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	<title>Kommentare zu: Im Fokus: Transdisziplin&#228;re Wissensproduktion ::: Im H&#246;rfunk: Bloggende Wissenschaftler &#124; Werkstatt-Ticker 17</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:55:53 +0000</pubDate>
	
		<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1857</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:26:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=280#comment-1857</guid>
		<description>@Marc: Der Antrag, den wir ins Rennen geschickt hatten, hatte mit der Initiative "Sozial-&#246;konomische Forschung" nicht direkt etwas zu tun, sondern mit der Initiative "IKT-Forschung", die aber im Grunde auf dem gleichen Konzept basiert (Aufbau einer Nachwuchswissenschaftlergruppe an einer Uni oder FH, Erreichung bestimmter Forschungsziele, Promotionen, Austausch mit Unternehmen etc. pp.). 

Die Suche nach Mitstreitern ist mir daher ebenfalls gut bekannt - hier hilft oft nur das pers&#246;nliche Netzwerk weiter, da man auf fachlicher Ebene bei den kurzen Antragszeiten h&#228;ufig keine Partnerschaften er&#246;ffnen kann (zumindest nicht nach meiner Erfahrung). Wie schon festgestellt: Wenn M&#252;nchen nicht so weit weg w&#228;re.....

Zum Thema "interdisziplin&#228;re Forschung" f&#228;llt mir &#252;brigens noch das ZiF in Bielefeld ein, &#252;ber das ich schon viel Gutes geh&#246;rt habe: http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/

"Das Zentrum f&#252;r interdisziplin&#228;re Forschung (ZiF) ist eine Einrichtung der Universit&#228;t Bielefeld und wurde 1968 gegr&#252;ndet. Als "Institute for Advanced Study" steht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen und aus aller Welt f&#252;r interdisziplin&#228;re Forschungsvorhaben offen. Gef&#246;rdert werden einj&#228;hrige Forschungsgruppen, mehrmonatige Kooperationsgruppen und mehrt&#228;gige Arbeitsgemeinschaften (Konferenzen, Workshops)."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc: Der Antrag, den wir ins Rennen geschickt hatten, hatte mit der Initiative &#8220;Sozial-&#246;konomische Forschung&#8221; nicht direkt etwas zu tun, sondern mit der Initiative &#8220;IKT-Forschung&#8221;, die aber im Grunde auf dem gleichen Konzept basiert (Aufbau einer Nachwuchswissenschaftlergruppe an einer Uni oder FH, Erreichung bestimmter Forschungsziele, Promotionen, Austausch mit Unternehmen etc. pp.). </p>
<p>Die Suche nach Mitstreitern ist mir daher ebenfalls gut bekannt - hier hilft oft nur das pers&#246;nliche Netzwerk weiter, da man auf fachlicher Ebene bei den kurzen Antragszeiten h&#228;ufig keine Partnerschaften er&#246;ffnen kann (zumindest nicht nach meiner Erfahrung). Wie schon festgestellt: Wenn M&#252;nchen nicht so weit weg w&#228;re&#8230;..</p>
<p>Zum Thema &#8220;interdisziplin&#228;re Forschung&#8221; f&#228;llt mir &#252;brigens noch das ZiF in Bielefeld ein, &#252;ber das ich schon viel Gutes geh&#246;rt habe: <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/'>http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/</a></p>
<p>&#8220;Das Zentrum f&#252;r interdisziplin&#228;re Forschung (ZiF) ist eine Einrichtung der Universit&#228;t Bielefeld und wurde 1968 gegr&#252;ndet. Als &#8220;Institute for Advanced Study&#8221; steht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen und aus aller Welt f&#252;r interdisziplin&#228;re Forschungsvorhaben offen. Gef&#246;rdert werden einj&#228;hrige Forschungsgruppen, mehrmonatige Kooperationsgruppen und mehrt&#228;gige Arbeitsgemeinschaften (Konferenzen, Workshops).&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1843</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 17:25:24 +0000</pubDate>
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		<description>@ erster Satz: Ich hab schon konfuseres zum Thema Wissenschaftsblogs geh&#246;rt... Also alles nicht so tragisch. ;)

Auf jeden Fall eine sehr sch&#246;ne Sendung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ erster Satz: Ich hab schon konfuseres zum Thema Wissenschaftsblogs geh&#246;rt&#8230; Also alles nicht so tragisch. ;)</p>
<p>Auf jeden Fall eine sehr sch&#246;ne Sendung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1840</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 14:32:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=280#comment-1840</guid>
		<description>@Jena er:

Ach, Wissenschaft ist doch genauswenig "eingrenzbar" wie Politik, oder? ;-) 

Ich stimme Dir nat&#252;rlich zu, da&#223; bspw. politische Blogs hierzulande noch kaum Resonanz finden. Warum das so ist, weshalb in den USA die Blogs mittlerweile eine relevante Diskussionssph&#228;re sind, dazu gibt es inzwischen einige Arbeiten. Da&#223; es daran mangelt, da&#223; es zu wenig kompetente Blogger g&#228;be, die zu politischen Themen fundiert schreiben k&#246;nnten, glaube ich allerdings nicht.

@Christian:

Ach, interessant: Du/Ihr hattet einen Antrag bzgl. der F&#246;rderinitiatvie "Sozial-&#246;kologische Forschung" ins Rennen geschickt? Bei mir scheiterte es ja schon daran, da&#223; ich keinen Mitstreiter gefunden habe - wobei ich es schon bedaure, wenn ich jetzt lese, da&#223; ganz &#228;hnliche Projekte/Fragestellungen in den USA bearbeitet werden. ;-(

Zu Deinem angedeutet Projekt ("Selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter"): klingt spannend und klar, das schreit nach interdisziplin&#228;rer Herangehensweise. Einige Punkte, die Du nennst (von der Zielgruppe &#252;ber die Akzeptanz bis hin zu spezielleren Bed&#252;rfnissen) sind einfach nicht ad&#228;quat von Ingenieursseite aus zu beantworten. Hier w&#228;re die Expertise von Soziologie, aber auch Pflegewissenschaft bis hin zu Gerontologie/Medizin gefragt. 

Ja, und: das k&#246;nnte man dann alles zus&#228;tzlich beobachtend (was den Mehrwert dieser Kollaboration angeht) begleiten. 

@DrNI:

Ich kann nicht beurteilen, ob die gymnasiale Bildung und/oder die Universit&#228;ten falsche Pfade beschreiten oder ob es schlicht unvermeidlich ist, da&#223; disziplin&#228;re Scheuklappen entstehen und bzgl. anderer F&#228;cher Vorbehalte wachsen und sich stabilisieren.

Klar: als jemand der Querschnittsthemen bearbeitet oder verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig "exotische" Disziplinen vertritt (Computerlinguist, Bioinformatik etc.), wei&#223; man aus eigener Erfahrung von diesen disziplin&#228;ren Denkmustern, die nicht immer kompatibel sind. 

Ich selbst habe u.a. innerhalb eines EU-Projekts h&#228;ufiger geflucht, als es wieder darum ging lediglich Begriffe "festzuzurren", also zu definieren, was man meinetwegen unter "Risiko" versteht. Sehr schwierig, wenn im "Team" Ingenieure, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen sind - und das zudem in vier verschiedenen L&#228;ndern. Babylon ist nichts dagegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jena er:</p>
<p>Ach, Wissenschaft ist doch genauswenig &#8220;eingrenzbar&#8221; wie Politik, oder? ;-) </p>
<p>Ich stimme Dir nat&#252;rlich zu, da&#223; bspw. politische Blogs hierzulande noch kaum Resonanz finden. Warum das so ist, weshalb in den USA die Blogs mittlerweile eine relevante Diskussionssph&#228;re sind, dazu gibt es inzwischen einige Arbeiten. Da&#223; es daran mangelt, da&#223; es zu wenig kompetente Blogger g&#228;be, die zu politischen Themen fundiert schreiben k&#246;nnten, glaube ich allerdings nicht.</p>
<p>@Christian:</p>
<p>Ach, interessant: Du/Ihr hattet einen Antrag bzgl. der F&#246;rderinitiatvie &#8220;Sozial-&#246;kologische Forschung&#8221; ins Rennen geschickt? Bei mir scheiterte es ja schon daran, da&#223; ich keinen Mitstreiter gefunden habe - wobei ich es schon bedaure, wenn ich jetzt lese, da&#223; ganz &#228;hnliche Projekte/Fragestellungen in den USA bearbeitet werden. ;-(</p>
<p>Zu Deinem angedeutet Projekt (&#8221;Selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter&#8221;): klingt spannend und klar, das schreit nach interdisziplin&#228;rer Herangehensweise. Einige Punkte, die Du nennst (von der Zielgruppe &#252;ber die Akzeptanz bis hin zu spezielleren Bed&#252;rfnissen) sind einfach nicht ad&#228;quat von Ingenieursseite aus zu beantworten. Hier w&#228;re die Expertise von Soziologie, aber auch Pflegewissenschaft bis hin zu Gerontologie/Medizin gefragt. </p>
<p>Ja, und: das k&#246;nnte man dann alles zus&#228;tzlich beobachtend (was den Mehrwert dieser Kollaboration angeht) begleiten. </p>
<p>@DrNI:</p>
<p>Ich kann nicht beurteilen, ob die gymnasiale Bildung und/oder die Universit&#228;ten falsche Pfade beschreiten oder ob es schlicht unvermeidlich ist, da&#223; disziplin&#228;re Scheuklappen entstehen und bzgl. anderer F&#228;cher Vorbehalte wachsen und sich stabilisieren.</p>
<p>Klar: als jemand der Querschnittsthemen bearbeitet oder verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig &#8220;exotische&#8221; Disziplinen vertritt (Computerlinguist, Bioinformatik etc.), wei&#223; man aus eigener Erfahrung von diesen disziplin&#228;ren Denkmustern, die nicht immer kompatibel sind. </p>
<p>Ich selbst habe u.a. innerhalb eines EU-Projekts h&#228;ufiger geflucht, als es wieder darum ging lediglich Begriffe &#8220;festzuzurren&#8221;, also zu definieren, was man meinetwegen unter &#8220;Risiko&#8221; versteht. Sehr schwierig, wenn im &#8220;Team&#8221; Ingenieure, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen sind - und das zudem in vier verschiedenen L&#228;ndern. Babylon ist nichts dagegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DrNI</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1839</link>
		<dc:creator>DrNI</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 14:17:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=280#comment-1839</guid>
		<description>Damals zu Schulzeiten war nichts interdisziplin&#228;r. Zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften herrschte im Kollegium ein nahezu un&#252;berwindbarer Graben. Nat&#252;rlich hielt jeder sein Fach f&#252;r das Fach der F&#228;cher, aber noch weniger relevant als irrelevant war ein anderes Fach, wenn es von jenseits der Schlucht kam. Das ist also nicht gerade der N&#228;hrboden f&#252;r interdisziplin&#228;ren Nachwuchs an der Universit&#228;t.

Heute bin ich Computerlinguist. Als solcher sitzt man irgendwo zwischen den St&#252;hlen der Informatik und der Sprachwissenschaft. In Gespr&#228;chen mit den jeweiligen Stuhlbesetzern merkt man schnell, dass an dieser Schnittstelle etwas ganz Neues entsteht, das gar nicht anders als interdisziplin&#228;r m&#246;glich w&#228;re. 
Das merkt man sp&#228;testens dann, wenn der Informatiker strikt nach Definition die Information als eine Sequenz von Symbolen eines Alphabets bezeichnet. So wird nat&#252;rlich kein sprachverarbeitendes System daraus. Anders herum kann es jedoch sein, dass die Gedanken des reinen Sprachwissenschaftlers &#252;berhaupt nichts hergeben, das man einem Computer beibringen k&#246;nnte.

... und dann gibt es hier in T&#252;bingen auch noch Bioinformatiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damals zu Schulzeiten war nichts interdisziplin&#228;r. Zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften herrschte im Kollegium ein nahezu un&#252;berwindbarer Graben. Nat&#252;rlich hielt jeder sein Fach f&#252;r das Fach der F&#228;cher, aber noch weniger relevant als irrelevant war ein anderes Fach, wenn es von jenseits der Schlucht kam. Das ist also nicht gerade der N&#228;hrboden f&#252;r interdisziplin&#228;ren Nachwuchs an der Universit&#228;t.</p>
<p>Heute bin ich Computerlinguist. Als solcher sitzt man irgendwo zwischen den St&#252;hlen der Informatik und der Sprachwissenschaft. In Gespr&#228;chen mit den jeweiligen Stuhlbesetzern merkt man schnell, dass an dieser Schnittstelle etwas ganz Neues entsteht, das gar nicht anders als interdisziplin&#228;r m&#246;glich w&#228;re.<br />
Das merkt man sp&#228;testens dann, wenn der Informatiker strikt nach Definition die Information als eine Sequenz von Symbolen eines Alphabets bezeichnet. So wird nat&#252;rlich kein sprachverarbeitendes System daraus. Anders herum kann es jedoch sein, dass die Gedanken des reinen Sprachwissenschaftlers &#252;berhaupt nichts hergeben, das man einem Computer beibringen k&#246;nnte.</p>
<p>&#8230; und dann gibt es hier in T&#252;bingen auch noch Bioinformatiker.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1835</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 12:23:47 +0000</pubDate>
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		<description>Auf die Nachwuchswissenschaftlergruppe hatten wir uns damals auch beworben, sind dann aber in der finalen Auswahlrunde knapp gescheitert.... Wenn ich dar&#252;ber nachdenke, wie viel M&#252;he, Zeit und Geld man h&#228;ufig in solche Antr&#228;ge investiert, die dann am Ende doch zu keinem Projekt f&#252;hren....

Bez&#252;glich der interdisziplin&#228;ren Forschung: Wir haben hier schon in mehreren Anl&#228;ufen versucht, uns von der technischen Seite her dem Themenkomplex "Unterst&#252;tzung eines selbstbestimmten Lebens im Alter" (Stichwort: intelligentes Haus) zu n&#228;hern, mussten aber feststellen, dass eine rein technisch ausgerichtete Herangehensweise nicht sinnvoll ist und das Thema geradezu nach einem "interdisziplin&#228;ren Ans&#228;tze" schreit, da hier sowohl die Kompetenzen von Ingenieuren als auch Sozialwissenschaftlern gefragt sind (Bedarfsermittlung, Akzeptanz von neuen Technologien etc.). M&#246;glicherweise lie&#223;e sich ein solches Thema auch als Musterprojekt aufziehen und entsprechend dokumentarisch begleiten, so dass am Ende eine qualifizierte Aussage dar&#252;ber m&#246;glich w&#228;re, inwiefern die interdisziplin&#228;re Forschung tats&#228;chlich neue Erkenntnisse hervorbringt, oder ob Ingenieure und Sozialwissenschaftler in ihren Lagern verharren.

Leider sind wir von M&#252;nchen sehr weit entfernt....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Nachwuchswissenschaftlergruppe hatten wir uns damals auch beworben, sind dann aber in der finalen Auswahlrunde knapp gescheitert&#8230;. Wenn ich dar&#252;ber nachdenke, wie viel M&#252;he, Zeit und Geld man h&#228;ufig in solche Antr&#228;ge investiert, die dann am Ende doch zu keinem Projekt f&#252;hren&#8230;.</p>
<p>Bez&#252;glich der interdisziplin&#228;ren Forschung: Wir haben hier schon in mehreren Anl&#228;ufen versucht, uns von der technischen Seite her dem Themenkomplex &#8220;Unterst&#252;tzung eines selbstbestimmten Lebens im Alter&#8221; (Stichwort: intelligentes Haus) zu n&#228;hern, mussten aber feststellen, dass eine rein technisch ausgerichtete Herangehensweise nicht sinnvoll ist und das Thema geradezu nach einem &#8220;interdisziplin&#228;ren Ans&#228;tze&#8221; schreit, da hier sowohl die Kompetenzen von Ingenieuren als auch Sozialwissenschaftlern gefragt sind (Bedarfsermittlung, Akzeptanz von neuen Technologien etc.). M&#246;glicherweise lie&#223;e sich ein solches Thema auch als Musterprojekt aufziehen und entsprechend dokumentarisch begleiten, so dass am Ende eine qualifizierte Aussage dar&#252;ber m&#246;glich w&#228;re, inwiefern die interdisziplin&#228;re Forschung tats&#228;chlich neue Erkenntnisse hervorbringt, oder ob Ingenieure und Sozialwissenschaftler in ihren Lagern verharren.</p>
<p>Leider sind wir von M&#252;nchen sehr weit entfernt&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jena er</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/#comment-1834</link>
		<dc:creator>Jena er</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 11:51:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=280#comment-1834</guid>
		<description>Bez&#252;glich Blogschau: 

Wenn es um Wissenschaftsblogs geht, l&#228;&#223;t sich sicherlich eine gewisse Aufmerksamkeitssteigerung feststellen. Doch wenn es um so wenig eingrenzbare Themenfelder wie Politik (politische Meinungen) oder gar gesellschaft geht, sieht das ganze doch noch etwas anders aus. Hier ist der Anteil wirklicher Experten einfach zu niedrig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bez&#252;glich Blogschau: </p>
<p>Wenn es um Wissenschaftsblogs geht, l&#228;&#223;t sich sicherlich eine gewisse Aufmerksamkeitssteigerung feststellen. Doch wenn es um so wenig eingrenzbare Themenfelder wie Politik (politische Meinungen) oder gar gesellschaft geht, sieht das ganze doch noch etwas anders aus. Hier ist der Anteil wirklicher Experten einfach zu niedrig.</p>
]]></content:encoded>
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