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	<title>Fußball Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Fußball Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Die Angst des Lehmanns beim Elfmeter » Weshalb es den Flatterball nicht gibt &#124; Werkstattnotiz LXXXXIV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 16:52:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anpfiff! Wenn Roberto Rosetti heute um 18 Uhr in Basel das EM-Eröffnungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien anpfeift, dann beginnt damit nicht nur die von Millionen Fans sehnlichst erwartete Fußball-Europameisterschaft 2008. Denn Rosetti1 gibt damit nicht allein den Startschuß für das dreiwöchige Fußball-Spektakel, sondern zugleich für die Hochzeit der Phrasendrescherei und dünne Expertenweisheiten. Dabei sind ... <a title="Die Angst des Lehmanns beim Elfmeter » Weshalb es den Flatterball nicht gibt &#124; Werkstattnotiz LXXXXIV" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/" aria-label="Mehr Informationen über Die Angst des Lehmanns beim Elfmeter » Weshalb es den Flatterball nicht gibt &#124; Werkstattnotiz LXXXXIV">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/">Die Angst des Lehmanns beim Elfmeter » Weshalb es den Flatterball nicht gibt | Werkstattnotiz LXXXXIV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="float: right; margin-left: 7px; margin-right: 7px;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Fussball_01.jpg" alt="Fussball" width="165" height="248" /><strong>Anpfiff! Wenn Roberto Rosetti heute um 18 Uhr in Basel das EM-Eröffnungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien anpfeift, dann beginnt damit nicht nur die von Millionen Fans sehnlichst erwartete Fußball-Europameisterschaft 2008. Denn Rosetti</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_0_311" id="identifier_0_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei dem man dar&uuml;ber spekulieren darf, ob er seinen Einsatz als Referee im Er&ouml;ffnungsspiel vielleicht seinem wohlklingenden Namen zu verdanken hat. Roberto Rosetti! Das hat doch was. Schiedsrichter-K&uuml;nstlername?">1</a> <strong>gibt damit nicht allein den Startschuß für das dreiwöchige Fußball-Spektakel, sondern zugleich für die Hochzeit der Phrasendrescherei und dünne Expertenweisheiten. Dabei sind einige der fußballerischen Glaubenssätze nicht einmal wahr&#8230;</strong></p>
<p>Seit Wochen steigt die Fieberkurve der (Sport-)Öffentlichkeit kontinuierlich an. Eigentlich muß man schon fast froh sein, daß es heute endlich losgeht, denn all die Spekulationen um die Fitneß einzelner Spieler oder gleich des ganzen Teams, all die Geheimniskrämerei um Mannschaftsaufstellungen und taktische Ausrichtung, haben in den letzten Tagen ein schon bedrohliches Ausmaß angenommen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_1_311" id="identifier_1_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nur in der Blogwelt schl&auml;gt die Begeisterung bislang verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig flaue Wellen.">2</a></p>
<p>Und je dünner die tatsächliche Nachrichtenlage,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_2_311" id="identifier_2_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In Form von Toren, vertanen Chancen, Tabellenst&auml;nden etc.">3</a> desto höher die Gefahr, daß sich Sportjournalisten an Nebensächlichkeiten festbeißen. Und dann wird sogar das Gejammer eines betagten Torhüters, der über den neuen, angeblich allzu flatterhaften EM-Ball lamentiert, zum Megathema hochgeschrieben.</p>
<p><strong>Die Geschichte mit dem Flatterball</strong></p>
<p>Worum geht&#8217;s? Jens Lehmann, bei Arsenal London zuletzt ausrangierter Torwart, der hierzulande immer noch von seinem Heldenbonus 2006<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_3_311" id="identifier_3_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Als er im Elfmeterschie&szlig;en gegen Argentinien die Nation verz&uuml;ckte.">4</a> zehrt, meckert über die Eigenschaften des offiziellen EM-Balls &#8222;Europass&#8220;. Der Ball &#8222;flattere&#8220;, so gab er vor 2 Wochen zu Protokoll und er sei noch schlechter als der WM-Ball des Jahres 2006, der den Namen &#8222;Teamgeist&#8220; trug. Wörtlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Ball ist sehr schwierig für mich. Er fliegt noch unregelmäßiger als sein Vorgänger.&#8220;</p></blockquote>
<p>Kann das sein? Denn Hersteller adidas bewirbt das neue Spielgerät als den &#8222;besten Fußball aller Zeiten.&#8220; Man habe jetzt eine neue Oberflächenstruktur entwickelt. Die Außenhaut des Balls besteht aus einer Microstruktur, an der Regen abperle und &#8211; so die Eigenwerbung von adidas &#8211; wodurch der Ball besonders &#8222;griffig&#8220; werde. Chefdesigner Thomas Weege beschreibt den &#8222;Gänsehaut-Effekt&#8220; das Balles <a href="http://www.ftd.de/sport/euro2008/splitter/:Der%20EM%20Ball%20Licht%20Schatten/363772.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">folgendermaßen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das verleiht jedem Spieler mehr Kontrolle über den Ball und macht das Verhalten des Balles auch bei widrigsten Witterungsverhältnissen berechenbar.&#8220;</p></blockquote>
<p>Was nun? Ist der Ball nun besonders berechenbar oder besonders flatterhaft? Will sich der olle Lehmann nur prophylaktisch gegen etwaige Unsicherheiten absichern, wenn ihm ein müder Schuß durch die Hände rutscht, um dann auf den doch so torhüterunfreundlichen Ball zu verweisen? Kann ein Ball überhaupt &#8222;flattern&#8220;?</p>
<p><strong>Wenn sich &#8222;Wirbel&#8220; überlagern&#8230;</strong></p>
<p>Metin Tolan, der &#8222;Fußballprofessor&#8220; aus Dortmund, hat nun in den Wissenslogs <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/querkraft/statistik/2008-06-02/warum-fu-b-lle-garantiert-nicht-flattern" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Sache physikalisch erklärt</a>.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_4_311" id="identifier_4_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch Markus Trapp von &bdquo;Text&amp;Blog&ldquo; hat schon darauf verwiesen.">5</a> Ursache dafür, daß ein beschleunigter Ball<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_5_311" id="identifier_5_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der ja nichts anderes als eine fliegende Kugel ist.">6</a> überhaupt seine Flugbahn ändern kann bzw. daß diese kurvenförmig verläuft, ist der &#8222;<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnus-Effekt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Magnus-Effekt</a>&#8222;. Dieser Effekt kommt dadurch zustande, daß die Luft beim Umströmen des Balls (unter der Bedingung, daß dieser mit &#8222;Drall&#8220; geschossen ist) sich nicht &#8222;gleichmäßig&#8220; von der Außenhaut des Balls ablöst, sondern hinter dem Ball kleine Luftwirbel bildet. Und diese &#8222;Wirbelschleppe&#8220; ist (durch die Ballrotation) asymmetrisch.</p>
<p>Oder nochmal anders erklärt: der fliegende und zugleich rotierende Ball erzeugt hinter sich ein Druckungleichgewicht. Das kommt dadurch zustande, daß auf die eine Ballseite gegen die Strömungsrichtung, die andere mit der Luftströumg rotiert. Und durch die (raue) Balloberfläche wird vom Ball selbst ein wenig Luft mitgeführt bzw. mitgerissen, die eben einmal länger am Ball &#8222;haften&#8220; bleibt und auf der anderen Seite schon etwas früher &#8222;abgelöst&#8220; wird. Und dieses Mißverhältnis führt zu den asymmterischen Druckverhältnissen und der Kurvenbahn des Balles.</p>
<p>Im Schaubild sieht das alles so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Magnus-Effekt_01.jpg" alt="Magnus-Effekt - Flatterball" width="500" height="400" /></p>
<p>Und legendäre Fußballer, wie etwa der frühere Hamburger <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kaltz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manfred Kaltz</a>, müssen dem &#8222;Magnus-Effekt&#8220; dankbar sein. Denn ohne diesen, gäbe es keine Bananenflanke.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/#footnote_6_311" id="identifier_6_311" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Benannt ist der &bdquo;Magnus-Effekt&ldquo; nach dem Berliner Physiker Heinrich Gustav Magnus, der beschrieb, da&szlig; ein rotierender Ball sich auf einer Kurvenbahn bewegt.">7</a></p>
<p>Nun aber zum &#8222;Flatterball&#8220;. Überhaupt ist das Phänomen nur dadurch erklärbar, daß der Ball oberhalb einer bestimmten &#8222;kritischen Geschwindigkeit&#8220; abgeschossen wird. Unter dieser Bedingung (hohe Schußgeschwindigkeit) wirkt nämlich zunächst eine zusätzliche &#8222;laminare Strömung&#8220;, die mit ihren Wirbeln die feine Wirbelschleppe (die oben skizziert ist) überlagert. Also: liegt die Geschwindigkeit oberhalb eines bestimmten kritischen Tempos, so tritt zuerst die &#8222;Inverse Magnus-Kraft&#8220; auf. Wenn der Ball aber wieder langsamer wird, so hört dieser Effekt auf und nur noch die &#8222;einfache&#8220; Magnus-Kraft wirkt. Metin Tolan schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wie können wir nun das „Flattern“ des Balles erklären? Man schießt einen Fußball mit einer Geschwindigkeit oberhalb der „kritischen Geschwindigkeit“, wobei der Ball – möglicherweise ungewollt – auch angeschnitten wird und um eine senkrechte Achse in der Luft rotiert. Der Ball wird dann zunächst wegen des inversen Magnus-Effektes, wie oben beschrieben, in eine Richtung abgelenkt. Nun wird der Ball aber auch durch den Luftwiderstand langsamer und erreicht irgendwann eine Geschwindigkeit unterhalb der „kritischen Geschwindigkeit“. Ab jetzt wirkt dann der „normale“ Magnus-Effekt und lenkt den Ball in die entgegengesetzte Richtung ab. Insgesamt hat der Ball sich dann auf seiner Flugstrecke aus Sicht des Torwarts hin-und-her bewegt – er ist „geflattert“.&#8220;</p></blockquote>
<h4><span class="pullquote">Rein physikalisch können die neuen Bälle nicht &#8222;flattern&#8220;. Dazu wäre das Erreichen einer &#8222;kritischen Geschwindigkeit&#8220; notwendig&#8230;</span></h4>
<p>Das Problem: diese Richtungswechsel können im Prinzip nur zustandekommen, wenn ein Ball überhaupt die &#8222;kritische Geschwindigkeit&#8220; erreicht. Diese läßt sich aber &#8211; so Tolan &#8211; sehr einfach bestimmen und wird beim Balldesign berücksichtigt. D.h. die neuen Bälle können diese notwendige Geschwindigkeit, die für ein &#8222;flattern&#8220; notwendig wäre, gar nicht erreichen bzw. es gibt diese Geschwindigkeit für diese Bälle gar nicht:</p>
<blockquote><p>&#8222;Warum kann nun dieses „Flattern“ bei einem Fußball und insbesondere bei dem neuen „Europass“-Fußball nicht auftreten? Ganz einfach: Weil es bei einem solchen Fußball mit hoher Wahrscheinlichkeit gar keine „kritische Geschwindigkeit“ gibt! Der eben beschriebene Effekt kann nur auftreten, wenn die Luftwiderstandskurve nicht monoton mit steigender Geschwindigkeit ansteigt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wem wollen wir nun also glauben? Den Praktikern wie Lehmann oder auch dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/EM-2008-Ball;art17482,2545385" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tschechischem Keeper Petr Cech</a>, der ebenfalls über den Ball klagte oder den Gesetzen der Physik? Oder gehört es inzwischen einfach dazu, daß die Torhüterriege im Vorfeld einer solchen Meisterschaft sich über das Spielgerät beschwert? Zumal wenn der offizielle Spielball von adidas hergestellt wird und man selbst &#8211; wie Lehmann &#8211; mit einem anderen Sporthersteller (&#8222;Nike&#8220;) vertraglich liiert ist?</p>
<p>Und was lernen wir daraus? &#8211; Auch für Fußball-Fans kann die Lektüre von Wissenschaftsblogs lehrreich sein. ;-)</p>
<div class="links_kurz">Links:</p>
<ul>
<li>Tolan, Metin: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/querkraft/statistik/2008-06-02/warum-fu-b-lle-garantiert-nicht-flattern" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum Fußbälle garantiert nicht flattern</a>, in: Querkraft (Wissenslogs), 02.06.2008</li>
<li>FTD: <a href="http://www.ftd.de/sport/euro2008/splitter/:Der%20EM%20Ball%20Licht%20Schatten/363772.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der EM-Ball 2008 &#8211; Licht und Schatten</a>, 03.06.2008</li>
</ul>
<p>Literaturtipp:</p>
<ul>
<li>Wesson, John (2005): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827416655?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3827416655">Fussball &#8211; Wissenschaft mit Kick: Von der Physik fliegender Bälle und der Statistik des Spielausgangs</a>. Spektrum Akad. Verlag.</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Flatterball">Flatterball</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Fußball-EM">Fußball-EM</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Lehmann">Lehmann</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_311" class="footnote">Bei dem man darüber spekulieren darf, ob er seinen Einsatz als Referee im Eröffnungsspiel vielleicht seinem wohlklingenden Namen zu verdanken hat. Roberto Rosetti! Das hat doch was. Schiedsrichter-Künstlername?</li><li id="footnote_1_311" class="footnote">Nur in der Blogwelt schlägt die Begeisterung bislang verhältnismäßig <a href="http://www.spreeblick.com/2008/06/02/em-gruppen-glaskugel-frisch-poliert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flaue Wellen</a>.</li><li id="footnote_2_311" class="footnote">In Form von Toren, vertanen Chancen, Tabellenständen etc.</li><li id="footnote_3_311" class="footnote">Als er im Elfmeterschießen gegen Argentinien die Nation verzückte.</li><li id="footnote_4_311" class="footnote">Auch Markus Trapp von &#8222;Text&amp;Blog&#8220; hat <a href="http://textundblog.de/?p=2191" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schon darauf verwiesen</a>.</li><li id="footnote_5_311" class="footnote">Der ja nichts anderes als eine fliegende Kugel ist.</li><li id="footnote_6_311" class="footnote">Benannt ist der &#8222;Magnus-Effekt&#8220; nach dem Berliner Physiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Gustav_Magnus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heinrich Gustav Magnus</a>, der beschrieb, daß ein rotierender Ball sich auf einer Kurvenbahn bewegt.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/">Die Angst des Lehmanns beim Elfmeter » Weshalb es den Flatterball nicht gibt | Werkstattnotiz LXXXXIV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesucht: Das LieblingsBiologenBlog ::: Getippt: Deutschland wird Europameister &#124; Werkstatt-Ticker 36</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 07:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» And the winner is&#8230; Ich weiß, daß ich die These: &#8222;Es gibt tolle wissenschaftliche Blogs &#8211; es fehlt nur an Sichtbarkeit!&#8220;, beinahe gebetsmühlenartig vortrage. Und das Wissenschafts-Café, die Wissenschaftsblog-Charts oder die kleinen Interviews, die ich ja Woche für Woche führe, dienen ja v.a. dazu, daß die einzelnen wissenschaftlichen Blogs mehr neugierige Leser zugespült bekommen. ... <a title="Gesucht: Das LieblingsBiologenBlog ::: Getippt: Deutschland wird Europameister &#124; Werkstatt-Ticker 36" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gesucht-das-lieblingsbiologenblog-getippt-deutschland-wird-europameister-werkstatt-ticker-36/" aria-label="Mehr Informationen über Gesucht: Das LieblingsBiologenBlog ::: Getippt: Deutschland wird Europameister &#124; Werkstatt-Ticker 36">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">And the winner is&#8230;</span><br />
</span></span></h2>
<p>Ich weiß, daß ich die These:<em> &#8222;Es gibt tolle wissenschaftliche Blogs &#8211; es fehlt nur an Sichtbarkeit!&#8220;,</em> beinahe gebetsmühlenartig vortrage. Und das Wissenschafts-Café, die Wissenschaftsblog-Charts oder die kleinen Interviews, die ich ja Woche für Woche führe, dienen ja v.a. dazu, daß die einzelnen wissenschaftlichen Blogs mehr neugierige Leser zugespült bekommen.</p>
<p>Eine ebenfalls interessante Idee, um ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu generieren, ist ein kleiner Blogwettbewerb. Tobias von &#8222;WeiterGen&#8220; hat seinen Lesern unter dem Titel &#8222;<a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/05/wgsdlbb-weitergen-sucht-das-lieblingsbiologenblog.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WGSDLBB &#8211; WeiterGen sucht das LieblingsBiologenBlog</a>&#8220; insgesamt 6 Blogs von Biologen bzw. Biochemikern kurz vorgestellt und zur Abstimmung aufgerufen.</p>
<p>Nun ist die Wahl zu Ende und der Sieger steht fest: als Liebling der Leser hat sich mit knappem Vorsprung das &#8222;<a href="http://blog.cacophonie.de/index.php/2008/06/14/wgsdlbb-der-gewinner-steht-fest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cBlog</a>&#8220; von Thomas Tischer alias &#8222;caesar&#8220; den Sieg geholt. Dahinter folgen &#8222;<a href="http://evilunderthesun.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evil under the sun</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://skepticashell.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Skeptic as hell</a>&#8222;.</p>
<p>Ich zumindest finde es eine sehr gute und unbedingt nachahmenswerte Idee. Das ist ja alles nicht bierernst. Aber sowohl Tobias, wie auch die einzelnen Blogger sollten mit Sicherheit profitiert haben&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/05/wgsdlbb-weitergen-sucht-das-lieblingsbiologenblog.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WGSDLBB &#8211; WeiterGen sucht das LieblingsBiologenBlog</a>, 29.05.2008</li>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/06/wgsdlbb-we-got-a-winner.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WGSDLBB &#8211; We got a winner!</a>, 14.6.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Mit Statistiken dem Europameister auf der Spur&#8230;</span><br />
</span></span></h2>
<p>Beim Tipp für die Spiele der Fußball-EM kann man sich auf seine Intuition und seine eigene Fußball-Expertise verlassen. Man kann aber auch versuchen, sich statistischer Verfahren zu bedienen. Zwar würde ich persönlich nicht allzu viel auf solche Berechnungen geben, aber interessant ist es allemal&#8230;</p>
<h4><span class="pullquote">Für die statistisch extrahierte Fußballexpertise ist das Spiel Deutschland &#8211; Österreich eine klare Sache. Tipp für den Endstand: 3:0. </span></h4>
<p>Jan Schmidt hat bspw. die Tipps seines eigenen privaten Wettbüros ausgewertet. Und in seiner Tabelle aus den Mittelwerten bzw. dem Median der insgesamt 25 Einzeltipps kann man dann den Ausgang der einzelnen Gruppenspiele ablesen. Für heute abend sieht es demnach ganz gut aus: wenn man dem gemittelten Fußball-Fachverstand von Jans Freunden glauben darf, dann sollte das Spiel Deutschland gegen Österreich 3:0 ausgehen.</p>
<p>Ein anderes Verfahren nimmt Metin Tolan zu Hilfe: der Dortmunder Fußball-Freak<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gesucht-das-lieblingsbiologenblog-getippt-deutschland-wird-europameister-werkstatt-ticker-36/#footnote_0_320" id="identifier_0_320" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dem ich ja auch die Erkl&auml;rung f&uuml;r den Flatterball-Effekt zu verdanken habe.">1</a> hat seinen Computer schlicht mit den Spielergebnissen aus der Qualifikationsrunde gefüttert. Und daraus hat er die Siegchancen für die einzelnen Teams und Spiele berechnet.</p>
<p>Sein Ergebnis: die deutsche Mannschaft hat statistisch die besten Chancen auf den Titelgewinn. Die liegen bei fast 25%! Allerdings hat er für die bislang überragend auftretenden Niederlander nur eine Siegchance von unter 1% prognostiziert. Mal abwarten, wie sich alles am Ende darstellt.</p>
<p>Für das heutige Spiel sind die Ausgangsbedingungen jedenfalls recht eindeutig &#8211; Österreichs Mannschaft hat nur eine recht minimale Siegchance &#8211; Metin Tolan sagt:</p>
<blockquote><p>„Österreich ist ein ganz schwieriger Fall. Die sind so schlecht, da hilft auch jede Veränderung der Parameter nichts.“</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Schmidt, Jan: <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/143" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der todsichere EM-Tipp</a>, in: Schmidt mit Dete, Weblog. 5.6.2008</li>
<li>Tolans Fußball-Tipp: <a href="http://www.focus.de/wissen/bildung/fussball-tipp/tid-10241/tolans-fussball-tipp-wird-deutschland-europameister_aid_306364.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wird Deutschland Europameister?</a>, in: focus-online, 13.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Fssball+EM">Fußball EM</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_320" class="footnote">Dem ich ja auch die Erklärung für den <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/07/die-angst-des-lehmanns-vorm-elfmeter-weshalb-es-den-flatterball-nicht-gibt-werkstattnotiz-lxxxxiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flatterball-Effekt </a>zu verdanken habe.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/gesucht-das-lieblingsbiologenblog-getippt-deutschland-wird-europameister-werkstatt-ticker-36/">Gesucht: Das LieblingsBiologenBlog ::: Getippt: Deutschland wird Europameister | Werkstatt-Ticker 36</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 17:14:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesmal kein Text über das Wetter. Alles Heulen, Wehklagen und Zähneklappern hilft ja nichts. Biergartenwirte und Tretbootevermieter werden anders denken, fluchen und schimpfen. Die Kinobesitzer freuen sich dagegen. Es gibt übrigens auch einige schöne Filme derzeit zu sehen: seit letzter Woche läuft etwa &#34;Hallam Foe&#34;, ein englischer Film des Regisseurs David Mackenzie. Und die Geschichte ... <a title="Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/" aria-label="Mehr Informationen über Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" width="240" height="177" align="right" style="border: 1px solid rgb(136, 136, 136); margin: 6px; padding: 1px;" alt="Fundstuecke_01c.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2007/05/Fundstuecke_01c.jpg" /><strong>Diesmal kein Text über das Wetter. Alles Heulen, Wehklagen und Zähneklappern hilft ja nichts. Biergartenwirte und Tretbootevermieter werden anders denken, fluchen und schimpfen. Die Kinobesitzer freuen sich dagegen. Es gibt übrigens auch einige schöne Filme derzeit zu sehen: seit letzter Woche läuft etwa &quot;<a  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hallam_Foe" rel="noopener noreferrer">Hallam Foe</a>&quot;, ein englischer Film des Regisseurs David Mackenzie. Und die Geschichte des 17-jährigen Hallam, der nach dem Tod seiner Mutter immer argwöhnischer wird, seine Stiefmutter des Mordes verdächtigt und schließlich nach Edinburgh flieht, ist nicht nur aufgrund der hörenswerten Filmmusik eine Empfehlung. Die Schauspieler sind allesamt stimmig besetzt, die Bilder eindringlich und die Story des voyeuristisch-durchgeknallten Hallam, der, um einen Blick in Dachwohnungen zu werfen, auch nicht vor halsbrecherischen Kletterpartien zurückschreckt, ist der perfekte Kinostoff.</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/#footnote_0_82" id="identifier_0_82" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die offizielle Website bietet noch einige weitere interessante Informationen, sowie einen Blog.">1</a><strong><br /></strong></p>
<p>Weniger bildmächtig wartet dagegen der neue Film von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Petzold_%28Regisseur%29" target="_blank"  rel="noopener noreferrer">Christian Petzold</a> auf: &quot;Yella&quot; erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die im brandenburgischen Wittenberge keine Perspektive mehr sieht und zu einem neuen Job nach Hannover reist. Die Probezeit beginnt am nächsten Tag&#8230; Stimmungsvoll, besetzt mit großartigen Schauspielern (Christian Redl, Devid Striesow etc.) und v.a. der zurecht preisgekrönten Nina Hoss in der Rolle der &quot;Yella&quot;. Ein Film, der eine interessante Wendung bereithält. &quot;Yella&quot; läuft nächste Woche, am 13. September in den deutschen Kinos an.</p>
<p>Damit aber genug der Kinotipps und noch ein paar Linkverweise&#8230;</p>
<p></p>
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<hr width="100%" size="1" />
<p><font size="5" color="#888888">»</font><font size="5"><font size="5" color="#888888">1.</font> </font>Vor einigen Tagen hat Benedikt, der ansonsten seinen <a target="_blank" href="http://www.eigenarbeit.org/pop/" rel="noopener noreferrer">Poplog</a> mit allerlei Platten- und Bandbesprechungen ausstaffiert, begonnen, die Blogosphäre anhand eines neues Verfahrens &quot;<em>auszumessen</em>&quot;. Es ist gerade ein paar Tage her, daß Dirk Olbertz leider das Ende von Blogscout bekanntgegeben hat, mit dem Dirk bekanntlich auch eine Rangliste bzw. Orientierung bieten wollte, die nicht nur auf den reinen Trafficwerten basiert. Dirk hatte Gründe für das Einstellen seines Dienstes, dennoch bedaure ich diesen Schritt. Und das nicht nur, weil ich die letzten Wochen meist unter den Top100 und teilweise unter den Top20 einsortiert war.</p>
<p>Benedikt sucht nun einen anderen Weg: er wertet die Blogrolls aus und addiert die dort verlinkten Blogs zu einer &quot;<a target="_blank" href="http://www.eigenarbeit.org/pop/popjahr2007/09/03/metaroll-update/" rel="noopener noreferrer">Metaroll</a>&quot;. Sicher auch eine Methode und v.a. ist sie weitgehend gegen Manipulationsversuche gefeit. Das Problem das ich sehe: möglicherweise sind die Blogrolls zu statisch bzw. werden zu selten und zu nachlässig gepflegt. Jedenfalls ist das bei mir der Fall. Einige Blogs in meiner Linkliste werden nur sporadisch von mir besucht, andere, die ich regelmäßig lese, sind dort (noch) nicht zu finden. Ideal wäre &#8211; um der Relevanz von Blogs nachzuspüren &#8211; in meinen Augen eine Auswertung der jeweiligen Feedreader-Inhalte der einzelnen Blogger. Denn was mich einige Wochen langweilt, wird aus dem Feed bei mir entfernt&#8230; andere Fundstücke, die ich im Auge behalten will, kommen rein. Mir selbst fehlt zu so einer Rangliste allerdings das vertiefte Programmier-Know-How. Mit dem bißchen HTML- und PHP, was ich so zusammenbastle, kommt man da nicht weit&#8230;&nbsp;</p>
<p>Der Versuch von Benedikt verdient dennoch Beifall und Unterstützung&#8230; hier geht&#8217;s lang:</p>
<ul>
<li>Neue Landkarte der Blogosphäre: <a target="_blank" href="http://www.metaroll.de/metaroll.php" rel="noopener noreferrer">Metaroll&nbsp;</a></li>
</ul>
<p></p>
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<hr width="100%" size="1" />
<p><font size="5" color="#888888">»</font><font size="5"><font size="5" color="#888888">2.</font>&nbsp;</font> Ich habe schon in einigen anderen Blogs &#8211; zumeist vor Wochen und Monaten &#8211; meine Einschätzung zu einem bislang<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/#footnote_1_82" id="identifier_1_82" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nun aber ist er &uuml;ber Myspace anl&auml;&szlig;lich eines St. Pauli-Samplers verf&uuml;gbar. Den Link verdanke ich den Stagediven.">2</a> online nicht verfügbaren Tomte bzw. Thees-Uhlmann-Song abgegeben. Es handelt sich &#8211; und das ist keineswegs übertrieben &#8211; um das schönste und empathischste Stück der Popgeschichte, das sich einem Thema widmet, das der Indie-Musikszene einerseits sehr nah, andererseits sehr fern ist: dem Sport, genauer: dem Fußball.</p>
<p>Denn: egal ob auf der Bühne im Scheinwerferlicht oder auf dem Rasen: meist sieht man verschwitzte Männer, die hier wie dort ihr Bestes geben. Beifall gibt es &#8211; bei gelungener Darbietung &#8211; in beiden Fällen. Während aber im Fußball die körperliche Fitneß entscheidet und oftmals leider dumpfe (Lokal-)Patriotismen gepflegt werden, sind in der Indieszene andere Faktoren von Bedeutung: Textsicherheit, Stilgefühl und Authentizität. </p>
<p>Daß aber der öde WM-Rumpel-Song &quot;&#8216;<em>54,&#8217;74&#8230;</em>&quot; von den &quot;<em>Sportfreunden Stiller</em>&quot; nicht das Maß der Dinge ist, hat zum Glück wieder einmal Tomte bewiesen. Schon vor knapp zwei Jahren spielte Thees das wunderbare Stück &quot;Das hier ist Fußball&quot; ein und das sanft krakeelige &quot;Hooray, hooray&#8230;&quot; geht wunderbar einher mit feinen Beobachtungen der Fanszene. Und ich gestehe: wenn Hamburg nicht so weit wäre, so würde ich durchaus mal am Millerntor vorbeischauen. Hier in München ist Fußball dann doch was anderes&#8230; mich zieht&#8217;s da nicht hin. Thees aber weiß: </p>
<blockquote>
<p>&quot;Gegen Bayern gesiegt / gegen Chemnitz verloren / man hört noch die Chöre in seinen Ohren / Meine Schulter ist naß durch des Nebenmanns Tränen / kann es etwas Schöneres geben?&quot;</p>
</blockquote>
<p>Nein, schöner, ergreifender geht&#8217;s nimmer. Und &#8211; ich wiederhole mich: da befindet sich ein korrekter Genetiv in dieser Zeile! &quot;<em>&#8230;durch des Nebenmanns Tränen&quot;</em>. Sagenhaft! </p>
<p>Ich verbeuge mich und empfehle jedem Sport- und Musikfan<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/#footnote_2_82" id="identifier_2_82" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das gilt freilich f&uuml;r meinen alten Kumpan Stefan, der einer der gr&ouml;&szlig;ten lebenden Fu&szlig;ballkoryph&auml;en ist und mit dem ich &ndash; wie mir gerade einf&auml;llt &ndash; in den Jahren 1995, 1996ff. einige der ersten Tocotronc-Konzerte in Ludwigsburg besucht habe. Genauso sollte sich &ndash; wenn er das St&uuml;ck noch nicht kennt &ndash; der gute Afro an den Rechner setzen und das Kleinod saugen. Es wird ihn freuen, nehme ich an&hellip;">3</a> den Download des folgenden Songs:</p>
<ul>
<li>Thees Uhlmann | Tomte: <a href="http://cache08-music01.myspacecdn.com/61/full_7ddeedfb8af776017edb3d80f09ba26b.mp3">Das hier ist Fußball</a>. [MP3]</li>
</ul>
<p></p>
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<hr width="100%" size="1" />
<p><font size="5" color="#888888">»3</font><font size="5"><font size="5" color="#888888">.</font> </font>An dieser Stelle sei ganz kurz auf ein literarisches Blogprojekt verwiesen, das neuerdings nebenan entsteht. Da mir die Sache in gewissem Sinne eine Herzensangelegenheit ist, verweise ich bereits heute darauf. Es sind bislang nur einige &#8211; dafür umso lesenswertere! &#8211; Gedichte eingestellt. In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere lyrische Versuche veröffentlicht und auch Prosatexte werden dort zu besichtigen sein.</p>
<p>Es lohnt sich durchaus schon einmal, einen kurzen Blick zu riskieren und dann in einigen Tagen nochmal vorbeizuschauen &#8211; ich werde aber bei Gelegenheit nochmals daran erinnern. Für alle Sprach- und Textmenschen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sprachspielerin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Sprachspielerin</a> | Literarischer Blog</li>
</ul>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><font size="5" color="#888888">»</font><font size="5"><font size="5" color="#888888">4.</font> </font>So, eigentlich sollte noch ein Hinweis auf einen weiteren Artikel folgen, allerdings bin ich gerade dabei, das Haus zu verlassen, um mich auf den &#8211; zum Glück kurzen! &#8211; Weg zur Gaststätte &quot;Rumpler&quot; zu machen. In 20 Minuten erwarte ich dort einige Blogkollegen aus der Nähe und auch der weiteren Ferne. </p>
<p>Berichte und Eindrücke des <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/03/kommt-zusammen-blogtreffen-in-muenchen-werkstattnotiz-vii/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kleinen Blogtreffens</a> folgen&#8230;&nbsp; </p>
<p></p>
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<hr width="100%" size="1" />
<p>&nbsp;</p>
<p><!--adsense#Banner_Breit_01--></p>
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<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_82" class="footnote">Die <a target="_blank" href="http://www.hallamfoe.de/" rel="noopener noreferrer">offizielle Website</a> bietet noch einige weitere interessante Informationen, sowie einen Blog.</li><li id="footnote_1_82" class="footnote">Nun aber ist er über Myspace anläßlich eines St. Pauli-Samplers verfügbar. Den Link verdanke ich den <a href="http://www.die-stagediven.de/wp/2007/09/04/hotelgeschichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stagediven</a>.</li><li id="footnote_2_82" class="footnote">Das gilt freilich für meinen alten Kumpan Stefan, der einer der größten lebenden Fußballkoryphäen ist und mit dem ich &#8211; wie mir gerade einfällt &#8211; in den Jahren 1995, 1996ff. einige der ersten Tocotronc-Konzerte in Ludwigsburg besucht habe. Genauso sollte sich &#8211; wenn er das Stück noch nicht kennt &#8211; der gute Afro an den Rechner setzen und das Kleinod saugen. Es wird ihn freuen, nehme ich an&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>EM 2008: Auf das Wetter kommt es an » Die &#8222;Gewinntemperatur&#8220; und die Chancen der deutschen Mannschaft im Halbfinale &#124; Werkstattnotiz IC</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/em-2008-auf-das-wetter-kommt-es-an-die-gewinntemperatur-und-die-chancen-der-deutschen-mannschaft-im-halbfinale-werkstattnotiz-ic/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/em-2008-auf-das-wetter-kommt-es-an-die-gewinntemperatur-und-die-chancen-der-deutschen-mannschaft-im-halbfinale-werkstattnotiz-ic/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mannschaftsaufstellung, Spieltaktik, Kampfgeist &#8211; alles Nebensache. In Wirklichkeit entscheiden andere Faktoren über den Spielausgang. Das Wetter zum Beispiel &#8211; wobei das legendäre &#8222;Fritz-Walter-Wetter&#8220; keineswegs der deutschen Mannschaft entgegenkommt. Die Gewinntemperatur von Ballack und Co. liegt deutlich höher. In wenigen Stunden beginnt in Basel das Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und der Türkei. Seit Tagen ist ... <a title="EM 2008: Auf das Wetter kommt es an » Die &#8222;Gewinntemperatur&#8220; und die Chancen der deutschen Mannschaft im Halbfinale &#124; Werkstattnotiz IC" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/em-2008-auf-das-wetter-kommt-es-an-die-gewinntemperatur-und-die-chancen-der-deutschen-mannschaft-im-halbfinale-werkstattnotiz-ic/" aria-label="Mehr Informationen über EM 2008: Auf das Wetter kommt es an » Die &#8222;Gewinntemperatur&#8220; und die Chancen der deutschen Mannschaft im Halbfinale &#124; Werkstattnotiz IC">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/em-2008-auf-das-wetter-kommt-es-an-die-gewinntemperatur-und-die-chancen-der-deutschen-mannschaft-im-halbfinale-werkstattnotiz-ic/">EM 2008: Auf das Wetter kommt es an » Die &#8222;Gewinntemperatur&#8220; und die Chancen der deutschen Mannschaft im Halbfinale | Werkstattnotiz IC</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mannschaftsaufstellung, Spieltaktik, Kampfgeist &#8211; alles Nebensache. In Wirklichkeit entscheiden andere Faktoren über den Spielausgang. Das Wetter zum Beispiel &#8211; wobei das legendäre &#8222;Fritz-Walter-Wetter&#8220; keineswegs der deutschen Mannschaft entgegenkommt. Die Gewinntemperatur von Ballack und Co. liegt deutlich höher.</strong></p>
<p>In wenigen Stunden beginnt in Basel das Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und der Türkei. Seit Tagen ist das Spiel das dominierende Nachrichtenthema. Spielt Frings? Wird Löw seine Jungs wieder in der taktischen Variante vom Portugal-Spiel auflaufen lassen oder bekommt Miroslav Klose diesmal wieder eine Unterstützung im Sturm?</p>
<h3 class="pullquote">Kann die Türkei überhaupt mit 11 Spielern auflaufen?</h3>
<p>Was darf man von den Türken erwarten? Kann der türkische Coach      Fatih Terim &#8211; angesichts der langen Liste der gesperrten und verletzten Spieler &#8211; überhaupt 11 Mann aufbieten?</p>
<p>Solche und ähnliche Fragen werden seit Tagen hoch- und runterdekliniert. Dabei steht bislang eigentlich nur fest, daß der Rasen im Basler Stadion wieder ein jämmerliches Bild abgeben wird &#8211; über alles andere debattieren die Fußball-Götter noch. Der wichtigste dabei: Petrus. Denn das Wetter während des Spiels ist (mit-)entscheidend, wie eine interessante statistische Analyse aus dem Jahr 2006 zeigt.</p>
<p>Bei Frank Abel im <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2008/06/fussballem-bei-welchem-wetter-gewinnt-deutschland.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weatherlog</a> bin ich auf diese etwas unkonventionelle, aber umso erstaunlichere kleine Studie gestoßen. Frank schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Zum ersten Mal wurde hier der Zusammenhang zwischen Wetter und Fußballergebnissen untersucht. Dabei hat man sich 90 WM- und Länderspiele der damals wichtigsten Teams Argentinien, Brasilien, England, Deutschland, Frankreich und Italien angesehen und dem jeweiligen Wetter zugeordnet, das zum Zeitpunkt des Spiels geherrscht hat. Wichtig waren dabei unter anderem Regen, Wind und Temperatur.&#8220;</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Fussballwetter.jpg" alt="Fussballwetter" width="199" height="296" />Und die Ergebnisse sind hochspannend. Denn es ist keineswegs so, daß etwa südamerikanische Ballkünstler sich bei tropischen Temperaturen am wohlsten fühlen. Und die Tatsache, daß beim Regenspiel in Bern 1954 die deutsche Mannschaft letztlich triumphierte, ist wohl eher den Stollenschuhen von Adi Dassler zu danken und weniger der Regenpräferenz der deutschen Kicker.</p>
<p><strong>Die deutsche Mannschaft liebt hohe Temperaturen</strong></p>
<p>Im Klartext: die deutsche Nationalmannschaft gewinnt überdurchschnittlich oft bei hohen Temperaturen! Wind liegt ihr nicht, Regen aber auch nicht unbedingt! Das &#8222;Fritz-Walter-Wetter&#8220; ist also ein Fußballmythos! ;-)</p>
<p><strong>Die deutsche &#8222;Gewinntemperatur&#8220; liegt bei 23,3°C! </strong>Da können nur noch die Italiener mithalten. Die Brasilianer lieben es übrigens kühl &#8211; bei 19,8°C stehen deren Chancen am besten. Leider wurde in der Erhebung die Türkei nicht berücksichtigt. Insofern hilft uns das für heute abend auch nicht weiter.</p>
<p>So muß man also doch abwarten, wie die türkische Elf sich mit den Ausfällen arrangiert und ob die deutsche Mannschaft sich wirklich so konzentriert und engagiert präsentiert, wie seit Tagen beteuert wird. Mein Tipp für den Spielausgang &#8211; 2:1. Tore durch Klose und Schweinsteiger.</p>
<div class="links_ticker">Mehr Infos auch bei:</p>
<ul>
<li>Fußball-EM: <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2008/06/fussballem-bei-welchem-wetter-gewinnt-deutschland.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bei welchem Wetter gewinnt Deutschland?</a>, weatherlog, 24.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/EM 2008">EM 2008</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Fussball">Fussball</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Ballack">Ballack</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/em-2008-auf-das-wetter-kommt-es-an-die-gewinntemperatur-und-die-chancen-der-deutschen-mannschaft-im-halbfinale-werkstattnotiz-ic/">EM 2008: Auf das Wetter kommt es an » Die &#8222;Gewinntemperatur&#8220; und die Chancen der deutschen Mannschaft im Halbfinale | Werkstattnotiz IC</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung &#124; kurz&#038;knapp 09</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 07:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/07/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder Blogger kennt Fragen wie diese: &#34;Aber sind Blogs nicht furchtbar selbstreferentiell?&#34; Oder: &#34;Dreht sich die Blogosphäre nicht nur um sich selbst?&#34; Wenn es liebe Freunde und Freundinnen sind, dann nehme ich mir die Zeit und beginne zu argumentieren. Ich zähle Indizien auf, die belegen, daß die Blogszene keineswegs der so selbstgefällig, wie selbstgenügsame Kosmos ... <a title="Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung &#124; kurz&#038;knapp 09" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/" aria-label="Mehr Informationen über Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung &#124; kurz&#038;knapp 09">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/">Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder Blogger kennt Fragen wie diese: &quot;<em>Aber sind Blogs nicht furchtbar selbstreferentiell?</em>&quot; Oder: &quot;<em>Dreht sich die Blogosphäre nicht nur um sich selbst?</em>&quot; Wenn es liebe Freunde und Freundinnen sind, dann nehme ich mir die Zeit und beginne zu argumentieren. Ich zähle Indizien auf, die belegen, daß die Blogszene keineswegs der so selbstgefällig, wie selbstgenügsame Kosmos ist, als der sie häufig von außen wahrgenommen wird. Und manchmal &#8211; soviel sei verraten &#8211; habe ich Erfolg und meine teilweise bekehrten Freunde lesen öfter in die &quot;Wissenswerkstatt&quot; rein, wie sie mir dann bei Gelegenheit beichten.</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/#footnote_0_152" id="identifier_0_152" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und manchmal, ganz selten zwar, aber immerhin, setzen solche Menschen sogar Kommentare hier in den Blog. Es ist wirklich nicht h&auml;ufig der Fall, aber die Hoffnung sollte man ja nicht aufgeben. &ndash; Und, weil die Gelegenheit so gl&auml;nzend ist, sei an dieser Stelle mein alter Kumpan Bruno gegr&uuml;&szlig;t, der ab und zu seine m&uuml;den Bauingenieurs-Augen &uuml;ber die Werkstattseiten wandern l&auml;&szlig;t.">1</a> </p>
<h4 class="pullquote_left">Wunderbare Blogosphäre: Sichtbarkeit an Plätzen, die man kaum vermutet. <br /></h4>
<p>Wenn die Fragesteller allerdings schon durch die Art und Weise ihrer Fragestellung, ihres Tonfalls und durch ihren überlegenen Blick erkennen lassen, daß ihnen meine Argumente herzlich egal sind, daß sie es selbst ohnehin besser wissen und immer besser wissen werden, dann spare ich mir die mühsame Argumenteaufzählung. </p>
<p>Und in Zukunft verweise ich in solchen Fällen nur noch auf diesen Artikel. Ich werde sagen: &quot;Schau bei Gelegenheit einfach den Beitrag vom 7. Dezember 2007 an &#8211; &quot;<em>Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung</em>&quot; ist sein Titel. Dort wirst Du dich bestätigt finden.&quot; Denn, nun sei es verraten: dieser Beitrag hat nicht nur die Blogszene ganz allgemein zum Gegenstand, sondern schlimmer noch: meinen eigenen Blog. Mehr Selbstreferenz ist schwerlich zu haben.</p>
<p><strong>Die &quot;Wissenswerkstatt&quot; wird in französischen Journals verlinkt</strong></p>
<p>Und wieso das alles? Lassen Sie es mich so sagen: ich stöberte in französischen Onlinezeitschriften und dort begegnete mir ein kleiner Artikel in dessen vorletztem Absatz las ich über eine deutsche Website namens &quot;Wissenswerkstatt&quot; und zwei Links waren auch noch dabei. Ich kann nicht leugnen, daß ich schmunzeln mußte. Damit sie nachvollziehen können, worüber ich rede: auf der französischen Website &quot;<a target="_blank" href="http://www.lepetitjournal.com/" rel="noopener noreferrer">lepetitjournal.com</a>&quot; steht unter der Überschrift &quot;<a target="_blank" href="http://www.lepetitjournal.com/content/view/21755/1030/" rel="noopener noreferrer">Franck Ribéry, la perle française de Munich</a>&quot; folgendes zu lesen:</p>
<blockquote>
<p><strong>&quot;Ribéry est un artiste&quot;</strong></p>
<p><strong></strong>Les journaux allemands sont unanimes pour saluer la beauté et l´efficacité du jeu de l&#8217;international tricolore. Si le Süddeutsche Zeitung met davantage en évidence les qualités de battant du français, netzeitung.de s´extasie devant ses performances sportives. Plus insolite, le site <u>wissenwerkstatt.net</u>&nbsp; revient sur le fait que Franck Ribéry est tellement apprécié en Bavière que son équipementier a fait ériger un <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/17/bayern-hat-wieder-einen-koenig-franck-ribery-herrscht-ueber-den-odeonsplatz-werkstattnotiz-iii/" rel="noopener noreferrer"><u>grand portrait de lui</u></a> déguisé en roi, sur la place de l´Odéon. </p>
</blockquote>
<p>Wenn das keine Karriere ist? Werde ich jenseits des Rheins nun als Fußballfachblog oder zumindest als Fachwebsite für bajuwarisch-fußballerische Fragen wahrgenommen? <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/#footnote_1_152" id="identifier_1_152" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie stehen meine Chancen demn&auml;chst im Leitartikel der &quot;L&rsquo;Equipe&quot; erw&auml;hnt zu werden? Was denkst Du, Stefan, Du gr&ouml;&szlig;ter Fu&szlig;ballexperte aller Zeiten (Gr&ouml;FaZ). ;-) ">2</a></p>
<p><strong>Stadtbesichtigungen und die Folgen</strong></p>
<p>Sie fragen sich, wie es dazu kommen konnte? Die Geschichte ist schnell erzählt: an einem Augustabend radelte ich auf dem Weg zur Universität über den Münchner Odeonsplatz und dokumentierte mit dem Photo das damals am Portal der Odeonskirche angebrachte Plakat auf dem der FC-Bayern-München-Fußballer Franck Ribéry abgebildet war. Tags darauf habe ich das Plakat einer kleinen Stilkritik unterzogen und die Tatsache kommentiert, daß eine Darstellung eines französischen Fußballers muslimischen Glaubens an der Front einer katholischen Kirche prangt. Ich fand damals in der Gesamtschau wenig Bemäkelnswertes an dieser völker- und religionsgrenzenüberwindenden Werbeaktion. In den Kommentaren freilich regte sich Widerspruch, der aber auch heute noch amüsant-bizarr wirkt. </p>
<p>Wer es damals verpaßt hat, <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/17/bayern-hat-wieder-einen-koenig-franck-ribery-herrscht-ueber-den-odeonsplatz-werkstattnotiz-iii/" rel="noopener noreferrer">sollte die Diskussion nachlesen</a>. Alle anderen Werkstattstammleser bitte ich um Verzeihung für diesen nun doch arg selbstbezüglichen Text<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/#footnote_2_152" id="identifier_2_152" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sagen sie nicht, ich h&auml;tte sie nicht gewarnt!">3</a> und vertröste sie auf den folgenden Artikel, der sich mal wieder der Medizin (um genauer zu sein: der Pharmaindustrie) annimmt.  </p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_152" class="footnote">Und manchmal, ganz selten zwar, aber immerhin, setzen solche Menschen sogar Kommentare hier in den Blog. Es ist wirklich nicht häufig der Fall, aber die Hoffnung sollte man ja nicht aufgeben. &#8211; Und, weil die Gelegenheit so glänzend ist, sei an dieser Stelle mein alter Kumpan Bruno gegrüßt, der ab und zu seine müden Bauingenieurs-Augen über die Werkstattseiten wandern läßt.</li><li id="footnote_1_152" class="footnote">Wie stehen meine Chancen demnächst im Leitartikel der &quot;L&#8217;Equipe&quot; erwähnt zu werden? Was denkst Du, Stefan, Du größter Fußballexperte aller Zeiten (GröFaZ). ;-) </li><li id="footnote_2_152" class="footnote">Sagen sie nicht, ich hätte sie nicht gewarnt!</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/">Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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