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	<title>Social Web Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation </description>
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	<title>Social Web Archive &#187; Wissenswerkstatt</title>
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		<title>Science 2.0: Wissenschaftler probieren online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc Scheloske]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 08:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Immer mehr Forscher nutzen Onlinetools und Soziale Medien im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit.&#8220; Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung und klingt (wir haben das Jahr 2014!) in etwa so aufregend wie die Meldung, daß neuerdings immer mehr Bundesbürger auch Online-Banking nutzen. Aber für die (zumindest teilweise) verschnarcht-übervorsichtige Wissenschaftskultur in Deutschland kann ja die Studie ... <a title="Science 2.0: Wissenschaftler probieren online" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/" aria-label="Mehr Informationen über Science 2.0: Wissenschaftler probieren online">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/">Science 2.0: Wissenschaftler probieren online</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8222;Immer mehr Forscher nutzen Onlinetools und Soziale Medien im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit.&#8220;</em> Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung und klingt (wir haben das Jahr 2014!) in etwa so aufregend wie die Meldung, daß neuerdings immer mehr Bundesbürger auch Online-Banking nutzen. Aber für die (zumindest teilweise) verschnarcht-übervorsichtige Wissenschaftskultur in Deutschland kann ja die Studie nicht wirklich was. Und die Studie selbst &#8211; da soll gar nicht großartig gemeckert werden &#8211; ist v.a. in ihren Einzelergebnissen wirklich interessant.</strong></p>
<p><span class="pullquote_left">Endlich: Forscher geben zu, daß sie Wikipedia nutzen!</span><span class="initial_klein">B</span>undesweit wurden im letzten Herbst knapp 800 Wissenschaftler befragt, welche Online- und Social-Media-Tools sie denn nutzen. Insgesamt wurden 17 verschiedene Bereiche (von Wikis über Social Networks bis zu Cloud-Anwendungen) aufgeschlüsselt. Die Antworten zeigen ein gemischtes Bild: immerhin 98,9% der befragten Wissenschaftler geben an, daß sie Wikipedia nutzen (und 95% gestehen sogar eine dezidiert berufliche Nutzung ein!). Das ist immerhin erfreulich, nachdem ja Wikipedia noch vor 4-5 Jahren häufig sehr abschätzig beurteilt wurde. Ebenfalls erstaunlich populär sind m.E. Video- und Fotoportale (i.e. YouTube + Flickr) mit 80% Nutzung unter den Akademikern. Dahinter rangieren Social Networks mit 58% und dann kommen irgendwann auch noch die Blogs mit 30%.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie zwischenueberschrift">Enorme Popularität von YouTube, Flickr &amp; Co.?!</p>
<p><span class="initial_klein">D</span>ie Ergebnisse, die der <a  href="http://www.leibniz-science20.de/">Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0</a> zusammengetragen hat, sind ziemlich interessant &#8211; unten ist der rund 50 Seiten starke Report verlinkt (ab Seite 14 geht es um Social Media). Ich habe ein wenig gestöbert und einige interessante Aspekte entdeckt. Spannend (und fast ein wenig irritierend) finde ich beispielsweise, daß von den 80% der Wissenschaftler, die sich als YouTube- und Flickr-Nutzer outen, nur knapp 1/3 angibt, diese Portale lediglich privat zu nutzen (vgl. S. 18). Schließlich bedeutet das im Umkehrschluß, daß satte 2/3 der befragten Post-Docs, wissenschaftlichen Mitarbeiter und Profs bei YouTube zu Recherchezwecken (knapp 39%) oder zur Lehre (58%) unterwegs sind. Echt? Wie und wo passiert das? Habe ich was verpasst und <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massive_Open_Online_Course">MOOCS</a> sind bereits ein Massenphänomen? Oder wurde Inverted-Classroom-Guru <a  href="http://cspannagel.wordpress.com/">Christian Spannagel</a> geklont und hat gleich dutzendfach an der Befragung teilgenommen?</p>
<p>Ich habe ehrlicherweise keine triftigen Gegenargumente, lediglich mein Bauchgefühl &#8211; und über die angeblich weitverbreitete Nutzung von Video- und Fotoplattformen in Forschung+Lehre wundere ich mich einfach ein bißchen. ;-)</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie zwischenueberschrift">Meßbar mehr Akzeptanz von Wissenschaftsblogs</p>
<p><span class="initial_klein">Z</span>iemlich erwartbar dagegen ist das Ergebnis bzgl. Blogs und Twitter. 29,9% der Befragten nutzen nach eigenen Angaben Blogs und 15,1% sind in irgendeiner Weise bei Twitter aktiv (als Abonnenten und &#8217;stille&#8216; Leser und/oder als aktive Nutzer). Die Zahlen finde ich durchaus plausibel. Die Werte sind nicht berauschend, aber es ist irgendwie ein Aufwärtstrend erkennbar. Die letzten Zahlen aus dem deutschsprachigen Raum stammen von der Gießener Forschergruppe aus dem Jahr 2011, wo magere 8% der befragten Wissenschaftler die Nutzung von Weblogs bejahte.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/#footnote_0_3025" id="identifier_0_3025" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. Bader, Anita/Fritz, Gerd/Gloning, Thomas (2012): Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011 &ndash; Eine Online-Befragung. Unter Mitarbeit von Jurgita Baranauskaite, Kerstin Engel und Sarah R&ouml;gl. Linguistische Untersuchungen 4. Gie&szlig;en: Gie&szlig;ener Elektronische Bibliothek. S. 68">1</a></p>
<p>Ich persönlich habe die 8% immer für etwas zu niedrig empfunden, allerdings muß man auch konstatieren, daß die Zahlen aus Gießen und die aktuellen aus Dresden nicht ganz vergleichbar sind. Die Fragen nach der Nutzung waren ziemlich unterschiedlich, mal mehr, mal weniger konkret etc. Dennoch: Man darf durchaus schlußfolgern &#8211; <a  href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/2199">wie es auch Mareike König tut</a> &#8211; , daß die Akzeptanz und Nutzung von Wissenschaftsblogs in den letzten 2-3 Jahren deutlich angestiegen ist. :-)</p>
<p><span class="zwischenueberschrift_mit_linie">Und doch: Wissenschaftsblogs werden unterschätzt</span></p>
<p><span class="pullquote">Auch wenn es immer noch zu wenige wissen: Blogs sind ein Instrument zur Steigerung der Reputation!</span><span class="initial_klein">E</span>s gäbe noch viele weitere Punkte, die man diskutieren könnte &#8211; aber wie gesagt, bei Interesse lohnt ein Blick in die komplette Auswertung. Ein Detail will ich aber noch herausgreifen: auf Seite 24 werden die Motive zur Nutzung einzelner Dienste dargestellt. Dort liest man, daß 28% der Wissenschaftler Blogs schätzen, weil sie irgendwie &#8218;praktisch&#8216; sind, 16,6% sagen, daß Blogs ihre Kommunikation erleichtern bzw. beschleunigen (Twitter finden übrigens 15% praktisch und 19,9% finden die erleichterte Kommunikation toll). Dann gibt es aber u.a. noch den Aspekt &#8218;Reputation&#8216;. Und gerade mal 1,8% haben angekreuzt, daß sie Blogs nutzen, &#8222;um meine eigene Reputation zu steigern&#8220;.</p>
<p>Sowas? Sind die wissenschaftlichen Blogfans wirklich so idealistisch? Oder doch begriffsstutzig? Denn im Vergleich dazu geben immerhin 11,8% bei Twitter an, daß das Motiv Reputationssteigerung für sie ein Argument für das Microblogging ist. Und bei Blogs gerade mal 1,8%&#8230; ?</p>
<p>Verstehen muß ich das nicht, oder? Denn ganz, ganz ehrlich: unter allen Web-2.0-Tools sind Blogs das beste Instrument, um Profilbildung zu betreiben und seine (auch dezidiert akademische!) Reputation zu stärken!<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/#footnote_1_3025" id="identifier_1_3025" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich bin nach wie vor gro&szlig;er Fan der Schmidt&rsquo;schen Definition sozialer Onlinemedien, als derjenigen Tools, die zum &bdquo;Informations-, Identit&auml;ts- &amp; Beziehungsmanagement&ldquo; genutzt werden &ndash; und wenn man das eben anst&auml;ndig macht, kommt am Ende mehr Reputation raus! So einfach ist das!">2</a> Blogs werden offensichtlich immer noch mißverstanden und unterschätzt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/#footnote_2_3025" id="identifier_2_3025" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kleiner Hinweis + Disclaimer: Ich selbst f&uuml;hre (u.a. unter dem Dach des NaWik) Seminare und Workshops zur wissenschaftlichen Nutzung von Social Media durch. Wie Wissenschaftler die verschiedenen Tools u.a. zur Vernetzung, Profilbildung und Reputationsmehrung einsetzen k&ouml;nnen, wird in Tagesseminaren des NaWik vermittelt. Mehr Infos dort auf der Website oder auf Anfrage.">3</a></p>
<div id="Punkte"></div>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Abschlußnörgelei: Äpfel und Birnen</p>
<p>Ich habe die Befragung und Auswertung (hoffe ich?) ausreichend gelobt. ;-) Nicht glücklich finde ich allerdings, wie die Ergebnisse aktuell in der Kurzform samt <a  href="http://idw-online.de/de/news578008">Pressemitteilung</a> &#8218;verkauft&#8216; werden. Da steht dann in der Überschrift &#8218;<em>Social Media ist in der Wissenschaft angekommen</em>&#8218; und zwei Zeilen später liest man, daß Twitter keine Rolle spielt, aber Dropbox intensiv genutzt wird. Häh?</p>
<p>Klar: Die Befragung zielt auf zwei Bereiche. Einerseits Social Media, andererseits alle (weiteren) onlinebasierten Tools. Aber das sind natürlich irgendwie Äpfel und Birnen. Ich hätte mir gewünscht, daß Anwendungen wie Skype, Literaturverwaltungen oder Cloud-Dienste von den spezifischen Web-2.0-Tools klarer getrennt wären. Auch in den Zusammenfassungen und Pressemitteilungen. Aber das ist &#8211; anbetrachts der spannenden Ergebnisse &#8211; Meckern auf hohem Niveau. Danke jedenfalls für die Befragung und die schnell und übersichtlich präsentierten Ergebnisse! :-)</p>
<div id="Punkte"></div>
<p><strong>Studie:</strong></p>
<ul>
<li>Daniela Pscheida, Steffen Albrecht, Sabrina Herbst, Claudia Minet, Thomas Köhler (2014): Nutzung von Social Media und onlinebasierten Anwendungen in der Wissenschaft. Erste Ergebnisse des Science 2.0-Survey 2013 des Leibniz-Forschungsverbunds „Science 2.0“ (<a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-132962">Zusammenfassung der Ergebnisse</a> // PDF-Report<a href="http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/13296/Science20_Datenreport_2013_PDF_A.pdf"> im Volltext</a>), <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-132962">http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-132962.</a></li>
</ul>
<p><small>Bild-Quelle: stock.xchng, User: ante3</small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3025" class="footnote">Vgl. Bader, Anita/Fritz, Gerd/Gloning, Thomas (2012): Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011 – Eine Online-Befragung. Unter Mitarbeit von Jurgita Baranauskaite, Kerstin Engel und Sarah Rögl. Linguistische Untersuchungen 4. Gießen: Gießener Elektronische Bibliothek. S. 68</li><li id="footnote_1_3025" class="footnote">Ich bin nach wie vor großer Fan der Schmidt&#8217;schen Definition sozialer Onlinemedien, als derjenigen Tools, die zum &#8222;Informations-, Identitäts- &amp; Beziehungsmanagement&#8220; genutzt werden &#8211; und wenn man das eben anständig macht, kommt am Ende mehr Reputation raus! So einfach ist das!</li><li id="footnote_2_3025" class="footnote">Kleiner Hinweis + Disclaimer: Ich selbst führe (u.a. unter dem Dach des <a  href="http://www.nawik.de">NaWik</a>) Seminare und Workshops zur wissenschaftlichen Nutzung von Social Media durch. Wie Wissenschaftler die verschiedenen Tools u.a. zur Vernetzung, Profilbildung und Reputationsmehrung einsetzen können, wird in Tagesseminaren des <a  href="http://www.nawik.de">NaWik</a> vermittelt. Mehr Infos dort auf der Website oder auf Anfrage.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2014/03/science-2-0-wissenschaftler-probieren-online/">Science 2.0: Wissenschaftler probieren online</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag &#124; Werkstattnotiz LXXXIII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder wird man als bloggender Wissenschaftler mit Fragen konfrontiert, ob denn diese seltsame Bloggerei überhaupt wissenschaftliche Relevanz habe, ob sich der ganze Aufwand denn auch nur annähernd lohne und man die Zeit nicht besser anderweitig nutzen solle. Die Fragen sind &#8211; das vorweg &#8211; durchaus berechtigt und diskussionswürdig. Wenn man mehr als nur ein ... <a title="Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag &#124; Werkstattnotiz LXXXIII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/" aria-label="Mehr Informationen über Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag &#124; Werkstattnotiz LXXXIII">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/">Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag | Werkstattnotiz LXXXIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-278" style="float: right; margin-left: 6px; margin-right: 6px;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/kooperation_01.jpg" alt="Kooperation" width="180" height="180" /><strong>Immer wieder wird man als bloggender Wissenschaftler mit Fragen konfrontiert, ob denn diese seltsame Bloggerei überhaupt wissenschaftliche Relevanz habe, ob sich der ganze Aufwand denn auch nur annähernd lohne und man die Zeit nicht besser anderweitig nutzen solle.</strong></p>
<p>Die Fragen sind &#8211; das vorweg &#8211; durchaus berechtigt und diskussionswürdig. Wenn man mehr als nur ein paar kurze Links setzt, dann ist wissenschaftliches Bloggen tatsächlich ein zeitraubendes Vergnügen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/#footnote_0_273" id="identifier_0_273" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei die Betonung auf &bdquo;Vergn&uuml;gen&ldquo; liegt!!">1</a> Und natürlich gäbe es auch alternative Formen, wie man sich die Zeit vertreiben könnte.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Sind Wissenschaftsblogs nicht ein zeitraubendes Vergnügen? Wo bleibt der Mehrwert?</span></h4>
<p>Allerdings gehöre ich nicht zu den Zeitgenossen, die ihr Handeln unter die Prämisse stellen, daß es möglichst ständig und unmittelbar einen Mehrwert und handfesten Nutzen abwerfen müsse. In gewissem Sinne halte ich eher die umgekehrte Strategie für empfehlenswert: nämlich das Handeln aus Überzeugung, Begeisterung und der Lust an der jeweiligen Tätigkeit, ungeachtet des jeweils direkt verwertbaren Nutzens.</p>
<p><strong>Langer Atem, oder: Wissenschaftsblogger bohren dicke Bretter </strong></p>
<p>Was ich sagen will: wer heute wissenschaftlich zu bloggen beginnt, sollte sich keine Illusionen machen. Es wird wohl kaum nächste Woche der Vertrag für die hochdotierte Forscherstelle im Briefkasten liegen, nur weil man 1-2 schlaue Gedanken publiziert hat. Wissenschaftliche Blogger sind Ausdauersportler. Wer kontinuierlich am Ball bleibt, darf aber mit netten Überraschungen rechnen&#8230;</p>
<p>Und gar so nutzlos ist die wissenschaftlicher Bloggerei ja eben nicht. Denn ein Blog ist durchaus geeignet, um das eigene wissenschaftliche Tun zu begleiten, zu unterstützen und mit neuen Impulsen anzureichern. Und letztlich ist ein Wissenschaftsblog auch wissenschaftlich &#8222;relevant&#8220; &#8211; ein Beispiel gefällig?</p>
<h4><span class="pullquote">Auch Wissenschaft 1.0 profitiert: Forscher vernetzen sich in ihren Blogs und kollaborieren ganz konventionell. Offline! </span></h4>
<p>Vom 6.-10. Oktober 2008 findet in Jena unter dem Titel &#8222;Unsichere Zeiten&#8220; der <a href="http://dgs2008.de/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">34. Deutsche Soziologentag</a> statt. Und wie ich vor wenigen Tagen erfahren habe, wurde ein gemeinsamer Antrag für eine sog. &#8222;Ad-hoc Gruppe&#8220; bewilligt.</p>
<p>Die Besonderheit: die Antragssteller sind erstens alles Wissenschaftsblogger und zweitens hätten sie ohne ihre Blogs vermutlich niemals voneinander Kenntnis genommen, geschweige denn einen Antrag für den Soziologentag formuliert.</p>
<p><strong>Der Soziologentag wäre ohne Wissenschaftsblogger ärmer&#8230;</strong></p>
<p>Kurz: ohne Wissenschaftsblogs wäre diese Kooperation und diese Teilveranstaltung des Soziologentags niemals zustande gekommen. Wer braucht da noch Indizien für die Relevanz von Wissenschaftsblogs?</p>
<p>Wie man inzwischen unschwer erraten kann, bin ich selbst Teil der Gruppe. Federführend sind<a href="http://bucklicht-maennlein.de/blog1/?p=450" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Lars Alberth</a><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/#footnote_1_273" id="identifier_1_273" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und Lars sei hier nochmal ein besonderer Dank ausgesprochen, da er koordinierend t&auml;tig war und wohl die meiste Zeit investiert hat.">2</a> und <a href="http://blog.metaroll.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Benedikt Köhler</a> aufgetreten, daneben werden <a href="http://www.sozlog.de/?p=706" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tina Guenther</a> und <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kai-Uwe Hellmann</a> mit dabei sein.</p>
<p>Unseren erfolgreichen Antrag haben wir u.a. so begründet:</p>
<blockquote><p>“Seitdem das Internet in den letzten Jahren „sozialer“ geworden ist, d.h. dass Anwendungen, Software und Praktiken individualisierter und in ihrer Kommunikationsform symmetrischer geworden sind, sehen sich alle beteiligten Akteure mit einer enormen Komplexitätssteigerung konfrontiert: Eine Vielzahl an Stimmen, Bewertungsmaßstäben und &#8211; instrumenten, individualisierten Suchmaschinen und gemeinschaftlichen Indexierungen in tag clouds oder social bookmarks bilden eine überreiche Informationsstruktur, die zunächst einmal kognitiv, sozial und technologisch reduziert werden muss, um darin handeln zu können.</p>
<p>Welche etablierten Akteure sehen sich durch die Sozialisierung des Netzes herausgefordert, wie reagieren diese und welche Folgen hat dies für die Kommunikation und Wissensordnungen?</p>
<p>Wie regulieren die soziotechnologischen Innovationen die Kommunikations- und Wissensordnungen im Netz?&#8220;</p></blockquote>
<p>Die einzelnen Vorträge sind:</p>
<ul>
<li>Benedikt Köhler: WWWissensordnungen in der Zweiten Moderne – vom Kategorienbaum zur Tagcloud</li>
<li>Lars Alberth:Hegemonie und Repräsentation im sozialen Netz: Wer spricht für die Blogosphäre?</li>
<li>Tina Guenther: Vertrauen, Macht und Unsicherheit im neuen Netz – das Beispiel Online-Identität</li>
<li>Kai-Uwe Hellmann: Unternehmenskulturrevolution durch Web 2.0.</li>
<li>Marc Scheloske: Das Risiko der Risikokommunikation 2.0: Wie sich Technologie- und Risikokonflikte im Internet darstellen und verändern.</li>
</ul>
<p>Ich selbst werde mich also wieder der Frage nach Praktiken und Formen der Risikokommunikation zuwenden, die ich ja 2005-2006 im Rahmen einer internationalen Studie für die EU-Kommission analysiert hatte. Gleichzeitig &#8211; und das ist eben der neue Akzent &#8211; werde ich mir gezielt die Transformationen vornehmen, die sich a) durch den Wandel der Mediennutzung und b) durch die fortschreitende Vertrauenserosion in die einstigen &#8222;Experten&#8220; ergeben. Und das Web 2.0, die Foren und Blogs sind hier ein denkbar gutes Anschauungsobjekt.</p>
<p>Im Antrag hatte ich das so skizziert:</p>
<blockquote><p><strong>Das Risiko der Risikokommunikation 2.0: Wie sich Technologie- und Risikokonflikte im Internet darstellen und verändern </strong></p>
<p>Risiko- und Technologiekontroversen im Web verlaufen nach eigenen Spielregeln. Welche Argumente, welche Quellen, welche Akteure eine Bedeutung haben, wird nach neuen Mustern ausgehandelt. Die etablierten Akteure und Stakeholder (Wissenschaft, Experten, Politik etc.) sind nur noch ein Bezugspunkt unter vielen anderen.</p>
<p>Strittige Fragen und Risikothemen werden in Foren und Weblogs diskutiert und es wird deutlich, dass die Autorität institutionalisierter Expertise längst brüchig geworden ist. Die Auseinandersetzung mit Pseudo-Wissenschaften oder verschwörungstheoretischen Standpunkten wird mit harten Bandagen geführt.</p>
<p>Durch die teilweise Verlagerung der gesellschaftlichen Risiko- und Technologiedebatten ins Internet, stellen sich für die Soziologie folgende Fragen:</p>
<p>1. Wie können die Potentiale des „neuen Netzes“ im Sinne einer vorausschauenden Risikokommunikation genutzt werden? Welche Chancen bieten die Möglichkeiten, die der Dialog auf Augenhöhe bietet?  Welche  Aspekte  des  „Mit-Mach-Netzes“ können die Bürger zu mehr „Risikomündigkeit“ (O. Renn) befähigen?</p>
<p>2. Wie stellen sich die „traditonellen“ Akteure dieses Feldes auf das neue Medium ein? Wie reagieren sie auf die Konfrontation damit, daß im Netz die „Heterogenität von Wissen“ sichtbar wird? Wie gehen sie mit dem Machtverlust und der Autoritäts-Erosion um? Welche Praktiken führen Wissens-Autorität (evtl. durch die Hintertür) wieder ein?</p></blockquote>
<p>Ich freue mich auf alle Fälle auf Jena<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/#footnote_2_273" id="identifier_2_273" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nicht nur, weil dort netterweise am 8. Oktober die vorz&uuml;gliche Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Swing-Punk-Indie-Band &bdquo;Die Sterne&ldquo; aufspielen wird. :-) ">3</a> und die weitere Zusammenarbeit mit den anderen bloggenden Sozialwissenschaftlern. Und man merke sich: <strong>Wissenschaftliche Blogs sind ganz hervorragende Wissenschaftler-Verbindungsmaschinen.</strong> Ohne diese Kooperationsinfrastruktur gäbe es zumindest die oben beschriebene &#8222;Ad-hoc Gruppe&#8220; nicht.</p>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftliche+Blogs">Wissenschaftliche Blogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Soziologentag">Soziologentag</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Kooperation">Kooperation</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_273" class="footnote">Wobei die Betonung auf &#8222;Vergnügen&#8220; liegt!!</li><li id="footnote_1_273" class="footnote">Und Lars sei hier nochmal ein besonderer Dank ausgesprochen, da er koordinierend tätig war und wohl die meiste Zeit investiert hat.</li><li id="footnote_2_273" class="footnote">Nicht nur, weil dort netterweise am 8. Oktober die vorzügliche Rock&#8217;n&#8217;Roll-Swing-Punk-Indie-Band &#8222;Die Sterne&#8220; aufspielen wird. :-) </li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/blogs-sind-wissenschaftler-verbindungs-maschinen-ad-hoc-gruppe-beim-soziologentag-werkstattnotiz-lxxxiii/">Blogs sind Wissenschaftler-Verbindungs-Maschinen » Ad-hoc-Gruppe beim Soziologentag | Werkstattnotiz LXXXIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 06:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Politik scheint derzeit mehr und mehr die verschiedenen Spielarten des Web 2.0 und der dialogischen Kommunikation zu entdecken. Und spätestens als man hierzulande bemerkte, daß die Kandidaten des US-Vorwahlkampfs ihre Anhängerschaft auch über Weblogs und Twitter mobilisieren, scheinen immer mehr Vorbehalte der politischen Klasse wegzufallen. Und wenn irgendwann sogar noch die letzten kalten Krieger ... <a title="Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/" aria-label="Mehr Informationen über Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 &#124; Werkstattnotiz 113">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Politik scheint derzeit mehr und mehr die verschiedenen Spielarten des Web 2.0 und der dialogischen Kommunikation zu entdecken. Und spätestens als man hierzulande bemerkte, daß die Kandidaten des US-Vorwahlkampfs ihre Anhängerschaft auch über Weblogs und Twitter mobilisieren, scheinen immer mehr Vorbehalte der politischen Klasse wegzufallen.</strong></p>
<p>Und wenn irgendwann sogar noch die letzten kalten Krieger der schreibenden Zunft begriffen haben, daß nicht das Medium per se, sondern immer nur dessen Nutzungsweise kritisiert werden sollte, dann steht einer Politik 2.0 nichts mehr im Wege. Bis dahin müssen wir wohl mit den <a href="http://textundblog.de/?p=2469">hämisch-inkompetenten Statements</a> leben, wenn ein SPD-Politiker (so wie jüngst Hubertus Heil) den schnellen Info-Kanal Twitter nutzt.</p>
<p>Wie schön, daß es es dennoch einige Pioniere der unkonventionellen Polit-Kommunikation gibt. <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Leuenberger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moritz Leuenberger</a> (Schweizer Bundesrat, dienstältestes Mitglied der Schweizer Regierung und zuständig für das Ministerium bzw. Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) ist so ein Vorreiter. Seit knapp 2 Jahren schreibt er regelmäßig in seinem Blog.</p>
<p><a href="http://www.blogcamp.ch/"><img decoding="async" style="margin: 3px 5px; float: left;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/08/bc-ch_logo.gif" alt="BlogCamp 3.0" width="350" height="60" /></a></p>
<p><strong>Bundesrat Leuenberger auf dem Schweizer BlogCamp</strong></p>
<p>Und am heutigen Freitag tut Leuenberger noch einen weiteren Schritt: er nimmt nun wirklich Tuchfühlung auf zu den Lesern und Diskussionspartnern aus der Blogosphäre, die er bislang nur virtuell kannte. Beim Schweizer BlogCamp in Zürich wird Moritz Leuenberger<a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/08/25/teilnehmer-111-am-blogcamp-bundesrat-und-blogger-moritz-leuenberger/"> zu Gast sein </a>und ein wenig über seine Erfahrungen berichten.</p>
<p>Und in seinem Blog <a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p88.html">schreibt er</a> &#8211; wie ich finde sehr glaubhaft und sympathisch:</p>
<blockquote><p>Trete ich an einer öffentlichen Veranstaltung auf, kann ich mir meistens gut vorstellen, was für Leute ich antreffen werde. [&#8230;]</p>
<p>Ganz anders aber ist es beim Blog. Ich kann mir die Bloggemeinde eigentlich überhaupt nicht vorstellen und wenn ich es doch versuche, so fürchte ich, mir auch da ein völlig falsches Bild zu machen. Einige Kommentatoren outen sich zwar mit vollem Namen. Andere aber verwenden Abkürzungen oder Fantasienamen. Ich weiss dann nicht mal, ist es eine Frau oder ein Mann?</p>
<p>Um dieser quälenden Ungewissheit eine Ende zu bereiten, folge ich der Einladung von campus 3 und krabble aus dem Sommerloch in den blogcamp. Ich nehme mir also nächsten Freitag etwas Zeit, um zu sehen, mit welcher Art Menschen ich denn eigentlich seit anderthalb Jahren kommuniziere.</p></blockquote>
<p>Ich bin selbst hier in Zürich und bin gespannt auf den bloggenden Bundesrat. Ansonsten freue ich mich auf das Wiedersehen mit <a href="http://fisch-blog.blog.de/">alten Bekannten</a> und das Treffen mit Bloggern, denen auch ich bislang nur virtuell begegnet bin. Wenn nichts dazwischenkommt werde ich <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/">Ali Arbia,</a> <a href="http://www.kyriacou.ch/">Andreas Kyriacou</a> und wohl <a href="http://www.wortgefecht.net/">Michael Gisiger</a> treffen. Ich bin gespannt! :-)<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/#footnote_0_459" id="identifier_0_459" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wie man dem Rauschen in der Blogosph&auml;re entnehmen kann, sitzen auch schon weitere Konfererenzteilnehmer in den Startl&ouml;chern.">1</a></p>
<p>Und, fast hätte ich&#8217;s vergessen: ich werde (falls Interesse besteht) einen kleinen Vortrag zu wissenschaftlichen Blogs halten &#8211; über die Diskussionen des Workshops werde ich natürlich berichten.</p>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/BlogCampSwitzerland">BlogCampSwitzerland</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Twitter">Twitter</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Politik">Politik</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_459" class="footnote">Und wie man <a href="http://bernetblog.ch/2008/08/28/blogcamp-switzerland-mit-konzept-zu-blogerfolg/">dem Rauschen</a> in der Blogosphäre entnehmen kann, sitzen auch schon weitere Konfererenzteilnehmer <a href="http://blog.hogenkamp.com/2008/08/27/1017/">in den Startlöchern</a>.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/die-politik-und-das-web20-politprominenz-blogger-smalltalk-auf-dem-blogcamp-30-werkstattnotiz-113/">Die Politik und das Web2.0 » Politprominenz &#038; Blogger-Smalltalk auf dem BlogCamp 3.0 | Werkstattnotiz 113</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Das Web 2.0 als Gegenstand soziologischer und sozialethischer Forschungen &#124; Werkstatt-Ticker 03</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Eine kurze, spannende Skizze, weshalb das Web2.0 ein legitimer Gegenstand sozialethischer Forschungen ist, hat Alexander Filipovic veröffentlicht. Klar ist, daß das &#34;Social Web&#34; und die unter diesem Schlagwort subsummierten Tools und Praktiken der online-basierten Kommunikation ein soziales Phänomen darstellen. Und die alltäglich ablaufenden Kommunikationsakte lassen sich natürlich als Handlungen identifizieren, die wiederum schreibenden, verlinkenden, kommentierenden ... <a title="Das Web 2.0 als Gegenstand soziologischer und sozialethischer Forschungen &#124; Werkstatt-Ticker 03" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/das-web-20-als-gegenstand-soziologischer-und-sozialethischer-forschungen-werkstatt-ticker-03/" aria-label="Mehr Informationen über Das Web 2.0 als Gegenstand soziologischer und sozialethischer Forschungen &#124; Werkstatt-Ticker 03">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#696969"><strong><font size="7"><img decoding="async" width="180" height="121" align="right" style="border: 1px solid rgb(105, 105, 105); margin: 7px; padding: 1px;" alt="Ticker_02a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Ticker_02a.jpg" />»</font></strong></font>Eine kurze, spannende Skizze, weshalb das Web2.0 ein legitimer Gegenstand sozialethischer Forschungen ist, hat Alexander Filipovic <a target="_blank" href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht</a>.</p>
<p>Klar ist, daß das &quot;Social Web&quot; und die unter diesem Schlagwort subsummierten Tools und Praktiken der online-basierten Kommunikation ein soziales Phänomen darstellen. Und die alltäglich ablaufenden Kommunikationsakte lassen sich natürlich als Handlungen identifizieren, die wiederum schreibenden, verlinkenden, kommentierenden und bloggenden Akteuren zuzurechnen sind. </p>
<p>Und die verschiedenen Kommunikationsmuster und -praktiken<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/das-web-20-als-gegenstand-soziologischer-und-sozialethischer-forschungen-werkstatt-ticker-03/#footnote_0_218" id="identifier_0_218" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die sich eben zu Strukturen, Regelm&auml;&szlig;igkeiten, Routinen verdichten.">1</a> im Kontext von Sozialen Netzwerken sind (v.a. wenn es um die Aspekte des Identitäts- und Beziehungsmanagements geht) der Gegenstand von Alexanders Forschungen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/das-web-20-als-gegenstand-soziologischer-und-sozialethischer-forschungen-werkstatt-ticker-03/#footnote_1_218" id="identifier_1_218" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die im &uuml;brigen unter dem Dach des Forschungsprojekts &ldquo;Social Software and Social Ethics&ldquo; am Lehrstuhl Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie an der Uni Bamberg stattfinden.">2</a> &#8211; so würde ich es in eigenen Worten zusammenfassen. </p>
<p>Deutlich differerenzierter und informierter ist der Originaltext, der unbedingt lesenswert ist &#8211; etwa hier:</p>
<blockquote><p>&quot;In Zeiten, in denen sich das Verhältnis von Lokalität und Globalität, Privatheit und Öffentlichkeit, Intimität und Distanz, Sicherheit und Unsicherheit und Vertrautheit und Vertrauen neu sortiert bzw. die integrative Bewältigung dieser Aspekte [&#8230;] eine „Aufgabe“ darstellt, deren Bearbeitung in neuen Sozialformen stattfindet, wird eine Sozialethik öffentlicher Kommunikation, die die kommunikativen Formen im Web 2.0 berücksichtigt und eigens untersucht, in neuer Weise relevant.&quot;</p></blockquote>
<p>Und in den Kommentaren ist bereits eine erste Diskussion mit Blogforscher Jan Schmidt zu lesen, auf dessen &quot;funktionale Trias der Social-Web-Nutzung&quot;<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/das-web-20-als-gegenstand-soziologischer-und-sozialethischer-forschungen-werkstatt-ticker-03/#footnote_2_218" id="identifier_2_218" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die sich eben zwischen den Aspekten &quot;Informations-, Identit&auml;ts- und Beziehungsmanagement&quot; aufspannt.">3</a> auch Bezug genommen wird.</p>
<p> Spannend! Wissenschaftsblogging at it&#8217;s best!&nbsp;</p>
<p>Link:</p>
<ul>
<li>Filipovic, Alexander (2008): <a target="_blank" href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/" rel="noopener noreferrer">Das “Web 2.0″ in sozialethischer Perspektive</a>. In: geloggd [Weblog], 26 Mrz. 2008. </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_218" class="footnote">Die sich eben zu Strukturen, Regelmäßigkeiten, Routinen verdichten.</li><li id="footnote_1_218" class="footnote">Die im übrigen unter dem Dach des Forschungsprojekts “Social Software and Social Ethics“ am Lehrstuhl Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie an der Uni Bamberg stattfinden.</li><li id="footnote_2_218" class="footnote">Die sich eben zwischen den Aspekten &quot;Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement&quot; aufspannt.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/das-web-20-als-gegenstand-soziologischer-und-sozialethischer-forschungen-werkstatt-ticker-03/">Das Web 2.0 als Gegenstand soziologischer und sozialethischer Forschungen | Werkstatt-Ticker 03</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<title>Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 07:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Eine hochspannende Frage wirft Jan Schmidt in seinem Blog auf. Es geht darum, nach welchen (forschungsethischen) Maßstäben wissenschaftliche Webstudien durchgeführt werden sollen. Konkret: Es geht um die Frage nach der &#34;guten wissenschaftlichen Praxis&#34;, wenn man Untersuchungen zur Online- und Web2.0-Welt durchführt. Zwar dürfen wir ein legitimes wissenschaftliches Interesse voraussetzen, aber klar ist auch, daß ... <a title="Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/" aria-label="Mehr Informationen über Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; &#124; Werkstatt-Ticker 05">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#696969"><strong><font size="7"><img loading="lazy" decoding="async" width="180" height="121" align="right" style="border: 1px solid rgb(105, 105, 105); margin: 6px; padding: 1px;" alt="Ticker_02a.jpg" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/03/Ticker_02a.jpg" />»</font></strong></font> Eine hochspannende Frage <a target="_blank" href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/99" rel="noopener noreferrer">wirft</a> Jan Schmidt in seinem Blog auf. Es geht darum, nach welchen (forschungsethischen) Maßstäben wissenschaftliche Webstudien durchgeführt werden sollen. Konkret: Es geht um die Frage nach der &quot;guten wissenschaftlichen Praxis&quot;, wenn man Untersuchungen zur Online- und Web2.0-Welt durchführt. </p>
<p>Zwar dürfen wir ein legitimes wissenschaftliches Interesse voraussetzen, aber klar ist auch, daß der Zweck nicht alle Mittel heiligt. Jan ist aktuell bei seinem Forschungsprojekt zum Thema &quot;Jugendliche und Web 2.0&quot; auf diese Problematik gestoßen. </p>
<p>Denn um überhaupt einen Zugang zur Plattform &quot;SchülerVZ&quot; zu erhalten, hätten die Forscher einen Fake-Account einrichten müssen &#8211; ist es aber vertretbar, daß man sich mit falscher Identität (falscher Name und Alter etc.) in ein Forum einschleust, das im Prinzip auf Vertrauensleistungen basiert?&nbsp; </p>
<blockquote><p>Wie können und sollen wir als Forscher in einer Interaktionsumgebung wie schülerVZ auftreten? Auf welche Art können wir Informationen sammeln, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen?</p></blockquote>
<p>Wann also ist man verpflichtet, sich als Forscher zu erkennen zu geben? Solche Fragen sind auch aus der Offline-Welt (Stichwort: &quot;teilnehmende Beobachtung&quot;) bekannt, stellen sich aber im Web2.0-Kontext neu. </p>
<p>Es geht weiter mit Problemen des Umgangs mit den Ergebnissen von Inhalts- und Textanalysen &#8211; wenn ich zu wissenschaftlichen Zwecken als Textkorpus bestimmte Zeitschriftenjahrgänge heranziehe, ist das unproblematisch. Journalisten schreiben mit dem Wissen, daß die Texte öffentlich und frei zugänglich sind. Nutzer von Sozialen Netzwerken gehen aber sicher nicht davon aus, daß Angaben in ihren Profilen den Weg in wissenschaftliche Studien finden. </p>
<p>Hier sind noch viele Fragen bezüglich einer legitimen wissenschaftlichen Vorgehensweise unbeantwortet.&nbsp;</p>
<ul>
<li>Schmidt, Jan (2008): <a target="_blank" href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/99" rel="noopener noreferrer">Forschungsethik im Social Web &#8211; Bitte um Mitarbeit</a>. In: Schmidt mit Dete [Weblog], 21. März 2008.</li>
<li>Müller, Nils (2008): <a target="_blank" href="http://www.nilsmueller.info/blog/netzwelt/wissenschaftethik-und-geschlossene-rume-im-internet#comment-4243" rel="noopener noreferrer">Wissenschaftethik und geschlossene Räume im Internet</a>. In: Weltenkreuzer, 29. März 2008 </li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><font color="#696969"><strong><font size="7">»</font></strong></font>Nicht direkt dem Internet, sondern einem aufklärerisch daherkommenden Buch <em>über </em>das Internet, <a href="http://weblog.histnet.ch/archives/925" target="_blank" rel="noopener noreferrer">widmet sich Peter Haber</a> im weblog.hist.net. Er hat das aktuelle Buch &quot;Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet&quot; des Wiener Journalisten Gerald Reischl gelesen und ist mehr als enttäuscht. Abgesehen von schlampigen Übersetzungen, sprachlicher Schludrigkeit und Stilblüten, kann Haber dem Buch auch inhaltlich nichts abgewinnen. Der investigative, lautsprecherische Gestus steht offenbar in deutlichem Mißverhältnis zur recht dünnen Argumentationsbasis: </p>
<blockquote><p>&quot;Weniger verzeihen mag man, wie sich Reischl als der grosse Aufklärer und Warner inszeniert und dabei zur Hauptsache warme Luft produziert &#8211; gleichsam Nullen in Nullen verwandelt, um in Reischl’schen Bildern zu sprechen. Seine Thesen sind relativ simpel und werden leider auch durch mehrfache Wiederholung weder komplexer noch stichhaltiger, da ihm die Argumente fehlen: Google, so das Credo des Autors, ist nicht mehr lieb zu uns (”don’t be evil”), Google ist eine Datenkrake und Google bedroht Europa.&quot;</p></blockquote>
<p>Vermutlich müßte man dieses journalistische Aufklärungsbüchlein selbst lesen, um zu beurteilen, ob Reischl wirklich nur lange bekannte Sachverhalte wiederkäut und dramatisiert. Sicherlich berechtigt sind die Hinweise darauf, daß Google ein marktwirtschaftlich orientierter Megakonzern ist, daß sich monopolartige Strukturen gebildet haben und der Umgang von Google mit Wissen und Daten teilweise Anlaß zur Sorge gibt. Die Frage ist nur, was liefern die Recherchen von Gerald Reischl wirklich Neues? </p>
<p>Wer sich selbst ein Urteil bilden mag:</p>
<ul>
<li>Reischl, Gerald (2008): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3800073234?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3800073234">Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet</a>. Carl Ueberreuter Verlag.</li>
</ul>
<p>Ansonsten schließe ich mich der Empfehlung von Peter Haber an &#8211; Die Website zum Buch ist unbedingt einen Besuch wert:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/#footnote_0_223" id="identifier_0_223" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man kann auf der Startseite ein wenig herumspielen, sollte dann aber &quot;Senden&quot; oder &quot;Ver&ouml;ffentlichen&quot; anklicken! &ndash; Kleine Anmerkung: Ist es im alpenl&auml;ndischen Nachbarland &uuml;blich von &quot;Inhalte zensurieren&quot; zu sprechen?">1</a></p>
<ul>
<li>Website: <a href="http://www.googlefalle.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Google-Falle</a>.&nbsp;</li>
</ul>
<p></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_223" class="footnote">Man kann auf der Startseite ein wenig herumspielen, sollte dann aber &quot;Senden&quot; oder &quot;Veröffentlichen&quot; anklicken! &#8211; Kleine Anmerkung: Ist es im alpenländischen Nachbarland üblich von <em>&quot;Inhalte zensurieren&quot; </em>zu sprechen?</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/standards-fuer-eine-web-forschungsethik-tolle-website-schlechtes-buch-die-google-falle-werkstatt-ticker-05/">Standards für eine Web-Forschungsethik ::: Tolle Website, schlechtes Buch &#8222;Die Google-Falle&#8220; | Werkstatt-Ticker 05</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration &#124; Werkstatt-Ticker 20</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/oeko-lifestyle-blogs-7-thesen-zur-online-kollaboration-werkstatt-ticker-20/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 16:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=287</guid>

					<description><![CDATA[<p>» Doku-Blogs des ökologischen Lebenswandels Liegt es daran, daß nun im Frühjahr wieder die Stunde der Kleingärtner und Balkonblumenfreunde schlägt? Oder ist es ein Zufall, daß man derzeit gleich in zwei Blogs nachlesen und beobachten kann, wie sich ein konsequent ökologisch bzw. biologisch ausgerichtetes Leben &#8222;anfühlt&#8220;? Bei Reto Stauss bin ich jedenfalls auf zwei Blogs ... <a title="Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration &#124; Werkstatt-Ticker 20" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/oeko-lifestyle-blogs-7-thesen-zur-online-kollaboration-werkstatt-ticker-20/" aria-label="Mehr Informationen über Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration &#124; Werkstatt-Ticker 20">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/oeko-lifestyle-blogs-7-thesen-zur-online-kollaboration-werkstatt-ticker-20/">Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration | Werkstatt-Ticker 20</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Doku-Blogs des ökologischen Lebenswandels </span></span></h4>
<p>Liegt es daran, daß nun im Frühjahr wieder die Stunde der Kleingärtner und Balkonblumenfreunde schlägt? Oder ist es ein Zufall, daß man derzeit gleich in zwei Blogs nachlesen und beobachten kann, wie sich ein konsequent ökologisch bzw. biologisch ausgerichtetes Leben &#8222;anfühlt&#8220;?</p>
<p>Bei <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/05/08/versuche-am-lebenden-oeko.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reto Stauss </a>bin ich jedenfalls auf zwei Blogs aufmerksam geworden, die einen Monat lang dokumentieren, wie sich Blogger im Öko-Lifestyle üben. Der Wiener Journalist Michal Huber hat es sich zum Ziel gesetzt, sich nur noch mit Lebensmitteln aus seiner Region zu ernähren. <a href="http://www.biorama.at/?p=70" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Er schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich werde mich ein Monat lang so regional wie möglich ernähren und hier beschreiben, wie’s mir dabei geht. Ich will NICHT aussteigen, NICHT zum kompletten Selbstversorger werden, sondern bei meiner regionalen Ernährung weiterhin normaler Großstadtbewohner bleiben. Wie gut das funktioniert, wie viel Zeit, Geld und Energie es kostet, wird hier zu lesen sein. Ich beginne damit, meinen Speiseplan zu durchstöbern und &#8211; in Anlehnung an die “100 Mile Diet” der Kanadier Alisa Smith und J.B. McKinnon &#8211; möglichst nur Produkte zu verwenden, die nicht mehr als 150-160km Transportweg hinter sich haben.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und er geht dabei der Frage nach, ob lokal bzw. regional produzierte Lebensmittel vielleicht dem Bio-Etikett vorzuziehen sind. Spannend!</p>
<p>Den Fokus auf Bio-Lebensmittel richtet Manuel Rosenboom in seinem Blog &#8222;1 Monat Bio&#8220;. Wie der Titel schon andeutet, hat sich Manuel vorgenommen einen Monat lang ausschließlich Bio-Produkte zu verzehren. Dabei testet er u.a. neue Produkte &#8211; etwa den <a href="http://www.vitalgenuss.com/bio-monat/trinken/biodrink-aldi-test.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Drink von Aldi</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Natürlich haben wir nach ein paar Tagen die Brause getestet. Wenn man die Flasche öffnet, strömt ein recht künstlich erscheinender Geruch nach säuerlich gärigen Johannisbeeren entgegen &#8211; das ist wohl die Milchsäure, die so komisch riecht. Der erste Schluck macht es dann klar &#8211; so lecker wie eine Bionade ist der “Biodrink” natürlich nicht, finden wir. Die Kohlensäure ist recht intensiv, dann schmeckt man tatsächlich ein wenig Holunder hervor und “im Abgang” kommt ein leicht zitroniger Geschmack &#8211; auch wenn angeblich keine Zitrone drin sein soll.&#8220;</p></blockquote>
<div class="links_kurz">Links:</p>
<ul>
<li>Biorama: <a href="http://www.biorama.at/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ist lokal das bessere Bio?</a></li>
<li><a href="http://www.vitalgenuss.com/bio-monat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1 Monat Bio</a></li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Thesen zur Online-Kollaboration </span></span></h4>
<p>Die Tatsache, daß im Internet zahlreiche Tools verfügbar sind, die zur gemeinschaftlichen (Wissens-)Arbeit eingesetzt werden können, ist unstreitig. Allerdings müssen Wikis, Social Networks und alle anderen Online-Instrumente auch gepflegt und mit Leben gefüllt werden. Um erfolgreiche Projekte durchzuführen, um die verstreuten Akteure zu vernetzen und bei der Stange zu halten, reicht es eben nicht aus eine Wiki zu installieren &#8211; von allein passiert auch in der schönen neuen Online-Welt nichts.</p>
<p>Jean-Pol Martin hat vor wenigen Tagen bei den Blogpiloten einige Thesen formuliert, die einige bedenkenswerte Aspekte hervorheben, die m. E. beachtenswert sind. Er schreibt u.a.:</p>
<blockquote><p>&#8222;1. Mach dich transparent: liefere in deinem Profil möglichst viele, für den Benutzer spannende Informationen über dich. Je mehr Informationen du über dich gibst, desto größer die Chance, dass jemand einen Ansatzpunkt zur Zusammenarbeit entdeckt.</p>
<p>6. Stelle deine Partner auf eine Bühne und vernetze sie: Wenn du mit Leuten langfristig zusammenarbeiten willst, solltest du sie miteinander verbinden. Zeige, was sie können, führe ihnen Aufmerksamkeitsströme zu, indem du sie in Sammelmails erwähnst und auf ihre Arbeit hinweist.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich stimme mit Jean-Pol Martin in eigentlich allen Punkten überein. Wenn man wirklich die &#8222;Weisheit der Vielen&#8220; anzapfen will oder zumindest Gemeinschaftsprojekte anstoßen will, so braucht es bestimmte Anfangsinvestitionen und die grundsätzliche Bereitschaft das eigene Wissen zu teilen. Und die Teilnehmer müssen spüren, daß ihr Engagement wichtig ist. Alles recht banale Einsichten, aber sie werden häufig vergessen.</p>
<div class="links_kurz">Lesenswert:</p>
<ul>
<li>Jean-Pol Martin: <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/05/08/netzsensibilitat-wie-man-mitstreiter-findet-und-bindet-7-tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzsensibilität: Wie man Mitstreiter findet und bindet! 7 Tipps!</a>, Blogpiloten, 8.5.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Ökologie">Ökologie</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Kollaboration">Kollaboration</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Lohas">Lohas</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AG Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» Die Blogosphäre als Netz lesen Man kann Netzwerkanalysen für ziemlich viele soziale Zusammenhänge anstellen. Fast immer ist das mit unendlich mühsamer Datensammlung und Eingabe verbunden &#8211; wenn man fleißig genug ist, lohnt sich der Aufwand. Ein Feld, das sich allerdings geradezu für eine netzwerkanalytische Betrachtung aufdrängt ist natürlich die Blogosphäre. Wer verlinkt auf wen? ... <a title="Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/" aria-label="Mehr Informationen über Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen &#124; Werkstatt-Ticker 32">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die Blogosphäre als Netz lesen<br />
</span></span></h4>
<p>Man kann Netzwerkanalysen für ziemlich viele soziale Zusammenhänge anstellen. Fast immer ist das mit unendlich mühsamer Datensammlung und Eingabe verbunden &#8211; wenn man fleißig genug ist, lohnt sich der Aufwand. Ein Feld, das sich allerdings geradezu für eine netzwerkanalytische Betrachtung aufdrängt ist natürlich die Blogosphäre.</p>
<p>Wer verlinkt auf wen? Wer knüpft mit &#8217;strong&#8216; oder &#8218;weak&#8216; ties an andere Knoten an? Welche Blogs bilden einen Diskursraum bzw. ein eng verlinktes Netz? Welche Mikro-Blogosphären bilden sich?</p>
<p>Es gäbe noch viele weitere spannende Fragen. Je nachdem, wie die Fragestellung aussieht, so lassen sich hochinteressante Ergebnisse erzielen.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/#footnote_0_309" id="identifier_0_309" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die mitunter durchaus mit den Vorannahmen im Widerspruch stehen k&ouml;nnen.">1</a> Wie ich <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/142" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Jan</a> soeben lese, so präsentiert Markus Beckedahl bei Netzpolitik erste Visualisierungen der deutschen Blogosphäre. Diese stammen von John Kelly, Chef von &#8222;<a href="http://www.morningside-analytics.com/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Morningside Analytics</a>&#8220; der u.a. mit dem &#8222;<a href="http://cyber.law.harvard.edu/research/internetdemocracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berkman-Center for Internet &amp; Society</a>&#8220; der Harvard University zusammenarbeitet. John Kelly hatte bereits die US- und die iranische Blogosphäre eingehend analysiert und kartografiert und nimmt sich nun andere Länder vor. Und so sieht eine erste Darstellung aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Blogosphaere-Deutschland_01.jpg" alt="Blogosphäre Deutschland" /></p>
<p>Man sieht, daß man zunächst nicht viel sieht. ;-)</p>
<p>Also: es ist natürlich notwendig, sich eine solche Visualisierung detaillierter anzusehen und mit einigen Parametern zu spielen. Allerdings zeigt sich laut Markus, daß die deutsche Blogosphäre einen deutlich niedrigeren Vernetzungsgrad aufweist, als bspw. die französische. Mehr Infos gibt es bei Markus/Netzpolitik und man darf auf weitere Auswertungen gespannt sein.</p>
<div class="links_kurz">Link:</p>
<ul>
<li>Netzpolitik: <a href="http://netzpolitik.org/2008/netzpolitik-podcast-die-deutsche-blogosphaere-kartografieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die deutsche Blogosphäre kartografieren</a>, 05.06.2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Allerweltsnamen und Extravaganzen<br />
</span></span></h4>
<p>Ein weiteres Beispiel, wie faszinierend und informativ visuelle Darstellungen sind, ist der &#8222;Name Voyager&#8220;. Die Namenskundlerin Laura Wattenberg hat in Zusammenarbeit mit ihrem Mann, dem Computer- und Medienwissenschaftlers <a href="http://www.bewitched.com/about.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Wattenberg</a>, ein Online-Tool entwickelt, das die gebräuchlichsten Vornamen in den USA im Zeitverlauf darstellt.</p>
<p>Datengrundlage sind die Zahlen der &#8222;Social Security Administration (SSA)&#8220;, die seit über 100 Jahren die Häufigkeit von Babynamen verzeichnet. Und mit diesem wunderbaren Spielzeug, auf das ich <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/06/spielereien-mit-vornamen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Ali</a> aufmerksam wurde, kann man nachvollziehen, wie sich die Popularität von Namen über die Jahre hinweg verändert.</p>
<p>Ein Beispiel gefällig?</p>
<p>Also, wenn man etwa den Namen der Beinahe-Präsidentschaftskandidatin <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clinton</a> eingibt, so ergibt sich folgendes Bild:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.babynamewizard.com/voyager" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/Hillary.jpg" alt="Hillary" width="500" height="327" /></a></p>
<p>Und man stellt fest: die Eltern der ehrgeizigen US-Senatorin waren Trendsetter! Im Geburtsjahr 1947 von Hillary war ihr Name noch nicht unter den 1000 geläufigsten Namen verzeichnet. Dann stieg allerdings die Kurve steil an. Und: Man sieht, daß Ende der 80er Jahre der Name wieder starke Einbußen hinnehmen mußte&#8230; bis, naja, ich deute den Wiederanstieg in den letzten Jahren durchaus mit der Prominenz von Ms. Clinton als First Lady.  :-)</p>
<p>Wie sich wohl die Gebräuchlichkeit des Namens weiter entwickelt?</p>
<p>Mit dem Tool sind jedenfalls spannende Experimente möglich. Schade, daß es ein ähnliches Instrument nicht auch für Deutschland gibt. Für Familiennamen zeigt etwa &#8222;<a href="http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GeoGen</a>&#8220; die geographische Verteilung an &#8211; aber der Zeitverlauf ist doch mindestens ebenso spannend.</p>
<p>Wer macht weitere tolle Entdeckungen beim Vornamen-Surfen?<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/#footnote_1_309" id="identifier_1_309" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ali sammelt &uuml;brigens auch Fundst&uuml;cke&hellip;">2</a></p>
<div class="links_kurz">Link:</p>
<ul>
<li>Baby Name Wizard: <a href="http://www.babynamewizard.com/voyager" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Name Voyager</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Netzwerkanalyse">Netzwerkanalyse</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Name+Voyager">Name Voyager</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Visualisierungen">Visualisierungen</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_309" class="footnote">Die mitunter durchaus mit den Vorannahmen im Widerspruch stehen können.</li><li id="footnote_1_309" class="footnote"><a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/06/spielereien-mit-vornamen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ali sammelt</a> übrigens auch Fundstücke&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/kartographie-der-blogosphaere-visualisierungstool-fuer-namen-werkstatt-ticker-32/">Kartographie der Blogosphäre ::: Visualisierungstool für Namen | Werkstatt-Ticker 32</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 06:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>» ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 Eine der verläßlicheren Erhebungen was die Mediennutzung der Bundesbürger angeht, ist die ARD/ZDF-Onlinestudie. Seit 1997 werden jeweils im Frühjahr auf Basis einer repräsentativen Stichprobe per Telefoninterviews die Nutzungsgewohnheiten abgefragt. Das erlaubt immerhin, daß man auch Veränderungen nachvollziehen kann. Auf die Ergebnisse der Studie für 2008 muß man noch einige Wochen warten &#8211; ... <a title="2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/" aria-label="Mehr Informationen über 2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer &#124; Werkstatt-Ticker 34">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/">2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer | Werkstatt-Ticker 34</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">ARD/ZDF-Onlinestudie 2008<br />
</span></span></h4>
<p>Eine der verläßlicheren Erhebungen was die Mediennutzung der Bundesbürger angeht, ist die ARD/ZDF-Onlinestudie. Seit 1997 werden jeweils im Frühjahr auf Basis einer repräsentativen Stichprobe per Telefoninterviews die Nutzungsgewohnheiten abgefragt. Das erlaubt immerhin, daß man auch Veränderungen nachvollziehen kann.</p>
<p>Auf die Ergebnisse der Studie für 2008 muß man noch einige Wochen warten &#8211; ein erster Befund wurde nun aber bekannt: es sind knapp 2 Millionen Bürger mehr in irgendeiner Weise online aktiv, als noch im Vorjahr.</p>
<blockquote><p>&#8222;42,7 Millionen Erwachsene (65,8%) sind online. Dies sind 1,9 Millionen Internet-Nutzer mehr als im Vorjahr (2007: 62,7%). Die höchsten Zuwachsraten weisen die &#8222;Silver Surfer&#8220; auf: Von den 60- bis 79-Jährigen surfen inzwischen 29,2% im Internet.&#8220;</p></blockquote>
<p>So die ersten Infos. Starke Zuwäche erzielen offenbar Multimedia-Angebote und ich bin sehr, sehr gespannt, wie sich die Nutzung von Web2.0-Angeboten verändert hat.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> der ARD/ZDF-Onlinestudie</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">11./12. Oktober: Unkonferenz in München<br />
</span></span></h4>
<p>Wie ich erst heute entdeckt habe, steht im Oktober wieder ein Barcamp in München an. <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/08/barcamp-muenchen-vorlaeufige-gedanken-zu-einer-un-konferenz-barcampnotiz-i/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergangenes Jahr</a> war das Treffen und natürlich die einzelnen Sessions und Diskussionen recht interessant &#8211; ich werde auf alle Fälle wieder mit dabei sein.</p>
<p><a href="http://www.barcampmunich.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" style="margin: 3px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/2008/06/BarCamp_Muenchen.jpg" alt="BarCamp München" width="280" height="61" /></a></p>
<p>Am Samstag und Sonntag (11.+12. Oktober) gibt es also die Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern und Web2.0-Menschen auszutauschen und zu diskutieren. Würde mich freuen, wenn noch andere Wissenschaftsblogger mit von der Partie wären. Und ich werde mir das BarCamp und die Organisation natürlich sehr genau ansehen &#8211; <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/08/wissenschaftliche-blogs-als-netzwerk-und-kommunikationskatalysatoren-blogger-konferenz-science-blogging-2008-werkstattnotiz-lxxxvi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">denn eventuell</a> steht ja irgendwann auch ein (natürlich in kleinerem Rahmen) Wissenschafts-Camp an.</p>
<p>Die Anmeldung<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/#footnote_0_316" id="identifier_0_316" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bitte daran denken: eine Anmeldung f&uuml;r ein BarCamp ist keine Eintragung f&uuml;r die Teilnahme an einem Karnevalsumzug. Wer sich anmeldet, sollte auch beim BarCamp erscheinen oder sich zumindest rechtzeitig (!) wieder aus der Liste austragen.">1</a> läuft auf der Website über mixxt:</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://barcampmunich.mixxt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BarCamp München</a> &#8211; 11./12. Oktober 2008</li>
</ul>
</div>
<h4><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Vielversprechende Therapie im &#8222;Kampf gegen das Vergessen&#8220;<br />
</span></span></h4>
<p>Wer in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis einen Alzheimerpatienten hat, der weiß, daß diese Erkrankung sehr heimtückisch ist. Sie verläuft schleichend. Sukzessive werden kognitive Fähigkeiten limitiert und stückweise gehen Orientierungsvermögen, sowie leider häufig auch das soziale Einfühlungsvermögen der Betroffenen verloren. Die Angehörigen leiden ebenso wie die Patienten.</p>
<p>Klar ist, daß es falsch gefaltete bzw. zu lange Proteine sind, die verklumpen und sich als Ablagerungen im Gehirn niederschlagen und so zu den Demenzsymptomen führen. Heute erscheint in &#8222;<em>nature</em>&#8220; ein Artikel, der immerhin wieder Hoffnung auf eine vielleicht mittelfristig verfügbare Therapie macht. Im Neurons-Blog habe ich etwas ausführlicher dazu geschrieben.</p>
<p>Ich zitiere mich kurz selbst:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Forscherteam um Thomas Kukar und Todd E. Golde von der Mayo Clinic/Florida konnte nun einen Angriffspunkt identifizieren, an dem die Produktion der besonders verhängnisvollen Beta-Amyloid-Proteine beeinflusst werden kann.</p>
<p>Die Therapie mit dem Wirkstoff &#8222;Tarenflurbil&#8220; führt in den derzeit laufenden klinischen Studien erfreulicherweise dazu &#8211; wie die Forscher heute in <em>nature</em> ausführen -, daß die Anzahl der langen (und damit besonders stark zu Verklumpung neigenden) Amyloid-Proteine sinke. Gleichzeitig konnte die Bildung von kurzen Proteinstücken positiv beeinflusst werden.</p></blockquote>
<div class="links_ticker">Mehr:</p>
<ul>
<li>Scheloske, Marc: <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/06/alzheimertherapie-den-plaques-auf-den-leib-rucken.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alzheimer-Therapie: Den Plaques auf den Leib rücken</a>, Neurons, 12.6.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Onlinenutzung">Onlinenutzung</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Alzheimer">Alzheimer</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Barcamp">Barcamp</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_316" class="footnote">Bitte daran denken: eine Anmeldung für ein BarCamp ist keine Eintragung für die Teilnahme an einem Karnevalsumzug. Wer sich anmeldet, sollte auch beim BarCamp erscheinen oder sich zumindest rechtzeitig (!) wieder aus der Liste austragen.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/2-millionen-mehr-internetnutzer-barcamp-in-muenchen-hoffnung-im-kampf-gegen-alzheimer-werkstatt-ticker-34/">2 Millionen mehr Internetnutzer ::: Barcamp in München ::: Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer | Werkstatt-Ticker 34</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurze Vorbemerkung: Ursprünglich wollte ich mich im Werkstatt-Ticker ja wirklich kurzfassen. Allerdings war ich fast nie so diszipliniert und habe letztlich doch immer mehr geschrieben. Ab sofort werde ich mich hier aber an meine eigene Vorgabe halten: Im &#8222;Werkstatt-Ticker&#8220; werden Blogposts, Texte und andere bemerkenswerte Fundstücke kurz (!) kommentiert, sobald meine Anmerkungen zum Thema etwas ... <a title="E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/" aria-label="Mehr Informationen über E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung &#124; Werkstatt-Ticker 25">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wissenswerkstatt.net/category/werkstatt-ticker/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-234" style="border: 1px solid #DCDCDC; margin: 6px; float: right;"  src="https://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/uploads/2008/04/ticker_02a.jpg" alt="Ticker.jpg" width="180" height="121" /></a><em>Kurze Vorbemerkung: Ursprünglich wollte ich mich im Werkstatt-Ticker ja wirklich kurzfassen. </em></p>
<p><em>Allerdings war ich fast nie so diszipliniert und habe letztlich doch immer mehr geschrieben. Ab sofort werde ich mich hier aber an meine eigene Vorgabe halten:</em></p>
<ul>
<li>Im <strong>&#8222;Werkstatt-Ticker&#8220;</strong> werden Blogposts, Texte und andere bemerkenswerte Fundstücke kurz (!) kommentiert,</li>
<li> sobald meine Anmerkungen zum Thema etwas umfangreicher ausfallen, findet man diese Blogposts unter dem Etikett <strong>&#8222;kurz&amp;knapp&#8220;</strong>,</li>
<li>und die längeren Essays und Artikel, die den Umfang einer Din A4-Seite überschreiten, werden bei den <strong>&#8222;Werkstattnotizen&#8220;</strong> versammelt.</li>
</ul>
<p>So, nun geht es weiter &#8211; natürlich mit den besten Vorsätzen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></br></p>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Lesbar: &#8222;a digital lifestyle&#8220;</span></span></span></h4>
<p>Im Auftrag der Innovationsagentur des Landes Baden-Württemberg ist eine kleine Publikation zu verschiedenen Facetten des Web 2.0 bzw. Social Software entstanden. Die Beiträge kreisen bspw. um das Wissensmanagement mit SocialSoftware und Wikis oder skizzieren ganz allgemein, &#8222;<a href="http://www.adigitallifestyle.de/?page_id=24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie web 2.0 unser leben verändert</a>&#8222;. Die Qualität der Beiträge ist recht unterschiedlich, aber ein Blick lohnt sich bestimmt. Lesenswert ist etwa der Beitrag &#8222;<a href="http://www.adigitallifestyle.de/?page_id=16" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social software im wissensmanagement 2.0</a>&#8222;, der von <a href="http://www.frogpond.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Koser</a> stammt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/#footnote_0_297" id="identifier_0_297" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Johannes Moskaliuk hat schon vor 2-3 Wochen auf dieses E-Book hingewiesen. Sein Urteil: &bdquo;durchwachsen&ldquo;.">1</a></p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li><a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">a digital lifestyle: leben und arbeiten mit social software</a></li>
</ul>
</div>
<h4><span><span style="color: #808080; font-size: xx-large;"><strong>»</strong> <span style="font-size: large;">Die &#8222;Illusion strategischer Forschung&#8220;</span></span></span></h4>
<p>Florian vom Blog &#8222;Astrodictum Simplex&#8220; <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/das-zentrale-lemma-uber-die-anwendung-neuer-technologien.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hatte das Vergnügen</a> bei der Ehrenpromotion des Physik-Nobelpreisträgers Kurt Kroemer dabeizusein. Beim seinem Festvortrag nahm sich Kroemer dem Verhältnis von wissenschaftlicher (Grundlagen-)Forschung und den sich daraus (potentiell) ergebenden Anwendungen an.</p>
<p>Dabei wies Kroemer &#8211; Florians lesenswertem Bericht zufolge &#8211; mehrmals darauf hin, daß die wirklich maßgeblichen Entdeckungen und wissenschaftlichen Innovationen niemals vorhersagbar oder gar erwartbar gewesen seien. Der Versuch, die vielversprechendsten und lukrativsten Forschungsgebiete bzw. Projekte im Vorfeld zu identifizieren, sei also zum Scheitern verurteilt. Ein Thema, das ich in der Werkstatt wenn sich Zeit findet, noch eingehender diskutieren möchte.</p>
<p>Ein besonders bemerkenswerter Satz von Kroemer sei hier aber noch herausgehoben:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Druck, die Forschung auf vorhersagbare Anwendungen zu konzentrieren <strong>verzögert</strong> den Fortschritt statt ihn zu beschleunigen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Hoffentlich waren in Jena auch verantwortliche Wissenschaftspolitiker und Wissenschaftsbürokraten zu Gast!</p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Freistetter, Florian: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/das-zentrale-lemma-uber-die-anwendung-neuer-technologien.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das zentrale Lemma über die Anwendung neuer Technologien</a>, 20.05.2008</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Social+Web">Social Web</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Forschung">Forschung</a></p>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Universitaet">Universität</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_297" class="footnote">Johannes Moskaliuk hat schon vor 2-3 Wochen auf dieses E-Book <a href="http://blog.moskaliuk.com/a-digital-lifestyle-leben-und-arbeiten-mit-social-software/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hingewiesen</a>. Sein Urteil: &#8222;durchwachsen&#8220;.</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verständnisschwierigkeiten und kontraproduktive Schlagzeilen » Wie man den wissenschaftlichen Forschungsstand zum &#8222;Social Web&#8220; einseitig darstellt &#124; Werkstattnotiz LXXVIII</title>
		<link>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/</link>
					<comments>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 12:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Beziehung von Wissenschaftlern und Journalisten ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Zwar ist man aufeinander angewiesen, aber man traut dem anderen niemals so richtig über den Weg. Die Wissenschaftler können &#8211; so die latente Unterstellung der meisten Journalisten &#8211; nicht verständlich kommunizieren und umgekehrt lamentieren die Forscher über Journalisten, die zwar kommunizieren, dann aber meist ... <a title="Verständnisschwierigkeiten und kontraproduktive Schlagzeilen » Wie man den wissenschaftlichen Forschungsstand zum &#8222;Social Web&#8220; einseitig darstellt &#124; Werkstattnotiz LXXVIII" class="read-more" href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/" aria-label="Mehr Informationen über Verständnisschwierigkeiten und kontraproduktive Schlagzeilen » Wie man den wissenschaftlichen Forschungsstand zum &#8222;Social Web&#8220; einseitig darstellt &#124; Werkstattnotiz LXXVIII">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fliesstext"><strong>Die Beziehung von Wissenschaftlern und Journalisten ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Zwar ist man aufeinander angewiesen, aber man traut dem anderen niemals so richtig über den Weg.</strong> </span></p>
<p><span class="fliesstext">Die Wissenschaftler können &#8211; so die latente Unterstellung der meisten Journalisten &#8211; nicht verständlich kommunizieren und umgekehrt lamentieren die Forscher über Journalisten, die zwar kommunizieren, dann aber meist das falsche. Ein wunderbares Beispiel für die Schwierigkeiten und Fallstricke der Wissenschaftskommunikation liefert heute die Netzeitung. Die Blogosphäre &#8211; das gewissermaßen ein Kollateralschaden &#8211; kommt dabei nicht gut weg.</span></p>
<h4 class="pullquote_left">Neue Runde Blogs vs. Journalismus? Eine unglückliche Schlagzeile und die selektive Besprechung eines wissenschaftlichen Sammelbands zum Web 2.0</h4>
<p>Vor rund 4 Wochen erschienen in der Reihe &#8222;Neue Schriften zur Onlineforschung&#8220; zwei neue Bände. Die Herausgeber Ansgar Zerfaß, Martin Welker und<a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/92" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Jan Schmidt</a> versammeln unter dem Etikett “Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web” knapp 40 Essays, Studien und Analysen zur ganzen Bandbreite der Thematik.</p>
<p>Offenbar ist ein Rezensionsexemplar auch auf dem Tisch von Sabine Pamperrien gelandet. Sie hat sich aber <a href="http://www.netzeitung.de/internet/969917.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ganz offensichtlich</a> nur diejenigen Beiträge herausgepickt, auf deren Grundlage sich am besten markige Schlagzeilen zusammenbasteln lassen. Im Ergebnis ist die Besprechung in der Netzeitung (zumindest in meinen Augen) eine Katastrophe.</p>
<p>Es wäre natürlich zuviel verlangt, wenn man von Sabine Pamperrien erwarten würde, daß sie in wenigen Zeilen die gesamte Vielfalt der Analysen und Kommentare darstellen könnte. Allerdings wundert es doch ein wenig, weshalb sie genau solche Einzelartikel aus den Sammelbänden herausgreift, die genau die schiefen Vorurteile mancher Journalisten bestätigen. Sie schreibt also:</p>
<blockquote><p>&#8222;Zwei der Studien in der zweibändigen Sammlung seien hier heraus gegriffen, um das gegenwärtige Elend politischer Blogs intellektuell greifbar zu machen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Entlarvend ist in meinen Augen die Wortwahl. Wer vom &#8222;gegenwärtigen Elend&#8220; schreibt, der argumentiert eindeutig normativ &#8211; ich kann mir schwerlich vorstellen, daß sich in dem Artikel von Katja Schönherr<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_0_239" id="identifier_0_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Er liegt mir leider nicht vor.">1</a> auf den sich Pamperrien bezieht, ähnliche Begriffe finden. Der Grundtenor der Rezension lautet wieder auf den altbekannten Irrelevanzvorwurf. Daß andere Artikel, die in den zwei Bänden zu finden sind, genau dieses angestaubte journalistische Vorurteil widerlegen, wird natürlich nicht erwähnt.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_1_239" id="identifier_1_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Barbara Witte konstatiert etwa in ihrem Beitrag eine &bdquo;Mehrebenenrelevanz von Einfl&uuml;ssen des neuen Netzes auf den politischen Journalismus&ldquo; &ndash; so ist im Vorwort nachzulesen.">2</a></p>
<p><strong>Medienwatchblogs: Interessiert sich jemand für BILD-Blog und Co.?</strong></p>
<p>Um ehrlich zu sein, bin ich etwas irritiert. Denn Sabine Pamperrien weist mehrmals darauf hin, daß es ihr um eine &#8222;<span class="fliesstext">nüchterne Bestandsaufnahme&#8220; gehe und auch darum, daß die Diskussion um die Effekte des Web 2.0 nun in &#8222;</span><span class="fliesstext">produktive Bahnen gelenkt werden könnte&#8220;. Weshalb greift sie sich dann ausgerechnet solche Artikel heraus, die &#8211; so die Formulierung &#8211; &#8222;erschreckende Ergebnisse&#8220; liefern? </span></p>
<p>Den Artikel von Katja Schönherr mit dem Titel &#8222;Medienwatchblogs als Form journalistischer Qualitätskontrolle&#8220; bringt Pamperrien folgendermaßen auf den Punkt:</p>
<blockquote><p><span class="fliesstext">&#8222;Journalisten interessieren sich demnach kaum dafür, weshalb die erwünschte Besserung journalistischer Qualität ihre Zielgruppe verfehlt.&#8220;</span></p></blockquote>
<p>Wie gesagt: ich kenne den fraglichen Text von Katja Schönherr nicht, aber daß sie Relevanz ausschließlich daran bemißt, ob die Journalisten selbst auf die Medienwatchblogs reagieren, kann ich mir kaum vorstellen. Abgesehen davon, daß etwa die Erfahrungen des BILDBlogs dem widersprechen<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_2_239" id="identifier_2_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Stefan Niggemeier und Christoph Schulthei&szlig; berichteten letzte Woche dar&uuml;ber, da&szlig; zumindest in BILD.de fast alle Fehler und Falschinformationen binnen weniger Stunden verschwinden, wenn diese im Blog thematisiert werden&hellip;">3</a> möchte ich nur zu Bedenken geben, daß es auch Leser gibt! Soll heißen: die Sensibilität des Publikums für die Arbeitsweise (die nicht selten kritikwürdig ist) von bestimmten Medien steigt nicht zuletzt infolge der kritischen Kommentierung in Blogs und Foren.</p>
<p><strong>Über den Reifegrad und die Professionalisierung von Blogs</strong></p>
<p>Der andere Artikel, den Pamperrien hervorhebt, ist derjenige von Bettina Berendt, Martin Schlegel und Robert Koch. Er trägt die Überschrift &#8222;Die deutschsprachige Blogosphäre: Reifegrad, Politisierung, Themen und Bezug zu Nachrichtenmedien&#8220;. Hier argumentiert Sabine Pamperrien deutlich differenzierter und stellt die berechtigte Frage, ob denn der &#8222;Reifegrad&#8220; sich wirklich am Anteil der politischen Themen innerhalb der Blogosphäre bemesse.</p>
<p>Nichtsdestotrotz konstatiert sie (und stimmt damit sicher mit der Kernaussage des Artikels überein), daß in den USA solche &#8222;harten&#8220; Themen deutlich wichtiger sind, als in der hiesigen Szene; sie schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Deutschsprachige Blogs zeigten sich viel schwächer verlinkt als US-amerikanische. Wenn sie verlinkt waren, blieb diese Verlinkung im Rahmen relativ geschlossener Gruppen von Blogs, während die US-Blogger weitaus mehr Quellen auch von Mainstream-Nachrichtenmedien rezipierten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Kommt Frau Pamperrien gar nicht auf die Idee, daß sich (wenn man diesen Begriff schon verwenden will) der Reifegrad vielleicht daran ersehen läßt, daß die Blogosphäre just nicht mehr nur am Nachrichtentropf der klassischen Medien hängt? Ist dieser Befund von Berendt et. al. nicht sogar als Beweis dafür lesbar, daß sich die deutsche Blogosphäre emanzipiert hat?</p>
<p>Interessant und vollkommen fragwürdig wird es allerdings, wenn (wie eben zitiert) gleichzeitig bemängelt wird, daß die deutschen Blogs in viel geringerem Maß auf die Mainstream-Nachrichten bezogen seien und dann folgende Passage kommt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Deutsche A-List-Blogs verlinkten vorwiegend zu «Spiegel-Online», «Heise.de», «Netzeitung», ARD und BBC. Die an zweiter Stelle der Nennungen rangierende Bild-Zeitung verdankt ihre Position vorwiegend der häufigen Verlinkung durch das Bildblog, was laut Studie ihre Rolle relativiert. Ohne diese Links läge die «Bild»-Zeitung nur auf Rang 10 hinter der «FAZ», so der Studienbeitrag.&#8220;</p></blockquote>
<p>Was nun liebe Sabine Pamperrien? Sie müßten sich doch wenigstens entscheiden. Entweder schmarotzen die deutschen Blogs doch nur am Output der Profis oder sie charakterisieren sich dadurch, daß sie zu solchen Themen nicht beitragen. Beides geht doch nicht, oder?<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_3_239" id="identifier_3_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Erkl&auml;rung ist &ndash; vermutlich &ndash; folgende: Die sog. A-List-Blogs haben wohl tats&auml;chlich einen starken Bezug zu den etablierten Nachrichtenportalen; wenn man die Blogosph&auml;re insgesamt nimmt, dann f&auml;llt dieser Anteil (im Vergleich zu den USA) allerdings recht gering aus.">4</a></p>
<h4 class="pullquote">Wieso gelingt es Frau Pamperrien nicht, den Beißreflex zu zügeln? Es geht ihr doch angeblich um eine nüchterne und fruchtbare Diskussion.</h4>
<p>Fazit: Bedauerlich ist einfach, daß sich Sabine Pamperrien des Themas annimmt (was erfreulich ist), dann aber doch in alte Reflexe verfällt. Immer wieder sind 2-3 Sätze mit dabei, die zeigen, daß sie prinzipiell zu einer differenzierten Betrachtung in der Lage ist. Der Gesamteindruck bestätigt aber leider wieder, daß man seitens vieler Journalisten lieber die Irrelevanzkeule schwingt und damit der eigenen Profession eine rosige Zukunft vorgaukelt, anstatt sich dem eigentlichen Phänomen anzunehmen.</p>
<p>Falls die Autorin auch die Schlagzeile zu verantworten hat (was ich nicht glaube und hoffe), <span class="fliesstext">so hat sie sich mit dieser eigenwilligen Rezension selbst unglaubwürdig gemacht. Denn wie lautet der Überschrift noch gleich?<br />
</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Weblogs in Deutschland: Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif&#8220;</p></blockquote>
<p>Gut. Eindeutiges Statement, klarer Standpunkt. Aber wie kann man dann im Artikel selbst folgendermaßen jammern:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bislang diskutierten Journalisten und Blogger meist aggressiv und selten fruchtlos miteinander.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und dabei wird es mit solchen Texten auch bleiben. Der Artikel (und v.a. seine Überschrift) führt jedenfalls nicht zum Abbau von gegenseitigen Vorbehalten. Und zu einer fruchtbaren Diskussion trägt er vermutlich auch nicht bei.<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_4_239" id="identifier_4_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An verschiedenen Stellen, etwa bei netzpolitik oder Robert hat man den Artikel auch schon zur Kenntnis genommen&hellip;">5</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="1" />
<p><strong><em>Link:</em></strong></p>
<ul>
<li>Pamperrien, Sabine: <a href="http://www.netzeitung.de/internet/969917.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblogs in Deutschland: Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif</a>, netzeitung, 11.4.2008</li>
</ul>
<p>Hier lassen sich die Inhaltsverzeichnisse und das Vorwort als PDF herunterladen:</p>
<ul>
<li>Inhalt und Vorwort: <a href="http://halemverlag.lookingintomedia.com/info/downloads/leseprobe/9783938258668_lese.pdf">Band 1</a> | <a href="http://halemverlag.lookingintomedia.com/info/downloads/leseprobe/9783938258682_lese.pdf">Band 2</a></li>
</ul>
<p>Und hier ein Blogpost des Mitherausgebers Jan Schmidt:<a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/#footnote_5_239" id="identifier_5_239" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der vermutlich &uuml;ber die recht einseitige Lesart auch nicht besonders gl&uuml;cklich sein wird. Wobei: die Aufmerksamkeit steigt durch eine solche Rezension ja schon&hellip;">6</a></p>
<ul>
<li><span class="citation_txt">Schmidt, Jan (2008): <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/92" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zweibändige Bestandsaufnahme zum Social Web erschienen</a>. In: Schmidt mit Dete [Weblog], 12. März 2008. </span></li>
</ul>
<p><em><strong>Literaturempfehlungen:</strong></em></p>
<ul>
<li>Ansgar Zerfaß / Martin Welker / Jan Schmidt (2008): Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258667?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3938258667">Band 1: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum</a>.</li>
<li>Ansgar Zerfaß / Martin Welker / Jan Schmidt (2008): Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 2: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258683?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3938258683">Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Publizistik</a>.</li>
</ul>
<div class="invisible">
<hr size="1" />
<p>Technorati-Tags:</p>
</div>
<p><a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Netzeitung" rel="tag">Netzeitung</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Social+Web" rel="tag">Social Web</a><br />
<a class="invisible" href="http://www.technorati.com/tag/Journalismus" rel="tag">Journalismus</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_239" class="footnote">Er liegt mir leider nicht vor.</li><li id="footnote_1_239" class="footnote">Barbara Witte konstatiert etwa in ihrem Beitrag eine &#8222;Mehrebenenrelevanz von Einflüssen des neuen Netzes auf den politischen Journalismus&#8220; &#8211; so ist im Vorwort nachzulesen.</li><li id="footnote_2_239" class="footnote">Stefan Niggemeier und Christoph Schultheiß berichteten letzte Woche darüber, daß zumindest in BILD.de fast alle Fehler und Falschinformationen binnen weniger Stunden verschwinden, wenn diese im Blog thematisiert werden&#8230;</li><li id="footnote_3_239" class="footnote">Die Erklärung ist &#8211; vermutlich &#8211; folgende: Die sog. A-List-Blogs haben wohl tatsächlich einen starken Bezug zu den etablierten Nachrichtenportalen; wenn man die Blogosphäre insgesamt nimmt, dann fällt dieser Anteil (im Vergleich zu den USA) allerdings recht gering aus.</li><li id="footnote_4_239" class="footnote">An verschiedenen Stellen, etwa bei <a href="http://netzpolitik.org/2008/deutsche-blogger-sind-unpolitisch-und-unreif/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik </a>oder <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/11/buch-ueber-auswirkungen-des-social-webs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert</a> hat man den Artikel auch schon zur Kenntnis genommen&#8230;</li><li id="footnote_5_239" class="footnote">Der vermutlich über die recht einseitige Lesart auch nicht besonders glücklich sein wird. Wobei: die Aufmerksamkeit steigt durch eine solche Rezension ja schon&#8230;</li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/">Verständnisschwierigkeiten und kontraproduktive Schlagzeilen » Wie man den wissenschaftlichen Forschungsstand zum &#8222;Social Web&#8220; einseitig darstellt | Werkstattnotiz LXXVIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wissenswerkstatt.net">Wissenswerkstatt</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/feed/</wfw:commentRss>
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