Artikel in der Kategorie: Denkanstösse
Denkanstösse, Gesellschaft »
Doping hat System. Wer sich in diesen Tagen beim Lesen der Berichte über die Dopingbeichten geläuterter Ex-Radprofis darüber wundert, daß einige der alljährlich gefeierten Radhelden offenbar zu unterstützenden Mitteln gegriffen haben, hat leider immer noch nichts verstanden. Die manipulative, leistungssteigernde Medikamenteneinnahme ist wesentlicher Bestandteil aller (Ausdauer-)Sportarten. Es muß klar sein: wenn sich die Nation über [...]
Denkanstösse, Gesellschaft »
Er ist weiß, klein, tapsig und einfach zum Knuddeln. Eisbär Knut ist der Liebling der BoulevardMedien und die Sympathiewelle, die seit einigen Wochen durch Deutschland rollt, illustriert vor allem eines: die Bevölkerung der Bundesrepublik ist nicht nur begeisterungsfähig, sondern geradezu begeisterungswütig. Wer den kollektiven Rummel um die Fußballnationalmannschaft im Rekordsommer 2006 noch als singuläres Ereignis [...]
Denkanstösse, Philosophie »
Soeben tickert die Agenturmeldung durch die Onlinejournale, daß am vergangenen Samstag (31.3.2007) Paul Watzlawick in seiner kalifornischen Wahlheimat Palo Alto verstorben ist. Der 1921 im österreichischen Villach geborene Philosoph, Psychologe und Kommunikationstheoretiker ist einem weltweiten Publikum v.a. durch seinen Bestseller Anleitung zum Unglücklichsein ein Begriff geworden. Weitaus spannender als dieser populär-essayistische Band, in dem Watzlawick [...]
Denkanstösse, Gesellschaft »
Saurer Regen, Waldsterben, FCKW, Ozonloch, BSE, SARS… Schlagworte, die für einige Zeit die Schlagzeilen sämtlicher Medien beherrschten. Schlagworte, deren bloße Nennung bei weniger katastrophenerprobten Zeitgenossen (wenigstens vorübergehend) noch vor kurzer Zeit tiefsitzende Ängste wachrief. Und, nicht zuletzt, Schlagworte, die spezifische Phasen der Umwelt- oder Verbraucherschutzpolitik markieren. Aber erntet man heute, im Jahr 2007, mehr als [...]
Denkanstösse, Gesellschaft »
»Esse est percipi« – »Sein heißt wahrgenommen werden.« Die Einsicht, daß selbst die bestechendste Forschungsarbeit nutz- und folgenlos bleibt, wenn sie nicht wahrgenommen wird, hat sich entgegen anderslautenden Unterstellungen auch bis in die mythenumwobenen Elfenbeintürme der Geisteswissenschaftler herumgesprochen. Gerade bei den einstmals belächelten Geistes- und Kulturwissenschaftlern ist seit einiger Zeit ein Umdenken festzustellen: die Versuche, [...]






