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	<title>Liberalismus Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Liberalismus Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Die offene Gesellschaft und ihre Freunde » Ralf Dahrendorf erinnert daran, daß Freiheit kein Luxus ist &#124; Werkstattnotiz IV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 14:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz in der Tradition liberalen Denkens steht Ralf Dahrendorf. Der Soziologe und Sozialphilosoph, der Ende der 60er Jahre kurzzeitig Bundestagsabgeordneter der FDP war und nach dem Wechsel der Staatsbürgerschaft seit einigen Jahren Mitglied des britischen Oberhauses ist, widmete sich in einem Essay der Verführungskraft des Sicherheitsarguments vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohungen. In der Neuen Zürcher ... <a title="Die offene Gesellschaft und ihre Freunde » Ralf Dahrendorf erinnert daran, daß Freiheit kein Luxus ist &#124; Werkstattnotiz IV" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/die-offene-gesellschaft-und-ihre-freunde-ralf-dahrendorf-erinnert-daran-dass-freiheit-kein-luxus-ist-werkstattnotiz-iv/" aria-label="Mehr Informationen über Die offene Gesellschaft und ihre Freunde » Ralf Dahrendorf erinnert daran, daß Freiheit kein Luxus ist &#124; Werkstattnotiz IV">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ganz in der Tradition liberalen Denkens steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Dahrendorf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ralf Dahrendorf</a>. Der Soziologe und Sozialphilosoph, der Ende der 60er Jahre kurzzeitig Bundestagsabgeordneter der FDP war und nach dem Wechsel der Staatsbürgerschaft seit einigen Jahren Mitglied des britischen Oberhauses ist, widmete sich in einem Essay der Verführungskraft des Sicherheitsarguments vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohungen.</strong> </p>
<p>In der Neuen Zürcher Zeitung skizziert er kurz, was Freiheit im liberalen Sinne kennzeichnet, um dann zu erläutern, durch welche staatlichen Maßnahmen diese Freiheit gefährdet ist. Die &quot;Bewegungsfreiheit&quot; in einem umfassenden Sinn &#8211; so Dahrendorfs Forderung &#8211; müsse verteidigt werden:</p>
<blockquote>
<p>Doch fängt die Bewegungsfreiheit vor der eigenen Haustür an, und zu ihr gehört nicht nur die physische Mobilität, sondern auch die Möglichkeit, sich neue Horizonte der Zugehörigkeit (zum Beispiel zu politischen Parteien) zu suchen, ja die virtuelle Mobilität, zu der die elektronische Vernetzung der Welt ermuntert.</p>
</blockquote>
<p>Die immer weitergehende Verschärfung von Polizei- und Haftgesetzen ist ihm freilich ein Dorn im Auge. Die Tatsache, daß Terrorverdächtige mit dem Argument der Gefahrenabwehr wochenlang festgehalten werden, ist ihm Anlaß zur Kritik; ursprünglich durfte ein Verdächtiger in England ohne Anklage maximal 12 Tage lang festgehalten werden. Dieser Zeitraum wurde &#8211; da u.a. in Fällen islamistisch motivierten Terrors umfangreiche Ermittlungen über Ländergrenzen hinweg vorgenommen werden müssen &#8211; auf 28 Tage erweitert. Blair scheiterte mit dem Antrag auf Ausweitung auf 90 Tage, nun aber plädiert Gordon Brown für mindestens 56 Tage. Dahrendorf vermutet, daß wohl ein Kompromiß gefunden werden wird, aber:</p>
<blockquote>
<p>Dennoch liegt hier eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor, die mit der liberalen Ordnung nicht vereinbar ist. Sie ist auch nur begrenzt wirksam. Von 1228 unter den britischen Terrorgesetzen Verhafteten sind bisher 41 rechtskräftig verurteilt, hingegen 699 ohne Anklage entlassen worden. Ich fand schon die Verlängerung der Haft ohne Anklage auf 28 Tage ungerechtfertigt und werde wohl (im Oberhaus) gegen jede weitere Verlängerung stimmen.&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>Allerdings verknüpft Dahrendorf mit dem neuen Premier Gordon Brown vorsichtige Hoffnungen; die Tatsache, daß Blair sich fast vorbehaltlos an George W. Bushs Seite im Kampf gegen den Terror stellte, hält Dahrendorf für sehr bedauerlich:</p>
<blockquote>
<p>Blair hat überdies wiederholt gesagt, Sicherheit sei die erste Voraussetzung der Freiheit, ja Sicherheit sei unentbehrlicher Teil der Freiheit. Da ist es dann nicht weit zu einer Haltung, die zuerst Sicherheit fordert und die Freiheit unter «ferner liefen» behandelt.</p>
<p>(&#8230;) Es ist aber wichtig, genau zu sein in der Art, in der wir über Freiheit reden. Wer zuerst etwas anderes will, um dann zur Freiheit zu kommen, hat die Freiheit zum Luxusgut erklärt und wird sie vermutlich nie erreichen.</p>
</blockquote>
<p>Seien wir also ganz im Sinne Dahrendorfs sensibilisiert und kritisch, wenn uns Einschränkungen der (Meinungs-, Bewegungs- oder Versammlungs-)Freiheit abverlangt werden. Erinnern wir uns an die Mahnung Dahrendorfs, daß Freiheit eben kein Luxusgut für bessere Zeiten sein darf. Die offene Gesellschaft braucht wachsame Freunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Dahrendorf, Ralf (2007): <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/bewegungsfreiheit_1.542427.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bewegungsfreiheit</a>. Anmerkungen zur Diskussion über Freiheit und Sicherheit. NZZ, 18. August 2007</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><strong>Literaturtipps:</strong></p>
<ul>
<li>Ackermann, Ulrike (Hg. &#8211; 2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3882218851?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3882218851">Welche Freiheit</a>. Plädoyers für eine offene Gesellschaft. Matthes &amp; Seitz Berlin. (mit Essays von Ralf Dahrendorf, Ian Buruma, Wolfgang Sofsky, Gerhard Schulze u.a.)</li>
<li>Dahrendorf, Ralf (2006): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3406540546?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3406540546">Versuchungen der Unfreiheit</a>. Die Intellektuellen in Zeiten der Prüfung. Beck.</li>
<li>Popper, Karl (1945): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3161480686?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3161480686">Die offene Gesellschaft und ihre Feinde</a> (Band 1+2)</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>&nbsp;</p>
<p><!--adsense#Banner_Breit_01--></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir haben zu viel Reichtum und zu wenig Vermögen(de) &#124; Werkstattnotiz LXIX</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 17:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eliten]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Sorge: es folgen keine klassenkämpferischen Parolen, keine Rufe nach Enteignung der Wirtschaftseliten. Denn auch wenn seit gestern in der Mehrzahl der bundesdeutschen Landesparlamente die Linkspartei vertreten ist, die Zeiten Büchners sind vorbei. &#34;Friede den Hütten! Krieg den Palästen!&#34; Das werden wir auch von Lafontaine, Gysi und Co. nicht mehr hören. Aber mein Thema ist ... <a title="Wir haben zu viel Reichtum und zu wenig Vermögen(de) &#124; Werkstattnotiz LXIX" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/wir-haben-zu-viel-reichtum-und-zu-wenig-vermoegende-werkstattnotiz-lxix/" aria-label="Mehr Informationen über Wir haben zu viel Reichtum und zu wenig Vermögen(de) &#124; Werkstattnotiz LXIX">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" width="285" height="190" align="right" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/02/Geld_01a.jpg"  alt="Geld_01a.jpg" style="border: 1px solid rgb(105, 105, 105); margin: 8px; padding: 1px;" />Keine Sorge: es folgen keine klassenkämpferischen Parolen, keine Rufe nach Enteignung der Wirtschaftseliten. Denn auch wenn seit gestern in der Mehrzahl der bundesdeutschen Landesparlamente die Linkspartei vertreten ist, die Zeiten Büchners sind vorbei. &quot;<em>Friede den Hütten! Krieg den Palästen!</em>&quot; Das werden wir auch von Lafontaine, Gysi und Co. nicht mehr hören. </strong></p>
<p>Aber mein Thema ist eigentlich ein anderes. Nicht der sozialistische Traum, sondern die Praxis der marktliberalen Demokratie. Ein interessantes <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/31/159598/" rel="noopener noreferrer">SZ-Interview </a>beleuchtet einen Schwachpunkt unserer Gesellschaft: wir leiden unter einem eklatanten Mangel an Vermögenden. </p>
<p>Wenn man das fragwürdige Gebaren der ökonomischen Eliten analysiert, wenn man die Raffgiermentalität der Bestverdienenden kommentiert, dann kann man sich der Zustimmung eines bestimmten Klientels sicher sein. Genauso sicher folgt aber postwendend von irgendwoher der Vorwurf, man schüre doch nur wieder eine &quot;Neiddebatte&quot;.&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote_left"> Und täglich droht die Neiddebatte. Wir haben ganz schön weinerliche Eliten&#8230;<br /></h4>
<p>&quot;Neiddebatte&quot; ist bäh! Artverwandt mit der hinlänglich bekannten &quot;Moralkeule&quot; und überhaupt sei dies ohnehin typisch deutsch. Denn nirgendwo sonst hätten es die Leistungsträger so schwer wie hierzulande. Aber Neid und Mißgunst seien ja beinahe sowas wie bundesdeutscher Volkssport. Kein Wunder, daß diejenigen, die es sich leisten können, ins Ausland ziehen&#8230; </p>
<p>Ich wundere mich dann jedesmal über diese Empfindlichkeit derjenigen, die doch wöchentlich 70-80-Stunden kompromißlos und zielstrebig ihre Arbeit tun, sich dann aber &#8211; wenn sie zufälligerweise beim Frühstücksespresso eine unliebsame Schlagzeile lesen &#8211; als weinerliche Jammerlappen gerieren: &quot;Oh, wie schlecht geht es mir. Ich bin umzingelt von einer Neidgesellschaft!&quot; Trost brauchen die Herrschaften von meiner Seite nicht zu erwarten. </p>
<p>Dafür möchte ich all den Gut-, Besser- und Bestverdienenden das Interview mit Thomas Druyen in der SZ vom Samstag empfehlen. Druyen &#8211; Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Vermögenskultur an der Sigmund Freud Privat-Universität in Wien &#8211; äußert sich zu einigen Aspekten des Reichtums. Gleich zu Anfang kommt natürlich die unvermeidliche Frage, ob Geld glücklich mache. Kaum überraschend, aber immer wieder schön zu lesen:&nbsp;</p>
<blockquote><p>SZ: Ich traue mich kaum zu fragen. Aber die Frage muss sein: Macht Geld glücklich?</p>
<p>Druyen: Das ist eine Frage, die ich in jedem meiner Gespräche mit sehr reichen Menschen gestellt habe.</p>
<p>SZ: Und die Antwort?</p>
<p>Druyen: Wir können hier nur über Tendenzen sprechen. Aber man muss klar sagen, die Antwort lautet: nein!</p></blockquote>
<p>Naja, wer sich einmal mit sozialwissenschaftlicher Glücksforschung beschäftigt hat, kann darüber kaum verwundert sein. Der Punkt, der dann angesprochen wird, ist in meinen Augen aber sehr bedenkenswert: es geht um eine Unterscheidung zwischen reichen Personen und vermögenden Personen. Und, worauf man auch selbst hätte kommen können: die Summe auf dem Bankkonto hat nichts damit zu tun, welcher Gruppe man zugehört. </p>
<blockquote><p>Druyen: Meine Gegenüberstellung beruht auf Reichen, die sich nur um sich selber kümmern, und Vermögenden, die Verantwortung auch für die Gesellschaft übernehmen. Der Begriff des Vermögens umfasst eine immaterielle Seite &#8211; nicht nur eine materielle. Das hat mit Können, mit Kompetenz, mit Erfahrung und mit dem Willen zur Wertschätzung zu tun.</p>
<p>SZ: Ist jemand wie Herr Zumwinkel ein Reicher oder ein Vermögender?</p>
<p>Druyen: Zumwinkel kann nur ein Reicher sein, denn ein Vermögender würde so etwas nicht tun. Der Begriff &quot;Vermögende&quot; wird im Grunde wie eine Auszeichnung verliehen. Dazu muss man für die Gemeinschaft etwas Gutes getan haben. Ich interviewe nur Vermögende, nicht Reiche. Zumwinkel würde mich als Forschungsgegenstand nicht interessieren. </p>
<p>SZ: &quot;Vermögender&quot; ist ein Prädikat?</p>
<p>Druyen: Aristoteles hat den Begriff weitgehend geprägt. Und der sagt: Vermögen haben heißt, etwas konstruktiv in die Zukunft umzusetzen. Das Wort hat zwei Bedeutungen: Man hat Vermögen. Und man hat das Vermögen, etwas damit zu tun. Es geht um die Verantwortung der Reichen für eine Gesellschaft. Darüber gibt es natürlich keinen Zweifel: Wer mehr Glück hatte, auch wenn er mehr Leistung gebracht hat, der hat eine Verantwortung für die Gesellschaft! Das ist die Idee, die hinter der Vermögenskultur steckt: Dass diejenigen, die über herausragende Mittel verfügen, diese dem Staat nicht einfach zur Verfügung stellen, sondern über eine neue professionalisierte Philanthropie selbst etwas zur Beseitigung der Armut beizutragen. So jemand muss etwas an die Gemeinschaft zurückgeben.&nbsp;</p></blockquote>
<h4 class="pullquote"> Sollte man nicht ab einem bestimmten Jahresverdienst gewisse Pflichtkurse belegen müssen? &#8211; Titel: &quot;In 10 Schritten vom Reichtum zum Vermögen&quot; <br /></h4>
<p>Wunderbar, oder? Jetzt könnte man lange Erörterungen anschließen. Man könnte an das Grundgesetz und dessen Artikel 14, Absatz 2 erinnern, wo die sog. &quot;Sozialbindung des Eigentums&quot; niedergelegt ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/wir-haben-zu-viel-reichtum-und-zu-wenig-vermoegende-werkstattnotiz-lxix/#footnote_0_200" id="identifier_0_200" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Wortlaut hei&szlig;t es dort: &quot;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&quot;">1</a> </p>
<p>Darauf kommt es aber gar nicht an. Es ginge vielmehr darum, die Eliten daran zu erinnern, daß im besten liberalen Sinne das Eigentum<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/wir-haben-zu-viel-reichtum-und-zu-wenig-vermoegende-werkstattnotiz-lxix/#footnote_1_200" id="identifier_1_200" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Also das Recht des Einzelnen auf Privateigentum und die Pflicht des Staates, die Ordnungsbedingungen zu gew&auml;hrleisten.">2</a> eine weitere Facette hat: nämlich daß in dem Moment, in dem mir Eigentum zufließt, mir gleichzeitig auch Verantwortung zugemutet wird. Verantwortung, die sich nicht darin erschöpft Reichtum zu genießen, sondern eine Verantwortung, mein Vermögen &quot;auszuüben&quot;. </p>
<p>In diesem Sinne möchte ich all den schwerreichen Jungs und Mädels zurufen: &nbsp;</p>
<p>&quot;Verdient so viel ihr wollt. Handelt Verträge mit den lukrativsten Konditionen aus. Aber habt danach bitte nicht nur sagenhaft viel Geld auf dem Konto, sondern habt Vermögen!&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Link:</em></p>
<ul>
<li>Hordych, Harald: &quot;<a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/31/159598/" rel="noopener noreferrer">Alle wollen immer reicher werden</a>&quot;, Interview mit Vermögensforscher Druyen, SZ, 23.2.2008</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_200" class="footnote">Im Wortlaut heißt es dort: &quot;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&quot;</li><li id="footnote_1_200" class="footnote">Also das Recht des Einzelnen auf Privateigentum und die Pflicht des Staates, die Ordnungsbedingungen zu gewährleisten.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/02/wir-haben-zu-viel-reichtum-und-zu-wenig-vermoegende-werkstattnotiz-lxix/">Wir haben zu viel Reichtum und zu wenig Vermögen(de) | Werkstattnotiz LXIX</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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