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	<title>Kommentare zu: Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus - Eine Präsentation und weiterführende Gedanken </title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Aug 2010 12:49:38 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Thomas Pleil</title>
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		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:00:24 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für Deine Ergänzungen, die große Einigkeit zwischen uns herstellen ;-)

Übrigens ist&#039;s gestalterisch hübsch hier geworden....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Deine Ergänzungen, die große Einigkeit zwischen uns herstellen ;-)</p>
<p>Übrigens ist&#8217;s gestalterisch hübsch hier geworden&#8230;.</p>
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		<title>Von: Fundstücke vom 13.11.2009 &#171;</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/comment-page-1/#comment-3498</link>
		<dc:creator>Fundstücke vom 13.11.2009 &#171;</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:07:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus Nachschlag von Marc Scheloske mit seinen Eindrücken von der Wissenswerte Bremen rund um die Frage der Herausforderungen für den Wissenschaftsjournalismus, die sich durch das Social Web auftun. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus Nachschlag von Marc Scheloske mit seinen Eindrücken von der Wissenswerte Bremen rund um die Frage der Herausforderungen für den Wissenschaftsjournalismus, die sich durch das Social Web auftun. [...]</p>
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		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/comment-page-1/#comment-3497</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:26:26 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Thomas,

Danke für Dein Feedback und die Fragen. Also mit dem Titel &quot;Neue Akteure&quot; wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, daß wissenschaftliche Blogs eine ganz neue Entwicklung der letzten 1-2 Jahre wären. Ich habe das in einem etwas größeren Zeithorizont gemeint. Wenn wir (zumindest im deutschsprachigen Raum) nur 5-6 Jahre zurückdenken, dann gab es für  Wissenschaftler jenseits der klassischen Medien keine Möglichkeit direkt mit dem (Laien-)Publikum zu kommunizieren. Das war eben vornehmlich Aufgabe der Journalisten und professionellen Wissenschaftskommunikatoren. Und hier hat sich eben was verändert. 

Zu meiner These, daß Blogs - wie ich in der Präsentation formuliere - eine &quot;Artikulation des Unbehagens mit dem redaktiuonellen Wissenschaftsjournalismus&quot; darstellen, kann ich Dir nur recht geben. Die ist tatsächlich verkürzt und so pauschal nicht haltbar. (Das hatte zutreffenderweise auch schon &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Fischblog/status/5588386212&quot;&gt;Lars Fischer per Twitter&lt;/a&gt; reklamiert). 

Ich wollte das bewußt etwas zuspitzen und ein klein wenig provozieren. Hat auf dem Podium dann aber gar nicht weiter interessiert. Komplett von der These möchte ich freilich nicht abrücken. Denn es ist zwar zweifellos ein ganzes Motivbündel, weshalb Wissenschaftler bloggen (Du sprichst einige davon an), aber dabei spielt die Unzufriedenheit nicht selten eine Rolle (was aber sicherlich auch mit dem fachlichen Hintergrund der Blogger variiert).

Da die Wissenswerte ja aber eine Wissenschaftsjournalistenkonferenz ist, wollte ich den Kollegen mit einer etwas pointierteren These vor Augen führen, daß a) Wissenschaftler nicht selten an der Qualität der Berichterstattung über wiss. Themen was auszusetzen haben, b) ein Teil der Motivation für Wissenschaftsblogs sich aus dieser Unzufriedenheit speist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas,</p>
<p>Danke für Dein Feedback und die Fragen. Also mit dem Titel &#8220;Neue Akteure&#8221; wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, daß wissenschaftliche Blogs eine ganz neue Entwicklung der letzten 1-2 Jahre wären. Ich habe das in einem etwas größeren Zeithorizont gemeint. Wenn wir (zumindest im deutschsprachigen Raum) nur 5-6 Jahre zurückdenken, dann gab es für  Wissenschaftler jenseits der klassischen Medien keine Möglichkeit direkt mit dem (Laien-)Publikum zu kommunizieren. Das war eben vornehmlich Aufgabe der Journalisten und professionellen Wissenschaftskommunikatoren. Und hier hat sich eben was verändert. </p>
<p>Zu meiner These, daß Blogs &#8211; wie ich in der Präsentation formuliere &#8211; eine &#8220;Artikulation des Unbehagens mit dem redaktiuonellen Wissenschaftsjournalismus&#8221; darstellen, kann ich Dir nur recht geben. Die ist tatsächlich verkürzt und so pauschal nicht haltbar. (Das hatte zutreffenderweise auch schon <a href="http://twitter.com/Fischblog/status/5588386212">Lars Fischer per Twitter</a> reklamiert). </p>
<p>Ich wollte das bewußt etwas zuspitzen und ein klein wenig provozieren. Hat auf dem Podium dann aber gar nicht weiter interessiert. Komplett von der These möchte ich freilich nicht abrücken. Denn es ist zwar zweifellos ein ganzes Motivbündel, weshalb Wissenschaftler bloggen (Du sprichst einige davon an), aber dabei spielt die Unzufriedenheit nicht selten eine Rolle (was aber sicherlich auch mit dem fachlichen Hintergrund der Blogger variiert).</p>
<p>Da die Wissenswerte ja aber eine Wissenschaftsjournalistenkonferenz ist, wollte ich den Kollegen mit einer etwas pointierteren These vor Augen führen, daß a) Wissenschaftler nicht selten an der Qualität der Berichterstattung über wiss. Themen was auszusetzen haben, b) ein Teil der Motivation für Wissenschaftsblogs sich aus dieser Unzufriedenheit speist.</p>
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		<title>Von: Thomas Pleil</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/comment-page-1/#comment-3490</link>
		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:47:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Marc, da ich nicht dabei sein konnte, bin ich für die Zusammenfassung und Deinen Vortrag umso dankbarer.

Meine Eindrücke zum Thema: Ein bisschen erstaunt hat mich, dass Du Wissenschaftler als neue Akteure siehst; aber da Du das Feld systematischer im Blick hast als ich, glaube ich das.
Ob aber Blogs von Wissenschaftlern häufig mit Unzufriedenheit mit dem Journalismus zu tun haben, erscheint mir etwas steil. Klar, für einzelne Kollegen mag das eine Motivation sein. Mein Gefühl: Die anderen Funktionen von Blogs für Wissenschaftler sind wichtiger, als sich über Journalismus Gedanken zu machen. Nicht unterschätzen sollte man die Möglichkeit der Erweiterung der Lehre in den virtuellen Raum hinein. Für mich jedenfalls ist das eine der wichtigen Motivationen - meinen Studenten über die Lehrveranstaltung hinaus aktuelles Wissen zu bieten. Forschungsnotizen sind mir ähnlich wichtig, diese Funktion erwähnst Du. Und schließlich will ich mich durch das Bloggen mit Praktikern (potenziellen Projektpartnern, Arbeitgebern meiner Studies etc.) vernetzen - zum fachlichen Austausch und mit Blick auf Online-Reputation. Soweit meine 2 Betroffenheits-Cent ... - wäre spannend, diese Fragen mal systematisch zu erheben (- Zaunpfahl, liebe Studenten....)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marc, da ich nicht dabei sein konnte, bin ich für die Zusammenfassung und Deinen Vortrag umso dankbarer.</p>
<p>Meine Eindrücke zum Thema: Ein bisschen erstaunt hat mich, dass Du Wissenschaftler als neue Akteure siehst; aber da Du das Feld systematischer im Blick hast als ich, glaube ich das.<br />
Ob aber Blogs von Wissenschaftlern häufig mit Unzufriedenheit mit dem Journalismus zu tun haben, erscheint mir etwas steil. Klar, für einzelne Kollegen mag das eine Motivation sein. Mein Gefühl: Die anderen Funktionen von Blogs für Wissenschaftler sind wichtiger, als sich über Journalismus Gedanken zu machen. Nicht unterschätzen sollte man die Möglichkeit der Erweiterung der Lehre in den virtuellen Raum hinein. Für mich jedenfalls ist das eine der wichtigen Motivationen &#8211; meinen Studenten über die Lehrveranstaltung hinaus aktuelles Wissen zu bieten. Forschungsnotizen sind mir ähnlich wichtig, diese Funktion erwähnst Du. Und schließlich will ich mich durch das Bloggen mit Praktikern (potenziellen Projektpartnern, Arbeitgebern meiner Studies etc.) vernetzen &#8211; zum fachlichen Austausch und mit Blick auf Online-Reputation. Soweit meine 2 Betroffenheits-Cent &#8230; &#8211; wäre spannend, diese Fragen mal systematisch zu erheben (- Zaunpfahl, liebe Studenten&#8230;.)</p>
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