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	Kommentare zu: Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?	</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Feb 2019 18:37:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4397</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 22:14:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass nur der Abstract für die Beurteilung ausschlaggebend ist, glaube ich sofort. Die wissenschaftlich schönen, aber inhaltlich irrelevanten Zahlen  im Inneren des Textes gucken sich weder die Leser noch die potentiellen Zitierer an. Von daher machen es die Reviewer genau richtig. Sie entscheiden über einen Artikel anhand von den Aspekten, die beachtet werden und daher von Bedeutung sind.

Das Augenmerk auf Buzzwords mag man beurteilen wie man will, aber es ist notwendig. Ein Artikel mit langweiligen Formulierungen und faden Überschriften guckt sich doch keiner an.

Von daher finde ich den Beruf der Fachjournal-Optimierer dringend angebracht. Man kann sie auch Lektor oder Redakteur nennen, und die von ihnen ausgeübte Tätigkeit hat auch schon einen Namen: Redigieren. Es bleibt die Frage, warum sich die Journals nicht selbst die Zeit nehmen und genau das tun. Sie könnten manches inhaltliche Kleinod sprachlich retten und so dem Publikum doch noch schmackhaft machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass nur der Abstract für die Beurteilung ausschlaggebend ist, glaube ich sofort. Die wissenschaftlich schönen, aber inhaltlich irrelevanten Zahlen  im Inneren des Textes gucken sich weder die Leser noch die potentiellen Zitierer an. Von daher machen es die Reviewer genau richtig. Sie entscheiden über einen Artikel anhand von den Aspekten, die beachtet werden und daher von Bedeutung sind.</p>
<p>Das Augenmerk auf Buzzwords mag man beurteilen wie man will, aber es ist notwendig. Ein Artikel mit langweiligen Formulierungen und faden Überschriften guckt sich doch keiner an.</p>
<p>Von daher finde ich den Beruf der Fachjournal-Optimierer dringend angebracht. Man kann sie auch Lektor oder Redakteur nennen, und die von ihnen ausgeübte Tätigkeit hat auch schon einen Namen: Redigieren. Es bleibt die Frage, warum sich die Journals nicht selbst die Zeit nehmen und genau das tun. Sie könnten manches inhaltliche Kleinod sprachlich retten und so dem Publikum doch noch schmackhaft machen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Tom		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4392</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:26:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde, dass es immer ankommt, worüber man einen Artikel schreibt. Bei manchen Themengebieten kann man sicherlich ein paar Sachen unterbringen die bei einem anderen Thema in dieser Art völlig daneben wären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, dass es immer ankommt, worüber man einen Artikel schreibt. Bei manchen Themengebieten kann man sicherlich ein paar Sachen unterbringen die bei einem anderen Thema in dieser Art völlig daneben wären.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4371</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:53:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Christian:

&lt;blockquote&gt;Spannend wäre es, würde man nun noch die Wirkrichtung kennen. Wird ein Artikel deshalb häufiger zitiert, weil Formulierung und Keywords des Abstracts für eine große Leserschaft und damit höhere Chancen auf ein Zitat sorgen, oder hängt der Erfolg doch vom Inhalt ab, der sich lediglich im Abstract wiederspiegelt?&lt;/blockquote&gt;

Ja, das ist natürlich der springende Punkt. Allerdings ist natürlich genau eine solche Untersuchung (wie Du sie skizzierst) allein aus forschungsethischen und -methodischen Gründen nicht durchführbar. Dafür müßte man ja Artikel faken und hinsichtlich des Inhalts und/oder Abstracts variieren und in reguläre Journals einschleusen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian:</p>
<blockquote><p>Spannend wäre es, würde man nun noch die Wirkrichtung kennen. Wird ein Artikel deshalb häufiger zitiert, weil Formulierung und Keywords des Abstracts für eine große Leserschaft und damit höhere Chancen auf ein Zitat sorgen, oder hängt der Erfolg doch vom Inhalt ab, der sich lediglich im Abstract wiederspiegelt?</p></blockquote>
<p>Ja, das ist natürlich der springende Punkt. Allerdings ist natürlich genau eine solche Untersuchung (wie Du sie skizzierst) allein aus forschungsethischen und -methodischen Gründen nicht durchführbar. Dafür müßte man ja Artikel faken und hinsichtlich des Inhalts und/oder Abstracts variieren und in reguläre Journals einschleusen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4364</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:21:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1338#comment-4364</guid>

					<description><![CDATA[Spannend wäre es, würde man nun noch die Wirkrichtung kennen. Wird ein Artikel deshalb häufiger zitiert, weil Formulierung und Keywords des Abstracts für eine große Leserschaft und damit höhere Chancen auf ein Zitat sorgen, oder hängt der Erfolg doch vom Inhalt ab, der sich lediglich im Abstract wiederspiegelt? Auch eine Interdependenz wäre ja durchaus vorstellbar - gut formulierte Artikel haben erwartungsgemäß meist auch gut formulierte Abstracts und vice versa. Klarheit könnte hier wohl nur ein Versuch (beispielsweise die Publikation inhaltsgleicher Artikel mit unterschiedlichen Abstracts) schaffen, für den sich natürlich keine Zeitschrift hergeben würde (oder könnte).

Sollte der Erfolg eines Artikels tatsächlich primär vom Abstract abhängen, eröffnet dies natürlich ungeahnte Möglichkeiten der Manipulation, zumal der “Erfolgsalgorithmus” ja bereits - zumindest teilweise - entschlüsselt zu sein scheint…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spannend wäre es, würde man nun noch die Wirkrichtung kennen. Wird ein Artikel deshalb häufiger zitiert, weil Formulierung und Keywords des Abstracts für eine große Leserschaft und damit höhere Chancen auf ein Zitat sorgen, oder hängt der Erfolg doch vom Inhalt ab, der sich lediglich im Abstract wiederspiegelt? Auch eine Interdependenz wäre ja durchaus vorstellbar &#8211; gut formulierte Artikel haben erwartungsgemäß meist auch gut formulierte Abstracts und vice versa. Klarheit könnte hier wohl nur ein Versuch (beispielsweise die Publikation inhaltsgleicher Artikel mit unterschiedlichen Abstracts) schaffen, für den sich natürlich keine Zeitschrift hergeben würde (oder könnte).</p>
<p>Sollte der Erfolg eines Artikels tatsächlich primär vom Abstract abhängen, eröffnet dies natürlich ungeahnte Möglichkeiten der Manipulation, zumal der “Erfolgsalgorithmus” ja bereits &#8211; zumindest teilweise &#8211; entschlüsselt zu sein scheint…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4360</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 16:13:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1338#comment-4360</guid>

					<description><![CDATA[@DrNI:

Ja, klar. Sehe ich genauso. Furchtbare Vorstellung, wenn am Ende noch mehr Energie in die Optimierung des Abstracts gesteckt wird. 

Und die Chancenungleichheit in Abhängigkeit vom jeweiligen Themengebiet gibt es natürlich. Ich habe oben davon geschrieben, daß man mit einem tollen Paper letztlich doch Pech haben kann (und eben abgelehnt wird), weil es eben nicht &quot;sexy&quot; genug ist. Dafür kann es schon ausreichen, wie Du ja schreibst, daß der Artikel eben voraussehbar nur einen kleineren Personenkreis interessieren wird (für diesen aber einen hohen Wert hätte).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@DrNI:</p>
<p>Ja, klar. Sehe ich genauso. Furchtbare Vorstellung, wenn am Ende noch mehr Energie in die Optimierung des Abstracts gesteckt wird. </p>
<p>Und die Chancenungleichheit in Abhängigkeit vom jeweiligen Themengebiet gibt es natürlich. Ich habe oben davon geschrieben, daß man mit einem tollen Paper letztlich doch Pech haben kann (und eben abgelehnt wird), weil es eben nicht &#8222;sexy&#8220; genug ist. Dafür kann es schon ausreichen, wie Du ja schreibst, daß der Artikel eben voraussehbar nur einen kleineren Personenkreis interessieren wird (für diesen aber einen hohen Wert hätte).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: DrNI@AM		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#comment-4359</link>

		<dc:creator><![CDATA[DrNI@AM]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 17:17:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1338#comment-4359</guid>

					<description><![CDATA[Die Analyse der Abstracts mag durchaus funktionieren. Das Verfahren könnte aber schnell ad absurdum geführt werden, wenn alle Autoren das spitz kriegen und ihre Abstracts dementsprechend anpassen. Wie bei Lesbarkeitsformeln auch geht es hier um die Beobachtung, nicht um die Generierung von Text.

Wie oft man zitiert wird hängt übrigens ganz natürlich nicht nur von der Qualität des Papers und dem Journal ab... sondern auch ganz einfach von der Größe des wissenschaftlichen Fachgebiets. Ein geniales Paper kann in einem kleinen Fachgebiet einschlagen und dennoch insgesamt weniger zitiert werden als ein mittelgeniales in einem großen Fachgebiet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Analyse der Abstracts mag durchaus funktionieren. Das Verfahren könnte aber schnell ad absurdum geführt werden, wenn alle Autoren das spitz kriegen und ihre Abstracts dementsprechend anpassen. Wie bei Lesbarkeitsformeln auch geht es hier um die Beobachtung, nicht um die Generierung von Text.</p>
<p>Wie oft man zitiert wird hängt übrigens ganz natürlich nicht nur von der Qualität des Papers und dem Journal ab&#8230; sondern auch ganz einfach von der Größe des wissenschaftlichen Fachgebiets. Ein geniales Paper kann in einem kleinen Fachgebiet einschlagen und dennoch insgesamt weniger zitiert werden als ein mittelgeniales in einem großen Fachgebiet.</p>
]]></content:encoded>
		
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