärken und man hat noch Gelegenheit, um anzumerken, daß Palletts Soloprojekt unter dem Namen &#8222;<em>Final Fantasy</em>&#8220; firmiere. Und vielleicht wird man in genau dieser Sekunde in ein erleichtert-erfreutes Gesicht blicken, denn wer wenigstens einmal einige Songs von &#8222;Final Fantasy&#8220; gehört oder Owen Pallett gar live erlebt hat, der wird sich an ihn erinnern.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_1_22" id="identifier_1_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und in der Blogosph&auml;re finden sich dann u.a. auch einige begeisterte Konzertberichte.">2</a></p>
<p><strong>Es ist einfach Rockmusik</strong></p>
<p>Denn, soviel sei sogleich noch verraten: die musikalischen Kabinett- und Zauberstückchen, die Owen Pallett unter dem Etikett &#8222;Final Fantasy&#8220; in die Klangarchive einspeist, zählen zum erfreulichsten, was die internationale Musikszene der letzten 10 Jahre hervorgebracht hat. Wer einige Stücke der bislang zwei Alben hört, wird sich vermutlich nach einer kurzen Zeit dabei ertappen, wie er einzelne Melodiebögen, gleichviel ob gesungen oder kraftvoll mit der Geige eingespielt, mitsummt. Und obwohl die Instrumentierung vordergründig diejenige eines kleinen pop-klassischen Kammerorchesters ist, ist eines unmißverständlich: es ist originäre, authentische Rockmusik. Und die komplexen rhythmischen Strukturen sind häufig schon eher an den Traditionen des Postrock orientiert. Allerdings: wer glaubt, beim Anhören des im Februar 2005 veröffentlichten Debütalbums &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009NEYJ6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0009NEYJ6">Has a good home</a>&#8220; tatsächlich 3-4 Musiker mit Violine, Cello, Klavier und Percussion zu hören, der irrt: die verschiedenen, teilweise übereinandergelagerten Gesangstimmen, einmal sanft-charmierend, dann wieder rätselhaft, aus der Ferne schreiend, gehören genauso diesem schlaksigen Jungen aus Toronto, wie er auch selbst all die Streichinstrumente einspielt. </p>
<p>Nun gut, möchte man meinen, ein weiterer Multi-Instrumentalist, der exzessiv die Möglichkeiten moderner Musikproduktion ausnutzt und nach mehr klingt, als er ist. Aber selten wäre der Vorwurf des &#8222;<em>Mehr Schein, als Sein</em>&#8220; deplatzierter. Denn Owen Pallett ist ein ursprüngliches musikalisches Wunderkind, auf das man in der Sphäre des Indierocks lange gewartet hat. Er ist eigenwillig genug, um sich nicht auf konventionelle Arrangements einzulassen, die nur das Erwartbare liefern und somit alsbald langweilen. Aber er ist auch souverän genug, um immer wieder zu überraschen und zu irritieren. Seine Größe liegt aber just darin, daß er seine Virtuosität nicht dadurch unter Beweis stellen muß, daß er sich in abseitig-selbstgefällige Nischen flüchtet und seine Musik hermetisch-unzugänglich machte. Nein, seine Meisterschaft besteht schlicht in den berückend schönen Kompositionen, die er ein ums andere Mal ganz beiläufig hervorzaubert. Seine Lieder oszillieren zwischen Trauer und Wut, Liebe und Tod, zwischen Weltschmerz und seliger Daseinsbejahung. Und genau dies findet seine Entsprechung in den teilweise perlend-blubbernden, dann wieder dynamisch-energetischen Grenzwanderungen zwischen Kammermusik, Rock, Pop und zarter Elektronik. Und genau diese Pallettsche Mixtur und Handschrift ist einzigartig.</p>
<p>Nicht umsonst wurden etwa die Geigenarrangements auf dem vielumjubelten Arcade-Fire-Debütalbum &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006ZRX86?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0006ZRX86"><em>Funeral</em></a>&#8220; gelobt &#8211; sie stammen, kaum verwunderlich, von Owen Pallett, der das Kollektiv um Win Butler und Régine Chassagne auch live auf Tour begleitete.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_2_22" id="identifier_2_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ganz folgerichtig widmete er den beiden auf seinem ersten Album auch einen Song. &bdquo;This is the dream of Win and R&eacute;gine&ldquo; ist dieser benannt und das Video kann hier bei der Popcornmaschine angesehen werden.">3</a> Und wer die kanadische Indie-Szene kennt, der ist auch nicht verwundert, daß Owen auch mit den <em>Hidden Cameras</em> unterwegs war.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_3_22" id="identifier_3_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wenn die Hidden Cameras immer wieder als Musterbeispiel f&uuml;r ein sog. Queerband herhalten m&uuml;ssen, die also die Homosexualit&auml;t ihrer Mitglieder auch als Quelle ihrer Inspiration bezeichnen, so kann Pallett als ihr solok&uuml;nstlerisches Gegenst&uuml;ck gelten. Auch er betont auf Nachfrage durchaus, da&szlig; er seine Sexualit&auml;t als k&uuml;nstlerisch bereichernd empfindet.">4</a> Und obwohl Pallett also ganz eng mit diesen immer populärer werdenden Popfolkkollektiven verwoben ist, ist es doch fraglich, ob die &#8222;New York Times&#8220; mit ihrer Einschätzung Recht hatte, daß es sich bei Owen um &#8222;<a href="http://www.nytimes.com/2005/12/11/arts/music/11wils.html?ex=1291957200&amp;en=6d4d2510eec5bc99&amp;ei=5090&amp;partner=rssuserland&amp;emc=rss" target="_blank">The World&#8217;s Most Popular Gay Postmodern Harpsichord Nerd</a>&#8220; handelt. Denn dem obsessiven Starrummel kann er ganz offensichtlich wenig abgewinnen. Mit der folgenden Einschätzung liegt die NYT allerdings zweifellos richtig:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;In Final Fantasy you hear how Mr. Pallett&#8217;s art is born of contrast, not only between pop and contemporary composition, but between the organic and the electronic, the fantastical and the domestic, the abrasive and the sweet. A perfectionist who adores the rough-hewn, he is at once hopelessly nerdy and improbably cool.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>All diejenigen, die bislang nichts von &#8222;Final Fantasy&#8220; gehört haben, sollten dies also schleunigst nachholen. Denn bei den beiden bisherigen Alben &#8211; im Mai 2006 war das energisch-melancholische &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000F3AIBS?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000F3AIBS">He Poos Clouds</a>&#8220; erschienen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_4_22" id="identifier_4_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hier finden sich nun auch noch dezent eingestreute Knabench&ouml;re oder vermehrt Pianol&auml;ufe und insgesamt ist das Album etwas orchestraler arrangagiert; am Grundprinzip, der inh&auml;renten Logik, die stark mit Kontrasten und Br&uuml;chen arbeitet, die aber niemals die Songstruktur zu disparat erscheinen lassen, &auml;ndert sich nichts. Pallett spinnt auf wundersame Weise ein Netz, das die verschiedenen Teile seiner Songs zusammenh&auml;lt. Und nicht umsonst erhielt er f&uuml;r &bdquo;He poos clouds&ldquo; den renommierten &bdquo;Polaris Music Prize&bdquo;, der einmal j&auml;hrlich von kanadischen Musikjournalisten, unabh&auml;ngig von Genres, an das beste kanadische Album vergeben wird.">5</a> &#8211; handelt es sich um absolut einzigartige zeitgenössische Meisterwerke. Und dies von einem jungen Mann, dessen Begeisterung für Video- und Computerspiele genauso groß ist, wie für klassische Musik und der demzufolge bereits als 21-jähriger zwei Opern komponierte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_5_22" id="identifier_5_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Sohn zweier Kirchenmusiker studierte klassiche Komposition in Toronto und eine seiner beiden Opernkompositionen &ndash; &bdquo;Ionesco&rsquo;s Foursome&ldquo; &ndash; stie&szlig; auch durchaus auf Geh&ouml;r: sie wurde sogar einmal im kanadischen Fernsehen aufgef&uuml;hrt.">6</a> Nicht unbedingt die übliche Sozialisation, wie sie für gewöhnlich Rockmusiker durchlaufen und so könnte man skeptisch sein, ob das bisher beschriebene auch live auf der Bühne funktioniert.</p>
<p><strong>Was sich mit Geige, Stimme und Loops alles machen läßt: Meisterhafte Klangarchitekturen&nbsp;</strong></p>
<p>Aber halt: wurde nicht gesagt, daß Pallett alle Parts seiner Popstücke selbst im Studio einspielt? Gibt es dann &#8222;Final Fantasy&#8220; überhaupt als Live-Performance? Wer bislang skeptisch ist und noch keines der unten angeführten MP3-Appetitstückchen angehört hat, dem sei zunächst verziehen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_6_22" id="identifier_6_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hier bei &bdquo;Jackpot Baby! gibt es noch zwei weitere Songs zum Download. Ansonsten aber lohnt es sich die ganzen Alben sein Eigen zu nennen&hellip;">7</a> Denn der Kauf der beiden Platten ist zwar wärmstens empfohlen und sei jedem Independentfreund ans Herz gelegt, der Besuch von &#8222;Final Fantasy&#8220;-Konzerten ist allerdings nichts weniger als eine Pflicht. Wer es verabsäumt, Owen Pallett beim musizieren zuzusehen, wird es spätestens dann bereuen, wenn ihm seine Freunde von einem popmusikalischen Ereignis allerersten Ranges berichten. Denn der ganze Reichtum, die fein ausgeklügelten Arrangements, die vielschichtigen Kaskaden des Final-Fantasy-Universums erschließen sich erst, wenn man deren Erzeugung mit eigenen Augen gesehen, mit eigenen Ohren gehört hat.</p>
<p>Es ist wohl kein Auftritt Palletts vorstellbar, bei dem die Anwesenden nicht nach spätestens fünf Minuten mit offenen Mündern und voller Verzückung dem Geschehen auf der Bühne folgen: dort steht Pallett ganz allein am Mikro, seine Violine in der Hand und mit den nackten Füßen bedient er den zwischengeschalteten Sampler und das Loop-Pedal, mit dessen Hilfe er Schicht um Schicht seiner kleinen musikalischen Zauberstücke auftürmt. Es beginnt meist recht unscheinbar damit, daß ein erster Melodiebogen erklingt, Owen betätigt die Pedale am Boden und während er nahtlos eine zweite Stimme oder ein rhythmisches Zupfen oder Picking anschließt, bildet die Eingangssequenz im Hintergrund den Klangteppich, der als Loop reproduziert wird. Dann mag möglicherweise eine Gesangspassage folgen, die eventuell ebenfalls aufgezeichnet und später, per Pedal wieder zugeschaltet wird. Auf diese Weise, also durch das sukzessive Aufschichten, Auftürmen von immer weiteren Sequenzen, erzeugt Owen Pallett vor den Augen seines begeisterten Publikums erstaunlich komplexe Musikstücke. </p>
<p>Es ist nichts weniger als eine einzigartige Zauberkunst, die dort zelebriert wird. Unter Zuhilfenahme bescheidener technischer Hilfsmittel legt Pallett über das eben Gehörte weitere Klangbausteine und so wird das fein gesponnene Kalkül, das den einzelnen Songs zugrunde liegt, mehr und mehr sicht- und hörbar. Und je weiter das Konzert andauert, umso deutlicher wird, daß hier ein Überzeugungstäter am Werk ist, der gar nicht anders kann, als eben auf diese einzigartige Weise zu musizieren. Wenn er seine Geige mit Finger und Geigenbogen bearbeitet, sie mit der flachen Hand anschlägt, um gewaltige dröhnende Beats zu erzeugen, wenn er ekstatisch in das kleine in der Geige eingebaute Mikrofon schreit, um seiner Klangarchitektur ein weiteres Mosaiksteinchen hinzuzufügen, so zeigt sich, daß Owen Pallett hier die ihm gemäße Form des Ausdrucks gefunden hat. </p>
<p>Welch ein Glück also, daß damals vor einigen Jahren der ebenfalls für seinen melancholischen Weltschmerz bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Wolf" target="_blank" ><em>Patrick Wolf</em></a> seinen Freund Owen Pallett fragte, ob dieser nicht im Vorprogramm seines Auftritts in Toronto spielen wolle.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/#footnote_7_22" id="identifier_7_22" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Patrick Wolf selbst stammt ausnahmsweise nicht aus Kanada, sondern aus London. Er lernte Owen &uuml;ber die Hidden Cameras kennen, bei denen er ebenfalls Gastmusiker war.">8</a> Und welch Glück, daß Pallett die Gelegenheit wahrnahm. Er hat seine Fans bislang mit zwei zauberhaften Alben beschenkt und im Frühjahr 2008, so verlautbarte er unlängst, steht die Veröffentlichung eines neuen Werks an. &#8222;Heartland&#8220; soll es betitelt sein. Und man darf, nein: man muß mehr als gespannt sein.</p>
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<p><em>Linktipps:</em></p>
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<li>You ain&#8217;t no picasso: <a href="http://www.youaintnopicasso.com/2006/04/18/qa-with-owen-pallett-of-final-fantasy/" target="_blank">Interview mit Owen</a>, 18. April 2006</li>
<li>Butt-magazine: Interview mit Owen Pallett &#8211; &#8222;<a target="_blank" href="http://www.buttmagazine.com/?p=324">Singing violinist from Canada&#8230;&#8220;</a>&nbsp;</li>
<li>Wilson, Carl (2005): <a href="http://www.nytimes.com/2005/12/11/arts/music/11wils.html?ex=1291957200&amp;en=6d4d2510eec5bc99&amp;ei=5090&amp;partner=rssuserland&amp;emc=rss" target="_blank">The World&#8217;s Most Popular Gay Postmodern Harpsichord Nerd</a>, The New York Times, 11. 12.2005</li>
</ul>
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<p><em>Plattentipps:</em></p>
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<li>Final Fantasy (2006): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000F3AIBS?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000F3AIBS">He Poos Clouds</a>. Tomlab.</li>
<li>Final Fantasy (2005): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009NEYJ6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0009NEYJ6">Has a good home</a>. Tomlab. </li>
<li>Arcade Fire (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000N39I4S?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000N39I4S">Neon Bible</a>.</li>
<li>Arcade Fire (2004): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006ZRX86?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0006ZRX86">Funeral</a>.</li>
<li>The Hidden Cameras (2006): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000GHEAQM?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000GHEAQM">Awoo</a>.</li>
<li>The Hidden Cameras (2004): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000285KTQ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000285KTQ">Mississauga Goddam</a>.</li>
<li>Patrick Wolf (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NJVX5O?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000NJVX5O">The Magic Position</a>.</li>
</ul>
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<p><em>MP3-Downloads:</em></p>
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<li>Final Fantasy: <a href="http://www.blocksblocksblocks.com/mp3s/final_fantasy/FF-Please.mp3" target="_blank">Please please please</a></li>
<li>Final Fantasy: <a href="http://www.blocksblocksblocks.com/mp3s/final_fantasy/FF-CN%20Tower.mp3">The CN Tower belongs to the dead</a></li>
</ul>
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<p>Und abschließend ein kleiner Eindruck von &#8222;Final Fantasy&#8220; live &#8211; unbedingt ansehen:
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<p><object height="350" width="425"><param value="http://www.youtube.com/v/_QG0Son49Mg" name="movie"><param value="transparent" name="wmode"><embed wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/_QG0Son49Mg" height="350" width="425"></object></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_22" class="footnote">Derzeit widmet sich der Poplog ganz intensiv den kanadischen Bands, ob &#8222;Final Fantasy&#8220; auch gewürdigt wird? Nachzulesen <a target="_blank" href="http://www.eigenarbeit.org/pop/popjahr2007/08/06/ankundigung-kanadaserie/">hier</a>.</li><li id="footnote_1_22" class="footnote">Und in der Blogosphäre finden sich dann u.a. auch <a href="http://www.regiomusik.de/konzert-reviews-pop/gesehen-final-fantasy-badeschiff-wien-26062007.html" target="_blank">einige</a> <a target="_blank" href="http://www.justmag.net/artikel_final_fantasy_wien_2007.html">begeisterte</a> <a target="_blank" href="http://wuerzblog.de/2007/06/23/gras-getraenke-gitarren-groenemeyer-und-ein-geige/">Konzertberichte</a>.</li><li id="footnote_2_22" class="footnote">Und ganz folgerichtig widmete er den beiden auf seinem ersten Album auch einen Song. &#8222;This is the dream of Win and Régine&#8220; ist dieser benannt und das Video kann hier bei der <a target="_blank" href="http://popcornblog.de/site/final_fantasy_this_is_the_dream_of_win_and_regine/">Popcornmaschine</a> angesehen werden.</li><li id="footnote_3_22" class="footnote">Und wenn die <em>Hidden Cameras</em> immer wieder als Musterbeispiel für ein sog. <em>Queerband</em> herhalten müssen, die also die Homosexualität ihrer Mitglieder auch als Quelle ihrer Inspiration bezeichnen, so kann Pallett als ihr solokünstlerisches Gegenstück gelten. Auch er betont auf Nachfrage durchaus, daß er seine Sexualität als künstlerisch bereichernd empfindet.</li><li id="footnote_4_22" class="footnote">Hier finden sich nun auch noch dezent eingestreute Knabenchöre oder vermehrt Pianoläufe und insgesamt ist das Album etwas orchestraler arrangagiert; am Grundprinzip, der inhärenten Logik, die stark mit Kontrasten und Brüchen arbeitet, die aber niemals die Songstruktur zu disparat erscheinen lassen, ändert sich nichts. Pallett spinnt auf wundersame Weise ein Netz, das die verschiedenen Teile seiner Songs zusammenhält. Und nicht umsonst erhielt er für &#8222;He poos clouds&#8220; den renommierten &#8222;<a target="_blank" href="http://www.brooklynvegan.com/archives/2006/09/final_fantasy_w.html">Polaris Music Prize</a>&#8222;, der einmal jährlich von kanadischen Musikjournalisten, unabhängig von Genres, an das beste kanadische Album vergeben wird.</li><li id="footnote_5_22" class="footnote">Der Sohn zweier Kirchenmusiker studierte klassiche Komposition in Toronto und eine seiner beiden Opernkompositionen &#8211; <em>&#8222;Ionesco&#8217;s Foursome&#8220;</em> &#8211; stieß auch durchaus auf Gehör: sie wurde sogar einmal im kanadischen Fernsehen aufgeführt.</li><li id="footnote_6_22" class="footnote"><a target="_blank" href="http://www.jackpotbaby.de/?p=1493">Hier</a> bei &#8222;Jackpot Baby! gibt es noch zwei weitere Songs zum Download. Ansonsten aber lohnt es sich die ganzen Alben sein Eigen zu nennen&#8230;</li><li id="footnote_7_22" class="footnote">Patrick Wolf selbst stammt ausnahmsweise nicht aus Kanada, sondern aus London. Er lernte Owen über die <em>Hidden Cameras</em> kennen, bei denen er ebenfalls Gastmusiker war.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/final-fantasy-die-klangzaubereien-des-owen-pallett/">Final Fantasy » Die Klangzaubereien des Owen Pallett</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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