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	<title>Wissenswerkstatt &#187; Werkstatt-Gespräch</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<title>Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft - Wie eine knappe Ressource von der Pharmaindustrie immer weiter beschädigt wird </title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Grippemedikaments Tamiflu taugt für einen Roman. Es geht um große Hoffnungen und um das große Geld. Um Politik, Macht, Lobbyarbeit und die Wissenschaft. Und es ist ein Lehrstück über die meist unbeachteten Nebenfolgen solcher Politik-, Macht- und Geldspiele. Denn am Ende ist aus dem einst gefeierten Hoffnungsträger ein mediales Schmuddelkind geworden. Zurück [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/">Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/tamiflu_220/" rel="attachment wp-att-2035"><img class="alignright size-full wp-image-2035" title="Tamiflu" style="border: 0pt none;" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Tamiflu_220.jpg" alt="Tamiflu - Oseltamivir" width="220" height="188" /></a>Die Geschichte des Grippemedikaments Tamiflu taugt für einen Roman. Es geht um große Hoffnungen und um das große Geld. Um Politik, Macht, Lobbyarbeit und die Wissenschaft. Und es ist ein Lehrstück über die meist unbeachteten Nebenfolgen solcher Politik-, Macht- und Geldspiele. Denn am Ende ist aus dem einst gefeierten Hoffnungsträger ein mediales Schmuddelkind geworden. Zurück bleibt &#8211; und das wird häufig vergessen &#8211; immer auch ein Verlierer: die Wissenschaft und alle diejenigen, die mit wissenschaftlichen Argumenten überzeugen wollen. </strong></p>
<p>Richtig populär wurde Tamiflu 2005 und 2006, als der Vogelgrippe-Virus A/H5N1 von Asien über Osteuropa bis nach Westeuropa eingeschleppt wurde. Wie schnell die Ausbreitung voranschreiten würde, war vollkommen unklar. Genauso ungeklärt war, ob und wie schnell der Influenzavirus mutieren und dann eventuell massenhaft vom Tier auf den Menschen überspringen könnte. Mit den Folgen einer verheerenden Pandemie. Ein Impfstoff war (anders als 2009 beim Schweinegrippe-Virus H1N1) nicht in Sicht.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Tamiflu: Strohhalm angesichts einer drohenden Pandemie</p>
<p>Man möchte in solchen Situationen nicht mit Gesundheitspolitikern tauschen, die die Entscheidungen treffen müssen, wie im Fall der Fälle gehandelt werden soll.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_0_2032" id="identifier_0_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wichtig ist, das ist ein grunds&auml;tzliches Dilemma, da&szlig; irgendwie gehandelt werden mu&szlig;. Nichtstun (obwohl das gelegentlich sinnvoller w&auml;re) steht nicht zur Debatte. Aber das ist ein anderes Thema.">1</a></sup> Große Hoffnungen richteten sich auf Medikamente mit dem Wirkstoff <a title="Wikipedia-Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oseltamivir">Oseltamivir</a>. Es handelt sich dabei um einen &#8220;Neuraminidaseinhibitor&#8221;. Eine Wirkstoffgruppe, die in den 90er Jahren entwickelt wurde und (zumindest im Labor) die Vermehrung von Influenzaviren hemmen kann, indem ein für deren Ausbreitung essenzielles Enzym – die Neuraminidase – blockiert wird. Oseltamivir wurde und wird unter dem Markennamen &#8220;Tamiflu&#8221;<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_1_2032" id="identifier_1_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt auch noch das Konkurrenzprodukt &amp;#8220;Relenza&amp;#8221; von Glaxo Smith Kline, dessen Wirkstoff hei&szlig;t Zanamivir.">2</a></sup> von der Pharmafirma Roche vertrieben.</p>
<p>Ende 2005 breitet sich die Vogelgrippe immer weiter aus, die Medienberichte über eine mögliche Pandemie häuften sich. Und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfahl den nationalen Gesundheitsbehörden, sich mit antiviralen Medikamenten einzudecken. Dem Tamiflu-Produzenten bescherte das Einnahmen von mehreren Milliarden Euro. Eigentlich alle europäischen Staaten bestellten jeweils mehrere Millionen Einheiten &#8211; sieben Jahre ist Tamiflu haltbar. Demnächst wird man also die gut gefüllten Tamiflu-Vorratslager räumen müssen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Hält Tamiflu, was Roche verspricht?</p>
<p>Nachbestellungen gibt es (hoffentlich) keine. Denn seit spätestens 2009 gibt es immer mehr Zweifel, ob Tamiflu im Ernstfall wirklich hält, was es verspricht. Denn inzwischen wurde publik, daß die Datenlage zur Wirksamkeit von Tamiflu sowohl dünn, als auch aus anderen Gründen fragwürdig ist. Für die Empfehlung der WHO spielte offenbar eine Studie aus dem Jahr 2003 die entscheidende Rolle. Der Virologe Laurent Kaiser von der Uniklinik in Genf kam nach Analyse der vorliegenden Patientendaten zum Schluß, daß Tamiflu den Verlauf einer Grippe deutlich abmildere, sowie der Antibiotikaeinsatz und die Zahl der Komplikationen (v.a. Lungenentzündungen) verringert werde.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_2_2032" id="identifier_2_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unter Tamiflugabe brauchten nur 14% zus&auml;tzlich Antibiotika, bei Placebogabe waren es 19,1%. Komplikationen traten bei 12,2% der Tamiflugruppe auf, ohne Tamiflu gab es in 18,5% der F&auml;lle eine Komplikation im Grippeverlauf.">3</a></sup> Grundlage für Kaisers Arbeit waren 10 Studien mit insgesamt etwas mehr als 3500 Patienten.</p>
<p class="pullquote_left">Eigentlich sollten in einem solchen Fall alle Alarmglocken klingeln. Aber vielleicht hört man die nicht, wenn sich die Einschläge einer drohenden Seuche nähern?</p>
<p>Das Problem &#8211; oder meinetwegen gerne auch: der Skandal &#8211; an der Sache: von den insgesamt sechs Studienautoren waren vier Mitarbeiter der Firma Hoffman-La Roche und einer der Autoren war als bezahlter Berater für Roche tätig. Nur Erstautor Kaiser stand in keiner direkten Verbindung zum Tamiflu-Hersteller. Aber damit nicht genug. Von den erwähnten 10 Studien, auf die sich das positive Urteil für Tamiflu bezog, waren nur zwei in Fachjournals publiziert wurden. Die anderen acht Arbeiten waren nicht oder nur in kleinen Auszügen publiziert (und just in diesen Studien schnitt Tamiflu besser als das Placebo ab).</p>
<p>Eigentlich sollten bei einer solchen Datenlage alle Alarmglocken klingeln. Aber vielleicht hört man die nicht, wenn sich die Einschläge einer drohenden Seuche nähern und das hysterische Mediengeschrei immer lauter wird? Die WHO störte sich offenbar kaum daran. Erst 2009 drängelte die Cochrane-Collaboration<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_3_2032" id="identifier_3_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die unabh&auml;ngige Organisation erstellt v.a. medizinische &Uuml;berblicksarbeiten, f&uuml;r die sich saubere Studien sichtet und in der Zusammenschau bewertet.">4</a></sup> auf eine Überprüfung der angeblichen Wirksamkeitsnachweise. Die Cochrane-Forscher hatten einen Tipp des japanischen Kinderarztes Keiji Hayashi bekommen.</p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/tamiflu_75mg/" rel="attachment wp-att-2044"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/01/Tamiflu_75mg.jpg" alt="Tamiflu" title="Tamiflu_75mg" width="580" height="109" class="aligncenter size-full wp-image-2044" /></a></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Informationsblockade und Interessen der Pharmaindustrie</p>
<p>Sind die Ergebnisse zur Wirksamkeit von Tamiflu &amp; Co. etwa manipuliert? Wie steht es mit Nebenwirkungen? Wie konnte es passieren, daß Institutionen wie die WHO und die nationalen Behörden so unkritisch agieren und vom Hersteller nicht auf Herausgabe der Daten bzw. wenigstens Einsichtnahme bestehen? Seit zwei Jahren recherchieren nun also die Cochrane-Mitarbeiter unter ihrem Chef Tom Jefferson. Vor 10 Tagen haben sie nun den aktuellen Stand ihrer Ermittlungen veröffentlicht.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_4_2032" id="identifier_4_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hier verf&uuml;gbar: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ.">5</a></sup> Sie stellten dabei fest, daß Tamiflu die Dauer von Grippesymptomen (durchschnittlich 160 Stunden) um immerhin 21 Stunden reduziert. Das ist ja wenigstens positiv.</p>
<p>Ansonsten ist das Recherche-Ergebnis aber ernüchternd. Roche hat sich beharrlich geweigert, den Forschern die Originalstudien vorzulegen. Tom Jefferson hat sich dann teilweise mit den Unterlagen beholfen, die bei den Arzneimittelzulassungsbehörden<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_5_2032" id="identifier_5_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die US-Beh&ouml;rde FDA und die europ&auml;ische EMA.">6</a></sup> vorliegen. Dennoch bleibt festzuhalten, daß rund 2/3 aller durchgeführten Untersuchungen im Zusammenhang mit Tamiflu nicht veröffentlicht sind.</p>
<p>Für Gerd Antes (Chef des deutschen Cochrane-Zentrums) steht fest:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_6_2032" id="identifier_6_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie in diesem Artikel der ZEIT zu lesen ist: Das Tamiflu-Geheimnis, Die ZEIT, 25.1.2012">7</a></sup></p>
<blockquote><p>&#8220;Die unterbleibende Veröffentlichung von Studien ist ein chronischer Skandal im Medizin- und Forschungssystem.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und genau das ist das eigentliche Problem. Denn es ist ja nicht so, daß Tamiflu wirkungslos wäre. Es handelt sich ja um ein spannendes, pharmakologisches Instrument. Doch wie effizient es ist, wie es (im Fall einer drohenden Pandemie) wirklich sinnvoll einzusetzen wäre, das kann eben nur beurteilt werden, wenn die beteiligten Akteure mit offenen Karten spielen. Also die Wissenschaftler, die (Zulassungs-)Behörden und vor allem eben die Hersteller. Und genau das passiert nicht. Und sowas hat eben auch Folgen.</p>
<p>Wobei es mir gar nicht nur um den Publikationsbias geht, also die Schieflage in der Beurteilung von wissenschaftlichen Sachverhalten durch die Tendenz dazu, daß vorwiegend Studien mit positiven Ergebnissen publiziert werden und die Fehlschläge in der Schublade verschwinden. Der Publikationsbias ist ein Problem. Mindestens genauso groß aber sind die Kollateralschäden in der öffentlichen Wahrnehmung, die solche Fälle erzeugen.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Vertrauensbrüche: Mehr als nur ein Kollateralschäden</p>
<p>Denn was bleibt beim Zeitungsleser hängen? Daß es da möglicherweise eine politisch-administrative Fehlentscheidung gab? Vielleicht hunderte Millionen für den Kauf eines Medikaments verschwendet wurden, das im Ernstfall eventuell gar nicht so schlagkräftig gewesen wäre? Und was noch?</p>
<p>Im öffentlichen Gedächtnis bildet der Tamiflu-Skandal ein weiteres Puzzlestück innerhalb eines verheerenden Gesamtbildes. Und dieses Bild &#8211; ich teile es nicht, aber es ist der Eindruck, den viel zu viele Menschen haben &#8211; zeigt eine Gesellschaft, die vornehmlich aus Unfähigkeit, Machtspielen, Eigeninteressen, Geld, Gier, Korruption und Lügen besteht. Und die Wissenschaft steckt mittendrin. Unter einer Decke mit der verlogenen Politik und den Geschäftemachern der Industrie.</p>
<h2>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Vertrauensverlust und die Folgen</p>
</h2>
<p class="pullquote_left">Geld, Macht, Intrigen. Und die Wissenschaft steckt mittendrin?! Unter einer Decke mit der verlogenen Politik und den Geschäftemachern der Industrie?</p>
<p>Das ist das Bild, das verfestigt wird. Und wie tief sich ein solches Welt- und Gesellschaftsbild bereits in die Köpfe eingegraben hat, merkt man eigentlich jeden Tag. Nämlich jedesmal dann, wenn man versucht auf rationale Argumente, wissenschaftliche Studien und Logik zu rekurrieren. Das nützt nämlich kein bißchen, wenn man Diskussionspartner hat, die für sich entschieden haben, daß sie dem netten Heilpraktiker (und seinen lächerlichen Bachblüten oder kinesiologischen Zaubertricks) oder dem Homöopathieguru (mit seinen Zuckerpillen) vertrauen. Es geht dabei nämlich nicht um Mathematik, sondern um soziale Prozesse und somit um Vertrauen.</p>
<p>Akteuren und Institutionen, die tricksen und täuschen (der Politik,<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_7_2032" id="identifier_7_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man erinnere sich nur an den l&auml;cherlichen Wulff.">8</a></sup> der Industrie<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_8_2032" id="identifier_8_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da ist Roche und die Nichtherausgabe von Studien zu Tamiflu nur ein winziges Beispiel.">9</a></sup> und eben auch der Wissenschaft) vertraut man eben nicht. Das ist das, was mich mehr und mehr frustriert.</p>
<p class="pullquote">Ob man bei Roche &amp; Co. weiß, daß man auf diese Weise zwar die Chance auf Milliardenumsätze erhöht, aber gleichzeitig Mißtrauen produziert?</p>
<p>Ob man bei Roche weiß, daß man mit Intransparenz und geschickter Lobbyarbeit zwar die Chance auf Milliardenumsätze erhöht, aber gleichzeitig Mißtrauen produziert? Ein Mißtrauen, das dazu führt, daß sich erwachsene Menschen (solche mit Abitur und Studium gar) etwa Voodoo-Praktiken zuwenden und sich ihr privat-esoterisches Weltbild zusammenbasteln. Und in diesem Weltbild sind Menschen wie ich (die im Zweifel dann eben doch eher auf Studien, als auf Privatmeinung setzen) dann eben wahlweise naiv<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_9_2032" id="identifier_9_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Weil ich den L&uuml;gen der Industrie auf den Leim gehe und deren Praktiken nicht durchschaue.">10</a></sup> oder gekauft.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/#footnote_10_2032" id="identifier_10_2032" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da ich doch offenbar &amp;#8211; zumal in einem Blog &amp;#8211; Lobbyarbeit f&uuml;r die Pharmaindustrie und gegen die nette, sanfte Homo&ouml;pathie oder die Vitamintablettenhersteller mache.">11</a></sup></p>
<div class="werkstattlinks">
<p><strong>Links zu erwähnten Studien zum Fall Tamiflu:</strong></p>
<ul>
<li>Kaiser, Laurent et. al.: <a title="Link zur Studie" href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/163/14/1667">Impact of Oseltamivir Treatment on Influenza-Related Lower Respiratory Tract Complications and Hospitalizations</a>, in: Arch Intern Med. 2003;163:1667-1672.</li>
<li>&#8220;Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children&#8221; von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ. (Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 1) [<a title="PDF-Downlaod" href="http://www.thecochranelibrary.com/details/file/1440293/CD008965.html">Download als PDF</a>]</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/31/gegenwind-fuer-joachim-bublath-die-schwierige-verteidigung-der-wissenschaft-gegen-ihre-veraechter-werkstattnotiz-xxiii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gegenwind für Joachim Bublath » Die schwierige Verteidigung der Wissenschaft gegen ihre Verächter | Werkstattnotiz XXIII">Gegenwind für Joachim Bublath » Die schwierige Verteidigung der Wissenschaft gegen ihre Verächter | Werkstattnotiz XXIII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/04/die-vergessene-krankheit-die-uebersehene-kampagne-james-nachtwey-und-die-grausame-aktualitaet-der-tuberkulose-werkstattnotiz-118/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die vergessene Krankheit, die übersehene Kampagne: James Nachtwey und die grausame Aktualität der Tuberkulose | Werkstattnotiz 118">Die vergessene Krankheit, die übersehene Kampagne: James Nachtwey und die grausame Aktualität der Tuberkulose | Werkstattnotiz 118</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2032" class="footnote">Wichtig ist, das ist ein grundsätzliches Dilemma, daß irgendwie gehandelt werden muß. Nichtstun (obwohl das gelegentlich sinnvoller wäre) steht nicht zur Debatte. Aber das ist ein anderes Thema.</li><li id="footnote_1_2032" class="footnote">Es gibt auch noch das Konkurrenzprodukt &#8220;Relenza&#8221; von Glaxo Smith Kline, dessen Wirkstoff heißt Zanamivir.</li><li id="footnote_2_2032" class="footnote">Unter Tamiflugabe brauchten nur 14% zusätzlich Antibiotika, bei Placebogabe waren es 19,1%. Komplikationen traten bei 12,2% der Tamiflugruppe auf, ohne Tamiflu gab es in 18,5% der Fälle eine Komplikation im Grippeverlauf.</li><li id="footnote_3_2032" class="footnote">Die unabhängige Organisation erstellt v.a. medizinische Überblicksarbeiten, für die sich saubere Studien sichtet und in der Zusammenschau bewertet.</li><li id="footnote_4_2032" class="footnote">hier verfügbar: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children von Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Heneghan CJ, Hama R und Thompson MJ.</li><li id="footnote_5_2032" class="footnote">Die US-Behörde FDA und die europäische EMA.</li><li id="footnote_6_2032" class="footnote">Wie in diesem Artikel der ZEIT zu lesen ist: <a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-01/tamiflu-cochrane-wirksamkeit/seite-1">Das Tamiflu-Geheimnis</a>, Die ZEIT, 25.1.2012</li><li id="footnote_7_2032" class="footnote">Man erinnere sich nur an den lächerlichen Wulff.</li><li id="footnote_8_2032" class="footnote">Da ist Roche und die Nichtherausgabe von Studien zu Tamiflu nur ein winziges Beispiel.</li><li id="footnote_9_2032" class="footnote">Weil ich den Lügen der Industrie auf den Leim gehe und deren Praktiken nicht durchschaue.</li><li id="footnote_10_2032" class="footnote">Da ich doch offenbar &#8211; zumal in einem Blog &#8211; Lobbyarbeit für die Pharmaindustrie und gegen die nette, sanfte Homoöpathie oder die Vitamintablettenhersteller mache.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/01/27/der-tamiflu-skandal-und-der-vertrauensverlust-der-wissenschaft/">Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2032&amp;md5=c122b4ef3be811bbb846dc24a7817e9f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/">Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg" alt="Lesestoff; Bildquelle: stock.xchng, User: picabell" title="Journals" width="175" height="259" class="alignright size-full wp-image-1341" /></a><strong>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb ist es für jeden Forscher wichtig, daß seine Fachartikel in den richtigen Journals publiziert werden. Denn wer in den renommierten Zeitschriften veröffentlicht, dessen Artikel werden &#8211; höchstwahrscheinlich &#8211; häufiger gelesen und häufiger zitiert. Das ist jedenfalls die Hoffnung. Und welche Artikel besonders häufig zitiert werden, kann man sogar berechnen. </strong></p>
<p>Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, der muß v.a. mit seiner Publikationsliste punkten. Ausreichend lang muß sie sein. Und es sollten ausreichend Artikel in renommierten Fachjournals enthalten sein. Der Impact Factor spielt hier zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin die Richtschnur. Aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_0_1338" id="identifier_0_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.">1</a></sup> gilt die Regel: je mehr Prestige das Journal hat, desto größer sind die Chancen darauf, daß der eigene Artikel von den Fachkollegen rezipiert wird. Und das schlägt sich idealerweise darin nieder, daß man in den Folgejahren selbst zitiert wird. </p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien werden Fachartikel in Fachzeitschriften akzeptiert?</strong></p>
<p>Und die Zitationsrate schlägt sich ja eben dann wieder als aktualisierter Impact Factor für die jeweilige Zeitschrift nieder. Insofern kann es durchaus passieren, daß ein fachlich tadelloser Artikel von den Gutachtern und/oder den Herausgebern eines Journals abgelehnt wird, weil diese mit eher wenig Zitaten für diesen Artikel rechnen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_1_1338" id="identifier_1_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Daf&uuml;r kann u.a. schon ausreichen, da&szlig; die Thematik voraussichtlich nur f&uuml;r eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so da&szlig; die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.">2</a></sup> Hier entscheidet meist die Erfahrung bzw. das Bauchgefühl. Ein Paper, das kleine Mängel hat, aber voraussichtlich ziemlich viele Zitate generiert, hat sicher größere Chancen auf Veröffentlichung, als eine absolut unanfechtbare Arbeit, die aber weniger sexy erscheint. </p>
<p><strong>Vorhersage der Zitationshäufigkeit: Der Algorithmus kann es besser</strong></p>
<p>Eine interessante Studie zeigt, daß man künftig vielleicht gar nicht mehr so sehr auf das Bauchgefühl, sondern auf harte Zahlen zurückgreifen kann, wenn man die Zitationsrate prognostizieren möchte. Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza haben sich die Artikel der Jahre 2005-2007 vorgenommen, die im Fachjournal Bioinformatics erschienen sind. </p>
<p>Und sie haben herausgefunden, daß es ausreicht bestimmte Informationen aus dem Abstract zu berücksichtigen und in ein geeignetes Abschätzungsmodell zu übertragen. So konnten die Autoren mit einer Treffergenauigkeit von etwa 90% vorhersagen, wie häufig ein Artikel in den Jahren nach seiner Veröffentlichung zitiert werden wird. Sie schreiben:</p>
<blockquote><p>We found that the appearance of certain words in the paper abstracts can influence the number of citations received.</p></blockquote>
<p>Einerseits eine faszinierende Möglichkeit, andererseits irgendwie ernüchternd. Wenn bloße Algorithmen ausreichen, um sofort (und das auf der Basis des Abstracts!) beziffern zu können, welche Resonanz ein bestimmter Artikel in der Fachcommunity hervorrufen wird. </p>
<p>Wie lange wird es dauern, daß sich hier ein neues Berufsbild etabliert? Lange kann es nicht mehr dauern, bis es den diplomierten Fachjournal-Optimierer gibt, der das Abstract auf das maximale Zitationspotential hin ausrichtet und natürlich auch mit den <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/03/wie-sinnvoll-ist-die-optimierung-wissenschaftlicher-artikel-fur-google-scholar-co.php">üblichen SEO-Methoden</a> dafür sorgt, daß der Artikel bei den wissenschaftlichen Suchmaschinen ganz oben landet.</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza: <a href="http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/content/short/25/24/3303">Predicting citation count of Bioinformatics papers within four years of publication</a>, Bioinformatics. 2009 Dec 15;25(24):3303-9. Epub 2009 Oct 9.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-forschungsinstitute_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Forschungsinstitute">Twitternde Forschungsinstitute</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/30/der-weite-weg-von-der-einstellungs-zur-verhaltensaenderung-huerden-auf-dem-weg-zu-open-access-werkstattnotiz-xli/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI">Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/07/todesfaelle-und-blog-burn-out-wenn-bloggen-zum-gesundheitsrisiko-wird-werkstattnotiz-lxxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI">Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1338" class="footnote">Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.</li><li id="footnote_1_1338" class="footnote">Dafür kann u.a. schon ausreichen, daß die Thematik voraussichtlich nur für eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so daß die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/">Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1338&amp;md5=80bac703fff9680a47276fa3864f6b53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Neugeborene]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Spracherwerb]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/">Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schreiendes Baby, Bildquelle: stock.xchng, User: andybahn" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Baby_01.jpg" alt="Baby_01" title="Baby_01" width="200" height="163" class="alignright size-full wp-image-1241" /><strong>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. </strong></p>
<p>Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, daß sie die Geräusche und Musik der Außenwelt wahrnehmen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_0_1204" id="identifier_0_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Seitdem das bekannt ist, beschallen manche &uuml;berambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pr&auml;natal mit gef&uuml;hlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem sp&auml;terhin ein Musikgenie werde.">1</a></sup> und sogar die Stimme ihrer Eltern identifizieren können, ist schon länger bekannt. Wie entscheidend diese Höreindrücke möglicherweise für den Spracherwerb sind, zeigt nun die Untersuchung von Kathleen Wermke (Universität Würzburg) und ihren Kolleginnen. </p>
<h4><span class="pullquote">Babygeschrei ist nicht gleich Babygeschrei: Melodie und Rhythmus unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Muttersprache </span></h4>
<p>Das Team um Kathleen Wermke hat jeweils 30 Neugeborene aus Deutschland und Frankreich untersucht, die alle zwischen drei und fünf Tage alt waren. Sie haben das Geschrei der Babys aufgezeichnet und analyisiert. Dabei zeigten sich deutlich Unterschiede, was Melodie und Rhythmus des Geschreis angeht. </p>
<p>Der deutlichste Unterschied zeigt sich im Melodieverlauf: die französischen Babys schreien mit steigendem Melodiebogen, auf der anderen Seite des Rheins fällt die Melodie aber ab. Hier zeigen sich also Parallelen &#8211; so die Forscher &#8211; zu den gesprochenen Sprachen. Der typische deutsche Schreihals startet mit Vehemenz, lässt dann aber nach. Der französisch geprägte Schrei beginnt dezent, steigert sich aber mit der Zeit. </p>
<p>Hier zwei idealtypische Schreiprofile:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_1_1204" id="identifier_1_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&amp;#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language">2</a></sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Schreiforschung.jpg" alt="Schreiforschung" title="Schreiforschung" style="margin: 5px 50px 5px 50px;" width="480" height="620" class="aligncenter size-full wp-image-1239" /></p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse die Babyschreiforschung noch bereithält. Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kinder pränatal (!) zweisprachig aufwachsen? Wann gibt es die erste Wette bei &#8220;Wetten, daß&#8230;?&#8221;, bei der ein Kandidat allein am Geschrei die Kleinkinder den jeweiligen Herkunftsländern zuordnet?</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Birgit Mampe, Angela D. Friederici, Anne Christophe and Kathleen Wermke: <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2009.09.064">Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</a>, Current Biology, doi:10.1016/j.cub.2009.09.064 </li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/20/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/04/free-burma-internationale-solidaritaetsaktion-fuer-menschenrechte-weltweit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit">»Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1204" class="footnote">Seitdem das bekannt ist, beschallen manche überambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pränatal mit gefühlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem späterhin ein Musikgenie werde.</li><li id="footnote_1_1204" class="footnote">Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/">Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1204&amp;md5=706c009dd7261aaade757b48aebda105" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Risikokommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1226</guid>
		<description><![CDATA[<p>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.1 Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/">Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/10/Spritze.jpg" alt="Spritze" title="Bildquelle:Stock.xchng, User: eddmun" width="220" height="174" class="alignright size-full wp-image-1229" /><strong>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.</strong><sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_0_1226" id="identifier_0_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die &ouml;ffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &amp;#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der &Auml;rzteverb&auml;nde &amp;#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.">1</a></sup><strong> Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, die den Effekt von Paracetamol auf die Immunreaktion zum Gegenstand hat.</strong></p>
<p>Daß eine Impfung ganz gezielt die körpereigene Immunantwort provoziert, haben wir ja <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">zuletzt überall gelernt.</a> Und nicht selten geht so eine Impfung mit einem kurzzeitigen Temperaturanstieg, also Fieber, einher. Das ist so normal, daß manche Ärzte, v.a. wenn es um die üblichen Impfungen im Kindesalter geht, eine begleitende Einnahme von Paracetamol empfehlen. Das ist irgendwie plausibel, schon allein, weil man dann nicht Gefahr läuft, wenige Stunden nach der Impfung gegen Diphterie, Keuchhuste, Tetanus oder sonstwas, die verängstigten Eltern am Praxistelefon beruhigen zu müssen. </p>
<h4><span class="pullquote">Kinderärzte empfehlen häufig die prophylaktische Einnahme von Paracetamol bei Impfungen. Offenbar ein falscher Ratschlag&#8230;</span></h4>
<p><strong>Studie zu Effekten der impfbegleitenden Paracetamolgabe</strong></p>
<p>Allerdings wurde &#8211; was mich ehrlicherweise überrascht &#8211; offenbar kaum gezielt untersucht, welche Effekte so eine vorbeugende Paracetamoleinnahme für den Impferfolg hat. Das hat nun Roman Prymula von der University of Defence in Hradec Kralove (Königsgrätz) nachgeholt. In ihrer Studie haben die tschechischen Ärzte knapp 500 Kinder untersucht; die eine Hälfte bekam impfbegleitend Paracetamol, die andere nicht. </p>
<p>Das erste Ergebnis war zu erwarten: die Kinder aus dem Paracetamol-Arm zeigten weniger häufig einen Fieberschub (42 Prozent gegenüber 66 Prozent der Kontrollgruppe). Das sollte ja auch so sein. Gleichzeitg &#8211; und hier wird&#8217;s interessant &#8211; zeigte sich, daß die Paracetamolgabe auch die Antikörperreaktion deutlich abschwächte. Klar, die Entzündungsreaktion und damit die erwünschte immunologische Antwort wird durch das Paracetamol reduziert. Letztlich ist das aber nicht der Sinn der Übung&#8230;</p>
<p>Roman Prymula konnten allerdings zeigen, daß sich dieser kontraproduktive Effekt eigentlich nur dann zeigt, wenn das Paracetamol bereits kurz vor der Impfung eingenommen wird.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_1_1226" id="identifier_1_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das ist dem Vernehmen nach aber h&auml;ufig die Empfehlung der Kinder&auml;rzte.">2</a></sup> Wenn man stattdessen abwartet und erst dann, wenn sich Fiebersymptome zeigen mit Paracetamol dagegenhält, dann schmälert man den Impferfolg nicht. </p>
<p>Was heißt das also? Zunächst sollten Kinderärzte hier offensichtlich ihre gutgemeinte Strategie überdenken. Gleichzeitig gilt dieser Ratschlag aber vermutlich genauso für Erwachsene: wer Impfnebenfolgen (Fieber, Entzündungen etc.) prophylaktisch mit Paracetamol bekämpfen will, der tut sich keinen Gefallen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#footnote_2_1226" id="identifier_2_1226" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es ist &amp;#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einsch&auml;tzung &amp;#8211; im &uuml;brigen so, da&szlig; &auml;hnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten k&ouml;nnen. Also auch hier lieber erst nach der Impfung zu den Tableten greifen.">3</a></sup> Wenn impfen, dann eben richtig. </p>
<p>Das gilt sicherlich auch für die Impfung gegen die saisonale Grippe und auch gegen die Schweinegrippe. Und entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente erst einnehmen, wenn sich das nach der Impfung als notwendig herausstellen sollte. </p>
<div class="links_ticker">
Links:</p>
<ul>
<li>R. Prymula and others. <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61208-3/fulltext">Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials</a>. Lancet 2009; 374: 1339  </li>
</ul>
<p>Viele Infos zur Schweinegrippe bei WeiterGen und aktuell eine Randnotiz auch im Fischblog:</p>
<ul>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort</a></li>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php">Gründe gegen die Impfung mit Pandemrix</a></li>
<li>Fischblog: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2009-10-30/macht-die-regul-re-grippeimpfung-pandemien-gef-hrlicher">Macht die reguläre Grippeimpfung Pandemien gefährlicher?</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/28/schnapsidee-reform-der-semesterzeiten-kurzknapp-49/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49">Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1226" class="footnote">Die öffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der Ärzteverbände &#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</li><li id="footnote_1_1226" class="footnote">Das ist dem Vernehmen nach aber häufig die Empfehlung der Kinderärzte.</li><li id="footnote_2_1226" class="footnote">Es ist &#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einschätzung &#8211; im übrigen so, daß ähnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten können. Also auch hier lieber erst <em>nach</em> der Impfung zu den Tableten greifen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/">Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1226&amp;md5=8981fea912332aa9e6e1dc9e20b9dc3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder? Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8220;Express&#8221;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8220;Express&#8221; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8220;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8221;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8220;Express&#8221; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8220;Express&#8221; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580" title="Schwarz-Geld_580" width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten" title="Schwarz-Geld-Nachrichten" width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/17/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/">Freud&#8217;scher Verschreiber: Die Mehrheit von &#8220;Schwarz-Geld&#8221; bei der Bundestagswahl wackelt</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1196&amp;md5=b4a46e0064b4cbc22f608ef7a639413f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1070</guid>
		<description><![CDATA[<p>Seit März 2008 gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund? Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/03/wissenschaftsblog-charts-032008/">Seit März 2008</a> gibt es drüben im Wissenschafts-Café eine Rangliste wissenschaftlicher Blogs, die auf der Anzahl der Verlinkungen basiert. In den letzten Monaten haben die Charts &#8211; aus verschiedenen Gründen &#8211; an Aussagekraft verloren. Die steigende Popularität von Twitter ist ein Faktor, aber ist es der einzige Grund?</strong></p>
<p>Zum Start im letzten Frühjahr hatte ich zunächst mal 20 Blogs aufgelistet, die &#8211; gemäß der <a href="http://www.technorati.com/">Technorati-Authority</a> &#8211; die meisten Verlinkungen aufzuweisen hatten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_0_1070" id="identifier_0_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Technorati, das zur Erkl&auml;rung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverl&auml;ssiger geworden.">1</a></sup> Im Mai hatte ich die Liste dann auf 30 Blogs ausgebaut. </p>
<p>Im Durchschnitt hatten die Blogs im Mai 2008 knapp über 74 Links aufzuweisen. Zwei Monate später stieg dieser Wert auf ca. 80 Links und dann im Herbst auf 81,5 eingehende Links pro Blog innerhalb der letzten 6 Monate. Zu diesem Zeitpunkt jammerte die restliche Blogszene schon lange über einen Rückgang der Verlinkungen. Bei den wissenschaftlichen Blogs kam diese Trendwende dann im November. Durchschnittlich nur noch 68,7 Links brachten die Blogcharts-Blogs zusammen.</p>
<p>Im Januar sank der Wert auf 60,1 und ist aktuell in der Rangliste vom Mai 2009 auf 53,2 Links gesunken. Insgesamt ist im Vergleich zum Höchststand im September 2008 ein Rückgang um 36% zu verzeichnen. </p>
<p>Die Entwicklung nochmal anschaulich:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/05/wissenschaftsblog-charts_05_09_580.jpg" title="Die Entwicklung der Verlinkungsdichte der wissenschaftlichen Blogs" alt="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" title="wissenschaftsblog-charts_05_09_580" width="580" height="341" class="aligncenter size-full wp-image-1073" /></p>
<p>Wie ich drüben<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/"> im Wissenschafts-Café bereits</a> geschrieben habe, ist die zunehmende Popularität von Twitter sicher ein Grund für diesen Rückgang. Vor einigen Wochen hatte ich bereits <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/12/twitternde-wissenschaftler-gibt-es-akademisches-micro-blogging/">die twitternden Wissenschaftler aufgelistet </a>und es dürften zwischenzeitlich deutlich mehr geworden sein. </p>
<p><strong>Bitte kein Krisengerede!</strong></p>
<p>Allerdings wäre es &#8211; so meine Wahrnehmung &#8211; absolut falsch von einer Krise der (wissenschaftlichen) Blogs zu sprechen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_1_1070" id="identifier_1_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie es j&uuml;ngst die FAZ wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die Medienlese schlechte Nachrichten verk&uuml;ndete und auch Frank Westphal das vorl&auml;ufige Ende von Rivva bekanntgegeben hatte.">2</a></sup> Die Zahl der wissenschaftlichen Blogger steigt langsam, aber kontinuierlich. Und die Diskussionen in den Blogs sind lebendiger, als je zuvor. </p>
<h4><span class="pullquote">Blogs funktionieren &#8211; gerade im wissenschaftlichen Kontext &#8211; wunderbar!</span></h4>
<p>Blogs funktionieren genauso wie sie gedacht waren: als schnelles, flexibles Publikationsformat, das den Autor stärker in den Vordergrund stellt, als wir es von den klassischen Medien gewohnt sind. Lediglich mit den Links, die von Blogs auf andere Blogs verweisen, hapert es. Was ich dennoch bedauerlich finde. </p>
<p>Aber vielleicht findet sich ja &#8211; um die nächste Ausgabe der Blogcharts wieder mit mehr Aussagekraft auszustatten &#8211; ein Weg, um auch die Diskussions- und Verlinkungsströme bei Twitter sichtbar zu machen? Wer hat Ideen, wie man das Problem lösen könnte?<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/#footnote_2_1070" id="identifier_2_1070" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Grunde geht es lediglich darum, f&uuml;r die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.">3</a></sup>  </p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Wissenschafts-Café: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/05/wissenschaftsblog-charts-052009/">Wissenschaftsblog-Charts | 05/2009</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Blogs+Krise">Blogs + Krise</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-wissenschaftler_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Wissenschaftler">Twitternde Wissenschaftler</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/03/gegen-den-trend-wissenschaftliche-blogs-weiter-auf-wachstumskurs-kurzknapp-43/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43">Gegen den Trend » Wissenschaftliche Blogs weiter auf Wachstumskurs | kurz&#038;knapp 43</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/twitternde-forschungsinstitute_2012/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitternde Forschungsinstitute">Twitternde Forschungsinstitute</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1070" class="footnote">Technorati, das zur Erklärung, wertet die Links aus, die innerhalb der jeweils letzten 180 Tage auf das jeweilige Blog verweisen. Leider ist der Dienst in den letzten Monaten deutlich unzuverlässiger geworden.</li><li id="footnote_1_1070" class="footnote">Wie es <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2EF6447714BE474CAC0683297FA91603~ATpl~Ecommon~Scontent.html">jüngst die FAZ</a> wieder getan hat, nachdem Robert Basic seinen Blog verkauft hatte, die <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Medienlese schlechte Nachrichten verkündete</a> und auch Frank Westphal das <a href="http://blog.rivva.de/archives/2009/5/4/in_a_silent_way/">vorläufige Ende von Rivva</a> bekanntgegeben hatte.</li><li id="footnote_2_1070" class="footnote">Im Grunde geht es lediglich darum, für die 40-50 in Frage stehenden Blogs die Tweetbacks aus dem Twitterstrom herauszufiltern und aufzulisten.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1070&amp;md5=bfd16af26dd5b8169e042bb60429a9a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 07:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1057</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es sind stürmische Zeiten. Im letzten Herbst, als die Nachrichten von den weltweiten Finanzmärkten immer düsterer wurden und sich das globale Ausmaß der Wirtschaftskrise allmählich am Horizont abzeichnete, damals konnte ich mir kaum vorstellen, wie sich diese Krise auf unser Leben, oder ehrlicher: mein Leben auswirken würde. Inzwischen1 weiß ich es. Wir leben in Zeiten [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sind stürmische Zeiten. Im letzten Herbst, als die Nachrichten von den weltweiten Finanzmärkten immer düsterer wurden und sich das globale Ausmaß der Wirtschaftskrise allmählich am Horizont abzeichnete, damals konnte ich mir kaum vorstellen, wie sich diese Krise auf unser Leben, oder ehrlicher: <em>mein </em>Leben auswirken würde. Inzwischen</strong><sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_0_1057" id="identifier_0_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie sollte es anders sein, als jemand, der &amp;#8220;mit Medien&amp;#8221; sein Geld verdient?">1</a></sup> <strong>weiß ich es.</strong></p>
<p>Wir leben in Zeiten einer handfesten Medienkrise, die den Strukturwandel der Medienlandschaft, der längst im Gange war, zusätzlich beschleunigt. Die Verlage, die inzwischen schmerzlich begriffen hatten, daß ihr einstiges auf Zeitungen und Zeitschriften fokussiertes Geschäftsmodell nicht mehr zukunftsfähig ist, versuchen krampfhaft irgendwo festen Halt zu finden und erinnern in ihrem aktionistisch-orientierungslosen Krisenmanagement doch stark an den verschnarchten Familienhund, dem man seinen Freßnapf weggenommen hat.</p>
<p><strong>Die Medienkrise ist eine <em>Medien</em>krise</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Die Medienkrise ist inklusiv und gerecht: auch im Onlinebereich sucht man mit Angstschweiß auf der Stirn nach einer Antwort auf die Frage, wie journalistischer Aufwand finanziert werden kann. </span></h4>
<p>Doch &#8211; so ehrlich sollte man sein &#8211; die Krise betrifft nicht nur das klassische (Print-)Segment. Als Medienkrise ist sie inklusiv und gerecht: auch im Onlinebereich sucht man mit Angstschweiß auf der Stirn nach einer Antwort auf die Frage, wie journalistischer Aufwand (der sich möglicherweise als &#8220;Qualität&#8221; bemerkbar macht) finanziert werden kann.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_1_1057" id="identifier_1_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Grunds&auml;tzlich ist zu beobachten, da&szlig; es hier zwei Beantwortungs- bzw. L&ouml;sungsstrategien gibt: 1.) Oberste Richtschnur ist die Qualit&auml;t der Inhalte, die als Schl&uuml;ssel angesehen wird, um k&uuml;nftig ein hinreichend gro&szlig;es und f&uuml;r die werbetreibende Industrie interessantes Publikum an sich binden zu k&ouml;nnen (Bsp. &amp;#8220;Die ZEIT&amp;#8221;), 2.) Leitprinzip ist die Maximierung der Reichweite bei Minimierung der Kosten, um mit &amp;#8220;schlanken&amp;#8221; Gesch&auml;ftsmodellen ein maximal gro&szlig;es (aber beliebiges?) Publikum zu erreichen.">2</a></sup></p>
<p>Die Tatsache, daß die Krise keine Unterschiede zwischen vermeintlichen Auslaufmodellen und Avantgarde-Projekten macht, wurde vergangenen Freitag deutlich: Peter Hogenkamp, oberster Blogwerker, mußte eingestehen, daß die &#8220;<a href="http://medienlese.com">Medienlese</a>&#8221; nur noch bis Ende April fortgeführt werden kann. Seit knapp 3 Jahren wurden auf &#8220;Medienlese&#8221; in hochkompetenter Weise genau die Entwicklungen und Umbrüche der Medienlandschaft kommentiert und analysiert, die ich oben skizziert habe. Und doch <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/">mußte man am Freitag lesen:</a></p>
<blockquote><p>Wir haben immer gewusst, dass medienlese.com zu einem guten Teil ein Prestigeobjekt ist, und dass man mit einem Medienblog, das kein Branchendienst sein konnte und wollte, nicht viel Geld verdienen konnte. Wir haben es uns trotzdem gern geleistet. Leider geht das nun nicht mehr. Die wirtschaftliche Lage zwingt uns zu Einschnitten&#8230;</p></blockquote>
<p>Ist das ein ironisch-tragischer Seitenhieb der Web2.0-Mediengeschichte, daß ausgerechnet eines der Blogprojekte die Segel streichen muß, das unzweifelhaft höchste Qualität geboten hat? Denn angefangen von den spitzzüngigen Essays von Klaus Jarchow (zuletzt etwa <a href="http://medienlese.com/2009/04/20/medienkrise-der-leser-merkts-schon-nicht/">hier</a>) bis zu den Analysen von Peter Sennheiser (ganz aktuell seine &#8220;<a href="http://medienlese.com/2009/04/27/medienkrise-fuenf-thesen-zum-umbruch/">5 Thesen zum Umbruch&#8221;</a>), das war schlicht und einfach ein gutes und v.a. gut informiertes Medienmagazin. </p>
<p>Leider &#8211; und da hilft kein Jammern und Wehklagen &#8211; läßt sich das ganz offenbar derzeit kaum finanzieren. Oder, wie man vielleicht anmerken muß: so etwas läßt sich nur finanzieren, wenn man so frech und offensiv ist, wie es ein Peter Turi<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_2_1057" id="identifier_2_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der mit turi2 weiterhin sehr erfolgreich agiert.">3</a></sup> oder Georg Altrogge<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_3_1057" id="identifier_3_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der binnen weniger Monate &amp;#8220;Meedia&amp;#8221; als ernstzunehmendes Projekt etabliert hat.">4</a></sup> sind. </p>
<p><strong>Bloggersolidarität: &#8220;6vor9&#8243; darf nicht sterben&#8230;</strong></p>
<p>Und doch gibt es doch auch eine gute Nachricht in diesem Zusammenhang. Das Ende der Medienlese hat sehr schnell zu vielen (enttäuschten) Reaktionen geführt. Und ebenso schnell wurde klar, daß eine Rubrik besonders viele Fans hat: die tägliche Linksammlung &#8220;<a href="http://medienlese.com/category/6-vor-9/">6vor9</a>&#8220;, die von Ronnie Grob betreut wird.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/#footnote_4_1057" id="identifier_4_1057" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und 6vor9 hat mich &uuml;brigens vor einigen Monaten zu meiner eigenen Linksammlung f&uuml;r den Wissenschaftsjournalismus unter dem Titel 3vor10 inspiriert.">5</a></sup> Sachar Kriwoj von &#8220;Massenpublikum&#8221; hat die Initative ergriffen, sich von Peter Hogenkamp die Zusage eingeholt, daß 6vor9 weitergeführt wird, wenn wenigstens 2.000,- Euro an Spenden zusammenkommen. </p>
<p>Natürlich habe ich mich auch als Sponsor beteiligt. Natürlich weil ich die Rubrik gut finde, natürlich auch, weil ich Peter Hogenkamp und andere Blogwerk-Akteure kenne und auch weil ich Ronnie Grob als netten Kerl kennengelernt habe. Und daß in nur 3 Tagen die fragliche Summe von 2.000,- zusammengekommen ist, freut mich natürlich. Bis Oktober wird es also auch weiterhin die 6vor9 geben. <a href="http://medienlese.com/2009/04/28/die-macht-der-leser-6vor9-wird-weitergefuehrt/">Peter Hogenkamp schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Nachdem die 2000 Euro in weniger als drei Tagen (inklusive Wochenende) zusammengekommen sind, legen wir den Rest drauf und sorgen dafür, das Ronnie Grob seine sechs morgendlichen Lese-Empfehlungen mindestens bis Oktober weiter publizieren kann.</p></blockquote>
<p>Fein. Und die Medienlese hat nun sogar ein neues, aktualisiertes Logo: :-)</p>
<p><a href="http://http://medienlese.com/"> <img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/04/medienlese.jpg" alt="medienlese" title="medienlese" width="560" height="67" class="aligncenter size-full wp-image-1062" /></a></p>
<p>Die Bloggersolidarität &#8211; so wurde deutlich &#8211; gibt es doch. Jedenfalls wenn es um den Fortbestand einer guten Sache geht&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Upload-Magazin: <a href="http://upload-magazin.de/blog/2907-was-man-aus-6-vor-9-lernen-kann/">Was man aus &#8220;6vor9&#8243; lernen kann</a>, 26.4.2009</li>
<li>Medienlese: <a href="http://medienlese.com/2009/04/28/die-macht-der-leser-6vor9-wird-weitergefuehrt/">Erfolgreiche Spendenaktion: «6 vor 9» wird weitergeführt,</a> 28.4.2009</li>
<li>Medienlese: <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/">Wir stellen Medienlese ein</a>, 24.4.2009</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/blogwerk" class="invisible" rel="tag">Blogwerk</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/medienlese" class="invisible" rel="tag">medienlese</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/26/die-blogosphaere-ist-weiblich-und-voller-langstreckenlaeufer-werkstatt-ticker-02/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die Blogosphäre ist weiblich und voller Langstreckenläufer | Werkstatt-Ticker 02">Die Blogosphäre ist weiblich und voller Langstreckenläufer | Werkstatt-Ticker 02</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1057" class="footnote">Wie sollte es anders sein, als jemand, der &#8220;mit Medien&#8221; sein Geld verdient?</li><li id="footnote_1_1057" class="footnote">Grundsätzlich ist zu beobachten, daß es hier zwei Beantwortungs- bzw. Lösungsstrategien gibt: 1.) Oberste Richtschnur ist die Qualität der Inhalte, die als Schlüssel angesehen wird, um künftig ein hinreichend großes und für die werbetreibende Industrie interessantes Publikum an sich binden zu können (Bsp. &#8220;Die ZEIT&#8221;), 2.) Leitprinzip ist die Maximierung der Reichweite bei Minimierung der Kosten, um mit &#8220;schlanken&#8221; Geschäftsmodellen ein maximal großes (aber beliebiges?) Publikum zu erreichen.</li><li id="footnote_2_1057" class="footnote">Der mit <a href="http://turi-2.blog.de/">turi2</a> weiterhin sehr erfolgreich agiert.</li><li id="footnote_3_1057" class="footnote">Der binnen weniger Monate &#8220;<a href="http://www.meedia.de/">Meedia</a>&#8221; als ernstzunehmendes Projekt etabliert hat.</li><li id="footnote_4_1057" class="footnote">Und 6vor9 hat mich übrigens vor einigen Monaten zu meiner eigenen Linksammlung für den Wissenschaftsjournalismus unter dem Titel <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> inspiriert.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1057&amp;md5=f40eebba5f16e29afe300f46432ade1c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1013</guid>
		<description><![CDATA[<p>Für Imker gab es in den letzten Jahren immer wieder erschreckende Meldungen aus aller Welt. Da sorgte erst die gefürchtete Varroa-Milbe für massenhaftes Bienensterben, dann gab das sogenannte CCD-Syndrom (Colony Collapse Disorder) den Imkern und Wissenschaftlern Rätsel auf und im letzten Jahr gingen mehrere tausend Bienenvölker im Rheintal und in Bayern zugrunde, als bei der [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/">Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 6px 8px; float: right;" title="bienen_2009" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/04/bienen_2009.jpg" title="Imkeralltag; Bildquelle: stock.xchng, User: sykicktb" alt="bienen_2009" width="220" height="152" />Für Imker gab es in den letzten Jahren immer wieder erschreckende Meldungen aus aller Welt. Da sorgte erst die gefürchtete Varroa-Milbe für massenhaftes Bienensterben, dann gab das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder" title="Wikipedia-Text">CCD-Syndrom</a> (Colony Collapse Disorder) den Imkern und Wissenschaftlern Rätsel auf und im letzten Jahr gingen mehrere tausend Bienenvölker im Rheintal und in Bayern zugrunde, als bei der Ausbringung von Saatgut das Insektizid Chlotianidin aufgewirbelt und &#8211; so jedenfalls die Indizienlage &#8211; <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/">den Bienen zum Verhängnis wurde</a>.</p>
<p>Über den Fall von Chlotiandin hatte ich letztes Jahr zweimal geschrieben, weil sich hier auch ein nachlässiges Krisen- und Risikomanagment der zuständigen Behörden offenbarte.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/#footnote_0_1013" id="identifier_0_1013" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In Frankreich und Italien war man n&auml;mlich viele Wochen fr&uuml;her auf die Gefahr aufmerksam geworden und hatte entsprechend reagiert. Aber offenbar spricht man ja nicht miteinander in Europas Beh&ouml;rden&amp;#8230;">1</a></sup> Und nachdem ich Bienenfreund, Honigesser und jeden Sommer Gast bei einem Wiesenfests eines Hobbyimkers bin, lese ich natürlich alle bienenrelevanten Meldungen mit großem Interesse.</p>
<p><strong>Ursache für rätselhaftes CCD-Syndrom identifiziert?</strong></p>
<p>Wie spanische Forscher vom Laboratorium für Bienenpathologie im spanischen Marchamalo nun in &#8220;Environmental Microbiology Reports&#8221; berichten, gibt es nun möglicherweise eine Erklärung für das oben erwähnte CCD-Phänomen. Dahinter verbirgt sich ein mysteriöses Kollabieren ganzer Bienenvölker: die Bienen verschwinden aus dem Bienenstock und lassen Königin, sowie die Brut zurück. Weshalb weiß bisher niemand.</p>
<h4><span class="pullquote">Die Behandlung mit einem Antibiotikum sorgte für die Erholung der betroffenen Völker</span></h4>
<p>Ursache könnte &#8211; wie die Forscher um Mariano Higes berichten &#8211; der Parasit &#8220;Nosema ceranae&#8221; sein. Die Wissenschaftler untersuchten mehrere Imkereien in Spanien, die im Jahr 2006 von CCD-Fällen betroffen waren. Pestizide fanden sie keine. Auch von der Varroa-Milbe keine Spur. Einziger Schädling, der aufgespürt wurde war eben besagter Pilz &#8220;Nosema ceranae&#8221;. Dessen Sporen sind für die hochansteckende Erkrankung verantwortlich, die auf den interessanten Namen &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nosemose">Nosemose</a>&#8221; getauft ist.</p>
<p><strong>Ist die Nosemose für das Bienensterben verantwortlich?</strong></p>
<p>Die Sporen werden dabei von den Bienen aufgenommen und im Darm entwickelt sich ein Parasit, der die Bienen quasi kanibalisiert. Befallen werden hauptsächlich Arbeiterinnen, die dann irgendwo &#8211; so ist etwa bei Wikipedia zu lesen &#8211; außerhalb des Bienenstockes verenden. Die Brut und die Königin bleiben verwaist zurück.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/#footnote_1_1013" id="identifier_1_1013" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mir will allerdings nicht ganz einleuchten, weshalb das so schlagartig passieren soll und weshalb nicht viel mehr tote Bienen direkt in und um den bienenstock gefunden werden&amp;#8230;">2</a></sup> Eine umfassende Behandlung mit dem Antibiotikum Fumagillin tötete jedenfalls den Erreger ab und die geschwächten Völker erholten sich&#8230;</p>
<p>Es besteht also Hoffnung für Imker und Bienenfreunde.</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Marc Scheloske: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/">Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden</a>, Wissenswerkstatt, 17.5.2008</li>
<li>Higes, Mariano et al.: Honeybee colony collapse due to Nosema ceranae in professional apiaries. Environmental Microbiology Reports 1 (2009) 110-113.</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Bienen">Bienen</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/17/astroblogger-im-interview-bienenkiller-clothianidin-guantanamo-urteil-sieg-fuer-den-rechtsstaat-werkstatt-ticker-37/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37">Astroblogger im Interview ::: Bienenkiller &#8220;Clothianidin&#8221; ::: &#8220;Guantanamo-Urteil&#8221; &#8211; Sieg für den Rechtsstaat? | Werkstatt-Ticker 37</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/17/einstein-haette-geflucht-bienensterben-insektizid-lobbyismus-und-die-ignoranz-deutscher-behoerden/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden">Einstein hätte geflucht » Bienensterben, Insektizid-Lobbyismus und die Ignoranz deutscher Behörden</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/21/imagekampagne-oder-wohltaetigkeit-aus-ueberzeugung-google-unterstuetzt-den-kampf-gegen-infektionskrankheiten-und-pandemien-werkstattnotiz-124/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Imagekampagne oder Wohltätigkeit aus Überzeugung? » Google unterstützt den Kampf gegen Infektionskrankheiten und Pandemien | Werkstattnotiz 124">Imagekampagne oder Wohltätigkeit aus Überzeugung? » Google unterstützt den Kampf gegen Infektionskrankheiten und Pandemien | Werkstattnotiz 124</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1013" class="footnote">In Frankreich und Italien war man nämlich viele Wochen früher auf die Gefahr aufmerksam geworden und hatte entsprechend reagiert. Aber offenbar spricht man ja nicht miteinander in Europas Behörden&#8230;</li><li id="footnote_1_1013" class="footnote">Mir will allerdings nicht ganz einleuchten, weshalb das so schlagartig passieren soll und weshalb nicht viel mehr tote Bienen direkt in und um den bienenstock gefunden werden&#8230;</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/22/ratselhaftes-bienensterben-durch-nosemose-ursache-fur-ccd-identifiziert/">Rätselhaftes Bienensterben durch Nosemose: Ursache für CCD identifiziert?</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1013&amp;md5=6ac6f58e9ec305388c274d861a0e0dd3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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