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Artikel mit dem Schlagwort: Feuilleton

Augenzwinkern, Blogosophie, Werkstatt-Ticker »

[19. Mai 2008 | 2 Reaktionen]

» Deutschland sucht den Feuilletonblogger Ich habe den Eindruck, daß mehr und mehr akzeptiert wird, daß Blogs in erster Linie ein leicht handhabbares Publikationsinstrument sind. Und mit dessen Hilfe lassen sich beliebige Texte veröffentlichen.1 Nur weil etwas in einem Blog veröffentlicht wird, ist es nicht irrelevant. Nur weil ein Text im Web2.0-Kontext nach Lesern giert, […]

Blogosophie, Medien »

[6. Februar 2008 | 9 Reaktionen]

Die wunderbare Band Tocotronic sang vor 13 Jahren: »Es ist nicht leicht Musik zu machen«. Was für das Rockbusiness stimmt, kann wohl ohne weiteres auch auf die Medienbranche übertragen werden: »Es ist nicht leicht Journalismus zu betreiben.« Aber auch wenn man zugesteht, daß Zeitdruck und andere widrige Arbeitsbedingungen teilweise die journalistische Arbeit beeinträchtigen: manche Fehler […]

Literatur »

[5. Januar 2008 | 2 Reaktionen]

Wohl kein anderer Titel eines Theaterstück ist so sprichwörtlich geworden wie derjenige des Jahrhundertstücks »Warten auf Godot«. Heute vor 55 Jahren fand in Paris die Uraufführung von Samuel Becketts Tragikomödie statt und begründete sowohl den Weltruhm ihres Autors als auch den Durchbruch des »absurden Theaters«. Wer Becketts Stück noch nie gesehen hat – so könnte […]

Blogosophie, Medien »

[12. Dezember 2007 | 31 Reaktionen]

Wie schön ist es doch, wenn man noch Freunde hat. Nach seiner polemischen Web2.0-Schmähkritik vom vergangenen Freitag mußte SZ-Redakteur Bernd Graff heftige Prügel einstecken. Als gleichzeitig publik wurde, daß die Süddeutsche Zeitung die Kommentarfreude ihrer eigenen Leser künftig nicht anders zu bändigen weiß, als daß sie die Kommentarmöglichkeit nach Dienstschluß und an den Wochenenden abschaltet, […]

Medien, Werkstattnotizen »

[29. Oktober 2007 | 8 Reaktionen]

Ist das Selbstironie, Naivität, Resignation oder Fatalismus? Wieviel Schmerztoleranz muß man aufweisen, daß man sich in aller Öffentlichkeit die eigenen Unzulänglichkeiten vorrechnen läßt? Hat man bei der Süddeutschen Zeitung – zumindest in deren Online-Redaktion – inzwischen die Lust am eigenen Siechtum entdeckt? Viele Fragen, kaum plausible Antworten. Was ist geschehen? Die Süddeutsche Zeitung druckt heute […]

Querverweise »

[20. August 2007 | 4 Reaktionen]

Schweden ist ein bezauberndes Land. Die Menschen zeichnen sich durch höfliche Umgangsformen aus und wissen sich gemäß aktueller Modetrends zu kleiden. IKEA ist – ungeachtet seiner kleinlichen Rechtsabteilung1 – der sympathischste aller global agierenden Konzerne und Stockholm hat zweifellos mehr zu bieten als Knäckebrot und Vasa-Museum.2 Um ehrlich zu sein, würde ich jederzeit wieder nach […]

Werkstattnotizen »

[17. August 2007 | 16 Reaktionen]

  Bayern hat einen neuen König. Und München vorübergehend eine neue Touristenattraktion. Seit einigen Tagen befindet sich nämlich am Gerüst der "Katholischen Stiftskirche St. Kajetan", die unter dem Namen Theatinerkirche bekannt ist, ein überdimensionales Werbeplakat, das für einiges Aufsehen sorgt. Es ist selten, daß mehr Photoapparate auf das Kirchenportal als auf die Feldherrnhalle gerichtet sind, […]

Werkstattnotizen »

[15. August 2007 | 1 Reaktion]

Haben Sie heute schon an Auschwitz gedacht? Nein, keine Sorge, es folgt kein Text über Schuld und Verantwortung der deutschen Nachkriegsgeneration. Und auch kein Text darüber, ob es sich bei der fortgesetzten Rede von Auschwitz um eine Moralkeule handelt. Aber nochmals: woran denken Sie, wenn Sie an Auschwitz denken? Kann es sein, daß Sie in […]

Querverweise »

[9. August 2007 | 3 Reaktionen]

"Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?" – so fragte Rudi Carrell schon 1975 in seinem kleinen Erfolgshit und wir lernen daraus: früher war es mindestens genauso leicht wie heute, mit mittelklassigen Popsongs die Charts zu erstürmen und auch damals war die Mentalität des "Früher war alles besser" sehr weit verbreitet. Dabei – ich gestehe – […]

Literatur »

[2. Juli 2007 | Bislang keine Reaktion]

Achtzehn Autoren, neun Juroren, drei Tage Lesemarathon, ein Sieger. Genauso wie im richtigen Leben sind auch bei Literaturwettbewerben die einfachsten Spielanordnungen oft die reizvollsten. Der am Sonntag im österreichischen Klagenfurt zu Ende gegangene 31. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb illustrierte eindrucksvoll, dass sich zeitgenössische Literatur nicht zu verstecken braucht. Das Niveau der Texte war so hoch wie lange nicht […]

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