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Artikel in der Kategorie: Denkanstösse

Denkanstösse, Gesellschaft, Werkstatt-Gespräch, Wissenschaft »

[27. Januar 2012 | 5 Reaktionen]
Der Tamiflu-Skandal und der Vertrauensverlust der Wissenschaft

Die Geschichte des Grippemedikaments Tamiflu taugt für einen Roman. Es geht um große Hoffnungen und um das große Geld. Um Politik, Macht, Lobbyarbeit und die Wissenschaft. Und es ist ein Lehrstück über die meist unbeachteten Nebenfolgen solcher Politik-, Macht- und Geldspiele. Denn am Ende ist aus dem einst gefeierten Hoffnungsträger ein mediales Schmuddelkind geworden. Zurück [...]

Denkanstösse, Lesetipps, Werkstattnotizen, Wissenschaft »

[17. Januar 2012 | 8 Reaktionen]
Der Mythos vom guten Klang: Stradivari-Geigen enttäuschen in Studie

Stradivari, Guarneri, Amati: schon allein diese Namen klingen toll. Noch viel besser – so heißt es – klingen die Instrumente aus den Werkstätten der Geigenbauer aus dem norditalienischen Cremona. Die Geigen des Antonio Stradivari seien schlicht perfekt. Ihr Klang einzigartig. Doch eine aktuelle Studie zeigt: einzigartig ist (neben dem Preis) wohl vor allem der Ruf [...]

Denkanstösse, Ich-Maschine, Lesetipps »

[30. Juli 2010 | 15 Reaktionen]
Lotterie im Bio-Laden: Weshalb Bio-Produkte ein Ärgernis sind

Am Ende ist es dann doch wieder eine Glaubensfrage. Oder eine des Geschmacks. Und der Weltanschauung. An der Frage, ob Bio-Lebensmittel automatisch gesünder sind, scheiden sich jedenfalls die Geister. Sicher ist, daß diese Frage so pauschal wohl ohnehin nicht zu beantworten ist. Und sicher ist auch, daß Bio-Produkte ein Problem haben. Denn in Tests fallen [...]

Denkanstösse, Lesetipps, Werkstatt-Ticker, Wissenschaft »

[19. März 2009 | 3 Reaktionen]
Kognitive Höchstleistungen und lebenslanges Lernen ::: Ermüdende Zecken-Impf-PR | Werkstatt-Ticker 61

» Leistungseinbußen schon mit 27 Jahren… und dann? Eigentlich wissen wir es längst, daß unsere biologisch-physische Konstitution nicht mehr angemessen mit unseren praktisch-sozialen Lebensumständen synchronisiert ist. Denn was hilft einem das Wissen, daß (rein biologisch gesehen!) es am sinnvollsten wäre, sich mit 18, 19 oder 20 Jahren an die Zeugung von Nachwuchs zu machen, wenn [...]

Denkanstösse, Werkstatt-Ticker, Wissenschaft »

[5. März 2009 | 9 Reaktionen]

» Jung, unpolitisch, desinteressiert… Mein Studium liegt schon einige Jahre zurück und vermutlich ist das auch gut so. Jüngste Studienergebnisse, die sich mit Einstellungen, Werthaltungen und politischem Engagement von Studenten beschäftigen, zeigen ein interessantes, in manchen Facetten ziemlich trauriges  Bild: heutige Studenten sind unpolitischer denn je und pendeln irgendwo im Niemandsland von Lethargie und neuer [...]

Denkanstösse, Gesellschaft »

[13. November 2008 | 1 Reaktion]

Alle reden vom Wetter, irgendwie zumindest. Der anthropogene Klimawandel und die Problematik der CO2-Emissionen sind seit einigen Jahren eines der dominierenden Themen auf der öffentlichen Agenda. Gut, wenn zufälligerweise der erste Farbige ins Weiße Haus gewählt wird, dann ist zur Abwechslung auch vom politischen Klimawandel die Rede. Und, ja, wenn sich die globalen Finanzmärkte selbst [...]

Blogosophie, Denkanstösse »

[10. November 2008 | 2 Reaktionen]

Man muß nicht alles gut finden, was im Internet steht. Ja, man sollte sogar kritisch sein und auf keinen Fall zu naiv gegenüber der überbordenden digitalen Informationsfülle. Ob man sich freilich trotzig in den Schmollwinkel zurückziehen und mit dem Finger auf das böse, böse Internet da draußen zeigen sollte, ist dennoch mehr als fraglich. Allzu [...]

Denkanstösse, Gesellschaft »

[20. Oktober 2008 | 16 Reaktionen]

Man sollte nicht so naiv sein und glauben, daß es immer erfreulich ist, wenn man auf seine Fragen auch Antworten erhält. Es ist ein grundsätzliches Dilemma, das Individuen und Gruppen in gleichem Maße betrifft: denn der Ratsuchende erhofft sich zwar irgendeine Hilfe in Form einer Antwort oder Empfehlung, er riskiert aber, daß die Antwort im [...]

Denkanstösse, Gesellschaft »

[4. Oktober 2008 | Bislang keine Reaktion]

Im Frühjahr 1882 entdeckte der Berliner Arzt Robert Koch den Erreger der gefürchteten Lungentuberkulose. 1905 wurde er dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Heute, über 100 Jahre später, erscheinen uns Meldungen über Tuberkulosefälle wie Nachrichten aus einer längst vergangenen Zeit. Dabei ist die Infektionskrankheit keineswegs – wie wir im zivilisierten Westen manchmal den Eindruck haben – [...]

Denkanstösse, Gesellschaft, Wissenschaft »

[20. September 2008 | 3 Reaktionen]

Das wissenschaftliche System ist verhältnismäßig träge. Das hat gute Gründe: denn beim Versuch, verläßliche Beschreibungen über Welt und Wirklichkeit anzufertigen, sind bewährte Standards und Prozeduren als Basis der Wahrheitssuche deutlich vielversprechender, als kurzlebige Moden und Trends. Was auf der einen Seite ein Garant für die Leistungsfähigkeit des “Systems Wissenschaft” ist, nämlich an Konventionen festzuhalten, führt [...]

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