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	<title>Wissenswerkstatt &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<item>
		<title>Keine Klassiker mehr: Ende der großen Erzählungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften? - Wo sind die Meistererzählungen des 21. Jahrhunderts? Ursache oder Folge der Zersplitterung der (Fach-)Diskurse?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziologie & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Sozial- und Geisteswissenschaften unterscheiden sich ja in mehrfacher Hinsicht von den Naturwissenschaften. Dies u.a. durch den Umstand, daß die wissenschaftliche Arbeit in den Humanities durch eine starke Bezogenheit auf vorbildliche Meisterdenker, Denkschulen und Theorien geprägt ist, wohingegen in den Naturwissenschaften eine andere Arbeitslogik und Zyklen dominieren, die für Klassiker kaum Platz lassen. Befinden sich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/04/11/keine-klassiker-mehr-ende-der-grossen-erzaehlungen-in-den-geistes-und-sozialwissenschaften/">Keine Klassiker mehr: Ende der großen Erzählungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/04/Buecher_180.jpg" style="border: 0pt none;" alt="Klassiker-Bücherstapel" title="Buecher_180" width="180" height="170" class="alignright size-full wp-image-2343" /><strong>Die Sozial- und Geisteswissenschaften unterscheiden sich ja in mehrfacher Hinsicht von den Naturwissenschaften. Dies u.a. durch den Umstand, daß die wissenschaftliche Arbeit in den Humanities durch eine starke Bezogenheit auf vorbildliche Meisterdenker, Denkschulen und Theorien geprägt ist, wohingegen in den Naturwissenschaften eine andere Arbeitslogik und Zyklen dominieren, die für Klassiker kaum Platz lassen. Befinden sich also die Sozialwissenschaften in der Krise, wenn &#8211; wie es den Anschein hat &#8211; die weit ausstrahlenden und möglicherweise neue Perspektiven eröffnenden Werke fehlen?</strong></p>
<p>In den Sozialwissenschaften gibt es nach wie vor die Orientierung an „großen Erzählungen“: Auf welche (theoretischen) Positionen beziehe ich mich? Mit welcher Methodik rücke ich meinem Untersuchungsgegenstand zu Leibe? Arbeite ich quantitativ oder qualitativ? Und welche Fragestellung (vor welchem Kontext) interessiert mich überhaupt? Das sind einige der Fragen, deren Beantwortung immer auch davon abhängt, an welcher Stelle im Bücherschrank z.B. die Werke von <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Bourdieu">Pierre Bourdieu</a>, <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas">Jürgen Habermas</a>, <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault">Michel Foucault</a>, <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann">Niklas Luhmann</a>, <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sennett">Richard Sennett</a>, <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Beck">Ulrich Beck</a> oder <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman">Erving Goffmann</a> einsortiert sind.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/04/11/keine-klassiker-mehr-ende-der-grossen-erzaehlungen-in-den-geistes-und-sozialwissenschaften/#footnote_0_2336" id="identifier_0_2336" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wenn die Arbeiten von einem der vorgenannten Klassiker fehlen, dann beeinflu&szlig;t das die Arbeit nat&uuml;rlich ebenso.">1</a></sup></p>
<p>Kurz: in Soziologie, Psychologie oder den Geschichtswissenschaften prägen die Klassiker des jeweiligen Fachs die aktuelle Forschung. Dabei fällt auf, daß solchermaßen wirkmächtige Arbeiten vornehmlich aus den 1960er, 1970er, teilweise noch aus den 1980er Jahren stammen. In den vergangenen zwanzig Jahren scheint die Klassikerproduktion jedoch etwas in die Krise geraten zu sein.<br />
<span class="pullquote">Woran liegt es, daß anscheinend immer weniger fachwissenschaftliche Klassiker &#8220;produziert&#8221; werden?</span><br />
<span class="zwischenueberschrift">Fehlt uns etwas, wenn uns (wissenschaftliche) Klassiker und Bezugsgrößen fehlen?</span></p>
<p>Ist das der immer weiter fortschreitenden Ausdifferenzierung der praktischen Forschungsarbeit (sowohl inhaltlich, als auch methodisch) geschuldet? Oder ist schlicht die Zeit der „großen Erzählungen“ vorbei? Oder sind es die veränderten Rezeptions- und Arbeitsbedingungen in der (Sozial-)Wissenschaft, die es unwahrscheinlich oder vielleicht ganz unmöglich machen, daß potentiell prägende, weithin ausstrahlende Arbeiten ihre Wirkung entfalten? Werden also auch heute im Jahr 2012 vergleichbare „Klassiker“ produziert, die allein nicht „identifiziert“ werden? (Verhindert durch die akademische Kurzatmigkeit, atemlos japsend zwischen Antragstellungen, Begutachtungen, Ergebnispräsentationen, universitärer Selbstverwaltung, Kommissionskürlauf, Tagungssmalltalk, Publikationsdruck etc.)</p>
<p>Ebenso möglich ist freilich, daß schlicht die Qualität der Texte (und der darin formulierten Gedanken) nicht mehr hinreicht. Wer will sich schon mit der Behauptung lächerlich machen, seine neueste Arbeit markiere eine Wegmarke (oder gar ein neues Paradigma?) nicht nur für das eigene Fach, sondern auch darüberhinaus?<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/04/11/keine-klassiker-mehr-ende-der-grossen-erzaehlungen-in-den-geistes-und-sozialwissenschaften/#footnote_1_2336" id="identifier_1_2336" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vorhersehbar l&auml;cherlich wird so ein Statement, wenn es sich beim fraglichen &bdquo;Werk&ldquo; um die eiligst zusammengeschriebenen Ergebnisse einer drittmittelfinanzierten Studie mit einer Laufzeit von 2-3 Jahren handelt. Und was gibt es sonst noch anderes?">2</a></sup></p>
<div id="attachment_2341" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-2341" title="Buecherregal580" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/04/Buecherregal580.jpg" alt="Unentbehrlich?: Ein Bücherregal voller Klassiker" width="580" height="146" /><p class="wp-caption-text">Inzwischen entbehrlich?: Ein Bücherregal voller Klassiker</p></div>
<p><span class="zwischenueberschrift">Falsche oder angemessene Bescheidenheit?</span></p>
<p>Oder ist das augenscheinliche Ausbleiben der großen, prägenden Werke, die das Zeug zum Fachklassiker hätten, die Folge der fortschreitenden Konkretisierung und Ausdifferenzierung der wissenschaftlichen Forschungsarbeit? Denn je spezialisierter Forschung agiert (und das ist unbestreitbar auch in den Sozialwissenschaften der Fall), desto überschaubarer ist die Zahl der Personen, die wirklich „mitreden“ können. Und desto unwahrscheinlicher ist es, daß die Ergebnisse solcher Forschung zunächst gelesen und danach überhaupt über den engen Kreis weniger Dutzend Peers hinaus rezipiert werden.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/04/11/keine-klassiker-mehr-ende-der-grossen-erzaehlungen-in-den-geistes-und-sozialwissenschaften/#footnote_2_2336" id="identifier_2_2336" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dieser Umstand hat mit der Zersplitterung der fachlichen Diskursr&auml;ume zu tun. Postmoderne eben, egal ob man den Begriff mag oder nicht.">3</a></sup></p>
<p>Zu diesem Thema – dem Ausbleiben neuer „Klassiker“ in den Sozial- und Geisteswissenschaften – hat sich vor einigen Wochen Jürgen Kaube in der FAZ sehr, sehr lesenswerte Gedanken gemacht. Er kommt zum Schluß, daß man</p>
<blockquote><p>„vom allmählichen Ende einer Epoche sprechen [könnte], in der noch vorstellbar war, dass Denken zu Ruhm führt.“</p></blockquote>
<p>Die Frage freilich ist: Fehlt uns, fehlt den betroffenen Disziplinen etwas, wenn die erwähnten Klassiker (also mögliche Bezugs- und Orientierungsmarken) fehlen? Ist das Phänomen (wenn die Beobachtung zutrifft) Ursache oder Folge der Zersplitterung der fachwissenschaftlichen Diskurse?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="werkstattlinks"><strong>Link:</strong></p>
<ul>
<li>Kaube, Jürgen (2012): <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ueber-das-wissenschaftliche-sachbuch-denken-zwischen-muelltrennung-und-notaufnahme-11675841.html">Denken zwischen Mülltrennung und Notaufnahme</a>, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.3.2012</li>
</ul>
</div>
<p><small>Bildquelle: stock.xchng; Bücherregal &#8211; User: EmZed; Bücherstapel &#8211; User: verdrie</small></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/19/duemmer-auf-englisch-die-marginalisierung-der-deutschen-sprache-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-xxxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Dümmer auf Englisch? » Die Marginalisierung der deutschen Sprache in der Wissenschaft | Werkstattnotiz XXXVI">Dümmer auf Englisch? » Die Marginalisierung der deutschen Sprache in der Wissenschaft | Werkstattnotiz XXXVI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/26/vermessung-der-akademischen-blogosphaere-wissenschaftliche-blogs-und-bloggende-wissenschaftler-werkstattnotiz-x/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Vermessung der akademischen Blogosphäre » Wissenschaftliche Blogs und bloggende Wissenschaftler | Werkstattnotiz X">Vermessung der akademischen Blogosphäre » Wissenschaftliche Blogs und bloggende Wissenschaftler | Werkstattnotiz X</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/03/29/vermessung-der-welt-denkanstoesse-aus-den-geisteswissenschaften/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Vermessung der Welt » Denkanstösse aus den Geisteswissenschaften">Vermessung der Welt » Denkanstösse aus den Geisteswissenschaften</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2336" class="footnote">Und wenn die Arbeiten von einem der vorgenannten Klassiker fehlen, dann beeinflußt das die Arbeit natürlich ebenso.</li><li id="footnote_1_2336" class="footnote">Vorhersehbar lächerlich wird so ein Statement, wenn es sich beim fraglichen „Werk“ um die eiligst zusammengeschriebenen Ergebnisse einer drittmittelfinanzierten Studie mit einer Laufzeit von 2-3 Jahren handelt. Und was gibt es sonst noch anderes?</li><li id="footnote_2_2336" class="footnote">Dieser Umstand hat mit der Zersplitterung der fachlichen Diskursräume zu tun. Postmoderne eben, egal ob man den Begriff mag oder nicht.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/04/11/keine-klassiker-mehr-ende-der-grossen-erzaehlungen-in-den-geistes-und-sozialwissenschaften/">Keine Klassiker mehr: Ende der großen Erzählungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften?</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2336&amp;md5=d8a8737ceeea5fa6d12035615e68b089" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann - Anmerkungen zur Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften” </title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der <a href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136" title="Tagungsprogramm auf dem Redaktionsblog von de.hypotheses.org">Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”</a>, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn man weiß, wie das Kraftfutter für den zarten Sproß angerührt werden könnte.</strong></p>
<p>Doch bevor ich meine zentralen Thesen zu den Geheimnissen des Wissenschaftsbloggens hier nochmal anschlage, noch ein kurzer Rückblick auf die Tagung selbst. Anlaß für die Veranstaltung, zu der mehr als 100 Besucher in die Bayerische Akademie der Wissenschaften gekommen waren, war Zuwachs für die bislang recht kleine Familie der Wissenschaftsblogportale (die bestand ja bis dato lediglich aus <a href="http://www.scienceblogs.de" title="Zu Sciencblogs">Scienceblogs</a> und <a href="http://www.scilogs.de" title="Zu den Scilogs">SciLogs</a>). Nun also sind es immerhin drei!<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_0_2247" id="identifier_0_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei ich unbedingt der Meinung bin, da&szlig; die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!">1</a></sup></p>
<p class="pullquote_left">Es wurde allerhöchste Zeit! Nun ist zu hoffen, daß de.hypotheses.org neue Impulse für die Wissenschaftsblogosphäre gibt.</p>
<p>Auch wenn man sich fragen muß, weshalb es so lange gedauert hat, bis ein wissenschaftliches Blogportal mit dezidiert geisteswissenschaftlicher Ausrichtung gegründet wurde, ist es doch eine erfreuliche Tatsache: mit <a href="http://de.hypotheses.org/" title="Zum Portal "de.hypotheses.org"">de.hypotheses.org</a> ist nun eine Blogplattform gestartet, die hoffentlich neue Impulse setzt und weiter am Abbau der Zurückhaltung gegenüber unkonventionellen Formen der Wissenschaftskommunikation in den oftmals etwas behäbigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanities">Humanities</a> arbeitet.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">“Historische” Momente: Ein Blogportal wird getauft</p>
<p>Insofern war es wirklich ein quasi historischer Moment, als Mareike König vom Deutschen Historischen Institut in Paris um die Mittagszeit das Portal offiziell startete. Ich kann nur die Daumen drücken und viel Erfolg dabei wünschen, das in Frankreich offenbar sehr gut funktionierende Portal nun auch in Deutschland mit Blogleben zu füllen. Das Team um Mareike König und ihre Redaktion hat jedenfalls gut vorgearbeitet, Allianzen geschmiedet und um Unterstützung geworben. Im Frühjahr 2013 darf man sicherlich das erste Zwischenfazit ziehen und nachschauen, was sich bei de.hypotheses.org getan hat.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_1_2247" id="identifier_1_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht un&uuml;bersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) &Uuml;bersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungsw&uuml;rdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am gro&szlig;en franz&ouml;sischen Bruder h&auml;ngt?">2</a></sup></p>
<p>Am Vormittag hatte es bereits Vorträge von Cornelius Puschmann und Melissa Terras gegeben. Cornelius zeigte kurz, welche unterschiedlichen Spielarten wissenschaftlicher Blogs es überhaupt gibt, welche Grundfunktionen sie haben (können) und inwiefern die Blogakzeptanz und -nutzung in Deutschland deutlich hinter anderen Ländern zurückhinkt (<a href="http://www.slideshare.net/coffee001/was-ist-ein-wissenschaftsblog">hier Cornelius’ Präsentation</a>). Ein guter, sehr wissenschaftlicher Einstieg. Persönlich wurde es dann bei und mit <a href="http://melissaterras.blogspot.com/2012/03/blogging-in-munich.html">Melissa Terras</a>. Sie schilderte wie sie bloggt, wie sich ihre Blognutzung über die Jahre veränderte, welche Highlights es gab und gibt und welcher Schattenseiten man auch gewahr sein sollte.</p>
<p><span class="pullquote">Die Monographie ist (in den Geisteswissenschaften) weiter der &#8220;Goldstandard&#8221; wissenschaftlicher Publikationen. Mit allen Vor- und Nachteilen.</span></p>
<p>Ganz ähnlich (nämlich mit dem Fokus auf seine individuelle Blogbiographie) gestaltete <a title="Archivalia" href="http://archiv.twoday.net/stories/75229842/">Klaus Graf von Archivalia</a> seinen nachmittäglichen Vortrag (nicht ohne auf einen Seitenhieb in meine Richtung zu verzichten, wobei er mich &#8211; glaube ich &#8211; absichtlich mißverstehen wollte). Den Schlußpunkt setzte mit Peter Haber vom <a href="http://weblog.hist.net/">weblog.hist.net</a> dann der Doyen der deutschsprachigen Geschichtswissenschaftsblogger. Peter riskierte einen Blick auf die Zukunft wissenschaftlichen Publizierens, die in seinen Augen eher von hybriden Formen und Formaten geprägt sein wird (Trennschärfe zwischen formellen und informellen Mitteilungen, sowie zwischen fragmentarisch-dynamischen und definierten Publikationen schwindet etc.).</p>
<p>Gleichzeitig verwies Peter Haber (vollkommen zu Recht) auf die Tatsache, daß auch im Jahr 2012 innerhalb der Geisteswissenschaften die Monographie weiterhin der “Goldstandard” wissenschaftlicher Publikationen ist. Reputationsakkumulation läuft darüber, nicht über Blogs. Mögen sie auch noch so engagiert gemacht sein. Daß man in anderen wissenschaftlichen Disziplinen hier schon weiter ist bzw. die Monographie niemals diese dominante Stellung innehatte, darüber wurde in München nicht diskutiert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2251" title="Meine Präsentation gibt's weiter unten" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Wege_aus_der_Nische580.jpg" alt="" width="580" height="130" /></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Wissenschaftliche Blogs: Wege aus der Nische</p>
<p>Nun aber zu meinem Vortrag. Ich habe den Fokus explizit auf richtig erfolgreiche Wissenschaftsblogs gelegt (wobei ich hier “Erfolg” mit der Reichweite gleichsetze, was keineswegs zwingend ist)<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_2_2247" id="identifier_2_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grunds&auml;tzlich gleichg&uuml;ltig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein &ldquo;kleines Blog&rdquo; kann erfolgreich sein &amp;#8211; es kommt einfach darauf an, was der Autor f&uuml;r sich als &ldquo;Erfolg&rdquo; definiert!">3</a></sup> und habe versucht darzustellen, was diese Wissenschaftsblogs von anderen unterscheidet.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_3_2247" id="identifier_3_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Meine Fokussierung auf die &amp;#8220;erfolgreichen&amp;#8221; Wissenschaftsblogs stie&szlig; bei einigen Zuh&ouml;rern auf Kritik. M&ouml;glicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, da&szlig; f&uuml;r mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualit&auml;tskriterium ist. Prof. Fran&ccedil;ois Bry reklamierte mehrmals &amp;#8211; ich hoffe, da&szlig; ich ihm verdeutlichen konnte, da&szlig; ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.">4</a></sup> Klar ist, daß man dieses Etikett mit der Aufschrift “Erfolg” hinterfragen kann (und sollte). Es gibt dutzende weitere Kriterien, an denen man Wissenschaftsblogs messen kann. Und doch &#8211; davon bin ich überzeugt &#8211; ist es sinnvoll, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sozusagen in der Championsleague gebloggt wird. Nachdem man verstanden hat, nach welchen Spiel- bzw. Blogregeln dort gearbeitet wird, kann man sich immer noch entscheiden andere Wege zu gehen. Aber kurz der Reihe nach&#8230;</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Die Nische und die Bedeutung von Knoten</p>
<p>Die erste Hälfte meines Vortragstitels lautete ja “Wege aus der Nische”. Insofern wollte ich diese Behauptung durchaus kurz belegen bzw. wenigstens illustrieren. Mein Ausgangspunkt: Welche Blogs und welche Disziplinen fallen auf, wenn man sich mit der deutschsprachigen Wissenschaftsblogosphäre beschäftigt? Wer wird wahrgenommen und wer fristet (noch) ein Schattendasein?</p>
<p class="pullquote_left">Die bestehenden Blogportale lenken auch die Aufmerksamkeit. Sie sind Massepunkt der Wissenschaftsblogosphäre.</p>
<p>Bislang dominieren die Naturwissenschaftler das Geschehen. Astronomen, Biologen, Chemiker oder Physiker. Diesem Eindruck wird man kaum widersprechen können. Egal ob man Google bemüht oder ob man auf anderen Pfaden unterwegs ist. Denn die Pfade führen einen unweigerlich auf die großen Portale Scienceblogs und Scilogs. Das sind die zentralen Inseln im Meer der Wissenschaftsblogosphäre. Zwar ist es theoretisch gleichgültig wo ein Blog seine Heimat hat. Praktisch macht es aber doch einen Unterschied. Mehr Sichtbarkeit, mehr Leser, mehr Feedback, mehr Resonanz und somit mehr Spaß gibt’s auf diesen Portalen. Das sind die Knoten im Netz.</p>
<p>Und wenn wir mehr Wissenschaftsblogs wollen, eine lebendigere Kultur und mehr Raum für solche Formate, dann brauchen wir neue Knoten. So einfach ist das. Und deshalb ist es auch klar, daß de.hypotheses.org eine Bereicherung darstellt.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Rezepte für erfolgreiches Wissenschaftsbloggen</p>
<p>Nun ist es ja so, daß wir immerhin das Jahr 2012 schreiben und wissenschaftliche Blogs keine so schrecklich neue Erfindung sind. Es gibt Erfahrungswerte und das kann man dann auch mal zu Kenntnis nehmen, finde ich. In München habe ich die lukullische Metapher noch ein wenig mehr strapaziert, denn bei Blogs verhält es sich auch nicht so schrecklich anders wie am Herd: wer vernünftig kochen lernen will, der sollte den richtig guten (und eben erfolgreichen) Leuten über die Schulter schauen. Man muß sich später ja selbst keine Michelinsterne erkochen, aber es ist sicher kein Fehler zu wissen, wie die (Koch-)Stars arbeiten.</p>
<p>Und bei Blogs? Genau: auch hier kann man sich bei den Platzhirschen was abschauen. Dazu gleich mehr. Wichtig ist aber freilich zunächst ein Grundverständnis für das Format. Denn nur weil ein Blog zu einem Großteil auch aus Texten besteht, heißt das nicht automatisch, daß beliebige (Fach-)Texte auch blogkompatibel wären.</p>
<p>Denn &#8211; und man sollte sich das immer wieder bewußt machen &#8211; ein (Wissenschafts-)Blog ist vor allem ein Blog. Und das ist keineswegs so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn diese Feststellung impliziert folgendes:</p>
<blockquote><p>Ein Wissenschaftsblog ist <em>keine</em> (!) Online-Sammlung wissenschaftlicher Essays!</p></blockquote>
<p>Wissenschaftliche Texte, die für andere Zwecke (Fachjournals, Förderanträge, Ausstellungen, Pressemitteilungen, Fachbücher etc.) geschrieben wurden, sind für ein Blogs fast immer ungeeignet. Denn idealerweise<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_4_2247" id="identifier_4_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt nat&uuml;rlich Ausnahmen, aber dann mu&szlig; man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orgin&auml;re Blogcharakteristik ausf&uuml;llt.">5</a></sup> ist ein Wissenschaftsblog das Online-Notizbuch eines Forschers (und dieses Notizbuch kann als Schmierzettel, als Experimentierfeld, als öffentlicher Meckerkasten etc. genutzt werden). Und die Interessen, Expertise, (Be-)Urteilungen und Persönlichkeit des Blogautors machen das Blog zu seinem (!) Blog.</p>
<p>Insofern lässt sich zusammenfassen: Ein Wissenschaftsblog ist dann ein gutes Wissenschaftsblog, wenn der Blogger seinen individuellen Mix aus fachbezogenen Notizen und persönlicher Note gefunden hat.</p>
<p>Und als weitere Definition möchte ich vorschlagen:</p>
<blockquote><p>Ein (Wissenschafts-)Blog, ist die (einzige?) wissenschaftliche Textgattung, in der man “ich” schreiben darf &#8211; und das Geheimnis erfolgreicher Wissenschaftsblogs besteht darin, davon Gebrauch zu machen!</p></blockquote>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Zutaten (extrem) erfolgreicher Wissenschaftsblogs</p>
<p>Wenn man das einmal verstanden hat. dann ist das auf alle Fälle die halbe Miete. Wobei ich in München dann noch weiter gegangen bin und einfach an einem Beispiel illustrieren wollte, welche zentralen Merkmale ein richtig gut funktionierendes Wissenschaftsblog ausmachen.</p>
<p class="pullquote">Wissenschaftsbloggen heißt: mehr Persönlichkeit und Individualität wagen.</p>
<p>Und richtig gut funktioniert eben “<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" title="Zu Florians Blog">Astrodicticum Simplex</a>” von Florian Freistetter. Und deshalb habe ich Florians Blog hergenommen, um zu zeigen, was also die Grundzutaten sind. Es sind nach meinen Erfahrungen genau drei:</p>
<ol>
<li>Persönlichkeit (Ein Blogposting ist keine Doktorarbeit und kein Förderantrag. Das Format bietet die Möglichkeit einerseits einen eigenen Stil, andererseits auch ein (persönlich-menschliches) Profil zu entwickeln. Und das sollte man ausnutzen.)</li>
<li>Fleiß/Frequenz (Auch im Bloggeschäft haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Regelmäßige Postings sind dafür wichtig. Da geht es um Leserbindung etc. Und wenn man es schafft mehrmals wöchtlich zu bloggen, dann umso besser.)</li>
<li>Dialog (Es geht um Kommunikation. Nicht als Einbahnstraße, sondern als Dialog. Und zwar auf Augenhöhe. Zwischen Blogautor und anderen (Wissenschafts-)Bloggern. Zwischen Blogautor und den Kommentatoren. Auch ein Wissenschaftsblogger ist nicht unfehlbar.)</li>
</ol>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Ontologie des Wissenschaftsbloggens</p>
<p>Was zeichnet nun also Blogs aus? Was unterscheidet sie von anderen Formaten und Kanälen?</p>
<ol>
<li>Blogs sind Ich-Medien. Das heißt: Gute Wissenschaftsblogs sind Wissenschaftlerblogs.</li>
<li>Blogs sind Kommunikations- und Dialogmedien.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_5_2247" id="identifier_5_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe fr&uuml;her auch schon davon geschrieben, da&szlig; Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.">6</a></sup> Das heißt: Ein Blogposting ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Diskussion. Blogpostings sind der Einstieg in einen Dialog (der in den Kommentaren geführt wird).</li>
</ol>
<p>Worauf es mir noch ankommt: Ein Blogposting muss nicht alle Aspekte eines Themas erschöpfend (und abschließend) behandeln. In München war einige Male von der “Kultur des Fragments” die Rede. So ist es. Wissenschaftsblogs bieten den Rahmen dafür.</p>
<p>Und daß wissenschaftliche Blogs in ganz unterschiedlichen Spielarten daherkommen können und sollen, steht sowieso außer Frage. Ich habe an andere Stelle so oft betont, daß Blogs den Raum für Experimente bieten und das sehe ich auch heute kein bißchen anders. Und ich habe auch in München explizit betont, daß ein Blog auch mit 15 regelmäßigen Lesern “erfolgreich” sein kann bzw. legitim<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_6_2247" id="identifier_6_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog &ldquo;erwarte&rdquo;, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst &uuml;berlassen.">7</a></sup> sein kann, wenn es die “richtigen” Leser sind.</p>
<p>Ich wünsche de.hypotheses.org jedenfalls nun erstmal einen guten Start. Und viele Blogs. Und zwar solche mit vielen und mit wenigen Lesern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier meine Präsentation (unten gibt es noch Lese- und Linktipps):</p>
<div class="prezi-player"><object id="prezi_nb6uuik26a1t" width="580" height="415" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="prezi_id=nb6uuik26a1t&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0" /><param name="src" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" /><embed id="prezi_nb6uuik26a1t" width="580" height="415" type="application/x-shockwave-flash" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="prezi_id=nb6uuik26a1t&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0" /></object></div>
<div class="werkstattlinks"><strong>
<p>Lese- und Linktipps:</p>
<p></strong></p>
<p>Wenn es um das Potential wissenschaftlicher Blogs geht, dann verweise ich gerne auf folgende Artikelserie (aus dem Jahr 2008):</p>
<ul>
<li><a title="Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/">Die Wissenschaft und die Blogosphäre</a></li>
<li><a title="Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten?</a></li>
<li><a title="Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs</a></li>
</ul>
<p>Zur Tagung &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8221; wurde auch anderswo gebloggt:</p>
<ul>
<li>Adresscomptoir: <a title="Adresscomptoir" href="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/75228723/">Rückblick Tagung &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8221;</a></li>
<li>iliou melathron: <a title="ilioi melathron" href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2012/03/weblogs-in-den-geisteswissenschaften-nachlese/">Weblogs in den Geisteswissenschaften: über Goldstandards, digitale Gräben und neue Hypothesen</a></li>
<li>Digiwis: <a title="Digiwis" href="http://digiwis.de/blog/2012/03/12/tagung-weblogs-in-den-geisteswissenschaften-wir-stehen-erst-am-anfang/">Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”: wir stehen erst am Anfang!</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/07/ueber-nischenblogger-und-pioniere-der-wissenschaftskommunikation-kurzknapp-47/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47">Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2247" class="footnote">Wobei ich unbedingt der Meinung bin, daß die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!</li><li id="footnote_1_2247" class="footnote">Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht unübersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) Übersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungswürdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am großen französischen Bruder hängt?</li><li id="footnote_2_2247" class="footnote">Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: für mich persönlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grundsätzlich gleichgültig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein “kleines Blog” kann erfolgreich sein &#8211; es kommt einfach darauf an, was der Autor für sich als “Erfolg” definiert!</li><li id="footnote_3_2247" class="footnote">Meine Fokussierung auf die &#8220;erfolgreichen&#8221; Wissenschaftsblogs stieß bei einigen Zuhörern auf Kritik. Möglicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, daß für mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualitätskriterium ist. Prof. François Bry reklamierte mehrmals &#8211; ich hoffe, daß ich ihm verdeutlichen konnte, daß ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.</li><li id="footnote_4_2247" class="footnote">Es gibt natürlich Ausnahmen, aber dann muß man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orginäre Blogcharakteristik ausfüllt.</li><li id="footnote_5_2247" class="footnote">Ich habe früher auch schon davon geschrieben, daß Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.</li><li id="footnote_6_2247" class="footnote">Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog “erwarte”, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst überlassen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2247&amp;md5=0be01d99bc560b3212625981a0787d07" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Risiko von Flugreisen in der Schwangerschaft - oder: Über Ambivalenzen des Wissens und die Eigenerfahrungslosigkeit unseres Lebens</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Agnotologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie & Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=2190</guid>
		<description><![CDATA[<p>Jede Schwangerschaft bringt Veränderungen mit sich. Plötzlich werden viele Selbstverständlichkeiten wieder zu Lebensfragen, die neu durchdacht, erörtert und entschieden werden müssen. Das hat mit der neuen, nun auf das heranwachsende Baby im eigenen Bauch erweiterten Verantwortung zu tun. Und mit Risikoabwägungen, die &#8211; wie so oft &#8211; ziemlich kompliziert sind. Mit der Schwangerschaft stellen sich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/">Das Risiko von Flugreisen in der Schwangerschaft</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2195" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-2195" title="Schwangere Frau, Bildquelle: stock.xchng, User: simmbarb" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/02/Schwangere_Frau_210.jpg" alt="Schwangere Frau" width="210" height="360" /><p class="wp-caption-text">Ausnahmesituation Schwangerschaft: Auch was Risikoabwägungen betrifft</p></div>
<p><strong>Jede Schwangerschaft bringt Veränderungen mit sich. Plötzlich werden viele Selbstverständlichkeiten wieder zu Lebensfragen, die neu durchdacht, erörtert und entschieden werden müssen. Das hat mit der neuen, nun auf das heranwachsende Baby im eigenen Bauch erweiterten Verantwortung zu tun. Und mit Risikoabwägungen, die &#8211; wie so oft &#8211; ziemlich kompliziert sind. Mit der Schwangerschaft stellen sich einfach furchtbar viele Fragen: Welche Hebamme ist die beste? Was darf ich essen? Wieviel Stress darf ich mir zumuten? Und darf ich in ein Flugzeug steigen? Handelt eine schwangere Frau vielleicht sogar unverantwortlich, wenn sie mit dickem Babybauch einen Langstreckenflug unternimmt?</strong></p>
<p>Im Hintergrund dieser Überlegungen steht die Höhenstrahlung, die jeder Flugpassagier abbekommt, egal ob schwanger oder nicht. Die Frage ist nur, ob diese Tatsache überhaupt relevant für schwangere Frauen ist. Sollte eine werdende Mutter die gebuchte Flugreise stornieren? Viele Schwangere tun das jedenfalls, weil sie irgendwo von der Strahlengefahr gehört haben und kein Risiko eingehen wollen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_0_2190" id="identifier_0_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Vollst&auml;ndigkeit halber: Es gibt durchaus Gr&uuml;nde w&auml;hrend der Schwangerschaft auf eine (anstrengende) Flugreise zu verzichten. Etwa in den letzten 3-4 Wochen vor dem Geburtstermin, um ggf. eine vorzeitige und ungeplante Geburt zu verhindern. Und schwangere Frauen sollten f&uuml;r den Flug explizit Thromboseprophylaxe betreiben. Aber damit hat es sich auch fast&amp;#8230;">1</a></sup></p>
<p>Schließlich ist es ja vollkommen nachvollziehbar: Wer aus Rücksicht auf sein Baby mit dem Rauchen aufhört, Alkohol meidet und sich während der Schwangerschaft ganz bewußt gesund ernährt, der wird auch weiteren gesundheitlichen Risikofaktoren aus dem Weg gehen. Und wenn so ein Langstreckenflug durch die potentiell schädigende Strahlung eben ein Risiko darstellt, dann ist es ja nur logisch auch auf Flugreisen während der Schwagerschaft zu verzichten.</p>
<p>Wäre es dann vielleicht sogar sinnvoll, den Fluggesellschaften die Beförderung von Schwangeren zu verbieten? Oder sollten wenigstens große Warnhinweise auf jedes Flugticket gedruckt werden: Vorsicht, mit jedem Flug gefährden sie ungeborenes Leben! ;-)</p>
<p>Doch ganz so einfach ist die Sache nicht, denn schließlich könnte es doch auch ganz anders sein: Vielleicht ist es ja sogar riskanter, wenn man brav auf dem Boden bleibt?</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Zusätzliche Strahlenexposition bei Flugreisen</p>
<p><span class="pullquote">Wie gefährlich ist Fliegen? Sollte man Schwangeren evtl. Flugreisen verbieten?</span></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, ist es ganz hilfreich, wenn man sich einmal vor Augen führt, welcher Art von Strahlung wir denn überhaupt ausgesetzt sind und was wir uns bei einer Flugreise so zumuten.</p>
<p>Die Strahlendosis, die wir im Flugzeug abkriegen, hängt von einigen Faktoren ab und variiert deshalb innerhalb einer gewissen Bandbreite. Entscheidend sind natürlich die Flugdauer, dazu aber auch Flughöhe, die Flugroute und die Sonnenaktivität.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_1_2190" id="identifier_1_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Strahlenexposition nimmt bspw. zu, je weiter man vom &Auml;quator entfernt ist. &Uuml;ber Skandinavien ist sie etwa 3x so hoch, wie direkt &uuml;ber dem &Auml;quator. Dazu variiert die Strahlenexposition eben mit den Sonnenzyklen, die innerhalb eines elfj&auml;hrigen Intervalls schwanken.">2</a></sup> Dennoch lassen sich in etwa Werte für typische Flugrouten angeben.</p>
<p>Die Strahlenexposition wird üblicherweise in der Einheit μSv/Zeiteinheit (Mikrosievert pro Zeiteinheit) angegeben. Und beim Flug von Frankfurt nach Rom kommen da ca. 3-6 μSv zusammen. Der Flug von Frankfurt nach Rio de Janeiro schlägt mit 17-28 μSv zu Buche.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_2_2190" id="identifier_2_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Angaben jeweils nach den Infos des Bfs &amp;#8211; Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz. Website mit weiteren, sehr guten Informationen: www.bfs.de">3</a></sup></p>
<p>Was haben wir aber nun davon, wenn wir wissen, daß wir auf dem Weg nach Rom maximal 5-6 Mikrosievert an kosmischer Strahlung abbekommen haben? Ist das viel und vielleicht kritisch für einen Embryo im Mutterleib?</p>
<p><span class="zwischenueberschrift_mit_linie">Strahlendosis pro Jahr: Kosmische und terrestrische Quellen</span></p>
<p>Um die Sache einschätzen zu können, muß man die Strahlenexposition während des Flugs natürlich in Beziehung setzen mit der durchschnittlichen Belastung durch andere Quellen. Denn grundsätzlich ist es schlicht so, daß wir ja ständig äußerer Strahlung ausgesetzt sind. Da gibt es eben einerseits die kosmische Strahlung, die uns auch auf dem Boden trifft (aber eben deutlich weniger als in 10-12 Kilometern Flughöhe).</p>
<div id="attachment_2197" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-2197" title="Blick aus dem Flugzeugfenster, Bildquelle: stock.xchng, User: aprilbell" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/02/Blick_aus_dem_Flugzeug180.jpg" alt="Blick aus dem Flugzeug" width="180" height="246" /><p class="wp-caption-text">Welche Strahlendosis trifft auf einen Flugzeugpassagier?</p></div>
<p>Pro Jahr kommen da ca. 300 μSv zusammen (und auch hier gilt, daß die Dosis Richtung Äquator geringer ist, als weiter zu den Polen hin). Andererseits gibt es die terrestrische Strahlung, deren Quelle natürlich vorkommendes radioaktives Gestein (Uran, Thorium) und v.a. das radioaktive Edelgas Radon ist (zusammen macht das etwa 1500 μSv/a). Schließlich gibt es noch die quasi zivilisatorischen Belastungen (radioaktiver Fallout infolge von Atombombentests oder AKW-Unfällen) oder medizinische Quellen (Röntgenstrahlen).</p>
<p>Die jährliche Strahlendosis addiert sich (auch hier eben Schwankungen aufgrund des Wohnortes etc.) in Deutschland auf etwa 2000-5000 μSv. Das ist also das, was wir immer abkriegen!<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_3_2190" id="identifier_3_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In Europa gibt es &uuml;brigens Regionen, in denen man pro Jahr etwa 10.000 &mu;Sv abbekommt und im Iran gibt es wohl eine Region, wo die j&auml;hrliche Belastung mit ionisierender Strahlung bei 200.000 liegt. Das ist nat&uuml;rlich heftig. Quelle: Wikipedia &amp;#8211; Strahlenbelastung">4</a></sup></p>
<p>Und jetzt wieder zurück zu unserer Ausgangsfrage: Wie riskant ist eine Flugreise während der Schwangerschaft? Handelt eine schwangere Frau unverantwortlich, wenn sie sich in ein Flugzeug setzt?</p>
<p>Wenn man die Werte betrachtet, so läßt sich eigentlich nur schlußfolgern, daß die kosmische Strahlung sicher kein Grund für einen Verzicht auf eine Flugreise sein kann.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_4_2190" id="identifier_4_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dieser Ansicht sind &uuml;brigens auch alle seri&ouml;sen Wissenschaftler und auch das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz schreibt ausdr&uuml;cklich, &amp;#8220;&amp;#8230; die Strahlenbelastung durch H&ouml;henstrahlung ist gering und gesundheitlich nicht relevant.&amp;#8221;">5</a></sup> Denn die Menge an Strahlung, die ich auf dem Flug von Frankfurt nach Rom abkriege, trifft mich auch innerhalb von 24 Stunden, wenn ich (wohnhaft etwa in der relativ stark belasteten Oberpfalz) zuhause bleibe. Die Belastung während des doch etwas längeren Fluges nach Rio den Janeiro entspricht derjenigen, die man während fünf Tagen in der Heimat abkriegt.</p>
<p><span class="zwischenueberschrift_mit_linie">Plädoyer für mehr Flugreisen in der Schwangerschaft</span></p>
<p>Strenggenommen könnte man sogar für Flugreisen in der Schwangerschaft plädieren. Zumindest alle schwangere Frauen, die sich Sorgen wegen des Strahlenrisikos während des Flugs machen, sollten sich mal informieren, wie hoch die ständige Strahlendosis an ihrem Wohnort ist. Wenn der Wert überdurchschnittlich ist (Stichwort: natürliche Uranvorkommen in der Nähe bzw. Radonausdünstungen), dann sollte mindestens der Umzug nach Nordfriesland in Betracht gezogen werden. Dort treffen einen eigentlich fast überall nur unterdurchschnittliche 0,5 μSv/h. Oder man setzt sich in ein Flugzeug und fliegt nach Rom oder sonstwohin. Wenn das Flugziel richtig gewählt ist, dann kompensiert man innerhalb weniger Tage die Strahlendosis während des Fluges und auf die ganze Schwangerschaft gerechnet, minimiert man das strahlenbedingte Risiko auf alle Fälle.</p>
<p><span class="pullquote">Wir brauchen mehr Gelassenheit in der Risikoabwägung. Und wir müssen einsehen, daß es ohne Risiken nicht geht. Egal, wie wir entscheiden.</span></p>
<p>Soll das nun ein ernstgemeintes Plädoyer für Flugreisen während der Schwangerschaft sein? Natürlich nicht! </p>
<p>Aber ein Aufruf zu mehr Gelassenheit bzw. ein Plädoyer für genauers Hinsehen und Abwägen. Und die Erinnerung daran, daß wir uns nicht verrückt machen sollten, nur weil wir gehört haben, daß in diesem oder jenem Lebensmittel besonders viel XY enthalten ist. Vielleicht stimmt das ja gar nicht, wie glaubwürdig ist die Quelle unserer Information? Und wenn es doch stimmt? Ist es schlimm, wenn wir XY zu uns nehmen? Und wie lauten die Alternativen? Wissen wir wirklich, welche (negativen) Konsequenzen unser Ausweichverhalten mit sich bringt?</p>
<p>Das ist ist natürlich das Grunddilemma jeder Risikosituation. Dabei gibt es zwei Aspekte: Erstens verfügen wir eigentlich immer über unvollständige Informationen (und aus diesem Nicht-Wissen kommen wir nicht raus). Und zweitens müssen wir diese Information (so unvollständig sie auch sind) einordnen und gegenüber Alternativen abwägen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das unlösbare Problem der Eigenerfahrungslosigkeit</p>
<p>Die oben skizzierte Risikoabwägung zeigt dabei noch ganz deutlich ein weiteres typisches Begleitphänomen solcher Situationen: Wir können selbst das potentiell gefährliche Moment nicht (sinnlich) wahrnehmen. Radioaktivität und/oder Strahlung ist und bleibt für uns unsichtbar. Deshalb beunruhigt es uns ja auch, wenn wir lesen, daß während des Flugs die Strahlendosis hoch ist. Daß wir &#8211; während wir im Sessel sitzend lesen &#8211; gleichzeitig auch von ionisierender Strahlung umgeben und betroffen sind (und keine Ahnung haben, wie hoch die ihrerseits ist), ist uns wohl häufig gar nicht bewußt.</p>
<p>Der Soziologe Ulrich Beck hat in diesem Zusammenhang vor gut 25 Jahren zutreffend folgendes geschrieben und den Begriff &#8220;Eigenerfahrungslosigkeit&#8221; geprägt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Unsichtbare, mehr noch: das, was sich der Wahrnehmung prinzipiell entzieht, das nur theoretisch Verknüpfte, (&#8230;) wird im zivilisatorischen Krisenbewußtsein unproblematischer Bestand des persönlichen Denkens, Wahrnehmens, Erlebens. (&#8230;) Man steigt nicht mehr nur von Eigenerfahrungen zu Allgemeinurteilen auf, sondern eigenerfahrungsloses Allgemeinwissen wird zum bestimmenden Zentrum der Eigenerfahrung.&#8221;<br />
(Ulrich Beck: <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3518113658/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518113658">Risikogesellschaft</a>, S. 96)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Riskantes Dasein: Kein Leben ohne Risiko</p>
<p>So ist das. Wir leben ein riskantes Leben. Ob wir wollen oder nicht. Und wenn wir es genau betrachten, so wird es stets nur noch riskanter. Mit jeder neuen Technologie, jeder neuen Option und Information, die wir haben. Jede zusätzliche Information ist wie ein luhmann&#8217;scher Regenschirm:</p>
<blockquote><p>„Wenn es Regenschirme gibt, kann man nicht mehr risikofrei leben: Die Gefahr, dass man durch Regen nass wird, wird zum Risiko, das man eingeht, wenn man den Regenschirm nicht mitnimmt. Aber wenn man ihn mitnimmt, läuft man das Risiko, ihn irgendwo liegenzulassen.“<br />
(Niklas Luhmann: Die Moral des Risikos und das Risiko der Moral)<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/#footnote_5_2190" id="identifier_5_2190" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Niklas Luhmann: Die Moral des Risikos und das Risiko der Moral, in: Gotthard Bechmann (Hrsg): Risiko und Gesellschaft. 1993.">6</a></sup></p></blockquote>
<p>Der Erfinder des Regenschirms ist schuld daran, daß wir mit dem Risiko nass zu werden (bzw. dem Schirmverlust) umgehen und leben müssen. Und ich meine das nicht als Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="werkstattlinks">
<p>Lesetipps zur Thematik:</p>
<ul>
<li>Ulrich Beck (1986): <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3518113658/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518113658">Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne</a>. Suhrkamp.</li>
<li>Ulrich Beck (2007): <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3518460382/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518460382">Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit.</a> Suhrkamp.</li>
<li>Niklas Luhmann (1991): <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3110178044/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3110178044">Soziologie des Risikos.</a> Gruyter.</li>
<li>Ortwin Renn (Hg.) (2007): <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3865810675/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3865810675">Risiko: Über den gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit</a>. oekom-Verlag.</li>
</ul>
<p>Gute Informationen zu allen Strahlenrisiken (auch diejenigen bei/durch Flugreisen) findet man beim Bundesamt für Strahlenschutz: <a title="Zur Website des Bundesamts für Strahlenschutz" href="http://www.bfs.de">www. bfs.de</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><small>* Bilder // Schwangere Frau: stock.xchng (User: simmbarb) //Blick aus Flugzeugfenster: stock.xchng (User: aprilbell)<br />
</small></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/06/25/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-03/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 03">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 03</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/16/mehr-technische-mehr-wissenschaftliche-demokratie-wagen-technikfolgenabschaetzung-20-werkstattnotiz-lxxix/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mehr technische, mehr wissenschaftliche Demokratie wagen » Technikfolgenabschätzung 2.0? | Werkstattnotiz LXXIX">Mehr technische, mehr wissenschaftliche Demokratie wagen » Technikfolgenabschätzung 2.0? | Werkstattnotiz LXXIX</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/29/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag | Werkstattnotiz LXXXIII">Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag | Werkstattnotiz LXXXIII</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2190" class="footnote">Der Vollständigkeit halber: Es gibt durchaus Gründe während der Schwangerschaft auf eine (anstrengende) Flugreise zu verzichten. Etwa in den letzten 3-4 Wochen vor dem Geburtstermin, um ggf. eine vorzeitige und ungeplante Geburt zu verhindern. Und schwangere Frauen sollten für den Flug explizit Thromboseprophylaxe betreiben. Aber damit hat es sich auch fast&#8230;</li><li id="footnote_1_2190" class="footnote">Die Strahlenexposition nimmt bspw. zu, je weiter man vom Äquator entfernt ist. Über Skandinavien ist sie etwa 3x so hoch, wie direkt über dem Äquator. Dazu variiert die Strahlenexposition eben mit den Sonnenzyklen, die innerhalb eines elfjährigen Intervalls schwanken.</li><li id="footnote_2_2190" class="footnote">Angaben jeweils nach den Infos des Bfs &#8211; Bundesamt für Strahlenschutz. Website mit weiteren, sehr guten Informationen: www.bfs.de</li><li id="footnote_3_2190" class="footnote">In Europa gibt es übrigens Regionen, in denen man pro Jahr etwa 10.000 μSv abbekommt und im Iran gibt es wohl eine Region, wo die jährliche Belastung mit ionisierender Strahlung bei 200.000 liegt. Das ist natürlich heftig. Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung">Wikipedia &#8211; Strahlenbelastung</a></li><li id="footnote_4_2190" class="footnote">Dieser Ansicht sind übrigens auch alle seriösen Wissenschaftler und auch das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt ausdrücklich, &#8220;&#8230; die Strahlenbelastung durch Höhenstrahlung ist gering und gesundheitlich nicht relevant.&#8221;</li><li id="footnote_5_2190" class="footnote">vgl. Niklas Luhmann: Die Moral des Risikos und das Risiko der Moral, in: Gotthard Bechmann (Hrsg): Risiko und Gesellschaft. 1993.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/02/29/das-risiko-von-flugreisen-in-der-schwangerschaft/">Das Risiko von Flugreisen in der Schwangerschaft</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2190&amp;md5=b7c85ffd6882d080f160b440acf5f3f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft - Wie eine knappe Ressource von der Pharmaindustrie immer weiter beschädigt wird </title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Grippemedikaments Tamiflu taugt für einen Roman. Es geht um große Hoffnungen und um das große Geld. Um Politik, Macht, Lobbyarbeit und die Wissenschaft. Und es ist ein Lehrstück über die meist unbeachteten Nebenfolgen solcher Politik-, Macht- und Geldspiele. Denn am Ende ist aus dem einst gefeierten Hoffnungsträger ein mediales Schmuddelkind geworden. Zurück [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/">Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/tamiflu_220/" rel="attachment wp-att-2035"><img class="alignright size-full wp-image-2035" title="Tamiflu" style="border: 0pt none;" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Tamiflu_220.jpg" alt="Tamiflu - Oseltamivir" width="220" height="188" /></a>Die Geschichte des Grippemedikaments Tamiflu taugt für einen Roman. Es geht um große Hoffnungen und um das große Geld. Um Politik, Macht, Lobbyarbeit und die Wissenschaft. Und es ist ein Lehrstück über die meist unbeachteten Nebenfolgen solcher Politik-, Macht- und Geldspiele. Denn am Ende ist aus dem einst gefeierten Hoffnungsträger ein mediales Schmuddelkind geworden. Zurück bleibt &#8211; und das wird häufig vergessen &#8211; immer auch ein Verlierer: die Wissenschaft und alle diejenigen, die mit wissenschaftlichen Argumenten überzeugen wollen. </strong></p>
<p>Richtig populär wurde Tamiflu 2005 und 2006, als der Vogelgrippe-Virus A/H5N1 von Asien über Osteuropa bis nach Westeuropa eingeschleppt wurde. Wie schnell die Ausbreitung voranschreiten würde, war vollkommen unklar. Genauso ungeklärt war, ob und wie schnell der Influenzavirus mutieren und dann eventuell massenhaft vom Tier auf den Menschen überspringen könnte. Mit den Folgen einer verheerenden Pandemie. Ein Impfstoff war (anders als 2009 beim Schweinegrippe-Virus H1N1) nicht in Sicht.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Tamiflu: Strohhalm angesichts einer drohenden Pandemie</p>
<p>Man möchte in solchen Situationen nicht mit Gesundheitspolitikern tauschen, die die Entscheidungen treffen müssen, wie im Fall der Fälle gehandelt werden soll.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_0_2032" id="identifier_0_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wichtig ist, das ist ein grunds&auml;tzliches Dilemma, da&szlig; irgendwie gehandelt werden mu&szlig;. Nichtstun (obwohl das gelegentlich sinnvoller w&auml;re) steht nicht zur Debatte. Aber das ist ein anderes Thema.">1</a></sup> Große Hoffnungen richteten sich auf Medikamente mit dem Wirkstoff <a title="Wikipedia-Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oseltamivir">Oseltamivir</a>. Es handelt sich dabei um einen &#8220;Neuraminidaseinhibitor&#8221;. Eine Wirkstoffgruppe, die in den 90er Jahren entwickelt wurde und (zumindest im Labor) die Vermehrung von Influenzaviren hemmen kann, indem ein für deren Ausbreitung essenzielles Enzym – die Neuraminidase – blockiert wird. Oseltamivir wurde und wird unter dem Markennamen &#8220;Tamiflu&#8221;<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_1_2032" id="identifier_1_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt auch noch das Konkurrenzprodukt &amp;#8220;Relenza&amp;#8221; von Glaxo Smith Kline, dessen Wirkstoff hei&szlig;t Zanamivir.">2</a></sup> von der Pharmafirma Roche vertrieben.</p>
<p>Ende 2005 breitet sich die Vogelgrippe immer weiter aus, die Medienberichte über eine mögliche Pandemie häuften sich. Und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfahl den nationalen Gesundheitsbehörden, sich mit antiviralen Medikamenten einzudecken. Dem Tamiflu-Produzenten bescherte das Einnahmen von mehreren Milliarden Euro. Eigentlich alle europäischen Staaten bestellten jeweils mehrere Millionen Einheiten &#8211; sieben Jahre ist Tamiflu haltbar. Demnächst wird man also die gut gefüllten Tamiflu-Vorratslager räumen müssen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Hält Tamiflu, was Roche verspricht?</p>
<p>Nachbestellungen gibt es (hoffentlich) keine. Denn seit spätestens 2009 gibt es immer mehr Zweifel, ob Tamiflu im Ernstfall wirklich hält, was es verspricht. Denn inzwischen wurde publik, daß die Datenlage zur Wirksamkeit von Tamiflu sowohl dünn, als auch aus anderen Gründen fragwürdig ist. Für die Empfehlung der WHO spielte offenbar eine Studie aus dem Jahr 2003 die entscheidende Rolle. Der Virologe Laurent Kaiser von der Uniklinik in Genf kam nach Analyse der vorliegenden Patientendaten zum Schluß, daß Tamiflu den Verlauf einer Grippe deutlich abmildere, sowie der Antibiotikaeinsatz und die Zahl der Komplikationen (v.a. Lungenentzündungen) verringert werde.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_2_2032" id="identifier_2_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unter Tamiflugabe brauchten nur 14% zus&auml;tzlich Antibiotika, bei Placebogabe waren es 19,1%. Komplikationen traten bei 12,2% der Tamiflugruppe auf, ohne Tamiflu gab es in 18,5% der F&auml;lle eine Komplikation im Grippeverlauf.">3</a></sup> Grundlage für Kaisers Arbeit waren 10 Studien mit insgesamt etwas mehr als 3500 Patienten.</p>
<p class="pullquote_left">Eigentlich sollten in einem solchen Fall alle Alarmglocken klingeln. Aber vielleicht hört man die nicht, wenn sich die Einschläge einer drohenden Seuche nähern?</p>
<p>Das Problem &#8211; oder meinetwegen gerne auch: der Skandal &#8211; an der Sache: von den insgesamt sechs Studienautoren waren vier Mitarbeiter der Firma Hoffman-La Roche und einer der Autoren war als bezahlter Berater für Roche tätig. Nur Erstautor Kaiser stand in keiner direkten Verbindung zum Tamiflu-Hersteller. Aber damit nicht genug. Von den erwähnten 10 Studien, auf die sich das positive Urteil für Tamiflu bezog, waren nur zwei in Fachjournals publiziert wurden. Die anderen acht Arbeiten waren nicht oder nur in kleinen Auszügen publiziert (und just in diesen Studien schnitt Tamiflu besser als das Placebo ab).</p>
<p>Eigentlich sollten bei einer solchen Datenlage alle Alarmglocken klingeln. Aber vielleicht hört man die nicht, wenn sich die Einschläge einer drohenden Seuche nähern und das hysterische Mediengeschrei immer lauter wird? Die WHO störte sich offenbar kaum daran. Erst 2009 drängelte die Cochrane-Collaboration<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_3_2032" id="identifier_3_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die unabh&auml;ngige Organisation erstellt v.a. medizinische &Uuml;berblicksarbeiten, f&uuml;r die sich saubere Studien sichtet und in der Zusammenschau bewertet.">4</a></sup> auf eine Überprüfung der angeblichen Wirksamkeitsnachweise. Die Cochrane-Forscher hatten einen Tipp des japanischen Kinderarztes Keiji Hayashi bekommen.</p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/tamiflu_75mg/" rel="attachment wp-att-2044"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Tamiflu_75mg.jpg" alt="Tamiflu" title="Tamiflu_75mg" width="580" height="109" class="aligncenter size-full wp-image-2044" /></a></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Informationsblockade und Interessen der Pharmaindustrie</p>
<p>Sind die Ergebnisse zur Wirksamkeit von Tamiflu &amp; Co. etwa manipuliert? Wie steht es mit Nebenwirkungen? Wie konnte es passieren, daß Institutionen wie die WHO und die nationalen Behörden so unkritisch agieren und vom Hersteller nicht auf Herausgabe der Daten bzw. wenigstens Einsichtnahme bestehen? Seit zwei Jahren recherchieren nun also die Cochrane-Mitarbeiter unter ihrem Chef Tom Jefferson. Vor 10 Tagen haben sie nun den aktuellen Stand ihrer Ermittlungen veröffentlicht.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_4_2032" id="identifier_4_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hier verf&uuml;gbar: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ.">5</a></sup> Sie stellten dabei fest, daß Tamiflu die Dauer von Grippesymptomen (durchschnittlich 160 Stunden) um immerhin 21 Stunden reduziert. Das ist ja wenigstens positiv.</p>
<p>Ansonsten ist das Recherche-Ergebnis aber ernüchternd. Roche hat sich beharrlich geweigert, den Forschern die Originalstudien vorzulegen. Tom Jefferson hat sich dann teilweise mit den Unterlagen beholfen, die bei den Arzneimittelzulassungsbehörden<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_5_2032" id="identifier_5_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die US-Beh&ouml;rde FDA und die europ&auml;ische EMA.">6</a></sup> vorliegen. Dennoch bleibt festzuhalten, daß rund 2/3 aller durchgeführten Untersuchungen im Zusammenhang mit Tamiflu nicht veröffentlicht sind.</p>
<p>Für Gerd Antes (Chef des deutschen Cochrane-Zentrums) steht fest:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_6_2032" id="identifier_6_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie in diesem Artikel der ZEIT zu lesen ist: Das Tamiflu-Geheimnis, Die ZEIT, 25.1.2012">7</a></sup></p>
<blockquote><p>&#8220;Die unterbleibende Veröffentlichung von Studien ist ein chronischer Skandal im Medizin- und Forschungssystem.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und genau das ist das eigentliche Problem. Denn es ist ja nicht so, daß Tamiflu wirkungslos wäre. Es handelt sich ja um ein spannendes, pharmakologisches Instrument. Doch wie effizient es ist, wie es (im Fall einer drohenden Pandemie) wirklich sinnvoll einzusetzen wäre, das kann eben nur beurteilt werden, wenn die beteiligten Akteure mit offenen Karten spielen. Also die Wissenschaftler, die (Zulassungs-)Behörden und vor allem eben die Hersteller. Und genau das passiert nicht. Und sowas hat eben auch Folgen.</p>
<p>Wobei es mir gar nicht nur um den Publikationsbias geht, also die Schieflage in der Beurteilung von wissenschaftlichen Sachverhalten durch die Tendenz dazu, daß vorwiegend Studien mit positiven Ergebnissen publiziert werden und die Fehlschläge in der Schublade verschwinden. Der Publikationsbias ist ein Problem. Mindestens genauso groß aber sind die Kollateralschäden in der öffentlichen Wahrnehmung, die solche Fälle erzeugen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Vertrauensbrüche: Mehr als nur ein Kollateralschäden</p>
<p>Denn was bleibt beim Zeitungsleser hängen? Daß es da möglicherweise eine politisch-administrative Fehlentscheidung gab? Vielleicht hunderte Millionen für den Kauf eines Medikaments verschwendet wurden, das im Ernstfall eventuell gar nicht so schlagkräftig gewesen wäre? Und was noch?</p>
<p>Im öffentlichen Gedächtnis bildet der Tamiflu-Skandal ein weiteres Puzzlestück innerhalb eines verheerenden Gesamtbildes. Und dieses Bild &#8211; ich teile es nicht, aber es ist der Eindruck, den viel zu viele Menschen haben &#8211; zeigt eine Gesellschaft, die vornehmlich aus Unfähigkeit, Machtspielen, Eigeninteressen, Geld, Gier, Korruption und Lügen besteht. Und die Wissenschaft steckt mittendrin. Unter einer Decke mit der verlogenen Politik und den Geschäftemachern der Industrie.</p>
<h2>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Vertrauensverlust und die Folgen</p>
</h2>
<p class="pullquote_left">Geld, Macht, Intrigen. Und die Wissenschaft steckt mittendrin?! Unter einer Decke mit der verlogenen Politik und den Geschäftemachern der Industrie?</p>
<p>Das ist das Bild, das verfestigt wird. Und wie tief sich ein solches Welt- und Gesellschaftsbild bereits in die Köpfe eingegraben hat, merkt man eigentlich jeden Tag. Nämlich jedesmal dann, wenn man versucht auf rationale Argumente, wissenschaftliche Studien und Logik zu rekurrieren. Das nützt nämlich kein bißchen, wenn man Diskussionspartner hat, die für sich entschieden haben, daß sie dem netten Heilpraktiker (und seinen lächerlichen Bachblüten oder kinesiologischen Zaubertricks) oder dem Homöopathieguru (mit seinen Zuckerpillen) vertrauen. Es geht dabei nämlich nicht um Mathematik, sondern um soziale Prozesse und somit um Vertrauen.</p>
<p>Akteuren und Institutionen, die tricksen und täuschen (der Politik,<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_7_2032" id="identifier_7_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man erinnere sich nur an den l&auml;cherlichen Wulff.">8</a></sup> der Industrie<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_8_2032" id="identifier_8_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da ist Roche und die Nichtherausgabe von Studien zu Tamiflu nur ein winziges Beispiel.">9</a></sup> und eben auch der Wissenschaft) vertraut man eben nicht. Das ist das, was mich mehr und mehr frustriert.</p>
<p class="pullquote">Ob man bei Roche &amp; Co. weiß, daß man auf diese Weise zwar die Chance auf Milliardenumsätze erhöht, aber gleichzeitig Mißtrauen produziert?</p>
<p>Ob man bei Roche weiß, daß man mit Intransparenz und geschickter Lobbyarbeit zwar die Chance auf Milliardenumsätze erhöht, aber gleichzeitig Mißtrauen produziert? Ein Mißtrauen, das dazu führt, daß sich erwachsene Menschen (solche mit Abitur und Studium gar) etwa Voodoo-Praktiken zuwenden und sich ihr privat-esoterisches Weltbild zusammenbasteln. Und in diesem Weltbild sind Menschen wie ich (die im Zweifel dann eben doch eher auf Studien, als auf Privatmeinung setzen) dann eben wahlweise naiv<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_9_2032" id="identifier_9_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Weil ich den L&uuml;gen der Industrie auf den Leim gehe und deren Praktiken nicht durchschaue.">10</a></sup> oder gekauft.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_10_2032" id="identifier_10_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da ich doch offenbar &amp;#8211; zumal in einem Blog &amp;#8211; Lobbyarbeit f&uuml;r die Pharmaindustrie und gegen die nette, sanfte Homo&ouml;pathie oder die Vitamintablettenhersteller mache.">11</a></sup></p>
<div class="werkstattlinks">
<p><strong>Links zu erwähnten Studien zum Fall Tamiflu:</strong></p>
<ul>
<li>Kaiser, Laurent et. al.: <a title="Link zur Studie" href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/163/14/1667">Impact of Oseltamivir Treatment on Influenza-Related Lower Respiratory Tract Complications and Hospitalizations</a>, in: Arch Intern Med. 2003;163:1667-1672.</li>
<li>&#8220;Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children&#8221; von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ. (Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 1) [<a title="PDF-Downlaod" href="http://www.thecochranelibrary.com/details/file/1440293/CD008965.html">Download als PDF</a>]</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/31/gegenwind-fuer-joachim-bublath-die-schwierige-verteidigung-der-wissenschaft-gegen-ihre-veraechter-werkstattnotiz-xxiii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gegenwind für Joachim Bublath » Die schwierige Verteidigung der Wissenschaft gegen ihre Verächter | Werkstattnotiz XXIII">Gegenwind für Joachim Bublath » Die schwierige Verteidigung der Wissenschaft gegen ihre Verächter | Werkstattnotiz XXIII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/04/die-vergessene-krankheit-die-uebersehene-kampagne-james-nachtwey-und-die-grausame-aktualitaet-der-tuberkulose-werkstattnotiz-118/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die vergessene Krankheit, die übersehene Kampagne: James Nachtwey und die grausame Aktualität der Tuberkulose | Werkstattnotiz 118">Die vergessene Krankheit, die übersehene Kampagne: James Nachtwey und die grausame Aktualität der Tuberkulose | Werkstattnotiz 118</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie">Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2032" class="footnote">Wichtig ist, das ist ein grundsätzliches Dilemma, daß irgendwie gehandelt werden muß. Nichtstun (obwohl das gelegentlich sinnvoller wäre) steht nicht zur Debatte. Aber das ist ein anderes Thema.</li><li id="footnote_1_2032" class="footnote">Es gibt auch noch das Konkurrenzprodukt &#8220;Relenza&#8221; von Glaxo Smith Kline, dessen Wirkstoff heißt Zanamivir.</li><li id="footnote_2_2032" class="footnote">Unter Tamiflugabe brauchten nur 14% zusätzlich Antibiotika, bei Placebogabe waren es 19,1%. Komplikationen traten bei 12,2% der Tamiflugruppe auf, ohne Tamiflu gab es in 18,5% der Fälle eine Komplikation im Grippeverlauf.</li><li id="footnote_3_2032" class="footnote">Die unabhängige Organisation erstellt v.a. medizinische Überblicksarbeiten, für die sich saubere Studien sichtet und in der Zusammenschau bewertet.</li><li id="footnote_4_2032" class="footnote">hier verfügbar: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ.</li><li id="footnote_5_2032" class="footnote">Die US-Behörde FDA und die europäische EMA.</li><li id="footnote_6_2032" class="footnote">Wie in diesem Artikel der ZEIT zu lesen ist: <a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-01/tamiflu-cochrane-wirksamkeit/seite-1">Das Tamiflu-Geheimnis</a>, Die ZEIT, 25.1.2012</li><li id="footnote_7_2032" class="footnote">Man erinnere sich nur an den lächerlichen Wulff.</li><li id="footnote_8_2032" class="footnote">Da ist Roche und die Nichtherausgabe von Studien zu Tamiflu nur ein winziges Beispiel.</li><li id="footnote_9_2032" class="footnote">Weil ich den Lügen der Industrie auf den Leim gehe und deren Praktiken nicht durchschaue.</li><li id="footnote_10_2032" class="footnote">Da ich doch offenbar &#8211; zumal in einem Blog &#8211; Lobbyarbeit für die Pharmaindustrie und gegen die nette, sanfte Homoöpathie oder die Vitamintablettenhersteller mache.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/">Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2032&amp;md5=c122b4ef3be811bbb846dc24a7817e9f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mythos vom guten Klang: Stradivari-Geigen enttäuschen in Studie - Über die Entzauberung der legendären Geigenbauer und unsere Tendenz zum Selbstbetrug</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Stradivari, Guarneri, Amati: schon allein diese Namen klingen toll. Noch viel besser &#8211; so heißt es &#8211; klingen die Instrumente aus den Werkstätten der Geigenbauer aus dem norditalienischen Cremona. Die Geigen des Antonio Stradivari seien schlicht perfekt. Ihr Klang einzigartig. Doch eine aktuelle Studie zeigt: einzigartig ist (neben dem Preis) wohl vor allem der Ruf [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/">Der Mythos vom guten Klang: Stradivari-Geigen enttäuschen in Studie</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/geige220/" rel="attachment wp-att-2002"><img class="alignright size-full wp-image-2002" style="border: 0pt none; margin: 2px 8px;" title="Geige - Keine Stradivari allerdings" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Geige220.jpg" alt="" width="220" height="157" /></a>Stradivari, Guarneri, Amati: schon allein diese Namen klingen toll. Noch viel besser &#8211; so heißt es &#8211; klingen die Instrumente aus den Werkstätten der Geigenbauer aus dem norditalienischen Cremona. Die Geigen des Antonio Stradivari seien schlicht perfekt. Ihr Klang einzigartig. Doch eine aktuelle Studie zeigt: einzigartig ist (neben dem Preis) wohl vor allem der Ruf der Geigen von Stradivari, Guarneri &amp; Co. In einem Test schnitten sie nämlich schlechter ab als moderne Geigen.</strong></p>
<p>Das norditalienische Städtchen Cremona ist ja irgendwie das Wimbledon des Geigenbaus. Neben den heute noch allgemein bekannten Stars wie <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Stradivari">Stradivari</a> und <a title="Wikipedia-Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guarneri_del_Ges%C3%B9">Guarneri del Gesù</a> hat auch die bemerkenswerte Geigenbaudynastie der <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amati">Amati</a> ihre Wurzeln in Cremona und auch die Instrumente von <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_Ruggeri">Francesco Ruggeri</a> erzielen heute Preise jenseits der Millionengrenze.</p>
<p>Ich selbst war vor gut zwei Jahren in Cremona, habe bei Nieselregen in einem kleinen Café in Sichtweite des Doms einen Capuccino getrunken und habe am Domportal die mißlungensten Steinlöwen der Kirchenbaugeschichte gesehen. Gefallen hat mir Cremona dennoch und ich habe darüber nachgedacht, wie es nur möglich war, daß hier vor rund 300 Jahren Musikinstrumente gebaut wurden, deren Qualität nie wieder erreicht werden sollte.</p>
<div id="attachment_2004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/cremona_dom_580/" rel="attachment wp-att-2004"><img class="size-full wp-image-2004" title="Cremona_Dom_580" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Cremona_Dom_580.jpg" alt="Löwe am Domportal von Cremona" width="580" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Eigenwilliger Löwe am Portal des Cremoneser Doms</p></div>
<h2>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Legendäre Geigenbauer: Antonio Stradivari und Guarneri del Gesù</p>
</h2>
<p>Ich selbst habe ehrlicherweise keine großartige Ahnung von Streichinstrumenten. Ich höre mir durchaus gerne klassische Konzerte an und liebe das Cellokonzert in h-moll von <em>Antonin Dvořák</em>. Aber wenn es um die Eigenschaften von Violinen, Bratschen oder Celli geht, so kann ich mir kein Urteil erlauben. Ich glaube einfach, was ich so lese. Und wenn auch die Topstars der heutigen Geigenszene (von Anne-Sophie Mutter bis zum unvermeidlichen David Garrett) auf einer Stradivari spielen und deren einzigartigen, legendären Klang in höchsten Tönen loben, so muß da was dran sein. So dachte ich. Bis letzte Woche&#8230;</p>
<p><span class="pullquote_left">Sind die Geigen von Stradivari oder Guarneri so gut wie ihr Ruf?</span></p>
<p>Aber auch bei den berühmten Geigen ist es offenbar wie mit anderen Legenden: einer Überprüfung halten sie nicht unbedingt stand. Wie überlegen die Eigenschaften (und der Klang) der Geigen von Antonio Stradivari oder seinem nicht minder berühmten Kollegen Guarneri del Gesù tatsächlich sind, testete kürzlich die Geigenforscherin Dr. Claudia Fritz vom Institut Jean Le Rond d’Alembert der Universität Paris. <a title="Bericht beim orf" href="http://science.orf.at/stories/1692648/">Die Meldung</a> zu ihren interessanten Ergebnissen machte schon letzte Woche die Runde, da ich die Studie aber so klasse finde, blogge ich dennoch nochmal darüber.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Was ist dran am einzigartigen Ruf der edlen Instrumente?</p>
<p>Claudia Fritz wollte wissen, ob Geigenexperten die legendären Instrumente tatsächlich von &#8220;normalen&#8221; Geigen unterscheiden können. Schließlich wird ja genau das immer behauptet: die weltbekannten Geigenvirtuosen spielen auf einer Stradivari, weil diese eben diesen einzigartigen und unübertroffenen Klang habe. Und da gäbe es eben einen großen hörbaren und für den Geiger auch fühlbaren Unterschied.</p>
<p><span class="pullquote">Im Test schneiden &#8220;neue&#8221; Geigen besser ab. Profimusiker erkennen die gefeierten Instrumente nicht.</span></p>
<p>Für ihren Test hatte Claudia Fritz zwei Stradivaris (aus dem Jahr 1700 bzw. 1715) und eine Guarneri aus dem Jahr 1740 zur Verfügung. Zum Vergleich gab es drei &#8220;moderne&#8221; Geigen, alle nur ein paar Jahre alt. Der Versuch fand im Rahmen des  Internationalen Geigenwettbewerbs in Indianapolis im Herbst 2010 statt. 21 Topmusiker nahmen daran teil und sollten aus den sechs vorhandenen Instrumenten ihren Favoriten auswählen und beurteilen (und in Hörtests die Klangfarbe, Tonqualität etc. beurteilen).</p>
<p>Der Test war als &#8220;Blindversuch&#8221; konzipiert: abgedunkelter Raum, die Testpersonen trugen eine Brille und die Geigen wurden mit einem Duftstoff versehen, so daß auch eine geruchliche Beeinflussung ausgeschlossen war. Das Ergebnis? Der Test zeigte deutlich, daß die Instrumente quasi nicht zu unterscheiden sind. Und die Stradivari- und Guarneri-Geigen schnitten sogar schlechter ab: nur acht der 21 Musiker wollten einen millionenschweren Mythos mit nach Hause nehmen, 13 Musiker entschieden sich für ein neues Instrument. In den Hörtests wurde eine der Stradivari-Geigen am schlechtesten bewertet, am beliebtesten war eine der neuen Geigen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Imponiert uns der Klang oder der klangvolle Name?</p>
<p>Das Ergebnis ist recht eindeutig: Geigen mit klangvollen Namen halten im Test nicht, was sie versprechen. Wie kommt es dann aber, daß sich der Mythos von den vermeintlich so unübertrefflich guten Instrumenten so lange hält? Eine einfache Antwort darauf gibt es sicher nicht. Klar ist, daß es durchaus selbstverstärkende Effekte gibt (zumindest was das Urteil der Zuhörer betrifft): denn eine Anne-Sophie Mutter spielt natürlich besser als irgendein Zweitliga-Geiger im städtischen Konzerthaus. Doch was ist der Virtuosität der Geigerin geschuldet und was dem Instrument?</p>
<p class="pullquote">Wie ist der Mythos um die Geigen erklärbar? Welche Rolle spielt das Wissen um die millionenteuren Instrumente?</p>
<p>Was das (Experten-)Urteil der Musiker selbst angeht, so dürfte hier ein durchaus bekannter Effekt eine Rolle spielen. Es geht schlicht um die Erwartungshaltung, die in einem solchen Fall fast zwangsläufig Bestätigung finden muß. Bekommt ein talentierter Geiger zum ersten Mal eine Stradivari in die Hand, so wird er (wissend, daß er nun den Bogen an eine millionenschwere Kostbarkeit anlegt) naturgemäß den Klang, die Tonfarbe usw. entsprechend beurteilen. Das ist menschlich. :-)</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Teuer klingt gut, schmeckt gut, wirkt gut</p>
<p>Der Mechanismus dahinter ist aus anderen Studien bekannt: was teuer ist, wird von den Probanden auch gut bewertet. Das kann teurer Wein sein (der schon allein deshalb besser schmeckt) oder es kann sich um Medikamente handeln. Der Verhaltensforscher Dan Ariely hat dazu mehrere Experimente durchgeführt. 2008 verabreichte er zwei Gruppen ein angebliches Schmerzmittel (beidesmal waren es nur Placebo-Pillen). Die eine Gruppe bekam die Info, jede Pille koste 2,50 Dollar. Der anderen Gruppe wurde mitgeteilt, die Pille koste wenige Cent. Die schmerzlindernde Wirkung beider Tabletten war danach auch entsprechend: die teure Placebo-Schmerztablette konnte bei 85 Prozent der Teilnehmer die Schmerzen reduzieren, das billige Präparat wirkte dagegen nur bei 61 Prozent.</p>
<p>Und was bei Schmerzmitteln der Unterschied zwischen der Pille für wenige Cent und der für 2,50 Dollar ist, das ist in der Welt einfach hochskaliert. Für gute, moderne Geigen muß man durchaus auch einen fünfstelligen Eurobetrag hinblättern, für absolute Spitzengeigen kann man gar 100.00 Euro investieren. Im Vergleich zu den Millionenwerten einer Stradivari sind das Peanuts.</p>
<div class="werkstattlinks">
<p><strong>Studien:</strong></p>
<ul>
<li>Claudia Fritza,1,2, Joseph Curtinb,1, Jacques Poitevineaua, Palmer Morrel-Samuelsc, and Fan-Chia Taod: <a title="Link zur Studie bei PNAS" href="http://www.pnas.org/content/early/2012/01/02/1114999109">Player preferences among new and old violins</a>, in: PNAS January 3, 2012, doi: 10.1073/pnas.1114999109</li>
<li>Ariely, D. et. al: <a title="Link zur Studie" href="http://jama.ama-assn.org/content/299/9/1016.short">Commercial Features of Placebo and Therapeutic Efficacy</a>, in: AMA. 2008;299(9):1016-1017. doi: 10.1001/jama.299.9.1016.</li>
</ul>
<p>Links / Büchertipp:</p>
<ul>
<li>Dan Ariely: <a title="Amazon-Link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426780356/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3426780356">Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen.</a> (Amazon-Link)</li>
</ul>
</div>
<p style="text-align: center;"><small>Bildquellen &#8211; Löwe Cremona (eigenes Photo) / Geige (stock.xchng, User: propa)</small></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/31/von-guten-vorsaetzen-und-selbsttaeuschungen-werkstattnotiz-132/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Von guten Vorsätzen und Selbsttäuschungen | Werkstattnotiz 132">Von guten Vorsätzen und Selbsttäuschungen | Werkstattnotiz 132</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/08/digital-ist-besser-uber-vinyl-cds-mp3s-und-die-macht-der-horgewohnheiten/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Digital ist besser: Über Vinyl, CDs, MP3s und die Macht der Hörgewohnheiten">Digital ist besser: Über Vinyl, CDs, MP3s und die Macht der Hörgewohnheiten</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/07/tofu-macht-dumm-schattenseiten-der-hochschulreformen-werkstatt-ticker-44/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Tofu macht dumm ::: Schattenseiten der Hochschulreformen | Werkstatt-Ticker 44">Tofu macht dumm ::: Schattenseiten der Hochschulreformen | Werkstatt-Ticker 44</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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		<title>Riskante Vitamine: Neue Zweifel am Nutzen von Vitaminpräparaten - Eine kleine Lektion über die Produktion von Enttäuschungen durch Wissenschaft </title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nehmen wir genügend Vitamine und Mineralstoffe über die Nahrung auf? Welche und wieviele der Vitamine brauchen wir überhaupt, um gesund zu bleiben? Und eignen sich bestimmte Vitaminpräparate, um gezielt Krankheiten vorzubeugen? Diese Fragen werden seit Jahrzehnten gestellt. Doch zufriedenstellende Antworten lassen auf sich warten. Mehr noch: je mehr Studien ausgewertet werden, desto größer werden die [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/">Riskante Vitamine: Neue Zweifel am Nutzen von Vitaminpräparaten</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/vitamincocktail/" rel="attachment wp-att-1914"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Vitamincocktail-300x200.jpg" alt="Was können Vitaminpräparate leisten?" title="Vitamincocktail" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-1914" /></a><strong>Nehmen wir genügend Vitamine und Mineralstoffe über die Nahrung auf? Welche und wieviele der Vitamine brauchen wir überhaupt, um gesund zu bleiben? Und eignen sich bestimmte Vitaminpräparate, um gezielt Krankheiten vorzubeugen? </strong></p>
<p>Diese Fragen werden seit Jahrzehnten gestellt. Doch zufriedenstellende Antworten lassen auf sich warten. Mehr noch: je mehr Studien ausgewertet werden, desto größer werden die Fragezeichen, wenn es um die segensreiche Wirkung einer Nahrungsergänzung mit Vitaminen geht. Manche Vitamine scheinen mehr Schaden anzurichten, als sie nutzen. Jüngst hat es die Vitamine A und E erwischt. Für die Vitaminpillen-Fans ist das natürlich ärgerlich. Für mich mal wieder ein wunderbares Beispiel für das ambivalente Wesen von Wissenschaft.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Neue Studien und neue Enttäuschungen</p>
<p>Neu ist das alles &#8211; gerade wenn es um Vitamine geht &#8211; natürlich nicht. Das einstige Star-Vitamin C ist längst entzaubert. Vitamine sind kein Allheilmittel, keine Wunderwaffe gegen Krebs, Arthrose oder welche Krankheiten auch immer. Soviel ist im Grunde bekannt. Aber wenn es um Volkskrankheiten wie die koronaren Krankheiten geht, wäre es ja auch schon ein Erfolg, wenn das Risiko um einige Prozentpunkte gesenkt werden könnte. Deshalb wird hier zu Recht geforscht. Zuletzt standen etwa in Sachen Schlaganfallprophylaxe die Vitamine A und E hoch im Kurs.<br />
<span class="pullquote">Vitamine sind kein Allheilmittel. Neue Studien sorgen für Enttäuschungen.</span><br />
Doch mehrere aktuelle Studien sorgen auch hier für Ernüchterung. Der australische Neurologe Graeme Hankey hat sich innerhalb einer Metaanalyse die einschlägigen Studien vorgenommen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/#footnote_0_1908" id="identifier_0_1908" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Graeme J Hankey: Nutrition and the risk of stroke, in: The Lancet Neurology, 1 January 2012 ( Vol. 11, Issue 1, Pages 66-81 ), DOI: 10.1016/S1474-4422(11)70265-4">1</a></sup> Eigentlich sollten &#8211; so die Erwartung &#8211; die Radikalfänger Vitamin A und E den oxidativen Stress in den Gefäßen minimieren und so positiv wirken. Aber danach sieht es eben gar nicht aus.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Vitamin A und E und die Schlaganfallprävention</p>
<p>Wenn es um Schlaganfälle geht, so zeigten &#8211; wie Grame Hankey aufführt &#8211; drei große Studien mit Vitamin A (mit mehr als 80.000 Teilnehmern) keinen Unterschied zwischen der Gruppe, die zusätzlich mit Vitamin A versorgt wurde und der Kontrollgruppe.</p>
<p>Im Gegenteil: es gab sogar negative Effekte. In acht kontrollierten Studien (n=140.000) erhöhte sich die Sterberate um 7 Prozent. Weitere sechs große Studien verblüfften mit einer um 10 Prozent erhöhten Sterbehäufigkeit der Vitamin-A-Gruppe an kardiovaskulären Erkrankungen.</p>
<p>Nicht viel besser sieht es bei Vitamin E aus: in einer Zusammenschau von neun Studien (n&gt;118.000) aus dem Jahr 2010 erhöhte sich die Rate für hämorrhagische Infarkte (z.B. Lungeninfarkte) unter Zusatzgabe von Vitamin E um 22 Prozent; dafür sank die Rate für einen klassischen Hirninfarkt immerhin um 10 Prozent.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/#footnote_1_1908" id="identifier_1_1908" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl.:&nbsp;Markus Sch&uuml;rks et al.: Effects of vitamin E on stroke subtypes: metaanalysis of randomised controlled trials. BMJ 2010; 341:c5702.">2</a></sup> Weitere 13 Studien (n&gt;166.000) zeigten &#8211; das ist das Ergebnis der Meta-Analyse chinesischer Forscher &#8211; ebenfalls mehr hämorrhagische Schlaganfälle, und auch keinen Nutzen bei ischämischen Ereignissen, also dem Schlaganfall des Gehirns.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/#footnote_2_1908" id="identifier_2_1908" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Q Bin et al.: The role of vitamin E (tocopherol) supplementation in the prevention of stroke: a meta-analysis of 13 randomised controlled trials. Thromb Haemost 2011; 105:579.">3</a></sup></p>
<p>Zusammengefasst: Bei Personen, die keine Unterversorgung mit den genannten Vitaminen aufweisen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/#footnote_3_1908" id="identifier_3_1908" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Also grunds&auml;tzlich alle Personen, die sich halbwegs vern&uuml;nftig ern&auml;hren.">4</a></sup> hat die Einnahme von Vitamin A oder E keine nennenswerten positiven Effekte im Hinblick auf die Schlaganfallprophylaxe. Negative Auswirkungen gibt es aber eben sehr wohl.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Mehr Studien = mehr Zweifel</p>
<p>Diese ziemlich ernüchternden Ergebnissen passen zu anderen Studien, die in den letzten Jahren publiziert wurden. So wurde bspw. die großangelegte SELECT-Studie (n&gt;35.000) im Jahr 2008 abgebrochen, nachdem man feststellte, daß die Gabe von Vitamin E und Selen (die eigentlich die Prostatakrebsrate um 25% senken sollte) mehr Schaden als Nutzen hervorrief.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/#footnote_4_1908" id="identifier_4_1908" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Auswertung von SELECT zeigte, da&szlig; sich die Prostatakrebsrate um 17 Prozent erh&ouml;hte, wenn die Teilnehmer t&auml;glich 400 Einheiten Vitamin E erhielten. Diese Menge liegt &uuml;brigens unter der Marge, die etwa die EFSA (Europ. Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit) als unbedenklich einstuft. vgl.: EA Klein et al.: Vitamin E and the risk of prostate cancer; the Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT). JAMA 2011; 306:1549.">5</a></sup></p>
<p>Somit gehen diese Ergebnisse in eine ganz ähnliche Richtung wie andere Meta-Studien. Hier fällt natürlich v.a. die vieldiskutierte Bjelakovic-Studie von 2007 ein. Damals hatte Goran Bjelakovic zusammen mit Kollegen eine Meta-Analyse vorgenommen, für die mehr als 60 Studien gesichtet wurden, die den Effekt von Nahrungssupplementierung mit Antioxidantien zum Gegenstand hatten. In 26 Studien (n&gt;105.000) ging es dabei um die Gabe von Vitamin E (allein oder in Kombination mit Beta-Carotin oder Vitamin A). In der Gesamtschau stellte Bjelakovic hier eine erhöte Sterblichkeit bei denjenigen fest, die Vitamine eingenommen hatten.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Was lernen wir daraus?</p>
<p>Die Schlußfolgerung, daß Vitamine krank machen, wäre sicher überzogen. Schließlich &#8211; das steht fest &#8211; braucht unser Körper Vitamine für viele, viele lebensnotwendige Vorgänge. Und bei Personen, die (aus welchen Gründen auch immer) eine eindeutige Unterversorgung mit einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen haben, ist auch eine Supplementierung sinnvoll und erforderlich. Alle anderen sollten sich aber an Paracelsus erinnern: &#8220;Dosis sola facit venenum.&#8221; Das gilt für Vitamine, wie auch für alles andere.</p>
<p><span class="pullquote_left">Wissenschaft besteht nicht aus der Produktion von Erfolgsmeldungen!</span></p>
<p>Und was lernen wir noch? Daß Wissenschaft nicht darin besteht Jubelmeldungen zu produzieren? Genau! Darauf kam es mir eigentlich an.</p>
<p>Die Vorstellung, das Wesen von Wissenschaft und Forschung sei die kontinuierliche Anhäufung von Erfolgen ist einfach naiv. Zur Wissenschaft gehört es einfach zwangsläufig dazu, daß man zunächst mal Wissen generiert, daraus weitere Vermutungen (durchaus hoffnungsvolle im Fall der Vitamine) ableitet und dann nachprüft, ob man richtig liegt. Und wie man sehen kann, ist das Geschäft der Nachprüfung enorm schwierig. Da reicht dann eine einzelne Studie (zumal im medizinischen Bereich) fast nie aus.</p>
<p>Erst der Überblick über mehrere Studien lichtet ein wenig den Nebel. Und öffnet den Blick. Auch wenn das, was man dann sieht, manchmal ziemlich enttäuschend sein kann.</p>
<div class="werkstattlinks"><strong>Die Studien:</strong></p>
<ul>
<li>Graeme J Hankey: <a title="Link zur Hankey-Analyse" href="http://www.thelancet.com/journals/laneur/article/PIIS1474-4422%2811%2970265-4/abstract">Nutrition and the risk of stroke</a>, in: The Lancet Neurology, 1 January 2012 ( Vol. 11, Issue 1, Pages 66-81 ), DOI: 10.1016/S1474-4422(11)70265-4</li>
<li>SM Lippman: <a title="Link zur Studie bei Pubmed" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19066370">Effect of selenium and vitamin E on risk of prostate cancer and other cancers: the Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT)</a>. JAMA. 2009 Jan 7;301(1):39-51. Epub 2008 Dec 9.</li>
<li>Goran Bjelakovic et al.: <a title="Link zur Cochrane-Analyse" href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD007176/abstract">Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases (review)</a>. Cochrane Database Syst Rev 2008; 2:CD007176.</li>
<li>G. Bjelakovic, D. Nikolova, LL. Gluud, RG Simonetti, C. Gluud: <a title="Link zur Meta-Analyse" href="http://jama.ama-assn.org/content/297/8/842.abstract">Mortality in randomized trials of antioxidant supplements for primary and secondary prevention</a>, in: Journal of the American Medical Association, JAMA (2007), 297(8)</li>
</ul>
</div>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1908" class="footnote">vgl. Graeme J Hankey: Nutrition and the risk of stroke, in: The Lancet Neurology, 1 January 2012 ( Vol. 11, Issue 1, Pages 66-81 ), DOI: 10.1016/S1474-4422(11)70265-4</li><li id="footnote_1_1908" class="footnote">vgl.: Markus Schürks et al.: Effects of vitamin E on stroke subtypes: metaanalysis of randomised controlled trials. BMJ 2010; 341:c5702.</li><li id="footnote_2_1908" class="footnote">vgl. Q Bin et al.:<a title="Link zur Studie von Q. Bin et. al." href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21264448"> The role of vitamin E (tocopherol) supplementation in the prevention of stroke: a meta-analysis of 13 randomised controlled trials</a>. Thromb Haemost 2011; 105:579.</li><li id="footnote_3_1908" class="footnote">Also grundsätzlich alle Personen, die sich halbwegs vernünftig ernähren.</li><li id="footnote_4_1908" class="footnote">Die Auswertung von SELECT zeigte, daß sich die Prostatakrebsrate um 17 Prozent erhöhte, wenn die Teilnehmer täglich 400 Einheiten Vitamin E erhielten. Diese Menge liegt übrigens unter der Marge, die etwa die EFSA (Europ. Behörde für Lebensmittelsicherheit) als unbedenklich einstuft. vgl.: EA Klein et al.: <a title="SELECT-Study" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21990298">Vitamin E and the risk of prostate cancer; the Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT)</a>. JAMA 2011; 306:1549.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/12/riskante-vitamine-neue-zweifel-am-nutzen-von-vitaminpraeparaten/">Riskante Vitamine: Neue Zweifel am Nutzen von Vitaminpräparaten</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1908&amp;md5=6bd6767b0f13750b2b6d7e0e83e13ee2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Universitäten und Hochschulen bei Twitter - Eine Auflistung universitärer Twitteraccounts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 06:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1543</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn es um Wissenschaft bei Twitter geht, so sind die Forscher und Wissenschaftsjournalisten keineswegs unter sich. Denn es gibt natürlich auch viele Universitäten und Forschungsinstitute, die sich in 140 Zeichen mitteilen (wollen). Und diese institutionellen Twitteraccounts spielen natürlich eine Rolle, wenn es um die Wissenschaftskommunikation im Mikroblogformat geht. Wie ich vor wenigen Tagen verraten habe, [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/">Universitäten und Hochschulen bei Twitter</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2011/12/TwitterStudie_2011_200.jpg" alt="Wissenschaftliche Twitterstudie - Universitäten und Hochschulen" title="TwitterStudie (Logo)" width="200" height="147" style="border: 0pt none;" class="alignright size-full wp-image-1517" /><strong>Wenn es um Wissenschaft bei Twitter geht, so sind die Forscher und Wissenschaftsjournalisten keineswegs unter sich. Denn es gibt natürlich auch viele Universitäten und Forschungsinstitute, die sich in 140 Zeichen mitteilen (wollen). Und diese institutionellen Twitteraccounts spielen natürlich eine Rolle, wenn es um die Wissenschaftskommunikation im Mikroblogformat geht.</strong></p>
<p>Wie ich vor wenigen Tagen verraten habe, habe ich gerade mit einer Studie zum wissenschaftlichen Twittern begonnen. Im Moment steht die Datensammlung im Vordergrund. Die &#8220;natürlichen Personen&#8221;, also alle twitternden Wissenschaftler, Forscher, Dozenten und Wissenschaftsjournalisten, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/" title="Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung">habe ich hier aufgelistet</a> und um Ergänzungen gebeten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/#footnote_0_1543" id="identifier_0_1543" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe bislang etwa 80 Meldungen zu Twitteraccounts bekommen, die in der Liste nicht verzeichnet waren. Ich habe diese neuen Twitterer in meiner Datenbank erg&auml;nzt und werde die komplettierte Liste zu gegebener Zeit online stellen. Vorerst aber vielen herzlichen Dank f&uuml;r die Mithilfe! :-) ">1</a></sup></p>
<p><strong>Twitternde Unis und Hochschulen</strong></p>
<p>Jetzt geht es mir (das ist meine zweite Gruppe, die ich in den Blick nehme) um die Universitäten und Hochschulen (bzw. Fachhochschulen), die bei Twitter mehr oder weniger aktiv sind. Auf die besondere Problematik solcher Twitterangebote, die im Namen einer Institution stattfinden, werde ich demnächst näher eingehen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/#footnote_1_1543" id="identifier_1_1543" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine Sache f&auml;llt bereits auf: Sechs Unis oder FHs followen selbst keinem einzigen anderen Twitternutzer. Sieht zumindest auf den ersten Blick nicht so aus, als h&auml;tte man hier verstanden, worum es bei Twitter geht&amp;#8230;">2</a></sup> </p>
<h4><span class="pullquote">Habe ich Unis oder FHs übersehen? Sind die korrekten Accounts aufgeführt?</span></h4>
<p>Zunächst habe ich mal gesammelt und unten stehende Liste erstellt. Diesmal regional sortiert. Es wäre ausgesprochen nett, wenn Ihr kurz nachsehen könntet, ob Eure Uni oder Hochschule aufgeführt ist. Alle fehlende Hochschulen können in den Kommentaren vermerkt werden, außerdem gerne per Twitter (@werkstatt) oder auch per Mail (twitterstudie@wissenswerkstatt.net).<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/#footnote_2_1543" id="identifier_2_1543" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich wei&szlig;, da&szlig; einige Unis fehlen. Aber ich finde gerade wirklich den Account der FU Berlin nicht&amp;#8230;">3</a></sup> Und noch ein Hinweis: Ich habe hier nur Unis und Hochschulen aufgelistet, keine einzelnen Institute oder Lehrstühle (die schaue ich mir noch gesondert an).</p>
<p>Was ich innerhalb meiner Untersuchung klären möchte, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/" title="Twitternde Wissenschaftler 2011">habe ich im letzten Posting</a> ja schon angedeutet. Ganz kurz: Erstens sichten und einen Überblick darüber gewinnen, wer überhaupt (mit dem Wissenschafts-Etikett versehen) twittert. Zweitens genauer hinsehen (und stichprobenweise inhaltsanalytisch überprüfen) und klären, ob überhaupt Wissenschaft drin ist, wo Wissenschaft draufsteht. Naja, so ungefähr jedenfalls. ;-)</p>
<p>Hier nun aber die Liste mit etwas mehr als 100 twitternden Unis und Hochschulen (alle Forschungsinstitute, sowie twitternde Wissenschaftsmagazine und -redaktionen folgen in ein paar Tagen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><strong>Universitäten und Hochschulen bei Twitter</strong><br />
(Stand: 5.12.2011)</p>
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</style>
<table class="tableizer-table">
<tr class="tableizer-firstrow">
<th>Account</th>
<th>Name</th>
<th>Following</th>
<th>Follower</th>
<th>Art</th>
<th>Ort</th>
<th>Authority</th>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hochschuleaalen">hochschuleaalen</a></td>
<td>Hochschule Aalen</td>
<td>27</td>
<td>187</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Aalen</td>
<td>3,88</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/InfoHSAS">InfoHSAS</a></td>
<td>Hochschule Alb-SIG</td>
<td>60</td>
<td>117</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Albstadt-Sigmaringen</td>
<td>1,48</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HSAnhalt">HSAnhalt</a></td>
<td>Hochschule Anhalt</td>
<td>119</td>
<td>587</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Anhalt</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HS_Augsburg">HS_Augsburg</a></td>
<td>Hochschule Augsburg</td>
<td>350</td>
<td>808</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Augsburg</td>
<td>1,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniBasel">UniBasel</a></td>
<td>Universität Basel</td>
<td>126</td>
<td>362</td>
<td>Universität</td>
<td>Basel (CH)</td>
<td>1,52</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Uni_Bayreuth">Uni_Bayreuth</a></td>
<td>Universität Bayreuth</td>
<td>9</td>
<td>953</td>
<td>Universität</td>
<td>Bayreuth</td>
<td>6,32</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HTW_Berlin">HTW_Berlin</a></td>
<td>HTW Berlin</td>
<td>21</td>
<td>682</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Berlin</td>
<td>18,23</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HumboldtUni">HumboldtUni</a></td>
<td>Humboldt-Universität</td>
<td>21</td>
<td>922</td>
<td>Universität</td>
<td>Berlin</td>
<td>9,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unibern">unibern</a></td>
<td>Universität Bern</td>
<td>110</td>
<td>334</td>
<td>Universität</td>
<td>Bern (CH)</td>
<td>1,83</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uniaktuell">uniaktuell</a></td>
<td>UniBielefeld aktuell</td>
<td>110</td>
<td>1089</td>
<td>Universität</td>
<td>Bielefeld</td>
<td>5,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ruhrunibochum">ruhrunibochum</a></td>
<td>Ruhr-Universität</td>
<td>70</td>
<td>1362</td>
<td>Universität</td>
<td>Bochum</td>
<td>8,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BO_Presse">BO_Presse</a></td>
<td>Hochschule Bochum</td>
<td>240</td>
<td>213</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Bochum</td>
<td>1,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ruhrunibochum">ruhrunibochum</a></td>
<td>Ruhr-Universität</td>
<td>70</td>
<td>1362</td>
<td>Universität</td>
<td>Bochum</td>
<td>8,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/h_bonnrheinsieg">h_bonnrheinsieg</a></td>
<td>H Bonn-Rhein-Sieg</td>
<td>245</td>
<td>440</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Bonn</td>
<td>2,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniBonn">UniBonn</a></td>
<td>Universität Bonn</td>
<td>289</td>
<td>2491</td>
<td>Universität</td>
<td>Bonn</td>
<td>4,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TU_Braunschweig">TU_Braunschweig</a></td>
<td>TU-Braunschweig</td>
<td>3</td>
<td>80</td>
<td>Universität</td>
<td>Braunschweig</td>
<td>0,44</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniBraunschweig">UniBraunschweig</a></td>
<td>Uni Braunschweig</td>
<td>2</td>
<td>10</td>
<td>Universität</td>
<td>Braunschweig</td>
<td>0,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HS_Bremen">HS_Bremen</a></td>
<td>Hochschule Bremen</td>
<td>3</td>
<td>173</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Bremen</td>
<td>0,78</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/_TU_Chemnitz">_TU_Chemnitz</a></td>
<td>TU Chemnitz</td>
<td>11</td>
<td>581</td>
<td>Universität</td>
<td>Chemnitz</td>
<td>5,79</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HTW_Chur">HTW_Chur</a></td>
<td>HTW Chur</td>
<td>29</td>
<td>265</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Chur (CH)</td>
<td>3,11</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hs_coburg">hs_coburg</a></td>
<td>Hochschule Coburg</td>
<td>234</td>
<td>566</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Coburg</td>
<td>1,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TU_Dortmund">TU_Dortmund</a></td>
<td>TU Dortmund</td>
<td>20</td>
<td>1926</td>
<td>Universität</td>
<td>Dortmund</td>
<td>12,46</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/tudresden_de">tudresden_de</a></td>
<td>TU Dresden</td>
<td>40</td>
<td>1028</td>
<td>Universität</td>
<td>Dresden</td>
<td>10,59</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fh_duesseldorf">fh_duesseldorf</a></td>
<td>FH Düsseldorf</td>
<td>7</td>
<td>760</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Düsseldorf</td>
<td>6,25</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unidue">unidue</a></td>
<td>Uni Duisburg-Essen</td>
<td>80</td>
<td>2107</td>
<td>Universität</td>
<td>Duisburg-Essen</td>
<td>11,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FH_Erfurt">FH_Erfurt</a></td>
<td>Fachhochschule Erfurt</td>
<td>153</td>
<td>921</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Erfurt</td>
<td>3,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uni_EF">uni_EF</a></td>
<td>Universität Erfurt</td>
<td>355</td>
<td>1119</td>
<td>Universität</td>
<td>Erfurt</td>
<td>2,44</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uniErlangen">uniErlangen</a></td>
<td>FAU Erlangen-Nbg</td>
<td>85</td>
<td>650</td>
<td>Universität</td>
<td>Erlangen/Nürnberg</td>
<td>2,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/goetheuni">goetheuni</a></td>
<td>Goethe-Universität</td>
<td>52</td>
<td>1508</td>
<td>Universität</td>
<td>Frankfurt</td>
<td>13,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/EHFreiburg">EHFreiburg</a></td>
<td>Ev. Hochschule Freiburg</td>
<td>121</td>
<td>174</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Freiburg</td>
<td>1,59</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unifr">unifr</a></td>
<td>Uni Fribourg</td>
<td>35</td>
<td>251</td>
<td>Universität</td>
<td>Fribourg (CH)</td>
<td>0,41</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zeppelin">zeppelin</a></td>
<td>zeppelin university</td>
<td>170</td>
<td>504</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Friedrichshafen</td>
<td>0,16</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hs_furtwangen">hs_furtwangen</a></td>
<td>HFU Furtwangen</td>
<td>16</td>
<td>478</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Furtwangen</td>
<td>1,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UNIGEnews">UNIGEnews</a></td>
<td>Université de Genève</td>
<td>43</td>
<td>420</td>
<td>Universität</td>
<td>Genf (CH)</td>
<td>4,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uniGoettingen">uniGoettingen</a></td>
<td>Uni Göttingen</td>
<td>4</td>
<td>1226</td>
<td>Universität</td>
<td>Göttingen</td>
<td>12,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniGraz">UniGraz</a></td>
<td>Uni Graz</td>
<td>5</td>
<td>771</td>
<td>Universität</td>
<td>Graz (A)</td>
<td>9,77</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fernunihagen">fernunihagen</a></td>
<td>FernUniversität</td>
<td>107</td>
<td>1502</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Hagen</td>
<td>6,56</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fhhgb">fhhgb</a></td>
<td>FH Hagenberg</td>
<td>6</td>
<td>349</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Hagenberg</td>
<td>7,95</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniHalle">UniHalle</a></td>
<td>Universität Halle</td>
<td>138</td>
<td>1819</td>
<td>Universität</td>
<td>Halle</td>
<td>7,50</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HSUHamburg">HSUHamburg</a></td>
<td>HSU Hamburg</td>
<td>54</td>
<td>336</td>
<td>Universität</td>
<td>Hamburg</td>
<td>2,56</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unihh">unihh</a></td>
<td>Universität Hamburg</td>
<td>25</td>
<td>2511</td>
<td>Universität</td>
<td>Hamburg</td>
<td>16,22</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniHannover">UniHannover</a></td>
<td>Leibniz Uni Hannover</td>
<td>0</td>
<td>1050</td>
<td>Universität</td>
<td>Hannover</td>
<td>12,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniHeidelberg">UniHeidelberg</a></td>
<td>Uni Heidelberg</td>
<td>29</td>
<td>928</td>
<td>Universität</td>
<td>Heidelberg</td>
<td>13,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HochschuleHN">HochschuleHN</a></td>
<td>Hochschule Heilbronn</td>
<td>90</td>
<td>228</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Heilbronn</td>
<td>1,02</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uni_hi">uni_hi</a></td>
<td>Uni Hildesheim</td>
<td>64</td>
<td>150</td>
<td>Universität</td>
<td>Hildesheim</td>
<td>1,51</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniHohenheim">UniHohenheim</a></td>
<td>Uni Hohenheim</td>
<td>0</td>
<td>273</td>
<td>Universität</td>
<td>Hohenheim</td>
<td>12,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TU_Ilmenau">TU_Ilmenau</a></td>
<td>TU Ilmenau</td>
<td>436</td>
<td>1149</td>
<td>Universität</td>
<td>Ilmenau</td>
<td>1,76</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uniinnsbruck">uniinnsbruck</a></td>
<td>Uni Innsbruck</td>
<td>1052</td>
<td>1773</td>
<td>Universität</td>
<td>Innsbruck (A)</td>
<td>1,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FSU_Jena">FSU_Jena</a></td>
<td>Universität Jena</td>
<td>67</td>
<td>1079</td>
<td>Universität</td>
<td>Jena</td>
<td>8,14</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/KITKarlsruhe">KITKarlsruhe</a></td>
<td>KIT Karlsruhe</td>
<td>220</td>
<td>1693</td>
<td>Universität</td>
<td>Karlsruhe</td>
<td>3,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HsKANews">HsKANews</a></td>
<td>Hochschule Karlsruhe</td>
<td>333</td>
<td>722</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Karlsruhe</td>
<td>1,63</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FHKaernten">FHKaernten</a></td>
<td>FH Kärnten</td>
<td>487</td>
<td>434</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Kärnten (A)</td>
<td>1,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/presseunikassel">presseunikassel</a></td>
<td>Universität Kassel</td>
<td>54</td>
<td>966</td>
<td>Universität</td>
<td>Kassel</td>
<td>8,27</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HSKempten">HSKempten</a></td>
<td>Hochschule Kempten</td>
<td>7</td>
<td>13</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Kempten</td>
<td>0,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/AlpenAdriaUni">AlpenAdriaUni</a></td>
<td>Alpen-Adria-Univ.</td>
<td>0</td>
<td>88</td>
<td>Universität</td>
<td>Klagenfurt (A)</td>
<td>6,20</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unikold">unikold</a></td>
<td>Uni Koblenz Landau</td>
<td>6</td>
<td>808</td>
<td>Universität</td>
<td>Koblenz Landau</td>
<td>12,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fhkoeln">fhkoeln</a></td>
<td>Fachhochschule Köln</td>
<td>12</td>
<td>1395</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Köln</td>
<td>9,90</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniCologne">UniCologne</a></td>
<td>Uni Köln</td>
<td>171</td>
<td>3066</td>
<td>Universität</td>
<td>Köln</td>
<td>7,61</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/RFHKoeln">RFHKoeln</a></td>
<td>RFH Köln</td>
<td>61</td>
<td>533</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Köln</td>
<td>4,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HTWG">HTWG</a></td>
<td>HTWG Konstanz</td>
<td>22</td>
<td>150</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Konstanz</td>
<td>0,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/universitaetkn">universitaetkn</a></td>
<td>Universität Konstanz</td>
<td>0</td>
<td>101</td>
<td>Universität</td>
<td>Konstanz</td>
<td>0,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unikonstanz">unikonstanz</a></td>
<td>Universität Konstanz</td>
<td>45</td>
<td>386</td>
<td>Universität</td>
<td>Konstanz</td>
<td>0,44</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fhkrems">fhkrems</a></td>
<td>Fachhochschule Krems</td>
<td>77</td>
<td>304</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Krems (A)</td>
<td>2,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unil">unil</a></td>
<td>Universität Lausanne</td>
<td>4</td>
<td>230</td>
<td>Universität</td>
<td>Lausanne (CH)</td>
<td>0,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HfTL">HfTL</a></td>
<td>HfT Leipzig</td>
<td>43</td>
<td>141</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Leipzig</td>
<td>2,10</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniLeipzig">UniLeipzig</a></td>
<td>Universität Leipzig</td>
<td>3</td>
<td>222</td>
<td>Universität</td>
<td>Leipzig</td>
<td>0,86</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/PaeHoLu">PaeHoLu</a></td>
<td>PH Ludwigsburg</td>
<td>0</td>
<td>52</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Ludwigsburg</td>
<td>0,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniLuzern">UniLuzern</a></td>
<td>Universität Luzern</td>
<td>0</td>
<td>70</td>
<td>Universität</td>
<td>Luzern (CH)</td>
<td>1,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hslu">hslu</a></td>
<td>Hochschule Luzern</td>
<td>61</td>
<td>729</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Luzern (CH)</td>
<td>5,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uni_mainz">uni_mainz</a></td>
<td>Universität Mainz</td>
<td>40</td>
<td>1304</td>
<td>Universität</td>
<td>Mainz</td>
<td>14,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hs_mannheim">hs_mannheim</a></td>
<td>Hochschule Mannheim</td>
<td>32</td>
<td>545</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Mannheim</td>
<td>0,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Uni_MR">Uni_MR</a></td>
<td>Philipps-Universität</td>
<td>190</td>
<td>259</td>
<td>Universität</td>
<td>Marburg</td>
<td>1,59</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hsmw">hsmw</a></td>
<td>Hochschule Mittweida</td>
<td>51</td>
<td>260</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Mittweida</td>
<td>1,77</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/StudiumHM">StudiumHM</a></td>
<td>Hochschule München</td>
<td>1</td>
<td>411</td>
<td>Hochschule</td>
<td>München</td>
<td>12,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TU_Muenchen">TU_Muenchen</a></td>
<td>TU München</td>
<td>30</td>
<td>2779</td>
<td>Universität</td>
<td>München</td>
<td>18,65</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/LMU_Muenchen">LMU_Muenchen</a></td>
<td>Universität München</td>
<td>38</td>
<td>1658</td>
<td>Universität</td>
<td>München</td>
<td>1,67</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/WWU_Muenster">WWU_Muenster</a></td>
<td>Universität Münster</td>
<td>2369</td>
<td>3494</td>
<td>Universität</td>
<td>Münster</td>
<td>2,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fh_muenster">fh_muenster</a></td>
<td>FH Münster</td>
<td>630</td>
<td>968</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Münster</td>
<td>1,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniNeuchatel">UniNeuchatel</a></td>
<td>Université Neuchâtel</td>
<td>2</td>
<td>136</td>
<td>Universität</td>
<td>Neuchatel (CH)</td>
<td>5,03</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HfG_Offenbach">HfG_Offenbach</a></td>
<td>HfG Offenbach</td>
<td>28</td>
<td>201</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Offenbach</td>
<td>0,31</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HochschuleOS">HochschuleOS</a></td>
<td>Hochschule Osnabrück</td>
<td>36</td>
<td>649</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Osnabrück</td>
<td>7,59</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HochschuleOWL">HochschuleOWL</a></td>
<td>Hochschule OWL</td>
<td>55</td>
<td>382</td>
<td>Hochschule</td>
<td>OWL</td>
<td>4,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniPassau">UniPassau</a></td>
<td>Universität Passau</td>
<td>20</td>
<td>347</td>
<td>Universität</td>
<td>Passau</td>
<td>5,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hs_pforzheim">hs_pforzheim</a></td>
<td>Hochschule Pforzheim</td>
<td>146</td>
<td>625</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Pforzheim</td>
<td>3,07</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/unirgbg">unirgbg</a></td>
<td>Uni Regensburg</td>
<td>52</td>
<td>296</td>
<td>Universität</td>
<td>Regensburg</td>
<td>0,26</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HochschuleRW">HochschuleRW</a></td>
<td>Hochschule Rhein-Waa</td>
<td>85</td>
<td>96</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Rhein-Waal</td>
<td>0,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/htw">htw</a></td>
<td>HTW des Saarlandes</td>
<td>2</td>
<td>305</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Saarbrücken</td>
<td>12,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Uni_Saarland">Uni_Saarland</a></td>
<td>Uni Saarland</td>
<td>5</td>
<td>370</td>
<td>Universität</td>
<td>Saarbrücken</td>
<td>5,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fhsalzburg">fhsalzburg</a></td>
<td>FH Salzburg</td>
<td>20</td>
<td>322</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Salzburg (A)</td>
<td>3,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FH_Schmalkalden">FH_Schmalkalden</a></td>
<td>FH Schmalkalden</td>
<td>252</td>
<td>280</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Schmalkalden</td>
<td>1,15</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FH_Stralsund">FH_Stralsund</a></td>
<td>FH Stralsund</td>
<td>119</td>
<td>430</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Stralsund</td>
<td>1,62</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hdm_stgt">hdm_stgt</a></td>
<td>Hochschule d. Medien</td>
<td>3</td>
<td>473</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Stuttgart</td>
<td>9,47</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Uni_Stuttgart">Uni_Stuttgart</a></td>
<td>Uni Stuttgart</td>
<td>67</td>
<td>437</td>
<td>Universität</td>
<td>Stuttgart</td>
<td>3,23</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uni_tue">uni_tue</a></td>
<td>Universität Tübingen</td>
<td>41</td>
<td>1071</td>
<td>Universität</td>
<td>Tübingen</td>
<td>11,53</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fhvorarlberg">fhvorarlberg</a></td>
<td>FH Vorarlberg</td>
<td>29</td>
<td>330</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Vorarlberg (A)</td>
<td>4,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/bauhaus_uni">bauhaus_uni</a></td>
<td>Bauhaus-Uni Weimar</td>
<td>2</td>
<td>362</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Weimar</td>
<td>1,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HS_Harz">HS_Harz</a></td>
<td>Hochschule Harz</td>
<td>64</td>
<td>420</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Wernigerrode/Halberstadt</td>
<td>2,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/FHTechnikumWien">FHTechnikumWien</a></td>
<td>FH Technikum Wien</td>
<td>61</td>
<td>502</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Wien (A)</td>
<td>3,89</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HSWismarPresse">HSWismarPresse</a></td>
<td>Hochschule Wismar</td>
<td>16</td>
<td>147</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Wismar</td>
<td>0,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UniWH">UniWH</a></td>
<td>Uni Witten/Herdecke</td>
<td>33</td>
<td>471</td>
<td>Universität</td>
<td>Witten/Herdecke</td>
<td>6,77</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/uniwitten">uniwitten</a></td>
<td>Uni Witten/Herdecke</td>
<td>65</td>
<td>691</td>
<td>Universität</td>
<td>Witten/Herdecke</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HochschuleZiGr">HochschuleZiGr</a></td>
<td>HS Zittau/Görlitz</td>
<td>72</td>
<td>109</td>
<td>Hochschule</td>
<td>Zittau/Görlitz</td>
<td>0,79</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ETH">ETH</a></td>
<td>ETH Zürich</td>
<td>38</td>
<td>1105</td>
<td>Universität</td>
<td>Zürich (CH)</td>
<td>12,18</td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-universitaeten-und-hochschulen_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Universitäten und Hochschulen">Twitternde Universitäten und Hochschulen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie">Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-wissenschaftler_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Wissenschaftler">Twitternde Wissenschaftler</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1543" class="footnote">Ich habe bislang etwa 80 Meldungen zu Twitteraccounts bekommen, die in der Liste nicht verzeichnet waren. Ich habe diese neuen Twitterer in meiner Datenbank ergänzt und werde die komplettierte Liste zu gegebener Zeit online stellen. Vorerst aber vielen herzlichen Dank für die Mithilfe! :-) </li><li id="footnote_1_1543" class="footnote">Eine Sache fällt bereits auf: Sechs Unis oder FHs followen selbst keinem einzigen anderen Twitternutzer. Sieht zumindest auf den ersten Blick nicht so aus, als hätte man hier verstanden, worum es bei Twitter geht&#8230;</li><li id="footnote_2_1543" class="footnote">Ich weiß, daß einige Unis fehlen. Aber ich finde gerade wirklich den Account der FU Berlin nicht&#8230;</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/">Universitäten und Hochschulen bei Twitter</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1543&amp;md5=c00b2315d03d96e431bc92b6d60c04e4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung - Fragestellung, Datenerhebung und eine erste Auflistung twitternder Wissenschaftler</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1478</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wo, wie und wann findet Wissenschaft bei Twitter statt? Wo sind die twitternden Forscher und Professoren? Wo die twitternden Wissenschaftsjournalisten? Und wie wird Twitter in Sachen Wissenschaftskommunikation genutzt? Antworten auf diese Fragen soll eine Studie geben, die ich gerade durchführe. Im Moment bin ich noch im Stadium der Datenerhebung, denn es gibt doch sicherlich mehr [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/">Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2011/12/TwitterStudie_2011_200.jpg" alt="Wissenschaftliche Twitterstudie" title="TwitterStudie (Logo)" width="200" height="147" style="border: 0pt none;" class="alignright size-full wp-image-1517" /><strong>Wo, wie und wann findet Wissenschaft bei Twitter statt? Wo sind die twitternden Forscher und Professoren? Wo die twitternden Wissenschaftsjournalisten? Und wie wird Twitter in Sachen Wissenschaftskommunikation genutzt? Antworten auf diese Fragen soll eine Studie geben, die ich gerade durchführe.</strong></p>
<p>Im Moment bin ich noch im Stadium der Datenerhebung, denn es gibt doch sicherlich mehr als die rund 200 twitternden Wissenschaftsfreaks, die ich unten aufgelistet habe, oder?</p>
<p><strong>Einige Überlegungen zur Twitter-Studie</strong></p>
<p>Um eine Sache klarzustellen: Ich bin mir keineswegs sicher, ob auf Twitter wirklich nennenswerte wissenschaftsbezogene Diskurse stattfinden. Gut möglich, daß fast alles, was von Wissenschaftlern oder Wissenschaftsjournalisten über Twitter verbreitet wird, aus wissenschaftlicher Perspektive irrelevant ist. Aber sicher bin ich mir eben nicht. Und genau deswegen untersuche ich die wissenschaftliche Twitternutzung innerhalb einer kleinen Studie.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_0_1478" id="identifier_0_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Ergebnisse der Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung werden voraussichtlich im Fr&uuml;hjahr 2012 ver&ouml;ffentlicht. Die Studie selbst wird von mir selbst durchgef&uuml;hrt und finanziert. Es sind keine externen Forschungsinstitute oder Universit&auml;ten beteiligt.">1</a></sup></p>
<p>Einige meiner Leitfragen habe ich oben schon formuliert. Es geht mir einerseits um eine quantitative Darstellung, andererseits eine qualitative Analyse der Nutzung von Twitter durch Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten und auch twitternde Institutionen aus dem wissenschaftlichen Bereich.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_1_1478" id="identifier_1_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und bis Ergebnisse verk&uuml;ndbar sind dauert es noch ein bi&szlig;chen. Allen Zahlenfreaks kann ich nur verraten, da&szlig; der &amp;#8220;durchschnittliche Wissenschaftstwitterer&amp;#8221; 424 Friends und 704 Follower hat. Und der Twitterer mit der l&auml;ngsten Twittergeschichte ist Thomas Wanhoff. Der ist seit dem 28.11.2006 dabei. Insofern ist Thomas wirklich ein Early Adopter.">2</a></sup> </p>
<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten und die Frage nach der Qualität</strong></p>
<p>Im ersten Teil geht es also um die Erhebung banaler Zahlen. Wieviele Twitteraccounts von Wissenschaftlern gibt es? Wieviele Follower haben die? Welche akademischen Disziplinen sind besonders häufig vertreten? Welches sind die aktivsten, welches die zurückhaltendsten Twitterer? </p>
<h4><span class="pullquote">Finden überhaupt wissenschaftliche Mikro-Bloggingdiskurse statt? Wie oft findet man Links auf wissenschaftliche Studien oder Inhalte?</span></h4>
<p>In einem zweiten Teil werde ich mir genauer anschauen, was überhaupt getwittert wird. Finden überhaupt wissenschaftliche Mikro-Bloggingdiskurse statt? Wie oft findet man Links auf wissenschaftliche Studien oder Inhalte? Und was ist einfach profaner Twittersmalltalk, den man auch überall sonst findet? Um Antworten auf solche Fragen zu erhalten, werde ich eine Stichprobe von Twitteraccounts ziehen und deren Tweets inhaltsanalytisch auswerten.   </p>
<p><strong>Zuvor brauche ich aber noch Eure Mithilfe! </strong></p>
<p>Ich habe in den letzten Wochen bereits einschlägige Twitteraccounts von Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten gesammelt, die (eine meiner Einschränkungen) hauptsächlich auf deutsch twittern.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_2_1478" id="identifier_2_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Insofern schlie&szlig;t die Studie und die Datenerhebung an meine Twitter-Rankings aus dem Wissenschafts-Caf&eacute; aus dem Jahr 2009 an.">3</a></sup> Ich beschränke mich also auf die Personengruppe, die ihre Brötchen mit Wissenschaft und Forschung verdient oder mit der Kommunikation von Wissenschaft beschäftigt ist.</p>
<p>Rund 200 Twitterer habe ich bereits in meiner Datenbank eingetragen. Es gibt aber sicher noch einige mehr. Twitternde Wissenschaftler, die in der Liste fehlen, bitte in die Kommentare oder gerne auch per Mail an: twitterstudie@wissenswerkstatt.net.</p>
<p><strong>Relevanz, Sichtbarkeit, Bedeutung?: Die Liste twitternder Wissenschaftler und Journalisten</strong></p>
<p>Die Liste habe ich auf der Basis eines (vorläufigen) &#8220;Authority-Wertes&#8221; sortiert. Üblicherweise werden solche Rankings ja meist gemäß der Follower-Anzahl erstellt. Eine solche Sortierung halte ich aber aus verschiedenen Gründen für nur begrenzt aussagekräftig. Der unten aufgeführte Wert, den ich probehalber Twitter-Authority genannt habe, ist das Ergebnis verschiedener Überlegungen und Berechnungen. </p>
<h4><span class="pullquote_left">Wer fehlt in der Liste? Ist die Zuordnung zu Fächern korrekt?</span></h4>
<p>Ich habe dazu ganz verschiedene Kennwerte herangezogen und miteinander kombiniert, Details verrate ich an anderer Stelle.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/#footnote_3_1478" id="identifier_3_1478" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Authority-Wert: Accounts mit vielen &amp;#8220;Followern&amp;#8221; werden nat&uuml;rlich tendenziell h&ouml;her bewertet, als solche mit wenigen. Gleichzeitig spielt bei der Berechnung aber auch die Anzahl der &amp;#8220;Friends&amp;#8221; eine Rolle, ebenso die Frage, wie h&auml;ufig ein Twitteraccount gelistet ist. Ebenso flie&szlig;t ein Aktivit&auml;tsfaktor mit ein (wer nur alle Jubeljahre twittert wird bspw. abgewertet). Mein Ziel ist es, mit dem Authority-Wert halbwegs abzubilden, wer bei Twitter viel Beachtung findet. Wobei es halt auch nur Zahlen sind und mir ehrlicherweise nur die Daten zur Verf&uuml;gung stehen, die eine automatisierte Abfrage des &ouml;ffentlichen Twitterprofils liefert.">4</a></sup></p>
<p>Nun würde es mich aber erstmal sehr, sehr freuen, wenn ich viele weitere wissenschaftliche Twitteraccounts zugerufen oder auch zugetwittert (<a href="http://www.twitter.com/werkstatt" title="Mein Twitterprofil">@Werkstatt</a>) bekommen würde. Und bitte schaut auch kurz auf die Spalte, die mit &#8220;Art&#8221; überschrieben ist. Hier habe ich die einzelnen Accounts kurz verschlagwortet.</p>
<p>Listen mit twitternden Akteuren aus dem Bereich Medien und Öffentlichkeitsarbeit (also alle Wissenschaftsredaktionen etc.), sowie mit twitternden Institutionen (also alle Unis und Hochschulen) sind in Vorbereitung und werden in einigen Tagen hier eingestellt.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><strong>Liste twitternder Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten</strong><br />
(Stand: 30.11.2011)</p>
<style type="text/css">
table.tableizer-table {border: 1px solid #CCC; font-family: Tahoma, Geneva, sans-serif; font-size: 11px;} .tableizer-table td {padding: 1px; margin: 1px; border-bottom: 1px solid #ccc; }
.tableizer-table th {background-color: #333; color: #FFF; font-weight: bold;}
</style>
<table class="tableizer-table">
<tr class="tableizer-firstrow">
<th>Account</th>
<th>Name</th>
<th>Friends</th>
<th>Follower</th>
<th>Ratio</th>
<th>Art</th>
<th>Authority</th>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/drbieber">drbieber</a></td>
<td>Christoph Bieber</td>
<td>30</td>
<td>1415</td>
<td>47,17</td>
<td>Politikwissenschaften, Professor</td>
<td>18,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wilddueck">wilddueck</a></td>
<td>Gunter Dueck</td>
<td>4</td>
<td>4240</td>
<td>1060,00</td>
<td>Technologie, Mathematik</td>
<td>11,25</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JanSchmidt">JanSchmidt</a></td>
<td>JanSchmidt</td>
<td>99</td>
<td>1535</td>
<td>15,51</td>
<td>Kommunikationswissenschaft, Web 2.0, Blogger</td>
<td>8,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/textundblog">textundblog</a></td>
<td>Markus Trapp</td>
<td>279</td>
<td>3353</td>
<td>12,02</td>
<td>Bibliothekar, Blogger, Übersetzer</td>
<td>7,41</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/autopoiet">autopoiet</a></td>
<td>Sebastian Plönges</td>
<td>57</td>
<td>682</td>
<td>11,96</td>
<td>Sozialwissenschaften</td>
<td>6,93</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Werkstatt">Werkstatt</a></td>
<td>Marc Scheloske</td>
<td>65</td>
<td>744</td>
<td>11,45</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, Journalismus, Sozialwissenschaften</td>
<td>6,63</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fatmike182">fatmike182</a></td>
<td>Michael Horak</td>
<td>160</td>
<td>1562</td>
<td>9,76</td>
<td>Blogger, Chemie</td>
<td>6,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jkuri">jkuri</a></td>
<td>Jürgen Kuri</td>
<td>394</td>
<td>3671</td>
<td>9,32</td>
<td>Journalismus</td>
<td>5,62</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Stollovo">Stollovo</a></td>
<td>Volker Stollorz</td>
<td>12</td>
<td>225</td>
<td>18,75</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>5,43</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JoergR">JoergR</a></td>
<td>Joerg Rings</td>
<td>176</td>
<td>784</td>
<td>4,45</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>4,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cosmos4u">cosmos4u</a></td>
<td>Daniel Fischer</td>
<td>755</td>
<td>3935</td>
<td>5,21</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>4,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Fischblog">Fischblog</a></td>
<td>Lars Fischer</td>
<td>585</td>
<td>2976</td>
<td>5,09</td>
<td>Journalismus, Chemie</td>
<td>4,54</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jeanpol">jeanpol</a></td>
<td>Jean-Pol Martin</td>
<td>203</td>
<td>1088</td>
<td>5,36</td>
<td>Pädagogik, Web 2.0</td>
<td>4,53</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gedankenabfall">gedankenabfall</a></td>
<td>Martin Ballaschk</td>
<td>166</td>
<td>1029</td>
<td>6,20</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>4,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gedankenstuecke">gedankenstuecke</a></td>
<td>Bastian Greshake</td>
<td>646</td>
<td>2662</td>
<td>4,12</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>4,21</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/astefanowitsch">astefanowitsch</a></td>
<td>Anatol Stefanowitsch</td>
<td>220</td>
<td>1339</td>
<td>6,09</td>
<td>Sprachwissenschaft, Professor</td>
<td>4,07</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/digiom">digiom</a></td>
<td>Jana Herwig</td>
<td>714</td>
<td>2799</td>
<td>3,92</td>
<td>Medienwissenschaften, Web 2.0</td>
<td>4,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/denkspuren">denkspuren</a></td>
<td>Dominikus Herzberg</td>
<td>1</td>
<td>51</td>
<td>51,00</td>
<td>Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Professor</td>
<td>4,01</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zoonpolitikon">zoonpolitikon</a></td>
<td>Ali Arbia</td>
<td>205</td>
<td>768</td>
<td>3,75</td>
<td>Politikwissenschaften, Blogger</td>
<td>3,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wmarotzki">wmarotzki</a></td>
<td>Winfried Marotzki</td>
<td>27</td>
<td>306</td>
<td>11,33</td>
<td>Medienpädagogik</td>
<td>3,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/arimue">arimue</a></td>
<td>Alexander Richter</td>
<td>91</td>
<td>453</td>
<td>4,98</td>
<td>Informatik, Web 2.0</td>
<td>3,50</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zerfass">zerfass</a></td>
<td>Ansgar Zerfass</td>
<td>31</td>
<td>1074</td>
<td>34,65</td>
<td>Medienwissenschaft, Professor</td>
<td>3,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dr_meyer">dr_meyer</a></td>
<td>Erik Meyer</td>
<td>44</td>
<td>281</td>
<td>6,39</td>
<td>Politikwissenschaften</td>
<td>3,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/thomaswanhoff">thomaswanhoff</a></td>
<td>thomas wanhoff</td>
<td>606</td>
<td>2032</td>
<td>3,35</td>
<td>Journalismus</td>
<td>3,32</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/acbullinger">acbullinger</a></td>
<td>A. C. Bullinger</td>
<td>84</td>
<td>308</td>
<td>3,67</td>
<td>Wirtschaftsinformatik</td>
<td>3,26</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Philaeus">Philaeus</a></td>
<td>Philipp W.</td>
<td>220</td>
<td>461</td>
<td>2,10</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>3,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JoergFr">JoergFr</a></td>
<td>Jörg Friedrich</td>
<td>141</td>
<td>506</td>
<td>3,59</td>
<td>Philosophie, Meteorologie, Blogger </td>
<td>3,20</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/_tillwe_">_tillwe_</a></td>
<td>Till Westermayer</td>
<td>580</td>
<td>1488</td>
<td>2,57</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>3,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/brembs">brembs</a></td>
<td>Björn Brembs</td>
<td>629</td>
<td>1260</td>
<td>2,00</td>
<td>Neurowissenschaftler, Biologie</td>
<td>2,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/pulegon">pulegon</a></td>
<td>Jörg E.</td>
<td>282</td>
<td>404</td>
<td>1,43</td>
<td>Chemie, Student</td>
<td>2,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/digiwis">digiwis</a></td>
<td>Wenke Bönisch</td>
<td>748</td>
<td>907</td>
<td>1,21</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR, Open Access</td>
<td>2,96</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BLugger">BLugger</a></td>
<td>Beatrice Lugger</td>
<td>563</td>
<td>1271</td>
<td>2,26</td>
<td>Journalismus, Wissenschaftskommunikation</td>
<td>2,95</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/frankwettert">frankwettert</a></td>
<td>Frank Abel</td>
<td>897</td>
<td>1270</td>
<td>1,42</td>
<td>Meteorologie, Blogger</td>
<td>2,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Evo2Me">Evo2Me</a></td>
<td>Dierk Haasis</td>
<td>590</td>
<td>849</td>
<td>1,44</td>
<td>Journalismus, PR</td>
<td>2,93</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Roterhai">Roterhai</a></td>
<td>Sören Schewe</td>
<td>487</td>
<td>517</td>
<td>1,06</td>
<td>Blogger, Biologie</td>
<td>2,86</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/netsociology">netsociology</a></td>
<td>Stephan Humer</td>
<td>101</td>
<td>195</td>
<td>1,93</td>
<td>Soziologie</td>
<td>2,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Anhaeuser">Anhaeuser</a></td>
<td>Marcus Anhäuser</td>
<td>314</td>
<td>793</td>
<td>2,53</td>
<td>Journalismus, Biologie, Blogger</td>
<td>2,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Archivalia_kg">Archivalia_kg</a></td>
<td>Klaus Graf</td>
<td>973</td>
<td>861</td>
<td>0,88</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>2,83</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BlogWissen">BlogWissen</a></td>
<td>Klaus Delueg</td>
<td>54</td>
<td>144</td>
<td>2,67</td>
<td>Blogger</td>
<td>2,78</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/PsychoFritze">PsychoFritze</a></td>
<td>Falk Richter</td>
<td>3963</td>
<td>3811</td>
<td>0,96</td>
<td>Psychologie, Blogger</td>
<td>2,76</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/shofhues">shofhues</a></td>
<td>Sandra Hofhues</td>
<td>232</td>
<td>555</td>
<td>2,39</td>
<td>E-Learning, Pädagogik</td>
<td>2,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/GGuenter_Voss">GGuenter_Voss</a></td>
<td>G. Günter Voß</td>
<td>224</td>
<td>393</td>
<td>1,75</td>
<td>Soziologie, Professor</td>
<td>2,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/AndreasSchepers">AndreasSchepers</a></td>
<td>Andreas Schepers</td>
<td>1474</td>
<td>2424</td>
<td>1,64</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/reinboth">reinboth</a></td>
<td>Christian Reinboth</td>
<td>519</td>
<td>877</td>
<td>1,69</td>
<td>Wirtschaftsinformatik, Blogger</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/rahmstorf">rahmstorf</a></td>
<td>Stefan Rahmstorf</td>
<td>4</td>
<td>237</td>
<td>59,25</td>
<td>Klimawissenschaften, Blogger, Professor</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Lichtecho">Lichtecho</a></td>
<td>Stefan Taube</td>
<td>203</td>
<td>319</td>
<td>1,57</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ChemieEmma">ChemieEmma</a></td>
<td>Paula Schramm</td>
<td>135</td>
<td>283</td>
<td>2,10</td>
<td>Chemie, Bloggerin</td>
<td>2,72</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mebner">mebner</a></td>
<td>Martin Ebner</td>
<td>1644</td>
<td>2649</td>
<td>1,61</td>
<td>Medienpädagogik, E-Learning</td>
<td>2,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Dyrnberg">Dyrnberg</a></td>
<td>Christian Dürnberger</td>
<td>161</td>
<td>390</td>
<td>2,42</td>
<td>Philosophie, Kommunikationswissenschaften</td>
<td>2,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/kooptech">kooptech</a></td>
<td>C. Schulzki-Haddouti</td>
<td>837</td>
<td>1832</td>
<td>2,19</td>
<td>Medienwissenschaften, Web 2.0</td>
<td>2,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Exotides">Exotides</a></td>
<td>Ludmila Carone</td>
<td>146</td>
<td>297</td>
<td>2,03</td>
<td>Planetenforschung, Bloggerin</td>
<td>2,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fernschwalbe">fernschwalbe</a></td>
<td>Christina Schwalbe</td>
<td>57</td>
<td>357</td>
<td>6,26</td>
<td>Pädagogik, Medienwissenschaften</td>
<td>2,67</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/susanneplotz">susanneplotz</a></td>
<td>Dr. Susanne Plotz MD</td>
<td>922</td>
<td>1465</td>
<td>1,59</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>2,64</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/nicolakuhrt">nicolakuhrt</a></td>
<td>Nicola Kuhrt</td>
<td>260</td>
<td>568</td>
<td>2,18</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/earl_piggot">earl_piggot</a></td>
<td>Michael Sonnabend</td>
<td>548</td>
<td>732</td>
<td>1,34</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,58</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/KoenigAndreas">KoenigAndreas</a></td>
<td>Andreas König</td>
<td>65</td>
<td>247</td>
<td>3,80</td>
<td>Pädagogogik, Blogger</td>
<td>2,58</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Argent23">Argent23</a></td>
<td>Alexander Knoll</td>
<td>599</td>
<td>685</td>
<td>1,14</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>2,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mfenner">mfenner</a></td>
<td>Martin Fenner</td>
<td>759</td>
<td>1373</td>
<td>1,81</td>
<td>Blogger, Medizin</td>
<td>2,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/diewahrheitat">diewahrheitat</a></td>
<td>Jörg Wipplinger</td>
<td>236</td>
<td>458</td>
<td>1,94</td>
<td>Journalismus, Videoblogger</td>
<td>2,52</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/amphibol">amphibol</a></td>
<td>Gunnar Ries</td>
<td>468</td>
<td>506</td>
<td>1,08</td>
<td>Geowissenschaft, Blogger</td>
<td>2,52</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/astrodicticum">astrodicticum</a></td>
<td>Florian Freistetter</td>
<td>3568</td>
<td>3636</td>
<td>1,02</td>
<td>Astronomie, Blogger</td>
<td>2,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/lingenhoehl">lingenhoehl</a></td>
<td>Daniel Lingenhöhl</td>
<td>350</td>
<td>290</td>
<td>0,83</td>
<td>Journalismus, Geographie</td>
<td>2,43</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dunkelmunkel">dunkelmunkel</a></td>
<td>Christian Spannagel</td>
<td>749</td>
<td>690</td>
<td>0,92</td>
<td>Mathematik, Pädagogik, Professor</td>
<td>2,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/matthiasfromm">matthiasfromm</a></td>
<td>Matthias Fromm</td>
<td>1829</td>
<td>1400</td>
<td>0,77</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/thbernhardt">thbernhardt</a></td>
<td>Thomas Bernhardt</td>
<td>554</td>
<td>912</td>
<td>1,65</td>
<td>E-Learning, Medienpädagogik</td>
<td>2,39</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mjemmer">mjemmer</a></td>
<td>Martin Emmer</td>
<td>118</td>
<td>302</td>
<td>2,56</td>
<td>Kommunikationswissenschaften, Professor</td>
<td>2,38</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hdzimmermann">hdzimmermann</a></td>
<td>Hans-Dieter Zimmermann</td>
<td>718</td>
<td>1083</td>
<td>1,51</td>
<td>Wirtschaftsinformatik, Blogger</td>
<td>2,37</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Lambo">Lambo</a></td>
<td>Lambert Heller</td>
<td>880</td>
<td>1299</td>
<td>1,48</td>
<td>Bibliothekar </td>
<td>2,35</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/chbeer">chbeer</a></td>
<td>Christian Beer</td>
<td>390</td>
<td>583</td>
<td>1,49</td>
<td>Pädagogik, Blogger</td>
<td>2,35</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zinken">zinken</a></td>
<td>Richard Zinken</td>
<td>640</td>
<td>839</td>
<td>1,31</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/tp_da">tp_da</a></td>
<td>Thomas Pleil</td>
<td>1129</td>
<td>2226</td>
<td>1,97</td>
<td>PR, Journalismus, Professor</td>
<td>2,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mschiefner">mschiefner</a></td>
<td>Mandy Rohs</td>
<td>245</td>
<td>499</td>
<td>2,04</td>
<td>E-Learning, Medienpädagogik</td>
<td>2,32</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/quantenwelt">quantenwelt</a></td>
<td>Joachim Schulz</td>
<td>197</td>
<td>300</td>
<td>1,52</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>2,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/skepticashell">skepticashell</a></td>
<td>Stefan Bruening</td>
<td>231</td>
<td>239</td>
<td>1,03</td>
<td>Blogger</td>
<td>2,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/henningkrause">henningkrause</a></td>
<td>Henning Krause</td>
<td>457</td>
<td>553</td>
<td>1,21</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>2,28</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/fxneumann">fxneumann</a></td>
<td>Felix Neumann</td>
<td>778</td>
<td>1004</td>
<td>1,29</td>
<td>Philosophie, Politikwissenschaft</td>
<td>2,22</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MrEnkapsis">MrEnkapsis</a></td>
<td>Sebastian Reusch</td>
<td>1062</td>
<td>455</td>
<td>0,43</td>
<td>Biologie, Blogger</td>
<td>2,21</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/apreussler">apreussler</a></td>
<td>Annabell Preußler</td>
<td>1544</td>
<td>1644</td>
<td>1,06</td>
<td>Mediendidaktik, Pädagogik, Bloggerin</td>
<td>2,13</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/erklaerfix">erklaerfix</a></td>
<td>Christoph Larssen</td>
<td>105</td>
<td>183</td>
<td>1,74</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR, Biologie</td>
<td>2,11</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Oberhummer">Oberhummer</a></td>
<td>Heinz Oberhummer</td>
<td>111</td>
<td>618</td>
<td>5,57</td>
<td>Physik, Wissenschaft</td>
<td>2,06</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ragnarh">ragnarh</a></td>
<td>Ragnar Heil</td>
<td>1659</td>
<td>1209</td>
<td>0,73</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/axelmaireder">axelmaireder</a></td>
<td>Axel Maireder</td>
<td>507</td>
<td>874</td>
<td>1,72</td>
<td>Kommunikationswissenschaften</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/GaborPaal">GaborPaal</a></td>
<td>Gabor Paal</td>
<td>26</td>
<td>145</td>
<td>5,58</td>
<td>Journalismus</td>
<td>2,05</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/palimpoetikon">palimpoetikon</a></td>
<td>Dagmar Hoffmann</td>
<td>241</td>
<td>192</td>
<td>0,80</td>
<td>Medienwissenschaften</td>
<td>2,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Weltenkreuzer">Weltenkreuzer</a></td>
<td>Nils Müller</td>
<td>279</td>
<td>435</td>
<td>1,56</td>
<td>Soziologie, Blogger</td>
<td>1,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/melgottschalk">melgottschalk</a></td>
<td>Melanie Gottschalk</td>
<td>501</td>
<td>618</td>
<td>1,23</td>
<td>Mediendidaktik</td>
<td>1,97</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mkerres">mkerres</a></td>
<td>Michael Kerres</td>
<td>1292</td>
<td>2415</td>
<td>1,87</td>
<td>Medienpädagogik, Professor</td>
<td>1,92</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Stirn">Stirn</a></td>
<td>Alexander Stirn</td>
<td>278</td>
<td>495</td>
<td>1,78</td>
<td>Journalismus, Physik, Raumfahrt</td>
<td>1,90</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/axkibe">axkibe</a></td>
<td>Axel Kittenberger</td>
<td>212</td>
<td>211</td>
<td>1,00</td>
<td>Soziologie</td>
<td>1,88</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/sozlog">sozlog</a></td>
<td>Tina Guenther</td>
<td>429</td>
<td>655</td>
<td>1,53</td>
<td>Soziologie</td>
<td>1,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MuellerJung">MuellerJung</a></td>
<td>Joachim Mueller-Jung</td>
<td>932</td>
<td>1100</td>
<td>1,18</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>1,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cyberscientist">cyberscientist</a></td>
<td>Michael Nentwich</td>
<td>93</td>
<td>347</td>
<td>3,73</td>
<td>Kommunikationswissenschaften, Web 2.0</td>
<td>1,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/iSophus">iSophus</a></td>
<td>Robert Dürhager</td>
<td>858</td>
<td>1001</td>
<td>1,17</td>
<td>Philosophie</td>
<td>1,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/R_Koenig">R_Koenig</a></td>
<td>René König</td>
<td>155</td>
<td>164</td>
<td>1,06</td>
<td>Soziologie, Medienwissenschaften</td>
<td>1,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/joeriben">joeriben</a></td>
<td>Benjamin Jörissen</td>
<td>488</td>
<td>812</td>
<td>1,66</td>
<td>Pädagogoik, Web 2.0</td>
<td>1,82</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/peha64">peha64</a></td>
<td>Peter Haber</td>
<td>160</td>
<td>275</td>
<td>1,72</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>1,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/markusdahlem">markusdahlem</a></td>
<td>Markus A. Dahlem</td>
<td>593</td>
<td>590</td>
<td>0,99</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>1,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/andreaskyriacou">andreaskyriacou</a></td>
<td>Andreas Kyriacou</td>
<td>720</td>
<td>658</td>
<td>0,91</td>
<td>Web 2.0, Neurowissenschaften</td>
<td>1,75</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BlumeEvolution">BlumeEvolution</a></td>
<td>Dr. Michael Blume</td>
<td>2122</td>
<td>1928</td>
<td>0,91</td>
<td>Religionswissenschaften, Blogger</td>
<td>1,74</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dunjavoos">dunjavoos</a></td>
<td>Dr. med. Dunja Voos</td>
<td>856</td>
<td>697</td>
<td>0,81</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>1,73</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/monimays">monimays</a></td>
<td>Monica Mayer</td>
<td>145</td>
<td>146</td>
<td>1,01</td>
<td>Psychologie, Digital Games</td>
<td>1,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/bescheidwisser">bescheidwisser</a></td>
<td>Tobias Hürter</td>
<td>337</td>
<td>277</td>
<td>0,82</td>
<td>Philosophie, Journalismus, Traumforschung</td>
<td>1,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/weitergen">weitergen</a></td>
<td>WeiterGen</td>
<td>822</td>
<td>944</td>
<td>1,15</td>
<td>Blogger, Biologie</td>
<td>1,69</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ReinhardKarger">ReinhardKarger</a></td>
<td>Reinhard Karger</td>
<td>973</td>
<td>1075</td>
<td>1,10</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>1,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/JorniJorni">JorniJorni</a></td>
<td>Björn Rohles</td>
<td>431</td>
<td>344</td>
<td>0,80</td>
<td>Medienwissenschaften, Blogger</td>
<td>1,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hobohm">hobohm</a></td>
<td>H.-Chr. Hobohm</td>
<td>303</td>
<td>470</td>
<td>1,55</td>
<td>Bibliothekswissenschaft, Professor</td>
<td>1,66</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/pikarl">pikarl</a></td>
<td>Karl Urban</td>
<td>589</td>
<td>366</td>
<td>0,62</td>
<td>Journalismus, Geowissenschaften</td>
<td>1,64</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/rleinf">rleinf</a></td>
<td>Reinhold Leinfelder</td>
<td>86</td>
<td>96</td>
<td>1,12</td>
<td>Paläontologie, Geologie, Blogger</td>
<td>1,62</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ckatzenbach">ckatzenbach</a></td>
<td>Christian Katzenbach</td>
<td>507</td>
<td>279</td>
<td>0,55</td>
<td>Kommunikationswissenschaften</td>
<td>1,56</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mmatting">mmatting</a></td>
<td>Matthias Matting</td>
<td>170</td>
<td>475</td>
<td>2,79</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,46</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/moskaliuk">moskaliuk</a></td>
<td>Johannes Moskaliuk</td>
<td>1025</td>
<td>1114</td>
<td>1,09</td>
<td>Psychologie</td>
<td>1,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/gophi">gophi</a></td>
<td>Jana Hochberg</td>
<td>867</td>
<td>925</td>
<td>1,07</td>
<td>Pädagogik</td>
<td>1,42</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/tre_bol">tre_bol</a></td>
<td>Antje Findeklee</td>
<td>220</td>
<td>133</td>
<td>0,60</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,39</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mayrberger">mayrberger</a></td>
<td>Kerstin Mayrberger</td>
<td>174</td>
<td>517</td>
<td>2,97</td>
<td>Medienpädagogik</td>
<td>1,36</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/St_Matthiesen">St_Matthiesen</a></td>
<td>Stephan Matthiesen</td>
<td>247</td>
<td>103</td>
<td>0,42</td>
<td>Physik, Journalismus</td>
<td>1,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UlrikeGebhardt">UlrikeGebhardt</a></td>
<td>Ulrike Gebhardt</td>
<td>214</td>
<td>87</td>
<td>0,41</td>
<td>Journalismus, Biowissenschaften</td>
<td>1,34</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dolechner">dolechner</a></td>
<td>Doris Lechner</td>
<td>181</td>
<td>75</td>
<td>0,41</td>
<td>Geschichte</td>
<td>1,31</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/wanhoffswissen">wanhoffswissen</a></td>
<td>thomas wanhoff</td>
<td>111</td>
<td>281</td>
<td>2,53</td>
<td>Journalismus</td>
<td>1,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/annetteless">annetteless</a></td>
<td>Annette Leßmöllmann</td>
<td>162</td>
<td>410</td>
<td>2,53</td>
<td>Wissenschaftsjournalismus, Professorin</td>
<td>1,14</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/J_SCH">J_SCH</a></td>
<td>Jan Schmirmund</td>
<td>301</td>
<td>338</td>
<td>1,12</td>
<td>Sozialwissenschaften </td>
<td>1,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/berndweiss">berndweiss</a></td>
<td>Bernd Weiss</td>
<td>343</td>
<td>344</td>
<td>1,00</td>
<td>Soziologie, Statistik, Empirische Sozialforschung</td>
<td>1,08</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/lorenzlm">lorenzlm</a></td>
<td>Lorenz Lorenz-Meyer</td>
<td>241</td>
<td>618</td>
<td>2,56</td>
<td>Journalismus, Multi-Media, Professor</td>
<td>1,07</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/InnoKomm">InnoKomm</a></td>
<td>Alexander Gerber</td>
<td>154</td>
<td>266</td>
<td>1,73</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>1,04</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mstoll">mstoll</a></td>
<td>Prof. Michael Stoll</td>
<td>338</td>
<td>623</td>
<td>1,84</td>
<td>Design, Professpr</td>
<td>1,02</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ukor">ukor</a></td>
<td>Ulrich Kortenkamp</td>
<td>206</td>
<td>187</td>
<td>0,91</td>
<td>Mathematik</td>
<td>1,01</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/olchemist">olchemist</a></td>
<td>Oliver Schuster</td>
<td>31</td>
<td>54</td>
<td>1,74</td>
<td>Chemie</td>
<td>1,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/yoavsapir">yoavsapir</a></td>
<td>Yoav Sapir</td>
<td>12</td>
<td>71</td>
<td>5,92</td>
<td>Kulturwissenschaften, Blogger</td>
<td>1,00</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/cmetzner">cmetzner</a></td>
<td>Claus Metzner</td>
<td>174</td>
<td>206</td>
<td>1,18</td>
<td>Physik</td>
<td>0,98</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/herrmeyer">herrmeyer</a></td>
<td>Torsten Meyer</td>
<td>839</td>
<td>714</td>
<td>0,85</td>
<td>Kunst, Design, Professor</td>
<td>0,96</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/scyliorhinus">scyliorhinus</a></td>
<td>Anke Bebber</td>
<td>15</td>
<td>60</td>
<td>4,00</td>
<td>Geologie, Bloggerin</td>
<td>0,95</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ClaudiaKaiser">ClaudiaKaiser</a></td>
<td>Claudia Kaiser</td>
<td>61</td>
<td>123</td>
<td>2,02</td>
<td>Chemie, Bloggerin</td>
<td>0,94</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/LarsAlberth">LarsAlberth</a></td>
<td>LarsAlberth</td>
<td>50</td>
<td>72</td>
<td>1,44</td>
<td>Soziologie</td>
<td>0,89</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/simoneschmid">simoneschmid</a></td>
<td>Simone Schmid</td>
<td>83</td>
<td>188</td>
<td>2,27</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/meszner">meszner</a></td>
<td>Daniel Meßner</td>
<td>66</td>
<td>124</td>
<td>1,88</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,87</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/formbar">formbar</a></td>
<td>Alf Köhn</td>
<td>79</td>
<td>53</td>
<td>0,67</td>
<td>Physik, Blogger</td>
<td>0,85</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zeittaucher">zeittaucher</a></td>
<td>Christian Jung</td>
<td>483</td>
<td>334</td>
<td>0,69</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,84</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/birtef">birtef</a></td>
<td>Birte Fritsche</td>
<td>278</td>
<td>291</td>
<td>1,05</td>
<td>Pädagogik, Web 2.0</td>
<td>0,83</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ingehuesgen">ingehuesgen</a></td>
<td>Inge Hüsgen</td>
<td>158</td>
<td>223</td>
<td>1,41</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,81</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jenskube">jenskube</a></td>
<td>Jens Kube</td>
<td>28</td>
<td>43</td>
<td>1,54</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,80</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/yaho007">yaho007</a></td>
<td>Jan Hodel</td>
<td>35</td>
<td>47</td>
<td>1,34</td>
<td>Geschichte, Blogger</td>
<td>0,80</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Pharmabiologe">Pharmabiologe</a></td>
<td>Dr. Mirko Bayer</td>
<td>1964</td>
<td>1028</td>
<td>0,52</td>
<td>Pharmazie, Blogger</td>
<td>0,76</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/TwitReinhard">TwitReinhard</a></td>
<td>Reinhard Kargl (D)</td>
<td>88</td>
<td>39</td>
<td>0,44</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/untenistoben">untenistoben</a></td>
<td>Christian Rapp</td>
<td>218</td>
<td>99</td>
<td>0,45</td>
<td>Wissenschaftskommunikation</td>
<td>0,71</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/jowinal">jowinal</a></td>
<td>Giovanni</td>
<td>70</td>
<td>120</td>
<td>1,71</td>
<td>Medienwissenschaft, Student</td>
<td>0,70</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/APosenau">APosenau</a></td>
<td>Andre Posenau</td>
<td>114</td>
<td>98</td>
<td>0,86</td>
<td>Sprachwissenschaften, Blogger</td>
<td>0,68</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/itsnotscience">itsnotscience</a></td>
<td>Boris Hänßler</td>
<td>304</td>
<td>199</td>
<td>0,65</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,63</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/libraun">libraun</a></td>
<td>Lilith Braun</td>
<td>148</td>
<td>137</td>
<td>0,93</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, PR</td>
<td>0,61</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/ups1974">ups1974</a></td>
<td>Ulrich Pontes</td>
<td>139</td>
<td>101</td>
<td>0,73</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,61</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/retouschneider">retouschneider</a></td>
<td>Reto U. Schneider</td>
<td>74</td>
<td>128</td>
<td>1,73</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,60</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/dustbubble">dustbubble</a></td>
<td>Mierk Schwabe</td>
<td>265</td>
<td>133</td>
<td>0,50</td>
<td>Physik, Bloggerin</td>
<td>0,57</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/philipphummel">philipphummel</a></td>
<td>Philipp Hummel</td>
<td>152</td>
<td>22</td>
<td>0,14</td>
<td>Journalismus, Physik</td>
<td>0,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/zeilenwechsel">zeilenwechsel</a></td>
<td>Christoph Baechtle</td>
<td>23</td>
<td>43</td>
<td>1,87</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,55</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/MLoeffelholz">MLoeffelholz</a></td>
<td>Martin Löffelholz</td>
<td>4</td>
<td>35</td>
<td>8,75</td>
<td>Medienwissenschaften, Professor</td>
<td>0,53</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/SciMSblog">SciMSblog</a></td>
<td>Ulrike Brandt-Bohne / Felix Bohne</td>
<td>1990</td>
<td>471</td>
<td>0,24</td>
<td>Biologie, Journalismus</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/P_Illinger">P_Illinger</a></td>
<td>Patrick Illinger</td>
<td>66</td>
<td>34</td>
<td>0,52</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/CathleenSarti">CathleenSarti</a></td>
<td>Cathleen Sarti</td>
<td>56</td>
<td>39</td>
<td>0,70</td>
<td>Geschichte, Bloggerin</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Atwasi_de">Atwasi_de</a></td>
<td>Ole Sumfleth</td>
<td>139</td>
<td>72</td>
<td>0,52</td>
<td>Geowissenschaft, Blogger</td>
<td>0,49</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/docMario_">docMario_</a></td>
<td>Mario Schubert</td>
<td>38</td>
<td>20</td>
<td>0,53</td>
<td>Medizin</td>
<td>0,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/Antorot">Antorot</a></td>
<td>Antonia Rötger</td>
<td>71</td>
<td>36</td>
<td>0,51</td>
<td>Wissenschaftskommunikation, Physik</td>
<td>0,45</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/nikwalter">nikwalter</a></td>
<td>Nik Walter</td>
<td>69</td>
<td>39</td>
<td>0,57</td>
<td>Journalismus, Medizin</td>
<td>0,41</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/bildungswissen">bildungswissen</a></td>
<td>Heinz Reinders</td>
<td>114</td>
<td>105</td>
<td>0,92</td>
<td>Pädagogik, Bildungsforschung, Professor</td>
<td>0,40</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/BioloGabi">BioloGabi</a></td>
<td>Gabi Warnke</td>
<td>154</td>
<td>39</td>
<td>0,25</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,40</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/UBrandtBohne">UBrandtBohne</a></td>
<td>Ulrike Brandt-Bohne</td>
<td>260</td>
<td>127</td>
<td>0,49</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,37</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/mkuhar">mkuhar</a></td>
<td>Manuela Kuhar</td>
<td>93</td>
<td>28</td>
<td>0,30</td>
<td>Physik, Journalismus</td>
<td>0,30</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/leaubine">leaubine</a></td>
<td>Henning Lobin</td>
<td>25</td>
<td>60</td>
<td>2,40</td>
<td>Sprachwissenschaften, Professor</td>
<td>0,24</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/HolgerHettwer">HolgerHettwer</a></td>
<td>Holger Hettwer</td>
<td>150</td>
<td>148</td>
<td>0,99</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,20</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/heissmann">heissmann</a></td>
<td>Nicole Heissmann</td>
<td>45</td>
<td>57</td>
<td>1,27</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,17</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/vicari">vicari</a></td>
<td>Jakob J. E. Vicari</td>
<td>170</td>
<td>147</td>
<td>0,86</td>
<td>Journalismus</td>
<td>0,17</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/skarbonat">skarbonat</a></td>
<td>Sascha Karberg</td>
<td>106</td>
<td>58</td>
<td>0,55</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,14</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/hannocharisius">hannocharisius</a></td>
<td>Hanno Charisius</td>
<td>222</td>
<td>90</td>
<td>0,41</td>
<td>Journalismus, Biologie</td>
<td>0,11</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/frebuh">frebuh</a></td>
<td>frebuh</td>
<td>75</td>
<td>18</td>
<td>0,24</td>
<td>Journalismus, Biochemie</td>
<td>0,10</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.twitter.com/drrs">drrs</a></td>
<td>Dr. Rüdiger Schacht</td>
<td>398</td>
<td>101</td>
<td>0,25</td>
<td>Journalismus, Meeresgeologie</td>
<td>0,10</td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung: Ich weiß, daß auf der Liste noch dutzende Forscher und Wissenschaftsjournalisten fehlen. Deshalb benötige ich ja eben Eure Hilfe, um einen möglichst umfassenden Datensatz zusammenzustellen. Alle Twitterer, die bislang nicht berücksichtigt sind, bitte ich um Verzeihung. Die obige Liste wird nicht ergänzt, sondern bildet eben den heutigen Stand ab. In ein paar Wochen publiziere ich eine aktualisierte und dann ergänzte Liste.</em></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-wissenschaftler_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Wissenschaftler">Twitternde Wissenschaftler</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie">Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/06/universitaeten-und-hochschulen-bei-twitter/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Universitäten und Hochschulen bei Twitter">Universitäten und Hochschulen bei Twitter</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1478" class="footnote">Die Ergebnisse der Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 veröffentlicht. Die Studie selbst wird von mir selbst durchgeführt und finanziert. Es sind keine externen Forschungsinstitute oder Universitäten beteiligt.</li><li id="footnote_1_1478" class="footnote">Und bis Ergebnisse verkündbar sind dauert es noch ein bißchen. Allen Zahlenfreaks kann ich nur verraten, daß der &#8220;durchschnittliche Wissenschaftstwitterer&#8221; 424 Friends und 704 Follower hat. Und der Twitterer mit der längsten Twittergeschichte ist Thomas Wanhoff. Der ist seit dem 28.11.2006 dabei. Insofern ist Thomas wirklich ein Early Adopter.</li><li id="footnote_2_1478" class="footnote">Insofern schließt die Studie und die Datenerhebung an meine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/06/sciencetwitter-twitternde-wissenschaftler-062009/" title="Twitternde Wissenschaftler 2009">Twitter-Rankings aus dem Wissenschafts-Café</a> aus dem Jahr 2009 an.</li><li id="footnote_3_1478" class="footnote">Zum Authority-Wert: Accounts mit vielen &#8220;Followern&#8221; werden natürlich tendenziell höher bewertet, als solche mit wenigen. Gleichzeitig spielt bei der Berechnung aber auch die Anzahl der &#8220;Friends&#8221; eine Rolle, ebenso die Frage, wie häufig ein Twitteraccount gelistet ist. Ebenso fließt ein Aktivitätsfaktor mit ein (wer nur alle Jubeljahre twittert wird bspw. abgewertet). Mein Ziel ist es, mit dem Authority-Wert halbwegs abzubilden, wer bei Twitter viel Beachtung findet. Wobei es halt auch nur Zahlen sind und mir ehrlicherweise nur die Daten zur Verfügung stehen, die eine automatisierte Abfrage des öffentlichen Twitterprofils liefert.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/12/01/wissenschaftler-bei-twitter-eine-studie-zur-wissenschaftlichen-twitternutzung/">Wissenschaftler bei Twitter: Eine Studie zur wissenschaftlichen Twitternutzung</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1478&amp;md5=2d7072f83b4279e645bb8095b09ea157" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Beobachtung und Kontext: Weshalb mutierte Käfer und deformierte Insekten keine Argumente gegen Kernkraftwerke sind</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 13:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Nichtwissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1357</guid>
		<description><![CDATA[<p>Angenommen wir machen einen kleinen Waldspaziergang. Und dabei finden wir am Wegesrand einen kleinen Käfer, dem ein Flügel fehlt. Ist das in irgendeiner Weise beunruhigend? Was denken wir uns, wenn wir kurz darauf ein Insekt mit verkrüppelten Gliedmaßen entdecken? Wären wir jetzt alarmiert? Vermutlich nicht. Denn was sollten diese beiden Zufallsfunde auch anderes sein als [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/">Beobachtung und Kontext: Weshalb mutierte Käfer und deformierte Insekten keine Argumente gegen Kernkraftwerke sind</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera2.jpg"><img title="Eine Weichwanze (miridae), gefunden beim AKW Gösgen/CH - Credit: Courtesy of Verlag Helvetica Chimica Acta (Chemistry &amp; Biodiversity 2008, Vol. 5, issue 4, p. 499-539)" class="size-full wp-image-1358 alignright" style="border: 0pt none; margin: 5px;" alt="Heteroptera2" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera2.jpg" alt="" width="200" height="366" /></a><strong>Angenommen wir machen einen kleinen Waldspaziergang. Und dabei finden wir am Wegesrand einen kleinen Käfer, dem ein Flügel fehlt. Ist das in irgendeiner Weise beunruhigend? Was denken wir uns, wenn wir kurz darauf ein Insekt mit verkrüppelten Gliedmaßen entdecken? Wären wir jetzt alarmiert? Vermutlich nicht. Denn was sollten diese beiden Zufallsfunde auch anderes sein als eine seltsame Laune der Natur?</strong></p>
<p>Was passiert aber, wenn unser Spaziergang in der Nähe eines Kernkraftwerks verläuft? Wären wir eventuell doch irritiert? Würden wir nun plötzlich doch darüber nachdenken, ob Fundort und Fundstück in irgendeinem kausalen Zusammenhang stehen? Ich bin mir nicht sicher, ob meine eigene Einschätzung nicht anders ausfiele, je nachdem ob ich die Insekten nun an vollkommen unverdächtigem Ort oder eben in Sichtweite eines Kernkraftwerks oder einer Chemiefabrik auffinden würde. Irgendwie wäre es wohl menschlich hier einen Zusammenhang zu konstruieren, wissenschaftlich aber nicht.</p>
<p><strong>Interessant, aber wertlos: Die Insekten-Zeichnungen von Cornelia Hesse-Honegger</strong></p>
<p>Das ist auch das Problem an der Arbeit von Cornelia Hesse-Honegger. Die Schweizerin sammelt seit Jahrzehnten Insekten in der Umgebung von Kernkraftwerken in ganz Europa. Und sie dokumentiert auffällige Deformationen der Wanzen, Käfer und Falter. Das alles ist interessant, aber wertlos. Wenigstens wenn es um die Debatte um die Risiken von Kernkraftwerke und mögliche Strahlenschäden in der unmittelbaren Umgebung geht. Die Zeichnungen werden aber immer wieder genau in dem Zusammenhang zitiert. Zum Beispiel vor wenigen Tagen bei Wired und <a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/05/mutantenkafer-gegen-die-atomkraft.php">Jörg Rings hat auch schon darauf hingewiesen</a>, daß die Insekten-Bilder genau dafür nicht taugen.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Welchen Wert haben Einzelbeoachtungen von Hobbyforschern? Sind Erkenntnisse von engagierten Laien per se problematisch?</span></h4>
<p>Die Diskussion um die Relevanz, die die Arbeiten von Frau Hesse-Honegger haben, ist allerdings auch für sich interessant. Denn es geht dabei ja um die grundsätzliche Frage, welche Bedeutung wir Einzelbeobachtungen zubilligen. Und welche Standards Argumente erfüllen müssen, wenn sie im wissenschaftlichen Sinne irgendeine Relevanz haben sollen.</p>
<p><strong>Gibt es tätsächlich eine deutlich erhöhte Rate an Fehlbildungen bei Insekten im Umfeld von Kernkraftwerken?</strong></p>
<p>Kurz zum konkreten (Streit-)Fall: Cornelia Hesse-Honegger ist ausgebildete wissenschaftliche Zeichnerin beim Naturhistorischen Museum der Universität Zürich. Und nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl begann sie mit der Sammlung von Insekten (v.a. Wanzen) im Umkreis von Kernkraftwerken, zunächst in der Schweiz, später in Deutschland und auch weltweit. Dabei entdeckte sie (natürlich) Insekten, die Auffälligkeiten zeigten: fehlende Fühlersegmente, verformte Flügel, asymmetrische Leibsegmente etc. Bis heute hat sie mehr als 300 Zeichnungen von diesen Mißbildungen angefertigt.</p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1361" style="border: 0pt none; margin: 4px;" alt="Heteroptera3" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera3.jpg" title="Eine 'Gemeine Skorpionsfliege', gefunden beim AKW Leibstadt/CH - Credit: Courtesy of Verlag Helvetica Chimica Acta (Chemistry &amp; Biodiversity 2008, Vol. 5, issue 4, p. 499-539)" width="180" height="210" /></a></p>
<p>Nach ihren eigenen Angaben zeigten gebietsweise mehr als 30% der untersuchten Wanzen Störungen. Normalerweise liege diese Rate bei 1-3%. Diese Beobachtungen hat sie vorletztes Jahr <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118720709/abstract">in einem Beitrag für &#8220;Chemistry &amp; Biodiversity&#8221;</a> zusammengefasst.</p>
<p>Das riesengroße Problem bei der ganzen Sache ist folgendes:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_0_1357" id="identifier_0_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was ihr ja u.a. auch J&ouml;rg vorwirft.">1</a></sup> Cornelia Hesse-Honegger ging in keiner Weise systematisch vor und ihre Arbeit ist (soweit ich sehe) auch nur höchst unzureichend dokumentiert. Und von der Überprüfbarkeit bzw. Kontrollierbarkeit ihrer Ergebnisse ganz zu schweigen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_1_1357" id="identifier_1_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das soll nicht hei&szlig;en, da&szlig; ich Frau Hesse-Honegger nicht f&uuml;r integer halte, aber sie ist dann halt doch &amp;#8220;nur&amp;#8221; eine Einzelperson, deren pers&ouml;nliche Motivation im Zshg. mit der zivilen Nutzung der Kernenergie nicht unerheblich sein k&ouml;nnte.">2</a></sup> Und das ist einfach ärgerlich.</p>
<p>Denn der Befund wäre (Konjunktiv!) ja tatsächlich diskussionswürdig, wenn er auf der Basis einer sauberen wissenschaftlichen Vorgehensweise zustande gekommen wäre. Wenn vor (!) Studienbeginn festgelegt worden wäre, wo, wann und wie die Insektensammlung statffinden sollte. Wenn die Auswertung der Daten klar dokumentiert (anhand von Photos!) worden wäre. Und wenn das alles nicht als Hobbyprojekt einer Einzelperson, sondern im Rahmen eines (an Institutionen gekoppelten) Forschungsprojektes<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_2_1357" id="identifier_2_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit entsprechenden Formen der Kontrolle und Qualit&auml;tssicherung">3</a></sup> durchgeführt worden wäre. Aber das ist leider nicht der Fall. </p>
<p>Insofern bleibt es dabei: die Zeichnungen sind interessant, aber trotz der (angeblich) 16.000 gesammelten Insekten kein wirklich relevanter Beleg für die Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlenbelastung in der Nähe von AKWs. Wohlgemerkt: es ist absolut vorstellbar, daß es tatsächlich eine solche Häufung und eine erhöhte Fehlbildungsrate gibt &#8211; aber das sollte eben innerhalb einer wissenschaftlichen Studie untersucht werden. Solange das fehlt, sind die Zeichnungen nur wenig mehr Wert als die Zufallsfunde bei unserem Waldspaziergang.</p>
<div class="links_ticker">Studie:</p>
<ul>
<li>Cornelia Hesse-Honegger, Peter Wallimann: <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118720709/abstract">Malformation of True Bug (Heteroptera): a Phenotype Field Study of the Possible Influence of Artificial Low-Level Radioactivity</a>, in: Chemistry &amp; Biodiversity, doi: 10.1002/cbdv.200800001, Chemistry &amp; Biodiversity, 2008, Vol. 5, Issue 4, p. 499-539</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/20/die-wunderbare-schaerfe-der-chilis-capsaicin-als-antwort-auf-die-konzertierten-attacken-von-insekten-und-pilzen-werkstattnotiz-111/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die wunderbare Schärfe der Chilis » Capsaicin als Antwort auf die konzertierten Attacken von Insekten und Pilzen | Werkstattnotiz 111">Die wunderbare Schärfe der Chilis » Capsaicin als Antwort auf die konzertierten Attacken von Insekten und Pilzen | Werkstattnotiz 111</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/29/kuehe-mit-feinem-gespuer-ueber-die-sensibilitaet-von-rindviechern-und-anderen-wildtieren-fuer-das-erdmagnetfeld-werkstattnotiz-114/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114">Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1357" class="footnote">Was ihr ja u.a. auch Jörg vorwirft.</li><li id="footnote_1_1357" class="footnote">Das soll nicht heißen, daß ich Frau Hesse-Honegger nicht für integer halte, aber sie ist dann halt doch &#8220;nur&#8221; eine Einzelperson, deren persönliche Motivation im Zshg. mit der zivilen Nutzung der Kernenergie nicht unerheblich sein könnte.</li><li id="footnote_2_1357" class="footnote">Mit entsprechenden Formen der Kontrolle und Qualitätssicherung</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/">Beobachtung und Kontext: Weshalb mutierte Käfer und deformierte Insekten keine Argumente gegen Kernkraftwerke sind</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1357&amp;md5=bc25fd4674b17f617363ff7655f049ef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/">Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg" alt="Lesestoff; Bildquelle: stock.xchng, User: picabell" title="Journals" width="175" height="259" class="alignright size-full wp-image-1341" /></a><strong>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb ist es für jeden Forscher wichtig, daß seine Fachartikel in den richtigen Journals publiziert werden. Denn wer in den renommierten Zeitschriften veröffentlicht, dessen Artikel werden &#8211; höchstwahrscheinlich &#8211; häufiger gelesen und häufiger zitiert. Das ist jedenfalls die Hoffnung. Und welche Artikel besonders häufig zitiert werden, kann man sogar berechnen. </strong></p>
<p>Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, der muß v.a. mit seiner Publikationsliste punkten. Ausreichend lang muß sie sein. Und es sollten ausreichend Artikel in renommierten Fachjournals enthalten sein. Der Impact Factor spielt hier zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin die Richtschnur. Aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_0_1338" id="identifier_0_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.">1</a></sup> gilt die Regel: je mehr Prestige das Journal hat, desto größer sind die Chancen darauf, daß der eigene Artikel von den Fachkollegen rezipiert wird. Und das schlägt sich idealerweise darin nieder, daß man in den Folgejahren selbst zitiert wird. </p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien werden Fachartikel in Fachzeitschriften akzeptiert?</strong></p>
<p>Und die Zitationsrate schlägt sich ja eben dann wieder als aktualisierter Impact Factor für die jeweilige Zeitschrift nieder. Insofern kann es durchaus passieren, daß ein fachlich tadelloser Artikel von den Gutachtern und/oder den Herausgebern eines Journals abgelehnt wird, weil diese mit eher wenig Zitaten für diesen Artikel rechnen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_1_1338" id="identifier_1_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Daf&uuml;r kann u.a. schon ausreichen, da&szlig; die Thematik voraussichtlich nur f&uuml;r eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so da&szlig; die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.">2</a></sup> Hier entscheidet meist die Erfahrung bzw. das Bauchgefühl. Ein Paper, das kleine Mängel hat, aber voraussichtlich ziemlich viele Zitate generiert, hat sicher größere Chancen auf Veröffentlichung, als eine absolut unanfechtbare Arbeit, die aber weniger sexy erscheint. </p>
<p><strong>Vorhersage der Zitationshäufigkeit: Der Algorithmus kann es besser</strong></p>
<p>Eine interessante Studie zeigt, daß man künftig vielleicht gar nicht mehr so sehr auf das Bauchgefühl, sondern auf harte Zahlen zurückgreifen kann, wenn man die Zitationsrate prognostizieren möchte. Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza haben sich die Artikel der Jahre 2005-2007 vorgenommen, die im Fachjournal Bioinformatics erschienen sind. </p>
<p>Und sie haben herausgefunden, daß es ausreicht bestimmte Informationen aus dem Abstract zu berücksichtigen und in ein geeignetes Abschätzungsmodell zu übertragen. So konnten die Autoren mit einer Treffergenauigkeit von etwa 90% vorhersagen, wie häufig ein Artikel in den Jahren nach seiner Veröffentlichung zitiert werden wird. Sie schreiben:</p>
<blockquote><p>We found that the appearance of certain words in the paper abstracts can influence the number of citations received.</p></blockquote>
<p>Einerseits eine faszinierende Möglichkeit, andererseits irgendwie ernüchternd. Wenn bloße Algorithmen ausreichen, um sofort (und das auf der Basis des Abstracts!) beziffern zu können, welche Resonanz ein bestimmter Artikel in der Fachcommunity hervorrufen wird. </p>
<p>Wie lange wird es dauern, daß sich hier ein neues Berufsbild etabliert? Lange kann es nicht mehr dauern, bis es den diplomierten Fachjournal-Optimierer gibt, der das Abstract auf das maximale Zitationspotential hin ausrichtet und natürlich auch mit den <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/03/wie-sinnvoll-ist-die-optimierung-wissenschaftlicher-artikel-fur-google-scholar-co.php">üblichen SEO-Methoden</a> dafür sorgt, daß der Artikel bei den wissenschaftlichen Suchmaschinen ganz oben landet.</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza: <a href="http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/content/short/25/24/3303">Predicting citation count of Bioinformatics papers within four years of publication</a>, Bioinformatics. 2009 Dec 15;25(24):3303-9. Epub 2009 Oct 9.</li>
</ul>
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Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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