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	<title>Wissenswerkstatt &#187; Ich-Maschine</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 23:58:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist - Für mehr Differenzierung in der Diskussion über wissenschaftliches Bloggen</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Diskussion um wissenschaftliche Blogs ist nicht totzukriegen. Das freut mich natürlich. Und gleichzeitig ermüdet es mich manchmal auch. Denn für meinen Geschmack tritt die Diskussion häufig bestenfalls auf der Stelle: neue Argumente, weshalb bloggende Wissenschaftler nun entweder besonders toll oder aber überflüssig sein sollen, lese ich selten. Anlaß genug für eine kurze, persönliche Rückschau [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Diskussion um wissenschaftliche Blogs ist nicht totzukriegen. Das freut mich natürlich. Und gleichzeitig ermüdet es mich manchmal auch. Denn für meinen Geschmack tritt die Diskussion häufig bestenfalls auf der Stelle: neue Argumente, weshalb bloggende Wissenschaftler nun entweder besonders toll oder aber überflüssig sein sollen, lese ich selten. Anlaß genug für eine kurze, persönliche Rückschau auf einige Positionen zum wissenschaftlichen Bloggen.</strong></p>
<p>Seit fünf Jahren beschäftige ich mich mit Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaftsblogs. Ich habe eine Zeitlang selbst recht engagiert gebloggt, später einige Jahre das Blogportal <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2010/12/sentimentalitaeten-und-andere-gedanken-eines-scheidenden-wissenschaftsbloggers.php" title="ScienceBlogs.de">ScienceBlogs.de</a> verantwortet und zwischenzeitlich habe ich mich mit einem „<a title="Büro für digitale Wissenschaftskommunikation" href="http://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/">Büro für digitale Wissenschaftskommunikation</a>“ selbstständig gemacht (was v.a. heißt, daß ich anderen Leuten erzähle, was man mit Wissenschaftsblogs so alles anstellen kann und wie man Fehler vermeidet).<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_0_2367" id="identifier_0_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Tatsache, da&szlig; ich Schulungen und Workshops zum Thema &bdquo;Wissenschaftskommunikation 2.0&ldquo; anbiete und damit u.a. meinen Lebensunterhalt bestreite, hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch, da&szlig; ich den Teufel tun werde und hier hinschreiben, da&szlig; wissenschaftliche Blogs ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzt werden. Naja, w&auml;re ich der Ansicht t&auml;te ich es vielleicht doch &amp;#8211; so ticken Blogger. ;-) ">1</a></sup></p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/05/Wissblogs580.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2370" title="Wissenschaftsblogs - Status" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/05/Wissblogs580.png" alt="Wissenschaftsblogs - Status" width="580" height="150" /></a></p>
<p>Und seit Jahren schreibe ich Artikel und halte Vorträge über das Potential wissenschaftlicher Blogs, die Struktur der Wissenschaftsblogosphäre und den frischen Wind, den sie bringen (können). Insofern frustriert es mich, wenn auch im Jahr 2012 die Diskussion zu diesen Themen oft hinter das Niveau zurückfällt, das (nach meinem Gefühl) eigentlich schon erreicht war.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_1_2367" id="identifier_1_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und damit meine ich bestimmt nicht solche Texte, wie das aktuelle Posting von Stephan Schleim (Brainlogs/Menschen-Bilder), der sich Gedanken dar&uuml;ber macht, ob und wie wissenschaftliches Bloggen mit einer akademischen Karriere kompatibel ist.">2</a></sup></p>
<p><span class="zwischenueberschrift_mit_linie">Warum immer alles in einen Topf?</span></p>
<p>Immer wieder ärgere ich mich über Wortmeldungen (nicht selten von hochrenommierten Akteuren), in denen das Etikett „Wissenschaftsblog“ blindlings auf alles draufgepappt wird, was im entferntesten nach Blog und ein wenig nach Wissenschaft aussieht. Doch von welcher Spielart des wissenschaftlichen Bloggens ist dabei jeweils die Rede? Von Forscherblogs? Und wenn ja, von welchen? In welcher Disziplin, in welcher Nische des Wissenschaftsblogosphäre beheimatet? Und geht es gerade um mögliche Effekte für die interne oder externe Wissenschaftskommunikation?</p>
<p class="pullquote">Mehr Differenzierung wagen! Weniger pauschal von &#8220;Wissenschaftsblogs&#8221; sprechen!</p>
<p>Es wären häufig noch viele, viele klärende Fragen zu stellen, doch so weit kommt man meist nicht. Denn anstatt zunächst zu differenzieren (was voraussetzte, daß man sich erstens auf halbwegs vernünftige Begriffe einigt und dann zweitens genau hinschaut), wird häufig gleich eine pauschale Heils- oder auch eine Irrelevanzerprognose verkündet.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_2_2367" id="identifier_2_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Also entweder ein Statement &agrave; la &bdquo;Wissenschaftsblogs bringen frischen Wind in den Elfenbeinturm&ldquo; oder die trotzige Scheuklappenvariante &agrave; la &bdquo;Die Wissenschaft in ihrem Lauf, halten weder Blogs noch Wikis auf.&ldquo;">3</a></sup></p>
<p>An die Adresse all derjenigen, die heute (wir haben Mai 2012!) glauben, sie hätten was zum Thema wissenschaftliches Bloggen beizutragen, habe ich eine Bitte: lest Euch doch mal die folgenden zwei Artikel durch. Die sind vor etwas mehr als 4 Jahren entstanden. Und doch behaupte ich, daß in diesen Texten mehr als 80% aller Grundsatz-Fragen rund um das Thema beantwortet sind.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/#footnote_3_2367" id="identifier_3_2367" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;ber die Details l&auml;&szlig;t sich nat&uuml;rlich streiten. Passen die Kategorien? Sind meine Vorschl&auml;ge, was die Effekte angeht, plausibel, was habe ich &uuml;bersehen etc.">4</a></sup></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</p>
<p>Das beginnt mit der Frage, welcher Arten von Wissenschaftsblogs es denn gibt (Antwort: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/" title="Wissenschaftblogs als Instrument der internen Wissenschaftskommunikaktion">1. Wissenschaftler- &amp; Forscherblogs, 2. Wissenschaftsblogs, 3. Institutionelle Wissenschaftsblogs</a>), es geht weiter mit der Bedeutung von Kommentaren oder die Frage der Zielgruppen bis zu den Stärken bzw. Alleinstellungsmerkmalen, die Blogs gegenüber anderen Formaten auszeichnen.</p>
<p>Daneben gibt es Überlegungen zum Veränderungspotential durch Wissenschaftsblogs (u.a. Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation, Erosion privilegierter Sprecherpositionen, Interdisziplinärer Austausch etc.) und es wird angesprochen, welche Rolle Blogs im Rahmen eines „Scientific Citizenship“ spielen können. Und natürlich geht es auch um die Grenzen wissenschaftlicher Blogs. Also die Frage: Was Wissenschaftsblogs nicht leisten können. (<a title="Wissenschaftblogs als Instrument der internen Wissenschaftskommunikaktion" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Eine meiner Antworten</a> vom März 2008: <em>„Wissenschaftsblogs sind nicht der Ort, an dem relevante wissenschaftliche Ergebnisse publiziert werden. Blogs sind kein Ersatz für Fachzeitschriften.“</em>)</p>
<p>Zu diesen Aussagen stehe ich auch heute noch. Und es würde mich freuen, wenn wir gemeinsam weitermachen und weiterdiskutieren könnten (und daß sich eben die Diskussionen nicht im Austausch von Argumenten erschöpfen, die eigentlich schon vor 3-4 Jahren ausdiskutiert waren.)</p>
<p><strong>Nun aber hier die angekündigten Links und Lese-Tipps:</strong></p>
<p><span class="zwischenueberschrift">→ <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/" title="Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation</a></span></p>
<p><span class="zwischenueberschrift">→ <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/" title="Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft</a></span></p>
<p>&#8211; </p>
<p>Und hier noch mehr Wissenswerkstatt-Texte rund um das Thema Wissenschaftskommunikation 2.0:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/" title="Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison">Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/12/kraenkungen-blindheit-und-traditionen-im-zeitalter-der-digitalisierten-wissenschaft-der-schwierige-weg-zur-wissenschaft-20/" title="Kränkungen, Blindheit und Traditionen im Zeitalter der digitalisierten Wissenschaft » Der schwierige Weg zur Wissenschaft 2.0">Kränkungen, Blindheit und Traditionen im Zeitalter der digitalisierten Wissenschaft » Der schwierige Weg zur Wissenschaft 2.0</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/22/wissenschaftsblogs-in-deutschland-status-quo-und-die-professionalisierung-der-wissenschaftlichen-blogszene/" title="Wissenschaftsblogs in Deutschland » Status quo und die Professionalisierung der wissenschaftlichen Blogszene">Wissenschaftsblogs in Deutschland » Status quo und die Professionalisierung der wissenschaftlichen Blogszene</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/17/nicht-besser-anders-weshalb-wissenschaftliche-blogs-ein-wichtiges-korrektiv-zum-konventionellen-journalismus-sind-werkstattnotiz-103/" title="Nicht besser, anders! » Weshalb wissenschaftliche Blogs ein wichtiges Korrektiv zum konventionellen Journalismus sind | Werkstattnotiz 103">Nicht besser, anders! » Weshalb wissenschaftliche Blogs ein wichtiges Korrektiv zum konventionellen Journalismus sind</a></li>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/10/weshalb-dem-oeffentlichen-wissenschaftler-die-zukunft-gehoert-ermutigungen-zum-bloggenden-wissenschaftsdialog/" title="Weshalb dem “öffentlichen Wissenschaftler” die Zukunft gehört » Ermutigungen zum bloggenden Wissenschaftsdialog">Weshalb dem “öffentlichen Wissenschaftler” die Zukunft gehört » Ermutigungen zum bloggenden Wissenschaftsdialog</a></li>
</ul>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/07/internationale-presseschau-franck-ribery-und-die-weiten-wellen-der-berichterstattung-kurzknapp-09/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09">Internationale Presseschau » Franck Ribéry und die weiten Wellen der Berichterstattung | kurz&#038;knapp 09</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/07/ueber-nischenblogger-und-pioniere-der-wissenschaftskommunikation-kurzknapp-47/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47">Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien">Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2367" class="footnote">Die Tatsache, daß ich <a title="Schulungen und Seminare" href="http://www.wissenswerkstatt.net/seminar-workshop-social-media-in-der-wissenschaftskommunikation/">Schulungen und Workshops zum Thema „Wissenschaftskommunikation 2.0“</a> anbiete und damit u.a. meinen Lebensunterhalt bestreite, heißt natürlich auch, daß ich den Teufel tun werde und hier hinschreiben, daß wissenschaftliche Blogs maßlos überschätzt werden. Naja, wäre ich der Ansicht täte ich es vielleicht doch &#8211; so ticken Blogger. ;-) </li><li id="footnote_1_2367" class="footnote">Und damit meine ich bestimmt nicht solche Texte, wie <a href="http://www.scilogs.de/blogs/blog/menschen-bilder/2012-05-01/schadet-bloggen-der-wissenschaftlichen-karriere?" title="Link zum Posting von Stephan Schleim">das aktuelle Posting von Stephan Schleim (Brainlogs/Menschen-Bilder)</a>, der sich Gedanken darüber macht, ob und wie wissenschaftliches Bloggen mit einer akademischen Karriere kompatibel ist.</li><li id="footnote_2_2367" class="footnote">Also entweder ein Statement à la „Wissenschaftsblogs bringen frischen Wind in den Elfenbeinturm“ oder die trotzige Scheuklappenvariante à la „Die Wissenschaft in ihrem Lauf, halten weder Blogs noch Wikis auf.“</li><li id="footnote_3_2367" class="footnote">Über die Details läßt sich natürlich streiten. Passen die Kategorien? Sind meine Vorschläge, was die Effekte angeht, plausibel, was habe ich übersehen etc.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2367&amp;md5=234233ca0bc26d7944ce0ff6e1c2261b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann - Anmerkungen zur Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften” </title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Taufe, fromme Wünsche und anregende Beispiele wissenschaftlichen Bloggens. Das war so in etwa das Programm der <a href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136" title="Tagungsprogramm auf dem Redaktionsblog von de.hypotheses.org">Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”</a>, die am vergangenen Freitag in München stattgefunden hat. Ich selbst habe in einem Vortrag skizziert, wodurch sich außergewöhnlich erfolgreiche und reichweitenstarke Wissenschaftsblogs auszeichnen. Es kann ja an einem solchen Tag nicht schaden, wenn man weiß, wie das Kraftfutter für den zarten Sproß angerührt werden könnte.</strong></p>
<p>Doch bevor ich meine zentralen Thesen zu den Geheimnissen des Wissenschaftsbloggens hier nochmal anschlage, noch ein kurzer Rückblick auf die Tagung selbst. Anlaß für die Veranstaltung, zu der mehr als 100 Besucher in die Bayerische Akademie der Wissenschaften gekommen waren, war Zuwachs für die bislang recht kleine Familie der Wissenschaftsblogportale (die bestand ja bis dato lediglich aus <a href="http://www.scienceblogs.de" title="Zu Sciencblogs">Scienceblogs</a> und <a href="http://www.scilogs.de" title="Zu den Scilogs">SciLogs</a>). Nun also sind es immerhin drei!<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_0_2247" id="identifier_0_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei ich unbedingt der Meinung bin, da&szlig; die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!">1</a></sup></p>
<p class="pullquote_left">Es wurde allerhöchste Zeit! Nun ist zu hoffen, daß de.hypotheses.org neue Impulse für die Wissenschaftsblogosphäre gibt.</p>
<p>Auch wenn man sich fragen muß, weshalb es so lange gedauert hat, bis ein wissenschaftliches Blogportal mit dezidiert geisteswissenschaftlicher Ausrichtung gegründet wurde, ist es doch eine erfreuliche Tatsache: mit <a href="http://de.hypotheses.org/" title="Zum Portal "de.hypotheses.org"">de.hypotheses.org</a> ist nun eine Blogplattform gestartet, die hoffentlich neue Impulse setzt und weiter am Abbau der Zurückhaltung gegenüber unkonventionellen Formen der Wissenschaftskommunikation in den oftmals etwas behäbigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanities">Humanities</a> arbeitet.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">“Historische” Momente: Ein Blogportal wird getauft</p>
<p>Insofern war es wirklich ein quasi historischer Moment, als Mareike König vom Deutschen Historischen Institut in Paris um die Mittagszeit das Portal offiziell startete. Ich kann nur die Daumen drücken und viel Erfolg dabei wünschen, das in Frankreich offenbar sehr gut funktionierende Portal nun auch in Deutschland mit Blogleben zu füllen. Das Team um Mareike König und ihre Redaktion hat jedenfalls gut vorgearbeitet, Allianzen geschmiedet und um Unterstützung geworben. Im Frühjahr 2013 darf man sicherlich das erste Zwischenfazit ziehen und nachschauen, was sich bei de.hypotheses.org getan hat.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_1_2247" id="identifier_1_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht un&uuml;bersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) &Uuml;bersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungsw&uuml;rdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am gro&szlig;en franz&ouml;sischen Bruder h&auml;ngt?">2</a></sup></p>
<p>Am Vormittag hatte es bereits Vorträge von Cornelius Puschmann und Melissa Terras gegeben. Cornelius zeigte kurz, welche unterschiedlichen Spielarten wissenschaftlicher Blogs es überhaupt gibt, welche Grundfunktionen sie haben (können) und inwiefern die Blogakzeptanz und -nutzung in Deutschland deutlich hinter anderen Ländern zurückhinkt (<a href="http://www.slideshare.net/coffee001/was-ist-ein-wissenschaftsblog">hier Cornelius’ Präsentation</a>). Ein guter, sehr wissenschaftlicher Einstieg. Persönlich wurde es dann bei und mit <a href="http://melissaterras.blogspot.com/2012/03/blogging-in-munich.html">Melissa Terras</a>. Sie schilderte wie sie bloggt, wie sich ihre Blognutzung über die Jahre veränderte, welche Highlights es gab und gibt und welcher Schattenseiten man auch gewahr sein sollte.</p>
<p><span class="pullquote">Die Monographie ist (in den Geisteswissenschaften) weiter der &#8220;Goldstandard&#8221; wissenschaftlicher Publikationen. Mit allen Vor- und Nachteilen.</span></p>
<p>Ganz ähnlich (nämlich mit dem Fokus auf seine individuelle Blogbiographie) gestaltete <a title="Archivalia" href="http://archiv.twoday.net/stories/75229842/">Klaus Graf von Archivalia</a> seinen nachmittäglichen Vortrag (nicht ohne auf einen Seitenhieb in meine Richtung zu verzichten, wobei er mich &#8211; glaube ich &#8211; absichtlich mißverstehen wollte). Den Schlußpunkt setzte mit Peter Haber vom <a href="http://weblog.hist.net/">weblog.hist.net</a> dann der Doyen der deutschsprachigen Geschichtswissenschaftsblogger. Peter riskierte einen Blick auf die Zukunft wissenschaftlichen Publizierens, die in seinen Augen eher von hybriden Formen und Formaten geprägt sein wird (Trennschärfe zwischen formellen und informellen Mitteilungen, sowie zwischen fragmentarisch-dynamischen und definierten Publikationen schwindet etc.).</p>
<p>Gleichzeitig verwies Peter Haber (vollkommen zu Recht) auf die Tatsache, daß auch im Jahr 2012 innerhalb der Geisteswissenschaften die Monographie weiterhin der “Goldstandard” wissenschaftlicher Publikationen ist. Reputationsakkumulation läuft darüber, nicht über Blogs. Mögen sie auch noch so engagiert gemacht sein. Daß man in anderen wissenschaftlichen Disziplinen hier schon weiter ist bzw. die Monographie niemals diese dominante Stellung innehatte, darüber wurde in München nicht diskutiert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2251" title="Meine Präsentation gibt's weiter unten" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2012/03/Wege_aus_der_Nische580.jpg" alt="" width="580" height="130" /></p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Wissenschaftliche Blogs: Wege aus der Nische</p>
<p>Nun aber zu meinem Vortrag. Ich habe den Fokus explizit auf richtig erfolgreiche Wissenschaftsblogs gelegt (wobei ich hier “Erfolg” mit der Reichweite gleichsetze, was keineswegs zwingend ist)<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_2_2247" id="identifier_2_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grunds&auml;tzlich gleichg&uuml;ltig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein &ldquo;kleines Blog&rdquo; kann erfolgreich sein &amp;#8211; es kommt einfach darauf an, was der Autor f&uuml;r sich als &ldquo;Erfolg&rdquo; definiert!">3</a></sup> und habe versucht darzustellen, was diese Wissenschaftsblogs von anderen unterscheidet.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_3_2247" id="identifier_3_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Meine Fokussierung auf die &amp;#8220;erfolgreichen&amp;#8221; Wissenschaftsblogs stie&szlig; bei einigen Zuh&ouml;rern auf Kritik. M&ouml;glicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, da&szlig; f&uuml;r mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualit&auml;tskriterium ist. Prof. Fran&ccedil;ois Bry reklamierte mehrmals &amp;#8211; ich hoffe, da&szlig; ich ihm verdeutlichen konnte, da&szlig; ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.">4</a></sup> Klar ist, daß man dieses Etikett mit der Aufschrift “Erfolg” hinterfragen kann (und sollte). Es gibt dutzende weitere Kriterien, an denen man Wissenschaftsblogs messen kann. Und doch &#8211; davon bin ich überzeugt &#8211; ist es sinnvoll, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sozusagen in der Championsleague gebloggt wird. Nachdem man verstanden hat, nach welchen Spiel- bzw. Blogregeln dort gearbeitet wird, kann man sich immer noch entscheiden andere Wege zu gehen. Aber kurz der Reihe nach&#8230;</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Die Nische und die Bedeutung von Knoten</p>
<p>Die erste Hälfte meines Vortragstitels lautete ja “Wege aus der Nische”. Insofern wollte ich diese Behauptung durchaus kurz belegen bzw. wenigstens illustrieren. Mein Ausgangspunkt: Welche Blogs und welche Disziplinen fallen auf, wenn man sich mit der deutschsprachigen Wissenschaftsblogosphäre beschäftigt? Wer wird wahrgenommen und wer fristet (noch) ein Schattendasein?</p>
<p class="pullquote_left">Die bestehenden Blogportale lenken auch die Aufmerksamkeit. Sie sind Massepunkt der Wissenschaftsblogosphäre.</p>
<p>Bislang dominieren die Naturwissenschaftler das Geschehen. Astronomen, Biologen, Chemiker oder Physiker. Diesem Eindruck wird man kaum widersprechen können. Egal ob man Google bemüht oder ob man auf anderen Pfaden unterwegs ist. Denn die Pfade führen einen unweigerlich auf die großen Portale Scienceblogs und Scilogs. Das sind die zentralen Inseln im Meer der Wissenschaftsblogosphäre. Zwar ist es theoretisch gleichgültig wo ein Blog seine Heimat hat. Praktisch macht es aber doch einen Unterschied. Mehr Sichtbarkeit, mehr Leser, mehr Feedback, mehr Resonanz und somit mehr Spaß gibt’s auf diesen Portalen. Das sind die Knoten im Netz.</p>
<p>Und wenn wir mehr Wissenschaftsblogs wollen, eine lebendigere Kultur und mehr Raum für solche Formate, dann brauchen wir neue Knoten. So einfach ist das. Und deshalb ist es auch klar, daß de.hypotheses.org eine Bereicherung darstellt.</p>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Rezepte für erfolgreiches Wissenschaftsbloggen</p>
<p>Nun ist es ja so, daß wir immerhin das Jahr 2012 schreiben und wissenschaftliche Blogs keine so schrecklich neue Erfindung sind. Es gibt Erfahrungswerte und das kann man dann auch mal zu Kenntnis nehmen, finde ich. In München habe ich die lukullische Metapher noch ein wenig mehr strapaziert, denn bei Blogs verhält es sich auch nicht so schrecklich anders wie am Herd: wer vernünftig kochen lernen will, der sollte den richtig guten (und eben erfolgreichen) Leuten über die Schulter schauen. Man muß sich später ja selbst keine Michelinsterne erkochen, aber es ist sicher kein Fehler zu wissen, wie die (Koch-)Stars arbeiten.</p>
<p>Und bei Blogs? Genau: auch hier kann man sich bei den Platzhirschen was abschauen. Dazu gleich mehr. Wichtig ist aber freilich zunächst ein Grundverständnis für das Format. Denn nur weil ein Blog zu einem Großteil auch aus Texten besteht, heißt das nicht automatisch, daß beliebige (Fach-)Texte auch blogkompatibel wären.</p>
<p>Denn &#8211; und man sollte sich das immer wieder bewußt machen &#8211; ein (Wissenschafts-)Blog ist vor allem ein Blog. Und das ist keineswegs so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn diese Feststellung impliziert folgendes:</p>
<blockquote><p>Ein Wissenschaftsblog ist <em>keine</em> (!) Online-Sammlung wissenschaftlicher Essays!</p></blockquote>
<p>Wissenschaftliche Texte, die für andere Zwecke (Fachjournals, Förderanträge, Ausstellungen, Pressemitteilungen, Fachbücher etc.) geschrieben wurden, sind für ein Blogs fast immer ungeeignet. Denn idealerweise<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_4_2247" id="identifier_4_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt nat&uuml;rlich Ausnahmen, aber dann mu&szlig; man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orgin&auml;re Blogcharakteristik ausf&uuml;llt.">5</a></sup> ist ein Wissenschaftsblog das Online-Notizbuch eines Forschers (und dieses Notizbuch kann als Schmierzettel, als Experimentierfeld, als öffentlicher Meckerkasten etc. genutzt werden). Und die Interessen, Expertise, (Be-)Urteilungen und Persönlichkeit des Blogautors machen das Blog zu seinem (!) Blog.</p>
<p>Insofern lässt sich zusammenfassen: Ein Wissenschaftsblog ist dann ein gutes Wissenschaftsblog, wenn der Blogger seinen individuellen Mix aus fachbezogenen Notizen und persönlicher Note gefunden hat.</p>
<p>Und als weitere Definition möchte ich vorschlagen:</p>
<blockquote><p>Ein (Wissenschafts-)Blog, ist die (einzige?) wissenschaftliche Textgattung, in der man “ich” schreiben darf &#8211; und das Geheimnis erfolgreicher Wissenschaftsblogs besteht darin, davon Gebrauch zu machen!</p></blockquote>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Zutaten (extrem) erfolgreicher Wissenschaftsblogs</p>
<p>Wenn man das einmal verstanden hat. dann ist das auf alle Fälle die halbe Miete. Wobei ich in München dann noch weiter gegangen bin und einfach an einem Beispiel illustrieren wollte, welche zentralen Merkmale ein richtig gut funktionierendes Wissenschaftsblog ausmachen.</p>
<p class="pullquote">Wissenschaftsbloggen heißt: mehr Persönlichkeit und Individualität wagen.</p>
<p>Und richtig gut funktioniert eben “<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" title="Zu Florians Blog">Astrodicticum Simplex</a>” von Florian Freistetter. Und deshalb habe ich Florians Blog hergenommen, um zu zeigen, was also die Grundzutaten sind. Es sind nach meinen Erfahrungen genau drei:</p>
<ol>
<li>Persönlichkeit (Ein Blogposting ist keine Doktorarbeit und kein Förderantrag. Das Format bietet die Möglichkeit einerseits einen eigenen Stil, andererseits auch ein (persönlich-menschliches) Profil zu entwickeln. Und das sollte man ausnutzen.)</li>
<li>Fleiß/Frequenz (Auch im Bloggeschäft haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Regelmäßige Postings sind dafür wichtig. Da geht es um Leserbindung etc. Und wenn man es schafft mehrmals wöchtlich zu bloggen, dann umso besser.)</li>
<li>Dialog (Es geht um Kommunikation. Nicht als Einbahnstraße, sondern als Dialog. Und zwar auf Augenhöhe. Zwischen Blogautor und anderen (Wissenschafts-)Bloggern. Zwischen Blogautor und den Kommentatoren. Auch ein Wissenschaftsblogger ist nicht unfehlbar.)</li>
</ol>
<p class="zwischenueberschrift_mit_linie">Ontologie des Wissenschaftsbloggens</p>
<p>Was zeichnet nun also Blogs aus? Was unterscheidet sie von anderen Formaten und Kanälen?</p>
<ol>
<li>Blogs sind Ich-Medien. Das heißt: Gute Wissenschaftsblogs sind Wissenschaftlerblogs.</li>
<li>Blogs sind Kommunikations- und Dialogmedien.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_5_2247" id="identifier_5_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich habe fr&uuml;her auch schon davon geschrieben, da&szlig; Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.">6</a></sup> Das heißt: Ein Blogposting ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Diskussion. Blogpostings sind der Einstieg in einen Dialog (der in den Kommentaren geführt wird).</li>
</ol>
<p>Worauf es mir noch ankommt: Ein Blogposting muss nicht alle Aspekte eines Themas erschöpfend (und abschließend) behandeln. In München war einige Male von der “Kultur des Fragments” die Rede. So ist es. Wissenschaftsblogs bieten den Rahmen dafür.</p>
<p>Und daß wissenschaftliche Blogs in ganz unterschiedlichen Spielarten daherkommen können und sollen, steht sowieso außer Frage. Ich habe an andere Stelle so oft betont, daß Blogs den Raum für Experimente bieten und das sehe ich auch heute kein bißchen anders. Und ich habe auch in München explizit betont, daß ein Blog auch mit 15 regelmäßigen Lesern “erfolgreich” sein kann bzw. legitim<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/#footnote_6_2247" id="identifier_6_2247" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog &ldquo;erwarte&rdquo;, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst &uuml;berlassen.">7</a></sup> sein kann, wenn es die “richtigen” Leser sind.</p>
<p>Ich wünsche de.hypotheses.org jedenfalls nun erstmal einen guten Start. Und viele Blogs. Und zwar solche mit vielen und mit wenigen Lesern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier meine Präsentation (unten gibt es noch Lese- und Linktipps):</p>
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<div class="werkstattlinks"><strong>
<p>Lese- und Linktipps:</p>
<p></strong></p>
<p>Wenn es um das Potential wissenschaftlicher Blogs geht, dann verweise ich gerne auf folgende Artikelserie (aus dem Jahr 2008):</p>
<ul>
<li><a title="Die Wissenschaft und die Blogosphäre » Liebesheirat oder Zweckgemeinschaft? Annäherungen an eine fruchtbare Liaison" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/">Die Wissenschaft und die Blogosphäre</a></li>
<li><a title="Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? – Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten?</a></li>
<li><a title="Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs » Wege in eine „wissenschaftsmündige“ Gesellschaft" href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/14/demokratisierung-der-wissenschaftskommunikation-durch-wissenschaftliche-blogs-wege-in-eine-wissenschaftsmuendige-gesellschaft/">Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation durch wissenschaftliche Blogs</a></li>
</ul>
<p>Zur Tagung &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8221; wurde auch anderswo gebloggt:</p>
<ul>
<li>Adresscomptoir: <a title="Adresscomptoir" href="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/75228723/">Rückblick Tagung &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8221;</a></li>
<li>iliou melathron: <a title="ilioi melathron" href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2012/03/weblogs-in-den-geisteswissenschaften-nachlese/">Weblogs in den Geisteswissenschaften: über Goldstandards, digitale Gräben und neue Hypothesen</a></li>
<li>Digiwis: <a title="Digiwis" href="http://digiwis.de/blog/2012/03/12/tagung-weblogs-in-den-geisteswissenschaften-wir-stehen-erst-am-anfang/">Tagung “Weblogs in den Geisteswissenschaften”: wir stehen erst am Anfang!</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/05/02/was-ueber-wissenschaftsblogs-zu-sagen-ist/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist">Was über Wissenschaftsblogs zu sagen ist</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/07/ueber-nischenblogger-und-pioniere-der-wissenschaftskommunikation-kurzknapp-47/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47">Über Nischenblogger und Pioniere der Wissenschaftskommunikation | kurz&#038;knapp 47</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2247" class="footnote">Wobei ich unbedingt der Meinung bin, daß die Zahl solcher Aggregationsplattformen deutlich wachsen sollte!</li><li id="footnote_1_2247" class="footnote">Viele Dinge sind bei de.hypotheses.org sicher auf einem guten Weg. Womit ich ehrlicherweise ein wenig Probleme habe: die Website selbst ist in meinen Augen verflucht unübersichtlich. Wo finde ich wirklich die vorhandenen Blogs? Kann ich die schnell thematisch eingrenzen? Wie springe ich von Einzelblogs zur (deutschen) Übersichtsseite? Also, wie gesagt, die Navigation ist in meinen Augen deutlich verbesserungswürdig. Ob das umsetzbar ist, wenn man am großen französischen Bruder hängt?</li><li id="footnote_2_2247" class="footnote">Auch an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: für mich persönlich ist die Reichweite eines Wissenschaftsblogs nur ein Kriterium unter vielen anderen. Ob ein Blog monatlich 500 oder 500.000 Besucher hat, ist mir grundsätzlich gleichgültig. Das alles ist wie so oft eine Frage der investierten Mittel, der Ziele, die sich der Autor gesetzt hat etc. Auch ein “kleines Blog” kann erfolgreich sein &#8211; es kommt einfach darauf an, was der Autor für sich als “Erfolg” definiert!</li><li id="footnote_3_2247" class="footnote">Meine Fokussierung auf die &#8220;erfolgreichen&#8221; Wissenschaftsblogs stieß bei einigen Zuhörern auf Kritik. Möglicherweise habe ich nicht ausreichend verdeutlicht, daß für mich die Zahl der Leser per se kein (!) Qualitätskriterium ist. Prof. François Bry reklamierte mehrmals &#8211; ich hoffe, daß ich ihm verdeutlichen konnte, daß ich andere Varianten, die anders motiviert sind, ebenfalls klasse finde.</li><li id="footnote_4_2247" class="footnote">Es gibt natürlich Ausnahmen, aber dann muß man sich eben etwas anderes einfallen lassen, wie man die orginäre Blogcharakteristik ausfüllt.</li><li id="footnote_5_2247" class="footnote">Ich habe früher auch schon davon geschrieben, daß Blogs Mensch-Verbindungsmaschinen seien.</li><li id="footnote_6_2247" class="footnote">Legitimiert i.S. einer Rechtfertigung des investierten Aufwands und des Ertrags. Was ich von meinem Blog “erwarte”, ob es viele Leser sind, ob es anregende Diskussionen sind oder 1x pro Jahr ein inspirierendes Feedback, das ist jedem Blogger selbst überlassen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/">Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen Wissenschaftsblogs lernen kann</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=2247&amp;md5=0be01d99bc560b3212625981a0787d07" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich - Einige Programmhinweise zur Zukunft der Wissenswerkstatt und ihres Betreibers</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 07:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswerkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1487</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich bin ja so etwas wie der Thees Uhlmann der deutschen Wissenschaftsblogosphäre. Die Instrumentenbeherrschung ist ausbaufähig und auch über den Gesang läßt sich streiten. Aber es gibt da einen gewissen Hang zu großen Gesten und irgendwie schlägt das Herz auf dem rechten Fleck. Das eint Thees und mich. Sag ich jetzt mal so1. ;-) Was [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/">Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin ja so etwas wie der Thees Uhlmann der deutschen Wissenschaftsblogosphäre. Die Instrumentenbeherrschung ist ausbaufähig und auch über den Gesang läßt sich streiten. Aber es gibt da einen gewissen Hang zu großen Gesten und irgendwie schlägt das Herz auf dem rechten Fleck. Das eint Thees und mich. Sag ich jetzt mal so<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/#footnote_0_1487" id="identifier_0_1487" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="unbescheiden wie ich bin">1</a></sup>. ;-)</strong></p>
<p>Was das alles mit der Wissenswerkstatt zu tun hat? Nicht viel und dann doch wieder alles. Denn es geht hier ab sofort weiter. Mit Texten, Anmerkungen und Kommentaren zu all den Dingen, die mich beschäftigen. Es wird an dieser Stelle also wieder gebloggt. In wenigen Tagen geht es los. Ich freue mich. Heute aber vorab ein paar Zeilen und Hinweise in eigener Sache.</p>
<p>Wie die meisten mitbekommen haben, <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2010/12/sentimentalitaeten-und-andere-gedanken-eines-scheidenden-wissenschaftsbloggers.php" title="Mein Abschiedsposting bei Scienceblogs">habe ich bei ScienceBlogs aufgehört</a>. Nach fast drei Jahren Redaktions- und Wissenschaftsblogalltag war es einfach Zeit etwas Abstand zu gewinnen. Und nachdem ich seit 2008 (fast) keinen Urlaub gemacht hatte, habe ich mir zunächst mal einen ungeheuren Luxus gegönnt: <a href="http://www.beutelthierchen.de/" title="Zum Beutelthierchen-Reiseblog">eine Reise durch Neuseeland und Australien</a>. Und das fast 4 1/2 Monate lang. Inzwischen sind meine Frau und ich zurückgekehrt und haben uns hier auf der Nordhalbkugel wieder akklimatisiert (wobei wir es doch sehr, sehr schade finden, daß hier keine Kängurus durch den Vorgarten hüpfen).</p>
<h4><span class="pullquote">Sind Twitter, Facebook oder Google+ überhaupt relevant für die Art und Weise wie wir künftig wissenschaftlich und über Wissenschaft kommunizieren?</span></h4>
<p>Und ich habe mir Gedanken gemacht, wie es bei mir weitergehen soll. Wie war und ist das mit den Wissenschaftsblogs? Was passiert aktuell mit Twitter, Facebook oder Google+? Ist das relevant für die Art und Weise wie wir künftig wissenschaftlich und über Wissenschaft kommunizieren? Und was hat das ggf. mit mir zu tun?</p>
<p><strong>In der Wissenswerkstatt gibt es Antworten zum Einsatz von Social Media in der Wissenschaftskommunikation</strong></p>
<p>Auf diese Fragen gibt es zwischenzeitlich eine Antwort: die Wissenswerkstatt. Meine Werkstatt ist seit einigen Wochen nicht &#8220;nur&#8221; mein Blog, sondern gleichzeitig auch ein &#8220;<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/" title="Büro für digitale Wissenschaftskommunikation">Büro für digitale Wissenschaftskommunikation</a>&#8220;. Wenn es um Wissenschaftskommunikation und soziale Medien geht, dann stehe ich ab sofort Unis, Verbänden, Verlagen und allen anderen, die wissen wollen, was in und mit Wissenschaftsblogs, Twitter &#038; Co. geht (und was nicht geht), gerne unterstützend und beratend zur Verfügung (mehr Infos zu meinen Dienstleistungen, zu Schulungen, Workshops, Konferenzblogs etc. <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/">gibt es hier</a>).</p>
<p>Aber auch rechts und links der Wissenswerkstatt sind einige Dinge in Vorbereitung, auf die ich hier kurz hinweisen will. Das beginnt mit dem <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net" title="Wissenschafts-Café">Wissenschafts-Café</a>, das ich zwischenzeitlich wiederbelebt habe. Dort sammle ich nun wieder wissenschaftliche Blogs, die in einem Kurzprofil vorgestellt und verlinkt werden. Außerdem gibt es nun auch eine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2011/11/13-fragen-an-gunnar-ries-von-mente-et-malleo/" title="Interview mit dem Geowissenschaftler Gunnar Ries im Wissenschafts-Café">Fortsetzung der Interviewreihe</a> mit wissenschaftlichen Bloggern (Ich nehme übrigens gerne Vorschläge entgegen. Welchen bloggenden Wissenschaftler soll ich zum Gespräch bitten?)</p>
<p><strong>Wissenschaftsblog-Auslese, Analyse von Twitter als Kanal der Wissenschaftskommunikation und die Wissenswerte</strong></p>
<p>Auch dieses Jahr suche ich zusammen mit Lars Fischer die besten wissenschaftlichen Blogposts. Für die mittlerweile vierte Auflage der <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/auslese/" title="Wissenschaftsblog-Auslese">Auslese</a> haben wir uns eine neue Strategie ausgedacht, wie wir aus den unzähligen Wissenschaftsblogtexten des Jahres 2011 die gelungensten Texte rausfiltern wollen. Details werden demnächst verraten.</p>
<p>Dann &#8211; das ebenfalls eine Vorankündigung &#8211; arbeite ich derzeit an einer (kleinen) Analyse der Twitternutzung im deutschsprachigen Raum (natürlich fokussiert auf twitternde Wissenschaftler, wissenschaftliche Institutionen und Wissenschaftsjournalisten). Erste Zwischenergebnisse werde ich schon demnächst verraten; eine detailliertere Darstellung zum Was, Wo, Wer und Wie des wissenschaftlichen Twitterns gibt es dann voraussichtlich Anfang 2012.</p>
<p>Damit aber Schluß mit der Programmvorschau. Ich werde mich die nächsten Tage erstmal auf der Wissenswerte (Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus) rumtreiben und umhorchen. Das erste Mal seit Jahren halte ich selbst keinen Vortrag auf der Wissenswerte, was zur Abwechslung auch mal ganz nett ist. Jedenfalls brauche ich so nicht noch Nachtschichten einlegen, um meine Präsentation fertigzustellen und kann mich so (hoffentlich) ganz entspannt in die Workshops und Vorträge reinsetzen. Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen Leser in Bremen?<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/#footnote_1_1487" id="identifier_1_1487" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Anfang Dezember bin ich &uuml;brigens auch beim Forum Wissenschaftskommunikation in K&ouml;ln.">2</a></sup></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/10/heureka-tomte-gehen-einen-schritt-zurueck-nach-vorn-werkstattnotiz-120/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Heureka« &#8211; Tomte gehen einen Schritt zurück nach vorn | Werkstattnotiz 120">»Heureka« &#8211; Tomte gehen einen Schritt zurück nach vorn | Werkstattnotiz 120</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/31/der-letzte-grosse-wal-tomte-begeben-sich-in-einen-wald-aus-zeichen-kurzknapp-46/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46">&#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/06/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-14/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 14</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1487" class="footnote">unbescheiden wie ich bin</li><li id="footnote_1_1487" class="footnote">Anfang Dezember bin ich übrigens auch beim Forum Wissenschaftskommunikation in Köln.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2011/11/21/thees-uhlmann-die-werkstatt-und-ich/">Thees Uhlmann, die Werkstatt und ich</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1487&amp;md5=6c07df0d847950a33ed453246073df8c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lotterie im Bio-Laden: Weshalb Bio-Produkte ein Ärgernis sind</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 17:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Am Ende ist es dann doch wieder eine Glaubensfrage. Oder eine des Geschmacks. Und der Weltanschauung. An der Frage, ob Bio-Lebensmittel automatisch gesünder sind, scheiden sich jedenfalls die Geister. Sicher ist, daß diese Frage so pauschal wohl ohnehin nicht zu beantworten ist. Und sicher ist auch, daß Bio-Produkte ein Problem haben. Denn in Tests fallen [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/07/30/lotterie-im-bio-laden-weshalb-bio-produkte-ein-aergernis-sind/">Lotterie im Bio-Laden: Weshalb Bio-Produkte ein Ärgernis sind</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/07/Gemuese_200.jpg"><img title="Gemüse; Bildquelle: stock.xchng, User: nkzs" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/07/Gemuese_200.jpg" alt="Junges Gemüse" title="Gemuese_200" style="margin: 8px;" width="200" height="280" class="alignright size-full wp-image-1374" /></a><strong>Am Ende ist es dann doch wieder eine Glaubensfrage. Oder eine des Geschmacks. Und der Weltanschauung. An der Frage, ob Bio-Lebensmittel automatisch gesünder sind, scheiden sich jedenfalls die Geister. Sicher ist, daß diese Frage so pauschal wohl ohnehin nicht zu beantworten ist. Und sicher ist auch, daß Bio-Produkte ein Problem haben. Denn in Tests fallen Bioprodukte regelmäßig durch. Nicht alle, aber immer wieder landen die teuren Produkte aus dem Bioladen weit hinter vielen konventionell erzeugten Lebensmitteln. Für den mündigen Verbraucher ist das wenig zufriedenstellend. Denn er kann sich kaum sicher sein, ob die Dinge in seinem Einkaufskorb wirklich die (hohen) Anforderungen erfüllen.</strong></p>
<p>Ich gestehe: ich kaufe sehr selten im Bioladen ein (dabei ist so ein Laden mit dem netten Namen &#8220;Schmatz&#8221; gleich bei mir um die Ecke). Und die Tatsache, daß ich dort nur sehr selten einkaufe, liegt nicht an den Broschüren der Heilpraktiker, Geistheiler und Schamanen, die dort ausliegen (manchmal amüsieren die mich, manchmal ärgere ich mich darüber). Der Grund ist ein anderer: ich weiß nicht, ob die Bioprodukte wirklich ihr Geld wert sind. Oder anders formuliert: mir ist zu unsicher, was ich da tatsächlich kaufe.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Ich weiß nicht, ob die Bioprodukte wirklich ihr Geld wert sind. </span></h4>
<p>Dabei sind mir mir die allermeisten Grundsätze einer nachhaltig-ökologisch orientierten Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung sehr sympathisch.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/07/30/lotterie-im-bio-laden-weshalb-bio-produkte-ein-aergernis-sind/#footnote_0_1372" id="identifier_0_1372" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lassen wir mal au&szlig;en vor, da&szlig; ich manche der Vorschriften von Bioverb&auml;nden f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssigen Nonsense und Voodoo-Landwirtschaft halte.">1</a></sup> Ich halte weder Massentierhaltung für sinnvoll, noch exzessive Landwirtschaft, die auf riesige Monokulturen und den hemmungslosen Einsatz von Düngern setzt. Weniger wäre da in meinen Augen manchmal mehr. Und wieso ein Liter Milch im Supermarkt für 50 Cent zu haben sein muß, verstehe ich auch nicht. Ich würde (und könnte) gerne mehr bezahlen.</p>
<p><strong>Ernüchternde Tests: Mangelhafte Qualität (mancher) Bioprodukte</strong></p>
<p>Insofern gehöre ich wohl eindeutig zu dem Klientel, das typischerweise in Reformhäusern und Bioläden einkauft. Doch genau das mache ich nicht. Schuld daran ist (auch) die Stiftung Warentest. Denn in unzähligen Tests der letzten Jahre landeten die teuren Produkte aus dem Bioladen auf den hinteren Rängen. </p>
<h4><span class="pullquote">Man kann fast darauf wetten: es gibt immer ein Bioprodukt, das bei Tests mit Pauken und Trompeten durchfällt.</span></h4>
<p>Man kann schon fast darauf wetten, wenn wieder mal Olivenöle, Brotaufstriche oder Kaffeebohnen getestet werden: unter den 20 Produkten werden sicher ein oder zwei Bioprodukte mit Bravour abschneiden, aber mindestens ein Öko-Erzeugnis wird garantiert ein mangelhaftes Ergebnis bekommen. Und das Problem und irgendwie auch das Dilemma für die ganze Bio-Lebensmittel-Palette: erst die Tests trennen die biologisch-zertifizierte Spreu vom Weizen.</p>
<p>Beispiele gefällig? Im letzten <a href="http://www.testberichte.de/a/oel/magazin/test-stiftung-warentest-4-2010/204157.html">Test der Olivenöle (April 2010)</a> wurde ein Bio-Öl als Testsieger ausgezeichnet. Doch auf dem letzten Rang landet auch ein Olivenöl aus dem Bioladen &#8211; das &#8220;Baktat Olivenöl nativ extra&#8221; bekommt die wenig schmeichelhafte Note 5,2. Das ist &#8220;mangelhaft&#8221; und irgendwie typisch. Man zeige mir mal einen Speise-Öl-Test, in dem nicht ein teures Bioprodukt mindestens total ranzig oder mit Schimmelpilzgiften belastet war.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Das teilweise miserable Abschneiden von Bioprodukten bei Tests ist ernüchternd. Und es verunsichert.</span></h4>
<p>Das selbe Bild bei Rapsölen. Der Test <a href="http://www.testberichte.de/a/oel/magazin/test-stiftung-warentest-11-2009/182008.html">vom November 2009</a> zeigt: vorne irgendwo die günstigen Öle von Aldi, Lidl &amp; Co. und hinten mit &#8220;mangelhaft&#8221; die tollen Öle von Rapunzel, Alnatura etc.</p>
<p>Auch beim Test von Basmati-Reis (<a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Basmati-Reis-Jeder-zweite-mangelhaft-4118269-4119106/">ganz aktuell von gestern</a>) das bekannte Bild: von insgesamt sechs Bio-Produkten war nur eines (von Alnatura) pestizidfrei. Bei drei Bio-Reissorten fanden die Tester deutliche Rückstände. Ein Produkt fiel komplett durch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bio-Vollkornreis Green waren so stark mit dem krebserregenden Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 belastet, dass sie nicht hätten verkauft werden dürfen.&#8221; (Zusammenfassung auf der Warentest-Website)</p></blockquote>
<p>Das ist &#8211; für mich als Verbraucher &#8211; abschreckend. Denn wieso soll ich (wie oben schon angeführt) im Bioladen einkaufen, wenn ich dort dann Lotterie spielen darf? Es ist in vielen Fällen (jedenfalls ist das meine Beobachtung) meist eine Chance von 50:50, ob man nun ein tolles Bioprodukt kauft oder einen Artikel, der besser auf dem direkten Weg auf dem Komposthaufen entsorgt werden sollte.</p>
<p>Ich selbst kenne ehrlicherweise auch keine wirklich befriedigende Lösung. Aber wenn ich konventionelle Lebensmittel im Supermarkt kaufe, dann habe ich wenigstens das Gefühl, daß ich mit geringerer Wahrscheinlichkeit total verranzte oder mit Schimmelpilzen belastete Produkte kaufe. Sicher kann ich mir da natürlich auch nicht sein, wer führt schon immer ein mobiles Analytiklabor mit sich, um die relevanten Werte vor Ort zu erheben. ;-)</p>
<p><strong>Bio-Mythos: Bio-Lebensmittel sind nicht gesünder</strong></p>
<p>Letztlich bleibt es eben doch eine Vertrauens- und Geschmackssache. Und das Argument, daß Bioprodukte per se gesünder und &#8220;wertvoller&#8221; seien, zieht nicht. Natürlich ziehe ich einen Apfel von der Streuobstwiese einem Plantagenapfel vom Großbauern vor, aber auch hier zeigen Studien: ökologisch erzeugte Lebensmittel sind nicht von Natur aus besser, als die konventionell erzeugten Waren. Das hat zuletzt auch eine groß angelegte britische Analyse ergeben:</p>
<blockquote><p>An independent review commissioned by the Food Standards Agency (FSA) shows that there are no important differences in the nutrition content, or any additional health benefits, of organic food when compared with conventionally produced food.</p></blockquote>
<p>Die Vorteile einer Öko-Landwirtschaft liegen meiner Meinung nach also weniger im direkten (gesundheitlichen) Vorteil für den Konsumenten. Ich wünschte mir aus anderen Gründen (Gewässerschutz, Biodiversität etc.) eine andere, kleinteiligere und ökologisch orientierte Landwirtschaft. Und im Zweifel sogar weniger strikte Vorgaben der einschlägigen Verbände, was bspw. Konservierungsmittel u.ä. angeht. Denn was hilft mir der Verzicht auf Pestizide, wenn später in der Verarbeitung geschlampert wird oder andere Umstände dazu führen, daß ich ein ranziges und sonstwie ungenießbares Lebensmittel auf dem Tisch habe. </p>
<p>&#8211;<br />
<em>Link: </em></p>
<ul>
<li>Food Standards Agency: <a href="http://www.food.gov.uk/news/newsarchive/2009/jul/organic">Organic review published,</a> Juli 2009.</li>
</ul>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/28/zu-viel-acetaldehyd-im-mineralwasser-fragen-an-eine-bloggende-soziologin-werkstatt-ticker-50/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Zu viel Acetaldehyd im Mineralwasser ::: Fragen an eine bloggende Soziologin | Werkstatt-Ticker 50">Zu viel Acetaldehyd im Mineralwasser ::: Fragen an eine bloggende Soziologin | Werkstatt-Ticker 50</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/14/oeko-lifestyle-blogs-7-thesen-zur-online-kollaboration-werkstatt-ticker-20/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration | Werkstatt-Ticker 20">Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration | Werkstatt-Ticker 20</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/30/das-geschenk-meines-lebens-tocotronic-bezaubern-mit-explosion-und-beschwoeren-einen-anti-nietzsche-werkstattnotiz-xxi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Das Geschenk meines Lebens » Tocotronic bezaubern mit Explosion und beschwören einen Anti-Nietzsche | Werkstattnotiz XXI">Das Geschenk meines Lebens » Tocotronic bezaubern mit Explosion und beschwören einen Anti-Nietzsche | Werkstattnotiz XXI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1372" class="footnote">Lassen wir mal außen vor, daß ich manche der Vorschriften von Bioverbänden für überflüssigen Nonsense und Voodoo-Landwirtschaft halte.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/07/30/lotterie-im-bio-laden-weshalb-bio-produkte-ein-aergernis-sind/">Lotterie im Bio-Laden: Weshalb Bio-Produkte ein Ärgernis sind</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1372&amp;md5=d07a69943b9e7faa2271add746fffaf8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macht es nicht selbst: Tocotronics hymnischer Gesang auf die Selbstverweigerung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Tocotronic]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221; &#8211; Das versprachen Tocotronic vor ziemlich genau einem Monat. Gemeint war das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen. &#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/">Macht es nicht selbst: Tocotronics hymnischer Gesang auf die Selbstverweigerung</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221;</em> &#8211; Das versprachen Tocotronic <a href="http://www.tocotronic.de/neuigkeiten/">vor ziemlich genau einem Monat</a>. Gemeint war das neue Album &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a>&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen.</strong></p>
<p>&#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut Anlauf auf die Barrikaden, die sie aus Anlaß des letzten Albums 2007 errichtet hatten. Die damalige &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000R7HYXM?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B000R7HYXM">Kapitulation</a>&#8221; zielte auf eine Absage der klassischen (Kontroll-)Imperative von Schule, Beruf und liberaler Gesellschaft. Genau an diesem Punkt machen Dirk von Lowtzow und seine Kumpanen weiter.</p>
<p>Es geht wieder einmal um Verweigerung, oder anders formuliert: um die Ambivalenzen der eigenen Position im Hinblick auf Funktionalität. So oder ähnlich würde es vielleicht Diedrich Diederichsen formulieren. Bei Tocotronic klingt das simpler: &#8220;Was Du auch machst. Mach es nicht selbst! Auch wenn Du Dir den Weg verstellst.&#8221; So der Slogan der rumpelnd-rockenden Hymne. </p>
<h4><span class="pullquote">Seit Jahren dieser Krach! Tocotronic machen Lust auf das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221;</span></h4>
<p>Das ist vordergründig natürlich die Absage an den Do-It-Yourself-Wahn, womit der Anschluß an die frühen Alben der 90er Jahre hergestellt wäre, als man resignierend-kapitulierend die Gartenarbeit besang.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#footnote_0_1303" id="identifier_0_1303" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. &amp;#8220;Samstag ist Selbstmord&amp;#8221; in &amp;#8220;Digital ist besser&amp;#8220;, 1995">1</a></sup></p>
<p>An der Schwelle des Jahreswechsels 2009/2010 klingt das zunächst kaum anders. Dann freilich wird klar, worum es geht: um die (Selbst)Zumutungen des Lebens. Zumindest um diejenigen, die vor allem Zeit verschwenden. Im Endeffekt ist &#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; der wunderbar mitreißende Aufruf bestimmte Dinge einfach sein zu lassen. Was man durchaus auch im Heideggerschen Sinne verstehen könnte. </p>
<p>Kurz: Tocotronics neuer Song ist die rumpelnde Formulierung einer Anti-These in Zeiten der hyperventilierenden Allzuständigkeit. Schön ist das.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#footnote_1_1303" id="identifier_1_1303" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein Urteil, das auch auf das Video zutrifft. Nur ganz am Ende hat man dann evtl. doch ein wenig Mitleid mit dem brennenden Biber.">2</a></sup> Man darf also gespannt sein auf das Album, das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">ab 22. Januar 2010 zu kaufen und hören sein wird</a>.</p>
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<object id="embeddedplayer" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="clip" value="Musik - Tocotronic - Macht es nicht selbst" /><param name="sponsor" value="powered by 3min - dem Videoportal für Webserien und professionelle Clips" /><param name="src" value="http://www.3min.de/flash/embeddedplayer.swf?mediaid=1619&amp;baseURL=http://www.3min.de/&amp;autostart=false" /><param name="name" value="embeddedplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="embeddedplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.3min.de/flash/embeddedplayer.swf?mediaid=1619&amp;baseURL=http://www.3min.de/&amp;autostart=false" name="embeddedplayer" sponsor="powered by 3min - dem Videoportal für Webserien und professionelle Clips" clip="Musik - Tocotronic - Macht es nicht selbst" allowfullscreen="true" scale="noscale" quality="high" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object>
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<p><strong><em>Literatur- und CD-Empfehlungen:</em></strong></p>
<ul>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a></li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RG121I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000RG121I">Kapitulation</a> (2007)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006BLIQ8?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0006BLIQ8">Pure Vernunft darf niemals siegen</a> (2005)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000063XA4?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000063XA4">Tocotronic</a> (2002)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00002ZZNV?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00002ZZNV">K.O.O.K.</a> (1999)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025OL6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025OL6">Es ist egal, aber</a> (1997)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000024WJL?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000024WJL">Wir kommen um uns zu beschweren</a> (1996)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000082SJ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0000082SJ">Nach der verlorenen Zeit</a> (1995)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025MSZ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025MSZ">Digital ist besser</a> (1995)</li>
<li>Uhlmann, Thees: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/393055979X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=393055979X">Wir könnten Freunde werden &#8211; Die Tocotronic-Tourtagebücher</a> (2000)</li>
<li>Cioran, E.M.: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/351822008X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=351822008X">Auf den Gipfeln der Verzweiflung</a> (1989)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/11/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen">The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/26/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12">Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/31/der-letzte-grosse-wal-tomte-begeben-sich-in-einen-wald-aus-zeichen-kurzknapp-46/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46">&#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1303" class="footnote">vgl. &#8220;Samstag ist Selbstmord&#8221; in &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002SRB9EY?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002SRB9EY">Digital ist besser</a>&#8220;, 1995</li><li id="footnote_1_1303" class="footnote">Ein Urteil, das auch auf das Video zutrifft. Nur ganz am Ende hat man dann evtl. doch ein wenig Mitleid mit dem brennenden Biber.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/">Macht es nicht selbst: Tocotronics hymnischer Gesang auf die Selbstverweigerung</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1303&amp;md5=818faec928618f12ccd80ab655323861" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus - Eine Präsentation und weiterführende Gedanken </title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wissenswerte in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte. Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/">Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="http://www2.wissenswerte-bremen.de/">Wissenswerte</a> in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte.</strong></p>
<p>Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter &amp; Co. für den Wissenschaftsjournalismus mit sich bringt, war ich netterweise schon irgendwann im Mai eingeladen worden. Meine kleine Einstiegspräsentation habe ich dann aber doch wieder mal sehr, sehr spät zusammengebastelt. Dafür konnte ich dann aber immerhin aktuelle Beispiele und Screenshots zeigen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_0_1251" id="identifier_0_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das Austesten der Powerpoint-Alternative prezi hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.">1</a></sup></p>
<p>Im Kern ging es mir um folgende Punkte:</p>
<p>Es sind in den letzten Jahren neue Akteure im Feld der Wissenschaftskommunikation aufgetreten. Nämlich Wissenschaftler, die sich in ihren Blogs oder mittels anderer Social-Media-Tools selbst zu Wort melden. Und diese bloggenden Forscher sind gekommen, um zu bleiben.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_1_1251" id="identifier_1_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Zahl der Journalisten, die glauben, da&szlig; diese &amp;#8220;Konkurrenz&amp;#8221; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.">2</a></sup></p>
<p>Die Inhalte, die man allerdings in den Blogs der Wissenschaftler findet<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_2_1251" id="identifier_2_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, da&szlig; ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &amp;#8220;wildert&amp;#8221;. Blogtexte k&ouml;nnen aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.">3</a></sup> sind nicht 1:1 vergleichbar mit dem Angebot, das man üblicherweise von der Wissenschaftsberichterstattung kennt. Ich habe deshalb &#8211; frei nach Max Weber &#8211; drei Idealtypen skizziert.</p>
<ul>
<li>Zunächst gibt es die Forschernotiz. Das sind kurze, wissenschaftliche Fingerübungen, die sich nicht darum scheren, ob der Sachverhalt wirklich einem größeren Publikum auch nur annähernd verständlich wird. Es geht vornehmlich um die Peers, die angesprochen werden.</li>
<li> Dann gibt es zweitens Texte, die ebenso gut in den Wissensressorts der Onlineportale zu lesen sein könnten. Das sind Artikel, bei denen sich die jeweiligen Blogger explizit um eine allgemeinverständliche Darstellung bemühen. Und bei solchen Texten stellt sich natürlich die Frage, weshalb man im Einzelfall noch die Artikel bei Spiegel, ZEIT, FAZ oder SZ lesen sollte, wenn man doch schon einen gut informierten Artikel eines &#8220;Experten&#8221; gelesen hat.</li>
<li>Und drittens gibt es natürlich Artikel, die man möglicherweise unter der Rubrik &#8220;Medienkritik&#8221; subsumieren könnte. Es sind die Blogpostings, in denen Schlampereien und Fehler der &#8220;Profis&#8221; aufgedeckt werden. Zuletzt konnte man das im Fall der Neurodermitis-Salbe &#8220;Regividerm&#8221; beobachten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_3_1251" id="identifier_3_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zun&auml;chst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &amp;#8211; u.a. bei der Station&auml;ren Aufnahme &amp;#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarstr&auml;ubend d&uuml;nnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien f&uuml;r einen von langer Hand eingef&auml;delten PR-Coup.">4</a></sup> Und solche Geschichten tun den Wissenschaftsjournalisten naturgemäß besonders weh. </li>
</ul>
<p>Einige meiner Thesen, die ich aus diesen Beobachtungen ableite, lassen sich in der Präsentation nachlesen. Wichtig ist mir bei allem aber folgender Punkt: es ist schlicht eine Tatsache, daß wissenschaftliche Blogs funktionieren. Sie sind einfach da und werden auch nicht einfach so wieder verschwinden. Allerdings heißt das aber nicht, daß der Wissenschaftsjournalismus damit prinzipiell obsolet würde. Bloggende Wissenschaftler sind eben keine Journalisten! Aber Journalisten sollten Wissenschaftsblogs ernstnehmen. Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_4_1251" id="identifier_4_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.">5</a></sup></p>
<p><object id="prezi_zmld4u7whvlz" name="prezi_zmld4u7whvlz" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="580" height="460"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"/><embed id="preziEmbed_zmld4u7whvlz" name="preziEmbed_zmld4u7whvlz" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="460" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"></embed></object></p>
<p>Im Panel am Dienstagnachmittag wurde zunächst recht allgemein darüber diskutiert, was sich &#8220;klassische&#8221; Websites und Portale vom Web 2.0 abschauen können. Der Umgang mit Kommentatoren war hier das Hauptthema. <a href="http://medialdigital.de/">Ulrike Langer</a> wies auf die doch recht schleppend ablaufenden Lernprozesse hin und Jochen Wegner kündigte an, daß in naher Zukunft die Kommentarmöglichkeiten bei Focus-Online liberalisiert werden. Dann sollen auch Links in den Comments erlaubt sein. Man höre und staune.</p>
<p>Nachdem kurz das desolate Krisenmanagement von WDR und Co. bei der <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/regividerm-die-studien-zur-wirksamkeit.php">Regividerm-Geschichte</a> angesprochen wurde, lenkte Annette Leßmöllmann das Gespräch auf Twitter,<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_5_1251" id="identifier_5_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&uuml;r Jochen Wegner z&auml;hlt v.a. die Tatsache, da&szlig; man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten fr&uuml;her &uuml;ber bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.">6</a></sup> anschließend kam man auf die Blogerfahrungen &#8220;etablierter&#8221; Medienhäuser zu sprechen. Joachim Müller-Jung gab Einblicke in den Umgang der FAZ mit ihren Blogs und verriet, daß die anfängliche Euphorie zwar einer gewissen Ernüchterung gewichen sei, aber er persönlich den <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx">Planckton-Blog</a> durchaus gerne nutze und sich schon dabei ertappt habe, daß er manche Themen im Blog ausführlich dargestellt, für den Printbereich aber &#8220;übersehen&#8221; habe. </p>
<h4><span class="pullquote">Wenn man schon Blogs als Quelle nutzt, dann setzt doch bitte auch einen Link!</h4>
<p></span></p>
<p>Zum Schluß kam man dann noch zu einer Frage, die ich persönlich für sehr spannend und diskussionswürdig halte, nämlich: Wie darf, soll oder muß man wissenschaftliche Blogs als Quelle für eigene Artikel nutzen? In meinen Augen ist es vollkommen klar: natürlich soll das Absurfen von wissenschaftlichen Blogs ein Teil der journalistischen Arbeit sein. Und wenn man dort Material und Anregungen findet, umso besser. Doch &#8211; und das muß noch in die Köpfe der Kollegen rein &#8211; wenn man sich schon auf Blogs als Quelle bezieht, dann gehört es auch dazu, daß man einen Link setzt. </p>
<p>Hier ist zu wünschen, daß sich manche Journalistenkollegen sich ein Vorbild an Joachim Müller-Jung nehmen. Der erklärte zum Schluß, daß er sich ganz selbstverständlich auch auf Statements von Wissenschaftlern in ihren Blogs beziehe; auf Stefan Rahmstorf in seiner &#8220;<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge">Klimalounge</a>&#8221; beispielsweise. So muß es sein. :-)</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/15/vom-geheimtipp-zur-institution-die-wisskomm-wochenschau-macht-pause-werkstattnotiz-128/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128">Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/17/von-frankfurt-ueber-bremen-nach-wien-reisetagebuecher-werkstattnotiz-129/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Von Frankfurt über Bremen nach Wien » Reisetagebücher | Werkstattnotiz 129">Von Frankfurt über Bremen nach Wien » Reisetagebücher | Werkstattnotiz 129</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1251" class="footnote">Und das Austesten der Powerpoint-Alternative <a href="http://www.prezi.de/">prezi</a> hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.</li><li id="footnote_1_1251" class="footnote">Die Zahl der Journalisten, die glauben, daß diese &#8220;Konkurrenz&#8221; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.</li><li id="footnote_2_1251" class="footnote">Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, daß ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &#8220;wildert&#8221;. Blogtexte können aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.</li><li id="footnote_3_1251" class="footnote">Zunächst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &#8211; u.a. <a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/">bei der Stationären Aufnahme</a> &#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarsträubend dünnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien für einen von langer Hand eingefädelten PR-Coup.</li><li id="footnote_4_1251" class="footnote">Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.</li><li id="footnote_5_1251" class="footnote">Für Jochen Wegner zählt v.a. die Tatsache, daß man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten früher über bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/">Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1251&amp;md5=5e6e6cf958073d077d8d4d5a99276af4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8220;Far&#8221; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet. Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor längst [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/">»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Regina Spektor; Bildquelle: WarnerbrosRecords" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/06/regina_spektor_01.jpg" margin="0 0 5px 6px" alt="regina_spektor_01" title="regina_spektor_01" width="200" height="321" class="alignright size-full wp-image-1122" /><strong>Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8220;Far&#8221; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet.</strong></p>
<p>Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/">längst verloren.</a> Zurückgewonnen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_0_1121" id="identifier_0_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dem letzten Album &amp;#8220;Begin to hope&amp;#8221; war &amp;#8211; durchaus zu Recht &amp;#8211; vorgeworfen worden &amp;#8211; , da&szlig; es zu glatt und zu mutlos dem vermeintlichen Popmainstream nahezukommen versuchte.">1</a></sup> hat sie ihre überschwengliche Lust und den Mut an musikalischen Experimenten. </p>
<p><strong>New Adventures in Hi-Fi</strong></p>
<p>Und so ist ihre außergewöhnliche, winterklare Stimme das einigende Band, das die fünfzehn Songs letztlich irgendwie doch zusammenhält. Denn es ist ein rechter Gemischtwarenladen, den Regina Spektor dieses Mal ausbreitet. Wobei das nicht als Kritik verstanden werden muß. Denn wer stöbert nicht gerne im bunten Sortiment, zumal wenn die Verkäuferin so charmant ist.</p>
<h4><span class="pullquote">Wer stöbert nicht gerne im Gemischtwarenladen, wenn die Verkäuferin so charmant ist?</span></h4>
<p>Und als Verkäuferin schlüpft Regina Spektor in immer neue Gewänder. Da hüpft sie kindlich-verträumt durch manche Songs,<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_1_1121" id="identifier_1_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie beispielsweise im vergn&uuml;gt-heiteren &amp;#8220;Folding Chair&amp;#8221;.">2</a></sup> um im folgenden Stück nachdenklich die Unergründbarkeit des Daseins zu besingen. </p>
<p><strong>Du nennst es Pathos, ich nenn&#8217; es Leben</strong></p>
<p>In solchen Songs dominiert die wohltemperierte und -dosierte Melancholie, die man von Regina Spektor kennt. Und wenn das alles noch durch eine kleine Prise Pathos und einen bedenkenswerten Text ergänzt wird, dann erhält man beispielsweise einen großartig-überwältigenden Popsong wie &#8220;Laughing with&#8221;.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_2_1121" id="identifier_2_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und Regina Spektor hat sehr recht mit ihrer Beobachtung, da&szlig; (&amp;#8220;No one laughs at God in a hospital&amp;#8221;) es so viele Situationen gibt, in der uns nur noch ein Gott retten kann.">3</a></sup></p>
<p>Aber diese erste Single-Auskopplung ist sicher nicht das einzige Highlight. Wie gesagt: &#8220;Far&#8221; ist kein Album aus einem Guß. Es versammelt grundverschiedene Songs, die innerhalb der letzten Jahre entstanden sind. Es sind insgesamt fünfzehn Einladungen an die Hörer, um Regina Spektor immer wieder neu zu entdecken. Mal kraftvoll, mal verträumt und dann wieder &#8211; stark an Tori Amos erinnernd &#8211; voller Experimentierlust, wie etwa in &#8220;Machine&#8221;. </p>
<p>Genauso hübsch, aber doch ganz anders kommt &#8220;Eet&#8221; daher, wo es rhythmisch deutlich dynamischer zugeht.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#footnote_3_1121" id="identifier_3_1121" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das Video von &amp;#8220;Eet&amp;#8221; ist auch mal wieder sehr sehenswert.">4</a></sup> Und bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y5X-jd9Y8mo">&#8220;Blue Lips&#8221;</a> &#8211; ebenfalls einer der älteren Songs, der es nun auf das Album geschafft hat &#8211; demonstriert Regina Spektor wieder ihre ganze Könnerschaft: es bleibt einfach Rockmusik. </p>
<div class="youtube">
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>
</div>
<div class="links_ticker">
<p><em>Platten/CDs:</em></p>
<ul>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU">Soviet Kitsch</a>(2004)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FFJ80I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FFJ80I">Begin to Hope</a> (2006)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00278U1WA?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B00278U1WA">Far</a> (2009)</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/Regina + Spektor" class="invisible" rel="tag">Regina Spektor</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX">Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/06/aufklaerung-aus-leidenschaft-the-out-campaign-und-richard-dawkins-kampf-gegen-die-kreationistische-ideologie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Aufklärung aus Leidenschaft » &#8220;The Out Campaign&#8221; und Richard Dawkins Kampf gegen die kreationistische Ideologie">Aufklärung aus Leidenschaft » &#8220;The Out Campaign&#8221; und Richard Dawkins Kampf gegen die kreationistische Ideologie</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/11/genie-und-wahnsinn-die-singularitaet-der-kanadischen-band-arcade-fire/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Genie und Wahnsinn » Die Singularität der kanadischen Band &#8220;Arcade Fire&#8221;">Genie und Wahnsinn » Die Singularität der kanadischen Band &#8220;Arcade Fire&#8221;</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1121" class="footnote">Dem letzten Album &#8220;Begin to hope&#8221; war &#8211; durchaus zu Recht &#8211; vorgeworfen worden &#8211; , daß es zu glatt und zu mutlos dem vermeintlichen Popmainstream nahezukommen versuchte.</li><li id="footnote_1_1121" class="footnote">Wie beispielsweise im vergnügt-heiteren &#8220;Folding Chair&#8221;.</li><li id="footnote_2_1121" class="footnote">Und Regina Spektor hat sehr recht mit ihrer Beobachtung, daß (&#8220;No one laughs at God in a hospital&#8221;) es so viele Situationen gibt, in der uns nur noch ein Gott retten kann.</li><li id="footnote_3_1121" class="footnote">Und das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CPMIXk-ipT0">Video von &#8220;Eet&#8221; </a>ist auch mal wieder sehr sehenswert.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/">»Far« &#8211; Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1121&amp;md5=b7bfa0e45b6d505d078a858aa7240b89" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Renovierungsarbeiten &amp; Relaunch: Neue Werkstatt-Einrichtung</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/24/renovierungsarbeiten-relaunch-neue-werkstatt-einrichtung/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/24/renovierungsarbeiten-relaunch-neue-werkstatt-einrichtung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1033</guid>
		<description><![CDATA[<p>Von Zeit zu Zeit werden Renovierungsarbeiten notwendig. Das ist in virtuellen Räumen und Werkstätten nicht anders, als im echten Leben. Und wo üblicherweise Möbel umgerückt, Gardinen ausgetauscht und neue Tapeten angebracht werden, gibt es online gleich eine komplett neue Innenausstattung. Nach über zwei Jahren im gewohnten Blogmäntelchen wurde es auch für die Wissenswerkstatt mal wieder [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/24/renovierungsarbeiten-relaunch-neue-werkstatt-einrichtung/">Renovierungsarbeiten &#038; Relaunch: Neue Werkstatt-Einrichtung</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Zeit zu Zeit werden Renovierungsarbeiten notwendig. Das ist in virtuellen Räumen und Werkstätten nicht anders, als im echten Leben. Und wo üblicherweise Möbel umgerückt, Gardinen ausgetauscht und neue Tapeten angebracht werden, gibt es online gleich eine komplett neue Innenausstattung. Nach über zwei Jahren im gewohnten Blogmäntelchen wurde es auch für die Wissenswerkstatt mal wieder Zeit für eine Generalsanierung. Und da ist sie: die neue Werkstatt-Einrichtung! :-)</strong></p>
<p>Vor 2-3 Wochen kam mir die Idee zu einem kleinen Frühjahrsputz für die Wissenswerkstatt. Doch während ich mir mein Werkzeug bereitlegte, stellte ich fest, daß es mit einem bißchen Staubwischen nicht getan sein würde. So sah die Werkstatt bislang aus, wobei die Ausstattung sicherlich gute Dienste geleistet hat:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/04/werkstatt_2007.jpg" alt="Wissenswerkstatt 2007-2009" title="werkstatt_2007" width="580" height="627" class="size-full wp-image-1034" /></p>
<p>In den zurückliegenden Monaten haben sich aber einige Dinge verändert und so sind größere Anpassungen notwendig geworden. Eines meiner Hauptziele bei den Umbaumaßnahmen war die bessere Verknüpfung und Integration meiner verschiedenen Blog-Spielplätze. </p>
<p><strong>Sammelplatz der verschiedenen Online-Projekte</strong></p>
<p>Denn seit einiger Zeit gibt es ja quasi eine Werkstatt-Filiale unter dem Namen &#8220;<a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/">Echolot</a>&#8220;. Diese Beiträge sind nun einerseits auf <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/echolot/">dieser Website</a> aggregiert, andererseits auch direkt in der rechten Seitenspalte aufgelistet. Gleich daneben kann man &#8211; durch Anklicken des Tabs &#8220;3vor10&#8243; &#8211; auch auf die aktuellen Beiträge meiner täglichen Wissenschafts-Rundschau umschalten. </p>
<p>In der rechten Seitenspalte ist jetzt also die Navigation zwischen meinen verschiedenen Blogs möglich. Eines der anderen Ziele war eine bessere Übersichtlich- und Lesbarkeit. Die Schriftgröße in der alten Werkstatt war doch ein wenig klein, ich denke, daß die Lesefreundlichkeit jetzt besser ist. Ansonsten hat sich nicht so wahnsinnig viel verändert. Meine letzten Tweets findet man ganz unten links. Und, falls es nicht bemerkt wurde: die <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Werkstatt-Hauptseite</a> kommt jetzt im Magazin-Layout daher. Ich hoffe, es gefällt.<br />
<strong><br />
Rätselaufgabe für die Kaffeepause</strong></p>
<p>Abschließend habe ich noch ein kleines Video für die geschätzte Werkstatt-Leserschaft. Einen Preis für die Beantwortung der Frage, weshalb sich also der Klopf-Ton (scheinbar?) verändert, kann ich zwar nicht ausloben. Auf Erklärungen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/24/renovierungsarbeiten-relaunch-neue-werkstatt-einrichtung/#footnote_0_1033" id="identifier_0_1033" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ist alles nur Hokuspokus oder steckt wirklich ein halbwegs erkl&auml;rbares akustisches Ph&auml;nomen dahinter?">1</a></sup> bin ich aber gespannt. </p>
<div class="youtube">
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6VMNWfZbQsc&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6VMNWfZbQsc&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/blogdesign" class="invisible" rel="tag">Blogdesign</a><br />
<a href="http://www.technorati.com/tag/kaffeeraetsel" class="invisible" rel="tag">Kaffeerätsel</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/12/researchblogging-auf-deutsch-17-fragen-an-tobias-maier-wisskomm-wochenschau-startet-in-den-herbst-werkstatt-ticker-53/" rel="bookmark" title="Permanent Link: ResearchBlogging auf deutsch ::: 17 Fragen an Tobias Maier ::: Wisskomm-Wochenschau startet in den Herbst | Werkstatt-Ticker 53">ResearchBlogging auf deutsch ::: 17 Fragen an Tobias Maier ::: Wisskomm-Wochenschau startet in den Herbst | Werkstatt-Ticker 53</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/02/neu-eingerichtet-wissenschafts-cafe-neu-aufgelistet-wissenschaftsblog-charts-werkstattnotiz-115/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Neu eingerichtet: Wissenschafts-Café | Neu aufgelistet: Wissenschaftsblog-Charts | Werkstattnotiz 115">Neu eingerichtet: Wissenschafts-Café | Neu aufgelistet: Wissenschaftsblog-Charts | Werkstattnotiz 115</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/15/meedia-den-mediendiensten-das-fuerchten-lehren-werkstattnotiz-102/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Meedia » Den Mediendiensten das Fürchten lehren | Werkstattnotiz 102">Meedia » Den Mediendiensten das Fürchten lehren | Werkstattnotiz 102</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1033" class="footnote">Ist alles nur Hokuspokus oder steckt wirklich ein halbwegs erklärbares akustisches Phänomen dahinter?</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/24/renovierungsarbeiten-relaunch-neue-werkstatt-einrichtung/">Renovierungsarbeiten &#038; Relaunch: Neue Werkstatt-Einrichtung</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=1033&amp;md5=021786047a16bb6d588bb63dbad4a24d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 09:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=977</guid>
		<description><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits gestern Werbung in eigener Sache gemacht habe, folgt heute gleich die nächste Notiz aus dem Werkstatt-Hinterzimmer. Worum geht&#8217;s? Um eine Diskussionsveranstaltung über das Verhältnis von Blogs und Journalismus, sowie den Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Web2.0-Konzepten. Außerdem kurze Reiseplanungen für die nächsten Tage. Die Web2.0-Gretchenfrage: Wie hältst Du es mit dem [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/">Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ich <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/">bereits gestern</a> Werbung in eigener Sache gemacht habe, folgt heute gleich die nächste Notiz aus dem Werkstatt-Hinterzimmer. Worum geht&#8217;s? Um eine Diskussionsveranstaltung über das Verhältnis von Blogs und Journalismus, sowie den Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Web2.0-Konzepten. Außerdem kurze Reiseplanungen für die nächsten Tage.</strong></p>
<h4><span class="pullquote">Die Web2.0-Gretchenfrage: Wie hältst Du es mit dem Kommerz?</span></h4>
<p>Ich habe mir ja in der Wissenswerkstatt <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/05/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/">schon mehrmals</a> Gedanken darüber gemacht, in welcher Form möglicherweise eine Professionalisierung von (wissenschaftlichen) Blogs aussehen könnte.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/#footnote_0_977" id="identifier_0_977" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und auch bei Christianes Kooptech hatte ich einen kleinen Essay zu der Thematik geschrieben.">1</a></sup> Daß das Blogformat sich in hervorragender Weise eignet, um über wissenschaftliche Themen zu diskutieren, das steht m.E. sowieso außer Frage. Und die Stärken von Blogs &#8211; ihre Authentizität, ihre inhärente Dialog- und Diskursfunktion &#8211; paaren sich ohnehin auf schönste Weise mit den Anforderungen, die man auch an den wissenschaftlichen Diskurs stellt.</p>
<p>Die Frage ist freilich: gibt es auch einen Markt, ein Geschäftsmodell, das die Etablierung eines professionellen Wissenschaftsblog-Portals erlaubt? Eine Gelddruckmaschine wird eine solches Portal, wie etwa <a href="http://www.scienceblogs.de/">Scienceblogs</a>, sicher nicht. Aber, daß sich die laufenden Kosten wieder einspielen lassen, davon bin ich überzeugt.</p>
<p><strong>Diskussion: &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221;</strong></p>
<p>Zu diesen und ähnlichen Fragen und sicher auch zu den Gefahren und Fallstricken einer Kommerzialisierung von Blogs, sowie der vermeintlichen Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Scienceblogs werde ich <a href="http://netzjournalist.twoday.net/stories/5590847/">heute abend mit Don Alphonso diskutieren</a>. Thomas Mrazek, Vorsitzender des Fachausschuss Online im Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und im Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) und freier Medienjournalist hatte die Idee zu dieser Veranstaltung und hat sie netterweise organisiert. Wer heute in München ist und bei Thomas anfragt, bekommt vielleicht ausnahmsweise noch ein Einlaßticket.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/#footnote_1_977" id="identifier_1_977" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bitte ggf. direkt bei Thomas anfragen! Strenggenommen ist die Veranstaltung nur f&uuml;r BJV-Mitglieder zug&auml;nglich.">2</a></sup></p>
<p>Ich freue mich jedenfalls auf den Abend und das Zusammentreffen mit Thomas und Rainer Meyer, der als Don ja bereits einige Male über ScienceBlogs und die &#8220;<a href="http://blogbar.de/archiv/2008/10/13/bloggend-aus-dem-elfenbeinturm/">Blogs aus dem Elfenbeinturm</a>&#8221; gestänkert hat.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/#footnote_2_977" id="identifier_2_977" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dons Kritik vom letzten Herbst ging &amp;#8211; obwohl teilweise durchaus legitim &amp;#8211; dennoch am Kern vorbei.">3</a></sup></p>
<p><strong>Reiseplanung: re:publica</strong></p>
<p><a href="http://re-publica.de"><img style="margin: 8px 5px; float: right;" src="http://re-publica.de/09/banner/120x44_o.gif" alt="re-publica" width="120" height="44" /></a>Ansonsten noch die Ankündigung meiner nächsten kleinen Reisen: morgen früh werde ich in aller Herrgottsfrühe die bayerische Landeshauptstadt verlassen und mit der vom Patriarchen Mehdorn erlösten Deutschen Bahn nach Berlin fahren. Ab mittag werde ich mich dann auf der re:publica rumtreiben, natürlich beim Workshop von meinen Kollegen Tina, Lars und Benedikt teilnehmen und ansonsten den Konferenz-Smalltalk perfektionieren.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/#footnote_3_977" id="identifier_3_977" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ich hoffe, da&szlig; Don heute abend dennoch mit mir spricht, obwohl ich tags darauf republicanisiere.">4</a></sup></p>
<p>Wer ist sonst noch in Berlin? Wen kann man wann und wo treffen?</p>
<p><strong>famelab-Finale in Wien</strong><br />
<a href="http://www.famelab.at/"><img style="margin: 5px 8px; float: right;" title="famelab09" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/03/famelab09.jpg" alt="famelab09" width="200" height="119" /></a><br />
Und dann am Samstag werde ich gleich nach Wien weiterreisen, wo am Samstagabend um 18.00Uhr das <a href="http://www.famelab.at/cms/website.php?id=/finale.php">famelab-Finale</a> ansteht. famelab ist ein spannender Talentwettbewerb für Nachwuchswissenschaftler, die in kurzen, verständlichen und vor allem begeisternden Präsentationen ihr Forschungsgebiet vorstellen. Ich selbst war Mitglied der Jury in Innsbruck und am Wochenende steht eben das Finale an. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://netzjournalist.twoday.net/stories/5590847/">Diskussion: Blogs, Kommerz und Journalismus</a></li>
<li>Marc Scheloske: <a href="http://blog.kooptech.de/2008/06/ueber-die-un-moegliche-professionalisierung-wissenschaftlicher-blogs/">Über die (un-)mögliche Professionalisierung wissenschaftlicher Blogs</a>, kooptech, 20.6.2008</li>
<li><a href="http://www.famelab.at/cms/website.php?id=/finale.php">famelab: Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation</a></li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Wissenschaftsblogs">Wissenschaftsblogs</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/re-publica09">re-publica09</a><br />
<a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/rp09">rp09</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/05/blogmonetarisierung-soll-kann-darf-man-mit-blogs-auch-geld-verdienen-republica08-iii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? | re:publica&#8217;08 &#8211; III">Blogmonetarisierung » Soll, kann, darf man mit Blogs auch Geld verdienen? | re:publica&#8217;08 &#8211; III</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/17/von-frankfurt-ueber-bremen-nach-wien-reisetagebuecher-werkstattnotiz-129/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Von Frankfurt über Bremen nach Wien » Reisetagebücher | Werkstattnotiz 129">Von Frankfurt über Bremen nach Wien » Reisetagebücher | Werkstattnotiz 129</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2011<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_977" class="footnote">Und auch bei Christianes Kooptech hatte ich einen <a href="http://blog.kooptech.de/2008/06/ueber-die-un-moegliche-professionalisierung-wissenschaftlicher-blogs/">kleinen Essay</a> zu der Thematik geschrieben.</li><li id="footnote_1_977" class="footnote">Bitte ggf. direkt bei Thomas anfragen! Strenggenommen ist die Veranstaltung nur für BJV-Mitglieder zugänglich.</li><li id="footnote_2_977" class="footnote">Dons Kritik vom letzten Herbst ging &#8211; obwohl teilweise durchaus legitim &#8211; dennoch am Kern vorbei.</li><li id="footnote_3_977" class="footnote">Und ich hoffe, daß Don heute abend dennoch mit mir spricht, obwohl ich tags darauf republicanisiere.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/">Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=977&amp;md5=33ac287a42d673566c32aa210e9bfbbb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mehr Wissenschaft wagen! Mehr Wissenschaftsblogging im &#8220;Echolot&#8221; und bei &#8220;3vor10&#8243;</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 14:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Scheloske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjournalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=959</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Themen haben Konjunktur! Während die Medienbranche in den letzten Wochen von immer neuen Krisenmeldungen erschüttert wurde, sind &#8211; und das ist fast die einzige Ausnahme &#8211; die (populär-)wissenschaftlichen Wissensmagazine davon nicht berührt. Und tatsächlich: der Exodus der Mode- und Lifestyle-Blätter bestätigt einen längeren Trend, der nun auch durch eine Analyse der Dortmunder Journalismusforscher belegt [...]</p><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/">Mehr Wissenschaft wagen! Mehr Wissenschaftsblogging im &#8220;Echolot&#8221; und bei &#8220;3vor10&#8243;</a>]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaftliche Themen haben Konjunktur! Während die Medienbranche in den letzten Wochen von immer neuen Krisenmeldungen erschüttert wurde, sind &#8211; und das ist fast die einzige Ausnahme &#8211; die (populär-)wissenschaftlichen Wissensmagazine davon nicht berührt. Und tatsächlich: der Exodus der Mode- und Lifestyle-Blätter bestätigt einen längeren Trend, der nun auch durch eine Analyse der Dortmunder Journalismusforscher belegt wird: der Anteil von Wissenschaftsthemen an der Berichterstattung steigt. </strong></p>
<h4><span class="pullquote">Auch außerhalb der Wissenschaftsressort nehmen wissenschaftliche Themen einen immer größeren Platz ein.</span></h4>
<p>Ein schöner und überaus erfreulicher Befund, den Holger Wormer, Christina Elmer und Franziska Badenschier, konstatieren. Sie haben mehr als 4000 Artikel aus dem wissenschaftlichen Themenfeld<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/#footnote_0_959" id="identifier_0_959" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Grundlage der Erhebung waren FAZ, SZ und Welt.">1</a></sup> ausgewertet und dabei festgestellt, daß zwischen 2003/2004 und 2006/2007 der Umfang der Wissenschaftsberichterstattung um knapp 50% zugenommen hat. Und auch außerhalb der jeweiligen Ressorts spielte Wissenschaft und Technik eine immer größer werdende Rolle. Hier registrierten die Forscher einen Zuwachs von 136%.</p>
<p>Und &#8211; das als Randbemerkung &#8211; eine negative, skeptizistische oder gar offen technikfeindliche Berichterstattung fanden die Journalismusforscher nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Wissenswerkstatt: Echolot und 3vor10 </strong><br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/"></a>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.scienceblogs.de/echolot"><img class="aligncenter size-full wp-image-966" style="margin-top: 7px; margin-bottom: 7px;" title="echolot_600" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/03/echolot_600.jpg" alt="echolot_600" width="600" height="72" /></p>
<p></a></p>
<h4><span class="pullquote">Neu: Echolot-Blog als Ableger der Wissenswerkstatt</span></h4>
<p>Und nachdem ganz offenbar das Publikumsinteresse und parallel auch die Bedeutung von wissenschaftlichen Blogs steigt, so ist es nur logisch, daß sich für die Wissenswerkstatt ebenfalls Veränderungen ergeben. Die meisten Leser haben es ja sowieso schon längst bemerkt, daß ich seit einigen Monaten hier in der Werkstatt viel seltener schreibe, dafür drüben bei den ScienceBlogs aktiv bin.</p>
<p>Vor einigen Wochen habe ich nun auch einen eigenen Blog gestartet: im <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/">Echolot</a> behandele ich im Prinzip ganz ähnliche Themen, wie hier. In der Blogbeschreibung habe ich folgende Fragen formuliert:</p>
<blockquote><p>1. Wie agiert Wissenschaft in jenem Grenzgebiet, das durch Unschärfen des Wissens gekennzeichnet ist? Welche neuen Erkenntnisse, welche neuen Studien erweitern den Horizont unseres Wissens und wie relevant ist das alles?</p>
<p>2. Wie verhält sich die Gesellschaft, wenn sie mit latenten (gesundheitlichen, ökologischen etc.) Risiken konfrontiert wird?</p>
<p>3. Und unter welchen Bedingungen findet Forschung und wissenschaftliche Lehre heute statt?</p></blockquote>
<p>Meine Notizen und Anmerkungen, meine Analysen und Gedanken zu diesen und vielen anderen Fragen findet man also im Echolot. Mich würde es freuen, wenn die Werkstattleser gelegentlich einen Blick nach drüben werfen würden. Zuletzt hatte ich u.a. zum <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2009/03/medizinischer-falschungsskandal-der-bedenkliche-fall-des-scott-s-reuben.php">medizinischen Fälschungsskandal um den US-Anästhesisten Scott Reuben</a> gebloggt. Ob es was Neues gibt, kann man aber auch hier in der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/echolot/">Echolot-Überblicksseite</a> in der Werkstatt sehen. Und der <a href="http://feeds2.feedburner.com/ScienceBlogs/Echolot">RSS-Feed kann natürlich auch abonniert werden</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die tägliche Wissenschafts-Rundschau</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/"><img class="aligncenter size-full wp-image-968" style="margin-top: 7px; margin-bottom: 7px;" title="3vor10_600" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/03/3vor10_600.jpg" alt="3vor10_600" width="600" height="72" /></p>
<p></a></p>
<h4><span class="pullquote">Einmal pro Tag, drei wissenschaftliche Lesetipps bei &#8220;3vor10&#8243;</span></h4>
<p>Und an dieser Stelle muß ich natürlich noch einen weiteren Hinweis loswerden: jeden Tag von Montag bis Freitag findet man bei &#8220;<a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a>&#8221; ausgewählte Leseempfehlungen, die ich allen ScienceBlogs-Lesern ans Herz lege. Jeden Tag flattern mir viele dutzend, manchmal wirklich hunderte Wissenschaftsmeldungen über den (virtuellen) Schreibtisch. Und bei &#8220;3vor10&#8243; präsentiere ich jeden Morgen eine kleine kommentierte Auswahl.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/#footnote_1_959" id="identifier_1_959" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Heute fr&uuml;h ging es beispielsweise um die wissenschaftliche Erforschung des Weinens, den HI-Virus, der beim &amp;#8220;Sprung&amp;#8221; von Zelle zu Zelle gefilmt wurde und zuletzt durfte der Hinweis auf den anregenden Diskussionsbeitrag in Sachen Wissenschaftsblogging von Joachim M&uuml;ller-Jung nicht fehlen.">2</a></sup></p>
<p>Vielleicht ist ja immer wieder auch etwas Spannendes für Euch dabei? Über Besucher und natürlich ggf. auch Kommentare würde ich mich freuen.</p>
<p>Und auch die aktuellsten 3vor10-Artikel können <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/3vor10/">hier</a> (in der Werkstatt) schnell abgerufen werden. Und den RSS-Feed findet man <a href="http://feeds2.feedburner.com/ScienceBlogs/3vor10">hier</a>.</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>Christina Elmer, Franziska Badenschier, Holger Wormer:<br />
&#8220;Science for Everybody? How the Coverage of Research Issues in German Newspapers Has Increased Dramatically&#8221;, Journalism &amp; Mass Communication Quarterly, Band 85, Nr. 4 878-893. (erscheint demnächst auch online)</li>
</ul>
<p>Lese- und Blogtipps:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/"><strong>Echolot</strong></a>: Beobachtungen der Wissenschaft</li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/"><strong>3vor10</strong></a>: Die tägliche Wissenschaftsrundschau auf ScienceBlogs.de</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Klimawandel">Wissenschaftsblogs</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/echolot/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Echolot">Echolot</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/3vor10/" rel="bookmark" title="Permanent Link: 3vor10">3vor10</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/31/diskussionsrunde-blogs-kommerz-und-journalismus-republica-famelab-finale-in-wien/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien">Diskussionsrunde &#8220;Blogs, Kommerz und Journalismus&#8221; ::: re:publica ::: famelab-Finale in Wien</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - etwa hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Verlinken jederzeit erlaubt, Bearbeiten und Zitieren jeweils unter Angabe der
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<div class="nr_clear"></div><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_959" class="footnote">Grundlage der Erhebung waren FAZ, SZ und Welt.</li><li id="footnote_1_959" class="footnote"><a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/03/3vor10-forschung-zum-weinen-aids-virus-auf-dem-sprung-wissenschaftsblogs-als-zukunftsmodell.php">Heute früh ging es beispielsweise</a> um die wissenschaftliche Erforschung des Weinens, den HI-Virus, der beim &#8220;Sprung&#8221; von Zelle zu Zelle gefilmt wurde und zuletzt durfte der Hinweis auf den <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2009-03-28/joachim-mueller-jung-wissenschaft-internet-blogs">anregenden Diskussionsbeitrag in Sachen Wissenschaftsblogging</a> von Joachim Müller-Jung nicht fehlen.</li></ol><p>[Ein Artikel der Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/03/30/mehr-wissenschaft-wagen-mehr-wissenschaftsblogging-im-echolot-und-bei-3vor10/">Mehr Wissenschaft wagen! Mehr Wissenschaftsblogging im &#8220;Echolot&#8221; und bei &#8220;3vor10&#8243;</a>]</p> <p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/?flattrss_redirect&amp;id=959&amp;md5=fad31ad755281b596542c370d0adb7aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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