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	<title>re-publica08 Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>re-publica08 Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir wissenschaftliche Blogs? » Eine Argumentation in 11 Schritten &#124; Werkstattnotiz LXXXV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 12:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ich über wissenschaftliche Blogs denke, war in der Werkstatt zuletzt mehrmals nachzulesen. Und in einer dreiteiligen Serie habe ich versucht, den Möglichkeiten und Grenzen, sowie der Rolle von Wissenschaftsblogs innerhalb einer &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; nachzuspüren. Für alle ungeduldigen Werkstattbesucher gibt es einige meiner Argumente hier nun in komprimierter Form. Nachdem ich zum Potential wissenschaftlicher Blogs ... <a title="Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir wissenschaftliche Blogs? » Eine Argumentation in 11 Schritten &#124; Werkstattnotiz LXXXV" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/" aria-label="Mehr Informationen über Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir wissenschaftliche Blogs? » Eine Argumentation in 11 Schritten &#124; Werkstattnotiz LXXXV">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/">Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir wissenschaftliche Blogs? » Eine Argumentation in 11 Schritten | Werkstattnotiz LXXXV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/05/Block.jpg" alt="Block, Quelle: stock.xchng, user: bubbels" width="210" height="159" /><strong>Was ich über wissenschaftliche Blogs denke, war in der Werkstatt zuletzt mehrmals nachzulesen. Und in einer dreiteiligen Serie habe ich versucht, den Möglichkeiten und Grenzen, sowie der Rolle von Wissenschaftsblogs innerhalb einer &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; nachzuspüren. Für alle ungeduldigen Werkstattbesucher gibt es einige meiner Argumente hier nun in komprimierter Form. </strong></p>
<p>Nachdem ich zum Potential wissenschaftlicher Blogs zuletzt auch einige Vorträge gehalten habe, findet man unten nun auch endlich den Foliensatz, nach dem ich verschiedentlich gefragt wurde. Es sind die Folien, wie ich sie bei der re:publica&#8217;08 verwendet habe.</p>
<p>Begleitend und erklärend geht es in 11 Etappen um die Frage, weshalb die Wissenschaft bloggen sollte. Die Argumentationsfolge entspricht dem re:publica-Vortrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 class="zwischenueberschrift" style="text-align: center;"><span style="color: #333333;">Wissenschaft kann nicht nicht kommunizieren: </span></h4>
<h4 class="zwischenueberschrift" style="text-align: center;"><span style="color: #333333;">wieso sollte sie es also nicht in und durch Blogs tun?</span></h4>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: medium;">1.</span></strong> </span>Mit Wissenschaft wird üblicherweise die &#8222;<em>Suche nach Erkenntnis&#8220;</em> oder das &#8222;<em>Streben nach Wahrheit</em>&#8220; assoziiert. Begriffe wie Objektivität, Vernunft, Analyse oder Rationalität beschreiben eine spezifische Form der Welt- und Wirklichkeitsbeschreibung. Das ist alles richtig, dennoch darf man nicht vergessen:</p>
<h4 class="pullquote">Kommunikation ist lebensnotwendig für Wissenschaft &#8211; ohne sie wüßte sie nicht, was sie weiß.</h4>
<p>Wissenschaft wäre nicht(s) ohne Kommunikation. Nur publizierte (also kommunizierte) Forschungsergebnisse &#8222;existieren&#8220; für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Nur durch fortlaufende Kommunikationen wird das &#8222;System Wissenschaft&#8220; stabilisiert. Kommunikation ist lebensnotwendig für Wissenschaft &#8211; ohne sie wüßte sie nicht, was sie weiß.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: medium;">2.</span></strong> </span>Die Blogosphäre ist die Gesamtheit der vernetzten Blog-Kommunikationen. Spezielle, niederschwellige Formen der vernetzten Online-Kommunikation werden als Blogosphäre etikettiert und von journalistischer Seite bisweilen als undurchsichtig-störendes Rauschen wahrgenommen. Das führt in Teilen der öffentlichen Meinung dazu, daß Blogs als &#8222;Bühne für das geistige Prekariat&#8220; oder als &#8222;Klowände des Internet&#8220; erachtet werden.</p>
<p><span style="color: #808080; font-size: medium;"><strong>3.</strong> </span>Wieder einmal zeigt sich: man sollte nicht ein Teil für das Ganze nehmen. Denn Blogs sind zunächst nichts anderes, als eine nüchterne, onlinegestütze Kommunikations-Infrastruktur. Blogs sind ein Publikationsinstrument &#8211; und es ist allein ausschlaggebend,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_0_282" id="identifier_0_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder um mit unserem Altkanzler aus der Pfalz zu sprechen: Entscheidend ist, was hinten rauskommt&hellip;">1</a> was, von wem und wie &#8222;kommuniziert&#8220; wird. Vorbehalte und Argwohn sind Fehl am Platz. Es ist der Gebrauch des Mediums, oder: It&#8217;s the content stupid.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_1_282" id="identifier_1_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Irgendwann werden das auch die Herren Graff und Co. lernen.">2</a></p>
<h4><span class="pullquote_left">Schluß mit den Vorbehalten: Entscheidend ist der Gebrauch eines Mediums. </span></h4>
<p><span style="color: #808080; font-size: medium;"><strong>4.</strong></span> Blogs sind &#8211; wie eben gesehen &#8211; ein Informations- und Kommunikationsinstrument. Wissenschaft ist auf die Aufrechterhaltung von Kommunikationen angewiesen. Könnte es sich noch besser fügen? Worauf wartet die Wissenschaft denn noch?</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: medium;">5.</span></strong> </span>Zwei Gründe, die teilweise erklären, weshalb Teile der Wissenschaft (noch) zurückhaltend sind:</p>
<p>Erstens: Blogs sind Bestandteil des Internet. Im World Wide Web fehlen aber (bislang?!) die eindeutigen Markierungs- und Orientierungscodes, die anzeigen, ob es sich jeweils um wissenschaftliche Inhalte oder anderen Content handelt. Das Web wird von manchen Insassen der Elfenbeintürme immer noch als Ort der Unterhaltung und Banalität wahrgenommen. Wissenschaft, die online stattfindet ist (so die Unterstellung) doch immer nur die Light-Variante oder möglicherweise vollkommen unseriös. Kann Wissenschaft diesen Makel abschütteln?</p>
<p>Zweitens: Manche wissenschaftliche Disziplinen (Historiker, Philologen etc.) rekurrieren auch heute noch auf jahrhundertealte, schriftliche Quellen. Diese sind in den Bibliotheken und Archiven &#8222;handgreiflich&#8220;. An der Zuverlässigkeit und Langzeit(!)verfügbarkeit von Onlinequellen wird mancherorts (durchaus mit guten Gründen) gezweifelt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_2_282" id="identifier_2_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Diese beiden Vorbehalte gilt es 1. ernstzunehmen, 2. auszur&auml;umen!">3</a></p>
<h4><span class="pullquote">Wissenschaftsblogs sind dialogische Diskursinseln innerhalb einer wissenschaftsmündigen Gesellschaft.</span></h4>
<p><strong><span style="color: #808080; font-size: medium;">6. </span></strong>Benötigen wir noch ein Argument, um gegen die Vorbehalte und Beharrungskräfte des alten, dicken &#8222;Tankers&#8220; Wissenschaft<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_3_282" id="identifier_3_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der nur allm&auml;hlich Fahrt in Richtung Web 2.0 aufnimmt">4</a> vorzugehen? Gut, dann genügen vermutlich diese beiden Thesen: 1. Wissenschaft ist kommunikativer Diskurs. 2. Wissenschaftliche Blogs sind Diskurskatalysatoren. Noch offensichtlicher und mit mehr Plausibilität geht nicht, oder?</p>
<p><span style="color: #808080; font-size: medium;"><strong>7.</strong></span> Die Vision: Wissenschaftsblogs könnten das Dialoginstrument innerhalb einer wissenschaftsmündigen Gesellschaft sein.</p>
<p><span style="color: #808080; font-size: medium;"><strong>8.</strong></span> Die Details: Wissenschaft kommuniziert intern<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_4_282" id="identifier_4_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Rahmen des Fachdiskurses der &bdquo;scientific community&ldquo;">5</a> und hier könnten Wissenschaftsblogs den akademischen Binnendiskurs &#8222;flankieren&#8220;. Auch dabei geht es um Komplementarität, nicht darum, daß Blogs den Fachdiskurs in Journals ablösen sollten. Für die Wissenschaftler selbst können Blogs in allen drei Dimensionen der &#8222;funktionalen Trias&#8220; hilfreich sein: als schnelles Publikationsinsstrument, als Tool zum Identitätsmanagement und letztlich auch zum Beziehungsmanagement (Stichwort: Vernetzung).<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_5_282" id="identifier_5_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Beispiele gef&auml;llig? Hier: erfolgreiche Kollaboration von Soziologen. Denn Blogs sind doch Wissenschaftler-Verbindungsmaschinen. ;-) ">6</a></p>
<h4 class="pullquote_left">Habermas würde sich freuen &#8211; es gilt: der zwanglose Zwang des besseren Arguments.</h4>
<p><span style="color: #808080; font-size: medium;"><strong>9.</strong></span> Das Ergebnis: durch die bi-direktionale Kommunikationsstruktur wird erstens ein tatsächlicher Dialog zwischen Lesern (=Öffentlichkeit) und Forschern (=Wissenschaft) hergestellt.</p>
<p>Zweitens gelten in Blogs verstaubte Hierarchieunterschiede (hier der Professor, dort der Student nicht). Das heißt: die Asymmetrie der Kommunikationssituation wird teilweise aufgelöst bzw. abgemildert.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: medium;">10.</span></strong></span> Was ist das Neue? Wissenschaftskommunikation war seit den 60er Jahren vornehmlich im Sinne einer Belehrung der Laien konzeptionalisiert worden. Das war die Variante 1.0. Die Wissenschaftskommunikation 2.0 entdeckt aber die Öffentlichkeit als &#8222;mündigen&#8220;, aufgeklärten Dialogpartner, dem es sich zuzuhören lohnt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/#footnote_6_282" id="identifier_6_282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Denn nicht nur die Leser von Wissenschaftsblogs k&ouml;nnen profitieren. Auch die Blogger /Wissenschaftler selbst k&ouml;nnen Lerneffekte verzeichnen.">7</a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #808080;">11.</span></strong></span> Wissenschaftsblogger sind also Pioniere. Sie sind Wegbereiter für eine wissenschaftsmündige Gesellschaft. Was könnte verlockender sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="__ss_339856" style="width: 425px; text-align: center;">
<p><object width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=wissenschaftskommunikation-1207558696385069-9" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=wissenschaftskommunikation-1207558696385069-9" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img decoding="async" style="border: 0px none; margin-bottom: -5px;" src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" alt="SlideShare" /></a> | <a  href="http://www.slideshare.net/werkstatt/mglichkeiten-und-grenzen-wissenschaftlicher-blogs-wissenschaftskommunikation-20-339856?src=embed">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
<div class="links_kurz">
<p>Zu weiteren Artikeln, die die Thematik detaillierter behandeln:</p>
<ol>
<li><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/">Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison</a></li>
<li><a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? &#8211; Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation</a></li>
<li><a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft</a></li>
</ol>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />
<p>Technorati-Tags:</p>
</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaft 2.0" rel="tag">Wissenschaft 2.0</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs" rel="tag">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftskommunikation" rel="tag">Wissenschaftskommunikation</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_282" class="footnote">Oder um mit unserem Altkanzler aus der Pfalz zu sprechen: Entscheidend ist, was hinten rauskommt&#8230;</li><li id="footnote_1_282" class="footnote">Irgendwann werden das auch die <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/12/getrennt-marschieren-vereint-schlagen-die-faz-leistet-der-sueddeutschen-zeitung-schuetzenhilfe-bei-der-web20-polemik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herren Graff und Co.</a> lernen.</li><li id="footnote_2_282" class="footnote">Diese beiden Vorbehalte gilt es 1. ernstzunehmen, 2. auszuräumen!</li><li id="footnote_3_282" class="footnote">Der nur allmählich Fahrt in Richtung Web 2.0 aufnimmt</li><li id="footnote_4_282" class="footnote">Im Rahmen des Fachdiskurses der &#8222;scientific community&#8220;</li><li id="footnote_5_282" class="footnote">Beispiele gefällig? Hier: <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/29/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erfolgreiche Kollaboration von Soziologen. </a>Denn Blogs sind doch Wissenschaftler-Verbindungsmaschinen. ;-) </li><li id="footnote_6_282" class="footnote">Denn nicht nur die Leser von Wissenschaftsblogs können profitieren. Auch die Blogger /Wissenschaftler selbst können Lerneffekte verzeichnen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/was-heisst-und-zu-welchem-ende-betreiben-wir-wissenschaftliche-blogs-eine-argumentation-in-11-schritten-werkstattnotiz-lxxxv/">Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir wissenschaftliche Blogs? » Eine Argumentation in 11 Schritten | Werkstattnotiz LXXXV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Unendlichkeit digitaler Informationen » Brauchen wir eine bewußte Kultur des Vergessens? &#124; re:publica08 &#8211; II</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 18:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[re-publica08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Tag auf der re:publica08 geht allmählich zu Ende. Ich sitze nun &#8211; einigermaßen konferenzerschöpft &#8211; in der Lounge. Neben mir blättert sich &#34;der gute&#34; bosch durch das Programm der weiteren Tage und rings um mich befinden sich immer noch viele, viele Menschen in intensive Gespräche vertieft. Worüber man sich wohl unterhält? Über das ... <a title="Die Unendlichkeit digitaler Informationen » Brauchen wir eine bewußte Kultur des Vergessens? &#124; re:publica08 &#8211; II" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/" aria-label="Mehr Informationen über Die Unendlichkeit digitaler Informationen » Brauchen wir eine bewußte Kultur des Vergessens? &#124; re:publica08 &#8211; II">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/">Die Unendlichkeit digitaler Informationen » Brauchen wir eine bewußte Kultur des Vergessens? | re:publica08 &#8211; II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a target="_blank" href="http://re-publica.de/08" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="550" height="128" align="middle" alt="re_publicaa08a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/04/re_publicaa08a.jpg" style="margin: 5px;" /></a></p>
<p>Der erste Tag auf der <a target="_blank" href="http://re-publica.de/08" rel="noopener noreferrer">re:publica08</a> geht allmählich zu Ende. Ich sitze nun &#8211; einigermaßen konferenzerschöpft &#8211; in der Lounge. Neben mir blättert sich &quot;der gute&quot; <a target="_blank" href="http://www.boschblog.de/" rel="noopener noreferrer">bosch</a> durch das Programm der weiteren Tage und rings um mich befinden sich immer noch viele, viele Menschen in intensive Gespräche vertieft. </p>
<p>Worüber man sich wohl unterhält? Über das miese Berliner (Regen-)Wetter oder doch über den letzten Workshop? Ich selbst habe durchaus einige interessante Vorträge und Diskussionen gehört. Über manches werde ich wohl zu gegebener Zeit auch ausführlicher berichten und eigene Gedanken anschließen, anderes war dagegen weniger bemerkenswert, oder sagen wir es auf journalistisch: &quot;es versendet sich&quot;.&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Lob der vergeßlichen Gesellschaft</strong> </p>
<p>Aber zur Sache: der Tag begann mit der Keynote von <a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/speakers/140.de.html" rel="noopener noreferrer">Viktor Mayer-Schönberger</a>. Und der Tag begann gut. Mayer-Schönberger, mit Professur in Harvard und nettem österreichischem Akzent ausgestattet, skizzierte einige Überlegungen unter der Überschrift <a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/events/180.de.html" rel="noopener noreferrer">&quot;Nützliches Vergessen&quot;</a>. </p>
<p>Was möglicherweise kryptisch anmutet, ist leicht erklärt: es geht schlicht darum, daß digitale Informationen und Daten eben &#8211; wenn man diesen Begriff bemühen will &#8211; &quot;nicht vergessen&quot; werden. Soll heißen: Texte, Dokumente, Bilder und Videos, die einmal im Internet verfügbar sind, werden unverändert auch in vielen Jahren abrufbar sein. Einen &quot;Index&quot;, daß es sich dabei um alte (und möglicherweise) veraltete Infos handelt, tragen diese Dokumente nicht. </p>
<p>Diese Feststellung ist nur auf den ersten Blick trivial. Und vielleicht haben wir uns auch schon daran gewöhnt, daß unsere Blogtexte nicht nur heute lesbar sind, sondern (selbst wenn wir sie löschen) auch in Zukunft lesbar bleiben. Denn: was einmal im Cache-Speicher von Google gelandet ist, das gibt Google nicht mehr her. Und das ist nur ein Beispiel, auf welche Weise Informationen auch noch in Jahrzehnten verfügbar bleiben, obwohl es dem Urheber/Autor möglicherweise nicht mehr lieb ist, daß diese Dokumente mit seinem Namen verknüpft werden.</p>
<p><strong>Internet: das ewige Gedächtnis?&nbsp;</strong></p>
<p>Wo liegt das Problem? Zunächst ist es eine simple Feststellung bzw. Beobachtung, die Mayer-Schönberger an einigen Beispielen illustriert hat: die Beobachtung nämlich, daß es sowohl biologisch-physiologisch, als auch sozial bislang noch nicht vorgesehen ist, daß vergessen ausbleibt (und &quot;vergessen&quot; meint sukzessives oder vollständiges Verschwinden aus unserem Gedächtnis).</p>
<p>Kurz: jedes Individuum, jede Person, aber auch jede Gesellschaft, operiert unter der Bedingung ihrer eigenen Vergeßlichkeit. Mit welchen Kommilitonen wir früher um die Häuser gezogen sind, welche unvorteilhafte Frisur wir noch vor Jahren hatten:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/#footnote_0_225" id="identifier_0_225" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei der Gelegenheit mu&szlig; ich feststellen, da&szlig; in Sachen aufregender bzw. einpr&auml;gsamer Frisur Sascha Lobo eindeutig den Punktsieg gegen mich errungen hat. ;-) ">1</a> das alles möchten wir häufig am liebsten vergessen. Im analogen Zeitalter erinnerten uns bisweilen vergilbte Photos an solche &quot;Ausrutscher&quot; &#8211; wenn heute allerdings ein solches Photo online gestellt wird, wird es auch noch in Jahrzehnten genauso &quot;frisch&quot; sein &#8211; und ein vermeintlich falsches Bild von uns vermitteln.</p>
<p><strong>Reputation Management &#8211; dringender denn je</strong></p>
<p>Mayer-Schönberger führte einige Beispiele an. Etwa den Fall der Lehramtsstudentin Stacy Snyder, der nach Abschluß ihrer Examen der Eintritt in den Schuldienst bzw. die Aushändigung ihrer Examensurkunden verweigert wurde. Die Begründung: der Dekan ihrer Uni hatte ein Photo von Stacy im Internet entdeckt. Dieses zeigte sie mit einem Becher in der Hand, schräg kostümiert bei einer Faschingsveranstaltung und mit der Bildunterschrift: &quot;betrunkener Pirat&quot;. Das reichte, daß der Dekan zum Schluß kam, Stacy sei für den Schuldienst ungeeignet&#8230;</p>
<p>Dieser Fall illustriert, worauf es Mayer-Schönberger ankommt: wir leben in einer Gesellschaft, in der Vergessen die Norm ist, Erinnern die Ausnahme. Unsere technischen Speichermöglichkeiten, die digitalen Archive kehren dieses Verhältnis um. Das Vergessen, das eben eine wichtige Funktion im sozialen Kontext erfüllt, ist technisch besiegt. Die Frage: wie sollen, wie können wir damit umgehen?</p>
<p>Hier schließen sich hochspannende Fragen an. Klar ist: wir brauchen Mechanismen, die gewährleisten, daß wir die Souveränität über unsere Erinnerung zurückgewinnen. Denn mit den allmächtigen digitalen Wissensarchiven steht uns eine Zeit bevor, die uns fortwährend mit Erinnerungen, Daten, Infos konfrontiert und uns (oder unsere Umwelt, Familie etc.) überfordert&#8230;</p>
<p><strong>Digitale Zumutungen: Die Konfrontation mit Erinnerung</strong> </p>
<p>Wie man diese Aufgabe meistern könnte, ist schwer zu beantworten. Die Vorschläge, die Viktor Mayer-Schönberger vertritt, lassen sich auf die These zuspitzen: Daten müssen mit einem Verfallsdatum ausgestattet werden. Das klingt ungewohnt. Denn stehen uns nicht Giga- und Terabyte an Speichervolumen zur Verfügung? Warum diese Speicher nicht nutzen? Antwort: weil wir (jedenfalls wenn es um personenbezogene Informationen geht) schlicht nicht damit umgehen können.</p>
<p><strong>Die Lösung: digitales Verfallsdatum?</strong></p>
<p>Mayer-Schönberger skizzierte, daß andere Lösungen, die im Kontext des Datenschutzes diskutiert wurden, weniger vielversprechend seien. Dennoch: die Eigentumsrechte an digitalen Daten müssen geschützt werden. Und wichtig sei die Wahlfreiheit: wer seine digitalen Photos bis 2099 gespeichert wissen will, der soll dies tun können. Alle anderen können den Photos vielleicht irgendwann eine Lebensdauer von 10 Jahren gönnen &#8211; danach wird gelöscht.</p>
<p>Ich selbst habe ad hoc auch keinen praktikablen Vorschlag.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/#footnote_1_225" id="identifier_1_225" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vielleicht haben die Leser gute Ideen?">2</a> Ich halte die Überlegungen aber grundsätzlich für bemerkenswert. Und für wichtig erachte ich auch, daß wir uns einer informationellen Endlichkeit bewußt werden sollten. Wie mögliche Lösungen aussehen können, um Informationen und Daten mit der fortscheitenden Zeit sukzessive zu &quot;entwerten&quot;, weiß ich wie gesagt nicht. </p>
<p>Mayer-Schönberger betonte jedenfalls mehrmals einen Punkt: Aufbewahren, als stetes Erinnern, muß mit Aufwand verbunden sein. Es muß uns also etwas &quot;kosten&quot;, eine Leistung abfordern, um alles unendlich verfügbar zu halten. Denn wenn digitales Erinnern zum Nulltarif möglich und selbstverständlich ist, dann werden wir künftig viele hausgemachte Probleme haben&#8230;</p>
<p>Es geht ihm also darum, daß wir die technischen Möglichkeiten weiter so gestalten, daß fortwährendes Erinnern, die unendliche Präsenz der (digitalen) Vergangenheit uns nicht erdrückt, überfordert oder im sozialen Miteinander vor unlösbare Probleme stellt. Ein wichtiger Punkt, wie ich finde. Und ein sehr guter Start in der re:publica&#8217;08.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/#footnote_2_225" id="identifier_2_225" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das war nun der l&auml;ngste Beitrag, denn ich unbequem sitzend, den Laptop auf den Knien balancierend, geschrieben habe. Aber dieser Beitrag war mir wichtig&hellip;">3</a></p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_225" class="footnote">Bei der Gelegenheit muß ich feststellen, daß in Sachen aufregender bzw. einprägsamer Frisur Sascha Lobo eindeutig den Punktsieg gegen mich errungen hat. ;-) </li><li id="footnote_1_225" class="footnote">Vielleicht haben die Leser gute Ideen?</li><li id="footnote_2_225" class="footnote">Und das war nun der längste Beitrag, denn ich unbequem sitzend, den Laptop auf den Knien balancierend, geschrieben habe. Aber dieser Beitrag war mir wichtig&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/die-unendlichkeit-digitaler-informationen-brauchen-wir-eine-bewusste-kultur-des-vergessens-republica08-ii/">Die Unendlichkeit digitaler Informationen » Brauchen wir eine bewußte Kultur des Vergessens? | re:publica08 &#8211; II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? &#124; re:publica&#8217;08 &#8211; III</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 12:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[AG Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[re-publica08]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum kontroversere Fragen in der Blogosphäre als diejenige, ob man mit seinem Blog auch finanzielle Interessen verfolgen darf. Es ist fast so etwas wie die Blog-Gretchenfrage, die man auch so formulieren könnte: &#34;Blogger, wie hältst Du es mit dem Kommerz?&#34; Die Diskussion um die Kommerzialisierung von Blogs hält jede Menge Sprengstoff bereit. ... <a title="Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? &#124; re:publica&#8217;08 &#8211; III" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/" aria-label="Mehr Informationen über Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? &#124; re:publica&#8217;08 &#8211; III">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/">Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? | re:publica&#8217;08 &#8211; III</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a target="_blank" href="http://re-publica.de/08"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="550" height="128" align="middle" alt="re_publicaa08a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/04/re_publicaa08a.jpg" style="margin: 5px;" /></a></p>
<p>Es gibt wohl kaum kontroversere Fragen in der Blogosphäre als diejenige, ob man mit seinem Blog auch finanzielle Interessen verfolgen darf. Es ist fast so etwas wie die Blog-Gretchenfrage, die man auch so formulieren könnte: &quot;Blogger, wie hältst Du es mit dem Kommerz?&quot;</p>
<h4 class="pullquote">Die Diskussion um die Kommerzialisierung von Blogs hält jede Menge Sprengstoff bereit. Ist die Blogosphäre dem Untergang geweiht, wenn Blogger dem Lockruf des Geldes erliegen? <br /></h4>
<p>Es ist ein Dauerthema, an dem sich in der Vergangenheit heftige Debatten entzündet haben. Die Empfindlichkeiten sind &#8211; bei allen Beteiligten! &#8211; ausgesprochen hoch. Es wird argumentiert, polemisiert und bisweilen der Untergang, wenn nicht des Abendlandes, so zumindest der Blogosphäre beschworen &#8211; und das nur, weil manche Blogger dem Lockruf des Geldes erliegen.</p>
<p><strong>re:publica&#8217;08 &#8211; Neue Runde in der Kommerzkontroverse&nbsp;</strong></p>
<p>Heute, das ist jedenfalls mein Eindruck, haben sich die Wogen der Debatten ein wenig geglättet. Streit- und Diskussionspotential ist aber dennoch vorhanden &#8211; die Podiumsdiskussion &quot;<a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/events/188.de.html">Geld verdienen mit Blogs &#8211; reloaded</a>&quot; auf der re:publica&#8217;08 war dann auch eine durchaus spannende Veranstaltung. </p>
<p>Wer war mit dabei?&nbsp; Auf der einen Seite des Podiums saßen <a href="http://don.antville.org/" target="_blank">Don Dahlmann</a>, Blog-Urgestein und Journalist, neben ihm <a href="http://www.basicthinking.de/blog" target="_blank">Robert Basic</a>, der ungekrönte Blogkönig mit der sympathisch-frechen Schnauze. Dazu kam der Schweizer Remo Uherek vom umstrittenen Blog-Marketing-Dienstleister Trigami und schließlich Sascha Lobo, der Paradiesvogel der &quot;Digitalen Bohème&quot; und Mitgründer des<a href="http://adical.de/netzwerk/" target="_blank"> Blogwerbe-Netzwerks &quot;Adical&quot;</a>.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote_left"> Ende der Engstirnigkeit: man kann nicht nur<em> &quot;mit&quot;</em> Blogs Geld verdienen. Ist es nicht spannender<em> &quot;durch&quot;</em> Blogs Geld zu verdienen?<br /></h4>
<p>Als Moderator fungierte <a target="_blank" href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/">Thomas Knüwer</a> (Handelsblattjournalist und Blogger) gewohnt souverän. Ich mag den Knüwer einfach; unaufgeregt, sachlich und er behält die Fäden in der Hand. Ebenso angenehm fällt jedesmal Don Dahlmann auf. Vielleicht macht es das Alter. Denn während sich manch junge Hüpfer schon wegen Kleinigkeiten echauffieren, ist Don in seiner Abgeklärtheit ein wohltuender Kontrapunkt. </p>
<p>Und die erste wichtige Einsicht gab es dann auch gleich von seiner Seite: es ist die eine Sache &quot;<em>mit</em>&quot; Blogs Geld zu verdienen, &quot;<em>durch</em>&quot; Blogs Geld zu verdienen aber eine andere.</p>
<p><strong>Wie man mit Blogs &quot;indirekt&quot; Geld verdient</strong></p>
<p>Was er damit meinte? Es ist schlicht so &#8211; und hier stimme ich Don vollumfänglich zu &#8211; daß die Chance mit Werbung auf dem Blog nennenswerte Erlöse zu generieren, (derzeit?) recht gering ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/#footnote_0_226" id="identifier_0_226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ausnahmen best&auml;tigen die Regel, aber Blogs, die weniger als 2000 PIs/Tag haben, d&uuml;rften sich sehr schwer tun, mehr als niedrige Eurobetr&auml;ge zu erl&ouml;sen.">1</a> Man sollte sich insofern keine Illusionen machen: momentan ist es für die wenigsten Blogger in Deutschland realistisch, &quot;direkt&quot; mit ihren Blogs wirklich Geld zu verdienen.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote"> Man muß nur wissen, wie man Blogs richtig als Instrument zur Kundenakquise einsetzt. <br /></h4>
<p>Anders verhält es sich, wenn man den Blog als Instrument sieht, um Aufträge oder Kunden zu gewinnen. Wie Don schilderte, dient sein Blog &quot;<em>indirekt</em>&quot; nämlich sehr wohl dazu, Geld zu verdienen: seine Aufträge und Kontakte als Journalist kommen &#8211; seiner Aussage zufolge &#8211; alle über seinen Blog zustande. </p>
<p>Das war &#8211; wenigstens für mich &#8211; eine der bemerkenswertesten Einsichten der Veranstaltung. Robert Basic rührte freilich die Werbetrommel dafür, daß sich auch mit geringerem Traffic lukrative Blogs etablieren ließen. Grundbedingung dafür ist aber mindestens, daß man sich eine (und dann die richtige!) Nische aussucht und diese intensiv beackert. Außerdem müssen Selbstvermarkterqualitäten dazugekommen, die übrigens nicht nur online, sondern auf offline eingesetzt werden müssen. </p>
<p>Robert plädierte sinngemäß an die Web-Gemeinde: &quot;Leute, macht einen Blog zu einem speziellen Thema auf. Bloggt gute Inhalte und dann greift zum Telefon, um potentielle Werbepartner direkt anzusprechen.&quot;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/#footnote_1_226" id="identifier_1_226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie gesagt, das ist kein w&ouml;rtliches Zitat Roberts! Sinngem&auml;&szlig; kommt es allerdings dem nahe, was er mehrfach auf dem Podium sagte. Das Panel l&auml;&szlig;t sich &uuml;brigens wohl auch nochmals als Video-Cast ansehen&hellip;">2</a> </p>
<p><strong>Lobo im Schmollwinkel </strong></p>
<p>Spannend wurde es, als das Gespräch endlich auf das &quot;Adical-Netzwerk&quot; kam. Nicht zuletzt die regelmäßigen Sticheleien von DonAlphonso hatten dazu geführt, daß nun die Spannung durchaus hoch war, wie sich Sascha Lobo zum aktuellen Stand äußern würde. Und, was soll man sagen: Sascha äußerte sich tatsächlich, immerhin. Er gestand auch Fehler, kommunikative Unzulänglichkeiten und persönliche Empfindlichkeiten ein. Das ehrt ihn. Manche Zuhörer fanden das auch sympathisch und authentisch.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote"> Wieso so defensiv? Wenn Lobo &amp; Co. hinter der Adical-Idee stehen, dann sollten sie doch offensiver dafür Stellung beziehen, anstatt sich wegzuducken&#8230; <br /></h4>
<p>Ich für meinen Teil hätte mir klarere Aussagen gewünscht. Die fast schon weinerliche Grundhaltung, die Larmoyanz, daß man mit idealistischen Zielen gestartet sei, dann aber unberechtigter Kritik ausgesetzt gewesen sei, halte ich für unprofessionell.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/#footnote_2_226" id="identifier_2_226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Um es hier aber gleich klarzustellen: Ich halte die Grundidee von Johnny, Sascha und Co. grunds&auml;tzlich f&uuml;r gut. Und ggf. w&uuml;rde ich mich mit meiner Wissenswerkstatt auch dem Netz anschlie&szlig;en. Meine Kritik zielt ausschlie&szlig;lich auf des h&ouml;chstens semi-professionelle &quot;Krisenmanagement&quot;.">3</a> Und insofern kann ich Robert Basic fast zustimmen, der ätzte: &quot;Menschlich seid Ihr cool, aber als Unternehmen seid Ihr scheiße.” </p>
<p><strong>Den Kritikern Wind aus den Segeln nehmen?</strong></p>
<p>Das klingt natürlich hart, zumal in der meist kuscheligen Blogwelt. Aber wenn man von einem Projekt überzeugt ist, dieses auch mit einigem PR-Trara startet und sich als Pionier der professionellen Blogvermarktung etablieren will, dann darf man sich nicht beim ersten Sturm, der einem ins Gesicht pustet, wegducken. Warum stehen die Spreeblicker und Adicals nicht zu ihrem Projekt? Kritikern wie Don Alphonso könnte man es vermutlich ohnehin nicht recht machen. Für Don war die gesamte re:publica ohnehin nur ein &quot;Werbevermarkterkongress&quot; &#8211; hätte er sich vor Ort umgeschaut, hätte er bemerkt, daß sein pauschales Urteil natürlich meilenweit an der Realität vorbeigeht.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote">Wohlverstandene Kommerzialisierung muß keineswegs zu Lasten von Qualität und Authentizität gehen. <br /></h4>
<p>Aber zurück zu Sascha Lobo, Adical und der prinzipiellen Frage, ob und wie sich Blogs möglicherweise doch über Werbung finanzieren ließen. Wie gesagt: nach meiner Beobachtung sind die Zeiten der heißen Grabenkämpfe um die Kommerzfrage vorbei. Natürlich wird es weiterhin eine Fraktion in der Bloglandschaft geben, die auch die kleinsten Kommerzialisierungstendenzen als Teufelszeug abtut. Aber Blogs sind ein Medium wie jedes andere und die Erfahrung lehrt, daß (wohlverstandene!) Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft keineswegs zu Lasten der Inhalte gehen muß. </p>
<p>Und überhaupt: die Blogosphäre ist so bunt, vielschichtig und groß, daß sie doch kaum ihre Attraktivität als Kommunikations- und Diskussionsmedium einbüßt, wenn vielleicht ein paar Dutzend, vielleicht hundert oder gar zweihundert Blogs professionell und mit handfesten kommerziellen Absichten geführt werden. </p>
<h4 class="pullquote_left"> Die Frage ist weniger, &quot;ob&quot; man mit Blogs tatsächlich Geld verdienen darf, sondern wie!<br /></h4>
<p>Die Blogosphäre konnte doch ganz gut mit dem Erfolg von basicthinking, BILDBlog oder Spreeblick leben. Die Frage ist also weniger, ob man mit Blogs tatsächlich Geld verdienen darf, sondern vielmehr, auf welche Weise dies gelingen kann. </p>
<p>Klar ist, daß Skeptiker diese Möglichkeit prinzipiell ausschließen &#8211; es ist am prominentesten wieder Don Alphonso, der hier Blütenträume zerplatzen und die von ihm geschmähte Haeusler-Lobo-Adical-Clique zum Mißerfolg verdammt sieht. Bezüglich des adical-Projekts <a target="_blank" href="http://blogbar.de/archiv/2008/04/03/kellnern-das-bessere-profibloggen/">meckert er aus der Ferne</a>:&nbsp;</p>
<blockquote><p>&quot;[&#8230;] Ganz klare Ansage: Lasst es bleiben und geht kellnern. Das wird nichts mehr. Der Werbemarkt hat ein Überangebot von Werbeplätzen. Blogs sind da nur eine Alternative unter vielen, und das mit nicht wirklich guten Informationen über die Leserschaft.&quot;</p></blockquote>
<p>Wie bereits erwähnt: ich glaube, daß es prinzipiell durchaus möglich ist, auch mit Blogs vernünftige Erlöse zu erwirtschaften. Mit dem zweiten Satz hat Don allerdings vollkommen recht: es ist nämlich ein gravierendes Handicap, daß Blogs bislang keine verläßlichen Informationen über ihre Leser haben. Das ist aber genau der entscheidende Faktor: dem potentiellen Werbepartner kann ein Blog nur als attraktives Werbeumfeld vermittelt werden, wenn man einerseits die Reichweite des Blogs und andererseits grundlegende Kenndaten der Leserschaft benennen kann.</p>
<p><strong>Mehr Wissen über das Blogpublikum&nbsp;</strong></p>
<h4 class="pullquote"> Das Handicap der Blogvermarktung: Wir wissen so gut wie nichts über unsere Leser!<br /></h4>
<p>Um es konkret zu machen: solange ich bspw. hier für meine Wissenswerkstatt lediglich weiß, daß in sehr guten Tagen über 1000 Besucher vorbeikommen, dann ist das nicht sonderlich viel wert. Denn wer sind diese Leser? Meine Vermutungen, daß es sich vorwiegend um ein formal gut gebildetes, möglicherweise kaufkräftiges und vermutlich auch eher jüngeres Publikum handelt, nutzen mir herzlich wenig.&nbsp;</p>
<p>Wenn ich aber nachweisen könnte, daß mein Blog ein besonders spannendes Publikum bedient und zusätzlich zeigen könnte, daß das Angebot der Wissenswerkstatt sehr intensiv genutzt wird, dann würde die Sache für Werbepartner u.U. doch interessant&#8230;</p>
<p>Und insofern kann ich<a target="_blank" href="http://blogbar.de/archiv/2008/04/03/kellnern-das-bessere-profibloggen/"> folgender Aussage </a>von Don Alphonso auch nur zustimmen:</p>
<blockquote><p>&quot;Vielleicht sollten sich die Leute also mal eine grundsätzliche Frage stellen: Gibt es überhaupt einen Markt für Werbung in Blogs, ist das Angebot ordentlich entwickelt, und wenn nein, was würde es kosten, das zu tun, und lohnt es sich dann?&quot;</p></blockquote>
<p>Die Ironie an der Geschichte. Vorgestern wurde ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung getan. Am Donnerstagvormittag hat sich &#8211; <a href="http://blog.metaroll.de/2008/03/28/einladung-zum-republica-workshop-brauchen-wir-eine-forschungsgruppe-social-media/" target="_blank">wie angekündigt</a> &#8211; die &quot;Arbeitsgemeinschaft SocialMedia Forschung&quot; konstituiert,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/#footnote_3_226" id="identifier_3_226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei der Medienlese findet sich bereits ein Interview mit Benedikt K&ouml;hler zu den Zielen der &quot;AG Social Media&quot;">4</a> zu deren vorrangigen Zielen es zählt, genau diese Daten (kurz: wer nutzt Blogs, wann und wie) zuverlässig zu erheben. </p>
<h4 class="pullquote"> Erfolgreiche Blogvermarktung muß plausibel machen, daß durch Blogs ein attraktives Publikum ansprechbar ist, das durch andere Medien längst nicht mehr adressierbar ist! <br /></h4>
<p>Es ist also möglicherweise gar nicht mehr so ferne Zukunftsmusik, daß man auch für Blogs das charakteristische Profil ihres jeweiligen Publikums skizzieren könnte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/#footnote_4_226" id="identifier_4_226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was ja eben f&uuml;r andere Medien seit jeher m&ouml;glich ist.">5</a> Dies ist natürlich wissenschaftlich interessant, aber eben genauso, um endlich der Werbewirtschaft klarzumachen, daß hier in der Blogosphäre spannende Dinge passieren und ein Klientel zu finden ist, das durch andere Medien oftmals kaum mehr zu erreichen ist. </p>
<p>Es spricht viel dafür, daß dem so ist. Bislang sind es freilich nur schwache Indizien &#8211; die &quot;AG Social Media&quot; könnte das notwendige Datenmaterial liefern, auf dessen Basis eine Werbevermarktung von Blogs ganz anders und vermutlich erstmals mit nennenswertem Erfolg möglich wäre. Die Rahmenbedingungen und Erfolgschancen für Blogs als Werbeträger werden sich also ändern&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Links:</em></p>
<ul>
<li>Massenpublikum:<a target="_blank" href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=402"> Geld verdienen mit Blogs &#8211; reloaded</a>, 4. April 2008</li>
<li>Blogbar: <a target="_blank" href="http://blogbar.de/archiv/2008/04/03/kellnern-das-bessere-profibloggen/">Kellnern, das bessere Profi-Bloggen</a>, 3. April 2008&nbsp; </li>
<li>Heise-online: re:publica: <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/re-publica-Geld-verdienen-mit-Blogs-bleibt-hartes-Geschaeft--/meldung/106004">Geld verdienen mit Blogs bleibt hartes Geschäft</a>, 3. April 2008</li>
</ul>
<p><em>Zusammenfassungen der Diskussion gibt es auch hier:</em></p>
<ul>
<li>Pottblog: r<a target="_blank" href="http://www.pottblog.de/2008/04/03/republica-08-geld-verdienen-mit-blogs-reloaded/">e:publica 08 &#8211; Geld verdienen mit Blogs, reloaded</a>, 3. April 2008</li>
<li>Medienlese: <a target="_blank" href="http://medienlese.com/2008/04/03/republica-live-geld-verdienen-mit-blogs-reloaded/">Geld verdienen mit Blogs, reloaded</a>, 3. April 2008</li>
</ul>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_226" class="footnote">Ausnahmen bestätigen die Regel, aber Blogs, die weniger als 2000 PIs/Tag haben, dürften sich sehr schwer tun, mehr als niedrige Eurobeträge zu erlösen.</li><li id="footnote_1_226" class="footnote">Wie gesagt, das ist kein wörtliches Zitat Roberts! Sinngemäß kommt es allerdings dem nahe, was er mehrfach auf dem Podium sagte. Das Panel läßt sich übrigens wohl auch nochmals als Video-Cast ansehen&#8230;</li><li id="footnote_2_226" class="footnote">Um es hier aber gleich klarzustellen: Ich halte die Grundidee von Johnny, Sascha und Co. grundsätzlich für gut. Und ggf. würde ich mich mit meiner Wissenswerkstatt auch dem Netz anschließen. Meine Kritik zielt ausschließlich auf des höchstens semi-professionelle &quot;Krisenmanagement&quot;.</li><li id="footnote_3_226" class="footnote">Bei der Medienlese findet sich bereits <a href="http://medienlese.com/2008/04/05/re-publica-08-interview-mit-benedikt-koehler-gegen-die-page-impressions/" target="_blank">ein Interview</a> mit Benedikt Köhler zu den Zielen der &quot;AG Social Media&quot;</li><li id="footnote_4_226" class="footnote">Was ja eben für andere Medien seit jeher möglich ist.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/">Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? | re:publica&#8217;08 &#8211; III</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reise- und Konferenzvorbereitungen » Vortragstätigkeiten und Blogosphärenkultur in Berlin &#124; re:publica08 &#8211; I</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 06:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[re-publica08]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/01/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich sitze hier praktisch schon auf gepackten Koffern und tippe noch die letzten Notizen. Die &#34;gepackten Koffer&#34; sind bitte nicht wörtlich zu verstehen. Wenn die Wissenswerkstatt bzw. der Werkstattschreiber auf Reisen geht, dann wird nach alter Väter Sitte ein Rucksack auf die Schultern gehievt. Und &#8211; das als Zugeständnis an die digitalen Zeiten &#8211; der ... <a title="Reise- und Konferenzvorbereitungen » Vortragstätigkeiten und Blogosphärenkultur in Berlin &#124; re:publica08 &#8211; I" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/" aria-label="Mehr Informationen über Reise- und Konferenzvorbereitungen » Vortragstätigkeiten und Blogosphärenkultur in Berlin &#124; re:publica08 &#8211; I">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a target="_blank" href="http://re-publica.de/08"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="550" height="128" align="middle" alt="re_publicaa08a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/04/re_publicaa08a.jpg" style="margin: 5px;" /></a></p>
<p>Ich sitze hier praktisch schon auf gepackten Koffern und tippe noch die letzten Notizen. Die &quot;gepackten Koffer&quot; sind bitte nicht wörtlich zu verstehen. Wenn die Wissenswerkstatt bzw. der Werkstattschreiber auf Reisen geht, dann wird nach alter Väter Sitte ein Rucksack auf die Schultern gehievt. Und &#8211; das als Zugeständnis an die digitalen Zeiten &#8211; der Laptop wird natürlich in separater Tasche mitgeführt. Wohin mich die Reise führt? Nach Berlin. Die <a target="_blank" href="http://re-publica.de/08">re:publica08</a> ist mein Ziel. Ich reihe mich also ein in die Reisekarawane der Netznomaden.</p>
<p><strong>Die Konferenz der digitalen Gesellschaft</strong></p>
<p>Die meisten Leser werden vermutlich längst wissen, was sich hinter dem Schlagwort &quot;re:publica&quot; verbirgt. Für alle anderen in Kurzform: bei der &quot;re:publica&quot; handelt es sich um eine Konferenz, die ab Mittwoch in Berlin stattfindet und sich den verschiedensten Aspekten der digitalen Gesellschaft widmet. In Vorträgen und Workshops wird ein recht breites und buntes Themenspektrum aus Medien, Kultur, Politik oder Technik behandelt. Rund 800 Teilnehmer, darunter viele Blogger, Medienschaffende und Netzaktivisten, werden drei Tage lang diskutieren und debattieren. Da darf ich doch keinesfalls fehlen, oder? ;-)</p>
<p>Es ist aber nicht allein die Neugier und der Bedarf an Blogger-Small-Talk, der mich nach Berlin zieht. Es gibt durchaus handfeste Gründe: allen voran die Vorträge und Präsentationen, die ich dort halten werde.</p>
<p><strong>Digitaler Aktivismus&nbsp;</strong></p>
<p>Es beginnt um Donnerstag mit einer kurzen Präsentation im Rahmen des Panels &quot;<a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/138.de.html" target="_blank">Advocacy 2.0: Digitaler Aktivismus &#8211; Kampagnen und NGOs im Netz</a>&quot;. Dort werde ich zusammen mit Benedikt Köhler einige Ergebnisse unsere Umfrage zur &quot;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/05/nachbetrachtung-fragebogen-zur-blogaktion-free-burma-werkstattnotiz-xiv/" target="_blank">Free-Burma-Aktion</a>&quot; vorstellen. Da die Zeit begrenzt ist und auch andere Referenten (u.a. Volker Gassner von Greenpeace) dort vortragen, werden wir uns auf wenige Befunde und Thesen beschränken.&nbsp;</p>
<p>Bei der <a target="_blank" href="http://re-publica.de/08/2008/03/25/advocacy-20-digitaler-aktivismus/">anschließenden Podiumsdiskussion</a> wird dann Benedikt unsere Farben vertreten und ich bin gespannt, auf welche Resonanz unsere Einsichten stoßen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_0_224" id="identifier_0_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das alles findet im &quot;Gro&szlig;en Saal&quot; statt und ist ab 16:30 Uhr u.U. auch per Live-Stream zu sehen.">1</a> </p>
<p><strong>Welche Rolle spielen wissenschaftliche Blogs in der Wissenschaftskommunikation der Zukunft?</strong></p>
<p>Deutlich mehr Zeit steht mir dann am Freitag zur Verfügung, wenn ich ab 15 Uhr im Rahmen eines Workshops meine Thesen zur wissenschaftlichen Bloggerei vorstelle. Eingebettet ist das alles in das Programm der HardBloggingScientists, das dankenswerterweise wieder einmal Steffen Büffel <a href="http://www.media-ocean.de/2008/03/26/workshop-lehren-und-lernen-20-re-publica/" target="_blank">auf die Beine gestellt</a> hat. </p>
<p>Mein Vortrag läuft unter dem übergreifenden Titel &quot;<a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/209.de.html" target="_blank">Social Media in der Wissenschaft &#8211;&nbsp; Möglichkeiten und Grenzen einer Wissenschaft 2.0</a>&quot;. <a href="http://www.sozlog.de/?p=676" target="_blank">Tina Günther</a>, <a href="http://blog.metaroll.de/" target="_blank">Benedikt Köhler</a> und Martin Memmel werden  andere Aspekte des Themas beleuchten. Mein Teil wird im wesentlichen meine Überlegungen zu den Chancen wissenschaftlichen Bloggens beinhalten, die ich vor zwei Wochen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/" target="_blank"> hier</a> ausführlicher dargestellt habe. </p>
<p><strong>Konstituierende Sitzung &quot;Forschungsgruppe Social Media&quot;?</strong></p>
<p>Einen weiteren Pflichttermin habe ich dann noch am Donnerstagvormittag, wenn sich einige Sozialforscher und Netz- bzw. Web2.0-Wissenschaftler treffen, um sich darüber auszutauschen, ob und wie eine &quot;Forschungsgruppe Social Media&quot; Gestalt annehmen könnte und sollte. </p>
<p>Die Initiative dazu <a href="http://blog.metaroll.de/2008/03/28/einladung-zum-republica-workshop-brauchen-wir-eine-forschungsgruppe-social-media/" target="_blank">geht von Benedikt Köhler</a> aus und ich hatte ihm schon vor einigen Wochen signalisiert, daß ich diese Idee für spannend und bedenkenswert halte. Wie ich weiß, hat sich Benedikt bereits einige konkrete Gedanken dazu gemacht und er wird am Donnerstag seine Überlegungen darstellen. Wenn ich mir nur kurz in Erinnerung rufe, wie häufig ich schon über schludrige Studien zum Web2.0 gestolpert bin oder wie dringend geboten auch ein wenig Lobbyarbeit<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_1_224" id="identifier_1_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man bedenke nur einmal die widrigen rechtlichen Rahmenbedingungen unter denen das Web2.0 zumindest hier in Deutschland stattfindet.">2</a> für die Blogosphäre wäre, dann sehe ich mich schon jetzt als eifrigen Fürsprecher einer solchen Gruppe. </p>
<p>Der <a href="http://re-publica.de/08/2008/03/28/workshop-%e2%80%9cbrauchen-wir-eine-forschungsgruppe-social-media%e2%80%9d/" target="_blank">Ankündigungstext </a>für das Treffen liest sich u.a. so: </p>
<blockquote>
<p>&quot;Jedes Medium hat eine Arbeitsgemeinschaft oder Forschungsgruppe, die sich um seine Erforschung und die Erhebung von Zahlen kümmert &#8211; von IVW, ag.ma bis AGOF. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die großen Medienhäuser auch die Bedeutung des Social Web erkennen und beginnen, es zu vermessen. Nach ihren Kriterien und Interessen.</p>
<p>Wäre es da nicht sinnvoll, diese Angelegenheit selbst in die Hände zu nehmen und eine Forschungsgruppe Social Media ins Leben zu rufen, in der die BloggerInnen sich selbst über die Spielregeln verständigen, mit denen Blogosphäre und Social Networks erforscht und vermessen werden? Zudem könnte eine solche Institution auch als Träger für qualitative wie quantitative Blogstudien agieren sowie als Informationsstelle, die der interessierten Öffentlichkeit zuverlässige Daten über das Web 2.0 zur Verfügung stellt.&quot;</p>
</blockquote>
<p><strong>Zuhören &amp; zusehen, tratschen &amp; plauschen</strong></p>
<p>Jenseits von diesen festen Terminen und Verpflichtungen, werde ich mich natürlich unters Publikum der re:publika mischen. Der Konferenzort, die &quot;Kalkscheune&quot;, scheint (zumindest den Photos von der letztjährigen Konferenz nach zu urteilen) ein idealer Raum für allerlei Gespräche zwischendurch zu sein.&nbsp;</p>
<p>Das Programm muß ich mir nochmal ganz genau durchlesen und mir meine Favoriten notieren. Eingeplant sind bislang jedenfalls die Podiumsdiskussion zum Thema &quot;<a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/events/185.de.html">Die Qualitätsdebatte: Blogs vs Journalismus?</a>&quot;, dort sitzen und diskutieren u.a. <a target="_blank" href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1738">Thomas Knüwer</a>, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wuensch-dir-was-republica/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> und Mercedes Bunz &#8211; allerdings hat sich keiner der angefragten Old-School-Journalisten zu einer Teilnahme bereiterklärt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_2_224" id="identifier_2_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einzig Giovanni di Lorenzo hatte offenbar soviel Anstand wenigstens abzusagen. Alle anderen waren sogar dazu zu feige.">3</a> Dennoch werde ich mit dabei sein.</p>
<p>Später werde ich mich von Jan Schmidt über die Ergebnisse der BILDBlog-Befragung informieren lassen. Der Titel &quot;<a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/events/221.de.html">Führt das Erbe von Wallraff fort!&quot; &#8211; Leserschaft, Nutzung und Bewertung des BILDblog</a>&quot; klingt ja mehr als vielversprechend.&nbsp;</p>
<p>Und am Donnerstag werde ich auch in die Diskussion &quot;<a target="_blank" href="http://programm.re-publica.de/2008/events/188.de.html">Geld verdienen mit Blogs &#8211; reloaded / Erfahrungen bisher</a>&quot; reinhören. Auch wenn gerade an dieser Podiumsrunde mancherorts Kritik geäußert wurde, werde ich Sascha Lobo, Thomas Knüwer und Robert Basic durchaus eine Chance geben&#8230;&nbsp;</p>
<p><strong>Re:publica als Magnet und Sammelplatz der bloggenden Netzbewohner</strong></p>
<p>Und unabhängig von den Vorträgen und Diskussionen, von denen ich mir noch einige mehr rauspicken werde, freue ich mich einfach, mal wieder nach Berlin zu kommen. Benedikt hat netterweise eine Unterkunft organisiert, die kaum besser gelegen sein könnte und so werde ich vielleicht morgen schon sanft von entferntem Spreewellen-Geplätscher in den Schlaf geschaukelt. </p>
<p>Tja, aber wichtiger als die Nachtruhe ist das, was in den 3 Tagen passiert: und da freue ich mich auch darauf, daß ich einigen Bloggern und Freunden meiner kleinen Werkstatt mal wieder die Hand schütteln kann (<a href="http://www.basicthinking.de/blog" target="_blank">Robert Basic</a>, <a href="http://www.schmidtmitdete.de/" target="_blank">Jan Schmidt</a> und Co.) und dann bin ich auch sehr gespannt darauf,<a href="http://www.media-ocean.de/home/" target="_blank"> Steffen Büffel </a>oder den guten <a href="http://www.boschblog.de/2008/03/31/winterfrische-auf-ruegen-teil-1/" target="_blank">bosch</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_3_224" id="identifier_3_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der hoffentlich wohlbehalten von der Ostsee zur&uuml;ckgekehrt ist.">4</a> kennenzulernen, der eigens aus Hamburg anreist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_4_224" id="identifier_4_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sind noch andere Leser und/oder Blogger vor Ort, die ich unbedingt mal kennenlernen sollte?">5</a></p>
<p>Ich bin also ausgesprochen guter Dinge &#8211; da darf Don Alphonso <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1086567/" target="_blank">so lange schimpfen</a>, wie er mag. Ich wiederhole mich ausgesprochen gerne: &quot;Blogs sind Mensch-Verbindungsmaschinen&quot;, das zählt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/#footnote_5_224" id="identifier_5_224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Schade ist es, da&szlig; die Sprachspielerin diese Woche ihr Staatsexamen in Italienisch hat und deshalb nicht mitreisen kann&hellip;">6</a> </p>
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<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>Hier in der Werkstatt werden also in den nächsten Tagen weniger Artikel zu lesen sein. Ich werde aber natürlich aus Berlin berichten.</p>
<p></p>
<p> </p>
<p></p>
<p> </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_224" class="footnote">Das alles findet im &quot;Großen Saal&quot; statt und ist ab 16:30 Uhr u.U. auch per Live-Stream zu sehen.</li><li id="footnote_1_224" class="footnote">Man bedenke nur einmal die widrigen rechtlichen Rahmenbedingungen unter denen das Web2.0 zumindest hier in Deutschland stattfindet.</li><li id="footnote_2_224" class="footnote">Einzig Giovanni di Lorenzo hatte offenbar soviel Anstand wenigstens abzusagen. Alle anderen waren sogar dazu zu feige.</li><li id="footnote_3_224" class="footnote">Der hoffentlich wohlbehalten von der Ostsee zurückgekehrt ist.</li><li id="footnote_4_224" class="footnote">Sind noch andere Leser und/oder Blogger vor Ort, die ich unbedingt mal kennenlernen sollte?</li><li id="footnote_5_224" class="footnote">Schade ist es, daß die <a href="http://www.sprachspielerin.de/" target="_blank">Sprachspielerin</a> diese Woche ihr Staatsexamen in Italienisch hat und deshalb nicht mitreisen kann&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/reise-und-konferenzvorbereitungen-vortragstaetigkeiten-und-blogosphaerenkultur-in-berlin-republica08-i/">Reise- und Konferenzvorbereitungen » Vortragstätigkeiten und Blogosphärenkultur in Berlin | re:publica08 &#8211; I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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