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	<title>Barcamp Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Barcamp Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 06:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Politik scheint derzeit mehr und mehr die verschiedenen Spielarten des Web 2.0 und der dialogischen Kommunikation zu entdecken. Und spätestens als man hierzulande bemerkte, daß die Kandidaten des US-Vorwahlkampfs ihre Anhängerschaft auch über Weblogs und Twitter mobilisieren, scheinen immer mehr Vorbehalte der politischen Klasse wegzufallen. Und wenn irgendwann sogar noch die letzten kalten Krieger ... <a title="Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/" aria-label="Mehr Informationen über Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/">Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 | Werkstattnotiz 113</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Politik scheint derzeit mehr und mehr die verschiedenen Spielarten des Web 2.0 und der dialogischen Kommunikation zu entdecken. Und spätestens als man hierzulande bemerkte, daß die Kandidaten des US-Vorwahlkampfs ihre Anhängerschaft auch über Weblogs und Twitter mobilisieren, scheinen immer mehr Vorbehalte der politischen Klasse wegzufallen.</strong></p>
<p>Und wenn irgendwann sogar noch die letzten kalten Krieger der schreibenden Zunft begriffen haben, daß nicht das Medium per se, sondern immer nur dessen Nutzungsweise kritisiert werden sollte, dann steht einer Politik 2.0 nichts mehr im Wege. Bis dahin müssen wir wohl mit den <a href="http://textundblog.de/?p=2469">hämisch-inkompetenten Statements</a> leben, wenn ein SPD-Politiker (so wie jüngst Hubertus Heil) den schnellen Info-Kanal Twitter nutzt.</p>
<p>Wie schön, daß es es dennoch einige Pioniere der unkonventionellen Polit-Kommunikation gibt. <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Leuenberger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moritz Leuenberger</a> (Schweizer Bundesrat, dienstältestes Mitglied der Schweizer Regierung und zuständig für das Ministerium bzw. Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) ist so ein Vorreiter. Seit knapp 2 Jahren schreibt er regelmäßig in seinem Blog.</p>
<p><a href="http://www.blogcamp.ch/"><img decoding="async" style="margin: 3px 5px; float: left;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/08/bc-ch_logo.gif" alt="BlogCamp 3.0" width="350" height="60" /></a></p>
<p><strong>Bundesrat Leuenberger auf dem Schweizer BlogCamp</strong></p>
<p>Und am heutigen Freitag tut Leuenberger noch einen weiteren Schritt: er nimmt nun wirklich Tuchfühlung auf zu den Lesern und Diskussionspartnern aus der Blogosphäre, die er bislang nur virtuell kannte. Beim Schweizer BlogCamp in Zürich wird Moritz Leuenberger<a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/08/25/teilnehmer-111-am-blogcamp-bundesrat-und-blogger-moritz-leuenberger/"> zu Gast sein </a>und ein wenig über seine Erfahrungen berichten.</p>
<p>Und in seinem Blog <a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p88.html">schreibt er</a> &#8211; wie ich finde sehr glaubhaft und sympathisch:</p>
<blockquote><p>Trete ich an einer öffentlichen Veranstaltung auf, kann ich mir meistens gut vorstellen, was für Leute ich antreffen werde. [&#8230;]</p>
<p>Ganz anders aber ist es beim Blog. Ich kann mir die Bloggemeinde eigentlich überhaupt nicht vorstellen und wenn ich es doch versuche, so fürchte ich, mir auch da ein völlig falsches Bild zu machen. Einige Kommentatoren outen sich zwar mit vollem Namen. Andere aber verwenden Abkürzungen oder Fantasienamen. Ich weiss dann nicht mal, ist es eine Frau oder ein Mann?</p>
<p>Um dieser quälenden Ungewissheit eine Ende zu bereiten, folge ich der Einladung von campus 3 und krabble aus dem Sommerloch in den blogcamp. Ich nehme mir also nächsten Freitag etwas Zeit, um zu sehen, mit welcher Art Menschen ich denn eigentlich seit anderthalb Jahren kommuniziere.</p></blockquote>
<p>Ich bin selbst hier in Zürich und bin gespannt auf den bloggenden Bundesrat. Ansonsten freue ich mich auf das Wiedersehen mit <a href="http://fisch-blog.blog.de/">alten Bekannten</a> und das Treffen mit Bloggern, denen auch ich bislang nur virtuell begegnet bin. Wenn nichts dazwischenkommt werde ich <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/">Ali Arbia,</a> <a href="http://www.kyriacou.ch/">Andreas Kyriacou</a> und wohl <a href="http://www.wortgefecht.net/">Michael Gisiger</a> treffen. Ich bin gespannt! :-)<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/#footnote_0_459" id="identifier_0_459" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wie man dem Rauschen in der Blogosph&auml;re entnehmen kann, sitzen auch schon weitere Konfererenzteilnehmer in den Startl&ouml;chern.">1</a></p>
<p>Und, fast hätte ich&#8217;s vergessen: ich werde (falls Interesse besteht) einen kleinen Vortrag zu wissenschaftlichen Blogs halten &#8211; über die Diskussionen des Workshops werde ich natürlich berichten.</p>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/BlogCampSwitzerland">BlogCampSwitzerland</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Twitter">Twitter</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Politik">Politik</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_459" class="footnote">Und wie man <a href="http://bernetblog.ch/2008/08/28/blogcamp-switzerland-mit-konzept-zu-blogerfolg/">dem Rauschen</a> in der Blogosphäre entnehmen kann, sitzen auch schon weitere Konfererenzteilnehmer <a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/08/27/1017/">in den Startlöchern</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/">Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 | Werkstattnotiz 113</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 06:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 Eine der verläßlicheren Erhebungen was die Mediennutzung der Bundesbürger angeht, ist die ARD/ZDF-Onlinestudie. Seit 1997 werden jeweils im Frühjahr auf Basis einer repräsentativen Stichprobe per Telefoninterviews die Nutzungsgewohnheiten abgefragt. Das erlaubt immerhin, daß man auch Veränderungen nachvollziehen kann. Auf die Ergebnisse der Studie für 2008 muß man noch einige Wochen warten &#8211; ... <a title="2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/" aria-label="Mehr Informationen über 2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/">2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer | Werkstatt-Ticker 34</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">ARD/ZDF-Onlinestudie 2008<br />
</span></span></h4>
<p>Eine der verläßlicheren Erhebungen was die Mediennutzung der Bundesbürger angeht, ist die ARD/ZDF-Onlinestudie. Seit 1997 werden jeweils im Frühjahr auf Basis einer repräsentativen Stichprobe per Telefoninterviews die Nutzungsgewohnheiten abgefragt. Das erlaubt immerhin, daß man auch Veränderungen nachvollziehen kann.</p>
<p>Auf die Ergebnisse der Studie für 2008 muß man noch einige Wochen warten &#8211; ein erster Befund wurde nun aber bekannt: es sind knapp 2 Millionen Bürger mehr in irgendeiner Weise online aktiv, als noch im Vorjahr.</p>
<blockquote><p>&#8222;42,7 Millionen Erwachsene (65,8%) sind online. Dies sind 1,9 Millionen Internet-Nutzer mehr als im Vorjahr (2007: 62,7%). Die höchsten Zuwachsraten weisen die &#8222;Silver Surfer&#8220; auf: Von den 60- bis 79-Jährigen surfen inzwischen 29,2% im Internet.&#8220;</p></blockquote>
<p>So die ersten Infos. Starke Zuwäche erzielen offenbar Multimedia-Angebote und ich bin sehr, sehr gespannt, wie sich die Nutzung von Web2.0-Angeboten verändert hat.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> der ARD/ZDF-Onlinestudie</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">11./12. Oktober: Unkonferenz in München<br />
</span></span></h4>
<p>Wie ich erst heute entdeckt habe, steht im Oktober wieder ein Barcamp in München an. <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/08/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergangenes Jahr</a> war das Treffen und natürlich die einzelnen Sessions und Diskussionen recht interessant &#8211; ich werde auf alle Fälle wieder mit dabei sein.</p>
<p><a href="http://www.barcampmunich.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignright" style="margin: 3px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/BarCamp_Muenchen.jpg" alt="BarCamp München" width="280" height="61" /></a></p>
<p>Am Samstag und Sonntag (11.+12. Oktober) gibt es also die Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern und Web2.0-Menschen auszutauschen und zu diskutieren. Würde mich freuen, wenn noch andere Wissenschaftsblogger mit von der Partie wären. Und ich werde mir das BarCamp und die Organisation natürlich sehr genau ansehen &#8211; <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/08/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">denn eventuell</a> steht ja irgendwann auch ein (natürlich in kleinerem Rahmen) Wissenschafts-Camp an.</p>
<p>Die Anmeldung<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/#footnote_0_316" id="identifier_0_316" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bitte daran denken: eine Anmeldung f&uuml;r ein BarCamp ist keine Eintragung f&uuml;r die Teilnahme an einem Karnevalsumzug. Wer sich anmeldet, sollte auch beim BarCamp erscheinen oder sich zumindest rechtzeitig (!) wieder aus der Liste austragen.">1</a> läuft auf der Website über mixxt:</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://barcampmunich.mixxt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BarCamp München</a> &#8211; 11./12. Oktober 2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Vielversprechende Therapie im &#8222;Kampf gegen das Vergessen&#8220;<br />
</span></span></h4>
<p>Wer in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis einen Alzheimerpatienten hat, der weiß, daß diese Erkrankung sehr heimtückisch ist. Sie verläuft schleichend. Sukzessive werden kognitive Fähigkeiten limitiert und stückweise gehen Orientierungsvermögen, sowie leider häufig auch das soziale Einfühlungsvermögen der Betroffenen verloren. Die Angehörigen leiden ebenso wie die Patienten.</p>
<p>Klar ist, daß es falsch gefaltete bzw. zu lange Proteine sind, die verklumpen und sich als Ablagerungen im Gehirn niederschlagen und so zu den Demenzsymptomen führen. Heute erscheint in &#8222;<em>nature</em>&#8220; ein Artikel, der immerhin wieder Hoffnung auf eine vielleicht mittelfristig verfügbare Therapie macht. Im Neurons-Blog habe ich etwas ausführlicher dazu geschrieben.</p>
<p>Ich zitiere mich kurz selbst:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Forscherteam um Thomas Kukar und Todd E. Golde von der Mayo Clinic/Florida konnte nun einen Angriffspunkt identifizieren, an dem die Produktion der besonders verhängnisvollen Beta-Amyloid-Proteine beeinflusst werden kann.</p>
<p>Die Therapie mit dem Wirkstoff &#8222;Tarenflurbil&#8220; führt in den derzeit laufenden klinischen Studien erfreulicherweise dazu &#8211; wie die Forscher heute in <em>nature</em> ausführen -, daß die Anzahl der langen (und damit besonders stark zu Verklumpung neigenden) Amyloid-Proteine sinke. Gleichzeitig konnte die Bildung von kurzen Proteinstücken positiv beeinflusst werden.</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Mehr:</p>
<ul>
<li>Scheloske, Marc: <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/alzheimertherapie-den-plaques-auf-den-leib-rucken.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alzheimer-Therapie: Den Plaques auf den Leib rücken</a>, Neurons, 12.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Onlinenutzung">Onlinenutzung</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Alzheimer">Alzheimer</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Barcamp">Barcamp</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_316" class="footnote">Bitte daran denken: eine Anmeldung für ein BarCamp ist keine Eintragung für die Teilnahme an einem Karnevalsumzug. Wer sich anmeldet, sollte auch beim BarCamp erscheinen oder sich zumindest rechtzeitig (!) wieder aus der Liste austragen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/">2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer | Werkstatt-Ticker 34</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich &#124; Werkstatt-Ticker 51</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 10:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Apokalypse der Ozeane? Der Badeurlaub kennt im Grunde drei Hauptärgernisse: erstens den Sonnenbrand, den der Pauschaltourist offenbar trotz Cremes mit Lichtschutzfaktor 50 nicht vermeiden kann, zweitens die angeschwemmten Algen und Quallen, deren glibbrige Konsistenz den meisten Badegästen unangenehm ist und drittens die subtil-paranoide Furcht, daß man am Traumstrand urplötzlich Opfer einer blutigen Haiattacke werden ... <a title="Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich &#124; Werkstatt-Ticker 51" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/" aria-label="Mehr Informationen über Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich &#124; Werkstatt-Ticker 51">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/">Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Apokalypse der Ozeane?</span><br />
</span></span></h2>
<p>Der Badeurlaub kennt im Grunde drei Hauptärgernisse: erstens den Sonnenbrand, den der Pauschaltourist offenbar trotz Cremes mit Lichtschutzfaktor 50 nicht vermeiden kann, zweitens die angeschwemmten Algen und Quallen, deren glibbrige Konsistenz den meisten Badegästen unangenehm ist und drittens die subtil-paranoide Furcht, daß man am Traumstrand urplötzlich Opfer einer blutigen Haiattacke werden könnte.</p>
<p>Immerhin für das dritte Szenario kann wohl mittelfristig Entwarnung gegeben werden: bereits jetzt sind große Raubfische in den Weltmeeren erheblich dezimiert. Die Punkte 1 und 2 (die Sonne und die Algen) werden uns allerdings künftig erst recht Sorgen machen.</p>
<p>Lars Fischer hat einige Studien zum Zustand der Weltmeere gelesen und entwirft ein düsteres Szenario, in dem die atemberaubende Vielfalt des Ökosystems einem traurigen Wasserödnis gewichen ist, in dem Mikroben die Oberhand gewonnen haben.</p>
<p>Die Überdüngung und Überfischung der Weltmeere sind zwei Faktoren für eine besorgniserregende Entwicklung, deren komplexe Zusammenhänge noch lange nicht verstanden sind. <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/08/12/massenaussterben-teil-1-amphibien-und-di-4579728" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Sichtbarstes Zeichen dieser Veränderung sind die regelmäßig wiederkehrenden Quallenplagen. Es handelt sich dabei um nichts anderes als Vorboten des Ozeans der Zukunft, den die Glibberviecher beherrschen werden.</p></blockquote>
<p>In seinem lesenswerten Artikel bezieht sich Lars auf einige aktuelle Studien der PNAS, die für die marinen Lebensräume und die feuchten Ökosysteme (als Habitat von Amphibien) ein riesiges Artensterben diagnostizieren.</p>
<div class="links_ticker">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Fischer, Lars: <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/08/12/massenaussterben-teil-1-amphibien-und-di-4579728" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Massenaussterben? Teil 1: Amphibien und die marinen Lebensräume</a>, Fischblog, 12.8.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">BlogCampSwitzerland 3.0</span><br />
</span></span></h2>
<p>In 14 Tagen führt mich mein Weg mal wieder für einen kurzen Besuch in die Schweiz. Grund meiner Visite ist das BlogCamp 3.0, das am 29. August in Zürich stattfinden wird. Bei dieser eidgenössischen Variante des Barcamps werden sich &#8211; so die Ankündigung &#8211; rund 200 Blogger und andere Web2.0-Akteure zu einer informellen Spontan-Konferenz versammeln.</p>
<p><a href="http://www.blogcamp.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" style="margin: 8px 5px; vertical-align: middle;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/08/BlogCamp3.jpg" alt="Blogcamp" width="500" height="86" /></a></p>
<p>Die Veranstalter rund um <a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/06/06/blogcampswitzerland-3-0-am-29-august-die-registrierung-ist-offen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Hogenkamp</a> schreiben:</p>
<blockquote><p>BlogCampSwitzerland 3.0 ist eine europäische Tagung, die von Bloggern für Blogger organisiert wird und welche das Bloggen in den Fokus stellt. Es baut auf den Prinzipien des berühmten BarCamp (&#8222;ad-hoc unconference&#8220;) auf.</p></blockquote>
<p>Ich selbst habe mich inzwischen angemeldet, habe mir mein Bahnticket reserviert und im Wiki angekündigt, daß ich (falls Interesse besteht) etwas über die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Blogs erzählen werde. Und heute &#8211; bei der Arbeitsausschuß-Sitzung der <a href="http://ag-sm.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AGSM</a> &#8211; bin ich dann auch gleich noch autorisiert worden, ggf. etwas zur beginnenden Arbeit der Arbeitsgemeinschaft SocialMedia zu berichten.</p>
<p>Vielleicht ergibt sich ja in Zürich die Gelegenheit für ein Gespräch mit einigen Bloggern aus dem akademisch-wissenschaftlichen Umfeld? Es würde mich jedenfalls sehr freuen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/#footnote_0_427" id="identifier_0_427" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und die bekannten Schweizer Blogger wie Yoda alias Roman Hanhart werden ja sowieso anwesend sein..">1</a></p>
<div class="links_ticker"><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.blogcamp.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BlogCamp 3.0 </a>&#8211; Zürich, 29.8.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Artensterben">Artensterben</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/BlogCamp">BlogCamp</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/blogcampswitzerland">blogcampswitzerland</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_427" class="footnote">Und die bekannten Schweizer Blogger wie <a href="http://blog.yoda.ch/?p=26" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yoda</a> alias Roman Hanhart werden ja sowieso anwesend sein..</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/">Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reiseplanung: Barcamp Wien ::: Blogtipp: Dr. Emmas Chemielabor &#124; Werkstatt-Ticker 55</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 13:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Barcamp Vienna 08 Eigentlich gibt es &#8211; zumal nach den Wahlergebnissen vom letzten Wochenende &#8211; kaum einen Grund die bayerische Landeshauptstadt zu verlassen. Und doch zieht es mich am kommenden Wochenende wieder einmal nach Wien, wobei ich hoffe, daß die unerfreulichen Wahlplakate, die das Stadtbild bei meinem letzten Wienbesuch vor 4 Wochen doch sehr ... <a title="Reiseplanung: Barcamp Wien ::: Blogtipp: Dr. Emmas Chemielabor &#124; Werkstatt-Ticker 55" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/" aria-label="Mehr Informationen über Reiseplanung: Barcamp Wien ::: Blogtipp: Dr. Emmas Chemielabor &#124; Werkstatt-Ticker 55">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/">Reiseplanung: Barcamp Wien ::: Blogtipp: Dr. Emmas Chemielabor | Werkstatt-Ticker 55</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Barcamp Vienna 08</span></span></span></h2>
<p>Eigentlich gibt es &#8211; zumal nach den Wahlergebnissen vom letzten Wochenende &#8211; kaum einen Grund die bayerische Landeshauptstadt zu verlassen. Und doch zieht es mich am kommenden Wochenende wieder einmal nach Wien, wobei ich hoffe, daß die unerfreulichen Wahlplakate, die das Stadtbild bei meinem letzten Wienbesuch vor 4 Wochen doch sehr verunstaltet haben, rechtzeitig abgehängt wurden.</p>
<p>Anlaß für meine Visite ist das <a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Vienna_Oktober_2008">Barcamp</a>, das am 4. und 5. Oktober in der österreichischen Landeshauptstadt stattfindet. Auf der Teilnehmerliste stehen bislang knapp über 100 Personen (es werden sicher noch mehr) und ich bin schon sehr auf viele anregende Gespräche gespannt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/#footnote_0_552" id="identifier_0_552" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es haben sich bereits einige interessante Blogger angek&uuml;ndigt. Etwa Luca oder Michaela oder Helge. (Gut, manche der Genannten sind sowieso im Organisationsteam mit dabei.) ">1</a></p>
<p>Ich selbst werde &#8211; falls Interesse besteht &#8211; diesmal zur Abwechslung ein wenig über die Erfahrungen mit einem &#8222;professionellen&#8220; Blogportal berichten. Denn, genau &#8211; nicht meine Wissenswerkstatt soll hier Gegenstand sein, sondern meine Tätigkeit als lei<span style="text-decoration: line-through;">d</span>tender Redakteur bei <a href="http://www.scienceblogs.de/">Scienceblogs.de</a>. Wobei natürlich sicher Zeit bleiben wird, auch über weitere Aspekte des Wissenschaftsbloggens zu reden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Vienna_Oktober_2008"><img decoding="async" class="aligncenter" style="margin: 10px 15px; float: left;"  src="http://wissenswerkstatt.net/Werkstatt/wp-content/2008/09/Barcamp_Wien.jpg" alt="Barcamp Vienna" width="380" /></a></p>
<p>Und, was ich schon des längeren fragen wollte: Habe ich eigentlich Werkstattleser aus Österreich? Ist vielleicht jemand am Wochenende in Wien?</p>
<p>Da ich bereits am Freitag anreise, wäre ich auch für eine Unternehmung am BarCamp-Vorabend zu begeistern! :-)</p>
<div class="links_ticker"><strong>Mehr Infos:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.barcamp.at/BarCamp_Vienna_Oktober_2008">BarCamp Vienna</a>, 4./5. Oktober 2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Interview mit Paula Schramm | Start von &#8222;Dr. Emmas Chemielabor&#8220;</span></span></span></h2>
<p>Heute darf ich an dieser Stelle gleich eine doppelte Ankündigung vornehmen: zuerst der Verweis auf das aktuelle Interview mit Paula Schramm, die mir im <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/">Wissenschafts-Café</a> die &#8222;17 Fragen&#8220; beantwortet hat und spannende Einsichten in die Motivation einer bloggenden Chemikerin gibt. Und sie hält ganz nebenbei ein flammendes Plädoyer für Wissenschaftsblogs:</p>
<blockquote><p>Ein wissenschaftliches Blog kann so viele Ausprägungen haben. Es kann als Laborbuch dienen. Es kann Diskussion erzeugen. Es kann die Prozesse und Themen der Wissenschaft transparenter machen und so mehr Unterstützung für Forschung in der Bevölkerung erzeugen. Und noch was: Man lernt mit dem bloggen, klar zu kommunizieren.</p></blockquote>
<p>Und die zweite Ankündigung betrifft ebenfalls Paula: die Diplom-Chemikerin hat nämlich vor wenigen Tagen ein neues Blog eröffnet. In &#8222;<a href="http://chemie.hdreioplus.de/">Dr. Emmas Chemielabor</a>&#8220; wird sie künftig all ihre wissenschaftlichen Blogartikel publizieren<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/#footnote_1_552" id="identifier_1_552" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie etwa gestern, als sie ihre Leser mit ein wenig mehr wissenschaftlichem Background zu &bdquo;Backpulver&ldquo; versorgte.">2</a> und somit eine klare Trennung zwischen &#8222;privaten&#8220; Blognotizen und den fachlichen Blogposts vornehmen. Sicher ein sinnvoller Schritt und das &#8222;Chemielabor&#8220; sei allen Lesern wärmstens empfohlen:</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/">17 Fragen an&#8230; Paula Schramm von &#8222;Dr. Emmas Chemielabor&#8220;</a>, 30.09.2008</li>
<li><a href="http://chemie.hdreioplus.de/">Dr. Emmas Chemielabor</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Barcamp AND Wien">Barcamp Wien</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/bcv08">bcv08</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_552" class="footnote">Es haben sich bereits einige interessante Blogger angekündigt. Etwa <a href="http://www.2-blog.net/2008/barcamp-vienna-sepember-08/">Luca</a> oder <a href="http://tschilp.com/2008/09/27/barcamp-vienna-am-4-5-oktober/">Michaela</a> oder <a href="http://www.helge.at/2008/09/zwei-jahre-barcamps-in-oesterreich/">Helge</a>. (Gut, manche der Genannten sind sowieso im Organisationsteam mit dabei.) </li><li id="footnote_1_552" class="footnote">Wie etwa gestern, als sie ihre Leser mit ein wenig mehr wissenschaftlichem Background zu &#8222;<a href="http://chemie.hdreioplus.de/backpulver/">Backpulver</a>&#8220; versorgte.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/reiseplanung-barcamp-wien-blogtipp-dr-emmas-chemielabor-werkstatt-ticker-55/">Reiseplanung: Barcamp Wien ::: Blogtipp: Dr. Emmas Chemielabor | Werkstatt-Ticker 55</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogcamp 3.0 » Die Ambivalenz des Politischen im Web 2.0 und andere Zukunftsfragen</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 11:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der subtile Klassentreffencharakter, der üblicherweise Treffen der Web2.0-Gemeinde auszeichnet, fehlte beim BlogCamp 3.0 in Zürich. Aber sonst war alles wie immer. Fast jedenfalls. Einige Notizen zum BlogCamp Switzerland. Eine der ersten Stationen der herbstlichen BarCamp-Tour fand am vergangenen Freitag in Zürich statt. Die Macher von Blogwerk, rund um ihren Häuptling Peter Hogenkamp, hatten gerufen und ... <a title="Blogcamp 3.0 » Die Ambivalenz des Politischen im Web 2.0 und andere Zukunftsfragen" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/" aria-label="Mehr Informationen über Blogcamp 3.0 » Die Ambivalenz des Politischen im Web 2.0 und andere Zukunftsfragen">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der subtile Klassentreffencharakter, der üblicherweise Treffen der Web2.0-Gemeinde auszeichnet, fehlte beim BlogCamp 3.0 in Zürich. Aber sonst war alles wie immer. Fast jedenfalls. Einige Notizen zum BlogCamp Switzerland. </strong></p>
<p>Eine der ersten Stationen der herbstlichen BarCamp-Tour fand am vergangenen Freitag in Zürich statt. Die Macher von<a href="http://blogwerk.com/" target="_blank"> Blogwerk</a>, rund um ihren Häuptling Peter Hogenkamp, hatten gerufen und über 150 Blogger, Twitterati und Web2.0-Freaks waren gekommen. Und der Technopark, rund 500 m von der Limmat entfernt, bot die geeignete Infrastrukur.</p>
<p>Der Tag begann mit kurzen einführenden Worten von Peter Hogenkamp, der die alten BarCamp-Hasen an die Regeln erinnerte und die Neulinge auf die spezifische BarCamp-Kultur hinwies: No spectators. Keine passiven Zuseher also &#8211; wer an BarCamps teilnimmt, bringt sich ein. Durch Referate, Diskussionsbeiträge etc.</p>
<p><strong>Das &#8222;Prinzip&#8220; Blocher</strong></p>
<p>Und die Präsentationen des Tages waren durchweg spannend und professionell. So auch die Präsentation von Matthias Ackeret &#8211; der Schweizer Journalist berichtete vom umstrittenen Projekt &#8222;<a href="http://www.teleblocher.ch/" target="_blank">Teleblocher</a>&#8222;. Zur Erinnerung: <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Blocher">Christoph Blocher</a>, Unternehmer, Milliardär und konservativ-volkstümlicher Politiker hatte in den letzten Jahren das politische System der Schweiz gehörig durcheinandergewirbelt. Latent fremdenfeinliche Slogans und naiv-patriotische Positionen hatten der SVP und Blocher unerwartete Wahlerfolge beschert &#8211; und die Schweiz hatte auf einmal schlechte Presse im Ausland.</p>
<p>Im Winter schied Blocher nach einigen Turbulentzen aus dem Bundesrat aus &#8211; und stellt sich seitdem fast noch stärker als aufrechten Kämpfer für schweizerische Interessen dar, dessen Positionen von einer angeblichen Allianz in den Medien bekämpft und unterdrückt werde. Der Journalist Ackeret begann &#8211; er hatte ohnehin ein Buch über das &#8222;Blocher Prinzip&#8220; vorgelegt &#8211; im Januar ein Online-Interview-Projekt mit dem SVP-Politiker.</p>
<p><strong>Das Internet als Plattform für rechtslastige Politiker?</strong></p>
<p>Einmal pro Woche ist seitdem jeweils ein kurzes Frage-Antwort-Spiel auf der Website &#8222;teleblocher&#8220; zu sehen. Volksnah und authentisch &#8211; gibt sich dort der Volkstribun. In der Schweiz sorgte der Start dieses Polit-You-Tube für große Aufregung. Darf man einem rechtslastigen Politiker eine solche Plattform bieten? Ist Ackeret naiv oder ohnehin längst zum Stichwortgeber des charismatischen Blocher mutiert?</p>
<h4><span class="pullquote_left">Zauberlehrling Ackeret? Wieso betätigt sich der Journalist als Stichwortgeber für den umstrittenen Blocher?</span></h4>
<p>Die Ausführungen Acherers hinterließen (bei mir und Ali Arbia, der ebenfalls interessiert zuhörte) ein mehr als zwiespältiges Gefühl. Da steht ein gelernter Journalist und predigt durchaus glaubhaft die Vorteile eines alternativen, low-budget-Journalismus im Web. Er erzählt begeistert, wie revolutionär die Möglichkeiten zur Berichterstattung jenseits verkrusteter Medienstruktureren sind, die das Internet bietet &#8211; und doch bleibt der schale Beigeschmack, daß da jemand dem &#8222;Phänomen&#8220; Blocher erlegen ist und selbst mit am Mythos eines Politikers bastelt, der xenophobe Reflexe herausfordert.</p>
<p>Wie gesagt: hochinteressant diese erste Präsentation, aber gleichzeitig ernüchternd. Denn Ackeret schien tatsächlich daran zu glauben, daß sein &#8222;Held&#8220; Blocher von den etablierten Schweizer Medien systematisch benachteiligt werde und diese umgekehrt den anderen Politikern willfährig zu Dienste stünden. Also wieder mal etwas gelernt &#8211; die Behauptung die Schweizer Medien seien quasi gleichgeschaltet wurde einigermaßen unwidersprochen hingenommen.</p>
<p><strong>Werden wissenschaftliche Blogs überschätzt?</strong></p>
<p>Am Nachmittag ging es dann weiter mit meiner eigenen Präsentation zu wissenschaftlichen Weblogs. Im Anschluß an meine 20-minütige Präsentation gab es eine ganze Reihe spannender und durchaus kritischer Nachfragen. Einig war man sich, daß wissenschaftliche Blogs ein ungeheurer Luxus sind: mit geringem Aufwand kann hier über eigene Forschungsprojekte berichtet werden und zu allen möglichen wissenschaftlichen Themen Stellung bezogen werden. Und der Mehrwert für die bloggenden Wissenschaftler<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/#footnote_0_465" id="identifier_0_465" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Erh&ouml;hte Sichtbarkeit und Au&szlig;enwirkung, Chance mit Kollegen in Kontakt zu treten etc.">1</a> ist auch &#8211; wie man feststellte &#8211; offensichtlich.</p>
<h4><span class="pullquote">Risiken und Nebenwirkungen wissenschaftlicher Blogs: Besser nicht zu viel Privates?</span></h4>
<p>Interessant war freilich die Anmerkung eines Professors für Wirtschaftsinformatik, der daran erinnerte, daß man sich als bloggender Wissenschaftler auch beschädigen kann. Denn &#8211; so seine Erfahrung &#8211; wenn Texte vor rechtschreibfehlern wimmeln und formale Mängel aufweisen, so ist das nicht unbedingt der Reputation zuträglich.</p>
<p>Und: er selbst &#8211; so die ehrliche Aussage &#8211; bevorzuge letztlich doch die nüchterne Kommunikation über die bewährten Kanäle. Denn allzu private Details wolle er aus dem Leben seiner Kollegen oft gar nicht wissen&#8230;</p>
<p><strong>Der bloggende Bundesrat</strong></p>
<p>Und den etwas untypischen Abschluß des Blogcamps fand dieses mit dem Auftritt von Bundesrat Moritz Leuenberger. Der prominente Schweizer Politiker, seit 12 Jahren Mitglied des Bundesrats und derzeit für das Department Umwelt, Wirtschaft, Verkehr und Kommunikation verantwortlich, präsentierte sich charmant, hochprofessionell und als glaubhafter <a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/">Gelegenheitsblogger</a>.</p>
<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin: 3px 8px; float: right;" src="http://img124.imageshack.us/img124/4563/moritzleuenbergerwb1.jpg" alt="Moritz Leuenberger beim BlogCamp"  width="320" height="191" /></a></p>
<p>Natürlich, Leuenberger ist Profi genug und wenn er vor einigen hundert Bloggern einen kurzen Vortrag hält, wird er nicht so dumm sein und gestehen, daß er insgeheim das ganze Gerede um das Web2.0 für Blödsinn hält. Aber &#8211; so jedenfalls mein Eindruck &#8211; Leuenberger steht zu seiner Nebentätigkeit als Blogger und hat tatsächlich Spaß daran gefunden.</p>
<p>Einmal pro Woche schreibt er einen Beitrag &#8211; so seine Auskunft und die Ideen für seine Postings erhalte er regelmäßig durch seine Leser. Oft sei es so, daß ihn ein Kommentar nachhaltig beschäftige und er in einem folgenden Artikel eben darauf Bezug nehme. Das hörte sich glaubhaft an und insgesamt muß man die Schweizer Szene wohl zu diesem Bundesrat beglückwünschen.</p>
<p><strong>Am Rande: Blogger-Smalltalk und Erfahrungsaustausch<br />
</strong></p>
<p>Insgesamt also ein versöhnlicher Abschluß des Tages. Wobei natürlich die vielen interessanten Diskussionen am Rande des BlogCamps nicht ganz unerwähnt bleiben sollen. Immer wieder kam man auf die Problematik zu sprechen, daß das besondere Nutzungsprofil von Blogs (hohe Interaktionsrate, lange Verweildauer auf den Seiten) in den konventionellen Bewertungssystemen nicht abbildbar sind. M.a.W.: die Orientierung an PageImpressions verkennt das Potential von Blogs.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Die Tage des PI-Fetisch sind gezählt. Die Tage des klassischen Blog-Layouts auch?</span></h4>
<p>Eine zweite spannende Diskussion betraf die Frage, ob das klassische Blog-Layout<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/#footnote_1_465" id="identifier_1_465" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Alle Beitr&auml;ge werden strikt chronologisch angeordnet.">2</a> nicht viele Leser abschreckt oder zumindest nicht hinreichend mit Orientierungsmöglichkeiten ausstattet.</p>
<p>In diesem Zusammenhang konnte Jürg Vollmer von <a href="http://www.krusenstern.ch/">Krusenstern.ch </a>berichten, daß sein Blog-Re-Design vom Frühjahr &#8211; als er Magazin-Elemente integrierte &#8211; sehr gut bei den Lesern ankomme. Und der Krusenstern glänzt tatsächlich, wie ich finde, durch ein ansprechend-übersichtliches Layout.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/#footnote_2_465" id="identifier_2_465" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Von den spannenden inhalten ganz zu schweigen.">3</a></p>
<p>Weitere Diskussionen zu diesen Fragen findet man u.a. im Anschluß <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/08/31/kommunikation-scheitern-8211-blogcamp-switzerland-3-4661425">des Artikels von Lars Fischer</a>. Der mich übrigens mit solchen feinen Beobachtungen immer wieder erfreut:</p>
<blockquote><p>Die Hälfte der Leute in den Vorträgen haben ihre Zeit damit verschwendet, alle drei Minuten in Twitter reinzuschreiben, dass sie grade in einem tollen Vortrag sitzen. Von dem sie gerade bestenfalls die Hälfte mitbekommen, wenn überhaupt.</p>
<p>Aber gut, digitale Kommunikation um ihrer selbst willen ist ja eh so ein bisschen der Fluch der Blogosphäre, frei nach dem Motto: Warum soll ich mit dem Typ neben mit reden, ich folge doch seinem Tweet? Das Web 2.0 demonstriert eben neben den Möglichkeiten der Kommunikation auch oft ihr scheitern.</p></blockquote>
<p>Und wer sich die Teilnehmer des Camps gerne ansehen möchte, der ist mit diesem kleinen photographisch-filmischen Video wunderbar bedient:</p>
<div class="youtube">
<div><object classid="clsid:02bf25d5-8c17-4b23-bc80-d3488abddc6b" width="320" height="495" codebase="http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab#version=6,0,2,0"><param name="src" value="http://leumund.ch/wp-content/uploads/2008/08/blogcamp-2008-480x320.mov" /><param name="autoplay" value="true" /><param name="controller" value="true" /><param name="loop" value="true" /><embed type="video/quicktime" width="320" height="495" src="http://leumund.ch/wp-content/uploads/2008/08/blogcamp-2008-480x320.mov" loop="true" controller="true" autoplay="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://leumund.ch/2008/wochenschlau/blogcamp-30-der-film/">Blogcamp 3.0 &#8211; Der Film</a></div>
</div>
<div class="links_ticker"><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Fischer, Lars: <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/08/31/kommunikation-scheitern-8211-blogcamp-switzerland-3-4661425">Kommunikation und ihr Schitern &#8211; Das BlogCamp Switzerland</a></li>
<li>Neue Zürcher Zeitung: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/vernetzte_bundesraete__1.819090.html" target="_blank">Vernetzte Bundesräte. Erfahrungen mit &#8222;teleblocher&#8220; und Moritz Leuenbergers Blog</a></li>
<li>Ali Arbia: <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/08/blogcamp-30-in-zurich.php">BlogCamp 3.0 in Zürich</a>, zoon politikon, 31.8.2008</li>
<li>Grob, Ronnie: <a href="http://medienlese.com/2008/08/30/blogcamp-switzerland-30-alle-echt-und-mit-namen/">Alle in echt und mit Namen</a>, medienlese, 30.8.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/BlogCampSwitzerland">BlogCampSwitzerland</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Politik">Politik</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/BlogCamp">BlogCamp</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_465" class="footnote">Erhöhte Sichtbarkeit und Außenwirkung, Chance mit Kollegen in Kontakt zu treten etc.</li><li id="footnote_1_465" class="footnote">Alle Beiträge werden strikt chronologisch angeordnet.</li><li id="footnote_2_465" class="footnote">Von den spannenden inhalten ganz zu schweigen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/blogcamp-30-die-ambivalenz-des-politischen-im-web-20-und-andere-zukunftsfragen/">Blogcamp 3.0 » Die Ambivalenz des Politischen im Web 2.0 und andere Zukunftsfragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wissenschaftliche Blogs als Netzwerk- und Kommunikationskatalysatoren » Blogger-Konferenz &#8222;Science Blogging 2008&#8220; &#124; Werkstattnotiz LXXXVI</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 12:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich ja in den letzten Monaten ein wenig in die Rolle des kleinen Mannes mit der Pauke hineinmanövriert,1 der fleißig trommelnd für wissenschaftliches Bloggen wirbt. Und damit meine ich es ja durchaus ernst, denn die Potentiale einer &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; sind bislang weithin unterschätzt. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, daß Blogs insgesamt als ... <a title="Wissenschaftliche Blogs als Netzwerk- und Kommunikationskatalysatoren » Blogger-Konferenz &#8222;Science Blogging 2008&#8220; &#124; Werkstattnotiz LXXXVI" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/" aria-label="Mehr Informationen über Wissenschaftliche Blogs als Netzwerk- und Kommunikationskatalysatoren » Blogger-Konferenz &#8222;Science Blogging 2008&#8220; &#124; Werkstattnotiz LXXXVI">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/">Wissenschaftliche Blogs als Netzwerk- und Kommunikationskatalysatoren » Blogger-Konferenz &#8222;Science Blogging 2008&#8220; | Werkstattnotiz LXXXVI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="border: 1px solid #dcdcdc; margin-left: 7px; margin-right: 7px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/05/Netzwerk.jpg" alt="Netzwerk, Quelle: stock.xchng, User: clix" /><strong>Ich habe mich ja in den letzten Monaten ein wenig in die Rolle des kleinen Mannes mit der Pauke hineinmanövriert,</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_0_285" id="identifier_0_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nein, damit ist keine Anspielung auf Wolfgang Neuss verkn&uuml;pft, der als Kabarettist und Schauspieler bis in die 70er Jahre brillant war, danach aber leider mehr und mehr seinem Drgenkonsum Tribut zollen mu&szlig;te.">1</a> <strong>der fleißig trommelnd für wissenschaftliches Bloggen wirbt. Und damit meine ich es ja durchaus ernst, denn die Potentiale einer &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; sind bislang weithin unterschätzt. </strong></p>
<p>Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, daß Blogs insgesamt als eigenständiges und bedeutsames Medium anerkannt werden<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_1_285" id="identifier_1_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die EU beabsichtigt offenbar die F&ouml;rderung von sog. &bdquo;Community Media&ldquo; wozu im weiteren Bereich auch Web2.0-Formate geh&ouml;ren.">2</a> und wissenschaftliche Blogs im Besonderen mehr Akzeptanz finden. Ich finde es jedenfalls klasse, daß die wissenschaftliche Blogszene derzeit so lebendig ist.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_2_285" id="identifier_2_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das ist erst der Anfang! ;-) ">3</a></p>
<p>Um skeptische Wissenschaftler davon zu überzeugen, daß sich ein Blog bereits heute lohnen kann, ist erfahrungsgemäß das Vernetzungsargument recht schlagkräftig. Denn schließlich ist die Tatsache, daß sich über wissenschaftliche Blogs hilfreiche Kontakte ergeben und daraus sogar handfeste Projekte erwachsen, nicht so leicht von der Hand zu weisen. Blogs sind geeignete Vehikel, um Verbindungen zwischen Wissenschaftlern (und das über Disziplingrenzen hinweg) zu erzeugen &#8211; wenn das kein Argument ist, dann weiß ich auch nicht weiter.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Blogs sind Katalysatoren für Wissenschafts-Netzwerke: sie erhöhen die Sichtbarkeit und machen Kooperation wahrscheinlicher.</span></h4>
<p>Dabei zeigt sich, daß Blogs quasi als Katalysatoren wirken: sie stellen die notwendige Kommunikationsinfrastruktur dar, sie erzeugen erst die Sichtbarkeit, die notwendige Bedingung dafür ist, daß sich die einzelnen Wissenschaftler überhaupt wahrnehmen. Und wie es mit Katalysatoren eben so ist:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_3_285" id="identifier_3_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Chemiker verzeihen mir die nicht 100% stimmige Metapher.">4</a> sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit und Geschwindigkeit einer &#8222;Reaktion&#8220;, d.h. von Austausch, Kontakten und Kooperation.</p>
<p>Und diese Kontakte ergeben sich ja nicht ausschließlich nur direkt im Blog. Die Blogosphäre wird ja ohnehin mißverstanden, wenn sie nur auf die digitalen Kommunikationsakte, die in Blogposts und Kommentaren nachlesbar sind, reduziert wird. Denn Blogger kommunizieren auch über andere Kanäle und sie treffen sich auch &#8211; man höre und staune &#8211; offline. Und solche Treffen, egal ob bei Barcamps oder anderen Anläßen, sind ebenfalls wunderbare Kontaktbahnhöfe.</p>
<p><strong>Internationale Wissenschaftsblog-Konferenz in London</strong></p>
<p>Wer sich mit Wissenschaftsbloggern aus anderen Ländern vernetzen will, hat dazu übrigens am 30. August 2008 Gelegenheit. In London findet unter dem Titel &#8222;Science Blogging 2008&#8220; eine Konferenz statt, die sich genau den Fragen annimmt, die ich hier in der Wissenswerkstatt auch häufig aufwerfe: Wie läßt sich die Akzeptanz von Wissenschaftsbloggern erhöhen, ist wissenschaftliches Bloggen der eigenen Karriere förderlich oder ist sie ein Hemmschuh etc. ?</p>
<p>Organisiert wird das Treffen von den Nature-Blogs, federführend agiert Matt Brown. Hier der <a href="http://network.nature.com/group/sciblog2008" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankündigungstext</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;The science blogging community is growing rapidly and reaching larger audiences. At Science Blogging 2008, science bloggers from around the world will have the opportunity to meet and discuss the pressing issues in science, science communication, publishing and education. What can science bloggers do to maximise their impact? Can blogging contribute to scientific research and careers? How can blogs be used to help educate the public about science?&#8220;</p></blockquote>
<p>Klingt spannend und vielleicht ergreift ja jemand aus der deutschsprachigen Community die Gelegenheit und fliegt nach London? Ich selbst werde dort<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_4_285" id="identifier_4_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Aus Zeit- und Kostengr&uuml;nden.">5</a> nicht teilnehmen.</p>
<p><strong>Wissenschaftsblog-Barcamp in Deutschland?</strong></p>
<p>Allerdings möchte ich an dieser Stelle verraten, daß ich gestern am Rande der Gründungsversammlung der <a href="http://ag-sm.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AG Social Media</a> mit <a href="http://www.hardbloggingscientist.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Steffen Büffel</a> ganz kurz darüber gesprochen habe, ob sich etwas ähnliches &#8211; also ein Wissenschaftsblogger-Barcamp &#8211; nicht auch hier in Deutschland organisieren ließe. Vielleicht reicht es ja noch für Ende des Jahres? Oder dann gleich Januar/Februar 2009?</p>
<p>Bislang gibt es nur die Idee &#8211; aber ich denke, daß wir<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/#footnote_5_285" id="identifier_5_285" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Steffen hat ja Erfahrungen auf dem Gebiet, dazu sollten wir einige andere, organisationsfreudige Mitstreiter haben.">6</a> das weiterverfolgen. Wir bleiben also am Ball &#8211; aber zunächst hier die Frage: Besteht überhaupt Interesse? Gibt es Bedarf am Erfahrungsautausch im Bezug auf das wissenschaftliche Bloggeschäft?</p>
<div class="invisible">
<hr size="1" />
<p>Technorati-Tags:</p>
</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Barcamp" rel="tag">Barcamp</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Scienceblogs" rel="tag">Scienceblogs</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Netzwerke" rel="tag">Netzwerke</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_285" class="footnote">Nein, damit ist keine Anspielung auf <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Neuss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Neuss</a> verknüpft, der als Kabarettist und Schauspieler bis in die 70er Jahre brillant war, danach aber leider mehr und mehr seinem Drgenkonsum Tribut zollen mußte.</li><li id="footnote_1_285" class="footnote">Die EU <a href="http://politik.netzkompetenz.at/?p=273" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beabsichtigt offenbar</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/05/05/eu-will-alternative-medien-foerdern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Förderung</a> von sog. &#8222;Community Media&#8220; wozu im weiteren Bereich auch Web2.0-Formate gehören.</li><li id="footnote_2_285" class="footnote">Und das ist erst der Anfang! ;-) </li><li id="footnote_3_285" class="footnote">Die Chemiker verzeihen mir die nicht 100% stimmige Metapher.</li><li id="footnote_4_285" class="footnote">Aus Zeit- und Kostengründen.</li><li id="footnote_5_285" class="footnote">Steffen hat ja Erfahrungen auf dem Gebiet, dazu sollten wir einige andere, organisationsfreudige Mitstreiter haben.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/">Wissenschaftliche Blogs als Netzwerk- und Kommunikationskatalysatoren » Blogger-Konferenz &#8222;Science Blogging 2008&#8220; | Werkstattnotiz LXXXVI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungstipp: Lehren und Lernen 2.0 » EduCamp in Ilmenau &#124; kurz&#038;knapp 18</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/veranstaltungstipp-lehren-und-lernen-20-educamp-in-ilmenau-kurzknapp-18/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 11:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das BarCamp-Format &#8211; also die Idee einer sich weitgehend selbstorganisierenden Konferenz &#8211; macht Karriere. Vergangenes Wochenende war Hamburg Schauplatz eines sog. &#34;WordCamp&#34; und nun kündigen sich weitere themenzentrierte BarCamp-Projekte an. Alle Interessierten, die sich mit innovativen Lern- und Lehrmodellen im Web2.0-Kontext befassen, sollten sich den 18.-20. April 2008 vormerken. Da wird nämlich das erste EduCamp ... <a title="Veranstaltungstipp: Lehren und Lernen 2.0 » EduCamp in Ilmenau &#124; kurz&#038;knapp 18" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/veranstaltungstipp-lehren-und-lernen-20-educamp-in-ilmenau-kurzknapp-18/" aria-label="Mehr Informationen über Veranstaltungstipp: Lehren und Lernen 2.0 » EduCamp in Ilmenau &#124; kurz&#038;knapp 18">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das BarCamp-Format &#8211; also die Idee einer sich weitgehend selbstorganisierenden Konferenz &#8211; macht Karriere. Vergangenes Wochenende war Hamburg Schauplatz eines sog. &quot;<a href="http://www.wordcamp08.de/" target="_blank">WordCamp</a>&quot; und nun kündigen sich weitere themenzentrierte BarCamp-Projekte an. Alle Interessierten, die sich mit innovativen Lern- und Lehrmodellen im Web2.0-Kontext befassen, sollten sich den 18.-20. April 2008 vormerken. Da wird nämlich das erste EduCamp im thüringischen Ilmenau stattfinden.</strong> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="80" align="right" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/01/EduCamp_01.png" alt="EduCamp_01.png" style="margin: 8px;" />Was erwartet also die Teilnehmer des EduCamps? Mit dieser Frage outet man sich schon beinahe als naiver Nichtinsider. Denn die Idee von Barcamps besteht ja gerade darin, daß es sich um Mitmachkonferenzen handelt, die im vornherein nicht endgültig festgelegt sind. Weder formal, noch inhaltlich. </p>
<p>Die Schwerpunkte, die Referate (die bei BarCamps &quot;Sessions&quot; heißen) und vieles weitere wird von den Teilnehmern vor Ort festgelegt. In Ilmenau ist aber sicher nicht alles erwünscht: der Organisator <a href="http://www.media-ocean.de/2008/01/27/educamp-2008-die-zukunft-des-lernens/" target="_blank">Steffen Büffel</a> grenzt das Themenspektrum folgendermaßen ein:</p>
<blockquote>
<p>Einsatz von Social Software, also Weblogs, Podcasts, Wikis &amp; Co., im Bildungskontext von Schulen, Hochschulen und Unternehmen. [&#8230;] Themenschwerpunkte des EduCamps sind bisher “Corporate E-Learning 2.0″ und “E-Learning 2.0 in der Hochschullehre”.</p>
</blockquote>
<p>Mit &quot;Corporate E-Learning 2.0&quot; habe ich selbst ja ehrlicherweise weniger am Hut. Allerdings werde ich natürlich hellhörig, wenn es um Web2.0-Features in den Universitäten geht. Voraussichtlich werde ich selbst nach Ilmenau fahren und dort versuchen, die Akzente noch ein wenig stärker auf die Möglichkeiten von Blogs und SocialNetworks in der Wissenschaft zu verschieben. ;-)</p>
<p>Die Anmeldeseite für das EduCamp und die Möglichkeit, bereits im Vorfeld bestimmte Themenvorschläge zu machen gibt es hier:</p>
<p><a href="http://educamp2008.mixxt.de/">http://educamp2008.mixxt.de</a></p>
<p>Einige weitere Infos zu den geplanten Inhalten gibt es auch im kurzen Interview mit Steffen: </p>
<p> </p>
<p><object width="380" height="313"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/VV5mKte/380x313/swf" /><embed width="380" height="313" src="http://de.sevenload.com/pl/VV5mKte/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" /></object><br />Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/VV5mKte/educamp-Steffen-Bueffel">sevenload.com</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/veranstaltungstipp-lehren-und-lernen-20-educamp-in-ilmenau-kurzknapp-18/">Veranstaltungstipp: Lehren und Lernen 2.0 » EduCamp in Ilmenau | kurz&#038;knapp 18</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Barcamp München » Das Web 2.0 und das Recht und Nachbetrachtungen zur &#8222;Free Burma&#8220;-Aktion &#124; Barcampnotiz II</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 19:34:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer glaubt, beim Barcamp sei vorrangig Blogger-Small-Talk betrieben worden, der irrt. Es wurde tatsächlich engagiert diskutiert und es gab eine Vielzahl spannender Themen, die in den einzelnen Konferenzräumen behandelt wurden. Denn im Zentrum eines Barcamps stehen selbstverständlich die sog. Sessions. Wer glaubt, ein interessantes Thema vorstellen zu können, der präsentiert am morgen kurz seine Idee, ... <a title="Barcamp München » Das Web 2.0 und das Recht und Nachbetrachtungen zur &#8222;Free Burma&#8220;-Aktion &#124; Barcampnotiz II" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/" aria-label="Mehr Informationen über Barcamp München » Das Web 2.0 und das Recht und Nachbetrachtungen zur &#8222;Free Burma&#8220;-Aktion &#124; Barcampnotiz II">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/">Barcamp München » Das Web 2.0 und das Recht und Nachbetrachtungen zur &#8222;Free Burma&#8220;-Aktion | Barcampnotiz II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer glaubt, beim Barcamp sei vorrangig Blogger-Small-Talk betrieben worden, der irrt. Es wurde tatsächlich engagiert diskutiert und es gab eine Vielzahl spannender Themen, die in den einzelnen Konferenzräumen behandelt wurden. Denn im Zentrum eines Barcamps stehen selbstverständlich die sog. Sessions. Wer glaubt, ein interessantes Thema vorstellen zu können, der präsentiert am morgen kurz seine Idee, woraufhin der vorläufige Ablaufplan und die Raumverteilung erstellt wird.</strong></p>
<p> Im Zusammenhang mit dem &quot;<a href="http://www.free-burma.org" target="_blank">Free Burma</a>&quot;-Aktionstag hatten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/" target="_blank">Robert Basic</a>, <a target="_blank" href="http://blog.metaroll.de/">Benedikt Köhler</a> und ich bereits im Vorfeld vereinbart, daß wir &#8211; falls Interesse besteht &#8211; hierzu eine Nachbetrachtung anbieten können. Benedikt präsentierte <a target="_blank" href="http://blog.metaroll.de/2007/10/01/mobilisierungsmuster-in-der-blogosphaere/">seine Ergebnisse</a> bzgl. der Netzwerkentwicklung, wobei besonders die unterschiedlichen Strukturbildungen innerhalb der einzelnen nationalen Blogosphären (Italien, Frankreich, Deutschland&#8230;) auffielen. Außerdem wurde offensichtlich, daß die nationalen Blogosphären untereinander nur über einzelne &quot;Brückenköpfe&quot; sehr schwache Verbindungen unterhalten.</p>
<p>Robert skizzierte kurz aus seiner Sicht, wie man &#8211; einen mehrwöchigen Planungszeitraum vorausgesetzt &#8211; eine größer angelegte (globale?) Aktion angehen müßte. Um die Botschaft bzw. message wirklich effektiv zu verteilen, sieht er kaum Alternativen zu einem kleinen quasi-professionellen Planungsstab, der verantwortlich die Kernaufgaben übernimmt und koordiniert. Für eine spontane Aktion binnen weniger Tage, ist das selbstverständlich nicht möglich. Dennoch kann man aus dem &quot;Free Burma&quot;-Projekt natürlich gewisse Schlußfolgerungen ableiten, wie idealerweise ein solches Vorhaben in Zukunft koordiniert werden sollte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/#footnote_0_97" id="identifier_0_97" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Session wurde von Roman Hanhart kurz protokolliert und kommentiert. Hier auf Yoda&rsquo;s Blog.">1</a></p>
<p>Ich selbst habe kurz die zentralen Motive präsentiert, weshalb sich Blogger oder Webmaster an der Aktion beteiligt haben. Im zweiten Teil habe ich einige Gründe vorgestellt, die einzelne Blogger zur Ablehnung des Projekts artikuliert haben. Die von mir präsentierten Argumente beruhen bislang aber nur auf meiner eigenen vorläufigen Sichtung von einschlägigen Blogbeiträgen. Um hier bessere, fundiertere Aussagen treffen zu können und v.a. um auch abschätzen zu können, wie Online- und Offline-Engagement korrelieren, haben Benedikt und ich einen <a target="_blank" href="http://ofb.msd-media.de/burma/">Onlinefragebogen</a> entworfen, auf den ich <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/05/nachbetrachtung-fragebogen-zur-blogaktion-free-burma-werkstattnotiz-xiv/">hier</a> bereits hingewiesen habe. Interessant war &#8211; das nebenbei &#8211; Franz Patzigs Anmerkung, daß er einen Großteil der Kritiker<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/#footnote_1_97" id="identifier_1_97" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wohl v.a. diejenigen, die durch den Vorwurf der Linkprostitution eher unangenehm und wenig konstruktiv aufgefallen waren.">2</a> schon im Vorfeld hätte benennen können. Man kennt sich untereinander. ;-)</p>
<p><em>Hier meine Präsentation, die auch einige beispielhafte Blogzitate beinhaltet:</em></p>
<p> <object width="425" height="348" type="application/x-shockwave-flash" data="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=128569&amp;doc=free-burma1712"><param name="movie" value="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=128569&amp;doc=free-burma1712" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><strong>Die unendliche Geschichte: Das Web 2.0 und das Recht</strong></p>
<p>Wenn zwei oder mehr Blogger zusammenkommen, dann kann man vermutlich Wetten darüber abschließen, wann das Gespräch auf die leidige Rechtsfrage kommt. Urheberstreitigkeiten, Steitfälle wg. Beleidigungen, Abmahnungen&#8230; alles allzu bekannte Themen. Am Barcamp war hierzu ein ausgewiesener Experte vor Ort; RA <a href="http://www.kriegs-recht.de/" target="_blank">Henning Krieg</a> wies in insgesamt drei Sessions darauf hin, daß man gerade im Online- und Blogbereich nicht zu blauäugig sein dürfe. Die erste Session befasste sich zunächst aber mit weitgehend ungeklärten Rechtsfragen, wenn es um die Sphäre von &quot;Real Life&quot; und anderen Metaversen geht. Denn: welchem (nationalen?) Recht unterliege ich, wenn ich als deutscher Staatsbürger bspw. in &quot;Real Life&quot; eine Firma eröffne, dort die Geschäftssprache Englisch ist und ich vorrangig &quot;Geschäfte&quot; mit amerikanischen Staatsbürgern tätige? Es wurde deutlich: die Justiz hat noch erheblichen Nachholbedarf, um hier einigermaßen Rechtssicherheit und Verläßlichkeit herzustellen.&nbsp;&nbsp;</p>
<h4 class="pullquote">Sind Abmahnungen möglicherweise das einzig wirklich valide Geschäftsmodell im Web2.0? <br /></h4>
<p>Die Sessions 2+3 wurden von Henning Krieg unter anderem mit der augenzwinkernden Bemerkung angekündigt, daß möglicherweise Abmahnungen das einzig wirklich valide Geschäftsmodell im Web2.0 darstellen. Um genau diese Frage drehte sich Teil 3: was ist eine Abmahnung, wie darauf reagieren, welche Fallstricke und welche Vorsichtsmaßnahmen gibt es? Zuvor wurden Fragen der Impressumspflicht und der Kommentarhaftung &#8211; Stichwort: Mitstörerhaftung &#8211; besprochen. Insgesamt wenig Neues für mich, aber kompetent und spannend von Henning Krieg dargeboten. Man möchte es fast glauben: <em>Jura ist Rock&#8217;n&#8217;Roll</em>.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/#footnote_2_97" id="identifier_2_97" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So die Bemerkung Hennings, wenn ihn mal wieder ungl&auml;ubige Bloggeraugen fast fassungslos anblickten&hellip;">3</a>&nbsp; ;-)</p>
<p><strong><br /></strong></p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcampmunich">barcampmunich</a><br />Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcamp%20muenchen">barcamp münchen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_97" class="footnote">Die Session wurde von Roman Hanhart kurz protokolliert und kommentiert. <a target="_blank" href="http://blog.yoda.ch/?p=1734">Hier</a> auf Yoda&#8217;s Blog.</li><li id="footnote_1_97" class="footnote">Und wohl v.a. diejenigen, die durch den Vorwurf der Linkprostitution eher unangenehm und wenig konstruktiv aufgefallen waren.</li><li id="footnote_2_97" class="footnote">So die Bemerkung Hennings, wenn ihn mal wieder ungläubige Bloggeraugen fast fassungslos anblickten&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-das-web-20-und-das-recht-und-nachbetrachtungen-zur-free-burma-aktion-barcampnotiz-ii/">Barcamp München » Das Web 2.0 und das Recht und Nachbetrachtungen zur &#8222;Free Burma&#8220;-Aktion | Barcampnotiz II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Barcamp München » Social Networks und eine kleine Kritik der kollektiven Intelligenz &#124; Barcampnotiz III</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 20:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Barcamp-Wochenende ist vorbei und mit diesem dritten Artikel sind auch meine heutigen Anmerkungen komplett. Inzwischen hat sich drüben bei Robert eine kleine Diskussion entwickelt, die auf das leidige Thema der &#34;No Shows&#34; eingeht. Also das Dilemma, daß man bei Veranstaltungen für die kein Eintrittsgeld fällig ist, immer mit einer hohen Ausfallquote zu kämpfen hat.&#160; ... <a title="Barcamp München » Social Networks und eine kleine Kritik der kollektiven Intelligenz &#124; Barcampnotiz III" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/" aria-label="Mehr Informationen über Barcamp München » Social Networks und eine kleine Kritik der kollektiven Intelligenz &#124; Barcampnotiz III">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/">Barcamp München » Social Networks und eine kleine Kritik der kollektiven Intelligenz | Barcampnotiz III</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Barcamp-Wochenende ist vorbei und mit diesem dritten Artikel sind auch meine heutigen Anmerkungen komplett. Inzwischen hat sich drüben bei Robert eine kleine Diskussion entwickelt, die auf das leidige Thema der &quot;No Shows&quot; eingeht. Also das Dilemma, daß man bei Veranstaltungen für die kein Eintrittsgeld fällig ist, immer mit einer hohen Ausfallquote zu kämpfen hat.&nbsp;</strong> </p>
<p>Franz Patzig, der die Organisationsfäden gesponnen hat, erwähnt <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/08/barcamp-muenchen/#comment-798898">in seinem Kommentar</a>, daß die Anmeldeliste mit den tatsächlich Anwesenden abgeglichen wurde; und die unentschuldigt Fehlenden haben &#8211; so hoffe ich &#8211; auf die eine oder andere Art Konsequenzen zu tragen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_0_98" id="identifier_0_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mittlerweile wurde das Thema auch noch hier bei Tim im betalog aufgegriffen, Roman l&auml;&szlig;t ebenfalls Dampf ab. Und auch Sascha geht auf die Frage ein. Schlie&szlig;lich hat noch Guido Karl sein pers&ouml;nliches Fazit in einen sehr sch&ouml;n lesbaren Artikel verpackt.">1</a> Schade, daß eine an und für sich sehr gut gelungene Veranstaltung ein klein wenig durch solche ärgerlichen Randerscheinungen beeinträchtigt wird. Deshalb soll abschließend der Blick nochmal auf die positiven Aspekte gewendet werden: die Inhalte.  </p>
<p><strong>Warum blogge ich, wie blogge ich und die Frage nach einem Social Network für Blogger</strong></p>
<p>Robert Basic, natürlich wieder einer der Aktivposten und Ideengeber des Camps, betätigte sich später noch als Moderator weiterer Sessions. Zusammen mit <a target="_blank" href="http://www.france-blog.info/">Heiner Wittmann</a> wurde am Samstag nch Brainstorming betrieben und gemeinsam erörtert, was Corporate-Blogs besonders auszeichnet.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_1_98" id="identifier_1_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und er erinnert an eine tats&auml;chlich bemerkenswerte Situation, in der er (Robert) flapsig erw&auml;hnte, da&szlig; er die Priorit&auml;t bei den Inhalten sieht und ihm erstmal die Grammatik recht gleichg&uuml;ltig sei. In diesem Moment rollte Heiner Wittmann bedrohlich mit den Augen&hellip; Robert hat diese kurze Begebenheit inzwischen als sein &quot;Barcamp-Highlight&quot; beschrieben.">2</a> Wo also Schwierigkeiten und Vorteile für Firmen liegen, wenn sie sich auch innerhalb eines Blogs in den &#8211; so meist die Begründung &#8211; in den Dialog mit den Kunden stürzen. Robert steuerte einige positive Beispiele und Praktiken bei, andere Teilnehmer berichteten von Fällen, in denen Firmenblogs eher negative Effekte zeigten: nämlich meist dann, wenn die Kommunikationspolitik der jeweiligen Firmen ohnehin restriktiv ausgerichtet ist und dann stets nur der Pressesprecher vorgeschickt wird, um brenzlige Situationen zu entschärfen. Klar wurde: den Königsweg gibt es nicht und es gibt sicher Branchen, in denen Firmenblogs erfolgsversprechender sind als in anderen. Wichtig aber überall: Authentizität und weniger strategisches PR-Geplänkel.</p>
<p>Am Sonntag ging es dann vormittags gleich weiter mit einer gemeinsamen Ideen-Session zu Social Networks. Robert präsentierte seine Vision eines auf seine Kernfunktionen reduzierten Social-Networks, das ausschließlich dazu dient, einzelne Blogger zu vernetzen. Zielsetzung: Blogger in die Lage zu versetzen andere Blogger (mit ähnlichen Interessen, ähnlichem Blogschwerpunkt etc.) zu kontaktieren. Es wurde eifrig diskutiert &#8211; Robert präferiert eine simple Lösung, die neben grundlegenden Profildaten alles andere über &quot;tags&quot; organisiert. Über die Verschlagwortung werden Gruppen und Zusammenänge gestiftet. Das alles unter dem Dach eines offenen, fließenden Projekts. Offen für Input der Anwender. Zusätzliche Features möglicherweise durch PlugIns integrierbar.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_2_98" id="identifier_2_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die wichtigsten Ergebnisse der Session hat Oliver Gassner protokolliert.">3</a> </p>
<p><strong>Kollektive Intelligenz und die Skepsis gegenüber der Glorifizierung einer &quot;Demokratisierung des Wissens&quot;</strong></p>
<p>Eine der spannendsten Fragestellungen präsentierte Heiner Wittmann am Sonntag.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_3_98" id="identifier_3_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Er hat hier sein Kurzreferat zusammengefa&szlig;t. Unten sind daraus einige spannende Links zu finden.">4</a> Er selbst &#8211; als promovierter Romanist und Historiker &#8211; zeigte auf, daß die Wikipedia keineswegs so singulär ist, wie häufig vermutet. Das zeitgenössische Wissen wurde schon seit unzähligen Generationen auch innerhalb von Gemeinschaftsprojekten gesammelt und zusammengefasst. Wittmann schwärmte von mehrbändigen Lexika, die heute fast vergessen sind und wies natürlich auf die Enzyklopädie von d’Alembert und Diderot hin. Die im aufklärerischen Denken und unter Mitarbeit so herausragender Denker wie Voltaire in 17 Bänden insgesamt 45.000 Artikel versammelte. </p>
<h4 class="pullquote">Ist die Enzyklopädie von d’Alembert und Diderot die Wikipedia des 18. Jahrhunderts?<br /></h4>
<p>Heiner Wittmann artikulierte seine Skepsis bezüglich der angeblichen Überlegenheit des Jedermann-Lexikons Wikipedia. Die Jubelarien und die Rede von der &quot;Demokratisierung des Wissens&quot; hält er für vorschnell und illegitim. Die Masse &#8211; so sein Einwand &#8211; sei immer schon auch Ausgangspunkt für Verbrechen und zumeist schlicht Hort der Durchschnittlichkeit gewesen.&nbsp; Durchaus provokante Thesen im Web2.0-Kontext. ;-)</p>
<p>Ich selbst kann nicht leugnen, daß ich an der Rede von einer &quot;<em>Demokratisierung des Wissens</em>&quot; nichts auszusetzen habe. Solange bspw. die Wikipedia als ein wunderbares Informationsinstrument genutzt, aber gleichzeitig auch dessen Begrenztheit beachtet wird, sehe ich diese Entwicklung als Fortschritt an. Die Naivität, zu glauben, daß die bloße Ausweitung der potentiellen Mitarbeiter<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_4_98" id="identifier_4_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Stichwort: &quot;user generated content&quot;">5</a> an einem Projekt automatisch eine höhere Qualität erzeugt, teile ich freilich auch nicht. Und als wissenschaftliche Quelle taugt &#8211; da stimme ich Heiner ebenso zu &#8211; die Wikipedia ebenfalls in keinster Weise.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/#footnote_5_98" id="identifier_5_98" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dies liegt v.a. Dingen an zwei Faktoren: erstens sind die Autoren nicht identifizierbar. K&ouml;nnen also auch nicht adressiert werden und ihre Expertise/Qualifikation bleibt ungewi&szlig;. Zweitens (und entscheidend) die Informationen der Wikipedia sind nicht stabil. Sie k&ouml;nnen morgen bereits wieder ganz anders aussehen. Wissenschaft ben&ouml;tigt aber verl&auml;&szlig;liche (Text-)Referenzen.">6</a></p>
<h4 class="pullquote">Ende der intellektuellen Expertenherrschaft? Ist die Kollaboration der unsichtbaren Vielheit die Zukunft der Wissensgesellschaft?<br /></h4>
<p>Allerdings sehe ich durchaus Vorteile darin, daß die Begrenztheit und die Irrtumsanfälligkeit von wenigen &quot;Experten&quot; dadurch überwunden werden kann, daß eine Vielzahl engagierter und qualifizierter Personen im kollaborativ-iterativen Diskussionsprozeß gemeinsame Antworten entwickeln. Und die Tatsache, daß Wissen und Wissenschaft schon immer eine Machtkomponente beinhaltet, halte ich ohnehin für unabweisbar. Solange das Prestige und die Reputation von identifizierbaren Sprechern eine Hauptrolle spielt, solange sind immer wieder auch Verzerrungen, haarsträubende Fehleinschätzungen und strategische Machtkämpfe zu erwarten.</p>
<p>Irrtümer wird es immer geben. Wenn aber &#8211; wie ich gestern ausführte &#8211; über das &quot;Instrument&quot; Internetcommunity die privilegierten Sprecherpositionen teilweise suspendiert werden, dann wäre&nbsp; endlich der &quot;zwanglose Zwang des besseren Arguments&quot;  ausschlaggebend oder zumindest denkbar. Dabei geht es nicht darum, einer Beliebigkeit des Wissens das Wort zu reden; Feyerabends &quot;anything goes&quot; gilt in diesem Kontext gerade nicht. Argumentative Standards müßten ohnehin den unbestreitbaren Rahmen für kollektive Wissensgeneseprojekte bilden. Wenn gewisse (Vorsichts-)Maßnahmen beachtet werden, ist das eine Vision, die ich im Anschluß an Jürgen Habermas für mehr als begrüßenswert halte. </p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Links:</em></p>
<ul>
<li>Wittmann, Heiner: <a href="http://www.france-blog.info/?p=633" target="_blank">L’intelligence collective &#8211; Kollektive Intelligenz</a>, 8.10.2007 </li>
<li>Grötker, Ralf: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23822/1.html" target="_blank">Willkommen im Schwarm!</a>, telepolis, 9.11.2006</li>
<li><a href="http://www.enzyklopaedie.ch/liste/frame.htm" target="_blank">Liste von Enzyklopädien</a> (zusammengestellt von einer Forschungsgruppe der Universität Zürich)</li>
</ul>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcampmunich">barcampmunich</a><br />Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcamp%20muenchen">barcamp münchen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_98" class="footnote">Mittlerweile wurde das Thema auch noch <a href="http://www.betalog.de/2007/10/08/noshowcamp-munich/" target="_blank">hier bei Tim</a> im betalog aufgegriffen, <a href="http://blog.yoda.ch/?p=1737" target="_blank">Roman läßt ebenfalls Dampf</a> ab. Und <a href="http://blog.assbach.de/2007/10/08/munchen-du-warst-zu-leise/" target="_blank">auch Sascha </a>geht auf die Frage ein. Schließlich hat noch <a target="_blank" href="http://www.k11.de/blog/2007/10/08/barcamp-munchen-mein-ruckblick/">Guido Karl sein persönliches Fazit </a>in einen sehr schön lesbaren Artikel verpackt.</li><li id="footnote_1_98" class="footnote">Und er erinnert an eine tatsächlich bemerkenswerte Situation, in der er (Robert) flapsig erwähnte, daß er die Priorität bei den Inhalten sieht und ihm erstmal die Grammatik recht gleichgültig sei. In diesem Moment rollte Heiner Wittmann bedrohlich mit den Augen&#8230; Robert hat diese kurze Begebenheit inzwischen als sein &quot;<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/08/mein-barcamp-highlight/" target="_blank">Barcamp-Highlight</a>&quot; beschrieben.</li><li id="footnote_2_98" class="footnote">Die wichtigsten Ergebnisse der Session hat <a target="_blank" href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/2344-Blogger-generated-Blogger-Social-Network-Barcamp-Muenchen.html">Oliver Gassner</a> protokolliert.</li><li id="footnote_3_98" class="footnote">Er hat <a target="_blank" href="http://www.france-blog.info/?p=633">hier</a> sein Kurzreferat zusammengefaßt. Unten sind daraus einige spannende Links zu finden.</li><li id="footnote_4_98" class="footnote">Stichwort: &quot;user generated content&quot;</li><li id="footnote_5_98" class="footnote">Dies liegt v.a. Dingen an zwei Faktoren: erstens sind die Autoren nicht identifizierbar. Können also auch nicht adressiert werden und ihre Expertise/Qualifikation bleibt ungewiß. Zweitens (und entscheidend) die Informationen der Wikipedia sind nicht stabil. Sie können morgen bereits wieder ganz anders aussehen. Wissenschaft benötigt aber verläßliche (Text-)Referenzen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-social-networks-und-eine-kleine-kritik-der-kollektiven-intelligenz-barcampnotiz-iii/">Barcamp München » Social Networks und eine kleine Kritik der kollektiven Intelligenz | Barcampnotiz III</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Barcamp München » Vorläufige Gedanken zu einer Un-Konferenz &#124; Barcampnotiz I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 13:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gestehe: bis vor wenigen Monaten hatte ich den Begriff &#34;Barcamp&#34; selbst noch nicht gehört. Und was ich mir konkret darunter vorstellen soll, wußte ich bis vor wenigen Tagen noch nicht. Denn: was soll bitteschön eine &#34;Un-Konferenz&#34; sein? Allerdings muß ich zugeben, daß ich genau dieses Etikett &#34;Unkonferenz&#34; durchaus sympathisch finde. Was ein &#34;Barcamp&#34; nun ... <a title="Barcamp München » Vorläufige Gedanken zu einer Un-Konferenz &#124; Barcampnotiz I" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/" aria-label="Mehr Informationen über Barcamp München » Vorläufige Gedanken zu einer Un-Konferenz &#124; Barcampnotiz I">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/">Barcamp München » Vorläufige Gedanken zu einer Un-Konferenz | Barcampnotiz I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich gestehe: bis vor wenigen Monaten hatte ich den Begriff &quot;Barcamp&quot; selbst noch nicht gehört. Und was ich mir konkret darunter vorstellen soll, wußte ich bis vor wenigen Tagen noch nicht. Denn: was soll bitteschön eine &quot;Un-Konferenz&quot; sein? Allerdings muß ich zugeben, daß ich genau dieses Etikett &quot;Unkonferenz&quot; durchaus sympathisch finde. Was ein &quot;Barcamp&quot; nun vor anderen (konventionellen) Konferenzen auszeichnet? Vermutlich der offene, selbstorganisierende, partizipative ad-hoc-Charakter &#8211; aber der Reihe nach&#8230;</strong></p>
<p>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="131" align="absmiddle" style="margin: 10px;" alt="barcamp2.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2007/10/barcamp2.jpg" /></p>
<p>Meine eigene Entscheidung am &quot;<a href="http://barcampmunich.mixxt.de/" target="_blank">Barcamp München</a>&quot; teilzunehmen fiel recht kurzfristig; denn was sollte ich auf diesem Stelldichein der Web2.0-Elite? Andererseits hörte sich das Konzept spannend an. Und einige der Teilnehmer kannte ich auch. Also hatte ich mich vor gut 10 Tagen auf der Nachrückerliste eingetragen und war dann auch tatsächlich in den Kreis der 300 Teilnehmer aufgerückt. Fein. Wäre auch zu ärgerlich gewesen, wenn ich ausgerechnet das Barcamp vor der Haustür verpassen sollte. </p>
<p>Die Anreise am Samstagvormittag dann also mit<a href="http://blog.metaroll.de/" target="_blank"> Benedikt</a>, der sich schon früher zur Teilnahme entschlossen hatte. Pünktlich angekommen kurze &quot;Akkreditierung&quot; und erstmal gemeinsames Frühstück. Und es sind nicht wenige bekannte Gesichter dabei. Schließlich liegt das kleine Bloggertreffen von München erst vier Wochen zurück. <a href="http://www.huettenhilfe.de/" target="_blank">Alin</a> steuert dem Frühstücksbuffet gleich noch original Hüttenhilfe-Plätzchen bei. Sehr entspannt das alles, ein wenig chaotisch und es wird fleißig Small-Talk betrieben. Erste Feststellung: das Barcamp lebt durch die Gespräche &quot;dazwischen&quot;. </p>
<p><strong>Ist das Barcamp das, was außerhalb der Sessions und Vorträge passiert?</strong></p>
<p>An den zwei Tagen ergeben sich immer wieder kurze Gespräche,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/#footnote_0_96" id="identifier_0_96" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="egal ob 2-3 Minuten oder 30 Minuten">1</a> die verschiedenste Themen berühren. Die Qualität der Öffentlichen Nahverkehrssysteme wird genauso debattiert, wie die naiv-verbohrte Sturheit der Musik- und Plattenindustrie, die in der Entwicklung der MP3s noch mmer Teufelszeug sieht. Ich lerne: das Münchner U- und S-Bahnnetz steht im nationalen Vergleich gut da. In Köln weiß man nicht einmal, ob man noch in der U-Bahn sitzt oder ob diese wie von Geisterhand zur S-Bahn geworden ist. </p>
<h4 class="pullquote">Ist das Oktoberfest wirklich etwas anderes als ein Mallorca-Ballermann-Import mit Dirndl und Lederhose? <br /></h4>
<p>Dafür ist man sich einig, daß das Oktoberfest ein durchaus seltsames Phänomen ist. Dort wird einerseits der bierselige Traditionalismus gepflegt und die Blaskapelle heizt den Wiesnfans ein, aber das dargebotene Liedgut ist jeweils sehr zeitgenössisch und von (zum Glück?) vergänglicher Qualität. Wieso stehen beim Kölner Karneval (wo fast genauso hemmungslos gesoffen wird) die traditionellen Lieder noch immer im Mittelpunkt, während in München noch jedes Jahr neue Songs als &quot;Wiesn-Hits&quot; dargeboten werden? Wir kommen zum Ergebnis: die Wiesn ist kaum anderes als der Ballermann in Dirndl und Lederhose.&nbsp;</p>
<p><strong>Enthusiasmus, stimmige Organisation und unverständliches Fernbleiben</strong></p>
<p>Immer wieder gab es solche und ähnliche Diskussionen. Die Räumlichkeiten bei Cisco in Hallbergmoos waren durchaus geeignet, wenn auch manche Teilnehmer darüber klagten, daß die Anfahrt etwas kompliziert war. Die vorbildliche Organisation, die <a href="http://franztoo.de/" target="_blank">Franz Patzig</a> und sein Team auf die Beine stellten, muß aber besonders erwähnt werden. Besten Dank an dieser Stelle dafür. </p>
<p>Die Verpflegung war in meinen Augen tadellos. Das Frühstück wunderbar, das Mittag- und Abendessen ebenso. Und ich habe mich v.a. am Sonntag durch das Sortiment des <a href="http://www.saftblog.de/" target="_blank">Saftblogs</a> getrunken. Fazit: der Birnen- und Quittensaft ist wirklich lecker. Rhabarber interessant und der Aronianektar ebenso &#8211; allerdings möchte ich kein ganzes Glas davon trinken. </p>
<h4 class="pullquote">Es gehört zum guten Ton, daß man nicht unentschuldigt fernbleibt und ggf. Teilnehmerplätze blockiert! <br /></h4>
<p>Unverständlich ist in meinen Augen, daß bereits am Samstag weit weniger als die ursprünglich 300 Teilnehmer anwesend waren. Ich selbst war noch 3-4 Tage vor Beginn auf Platz 330 gestanden. Dann vorgerückt. Klar ist, daß manche sicherlich bis wenige Tage vor dem Event nicht sicher wußten, ob sie teilnehmen können würden. Dann gehört es aber zum guten Ton, daß man sich sofort aus der Liste trägt und nicht noch Plätze für interessierte Nachrücker blockiert. Abgesehen davon dünnte das Feld am Sonntag noch weiter aus. Weshalb? Ich persönlich habe den Eindruck, daß es v.a. Firmenmitarbeiter waren, die zwar am Samstag(vormittag) kurz reinschnupperten, dann aber schon einige Stunden später verschwanden.</p>
<p>Konkret hatte ich mir bei der Vorstellungsrunde zwei, drei Gesichter gemerkt, die ich aus persönlichen Gründen noch ansprechen wollte. Sie seien Mitglied der Burda-Online-Reaktion, so hieß es zum Beispiel. Bevor ich dann die Gelegenheit nutzen konnte, diese Personen anzusprechen, waren sie bereits verschwunden. Schwach und unfair. </p>
<p>Auf diese Problematik weisen u.a. auch <a href="http://www.theofel.de/archives/2007/10/stell-dir-vor-es-ist-barcamp-und-fast-keiner-geht-hin-.html" target="_blank">Jan</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/08/barcamp-muenchen/" target="_blank">Robert</a> hin.</p>
<p><em>Weitere inhaltliche Bemerkungen zu den Sessions, die ich besucht habe, folgen in späteren Beiträgen&#8230;</em></p>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" />
<p>Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcampmunich">barcampmunich</a><br />Technorati: <a href="http://technorati.com/posts/tag/barcamp%20m%FCnchen">barcamp münchen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_96" class="footnote">egal ob 2-3 Minuten oder 30 Minuten</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/">Barcamp München » Vorläufige Gedanken zu einer Un-Konferenz | Barcampnotiz I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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