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	Kommentare zu: Stammgäste, Passanten und die Wissenswerkstatt » Ein Interview über Sinn und Zweck wissenschaftlicher Blogs	</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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		<title>
		Von: Wissenschaftsblogs in Deutschland - Amys Welt &#8212; Amys Welt		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-5460</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wissenschaftsblogs in Deutschland - Amys Welt &#8212; Amys Welt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 01:39:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Stammgäste, Passanten und die Wissenswerkstatt » Ein Interview über Sinn und Zweck wissenschaftli... [...]]]></description>
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		<title>
		Von: Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschaftsblogs in Deutschland		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-2108</link>

		<dc:creator><![CDATA[Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschaftsblogs in Deutschland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 23:07:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Stammg&#228;ste, Passanten und die Wissenswerkstatt  Ein Interview &#252;ber Sinn und Zweck wissens&#8230; [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: science, blogs&#8217;n podcasts at Journalismus-Darmstadt.de		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1890</link>

		<dc:creator><![CDATA[science, blogs&#8217;n podcasts at Journalismus-Darmstadt.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 12:05:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] treten eine schöne Diskussion los. So tun es derzeit Lars Fischer (Fischblog) und Marc Scheloske (Wissenswerkstatt) und machen damit gleich Werbung für unseren Tag des Wissenschaftsjournalismus am 2.7.2008 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] treten eine schöne Diskussion los. So tun es derzeit Lars Fischer (Fischblog) und Marc Scheloske (Wissenswerkstatt) und machen damit gleich Werbung für unseren Tag des Wissenschaftsjournalismus am 2.7.2008 in [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: kamenin		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1873</link>

		<dc:creator><![CDATA[kamenin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 16:49:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Doro Schulte

Klar, besser :-) Aber eigentlich war der Beisatz eh als Zustimmung gemeint: auch im Umfeld der Wissenschaft auftretende ethische Fragen können nicht &quot;wissenschaftlich&quot; gelöst werden und gehören darum zwangsläufig in die gesellschaftliche Debatte -- nur eben in eine sachbezogene und informierte, keine auflagenorientierte oder populistische.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Doro Schulte</p>
<p>Klar, besser :-) Aber eigentlich war der Beisatz eh als Zustimmung gemeint: auch im Umfeld der Wissenschaft auftretende ethische Fragen können nicht &#8222;wissenschaftlich&#8220; gelöst werden und gehören darum zwangsläufig in die gesellschaftliche Debatte &#8212; nur eben in eine sachbezogene und informierte, keine auflagenorientierte oder populistische.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Doro Schulte		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1871</link>

		<dc:creator><![CDATA[Doro Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Marc W.: 

Unsere Internetseite für den WJ-Tag ist leider noch in Vorbereitung.

@kamenin:

Ist &#039;ethische Fragen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund&#039; besser?

Zum Umgang mit ethischen Fagen: Ich finde, wer da fahrlässig ist, handelt verantwortungslos – egal welcher Berufsgruppe er angehört. Allerdings sollten Journalisten sich da ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc W.: </p>
<p>Unsere Internetseite für den WJ-Tag ist leider noch in Vorbereitung.</p>
<p>@kamenin:</p>
<p>Ist &#8218;ethische Fragen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund&#8216; besser?</p>
<p>Zum Umgang mit ethischen Fagen: Ich finde, wer da fahrlässig ist, handelt verantwortungslos – egal welcher Berufsgruppe er angehört. Allerdings sollten Journalisten sich da ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fischblog		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1870</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fischblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:08:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Wissenschaft, Journalismus, Bloggen...&lt;/strong&gt;

Am zweiten Juli findet an der TU Darmstadt den Tag des Wissenschaftsjournalismus statt; zu der Gelegenheit bereiten die Studenten auch eine Arbeit zum Thema Wissenschaftsblogging vor, und haben deswegen Marc Scheloske, mir und dem Vernehmen nach auch a...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaft, Journalismus, Bloggen&#8230;</strong></p>
<p>Am zweiten Juli findet an der TU Darmstadt den Tag des Wissenschaftsjournalismus statt; zu der Gelegenheit bereiten die Studenten auch eine Arbeit zum Thema Wissenschaftsblogging vor, und haben deswegen Marc Scheloske, mir und dem Vernehmen nach auch a&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wissenswerkstatt &#124; Journalismus zwischen den Fronten » Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht &#124; Werkstattnotiz LXXXIV		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1861</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wissenswerkstatt &#124; Journalismus zwischen den Fronten » Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht &#124; Werkstattnotiz LXXXIV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:25:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] weise auf den Artikel nochmals so ausf&#252;hrlich hin, da sich in den Kommentaren zu diesem Werkstattartikel eine interessante Diskussion zur Frage entfaltet hat, welche Kriterien ein hochwertiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] weise auf den Artikel nochmals so ausf&#252;hrlich hin, da sich in den Kommentaren zu diesem Werkstattartikel eine interessante Diskussion zur Frage entfaltet hat, welche Kriterien ein hochwertiger [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc W.		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1859</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:11:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=258#comment-1859</guid>

					<description><![CDATA[Gibt es zum 2. Juli 2008 (“Tag des Wissenschaftsjournalismus”) einen Link, oder ist die Veranstaltung noch zu sehr in der Vorbereitung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es zum 2. Juli 2008 (“Tag des Wissenschaftsjournalismus”) einen Link, oder ist die Veranstaltung noch zu sehr in der Vorbereitung?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: lh		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1858</link>

		<dc:creator><![CDATA[lh]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 16:01:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ marc 
wenn seit 1995 lokal berichtet, dann ist das wirklich ein trauriges Beispiel. Danke für die Info (leider ist das Archiv der http://www.ntz.de/ nur für Abonnenten zugänglich). Trotzdem mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass das nicht allgemeine Praxis ist.. 
Ansonsten: ja, ja und ja. Da kann und möchte ich nicht widersprechen. Guter Journalimus sieht anders aus und muss sich objektiv verhalten, gerade bei solch heiklen Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ marc<br />
wenn seit 1995 lokal berichtet, dann ist das wirklich ein trauriges Beispiel. Danke für die Info (leider ist das Archiv der <a href="http://www.ntz.de/" rel="nofollow ugc">http://www.ntz.de/</a> nur für Abonnenten zugänglich). Trotzdem mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass das nicht allgemeine Praxis ist..<br />
Ansonsten: ja, ja und ja. Da kann und möchte ich nicht widersprechen. Guter Journalimus sieht anders aus und muss sich objektiv verhalten, gerade bei solch heiklen Themen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1856</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:24:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@kamenin:

Danke für den Link. Und der Artikel von Andreas Sentker ist (jedenfalls nach meinem Geschmack) sehr gut. Er skizziert sehr anschaulich, in welchem Dilemma sich wissenschaftliche Forschung befindet, wenn das Forschungsinteresse mit Ängsten der Bevölkerung kollidiert. Eine einfache Lösung gibt es hier einfach nicht - weder kann man die Vorbehalte der Bevölkerung ignorieren, noch ohne weiteres das Forschungsinteresse der Wissenschaft beschneiden. Aber: eine &quot;absolute&quot; Freiheit der Forschung gibt es nicht. 

Man sollte nicht so naiv sein und verkennen, daß wissenschaftliche Neugier auch Grenzen hat. Aber das ist wieder ein eigenes Thema. 

Wenn wir über die Berichterstattung reden, so plädiere ich ja für die Beachtung des juristischen Prinzips &quot;audiatur et altera pars&quot;. Im Grunde genau Deine Forderung nach Ausgewogenheit.

Im ZEIT-Artikel geht es um die Auseinandersetzungen im Freilandversuche mit Mon810 der FH Nürtingen. Und wir reden nicht im egentlichen Sinne über Wissenschaftsjournalismus, sondern über Lokalberichterstattung. Das ist wirklich nochmal ein anderes Problemfeld. 

@lh:

In den meisten Punkten stimmen wir wohl überein. Allerdings muß ich Dir widersprechen, wenn es um den in der ZEIT geschilderten Fall geht. Du schreibst:

&lt;blockquote&gt;Jetzt saß der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. &lt;/blockquote&gt;

Das ist so nicht zutreffend. Seit 1995 gab und gibt es Freilandversuche in und um Nürtingen mit gentechnisch verändertem Saatgut, wogegen sich Proteste regten. Seitdem wird diese Thematik von der Lokalpresse begleitet. Es ist also nicht so, daß der Redakteur plötzlich und unvermittelt unter Zeitdruck sich einen Text aus den Rippen schnitzen sollte. Die Thematik ist seit Jahren für die dortige Redaktion ein Gegenstand ihrer Berichterstattung. 

Aber, wie gesagt: hier geht es nicht um Wissenschaftsjournalismus, sondern darum, daß Lokaljournalisten sich als Teil einer Kampagne begreifen. Das wird der Sache freilich nicht gerecht, denn gerade im Beispielfall erwarte ich von Journalisten, daß sie alle Seiten beleuchten. Ich habe selbst genau zu solchen (Risiko-)Diskursen gearbeitet und kann einschätzen, wie widersprüchlich die Aussagen von Experten sind, wie widersprüchlich die Infos der einzelnen Akteure. 

Aber da muß man als Journalist durch und sich bemühen eben diese Widersprüchlichkeit angemessen seinen Lesern zu vermitteln. Wie schreibe ich für die Wissenschaftskommunikation 2.0? Genau: es geht um &quot;wissenschaftsmündige&quot; Bürger! Sich als Journalist auf eine Seite zu schlagen, ohne daß man dafür handfeste Gründe benennen könnte, ist schwach. 

&lt;em&gt;Hinweis: Ich halte das Gebaren der Saatgutkonzerne Monsanto, Syngenta und Co. auch für fragwürdig. Ich saß schon einige Male in den Büros von leitenden Mitarbeitern dieser Firmen. Aber bei meinen Interviews hatte ich mehrfach den Eindruck, ich säße einem Stück Seife gegenüber... - dennoch halte ich die Sabotage von Wissenschaft (v.a. wenn die Protestbewegung Schaum vorm Mund hat) für falsch.&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@kamenin:</p>
<p>Danke für den Link. Und der Artikel von Andreas Sentker ist (jedenfalls nach meinem Geschmack) sehr gut. Er skizziert sehr anschaulich, in welchem Dilemma sich wissenschaftliche Forschung befindet, wenn das Forschungsinteresse mit Ängsten der Bevölkerung kollidiert. Eine einfache Lösung gibt es hier einfach nicht &#8211; weder kann man die Vorbehalte der Bevölkerung ignorieren, noch ohne weiteres das Forschungsinteresse der Wissenschaft beschneiden. Aber: eine &#8222;absolute&#8220; Freiheit der Forschung gibt es nicht. </p>
<p>Man sollte nicht so naiv sein und verkennen, daß wissenschaftliche Neugier auch Grenzen hat. Aber das ist wieder ein eigenes Thema. </p>
<p>Wenn wir über die Berichterstattung reden, so plädiere ich ja für die Beachtung des juristischen Prinzips &#8222;audiatur et altera pars&#8220;. Im Grunde genau Deine Forderung nach Ausgewogenheit.</p>
<p>Im ZEIT-Artikel geht es um die Auseinandersetzungen im Freilandversuche mit Mon810 der FH Nürtingen. Und wir reden nicht im egentlichen Sinne über Wissenschaftsjournalismus, sondern über Lokalberichterstattung. Das ist wirklich nochmal ein anderes Problemfeld. </p>
<p>@lh:</p>
<p>In den meisten Punkten stimmen wir wohl überein. Allerdings muß ich Dir widersprechen, wenn es um den in der ZEIT geschilderten Fall geht. Du schreibst:</p>
<blockquote><p>Jetzt saß der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. </p></blockquote>
<p>Das ist so nicht zutreffend. Seit 1995 gab und gibt es Freilandversuche in und um Nürtingen mit gentechnisch verändertem Saatgut, wogegen sich Proteste regten. Seitdem wird diese Thematik von der Lokalpresse begleitet. Es ist also nicht so, daß der Redakteur plötzlich und unvermittelt unter Zeitdruck sich einen Text aus den Rippen schnitzen sollte. Die Thematik ist seit Jahren für die dortige Redaktion ein Gegenstand ihrer Berichterstattung. </p>
<p>Aber, wie gesagt: hier geht es nicht um Wissenschaftsjournalismus, sondern darum, daß Lokaljournalisten sich als Teil einer Kampagne begreifen. Das wird der Sache freilich nicht gerecht, denn gerade im Beispielfall erwarte ich von Journalisten, daß sie alle Seiten beleuchten. Ich habe selbst genau zu solchen (Risiko-)Diskursen gearbeitet und kann einschätzen, wie widersprüchlich die Aussagen von Experten sind, wie widersprüchlich die Infos der einzelnen Akteure. </p>
<p>Aber da muß man als Journalist durch und sich bemühen eben diese Widersprüchlichkeit angemessen seinen Lesern zu vermitteln. Wie schreibe ich für die Wissenschaftskommunikation 2.0? Genau: es geht um &#8222;wissenschaftsmündige&#8220; Bürger! Sich als Journalist auf eine Seite zu schlagen, ohne daß man dafür handfeste Gründe benennen könnte, ist schwach. </p>
<p><em>Hinweis: Ich halte das Gebaren der Saatgutkonzerne Monsanto, Syngenta und Co. auch für fragwürdig. Ich saß schon einige Male in den Büros von leitenden Mitarbeitern dieser Firmen. Aber bei meinen Interviews hatte ich mehrfach den Eindruck, ich säße einem Stück Seife gegenüber&#8230; &#8211; dennoch halte ich die Sabotage von Wissenschaft (v.a. wenn die Protestbewegung Schaum vorm Mund hat) für falsch.</em></p>
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