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	<title>Kommentare zu: Stammg&#228;ste, Passanten und die Wissenswerkstatt Â» Ein Interview &#252;ber Sinn und Zweck wissenschaftlicher Blogs</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:48:38 +0000</pubDate>
	
		<item>
		<title>Von: Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschaftsblogs in Deutschland</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-2108</link>
		<dc:creator>Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschaftsblogs in Deutschland</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 23:07:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stammg&#228;ste, Passanten und die Wissenswerkstatt » Ein Interview &#252;ber Sinn und Zweck wissens... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stammg&#228;ste, Passanten und die Wissenswerkstatt » Ein Interview &#252;ber Sinn und Zweck wissens&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: science, blogs&#8217;n podcasts at Journalismus-Darmstadt.de</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1890</link>
		<dc:creator>science, blogs&#8217;n podcasts at Journalismus-Darmstadt.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 12:05:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] treten eine sch&#246;ne Diskussion los. So tun es derzeit Lars Fischer (Fischblog) und Marc Scheloske (Wissenswerkstatt) und machen damit gleich Werbung f&#252;r unseren Tag des Wissenschaftsjournalismus am 2.7.2008 in [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] treten eine sch&#246;ne Diskussion los. So tun es derzeit Lars Fischer (Fischblog) und Marc Scheloske (Wissenswerkstatt) und machen damit gleich Werbung f&#252;r unseren Tag des Wissenschaftsjournalismus am 2.7.2008 in [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kamenin</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1873</link>
		<dc:creator>kamenin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 16:49:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ Doro Schulte

Klar, besser :-) Aber eigentlich war der Beisatz eh als Zustimmung gemeint: auch im Umfeld der Wissenschaft auftretende ethische Fragen k&#246;nnen nicht "wissenschaftlich" gel&#246;st werden und geh&#246;ren darum zwangsl&#228;ufig in die gesellschaftliche Debatte -- nur eben in eine sachbezogene und informierte, keine auflagenorientierte oder populistische.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Doro Schulte</p>
<p>Klar, besser :-) Aber eigentlich war der Beisatz eh als Zustimmung gemeint: auch im Umfeld der Wissenschaft auftretende ethische Fragen k&#246;nnen nicht &#8220;wissenschaftlich&#8221; gel&#246;st werden und geh&#246;ren darum zwangsl&#228;ufig in die gesellschaftliche Debatte &#8212; nur eben in eine sachbezogene und informierte, keine auflagenorientierte oder populistische.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doro Schulte</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1871</link>
		<dc:creator>Doro Schulte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:22:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Marc W.: 

Unsere Internetseite f&#252;r den WJ-Tag ist leider noch in Vorbereitung.

@kamenin:

Ist 'ethische Fragen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund' besser?

Zum Umgang mit ethischen Fagen: Ich finde, wer da fahrl&#228;ssig ist, handelt verantwortungslos â€“ egal welcher Berufsgruppe er angeh&#246;rt. Allerdings sollten Journalisten sich da ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc W.: </p>
<p>Unsere Internetseite f&#252;r den WJ-Tag ist leider noch in Vorbereitung.</p>
<p>@kamenin:</p>
<p>Ist &#8216;ethische Fragen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund&#8217; besser?</p>
<p>Zum Umgang mit ethischen Fagen: Ich finde, wer da fahrl&#228;ssig ist, handelt verantwortungslos â€“ egal welcher Berufsgruppe er angeh&#246;rt. Allerdings sollten Journalisten sich da ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischblog</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1870</link>
		<dc:creator>Fischblog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:08:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Wissenschaft, Journalismus, Bloggen...&lt;/strong&gt;

Am zweiten Juli findet an der TU Darmstadt den Tag des Wissenschaftsjournalismus statt; zu der Gelegenheit bereiten die Studenten auch eine Arbeit zum Thema Wissenschaftsblogging vor, und haben deswegen Marc Scheloske, mir und dem Vernehmen nach auch a...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaft, Journalismus, Bloggen&#8230;</strong></p>
<p>Am zweiten Juli findet an der TU Darmstadt den Tag des Wissenschaftsjournalismus statt; zu der Gelegenheit bereiten die Studenten auch eine Arbeit zum Thema Wissenschaftsblogging vor, und haben deswegen Marc Scheloske, mir und dem Vernehmen nach auch a&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wissenswerkstatt &#124; Journalismus zwischen den Fronten Â» Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht &#124; Werkstattnotiz LXXXIV</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1861</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; Journalismus zwischen den Fronten Â» Wenn in Technologiekontroversen Sachkenntnis nicht mehr ausreicht &#124; Werkstattnotiz LXXXIV</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:25:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] weise auf den Artikel nochmals so ausf&#252;hrlich hin, da sich in den Kommentaren zu diesem Werkstattartikel eine interessante Diskussion zur Frage entfaltet hat, welche Kriterien ein hochwertiger [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] weise auf den Artikel nochmals so ausf&#252;hrlich hin, da sich in den Kommentaren zu diesem Werkstattartikel eine interessante Diskussion zur Frage entfaltet hat, welche Kriterien ein hochwertiger [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc W.</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1859</link>
		<dc:creator>Marc W.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:11:54 +0000</pubDate>
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		<description>Gibt es zum 2. Juli 2008 (â€śTag des Wissenschaftsjournalismusâ€ť) einen Link, oder ist die Veranstaltung noch zu sehr in der Vorbereitung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es zum 2. Juli 2008 (â€śTag des Wissenschaftsjournalismusâ€ť) einen Link, oder ist die Veranstaltung noch zu sehr in der Vorbereitung?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lh</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1858</link>
		<dc:creator>lh</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 16:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=258#comment-1858</guid>
		<description>@ marc 
wenn seit 1995 lokal berichtet, dann ist das wirklich ein trauriges Beispiel. Danke f&#252;r die Info (leider ist das Archiv der http://www.ntz.de/ nur f&#252;r Abonnenten zug&#228;nglich). Trotzdem mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass das nicht allgemeine Praxis ist.. 
Ansonsten: ja, ja und ja. Da kann und m&#246;chte ich nicht widersprechen. Guter Journalimus sieht anders aus und muss sich objektiv verhalten, gerade bei solch heiklen Themen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ marc<br />
wenn seit 1995 lokal berichtet, dann ist das wirklich ein trauriges Beispiel. Danke f&#252;r die Info (leider ist das Archiv der <a href="http://www.ntz.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ntz.de/'>http://www.ntz.de/</a> nur f&#252;r Abonnenten zug&#228;nglich). Trotzdem mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass das nicht allgemeine Praxis ist..<br />
Ansonsten: ja, ja und ja. Da kann und m&#246;chte ich nicht widersprechen. Guter Journalimus sieht anders aus und muss sich objektiv verhalten, gerade bei solch heiklen Themen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1856</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:24:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=258#comment-1856</guid>
		<description>@kamenin:

Danke f&#252;r den Link. Und der Artikel von Andreas Sentker ist (jedenfalls nach meinem Geschmack) sehr gut. Er skizziert sehr anschaulich, in welchem Dilemma sich wissenschaftliche Forschung befindet, wenn das Forschungsinteresse mit &#196;ngsten der Bev&#246;lkerung kollidiert. Eine einfache L&#246;sung gibt es hier einfach nicht - weder kann man die Vorbehalte der Bev&#246;lkerung ignorieren, noch ohne weiteres das Forschungsinteresse der Wissenschaft beschneiden. Aber: eine "absolute" Freiheit der Forschung gibt es nicht. 

Man sollte nicht so naiv sein und verkennen, da&#223; wissenschaftliche Neugier auch Grenzen hat. Aber das ist wieder ein eigenes Thema. 

Wenn wir &#252;ber die Berichterstattung reden, so pl&#228;diere ich ja f&#252;r die Beachtung des juristischen Prinzips "audiatur et altera pars". Im Grunde genau Deine Forderung nach Ausgewogenheit.

Im ZEIT-Artikel geht es um die Auseinandersetzungen im Freilandversuche mit Mon810 der FH N&#252;rtingen. Und wir reden nicht im egentlichen Sinne &#252;ber Wissenschaftsjournalismus, sondern &#252;ber Lokalberichterstattung. Das ist wirklich nochmal ein anderes Problemfeld. 

@lh:

In den meisten Punkten stimmen wir wohl &#252;berein. Allerdings mu&#223; ich Dir widersprechen, wenn es um den in der ZEIT geschilderten Fall geht. Du schreibst:

&lt;blockquote&gt;Jetzt sa&#223; der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. &lt;/blockquote&gt;

Das ist so nicht zutreffend. Seit 1995 gab und gibt es Freilandversuche in und um N&#252;rtingen mit gentechnisch ver&#228;ndertem Saatgut, wogegen sich Proteste regten. Seitdem wird diese Thematik von der Lokalpresse begleitet. Es ist also nicht so, da&#223; der Redakteur pl&#246;tzlich und unvermittelt unter Zeitdruck sich einen Text aus den Rippen schnitzen sollte. Die Thematik ist seit Jahren f&#252;r die dortige Redaktion ein Gegenstand ihrer Berichterstattung. 

Aber, wie gesagt: hier geht es nicht um Wissenschaftsjournalismus, sondern darum, da&#223; Lokaljournalisten sich als Teil einer Kampagne begreifen. Das wird der Sache freilich nicht gerecht, denn gerade im Beispielfall erwarte ich von Journalisten, da&#223; sie alle Seiten beleuchten. Ich habe selbst genau zu solchen (Risiko-)Diskursen gearbeitet und kann einsch&#228;tzen, wie widerspr&#252;chlich die Aussagen von Experten sind, wie widerspr&#252;chlich die Infos der einzelnen Akteure. 

Aber da mu&#223; man als Journalist durch und sich bem&#252;hen eben diese Widerspr&#252;chlichkeit angemessen seinen Lesern zu vermitteln. Wie schreibe ich f&#252;r die Wissenschaftskommunikation 2.0? Genau: es geht um "wissenschaftsm&#252;ndige" B&#252;rger! Sich als Journalist auf eine Seite zu schlagen, ohne da&#223; man daf&#252;r handfeste Gr&#252;nde benennen k&#246;nnte, ist schwach. 

&lt;em&gt;Hinweis: Ich halte das Gebaren der Saatgutkonzerne Monsanto, Syngenta und Co. auch f&#252;r fragw&#252;rdig. Ich sa&#223; schon einige Male in den B&#252;ros von leitenden Mitarbeitern dieser Firmen. Aber bei meinen Interviews hatte ich mehrfach den Eindruck, ich s&#228;&#223;e einem St&#252;ck Seife gegen&#252;ber... - dennoch halte ich die Sabotage von Wissenschaft (v.a. wenn die Protestbewegung Schaum vorm Mund hat) f&#252;r falsch.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kamenin:</p>
<p>Danke f&#252;r den Link. Und der Artikel von Andreas Sentker ist (jedenfalls nach meinem Geschmack) sehr gut. Er skizziert sehr anschaulich, in welchem Dilemma sich wissenschaftliche Forschung befindet, wenn das Forschungsinteresse mit &#196;ngsten der Bev&#246;lkerung kollidiert. Eine einfache L&#246;sung gibt es hier einfach nicht - weder kann man die Vorbehalte der Bev&#246;lkerung ignorieren, noch ohne weiteres das Forschungsinteresse der Wissenschaft beschneiden. Aber: eine &#8220;absolute&#8221; Freiheit der Forschung gibt es nicht. </p>
<p>Man sollte nicht so naiv sein und verkennen, da&#223; wissenschaftliche Neugier auch Grenzen hat. Aber das ist wieder ein eigenes Thema. </p>
<p>Wenn wir &#252;ber die Berichterstattung reden, so pl&#228;diere ich ja f&#252;r die Beachtung des juristischen Prinzips &#8220;audiatur et altera pars&#8221;. Im Grunde genau Deine Forderung nach Ausgewogenheit.</p>
<p>Im ZEIT-Artikel geht es um die Auseinandersetzungen im Freilandversuche mit Mon810 der FH N&#252;rtingen. Und wir reden nicht im egentlichen Sinne &#252;ber Wissenschaftsjournalismus, sondern &#252;ber Lokalberichterstattung. Das ist wirklich nochmal ein anderes Problemfeld. </p>
<p>@lh:</p>
<p>In den meisten Punkten stimmen wir wohl &#252;berein. Allerdings mu&#223; ich Dir widersprechen, wenn es um den in der ZEIT geschilderten Fall geht. Du schreibst:</p>
<blockquote><p>Jetzt sa&#223; der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. </p></blockquote>
<p>Das ist so nicht zutreffend. Seit 1995 gab und gibt es Freilandversuche in und um N&#252;rtingen mit gentechnisch ver&#228;ndertem Saatgut, wogegen sich Proteste regten. Seitdem wird diese Thematik von der Lokalpresse begleitet. Es ist also nicht so, da&#223; der Redakteur pl&#246;tzlich und unvermittelt unter Zeitdruck sich einen Text aus den Rippen schnitzen sollte. Die Thematik ist seit Jahren f&#252;r die dortige Redaktion ein Gegenstand ihrer Berichterstattung. </p>
<p>Aber, wie gesagt: hier geht es nicht um Wissenschaftsjournalismus, sondern darum, da&#223; Lokaljournalisten sich als Teil einer Kampagne begreifen. Das wird der Sache freilich nicht gerecht, denn gerade im Beispielfall erwarte ich von Journalisten, da&#223; sie alle Seiten beleuchten. Ich habe selbst genau zu solchen (Risiko-)Diskursen gearbeitet und kann einsch&#228;tzen, wie widerspr&#252;chlich die Aussagen von Experten sind, wie widerspr&#252;chlich die Infos der einzelnen Akteure. </p>
<p>Aber da mu&#223; man als Journalist durch und sich bem&#252;hen eben diese Widerspr&#252;chlichkeit angemessen seinen Lesern zu vermitteln. Wie schreibe ich f&#252;r die Wissenschaftskommunikation 2.0? Genau: es geht um &#8220;wissenschaftsm&#252;ndige&#8221; B&#252;rger! Sich als Journalist auf eine Seite zu schlagen, ohne da&#223; man daf&#252;r handfeste Gr&#252;nde benennen k&#246;nnte, ist schwach. </p>
<p><em>Hinweis: Ich halte das Gebaren der Saatgutkonzerne Monsanto, Syngenta und Co. auch f&#252;r fragw&#252;rdig. Ich sa&#223; schon einige Male in den B&#252;ros von leitenden Mitarbeitern dieser Firmen. Aber bei meinen Interviews hatte ich mehrfach den Eindruck, ich s&#228;&#223;e einem St&#252;ck Seife gegen&#252;ber&#8230; - dennoch halte ich die Sabotage von Wissenschaft (v.a. wenn die Protestbewegung Schaum vorm Mund hat) f&#252;r falsch.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lh</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1855</link>
		<dc:creator>lh</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:04:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=258#comment-1855</guid>
		<description>@ kamenin
vollig richtig. Da stimme ich Dir absolut zu. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ kamenin<br />
vollig richtig. Da stimme ich Dir absolut zu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lh</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1854</link>
		<dc:creator>lh</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:00:23 +0000</pubDate>
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		<description>@marc
ich hatte beim Durchlesen schon vermutet, dass ich mich da zu schwammig ausgedr&#252;ckt habe, doch da wollte der "edit"-Button wohl nicht mehr. 
Vollkommen richtig. Falsche Berichte sind allemal schlimm genug und schwarze Schafe gibt es leider &#252;berall. Mir war es aber vor allem wichtig einmal zu sagen, dass es eben nicht vors&#228;tzlich geschieht. Den Eindruck erhalte ich manchmal, wenn ich kritische Kommentare zu Journalisten lese. Das mit der Faulheit will ich dann hier mal streichen. 
Bei unserem Lokalredakteur-Bsp. sehe ich das Problem genau dort, was Du ansprichst. Den â€žkompetenten Kollegenâ€ś hat es vllt. einfach nicht gegeben. Jetzt sa&#223; der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. Da l&#228;uft etwas schiefâ€¦ Weniger aber da, dass er die Finger davon h&#228;tte lassen sollen, als dass von ihm etwas gefordert wird, das er nicht leisten kann. Es ist ein generelles Problem in den Medien auf das ich hinaus will. Die wenigsten Verlage leisten sich nun mal den â€žkompetenten Kollegenâ€ś. 
Ich sehe es aus der Sicht des Journalisten und frage mich wie es &#252;berhaupt so weit kommen kann. Eine Erkl&#228;rung: Der Druck auf die Berichterstatter w&#228;chst und zugleich werden viele Redaktionen immer kleiner. W&#228;hrend dich als Wissenschaftler sachliche Fehler im Artikel &#228;rgern, wurmen mich die Bedingungen unter denen sie oftmals geschehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@marc<br />
ich hatte beim Durchlesen schon vermutet, dass ich mich da zu schwammig ausgedr&#252;ckt habe, doch da wollte der &#8220;edit&#8221;-Button wohl nicht mehr.<br />
Vollkommen richtig. Falsche Berichte sind allemal schlimm genug und schwarze Schafe gibt es leider &#252;berall. Mir war es aber vor allem wichtig einmal zu sagen, dass es eben nicht vors&#228;tzlich geschieht. Den Eindruck erhalte ich manchmal, wenn ich kritische Kommentare zu Journalisten lese. Das mit der Faulheit will ich dann hier mal streichen.<br />
Bei unserem Lokalredakteur-Bsp. sehe ich das Problem genau dort, was Du ansprichst. Den â€žkompetenten Kollegenâ€ś hat es vllt. einfach nicht gegeben. Jetzt sa&#223; der Mann an seinem Schreibtisch, sollte unter Zeitdruck zu einem Thema schreiben von dem er kaum Ahnung hat und das dazu auch noch sehr komplex ist. Da l&#228;uft etwas schiefâ€¦ Weniger aber da, dass er die Finger davon h&#228;tte lassen sollen, als dass von ihm etwas gefordert wird, das er nicht leisten kann. Es ist ein generelles Problem in den Medien auf das ich hinaus will. Die wenigsten Verlage leisten sich nun mal den â€žkompetenten Kollegenâ€ś.<br />
Ich sehe es aus der Sicht des Journalisten und frage mich wie es &#252;berhaupt so weit kommen kann. Eine Erkl&#228;rung: Der Druck auf die Berichterstatter w&#228;chst und zugleich werden viele Redaktionen immer kleiner. W&#228;hrend dich als Wissenschaftler sachliche Fehler im Artikel &#228;rgern, wurmen mich die Bedingungen unter denen sie oftmals geschehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kamenin</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/02/stammgaeste-passanten-und-die-wissenswerkstatt-ein-interview-ueber-sinn-und-zweck-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1853</link>
		<dc:creator>kamenin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:23:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=258#comment-1853</guid>
		<description>@lh 

Ich stimm Dir ja zu, dass das gerade f&#252;r Journalisten kleinerer Zeitungen schwierig ist, zumal wenn sie zwischen zwei anderen Geschichten noch eben was zur Ackerbesetzung schreiben sollen. Dass Journalismus kein leichtes Gesch&#228;ft, bestreite ich gar nicht. Auch nicht, dass an vielem eher die redaktionellen Strukturen und Vorgaben schuld sind, weniger die einzelnen Journalisten.

Aber wenn ich keine Ahnung habe, dann darf ich das in dem Artikel auch nicht vort&#228;uschen oder effektiv nur eine Seite zu Wort kommen lassen, weil sich die besser und einfacher darstellen lassen. Dann h&#228;tten Medien ihren Sinn verloren.

Artikel ist auch hier:
http://www.zeit.de/2008/19/Gentechnik?page=all</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lh </p>
<p>Ich stimm Dir ja zu, dass das gerade f&#252;r Journalisten kleinerer Zeitungen schwierig ist, zumal wenn sie zwischen zwei anderen Geschichten noch eben was zur Ackerbesetzung schreiben sollen. Dass Journalismus kein leichtes Gesch&#228;ft, bestreite ich gar nicht. Auch nicht, dass an vielem eher die redaktionellen Strukturen und Vorgaben schuld sind, weniger die einzelnen Journalisten.</p>
<p>Aber wenn ich keine Ahnung habe, dann darf ich das in dem Artikel auch nicht vort&#228;uschen oder effektiv nur eine Seite zu Wort kommen lassen, weil sich die besser und einfacher darstellen lassen. Dann h&#228;tten Medien ihren Sinn verloren.</p>
<p>Artikel ist auch hier:<br />
<a href="http://www.zeit.de/2008/19/Gentechnik?page=all" rel="nofollow"></a><a href='http://www.zeit.de/2008/19/Gentechnik?page=all'>http://www.zeit.de/2008/19/Gentechnik?page=all</a></p>
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