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	<title>Kommentare zu: Volksabstimmung über Personenfreizügigkeit in der Schweiz: Polemik &amp; Vorurteile vs. Bloggen für die Bilateralen</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Aug 2010 12:49:38 +0200</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/08/volksabstimmung-uber-personenfreizugigkeit-in-der-schweiz-polemik-vorurteile-vs-bloggen-fur-die-bilateralen/comment-page-1/#comment-2529</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Hinweis: Eigentlich wollte ich den gesamten Kommentar einfach löschen. Habe mich nun aber entschlossen, ganz kurz zu antworten, bevor wieder gekrächzt wird, hier werde &quot;Zensur&quot; ausgeübt.&lt;/em&gt;

@Patrick:

&lt;blockquote&gt;Ängste vor Überfremdung und Ausbeutung der Sozialsysteme sollten durchaus als ernstzunehmende Argumente berücksichtigt werden.&lt;/blockquote&gt;

Irrtum! Das genau ist ja das Problem: die SVP instrumentalisiert bestimmte Ressentiments und baut latente Ängste erst auf, um diese dann später als angebliches Argument in die Diskussion einzubringen.

&lt;blockquote&gt;Immerhin ist Deutschland das Musterbeispiel für falsche Integrationspolitik und der damit verbundenen Überlastung das Sozialstaates, ...&lt;/blockquote&gt;

Hier wird doch wieder einmal absolut kurzschlüssig eine Verbindung zwischen Zuwanderung und den Kosten für Sozialleistungen hergestellt. 

Richtig ist, daß in der bundesdeutschen Integrationspolitik Fehler gemacht wurden - aber das ist nicht das Thema des oben stehenden Artikels. Falsch ist, daß der zitierte Bericht des DIW einen wirklichen Beleg für die These &quot;Zuwanderung = Sozialstaatskollaps&quot; liefert. Denn nur als Hinweis: wollen wir uns ernsthaft darüber unterhalten, wieviele Arbeitsplätze durch Immigranten geschaffen wurden und werden?

Ansonsten: ich reagiere üblicherweise sehr allergisch auf Statements, die die &lt;em&gt;&quot;Verringerung des Wohlstands der deutschen Unterschicht&lt;/em&gt; bejammern. 

Ich werde weitere Kommentare, die sich nun auf dieses Thema beziehen löschen! Der Artikel oben beschäftigte sich mit der Volksabstimmung in der Schweiz!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hinweis: Eigentlich wollte ich den gesamten Kommentar einfach löschen. Habe mich nun aber entschlossen, ganz kurz zu antworten, bevor wieder gekrächzt wird, hier werde &#8220;Zensur&#8221; ausgeübt.</em></p>
<p>@Patrick:</p>
<blockquote><p>Ängste vor Überfremdung und Ausbeutung der Sozialsysteme sollten durchaus als ernstzunehmende Argumente berücksichtigt werden.</p></blockquote>
<p>Irrtum! Das genau ist ja das Problem: die SVP instrumentalisiert bestimmte Ressentiments und baut latente Ängste erst auf, um diese dann später als angebliches Argument in die Diskussion einzubringen.</p>
<blockquote><p>Immerhin ist Deutschland das Musterbeispiel für falsche Integrationspolitik und der damit verbundenen Überlastung das Sozialstaates, &#8230;</p></blockquote>
<p>Hier wird doch wieder einmal absolut kurzschlüssig eine Verbindung zwischen Zuwanderung und den Kosten für Sozialleistungen hergestellt. </p>
<p>Richtig ist, daß in der bundesdeutschen Integrationspolitik Fehler gemacht wurden &#8211; aber das ist nicht das Thema des oben stehenden Artikels. Falsch ist, daß der zitierte Bericht des DIW einen wirklichen Beleg für die These &#8220;Zuwanderung = Sozialstaatskollaps&#8221; liefert. Denn nur als Hinweis: wollen wir uns ernsthaft darüber unterhalten, wieviele Arbeitsplätze durch Immigranten geschaffen wurden und werden?</p>
<p>Ansonsten: ich reagiere üblicherweise sehr allergisch auf Statements, die die <em>&#8220;Verringerung des Wohlstands der deutschen Unterschicht</em> bejammern. </p>
<p>Ich werde weitere Kommentare, die sich nun auf dieses Thema beziehen löschen! Der Artikel oben beschäftigte sich mit der Volksabstimmung in der Schweiz!</p>
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	<item>
		<title>Von: gis</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/08/volksabstimmung-uber-personenfreizugigkeit-in-der-schweiz-polemik-vorurteile-vs-bloggen-fur-die-bilateralen/comment-page-1/#comment-2528</link>
		<dc:creator>gis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 15:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Heute aber ist das Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern des Abkommens offen.&quot; Dieser Satz ist Makulatur. Mit 59.6 Prozent wurde die Erweiterung angenommen - damit deutlicher als 2005 die erste Ausdehnung.

Der Ausgang der Abstimmung belegt einmal mehr, dass sich die StimmbürgerInnen in der Regel viel weniger von medialer und/oder politischer Stimmungsmache beeinflussen lassen, als gemeinhin kolportiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Heute aber ist das Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern des Abkommens offen.&#8221; Dieser Satz ist Makulatur. Mit 59.6 Prozent wurde die Erweiterung angenommen &#8211; damit deutlicher als 2005 die erste Ausdehnung.</p>
<p>Der Ausgang der Abstimmung belegt einmal mehr, dass sich die StimmbürgerInnen in der Regel viel weniger von medialer und/oder politischer Stimmungsmache beeinflussen lassen, als gemeinhin kolportiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick R.</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/08/volksabstimmung-uber-personenfreizugigkeit-in-der-schweiz-polemik-vorurteile-vs-bloggen-fur-die-bilateralen/comment-page-1/#comment-2527</link>
		<dc:creator>Patrick R.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 14:14:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=843#comment-2527</guid>
		<description>Ängste vor Überfremdung und Ausbeutung der Sozialsysteme sollten durchaus als ernstzunehmende Argumente berücksichtigt werden.
Immerhin ist Deutschland das Musterbeispiel für falsche Integrationspolitik und der damit verbundenen Überlastung das Sozialstaates, was auch aus einem Bericht des Deutschen Institut für Wirtschaftsförderung hervorgeht.
In diesem Dokument heißt es, dass &quot;aus allen Berichten und Studien hervor [geht], dass Migranten und Migrantinnen sowie Flüchtlinge überdurchschnittlich von Armut betroffen sind. Die Quote der Arbeitslosigkeit und des Bezuges von Sozialhilfe ist doppelt, bzw. dreimal so hoch wie für die deutsche Bevölkerung.&quot;
http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-wirtschaft-arbeit-und-soziales/158-armut-migranten-fluechtlinge-sozialhilfe-arbeitslosigkeitder-2.-armutsun.html

Zudem unterstützt die Wettbewerbspolitik der Union, welche Mindestlöhne in Deutschland bisher nicht eingeführt hat, die Ausbeutung der Arbeitskräfte, was dazu führt, dass der Wert der Arbeit gemindert wird und billige Arbeitskräfte aus dem Ausland angeheuert werden. Das führt dann automatisch zur Verringerung des Wohlstands der deutschen Unterschicht und der ausländischen Arbeiter, die dann außer arbeiten und schlafen keine Zeit für Integration übrig haben.

Grundsätzlich liebe ich die Schweiz und freue mich, dass mitten in Europa ein neutrales Land existiert, in dass die Schattenseiten der EU nocht nicht vordringen konnte.
Allerdings bin ich auch für eine Öffnung der Grenzen um Menschen einander näher zu bringen und durch Globalisierung Frieden in die Welt zu schaffen.
Doch darf dies nicht unter dem Aspekt der Überfremdung geschehen und zur Ausbeute des Sozialstaates führen.
Nun weiß ich nicht, ob die Schweiz bereits gesetzliche Vorkehrungen dagegen getroffen hat, doch wenn nicht, so sollte sie vorher eine Integrationspolitik z.B. wie in Finnland und ein Mindestlohngesetz wie in Frankreich einführen.

.... und dann unter Umständen nochmal abstimmen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ängste vor Überfremdung und Ausbeutung der Sozialsysteme sollten durchaus als ernstzunehmende Argumente berücksichtigt werden.<br />
Immerhin ist Deutschland das Musterbeispiel für falsche Integrationspolitik und der damit verbundenen Überlastung das Sozialstaates, was auch aus einem Bericht des Deutschen Institut für Wirtschaftsförderung hervorgeht.<br />
In diesem Dokument heißt es, dass &#8220;aus allen Berichten und Studien hervor [geht], dass Migranten und Migrantinnen sowie Flüchtlinge überdurchschnittlich von Armut betroffen sind. Die Quote der Arbeitslosigkeit und des Bezuges von Sozialhilfe ist doppelt, bzw. dreimal so hoch wie für die deutsche Bevölkerung.&#8221;<br />
<a href="http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-wirtschaft-arbeit-und-soziales/158-armut-migranten-fluechtlinge-sozialhilfe-arbeitslosigkeitder-2.-armutsun.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-wirtschaft-arbeit-und-soziales/158-armut-migranten-fluechtlinge-sozialhilfe-arbeitslosigkeitder-2.-armutsun.html'>http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-wirtschaft-arbeit-und-soziales/158-armut-migranten-fluechtlinge-sozialhilfe-arbeitslosigkeitder-2.-armutsun.html</a></p>
<p>Zudem unterstützt die Wettbewerbspolitik der Union, welche Mindestlöhne in Deutschland bisher nicht eingeführt hat, die Ausbeutung der Arbeitskräfte, was dazu führt, dass der Wert der Arbeit gemindert wird und billige Arbeitskräfte aus dem Ausland angeheuert werden. Das führt dann automatisch zur Verringerung des Wohlstands der deutschen Unterschicht und der ausländischen Arbeiter, die dann außer arbeiten und schlafen keine Zeit für Integration übrig haben.</p>
<p>Grundsätzlich liebe ich die Schweiz und freue mich, dass mitten in Europa ein neutrales Land existiert, in dass die Schattenseiten der EU nocht nicht vordringen konnte.<br />
Allerdings bin ich auch für eine Öffnung der Grenzen um Menschen einander näher zu bringen und durch Globalisierung Frieden in die Welt zu schaffen.<br />
Doch darf dies nicht unter dem Aspekt der Überfremdung geschehen und zur Ausbeute des Sozialstaates führen.<br />
Nun weiß ich nicht, ob die Schweiz bereits gesetzliche Vorkehrungen dagegen getroffen hat, doch wenn nicht, so sollte sie vorher eine Integrationspolitik z.B. wie in Finnland und ein Mindestlohngesetz wie in Frankreich einführen.</p>
<p>&#8230;. und dann unter Umständen nochmal abstimmen ;)</p>
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