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	Kommentare zu: Jung, gebildet, sucht&#8230; » Über Sackgassen, Holzwege und fehlende Perspektiven für den akademischen Nachwuchs	</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Apr 2014 11:01:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Geroslav G.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geroslav G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 11:01:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sogar 2014... wie die Zeit vergeht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sogar 2014&#8230; wie die Zeit vergeht!</p>
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		<title>
		Von: Geroslav G.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geroslav G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 11:00:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jetzt haben wir 2013 und das Thema ist aktueller als 2007.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir 2013 und das Thema ist aktueller als 2007.</p>
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		Von: Björn		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/jung-gebildet-sucht-ueber-sackgassen-holzwege-und-fehlende-perspektiven-fuer-den-akademischen-nachwuchs/#comment-60</link>

		<dc:creator><![CDATA[Björn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 18:14:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für deinen ausführlichen Text. Die Literaturhinweise finde ich auch sehr spannend. Die Frage ist ja: wie kann diese Situation verändert werden? 
Ich glaube nicht, dass wir mit dem akademischen Prekariat ein revolutionäres Subjekt hätten. Sicher eine Interessenvertretung junger Wissenschaftler mit Zeitverträgen, oder ohne, ist dringend nötig, aber das zu erreichen ist in etwa so utopisch wie eine funktionierende Gewerkschaft der Leiharbeiter, weil wir uns ja alle permanent auf dem Sprungbrett fühlen und denken, das ist nix für uns.

Wen, außer den Betroffenen selbst, die sich ja nicht als Betroffene begreifen, stört die Situation noch?

Was mir dazu als Erstes einfällt: Das Ganze ist auch ein wissenschaftspolitisches Problem. So, wie derzeit in Deutschland Wissenschaft gefördert wird geht Breite und Universalität verloren. Wir müssen kurzfristig arbeiten und extrem Zitate-orientiert. Das heisst in Fachbereichen mit vielen Forschern wird natürlich viel gegenseitig zitiert. Diese Bereiche werden immer stärker überdurchschnittlich bewertet. Ich kann es mir kaum noch leisten eine Arbeit zu schreiben, die nicht innerhalb der ersten zwei Jahre mehrmals zitiert wird. Ich kann es mir auch nicht leisten an einen Projekt zwei Jahre zu arbeiten ohne schon etwas darüber zu veröffentlichen bevor es abgeschlossen ist. Alles wird extrem beschleunigt, wenn ich beim Beginn eines Projektes schon an die credits denken muss um das Nächste zu bekommen. Forschung wird weniger risikofreudig und heiße Themen werden superschnell extrem hochgekocht während der long tail beinahe verschwindet. Es wird deutlich ungemütlicher.

Noch eine Frage: Ich kenne noch die Situation Anfang der 1990iger, damals gab es an meiner Uni nocht den Mittelbau. Da waren aber viele totale Schnarchtassen dabei, ihre Lehre war veraltet, sie haben seit ihrer Doktorarbeit nichts mehr veröffentlicht. - Wie kann also eine sichere, nachaltige Karriereperspektive für mittlere Akademiker geschaffen werden, die sie auf Trab hält und Anreize verschafft Qualität und Quantität zu erbringen? 

Ich kenne mich wenig aus, in Modellen anderer Länder.&#062; Ich weiß das es an den US Hochschulen viele Dozenten gibt die schon Jahrzehnte an derselben Uni sind ohne Professor zu sein. Und in Frankreich gibt es ja das riesige CNRS..Ich kann mir vorstellen, dass der verschwindende Mittelbau sich an den deutschen Unis einen neuen Platz erkämpfen muss. Dazu müsste aber erstmal zusammengetragen werden, welchen Vorteil, ausser dem individuell sozialen der Betroffenen, daraus für die Unis erwachsen würde.. Wenn ich das jetzt alles hier aufschreibe wird das ein ellenlanger Text. Aber ich denke, wir haben zum Thema noch nicht das letzte Wort gesprochen ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deinen ausführlichen Text. Die Literaturhinweise finde ich auch sehr spannend. Die Frage ist ja: wie kann diese Situation verändert werden?<br />
Ich glaube nicht, dass wir mit dem akademischen Prekariat ein revolutionäres Subjekt hätten. Sicher eine Interessenvertretung junger Wissenschaftler mit Zeitverträgen, oder ohne, ist dringend nötig, aber das zu erreichen ist in etwa so utopisch wie eine funktionierende Gewerkschaft der Leiharbeiter, weil wir uns ja alle permanent auf dem Sprungbrett fühlen und denken, das ist nix für uns.</p>
<p>Wen, außer den Betroffenen selbst, die sich ja nicht als Betroffene begreifen, stört die Situation noch?</p>
<p>Was mir dazu als Erstes einfällt: Das Ganze ist auch ein wissenschaftspolitisches Problem. So, wie derzeit in Deutschland Wissenschaft gefördert wird geht Breite und Universalität verloren. Wir müssen kurzfristig arbeiten und extrem Zitate-orientiert. Das heisst in Fachbereichen mit vielen Forschern wird natürlich viel gegenseitig zitiert. Diese Bereiche werden immer stärker überdurchschnittlich bewertet. Ich kann es mir kaum noch leisten eine Arbeit zu schreiben, die nicht innerhalb der ersten zwei Jahre mehrmals zitiert wird. Ich kann es mir auch nicht leisten an einen Projekt zwei Jahre zu arbeiten ohne schon etwas darüber zu veröffentlichen bevor es abgeschlossen ist. Alles wird extrem beschleunigt, wenn ich beim Beginn eines Projektes schon an die credits denken muss um das Nächste zu bekommen. Forschung wird weniger risikofreudig und heiße Themen werden superschnell extrem hochgekocht während der long tail beinahe verschwindet. Es wird deutlich ungemütlicher.</p>
<p>Noch eine Frage: Ich kenne noch die Situation Anfang der 1990iger, damals gab es an meiner Uni nocht den Mittelbau. Da waren aber viele totale Schnarchtassen dabei, ihre Lehre war veraltet, sie haben seit ihrer Doktorarbeit nichts mehr veröffentlicht. &#8211; Wie kann also eine sichere, nachaltige Karriereperspektive für mittlere Akademiker geschaffen werden, die sie auf Trab hält und Anreize verschafft Qualität und Quantität zu erbringen? </p>
<p>Ich kenne mich wenig aus, in Modellen anderer Länder.&gt; Ich weiß das es an den US Hochschulen viele Dozenten gibt die schon Jahrzehnte an derselben Uni sind ohne Professor zu sein. Und in Frankreich gibt es ja das riesige CNRS..Ich kann mir vorstellen, dass der verschwindende Mittelbau sich an den deutschen Unis einen neuen Platz erkämpfen muss. Dazu müsste aber erstmal zusammengetragen werden, welchen Vorteil, ausser dem individuell sozialen der Betroffenen, daraus für die Unis erwachsen würde.. Wenn ich das jetzt alles hier aufschreibe wird das ein ellenlanger Text. Aber ich denke, wir haben zum Thema noch nicht das letzte Wort gesprochen ;-)</p>
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		Von: soeren onez		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/jung-gebildet-sucht-ueber-sackgassen-holzwege-und-fehlende-perspektiven-fuer-den-akademischen-nachwuchs/#comment-58</link>

		<dc:creator><![CDATA[soeren onez]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 15:53:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was für ein Artikel. Ich bin beeindruckt, wie so oft von deiner Schreibe. Lese jetzt schon einige Zeit hier mit, seit deinem ersten kommentar bei mir, aber die Artikel sind so umfassend, dass mir nichts einfällt, was ich dann noch kommentieren könnte.
Wollte aber jetzt dennoch mal kommentieren, weil sonst schreibt man so ins Leere hinein. Du machst hier großartige Arbeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Artikel. Ich bin beeindruckt, wie so oft von deiner Schreibe. Lese jetzt schon einige Zeit hier mit, seit deinem ersten kommentar bei mir, aber die Artikel sind so umfassend, dass mir nichts einfällt, was ich dann noch kommentieren könnte.<br />
Wollte aber jetzt dennoch mal kommentieren, weil sonst schreibt man so ins Leere hinein. Du machst hier großartige Arbeit</p>
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		<title>
		Von: Weltenkreuzer &#187; Blog Archive &#187; Risikofaktor Wissenschaft		</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/jung-gebildet-sucht-ueber-sackgassen-holzwege-und-fehlende-perspektiven-fuer-den-akademischen-nachwuchs/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Weltenkreuzer &#187; Blog Archive &#187; Risikofaktor Wissenschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 00:22:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] wenn ich diesen exzellenten Artikel in der Wissenswerkstatt lese, überkommen mich doch wieder leise Zweifel, ob ich mich im Herbst wirklich in die Promotion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] wenn ich diesen exzellenten Artikel in der Wissenswerkstatt lese, überkommen mich doch wieder leise Zweifel, ob ich mich im Herbst wirklich in die Promotion [&#8230;]</p>
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