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	Kommentare zu: Tödliche Verwechslungen I » Schlamperei bei der Narkose: Anästhesierisiken &#124; Werkstattnotiz LIV	</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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		<title>
		Von: Wissenswerkstatt &#124; Tödliche Verwechslungen II » Ratespiele beim Lesen der Krankenakte: Mißverständliche Abkürzungen &#124; Werkstattnotiz LV		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wissenswerkstatt &#124; Tödliche Verwechslungen II » Ratespiele beim Lesen der Krankenakte: Mißverständliche Abkürzungen &#124; Werkstattnotiz LV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 13:29:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] auf den Operationstisch legt, sollte man sich vergewissern, da&#223; die An&#228;sthesisten die richtigen Schl&#228;uche bereitgelegt haben. Wem seine Gesundheit am Herzen liegt, der sollte sich aber zus&#228;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] auf den Operationstisch legt, sollte man sich vergewissern, da&#223; die An&#228;sthesisten die richtigen Schl&#228;uche bereitgelegt haben. Wem seine Gesundheit am Herzen liegt, der sollte sich aber zus&#228;tzlich [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Marc		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 11:19:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Monika Armand:

Daß ich solche Sachverhalte - etwa ärztliche Kunstfehler -  aufgreife und ergänzend kommentiere, passiert hier in der Wissenswerkstatt ja nicht aus dem Motiv heraus einen Berufsstand in Mißkredit zu bringen. Es geht mir ja v.a. um das Aufzeigen von alltäglichen (Gesundheits-)Risiken und Fehlerquellen, die u.U. weitreichende Folgewirkungen haben. 

Denn klar ist: Ärzte sind Menschen und Menschen sind (zum Glück) fehlbar. Irritierend, ärgerlich und kritikwürdig ist nur, daß bspw. in Kliniken keine oder nur unzureichende Lern- und Fehlerkulturen etabliert sind. Denn es gibt a) unvermeidbare Risiken, b) Risikoquellen, die identifiziert und minimiert (!) werden können. 

Unerträglich ist es - wie etwa im Fall von &quot;Propofol&quot; - daß das Wissen über Risikozusammenhänge vorliegt, dies aber nicht ausreichend kommuniziert wird. Propofol ist (das noch zur Erklärung) ein gebräuchliches Anästhetikum, das intravenös zur Kurz- und Langzeitsedierung eingesetzt wird. 

Seit 3-4 Jahren gibt es aber einschlägige Studien, die über unerwünschte Nebenwirkungen, die über das übliche Maß hinausgehen, berichten. Das reicht von Krampfanfällen bis zum genannten &quot;Propofol-Infusionssyndrom&quot;, das oftmals mit Nierenversagen einhergeht und teilweise tödlich verläuft. 

Und hier ist die Information leider nicht ausreichend, denn mit Vorsicht und Augenmaß angewandt (und nur mit eingeschränkter Indikation), wäre Proposol legitim. Wenn aber das Risikopotential den Ärzten nicht bekannt ist, werden es auch zukünftig mehr Opfer und Geschädigte sein, als notwendig. Denn: man &quot;hätte&quot; es ja wissen können...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Monika Armand:</p>
<p>Daß ich solche Sachverhalte &#8211; etwa ärztliche Kunstfehler &#8211;  aufgreife und ergänzend kommentiere, passiert hier in der Wissenswerkstatt ja nicht aus dem Motiv heraus einen Berufsstand in Mißkredit zu bringen. Es geht mir ja v.a. um das Aufzeigen von alltäglichen (Gesundheits-)Risiken und Fehlerquellen, die u.U. weitreichende Folgewirkungen haben. </p>
<p>Denn klar ist: Ärzte sind Menschen und Menschen sind (zum Glück) fehlbar. Irritierend, ärgerlich und kritikwürdig ist nur, daß bspw. in Kliniken keine oder nur unzureichende Lern- und Fehlerkulturen etabliert sind. Denn es gibt a) unvermeidbare Risiken, b) Risikoquellen, die identifiziert und minimiert (!) werden können. </p>
<p>Unerträglich ist es &#8211; wie etwa im Fall von &#8222;Propofol&#8220; &#8211; daß das Wissen über Risikozusammenhänge vorliegt, dies aber nicht ausreichend kommuniziert wird. Propofol ist (das noch zur Erklärung) ein gebräuchliches Anästhetikum, das intravenös zur Kurz- und Langzeitsedierung eingesetzt wird. </p>
<p>Seit 3-4 Jahren gibt es aber einschlägige Studien, die über unerwünschte Nebenwirkungen, die über das übliche Maß hinausgehen, berichten. Das reicht von Krampfanfällen bis zum genannten &#8222;Propofol-Infusionssyndrom&#8220;, das oftmals mit Nierenversagen einhergeht und teilweise tödlich verläuft. </p>
<p>Und hier ist die Information leider nicht ausreichend, denn mit Vorsicht und Augenmaß angewandt (und nur mit eingeschränkter Indikation), wäre Proposol legitim. Wenn aber das Risikopotential den Ärzten nicht bekannt ist, werden es auch zukünftig mehr Opfer und Geschädigte sein, als notwendig. Denn: man &#8222;hätte&#8220; es ja wissen können&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Monika Armand		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/toedliche-verwechslungen-i-schlamperei-bei-der-narkose-anaesthesierisiken-werkstattnotiz-liv/#comment-1165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Monika Armand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 11:01:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/08/toedliche-verwechslungen-i-schlamperei-bei-der-narkose-anaesthesierisiken-werkstattnotiz-liv/#comment-1165</guid>

					<description><![CDATA[Gefährliches Anästhesierisiko mit Propofol 

Hallo Marc,
es ist schön, dass Sie dieses brisante Thema aufgreifen. Sie haben recht, wenn Sie bei diesem Thema am Ball bleiben, denn leider  sind es nicht nur technische Fragen, sondern ja auch die eingesetzten Medikamente, welche für manche Patienten gefährliche Wirkungen haben können. Bei der Propofol-Unverträglichkeit handelt es sich &quot;nur&quot; um einen kleinen Prozentsatz. Diese &quot;Ausfallerscheinungen&quot; nimmt man offenbar recht unkritisch in Kauf.

Anbei mein Kommentar zum Beitrag in der &quot;Zeit&quot;:


Propofol wird gerne zur Narkoseeinleitung, oder bei Kurznarkosen benutzt. Das Medikament ist zugelassen und wird relativ sorglos eingesetzt, obwohl zahlreiche Fälle (auch Todesfälle) belegen, wie gefährlich es sein kann. Offenbar gibt es Menschen, welche das Präparat sehr gut vertragen und andere Personen, welche an den Nebenwirkungen schwer leiden müssen, bis hin zum tödlichen Ausgang. Der Arzneimittelkomission ist dies bekannt. Trotzdem scheinen Ärzte hierüber gar nicht, teilweise oder nur unvollständig aufgeklärt zu sein. Auch scheint es keine Tests darüber zu geben, ob eine Person das Medikament verträgt oder nicht. 

Näheres unter Google:
Stichwort Propofol-Infusionssyndrom.

Leider finden Sie dort nur Berichte über Zwischenfälle nach längerer Anwendungszeit. Aus eigener Erfahrung reicht aber schon eine 10-minütige Anwendung um drastische Nebenwirkungen auszulösen !!

Leider werden - wie auch in meinem Fall - solche Zwischenfälle nicht der Arzneimittelkomssion gemeldet !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefährliches Anästhesierisiko mit Propofol </p>
<p>Hallo Marc,<br />
es ist schön, dass Sie dieses brisante Thema aufgreifen. Sie haben recht, wenn Sie bei diesem Thema am Ball bleiben, denn leider  sind es nicht nur technische Fragen, sondern ja auch die eingesetzten Medikamente, welche für manche Patienten gefährliche Wirkungen haben können. Bei der Propofol-Unverträglichkeit handelt es sich &#8222;nur&#8220; um einen kleinen Prozentsatz. Diese &#8222;Ausfallerscheinungen&#8220; nimmt man offenbar recht unkritisch in Kauf.</p>
<p>Anbei mein Kommentar zum Beitrag in der &#8222;Zeit&#8220;:</p>
<p>Propofol wird gerne zur Narkoseeinleitung, oder bei Kurznarkosen benutzt. Das Medikament ist zugelassen und wird relativ sorglos eingesetzt, obwohl zahlreiche Fälle (auch Todesfälle) belegen, wie gefährlich es sein kann. Offenbar gibt es Menschen, welche das Präparat sehr gut vertragen und andere Personen, welche an den Nebenwirkungen schwer leiden müssen, bis hin zum tödlichen Ausgang. Der Arzneimittelkomission ist dies bekannt. Trotzdem scheinen Ärzte hierüber gar nicht, teilweise oder nur unvollständig aufgeklärt zu sein. Auch scheint es keine Tests darüber zu geben, ob eine Person das Medikament verträgt oder nicht. </p>
<p>Näheres unter Google:<br />
Stichwort Propofol-Infusionssyndrom.</p>
<p>Leider finden Sie dort nur Berichte über Zwischenfälle nach längerer Anwendungszeit. Aus eigener Erfahrung reicht aber schon eine 10-minütige Anwendung um drastische Nebenwirkungen auszulösen !!</p>
<p>Leider werden &#8211; wie auch in meinem Fall &#8211; solche Zwischenfälle nicht der Arzneimittelkomssion gemeldet !</p>
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