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	<title>Gleichberechtigung Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Gleichberechtigung Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest das Ergebnis der ... <a title="Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/" aria-label="Mehr Informationen über Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-2298"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese11_quer.jpg" alt="Auslese11_quer" width="135" height="206" /></a>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest <a  href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">das Ergebnis der diesjährigen Wissenschaftsblog-Auslese</a> nahe&#8230; ;-)</strong></p>
<p>Seit heute stehen nämlich die Sieger der Auslese 2011 fest. Insgesamt 12 wissenschaftliche Blogtexte sind von unserer Jury ausgewählt worden (die komplette Liste findet man <a  href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">hier im Wissenschafts-Café</a>). Dabei fällt natürlich sofort auf, daß die Blogs von den <a  href="http://www.scilogs.de/">SciLogs</a> ganz schön abgeräumt haben. Und (das ist weniger erfreulich) es fällt auch auf, daß dieses Jahr leider keine einzige Bloggerin vertreten ist. Dazu unten noch ein paar Anmerkungen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das Procedere der Auslese</p>
<p>Der Auslesewettbewerb ist ja ein mehrstufiges Verfahren: zunächst sammeln wir Vorschläge besonders gelungener Wissenschaftsblogpostings<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_0_2282" id="identifier_0_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vorschl&auml;ge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zus&auml;tzlich Scouts beauftragt, die ausgeschw&auml;rmt sind und uns Postings empfohlen haben.">1</a> und sichten und sortieren alle Nominierungen. Aus allen Vorschlägen destillieren <a  href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2012-03-19/wissenschaftsblog-auslese-2011-die-besten-blogposts-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich eine Auswahl von Postings, die wir dann den Juroren zur Begutachtung vorlegen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_1_2282" id="identifier_1_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dabei versuchen wir nat&uuml;rlich ein m&ouml;glichst breites Themenspektrum abzudecken.">2</a></p>
<p>Das PDF-Dokument für die Jury war dieses Jahr ziemlich genau 100 Din-A4-Seiten stark und umfasste 30 Blogpostings. Dabei sind natürlich alle Autoren. und Blognamen entfernt, sowie andere Hinweise, die einen Rückschluß auf die Herkunft des Blogpostings erlauben würden.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_2_2282" id="identifier_2_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klar ist, da&szlig; es f&uuml;r die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht m&ouml;glich w&auml;re, die &bdquo;Identit&auml;t&ldquo; des Postings festzustellen &ndash; doch wird sich wohl kaum jemand die M&uuml;he machen.">3</a> Am Ende addieren wir die Punktwerte und fertig ist die Auslese.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das optimale Timing für wissenschaftliche Blogposts</p>
<p>Ich habe mir die Top-12 natürlich genau angesehen und vorhin eine kurze (und zugegebenerweise ziemlich sinnfreie) Analyse vorgenommen. Die zeigt dann aber sehr eindeutig, daß man das Bloggen in den nächsten 5-6 Wochen bleiben lassen kann. ;-) Am erfolgreichsten haben im Jahr 2011 Blogposts aus den Monaten Januar, Mai und Oktober abgeschnitten.</p>
<figure id="attachment_2286" aria-describedby="caption-attachment-2286" style="width: 270px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2286"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis02_280" width="280" height="316" /></a><figcaption id="caption-attachment-2286" class="wp-caption-text">Optimales Timing für Wissenschaftsblog-Postings</figcaption></figure>
<p>Das späte Frühjahr ist allerdings ebenso schlecht, wie die Sommermonate Juli und August. Der Herbst bietet dann ganz offensichtlich wieder allerbeste Wissenschaftsblogbedingungen.</p>
<p>In der Darstellung rechts sieht man farblich die &#8222;guten&#8220; Blogmonate hervorgehoben. Je dunkler der Punkt, desto besser die Erfolgschancen. Und in unten stehender Tabelle sieht man dann nochmal detailliert dargestellt, in welchen Monaten die Top-Wissenschaftsblogposting 2011 produziert wurden und wie gut sie jeweils in der Jurygunst abgeschnitten haben. Ich hoffe durch die Hinweise auf mehr Chancengleichheit bei der Auslese 2012! Beschwert Euch also nächstes Jahr nicht, wenn ihr mit April- oder Julipostings durchgefallen seid! ;-)</p>
<figure id="attachment_2288" aria-describedby="caption-attachment-2288" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_1000.jpg" rel="lightbox" ><img decoding="async" class="size-full wp-image-2288"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_580.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis01_580" width="580" height="266" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_580.jpg 580w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_580-400x183.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2288" class="wp-caption-text">Januar, Mai und Oktober: Beste Chancen für Wissenschaftsblog-Postings</figcaption></figure>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Schieflagen: Wo sind die Postings bloggender Wissenschaftlerinnen?</p>
<p>Es wurde heute schon verschiedentlich angemerkt, daß unter den Auslesepreisträgern keine Frau vertreten ist. Das ist wahr und ärgerlich. Über die Gründe kann man sicher spekulieren und streiten &#8211; ich kann hier nur versichern: Lars und ich hätten liebend gerne viele, viele Wissenschaftsbloggerinnen mit in der Liste. Doch woher nehmen? Es ist schlicht eine Tatsache, daß auch die Wissenschaftsblogosphäre männlich geprägt ist &#8211; und insofern ist das Ergebnis der Auslese wohl eben ein Spiegel dieses Zustands.</p>
<p><span class="pullquote">Bedauerlich: Dieses Jahr erstmalig keine Wissenschaftsbloggerin unter den Preisträgern der Auslese.</span> Ich kann für mich sagen (mit Lars habe ich noch nicht über diesen Punkt gesprochen), daß ich/wir für nächstes Jahr diesen Aspekt verstärkt berücksichtigen werden. Vielleicht können wir gezielt Wissenschaftsbloggerinnen ansprechen und um Nominierungen bitten, vielleicht nehmen wir noch eine weitere Frau mit in die Jury. Das wären so spontan meine ersten Ideen, um hier gegenzusteuern.</p>
<p>Für die zurückliegende Auslese kann ich hier nur nochmal beteuern, daß wir uns um Ausgewogenheit durchaus bemühen &#8211; letztlich aber (das ist dann freilich auch wieder eine bewußte Entscheidung) der Jury die in Frage kommenden Postings quasi &#8222;verblindet&#8220; vorlegen. Ob das Postings von den Scilogs, den Scienceblogs oder von Bloggern jenseits dieser Portale sind, das erfahren die Juroren nicht. Die sollen lesen, für sich individuell entscheiden, was ihnen gefällt und dann die Punkte vergeben. Und wir zählen letztlich nur zusammen und ordnen ganz am Schluß wieder Beiträge und Autoren den Punktwertungen zu.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_3_2282" id="identifier_3_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schlu&szlig; erstaunt feststellten, da&szlig; die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst &uuml;berrascht.">4</a></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Für die Zukunft: Noch stärkeres Bemühen um Ausgewogenheit</p>
<p>Unser grundsätzliches Bemühen um Ausgewogenheit sieht man (behaupte ich) durchaus an der sechsköpfigen Jury: die ist ja (was etwa die Disziplinen angeht) durchaus heterogen besetzt. Da gibt es studierte Chemiker, aber auch Historiker und Kulturwissenschaftler. Und einen Wirtschaftsinformatiker und jemanden, der Philosophie studiert hat. Und es sind drei aktive Wissenschaftsblogger dabei, die drei anderen bloggen nicht. Drei sind bei Twitter aktiv, drei nicht. Es sind zwei ausgewiesen Wissenschaftsjournalisten dabei, dazu aber auch &#8222;hauptamtliche&#8220; Wissenschaftler etc. &#8211; klar, eine weitere Frau für die Jury würde dem Bild gut tun.</p>
<p>Was lässt sich ansonsten noch dazu sagen? Woran liegt es, daß diesmal die Wissenschaftsbloggerinnen leer ausgegangen sind? (In den <a  href="http://www.wissenschafts-cafe.net/auslese/">Auslesewettbewerben 2008, 2009 und 2010</a> gab es übrigens jeweils zwei weibliche Preisträgerinnen!) Welche Ideen, Anregungen und Anmerkungen habt ihr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2282" class="footnote">Vorschläge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zusätzlich Scouts beauftragt, die ausgeschwärmt sind und uns Postings empfohlen haben.</li><li id="footnote_1_2282" class="footnote">Dabei versuchen wir natürlich ein möglichst breites Themenspektrum abzudecken.</li><li id="footnote_2_2282" class="footnote">Klar ist, daß es für die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht möglich wäre, die &#8222;Identität&#8220; des Postings festzustellen &#8211; doch wird sich wohl kaum jemand die Mühe machen.</li><li id="footnote_3_2282" class="footnote">Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schluß erstaunt feststellten, daß die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst überrascht.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft &#124; Werkstattnotiz 116</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 15:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das wissenschaftliche System ist verhältnismäßig träge. Das hat gute Gründe: denn beim Versuch, verläßliche Beschreibungen über Welt und Wirklichkeit anzufertigen, sind bewährte Standards und Prozeduren als Basis der Wahrheitssuche deutlich vielversprechender, als kurzlebige Moden und Trends. Was auf der einen Seite ein Garant für die Leistungsfähigkeit des &#8222;Systems Wissenschaft&#8220; ist, nämlich an Konventionen festzuhalten, führt ... <a title="Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft &#124; Werkstattnotiz 116" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/" aria-label="Mehr Informationen über Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft &#124; Werkstattnotiz 116">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/">Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft | Werkstattnotiz 116</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das wissenschaftliche System ist verhältnismäßig träge. Das hat gute Gründe: denn beim Versuch, verläßliche Beschreibungen über Welt und Wirklichkeit anzufertigen, sind bewährte Standards und Prozeduren als Basis der Wahrheitssuche deutlich vielversprechender, als kurzlebige Moden und Trends.</strong></p>
<p>Was auf der einen Seite ein Garant für die Leistungsfähigkeit des &#8222;Systems Wissenschaft&#8220; ist, nämlich an Konventionen festzuhalten, führt andererseits aber auch zu Anpassungsschwierigkeiten. Das Publikationssystem, das nur zögerlich auf neue, elegantere Formen der wissenschaftlichen Fachkommunikation reagiert wäre ein Beispiel.</p>
<p><strong>Die Trägheit der Institutionen</strong></p>
<p>Und noch an anderer Stelle wird die prinzipielle Trägheit des Systems sichtbar: bei der Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft. Denn Frauen &#8211; daran besteht kein Zweifel &#8211; sind in der Wissenschaft auch heute noch deutlich benachteiligt. Das Bildungssystem hat zwischenzeitlich die Gleichheit weitgehend hergestellt, wenn es um die Bildungschancen von Mädchen und Jungen geht.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/#footnote_0_527" id="identifier_0_527" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was andere Aspekte angeht &ndash; etwa die Bildungsgerechtigkeit in Abh&auml;ngigkeit des sozialen Herkunftsmilieus &ndash; besteht freilich weiterhin riesiger Nachholbedarf.">1</a> Mädchen erzielen inzwischen die besseren Schulabschlüsse!</p>
<h4><span class="pullquote">Frauen sind in der Wissenschaft auf den höheren Karrierestufen deutlich unterrepräsentiert!</span></h4>
<p>Und auch die Studienquote (hier haben wir in vielen Fächern mehr als 50% Studentinnen) zeigt, daß die letzten 20-30 Jahre deutliche Veränderungen erbracht haben. Wenn es allerdings um die weiteren akademischen Karrierestufen geht, so zeigt sich erstens, daß die Beharrungskräfte des Hochschulsystems doch größer und zweitens, daß die Rahmenbedingungen für weibliche Karrieren in der Wissenschaft alles andere als günstig sind. Der aktuelle Frauenanteil bei den Professuren liegt bei etwa 15 Prozent.</p>
<p>Das ist zweifellos ein Armutszeugnis. Und es stellen sich viele weitere Fragen, weshalb Frauen in der Wissenschaft noch immer (macnhmal mehr oder weniger subtil) diskriminiert werden. Oder wie wir uns die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie in Zukunft vorstellen. Denn eines ist sicher: wir können es uns schlicht nicht erlauben, daß junge, talentierte Wissenschaftlerinnen davor zurückschrecken, eine akademische Laufbahn einzuschlagen oder irgendwann frustriert aufgeben.</p>
<p><strong>Akademische Chancengleichheit als Zukunftsfrage</strong></p>
<p>All diesen Fragen, weshalb die Spitzenpositionen in den Unis noch immer von Männern dominiert sind und ob die Quote möglicherweise der einzige Weg ist, hier etwas zu verändern, widmet sich seit einigen Tagen der Blog &#8222;<a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">For Women in Science</a>&#8220; bei Scienceblogs.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" style="vertical-align: middle; margin: 12px 5px 12px 5px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/09/WomenInScience01.jpg" alt="Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft | Werkstattnotiz 116" width="550" height="64" /></a></p>
<p>Vier Wochen lang gibt es dort Essays renommierter Expertinnen, Interviews mit spannenden Wissenschaftlerinnen und <a href="http://www.scienceblogs.de/mt/mt-search.cgi?tag=Wissenschaftlerinnenportr%C3%A4ts&amp;blog_id=41&amp;IncludeBlogs=41" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porträts</a> von Frauen, die es in der Wissenschaft trotz aller Widrigkeiten geschafft haben. Da ich &#8211; die meisten werden es wissen &#8211; inzwischen Redaktionsleiter bei Scienceblogs.de bin, war ich die letzten Tage und Wochen v.a. damit beschäftigt, die Gastbeiträge zu organisieren, weshalb es hier in der Wissenswerkstatt auch merklich ruhiger war.</p>
<p>Nun würde ich mich freuen, wenn möglichst viele Werkstattbesucher sich drüben bei &#8222;<a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/">Women in Science</a>&#8220; umsehen würden und mitdiskutieren. Einen RSS-Feed gibt es natürlich auch: nämlich <a href="http://feeds.feedburner.com/ScienceBlogs/ForWomenInScience"><strong>hier</strong></a><strong>. </strong>Und getwittert wird an dieser Stelle: <a href="http://www.twitter.com/WomenInScience">Twitter/WomenInScience</a></p>
<p>Und als Einstiegsbeiträge empfehle ich:</p>
<ul>
<li>Scheloske, Marc: <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/das-potenzial-von-frauen-in-der-wissenschaft-nutzen-die-akademische-chancengleichheit-ist-eine-zukunftsfrage.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Potenzial von Frauen in der Wissenschaft nutzen: Die akademische Chancengleichheit ist eine Zukunftsfrag</a>e, &#8222;For Women in Science&#8220;, 15.9.2008</li>
<li>Macha, Hildegard &amp; Bauer, Quirin J.: <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/wissenschaftliche-karriere-und-familie-ein-widerspruch.php">Wissenschaftliche Karriere und Familie &#8211; ein Widerspruch!?</a>, &#8222;For Women in Science&#8220;, 18.9.2008</li>
<li>Wissenschaftlerinnenporträt: <a href="http://www.scienceblogs.de/for-women-in-science/2008/09/ruth-moufang-krankungen-leidenschaft-und-beharrlichkeit-die-erste-deutsche-mathematikprofessorin.php">Ruth Moufang: Kränkungen, Leidenschaft und Beharrlichkeit. Die erste deutsche Mathematikprofessorin</a>, &#8222;For Women in Science&#8220;, 18.9.2008</li>
</ul>
<div class="invisible">
<hr size="1" />
<p>Technorati-Tags:</p>
</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Chancengleichheit" rel="tag">Chancengleichheit</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Gleichberechtigung" rel="tag">Gleichberechtigung</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_527" class="footnote">Was andere Aspekte angeht &#8211; etwa die Bildungsgerechtigkeit in Abhängigkeit des sozialen Herkunftsmilieus &#8211; besteht freilich weiterhin riesiger Nachholbedarf.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/">Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft | Werkstattnotiz 116</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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