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EcholotSeit einiger Zeit findet man ja auch Artikel von mir drüben bei den ScienceBlogs. Hier eine Übersicht über die letzten Texte im Echolot-Blog, der natürlich auch per RSS-Feed abonniert werden kann.

Sentimentalitäten und andere Gedanken eines scheidenden Wissenschaftsbloggers

Das war's. Fast 3.000 Tweets, mehr als 1.500 Artikel und Postings, hunderte Topthemen und dutzende SciencePicture habe ich in den letzten Jahren hier für ScienceBlogs geschrieben und erstellt. Dieses kleine Posting ist nun mein persönlicher Abschiedsgruß. Mit ScienceBlogs geht es selbstverständlich weiter. Mit neuen, aber doch wohlbekannten Personen hinter den Kulissen.

Ich habe mich lange vor diesem Text gedrückt. Aber jetzt zeigt der Kalender den 31. Dezember an und es ist schon spät am Nachmittag. Allerhöchste Zeit also für diese Notiz, mit der ich mich (wenigstens in meiner Funktion als verantwortlicher Redakteur für das Portal) …

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Bürgerkonferenz: Wir können Politik!

Und wieder einmal liegt Max Weber richtig. "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." Diese Feststellung Max Webers stammt vom 28. Januar 1919 und ist heute so aktuell wie vor 91 Jahren.

Mit jeder Menge Leidenschaft und politischer Begeisterung ging es nämlich auch bei der zweitägigen "Bürgerkonferenz zur Energienutzung" zur Sache. Doch auch Augenmaß und Kompromißfähigkeit waren gefragt. Schließlich sollten sich die knapp 200 Teilnehmer ja auf ein gemeinsames Empfehlungspapier verständigen. Einige Anmerkungen am Ende des zweiten Tages…

Es waren zwei wirklich vollgepackte Tage hier in …

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Bürgerkonferenz "Energienutzung der Zukunft": Pragmatische Visionen

Eigentlich ist das ja eine Schnapsidee: 200 Personen sollen an 21 Tischen an 2 Tagen über 1 Thema diskutieren, streiten und sich letztlich doch auch wieder auf gemeinsame Positionen einigen. Und dennoch hat sich die Bürgerkonferenz zum Thema "Energienutzung der Zukunft" genau das zum Ziel gesetzt. Es ist ein Experiment. In mehrfacher Hinsicht. Einige Beobachtungen am Ende des ersten Tages…

Um es hier nochmal klarzustellen: Bürgerkonferenzen und alle verwandten Formate der Bürgerbeteiligung, wie sie in Dänemark, Großbritannien, den USA, der Schweiz oder vereinzelt in Deutschland durchgeführt wurden, haben das Ziel das vorhandene Arsenal an Beteiligungsmöglichkeiten …

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Zuhören. Diskutieren. Mitreden. Partizipative Modelle der Politikberatung

Eigentlich geht es um Politik 2.0. Um die Weisheit der Vielen, um eine Mitmach-Demokratie. Das alles sind Schlagworte, die einen gewissen utopisch-idealistischen Beiklang haben. Und doch sind die Experimente, die eine Politikbeteiligung und Politikberatung durch Laien erproben, hochinteressant. Sogenannte Konsensuskonferenzen oder Bürgerkonferenzen wären Beispiele dafür.

Wer berät die Berater? Welche Interessen kommen hier zum Zug? Wer trägt am Ende die Verantwortung für Entscheidungen?

Gibt es eigentlich eine Liste, in der all die Expertenräte, Beratungsgremien und Beraterstäbe aufgeführt sind, die momentan die Regierungen auf Länder- und Bundesebene "beraten"? Ihre Zahl dürfte locker dreistellig sein. Die Tatsache, …

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Die Krise der Demokratie in einer komplexen Gesellschaft. Zeit für Experimente.

Unsere Demokratie ist auf den Hund gekommen. Vollkommen egal, ob es um die Zahl der Kindergartenplätze, die Lebensmittelkennzeichnung, das Schulsystem oder Fragen der Technologiepolitik geht. Es sind ständig Entscheidungen gefragt. Und die Akteure und Institutionen, die eigentlich für verbindliche, halbwegs vernünftige und ja immer auch demokratisch legitimierte Entscheidungen sorgen sollen, sind ganz offensichtlich überfordert. Und das liegt nicht an Frau Merkel! Es liegt an unserer Zeit (und der Tatsache, daß die Sachfragen, die zur Entscheidung anstehen, längst nicht mehr trivial sind.)

Vielleicht sollten wir uns ernsthaft überlegen, ob wir nicht neue Verfahren der politischen Entscheidungsfindung …

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Die Natur liebt es bunt, oder: Warum wir nicht Sklaven unserer Gene sind

»Was ist der Mensch?« Klassischerweise fällt die Beantwortung dieser Frage ja in den Zuständigkeitsbereich der Philosophie. Doch immer häufiger kommen Antworten auf diese anthropologische Kernfrage auch von anderen wissenschaftlichen Disziplinen. Etwa von der Hirnforschung, wenn sie uns mitteilt, daß der 'freie Wille' doch nur eine Illusion sei. Und natürlich hat auch die Biologie hier etwas zu sagen.

Wissenschaft ist eine Kerze in einer dunklen von Dämonen beherrschten Welt.

Wenn man Pech hat, bekommt man freilich die PR-Parolen von Gentechnik-Pionier Craig Venter zu hören, der nach der Entschlüsselung (und Enträtselung) des Genoms nun die Synthetisierung des …

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Die Wissenschaftsblog-Charts Juni 2010

Blogs leben von ihren Inhalten, von ihren Lesern und den Diskussionen und von den Links, die auf andere lesenswerte Inhalte gesetzt werden. Wer verlinkt, der zollt dem verlinkten Blogger auf diese Weise Annerkennung. Eigentlich eine schöne Sache. Wir sollten wieder mehr Links setzen. ;-)

Die Links, die auf ein einzelnes Blog verweisen, dienen u.a. auch der Messung von Popularität. Auf dieser Basis entstehen dann Blogcharts. Eine Spielerei sicherlich, aber dennoch nicht uninteressant. Die aktuelle Juni-Ausgabe ist hier exklusiv in einem Preview zu sehen:

1 Astrodicticum Simplex 2 Diax’s Rake 3 Primaklima 4 zoon politikon … [Link]

Einem Winzling auf der Spur – Was läuft zwischen der Reblaus und der Rebwurzel ab?

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die winzige Reblaus (Daktulosphaira vitifoliae FITCH) aus Nord-Amerika nach Europa eingeschleppt. Innerhalb der folgenden Jahre zerstörte die Zwerglaus große Weinflächen und verursachte einen immensen ökonomischen Schaden. Dieser entstand durch die unterirdische Saugtätigkeit der Reblaus an den Wurzeln. Bei dieser entsteht eine Galle, die in der Wissenschaft je nach Alter und Größe als Nodosität oder Tuberosität bezeichnet wird und im letzteren Fall eine Eintrittspforte für weitere im Boden lebende Krankheitserreger darstellen kann.

Eine Bekämpfung der Reblaus ist wegen ihres unterirdischen Lebenszyklus überaus schwierig und erst nach umfangreicher Forschung fand man mit der …

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Tarzan, Honigbrote und das Jungbrunnengen: Stand-Up-Wissenschaft bei Famelab

Physiker sind ganz verrückt nach leckeren Honig-broten und Chemiker hangeln sich wie Tarzan durch den Dschungel. Das sind zwei der Erkenntnisse, die das österreichische Famelab-Finale 2010 bereithielt. Aber natürlich lernte das Publikum im Festsaal des Technischen Museums in Wien noch viel mehr: daß man mit einer Wasserflasche, einem Streichholz und geeigneten Druckbedingungen auf der Bühne Wolken erzeugen kann zum Beispiel. Und natürlich konnte man lernen, daß Wissenschaft nicht langweilig ist, sondern sehr kreativ und humorvoll vermittelt werden kann.

Insgesamt zehn junge Wissenschaftler hatten sich in den Vorentscheidungen für das Finale des Famelab-Wettbewerbs qualifiziert. Jeweils fünf …

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Jung, kurz & knackig: Famelab bringt Wissenschaft auf die Bühne

Eigentlich ist das ja eine verrückte Idee: da forschen Wissenschaftler monate- und jahrelang in ihren Labors und dann sollen sie ihre Arbeit innerhalb von wenigen Minuten einem fachfremden Publikum näherbringen. Daß das gelingen kann, beweist der Wettbewerb Famelab, der dieses Jahr wieder viele junge Talente der Wissenschaftskommunikation anlockt. Morgen findet das österreichische Finale in Wien statt.

Es ist kein Geheimnis, daß mir diese etwas unkonventionellen Formate der Wissenschaftskommunikation sympathisch sind. Wissenschaftler verlassen ihr angestammtes Revier und präsentieren ihre Themen in Kneipen, Bars oder an anderen ungewöhnlichen Orten. Es muß ja nicht immer die Fachkonferenz …

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