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	<title>Bibliotheken Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Bibliotheken Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Kathedralen des Wissens » Die schönsten Bibliotheken der Welt &#124; Werkstattnotiz LXXVII</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 06:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es eigentlich bereits Untersuchungen und Zahlen, wie sich in Zeiten einer sich digitalisierenden Wissenschaft die Besucherzahlen der (Universitäts-)Bibliotheken verändern? Schließlich ist es &#8211; wenn man die meisten Zeitschriftenartikel bequem per PDF erhält &#8211; viel seltener notwendig, den Weg in die Bibliothek anzutreten, um Bücher oder Zeitschriften auszuleihen. In Bibliotheken wird sicht- und spürbar, welche ... <a title="Kathedralen des Wissens » Die schönsten Bibliotheken der Welt &#124; Werkstattnotiz LXXVII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/kathedralen-des-wissens-die-schoensten-bibliotheken-der-welt-werkstattnotiz-lxxvii/" aria-label="Mehr Informationen über Kathedralen des Wissens » Die schönsten Bibliotheken der Welt &#124; Werkstattnotiz LXXVII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/kathedralen-des-wissens-die-schoensten-bibliotheken-der-welt-werkstattnotiz-lxxvii/">Kathedralen des Wissens » Die schönsten Bibliotheken der Welt | Werkstattnotiz LXXVII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gibt es eigentlich bereits Untersuchungen und Zahlen, wie sich in Zeiten einer sich digitalisierenden Wissenschaft die Besucherzahlen der (Universitäts-)Bibliotheken verändern? Schließlich ist es &#8211; wenn man die meisten Zeitschriftenartikel bequem per PDF erhält &#8211; viel seltener notwendig, den Weg in die Bibliothek anzutreten, um Bücher oder Zeitschriften auszuleihen.</strong></p>
<h4 class="pullquote_left">In Bibliotheken wird sicht- und spürbar, welche Verehrung dem Wissen entgegengebracht wurde. Wo wird diese Wertschätzung heute noch erlebbar?</h4>
<p>Daß Bibliotheken mehr sind als ein Dokumentenarchiv, daß sie Orte des Wissens sind, an denen v.a. in früheren Zeiten spürbar wurde, welche Verehrung dem Wissen entgegengebracht wurde, wird wohl immer mehr in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Umso eindringlicher sind die Aufnahmen der Bibliothekssäle traditionsreicher Bibliotheken. Ich bin <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/03/bibliophilie.php">bei Ali Arbia</a> auf <a href="http://curiousexpeditions.org/2007/09/a_librophiliacs_love_letter_1.html">diesen Blogpost</a> aufmerksam geworden &#8211; einige dieser &#8222;Kathedralen des Wissens&#8220; seien hier als visuelle Appetithäppchen eingestellt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/kathedralen-des-wissens-die-schoensten-bibliotheken-der-welt-werkstattnotiz-lxxvii/#footnote_0_221" id="identifier_0_221" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In der Eile habe ich zun&auml;chst nicht daran gedacht, die Quellen der Photos zu bezeichnen. Florian erinnert in den Kommentaren daran. Die Photos habe ich alle bei Wikipedia/Wikimedia Commons gefunden, dort ist eine freie Nutzung und Bearbeitung gestattet. Einige der Aufnahmen entstammen aber wohl dem Bildband von Candida H&ouml;fer (s. Literaturhinweis). Eine Kl&auml;rung des Sachverhalts ist mir gerade aber nicht m&ouml;glich.">1</a></p>
<p>Das<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Admont"> Benediktinerstift Admont</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/kathedralen-des-wissens-die-schoensten-bibliotheken-der-welt-werkstattnotiz-lxxvii/#footnote_1_221" id="identifier_1_221" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Stift wurde schon 1074 gegr&uuml;ndet.">2</a> in der Steiermark in Österreich beherbergt eine wunderbare Bibliothek. 1776 wurde die Stiftsbibliothek eingeweiht &#8211; sie wurde von manchen Zeitgenossen als &#8222;Achtes Weltwunder&#8220; bezeichnet und ist weltweit der größte Büchersaal innerhalb von Klostermauern.</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="border: 1px solid #696969; margin: 8px; padding: 1px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Bibliothek,%20Admont,%2001a.jpg" alt="Bibliothek, Admont, 01a.jpg" width="480" height="360" /></p>
<p>Kaum weniger prächtig ist die Bibliothek des <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Strahov">Klosters Strahov</a> in Prag. Sie wurde von 1671-1679 erbaut und rund hundert Jahre später kamen noch beeindruckende Deckenfresken hinzu.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" style="border: 1px solid #696969; margin: 8px; padding: 1px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Strahov%20Monestray%20Library%20Prag_01a.jpg" alt="Strahov Monestray Library Prag_01a.jpg" width="480" height="319" /></p>
<p>Von Prag zurück nach Österreich: Im 18. Jahrhundert wurde der barocke Neubau des traditionsreichen Benediktinerklosters <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Melk">Stift Melk</a> errichtet. Und ja, genau dieses Kloster ist uns heute auch durch Umberto Ecos &#8222;Der Name der Rose&#8220; ein Begriff. Denn der Ich-Erzähler ist der junge Benediktinermönch <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adson_von_Melk#Adson_von_Melk">Adson von Melk</a>.</p>
<p>Aber auch unabhängig von dieser späten literarischen Popularität, ist das niederösterreichische Kloster (das nicht umsonst zur Reihe des UNESCO-Weltkulturerbes zählt) bemerkenswert. Und die Bibliothek ist beeindruckend:</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" style="border: 1px solid #696969; margin: 8px; padding: 1px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Bibliothek,%20Melk,%2001a.jpg" alt="Bibliothek, Melk, 01a.jpg" width="480" height="322" /></p>
<p>Vollkommen anders, aber ebenso wirkungsvoll ist die Bibliothek, die sog. &#8222;Handelingenkamer&#8220;, im Parlamentsgebäude in Den Haag. Bei ihr handelt es sich um die alte Bibliothek des ehemaligen Justizministeriums.</p>
<p>Erbaut wurde das Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts von &#8222;Rijksbouwmeester&#8220; Cornelis Hendrik Petersim &#8211; die Besonderheit: elektrisches Licht war damals nicht vorgesehen, auf Kerzen und Gaslampen wollte man verzichten. Durch die besondere Konstruktion der lichten Glaskuppel fällt ausreichend Helligkeit auch für die unteren Bücherregale. Der Raum ist 13,5 m lang und nur 6 m breit. Die roten Geländer und die sich leicht emporschwingende Treppe sind im übrigen durch chinesische Verzierungen (Drachenköpfe, Pranken etc.) geprägt.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" style="border: 1px solid #696969; margin: 8px; padding: 1px;" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Handelingenkamer,%20Tweedekamer,%20Den%20Haag,%2001a.jpg" alt="Handelingenkamer, Tweedekamer, Den Haag, 01a.jpg" width="480" height="622" /></p>
<p>Wenn man solche Wissensspeicher in ihrer ganzen Pracht sieht, so möchte man fast bedauern, daß wir solche Räume zukünftig wohl kaum mehr wirklich &#8222;nutzen&#8220;, sondern höchstens aus musealer Neugier besuchen. Sollten wir unsere PDFs nicht doch wieder alle ausdrucken und in Regale stellen?</p>
<hr size="1" /><strong><em><br />
Literaturempfehlungen:</em></strong></p>
<ul>
<li>Höfer, Candida (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3829601786?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3829601786">Bibliotheken</a>. Mit einem Essay von Umberto Eco. Schirmer/Mosel.</li>
<li>de Laubier, Guillaume und Bosser, Jacques (2003): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896601806?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3896601806">Die schönsten Bibliotheken der Welt</a>. Knesebeck.</li>
</ul>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/B%C3%BCcher">Bücher</a><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Bibliotheken">Bibliotheken</a><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissensgesellschaft">Wissensgesellschaft</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_221" class="footnote">In der Eile habe ich zunächst nicht daran gedacht, die Quellen der Photos zu bezeichnen. Florian erinnert in den Kommentaren daran. Die Photos habe ich alle bei Wikipedia/<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikimedia Commons</a> gefunden, dort ist eine freie Nutzung und Bearbeitung gestattet. Einige der Aufnahmen entstammen aber wohl dem Bildband von Candida Höfer (s. Literaturhinweis). Eine Klärung des Sachverhalts ist mir gerade aber nicht möglich.</li><li id="footnote_1_221" class="footnote">Das Stift wurde schon 1074 gegründet.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/kathedralen-des-wissens-die-schoensten-bibliotheken-der-welt-werkstattnotiz-lxxvii/">Kathedralen des Wissens » Die schönsten Bibliotheken der Welt | Werkstattnotiz LXXVII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bibliothekartag: Bewegendes Wissen ::: Umfrage: Wissenschaftliche Webnutzung ::: 17 Fragen an: Dominik Schneider &#124; Werkstatt-Ticker 31</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 09:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Deutscher Bibliothekartag Heute startet in Mannheim der &#8222;Deutsche Bibliothekartag&#8222;. Das klingt unendlich verstaubt und man hört bei diesem Titel die Bücherwürmer genüßlich schmatzen.1 Aber weit gefehlt: bei diesem 97. Bibliothekartag geht es unter dem vieldeutigen Motto &#8222;Wissen bewegen&#8220; um die Zukunft unserer Wissensgesellschaft. Wo speichern wir Wissen? Wo und wie finden wir Informationen wieder? ... <a title="Bibliothekartag: Bewegendes Wissen ::: Umfrage: Wissenschaftliche Webnutzung ::: 17 Fragen an: Dominik Schneider &#124; Werkstatt-Ticker 31" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/" aria-label="Mehr Informationen über Bibliothekartag: Bewegendes Wissen ::: Umfrage: Wissenschaftliche Webnutzung ::: 17 Fragen an: Dominik Schneider &#124; Werkstatt-Ticker 31">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/">Bibliothekartag: Bewegendes Wissen ::: Umfrage: Wissenschaftliche Webnutzung ::: 17 Fragen an: Dominik Schneider | Werkstatt-Ticker 31</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em></em></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Deutscher Bibliothekartag<br />
</span></span></span></h4>
<p>Heute startet in Mannheim der &#8222;<a href="http://www.bibliothekartag2008.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Bibliothekartag</a>&#8222;. Das klingt unendlich verstaubt und man hört bei diesem Titel die Bücherwürmer genüßlich schmatzen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/#footnote_0_307" id="identifier_0_307" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und man kann nat&uuml;rlich trefflich dar&uuml;ber philosophieren, ob es nicht korrekterweise &bdquo;BibliothekarInnentag&ldquo; hei&szlig;en m&uuml;&szlig;te. Dank f&uuml;r den Link an Markus.">1</a> Aber weit gefehlt: bei diesem 97. Bibliothekartag geht es unter dem vieldeutigen Motto &#8222;Wissen bewegen&#8220; um die Zukunft unserer Wissensgesellschaft.</p>
<p>Wo speichern wir Wissen? Wo und wie finden wir Informationen wieder? Wie verteilen wir Wissen möglichst effizient und gerecht? Mit solchen und ähnlichen Fragen und den Herausforderungen für die (Online-)Bibliotheken beschäftigen sich drei Tage lang die Experten.</p>
<p>Aus diesem Anlaß ist in der Süddeutschen Zeitung ein schöner Text von Ulrich Johannes Schneider zu lesen, der sich den weitreichenden Veränderungen unserer Lese- und Rezeptionsgewohnheiten widmet. Er schreibt u.a.:</p>
<blockquote><p>Der alte Weg des Nutzers ging so: Ich habe eine Frage, ich suche im Katalog, ich finde ein Buch, ich schlage es auf. Der neue Weg geht so: Ich tippe etwas ein, ich kriege Text.</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Die Vergangenheit wird zum Kaleidoskop, die Textproduktion gewinnt neue Qualitäten einer Exzerpierkunst &#8211; das heißt auch: Bildungsqualitäten sind jetzt anderswo zu suchen, die Hierarchien intellektueller Meisterschaft brechen um. Vielleicht treten wir aus einem Zeitalter der Auslegung in eine neue Zeit der Kritik, der synästhetischen Experimente, im weitesten Sinne der Philologie: Wissenlernen selbst wird neu bestimmt werden müssen.</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Sehr lesenswert!</p>
<ul>
<li>Schneider, Ulrich Johannes: <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/434737/-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bücher und Internet: Das Kaleidoskop der Vergangenheit</a>, SZ, 2.6.2008</li>
</ul>
</div>
<p><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <strong><span style="font-size: large;">Umfrage zur wissenschaftlichen Web-Nutzung<br />
</span></strong></span></span></p>
<p>Ich hatte ja bereits mehrmals auf scholarz.net hingewiesen. Das Online-Wissenschafts-Tool, das eine webbasierte Ideen- und Literaturverwaltung anbietet. Nun haben die scholarz-Macher eine kleine Umfrage gestartet, um mehr über die Nutzungsgewohnheiten und Wünsche der potentiellen scholarz-User herauszufinden.</p>
<p>Sie <a href="http://blog-de.scholarz.net/2008/06/03/scholarzsurvey-wie-nutzen-wissenschaftler-das-web-20/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreiben selbst</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Uns interessiert nämlich neben der eigenen praktischen Anwendung der neuen Web 2.0-Technologien auch, ob diese in der Wissenschaft beziehungsweise von Wissenschaftlern überhaupt schon genutzt werden, wie weit ihre Akzeptanz schon geht (Wikipedia!) oder ob die meisten Wissenschaftler beim Schlagwort „Web 2.0″ ahnungslos mit den Schultern zucken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit Johannes Moskaliuk erstellt &#8211; und bei solchen Fragen mußte ich durchaus schmunzeln:</p>
<blockquote><p>&#8222;Aus der Wikipedia zu zitieren ist eine Todsünde.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ja? Nein? Unter welchen Umständen? Was würdet Ihr antworten?</p>
<div class="links_ticker">Mitmachen:</p>
<ul>
<li>Umfrage: <a href="http://uc.iwm-kmrc.de/uc/scholarz/?a=blog_s" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0</a></li>
</ul>
</div>
<p><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <strong><span style="font-size: large;">17 Fragen an&#8230; </span></strong></span></span></p>
<p>Leider habe ich es wieder nicht geschafft, meine &#8222;17 Fragen&#8230;&#8220;-Serie am Montag einzustellen. Jetzt ist die neue Ausgabe jedoch fertiggestellt.</p>
<p>Diesmal durfte ich Dominik Schneider vom &#8222;<a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sinnmacherblog</a>&#8220; befragen. Dominik hatte ja im Zusammenhang mit seiner Abschlußarbeit (Lizentiat an der Uni Fribourg) mit dem Bloggen begonnen und ist seit einigen Monaten ein richtiger Aktivposten. Sein Blog versammelt stets aktuelle Verweise rund um die Themen Corporate-Blogs, Online-PR, Social Software und Viral-Marketing.</p>
<p>Im Gespräch verrät Dominik, wie er selbst zum Blogger wurde, er beklagt die 10%-Regel was die Kommentatoren angeht<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/#footnote_1_307" id="identifier_1_307" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei mir trifft eher die 1%-Regel zu: also etwa jeder hundertste Besucher schreibt einen Kommentar. Liege ich damit so weit unter dem Durchschnitt?">2</a> und reflektiert über einige grundsätzliche Aspekte des &#8222;Mitmach-Web&#8220;.</p>
<p>Und er meckert ein wenig über die akademische Gepflogenheit mit umständlicher Fachterminologie einfache Zusammenhänge komplizierter darzustellen als notwendig:</p>
<blockquote><p>Kompliziert schreiben ist noch kein Beweis für Intelligenz.</p></blockquote>
<p>Gibt es dem noch etwas hinzuzufügen?</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/06/17-fragen-an-dominik-schneider-vom-sinnmacherblog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">17 Fragen an&#8230; Dominik Schneider vom Sinnmacherblog</a>, 3.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaft +2.0">Wissenschaft 2.0</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Bibliothekartag">Bibliothekartag</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_307" class="footnote">Und man kann natürlich trefflich darüber philosophieren, ob es nicht korrekterweise &#8222;<a href="http://danilola.wordpress.com/2008/06/01/geschlechtergerechte-sprache-in-bibliotheken-1-bibliothekar_innentag-oder-die-angst-vor-der-feministischen-schaferhundin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BibliothekarInnentag</a>&#8220; heißen müßte. Dank für den Link an<a href="http://textundblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Markus</a>.</li><li id="footnote_1_307" class="footnote">Bei mir trifft eher die 1%-Regel zu: also etwa jeder hundertste Besucher schreibt einen Kommentar. Liege ich damit so weit unter dem Durchschnitt?</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/bibliothekartag-bewegendes-wissen-umfrage-wissenschaftliche-webnutzung-17-fragen-an-dominik-schneider-werkstatt-ticker-31/">Bibliothekartag: Bewegendes Wissen ::: Umfrage: Wissenschaftliche Webnutzung ::: 17 Fragen an: Dominik Schneider | Werkstatt-Ticker 31</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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