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	<title>Kommentare zu: Nachdenken über den Wissenschaftsjournalismus » Sperrfristen, Schonräume und die gefährliche Inflation froher Botschaften</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Michael Blume</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2428</link>
		<dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 20:15:02 +0000</pubDate>
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		<description>Puuh - ich weiß nicht... Persönlich habe ich eigentlich bisher immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Journalisten und Medien gerade auch das Arbeiten an sich, den Disput verschiedener Theorien usw. schätzen. Auch in Interviews (z.B. neulich hier...
http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5319101/

...durfte ich durchaus auch mal mit Nein antworten bzw. Erwartungen runterzonen, ohne dass dies die Journalistin schlecht gefunden hätte.

Klar, wenn es um &quot;Ankündigungen&quot; geht, ist die Sensationitis nicht weit. Aber Wissenschaft lässt sich doch auch spannend als Widerstreit von Thesen schildern, die durch neue Befunde je gestärkt oder geschwächt werden. Als Prozess, Entdeckungsreise.

Möchte also das Problem gar nicht leugnen, aber doch auch einen Schuss Optimismus reinbringen: Guter Wissenschaftsjournalismus bleibt möglich, die schlechten Beispiele müssen nicht das letzte Wort sein! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puuh &#8211; ich weiß nicht&#8230; Persönlich habe ich eigentlich bisher immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Journalisten und Medien gerade auch das Arbeiten an sich, den Disput verschiedener Theorien usw. schätzen. Auch in Interviews (z.B. neulich hier&#8230;<br />
<a href="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5319101/" rel="nofollow"></a><a href='http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5319101/'>http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/5319101/</a></p>
<p>&#8230;durfte ich durchaus auch mal mit Nein antworten bzw. Erwartungen runterzonen, ohne dass dies die Journalistin schlecht gefunden hätte.</p>
<p>Klar, wenn es um &#8220;Ankündigungen&#8221; geht, ist die Sensationitis nicht weit. Aber Wissenschaft lässt sich doch auch spannend als Widerstreit von Thesen schildern, die durch neue Befunde je gestärkt oder geschwächt werden. Als Prozess, Entdeckungsreise.</p>
<p>Möchte also das Problem gar nicht leugnen, aber doch auch einen Schuss Optimismus reinbringen: Guter Wissenschaftsjournalismus bleibt möglich, die schlechten Beispiele müssen nicht das letzte Wort sein! :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2427</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 14:22:18 +0000</pubDate>
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		<description>@Marc

Guter Punkt: Die DFG (und andere) WILL beschummelt werden. Dort sitzen ja Wissenschaftler (zumindest als Gutachter), die den &quot;Code&quot; sehr gut verstehen. Wenn ich einen Fachartikel lese, weiß ich ja auch trotz aller utopischer Werbung was er wert ist. Innerhalb der Wissenschaft ist es also eher &quot;Spaß&quot; (Irgendwie erinnert es mich Berwerbungsgespräche, wo man doch immer nach seinen Schwächen gefragt wird, obwohl jeder weiß, dass die Antwort einstudierter Blödsinn ist). Aber an der Schnittstelle DFG - Gesellschaft ist es dann einfacher die &quot;verschleuderten&quot; Steuern zu rechtfertigen. 

Apropos Steuern: Ich bin ja gespannt wann der Bund der Steuerzahler jedes Forschungsprojekt, das nicht den erhofften Ausgang hat, in seinem Jahresbericht als Verschwendung auflistet. Wahrscheinlich stehe ich dann ganz oben auf der Liste ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc</p>
<p>Guter Punkt: Die DFG (und andere) WILL beschummelt werden. Dort sitzen ja Wissenschaftler (zumindest als Gutachter), die den &#8220;Code&#8221; sehr gut verstehen. Wenn ich einen Fachartikel lese, weiß ich ja auch trotz aller utopischer Werbung was er wert ist. Innerhalb der Wissenschaft ist es also eher &#8220;Spaß&#8221; (Irgendwie erinnert es mich Berwerbungsgespräche, wo man doch immer nach seinen Schwächen gefragt wird, obwohl jeder weiß, dass die Antwort einstudierter Blödsinn ist). Aber an der Schnittstelle DFG &#8211; Gesellschaft ist es dann einfacher die &#8220;verschleuderten&#8221; Steuern zu rechtfertigen. </p>
<p>Apropos Steuern: Ich bin ja gespannt wann der Bund der Steuerzahler jedes Forschungsprojekt, das nicht den erhofften Ausgang hat, in seinem Jahresbericht als Verschwendung auflistet. Wahrscheinlich stehe ich dann ganz oben auf der Liste ;o)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2426</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 15:45:24 +0000</pubDate>
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		<description>@DrNI, Marcus und Oli:

Ja, die vermaledeite Sache mit den Pressemitteilungen. Es ist absurd: (fast) jeder weiß über die besondere &quot;Logik&quot; von PMs, also die inhärente Pflicht zur Übertreibung und doch wird dann plötzlich naiverweise so getan, als könne man das alles im Wortlaut für bare Münze nehmen. Schon seltsam und das macht es natürlich insgesamt nicht einfacher. 

Traurig ist natürlich, was v.a. Oli zur unausweichlichen Betätigung der Werbetrommel schreibt:

&lt;blockquote&gt;Denn: Das Problem liegt nicht bei dem Wissenschaftler, sondern in der Gesellschaft. Solange Forschung immer für etwas gut sein muss und Forschungsgelder nur herausgerückt werden, wenn sich am Horizont eine Anwendung abzeichnet, werde ich mir auch weiterhin eine möglichst beeindruckende Applikation einfallen lassen. 

Ohne diesen Druck wäre ich gerne bereit einfach gute Forschung zu machen. Einfach so! Wozu es dann gut ist, weiß man ohnehin erst hinterher…
&lt;/blockquote&gt;

Manm, mann, mann... so eine Schizophrenie! Vermutlich bin ich zu naiv, aber mir will nicht in den Kopf, warum alle Welt (inkl. der Forschungsförderinstitutionen wie DFG oder BMBF etc.) belogen bzw. zumindest beschummelt werden will. Die wissen doch auch genau, daß beim Projektantrag möglicher Output (gar noch Anwendungen, die die Welt retten) nicht gewährleistet werden kann, sondern daß das alles nur ein Stochern im Nebel ist. 

Und wieso, wenn man die Ergebnisse seiner Forschung zusammenschreibt, unbedingt noch herausgestellt werden muß, wofür das nun alles so gut sein soll, welche Innovationen damit gehörig in Schwung kommen etc. will mir ebensowenig einleuchten. Aber so wie es aussieht, wird diese Tendenz zur Rechtfertigung von wissenschaftlicher Forschung durch konkrete Nutzungsszenarien eher noch größer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DrNI, Marcus und Oli:</p>
<p>Ja, die vermaledeite Sache mit den Pressemitteilungen. Es ist absurd: (fast) jeder weiß über die besondere &#8220;Logik&#8221; von PMs, also die inhärente Pflicht zur Übertreibung und doch wird dann plötzlich naiverweise so getan, als könne man das alles im Wortlaut für bare Münze nehmen. Schon seltsam und das macht es natürlich insgesamt nicht einfacher. </p>
<p>Traurig ist natürlich, was v.a. Oli zur unausweichlichen Betätigung der Werbetrommel schreibt:</p>
<blockquote><p>Denn: Das Problem liegt nicht bei dem Wissenschaftler, sondern in der Gesellschaft. Solange Forschung immer für etwas gut sein muss und Forschungsgelder nur herausgerückt werden, wenn sich am Horizont eine Anwendung abzeichnet, werde ich mir auch weiterhin eine möglichst beeindruckende Applikation einfallen lassen. </p>
<p>Ohne diesen Druck wäre ich gerne bereit einfach gute Forschung zu machen. Einfach so! Wozu es dann gut ist, weiß man ohnehin erst hinterher…
</p></blockquote>
<p>Manm, mann, mann&#8230; so eine Schizophrenie! Vermutlich bin ich zu naiv, aber mir will nicht in den Kopf, warum alle Welt (inkl. der Forschungsförderinstitutionen wie DFG oder BMBF etc.) belogen bzw. zumindest beschummelt werden will. Die wissen doch auch genau, daß beim Projektantrag möglicher Output (gar noch Anwendungen, die die Welt retten) nicht gewährleistet werden kann, sondern daß das alles nur ein Stochern im Nebel ist. </p>
<p>Und wieso, wenn man die Ergebnisse seiner Forschung zusammenschreibt, unbedingt noch herausgestellt werden muß, wofür das nun alles so gut sein soll, welche Innovationen damit gehörig in Schwung kommen etc. will mir ebensowenig einleuchten. Aber so wie es aussieht, wird diese Tendenz zur Rechtfertigung von wissenschaftlicher Forschung durch konkrete Nutzungsszenarien eher noch größer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2425</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 15:34:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2425</guid>
		<description>@Fischer: 

Naja, Rainer Flöhl hat mehr als 40 Jahre Erfahrung auf dem Buckel, das ist natürlich ne Menge Holz und möglicherweise spricht aus dem Statement, daß ich oben erwähnt habe (daß man es gar nicht vermeiden könne, daß man als Journalist falsche Hoffnungen wecke) auch ein Stück weit resignation. 

Nichtsdestotrotz: mit seiner Haltung macht man es sich (jedenfalls nach meinem Empfinden) zu einfach, wenngleich man sicher die Vermeidung von vermeintlich überzogenen Hoffnungen auf Patientenseite nicht als oberste Richtschnur für die Berichterstattung über Medizin heranziehen sollte. 

Ansonsten fand ich Bremen ganz spannend. Du hast einfach mit den falschen Leuten geredet. ;-) 

@DrNI:

Ja, in gewisser Weise läßt sich das so sagen: der Wissenschaftsjournalismus ist durchaus in der Krise, insofern er in den letzten Jahren mit neuen Anforderungen und Hoffnungen aufgeladen wurde, die er beim besten Willen nicht erfüllen kann. Denn einerseits idealerweise ein riesiges, kaufkräftiges Publikum erreichen und zum Lesen/Klicken animieren, gleichzeitig aber ganz superseriöse, nüchterne Wissenschaftsberichterstattung, das ist schon schwer zu vereinbaren. 

Dann aber auch noch die Erwartungen von Wissenschaftsinstitutionen und -verbänden zu erfüllen, die gesellschaftlichen Kontroversen über wissenschaftlichen technologien abbilden und fördern und das alles bei sinkendem Budget und Personalausstattung, das kann auch nicht funktionieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer: </p>
<p>Naja, Rainer Flöhl hat mehr als 40 Jahre Erfahrung auf dem Buckel, das ist natürlich ne Menge Holz und möglicherweise spricht aus dem Statement, daß ich oben erwähnt habe (daß man es gar nicht vermeiden könne, daß man als Journalist falsche Hoffnungen wecke) auch ein Stück weit resignation. </p>
<p>Nichtsdestotrotz: mit seiner Haltung macht man es sich (jedenfalls nach meinem Empfinden) zu einfach, wenngleich man sicher die Vermeidung von vermeintlich überzogenen Hoffnungen auf Patientenseite nicht als oberste Richtschnur für die Berichterstattung über Medizin heranziehen sollte. </p>
<p>Ansonsten fand ich Bremen ganz spannend. Du hast einfach mit den falschen Leuten geredet. ;-) </p>
<p>@DrNI:</p>
<p>Ja, in gewisser Weise läßt sich das so sagen: der Wissenschaftsjournalismus ist durchaus in der Krise, insofern er in den letzten Jahren mit neuen Anforderungen und Hoffnungen aufgeladen wurde, die er beim besten Willen nicht erfüllen kann. Denn einerseits idealerweise ein riesiges, kaufkräftiges Publikum erreichen und zum Lesen/Klicken animieren, gleichzeitig aber ganz superseriöse, nüchterne Wissenschaftsberichterstattung, das ist schon schwer zu vereinbaren. </p>
<p>Dann aber auch noch die Erwartungen von Wissenschaftsinstitutionen und -verbänden zu erfüllen, die gesellschaftlichen Kontroversen über wissenschaftlichen technologien abbilden und fördern und das alles bei sinkendem Budget und Personalausstattung, das kann auch nicht funktionieren&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DrNI@CLB</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2424</link>
		<dc:creator>DrNI@CLB</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 19:50:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2424</guid>
		<description>Was die Werbetrommel in wissenschaftlichen Artikeln angeht, so ist doch klar, wie das funktioniert. Man liest die Zusammenfassung, dann die Einleitung, dann den Schluss. In beliebiger Reihenfolge. Wenn einen das nicht überzeugt, was da drin steht, dann macht man sich nicht die Mühe, den Rest zu lesen. Also haut man als Autor da eben etwas auf die Fäkalien. 

Meinem Eindruck nach belassen es sensationsinteressierte Journalisten dann auch bei diesen drei Teilen und lesen den Rest nicht. 

So kann man in meinem Fachbereich (Computerlinguistik) schon mal lesen, dass ein Programm genau so gut arbeitet wie  der Mensch (&quot;yields human performance&quot;). Hört sich gut an. Doch wer den mittleren Teil liest, der erfährt oft sehr schnell, wie sehr sich die Aussage relativiert.

Pressemitteilungen werden zumeinst fast 1:1 abgedruckt. Soweit meine limitierte Erfahrung mit der Presse. Schreib so, dass die das direkt verwenden können, sonst bringen sie nichts (und man will ja, dass was gedruckt wird, also beugt man sich). Erwarte keinerlei Eigeninitiative. Gehe davon aus, dass die Person am anderen Ende weder eine WWW-Suchmaschine noch E-Mail bedienen kann. Wenn man eine E-Mail hinschickt, kommt schon auch mal ein Anruf: &quot;Entschuldigen sie, ich kann das Datum nicht lesen, das sie geschrieben haben&quot; Mir ist es nicht bewusst, dass ich in Mails unleserlich schreibe. Dafür gibt es nur wenige Erklärungen... eine wäre, dass die Mails irgendwann als Fax mit niedriger Auflösung weitergereicht werden.

An all das denken die großen Redenschwinger der großen Blätter natürlich nicht, wenn sie über die &quot;mangelnde journalistische Qualität&quot; von Blogs schwadronieren, in denen oft gar kein journalistischer Anspruch proklamiert wird. Die meisten Zeitungen sind einfach nur miserabel und verfügen über unfähiges Personal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Werbetrommel in wissenschaftlichen Artikeln angeht, so ist doch klar, wie das funktioniert. Man liest die Zusammenfassung, dann die Einleitung, dann den Schluss. In beliebiger Reihenfolge. Wenn einen das nicht überzeugt, was da drin steht, dann macht man sich nicht die Mühe, den Rest zu lesen. Also haut man als Autor da eben etwas auf die Fäkalien. </p>
<p>Meinem Eindruck nach belassen es sensationsinteressierte Journalisten dann auch bei diesen drei Teilen und lesen den Rest nicht. </p>
<p>So kann man in meinem Fachbereich (Computerlinguistik) schon mal lesen, dass ein Programm genau so gut arbeitet wie  der Mensch (&#8220;yields human performance&#8221;). Hört sich gut an. Doch wer den mittleren Teil liest, der erfährt oft sehr schnell, wie sehr sich die Aussage relativiert.</p>
<p>Pressemitteilungen werden zumeinst fast 1:1 abgedruckt. Soweit meine limitierte Erfahrung mit der Presse. Schreib so, dass die das direkt verwenden können, sonst bringen sie nichts (und man will ja, dass was gedruckt wird, also beugt man sich). Erwarte keinerlei Eigeninitiative. Gehe davon aus, dass die Person am anderen Ende weder eine WWW-Suchmaschine noch E-Mail bedienen kann. Wenn man eine E-Mail hinschickt, kommt schon auch mal ein Anruf: &#8220;Entschuldigen sie, ich kann das Datum nicht lesen, das sie geschrieben haben&#8221; Mir ist es nicht bewusst, dass ich in Mails unleserlich schreibe. Dafür gibt es nur wenige Erklärungen&#8230; eine wäre, dass die Mails irgendwann als Fax mit niedriger Auflösung weitergereicht werden.</p>
<p>An all das denken die großen Redenschwinger der großen Blätter natürlich nicht, wenn sie über die &#8220;mangelnde journalistische Qualität&#8221; von Blogs schwadronieren, in denen oft gar kein journalistischer Anspruch proklamiert wird. Die meisten Zeitungen sind einfach nur miserabel und verfügen über unfähiges Personal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2422</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 13:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,591618,00.html

Ich dachte das passt. Allerdings frage ich mich wieso die Autoren bei diesem Thema immer den großartigen Captain Future vergessen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,591618,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,591618,00.html'>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,591618,00.html</a></p>
<p>Ich dachte das passt. Allerdings frage ich mich wieso die Autoren bei diesem Thema immer den großartigen Captain Future vergessen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2421</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 23:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2421</guid>
		<description>@Oli:
Das ist natürlich der Punkt. Das ganze System der Wissenschaftskommunikation ist im Eimer, bis runter zum Empfänger.
Da kann weder der einzelne Journalist noch der einzelne Wissenschaftler etwas dran ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oli:<br />
Das ist natürlich der Punkt. Das ganze System der Wissenschaftskommunikation ist im Eimer, bis runter zum Empfänger.<br />
Da kann weder der einzelne Journalist noch der einzelne Wissenschaftler etwas dran ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2420</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 23:07:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2420</guid>
		<description>@Marcus: Wie wahr! Mit Pressemitteilungen kenne ich mich jetzt eher nicht aus, aber auch in den Einleitungen der Fachartikel wird immer ordentlich die Werbetrommel gerührt für was das nicht alles mal gut sein wird. Mache ich auch nicht anders! 

Denn: Das Problem liegt nicht bei dem  Wissenschaftler, sondern in der Gesellschaft. Solange Forschung immer für etwas gut sein muss und Forschungsgelder nur herausgerückt werden, wenn sich am Horizont eine Anwendung abzeichnet, werde ich mir auch weiterhin eine möglichst beeindruckende Applikation einfallen lassen. 

Ohne diesen Druck wäre ich gerne bereit einfach gute Forschung zu machen. Einfach so! Wozu es dann gut ist, weiß man ohnehin erst hinterher...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcus: Wie wahr! Mit Pressemitteilungen kenne ich mich jetzt eher nicht aus, aber auch in den Einleitungen der Fachartikel wird immer ordentlich die Werbetrommel gerührt für was das nicht alles mal gut sein wird. Mache ich auch nicht anders! </p>
<p>Denn: Das Problem liegt nicht bei dem  Wissenschaftler, sondern in der Gesellschaft. Solange Forschung immer für etwas gut sein muss und Forschungsgelder nur herausgerückt werden, wenn sich am Horizont eine Anwendung abzeichnet, werde ich mir auch weiterhin eine möglichst beeindruckende Applikation einfallen lassen. </p>
<p>Ohne diesen Druck wäre ich gerne bereit einfach gute Forschung zu machen. Einfach so! Wozu es dann gut ist, weiß man ohnehin erst hinterher&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2419</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:01:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2419</guid>
		<description>Was man vielleicht nicht vergessen sollte: Basis der Berichte sind meist Pressemitteilungen der Unis oder Fachmagazinen, von den Wissenschaftlern abgesegnet. Und die sprühen auch nicht gerade von Skeptizismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was man vielleicht nicht vergessen sollte: Basis der Berichte sind meist Pressemitteilungen der Unis oder Fachmagazinen, von den Wissenschaftlern abgesegnet. Und die sprühen auch nicht gerade von Skeptizismus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DrNI@CLB</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/20/nachdenken-ueber-den-wissenschaftsjournalismus-sperrfristen-schonraeume-und-die-gefaehrliche-inflation-froher-botschaften/#comment-2418</link>
		<dc:creator>DrNI@CLB</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 18:15:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=746#comment-2418</guid>
		<description>Wie mir scheint hat hier ausnahmsweise nicht die Wissenschaft eine Krise sondern der Journalismus. Der möchte anscheinend immer weniger Fakten vermitteln und immer mehr Sensationen fabrizieren. Und Sensationen fabriziert die Wissenschaft nun mal eher selten, da muss man dann etwas nachhelfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mir scheint hat hier ausnahmsweise nicht die Wissenschaft eine Krise sondern der Journalismus. Der möchte anscheinend immer weniger Fakten vermitteln und immer mehr Sensationen fabrizieren. Und Sensationen fabriziert die Wissenschaft nun mal eher selten, da muss man dann etwas nachhelfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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