<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Akademisches Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
	<atom:link href="https://www.wissenswerkstatt.net/tag/akademisches/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Feb 2019 18:36:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2019/02/cropped-Werkstatt-Logo-512-180x180.png</url>
	<title>Akademisches Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert &#124; Werkstattnotiz XLII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 07:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisches]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/04/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Wissenschaft ist eine hohe Kunst. Jede Disziplin hat ihre eigene Terminologie, ihre eigenen Regularien und Distinktionscodes entwickelt, in die man als Student des jeweiligen Fachs sukzessive eingeweiht wird. Freilich gibt es auch übergreifende Standards: so lernt jeder Erstsemester, daß er zu Vorlesungen bei denen hinter der Uhrzeit ein &#34;c.t.&#34; steht, erst 15 Minuten später ... <a title="Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert &#124; Werkstattnotiz XLII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/" aria-label="Mehr Informationen über Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert &#124; Werkstattnotiz XLII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/">Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert | Werkstattnotiz XLII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wissenschaft ist eine hohe Kunst. Jede Disziplin hat ihre eigene Terminologie, ihre eigenen Regularien und Distinktionscodes entwickelt, in die man als Student des jeweiligen Fachs sukzessive eingeweiht wird. Freilich gibt es auch übergreifende Standards: so lernt jeder Erstsemester, daß er zu Vorlesungen bei denen hinter der Uhrzeit ein &quot;c.t.&quot; steht, erst 15 Minuten später erscheinen muß. Und spätestens bei der ersten Seminararbeit wird den künftigen Akademikern klargemacht, daß in der Wissenschaft vieles erlaubt, aber korrektes wissenschaftliches Zitieren unabdingbar ist&#8230;</strong><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/#footnote_0_148" id="identifier_0_148" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und Ausnahmen best&auml;tigen bekanntlich die Regel. ;-) ">1</a></p>
<p>Ich habe schon an verschiedenen Stellen einige Anmerkungen zur Problematik wissenschaftlichen Zitierens gemacht. Denn welche Quellen, auf welche Weise zitiert werden, ist keineswegs beliebig. Daß aber &#8211; das lehren die vielen einschlägigen <a target="_blank" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/04/26/spurensuche-ueber-die-verlockungen-des-internets-und-die-unvermeidlichkeit-von-plagiaten/" rel="noopener noreferrer">Plagiatsfälle</a> &#8211; in jedem Fall die Ursprungsquelle anzugeben ist, ist ein Gebot der wissenschaftlichen Redlichkeit. </p>
<p><strong>Sind Wikipedia und Blogs überhaupt legitime wissenschaftliche Quellen?</strong></p>
<p>Ein anderer Streitfall betrifft die Frage, welche Quellen überhaupt zitationswürdig sind. Bei Fachbüchern und Zeitschriftenartikeln braucht man hier nicht zu diskutieren, aber die seit Jahren geführte Debatte, ob etwa Wikipedia-Artikel überhaupt im wissenschaftlichen Kontext herangezogen werden dürfen, illustriert, daß man hier sehr schnell vermintes Gelände betritt. Zur Wikipedia-Zitations-Kontroverse werde ich mich demnächst detaillierter äußern. Wie verhält es sich aber mit Blogs? Eine einfache Frage und eine ebenso einfache Antwort: es kommt darauf an. ;-) </p>
<h4 class="pullquote"> Wenn es Alternativen zu Zitaten aus Blogs bzw. Wikis gibt, so sind diese (Print-)Quellen immer vorzuziehen. <br /></h4>
<p>Nach meinem Verständnis sollte nämlich klar sein, daß selbst eine Seminararbeit, die ihre Informationen lediglich aus Blogs bezieht, den erforderlichen Standards nicht genügt. Grundsätzlich gilt: wenn zu einer bestimmten Frage gedruckte und &quot;<em>seriöse</em>&quot; Publikationen vorliegen, so sind diese den Onlinetexten immer vorzuziehen. Wenn aber bspw. aktuelle Themen berührt sind, zu denen es noch keine oder nur unzureichende (Fach-)Publikationen gibt, dann ist sowohl die Wikipedia, als auch die Blogosphäre ein legitimer Referenzpunkt. Und wenn in einer Arbeit Blogs oder Wikis der Untersuchungsgegenstand sind, es also eine Arbeit <em>über</em> Blogs oder das Web 2.0 ist, dann sind Verweise und Zitate ohnehin statthaft und notwendig. </p>
<p>Dabei gilt es aber immer zu beachten, daß man die Glaubwürdigkeit der (Blog-)autoren kritisch überprüft. Wenn man auf dem Blog seines Professors einen aktuellen Text findet, dann hat dieser mehr Gewicht, als ein Blogpost eines Autors, der nur unter einem Pseudonym in Erscheinung tritt. </p>
<p><strong>Wie man richtig aus Blogs zitiert</strong></p>
<p>In allen Fällen ist aber eine korrekte und einheitliche Zitationsweise notwendig. Daß man auch diese Regeln für das Zitieren von Blogs sehr akribisch und detailverliebt aufschlüsseln kann, zeigt <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=citmed.section.61024" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dieses Kapitel </a>des Buchs &quot;Citing Medicine. The NLM Style Guide for Authors, Editors, and Publishers&quot; von Karen Patrias. Hier werden 30 und mehr verschiedene Varianten aufgelistet und erörtert, was im Ergebnis für mehr Unklarheit und weniger Übersicht sorgt. (Hier die Systematk der<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=citmed.section.61231" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Zitierbeispiele</a>.) Dennoch lohnt ein kurzer Blick auf die betreffenden Webseiten.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/#footnote_1_148" id="identifier_1_148" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: Patrias, Karen. Citing medicine: the NLM style guide for authors, editors, and publishers [Internet]. 2nd ed. Wendling, Daniel L., technical editor. Bethesda (MD): National Library of Medicine (US); 2007 [2007, 12-03]. Available from: http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine.">2</a></p>
<p>Abgesehen von dieser etwas übereifrigen Darstellung und den irrsinnig vielen Beispielen, weist die Autorin durchaus auf die relevanten Aspekte hin:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/#footnote_2_148" id="identifier_2_148" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Abbildung ebenfalls der Website http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine entnommen.">3</a> </p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="536" height="210" align="middle" style="margin: 8px;" alt="Wissenschaftliches Zitieren1.gif" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2007/12/Wissenschaftliches%20Zitieren1.gif" /></p>
<p>Zu überlegen ist auch tatsächlich, ob man den Publikationsort (also den im Impressum angegeben Aufenthaltsort des Autors) ebenfalls mit angeben soll.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/#footnote_3_148" id="identifier_3_148" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Darauf verzichte ich pers&ouml;nlich bislang.">4</a> Hier in der Wissenswerkstatt habe ich ja in der linken Seitenleiste jeweils hausinterne Zitationshinweise angegeben. Wer auf die Textzeile <em>[Diesen Artikel zitieren?] </em>klickt, bekommt eine Variante angezeigt, die ich für empfehlenswert und auch auf andere Blogs übertragbar halte.</p>
<p>Was sollte also ein korrektes Blogzitat beinhalten? </p>
<ol>
<li>Den Namen des Autors,</li>
<li>ggf. die Jahreszahl in Klammern,</li>
<li>den Titel des zitierten Blogartikels, </li>
<li>Name des Weblogs (ergänzt durch den Hinweis in eckigen Klammern, daß es sich um ein Weblog handelt),</li>
<li>das Datum der Veröffentlichung / Einstelldatum,</li>
<li>den Permalink,</li>
<li>das Abrufdatum.</li>
</ol>
<p>Für diesen Artikel sähe das dann folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li><em>Scheloske, Marc (2007): Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert | Werkstattnotiz XLII. </em><span class="citation_txt">In: Wissenswerkstatt [Weblog], 4 Dez. 2007.<br />
Online-Publikation: https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/04/ eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/.<br />
Abrufdatum: ??.??.????</span><span class="citation_txt"></span></li>
</ul>
<p>Wenn man sich an dieser Form orientiert, sollte man auf der sicheren Seite sein. </p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" />
<p><em>Links:</em></p>
<ul>
<li>Patrias, Karen (2007): Citing medicine: the NLM style guide for authors, editors, and publishers [Internet]. 2nd ed. Wendling, Daniel L., technical editor. Bethesda (MD): National Library of Medicine (US); 2007 [2007, 12-03]. Available from: <a href="http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine</a>&nbsp;</li>
</ul>
<ul>
<li>Wissenswerkstatt (2007): <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/21/zweierlei-mass-welche-regeln-gelten-fuer-zitate-in-wissenschaftlichen-blogs-werkstattnotiz-xxxvii/">Zweierlei Maß » Welche Regeln gelten für Zitate in wissenschaftlichen Blogs?</a> | Werkstattnotiz XXXVII, 21. November 2007.</li>
</ul>
<p><em>Weiterführende Literaturempfehlungen zum wissenschaftlichen Arbeiten:</em></p>
<ul>
<li>Rossig, Wolfram E. / Prätsch, Joachim (2006): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3981001222?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3981001222">Wissenschaftliche Arbeiten</a>. Rossig. 6. Aufl.</li>
<li>Franck, Norbert / Stary, Joachim (2005): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825207242?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3825207242">Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung</a>. Schöningh. 12. Aufl.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_148" class="footnote">Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. ;-) </li><li id="footnote_1_148" class="footnote">Quelle: Patrias, Karen. Citing medicine: the NLM style guide for authors, editors, and publishers [Internet]. 2nd ed. Wendling, Daniel L., technical editor. Bethesda (MD): National Library of Medicine (US); 2007 [2007, 12-03]. Available from: http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine.</li><li id="footnote_2_148" class="footnote">Abbildung ebenfalls der Website http://www.nlm.nih.gov/citingmedicine entnommen.</li><li id="footnote_3_148" class="footnote">Darauf verzichte ich persönlich bislang.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/">Eine Wissenschaft für sich » Wie man Blogs wissenschaftlich korrekt zitiert | Werkstattnotiz XLII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/eine-wissenschaft-fuer-sich-wie-man-blogs-wissenschaftlich-korrekt-zitiert-werkstattnotiz-xlii/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obst-Atemwege ::: Astronomie-Blogger ::: Soziologie-PR &#124; Werkstatt-Ticker 49</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 14:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisches]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=341</guid>

					<description><![CDATA[<p>» Äpfel, Birnen und das Geheimnis der Luft Da buddeln Robotergreifarme im roten Marssand nach organischen Spuren und analysieren die Bodenproben im eigenen Mini-Analytiklabor, da rüsten sich die Forscher in Genf, um in einer kilometerlangen Röhre Wasserstoff-Atomkerne miteinander kollidieren zu lassen1 und über die naheliegendsten Dinge, wissen wir noch so wenig. Eine kurze Meldung, die ... <a title="Obst-Atemwege ::: Astronomie-Blogger ::: Soziologie-PR &#124; Werkstatt-Ticker 49" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/" aria-label="Mehr Informationen über Obst-Atemwege ::: Astronomie-Blogger ::: Soziologie-PR &#124; Werkstatt-Ticker 49">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/">Obst-Atemwege ::: Astronomie-Blogger ::: Soziologie-PR | Werkstatt-Ticker 49</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Äpfel, Birnen und das Geheimnis der Luft</span><br />
</span></span></h2>
<p>Da buddeln Robotergreifarme im roten Marssand nach organischen Spuren und analysieren die Bodenproben im eigenen Mini-Analytiklabor, da rüsten sich die Forscher in Genf, um in einer kilometerlangen Röhre Wasserstoff-Atomkerne miteinander kollidieren zu lassen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_0_341" id="identifier_0_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Am LHC (Large Hadron Collider) am CERN in Genf beginnen in K&uuml;rze die Experimente mit dem Teilchenbeschleuniger. Ob man das gesuchte Higgs-Boson finden wird?">1</a> und über die naheliegendsten Dinge, wissen wir noch so wenig.</p>
<p>Eine kurze Meldung, die heute auf den Wissenschaftsseiten und bereits gestern im Fischblog zu lesen ist, macht mir jedenfalls mal wieder bewußt, wieviel Wissenswertes in unmittelbarer Nähe noch zu entdecken ist. Denn erst jetzt hat eine Forschergruppe geklärt,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_1_341" id="identifier_1_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Verboven, P., Kerckhofs, G. et al.: Three-Dimensional Gas Exchange Pathways in Pome Fruit Characterized by Synchrotron X-Ray Computed Tomography. Plant Physiol. 147 (2008), S. 518-527, 10.1104/pp.108.118935, Volltext, open access.">2</a>wie die Kanäle beschaffen sind, die in Äpfeln oder Birnen die Zellstrukturen mit Sauerstoff versorgen.</p>
<p>Mittels einer Art Computertomographie<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_2_341" id="identifier_2_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Um genau zu sein: einer hochaufgel&ouml;sten Synchrotronstrahlungs-Phasentomographie.">3</a> konnten die Forscher nun zeigen, daß die &#8222;Atemwege&#8220; der Äpfel eher netzwerkartige Hohlräume sind, während in Birnen feine Kanäle für die Sauerstoffzufuhr sorgen. Und, wie Lars schreibt:</p>
<blockquote><p>Der größte Unterschied ist jedoch, dass diese luftgefüllten Räume bei der Birne etwa 5 Prozent des Volumens ausmachen, beim Apfel dagegen 23. Ein Apfel besteht zu immerhin einem Viertel aus Luft. Diese Diskrepanz hat Folgen: Wie jeder Obstfreund weiß, verderben Birnen wesentlich schneller und leichter als Äpfel, das, schreiben die Autoren, ist direkt auf den schlechteren Gasaustausch zurückzuführen: Die Zellen von Birnen ersticken leichter.</p></blockquote>
<p>Nun wäre diese Frage also auch geklärt &#8211; ran an die nächsten ungelösten Fragen. ;-)</p>
<div class="links_ticker">Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Fischer, Lars: <a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/07/14/das-geheimnis-des-apfels-4448618" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Geheimnis des Apfels</a>, 14.7.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">17 Fragen an&#8230; Florian Freistetter</span><br />
</span></span></h2>
<p>Jeden Montag gibt es im Wissenschafts-Café ja ein neues Interview mit einem Wissenschaftsblogger. Gestern hat mir netterweise Florian Freistetter von &#8222;<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Astrodicticum Simplex</a>&#8220; meine Fragen beantwortet. Und vermutlich brauche ich den treuen Werkstattbesuchern kaum mehr etwas zu Florian zu erzählen. Denn schließlich ist der Astronom, der seine Heimatstadt Wien liebt, aber zur Zeit in Jena forscht, einer der leidenschaftlichsten und streitbarsten Blogger der Szene.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Wissenschaftliche Karriere oder verläßliche Lebensplanung?</span></h4>
<p>Die Auseinandersetzungen von Florian mit astrologischen oder sonstwie esoterischen Themen und Kommentatoren sind fast schon legendär. Kein Wunder, denn Florian ist Wissenschaftler mit Leib und Seele. Und insofern bedauert er die höchst prekären Perspektiven, die Nachwuchswissenschaftler hierzulande haben.</p>
<p>Auf meine Frage, was ihn am akademischen Betrieb am meisten störe, antwortete er:</p>
<blockquote><p>Die befristeten Arbeitsverträge! Die machen eine vernünftige Lebensplanung unmöglich &#8211; und wenn man sich alle 2 Jahre erneut damit beschäftigen muss, Geld aufzutreiben, leidet darunter auch die Wissenschaft.</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Bitte weiterlesen auf:</p>
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/07/17-fragen-an-florian-freistetter-von-astrodicticum-simplex/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">17 Fragen an&#8230; Florian Freistetter von &#8222;Astrodicticum Simplex&#8220;</a>, 14.7.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Das alles ist Soziologie</span><br />
</span></span></h2>
<p>Die meisten Studenten der Soziologie kennen vermutlich die folgende Situation: wenn man beim Smalltalk erzählt, daß man Soziologie studiere, so wird man entweder in die Rubrik &#8222;Weltverbesserer&amp;Laberonkel&#8220; einsortiert oder man muß registrieren, daß die Gesprächspartner stillschweigend davon ausgehen, man studiere Sozial-Pädagogik!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_3_341" id="identifier_3_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was wirklich etwas vollkommen anderes ist!">4</a></p>
<h4><span class="pullquote">Soziologie ist bunter &amp; vielfältiger als gemeinhin gedacht&#8230;</span></h4>
<p>Daß sich die Soziologie als wissenschaftliche Disziplin mit allen sozialen Phänomenen beschäftigt, die sich aus dem Miteinander von sozialen Akteuren ergeben, ist kaum bekannt. Daß man sich (anders und konkreter formuliert) auf soziologische Art und Weise folglich genauso mit religiösen Praktiken auseinandersetzen kann, wie mit der Einführung des neuen iPhone,<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_4_341" id="identifier_4_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was bei Lichte betrachtet ja auch religi&ouml;se Z&uuml;ge tr&auml;gt.">5</a> ist im Grunde nahezu unbekannt.</p>
<p>Ein wunderbar gemachtes Video des &#8222;Grant MacEwan College&#8220; zeigt die ganze Bandbreite der soziologischen Themen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/#footnote_5_341" id="identifier_5_341" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe das Video bei Martin gefunden und auch Stefan hat es inzwischen kommentiert.">6</a> Und das Video zeigt auch, wie spannend man das soziologische Betätigungsfeld für potentielle Studenten präsentieren kann. Nachahmer für Deutschland werden gesucht. ;-)</p>
<div class="youtube"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-GwWTxEw3k8&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/-GwWTxEw3k8&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<div class="links_ticker"><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>Homo sociologicus: <a href="http://homosociologicus.de/2008/07/11/what-is-sociology/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">What is sociology?</a>, 11.7.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Aepfel">Äpfel</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/CERN">CERN</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Astronomie">Astronomie</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_341" class="footnote">Am LHC (Large Hadron Collider) am CERN in Genf beginnen in Kürze die Experimente mit dem Teilchenbeschleuniger. Ob man das gesuchte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Higgs-Boson</a> finden wird?</li><li id="footnote_1_341" class="footnote">vgl. <a href="http://www.plantphysiol.org/cgi/content/full/147/2/518" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verboven, P., Kerckhofs, G. <em>et al.</em>: Three-Dimensional Gas Exchange Pathways in Pome Fruit Characterized by Synchrotron X-Ray Computed Tomography. <em>Plant Physiol.</em> 147 (2008), S. 518-527, 10.1104/pp.108.118935, Volltext, open access.</a></li><li id="footnote_2_341" class="footnote">Um genau zu sein: einer hochaufgelösten Synchrotronstrahlungs-Phasentomographie.</li><li id="footnote_3_341" class="footnote">Was wirklich etwas vollkommen anderes ist!</li><li id="footnote_4_341" class="footnote">Was bei Lichte betrachtet ja auch religiöse Züge trägt.</li><li id="footnote_5_341" class="footnote">Ich habe das Video bei <a href="http://homosociologicus.de/2008/07/11/what-is-sociology/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin</a> gefunden und auch <a href="http://skepticashell.wordpress.com/2008/07/12/was-ist-soziologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan </a>hat es inzwischen kommentiert.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/">Obst-Atemwege ::: Astronomie-Blogger ::: Soziologie-PR | Werkstatt-Ticker 49</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/obst-atemwege-astronomie-blogger-soziologie-pr-werkstatt-ticker-49/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Tee-isten und anderen akademischen Gewächsen ::: Wissenschaftsblogger und das Bewegtbildmedium &#124; Werkstatt-Ticker 52</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 14:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=431</guid>

					<description><![CDATA[<p>» Akademische Trinkgewohnheiten Journalisten gehören zur Spezies der Kaffeejunkies und den Redaktionsschreibtisch ziert ein überquellender Aschenbecher. Ein (Berufs-)Klischee unter vielen. Über einige Trinkgewohnheiten und Vorlieben von Wissenschaftlern hat uns vor einigen Tagen der Mathematiker Thilo Kuessner augenzwinkernd aufgeklärt. Und da ich seinen kurzen Text so wunderbar finde, will ich ihn hier gerne nochmal präsentieren &#8211; ... <a title="Von Tee-isten und anderen akademischen Gewächsen ::: Wissenschaftsblogger und das Bewegtbildmedium &#124; Werkstatt-Ticker 52" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/" aria-label="Mehr Informationen über Von Tee-isten und anderen akademischen Gewächsen ::: Wissenschaftsblogger und das Bewegtbildmedium &#124; Werkstatt-Ticker 52">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/">Von Tee-isten und anderen akademischen Gewächsen ::: Wissenschaftsblogger und das Bewegtbildmedium | Werkstatt-Ticker 52</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Akademische Trinkgewohnheiten</span><br />
</span></span></h2>
<p>Journalisten gehören zur Spezies der Kaffeejunkies und den Redaktionsschreibtisch ziert ein überquellender Aschenbecher. Ein (Berufs-)Klischee unter vielen.</p>
<p>Über einige Trinkgewohnheiten und Vorlieben von Wissenschaftlern hat uns vor einigen Tagen der Mathematiker Thilo Kuessner <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/08/debatten-die-die-welt-nicht-braucht.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">augenzwinkernd aufgeklärt</a>. Und da ich seinen kurzen Text so wunderbar finde, will ich ihn hier gerne nochmal präsentieren &#8211; vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen Werkstattbesucher, der Thilos Anmerkungen nicht gelesen hat.</p>
<p>Worum geht es? Thilo ist über eine <span style="text-decoration: line-through;">bierernste</span> Diskussion gestolpert, in der heftig debattiert wird, ob der Kaffeegenuß einem anständigen Naturwissenschaftler gut zu Gesicht steht, ob Kaffeetrinker eventuell zu Größenwahn neigen, welche sozialen Aspekte für Kaffee und gegen Tee sprechen etc.</p>
<p>Für Thilo Anlaß genug, um solchermaßen zu kontern:</p>
<blockquote><p>Gerade als Wissenschaftler lernt man ja immer wieder mal überzeugte Teeisten (ist das die korrekte Bezeichnung für ideologisierte Tee-Trinker?) kennen. Also Leute, die eine Riesen-Wissenschaft aus dem Tee-Trinken machen. Sich eine sekundengenaue Tee-Uhr auf dem Computer installieren. Sich ihren Tee aus Indien liefern lassen. Ihre Teekanne in genau berechneten Zeitabständen einmal auswaschen usw usf. Der Tee, der nach solchen wissenschaftlichen Methoden zubereitet wird, ist oft ungenießbar.</p></blockquote>
<p>Und er fährt fort:</p>
<blockquote><p>Der Hauptgrund, warum ich nur noch Kaffee trinke, sind übrigens solche (früheren) Kollegen. Irgendwann hatte ich es satt, immer wieder ungeniessbaren Tee trinken zu müssen. Und weil man ja seine Kollegen nicht vor den Kopf stoßen will, und sie nicht glauben machen will, man würde nur ihren Tee nicht trinken, bin ich dann dazu übergegangen, zu sagen, ich trinke nur Kaffee.</p></blockquote>
<p>Wunderbar, oder? Und für mich einer der herausragenden Gründe, weshalb ich gerne Wissenschaftsblogs lese. Denn ja, ich möchte gelegentlich auch darüber etwas erfahren &#8211; über die Glaubenskriege zwischen Tee- und Kaffeekriegern.</p>
<div class="links_ticker"><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Kuessner, Thilo: <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/08/debatten-die-die-welt-nicht-braucht.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Debatten, die die Welt nicht braucht</a>, Mathlog, 5.8.2008</li>
</ul>
</div>
<h2><span style="font-size: xx-large; color: #808080;"><span class="ticker_titel"><strong>»</strong> </span><span style="font-size: large;"><span class="ticker_titel">Die Wisskomm-Wochenschau und die &#8222;Begrenzte Wissenschaft&#8220;</span><br />
</span></span></h2>
<p>Vor 14 Tagen hatte ich ja einige Tage die Werkstatt zugesperrt und habe mich mit der <a href="http://www.sprachspielerin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sprachspielerin</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/#footnote_0_431" id="identifier_0_431" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der wunderbarsten Chiliz&uuml;chterin, Textesch&ouml;pferin und Reisebegleiterin, die man sich vorstellen kann.">1</a> ein wenig an verschiedenen oberitalienischen Seen rumgetrieben und mich in Bergamo und Mailand umgesehen.</p>
<p>Ein kleiner Nebenaspekt der kleinen Reise: ich habe einige Artikel und Diskussionen der heimischen Blogosphäre verpasst. Und beinahe wäre mir auch die letzte Ausgabe der <a href="http://www.wisskommtv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wisskomm-Wochenschau</a> durch die Lappen gegangen, was ausgesprochen ärgerlich gewesen wäre.</p>
<p>Denn die Wisskomm-Wochenschau ist diesmal für alle Wissenschaftsblog-Fans  quasi Pflichtprogramm. Denn im Zwiegespräch mit Matthias Spielkamp ist diesmal Sven Keßen zu sehen, der in der Blogszene als &#8222;kamenin&#8220; und mit seinem Blog &#8222;<a href="http://kamenin.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Begrenzte Wissenschaft</a>&#8220; deutlich bekannter ist.</p>
<div class="youtube"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AcXSfIerDg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://blip.tv/play/AcXSfIerDg"></embed></object></div>
<p>Wirklich guter Auftritt. Da weiß ich ja schon jetzt, wer einmal den Job von Ranga Yogeshwar übernimmt. ;-)</p>
<p>Und natürlich uneingeschränkt richtig, was Sven über Wissenschaftsblogs erzählt; daß die Wissenschaftsblogszene eine eigene &#8222;Kultur&#8220; ist und sich u.a. dadurch auszeichnet, daß man die Freiheit hat, über das zu schreiben, was einem am Herzen liegt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/#footnote_1_431" id="identifier_1_431" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und Danke auch f&uuml;r den spannenden Link bzw. die Empfehlung zum LHC-Gruppenblog: www.uslhc.us.">2</a></p>
<div class="links_ticker"><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li>Begrenzte Wissenschaft: <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/08/02/die-bevorzugung-der-textform-hat-viele-gesichter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bevorzugung der Textform hat viele Gesichter</a>, 2.8.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Tee">Tee</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_431" class="footnote">Der wunderbarsten Chilizüchterin, Texteschöpferin und Reisebegleiterin, die man sich vorstellen kann.</li><li id="footnote_1_431" class="footnote">Und Danke auch für den spannenden Link bzw. die Empfehlung zum LHC-Gruppenblog: <a href="http://www.uslhc.us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.uslhc.us</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/">Von Tee-isten und anderen akademischen Gewächsen ::: Wissenschaftsblogger und das Bewegtbildmedium | Werkstatt-Ticker 52</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/von-tee-isten-und-anderen-akademischen-gewaechsen-wissenschaftsblogger-und-das-bewegtbildmedium-werkstatt-ticker-52/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist &#124; kurz&#038;knapp 33</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 14:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisches]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=266</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Tatsache, daß der akademische Weg zu wissenschaftlichem Ruhm und Ansehen steinig ist, wurde hier schon mehrmals beklagt. Die Phase zwischen erstem Studienabschluß und &#8211; das ja eben der Idealfall &#8211; der Professur ist durch ein Höchstmaß an Unsicherheit gekennzeichnet. Und dies gilt völlig unabhängig davon, ob die Nachwuchswissenschaftler männlichen oder weiblichen Geschlechts sind. Allerdings ... <a title="Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist &#124; kurz&#038;knapp 33" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/" aria-label="Mehr Informationen über Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist &#124; kurz&#038;knapp 33">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/">Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist | kurz&#038;knapp 33</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-267" style="margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/college.jpg" alt="College" width="180" height="240" /><strong>Die Tatsache, daß der akademische Weg zu wissenschaftlichem Ruhm und Ansehen steinig ist, wurde hier schon mehrmals beklagt. Die Phase zwischen erstem Studienabschluß und &#8211; das ja eben der Idealfall &#8211; der Professur ist durch ein Höchstmaß an Unsicherheit gekennzeichnet. </strong></p>
<p><strong>Und dies gilt völlig unabhängig davon, ob die Nachwuchswissenschaftler männlichen oder weiblichen Geschlechts sind.</strong></p>
<p>Allerdings ist völlig unstreitig, daß Frauen im Hochschulbetrieb systematisch benachteiligt sind. Als Absolventinnen von Diplom- oder Magisterstudium stellen sie noch die Mehrheit, die Zahl der Doktoranden ist bereits männlich dominiert und wenn man die Professuren heranzieht, dann findet man dort nur noch knapp 15% Frauen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#footnote_0_266" id="identifier_0_266" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Allerdings mu&szlig; man u.a. ber&uuml;cksichtigen, da&szlig; ihr Anteil deutlich h&ouml;her ist, wenn man etwa die Besetzungen der letzten 10 Jahre heranzieht. Es gibt hier schlicht eine zeitliche Verz&ouml;gerung, mit der sich eine ver&auml;nderte Berufungspraxis auswirkt.">1</a></p>
<h4><span class="pullquote_left">Studentinnen absolvieren mit größerem Erfolg das Studium. Doch bereits unter den Doktoranden sind sie unterrepräsentiert. Je höher es in der akademischen Hierarchie geht, desto weniger Frauen findet man.</span></h4>
<p>Zu den verschiedenen Faktoren, die hier mitspielen, ließe sich eine mehrteilige Artikelserie schreiben.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#footnote_1_266" id="identifier_1_266" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die schwierige Vereinbarkeit von familialer Lebensplanung mit den wenig flexiblen Anforderungen an eine Hochschulkarriere w&auml;re hier genauso zu nennen wie die Bedeutung von (m&auml;nnerbasierten) Netzwerken oder schlicht die seltener bei Frauen anzutreffende Bereitschaft sich in einer Vollzeitkarriere selbst auszubeuten.">2</a></p>
<p>Drüben im Blog &#8222;Begrenzte Wissenschaft&#8220; hat kamenin allerdings eine interessante Studie <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/21/sherry-towers-geschlechterdiskriminierung-in-der-teilchenphysik/" target="_blank">kommentiert</a>, die genau die unterschiedlichen Karrierechancen in den Blick nimmt. Und dabei zeigt sich, wie schwierig eine nüchterne Analyse des Themas ist.</p>
<p>Persönliche, vielleicht leidvolle Erfahrungen verleiten ebenso zu kurzschlüssiger Argumentation wie umgekehrt das Festhalten am Dogma, daß die Wissenschaft ausschließlich Leistung belohne. Es ist &#8211; wie so oft &#8211; hilfreich anzuerkennen, daß Wissenschaft ein soziales Geschehen ist. ;-)</p>
<p>Zur Sache: Sherry Towers hat sich 48 männliche und 9 weibliche Post-Docs vorgenommen, die seit 201 an einer &#8222;Hochenergiephysik-Kollaboration&#8220; am <a href="http://www.fnal.gov/" target="_blank">Fermilab</a> arbeiten. Towers kommt (wie kamenin zusammenfaßt) u.a. zu folgendem Schluß:</p>
<blockquote><p>&#8222;Obwohl also die weiblichen Postdocs signifikant mehr leisteten und scheinbar dazu noch mehr technische Arbeiten leisten müssten, zeigt sich das nicht in der Verteilung der Konferenzvorträge, die von der Kollaboration verteilt werden. Die männlichen Postdocs dürfen demnach deutlich häufiger auf Konferenzen vortragen und damit ihre Arbeit und ihren Namen bekannt machen, mit offensichtlichem Vorteil für die Karriere.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das ist alles durchaus plausibel, wie kamenin aber mustergültig vorführt, können die Daten von Sherry Towers auch anders gelesen werden. Sie leitet nämlich bspw. aus der Tatsache, daß die weiblichen Postdocs an mehr Veröffentlichungen beteiligt waren ab, daß diese offenbar &#8222;mehr geleistet&#8220; haben. Allerdings zeigt ein genauerer Blick, daß hier die Argumentation hinkt. Denn die Anzahl der Namensnennungen auf der Autorenliste ist für sich genommen wenig aussagekräftig.</p>
<p><strong>Haben Frauen als Teamarbeiter das Nachsehen?</strong></p>
<p>Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, daß die männlichen Postdocs deutlich<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#footnote_2_266" id="identifier_2_266" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hinweis: der statistische Zusammenhang ist nicht ganz so stark, wie es die Formulierung &bdquo;deutlich&ldquo; vermuten l&auml;&szlig;t, aber dennoch sichtbar. vgl. Kommentar #1">3</a> mehr Alleinveröffentlichungen vorweisen können (und insofern eine höhere Chance haben, auf Konferenzen eingeladen zu werden) und die weiblichen Postdocs häufiger als Mitautoren in (weniger wichtigen) technischen Veröffentlichungen genannt werden. Frauen sind also auf den Autorenliste häufiger genannt, aber dies überdurchschnittlich häufig in einer Reihe mit vielen anderen. Männer weisen zwar insgesamt weniger, aber dafür mehr eigenständige Publikationen auf.</p>
<p>Hieraus kann man zwar einerseits ablesen, daß die Frauen durchaus fleißig und produktiv sind, andererseits investieren die Jungs ihre Zeit eben verstärkt in die Papers, mit denen sie später persönlich punkten können.</p>
<p>Wie man sieht: die Wahrscheinlichkeit, daß Frauen weitere Stufen der Karriereleiter nehmen, ist zwar geringer, aber ob dies auf manifeste Diskriminierung zurückzuführen ist, kann keinesfalls als belegt gelten.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#footnote_3_266" id="identifier_3_266" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und die Einladung zu Konferenzen w&auml;re eben dann lediglich ein Nebeneffekt der Publikationspraxis und nicht ein Ergebnis der Seilschaften und M&auml;nnernetzwerke.">4</a> Vermutlich sind es doch subtilere, weniger offensichtliche Muster und soziale Strukturen, die zu diesem Phänomen führen:</p>
<blockquote><p>&#8222;[&#8230;] immerhin hat Sherry Towers gezeigt, dass die wissenschaftliche Laufbahn von Frauen in ihrer Postdoc-Zeit zumindest anders abläuft als die von Männern. Nur der Nachweis, dass dies tatsächlich auf direkte Diskriminierung zurückzuführen ist, ist aufgrund der verschwommenen und so noch nicht aussagekräftigen Kategorisierungen zumindest anzweifelbar.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Problem bei alldem ist: unvoreingenommen läßt sich diese Frage kaum diskutieren. Auch die Studie von Sherry Towers muß vor dem Hintergrund gelesen werden, daß sie sich selbst in einem Rechtsstreit mit ihrer Uni befindet. Es geht u.a. um die Beurteilung ihres Mutterschaftsurlaubs und andere Fragen, in denen sie sich benachteiligt sieht.</p>
<p>Das derzeit eklatante Mißverhältnis zeigt jedoch m.E. (unabhängig, ob man in der Lage ist die Ursachen zu benennen), daß eine Förderung &#8211; solange der Anteil der Professorinnen bei 15% dümpelt &#8211; von weiblichen Karrieren in der Wissenschaft durchaus legitim ist. An der <a href="http://www.bmbf.de/press/2176.php" target="_blank">Förderinitiative des BMBF</a>, das in den nächsten 5 Jahren 200 Stellen für Professorinnen schaffen will, kann ich unter diesen Umständen wenig aussetzen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/#footnote_4_266" id="identifier_4_266" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Anderer Ansicht ist Tobias in &bdquo;WeiterGen&ldquo;.">5</a></p>
<div class="links_kurz"><strong><em>Links:</em></strong></p>
<ul>
<li>Begrenzte Wissenschaft: <a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/21/sherry-towers-geschlechterdiskriminierung-in-der-teilchenphysik/" target="_blank">Sherry Towers: Geschlechterdiskriminierung in der Teilchenphysik?</a>, 21.4.2008</li>
<li>Sherry Towers (2008): A Case Study of Gender Bias at the Postdoctoral Level in Physics, and its Resulting Impact on the Academic Career Advancement of Females, in: Physics &amp; Society [<a href="http://arxiv.org/pdf/0804.2026v3" target="_blank">pdf</a>]</li>
<li>BMBF-Pressemittelung: <a href="http://www.bmbf.de/press/2176.php" target="_blank">200 zusätzliche Stellen für Professorinnen an den Hochschulen</a>, 19.11.2007</li>
</ul>
<p><strong><em>Literaturempfehlung:</em></strong></p>
<ul>
<li>Schlüter, Anne (2006): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866490178?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3866490178" target="_blank">Bildungs- und Karrierewege von Frauen. Wissen &#8211; Erfahrungen &#8211; biographisches Lernen</a>. Leske+Budrich.</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Frauen+Wissenschaft">Frauen+Wissenschaft</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Gender">Gender</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_266" class="footnote">Allerdings muß man u.a. berücksichtigen, daß ihr Anteil deutlich höher ist, wenn man etwa die Besetzungen der letzten 10 Jahre heranzieht. Es gibt hier schlicht eine zeitliche Verzögerung, mit der sich eine veränderte Berufungspraxis auswirkt.</li><li id="footnote_1_266" class="footnote">Die schwierige Vereinbarkeit von familialer Lebensplanung mit den wenig flexiblen Anforderungen an eine Hochschulkarriere wäre hier genauso zu nennen wie die Bedeutung von (männerbasierten) Netzwerken oder schlicht die seltener bei Frauen anzutreffende Bereitschaft sich in einer Vollzeitkarriere selbst auszubeuten.</li><li id="footnote_2_266" class="footnote">Hinweis: der statistische Zusammenhang ist nicht ganz so stark, wie es die Formulierung &#8222;deutlich&#8220; vermuten läßt, aber dennoch sichtbar. vgl. Kommentar #1</li><li id="footnote_3_266" class="footnote">Und die Einladung zu Konferenzen wäre eben dann lediglich ein Nebeneffekt der Publikationspraxis und nicht ein Ergebnis der Seilschaften und Männernetzwerke.</li><li id="footnote_4_266" class="footnote"><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/03/frauen-in-der-wissenschaft.php" target="_blank">Anderer Ansicht</a> ist Tobias in &#8222;WeiterGen&#8220;.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/">Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist | kurz&#038;knapp 33</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gehet hin und vernetzt Euch! » ResearchGate positioniert sich im Feld der »Scientific Networks« &#124; Werkstattnotiz LXXXXI</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:37:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was brauchen Wissenschaftler um glücklich zu sein? Welche kommunikative Infrastruktur ist notwendig, um exzellente Forschung zu ermöglichen? Mit &#8222;ResearchGate&#8220; geht nun eine Internetplattform an den Start, die Forscher und Wissenschaftler international und interdisziplinär vernetzen will. Was aber bietet &#8222;ResearchGate&#8220; als spezifisch akademisches Social Network? Wenn nach den Randbedingungen gefragt wird, unter denen spannende und innovative ... <a title="Gehet hin und vernetzt Euch! » ResearchGate positioniert sich im Feld der »Scientific Networks« &#124; Werkstattnotiz LXXXXI" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/" aria-label="Mehr Informationen über Gehet hin und vernetzt Euch! » ResearchGate positioniert sich im Feld der »Scientific Networks« &#124; Werkstattnotiz LXXXXI">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/">Gehet hin und vernetzt Euch! » ResearchGate positioniert sich im Feld der »Scientific Networks« | Werkstattnotiz LXXXXI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was brauchen Wissenschaftler um glücklich zu sein? Welche kommunikative Infrastruktur ist notwendig, um exzellente Forschung zu ermöglichen? Mit &#8222;ResearchGate&#8220; geht nun eine Internetplattform an den Start, die Forscher und Wissenschaftler international und interdisziplinär vernetzen will. Was aber bietet &#8222;<a href="https://www.researchgate.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ResearchGate</a>&#8220; als spezifisch akademisches Social Network?</strong></p>
<p>Wenn nach den Randbedingungen gefragt wird, unter denen spannende und innovative Wissenschaft entstehen kann, so sind zunächst Faktoren zu nennen, die gar nichts mit dem einstigen Hype um das &#8222;Web 2.0&#8220; zu tun haben. Man muß &#8211; auch wenn man mit der Vision einer Wissenschaft 2.0 sympathisiert &#8211; eingestehen, daß die finanzielle und personelle Ausstattung von Universitäten und Forschungseinrichtungen, das Budget der Bibliotheken und der Freiraum der Forscher, sich ihren jeweiligen Projekten widmen zu können, absolute Priorität genießen.</p>
<p><strong>Schöne, neue Welt der Wissenschaft 2.0?</strong></p>
<p>Wenn kein Zugriff auf die relevanten Fachpublikationen möglich ist, die Wissenschaftler dutzende Diplomarbeiten betreuen müssen und sich ohnehin nur von einer befristeten Projektstelle zur nächsten hangeln, so wird man schlechterdings von ihnen einfordern können, auch noch herausragende Forschungsarbeit abzuliefern.</p>
<h4 class="pullquote_left">Wie organisieren sich Forscher? Wie vernetzen sie sich? Wie stellen sie sich dar?</h4>
<p>Sind aber einige grundlegende Rahmenbedingungen erfüllt, so stellt sich die Frage, mit welchen Instrumenten Wissenschaftler heute und in Zukunft arbeiten. Wie organisieren sich Forscher? Wie vernetzen sie sich? Wie stellen sie sich dar?</p>
<p>Ich habe bereits letztes Jahr einige Aspekte <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/12/kraenkungen-blindheit-und-traditionen-im-zeitalter-der-digitalisierten-wissenschaft-der-schwierige-weg-zur-wissenschaft-20/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">skizziert</a>, die m.E. das Feld der &#8222;Wissenschaft 2.0&#8220; auszeichnen. Eine zentrale Bedeutung kommt hierbei <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">allen Facetten der Wissenschaftskommunikation</a> zu. Also sowohl der internen Wissenschaftskommunikation<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_0_304" id="identifier_0_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die &bdquo;interne Wissenschaftskommunikation&ldquo; meint den fachlichen Austausch, die Vernetzung der Wissenschaftler untereinander, die Kooperation in Projekten. Und generell den Diskurs der &bdquo;scientific community&ldquo;.">1</a>, als auch der externen Variante.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_1_304" id="identifier_1_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit dem Schlagwort der &bdquo;externen Wissenschaftskommunikation&ldquo; sind alle Kommunikations- und &Uuml;bersetzungsleistungen gemeint, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit, Politik, Rechtssystem etc. ablaufen.">2</a> Und eines der Instrument zur Gestaltung dieser &#8222;Wissenschaftskommunikation 2.0&#8220; sind Social Networks.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_2_304" id="identifier_2_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Vergleich auch das Schaubild in diesem Werkstattartikel.">3</a></p>
<p><a href="https://www.researchgate.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" style="margin: 3px 5px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/05/ResearchGATE.jpg" alt="ResearchGate" width="160" height="94" /></a><strong>Was ist, was will, was leistet &#8222;ResearchGate&#8220;?</strong></p>
<p>Mit &#8222;ResearchGate&#8220; ist nun vor wenigen Tagen ein internationales Online-Forscher-Netzwerk an den Start gegangen, das sich genau die Dynamisierung von Wissenschaftskommunikationsprozessen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_3_304" id="identifier_3_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Allerdings geht es hierbei ausschlie&szlig;lich um die Prozesse der wissenschaftsinternen Kommunikation.">4</a> auf die Fahnen geschrieben hat.</p>
<p>Dem eigenen Anspruch nach, will &#8222;ResearchGate&#8220; einerseits die Plattform bieten, auf der Forscher ihr Online-Profil erstellen, also eine virtuelle Visitenkarte, die die eigenen Forschungsschwerpunkte, laufende Projekte und Interessen abbildet. Andererseits soll auf dieser Basis der Austausch, die Kooperation, kurz: die Vernetzung von Wissenschaftlern erleichtert werden. Und dies in fächerübergreifender und internationaler Perspektive.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_4_304" id="identifier_4_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hinter dem ehrgeizigen Projekt stehen &uuml;brigens drei Deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem medizinschen bzw. Informatiksektor. Namentlich Ijad Madisch, Soeren Hofmayer und Horst Fickenscher.">5</a></p>
<p>Ein Projekt also, das mit den beiden Schwerpunkten &#8222;Selbstpräsentation&#8220; und &#8222;Wissensaustausch/Vernetzung&#8220; genau in das Konzept einer Wissenschaft 2.0 paßt. Die Frage ist nur, wie die Umsetzung dieser Ideen aussieht und welchen Mehrwert dieses Portal den Wissenschaftlern bietet? Was leistet also &#8222;ResearchGate&#8220; anderes, als ein bloßes Wissenschafts-Xing oder Science-Facebook zu sein?</p>
<h4><span class="pullquote_left">Ärgerlich: Die Anmeldung bei &#8222;ResearchGate&#8220; scheitert trotz mehrerer Versuche. </span></h4>
<p><strong>Kinderkrankheiten oder Schnellschuß?</strong></p>
<p>Um mir ein ersten Eindruck von &#8222;ResearchGate zu verschaffen, habe ich versucht, mir ein Profil zu erstellen. Allerdings scheitere ich bereits an der Anmeldeprozedur. Mit verschiedenen Mailkonten und Usernamen will es mir nicht einmal gelingen, mich erfolgreich einzuloggen. Die Bestätigungsmails mit den Zugangscodes, die angeblich versendet werden, landen vielleicht irgendwo, jedenfalls nicht bei mir.</p>
<p>So bleibt mir nichts anderes übrig, als auf das Portal hinzuweisen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/#footnote_5_304" id="identifier_5_304" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bislang wurde das Portal in der Blogwelt hierzulande nur bei SciBlog und bei einigen internat. Blogs (etwa hier, hier und hier) registriert.">6</a> Die Idee klingt gut, ob die Umsetzung es ebenfalls ist, ob Wissenschaftler tatsächlich ihren Lebenslauf, ihre Publikationsliste und vieles andere mehr dort einstellen &#8211; das wird sich zeigen. Die Vision auf der Website klingt jedenfalls vollmundig-vielversprechend:</p>
<blockquote><p>The concepts of Science 2.0 will have to be developed with the science community. The change will happen &#8211; the question is not whether at all, but when and how.</p>
<p>ResearchGATE is a part of the Science 2.0 community and will evolve with the community.</p></blockquote>
<p>Ich bin vorsichtig skeptisch, denn m.E. krankt das alles bereits daran, daß (soweit ich sehe) alle Infos, alle Profile usw. hinter &#8222;verschlossenen Türen&#8220; lagern. Ein wenig mehr Offenheit, eine Möglichkeit wenigstens die Forscherprofile zu durchstöbern, wäre auch für Nicht-Mitglieder sinnvoll &#8211; v.a. wenn man es den Interessenten so schwer macht, sich überhaupt erst anzumelden. ;-)</p>
<p><strong>Mit &#8222;Scholarz&#8220; und &#8222;SciLink&#8220; stehen Konkurrenten bereit</strong></p>
<p>Solange das Portal noch an solchen Kinderkrankheiten laboriert, können sich <a href="http://blog.scholarz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Macher von &#8222;scholarz.net&#8220;</a> zurücklehnen. Deren Projekt verfolgt ein ähnliches Ziel, bietet aber &#8211; potentiell &#8211; den Mehrwert, daß ein Literaturmanagement-Tool mit inbegriffen ist. Und eine dritte Plattform mischt ebenfalls noch mit: &#8222;<a href="http://www.scilink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SciLink</a>&#8220; befindet sich mit dem vielversprechenden Untertitel &#8222;Science Connected&#8220; ebenfalls in der Startphase. Wer macht also das Rennen?</p>
<div class="links_kurz">
<p>Links:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.researchgate.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ResearchGate</a> &#8211; Scientific network</li>
<li><a href="http://www.scholarz.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Scholarz.net</a></li>
<li><a href="http://www.scilink.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SciLink</a> &#8211; Science Connected</li>
</ul>
</div>
<p>[Update | 16.00Uhr]</p>
<p>Zu den drei jüngst gestarteten Social Networks für Wissenschaftler habe ich noch einige Anmerkungen im Neurons-Blog notiert:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/05/netzwerke-der-wissenschaft.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerke der Wissenschaft</a>, Neurons | Scienceblogs, 27.5.2008</li>
</ul>
<div class="invisible">
<hr size="1" />
<p>Technorati-Tags:</p>
</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Researchgate" rel="tag">Researchgate</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsnetzwerk" rel="tag">Wissenschaftsnetzwerk</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftskommunikation" rel="tag">Wissenschaftskommunikation</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_304" class="footnote">Die &#8222;interne Wissenschaftskommunikation&#8220; meint den fachlichen Austausch, die Vernetzung der Wissenschaftler untereinander, die Kooperation in Projekten. Und generell den Diskurs der &#8222;scientific community&#8220;.</li><li id="footnote_1_304" class="footnote">Mit dem Schlagwort der &#8222;externen Wissenschaftskommunikation&#8220; sind alle Kommunikations- und Übersetzungsleistungen gemeint, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, Politik, Rechtssystem etc. ablaufen.</li><li id="footnote_2_304" class="footnote">Zum Vergleich auch <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Schaubild in diesem Werkstattartikel</a>.</li><li id="footnote_3_304" class="footnote">Allerdings geht es hierbei ausschließlich um die Prozesse der wissenschaftsinternen Kommunikation.</li><li id="footnote_4_304" class="footnote">Hinter dem ehrgeizigen Projekt stehen übrigens drei Deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem medizinschen bzw. Informatiksektor. Namentlich Ijad Madisch, Soeren Hofmayer und Horst Fickenscher.</li><li id="footnote_5_304" class="footnote">Bislang wurde das Portal in der Blogwelt hierzulande nur bei <a href="http://www.sciblog.at/stories/27162/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SciBlog</a> und bei einigen internat. Blogs (etwa <a href="http://www.scienceblogs.com/clock/2008/05/social_networking_sites_for_sc.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>, <a href="http://www.cshblogs.org/cshprotocols/2008/05/26/a-new-social-network-for-scientists-oh-boy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> und <a href="http://scienceroll.com/2008/05/23/facebook-for-scientists-going-live/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>) registriert.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/">Gehet hin und vernetzt Euch! » ResearchGate positioniert sich im Feld der »Scientific Networks« | Werkstattnotiz LXXXXI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/gehet-hin-und-vernetzt-euch-researchgate-positioniert-sich-im-feld-der-scientific-networks-werkstattnotiz-lxxxxi/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
