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	<title>Comments on: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf &#124; kurz&amp;knapp 31</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Mar 2010 07:19:43 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>By: Hinweg mit dem sinnlosen Zeitungspapier! at viralmythen</title>
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		<dc:creator>Hinweg mit dem sinnlosen Zeitungspapier! at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 10:27:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wie ernst die Lage tats&#228;chlich ist, wird schnell deutlich, wenn man sich etwa die aktuell &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ansieht. Jetzt muss die Bedeutung des Gedruckten schon offiziell beschworen werden. Das war schon immer ein sicheres Zeichen einer bevorstehenden Pleite. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wie ernst die Lage tats&#228;chlich ist, wird schnell deutlich, wenn man sich etwa die aktuell &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ansieht. Jetzt muss die Bedeutung des Gedruckten schon offiziell beschworen werden. Das war schon immer ein sicheres Zeichen einer bevorstehenden Pleite. [...]</p>
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		<title>By: bluelectric.org &#187; Betrifft: News</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/comment-page-1/#comment-1802</link>
		<dc:creator>bluelectric.org &#187; Betrifft: News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:45:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht? (&#8221;Nationale Initiative Printmedien&#8221;?? Na, denn macht mal schön&#8230;) Blogged mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht? (&#8221;Nationale Initiative Printmedien&#8221;?? Na, denn macht mal schön&#8230;) Blogged mit [...]</p>
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		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/comment-page-1/#comment-1730</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:53:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Fischer:

Meinem kurzen Zwischenruf fehlen zugegebenerweise einige Erläuterungen, weshalb ich im Einzelnen die &quot;Initiative&quot; für unglücklich bis befremdlich halte. Ich hoffe allerdings, daß aus vielen früheren Blogartikeln hervorgegangen ist, daß ich selbst ein großer Freund von gedruckten (!) Tageszeitungen bin. 

Dennoch halte ich die Initiative für kritikwürdig. Denn zur Zielsetzung lese ich etwa in der Pressemitteilung: 

&lt;blockquote&gt;&quot;Wer sich ver­lässlich und vielseitig über die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten in­formieren und an der öffentlichen Kommunikation teilhaben möchte, bleibt &lt;strong&gt;auf das gedruckte Wort angewiesen.&lt;/strong&gt; Trotz zunehmender &lt;strong&gt;Konkurrenz in elektronischer Form&lt;/strong&gt; bleiben Zeitungen und Zeitschriften auch künftig politische Leitmedien.&quot;&lt;/blockquote&gt;

So wird Neumann wiedergegeben und man kann wohl diese Sätze als Programm nehmen. Und hier sehe ich zwei grundlegende Fehleinschätzungen:

1. Die Behauptung, daß die Teilhabe an &quot;öffentlicher Kommunikation&quot; ausschließlich an das &quot;gedruckte Wort&quot; gebunden sei. - Hier kann ich nur resigniert feststellen, daß lobbyistische Scheuklappen offenbar das nüchterne Denkvermögen benebeln. Denn warum müssen denn Informationen und Nachrichten unbedingt auf Papier gedruckt sein, um als &quot;wertvoll&quot; und &quot;debattentauglich&quot; zu gelten? Sind die denn alle irgendwann im mittleren 20. Jahrhundert stehen geblieben? 

2. Die (in meinen Augen) trotzige Behauptung, daß gedruckte Zeitungen &quot;auch künftig politische Leitmedien&quot; bleiben werden. - Wenn sich der Herr Minister dessen so sicher ist, wozu bedarf es dann dieser Initiative? 

Was mich aber eben stört: hier wird immer noch (und mehr denn je?) eine Konkurrenz zwischen Print- und Onlinejournalismus behauptet, die ich für vollkommen idiotisch halte. Genauso wie es Jan Schmidt im oben verlinkten Text für das Verhältnis von Blogs vs. Journalismus erläutert, verhält es sich m.E. nach auch bei Print und Online. Es ist ein Komplementär- und kein (!) Konkurrenzverhältnis. 

Anstatt hier die Kluft zwischen Print und Online zu vertiefen, würde ich mir mehr Engagement wünschen, um a) den Stellenwert journalistischer Arbeit (egal in welchem Medium) zu stärken, b) die Medienkompetenz von Schülern und Jugendlichen ganz allgemein zu fördern. Die Initiative will den Schülern den Wert von gedruckten Tageszeitungen vermitteln - so ein Schmarrn. 

Die sollen denen vermitteln, daß es Angebote unterschiedlicher journalistischer Qualität gibt. Daß Journalismus insgesamt eine wichtige Sache ist. Wer sich aber auf den Standpunkt stellt, Online ist minderwertig, Print ist wertvoll, der hat sie doch nicht mehr alle. 

Und noch ein letzter Kritikpunkt, den ich oben im Text ja schon ausgeführt habe - dieser Name: &quot;Nationale Initiative Printmedien&quot;. Uhhhh! Diese Wortwahl weckt zumindest bei mir ganz unangenehme Assoziationen. &quot;Nationale Initiative...&quot; Ich finde es vollkommen mißlungen. Ich sehe da (tut mir leid) im Geiste schon die Redakteure aufmarschieren. :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer:</p>
<p>Meinem kurzen Zwischenruf fehlen zugegebenerweise einige Erläuterungen, weshalb ich im Einzelnen die &#8220;Initiative&#8221; für unglücklich bis befremdlich halte. Ich hoffe allerdings, daß aus vielen früheren Blogartikeln hervorgegangen ist, daß ich selbst ein großer Freund von gedruckten (!) Tageszeitungen bin. </p>
<p>Dennoch halte ich die Initiative für kritikwürdig. Denn zur Zielsetzung lese ich etwa in der Pressemitteilung: </p>
<blockquote><p>&#8220;Wer sich ver­lässlich und vielseitig über die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten in­formieren und an der öffentlichen Kommunikation teilhaben möchte, bleibt <strong>auf das gedruckte Wort angewiesen.</strong> Trotz zunehmender <strong>Konkurrenz in elektronischer Form</strong> bleiben Zeitungen und Zeitschriften auch künftig politische Leitmedien.&#8221;</p></blockquote>
<p>So wird Neumann wiedergegeben und man kann wohl diese Sätze als Programm nehmen. Und hier sehe ich zwei grundlegende Fehleinschätzungen:</p>
<p>1. Die Behauptung, daß die Teilhabe an &#8220;öffentlicher Kommunikation&#8221; ausschließlich an das &#8220;gedruckte Wort&#8221; gebunden sei. &#8211; Hier kann ich nur resigniert feststellen, daß lobbyistische Scheuklappen offenbar das nüchterne Denkvermögen benebeln. Denn warum müssen denn Informationen und Nachrichten unbedingt auf Papier gedruckt sein, um als &#8220;wertvoll&#8221; und &#8220;debattentauglich&#8221; zu gelten? Sind die denn alle irgendwann im mittleren 20. Jahrhundert stehen geblieben? </p>
<p>2. Die (in meinen Augen) trotzige Behauptung, daß gedruckte Zeitungen &#8220;auch künftig politische Leitmedien&#8221; bleiben werden. &#8211; Wenn sich der Herr Minister dessen so sicher ist, wozu bedarf es dann dieser Initiative? </p>
<p>Was mich aber eben stört: hier wird immer noch (und mehr denn je?) eine Konkurrenz zwischen Print- und Onlinejournalismus behauptet, die ich für vollkommen idiotisch halte. Genauso wie es Jan Schmidt im oben verlinkten Text für das Verhältnis von Blogs vs. Journalismus erläutert, verhält es sich m.E. nach auch bei Print und Online. Es ist ein Komplementär- und kein (!) Konkurrenzverhältnis. </p>
<p>Anstatt hier die Kluft zwischen Print und Online zu vertiefen, würde ich mir mehr Engagement wünschen, um a) den Stellenwert journalistischer Arbeit (egal in welchem Medium) zu stärken, b) die Medienkompetenz von Schülern und Jugendlichen ganz allgemein zu fördern. Die Initiative will den Schülern den Wert von gedruckten Tageszeitungen vermitteln &#8211; so ein Schmarrn. </p>
<p>Die sollen denen vermitteln, daß es Angebote unterschiedlicher journalistischer Qualität gibt. Daß Journalismus insgesamt eine wichtige Sache ist. Wer sich aber auf den Standpunkt stellt, Online ist minderwertig, Print ist wertvoll, der hat sie doch nicht mehr alle. </p>
<p>Und noch ein letzter Kritikpunkt, den ich oben im Text ja schon ausgeführt habe &#8211; dieser Name: &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221;. Uhhhh! Diese Wortwahl weckt zumindest bei mir ganz unangenehme Assoziationen. &#8220;Nationale Initiative&#8230;&#8221; Ich finde es vollkommen mißlungen. Ich sehe da (tut mir leid) im Geiste schon die Redakteure aufmarschieren. :-(</p>
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		<title>By: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/comment-page-1/#comment-1729</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:14:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht was Du dagegen hast. 

Ich weiß nichts über diese Initiative, aber es ist m.E. durchaus vorstellbar, dass sich da mal jemand hinsetzt und sich überlegt, wie die Zukunft des Printjournalismus in Zeiten des Internet aussehen soll. 

In Anbetracht der Tatsache, dass die Printmedien ja nun mal tatsächlich in so einer Art Auflagen-, Sinn- und Vertrauenskrise stecken, halte ich die Einrichtung deswegen für grundsätzlich begrüßenswert, zumindest solang es sich nicht um eine reine Gegenseitig-schulterklopfen-mit-blogbashing-Runde handelt. 

Aber das müsstest Du schon zumindest ansatzweise glaubhaft machen. A priori voraussetzen kann man das m.E. nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht was Du dagegen hast. </p>
<p>Ich weiß nichts über diese Initiative, aber es ist m.E. durchaus vorstellbar, dass sich da mal jemand hinsetzt und sich überlegt, wie die Zukunft des Printjournalismus in Zeiten des Internet aussehen soll. </p>
<p>In Anbetracht der Tatsache, dass die Printmedien ja nun mal tatsächlich in so einer Art Auflagen-, Sinn- und Vertrauenskrise stecken, halte ich die Einrichtung deswegen für grundsätzlich begrüßenswert, zumindest solang es sich nicht um eine reine Gegenseitig-schulterklopfen-mit-blogbashing-Runde handelt. </p>
<p>Aber das müsstest Du schon zumindest ansatzweise glaubhaft machen. A priori voraussetzen kann man das m.E. nicht.</p>
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