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	<title>Kommentare zu: Journalismus zwischen den Fronten » Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht &#124; Werkstattnotiz LXXXIV</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:57:43 +0000</pubDate>
	
		<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/06/journalismus-zwischen-den-fronten-wenn-in-technologiekontroversen-sachkenntnis-nicht-mehr-ausreicht-werkstattnotiz-lxxxiv/#comment-1909</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 10:30:10 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant und hochkomplex! Die lokalen Zeitungen schlagen sich vermutlich auch deshalb auf die Seite der Genmais-Gegner, weil sie damit deutlich mehr Leser erreichen und ihre eigene Auflage st&#252;tzen. Es geht also auch um handfeste wirtschaftliche Gr&#252;nde (zumal in den schwierigen Zeiten des Medienwandels!).

R&#228;tselhaft ist f&#252;r mich das Verhalten der Hochschule, die mit ihrer Entscheidung allenfalls auf lokaler Ebene ihren "Ruf" gerettet, im internationalen Kontext aber sicher schwer besch&#228;digt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant und hochkomplex! Die lokalen Zeitungen schlagen sich vermutlich auch deshalb auf die Seite der Genmais-Gegner, weil sie damit deutlich mehr Leser erreichen und ihre eigene Auflage st&#252;tzen. Es geht also auch um handfeste wirtschaftliche Gr&#252;nde (zumal in den schwierigen Zeiten des Medienwandels!).</p>
<p>R&#228;tselhaft ist f&#252;r mich das Verhalten der Hochschule, die mit ihrer Entscheidung allenfalls auf lokaler Ebene ihren &#8220;Ruf&#8221; gerettet, im internationalen Kontext aber sicher schwer besch&#228;digt hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Offene Fragen der Woche (9) &#171; Das Frage-Blog</title>
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		<dc:creator>Offene Fragen der Woche (9) &#171; Das Frage-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 08:09:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wissenswerkstatt: Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wissenswerkstatt: Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: planeten</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/06/journalismus-zwischen-den-fronten-wenn-in-technologiekontroversen-sachkenntnis-nicht-mehr-ausreicht-werkstattnotiz-lxxxiv/#comment-1876</link>
		<dc:creator>planeten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 05:56:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, vergesst den Kommentar hier. Das Thema wurde bereits in den Kommentaren zu diesem Artikel abgearbeitet:

http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/

Tja, wer zu sp&#228;t kommt, den bestraft das Leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, vergesst den Kommentar hier. Das Thema wurde bereits in den Kommentaren zu diesem Artikel abgearbeitet:</p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/'>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/</a></p>
<p>Tja, wer zu sp&#228;t kommt, den bestraft das Leben.</p>
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		<title>Von: planeten</title>
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		<dc:creator>planeten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:34:03 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll man gegen Deppensyllogismus tun? Vor allem wenn er von so genannten Journalisten verbreitet wird, wie ich es vor kurzem im ZDF zum Thema "Handystrahlung" gesehen habe?

Oder auch im Rahmen von Gentechnik?

Wenn aufgrund v&#246;lliger Unwissenheit Urteile gef&#228;llt werden? Wenn man anstatt sich in ein Thema einzuarbeiten, lieber Vorurteile aufgreift und weiterverbreitet und so die Angst gezielt weitersch&#252;rt, so irrational sie auch sein mag? 

Ja, wenn Unwissenheit und Vorurteile als Argumente benutzt werden, um Wissenschaft zu verbieten. Denn darauf l&#228;uft es hinaus.

Was soll man tun, wenn unter Zeitdruck, Sensationsgier und lauter Schreierei Journalisten versagen? Wenn Leute meinen, dass Wissenschaft Ged&#246;ns ist und jeder dar&#252;ber was schreiben kann, selbst wenn er keinen blassen Schimmer &#252;ber das Thema hat und gleichzeitig nur das &#252;ber Wissenschaft wei&#223;, was er im Fernsehen gesehen hat? Und meint, dass daf&#252;r ein paar Stunden Recherche gen&#252;gen wof&#252;r andere ihr Leben lang lernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll man gegen Deppensyllogismus tun? Vor allem wenn er von so genannten Journalisten verbreitet wird, wie ich es vor kurzem im ZDF zum Thema &#8220;Handystrahlung&#8221; gesehen habe?</p>
<p>Oder auch im Rahmen von Gentechnik?</p>
<p>Wenn aufgrund v&#246;lliger Unwissenheit Urteile gef&#228;llt werden? Wenn man anstatt sich in ein Thema einzuarbeiten, lieber Vorurteile aufgreift und weiterverbreitet und so die Angst gezielt weitersch&#252;rt, so irrational sie auch sein mag? </p>
<p>Ja, wenn Unwissenheit und Vorurteile als Argumente benutzt werden, um Wissenschaft zu verbieten. Denn darauf l&#228;uft es hinaus.</p>
<p>Was soll man tun, wenn unter Zeitdruck, Sensationsgier und lauter Schreierei Journalisten versagen? Wenn Leute meinen, dass Wissenschaft Ged&#246;ns ist und jeder dar&#252;ber was schreiben kann, selbst wenn er keinen blassen Schimmer &#252;ber das Thema hat und gleichzeitig nur das &#252;ber Wissenschaft wei&#223;, was er im Fernsehen gesehen hat? Und meint, dass daf&#252;r ein paar Stunden Recherche gen&#252;gen wof&#252;r andere ihr Leben lang lernen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/06/journalismus-zwischen-den-fronten-wenn-in-technologiekontroversen-sachkenntnis-nicht-mehr-ausreicht-werkstattnotiz-lxxxiv/#comment-1863</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 10:27:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Benedikt:

Also zun&#228;chst habe ich gar nichts dagegen, wenn man sich mit einer Sache gemein macht. Im Gegenteil: ich bin sogar sehr daf&#252;r, da&#223; ich, Du, wir uns engagieren und Standpunkte beziehen. Uns einsetzen f&#252;r Dinge, die uns wichtig sind. Und streiten f&#252;r gute Texte, gute Musik, informative Medien, mehr soziale Gerechtigkeit, weniger Dummheit, mehr Bildung... 

Als Mensch und B&#252;rger bin ich ein gro&#223;er Verfechter des sich "Gemeinmachens"! :-)

Hanns-Joachim Friedrichs ging es aber um die Arbeit professioneller (Nachrichten!)-Journalisten. Und hier stellt sich f&#252;r mich tats&#228;chlich die Frage, ob man sich Parteinahme nicht weitgehend verbieten sollte. (Ich hatte oben ja angemerkt, da&#223; das schwierig ist und ich selbst auch durchaus Partei beziehe.)

Du hast vollkommen recht, da&#223; es naiv w&#228;re, einen Journalismus als absolut neutrale, objekte Sph&#228;re anzusehen. Vollkommener Quark. Journalisten sind Menschen! Sie haben Pr&#228;ferenzen, agieren in ihrem sozialen Milieu, sitzen in einer Redaktion etc. 

Allerdings geht es mir eben - deswegen das Friedrichs-Zitat - um das Bem&#252;hen um gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz, um das Bem&#252;hen alle Positionen halbwegs angemessen darzustellen. Wer sich in seiner Eigenschaft als Nachrichtenjournalist als Parteig&#228;nger begreift, der hat sich damit abgefunden, da&#223; er einseitig berichtet. In meinen Augen gibt es eben einen Unterschied zwischen &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r eine Sache und der Berichterstattung dar&#252;ber.

Insofern w&#252;nsche ich mir von Journalisten, da&#223; sie ihren eigenen Standpnkt reflektieren und auf dieser Basis auch die anderen Perspektiven zur Sprache bringen. Ich habe gestern in einem Kommentar das juristische Prinzip des "audiatur et altera pars" angef&#252;hrt. Das ist im Grunde das, was ich meine. 

Im &#252;brigen sehe ich einen Unterschied zwischen einem Nachrichtenjournalismus und anderen journalistischen Formen - ich wollte bspw. auf die j&#252;ngste Recherche von G&#252;nter Wallraff hinweisen, der in einer LIDL-Br&#246;tchenfabrik gearbeitet hat. Mehr Partei als Wallraff geht schwerlich. Und ich finde ihn gut und seine Arbeit wichtig. Aber das l&#228;uft nicht unter dem Deckmantel der Ausgewogenheit. 

Also, zusammengefasst: gerade wenn es um strittige Fragen geht, die eventuell unentscheidbar sind, halte ich es f&#252;r zu bequem, sich auf eine Seite zu schlagen. Es gibt gute Gr&#252;nde, weswegen bei der Berichterstattung &#252;ber Castor-Transporte auch ein Statement der AKW-Betreiber vorkommt. 

Meine Forderung zielte ja nicht auf eine illusorische "Kastrierung" der journalistischen Meinung, sondern kritisiert eine stillschweigende &#220;bereinkunft (mit der Protestbewegung), die als solche f&#252;r die Leser als alternativlos dargestellt wird. 

Alternativen gibt es aber dann doch immer, auch wenn man sie selbst nicht begr&#252;&#223;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benedikt:</p>
<p>Also zun&#228;chst habe ich gar nichts dagegen, wenn man sich mit einer Sache gemein macht. Im Gegenteil: ich bin sogar sehr daf&#252;r, da&#223; ich, Du, wir uns engagieren und Standpunkte beziehen. Uns einsetzen f&#252;r Dinge, die uns wichtig sind. Und streiten f&#252;r gute Texte, gute Musik, informative Medien, mehr soziale Gerechtigkeit, weniger Dummheit, mehr Bildung&#8230; </p>
<p>Als Mensch und B&#252;rger bin ich ein gro&#223;er Verfechter des sich &#8220;Gemeinmachens&#8221;! :-)</p>
<p>Hanns-Joachim Friedrichs ging es aber um die Arbeit professioneller (Nachrichten!)-Journalisten. Und hier stellt sich f&#252;r mich tats&#228;chlich die Frage, ob man sich Parteinahme nicht weitgehend verbieten sollte. (Ich hatte oben ja angemerkt, da&#223; das schwierig ist und ich selbst auch durchaus Partei beziehe.)</p>
<p>Du hast vollkommen recht, da&#223; es naiv w&#228;re, einen Journalismus als absolut neutrale, objekte Sph&#228;re anzusehen. Vollkommener Quark. Journalisten sind Menschen! Sie haben Pr&#228;ferenzen, agieren in ihrem sozialen Milieu, sitzen in einer Redaktion etc. </p>
<p>Allerdings geht es mir eben - deswegen das Friedrichs-Zitat - um das Bem&#252;hen um gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz, um das Bem&#252;hen alle Positionen halbwegs angemessen darzustellen. Wer sich in seiner Eigenschaft als Nachrichtenjournalist als Parteig&#228;nger begreift, der hat sich damit abgefunden, da&#223; er einseitig berichtet. In meinen Augen gibt es eben einen Unterschied zwischen &#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r eine Sache und der Berichterstattung dar&#252;ber.</p>
<p>Insofern w&#252;nsche ich mir von Journalisten, da&#223; sie ihren eigenen Standpnkt reflektieren und auf dieser Basis auch die anderen Perspektiven zur Sprache bringen. Ich habe gestern in einem Kommentar das juristische Prinzip des &#8220;audiatur et altera pars&#8221; angef&#252;hrt. Das ist im Grunde das, was ich meine. </p>
<p>Im &#252;brigen sehe ich einen Unterschied zwischen einem Nachrichtenjournalismus und anderen journalistischen Formen - ich wollte bspw. auf die j&#252;ngste Recherche von G&#252;nter Wallraff hinweisen, der in einer LIDL-Br&#246;tchenfabrik gearbeitet hat. Mehr Partei als Wallraff geht schwerlich. Und ich finde ihn gut und seine Arbeit wichtig. Aber das l&#228;uft nicht unter dem Deckmantel der Ausgewogenheit. </p>
<p>Also, zusammengefasst: gerade wenn es um strittige Fragen geht, die eventuell unentscheidbar sind, halte ich es f&#252;r zu bequem, sich auf eine Seite zu schlagen. Es gibt gute Gr&#252;nde, weswegen bei der Berichterstattung &#252;ber Castor-Transporte auch ein Statement der AKW-Betreiber vorkommt. </p>
<p>Meine Forderung zielte ja nicht auf eine illusorische &#8220;Kastrierung&#8221; der journalistischen Meinung, sondern kritisiert eine stillschweigende &#220;bereinkunft (mit der Protestbewegung), die als solche f&#252;r die Leser als alternativlos dargestellt wird. </p>
<p>Alternativen gibt es aber dann doch immer, auch wenn man sie selbst nicht begr&#252;&#223;t.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/06/journalismus-zwischen-den-fronten-wenn-in-technologiekontroversen-sachkenntnis-nicht-mehr-ausreicht-werkstattnotiz-lxxxiv/#comment-1862</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 09:43:45 +0000</pubDate>
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		<description>Was hast du gegen Leute, die sich mit einer Sache gemein machen? Ich halte den Spruch zum einen f&#252;r ziemlich arrogant, da er im Grunde das Gemein-Machen mit dem populistischen Herablassen auf das Niveau der "einfachen Leute" gleichsetzt. Der Journalist nach Friedrichs wird dagegen als aufrechter Verfechter einer objektiven Perspektive gezeichnet. Dass dabei ausgew&#228;hlt, gewichtet, ja mit Sprache umgegangen wird, wodurch sich der Journalist nat&#252;rlich mit Sachen gemein macht, f&#228;llt unter den Tisch. Au&#223;erdem: sich mit einer Sache gemein machen kann man ebenso gut &#252;bersetzen als zu der Wahlverwandtschaft mit einem bestimmten Anliegen stehen. In dem Sinne sind Intellektuelle nach Mannheim ganz gro&#223;e Sich-mit-einer-Sache-gemein-Macher. Ist das in solchen Debatten, in denen es sowieso um unentscheidbare Fragen geht, etwas schlimmes?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was hast du gegen Leute, die sich mit einer Sache gemein machen? Ich halte den Spruch zum einen f&#252;r ziemlich arrogant, da er im Grunde das Gemein-Machen mit dem populistischen Herablassen auf das Niveau der &#8220;einfachen Leute&#8221; gleichsetzt. Der Journalist nach Friedrichs wird dagegen als aufrechter Verfechter einer objektiven Perspektive gezeichnet. Dass dabei ausgew&#228;hlt, gewichtet, ja mit Sprache umgegangen wird, wodurch sich der Journalist nat&#252;rlich mit Sachen gemein macht, f&#228;llt unter den Tisch. Au&#223;erdem: sich mit einer Sache gemein machen kann man ebenso gut &#252;bersetzen als zu der Wahlverwandtschaft mit einem bestimmten Anliegen stehen. In dem Sinne sind Intellektuelle nach Mannheim ganz gro&#223;e Sich-mit-einer-Sache-gemein-Macher. Ist das in solchen Debatten, in denen es sowieso um unentscheidbare Fragen geht, etwas schlimmes?</p>
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