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	<title>Forschung Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Forschung Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Meeresforschung im METEOR-Logbuch » Leider nur in der Web-1.0-Variante &#124; kurz&#038;knapp 28</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 09:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daß Blog die Abkürzung von Weblog ist und hierbei das &#8222;Logbuch&#8220; Pate stand ist hinlänglich bekannt.1 Und welche Thematik eignete sich besser für einen Blog, als die Ereignisse an Bord eines Schiffes? Und tatsächlich gibt es &#8211; wie ich eben bei Text&#38;Blog lese &#8211; ab sofort die Möglichkeit, die Logbucheinträge von Forschern und Crewmitgliedern der ... <a title="Meeresforschung im METEOR-Logbuch » Leider nur in der Web-1.0-Variante &#124; kurz&#038;knapp 28" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/" aria-label="Mehr Informationen über Meeresforschung im METEOR-Logbuch » Leider nur in der Web-1.0-Variante &#124; kurz&#038;knapp 28">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/">Meeresforschung im METEOR-Logbuch » Leider nur in der Web-1.0-Variante | kurz&#038;knapp 28</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-248" style="border: 1px solid #dcdcdc; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/meteor_01.jpg" alt="Forschungsschiff Meteor" width="230" height="142" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:MET03.jpg"></a><strong> Daß Blog die Abkürzung von Weblog ist und hierbei das &#8222;Logbuch&#8220; Pate stand ist hinlänglich bekannt.</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/#footnote_0_245" id="identifier_0_245" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch wenn ich gestehen mu&szlig;, da&szlig; ich selbst nicht konsequent &bdquo;das&ldquo; Blog sage bzw. schreibe, sondern h&auml;ufiger &bdquo;der&ldquo;&hellip;">1</a> <strong> Und welche Thematik eignete sich besser für einen Blog, als die Ereignisse an Bord eines Schiffes?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und tatsächlich gibt es &#8211; wie ich eben bei <a href="http://textundblog.de/?p=2137" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Text&amp;Blog</a> lese &#8211; ab sofort die Möglichkeit, die Logbucheinträge von Forschern und Crewmitgliedern der &#8222;Meteor&#8220; nachzulesen, die derzeit in den Gewässern vor Namibia schippert.</p>
<p style="text-align: left;">Die &#8222;<a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Meteor_%28Forschungsschiff%29&amp;oldid=44720865" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meteor</a>&#8220; ist übrigens das jüngste Exemplar einer traditionsreichen &#8222;Forschungsschiff-Dynastie&#8220;. Die &#8222;erste&#8220; Meteor lief am 26.2.1914 in der Kaiserlichen Werft von Danzig vom Stapel und die jetzige Meteor wurde 1986 in Travemünde gebaut. Insgesamt bietet das fast 100m lange Schiff Platz für knapp 30 Wissenschaftler und ebensoviele Besatzungsmitglieder. Und &#8211; letzte Info für Zahlenfreaks &#8211; wenn es sein muß, dann macht die Meteor 12 Knoten. Die <a href="http://www.marum.de/METEOR-Logbuch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Info</a> zur aktuellen Mission liest sich auf der Website so:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>&#8222;Vom 12. April bis zum 25. Mai untersuchen Forscher des MARUM<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/#footnote_1_245" id="identifier_1_245" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unter diesem Forschungsverbund versammeln sich u.a. Geowissenschaftler, Ozeanographen und Biologen der Uni Bremen, sowie Forscher des dortigen Max-Planck-Instituts und des Alfred-Wegener-Instituts f&uuml;r Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.">2</a> von Bord des Forschungsschiffes METEOR die so genannte tiefe Biosphäre vor Namibia. Dabei handelt es sich um das vermutlich größte Ökosystem der Welt, nämlich einzellige Lebewesen, die bis mehrere hundert Meter tief im Ozeanboden verborgen leben.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich finde die Idee klasse und mit Sicherheit gewinnt man hier spannende Einblicke in die Arbeit der Ingenieure und Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff. Und <a href="http://www.planeterde.de/internationales-jahr-des-planeten/meteor-blog/fahrtleiter-logbuch/logbuch-11-april-2008/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> gibt es den 1. Logbuch-Eintrag.</p>
<h4 class="pullquote" style="text-align: left;">Weshalb verzichtet man ausgerechnet auf solche Features, die einen Blog erst richtig spannend machen? Kommentare sind offenbar nicht erwünscht, genausowenig kann man sich die Beiträge per RSS holen&#8230;</h4>
<p style="text-align: left;">Allerdings frage ich mich, weshalb man nicht wirklich konsequent das Weblog-Prinzip verfolgt: denn eine Kommentarfunktion gibt es nicht.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/#footnote_2_245" id="identifier_2_245" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ob Trackbacks angezeigt werden, halte ich auch f&uuml;r fraglich bzw. f&uuml;r ziemlich unwahrscheinlich. Werde es aber mit diesem Beitrag testen. ;-) ">3</a> Eigentlich schade, denn möglicherweise wäre es für die Logbuchschreiber auch spannend, wenn sie die Reaktionen der Leser verfolgen könnten.</p>
<p style="text-align: left;">Weshalb &#8222;kastriert&#8220; man einen Blog genau um diese wesentliche Funktion? Daß man auch keinen RSS-Feed anbietet, wundert da kaum noch. Und auch an der Navigation bzw. Übersichtlichkeit der Website ließe sich meiner Meinung nach vieles verbessern.</p>
<p style="text-align: left;">Dennoch ein Lesetipp:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li><a href="http://www.planeterde.de/internationales-jahr-des-planeten/meteor-blog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.planeterde.de/internationales-jahr-des-planeten/meteor-blog</a></li>
</ul>
<div class="invisible" style="text-align: left;">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p style="text-align: left;"><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Ozean">Ozean</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Meteor">Meteor</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaft">Wissenschaft</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_245" class="footnote">Auch wenn ich gestehen muß, daß ich selbst nicht konsequent &#8222;das&#8220; Blog sage bzw. schreibe, sondern häufiger &#8222;der&#8220;&#8230;</li><li id="footnote_1_245" class="footnote">Unter diesem Forschungsverbund versammeln sich u.a. Geowissenschaftler, Ozeanographen und Biologen der Uni Bremen, sowie Forscher des dortigen Max-Planck-Instituts und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.</li><li id="footnote_2_245" class="footnote">Und ob Trackbacks angezeigt werden, halte ich auch für fraglich bzw. für ziemlich unwahrscheinlich. Werde es aber mit diesem Beitrag testen. ;-) </li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/">Meeresforschung im METEOR-Logbuch » Leider nur in der Web-1.0-Variante | kurz&#038;knapp 28</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Geschichten der Wissenschaft » &#8222;DFG Science TV&#8220; gefällt und verkennt doch das dialogische Potential des Web 2.0</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 12:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo findet Wissenschaft statt, was sind ihre Themen und wozu ist das alles gut? Wer Antworten auf solche und ähnliche Fragen sucht, dem sei &#8222;DFG Science TV&#8220; empfohlen. Auf diesem neuen Online-Wissenschafts-Portal präsentiert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zehn außergewöhnliche Forschungsprojekte, die illustrieren, daß Wissenschaft eine hochspannende Angelegenheit ist. Wenn Wissenschaft bzw. wissenschaftliche Institutionen versuchen, sich ... <a title="Geschichten der Wissenschaft » &#8222;DFG Science TV&#8220; gefällt und verkennt doch das dialogische Potential des Web 2.0" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/" aria-label="Mehr Informationen über Geschichten der Wissenschaft » &#8222;DFG Science TV&#8220; gefällt und verkennt doch das dialogische Potential des Web 2.0">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo findet Wissenschaft statt, was sind ihre Themen und wozu ist das alles gut? Wer Antworten auf solche und ähnliche Fragen sucht, dem sei &#8222;<a href="http://www.dfg-science-tv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DFG Science TV</a>&#8220; empfohlen. Auf diesem neuen Online-Wissenschafts-Portal präsentiert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zehn außergewöhnliche Forschungsprojekte, die illustrieren, daß Wissenschaft eine hochspannende Angelegenheit ist. </strong></p>
<p>Wenn Wissenschaft bzw. wissenschaftliche Institutionen versuchen, sich  und ihre Arbeit gegenüber der interessierten Öffentlichkeit darzustellen, dann wirkt das häufig etwas bemüht und unbeholfen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_0_260" id="identifier_0_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klar, Wissenschaftler m&uuml;ssen exzellente Forscher sein, das Talent zur &Ouml;ffentlichkeitsarbeit in eigener Sache ist gl&uuml;cklicherweise (noch?) sekund&auml;r.">1</a> Ganz anders im Fall des diese Woche gestarteten Projekts, das auf den Namen &#8222;DFG Science TV&#8220; hört.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_1_260" id="identifier_1_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;ber den Titel k&ouml;nnte man allerdings streiten. Wirklich pfiffig ist er nicht&hellip;">2</a> Die Website ist ansprechend und professionell gestaltet. An der Übersichtlichkeit und der selbsterklärenden Navigationsstruktur gibt es nichts zu bemängeln.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_2_260" id="identifier_2_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch andere Wissenschaftsblogger haben bereits auf den Start von &bdquo;DFG Science TV&ldquo; hingewiesen. So etwa der Fischblog, Sciblog und Scienceblogs.">3</a></p>
<h4><span class="pullquote_left">&#8222;DFG Science TV&#8220; ist kein weiteres Forscher-Youtube. Die Wissenschaftsstorys sind hochprofessionell gefilmt, in handliche Episoden verpackt und sollen neugierig machen&#8230;</span></h4>
<p>Die Besonderheit an der Sache ist allerdings, daß es sich <em>nicht</em> um ein beliebiges Forschungs-Video-Portal handelt, auf dem Wissenschaftler in kurzen Filmchen ihre Arbeit erklären.</p>
<p>Das DFG-Projekt kann mit einer durchaus raffinierten Idee punkten: die zehn ausgewählten Forscherteams werden nämlich nicht in einem Stück, sondern häppchenweise vorgestellt. Jede Woche gibt es ein dreiminütiges Kurzvideo, das aber jeweils nur einen Teil der ganzen Geschichte darstellt. Woche für Woche gibt es also eine Episode der Wissenschaftsstory zu sehen, die sich dann sukzessive in den nächsten zwölf Wochen entfaltet. Es sollen also ganz bewußt Geschichten erzählt werden und so soll auch sichtbar werden, daß es sich bei Wissenschaft um einen (Erkenntis-)Prozeß handelt.</p>
<p>Mir gefällt diese Idee ehrlicherweise sehr gut und die Umsetzung ist durchaus ansprechend. Wenn man sich einige der Filme ansieht, so merkt man freilich, daß das Angebot v.a. auf Jugendliche zugeschnitten ist. (Aber auch Zeitgenossen jenseits des Teenageralters kommen auf ihre Kosten!)</p>
<p>Und in der Pressemitteilung zum Start steht auch :</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir brauchen das Interesse junger Leute, um den wissenschaftlichen Nachwuchs sicherzustellen&#8220;, erläutert DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner. &#8222;Wir müssen neue Wege gehen, um zu vermitteln: Forschung ist spannend.&#8220;</p></blockquote>
<p>Kein Wunder, daß sich bei dieser Zielsetzung die vertretenen Projekte vornehmlich aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften rekrutieren. Das reicht von <a href="http://dfg-science-tv.de/projekte/beton-light.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftlern der TU Dresden</a>, denen die Kamera dabei zugeschaut hat, wie sie an einem Verbundstoff aus Glasfasern und Beton tüfteln bis zur Arbeit der Teams der <a href="http://dfg-science-tv.de/projekte/bedrohter-bergwald.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forschungsstation &#8222;Estación Científica San Francisco&#8220;</a>, die in den tropischen Bergregenwäldern Ecuadors nach Lösungen suchen, wie der Erhalt dieses Ökosystems mit den Bedürfnissen der Bevölkerung in Einklang gebracht werden kann.</p>
<p><strong>Auswahlkriterien: Nutzwert und Exotik?</strong></p>
<p><span class="pullquote">Wann ist Forschung &#8222;filmtauglich&#8220;? Offenbar ist es von Vorteil, wenn eine Portion Abenteuer und Fernweh  mit dabei sind. </span></p>
<p>Es wird schnell deutlich, daß die ausgewählten Projekte eines gemeinsam haben: sie zeichnen sich durch einen konkreten Problemlösungbezug aus und sie repräsentieren Wissenschaft von ihrer abenteuerlichsten, exotischsten Seite. Auf Nachfrage heißt es, daß die &#8222;Filmtauglichkeit&#8220; den Ausschlag dafür gab, welche Projekte präsentiert werden.</p>
<p>Das mag ich gar nicht in Abrede stellen, aber das Kriterium &#8222;filmtauglich&#8220; heißt ganz offenbar, daß Forschung genau dann vorzeigbar ist, wenn sie entweder in fernen Ländern stattfindet oder zumindest hierzulande Lösungen für drängende Probleme verspricht.</p>
<p>Das soll die Wichtigkeit der vertretenen Forschungsprojekte wirklich nicht in Abrede stellen, auffallend ist es dennoch, daß von zehn Wissenschaftlerteams gleich vier Stück im Ausland tätig sind, drei an drängenden gesellschaftlichen Problemen hierzulande arbeiten und zwei weitere Teams sich darum bemühen, wie man Robotern das Gehen oder das Ausräumen der Spülmaschine beibringt.</p>
<p><strong>Sind Kultur- und Geisteswissenschaftler nicht sexy genug?</strong></p>
<h4 class="pullquote">Spiegeln die dargestellten Projekte wirklich die Bandbreite der DFG-Forschung wider? Wissenschaftler, deren Arbeit keinen direkten Nutzwert abwirft, werden mit der Auswahl nicht ganz glücklich sein.</h4>
<p>Ich könnte mir vorstellen, daß innerhalb der DFG diese Auswahl durchaus Kritik findet. Denn ginge es nicht auch darum, tatsächlich die Bandbreite der Forschungslandschaft darzustellen? Ist es für eine filmische Aufbereitung vollkommen undenkbar, wenn sich etwa Historiker auf die Suche nach unseren kulturellen Wurzeln machen? Sind Linguisten, Kultur- und Gesellschaftswissenschaftler weniger sexy?</p>
<p>Daß Wissenschaft sich wünschenswerterweise durch einen handfesten gesellschaftlichen Nutzwert auszeichnet, wird den Zusehern von &#8222;Science TV&#8220; jedenfalls deutlich vermittelt. Die unzähligen Wissenschaftler, die in der Grundlagenforschung tätig sind und diejenigen, deren Arbeit einen weniger offensichtlichen Mehrwert abwirft, werden möglicherweise etwas mit der Auswahl hadern.</p>
<p><strong>Dennoch: spannende, sehenswerte Forschung</strong></p>
<p>Nichtsdestotrotz: die präsentierten Teams machen wirklich faszinierende Arbeit und es lohnt sich auf alle Fälle, die Projektwebsite zu besuchen. Dort kann man die kommenden Wochen dann mitverfolgen, wie etwa das <a href="http://dfg-science-tv.de/projekte/die-5-millionenstadt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektteam &#8222;Megastädte&#8220; </a>unter der Regie von Prof. Dr. Frauke Kraas<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_3_260" id="identifier_3_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die seit 2000 als Professorin f&uuml;r Stadt- und Sozialgeographie an der Uni K&ouml;ln lehrt.">4</a> sich mit Fragen von Infrastruktur, Müll, Recycling oder den Machtverhältnissen in rasend schnell wachsenden Metropolen beschäftigt. Oder wie es auf der Website heißt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Forscherteam vom Geographischen Institut der Universität zu Köln untersucht in Zusammenarbeit mit KollegInnen weiterer deutscher und ausländischer Universitäten die drei  Megastädte Delhi in Indien, Dhaka in Bangladesh und Pearl River Delta in China. Sie beobachten, kartieren, analysieren und führen Interviews mit den Menschen auf den Straßen und besuchen sie in ihren Häusern und Hütten, um die rasante Entwicklung der Millionenstädte, deren Akteure und Regelhaftigkeiten zu verstehen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Genauso interessant, aber ebenfalls ein Beispiel dafür, welche Projekte ausgewählt wurden, ist das &#8222;German Apsara Conservation Project (GACP)&#8220;. Dahinter verbirgt sich das Team vom Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der FH Köln, das sich seit 1997 um die <a href="http://dfg-science-tv.de/projekte/tempelpflege.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Restaurierungsarbeiten des Weltkulturerbes &#8222;Angkor Wat&#8220;</a> bemüht. Aber auch alle anderen &#8222;Film-Tagebücher&#8220; sind einen Besuch wert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dfg-science-tv.de/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" style="margin-top: 12px; margin-bottom: 12px;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/dfg-science-tv.jpg" alt="dfg-science-tv" width="500" height="801" srcset="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2008/04/dfg-science-tv.jpg 550w, https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2008/04/dfg-science-tv-249x400.jpg 249w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p><strong>Und wo bleibt das Web 2.0?</strong></p>
<p>Um es nochmal zu verdeutlichen: die Idee ist klasse, die Umsetzung professionell. Es dürfte auch nicht ganz billig gewesen sein, dieses Projekt zu stemmen. Insofern ein großes Kompliment an die Beteiligten. Zur eigenwilligen Auswahl der Teams, habe ich ja bereits etwas angemerkt und denke, daß in dem Zusammenhang auch DFG-intern Kritik laut werden wird.</p>
<p>Auffallend ist natürlich auch, daß solche Komponenten, die üblicherweise unter dem Etikett &#8222;Web 2.0&#8220; gebündelt werden, fast gänzlich fehlen. Das Format basiert fast vollständig auf der konventionellen Web1.0-Logik. Es gibt ein (gut gemachtes) Angebot und es gibt Rezipienten, die sich günstigstenfalls dafür interessieren. Abgesehen von der Möglichkeit die einzelnen Episodenfilme auf einer Skala von 1-5 zu bewerten, gibt es aber keine Feedback- oder Mitmachmöglichkeit.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_4_260" id="identifier_4_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was ja auch bei anderen Wissenschaftskommunikations-Versuchen, selbst wenn sie &bdquo;Blog&ldquo; hei&szlig;en, nicht selbstverst&auml;ndlich ist.">5</a></p>
<p class="pullquote_left">Schade, daß man der Zielgruppe, den &#8222;digital natives&#8220;, nicht größeres Vertrauen entgegenbringt. Leider basiert das Portal zu 100% auf der Web-1.0-Logik.</p>
<p>Ich bin darüber fast etwas erstaunt, denn die anvisierte Zielgruppe<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_5_260" id="identifier_5_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es wird ja nicht verheimlicht, da&szlig; es u.a. darum geht junge Erwachsene eventuell f&uuml;r ein Studium zu begeistern&hellip;">6</a> sind doch just die &#8222;digital natives&#8220;, für die Blogs, RSS oder das Einbinden von Videos in die eigene Website nicht fremd ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_6_260" id="identifier_6_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gerade die Inhalte und Videos w&uuml;rden sich im Web2.0-Kontext f&uuml;r spannende, qualitativ hochwertige Mash-Ups eignen.">7</a></p>
<p>Auf meine Anfrage, weshalb solche Features nicht berücksichtigt wurden, erhielt ich die Antwort, daß sowohl das zur Verfügung stellen von &#8222;Embedding-Codes&#8220;, als auch RSS aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_7_260" id="identifier_7_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Warum lassen sich solche Portale nicht auch unter einer CC_Lizenz durchf&uuml;hren?">8</a> Außerdem vertritt man offenbar die Ansicht, daß die Inhalte nur im Kontext der Website verständlich und sinnvoll sind. Was zu befürchten gewesen wäre, wenn einige Wissenschaftsblogger solche Videos integriert hätten, weiß ich allerdings nicht&#8230;</p>
<p><strong>Blogs sind vor allem Arbeit?!</strong></p>
<p>Die Tatsache freilich, daß man keine Möglichkeit bietet, auf der Website oder in einzelnen &#8222;Projektblogs&#8220; direkt mit den Forschern in Kontakt zu treten, finde ich ebenso bedauerlich. Die Auskunft, weshalb hier kein Dialog, sondern nur die Einbahnstraße gewählt wurde, lautet:</p>
<blockquote><p>&#8222;Zusätzlich ist der Aufwand schon für die Filme immens [&#8230;] und wir konnten noch nicht absehen, ob Blogs oder ähnliches für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überhaupt zeitlich noch in Frage kommen &#8211; schließlich forschen diese Menschen als Allererstes einmal.&#8220;</p></blockquote>
<p>Diese Antwort<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/#footnote_8_260" id="identifier_8_260" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Besten Dank f&uuml;r die nette Antwort an das Projektteam/&Ouml;ffentlichkeitsarbeit der DFG.">9</a> ist in meinen Augen v.a. eines: sie ist ehrlich. Kurzsichtig und ein wenig unverständlich finde ich es dennoch. Denn man betreibt ja bereits einen enormen Aufwand, finanziell wie personell &#8211; nach Angaben des Tagesspiegel hat man sich das Portal 300.000 Euro kosten lassen. Und dann soll der Zusatzaufwand für &#8222;Projektblogs&#8220;, die ja zunächst mal nur drei Monate laufen sollen, den Rahmen sprengen?</p>
<p><span class="pullquote">Wäre der Aufwand für begleitende Blogs wirklich zu groß? Man investiert doch bereits viel Zeit und Geld&#8230;<br />
</span></p>
<p>Klar: Forscher sollen zuerst mal forschen, dafür werden sie bezahlt. Aber ich behaupte erstens, daß die einzelnen Teams ja bereits jede Menge Ressourcen investiert haben und zweitens, daß sie durch und in Blogs auch jede Menge positives Feedback bekommen könnten.</p>
<p>Einerseits Anerkennung und Dank für ihre Arbeit. Andererseits könnten die Forscher auch erleben, spüren, wahrnehmen, daß ihre Tätigkeit &#8222;ankommt&#8220;.</p>
<p>Schade, daß man in dieser Phase den Forschern (wie ich glaube aus Unkenntnis) die Möglichkeit nicht bietet, mit den interessierten Webpassanten da draußen in Kontakt zu treten. Es wäre für beide Seiten lehrreich. Und daß es (es handelt sich jeweils um Teams mit mehreren Mitarbeitern!) zuviel verlangt wäre, sich einmal am Tag 20 min. um Kommentare zu kümmern, kann mir niemand erzählen. Und dann gibt es ja immer noch die DFG-Redakteure, die hier betreuend, unterstützend, Fragen beantwortend, eingreifen könnten.</p>
<p>Vielleicht, liebe DFG, ja das beim nächsten Mal. Für den Anfang, ist die Website ganz gut, aber es besteht noch Luft, nach oben &#8211; das Web 2.0 bietet noch deutlich mehr Raum für spannende, interaktive Wissenschaftskommunikation.</p>
<hr size="1" />
<p><em>[Update: 16.00 Uhr]</em></p>
<p>Ich lese eben erst die Pressemitteilung zum Start von &#8222;DFG Science TV&#8220; und dort steht bzgl. der Motivation für das Projekt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Internet-Plattformen mit Bewegtbildern und den veränderten Nutzergewohnheiten vor allem junger Menschen entschloss sich die DFG, für das Internet geeignete Kurzfilme aus der Wissenschaft produzieren zu lassen und über eine eigene Plattform verfügbar zu machen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Umso erstaunlicher, daß man (da man offenbar von den &#8222;veränderten Nutzergewohnheiten [&#8230;] junger Menschen&#8220; Kenntnis hat) dennoch etwas halbherzig an die Sache herangeht.</p>
<p>Wie gesagt: ich wünsche dem Portal den nötigen Erfolg und vielleicht gibt es ja im Herbst eine Zweitauflage. Dann aber bitte mit den erwähnten Web2.0-Features. Falls Ihr, liebes DFG-Projektteam, dahingehend Beratung braucht: ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. ;-)</p>
<div class="links"><em><strong>Website:</strong></em></p>
<li>Video-Forschungstagebücher: <a href="http://www.dfg-science-tv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DFG Science TV</a></li>
<p><em><strong>Pressemitteilung und Presseartikel:</strong></em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2008/presse_2008_15.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Science TV macht Forschung erlebbar</a>, DFG-Pressemitteilung Nr. 15</li>
<li>Warnecke, Tilmann: <a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Science-TV;art304,2513657" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forscher als Fernsehstars</a>, Der Tagesspiegel, 16.4.2008</li>
</ul>
<p><em><strong>Eines der beteiligten Teams hat doch einen Blog:</strong></em></p>
<ul>
<li><a href="http://baublog.tu-dresden.de/index.php/20080415/wissenschaft-wird-ganz-neu-sichtbar-dfg-science-tv-startet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaft wird ganz neu sichtbar: DFG Science TV startet</a>, BauBlog TU Dresden</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Web+2.0">Web 2.0</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftskommunikation">Wissenschaftskommunikation</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/DFG+Science+TV">DFG Science TV</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_260" class="footnote">Klar, Wissenschaftler müssen exzellente Forscher sein, das Talent zur Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache ist glücklicherweise (noch?) sekundär.</li><li id="footnote_1_260" class="footnote">Über den Titel könnte man allerdings streiten. Wirklich pfiffig ist er nicht&#8230;</li><li id="footnote_2_260" class="footnote">Auch andere Wissenschaftsblogger haben bereits auf den Start von &#8222;DFG Science TV&#8220; hingewiesen. So etwa der <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/04/16/angetestet-dfg-science-tv-4053750" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fischblog</a>, <a href="http://www.sciblog.at/stories/25805/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sciblog</a> und <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/04/menschmaschine-auf-dfg-sciencetv.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Scienceblogs</a>.</li><li id="footnote_3_260" class="footnote">Die seit 2000 als Professorin für Stadt- und Sozialgeographie an der Uni Köln lehrt.</li><li id="footnote_4_260" class="footnote">Was ja auch <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/14/meeresforschung-im-meteor-logbuch-leider-nur-in-der-web-10-variante-kurzknapp-28/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei anderen Wissenschaftskommunikations-Versuchen</a>, selbst wenn sie &#8222;Blog&#8220; heißen, nicht selbstverständlich ist.</li><li id="footnote_5_260" class="footnote">Es wird ja nicht verheimlicht, daß es u.a. darum geht junge Erwachsene eventuell für ein Studium zu begeistern&#8230;</li><li id="footnote_6_260" class="footnote">Gerade die Inhalte und Videos würden sich im Web2.0-Kontext für spannende, qualitativ hochwertige Mash-Ups eignen.</li><li id="footnote_7_260" class="footnote">Warum lassen sich solche Portale nicht auch unter einer CC_Lizenz durchführen?</li><li id="footnote_8_260" class="footnote">Besten Dank für die nette Antwort an das Projektteam/Öffentlichkeitsarbeit der DFG.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/">Geschichten der Wissenschaft » &#8222;DFG Science TV&#8220; gefällt und verkennt doch das dialogische Potential des Web 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo, wie und wann findet Wissenschaft bei Twitter statt? Wo sind die twitternden Forscher und Professoren? Wo die twitternden Wissenschaftsjournalisten? Und wie wird Twitter in Sachen Wissenschaftskommunikation genutzt? Antworten auf diese Fragen soll eine Studie geben, die ich gerade durchführe. Im Moment bin ich noch im Stadium der Datenerhebung, denn es gibt doch sicherlich mehr ... <a title="Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/" aria-label="Mehr Informationen über Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/">Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2011/12/TwitterStudie_2011_200.jpg" alt="Wissenschaftliche Twitterstudie"  width="200" height="147" style="border: 0pt none;" class="alignright size-full wp-image-1517" /><strong>Wo, wie und wann findet Wissenschaft bei Twitter statt? Wo sind die twitternden Forscher und Professoren? Wo die twitternden Wissenschaftsjournalisten? Und wie wird Twitter in Sachen Wissenschaftskommunikation genutzt? Antworten auf diese Fragen soll eine Studie geben, die ich gerade durchführe.</strong></p>
<p>Im Moment bin ich noch im Stadium der Datenerhebung, denn es gibt doch sicherlich mehr als die rund 200 twitternden Wissenschaftsfreaks, die ich unten aufgelistet habe, oder?</p>
<p><strong>Einige Überlegungen zur Twitter-Studie</strong></p>
<p>Um eine Sache klarzustellen: Ich bin mir keineswegs sicher, ob auf Twitter wirklich nennenswerte wissenschaftsbezogene Diskurse stattfinden. Gut möglich, daß fast alles, was von Wissenschaftlern oder Wissenschaftsjournalisten über Twitter verbreitet wird, aus wissenschaftlicher Perspektive irrelevant ist. Aber sicher bin ich mir eben nicht. Und genau deswegen untersuche ich die wissenschaftliche Twitternutzung innerhalb einer kleinen Studie.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_0_1478" id="identifier_0_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Ergebnisse der Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung werden voraussichtlich im Fr&uuml;hjahr 2012 ver&ouml;ffentlicht. Die Studie selbst wird von mir selbst durchgef&uuml;hrt und finanziert. Es sind keine externen Forschungsinstitute oder Universit&auml;ten beteiligt.">1</a></p>
<p>Einige meiner Leitfragen habe ich oben schon formuliert. Es geht mir einerseits um eine quantitative Darstellung, andererseits eine qualitative Analyse der Nutzung von Twitter durch Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten und auch twitternde Institutionen aus dem wissenschaftlichen Bereich.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_1_1478" id="identifier_1_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und bis Ergebnisse verk&uuml;ndbar sind dauert es noch ein bi&szlig;chen. Allen Zahlenfreaks kann ich nur verraten, da&szlig; der &bdquo;durchschnittliche Wissenschaftstwitterer&ldquo; 424 Friends und 704 Follower hat. Und der Twitterer mit der l&auml;ngsten Twittergeschichte ist Thomas Wanhoff. Der ist seit dem 28.11.2006 dabei. Insofern ist Thomas wirklich ein Early Adopter.">2</a> </p>
<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten und die Frage nach der Qualität</strong></p>
<p>Im ersten Teil geht es also um die Erhebung banaler Zahlen. Wieviele Twitteraccounts von Wissenschaftlern gibt es? Wieviele Follower haben die? Welche akademischen Disziplinen sind besonders häufig vertreten? Welches sind die aktivsten, welches die zurückhaltendsten Twitterer? </p>
<h4><span class="pullquote">Finden überhaupt wissenschaftliche Mikro-Bloggingdiskurse statt? Wie oft findet man Links auf wissenschaftliche Studien oder Inhalte?</span></h4>
<p>In einem zweiten Teil werde ich mir genauer anschauen, was überhaupt getwittert wird. Finden überhaupt wissenschaftliche Mikro-Bloggingdiskurse statt? Wie oft findet man Links auf wissenschaftliche Studien oder Inhalte? Und was ist einfach profaner Twittersmalltalk, den man auch überall sonst findet? Um Antworten auf solche Fragen zu erhalten, werde ich eine Stichprobe von Twitteraccounts ziehen und deren Tweets inhaltsanalytisch auswerten.   </p>
<p><strong>Zuvor brauche ich aber noch Eure Mithilfe! </strong></p>
<p>Ich habe in den letzten Wochen bereits einschlägige Twitteraccounts von Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten gesammelt, die (eine meiner Einschränkungen) hauptsächlich auf deutsch twittern.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_2_1478" id="identifier_2_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Insofern schlie&szlig;t die Studie und die Datenerhebung an meine Twitter-Rankings aus dem Wissenschafts-Caf&eacute; aus dem Jahr 2009 an.">3</a> Ich beschränke mich also auf die Personengruppe, die ihre Brötchen mit Wissenschaft und Forschung verdient oder mit der Kommunikation von Wissenschaft beschäftigt ist.</p>
<p>Rund 200 Twitterer habe ich bereits in meiner Datenbank eingetragen. Es gibt aber sicher noch einige mehr. Twitternde Wissenschaftler, die in der Liste fehlen, bitte in die Kommentare oder gerne auch per Mail an: twitterstudie@wissenswerkstatt.net.</p>
<p><strong>Relevanz, Sichtbarkeit, Bedeutung?: Die Liste twitternder Wissenschaftler und Journalisten</strong></p>
<p>Die Liste habe ich auf der Basis eines (vorläufigen) &#8222;Authority-Wertes&#8220; sortiert. Üblicherweise werden solche Rankings ja meist gemäß der Follower-Anzahl erstellt. Eine solche Sortierung halte ich aber aus verschiedenen Gründen für nur begrenzt aussagekräftig. Der unten aufgeführte Wert, den ich probehalber Twitter-Authority genannt habe, ist das Ergebnis verschiedener Überlegungen und Berechnungen. </p>
<h4><span class="pullquote_left">Wer fehlt in der Liste? Ist die Zuordnung zu Fächern korrekt?</span></h4>
<p>Ich habe dazu ganz verschiedene Kennwerte herangezogen und miteinander kombiniert, Details verrate ich an anderer Stelle.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_3_1478" id="identifier_3_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Authority-Wert: Accounts mit vielen &bdquo;Followern&ldquo; werden nat&uuml;rlich tendenziell h&ouml;her bewertet, als solche mit wenigen. Gleichzeitig spielt bei der Berechnung aber auch die Anzahl der &bdquo;Friends&ldquo; eine Rolle, ebenso die Frage, wie h&auml;ufig ein Twitteraccount gelistet ist. Ebenso flie&szlig;t ein Aktivit&auml;tsfaktor mit ein (wer nur alle Jubeljahre twittert wird bspw. abgewertet). Mein Ziel ist es, mit dem Authority-Wert halbwegs abzubilden, wer bei Twitter viel Beachtung findet. Wobei es halt auch nur Zahlen sind und mir ehrlicherweise nur die Daten zur Verf&uuml;gung stehen, die eine automatisierte Abfrage des &ouml;ffentlichen Twitterprofils liefert.">4</a></p>
<p>Nun würde es mich aber erstmal sehr, sehr freuen, wenn ich viele weitere wissenschaftliche Twitteraccounts zugerufen oder auch zugetwittert (<a href="http://www.twitter.com/werkstatt" >@Werkstatt</a>) bekommen würde. Und bitte schaut auch kurz auf die Spalte, die mit &#8222;Art&#8220; überschrieben ist. Hier habe ich die einzelnen Accounts kurz verschlagwortet.</p>
<p>Listen mit twitternden Akteuren aus dem Bereich Medien und Öffentlichkeitsarbeit (also alle Wissenschaftsredaktionen etc.), sowie mit twitternden Institutionen (also alle Unis und Hochschulen) sind in Vorbereitung und werden in einigen Tagen hier eingestellt.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><strong>Liste twitternder Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten</strong><br />
(Stand: 30.11.2011)</p>
<style type="text/css">
table.tableizer-table {border: 1px solid #CCC; font-family: Tahoma, Geneva, sans-serif; font-size: 11px;} .tableizer-table td {padding: 1px; margin: 1px; border-bottom: 1px solid #ccc; }
.tableizer-table th {background-color: #333; color: #FFF; font-weight: bold;}
</style>
<table class="tableizer-table">
<tr class="tableizer-firstrow">
<th>Account</th>
<th>Name</th>
<th>Friends</th>
<th>Follower</th>
<th>Ratio</th>
<th>Art</th>
<th>Authority</th>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/drbieber">drbieber</a></td>
<td>Christoph Bieber</td>
<td>30</td>
<td>1415</td>
<td>47,17</td>
<td>Politikwissenschaften, Professor</td>
<td>18,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wilddueck">wilddueck</a></td>
<td>Gunter Dueck</td>
<td>4</td>
<td>4240</td>
<td>1060,00</td>
<td>Technologie, Mathematik</td>
<td>11,25</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JanSchmidt">JanSchmidt</a></td>
<td>JanSchmidt</td>
<td>99</td>
<td>1535</td>
<td>15,51</td>
<td>Kommunikationswissenschaft, Web 2.0, Blogger</td>
<td>8,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/textundblog">textundblog</a></td>
<td>Markus Trapp</td>
<td>279</td>
<td>3353</td>
<td>12,02</td>
<td>Bibliothekar, Blogger, Übersetzer</td>
<td>7,41</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/autopoiet">autopoiet</a></td>
<td>Sebastian Plönges</td>
<td>57</td>
<td>682</td>
<td>11,96</td>
<td>Sozialwissenschaften</td>
<td>6,93</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Werkstatt">Werkstatt</a></td>
<td>Marc Scheloske</td>
<td>65</td>
<td>744</td>
<td>11,45</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, Journalismus, Sozialwissenschaften</td>
<td>6,63</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fatmike182">fatmike182</a></td>
<td>Michael Horak</td>
<td>160</td>
<td>1562</td>
<td>9,76</td>
<td>Blogger, Chemie</td>
<td>6,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jkuri">jkuri</a></td>
<td>Jürgen Kuri</td>
<td>394</td>
<td>3671</td>
<td>9,32</td>
<td>Journalismus</td>
<td>5,62</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Stollovo">Stollovo</a></td>
<td>Volker Stollorz</td>
<td>12</td>
<td>225</td>
<td>18,75</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>5,43</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JoergR">JoergR</a></td>
<td>Joerg Rings</td>
<td>176</td>
<td>784</td>
<td>4,45</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>4,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cosmos4u">cosmos4u</a></td>
<td>Daniel Fischer</td>
<td>755</td>
<td>3935</td>
<td>5,21</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>4,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Fischblog">Fischblog</a></td>
<td>Lars Fischer</td>
<td>585</td>
<td>2976</td>
<td>5,09</td>
<td>Journalismus, Chemie</td>
<td>4,54</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jeanpol">jeanpol</a></td>
<td>Jean-Pol Martin</td>
<td>203</td>
<td>1088</td>
<td>5,36</td>
<td>Pädagogik, Web 2.0</td>
<td>4,53</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gedankenabfall">gedankenabfall</a></td>
<td>Martin Ballaschk</td>
<td>166</td>
<td>1029</td>
<td>6,20</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>4,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gedankenstuecke">gedankenstuecke</a></td>
<td>Bastian Greshake</td>
<td>646</td>
<td>2662</td>
<td>4,12</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>4,21</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/astefanowitsch">astefanowitsch</a></td>
<td>Anatol Stefanowitsch</td>
<td>220</td>
<td>1339</td>
<td>6,09</td>
<td>Sprachwissenschaft, Professor</td>
<td>4,07</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/digiom">digiom</a></td>
<td>Jana Herwig</td>
<td>714</td>
<td>2799</td>
<td>3,92</td>
<td>Medienwissenschaften, Web 2.0</td>
<td>4,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/denkspuren">denkspuren</a></td>
<td>Dominikus Herzberg</td>
<td>1</td>
<td>51</td>
<td>51,00</td>
<td>Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Professor</td>
<td>4,01</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zoonpolitikon">zoonpolitikon</a></td>
<td>Ali Arbia</td>
<td>205</td>
<td>768</td>
<td>3,75</td>
<td>Politikwissenschaften, Blogger</td>
<td>3,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wmarotzki">wmarotzki</a></td>
<td>Winfried Marotzki</td>
<td>27</td>
<td>306</td>
<td>11,33</td>
<td>Medienpädagogik</td>
<td>3,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/arimue">arimue</a></td>
<td>Alexander Richter</td>
<td>91</td>
<td>453</td>
<td>4,98</td>
<td>Informatik, Web 2.0</td>
<td>3,50</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zerfass">zerfass</a></td>
<td>Ansgar Zerfass</td>
<td>31</td>
<td>1074</td>
<td>34,65</td>
<td>Medienwissenschaft, Professor</td>
<td>3,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dr_meyer">dr_meyer</a></td>
<td>Erik Meyer</td>
<td>44</td>
<td>281</td>
<td>6,39</td>
<td>Politikwissenschaften</td>
<td>3,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/thomaswanhoff">thomaswanhoff</a></td>
<td>thomas wanhoff</td>
<td>606</td>
<td>2032</td>
<td>3,35</td>
<td>Journalismus</td>
<td>3,32</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/acbullinger">acbullinger</a></td>
<td>A. C. Bullinger</td>
<td>84</td>
<td>308</td>
<td>3,67</td>
<td>Wirtschaftsinformatik</td>
<td>3,26</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Philaeus">Philaeus</a></td>
<td>Philipp W.</td>
<td>220</td>
<td>461</td>
<td>2,10</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>3,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JoergFr">JoergFr</a></td>
<td>Jörg Friedrich</td>
<td>141</td>
<td>506</td>
<td>3,59</td>
<td>Philosophie, Meteorologie, Blogger </td>
<td>3,20</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/_tillwe_">_tillwe_</a></td>
<td>Till Westermayer</td>
<td>580</td>
<td>1488</td>
<td>2,57</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>3,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/brembs">brembs</a></td>
<td>Björn Brembs</td>
<td>629</td>
<td>1260</td>
<td>2,00</td>
<td>Neurowissenschaftler, Biologie</td>
<td>2,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/pulegon">pulegon</a></td>
<td>Jörg E.</td>
<td>282</td>
<td>404</td>
<td>1,43</td>
<td>Chemie, Student</td>
<td>2,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/digiwis">digiwis</a></td>
<td>Wenke Bönisch</td>
<td>748</td>
<td>907</td>
<td>1,21</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR, Open Access</td>
<td>2,96</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BLugger">BLugger</a></td>
<td>Beatrice Lugger</td>
<td>563</td>
<td>1271</td>
<td>2,26</td>
<td>Journalismus, Wissenschaftskommunikation</td>
<td>2,95</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/frankwettert">frankwettert</a></td>
<td>Frank Abel</td>
<td>897</td>
<td>1270</td>
<td>1,42</td>
<td>Meteorologie, Blogger</td>
<td>2,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Evo2Me">Evo2Me</a></td>
<td>Dierk Haasis</td>
<td>590</td>
<td>849</td>
<td>1,44</td>
<td>Journalismus, PR</td>
<td>2,93</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Roterhai">Roterhai</a></td>
<td>Sören Schewe</td>
<td>487</td>
<td>517</td>
<td>1,06</td>
<td>Blogger, Biologie</td>
<td>2,86</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/netsociology">netsociology</a></td>
<td>Stephan Humer</td>
<td>101</td>
<td>195</td>
<td>1,93</td>
<td>Soziologie</td>
<td>2,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Anhaeuser">Anhaeuser</a></td>
<td>Marcus Anhäuser</td>
<td>314</td>
<td>793</td>
<td>2,53</td>
<td>Journalismus, Biologie, Blogger</td>
<td>2,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Archivalia_kg">Archivalia_kg</a></td>
<td>Klaus Graf</td>
<td>973</td>
<td>861</td>
<td>0,88</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>2,83</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BlogWissen">BlogWissen</a></td>
<td>Klaus Delueg</td>
<td>54</td>
<td>144</td>
<td>2,67</td>
<td>Blogger</td>
<td>2,78</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/PsychoFritze">PsychoFritze</a></td>
<td>Falk Richter</td>
<td>3963</td>
<td>3811</td>
<td>0,96</td>
<td>Psychologie, Blogger</td>
<td>2,76</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/shofhues">shofhues</a></td>
<td>Sandra Hofhues</td>
<td>232</td>
<td>555</td>
<td>2,39</td>
<td>E-Learning, Pädagogik</td>
<td>2,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/GGuenter_Voss">GGuenter_Voss</a></td>
<td>G. Günter Voß</td>
<td>224</td>
<td>393</td>
<td>1,75</td>
<td>Soziologie, Professor</td>
<td>2,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/AndreasSchepers">AndreasSchepers</a></td>
<td>Andreas Schepers</td>
<td>1474</td>
<td>2424</td>
<td>1,64</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/reinboth">reinboth</a></td>
<td>Christian Reinboth</td>
<td>519</td>
<td>877</td>
<td>1,69</td>
<td>Wirtschaftsinformatik, Blogger</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/rahmstorf">rahmstorf</a></td>
<td>Stefan Rahmstorf</td>
<td>4</td>
<td>237</td>
<td>59,25</td>
<td>Klimawissenschaften, Blogger, Professor</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Lichtecho">Lichtecho</a></td>
<td>Stefan Taube</td>
<td>203</td>
<td>319</td>
<td>1,57</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ChemieEmma">ChemieEmma</a></td>
<td>Paula Schramm</td>
<td>135</td>
<td>283</td>
<td>2,10</td>
<td>Chemie, Bloggerin</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mebner">mebner</a></td>
<td>Martin Ebner</td>
<td>1644</td>
<td>2649</td>
<td>1,61</td>
<td>Medienpädagogik, E-Learning</td>
<td>2,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Dyrnberg">Dyrnberg</a></td>
<td>Christian Dürnberger</td>
<td>161</td>
<td>390</td>
<td>2,42</td>
<td>Philosophie, Kommunikationswissenschaften</td>
<td>2,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/kooptech">kooptech</a></td>
<td>C. Schulzki-Haddouti</td>
<td>837</td>
<td>1832</td>
<td>2,19</td>
<td>Medienwissenschaften, Web 2.0</td>
<td>2,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Exotides">Exotides</a></td>
<td>Ludmila Carone</td>
<td>146</td>
<td>297</td>
<td>2,03</td>
<td>Planetenforschung, Bloggerin</td>
<td>2,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fernschwalbe">fernschwalbe</a></td>
<td>Christina Schwalbe</td>
<td>57</td>
<td>357</td>
<td>6,26</td>
<td>Pädagogik, Medienwissenschaften</td>
<td>2,67</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/susanneplotz">susanneplotz</a></td>
<td>Dr. Susanne Plotz MD</td>
<td>922</td>
<td>1465</td>
<td>1,59</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>2,64</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/nicolakuhrt">nicolakuhrt</a></td>
<td>Nicola Kuhrt</td>
<td>260</td>
<td>568</td>
<td>2,18</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/earl_piggot">earl_piggot</a></td>
<td>Michael Sonnabend</td>
<td>548</td>
<td>732</td>
<td>1,34</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,58</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/KoenigAndreas">KoenigAndreas</a></td>
<td>Andreas König</td>
<td>65</td>
<td>247</td>
<td>3,80</td>
<td>Pädagogogik, Blogger</td>
<td>2,58</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Argent23">Argent23</a></td>
<td>Alexander Knoll</td>
<td>599</td>
<td>685</td>
<td>1,14</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>2,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mfenner">mfenner</a></td>
<td>Martin Fenner</td>
<td>759</td>
<td>1373</td>
<td>1,81</td>
<td>Blogger, Medizin</td>
<td>2,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/diewahrheitat">diewahrheitat</a></td>
<td>Jörg Wipplinger</td>
<td>236</td>
<td>458</td>
<td>1,94</td>
<td>Journalismus, Videoblogger</td>
<td>2,52</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/amphibol">amphibol</a></td>
<td>Gunnar Ries</td>
<td>468</td>
<td>506</td>
<td>1,08</td>
<td>Geowissenschaft, Blogger</td>
<td>2,52</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/astrodicticum">astrodicticum</a></td>
<td>Florian Freistetter</td>
<td>3568</td>
<td>3636</td>
<td>1,02</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>2,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/lingenhoehl">lingenhoehl</a></td>
<td>Daniel Lingenhöhl</td>
<td>350</td>
<td>290</td>
<td>0,83</td>
<td>Journalismus, Geographie</td>
<td>2,43</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dunkelmunkel">dunkelmunkel</a></td>
<td>Christian Spannagel</td>
<td>749</td>
<td>690</td>
<td>0,92</td>
<td>Mathematik, Pädagogik, Professor</td>
<td>2,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/matthiasfromm">matthiasfromm</a></td>
<td>Matthias Fromm</td>
<td>1829</td>
<td>1400</td>
<td>0,77</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/thbernhardt">thbernhardt</a></td>
<td>Thomas Bernhardt</td>
<td>554</td>
<td>912</td>
<td>1,65</td>
<td>E-Learning, Medienpädagogik</td>
<td>2,39</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mjemmer">mjemmer</a></td>
<td>Martin Emmer</td>
<td>118</td>
<td>302</td>
<td>2,56</td>
<td>Kommunikationswissenschaften, Professor</td>
<td>2,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hdzimmermann">hdzimmermann</a></td>
<td>Hans-Dieter Zimmermann</td>
<td>718</td>
<td>1083</td>
<td>1,51</td>
<td>Wirtschaftsinformatik, Blogger</td>
<td>2,37</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Lambo">Lambo</a></td>
<td>Lambert Heller</td>
<td>880</td>
<td>1299</td>
<td>1,48</td>
<td>Bibliothekar </td>
<td>2,35</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/chbeer">chbeer</a></td>
<td>Christian Beer</td>
<td>390</td>
<td>583</td>
<td>1,49</td>
<td>Pädagogik, Blogger</td>
<td>2,35</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zinken">zinken</a></td>
<td>Richard Zinken</td>
<td>640</td>
<td>839</td>
<td>1,31</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/tp_da">tp_da</a></td>
<td>Thomas Pleil</td>
<td>1129</td>
<td>2226</td>
<td>1,97</td>
<td>PR, Journalismus, Professor</td>
<td>2,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mschiefner">mschiefner</a></td>
<td>Mandy Rohs</td>
<td>245</td>
<td>499</td>
<td>2,04</td>
<td>E-Learning, Medienpädagogik</td>
<td>2,32</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/quantenwelt">quantenwelt</a></td>
<td>Joachim Schulz</td>
<td>197</td>
<td>300</td>
<td>1,52</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>2,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/skepticashell">skepticashell</a></td>
<td>Stefan Bruening</td>
<td>231</td>
<td>239</td>
<td>1,03</td>
<td>Blogger</td>
<td>2,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/henningkrause">henningkrause</a></td>
<td>Henning Krause</td>
<td>457</td>
<td>553</td>
<td>1,21</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fxneumann">fxneumann</a></td>
<td>Felix Neumann</td>
<td>778</td>
<td>1004</td>
<td>1,29</td>
<td>Philosophie, Politikwissenschaft</td>
<td>2,22</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MrEnkapsis">MrEnkapsis</a></td>
<td>Sebastian Reusch</td>
<td>1062</td>
<td>455</td>
<td>0,43</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>2,21</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/apreussler">apreussler</a></td>
<td>Annabell Preußler</td>
<td>1544</td>
<td>1644</td>
<td>1,06</td>
<td>Mediendidaktik, Pädagogik, Bloggerin</td>
<td>2,13</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/erklaerfix">erklaerfix</a></td>
<td>Christoph Larssen</td>
<td>105</td>
<td>183</td>
<td>1,74</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR, Biologie</td>
<td>2,11</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Oberhummer">Oberhummer</a></td>
<td>Heinz Oberhummer</td>
<td>111</td>
<td>618</td>
<td>5,57</td>
<td>Physik, Wissenschaft</td>
<td>2,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ragnarh">ragnarh</a></td>
<td>Ragnar Heil</td>
<td>1659</td>
<td>1209</td>
<td>0,73</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/axelmaireder">axelmaireder</a></td>
<td>Axel Maireder</td>
<td>507</td>
<td>874</td>
<td>1,72</td>
<td>Kommunikationswissenschaften</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/GaborPaal">GaborPaal</a></td>
<td>Gabor Paal</td>
<td>26</td>
<td>145</td>
<td>5,58</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/palimpoetikon">palimpoetikon</a></td>
<td>Dagmar Hoffmann</td>
<td>241</td>
<td>192</td>
<td>0,80</td>
<td>Medienwissenschaften</td>
<td>2,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Weltenkreuzer">Weltenkreuzer</a></td>
<td>Nils Müller</td>
<td>279</td>
<td>435</td>
<td>1,56</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>1,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/melgottschalk">melgottschalk</a></td>
<td>Melanie Gottschalk</td>
<td>501</td>
<td>618</td>
<td>1,23</td>
<td>Mediendidaktik</td>
<td>1,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mkerres">mkerres</a></td>
<td>Michael Kerres</td>
<td>1292</td>
<td>2415</td>
<td>1,87</td>
<td>Medienpädagogik, Professor</td>
<td>1,92</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Stirn">Stirn</a></td>
<td>Alexander Stirn</td>
<td>278</td>
<td>495</td>
<td>1,78</td>
<td>Journalismus, Physik, Raumfahrt</td>
<td>1,90</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/axkibe">axkibe</a></td>
<td>Axel Kittenberger</td>
<td>212</td>
<td>211</td>
<td>1,00</td>
<td>Soziologie</td>
<td>1,88</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/sozlog">sozlog</a></td>
<td>Tina Guenther</td>
<td>429</td>
<td>655</td>
<td>1,53</td>
<td>Soziologie</td>
<td>1,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MuellerJung">MuellerJung</a></td>
<td>Joachim Mueller-Jung</td>
<td>932</td>
<td>1100</td>
<td>1,18</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>1,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cyberscientist">cyberscientist</a></td>
<td>Michael Nentwich</td>
<td>93</td>
<td>347</td>
<td>3,73</td>
<td>Kommunikationswissenschaften, Web 2.0</td>
<td>1,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/iSophus">iSophus</a></td>
<td>Robert Dürhager</td>
<td>858</td>
<td>1001</td>
<td>1,17</td>
<td>Philosophie</td>
<td>1,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/R_Koenig">R_Koenig</a></td>
<td>René König</td>
<td>155</td>
<td>164</td>
<td>1,06</td>
<td>Soziologie, Medienwissenschaften</td>
<td>1,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/joeriben">joeriben</a></td>
<td>Benjamin Jörissen</td>
<td>488</td>
<td>812</td>
<td>1,66</td>
<td>Pädagogoik, Web 2.0</td>
<td>1,82</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/peha64">peha64</a></td>
<td>Peter Haber</td>
<td>160</td>
<td>275</td>
<td>1,72</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>1,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/markusdahlem">markusdahlem</a></td>
<td>Markus A. Dahlem</td>
<td>593</td>
<td>590</td>
<td>0,99</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>1,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/andreaskyriacou">andreaskyriacou</a></td>
<td>Andreas Kyriacou</td>
<td>720</td>
<td>658</td>
<td>0,91</td>
<td>Web 2.0, Neurowissenschaften</td>
<td>1,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BlumeEvolution">BlumeEvolution</a></td>
<td>Dr. Michael Blume</td>
<td>2122</td>
<td>1928</td>
<td>0,91</td>
<td>Religionswissenschaften, Blogger</td>
<td>1,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dunjavoos">dunjavoos</a></td>
<td>Dr. med. Dunja Voos</td>
<td>856</td>
<td>697</td>
<td>0,81</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>1,73</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/monimays">monimays</a></td>
<td>Monica Mayer</td>
<td>145</td>
<td>146</td>
<td>1,01</td>
<td>Psychologie, Digital Games</td>
<td>1,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/bescheidwisser">bescheidwisser</a></td>
<td>Tobias Hürter</td>
<td>337</td>
<td>277</td>
<td>0,82</td>
<td>Philosophie, Journalismus, Traumforschung</td>
<td>1,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/weitergen">weitergen</a></td>
<td>WeiterGen</td>
<td>822</td>
<td>944</td>
<td>1,15</td>
<td>Blogger, Biologie</td>
<td>1,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ReinhardKarger">ReinhardKarger</a></td>
<td>Reinhard Karger</td>
<td>973</td>
<td>1075</td>
<td>1,10</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>1,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JorniJorni">JorniJorni</a></td>
<td>Björn Rohles</td>
<td>431</td>
<td>344</td>
<td>0,80</td>
<td>Medienwissenschaften, Blogger</td>
<td>1,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hobohm">hobohm</a></td>
<td>H.-Chr. Hobohm</td>
<td>303</td>
<td>470</td>
<td>1,55</td>
<td>Bibliothekswissenschaft, Professor</td>
<td>1,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/pikarl">pikarl</a></td>
<td>Karl Urban</td>
<td>589</td>
<td>366</td>
<td>0,62</td>
<td>Journalismus, Geowissenschaften</td>
<td>1,64</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/rleinf">rleinf</a></td>
<td>Reinhold Leinfelder</td>
<td>86</td>
<td>96</td>
<td>1,12</td>
<td>Paläontologie, Geologie, Blogger</td>
<td>1,62</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ckatzenbach">ckatzenbach</a></td>
<td>Christian Katzenbach</td>
<td>507</td>
<td>279</td>
<td>0,55</td>
<td>Kommunikationswissenschaften</td>
<td>1,56</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mmatting">mmatting</a></td>
<td>Matthias Matting</td>
<td>170</td>
<td>475</td>
<td>2,79</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,46</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/moskaliuk">moskaliuk</a></td>
<td>Johannes Moskaliuk</td>
<td>1025</td>
<td>1114</td>
<td>1,09</td>
<td>Psychologie</td>
<td>1,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gophi">gophi</a></td>
<td>Jana Hochberg</td>
<td>867</td>
<td>925</td>
<td>1,07</td>
<td>Pädagogik</td>
<td>1,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/tre_bol">tre_bol</a></td>
<td>Antje Findeklee</td>
<td>220</td>
<td>133</td>
<td>0,60</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,39</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mayrberger">mayrberger</a></td>
<td>Kerstin Mayrberger</td>
<td>174</td>
<td>517</td>
<td>2,97</td>
<td>Medienpädagogik</td>
<td>1,36</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/St_Matthiesen">St_Matthiesen</a></td>
<td>Stephan Matthiesen</td>
<td>247</td>
<td>103</td>
<td>0,42</td>
<td>Physik, Journalismus</td>
<td>1,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UlrikeGebhardt">UlrikeGebhardt</a></td>
<td>Ulrike Gebhardt</td>
<td>214</td>
<td>87</td>
<td>0,41</td>
<td>Journalismus, Biowissenschaften</td>
<td>1,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dolechner">dolechner</a></td>
<td>Doris Lechner</td>
<td>181</td>
<td>75</td>
<td>0,41</td>
<td>Geschichte</td>
<td>1,31</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wanhoffswissen">wanhoffswissen</a></td>
<td>thomas wanhoff</td>
<td>111</td>
<td>281</td>
<td>2,53</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/annetteless">annetteless</a></td>
<td>Annette Leßmöllmann</td>
<td>162</td>
<td>410</td>
<td>2,53</td>
<td>Wissenschaftsjournalismus, Professorin</td>
<td>1,14</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/J_SCH">J_SCH</a></td>
<td>Jan Schmirmund</td>
<td>301</td>
<td>338</td>
<td>1,12</td>
<td>Sozialwissenschaften </td>
<td>1,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/berndweiss">berndweiss</a></td>
<td>Bernd Weiss</td>
<td>343</td>
<td>344</td>
<td>1,00</td>
<td>Soziologie, Statistik, Empirische Sozialforschung</td>
<td>1,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/lorenzlm">lorenzlm</a></td>
<td>Lorenz Lorenz-Meyer</td>
<td>241</td>
<td>618</td>
<td>2,56</td>
<td>Journalismus, Multi-Media, Professor</td>
<td>1,07</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/InnoKomm">InnoKomm</a></td>
<td>Alexander Gerber</td>
<td>154</td>
<td>266</td>
<td>1,73</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>1,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mstoll">mstoll</a></td>
<td>Prof. Michael Stoll</td>
<td>338</td>
<td>623</td>
<td>1,84</td>
<td>Design, Professpr</td>
<td>1,02</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ukor">ukor</a></td>
<td>Ulrich Kortenkamp</td>
<td>206</td>
<td>187</td>
<td>0,91</td>
<td>Mathematik</td>
<td>1,01</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/olchemist">olchemist</a></td>
<td>Oliver Schuster</td>
<td>31</td>
<td>54</td>
<td>1,74</td>
<td>Chemie</td>
<td>1,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/yoavsapir">yoavsapir</a></td>
<td>Yoav Sapir</td>
<td>12</td>
<td>71</td>
<td>5,92</td>
<td>Kulturwissenschaften, Blogger</td>
<td>1,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cmetzner">cmetzner</a></td>
<td>Claus Metzner</td>
<td>174</td>
<td>206</td>
<td>1,18</td>
<td>Physik</td>
<td>0,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/herrmeyer">herrmeyer</a></td>
<td>Torsten Meyer</td>
<td>839</td>
<td>714</td>
<td>0,85</td>
<td>Kunst, Design, Professor</td>
<td>0,96</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/scyliorhinus">scyliorhinus</a></td>
<td>Anke Bebber</td>
<td>15</td>
<td>60</td>
<td>4,00</td>
<td>Geologie, Bloggerin</td>
<td>0,95</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ClaudiaKaiser">ClaudiaKaiser</a></td>
<td>Claudia Kaiser</td>
<td>61</td>
<td>123</td>
<td>2,02</td>
<td>Chemie, Bloggerin</td>
<td>0,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/LarsAlberth">LarsAlberth</a></td>
<td>LarsAlberth</td>
<td>50</td>
<td>72</td>
<td>1,44</td>
<td>Soziologie</td>
<td>0,89</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/simoneschmid">simoneschmid</a></td>
<td>Simone Schmid</td>
<td>83</td>
<td>188</td>
<td>2,27</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/meszner">meszner</a></td>
<td>Daniel Meßner</td>
<td>66</td>
<td>124</td>
<td>1,88</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/formbar">formbar</a></td>
<td>Alf Köhn</td>
<td>79</td>
<td>53</td>
<td>0,67</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>0,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zeittaucher">zeittaucher</a></td>
<td>Christian Jung</td>
<td>483</td>
<td>334</td>
<td>0,69</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/birtef">birtef</a></td>
<td>Birte Fritsche</td>
<td>278</td>
<td>291</td>
<td>1,05</td>
<td>Pädagogik, Web 2.0</td>
<td>0,83</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ingehuesgen">ingehuesgen</a></td>
<td>Inge Hüsgen</td>
<td>158</td>
<td>223</td>
<td>1,41</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jenskube">jenskube</a></td>
<td>Jens Kube</td>
<td>28</td>
<td>43</td>
<td>1,54</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,80</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/yaho007">yaho007</a></td>
<td>Jan Hodel</td>
<td>35</td>
<td>47</td>
<td>1,34</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,80</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Pharmabiologe">Pharmabiologe</a></td>
<td>Dr. Mirko Bayer</td>
<td>1964</td>
<td>1028</td>
<td>0,52</td>
<td>Pharmazie, Blogger</td>
<td>0,76</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TwitReinhard">TwitReinhard</a></td>
<td>Reinhard Kargl (D)</td>
<td>88</td>
<td>39</td>
<td>0,44</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/untenistoben">untenistoben</a></td>
<td>Christian Rapp</td>
<td>218</td>
<td>99</td>
<td>0,45</td>
<td>Wissenschaftskommunikation</td>
<td>0,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jowinal">jowinal</a></td>
<td>Giovanni</td>
<td>70</td>
<td>120</td>
<td>1,71</td>
<td>Medienwissenschaft, Student</td>
<td>0,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/APosenau">APosenau</a></td>
<td>Andre Posenau</td>
<td>114</td>
<td>98</td>
<td>0,86</td>
<td>Sprachwissenschaften, Blogger</td>
<td>0,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/itsnotscience">itsnotscience</a></td>
<td>Boris Hänßler</td>
<td>304</td>
<td>199</td>
<td>0,65</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,63</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/libraun">libraun</a></td>
<td>Lilith Braun</td>
<td>148</td>
<td>137</td>
<td>0,93</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>0,61</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ups1974">ups1974</a></td>
<td>Ulrich Pontes</td>
<td>139</td>
<td>101</td>
<td>0,73</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,61</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/retouschneider">retouschneider</a></td>
<td>Reto U. Schneider</td>
<td>74</td>
<td>128</td>
<td>1,73</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dustbubble">dustbubble</a></td>
<td>Mierk Schwabe</td>
<td>265</td>
<td>133</td>
<td>0,50</td>
<td>Physik, Bloggerin</td>
<td>0,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/philipphummel">philipphummel</a></td>
<td>Philipp Hummel</td>
<td>152</td>
<td>22</td>
<td>0,14</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zeilenwechsel">zeilenwechsel</a></td>
<td>Christoph Baechtle</td>
<td>23</td>
<td>43</td>
<td>1,87</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MLoeffelholz">MLoeffelholz</a></td>
<td>Martin Löffelholz</td>
<td>4</td>
<td>35</td>
<td>8,75</td>
<td>Medienwissenschaften, Professor</td>
<td>0,53</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/SciMSblog">SciMSblog</a></td>
<td>Ulrike Brandt-Bohne / Felix Bohne</td>
<td>1990</td>
<td>471</td>
<td>0,24</td>
<td>Biologie, Journalismus</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/P_Illinger">P_Illinger</a></td>
<td>Patrick Illinger</td>
<td>66</td>
<td>34</td>
<td>0,52</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/CathleenSarti">CathleenSarti</a></td>
<td>Cathleen Sarti</td>
<td>56</td>
<td>39</td>
<td>0,70</td>
<td>Geschichte, Bloggerin</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Atwasi_de">Atwasi_de</a></td>
<td>Ole Sumfleth</td>
<td>139</td>
<td>72</td>
<td>0,52</td>
<td>Geowissenschaft, Blogger</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/docMario_">docMario_</a></td>
<td>Mario Schubert</td>
<td>38</td>
<td>20</td>
<td>0,53</td>
<td>Medizin</td>
<td>0,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Antorot">Antorot</a></td>
<td>Antonia Rötger</td>
<td>71</td>
<td>36</td>
<td>0,51</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, Physik</td>
<td>0,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/nikwalter">nikwalter</a></td>
<td>Nik Walter</td>
<td>69</td>
<td>39</td>
<td>0,57</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>0,41</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/bildungswissen">bildungswissen</a></td>
<td>Heinz Reinders</td>
<td>114</td>
<td>105</td>
<td>0,92</td>
<td>Pädagogik, Bildungsforschung, Professor</td>
<td>0,40</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BioloGabi">BioloGabi</a></td>
<td>Gabi Warnke</td>
<td>154</td>
<td>39</td>
<td>0,25</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,40</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UBrandtBohne">UBrandtBohne</a></td>
<td>Ulrike Brandt-Bohne</td>
<td>260</td>
<td>127</td>
<td>0,49</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,37</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mkuhar">mkuhar</a></td>
<td>Manuela Kuhar</td>
<td>93</td>
<td>28</td>
<td>0,30</td>
<td>Physik, Journalismus</td>
<td>0,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/leaubine">leaubine</a></td>
<td>Henning Lobin</td>
<td>25</td>
<td>60</td>
<td>2,40</td>
<td>Sprachwissenschaften, Professor</td>
<td>0,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HolgerHettwer">HolgerHettwer</a></td>
<td>Holger Hettwer</td>
<td>150</td>
<td>148</td>
<td>0,99</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,20</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/heissmann">heissmann</a></td>
<td>Nicole Heissmann</td>
<td>45</td>
<td>57</td>
<td>1,27</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,17</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/vicari">vicari</a></td>
<td>Jakob J. E. Vicari</td>
<td>170</td>
<td>147</td>
<td>0,86</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,17</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/skarbonat">skarbonat</a></td>
<td>Sascha Karberg</td>
<td>106</td>
<td>58</td>
<td>0,55</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,14</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hannocharisius">hannocharisius</a></td>
<td>Hanno Charisius</td>
<td>222</td>
<td>90</td>
<td>0,41</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,11</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/frebuh">frebuh</a></td>
<td>frebuh</td>
<td>75</td>
<td>18</td>
<td>0,24</td>
<td>Journalismus, Biochemie</td>
<td>0,10</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/drrs">drrs</a></td>
<td>Dr. Rüdiger Schacht</td>
<td>398</td>
<td>101</td>
<td>0,25</td>
<td>Journalismus, Meeresgeologie</td>
<td>0,10</td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung: Ich weiß, daß auf der Liste noch dutzende Forscher und Wissenschaftsjournalisten fehlen. Deshalb benötige ich ja eben Eure Hilfe, um einen möglichst umfassenden Datensatz zusammenzustellen. Alle Twitterer, die bislang nicht berücksichtigt sind, bitte ich um Verzeihung. Die obige Liste wird nicht ergänzt, sondern bildet eben den heutigen Stand ab. In ein paar Wochen publiziere ich eine aktualisierte und dann ergänzte Liste.</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1478" class="footnote">Die Ergebnisse der Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 veröffentlicht. Die Studie selbst wird von mir selbst durchgeführt und finanziert. Es sind keine externen Forschungsinstitute oder Universitäten beteiligt.</li><li id="footnote_1_1478" class="footnote">Und bis Ergebnisse verkündbar sind dauert es noch ein bißchen. Allen Zahlenfreaks kann ich nur verraten, daß der &#8222;durchschnittliche Wissenschaftstwitterer&#8220; 424 Friends und 704 Follower hat. Und der Twitterer mit der längsten Twittergeschichte ist Thomas Wanhoff. Der ist seit dem 28.11.2006 dabei. Insofern ist Thomas wirklich ein Early Adopter.</li><li id="footnote_2_1478" class="footnote">Insofern schließt die Studie und die Datenerhebung an meine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/06/sciencetwitter-twitternde-wissenschaftler-062009/" >Twitter-Rankings aus dem Wissenschafts-Café</a> aus dem Jahr 2009 an.</li><li id="footnote_3_1478" class="footnote">Zum Authority-Wert: Accounts mit vielen &#8222;Followern&#8220; werden natürlich tendenziell höher bewertet, als solche mit wenigen. Gleichzeitig spielt bei der Berechnung aber auch die Anzahl der &#8222;Friends&#8220; eine Rolle, ebenso die Frage, wie häufig ein Twitteraccount gelistet ist. Ebenso fließt ein Aktivitätsfaktor mit ein (wer nur alle Jubeljahre twittert wird bspw. abgewertet). Mein Ziel ist es, mit dem Authority-Wert halbwegs abzubilden, wer bei Twitter viel Beachtung findet. Wobei es halt auch nur Zahlen sind und mir ehrlicherweise nur die Daten zur Verfügung stehen, die eine automatisierte Abfrage des öffentlichen Twitterprofils liefert.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/">Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Nomenklatur 2.0 » Auf der Namenssuche für Fossilien &#124; Werkstattnotiz XXXVIII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 16:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/21/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da sage noch einer, die Blogosphäre sei ein hoffnungslos selbstreferentielles Getratsche! Alle Skeptiker, die beharrlich behaupten, die Blogger seien sich selbst genug und hätten schon längst den Bezug zur Offline-Welt verloren, seien hiermit aufgefordert, sofort auf die Website von Björn Kröger zu surfen! Spekulationen, über neue Suchalgorithmen von Google oder den nächsten Hype des Internetmarketings, ... <a title="Nomenklatur 2.0 » Auf der Namenssuche für Fossilien &#124; Werkstattnotiz XXXVIII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/" aria-label="Mehr Informationen über Nomenklatur 2.0 » Auf der Namenssuche für Fossilien &#124; Werkstattnotiz XXXVIII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/">Nomenklatur 2.0 » Auf der Namenssuche für Fossilien | Werkstattnotiz XXXVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da sage noch einer, die Blogosphäre sei ein hoffnungslos selbstreferentielles Getratsche! Alle Skeptiker, die beharrlich behaupten, die Blogger seien sich selbst genug und hätten schon längst den Bezug zur Offline-Welt verloren, seien hiermit aufgefordert, sofort auf die Website von Björn Kröger zu surfen!</strong></p>
<p>Spekulationen, über neue Suchalgorithmen von Google oder den nächsten Hype des Internetmarketings, sucht man auf Björns Blog &quot;tiefes leben&quot; ohnehin vergebens. Kein Wunder, schließlich ist Björn mit einem Doktortitel ausgezeichnet, der ihn als einen versierten Paläontologen ausweist. Und seit kurzer Zeit bringt Björn die umfangreiche Fossiliensammlung des &quot;<a href="http://www.nrm.se/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Naturhistoriska Riksmuseet</a>&quot; in Stockholm auf Vordermann.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/#footnote_0_141" id="identifier_0_141" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hey Martina, hast Du dir die Sammlung schonmal bekuckt?  Vielleicht ja mal Anla&szlig; f&uuml;r eine Wochenendunternehmung? Und wenn Du dich vorher anmeldest, gibt Dir Bj&ouml;rn vielleicht ja auch ne kurze exklusive F&uuml;hrung?! ;-) ">1</a></p>
<p><strong>Wann darf man schon mal 500 Millionen Jahre alte Fossilien &quot;taufen&quot;?</strong></p>
<p>Vorrangig handelt es sich offenbar um Stücke, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf der Insel Öland gefunden wurden. Allerdings hatte sich aus verschiedenen Gründen noch niemand die Mühe gemacht, alle Fossilien eingehend zu sichten, zu bewerten und zu beschreiben. Die meisten Fundstücke sind &#8211; wie Björn schreibt &#8211; einem gewissen Gerhard Holm und seiner Frau zu verdanken, allerdings sind diese Funde kaum wissenschaftlich erschlossen. </p>
<blockquote>
<p>Er [Gerhard Holm] hat dort nun auch viele Cephalopoden gesammelt. Selbst hat er nur ganz wenig zu diesen Stücken veröffentlicht, vor mehr als hundert Jahren. Seitdem wurden nur ganz wenige von den tausenden Stücken bearbeitet und beschrieben. 1990 hat einmal ein armer Brite eine dicke Doktorarbeit darüber verfasst, die Arbeit jedoch nie veröffentlicht. Dabei sind die Stücke extrem wichtig. [<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/die-haspel/allgemein/2007-11-15/pusten-mit-synthesys" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Quelle</em></a>]</p>
</blockquote>
<p>Nun aber sitzt Björn gerade über diesen tollen Fossilien und muß bzw. darf auch einige Stücke erstmals benennen. Und genau dafür sucht er aktuell noch ein wenig Unterstützung:</p>
<blockquote>
<p>Diese Tage bin ich dabei, bisher unbekannte Nautiloideen zu beschreiben die zu den absolut ältesten ihrer Ordnung gehören. Die Dinger nennen sich Oncoceraten und kommen alle aus einer Kalkschicht aus dem Norden der Insel Öland die genau 471 Millionen Jahre alt ist und sehen ganz schön aus. [<a href="http://www.tiefes-leben.de/2007/11/20/namen-gesucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Quelle</em></a>]</p>
</blockquote>
<p>Denn inzwischen gehen ihm schon die Namen aus: wer also Ideen hat oder Anregungen, wie diese Nautilodeen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/#footnote_1_141" id="identifier_1_141" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sie stammen aus der Endphase des Kambriums, also von vor 500 Millionen Jahren. Und die Nautiloideen &ndash; so habe ich mich schlau gemacht &ndash; z&auml;hlen zur Klasse der Kopff&uuml;&szlig;er, mehr Info hier bei Wikipedia.">2</a> denn &quot;getauft&quot; werden sollen, hat jetzt die vermutlich ziemlich einzigartige Gelegenheit dazu, sich einzubringen. Also: schnell rüber zu Björn und spart nicht mit Vorschlägen! So ein Angebot kommt auch in Zeiten der Wissenschaft 2.0 nicht so schnell wieder!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Links zu Björns aktueller Tätigkeit:</em></p>
<ul>
<li>Kröger, Björn: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/die-haspel/allgemein/2007-11-15/pusten-mit-synthesys" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pusten mit Synthesys</a>, in: wissenslogs, 15.11.2007</li>
<li>Kröger, Björn: <a href="http://www.tiefes-leben.de/2007/11/20/namen-gesucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Namen gesucht</a>, in: tiefes leben, 20.11.2007</li>
</ul>
<ul>
<li>Website des &quot;<a href="http://www.nrm.se/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Naturhistoriska Riksmuseet</a>&quot; in Stockholm</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_141" class="footnote">Hey Martina, hast Du dir die Sammlung schonmal bekuckt?  Vielleicht ja mal Anlaß für eine Wochenendunternehmung? Und wenn Du dich vorher anmeldest, gibt Dir Björn vielleicht ja auch ne kurze exklusive Führung?! ;-) </li><li id="footnote_1_141" class="footnote">Sie stammen aus der Endphase des Kambriums, also von vor 500 Millionen Jahren. Und die Nautiloideen &#8211; so habe ich mich schlau gemacht &#8211; zählen zur Klasse der Kopffüßer, mehr Info <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perlboote" target="_blank"  rel="noopener noreferrer">hier bei Wikipedia</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/nomenklatur-20-auf-der-namenssuche-fuer-fossilien-werkstattnotiz-xxxviii/">Nomenklatur 2.0 » Auf der Namenssuche für Fossilien | Werkstattnotiz XXXVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hütet Euch vor der Eindeutigkeit der Zahlen » Weshalb Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind &#124; Werkstattnotiz LXXXXVII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 12:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=317</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zahlen, Statistiken und Schaubilder sind etwas wunderbares. Wie angenehm ist es doch, wenn man komplexe soziale Phänomene auf anschauliche Weise abbilden kann? Wie gut fühlt es sich an, wenn man mit einigen eindeutigen Zahlen seine Behauptungen untermauern kann? Denn: Wie hat George W. Bush seine Arbeit gemacht? &#8211; Schlecht! (Das sagen 77% aller Bundesbürger.)1 Oder: ... <a title="Hütet Euch vor der Eindeutigkeit der Zahlen » Weshalb Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind &#124; Werkstattnotiz LXXXXVII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/" aria-label="Mehr Informationen über Hütet Euch vor der Eindeutigkeit der Zahlen » Weshalb Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind &#124; Werkstattnotiz LXXXXVII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/">Hütet Euch vor der Eindeutigkeit der Zahlen » Weshalb Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind | Werkstattnotiz LXXXXVII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" style="float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Abacus_01.jpg" alt="Abacus" width="220" height="197" /><strong>Zahlen, Statistiken und Schaubilder sind etwas wunderbares. Wie angenehm ist es doch, wenn man komplexe soziale Phänomene auf anschauliche Weise abbilden kann? Wie gut fühlt es sich an, wenn man mit einigen eindeutigen Zahlen seine Behauptungen untermauern kann?</strong></p>
<p>Denn:</p>
<p><em>Wie hat George W. Bush seine Arbeit gemacht?</em> &#8211; <strong>Schlecht! </strong><span style="color: #808080;">(Das sagen 77% aller Bundesbürger.)</span><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/#footnote_0_317" id="identifier_0_317" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: Emnid, 11.06.2008">1</a></p>
<p>Oder:</p>
<p><em>Spielt der Aberglaube um den &#8222;Freitag, den 13.&#8220; im Alltag eine Rolle? </em> &#8211; <strong>Nein!</strong> <span style="color: #808080;">(Nur knapp 18% geben zur Auskunft, daß Ihnen an diesem Datum &#8222;mulmig&#8220; sei.)</span><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/#footnote_1_317" id="identifier_1_317" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: GfK im Auftrag der Apotheken-Umschau, 10.06.2008">2</a></p>
<h4><span class="pullquote_left">Die gesamte demoskopische Branche lebt von dem Bedürfnis nach eindeutigen Zahlen, die uns die Welt erklären.</span></h4>
<p>Ein ganze Branche &#8211; das Volk der Demoskopen &#8211; lebt von diesem Wunsch, diesem tiefsitzenden Bedürfnis nach Zahlen, die uns die Welt vielleicht nicht ganz erklären, aber so zumindest ein Stückchen eindeutiger und handhabbar machen.</p>
<p>Dabei ist klar, daß ein bloßer Zahlenwert für sich allein genommen, kaum eine Aussagekraft hat &#8211; es kommt darauf an, daß die Werte eingeordnet und &#8222;verstanden&#8220; werden.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/#footnote_2_317" id="identifier_2_317" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;brigens: Nat&uuml;rlich treffen solche Einw&auml;nde auch Rankings &ndash; wie etwa die Wissenschaftsblog-Charts. Allerdings kommt es m.E. eben darauf an, da&szlig; klar kommuniziert wird, wo die Grenzen der Zahlen bzw. Rankings liegen. F&uuml;r die Wissenschaftsblog-Charts habe ich jeweils im Vorfeld explizit betont, da&szlig; Technorati-Werte kein (!) Qualit&auml;tsmerkmal sind!">3</a> Und daß statistische Erhebungen ein schwieriges Geschäft sind, versteht sich ohnehin von selbst.</p>
<p><strong>Mißtraut den Zahlenfreaks!</strong></p>
<p>Nun gibt es für alle Skeptiker, die all die bunten Zahlen und Schaubilder ohnehin zum Teufel wünschen, neue Argumente. Und das aus vollkommen unverdächtiger Ecke:  eine aktuelle Studie der &#8222;<a href="http://www.mathunion.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">International Mathematical Union (IMU)</a>&#8220; macht darauf aufmerksam, daß wir der Aussagekraft von Zahlen nicht ohne weiteres Vertrauen sollten.</p>
<p>Nun gut, die erste populäre Kernthese aus der Pressemitteilung, gehört eher in die Kategorie Binsenweisheiten:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Statistics are not more accurate when they are improperly used; statistics can mislead when they are misused or misunderstood.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Um ehrlich zu sein, hätte ich das auch so gewußt. Aber nett, daß gerade die Mathematiker explizit darauf hinweisen, daß Statistiken irreführend sein können und sie anderen Darstellungen/Beschreibungen keineswegs überlegen sind, da sie u.a. viele handwerkliche Fehlerquellen beherbergen.</p>
<p><strong>Wie beziffert man Forschungsqualität?</strong></p>
<p>Allerdings ist der Bericht dennoch sehr bemerkenswert, denn die Mathematiker hatten sich mit den statistischen Bewertungen von Forschungsleistungen befasst. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Kenngrößen wie dem &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impact_Factor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Impact Factor</a>&#8222;, der die Zitationsrate von Fachartikeln beziffert und ein wesentliches Kriterium für die &#8222;Forschungsleistung&#8220; oder schlicht Qualität von Wissenschaft darstellt.</p>
<p>Und hier kommt das Paper zu folgendem Ergebnis:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>The objectivity of citations is illusory because the meaning of citations is not well-understood. A citation&#8217;s meaning can be very far from &#8222;impact&#8220;.</li>
<li>While having a single number to judge quality is indeed simple, it can lead to a shallow under-standing of something as complicated as research.</li>
</ul>
</blockquote>
<h4><span class="pullquote">Die Fixierung auf Konstrukte wie den &#8222;Impact Factor&#8220; ist irreführend!</span></h4>
<p>Auch keine Erkenntnisse, die man nicht vorher gehabt hätte. Aber die Feststellungen, daß</p>
<ol>
<li>die Messung und Addition von schlichten &#8222;Zitaten&#8220; nicht unbedingt mit Relevanz gleichzusetzen ist; daß es eben darauf ankommt, &#8222;wie&#8220; zitiert wird und nicht nur die Häufigkeit von Verweisen zählt und</li>
<li>die Reduzierung von Forschungsleistungen auf eine einzige Zahl zu einfach und oberflächlich ist. Und man der Komplexität von Wissenschaft mit einer einzigen Kennziffer niemals beikommt,</li>
</ol>
<p>diese Feststellungen sind doch lobenswert.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/#footnote_3_317" id="identifier_3_317" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Denn im Grunde ist der &bdquo;Impact Factor&ldquo; wenig anderes als die &bdquo;Page Impression&ldquo; der Wissenschaft. Die ausschlie&szlig;liche Fixierung auf diese Me&szlig;gr&ouml;&szlig;e verstellt den Blick auf andere Zusammenh&auml;nge, f&uuml;hrt zu unerw&uuml;nschten Effekten und &bdquo;verzerrt&ldquo; das Bild&hellip;">4</a></p>
<p><strong>Pflichtlektüre für die &#8222;Wissenschaftsvermesser&#8220;!</strong></p>
<p>Ich möchte bitte, daß all die Herrschaften bei DFG und anderen Leistungsbemessungs-Institutionen diesen Bericht lesen und ihre Qualitätskriterien überdenken.</p>
<p>Und noch ein letzter Satz ist natürlich wunderbar &#8211; und er ist Wasser auf die Mühlen eines jeden Sozialwissenschaftlers, die sich ständig den Vorwürfen gegenübersehen, ihre Disziplin sei doch so wenig handfest und man habe keine verläßlichen Größen und Zahlen und überhaupt. Also, herhören liebe Ingenieure und Naturwissenschaftler:</p>
<blockquote>
<ul>
<li><strong>Numbers are not inherently superior to sound judgments.</strong></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Gut gebrüllt, liebe Mathematiker! Danke!</p>
<div class="links_kurz"><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li>International Mathematical Union: &#8222;Citation Statistics Report&#8220; (<a href="http://www.mathunion.org/fileadmin/IMU/Report/CitationStatistics.pdf">PDF</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Lektüretipps:</strong></p>
<ul>
<li>Rumsey, Deborah: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3527701087?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3527701087">Statistik für Dummies: Grundlagen der Statistik</a>.</li>
<li>Krämer, Walter: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492230385?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3492230385">So lügt man mit Statistik</a></li>
<li>Beck-Bornholdt, Hans-Peter &amp; Dubben, Hans-Hermann: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621967?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3499621967">Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken</a>.</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Statistik">Statistik</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Impact+Factor">Impact Factor</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_317" class="footnote">Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/pm/13399/1208748/n24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid</a>, 11.06.2008</li><li id="footnote_1_317" class="footnote">Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/pm/52678/1207723/wort_und_bild_apotheken_umschau?search=umfrage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GfK im Auftrag der Apotheken-Umschau</a>, 10.06.2008</li><li id="footnote_2_317" class="footnote">Übrigens: Natürlich treffen solche Einwände auch Rankings &#8211; wie etwa die <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/05/wissenschaftsblog-charts-052008/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftsblog-Charts</a>. Allerdings kommt es m.E. eben darauf an, daß klar kommuniziert wird, wo die Grenzen der Zahlen bzw. Rankings liegen. Für die Wissenschaftsblog-Charts habe ich jeweils im Vorfeld explizit betont, daß Technorati-Werte kein (!) Qualitätsmerkmal sind!</li><li id="footnote_3_317" class="footnote">Denn im Grunde ist der &#8222;Impact Factor&#8220; wenig anderes als die &#8222;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/12/arbeitsgemeinschaft-social-media-ruestzeug-fuer-die-vermessung-der-blogosphaere-werkstattnotiz-lxxxxvi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Page Impression</a>&#8220; der Wissenschaft. Die ausschließliche Fixierung auf diese Meßgröße verstellt den Blick auf andere Zusammenhänge, führt zu unerwünschten Effekten und &#8222;verzerrt&#8220; das Bild&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/huetet-euch-vor-der-eindeutigkeit-der-zahlen-weshalb-statistiken-mit-vorsicht-zu-geniessen-sind-werkstattnotiz-lxxxxvii/">Hütet Euch vor der Eindeutigkeit der Zahlen » Weshalb Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind | Werkstattnotiz LXXXXVII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Von Bienen, Bären und Menschen &#124; Fund- &#038; Lesestücke 01</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 13:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt ja immer wieder was zu lernen. Besonders wenn man sich ansieht, was da draußen so kreucht und fleucht. In der Tierwelt gibt es noch so viele Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, die wir noch lange nicht verstanden haben. In den letzten Tagen sind auf meinen Schreibtisch folgende drei Meldungen bzw. Studien gelandet, die ich ... <a title="Von Bienen, Bären und Menschen &#124; Fund- &#038; Lesestücke 01" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/" aria-label="Mehr Informationen über Von Bienen, Bären und Menschen &#124; Fund- &#038; Lesestücke 01">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/">Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ja immer wieder was zu lernen. Besonders wenn man sich ansieht, was da draußen so kreucht und fleucht. In der Tierwelt gibt es noch so viele Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, die wir noch lange nicht verstanden haben.</p>
<p>In den letzten Tagen sind auf meinen Schreibtisch folgende drei Meldungen bzw. Studien gelandet, die ich Euch kurz vorstellen und kommentieren möchte.</p>
<p class="zwischenueberschrift">Alles Hirnchemie: Der Charakter der Bienen</p>
<p><strong>Wenn Forscher irgendwelche Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und beispielsweise Menschenaffen herausfinden, dann ist das zwar hochinteressant, insgesamt aber doch irgendwie nachvollziehbar. Es ist halt doch die nahe Verwandtschaft.</strong></p>
<p>Wie sieht es aber aus, wenn uns Ähnlichkeiten zu Insekten unterstellt werden? Ist das irritierend oder doch umso mehr faszinierend? <a href="”http://www.life.illinois.edu/robinson/”">Bienenforscher von der Universität Illinois</a> haben jetzt die Ergebnisse einer Studie publiziert, in der sie einerseits zwei Haupttypen unter den Bienen identifiziert haben, die sich im Hinblick auf die Neugierde deutlich unterscheiden (die eine Gruppe ist absolut neugierig und abenteuerlustig, die andere Gruppe ist auf Sicherheit bedacht und scheut Ausflüge ins Unbekannte).</p>
<p>Andererseits haben die Forscher diese Verhaltensmuster auf unterschiedliche Genaktivitätsmuster bzw. die Hirnchemie der Bienen zurückgeführt (sind genügend Katecholamine vorhanden, so sind die Bienen neugierig, blockiert man diese &#8211; etwa durch Fütterung von Dopaminblockern &#8211; so verändert sich das Bienenverhalten in Richtung Vorsicht/Passivität). Und damit ähneln sie uns Menschen.</p>
<ul>
<li>Mehr dazu hier im Text bei science.orf: <a href="http://science.orf.at/stories/1695613/">Auch Bienen haben Persönlichkeit</a></li>
<li>Und hier die Studie bei Science: <a href="http://www.sciencemag.org/content/335/6073/1225.abstract">“Molecular Determinants of Scouting Behavior in Honeybees&#8220;</a>, Science, Vol. 335 no. 6073 pp. 1225-1228, DOI: 10.1126/science.1213962</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="zwischenueberschrift">Bäriger Gesundheitsschlaf</p>
<p><strong>Der Winterschlaf von Bären steckt noch voller Geheimnisse: Wie schaffen es die zotteligen Kerls so lange zu pennen und nicht aufs Klo zu müssen? Wie funktioniert das überhaupt mit dem Schlaf und der Physiologie währenddessen? Und welche Tricks haben die Bären sonst noch auf Lager, die sie für den monatelangen Rückzug in ihr Winterlager befähigt? US-Zoologen haben jetzt eine spannende Entdeckung gemacht&#8230;</strong></p>
<p><span class="initial">S</span>chwarz- und Braunbären verschlafen fast das halbe Jahr: 4-6 Monate dauert der Winterschlaf, für den sie sich im Herbst ordentlich Speck anfressen. Während des Schlafs werden alle Körperfunktionen (das ist bekannt) auf ein Mindestmaß gesenkt. Dafür ist v.a. ein Protein mit der Bezeichnung Hibernation Induction Trigger (HIT) verantwortlich. Jetzt haben Forscher der Uni Minnesota etwas interessantes entdeckt: seit einiger Zeit stellten die Bärenexperten bei Beobachtungen von Schwarzbären fest, daß diese teilweise mit erheblichen Wunden im Herbst in den Winterschlaf gingen, im Frühjahr aber vollkommen unversehrt aus ihrer Höhle krabbeln.</p>
<p>An 14 Schwarzbären haben die Wissenschaftler das nun nochmal getestet. Sie haben den Bären kleine und größere Schnitte zugefügt und nach 2-3 Monate nachgesehen &#8211; die Schnitte und Stiche waren quasi ohne Narbenbildung verschwunden. Das ist umso erstaunlicher, als eigentlich bei verringertem Stoffwechsel die Wundheilung langsamer ablaufen sollte. Die Forscher schreiben:</p>
<blockquote><p>&#8222;These healing abilities of hibernating black bears are a clear survival advantage to animals injured before or during denning.&#8220;</p></blockquote>
<p>Coole Sache, doch wie machen die Bären das? Es bleibt also noch einiges zu erforschen.</p>
<ul>
<li>Studie: Paul A. IAIZZO, Timothy G. LASKE, Henry J. HARLOW, Carolyn B. McCLAY, David L. GARSHELIS (2012), <a  href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1749-4877.2012.00275.x/abstract">Wound healing during hibernation by black bears (Ursus americanus) in the wild: elicitation of reduced scar formation</a>. Integrative Zoology, 7: 48–60. doi: 10.1111/j.1749-4877.2012.00275.x</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="zwischenueberschrift">Resistenzen gegen Bt-Mais?</p>
<p><strong>Mit der grünen Gentechnik ist es ja so eine Sache: die Forschung an sich ist absolut legitim, spannend und wichtig, die großen Konzerne allerdings sind einfach unsympathisch. Allen voran der Saatgutmulti Monsanto. Nun gibt es erste Infos darüber, daß es Probleme im Zusammenhang mit dem gegen den Maiszünsler wirksamen Bt-Mais gibt.</strong></p>
<p><span class="initial">E</span>nde der 1990er Jahre hatte Monsanto den Bt-Mais entwickelt, um den es seitdem immer wieder Streit gibt (v.a. um den sog. &#8222;MON810-Mais&#8220;). Eigentlich steckt dahinter eine brillante Idee: der gefräßige Maiswurzelbohrer ist definitiv eine Plage und richtet teilweise enorme Schäden an. Deshalb werden massenhaft Pestizide eingesetzt, um den Maiszünsler in Schach zu halten. (Oder man kann das Saatgut beizen, was evtl. wieder andere &#8211; <a  href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/">negative &#8211; Effekte hat, wie ich hier schon geschrieben habe</a>.) Der genmodifizierte Bt-Mais stellt allerdings ein Giftprotein her (das Bodenbakterium Bacillus thuringiensis) und so spart man sich die Pestizide.</p>
<p>Nun mehren sich aber in den USA die Anzeichen, daß der Maiszünsler (knapp 10 Jahre wird Bt-Mais in den USA regulär angebaut) Resistenzen entwickelt hat. Nun hat freilich Monsanto (wenn die Meldung stimmt) ein Problem. Aber auch alle anderen, die immer mit den Vorteilen des Bt-Maises und ähnlichem Saatgut argumentiert haben. Es bleibt also weiterhin spannend in Sachen Monsanto und Bt-Mais.</p>
<ul>
<li>Zur Meldung: <a  href="http://orf.at/stories/2110007/2109968/">Ernteausfälle nicht auszuschließen</a>, orf.at</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/">Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 07:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Eine hochspannende Frage wirft Jan Schmidt in seinem Blog auf. Es geht darum, nach welchen (forschungsethischen) Maßstäben wissenschaftliche Webstudien durchgeführt werden sollen. Konkret: Es geht um die Frage nach der &#34;guten wissenschaftlichen Praxis&#34;, wenn man Untersuchungen zur Online- und Web2.0-Welt durchführt. Zwar dürfen wir ein legitimes wissenschaftliches Interesse voraussetzen, aber klar ist auch, daß ... <a title="Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/" aria-label="Mehr Informationen über Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/">Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; | Werkstatt-Ticker 05</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#696969"><strong><font size="7"><img loading="lazy" decoding="async" width="180" height="121" align="right" style="border: 1px solid rgb(105, 105, 105); margin: 6px; padding: 1px;" alt="Ticker_02a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Ticker_02a.jpg" />»</font></strong></font> Eine hochspannende Frage <a target="_blank" href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/99" rel="noopener noreferrer">wirft</a> Jan Schmidt in seinem Blog auf. Es geht darum, nach welchen (forschungsethischen) Maßstäben wissenschaftliche Webstudien durchgeführt werden sollen. Konkret: Es geht um die Frage nach der &quot;guten wissenschaftlichen Praxis&quot;, wenn man Untersuchungen zur Online- und Web2.0-Welt durchführt. </p>
<p>Zwar dürfen wir ein legitimes wissenschaftliches Interesse voraussetzen, aber klar ist auch, daß der Zweck nicht alle Mittel heiligt. Jan ist aktuell bei seinem Forschungsprojekt zum Thema &quot;Jugendliche und Web 2.0&quot; auf diese Problematik gestoßen. </p>
<p>Denn um überhaupt einen Zugang zur Plattform &quot;SchülerVZ&quot; zu erhalten, hätten die Forscher einen Fake-Account einrichten müssen &#8211; ist es aber vertretbar, daß man sich mit falscher Identität (falscher Name und Alter etc.) in ein Forum einschleust, das im Prinzip auf Vertrauensleistungen basiert?&nbsp; </p>
<blockquote><p>Wie können und sollen wir als Forscher in einer Interaktionsumgebung wie schülerVZ auftreten? Auf welche Art können wir Informationen sammeln, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen?</p></blockquote>
<p>Wann also ist man verpflichtet, sich als Forscher zu erkennen zu geben? Solche Fragen sind auch aus der Offline-Welt (Stichwort: &quot;teilnehmende Beobachtung&quot;) bekannt, stellen sich aber im Web2.0-Kontext neu. </p>
<p>Es geht weiter mit Problemen des Umgangs mit den Ergebnissen von Inhalts- und Textanalysen &#8211; wenn ich zu wissenschaftlichen Zwecken als Textkorpus bestimmte Zeitschriftenjahrgänge heranziehe, ist das unproblematisch. Journalisten schreiben mit dem Wissen, daß die Texte öffentlich und frei zugänglich sind. Nutzer von Sozialen Netzwerken gehen aber sicher nicht davon aus, daß Angaben in ihren Profilen den Weg in wissenschaftliche Studien finden. </p>
<p>Hier sind noch viele Fragen bezüglich einer legitimen wissenschaftlichen Vorgehensweise unbeantwortet.&nbsp;</p>
<ul>
<li>Schmidt, Jan (2008): <a target="_blank" href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/99" rel="noopener noreferrer">Forschungsethik im Social Web &#8211; Bitte um Mitarbeit</a>. In: Schmidt mit Dete [Weblog], 21. März 2008.</li>
<li>Müller, Nils (2008): <a target="_blank" href="http://www.nilsmueller.info/blog/netzwelt/wissenschaftethik-und-geschlossene-rume-im-internet#comment-4243" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftethik und geschlossene Räume im Internet</a>. In: Weltenkreuzer, 29. März 2008 </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><font color="#696969"><strong><font size="7">»</font></strong></font>Nicht direkt dem Internet, sondern einem aufklärerisch daherkommenden Buch <em>über </em>das Internet, <a href="http://weblog.histnet.ch/archives/925" target="_blank" rel="noopener noreferrer">widmet sich Peter Haber</a> im weblog.hist.net. Er hat das aktuelle Buch &quot;Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet&quot; des Wiener Journalisten Gerald Reischl gelesen und ist mehr als enttäuscht. Abgesehen von schlampigen Übersetzungen, sprachlicher Schludrigkeit und Stilblüten, kann Haber dem Buch auch inhaltlich nichts abgewinnen. Der investigative, lautsprecherische Gestus steht offenbar in deutlichem Mißverhältnis zur recht dünnen Argumentationsbasis: </p>
<blockquote><p>&quot;Weniger verzeihen mag man, wie sich Reischl als der grosse Aufklärer und Warner inszeniert und dabei zur Hauptsache warme Luft produziert &#8211; gleichsam Nullen in Nullen verwandelt, um in Reischl’schen Bildern zu sprechen. Seine Thesen sind relativ simpel und werden leider auch durch mehrfache Wiederholung weder komplexer noch stichhaltiger, da ihm die Argumente fehlen: Google, so das Credo des Autors, ist nicht mehr lieb zu uns (”don’t be evil”), Google ist eine Datenkrake und Google bedroht Europa.&quot;</p></blockquote>
<p>Vermutlich müßte man dieses journalistische Aufklärungsbüchlein selbst lesen, um zu beurteilen, ob Reischl wirklich nur lange bekannte Sachverhalte wiederkäut und dramatisiert. Sicherlich berechtigt sind die Hinweise darauf, daß Google ein marktwirtschaftlich orientierter Megakonzern ist, daß sich monopolartige Strukturen gebildet haben und der Umgang von Google mit Wissen und Daten teilweise Anlaß zur Sorge gibt. Die Frage ist nur, was liefern die Recherchen von Gerald Reischl wirklich Neues? </p>
<p>Wer sich selbst ein Urteil bilden mag:</p>
<ul>
<li>Reischl, Gerald (2008): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3800073234?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3800073234">Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet</a>. Carl Ueberreuter Verlag.</li>
</ul>
<p>Ansonsten schließe ich mich der Empfehlung von Peter Haber an &#8211; Die Website zum Buch ist unbedingt einen Besuch wert:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/#footnote_0_223" id="identifier_0_223" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man kann auf der Startseite ein wenig herumspielen, sollte dann aber &quot;Senden&quot; oder &quot;Ver&ouml;ffentlichen&quot; anklicken! &ndash; Kleine Anmerkung: Ist es im alpenl&auml;ndischen Nachbarland &uuml;blich von &quot;Inhalte zensurieren&quot; zu sprechen?">1</a></p>
<ul>
<li>Website: <a href="http://www.googlefalle.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Google-Falle</a>.&nbsp;</li>
</ul>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_223" class="footnote">Man kann auf der Startseite ein wenig herumspielen, sollte dann aber &quot;Senden&quot; oder &quot;Veröffentlichen&quot; anklicken! &#8211; Kleine Anmerkung: Ist es im alpenländischen Nachbarland üblich von <em>&quot;Inhalte zensurieren&quot; </em>zu sprechen?</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/">Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; | Werkstatt-Ticker 05</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mythos Tropfenform ::: Wissenschaftliche Suchstrategien ::: Klimawette II &#124; Werkstatt-Ticker 26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 15:22:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Lehrreiche Meteorologie Ich gehöre ja auch eher zu den Zeitgenossen, die aus dem Fenster blicken und himmelwärts schauen, um herauszufinden, wie das Wetter ist. Die Annehmlichkeiten der fortgeschrittenen Zivilisation1 haben zumindest bei mir dazu geführt, daß ich auch bei anhaltendem Regenwetter nicht unbedingt in tiefe Depressionen verfalle. In Zukunft werde ich bei jedem Regenschauer ... <a title="Mythos Tropfenform ::: Wissenschaftliche Suchstrategien ::: Klimawette II &#124; Werkstatt-Ticker 26" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/mythos-tropfenform-wissenschaftliche-suchstrategien-klimawette-ii-werkstatt-ticker-26/" aria-label="Mehr Informationen über Mythos Tropfenform ::: Wissenschaftliche Suchstrategien ::: Klimawette II &#124; Werkstatt-Ticker 26">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em></em></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Lehrreiche Meteorologie</span></span></span></h4>
<p>Ich gehöre ja auch eher zu den Zeitgenossen, die aus dem Fenster blicken und himmelwärts schauen, um herauszufinden, wie das Wetter ist. Die Annehmlichkeiten der fortgeschrittenen Zivilisation<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/mythos-tropfenform-wissenschaftliche-suchstrategien-klimawette-ii-werkstatt-ticker-26/#footnote_0_298" id="identifier_0_298" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hausbau, Zentralheizung, Verf&uuml;gbarkeit regenfester Kleidung.">1</a> haben zumindest bei mir dazu geführt, daß ich auch bei anhaltendem Regenwetter nicht unbedingt in tiefe Depressionen verfalle.</p>
<p>In Zukunft werde ich bei jedem Regenschauer wohl noch ein Stück begeisterter den Niesel-, Bindfaden- oder Sturzbachregen betrachten. Denn beim jüngsten Neuzugang der Scienceblogs, dem &#8222;weatherlog&#8220; des Meteorologen Frank Abel habe ich dazugelernt, daß ich fälschlicher- und unreflektierterweise Anhänger des &#8222;Tropfenglaubens&#8220; gewesen bin. Denn: Regentropfen haben in Wahrheit gar nicht die &#8222;klassische&#8220; Tropfenform. Frank schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bei kleinen Tropfen bis einem Millimeter Radius behält die Oberflächenspannung die Kontrolle und sorgt für eine <strong>runde Form</strong>. Werden die Tropfen größer, so ist an der Unterseite der Tropfen immer mehr Deformierung zu erkennen, bis sie ab 3 Millimetern eher an ein <strong>Hamburger-Brötchen</strong> erinnern. Bei 4,5 Millimeter hat der Regentropfen eher die Form eines <strong>Fallschirms</strong>, bevor er im nächsten Schritt auseinanderfällt.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Abel, Frank: <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2008/05/welche-form-haben-regentropfen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welche Form haben Regentropfen?</a>, in: weatherlog, 21.5.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die Unzulänglichkeit wissenschaftlicher Online-Strategien</span></span></span></h4>
<p>Eine Umfrage bzw. Studie, welche Suchmaschinen von Wissenschaftlern genutzt werden, welche Bedürfnisse eine akademische Suche auszeichnet und ob die verfügbaren Tools die Anforderungen erfüllen, kann ich mir sparen. Diese Untersuchung wurde nämlich bereits durchgeführt, wenn auch die Ergebnisse (noch) nicht öffentlich sind.</p>
<p>Über die ersten Ergebnisse berichtet allerdings Annette Kolbe im cibera-Blog. 82% der Befragten gaben an, daß sie Google regelmäßig nutzen, andere Möglichkeiten werden deutlich seltener nachgefragt. Allerdings gaben 90% der Wissenschaftler an, daß bislang kein Suchportale ihre Wünsche tatsächlich erfülle.</p>
<p>Gibt es diese Suchmaschine tatsächlich nicht oder ist sie der Mehrzahl der Forscher nur nicht bekannt?</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Kolbe, Annette: <a href="http://blog.cibera.de/2008/05/22/so-recherchieren-deutsche-wissenschaftler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So recherchieren deutsche Wissenschaftler</a>, in: cibera-blog, 22.5.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Klimawette: Die Präzisierung</span></span></span></span></h4>
<p>Vor knapp 2 Wochen hatte ich <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/09/klimawette-duell-der-klimaforscher-kurzknapp-35/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">darüber berichtet</a>, daß der Klimaforscher Stefan Rahmstorf den Autoren einer  Nature-Studie eine Wette angeboten hat. Der Hintergrund: das Team um Keenlyside und Latif hatte in Nature die vorübergehende Abschwächung des globalen Erwärmungstrends prognostiziert. <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/mythos-tropfenform-wissenschaftliche-suchstrategien-klimawette-ii-werkstatt-ticker-26/#footnote_1_298" id="identifier_1_298" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Keenlyside et. al. glauben, da&szlig; ihr neues Modell unter Einbeziehung der beobachteten Oberfl&auml;chentemperaturen der Ozeane eine bessere Prognose erlaubt.">2</a> Rahmstorf und seine Potsdamer Kollegen halten dies für falsch und die neuen Berechnungen bzw. Modellannahmen für unzureichend.</p>
<p>Wie zu erwarten war, hat die Wette für einige Aufregung gesorgt. Überhaupt diskreditiere sich so eine Wette im seriösen wissenschaftlichen Geschäft, so war zu hören. Ich selbst denke, daß man über den Stil sicher streiten kann und vermag zugegebenermaßen nicht beurteilen, ob und inwiefern sich Rahmstorf und die Forscher aus Kiel und Hamburg nicht mehr grün sind. Aber den Umstand, daß dieser Schlagabtausch in und durch wissenschaftliche Blogs geführt wird, halte ich doch für bemerkenswert.</p>
<p>Tatsache ist aber, daß Mojib Latif die Wette abgelehnt hat. Dennoch hatte Stefan Rahmstorf zwischenzeitlich die Eckdaten seines Wettangebots präzisiert. U.a. stellt er fest, daß offenbar das neue Modell für die Vergangenheit mehrmals falsche Werte ergeben hätte.</p>
<div class="links_ticker">Mehr dazu:</p>
<ul>
<li>Klimalounge:<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-05-13/klimawette-teil-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Klimawette 2</a>, 13.5.2008</li>
</ul>
<p>Interview zur Wette und dem Thema Klimaerwärmng mit Stefan Rahmstorf:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1333686" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Eiszeit frühestens in 30.000 Jahren&#8220;</a>, Frankfurter Rundschau, 14.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Klima">Klima</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Forschung">Forschung</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Regentropfen">Regentropfen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_298" class="footnote">Hausbau, Zentralheizung, Verfügbarkeit regenfester Kleidung.</li><li id="footnote_1_298" class="footnote">Keenlyside et. al. glauben, daß ihr neues Modell unter Einbeziehung der beobachteten Oberflächentemperaturen der Ozeane eine bessere Prognose erlaubt.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/mythos-tropfenform-wissenschaftliche-suchstrategien-klimawette-ii-werkstatt-ticker-26/">Mythos Tropfenform ::: Wissenschaftliche Suchstrategien ::: Klimawette II | Werkstatt-Ticker 26</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8222;Clothianidin&#8220; ::: &#8222;Guantanamo-Urteil&#8220; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? &#124; Werkstatt-Ticker 37</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» 17 Fragen an&#8230; Seit rund 2 Monaten befrage ich im Wissenschafts-Café jede Woche einen weiteren Protagonisten der wissenschaftlichen Blogszene. Und wie ich aus einigen Mails weiß, trägt meine ursprüngliche Idee erste Früchte: nämlich die jeweiligen Blogger vorzustellen, sie ein klein wenig &#8222;prominenter&#8220; zu präsentieren und auch den Menschen hinter dem jeweiligen Blog etwas sichtbarer ... <a title="Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8222;Clothianidin&#8220; ::: &#8222;Guantanamo-Urteil&#8220; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? &#124; Werkstatt-Ticker 37" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/" aria-label="Mehr Informationen über Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8222;Clothianidin&#8220; ::: &#8222;Guantanamo-Urteil&#8220; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? &#124; Werkstatt-Ticker 37">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">17 Fragen an&#8230;</span><br />
</span></span></h2>
<p>Seit rund 2 Monaten befrage ich<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/category/17-fragen-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> im Wissenschafts-Café</a> jede Woche einen weiteren Protagonisten der wissenschaftlichen Blogszene. Und wie ich aus einigen Mails weiß, trägt meine ursprüngliche Idee erste Früchte: nämlich die jeweiligen Blogger vorzustellen, sie ein klein wenig &#8222;prominenter&#8220; zu präsentieren und auch den Menschen hinter dem jeweiligen Blog etwas sichtbarer zu machen.</p>
<p>Bei der Auswahl meiner Gesprächspartner<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/#footnote_0_321" id="identifier_0_321" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;brigens sind Vorschl&auml;ge jederzeit willkommen. Welchen Wissenschaftsblogger wolltet Ihr schon lange etwas n&auml;her kennenlernen?">1</a> versuche ich eine bunte Mischung herzustellen: es sind Chemiker dabeigewesen und Religionswissenschaftler, Pädagogen und Medienwissenschaftler. Und nun ist der erste Blogger zum Interview, der zur aktiven Garde der &#8222;Astroblogger&#8220; zählt.</p>
<p>Es sind die Blogger, die nach den Sternen greifen. Und Andreas Müller, Astrophysiker an der TU München und dort wissenschaftlicher Koordinator im <a href="http://www.universe-cluster.de/">Exzellenzcluster Universe</a>, ist so einer. Er beichtet, daß er (wenn er nicht die Wissenschaft gewählt hätte) heute vielleicht mit Text- oder Gesangsdarbietungen auf irgendeiner Bühne stehen würde.</p>
<p>Dem Publikum im Wissenschafts-Café verrät er noch mehr. Beispielsweise, was er vom Web 2.0 hält:</p>
<blockquote><p>&#8222;Web 2.0 und die Blogosphäre lassen hinter der Technik des Internets den menschlichen Aspekt aufflammen: Wissen teilen und mehren durch neue Kommunikationsformen. Es ist die nächste logische Entwicklungsstufe des WWW.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/06/17-fragen-an-andreas-muller-von-einsteins-kosmos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">17 Fragen an… Andreas Müller von “Einsteins Kosmos”</a>, 16.6.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Chlothianidin als Bienenkiller</span><br />
</span></span></h2>
<p>Vor einigen Wochen hatte ich in der Wissenswerkstatt über ein <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">massives Bienensterben berichtet</a>, das vor allem Imker im Rheintal zu beklagen hatten. Zunächst war die Ursache unklar &#8211; rund 7000 Bienenvölker (so die damaligen Zahlen) starben binnen weniger Tage. Allerdings wurde damals bereits ein möglicher Übeltäter diskutiert: das Insektizid &#8222;Chlotianidin&#8220;.</p>
<p>Anhaltspunkte gab es zuhauf: in Italien mußte man bereits wenige Wochen zuvor ein Bienensterben verzeichnen und dort waren Chlotianidin-Rückstände in den toten Bienen gefunden worden. Auch gab es über viele Jahre Warnungen und Proteste von Imkern &#8211; einer der aktiven Imker, die stets auf die Risiken des von BayerCropScience hergestellten Insektizids (Handelsname &#8222;Poncho Pro&#8220;) hingewiesen hatte, ist Fridolin Brandt, der sich <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/#comment-1930" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in den Kommentaren zu Wort meldete</a>.</p>
<p>Nun hat sich der Verdacht gegen das Kontakt- und Fraßgift bestätigt. Das &#8222;Julius Kühn-Institut&#8220;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/#footnote_1_321" id="identifier_1_321" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bundesforschungsinstitut f&uuml;r Kulturpflanzen (JKI) ">2</a> teilt mit:</p>
<blockquote><p>Von den bisher 66 im Zusammenhang mit den Schadfällen „Maisaussaat“ untersuchten Bienenproben wiesen die chemischen Analysen des JKIs bis auf eine Ausnahme den Wirkstoff Clothianidin nach. Während 27 Proben zwischen 2 und 10 Mikrogramm Wirkstoff/kg Bienen enthielten, wiesen 32 Proben einen Wirkstoffgehalt zwischen 10 und 100 Mikrogramm/kg Bienen auf. Eine Probe enthielt 212 Mikrogramm Wirkstoff/kg Biene; die restlichen fünf Proben lagen unter 2 Mikrogramm.</p>
<p>Die in den letzten Wochen durchgeführten Untersuchungen des JKIs bestätigen weiterhin die Vermutung, dass der Wirkstoff während der Aussaat des Maissaatgutes von diesem abgerieben wurde und die entstandenen Stäube über Verfrachtungen in der Luft auf blühende und von Bienen beflogene Pflanzen gelangt sind.</p></blockquote>
<p>Damit sind nun wohl alle Fragen geklärt &#8211; traurig genug, daß man die Warnungen so lange ignoriert hat.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Pressemitteilung: <a href="http://www.jki.bund.de/cln_045/nn_813794/DE/pressestelle/Presseinfos/2008/1006__AnalyseBienenschaeden.html__nnn=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span>Analysen des Julius Kühn-Instituts zu Bienenschäden durch Clothianidin</span></a>, 10.6.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Ein Hoch auf den &#8222;Supreme Court&#8220;</span><br />
</span></span></h2>
<p>Alle, die den Glauben an den Rechtsstaat noch nicht gänzlich verloren haben, durften sich letzte Woche endlich mal wieder freuen. Der US Supreme Court, also das höchste Gericht der USA, hat in einer Grundsatzentscheidung die aktuelle Position der Bush-Administration im Zusammenhang mit den Häftlingen auf Guantánamo korrigiert.</p>
<p>Künftig steht den Inhaftierten der normale, zivile Klageweg offen &#8211; im Neuronsblog<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/#footnote_2_321" id="identifier_2_321" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;brigens darf auch dort gerne kommentiert werden&hellip;">3</a> hatte ich vor einigen Tagen u.a. folgendes dazu geschrieben:</p>
<blockquote><p>&#8222;<strong>Sieg des Rechtsstaats über die Willkür?</strong></p>
<p>Es ist absolut begrüßenswert, daß wenigstens die Richter in Washington sich der Tatsache erinnern, daß Menschen (selbst wenn sie schwerer Verbrechen verdächtigt werden) vor Willkürakten des Staates zu schützen sind. Und die Logik, die das &#8222;System Guantánamo&#8220; prägt, kannte eben leider keine gleichen Rechte für alle &#8211; man sprach den Inhaftierten gar den Status als Kriegsgefangene ab, nur um sie als &#8222;<em>unlawful enemy combatants</em>&#8220; (&#8222;ungesetzliche feindliche Kombattanten&#8220;) zu etikettieren.</p>
<p>Es ist zu hoffen, daß die Richter damit das letzte Wort in der Guantánamo-Frage gesprochen haben und nun zügig und nach halbwegs transparenten rechtsstaatlichen Kriterien über die Inhaftierten befunden wird.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Marc Scheloske: <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/wegweisendes-urteil-des-ussupremecourt-ende-fur-das-system-guantanamo.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wegweisendes Urteil des US-Supreme-Court &#8211; Ende für das &#8222;System Guantánamo&#8220;?</a>, Neurons, 13.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Guantanamo">Guantanamo</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Bienensterben">Bienensterben</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_321" class="footnote">Übrigens sind Vorschläge jederzeit willkommen. Welchen Wissenschaftsblogger wolltet Ihr schon lange etwas näher kennenlernen?</li><li id="footnote_1_321" class="footnote">Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) </li><li id="footnote_2_321" class="footnote">Übrigens darf auch dort gerne kommentiert werden&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/">Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8222;Clothianidin&#8220; ::: &#8222;Guantanamo-Urteil&#8220; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=297</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurze Vorbemerkung: Ursprünglich wollte ich mich im Werkstatt-Ticker ja wirklich kurzfassen. Allerdings war ich fast nie so diszipliniert und habe letztlich doch immer mehr geschrieben. Ab sofort werde ich mich hier aber an meine eigene Vorgabe halten: Im &#8222;Werkstatt-Ticker&#8220; werden Blogposts, Texte und andere bemerkenswerte Fundstücke kurz (!) kommentiert, sobald meine Anmerkungen zum Thema etwas ... <a title="E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/" aria-label="Mehr Informationen über E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em>Kurze Vorbemerkung: Ursprünglich wollte ich mich im Werkstatt-Ticker ja wirklich kurzfassen. </em></p>
<p><em>Allerdings war ich fast nie so diszipliniert und habe letztlich doch immer mehr geschrieben. Ab sofort werde ich mich hier aber an meine eigene Vorgabe halten:</em></p>
<ul>
<li>Im <strong>&#8222;Werkstatt-Ticker&#8220;</strong> werden Blogposts, Texte und andere bemerkenswerte Fundstücke kurz (!) kommentiert,</li>
<li> sobald meine Anmerkungen zum Thema etwas umfangreicher ausfallen, findet man diese Blogposts unter dem Etikett <strong>&#8222;kurz&amp;knapp&#8220;</strong>,</li>
<li>und die längeren Essays und Artikel, die den Umfang einer Din A4-Seite überschreiten, werden bei den <strong>&#8222;Werkstattnotizen&#8220;</strong> versammelt.</li>
</ul>
<p>So, nun geht es weiter &#8211; natürlich mit den besten Vorsätzen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></br></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Lesbar: &#8222;a digital lifestyle&#8220;</span></span></span></h4>
<p>Im Auftrag der Innovationsagentur des Landes Baden-Württemberg ist eine kleine Publikation zu verschiedenen Facetten des Web 2.0 bzw. Social Software entstanden. Die Beiträge kreisen bspw. um das Wissensmanagement mit SocialSoftware und Wikis oder skizzieren ganz allgemein, &#8222;<a href="http://www.adigitallifestyle.de/?page_id=24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie web 2.0 unser leben verändert</a>&#8222;. Die Qualität der Beiträge ist recht unterschiedlich, aber ein Blick lohnt sich bestimmt. Lesenswert ist etwa der Beitrag &#8222;<a href="http://www.adigitallifestyle.de/?page_id=16" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social software im wissensmanagement 2.0</a>&#8222;, der von <a href="http://www.frogpond.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Koser</a> stammt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/#footnote_0_297" id="identifier_0_297" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Johannes Moskaliuk hat schon vor 2-3 Wochen auf dieses E-Book hingewiesen. Sein Urteil: &bdquo;durchwachsen&ldquo;.">1</a></p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li><a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">a digital lifestyle: leben und arbeiten mit social software</a></li>
</ul>
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<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die &#8222;Illusion strategischer Forschung&#8220;</span></span></span></h4>
<p>Florian vom Blog &#8222;Astrodictum Simplex&#8220; <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/das-zentrale-lemma-uber-die-anwendung-neuer-technologien.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hatte das Vergnügen</a> bei der Ehrenpromotion des Physik-Nobelpreisträgers Kurt Kroemer dabeizusein. Beim seinem Festvortrag nahm sich Kroemer dem Verhältnis von wissenschaftlicher (Grundlagen-)Forschung und den sich daraus (potentiell) ergebenden Anwendungen an.</p>
<p>Dabei wies Kroemer &#8211; Florians lesenswertem Bericht zufolge &#8211; mehrmals darauf hin, daß die wirklich maßgeblichen Entdeckungen und wissenschaftlichen Innovationen niemals vorhersagbar oder gar erwartbar gewesen seien. Der Versuch, die vielversprechendsten und lukrativsten Forschungsgebiete bzw. Projekte im Vorfeld zu identifizieren, sei also zum Scheitern verurteilt. Ein Thema, das ich in der Werkstatt wenn sich Zeit findet, noch eingehender diskutieren möchte.</p>
<p>Ein besonders bemerkenswerter Satz von Kroemer sei hier aber noch herausgehoben:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Druck, die Forschung auf vorhersagbare Anwendungen zu konzentrieren <strong>verzögert</strong> den Fortschritt statt ihn zu beschleunigen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Hoffentlich waren in Jena auch verantwortliche Wissenschaftspolitiker und Wissenschaftsbürokraten zu Gast!</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Freistetter, Florian: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/das-zentrale-lemma-uber-die-anwendung-neuer-technologien.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das zentrale Lemma über die Anwendung neuer Technologien</a>, 20.05.2008</li>
</ul>
</div>
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<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Social+Web">Social Web</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Forschung">Forschung</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Universitaet">Universität</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_297" class="footnote">Johannes Moskaliuk hat schon vor 2-3 Wochen auf dieses E-Book <a href="http://blog.moskaliuk.com/a-digital-lifestyle-leben-und-arbeiten-mit-social-software/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hingewiesen</a>. Sein Urteil: &#8222;durchwachsen&#8220;.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/feed/</wfw:commentRss>
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