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	<title>Wissenswerkstatt &#187; Werkstattnotizen</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<title>Von Bienen, Bären und Menschen &#124; Fund- &amp; Lesestücke 01 - Neuigkeiten von flatternden, bärigen und gefräßigen Tieren</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 13:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es gibt ja immer wieder was zu lernen. Besonders wenn man sich ansieht, was da draußen so kreucht und fleucht. In der Tierwelt gibt es noch so viele Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, die wir noch lange nicht verstanden haben. In den letzten Tagen sind auf meinen Schreibtisch folgende drei Meldungen bzw. Studien gelandet, die ich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/21/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/">Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2320" style="border: 0pt none;" title="Fund-und-Lesesachen-Bienen-Bären-Menschen180" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Fund-und-Lesesachen-Bienen-Bären-Menschen180.jpg" alt="Fund-und-Lesesachen-Bienen-Bären-Menschen180" width="180" height="156" />Es gibt ja immer wieder was zu lernen. Besonders wenn man sich ansieht, was da draußen so kreucht und fleucht. In der Tierwelt gibt es noch so viele Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, die wir noch lange nicht verstanden haben.</p>
<p>In den letzten Tagen sind auf meinen Schreibtisch folgende drei Meldungen bzw. Studien gelandet, die ich Euch kurz vorstellen und kommentieren möchte. </p>
<p class="zwischenueberschrift">Alles Hirnchemie: Der Charakter der Bienen</p>
<p><strong>Wenn Forscher irgendwelche Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und beispielsweise Menschenaffen herausfinden, dann ist das zwar hochinteressant, insgesamt aber doch irgendwie nachvollziehbar. Es ist halt doch die nahe Verwandtschaft.</strong></p>
<p>Wie sieht es aber aus, wenn uns Ähnlichkeiten zu Insekten unterstellt werden? Ist das irritierend oder doch umso mehr faszinierend? <a href="”http://www.life.illinois.edu/robinson/”">Bienenforscher von der Universität Illinois</a> haben jetzt die Ergebnisse einer Studie publiziert, in der sie einerseits zwei Haupttypen unter den Bienen identifiziert haben, die sich im Hinblick auf die Neugierde deutlich unterscheiden (die eine Gruppe ist absolut neugierig und abenteuerlustig, die andere Gruppe ist auf Sicherheit bedacht und scheut Ausflüge ins Unbekannte).</p>
<p>Andererseits haben die Forscher diese Verhaltensmuster auf unterschiedliche Genaktivitätsmuster bzw. die Hirnchemie der Bienen zurückgeführt (sind genügend Katecholamine vorhanden, so sind die Bienen neugierig, blockiert man diese &#8211; etwa durch Fütterung von Dopaminblockern &#8211; so verändert sich das Bienenverhalten in Richtung Vorsicht/Passivität). Und damit ähneln sie uns Menschen.</p>
<ul>
<li>Mehr dazu hier im Text bei science.orf: <a href="http://science.orf.at/stories/1695613/">Auch Bienen haben Persönlichkeit</a></li>
<li>Und hier die Studie bei Science: <a href="http://www.sciencemag.org/content/335/6073/1225.abstract">“Molecular Determinants of Scouting Behavior in Honeybees&#8221;</a>, Science, Vol. 335 no. 6073 pp. 1225-1228, DOI: 10.1126/science.1213962</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="zwischenueberschrift">Bäriger Gesundheitsschlaf</p>
<p><strong>Der Winterschlaf von Bären steckt noch voller Geheimnisse: Wie schaffen es die zotteligen Kerls so lange zu pennen und nicht aufs Klo zu müssen? Wie funktioniert das überhaupt mit dem Schlaf und der Physiologie währenddessen? Und welche Tricks haben die Bären sonst noch auf Lager, die sie für den monatelangen Rückzug in ihr Winterlager befähigt? US-Zoologen haben jetzt eine spannende Entdeckung gemacht&#8230;</strong></p>
<p>Schwarz- und Braunbären verschlafen fast das halbe Jahr: 4-6 Monate dauert der Winterschlaf, für den sie sich im Herbst ordentlich Speck anfressen. Während des Schlafs werden alle Körperfunktionen (das ist bekannt) auf ein Mindestmaß gesenkt. Dafür ist v.a. ein Protein mit der Bezeichnung Hibernation Induction Trigger (HIT) verantwortlich. Jetzt haben Forscher der Uni Minnesota etwas interessantes entdeckt: seit einiger Zeit stellten die Bärenexperten bei Beobachtungen von Schwarzbären fest, daß diese teilweise mit erheblichen Wunden im Herbst in den Winterschlaf gingen, im Frühjahr aber vollkommen unversehrt aus ihrer Höhle krabbeln.</p>
<p>An 14 Schwarzbären haben die Wissenschaftler das nun nochmal getestet. Sie haben den Bären kleine und größere Schnitte zugefügt und nach 2-3 Monate nachgesehen &#8211; die Schnitte und Stiche waren quasi ohne Narbenbildung verschwunden. Das ist umso erstaunlicher, als eigentlich bei verringertem Stoffwechsel die Wundheilung langsamer ablaufen sollte. Die Forscher schreiben:</p>
<blockquote><p>&#8220;These healing abilities of hibernating black bears are a clear survival advantage to animals injured before or during denning.&#8221;</p></blockquote>
<p>Coole Sache, doch wie machen die Bären das? Es bleibt also noch einiges zu erforschen. </p>
<ul>
<li>Studie: Paul A. IAIZZO, Timothy G. LASKE, Henry J. HARLOW, Carolyn B. McCLAY, David L. GARSHELIS (2012), <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1749-4877.2012.00275.x/abstract" title="Abstract der Studie">Wound healing during hibernation by black bears (Ursus americanus) in the wild: elicitation of reduced scar formation</a>. Integrative Zoology, 7: 48–60. doi: 10.1111/j.1749-4877.2012.00275.x</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="zwischenueberschrift">Resistenzen gegen Bt-Mais?</p>
<p><strong>Mit der grünen Gentechnik ist es ja so eine Sache: die Forschung an sich ist absolut legitim, spannend und wichtig, die großen Konzerne allerdings sind einfach unsympathisch. Allen voran der Saatgutmulti Monsanto. Nun gibt es erste Infos darüber, daß es Probleme im Zusammenhang mit dem gegen den Maiszünsler wirksamen Bt-Mais gibt.</strong></p>
<p>Ende der 1990er Jahre hatte Monsanto den Bt-Mais entwickelt, um den es seitdem immer wieder Streit gibt (v.a. um den sog. &#8220;MON810-Mais&#8221;). Eigentlich steckt dahinter eine brillante Idee: der gefräßige Maiswurzelbohrer ist definitiv eine Plage und richtet teilweise enorme Schäden an. Deshalb werden massenhaft Pestizide eingesetzt, um den Maiszünsler in Schach zu halten. (Oder man kann das Saatgut beizen, was evtl. wieder andere &#8211; <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/" title="Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden">negative &#8211; Effekte hat, wie ich hier schon geschrieben habe</a>.) Der genmodifizierte Bt-Mais stellt allerdings ein Giftprotein her (das Bodenbakterium Bacillus thuringiensis) und so spart man sich die Pestizide. </p>
<p>Nun mehren sich aber in den USA die Anzeichen, daß der Maiszünsler (knapp 10 Jahre wird Bt-Mais in den USA regulär angebaut) Resistenzen entwickelt hat. Nun hat freilich Monsanto (wenn die Meldung stimmt) ein Problem. Aber auch alle anderen, die immer mit den Vorteilen des Bt-Maises und ähnlichem Saatgut argumentiert haben. Es bleibt also weiterhin spannend in Sachen Monsanto und Bt-Mais.</p>
<ul>
<li>Zur Meldung: <a href="http://orf.at/stories/2110007/2109968/" title="Meldung bei orf.at">Ernteausfälle nicht auszuschließen</a>, orf.at</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?">Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Werkstattarchiv » Denk- und Lesestücke">Werkstattarchiv » Denk- und Lesestücke</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/17/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37">Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/21/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/">Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2305&amp;md5=74926435d7110e38c7a2b087d8e73956" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011 - Über den richtigen Zeitpunkt des richtigen Bloggens, Schieflagen und den blinden Fleck des Wettbewerbs</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest das Ergebnis der [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/"><img class="alignright size-full wp-image-2298" title="Wissenschaftsblog-Auslese 2011" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese11_quer.jpg" alt="Auslese11_quer" width="135" height="206" /></a>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest <a title="Wissenschafts-Café: Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">das Ergebnis der diesjährigen Wissenschaftsblog-Auslese</a> nahe&#8230; ;-)</strong></p>
<p>Seit heute stehen nämlich die Sieger der Auslese 2011 fest. Insgesamt 12 wissenschaftliche Blogtexte sind von unserer Jury ausgewählt worden (die komplette Liste findet man <a title="Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">hier im Wissenschafts-Café</a>). Dabei fällt natürlich sofort auf, daß die Blogs von den <a title="Zu den SciLogs" href="http://www.scilogs.de/">SciLogs</a> ganz schön abgeräumt haben. Und (das ist weniger erfreulich) es fällt auch auf, daß dieses Jahr leider keine einzige Bloggerin vertreten ist. Dazu unten noch ein paar Anmerkungen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das Procedere der Auslese</p>
<p>Der Auslesewettbewerb ist ja ein mehrstufiges Verfahren: zunächst sammeln wir Vorschläge besonders gelungener Wissenschaftsblogpostings<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_0_2282" id="identifier_0_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vorschl&auml;ge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zus&auml;tzlich Scouts beauftragt, die ausgeschw&auml;rmt sind und uns Postings empfohlen haben.">1</a></sup> und sichten und sortieren alle Nominierungen. Aus allen Vorschlägen destillieren <a title="Posting beim Fischblog" href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2012-03-19/wissenschaftsblog-auslese-2011-die-besten-blogposts-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich eine Auswahl von Postings, die wir dann den Juroren zur Begutachtung vorlegen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_1_2282" id="identifier_1_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dabei versuchen wir nat&uuml;rlich ein m&ouml;glichst breites Themenspektrum abzudecken.">2</a></sup></p>
<p>Das PDF-Dokument für die Jury war dieses Jahr ziemlich genau 100 Din-A4-Seiten stark und umfasste 30 Blogpostings. Dabei sind natürlich alle Autoren. und Blognamen entfernt, sowie andere Hinweise, die einen Rückschluß auf die Herkunft des Blogpostings erlauben würden.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_2_2282" id="identifier_2_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klar ist, da&szlig; es f&uuml;r die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht m&ouml;glich w&auml;re, die &amp;#8220;Identit&auml;t&amp;#8221; des Postings festzustellen &amp;#8211; doch wird sich wohl kaum jemand die M&uuml;he machen.">3</a></sup> Am Ende addieren wir die Punktwerte und fertig ist die Auslese.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das optimale Timing für wissenschaftliche Blogposts</p>
<p>Ich habe mir die Top-12 natürlich genau angesehen und vorhin eine kurze (und zugegebenerweise ziemlich sinnfreie) Analyse vorgenommen. Die zeigt dann aber sehr eindeutig, daß man das Bloggen in den nächsten 5-6 Wochen bleiben lassen kann. ;-) Am erfolgreichsten haben im Jahr 2011 Blogposts aus den Monaten Januar, Mai und Oktober abgeschnitten.</p>
<div id="attachment_2286" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg"><img class="size-full wp-image-2286" title="Auslese_Punkte_Vis02_280" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis02_280" width="280" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Optimales Timing für Wissenschaftsblog-Postings</p></div>
<p>Das späte Frühjahr ist allerdings ebenso schlecht, wie die Sommermonate Juli und August. Der Herbst bietet dann ganz offensichtlich wieder allerbeste Wissenschaftsblogbedingungen.</p>
<p>In der Darstellung rechts sieht man farblich die &#8220;guten&#8221; Blogmonate hervorgehoben. Je dunkler der Punkt, desto besser die Erfolgschancen. Und in unten stehender Tabelle sieht man dann nochmal detailliert dargestellt, in welchen Monaten die Top-Wissenschaftsblogposting 2011 produziert wurden und wie gut sie jeweils in der Jurygunst abgeschnitten haben. Ich hoffe durch die Hinweise auf mehr Chancengleichheit bei der Auslese 2012! Beschwert Euch also nächstes Jahr nicht, wenn ihr mit April- oder Julipostings durchgefallen seid! ;-)</p>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_1000.jpg" rel="lightbox" title="Optimales Timing erfolgreicher Blogpostings..."><img class="size-full wp-image-2288" title="Anklicken öffnet größere Ansicht" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_580.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis01_580" width="580" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Januar, Mai und Oktober: Beste Chancen für Wissenschaftsblog-Postings</p></div>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Schieflagen: Wo sind die Postings bloggender Wissenschaftlerinnen?</p>
<p>Es wurde heute schon verschiedentlich angemerkt, daß unter den Auslesepreisträgern keine Frau vertreten ist. Das ist wahr und ärgerlich. Über die Gründe kann man sicher spekulieren und streiten &#8211; ich kann hier nur versichern: Lars und ich hätten liebend gerne viele, viele Wissenschaftsbloggerinnen mit in der Liste. Doch woher nehmen? Es ist schlicht eine Tatsache, daß auch die Wissenschaftsblogosphäre männlich geprägt ist &#8211; und insofern ist das Ergebnis der Auslese wohl eben ein Spiegel dieses Zustands.</p>
<p><span class="pullquote">Bedauerlich: Dieses Jahr erstmalig keine Wissenschaftsbloggerin unter den Preisträgern der Auslese.</span> Ich kann für mich sagen (mit Lars habe ich noch nicht über diesen Punkt gesprochen), daß ich/wir für nächstes Jahr diesen Aspekt verstärkt berücksichtigen werden. Vielleicht können wir gezielt Wissenschaftsbloggerinnen ansprechen und um Nominierungen bitten, vielleicht nehmen wir noch eine weitere Frau mit in die Jury. Das wären so spontan meine ersten Ideen, um hier gegenzusteuern.</p>
<p>Für die zurückliegende Auslese kann ich hier nur nochmal beteuern, daß wir uns um Ausgewogenheit durchaus bemühen &#8211; letztlich aber (das ist dann freilich auch wieder eine bewußte Entscheidung) der Jury die in Frage kommenden Postings quasi &#8220;verblindet&#8221; vorlegen. Ob das Postings von den Scilogs, den Scienceblogs oder von Bloggern jenseits dieser Portale sind, das erfahren die Juroren nicht. Die sollen lesen, für sich individuell entscheiden, was ihnen gefällt und dann die Punkte vergeben. Und wir zählen letztlich nur zusammen und ordnen ganz am Schluß wieder Beiträge und Autoren den Punktwertungen zu.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_3_2282" id="identifier_3_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schlu&szlig; erstaunt feststellten, da&szlig; die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst &uuml;berrascht.">4</a></sup></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Für die Zukunft: Noch stärkeres Bemühen um Ausgewogenheit</p>
<p>Unser grundsätzliches Bemühen um Ausgewogenheit sieht man (behaupte ich) durchaus an der sechsköpfigen Jury: die ist ja (was etwa die Disziplinen angeht) durchaus heterogen besetzt. Da gibt es studierte Chemiker, aber auch Historiker und Kulturwissenschaftler. Und einen Wirtschaftsinformatiker und jemanden, der Philosophie studiert hat. Und es sind drei aktive Wissenschaftsblogger dabei, die drei anderen bloggen nicht. Drei sind bei Twitter aktiv, drei nicht. Es sind zwei ausgewiesen Wissenschaftsjournalisten dabei, dazu aber auch &#8220;hauptamtliche&#8221; Wissenschaftler etc. &#8211; klar, eine weitere Frau für die Jury würde dem Bild gut tun.</p>
<p>Was lässt sich ansonsten noch dazu sagen? Woran liegt es, daß diesmal die Wissenschaftsbloggerinnen leer ausgegangen sind? (In den <a title="Frühere Ausleseergebnisse im Wissenschafts-Café" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/auslese/">Auslesewettbewerben 2008, 2009 und 2010</a> gab es übrigens jeweils zwei weibliche Preisträgerinnen!) Welche Ideen, Anregungen und Anmerkungen habt ihr?</p>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2282" class="footnote">Vorschläge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zusätzlich Scouts beauftragt, die ausgeschwärmt sind und uns Postings empfohlen haben.</li><li id="footnote_1_2282" class="footnote">Dabei versuchen wir natürlich ein möglichst breites Themenspektrum abzudecken.</li><li id="footnote_2_2282" class="footnote">Klar ist, daß es für die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht möglich wäre, die &#8220;Identität&#8221; des Postings festzustellen &#8211; doch wird sich wohl kaum jemand die Mühe machen.</li><li id="footnote_3_2282" class="footnote">Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schluß erstaunt feststellten, daß die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst überrascht.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2282&amp;md5=8ead34818ff318da7d31ab53712c72a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mythos vom guten Klang: Stradivari-Geigen enttäuschen in Studie - Über die Entzauberung der legendären Geigenbauer und unsere Tendenz zum Selbstbetrug</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Stradivari, Guarneri, Amati: schon allein diese Namen klingen toll. Noch viel besser &#8211; so heißt es &#8211; klingen die Instrumente aus den Werkstätten der Geigenbauer aus dem norditalienischen Cremona. Die Geigen des Antonio Stradivari seien schlicht perfekt. Ihr Klang einzigartig. Doch eine aktuelle Studie zeigt: einzigartig ist (neben dem Preis) wohl vor allem der Ruf [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/">Der Mythos vom guten Klang: Stradivari-Geigen enttäuschen in Studie</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/geige220/" rel="attachment wp-att-2002"><img class="alignright size-full wp-image-2002" style="border: 0pt none; margin: 2px 8px;" title="Geige - Keine Stradivari allerdings" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Geige220.jpg" alt="" width="220" height="157" /></a>Stradivari, Guarneri, Amati: schon allein diese Namen klingen toll. Noch viel besser &#8211; so heißt es &#8211; klingen die Instrumente aus den Werkstätten der Geigenbauer aus dem norditalienischen Cremona. Die Geigen des Antonio Stradivari seien schlicht perfekt. Ihr Klang einzigartig. Doch eine aktuelle Studie zeigt: einzigartig ist (neben dem Preis) wohl vor allem der Ruf der Geigen von Stradivari, Guarneri &amp; Co. In einem Test schnitten sie nämlich schlechter ab als moderne Geigen.</strong></p>
<p>Das norditalienische Städtchen Cremona ist ja irgendwie das Wimbledon des Geigenbaus. Neben den heute noch allgemein bekannten Stars wie <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Stradivari">Stradivari</a> und <a title="Wikipedia-Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guarneri_del_Ges%C3%B9">Guarneri del Gesù</a> hat auch die bemerkenswerte Geigenbaudynastie der <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amati">Amati</a> ihre Wurzeln in Cremona und auch die Instrumente von <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_Ruggeri">Francesco Ruggeri</a> erzielen heute Preise jenseits der Millionengrenze.</p>
<p>Ich selbst war vor gut zwei Jahren in Cremona, habe bei Nieselregen in einem kleinen Café in Sichtweite des Doms einen Capuccino getrunken und habe am Domportal die mißlungensten Steinlöwen der Kirchenbaugeschichte gesehen. Gefallen hat mir Cremona dennoch und ich habe darüber nachgedacht, wie es nur möglich war, daß hier vor rund 300 Jahren Musikinstrumente gebaut wurden, deren Qualität nie wieder erreicht werden sollte.</p>
<div id="attachment_2004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/17/der-mythos-vom-guten-klang-stradivari-geigen-enttaeuschen-in-studie/cremona_dom_580/" rel="attachment wp-att-2004"><img class="size-full wp-image-2004" title="Cremona_Dom_580" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Cremona_Dom_580.jpg" alt="Löwe am Domportal von Cremona" width="580" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Eigenwilliger Löwe am Portal des Cremoneser Doms</p></div>
<h2>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Legendäre Geigenbauer: Antonio Stradivari und Guarneri del Gesù</p>
</h2>
<p>Ich selbst habe ehrlicherweise keine großartige Ahnung von Streichinstrumenten. Ich höre mir durchaus gerne klassische Konzerte an und liebe das Cellokonzert in h-moll von <em>Antonin Dvořák</em>. Aber wenn es um die Eigenschaften von Violinen, Bratschen oder Celli geht, so kann ich mir kein Urteil erlauben. Ich glaube einfach, was ich so lese. Und wenn auch die Topstars der heutigen Geigenszene (von Anne-Sophie Mutter bis zum unvermeidlichen David Garrett) auf einer Stradivari spielen und deren einzigartigen, legendären Klang in höchsten Tönen loben, so muß da was dran sein. So dachte ich. Bis letzte Woche&#8230;</p>
<p><span class="pullquote_left">Sind die Geigen von Stradivari oder Guarneri so gut wie ihr Ruf?</span></p>
<p>Aber auch bei den berühmten Geigen ist es offenbar wie mit anderen Legenden: einer Überprüfung halten sie nicht unbedingt stand. Wie überlegen die Eigenschaften (und der Klang) der Geigen von Antonio Stradivari oder seinem nicht minder berühmten Kollegen Guarneri del Gesù tatsächlich sind, testete kürzlich die Geigenforscherin Dr. Claudia Fritz vom Institut Jean Le Rond d’Alembert der Universität Paris. <a title="Bericht beim orf" href="http://science.orf.at/stories/1692648/">Die Meldung</a> zu ihren interessanten Ergebnissen machte schon letzte Woche die Runde, da ich die Studie aber so klasse finde, blogge ich dennoch nochmal darüber.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Was ist dran am einzigartigen Ruf der edlen Instrumente?</p>
<p>Claudia Fritz wollte wissen, ob Geigenexperten die legendären Instrumente tatsächlich von &#8220;normalen&#8221; Geigen unterscheiden können. Schließlich wird ja genau das immer behauptet: die weltbekannten Geigenvirtuosen spielen auf einer Stradivari, weil diese eben diesen einzigartigen und unübertroffenen Klang habe. Und da gäbe es eben einen großen hörbaren und für den Geiger auch fühlbaren Unterschied.</p>
<p><span class="pullquote">Im Test schneiden &#8220;neue&#8221; Geigen besser ab. Profimusiker erkennen die gefeierten Instrumente nicht.</span></p>
<p>Für ihren Test hatte Claudia Fritz zwei Stradivaris (aus dem Jahr 1700 bzw. 1715) und eine Guarneri aus dem Jahr 1740 zur Verfügung. Zum Vergleich gab es drei &#8220;moderne&#8221; Geigen, alle nur ein paar Jahre alt. Der Versuch fand im Rahmen des  Internationalen Geigenwettbewerbs in Indianapolis im Herbst 2010 statt. 21 Topmusiker nahmen daran teil und sollten aus den sechs vorhandenen Instrumenten ihren Favoriten auswählen und beurteilen (und in Hörtests die Klangfarbe, Tonqualität etc. beurteilen).</p>
<p>Der Test war als &#8220;Blindversuch&#8221; konzipiert: abgedunkelter Raum, die Testpersonen trugen eine Brille und die Geigen wurden mit einem Duftstoff versehen, so daß auch eine geruchliche Beeinflussung ausgeschlossen war. Das Ergebnis? Der Test zeigte deutlich, daß die Instrumente quasi nicht zu unterscheiden sind. Und die Stradivari- und Guarneri-Geigen schnitten sogar schlechter ab: nur acht der 21 Musiker wollten einen millionenschweren Mythos mit nach Hause nehmen, 13 Musiker entschieden sich für ein neues Instrument. In den Hörtests wurde eine der Stradivari-Geigen am schlechtesten bewertet, am beliebtesten war eine der neuen Geigen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Imponiert uns der Klang oder der klangvolle Name?</p>
<p>Das Ergebnis ist recht eindeutig: Geigen mit klangvollen Namen halten im Test nicht, was sie versprechen. Wie kommt es dann aber, daß sich der Mythos von den vermeintlich so unübertrefflich guten Instrumenten so lange hält? Eine einfache Antwort darauf gibt es sicher nicht. Klar ist, daß es durchaus selbstverstärkende Effekte gibt (zumindest was das Urteil der Zuhörer betrifft): denn eine Anne-Sophie Mutter spielt natürlich besser als irgendein Zweitliga-Geiger im städtischen Konzerthaus. Doch was ist der Virtuosität der Geigerin geschuldet und was dem Instrument?</p>
<p class="pullquote">Wie ist der Mythos um die Geigen erklärbar? Welche Rolle spielt das Wissen um die millionenteuren Instrumente?</p>
<p>Was das (Experten-)Urteil der Musiker selbst angeht, so dürfte hier ein durchaus bekannter Effekt eine Rolle spielen. Es geht schlicht um die Erwartungshaltung, die in einem solchen Fall fast zwangsläufig Bestätigung finden muß. Bekommt ein talentierter Geiger zum ersten Mal eine Stradivari in die Hand, so wird er (wissend, daß er nun den Bogen an eine millionenschwere Kostbarkeit anlegt) naturgemäß den Klang, die Tonfarbe usw. entsprechend beurteilen. Das ist menschlich. :-)</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Teuer klingt gut, schmeckt gut, wirkt gut</p>
<p>Der Mechanismus dahinter ist aus anderen Studien bekannt: was teuer ist, wird von den Probanden auch gut bewertet. Das kann teurer Wein sein (der schon allein deshalb besser schmeckt) oder es kann sich um Medikamente handeln. Der Verhaltensforscher Dan Ariely hat dazu mehrere Experimente durchgeführt. 2008 verabreichte er zwei Gruppen ein angebliches Schmerzmittel (beidesmal waren es nur Placebo-Pillen). Die eine Gruppe bekam die Info, jede Pille koste 2,50 Dollar. Der anderen Gruppe wurde mitgeteilt, die Pille koste wenige Cent. Die schmerzlindernde Wirkung beider Tabletten war danach auch entsprechend: die teure Placebo-Schmerztablette konnte bei 85 Prozent der Teilnehmer die Schmerzen reduzieren, das billige Präparat wirkte dagegen nur bei 61 Prozent.</p>
<p>Und was bei Schmerzmitteln der Unterschied zwischen der Pille für wenige Cent und der für 2,50 Dollar ist, das ist in der Welt einfach hochskaliert. Für gute, moderne Geigen muß man durchaus auch einen fünfstelligen Eurobetrag hinblättern, für absolute Spitzengeigen kann man gar 100.00 Euro investieren. Im Vergleich zu den Millionenwerten einer Stradivari sind das Peanuts.</p>
<div class="werkstattlinks">
<p><strong>Studien:</strong></p>
<ul>
<li>Claudia Fritza,1,2, Joseph Curtinb,1, Jacques Poitevineaua, Palmer Morrel-Samuelsc, and Fan-Chia Taod: <a title="Link zur Studie bei PNAS" href="http://www.pnas.org/content/early/2012/01/02/1114999109">Player preferences among new and old violins</a>, in: PNAS January 3, 2012, doi: 10.1073/pnas.1114999109</li>
<li>Ariely, D. et. al: <a title="Link zur Studie" href="http://jama.ama-assn.org/content/299/9/1016.short">Commercial Features of Placebo and Therapeutic Efficacy</a>, in: AMA. 2008;299(9):1016-1017. doi: 10.1001/jama.299.9.1016.</li>
</ul>
<p>Links / Büchertipp:</p>
<ul>
<li>Dan Ariely: <a title="Amazon-Link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426780356/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3426780356">Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen.</a> (Amazon-Link)</li>
</ul>
</div>
<p style="text-align: center;"><small>Bildquellen &#8211; Löwe Cremona (eigenes Photo) / Geige (stock.xchng, User: propa)</small></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/31/von-guten-vorsaetzen-und-selbsttaeuschungen-werkstattnotiz-132/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Von guten Vorsätzen und Selbsttäuschungen | Werkstattnotiz 132">Von guten Vorsätzen und Selbsttäuschungen | Werkstattnotiz 132</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/08/digital-ist-besser-uber-vinyl-cds-mp3s-und-die-macht-der-horgewohnheiten/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Digital ist besser: Über Vinyl, CDs, MP3s und die Macht der Hörgewohnheiten">Digital ist besser: Über Vinyl, CDs, MP3s und die Macht der Hörgewohnheiten</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/07/tofu-macht-dumm-schattenseiten-der-hochschulreformen-werkstatt-ticker-44/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Tofu macht dumm ::: Schattenseiten der Hochschulreformen | Werkstatt-Ticker 44">Tofu macht dumm ::: Schattenseiten der Hochschulreformen | Werkstatt-Ticker 44</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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		<title>Eisige Kunstwerke: Schnee, Schneekristalle und Wilson Bentley</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1323</guid>
		<description><![CDATA[<p>Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer! Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/">Eisige Kunstwerke: Schnee, Schneekristalle und Wilson Bentley</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristall_220.jpg" alt="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" width="220" height="185" /><strong>Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer!</strong></p>
<p>Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass Schneekristalle immer symmetrisch und sechseckig sind. <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/01/wissenschaftler-mussen-pingelig-sein.php">Umso peinlicher, daß Nature zur Weihnachtszeit mit winterlichen Bannern um neue Abonnenten warb</a>, auf denen Schneeflocken mit fünf, sieben oder acht Ecken abgebildet waren. Das ist natürlich für jeden Wissenschaftler, der sich mit Kristallographie oder eben ganz konkret mit Schnee beschäftigt eine Ohrfeige.</p>
<p><strong>Schnee ist nicht einfach nur &#8220;gefrorenes Wasser&#8221;</strong></p>
<p>Und man tut den Fachleuten natürlich ebenso unrecht, wenn man glaubt, Schnee sei einfach gefrorenes Wasser. Das kann man von Hagel oder mit Abstrichen von Graupel sagen, aber Schnee ist dann doch was anderes. Und faszinierender. Wobei man hier dann eben unterscheiden muß: es gibt einerseits die einzelnen Schneekristalle, andererseits die Schneeflocken, die sich durch Zusammenballung von Kristallen bilden.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/#footnote_0_1323" id="identifier_0_1323" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das umso st&auml;rker, je n&auml;her die Temeperatur am Gefrierpunkt liegt. Das liegt daran, da&szlig; winzige Wassertropfen quasi als &amp;#8220;Klebstoff&amp;#8221; zwischen den Kristallen dienen. Und je k&auml;lter es ist, desto weniger Wasser=Klebstoff ist vorhanden. Und deshalb gibt es tolle, gro&szlig;e Schneeflocken nie bei ganz eisigen Temperaturen.">1</a></sup></p>
<h4><span class="pullquote">Jedes Schneekristall ist einzigartig. Und ist meist aus unterschiedlichsten (Kristall-)Formen zusammengesetzt&#8230;</span></h4>
<p>Wenn die Temperatur in einer Wolke unter den Gefrierpunkt sinkt, dann beginnt Luftfeuchtigkeit sich an winzige Staub- oder Rußpartikel anzulagern und auszukristallisieren. Es sind also drei Faktoren notwendig: die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Kondensationskerne. Die Schneekristalle &#8220;wachsen&#8221; dabei immer in sechseckiger Form. Das liegt an den Wassermolekülen, die eben nur im Winkel von 60° bzw. 120° aneinander andocken.</p>
<p>Und obwohl es also ganz klare &#8220;Regeln&#8221; für die Kristallbildung gibt, ist eigentlich jedes ein Unikat. (Fast) kein Schneekristall gleicht dem anderen. Denn jedes Schneekristall hat seine eigene Geschichte: das beginnt eben mit der Anlagerung von Luftfeuchtigkeit am jeweiligen Kondensationskern. Je nach Temperatur nehmen die Kristalle dabei unterschiedliche Formen an:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/#footnote_1_1323" id="identifier_1_1323" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Diese Tabelle stammt aus dem sehr informativen PDF: http://www.exploria.ch/content/scientia/pdf/s394.pdf">2</a></sup></p>
<ul>
<li>von 0 bis -3°C dünne Plättchen, teilw. Sterne (Dendrite)</li>
<li>-5 bis -8°C Prismen</li>
<li>-12 bis -16°C Schneesterne</li>
<li>unter -25°C hohle Prismen</li>
</ul>
<p>Und wenn das Schneekristall dann der Schwerkraft folgend nach unten segelt, dann durchquert es Luftschichten, die ganz unterschiedliche Temperaturen haben können. Entsprechend lagern sich weitere Kristalle an, die Prismen-, Nadel- oder Sternform haben können und so verändert sich die Form immer weiter.</p>
<p><em>Hier ein Schaubild, die die Kristallbildung in Abhängigkeit von der Temperatur zeigt:</em></p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
<img class="aligncenter size-full wp-image-1333" title="Kristallbildung, Quelle: http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Kristallbildung.jpg" alt="Kristallbildung" width="500" height="381"/>
<p class="wp-caption-text">Kristallbildung, Quelle: http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/</p>
</div>
<p><strong>Wilson Bentley: Jede Schneeflocke ist einzigartig</strong></p>
<p>Als Pionier der Schneekristallforschung der Neuzeit gilt übrigens Wilson Bentley, ein Farmer aus Vermont/USA. Ihm gelang am 15. Januar 1885 das erste Photo eines Schneekristalls durch ein Mikroskop. Von da an ließ Bentley die Faszination Schnee nicht mehr los. Er machte über 5000 Photos von Schneekristallen und stellte fest, daß alle unterschiedlich waren. Sein Leben widmete er der Erforschung und Dokumentation der Schneeflocken &#8211; das Leben des angeblich etwas kauzigen Junggesellen endete tragisch: am 23.12.1931 starb er an einer Lungenentzündung.</p>
<p>Es bleiben seine Photographien. Und wenn man bedenkt, daß diese Aufnahmen vor mehr als 100 Jahren entstanden sind, dann ist man heute noch beeindruckt. Diese Photos stammen aus dem Jahr 1902:</p>
<p><img title="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristalle.jpg" alt="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" /></p>
<div class="links_kurz">Die Photographien von Wilson Bentley kann man übrigens auch als Bildband kaufen. Empfehlenswert scheint auch der Band mit den Aufnahmen von K.G. Libbrecht:</p>
<ul>
<li>W. Bentley: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0486202879?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0486202879">Snow Crystals (Dover photography collections) </a></li>
<li>Libbrecht: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0896586529?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0896586529">The Little Book of Snowflakes</a></li>
</ul>
<p>Informativ ist auch die Website von Kenneth G. Libbrecht: www.snowcrystals.com<br />
Und bei SciencePicture bei ScienceBlogs habe ich <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-kunst-aus-eis.php">einige tolle</a> <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-unterm-elektronenmikroskop.php">Aufnahmen von Schneekristallen</a> eingestellt.</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/20/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11">Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/18/bier-schuetzt-vor-osteoporose/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bier schützt vor Osteoporose">Bier schützt vor Osteoporose</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1323" class="footnote">Und das umso stärker, je näher die Temeperatur am Gefrierpunkt liegt. Das liegt daran, daß winzige Wassertropfen quasi als &#8220;Klebstoff&#8221; zwischen den Kristallen dienen. Und je kälter es ist, desto weniger Wasser=Klebstoff ist vorhanden. Und deshalb gibt es tolle, große Schneeflocken nie bei ganz eisigen Temperaturen.</li><li id="footnote_1_1323" class="footnote">Diese Tabelle stammt aus dem sehr informativen PDF: http://www.exploria.ch/content/scientia/pdf/s394.pdf</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/">Eisige Kunstwerke: Schnee, Schneekristalle und Wilson Bentley</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1323&amp;md5=32bb48cb116abbe87f2d9fac9ac558fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kalt ist es geworden. Und wenn man den Meteorologen glauben darf, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als einen leckeren Glühwein zu trinken und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-) Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kalt ist es geworden. Und wenn man <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/12/schnee-aus-allen-richtungen.php">den Meteorologen glauben darf</a>, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/">einen leckeren Glühwein zu trinken</a> und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-)</strong></p>
<p>Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich längst, worauf ich hinauswill: es ist Auslese-Zeit! Noch eine Woche läuft die Nominierungsfrist für die &#8220;<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/10/auslese-2009-auf-der-suche-nach-den-spannendsten-wissenschaftlichen-blogpostings/">Auslese 2009</a>&#8221; &#8211; der kleine Wettbewerb, in der die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres gesucht werden. Schauplatz der Aktion ist wie im vergangenen Jahr das <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a>. Für die fachgerechte Durchführung der Geschichte bürgen <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/biologie/2009-10-12/auslese-2009-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich.</p>
<h4><span class="pullquote">Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant? Jetzt nominieren!</span></h4>
<p>Nun ist es also an Euch! Bitte durchstöbert doch nochmal Eure Lieblingsblogs und sammelt die Texte und Geschichten, die Euch im letzten Jahr besonders gefallen haben. Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant?</p>
<p>Aus den Nominierungen wird letztlich eine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/11/wissenschaftsblog-auslese-2009-jury-einsendeschluss-und-preise/">sachkundige Jury</a> die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres bestimmen. Einige Vorschläge sind schon eingegangen, aber da gibt es sicher noch mehr! Wir sind gespannt. Vorschläge bitte bis 23.12.2009 per Mail an uns.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/#footnote_0_1295" id="identifier_0_1295" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man erreicht uns unter Auslese2009[&auml;t]googlemail.com">1</a></sup></p>
<ul>
<li>Die 15 preisgekrönten Blogposts des Jahres 2008 findet man übrigens hier: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/02/auslese-2008-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres/">Auslese 2008 &#8211; Die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres</a></li>
</ul>
<p><em>Übrigens: Unter allen Einsendern verlosen wir ein Jahresabo von Spektrum der Wissenschaft und zehn Mal das Spektrum-Sonderheft “Wissenschaft im Alltag II”.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/tag/auslese2009/"><img class="aligncenter" src="http://www.wissenschafts-cafe.net/wp-content/Auslese09_01_480.jpg" alt="Auslese 2009" width="480" height="236" /></a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/03/spannend-lesenswert-originell-die-wissenschaftsblog-auslese-2008/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008">Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/17/nominierungsstart-fuer-die-auslese-2008-sammlung-der-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres-werkstattnotiz-131/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131">Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1295" class="footnote">Man erreicht uns unter Auslese2009[ät]googlemail.com</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1295&amp;md5=4dcb5283dcab1300b4de57427d4fafae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder? Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8220;Express&#8221;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8220;Express&#8221; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8220;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8221;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8220;Express&#8221; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8220;Express&#8221; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580" title="Schwarz-Geld_580" width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten" title="Schwarz-Geld-Nachrichten" width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/17/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1196&amp;md5=b4a46e0064b4cbc22f608ef7a639413f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nutzlose Sportsalben: Bei akuten Sportverletzungen sind Cremes und Salben (fast) wirkungslos</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 21:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1144</guid>
		<description><![CDATA[<p>1,3 Millionen Bundesbürger verletzten sich jedes Jahr beim Sport so stark, daß sie einen Arzt aufsuchen oder anderweitige Therapien in Anspruch nehmen. Die allermeisten Verletzungen sind freilich nicht wirklich schwerwiegend. Häufig sind es Prellungen, Zerrungen oder Muskelfaserrisse. Da genügt es dann meistens, wenn der Arzt einen Salbenverband mit einer der bekannten Sportsalben anordnet. Doch die [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/">Nutzlose Sportsalben: Bei akuten Sportverletzungen sind Cremes und Salben (fast) wirkungslos</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1146" title="erste_hilfe_220" title="Erste Hilfe bei Sportverletzungen; Quelle: stock.xchng, Suer: lcs9" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/07/erste_hilfe_220.jpg" alt="erste_hilfe_220" width="220" height="165" /><strong>1,3 Millionen Bundesbürger verletzten sich jedes Jahr beim Sport so stark, daß sie einen Arzt aufsuchen oder anderweitige Therapien in Anspruch nehmen. Die allermeisten Verletzungen sind freilich nicht wirklich schwerwiegend. Häufig sind es Prellungen, Zerrungen oder Muskelfaserrisse. Da genügt es dann meistens, wenn der Arzt einen Salbenverband mit einer der bekannten Sportsalben anordnet. Doch die Wirkung der schmerzlindernden Gels und Salben ist &#8211; wie eine aktuelle Analyse zeigt &#8211; gleich Null. </strong></p>
<p>Für die &#8220;Cochrane Database of Systematic Reviews&#8221; haben Paul Matthews und Andrew Moore von der Universität Oxford die verfügbaren Studien zu den sogenannten topischen Antirheumatika gesichtet. Das sind jene Salben, Cremes und Gels, die eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung haben. Neben Diclofenac oder Ibuprofen, ist es sehr häufig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumsalicylat">Natriumsalicylat</a>, das als Wirkstoff enthalten ist.</p>
<p>Das Problem: die salicylat-haltigen Salben sind quasi wirkungslos. Insgesamt 16 Studien wurden ausgewertet<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/#footnote_0_1144" id="identifier_0_1144" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Viele Studien mu&szlig;ten vorher ausgesiebt werden, da sie den Anforderungen (randomisiert, placebokontrolliert) nicht gen&uuml;gten.">1</a></sup> In sieben Studien ging es um den Akutschmerz, neun Studien fokussierten auf die Behandlung von chronischen Schmerzen. Insgesamt waren fast 1300 Probanden beteiligt.</p>
<p><strong>Sportsalben bei aktuem Schmerz nicht besser als ein Placebo</strong></p>
<p>Und das Ergebnis ist &#8211; vor allem wenn es um die typischen, akuten Sportverletzungs-Szenarien geht &#8211; ernüchternd: in gerade mal vier Studien war die Schmerzsalbe einem Placebo überlegen. Und auch das nur minimal. Die Tatsache, daß Patienten die Salbe als angenehm und teilweise auch schmerzlindernd empfinden, hängt dann auch mehr mit der hautreizend-durchblutungsfördernden Wirkung der Salicylate zusammen. Sie wirken nämlich als Rubefazienzien, die die Hautdurchblutung steigern. Zusammen mit den Effekten, die durch das Einreiben und Einmassieren entstehen, ist dann auch schon fast die ganze &#8220;Heilwirkung&#8221; der Salben erklärt.</p>
<h4><span class="pullquote">Schmerzlindernde Sportsalben sind nicht besser als ein Placebo.</span></h4>
<p>Für Andrew Moore ist offensichtlich, daß &#8211; gemäß der Studienlage &#8211; die Anwendung von Sportsalben mit Salicylaten nutzlos ist. Für andere Wirkstoffe seien allerdings &#8211; wie in der <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-07/w-mru070609.php">Pressemitteilung</a> einschränkend zu lesen ist &#8211; weitere und qualitativ bessere Studien notwendig.</p>
<p>Bis dahin kann man sich &#8211; jedenfalls bei den klassischen Verletzungen wie Prellungen und Zerrungen &#8211; nur an die bewährte PECH-Regel: 1. Pause (also sofort mit der Bewegung aufhören), 2. Eis (Kühlung mittels Eispack), 3. Compression (ein leichter Kompressionsverband minimiert die Schwellung), 4. Hochlagern (das Bein oder der Arm sollte/kann zusätzlich in der ersten Phase hochgelagert werden). Und auf die obligatorische Salbe kann man getrost verzichten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/#footnote_1_1144" id="identifier_1_1144" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wenn schon, dann ist bei st&auml;rkeren Schmerzen ein orales Schmerzmittel zu empfehlen.">2</a></sup></p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Matthews P, Derry S, Moore RA, McQuay HJ. Topical rubefacients for acute and chronic pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 3. Art. No.: CD007403. DOI: <a href="http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD007403/frame.html">10.1002/14651858.CD007403.pub2</a>.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/15/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51">Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/03/28/juergen-habermas-denker-der-unuebersichtlichkeit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Jürgen Habermas » Denker der Unübersichtlichkeit">Jürgen Habermas » Denker der Unübersichtlichkeit</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft">Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1144" class="footnote">Viele Studien mußten vorher ausgesiebt werden, da sie den Anforderungen (randomisiert, placebokontrolliert) nicht genügten.</li><li id="footnote_1_1144" class="footnote">Wenn schon, dann ist bei stärkeren Schmerzen ein orales Schmerzmittel zu empfehlen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/07/08/nutzlose-sportsalben-bei-akuten-sportverletzungen-sind-cremes-und-salben-fast-wirkungslos/">Nutzlose Sportsalben: Bei akuten Sportverletzungen sind Cremes und Salben (fast) wirkungslos</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1144&amp;md5=781848296d9283a02fe02030f3de8660" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Frauen sind bei der Partnerwahl doch nicht so anders: Auch beim Speed-Dating entscheidet die Methode</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/04/frauen-sind-bei-der-partnerwahl-doch-nicht-so-anders-auch-beim-speed-dating-entscheidet-die-methode/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn es Speed-Datings nicht schon gäbe, müßte man sie glatt erfinden. Jedenfalls für die psychologische Forschung. Denn dafür liefern Speed-Dating-Konstellationen natürlich ein hervorragendes Anschauungsmaterial. Nach welchen Kriterien bewerten wir die Attraktivität potentieller Partner? Und wie hängt das alles mit dem Geschlecht der Teilnehmer zusammen? Eine neue Studie zeigt nun aber, daß viele Erkenntnisse früherer Speed-Dating-Studien [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/04/frauen-sind-bei-der-partnerwahl-doch-nicht-so-anders-auch-beim-speed-dating-entscheidet-die-methode/">Frauen sind bei der Partnerwahl doch nicht so anders: Auch beim Speed-Dating entscheidet die Methode</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Speed-Dating; Quelle: flickr, User: Toban Black" class="alignright size-full wp-image-1114" title="speed_dating_225" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/06/speed_dating_225.jpg" alt="speed_dating_225" width="225" height="170" /><strong>Wenn es Speed-Datings nicht schon gäbe, müßte man sie glatt erfinden. Jedenfalls für die psychologische Forschung. Denn dafür liefern Speed-Dating-Konstellationen natürlich ein hervorragendes Anschauungsmaterial. Nach welchen Kriterien bewerten wir die Attraktivität potentieller Partner? Und wie hängt das alles mit dem Geschlecht der Teilnehmer zusammen? Eine neue Studie zeigt nun aber, daß viele Erkenntnisse früherer Speed-Dating-Studien vermutlich neu bewertet werden müssen.</strong></p>
<p>Speed-Datings, dieses eigenwillige Phänomen, das irgendwie mit Träumen und Sehnsüchten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit zu tun hat, sind seit den 90er Jahren in Mode. Üblicherweise treffen sich zu solchen Events etwa ein Dutzend männliche und weibliche Singles.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/04/frauen-sind-bei-der-partnerwahl-doch-nicht-so-anders-auch-beim-speed-dating-entscheidet-die-methode/#footnote_0_1110" id="identifier_0_1110" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Jedenfalls in der &amp;#8220;klassischen&amp;#8221; Form. Ich nehme an, da&szlig; es zwischenzeitlich auch Speed-Dating-Events f&uuml;r homosexuelle Teilnehmer gibt und ob die Suchenden immer den Single-Status erf&uuml;llen, steht sowieso auf einem anderen Blatt&amp;#8230;">1</a></sup></p>
<h4><span class="pullquote_left">Für Psychologen liefern Speed-Datings spannende Antworten zu Partnerwahl und Fragen der Attraktivitätsbeurteilung. Doch leider mit verzerrtem Ergebnis&#8230;</span></h4>
<p>Im Verlauf des Treffens gibt es in mehreren Runden jeweils die kurze Gelegenheit für zwei Teilnehmer sich gegenseitig kennenzulernen. Die männlichen und weiblichen Singles werden also in immer neuen Konstellationen zusammengesetzt und am Ende wird in der Regel abgefragt, ob man (oder frau) einen der anderen Teilnehmer möglicherweise näher kennenlernen möchte.</p>
<p>Für Psychologen ist das natürlich spannend. Denn wo ließen sich bestimmte Aspekte der Partnerwahl besser erforschen? Wen finden wir (auf den ersten Blick) attraktiv? Welche Konstellationen sind erfolgversprechend, welche nicht?</p>
<p><strong>Die wählerische Frau&#8230;</strong></p>
<p>Eines der Ergebnisse, die solche Studien immer wieder ergeben: Frauen sind wählerischer als Männer. Frauen wollen durchschnittlich lediglich ein Drittel der Männer wiedersehen; Männer wünschen sich meist bei der Hälfte der kurzzeitigen Gesprächspartnerinnen ein Wiedersehen.</p>
<p>Die Erklärung für diesen Effekt liegt &#8211; anscheinend &#8211; auf der Hand: Frauen sind (hier spielt vermeintlich das evolutionär-biologische Erbe mit rein) deshalb wählerisch, weil sie mehr Ressourcen für die Fortpflanzung einsetzen müssen. Sie müssen also bei der Partnerwahl genauer hinsehen und sind insofern kritischer, als die Jungs.</p>
<p><strong>Die Rahmenbedingungen des Speed-Datings</strong></p>
<p>Die US-Psychologen Eli Finkel und Paul Eastwick von der Northwestern University in Evanston haben sich das Studiendesign der meisten Speed-Dating-Studien näher angesehen. Und sie haben das klassische &#8220;Design&#8221; variiert. Denn es hat sich eingebürgert, daß die Frauen an einzelnen Tischen plaziert werden und die Männer zwischen den einzelnen Tischen wechseln. Finkel und Eastwick haben diese Rollenverteilung getauscht, mit erstaunlichem Ergebnis: der Geschlechts-Effekt hob sich auf!</p>
<h4><span class="pullquote">Die Erkenntnisse aus der Speed-Dating-Forschung müssen revidiert werden: Geschlechtsunterschiede gibt es quasi nicht.</span></h4>
<p>Solange die Männer zwischen den Tischen wechseln mußten, wollten die Frauen nur in 43% der Fälle ein nächstes Treffen (Männer in 50%). Wenn die Frauen die Plätze wechseln mußten, sank das Interesse der Männer nun auch auf 43%. Bei den Frauen war ein leichter Anstieg auf 45% Wiedersehenswunschquote zu verzeichnen.</p>
<p>Als Erklärung kommen mehrere Gründe in Frage: einerseits ist natürlich so, daß die Person, die zwischen den Tischen wechseln muß, besser und länger vom jeweiligen Partner &#8220;gesehen&#8221; wird. Wenn &#8211; wie meist üblich &#8211; die Frauen an ihren Plätzen sitzenbleiben, dann sehen die Männer die Frau nicht in voller Größe und/oder haben einen nur unzureichenden Eindruck von ihrer Statur. Möglicherweise schmälert diese Zusatzinformation also den Gesamteindruck.</p>
<p>Eine andere Erklärung klingt ebenso plausibel und ist spannender: möglicherweise gewinnt nämlich die Person, die am Tisch sitzen bleibt, stärker den Eindruck, als würde sie von den einzelnen Partnern &#8220;umworben&#8221;. Schließlich bleibt sie selbst am Ort, investiert also keine Energie, sondern bekommt die jeweiligen Teilnehmer des anderen Geschlechts bequem präsentiert. Unter Umständen führt dieser Eindruck dazu, daß die sitzende Person glaubt, anspruchsvoller sein zu dürfen. Ganz unabhängig vom eigenen Geschlecht. :-)</p>
<p>Was lernen wir also daraus? Zunächst wieder einmal, daß jede Nebensächlichkeit des Studiendesigns verzerrende Effekte haben kann. Und dann natürlich, daß man bei der nächsten Teilnahme an so einem Speed-Dating-Event unbedingt darauf achten sollte, daß man selbst sitzen bleibt&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>NatureNews: <a href="http://www.nature.com/news/2009/090602/full/news.2009.537.html">Role reversal undermines speed-dating theories</a>, 2.6.2009</li>
<li>Finkel, E. J. &amp; Eastwick, P. W.: Arbitrary Social Norms Influence Sex Differences in Romantic Selectivity, in press: Psychological Science. <a href="http://www.eastwick.motives.com/RotationPaper.pdf">Preprint als PDF</a></li>
</ul>
</div>
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Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1110" class="footnote">Jedenfalls in der &#8220;klassischen&#8221; Form. Ich nehme an, daß es zwischenzeitlich auch Speed-Dating-Events für homosexuelle Teilnehmer gibt und ob die Suchenden immer den Single-Status erfüllen, steht sowieso auf einem anderen Blatt&#8230;</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/04/frauen-sind-bei-der-partnerwahl-doch-nicht-so-anders-auch-beim-speed-dating-entscheidet-die-methode/">Frauen sind bei der Partnerwahl doch nicht so anders: Auch beim Speed-Dating entscheidet die Methode</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1110&amp;md5=4d75ff7808873c0209f8ad3ecc000bf7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tierisch intelligent: Krähen sind erfindungsreiche Werkzeugnutzer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 11:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Raben und Krähen sind hochintelligent. Das ist keine neue Erkenntnis: schon in der Mythologie symbolisierten die Vögel Weisheit. Nun haben britische Forscher erneut festgestellt, wie talentiert Krähen sind. Um an Futter zu kommen, stellten die Saatkrähen geeignete Werkzeuge her. Ein Verhalten, wie man es bislang nicht einmal von Primaten kennt. Gibt es Tiere, die &#8211; [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/">Tierisch intelligent: Krähen sind erfindungsreiche Werkzeugnutzer</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1098" title="Intelligenter Vogel; Quelle: stock.xchng, User: pausimausi" style="margin: 6px 8px; float: right;" title="rabe_200" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/05/rabe_200.jpg" alt="rabe_200" width="200" height="200" /><strong>Raben und Krähen sind hochintelligent. Das ist keine neue Erkenntnis: schon in der Mythologie symbolisierten die Vögel Weisheit. Nun haben britische Forscher erneut festgestellt, wie talentiert Krähen sind. Um an Futter zu kommen, stellten die Saatkrähen geeignete Werkzeuge her. Ein Verhalten, wie man es bislang nicht einmal von Primaten kennt.</strong></p>
<p>Gibt es Tiere, die &#8211; nach menschlichem Verständnis &#8211; intelligent sind? Welche kognitiven Fähigkeiten haben Tiere? Was unterscheidet sie vom Menschen, welche Lernfortschritte können Tiere machen und können sie vorausschauend und planend agieren?</p>
<p>Die Antworten auf diese Fragen wurden lange Zeit fast ausschließlich in Studien mit Menschenaffen gesucht. Erst in jüngerer Zeit rücken auch andere Tierarten immer öfter in den Blick. Und Rabenvögel (Corvidae) stellen sich dabei immer deutlicher als herausragende Vertreter heraus.</p>
<h4><span class="pullquote">Rabenvögel zeigen komplexe kognitive Leistungen. Sind sie also &#8220;intelligent&#8221;?</span></h4>
<p>Forscher der Universitäten Cambridge und London haben in verschiedenen Studien mit Saatkrähen eine erstaunliche Eigenschaft der Vögel gefunden: die Krähen biegen sich aus Draht ein Werkzeug zurecht, um an ihr Futter zu gelangen. Dabei formten sie auf Anhieb &#8211; ohne mehrere Versuche und auch ohne &#8220;Lernbeispiele&#8221; &#8211; ein passendes Drahtstück.</p>
<p>Diese Versuche führte der Doktorand Chris Bird<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/#footnote_0_1094" id="identifier_0_1094" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein anderer Karriereweg als Verhaltensforscher bei V&ouml;geln blieb ihm wohl kaum &uuml;brig? ;-) ">1</a></sup> an der Uni Cambridge durch. Professor Nathan Emery, der die spannenden Ergebnisse zusammen mit Chris Bird in der nächsten Ausgabe der &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221; publiziert, stellt fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir glauben, dass dies der erste eindeutige Beleg von Einsicht bei Tieren ist, denn die Saatkrähen machten die Haken schon im ersten Durchgang.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da die Krähen zuvor keine Übung in der Nutzung von Drahtstücken hatten, scheint diese Schlußfolgerung tatsächlich legitim. Als &#8220;einsichtig&#8221; wäre eben solches Verhalten zu bezeichnen, das aus der Analyse der Problemsituation gezielt adäquate Handlungsstrategien ableitet. Offenbar sind die Saatkrähen dazu in der Lage.</p>
<p>Chris Bird führte zwei verschiedene Experimente durch: einmal mußten die Krähen &#8211; um an ihr Futter (eine Mottenlarve) zu kommen &#8211; mit einem Stein eine kleine Plattform zerstören, die unterhalb eines Zylinders angebracht war. Die Vögel wählten zielsicher genau diese Steine, die in den Zylinder paßten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/#footnote_1_1094" id="identifier_1_1094" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zu diesen beiden Experimenten gibt es hier Videos zu sehen.">2</a></sup></p>
<p>Im zweiten Experiment hatten die Forscher in einem stehenden Zylinder ein kleines Eimerchen mit einer Mottenlarve platziert, das Futter war aber für die Krähen mit dem Schnabel nicht zu erreichen. Allerdings lagen Drahtstücke bereit &#8211; drei der vier Krähen formten auf Anhieb eine passende &#8220;Angel&#8221;.</p>
<p><strong>Raben: Die heimlichen Stars der Tierwelt</strong></p>
<p>Die Versuche illustrieren, daß Rabenvögel komplexe kognitive Leistungen vollbringen können. Wirklich überraschend ist das freilich nicht. Raben sind seit jeher für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten bekannt. In der nordischen Mythologie sitzen die beiden Kolkraben Hugin und Munin auf den Schultern von Odin. Der Name &#8220;hugin&#8221; leitet sich vom altnordischen Verb <em>huga</em> (=denken) ab, und Munin kommt von <em>muna</em> (=sich erinnern).</p>
<p>Insofern verwundert es eher, daß die Verhaltensforscher nicht schon vor 30 oder 40 Jahren sich mehr auf die Raben konzentriert haben. Schließlich kann sogar der aufmerksame Spaziergänger beobachten, daß Krähen beispielsweise Stöckchen benutzen, um nach tiefsitzenden Würmern zu stochern &#8211; auch dieser Werkzeugeinsatz ist nicht selbstverständlich.</p>
<p><strong>Autos als Nußknacker</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.psychol.cam.ac.uk/ccl">Forschungsgruppe von Nathan Emery</a> hat in den letzten jahren schon mehrere Belege dafür geliefert, daß Raben die Genies unter den Vögeln sind. Eine der Lieblingsanekdoten von Emery ist die oft kolportierte Geschichte, daß japanische Krähen häufig Nüsse auf die Straße werfen, damit die Autos darüber fahren und sie knacken. Typisch: die Krähen werfen die Nüsse gezielt an Zebrastreifen auf die Fahrbahn. Wenn die Ampel rot wird, dann können sie die Bruchstücke gefahrlos einsammeln.</p>
<h4><span class="pullquote">Japanische Krähen nutzen Autos als Nußknacker&#8230;</span></h4>
<p>Aber Raben scheinen nicht nur begnadete Problemlöser zu sein, auch andere kognitive Fähigkeiten haben sie möglicherweise den meisten Tieren voraus: Frankfurter und Bochumer Forscher berichteten letztes Jahr &#8211; wie<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/"> in diesem Werkstatt-Artikel berichtet</a> &#8211; , daß sich Elstern im Spiegel erkennen und somit eine Art &#8220;Selbst-Bewußtsein&#8221; haben. Und Elstern, klar, gehören ebenfalls zur Gattung der Rabenvögel.</p>
<p>Doch weshalb haben Raben so außergewöhnliche Eigenschaften? Eine der Erklärungen, die immer wieder zu lesen ist, lautet einfach: Flexibilität. Raben sind in ganz vielen Fragen nicht sehr stark festgelegt, weder was Lebensraum, noch was Ernährung und Sozialverhalten angeht. Das heißt, daß sich Rabenvögel immer schon kontinuierlich an neue Situationen anpassen mußten, um Futter &#8211; sie sind ja auch Aasfresser &#8211; mit anderen Tieren konkurrierten etc. Und auch ihr Sozialverhalten ist &#8211; <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/05/giftige-krauter.php">wie ich gestern kurz bei 3vor10 geschrieben habe</a><sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/#footnote_2_1094" id="identifier_2_1094" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Norwegische Forscher haben beobachtet, da&szlig; junge Raben regelrechte &amp;#8220;Gangs&amp;#8221; bilden, um an Futter zu kommen. Mehr bei &amp;#8220;3vor10&amp;#8243;">3</a></sup> &#8211; wohl viel weniger festgelegt, als bei anderen Tierarten.</p>
<p>Man darf also gespannt auf weitere Studien sein. Und bis dahin würde ich zu gerne mal ein Video sehen, auf dem ein Kolkrabe spricht. Denn angeblich können Raben ziemlich gut menschliche Sätze nachplappern, woran schon Konrad Lorenz großen Spaß hatte.</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Die Studie: &#8220;Insightful problem solving and creative tool modification by captive nontool-using rooks&#8221; , in:  &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221; (<a href="http://dx.doi.org/10.1073/pnas.0901008106">DOI: 10.1073/pnas.0901008106</a>)</li>
<li>Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt</a>, 19.8.2008</li>
<li>Willke, Thomas: <a href="http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=31606005">Die Tricks der schlauen Raben</a>, Bild der Wissenschaft, 10/2008</li>
</ul>
</div>
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<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Raben">Raben</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/24/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« | Werkstatt-Ticker 28">Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« | Werkstatt-Ticker 28</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/24/evolutionisten-muessen-draussen-bleiben-erste-kontroversen-um-pseudo-doku-expelled-kurzknapp-22/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Evolutionisten müssen draußen bleiben! » Erste Kontroversen um Pseudo-Doku &#8220;Expelled&#8221; | kurz&#038;knapp 22">Evolutionisten müssen draußen bleiben! » Erste Kontroversen um Pseudo-Doku &#8220;Expelled&#8221; | kurz&#038;knapp 22</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/29/kuehe-mit-feinem-gespuer-ueber-die-sensibilitaet-von-rindviechern-und-anderen-wildtieren-fuer-das-erdmagnetfeld-werkstattnotiz-114/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114">Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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		<title>Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1070</guid>
		<description><![CDATA[<p>Seit März 2008 gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund? Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/03/wissenschaftsblog-charts-032008/">Seit März 2008</a> gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund?</strong></p>
<p>Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich zunächst mal 20 Blogs aufgelistet, die &#8211; gemäß der <a href="http://www.technorati.com/">Technorati-Authority</a> &#8211; die meisten Verlinkungen aufzuweisen hatten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_0_1070" id="identifier_0_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Technorati, das zur Erkl&auml;rung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverl&auml;ssiger geworden.">1</a></sup> Im Mai hatte ich die Liste dann auf 30 Blogs ausgebaut. </p>
<p>Im Durchschnitt hatten die Blogs im Mai 2008 knapp über 74 Links aufzuweisen. Zwei Monate später stieg dieser Wert auf ca. 80 Links und dann im Herbst auf 81,5 eingehende Links pro Blog innerhalb der letzten 6 Monate. Zu diesem Zeitpunkt jammerte die restliche Blogszene schon lange über einen Rückgang der Verlinkungen. Bei den wissenschaftlichen Blogs kam diese Trendwende dann im November. Durchschnittlich nur noch 68,7 Links brachten die Blogcharts-Blogs zusammen.</p>
<p>Im Januar sank der Wert auf 60,1 und ist aktuell in der Rangliste vom Mai 2009 auf 53,2 Links gesunken. Insgesamt ist im Vergleich zum Höchststand im September 2008 ein Rückgang um 36% zu verzeichnen. </p>
<p>Die Entwicklung nochmal anschaulich:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/05/wissenschaftsblog-charts_05_09_580.jpg" title="Die Entwicklung der Verlinkungsdichte der wissenschaftlichen Blogs" alt="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" title="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" width="580" height="341" class="aligncenter size-full wp-image-1073" /></p>
<p>Wie ich drüben<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/"> im Wissenschafts-Café bereits</a> geschrieben habe, ist die zunehmende Popularität von Twitter sicher ein Grund für diesen Rückgang. Vor einigen Wochen hatte ich bereits <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/12/twitternde-wissenschaftler-gibt-es-akademisches-micro-blogging/">die twitternden Wissenschaftler aufgelistet </a>und es dürften zwischenzeitlich deutlich mehr geworden sein. </p>
<p><strong>Bitte kein Krisengerede!</strong></p>
<p>Allerdings wäre es &#8211; so meine Wahrnehmung &#8211; absolut falsch von einer Krise der (wissenschaftlichen) Blogs zu sprechen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_1_1070" id="identifier_1_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie es j&uuml;ngst die FAZ wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die Medienlese schlechte Nachrichten verk&uuml;ndete und auch Frank Westphal das vorl&auml;ufige Ende von Rivva bekanntgegeben hatte.">2</a></sup> Die Zahl der wissenschaftlichen Blogger steigt langsam, aber kontinuierlich. Und die Diskussionen in den Blogs sind lebendiger, als je zuvor. </p>
<h4><span class="pullquote">Blogs funktionieren &#8211; gerade im wissenschaftlichen Kontext &#8211; wunderbar!</span></h4>
<p>Blogs funktionieren genauso wie sie gedacht waren: als schnelles, flexibles Publikationsformat, das den Autor stärker in den Vordergrund stellt, als wir es von den klassischen Medien gewohnt sind. Lediglich mit den Links, die von Blogs auf andere Blogs verweisen, hapert es. Was ich dennoch bedauerlich finde. </p>
<p>Aber vielleicht findet sich ja &#8211; um die nächste Ausgabe der Blogcharts wieder mit mehr Aussagekraft auszustatten &#8211; ein Weg, um auch die Diskussions- und Verlinkungsströme bei Twitter sichtbar zu machen? Wer hat Ideen, wie man das Problem lösen könnte?<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_2_1070" id="identifier_2_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Grunde geht es lediglich darum, f&uuml;r die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.">3</a></sup>  </p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/">Wissenschaftsblog-Charts | 05/2009</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Blogs+Krise">Blogs + Krise</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/03/gegen-den-trend-wissenschaftliche-blogs-weiter-auf-wachstumskurs-kurzknapp-43/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43">Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-wissenschaftler_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Wissenschaftler">Twitternde Wissenschaftler</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie">Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1070" class="footnote">Technorati, das zur Erklärung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverlässiger geworden.</li><li id="footnote_1_1070" class="footnote">Wie es <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2EF6447714BE474CAC0683297FA91603~ATpl~Ecommon~Scontent.html">jüngst die FAZ</a> wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Medienlese schlechte Nachrichten verkündete</a> und auch Frank Westphal das <a href="http://blog.rivva.de/archives/2009/5/4/in_a_silent_way/">vorläufige Ende von Rivva</a> bekanntgegeben hatte.</li><li id="footnote_2_1070" class="footnote">Im Grunde geht es lediglich darum, für die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1070&amp;md5=bfd16af26dd5b8169e042bb60429a9a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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