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	Kommentare zu: Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft	</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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		<title>
		Von: Tom Levold (@systemagazin)		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom Levold (@systemagazin)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 20:38:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft - Wie eine knappe Ressource von der P http://t.co/qpL24clm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft &#8211; Wie eine knappe Ressource von der P <a href="http://t.co/qpL24clm" rel="nofollow ugc">http://t.co/qpL24clm</a></p>
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		<title>
		Von: Marc Scheloske		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10640</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:49:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@DrNi:

Ganz klar, wenn es um das eher konkrete (oder gar personenbezogene) Vertrauen geht, dann sind andere Faktoren und eben auch persönliche Erfahrungen wichtiger. Die von Dir beschriebene und ja offenbar in den letzten Monaten selbst erlebte Tatsache, daß man sich als Patient häufig in Kliniken oder bei klassischen Schulmedizinern kaum ernstgenommen fühlt, ist hier natürlich enorm wichtig. Gerade wenn es um Zuwendung und Aufmerksamkeit geht, könnte man sich von Heilpraktikern, Homoöpathen etc. einiges abschauen. 

Mir ging es oben allerdings um einen anderen Aspekt. Eher um so eine Art generelles Mißtrauen bzw. Argwohn gegenüber Wissenschaft (in all ihren Aggregatszuständen) ganz allgemein. Und ich habe den Eindruck, daß sich dieses von mir skizzierte Systemmißtrauen immer weiter ausbreitet. Das äußert sich dann z.B. in Statements wie: &quot;Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.&quot; Oder: &quot;Wer weiß, welche Firma diese Studie wieder bezahlt hat...&quot;

Viele Leute (und leider auch ziemlich viele Jugendliche) haben den Eindruck, die Gesellschaft bestehe hauptsächlich aus Korruption, Verrat und Lügen. Und selbstverständlich sind Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die treibenden (und miteinander kooperierenden) Kräfte. Man könnte jetzt sagen, daß die zuviel Agententhriller schauen, aber ich behaupte eben, daß so Sachen wie die Tamiflu-Geschichte da ganz verhängnisvoll sind. 

Das Ergebnis sind dann Diskussionen, in denen man mit dem Hinweis auf den anscheinend eindeutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht mehr punkten kann. Denn (so das Gegenargument) es sei doch bekannt, daß die Studien bezahlt seien, alle Gegenmeinungen würden unterdrückt etc. pp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@DrNi:</p>
<p>Ganz klar, wenn es um das eher konkrete (oder gar personenbezogene) Vertrauen geht, dann sind andere Faktoren und eben auch persönliche Erfahrungen wichtiger. Die von Dir beschriebene und ja offenbar in den letzten Monaten selbst erlebte Tatsache, daß man sich als Patient häufig in Kliniken oder bei klassischen Schulmedizinern kaum ernstgenommen fühlt, ist hier natürlich enorm wichtig. Gerade wenn es um Zuwendung und Aufmerksamkeit geht, könnte man sich von Heilpraktikern, Homoöpathen etc. einiges abschauen. </p>
<p>Mir ging es oben allerdings um einen anderen Aspekt. Eher um so eine Art generelles Mißtrauen bzw. Argwohn gegenüber Wissenschaft (in all ihren Aggregatszuständen) ganz allgemein. Und ich habe den Eindruck, daß sich dieses von mir skizzierte Systemmißtrauen immer weiter ausbreitet. Das äußert sich dann z.B. in Statements wie: &#8222;Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.&#8220; Oder: &#8222;Wer weiß, welche Firma diese Studie wieder bezahlt hat&#8230;&#8220;</p>
<p>Viele Leute (und leider auch ziemlich viele Jugendliche) haben den Eindruck, die Gesellschaft bestehe hauptsächlich aus Korruption, Verrat und Lügen. Und selbstverständlich sind Wirtschaft, Politik und Wissenschaft die treibenden (und miteinander kooperierenden) Kräfte. Man könnte jetzt sagen, daß die zuviel Agententhriller schauen, aber ich behaupte eben, daß so Sachen wie die Tamiflu-Geschichte da ganz verhängnisvoll sind. </p>
<p>Das Ergebnis sind dann Diskussionen, in denen man mit dem Hinweis auf den anscheinend eindeutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht mehr punkten kann. Denn (so das Gegenargument) es sei doch bekannt, daß die Studien bezahlt seien, alle Gegenmeinungen würden unterdrückt etc. pp.</p>
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		<title>
		Von: DrNI		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10615</link>

		<dc:creator><![CDATA[DrNI]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 18:49:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe zum Vertrauensverlust noch eine andere Vermutung. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war ich im letzten Jahr bei einigen Ärzten mehr als man sonst so sieht. Keiner dieser Ärzte hat sich ernsthaft für mich interessiert. Es wollte mir keiner wirklich mal zuhören und wissen, wie es mir geht. Bis auf meinen alten Hausarzt, ein Arzt aus Leidenschaft im zarten Alter von 65. Hier setzt der Heilpraktiker an. Ob seine Praktiken heilen oder nicht, er gibt seinen Kunden das Gefühl, aufgehoben und erwünscht zu sein. Wer mal vier Stunden in einer Klinik gewartet hat, um vier Minuten mit einem Oberarzt zu sprechen, der sich einem nicht mal mit Namen vorstellt und einem nicht in die Augen schaut, der fühlt sich alles andere als aufgehoben. 

Die im Artikel genannten Argumente möchte ich nicht anzweifeln. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Vertrauensverlust noch weitere, möglicherweise gewichtigere Ursachen haben kann.

Auch einsichtsresistente Plagiatoren wie unser allseits unbeliebter Guttenberg tun so einiges dazu, dass man der Wissenschaft nicht mehr vertrauen mag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zum Vertrauensverlust noch eine andere Vermutung. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war ich im letzten Jahr bei einigen Ärzten mehr als man sonst so sieht. Keiner dieser Ärzte hat sich ernsthaft für mich interessiert. Es wollte mir keiner wirklich mal zuhören und wissen, wie es mir geht. Bis auf meinen alten Hausarzt, ein Arzt aus Leidenschaft im zarten Alter von 65. Hier setzt der Heilpraktiker an. Ob seine Praktiken heilen oder nicht, er gibt seinen Kunden das Gefühl, aufgehoben und erwünscht zu sein. Wer mal vier Stunden in einer Klinik gewartet hat, um vier Minuten mit einem Oberarzt zu sprechen, der sich einem nicht mal mit Namen vorstellt und einem nicht in die Augen schaut, der fühlt sich alles andere als aufgehoben. </p>
<p>Die im Artikel genannten Argumente möchte ich nicht anzweifeln. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Vertrauensverlust noch weitere, möglicherweise gewichtigere Ursachen haben kann.</p>
<p>Auch einsichtsresistente Plagiatoren wie unser allseits unbeliebter Guttenberg tun so einiges dazu, dass man der Wissenschaft nicht mehr vertrauen mag.</p>
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		<title>
		Von: Roswitha (@roselidt)		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10608</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roswitha (@roselidt)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 20:31:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[RT @pulegon: Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft. http://t.co/4u0ngCZP]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RT @pulegon: Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft. <a href="http://t.co/4u0ngCZP" rel="nofollow ugc">http://t.co/4u0ngCZP</a></p>
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		<title>
		Von: pulegon (@pulegon)		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10607</link>

		<dc:creator><![CDATA[pulegon (@pulegon)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 20:09:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft. http://t.co/wHGthxOG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft. <a href="http://t.co/wHGthxOG" rel="nofollow ugc">http://t.co/wHGthxOG</a></p>
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		<title>
		Von: (@eyesfeld) (@eyesfeld)		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comment-10603</link>

		<dc:creator><![CDATA[(@eyesfeld) (@eyesfeld)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:09:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft - Wie eine knappe Ressource von der Pharmaindu... http://t.co/7BwYeXt6 ^w]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft &#8211; Wie eine knappe Ressource von der Pharmaindu&#8230; <a href="http://t.co/7BwYeXt6" rel="nofollow ugc">http://t.co/7BwYeXt6</a> ^w</p>
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