Im Angebot der Schreibbar: Tipps & Tricks für die wissenschaftliche Abschlußarbeit | Werkstattnotiz 130
Bereits seit einigen Wochen ist ein interessantes Blog-Projekt online: alle, die eine wissenschaftliche (Abschluß-)Arbeit planen oder sich bereits mit der Anfertigung ihrer Bachelor-, Master-, Diplom- oder Magisterarbeit quälen, finden künftig in der Schreibbar viele Ratschläge, Tipps & Tricks. Eigentlich erstaunlich, daß es einen solchen Ratgeber 2.0 nicht schon früher gab.
Der Blog ist Teil eines Forschungsprojekts, das auf den schönen Namen LARS1 hört. Verantwortlich sind Prof. Dr. Dominikus Herzberg, den alte Werkstattbesucher von seinem denkspuren-Blog kennen, und Prof. Dr. Nicola Marsden. Die eigentliche Blogarbeit macht Penelope Finke, deren eigene Erfahrungen mit ihrer zurückliegenden Magisterarbeit sicher auch mit einfließen.
Mehr als Tipps zu Arbeitsplanung, Organisation & Literaturrecherche
Die Themen des Blogs liegen freilich auf der Hand: wie organisiert und strukturiert man eine wissenschaftliche Arbeit, wozu soll das überhaupt gut sein, wie geht man am sinnvollsten bei der (Literatur-)Recherche vor, wie gliedert man eine solche Arbeit, was gilt es zu beachten, wenn es um das Zitieren von Quellen geht etc.
Natürlich gibt es zu solchen Fragen auch allerhand Ratgeberliteratur – so, wie ich die Schreibbar verstehe, sollen dort aber alltags- bzw. arbeitsnahe Kniffe vermittelt werden und es soll vor allem auch vermittelt werden, welche Probleme bei der Anfertigung einer solchen Arbeit auftreten (können). Und wenn Penelope aus ihrem Erfahrungsschatz plaudert, so mag das dem einen oder anderen Hilfesuchenden ja auch schon helfen, wenn er liest, daß er mit seinem Problem nicht allein ist.
Oder wie Dominikus Herzberg selbst zum Start des Blogs geschrieben hatte:
In der Schreibbar, “da werden Sie geholfen”! Die Schreibbar möchte das erste deutschsprachige Blog sein, das das wissenschaftliche Arbeiten zum Thema hat und Studierenden dabei Hilfestellung und Anleitung bietet. Die Schreibbar hat einen gewissen Fokus auf technisch-orientierte Fächer, aber sie wird in ihrem Themenspektrum sicher vielen Studierenden eine Hilfe sein.
- Hinter dem Akronym steckt das Projekt “LeistungsAnReizSysteme in der Lehre“, das vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. [↩]







Komm’ ich jetzt in Identitätsprobleme? Bin ich ein LeistungsAnReizSystem? Hmm, halte das ja mittlerweile für ein Unding, Programme immer mit Abkürzungen zu versehen, die wie ein Vornamen klingen.
Vielen Dank für den netten Trommelwirbel, lieber Marc. Wir würden uns sehr auf Besuche und Kommentare in der Schreibbar freuen. Für uns ist es ein spannendes Projekt zu sehen, ob sich das Medium “Blog” für die Vermittlung solcher Inhalte eignet — und angenommen wird.
Herzliche Grüße,
Dominikus
Abgesehen von der Titulatur ist so ein Projekt natürlich spannend und sicher sehr hilfreich für die Studierenden.
@lars:
Ja, die Akronymitis ist wirklich ein flächendeckendes Phänomen. Schade, daß hier noch keine effektive Impfung vorliegt.
Ich hatte eigentlich in Erinnerung, daß der andere Lars vom Fischblog vor einigen Monaten einige wunderbare Forschungsprojekt-Kürzel bei Twitter eingestellt hatte. Leider habe ich sie jetzt nicht gefunden.
@Dominikus:
Keine Ursache, gern geschehen. Eigentlich wollte ich ja schon vor 2-3 Wochen eine Notiz schreiben, komme aber derzeit kaum zum bloggen, was wirklich schrecklich ist. Ich gelobe aber Besserung und werde bei Gelegenheit auch wieder auf Eure Schreibbar und spannende Einträge hinweisen. :-)
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