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	<title>Wissenswerkstatt &#187; Werkstatt-Gespräch</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 23:58:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist - Für mehr Differenzierung in der Diskussion über wissenschaftliches Bloggen</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Diskussion um wissenschaftliche Blogs ist nicht totzukriegen. Das freut mich natürlich. Und gleichzeitig ermüdet es mich manchmal auch. Denn für meinen Geschmack tritt die Diskussion häufig bestenfalls auf der Stelle: neue Argumente, weshalb bloggende Wissenschaftler nun entweder besonders toll oder aber überflüssig sein sollen, lese ich selten. Anlaß genug für eine kurze, persönliche Rückschau [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Diskussion um wissenschaftliche Blogs ist nicht totzukriegen. Das freut mich natürlich. Und gleichzeitig ermüdet es mich manchmal auch. Denn für meinen Geschmack tritt die Diskussion häufig bestenfalls auf der Stelle: neue Argumente, weshalb bloggende Wissenschaftler nun entweder besonders toll oder aber überflüssig sein sollen, lese ich selten. Anlaß genug für eine kurze, persönliche Rückschau auf einige Positionen zum wissenschaftlichen Bloggen.</strong></p>
<p>Seit fünf Jahren beschäftige ich mich mit Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaftsblogs. Ich habe eine Zeitlang selbst recht engagiert gebloggt, später einige Jahre das Blogportal <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2010/12/sentimentalitaeten-und-andere-gedanken-eines-scheidenden-wissenschaftsbloggers.php" title="ScienceBlogs.de">ScienceBlogs.de</a> verantwortet und zwischenzeitlich habe ich mich mit einem „<a title="Büro für digitale Wissenschaftskommunikation" href="http://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/">Büro für digitale Wissenschaftskommunikation</a>“ selbstständig gemacht (was v.a. heißt, daß ich anderen Leuten erzähle, was man mit Wissenschaftsblogs so alles anstellen kann und wie man Fehler vermeidet).<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_0_2367" id="identifier_0_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Tatsache, da&szlig; ich Schulungen und Workshops zum Thema &bdquo;Wissenschaftskommunikation 2.0&ldquo; anbiete und damit u.a. meinen Lebensunterhalt bestreite, hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch, da&szlig; ich den Teufel tun werde und hier hinschreiben, da&szlig; wissenschaftliche Blogs ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzt werden. Naja, w&auml;re ich der Ansicht t&auml;te ich es vielleicht doch &amp;#8211; so ticken Blogger. ;-) ">1</a></sup></p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/05/Wissblogs580.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2370" title="Wissenschaftsblogs - Status" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/05/Wissblogs580.png" alt="Wissenschaftsblogs - Status" width="580" height="150" /></a></p>
<p>Und seit Jahren schreibe ich Artikel und halte Vorträge über das Potential wissenschaftlicher Blogs, die Struktur der Wissenschaftsblogosphäre und den frischen Wind, den sie bringen (können). Insofern frustriert es mich, wenn auch im Jahr 2012 die Diskussion zu diesen Themen oft hinter das Niveau zurückfällt, das (nach meinem Gefühl) eigentlich schon erreicht war.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_1_2367" id="identifier_1_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und damit meine ich bestimmt nicht solche Texte, wie das aktuelle Posting von Stephan Schleim (Brainlogs/Menschen-Bilder), der sich Gedanken dar&uuml;ber macht, ob und wie wissenschaftliches Bloggen mit einer akademischen Karriere kompatibel ist.">2</a></sup></p>
<p><span class="zwischenueberschrift_mit_linie">Warum immer alles in einen Topf?</span></p>
<p>Immer wieder ärgere ich mich über Wortmeldungen (nicht selten von hochrenommierten Akteuren), in denen das Etikett „Wissenschaftsblog“ blindlings auf alles draufgepappt wird, was im entferntesten nach Blog und ein wenig nach Wissenschaft aussieht. Doch von welcher Spielart des wissenschaftlichen Bloggens ist dabei jeweils die Rede? Von Forscherblogs? Und wenn ja, von welchen? In welcher Disziplin, in welcher Nische des Wissenschaftsblogosphäre beheimatet? Und geht es gerade um mögliche Effekte für die interne oder externe Wissenschaftskommunikation?</p>
<p class="pullquote">Mehr Differenzierung wagen! Weniger pauschal von &#8220;Wissenschaftsblogs&#8221; sprechen!</p>
<p>Es wären häufig noch viele, viele klärende Fragen zu stellen, doch so weit kommt man meist nicht. Denn anstatt zunächst zu differenzieren (was voraussetzte, daß man sich erstens auf halbwegs vernünftige Begriffe einigt und dann zweitens genau hinschaut), wird häufig gleich eine pauschale Heils- oder auch eine Irrelevanzerprognose verkündet.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_2_2367" id="identifier_2_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Also entweder ein Statement &agrave; la &bdquo;Wissenschaftsblogs bringen frischen Wind in den Elfenbeinturm&ldquo; oder die trotzige Scheuklappenvariante &agrave; la &bdquo;Die Wissenschaft in ihrem Lauf, halten weder Blogs noch Wikis auf.&ldquo;">3</a></sup></p>
<p>An die Adresse all derjenigen, die heute (wir haben Mai 2012!) glauben, sie hätten was zum Thema wissenschaftliches Bloggen beizutragen, habe ich eine Bitte: lest Euch doch mal die folgenden zwei Artikel durch. Die sind vor etwas mehr als 4 Jahren entstanden. Und doch behaupte ich, daß in diesen Texten mehr als 80% aller Grundsatz-Fragen rund um das Thema beantwortet sind.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_3_2367" id="identifier_3_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;ber die Details l&auml;&szlig;t sich nat&uuml;rlich streiten. Passen die Kategorien? Sind meine Vorschl&auml;ge, was die Effekte angeht, plausibel, was habe ich &uuml;bersehen etc.">4</a></sup></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</p>
<p>Das beginnt mit der Frage, welcher Arten von Wissenschaftsblogs es denn gibt (Antwort: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/" title="Wissenschaftblogs als Instrument der internen Wissenschaftskommunikaktion">1. Wissenschaftler- &amp; Forscherblogs, 2. Wissenschaftsblogs, 3. Institutionelle Wissenschaftsblogs</a>), es geht weiter mit der Bedeutung von Kommentaren oder die Frage der Zielgruppen bis zu den Stärken bzw. Alleinstellungsmerkmalen, die Blogs gegenüber anderen Formaten auszeichnen.</p>
<p>Daneben gibt es Überlegungen zum Veränderungspotential durch Wissenschaftsblogs (u.a. Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation, Erosion privilegierter Sprecherpositionen, Interdisziplinärer Austausch etc.) und es wird angesprochen, welche Rolle Blogs im Rahmen eines „Scientific Citizenship“ spielen können. Und natürlich geht es auch um die Grenzen wissenschaftlicher Blogs. Also die Frage: Was Wissenschaftsblogs nicht leisten können. (<a title="Wissenschaftblogs als Instrument der internen Wissenschaftskommunikaktion" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Eine meiner Antworten</a> vom März 2008: <em>„Wissenschaftsblogs sind nicht der Ort, an dem relevante wissenschaftliche Ergebnisse publiziert werden. Blogs sind kein Ersatz für Fachzeitschriften.“</em>)</p>
<p>Zu diesen Aussagen stehe ich auch heute noch. Und es würde mich freuen, wenn wir gemeinsam weitermachen und weiterdiskutieren könnten (und daß sich eben die Diskussionen nicht im Austausch von Argumenten erschöpfen, die eigentlich schon vor 3-4 Jahren ausdiskutiert waren.)</p>
<p><strong>Nun aber hier die angekündigten Links und Lese-Tipps:</strong></p>
<p><span class="zwischenueberschrift">→ <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/" title="Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation</a></span></p>
<p><span class="zwischenueberschrift">→ <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/" title="Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft</a></span></p>
<p>&#8211; </p>
<p>Und hier noch mehr Wissenswerkstatt-Texte rund um das Thema Wissenschaftskommunikation 2.0:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/" title="Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison">Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/12/kraenkungen-blindheit-und-traditionen-im-zeitalter-der-digitalisierten-wissenschaft-der-schwierige-weg-zur-wissenschaft-20/" title="Kränkungen, Blindheit und Traditionen im Zeitalter der digitalisierten Wissenschaft » Der schwierige Weg zur Wissenschaft 2.0">Kränkungen, Blindheit und Traditionen im Zeitalter der digitalisierten Wissenschaft » Der schwierige Weg zur Wissenschaft 2.0</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/22/wissenschaftsblogs-in-deutschland-status-quo-und-die-professionalisierung-der-wissenschaftlichen-blogszene/" title="Wissenschaftsblogs in Deutschland » Status quo und die Professionalisierung der wissenschaftlichen Blogszene">Wissenschaftsblogs in Deutschland » Status quo und die Professionalisierung der wissenschaftlichen Blogszene</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/17/nicht-besser-anders-weshalb-wissenschaftliche-blogs-ein-wichtiges-korrektiv-zum-konventionellen-journalismus-sind-werkstattnotiz-103/" title="Nicht besser, anders! » Weshalb wissenschaftliche Blogs ein wichtiges Korrektiv zum konventionellen Journalismus sind | Werkstattnotiz 103">Nicht besser, anders! » Weshalb wissenschaftliche Blogs ein wichtiges Korrektiv zum konventionellen Journalismus sind</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/10/weshalb-dem-oeffentlichen-wissenschaftler-die-zukunft-gehoert-ermutigungen-zum-bloggenden-wissenschaftsdialog/" title="Weshalb dem “öffentlichen Wissenschaftler” die Zukunft gehört » Ermutigungen zum bloggenden Wissenschaftsdialog">Weshalb dem “öffentlichen Wissenschaftler” die Zukunft gehört » Ermutigungen zum bloggenden Wissenschaftsdialog</a></li>
</ul>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/07/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09">Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/07/ueber-nischenblogger-und-pioniere-der-wissenschaftskommunikation-kurzknapp-47/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47">Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien">Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2367" class="footnote">Die Tatsache, daß ich <a title="Schulungen und Seminare" href="http://www.wissenswerkstatt.net/seminar-workshop-social-media-in-der-wissenschaftskommunikation/">Schulungen und Workshops zum Thema „Wissenschaftskommunikation 2.0“</a> anbiete und damit u.a. meinen Lebensunterhalt bestreite, heißt natürlich auch, daß ich den Teufel tun werde und hier hinschreiben, daß wissenschaftliche Blogs maßlos überschätzt werden. Naja, wäre ich der Ansicht täte ich es vielleicht doch &#8211; so ticken Blogger. ;-) </li><li id="footnote_1_2367" class="footnote">Und damit meine ich bestimmt nicht solche Texte, wie <a href="http://www.scilogs.de/blogs/blog/menschen-bilder/2012-05-01/schadet-bloggen-der-wissenschaftlichen-karriere?" title="Link zum Posting von Stephan Schleim">das aktuelle Posting von Stephan Schleim (Brainlogs/Menschen-Bilder)</a>, der sich Gedanken darüber macht, ob und wie wissenschaftliches Bloggen mit einer akademischen Karriere kompatibel ist.</li><li id="footnote_2_2367" class="footnote">Also entweder ein Statement à la „Wissenschaftsblogs bringen frischen Wind in den Elfenbeinturm“ oder die trotzige Scheuklappenvariante à la „Die Wissenschaft in ihrem Lauf, halten weder Blogs noch Wikis auf.“</li><li id="footnote_3_2367" class="footnote">Über die Details läßt sich natürlich streiten. Passen die Kategorien? Sind meine Vorschläge, was die Effekte angeht, plausibel, was habe ich übersehen etc.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2367&amp;md5=234233ca0bc26d7944ce0ff6e1c2261b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011 - Über den richtigen Zeitpunkt des richtigen Bloggens, Schieflagen und den blinden Fleck des Wettbewerbs</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=2282</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest das Ergebnis der [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/"><img class="alignright size-full wp-image-2298" title="Wissenschaftsblog-Auslese 2011" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese11_quer.jpg" alt="Auslese11_quer" width="135" height="206" /></a>Wer gerade eine gute Idee für einen wissenschaftlichen Blogpost hat, der sollte mit der Veröffentlichung eventuell noch einige Wochen abwarten. Zumindest wenn der Artikel am Jahresende ins Rennen um die Wissenschaftsblog-Auslese gehen soll. Denn im März und April stehen die Chancen für eine Top-Plazierung offenbar nicht so gut. Diesen Schluß legt zumindest <a title="Wissenschafts-Café: Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">das Ergebnis der diesjährigen Wissenschaftsblog-Auslese</a> nahe&#8230; ;-)</strong></p>
<p>Seit heute stehen nämlich die Sieger der Auslese 2011 fest. Insgesamt 12 wissenschaftliche Blogtexte sind von unserer Jury ausgewählt worden (die komplette Liste findet man <a title="Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2012/03/die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-wissenschaftsblog-auslese-2011/">hier im Wissenschafts-Café</a>). Dabei fällt natürlich sofort auf, daß die Blogs von den <a title="Zu den SciLogs" href="http://www.scilogs.de/">SciLogs</a> ganz schön abgeräumt haben. Und (das ist weniger erfreulich) es fällt auch auf, daß dieses Jahr leider keine einzige Bloggerin vertreten ist. Dazu unten noch ein paar Anmerkungen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das Procedere der Auslese</p>
<p>Der Auslesewettbewerb ist ja ein mehrstufiges Verfahren: zunächst sammeln wir Vorschläge besonders gelungener Wissenschaftsblogpostings<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_0_2282" id="identifier_0_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vorschl&auml;ge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zus&auml;tzlich Scouts beauftragt, die ausgeschw&auml;rmt sind und uns Postings empfohlen haben.">1</a></sup> und sichten und sortieren alle Nominierungen. Aus allen Vorschlägen destillieren <a title="Posting beim Fischblog" href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2012-03-19/wissenschaftsblog-auslese-2011-die-besten-blogposts-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich eine Auswahl von Postings, die wir dann den Juroren zur Begutachtung vorlegen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_1_2282" id="identifier_1_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dabei versuchen wir nat&uuml;rlich ein m&ouml;glichst breites Themenspektrum abzudecken.">2</a></sup></p>
<p>Das PDF-Dokument für die Jury war dieses Jahr ziemlich genau 100 Din-A4-Seiten stark und umfasste 30 Blogpostings. Dabei sind natürlich alle Autoren. und Blognamen entfernt, sowie andere Hinweise, die einen Rückschluß auf die Herkunft des Blogpostings erlauben würden.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_2_2282" id="identifier_2_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klar ist, da&szlig; es f&uuml;r die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht m&ouml;glich w&auml;re, die &amp;#8220;Identit&auml;t&amp;#8221; des Postings festzustellen &amp;#8211; doch wird sich wohl kaum jemand die M&uuml;he machen.">3</a></sup> Am Ende addieren wir die Punktwerte und fertig ist die Auslese.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Das optimale Timing für wissenschaftliche Blogposts</p>
<p>Ich habe mir die Top-12 natürlich genau angesehen und vorhin eine kurze (und zugegebenerweise ziemlich sinnfreie) Analyse vorgenommen. Die zeigt dann aber sehr eindeutig, daß man das Bloggen in den nächsten 5-6 Wochen bleiben lassen kann. ;-) Am erfolgreichsten haben im Jahr 2011 Blogposts aus den Monaten Januar, Mai und Oktober abgeschnitten.</p>
<div id="attachment_2286" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg"><img class="size-full wp-image-2286" title="Auslese_Punkte_Vis02_280" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis02_280.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis02_280" width="280" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Optimales Timing für Wissenschaftsblog-Postings</p></div>
<p>Das späte Frühjahr ist allerdings ebenso schlecht, wie die Sommermonate Juli und August. Der Herbst bietet dann ganz offensichtlich wieder allerbeste Wissenschaftsblogbedingungen.</p>
<p>In der Darstellung rechts sieht man farblich die &#8220;guten&#8221; Blogmonate hervorgehoben. Je dunkler der Punkt, desto besser die Erfolgschancen. Und in unten stehender Tabelle sieht man dann nochmal detailliert dargestellt, in welchen Monaten die Top-Wissenschaftsblogposting 2011 produziert wurden und wie gut sie jeweils in der Jurygunst abgeschnitten haben. Ich hoffe durch die Hinweise auf mehr Chancengleichheit bei der Auslese 2012! Beschwert Euch also nächstes Jahr nicht, wenn ihr mit April- oder Julipostings durchgefallen seid! ;-)</p>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_1000.jpg" rel="lightbox" title="Optimales Timing erfolgreicher Blogpostings..."><img class="size-full wp-image-2288" title="Anklicken öffnet größere Ansicht" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Auslese_Punkte_Vis01_580.jpg" alt="Auslese_Punkte_Vis01_580" width="580" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Januar, Mai und Oktober: Beste Chancen für Wissenschaftsblog-Postings</p></div>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Schieflagen: Wo sind die Postings bloggender Wissenschaftlerinnen?</p>
<p>Es wurde heute schon verschiedentlich angemerkt, daß unter den Auslesepreisträgern keine Frau vertreten ist. Das ist wahr und ärgerlich. Über die Gründe kann man sicher spekulieren und streiten &#8211; ich kann hier nur versichern: Lars und ich hätten liebend gerne viele, viele Wissenschaftsbloggerinnen mit in der Liste. Doch woher nehmen? Es ist schlicht eine Tatsache, daß auch die Wissenschaftsblogosphäre männlich geprägt ist &#8211; und insofern ist das Ergebnis der Auslese wohl eben ein Spiegel dieses Zustands.</p>
<p><span class="pullquote">Bedauerlich: Dieses Jahr erstmalig keine Wissenschaftsbloggerin unter den Preisträgern der Auslese.</span> Ich kann für mich sagen (mit Lars habe ich noch nicht über diesen Punkt gesprochen), daß ich/wir für nächstes Jahr diesen Aspekt verstärkt berücksichtigen werden. Vielleicht können wir gezielt Wissenschaftsbloggerinnen ansprechen und um Nominierungen bitten, vielleicht nehmen wir noch eine weitere Frau mit in die Jury. Das wären so spontan meine ersten Ideen, um hier gegenzusteuern.</p>
<p>Für die zurückliegende Auslese kann ich hier nur nochmal beteuern, daß wir uns um Ausgewogenheit durchaus bemühen &#8211; letztlich aber (das ist dann freilich auch wieder eine bewußte Entscheidung) der Jury die in Frage kommenden Postings quasi &#8220;verblindet&#8221; vorlegen. Ob das Postings von den Scilogs, den Scienceblogs oder von Bloggern jenseits dieser Portale sind, das erfahren die Juroren nicht. Die sollen lesen, für sich individuell entscheiden, was ihnen gefällt und dann die Punkte vergeben. Und wir zählen letztlich nur zusammen und ordnen ganz am Schluß wieder Beiträge und Autoren den Punktwertungen zu.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/#footnote_3_2282" id="identifier_3_2282" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schlu&szlig; erstaunt feststellten, da&szlig; die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst &uuml;berrascht.">4</a></sup></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Für die Zukunft: Noch stärkeres Bemühen um Ausgewogenheit</p>
<p>Unser grundsätzliches Bemühen um Ausgewogenheit sieht man (behaupte ich) durchaus an der sechsköpfigen Jury: die ist ja (was etwa die Disziplinen angeht) durchaus heterogen besetzt. Da gibt es studierte Chemiker, aber auch Historiker und Kulturwissenschaftler. Und einen Wirtschaftsinformatiker und jemanden, der Philosophie studiert hat. Und es sind drei aktive Wissenschaftsblogger dabei, die drei anderen bloggen nicht. Drei sind bei Twitter aktiv, drei nicht. Es sind zwei ausgewiesen Wissenschaftsjournalisten dabei, dazu aber auch &#8220;hauptamtliche&#8221; Wissenschaftler etc. &#8211; klar, eine weitere Frau für die Jury würde dem Bild gut tun.</p>
<p>Was lässt sich ansonsten noch dazu sagen? Woran liegt es, daß diesmal die Wissenschaftsbloggerinnen leer ausgegangen sind? (In den <a title="Frühere Ausleseergebnisse im Wissenschafts-Café" href="http://www.wissenschafts-cafe.net/auslese/">Auslesewettbewerben 2008, 2009 und 2010</a> gab es übrigens jeweils zwei weibliche Preisträgerinnen!) Welche Ideen, Anregungen und Anmerkungen habt ihr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/17/nominierungsstart-fuer-die-auslese-2008-sammlung-der-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres-werkstattnotiz-131/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131">Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/03/spannend-lesenswert-originell-die-wissenschaftsblog-auslese-2008/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008">Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2282" class="footnote">Vorschläge kann jeder einreichen. Dieses Jahr hatten wir zusätzlich Scouts beauftragt, die ausgeschwärmt sind und uns Postings empfohlen haben.</li><li id="footnote_1_2282" class="footnote">Dabei versuchen wir natürlich ein möglichst breites Themenspektrum abzudecken.</li><li id="footnote_2_2282" class="footnote">Klar ist, daß es für die Juroren unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine leicht möglich wäre, die &#8220;Identität&#8221; des Postings festzustellen &#8211; doch wird sich wohl kaum jemand die Mühe machen.</li><li id="footnote_3_2282" class="footnote">Wobei wir dieses Jahr eben auch erst ganz am Schluß erstaunt feststellten, daß die Scilogger so stark waren. Da haben wir uns auch selbst überrascht.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/19/die-besten-wissenschaftlichen-blogpostings-des-jahres-anmerkungen-zur-wissenschaftsblog-auslese-2011/">Die besten wissenschaftlichen Blogpostings des Jahres: Anmerkungen zur Wissenschaftsblog-Auslese 2011</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2282&amp;md5=8ead34818ff318da7d31ab53712c72a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/">Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg" alt="Lesestoff; Bildquelle: stock.xchng, User: picabell" title="Journals" width="175" height="259" class="alignright size-full wp-image-1341" /></a><strong>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb ist es für jeden Forscher wichtig, daß seine Fachartikel in den richtigen Journals publiziert werden. Denn wer in den renommierten Zeitschriften veröffentlicht, dessen Artikel werden &#8211; höchstwahrscheinlich &#8211; häufiger gelesen und häufiger zitiert. Das ist jedenfalls die Hoffnung. Und welche Artikel besonders häufig zitiert werden, kann man sogar berechnen. </strong></p>
<p>Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, der muß v.a. mit seiner Publikationsliste punkten. Ausreichend lang muß sie sein. Und es sollten ausreichend Artikel in renommierten Fachjournals enthalten sein. Der Impact Factor spielt hier zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin die Richtschnur. Aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_0_1338" id="identifier_0_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.">1</a></sup> gilt die Regel: je mehr Prestige das Journal hat, desto größer sind die Chancen darauf, daß der eigene Artikel von den Fachkollegen rezipiert wird. Und das schlägt sich idealerweise darin nieder, daß man in den Folgejahren selbst zitiert wird. </p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien werden Fachartikel in Fachzeitschriften akzeptiert?</strong></p>
<p>Und die Zitationsrate schlägt sich ja eben dann wieder als aktualisierter Impact Factor für die jeweilige Zeitschrift nieder. Insofern kann es durchaus passieren, daß ein fachlich tadelloser Artikel von den Gutachtern und/oder den Herausgebern eines Journals abgelehnt wird, weil diese mit eher wenig Zitaten für diesen Artikel rechnen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_1_1338" id="identifier_1_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Daf&uuml;r kann u.a. schon ausreichen, da&szlig; die Thematik voraussichtlich nur f&uuml;r eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so da&szlig; die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.">2</a></sup> Hier entscheidet meist die Erfahrung bzw. das Bauchgefühl. Ein Paper, das kleine Mängel hat, aber voraussichtlich ziemlich viele Zitate generiert, hat sicher größere Chancen auf Veröffentlichung, als eine absolut unanfechtbare Arbeit, die aber weniger sexy erscheint. </p>
<p><strong>Vorhersage der Zitationshäufigkeit: Der Algorithmus kann es besser</strong></p>
<p>Eine interessante Studie zeigt, daß man künftig vielleicht gar nicht mehr so sehr auf das Bauchgefühl, sondern auf harte Zahlen zurückgreifen kann, wenn man die Zitationsrate prognostizieren möchte. Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza haben sich die Artikel der Jahre 2005-2007 vorgenommen, die im Fachjournal Bioinformatics erschienen sind. </p>
<p>Und sie haben herausgefunden, daß es ausreicht bestimmte Informationen aus dem Abstract zu berücksichtigen und in ein geeignetes Abschätzungsmodell zu übertragen. So konnten die Autoren mit einer Treffergenauigkeit von etwa 90% vorhersagen, wie häufig ein Artikel in den Jahren nach seiner Veröffentlichung zitiert werden wird. Sie schreiben:</p>
<blockquote><p>We found that the appearance of certain words in the paper abstracts can influence the number of citations received.</p></blockquote>
<p>Einerseits eine faszinierende Möglichkeit, andererseits irgendwie ernüchternd. Wenn bloße Algorithmen ausreichen, um sofort (und das auf der Basis des Abstracts!) beziffern zu können, welche Resonanz ein bestimmter Artikel in der Fachcommunity hervorrufen wird. </p>
<p>Wie lange wird es dauern, daß sich hier ein neues Berufsbild etabliert? Lange kann es nicht mehr dauern, bis es den diplomierten Fachjournal-Optimierer gibt, der das Abstract auf das maximale Zitationspotential hin ausrichtet und natürlich auch mit den <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/03/wie-sinnvoll-ist-die-optimierung-wissenschaftlicher-artikel-fur-google-scholar-co.php">üblichen SEO-Methoden</a> dafür sorgt, daß der Artikel bei den wissenschaftlichen Suchmaschinen ganz oben landet.</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza: <a href="http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/content/short/25/24/3303">Predicting citation count of Bioinformatics papers within four years of publication</a>, Bioinformatics. 2009 Dec 15;25(24):3303-9. Epub 2009 Oct 9.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/30/der-weite-weg-von-der-einstellungs-zur-verhaltensaenderung-huerden-auf-dem-weg-zu-open-access-werkstattnotiz-xli/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI">Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/07/todesfaelle-und-blog-burn-out-wenn-bloggen-zum-gesundheitsrisiko-wird-werkstattnotiz-lxxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI">Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-forschungsinstitute_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Forschungsinstitute">Twitternde Forschungsinstitute</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1338" class="footnote">Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.</li><li id="footnote_1_1338" class="footnote">Dafür kann u.a. schon ausreichen, daß die Thematik voraussichtlich nur für eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so daß die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/">Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1338&amp;md5=80bac703fff9680a47276fa3864f6b53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/">Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schreiendes Baby, Bildquelle: stock.xchng, User: andybahn" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Baby_01.jpg" alt="Baby_01" title="Baby_01" width="200" height="163" class="alignright size-full wp-image-1241" /><strong>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. </strong></p>
<p>Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, daß sie die Geräusche und Musik der Außenwelt wahrnehmen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_0_1204" id="identifier_0_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Seitdem das bekannt ist, beschallen manche &uuml;berambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pr&auml;natal mit gef&uuml;hlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem sp&auml;terhin ein Musikgenie werde.">1</a></sup> und sogar die Stimme ihrer Eltern identifizieren können, ist schon länger bekannt. Wie entscheidend diese Höreindrücke möglicherweise für den Spracherwerb sind, zeigt nun die Untersuchung von Kathleen Wermke (Universität Würzburg) und ihren Kolleginnen. </p>
<h4><span class="pullquote">Babygeschrei ist nicht gleich Babygeschrei: Melodie und Rhythmus unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Muttersprache </span></h4>
<p>Das Team um Kathleen Wermke hat jeweils 30 Neugeborene aus Deutschland und Frankreich untersucht, die alle zwischen drei und fünf Tage alt waren. Sie haben das Geschrei der Babys aufgezeichnet und analyisiert. Dabei zeigten sich deutlich Unterschiede, was Melodie und Rhythmus des Geschreis angeht. </p>
<p>Der deutlichste Unterschied zeigt sich im Melodieverlauf: die französischen Babys schreien mit steigendem Melodiebogen, auf der anderen Seite des Rheins fällt die Melodie aber ab. Hier zeigen sich also Parallelen &#8211; so die Forscher &#8211; zu den gesprochenen Sprachen. Der typische deutsche Schreihals startet mit Vehemenz, lässt dann aber nach. Der französisch geprägte Schrei beginnt dezent, steigert sich aber mit der Zeit. </p>
<p>Hier zwei idealtypische Schreiprofile:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_1_1204" id="identifier_1_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&amp;#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language">2</a></sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Schreiforschung.jpg" alt="Schreiforschung" title="Schreiforschung" style="margin: 5px 50px 5px 50px;" width="480" height="620" class="aligncenter size-full wp-image-1239" /></p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse die Babyschreiforschung noch bereithält. Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kinder pränatal (!) zweisprachig aufwachsen? Wann gibt es die erste Wette bei &#8220;Wetten, daß&#8230;?&#8221;, bei der ein Kandidat allein am Geschrei die Kleinkinder den jeweiligen Herkunftsländern zuordnet?</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Birgit Mampe, Angela D. Friederici, Anne Christophe and Kathleen Wermke: <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2009.09.064">Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</a>, Current Biology, doi:10.1016/j.cub.2009.09.064 </li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/20/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/04/free-burma-internationale-solidaritaetsaktion-fuer-menschenrechte-weltweit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit">»Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1204" class="footnote">Seitdem das bekannt ist, beschallen manche überambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pränatal mit gefühlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem späterhin ein Musikgenie werde.</li><li id="footnote_1_1204" class="footnote">Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/">Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1204&amp;md5=706c009dd7261aaade757b48aebda105" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Risikokommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1226</guid>
		<description><![CDATA[<p>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.1 Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/">Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/10/Spritze.jpg" alt="Spritze" title="Bildquelle:Stock.xchng, User: eddmun" width="220" height="174" class="alignright size-full wp-image-1229" /><strong>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.</strong><sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_0_1226" id="identifier_0_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die &ouml;ffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &amp;#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der &Auml;rzteverb&auml;nde &amp;#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.">1</a></sup><strong> Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, die den Effekt von Paracetamol auf die Immunreaktion zum Gegenstand hat.</strong></p>
<p>Daß eine Impfung ganz gezielt die körpereigene Immunantwort provoziert, haben wir ja <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">zuletzt überall gelernt.</a> Und nicht selten geht so eine Impfung mit einem kurzzeitigen Temperaturanstieg, also Fieber, einher. Das ist so normal, daß manche Ärzte, v.a. wenn es um die üblichen Impfungen im Kindesalter geht, eine begleitende Einnahme von Paracetamol empfehlen. Das ist irgendwie plausibel, schon allein, weil man dann nicht Gefahr läuft, wenige Stunden nach der Impfung gegen Diphterie, Keuchhuste, Tetanus oder sonstwas, die verängstigten Eltern am Praxistelefon beruhigen zu müssen. </p>
<h4><span class="pullquote">Kinderärzte empfehlen häufig die prophylaktische Einnahme von Paracetamol bei Impfungen. Offenbar ein falscher Ratschlag&#8230;</span></h4>
<p><strong>Studie zu Effekten der impfbegleitenden Paracetamolgabe</strong></p>
<p>Allerdings wurde &#8211; was mich ehrlicherweise überrascht &#8211; offenbar kaum gezielt untersucht, welche Effekte so eine vorbeugende Paracetamoleinnahme für den Impferfolg hat. Das hat nun Roman Prymula von der University of Defence in Hradec Kralove (Königsgrätz) nachgeholt. In ihrer Studie haben die tschechischen Ärzte knapp 500 Kinder untersucht; die eine Hälfte bekam impfbegleitend Paracetamol, die andere nicht. </p>
<p>Das erste Ergebnis war zu erwarten: die Kinder aus dem Paracetamol-Arm zeigten weniger häufig einen Fieberschub (42 Prozent gegenüber 66 Prozent der Kontrollgruppe). Das sollte ja auch so sein. Gleichzeitg &#8211; und hier wird&#8217;s interessant &#8211; zeigte sich, daß die Paracetamolgabe auch die Antikörperreaktion deutlich abschwächte. Klar, die Entzündungsreaktion und damit die erwünschte immunologische Antwort wird durch das Paracetamol reduziert. Letztlich ist das aber nicht der Sinn der Übung&#8230;</p>
<p>Roman Prymula konnten allerdings zeigen, daß sich dieser kontraproduktive Effekt eigentlich nur dann zeigt, wenn das Paracetamol bereits kurz vor der Impfung eingenommen wird.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_1_1226" id="identifier_1_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das ist dem Vernehmen nach aber h&auml;ufig die Empfehlung der Kinder&auml;rzte.">2</a></sup> Wenn man stattdessen abwartet und erst dann, wenn sich Fiebersymptome zeigen mit Paracetamol dagegenhält, dann schmälert man den Impferfolg nicht. </p>
<p>Was heißt das also? Zunächst sollten Kinderärzte hier offensichtlich ihre gutgemeinte Strategie überdenken. Gleichzeitig gilt dieser Ratschlag aber vermutlich genauso für Erwachsene: wer Impfnebenfolgen (Fieber, Entzündungen etc.) prophylaktisch mit Paracetamol bekämpfen will, der tut sich keinen Gefallen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_2_1226" id="identifier_2_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es ist &amp;#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einsch&auml;tzung &amp;#8211; im &uuml;brigen so, da&szlig; &auml;hnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten k&ouml;nnen. Also auch hier lieber erst nach der Impfung zu den Tableten greifen.">3</a></sup> Wenn impfen, dann eben richtig. </p>
<p>Das gilt sicherlich auch für die Impfung gegen die saisonale Grippe und auch gegen die Schweinegrippe. Und entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente erst einnehmen, wenn sich das nach der Impfung als notwendig herausstellen sollte. </p>
<div class="links_ticker">
Links:</p>
<ul>
<li>R. Prymula and others. <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61208-3/fulltext">Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials</a>. Lancet 2009; 374: 1339  </li>
</ul>
<p>Viele Infos zur Schweinegrippe bei WeiterGen und aktuell eine Randnotiz auch im Fischblog:</p>
<ul>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort</a></li>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php">Gründe gegen die Impfung mit Pandemrix</a></li>
<li>Fischblog: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2009-10-30/macht-die-regul-re-grippeimpfung-pandemien-gef-hrlicher">Macht die reguläre Grippeimpfung Pandemien gefährlicher?</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/28/schnapsidee-reform-der-semesterzeiten-kurzknapp-49/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49">Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1226" class="footnote">Die öffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der Ärzteverbände &#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</li><li id="footnote_1_1226" class="footnote">Das ist dem Vernehmen nach aber häufig die Empfehlung der Kinderärzte.</li><li id="footnote_2_1226" class="footnote">Es ist &#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einschätzung &#8211; im übrigen so, daß ähnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten können. Also auch hier lieber erst <em>nach</em> der Impfung zu den Tableten greifen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/">Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1226&amp;md5=8981fea912332aa9e6e1dc9e20b9dc3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1196</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder? Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8220;Express&#8221;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8220;Express&#8221; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8220;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8221;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8220;Express&#8221; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8220;Express&#8221; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580" title="Schwarz-Geld_580" width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten" title="Schwarz-Geld-Nachrichten" width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/17/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1196&amp;md5=b4a46e0064b4cbc22f608ef7a639413f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1070</guid>
		<description><![CDATA[<p>Seit März 2008 gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund? Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/03/wissenschaftsblog-charts-032008/">Seit März 2008</a> gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund?</strong></p>
<p>Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich zunächst mal 20 Blogs aufgelistet, die &#8211; gemäß der <a href="http://www.technorati.com/">Technorati-Authority</a> &#8211; die meisten Verlinkungen aufzuweisen hatten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_0_1070" id="identifier_0_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Technorati, das zur Erkl&auml;rung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverl&auml;ssiger geworden.">1</a></sup> Im Mai hatte ich die Liste dann auf 30 Blogs ausgebaut. </p>
<p>Im Durchschnitt hatten die Blogs im Mai 2008 knapp über 74 Links aufzuweisen. Zwei Monate später stieg dieser Wert auf ca. 80 Links und dann im Herbst auf 81,5 eingehende Links pro Blog innerhalb der letzten 6 Monate. Zu diesem Zeitpunkt jammerte die restliche Blogszene schon lange über einen Rückgang der Verlinkungen. Bei den wissenschaftlichen Blogs kam diese Trendwende dann im November. Durchschnittlich nur noch 68,7 Links brachten die Blogcharts-Blogs zusammen.</p>
<p>Im Januar sank der Wert auf 60,1 und ist aktuell in der Rangliste vom Mai 2009 auf 53,2 Links gesunken. Insgesamt ist im Vergleich zum Höchststand im September 2008 ein Rückgang um 36% zu verzeichnen. </p>
<p>Die Entwicklung nochmal anschaulich:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/05/wissenschaftsblog-charts_05_09_580.jpg" title="Die Entwicklung der Verlinkungsdichte der wissenschaftlichen Blogs" alt="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" title="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" width="580" height="341" class="aligncenter size-full wp-image-1073" /></p>
<p>Wie ich drüben<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/"> im Wissenschafts-Café bereits</a> geschrieben habe, ist die zunehmende Popularität von Twitter sicher ein Grund für diesen Rückgang. Vor einigen Wochen hatte ich bereits <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/12/twitternde-wissenschaftler-gibt-es-akademisches-micro-blogging/">die twitternden Wissenschaftler aufgelistet </a>und es dürften zwischenzeitlich deutlich mehr geworden sein. </p>
<p><strong>Bitte kein Krisengerede!</strong></p>
<p>Allerdings wäre es &#8211; so meine Wahrnehmung &#8211; absolut falsch von einer Krise der (wissenschaftlichen) Blogs zu sprechen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_1_1070" id="identifier_1_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie es j&uuml;ngst die FAZ wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die Medienlese schlechte Nachrichten verk&uuml;ndete und auch Frank Westphal das vorl&auml;ufige Ende von Rivva bekanntgegeben hatte.">2</a></sup> Die Zahl der wissenschaftlichen Blogger steigt langsam, aber kontinuierlich. Und die Diskussionen in den Blogs sind lebendiger, als je zuvor. </p>
<h4><span class="pullquote">Blogs funktionieren &#8211; gerade im wissenschaftlichen Kontext &#8211; wunderbar!</span></h4>
<p>Blogs funktionieren genauso wie sie gedacht waren: als schnelles, flexibles Publikationsformat, das den Autor stärker in den Vordergrund stellt, als wir es von den klassischen Medien gewohnt sind. Lediglich mit den Links, die von Blogs auf andere Blogs verweisen, hapert es. Was ich dennoch bedauerlich finde. </p>
<p>Aber vielleicht findet sich ja &#8211; um die nächste Ausgabe der Blogcharts wieder mit mehr Aussagekraft auszustatten &#8211; ein Weg, um auch die Diskussions- und Verlinkungsströme bei Twitter sichtbar zu machen? Wer hat Ideen, wie man das Problem lösen könnte?<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_2_1070" id="identifier_2_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Grunde geht es lediglich darum, f&uuml;r die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.">3</a></sup>  </p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/">Wissenschaftsblog-Charts | 05/2009</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Blogs+Krise">Blogs + Krise</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/03/gegen-den-trend-wissenschaftliche-blogs-weiter-auf-wachstumskurs-kurzknapp-43/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43">Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-wissenschaftler_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Wissenschaftler">Twitternde Wissenschaftler</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie">Wissenschaft &#038; Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1070" class="footnote">Technorati, das zur Erklärung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverlässiger geworden.</li><li id="footnote_1_1070" class="footnote">Wie es <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2EF6447714BE474CAC0683297FA91603~ATpl~Ecommon~Scontent.html">jüngst die FAZ</a> wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Medienlese schlechte Nachrichten verkündete</a> und auch Frank Westphal das <a href="http://blog.rivva.de/archives/2009/5/4/in_a_silent_way/">vorläufige Ende von Rivva</a> bekanntgegeben hatte.</li><li id="footnote_2_1070" class="footnote">Im Grunde geht es lediglich darum, für die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1070&amp;md5=bfd16af26dd5b8169e042bb60429a9a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 07:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1057</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es sind stürmische Zeiten. Im letzten Herbst, als die Nachrichten von den weltweiten Finanzmärkten immer düsterer wurden und sich das globale Ausmaß der Wirtschaftskrise allmählich am Horizont abzeichnete, damals konnte ich mir kaum vorstellen, wie sich diese Krise auf unser Leben, oder ehrlicher: mein Leben auswirken würde. Inzwischen1 weiß ich es. Wir leben in Zeiten [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sind stürmische Zeiten. Im letzten Herbst, als die Nachrichten von den weltweiten Finanzmärkten immer düsterer wurden und sich das globale Ausmaß der Wirtschaftskrise allmählich am Horizont abzeichnete, damals konnte ich mir kaum vorstellen, wie sich diese Krise auf unser Leben, oder ehrlicher: <em>mein </em>Leben auswirken würde. Inzwischen</strong><sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_0_1057" id="identifier_0_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie sollte es anders sein, als jemand, der &amp;#8220;mit Medien&amp;#8221; sein Geld verdient?">1</a></sup> <strong>weiß ich es.</strong></p>
<p>Wir leben in Zeiten einer handfesten Medienkrise, die den Strukturwandel der Medienlandschaft, der längst im Gange war, zusätzlich beschleunigt. Die Verlage, die inzwischen schmerzlich begriffen hatten, daß ihr einstiges auf Zeitungen und Zeitschriften fokussiertes Geschäftsmodell nicht mehr zukunftsfähig ist, versuchen krampfhaft irgendwo festen Halt zu finden und erinnern in ihrem aktionistisch-orientierungslosen Krisenmanagement doch stark an den verschnarchten Familienhund, dem man seinen Freßnapf weggenommen hat.</p>
<p><strong>Die Medienkrise ist eine <em>Medien</em>krise</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Die Medienkrise ist inklusiv und gerecht: auch im Onlinebereich sucht man mit Angstschweiß auf der Stirn nach einer Antwort auf die Frage, wie journalistischer Aufwand finanziert werden kann. </span></h4>
<p>Doch &#8211; so ehrlich sollte man sein &#8211; die Krise betrifft nicht nur das klassische (Print-)Segment. Als Medienkrise ist sie inklusiv und gerecht: auch im Onlinebereich sucht man mit Angstschweiß auf der Stirn nach einer Antwort auf die Frage, wie journalistischer Aufwand (der sich möglicherweise als &#8220;Qualität&#8221; bemerkbar macht) finanziert werden kann.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_1_1057" id="identifier_1_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Grunds&auml;tzlich ist zu beobachten, da&szlig; es hier zwei Beantwortungs- bzw. L&ouml;sungsstrategien gibt: 1.) Oberste Richtschnur ist die Qualit&auml;t der Inhalte, die als Schl&uuml;ssel angesehen wird, um k&uuml;nftig ein hinreichend gro&szlig;es und f&uuml;r die werbetreibende Industrie interessantes Publikum an sich binden zu k&ouml;nnen (Bsp. &amp;#8220;Die ZEIT&amp;#8221;), 2.) Leitprinzip ist die Maximierung der Reichweite bei Minimierung der Kosten, um mit &amp;#8220;schlanken&amp;#8221; Gesch&auml;ftsmodellen ein maximal gro&szlig;es (aber beliebiges?) Publikum zu erreichen.">2</a></sup></p>
<p>Die Tatsache, daß die Krise keine Unterschiede zwischen vermeintlichen Auslaufmodellen und Avantgarde-Projekten macht, wurde vergangenen Freitag deutlich: Peter Hogenkamp, oberster Blogwerker, mußte eingestehen, daß die &#8220;<a href="http://medienlese.com">Medienlese</a>&#8221; nur noch bis Ende April fortgeführt werden kann. Seit knapp 3 Jahren wurden auf &#8220;Medienlese&#8221; in hochkompetenter Weise genau die Entwicklungen und Umbrüche der Medienlandschaft kommentiert und analysiert, die ich oben skizziert habe. Und doch <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/">mußte man am Freitag lesen:</a></p>
<blockquote><p>Wir haben immer gewusst, dass medienlese.com zu einem guten Teil ein Prestigeobjekt ist, und dass man mit einem Medienblog, das kein Branchendienst sein konnte und wollte, nicht viel Geld verdienen konnte. Wir haben es uns trotzdem gern geleistet. Leider geht das nun nicht mehr. Die wirtschaftliche Lage zwingt uns zu Einschnitten&#8230;</p></blockquote>
<p>Ist das ein ironisch-tragischer Seitenhieb der Web2.0-Mediengeschichte, daß ausgerechnet eines der Blogprojekte die Segel streichen muß, das unzweifelhaft höchste Qualität geboten hat? Denn angefangen von den spitzzüngigen Essays von Klaus Jarchow (zuletzt etwa <a href="http://medienlese.com/2009/04/20/medienkrise-der-leser-merkts-schon-nicht/">hier</a>) bis zu den Analysen von Peter Sennheiser (ganz aktuell seine &#8220;<a href="http://medienlese.com/2009/04/27/medienkrise-fuenf-thesen-zum-umbruch/">5 Thesen zum Umbruch&#8221;</a>), das war schlicht und einfach ein gutes und v.a. gut informiertes Medienmagazin. </p>
<p>Leider &#8211; und da hilft kein Jammern und Wehklagen &#8211; läßt sich das ganz offenbar derzeit kaum finanzieren. Oder, wie man vielleicht anmerken muß: so etwas läßt sich nur finanzieren, wenn man so frech und offensiv ist, wie es ein Peter Turi<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_2_1057" id="identifier_2_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der mit turi2 weiterhin sehr erfolgreich agiert.">3</a></sup> oder Georg Altrogge<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_3_1057" id="identifier_3_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der binnen weniger Monate &amp;#8220;Meedia&amp;#8221; als ernstzunehmendes Projekt etabliert hat.">4</a></sup> sind. </p>
<p><strong>Bloggersolidarität: &#8220;6vor9&#8243; darf nicht sterben&#8230;</strong></p>
<p>Und doch gibt es doch auch eine gute Nachricht in diesem Zusammenhang. Das Ende der Medienlese hat sehr schnell zu vielen (enttäuschten) Reaktionen geführt. Und ebenso schnell wurde klar, daß eine Rubrik besonders viele Fans hat: die tägliche Linksammlung &#8220;<a href="http://medienlese.com/category/6-vor-9/">6vor9</a>&#8220;, die von Ronnie Grob betreut wird.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_4_1057" id="identifier_4_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und 6vor9 hat mich &uuml;brigens vor einigen Monaten zu meiner eigenen Linksammlung f&uuml;r den Wissenschaftsjournalismus unter dem Titel 3vor10 inspiriert.">5</a></sup> Sachar Kriwoj von &#8220;Massenpublikum&#8221; hat die Initative ergriffen, sich von Peter Hogenkamp die Zusage eingeholt, daß 6vor9 weitergeführt wird, wenn wenigstens 2.000,- Euro an Spenden zusammenkommen. </p>
<p>Natürlich habe ich mich auch als Sponsor beteiligt. Natürlich weil ich die Rubrik gut finde, natürlich auch, weil ich Peter Hogenkamp und andere Blogwerk-Akteure kenne und auch weil ich Ronnie Grob als netten Kerl kennengelernt habe. Und daß in nur 3 Tagen die fragliche Summe von 2.000,- zusammengekommen ist, freut mich natürlich. Bis Oktober wird es also auch weiterhin die 6vor9 geben. <a href="http://medienlese.com/2009/04/28/die-macht-der-leser-6vor9-wird-weitergefuehrt/">Peter Hogenkamp schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Nachdem die 2000 Euro in weniger als drei Tagen (inklusive Wochenende) zusammengekommen sind, legen wir den Rest drauf und sorgen dafür, das Ronnie Grob seine sechs morgendlichen Lese-Empfehlungen mindestens bis Oktober weiter publizieren kann.</p></blockquote>
<p>Fein. Und die Medienlese hat nun sogar ein neues, aktualisiertes Logo: :-)</p>
<p><a href="http://http://medienlese.com/"> <img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/04/medienlese.jpg" alt="medienlese" title="medienlese" width="560" height="67" class="aligncenter size-full wp-image-1062" /></a></p>
<p>Die Bloggersolidarität &#8211; so wurde deutlich &#8211; gibt es doch. Jedenfalls wenn es um den Fortbestand einer guten Sache geht&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Upload-Magazin: <a href="http://upload-magazin.de/blog/2907-was-man-aus-6-vor-9-lernen-kann/">Was man aus &#8220;6vor9&#8243; lernen kann</a>, 26.4.2009</li>
<li>Medienlese: <a href="http://medienlese.com/2009/04/28/die-macht-der-leser-6vor9-wird-weitergefuehrt/">Erfolgreiche Spendenaktion: «6 vor 9» wird weitergeführt,</a> 28.4.2009</li>
<li>Medienlese: <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/">Wir stellen Medienlese ein</a>, 24.4.2009</li>
</ul>
</div>
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<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/blogwerk" class="invisible" rel="tag">Blogwerk</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/medienlese" class="invisible" rel="tag">medienlese</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/26/die-blogosphaere-ist-weiblich-und-voller-langstreckenlaeufer-werkstatt-ticker-02/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die Blogosphäre ist weiblich und voller Langstreckenläufer | Werkstatt-Ticker 02">Die Blogosphäre ist weiblich und voller Langstreckenläufer | Werkstatt-Ticker 02</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1057" class="footnote">Wie sollte es anders sein, als jemand, der &#8220;mit Medien&#8221; sein Geld verdient?</li><li id="footnote_1_1057" class="footnote">Grundsätzlich ist zu beobachten, daß es hier zwei Beantwortungs- bzw. Lösungsstrategien gibt: 1.) Oberste Richtschnur ist die Qualität der Inhalte, die als Schlüssel angesehen wird, um künftig ein hinreichend großes und für die werbetreibende Industrie interessantes Publikum an sich binden zu können (Bsp. &#8220;Die ZEIT&#8221;), 2.) Leitprinzip ist die Maximierung der Reichweite bei Minimierung der Kosten, um mit &#8220;schlanken&#8221; Geschäftsmodellen ein maximal großes (aber beliebiges?) Publikum zu erreichen.</li><li id="footnote_2_1057" class="footnote">Der mit <a href="http://turi-2.blog.de/">turi2</a> weiterhin sehr erfolgreich agiert.</li><li id="footnote_3_1057" class="footnote">Der binnen weniger Monate &#8220;<a href="http://www.meedia.de/">Meedia</a>&#8221; als ernstzunehmendes Projekt etabliert hat.</li><li id="footnote_4_1057" class="footnote">Und 6vor9 hat mich übrigens vor einigen Monaten zu meiner eigenen Linksammlung für den Wissenschaftsjournalismus unter dem Titel <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> inspiriert.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1057&amp;md5=f40eebba5f16e29afe300f46432ade1c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1013</guid>
		<description><![CDATA[<p>Für Imker gab es in den letzten Jahren immer wieder erschreckende Meldungen aus aller Welt. Da sorgte erst die gefürchtete Varroa-Milbe für massenhaftes Bienensterben, dann gab das sogenannte CCD-Syndrom (Colony Collapse Disorder) den Imkern und Wissenschaftlern Rätsel auf und im letzten Jahr gingen mehrere tausend Bienenvölker im Rheintal und in Bayern zugrunde, als bei der [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/">Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 6px 8px; float: right;" title="bienen_2009" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/04/bienen_2009.jpg" title="Imkeralltag; Bildquelle: stock.xchng, User: sykicktb" alt="bienen_2009" width="220" height="152" />Für Imker gab es in den letzten Jahren immer wieder erschreckende Meldungen aus aller Welt. Da sorgte erst die gefürchtete Varroa-Milbe für massenhaftes Bienensterben, dann gab das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder" title="Wikipedia-Text">CCD-Syndrom</a> (Colony Collapse Disorder) den Imkern und Wissenschaftlern Rätsel auf und im letzten Jahr gingen mehrere tausend Bienenvölker im Rheintal und in Bayern zugrunde, als bei der Ausbringung von Saatgut das Insektizid Chlotianidin aufgewirbelt und &#8211; so jedenfalls die Indizienlage &#8211; <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/">den Bienen zum Verhängnis wurde</a>.</p>
<p>Über den Fall von Chlotiandin hatte ich letztes Jahr zweimal geschrieben, weil sich hier auch ein nachlässiges Krisen- und Risikomanagment der zuständigen Behörden offenbarte.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/#footnote_0_1013" id="identifier_0_1013" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In Frankreich und Italien war man n&auml;mlich viele Wochen fr&uuml;her auf die Gefahr aufmerksam geworden und hatte entsprechend reagiert. Aber offenbar spricht man ja nicht miteinander in Europas Beh&ouml;rden&amp;#8230;">1</a></sup> Und nachdem ich Bienenfreund, Honigesser und jeden Sommer Gast bei einem Wiesenfests eines Hobbyimkers bin, lese ich natürlich alle bienenrelevanten Meldungen mit großem Interesse.</p>
<p><strong>Ursache für rätselhaftes CCD-Syndrom identifiziert?</strong></p>
<p>Wie spanische Forscher vom Laboratorium für Bienenpathologie im spanischen Marchamalo nun in &#8220;Environmental Microbiology Reports&#8221; berichten, gibt es nun möglicherweise eine Erklärung für das oben erwähnte CCD-Phänomen. Dahinter verbirgt sich ein mysteriöses Kollabieren ganzer Bienenvölker: die Bienen verschwinden aus dem Bienenstock und lassen Königin, sowie die Brut zurück. Weshalb weiß bisher niemand.</p>
<h4><span class="pullquote">Die Behandlung mit einem Antibiotikum sorgte für die Erholung der betroffenen Völker</span></h4>
<p>Ursache könnte &#8211; wie die Forscher um Mariano Higes berichten &#8211; der Parasit &#8220;Nosema ceranae&#8221; sein. Die Wissenschaftler untersuchten mehrere Imkereien in Spanien, die im Jahr 2006 von CCD-Fällen betroffen waren. Pestizide fanden sie keine. Auch von der Varroa-Milbe keine Spur. Einziger Schädling, der aufgespürt wurde war eben besagter Pilz &#8220;Nosema ceranae&#8221;. Dessen Sporen sind für die hochansteckende Erkrankung verantwortlich, die auf den interessanten Namen &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nosemose">Nosemose</a>&#8221; getauft ist.</p>
<p><strong>Ist die Nosemose für das Bienensterben verantwortlich?</strong></p>
<p>Die Sporen werden dabei von den Bienen aufgenommen und im Darm entwickelt sich ein Parasit, der die Bienen quasi kanibalisiert. Befallen werden hauptsächlich Arbeiterinnen, die dann irgendwo &#8211; so ist etwa bei Wikipedia zu lesen &#8211; außerhalb des Bienenstockes verenden. Die Brut und die Königin bleiben verwaist zurück.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/#footnote_1_1013" id="identifier_1_1013" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mir will allerdings nicht ganz einleuchten, weshalb das so schlagartig passieren soll und weshalb nicht viel mehr tote Bienen direkt in und um den bienenstock gefunden werden&amp;#8230;">2</a></sup> Eine umfassende Behandlung mit dem Antibiotikum Fumagillin tötete jedenfalls den Erreger ab und die geschwächten Völker erholten sich&#8230;</p>
<p>Es besteht also Hoffnung für Imker und Bienenfreunde.</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Marc Scheloske: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/">Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden</a>, Wissenswerkstatt, 17.5.2008</li>
<li>Higes, Mariano et al.: Honeybee colony collapse due to Nosema ceranae in professional apiaries. Environmental Microbiology Reports 1 (2009) 110-113.</li>
</ul>
</div>
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<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Bienen">Bienen</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/17/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37">Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden">Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/21/von-bienen-baeren-und-menschen-fund-lesestuecke-01/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01">Von Bienen, Bären und Menschen | Fund- &#038; Lesestücke 01</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1013" class="footnote">In Frankreich und Italien war man nämlich viele Wochen früher auf die Gefahr aufmerksam geworden und hatte entsprechend reagiert. Aber offenbar spricht man ja nicht miteinander in Europas Behörden&#8230;</li><li id="footnote_1_1013" class="footnote">Mir will allerdings nicht ganz einleuchten, weshalb das so schlagartig passieren soll und weshalb nicht viel mehr tote Bienen direkt in und um den bienenstock gefunden werden&#8230;</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/">Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1013&amp;md5=6ac6f58e9ec305388c274d861a0e0dd3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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