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	<title>Kommentare zu: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf &#124; kurz&#038;knapp 31</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:11:36 +0000</pubDate>
	
		<item>
		<title>Von: Hinweg mit dem sinnlosen Zeitungspapier! at viralmythen</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/#comment-1813</link>
		<dc:creator>Hinweg mit dem sinnlosen Zeitungspapier! at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 10:27:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wie ernst die Lage tats&#228;chlich ist, wird schnell deutlich, wenn man sich etwa die aktuell &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ansieht. Jetzt muss die Bedeutung des Gedruckten schon offiziell beschworen werden. Das war schon immer ein sicheres Zeichen einer bevorstehenden Pleite. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wie ernst die Lage tats&#228;chlich ist, wird schnell deutlich, wenn man sich etwa die aktuell &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ansieht. Jetzt muss die Bedeutung des Gedruckten schon offiziell beschworen werden. Das war schon immer ein sicheres Zeichen einer bevorstehenden Pleite. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bluelectric.org &#187; Betrifft: News</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/#comment-1802</link>
		<dc:creator>bluelectric.org &#187; Betrifft: News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:45:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht? (&#8221;Nationale Initiative Printmedien&#8221;?? Na, denn macht mal sch&#246;n&#8230;) Blogged mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht? (&#8221;Nationale Initiative Printmedien&#8221;?? Na, denn macht mal sch&#246;n&#8230;) Blogged mit [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/#comment-1730</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:53:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Fischer:

Meinem kurzen Zwischenruf fehlen zugegebenerweise einige Erl&#228;uterungen, weshalb ich im Einzelnen die "Initiative" f&#252;r ungl&#252;cklich bis befremdlich halte. Ich hoffe allerdings, da&#223; aus vielen fr&#252;heren Blogartikeln hervorgegangen ist, da&#223; ich selbst ein gro&#223;er Freund von gedruckten (!) Tageszeitungen bin. 

Dennoch halte ich die Initiative f&#252;r kritikw&#252;rdig. Denn zur Zielsetzung lese ich etwa in der Pressemitteilung: 

&lt;blockquote&gt;"Wer sich ver­l&#228;sslich und vielseitig &#252;ber die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten in­formieren und an der &#246;ffentlichen Kommunikation teilhaben m&#246;chte, bleibt &lt;strong&gt;auf das gedruckte Wort angewiesen.&lt;/strong&gt; Trotz zunehmender &lt;strong&gt;Konkurrenz in elektronischer Form&lt;/strong&gt; bleiben Zeitungen und Zeitschriften auch k&#252;nftig politische Leitmedien."&lt;/blockquote&gt;

So wird Neumann wiedergegeben und man kann wohl diese S&#228;tze als Programm nehmen. Und hier sehe ich zwei grundlegende Fehleinsch&#228;tzungen:

1. Die Behauptung, da&#223; die Teilhabe an "&#246;ffentlicher Kommunikation" ausschlie&#223;lich an das "gedruckte Wort" gebunden sei. - Hier kann ich nur resigniert feststellen, da&#223; lobbyistische Scheuklappen offenbar das n&#252;chterne Denkverm&#246;gen benebeln. Denn warum m&#252;ssen denn Informationen und Nachrichten unbedingt auf Papier gedruckt sein, um als "wertvoll" und "debattentauglich" zu gelten? Sind die denn alle irgendwann im mittleren 20. Jahrhundert stehen geblieben? 

2. Die (in meinen Augen) trotzige Behauptung, da&#223; gedruckte Zeitungen "auch k&#252;nftig politische Leitmedien" bleiben werden. - Wenn sich der Herr Minister dessen so sicher ist, wozu bedarf es dann dieser Initiative? 

Was mich aber eben st&#246;rt: hier wird immer noch (und mehr denn je?) eine Konkurrenz zwischen Print- und Onlinejournalismus behauptet, die ich f&#252;r vollkommen idiotisch halte. Genauso wie es Jan Schmidt im oben verlinkten Text f&#252;r das Verh&#228;ltnis von Blogs vs. Journalismus erl&#228;utert, verh&#228;lt es sich m.E. nach auch bei Print und Online. Es ist ein Komplement&#228;r- und kein (!) Konkurrenzverh&#228;ltnis. 

Anstatt hier die Kluft zwischen Print und Online zu vertiefen, w&#252;rde ich mir mehr Engagement w&#252;nschen, um a) den Stellenwert journalistischer Arbeit (egal in welchem Medium) zu st&#228;rken, b) die Medienkompetenz von Sch&#252;lern und Jugendlichen ganz allgemein zu f&#246;rdern. Die Initiative will den Sch&#252;lern den Wert von gedruckten Tageszeitungen vermitteln - so ein Schmarrn. 

Die sollen denen vermitteln, da&#223; es Angebote unterschiedlicher journalistischer Qualit&#228;t gibt. Da&#223; Journalismus insgesamt eine wichtige Sache ist. Wer sich aber auf den Standpunkt stellt, Online ist minderwertig, Print ist wertvoll, der hat sie doch nicht mehr alle. 

Und noch ein letzter Kritikpunkt, den ich oben im Text ja schon ausgef&#252;hrt habe - dieser Name: "Nationale Initiative Printmedien". Uhhhh! Diese Wortwahl weckt zumindest bei mir ganz unangenehme Assoziationen. "Nationale Initiative..." Ich finde es vollkommen mi&#223;lungen. Ich sehe da (tut mir leid) im Geiste schon die Redakteure aufmarschieren. :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer:</p>
<p>Meinem kurzen Zwischenruf fehlen zugegebenerweise einige Erl&#228;uterungen, weshalb ich im Einzelnen die &#8220;Initiative&#8221; f&#252;r ungl&#252;cklich bis befremdlich halte. Ich hoffe allerdings, da&#223; aus vielen fr&#252;heren Blogartikeln hervorgegangen ist, da&#223; ich selbst ein gro&#223;er Freund von gedruckten (!) Tageszeitungen bin. </p>
<p>Dennoch halte ich die Initiative f&#252;r kritikw&#252;rdig. Denn zur Zielsetzung lese ich etwa in der Pressemitteilung: </p>
<blockquote><p>&#8220;Wer sich ver­l&#228;sslich und vielseitig &#252;ber die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten in­formieren und an der &#246;ffentlichen Kommunikation teilhaben m&#246;chte, bleibt <strong>auf das gedruckte Wort angewiesen.</strong> Trotz zunehmender <strong>Konkurrenz in elektronischer Form</strong> bleiben Zeitungen und Zeitschriften auch k&#252;nftig politische Leitmedien.&#8221;</p></blockquote>
<p>So wird Neumann wiedergegeben und man kann wohl diese S&#228;tze als Programm nehmen. Und hier sehe ich zwei grundlegende Fehleinsch&#228;tzungen:</p>
<p>1. Die Behauptung, da&#223; die Teilhabe an &#8220;&#246;ffentlicher Kommunikation&#8221; ausschlie&#223;lich an das &#8220;gedruckte Wort&#8221; gebunden sei. - Hier kann ich nur resigniert feststellen, da&#223; lobbyistische Scheuklappen offenbar das n&#252;chterne Denkverm&#246;gen benebeln. Denn warum m&#252;ssen denn Informationen und Nachrichten unbedingt auf Papier gedruckt sein, um als &#8220;wertvoll&#8221; und &#8220;debattentauglich&#8221; zu gelten? Sind die denn alle irgendwann im mittleren 20. Jahrhundert stehen geblieben? </p>
<p>2. Die (in meinen Augen) trotzige Behauptung, da&#223; gedruckte Zeitungen &#8220;auch k&#252;nftig politische Leitmedien&#8221; bleiben werden. - Wenn sich der Herr Minister dessen so sicher ist, wozu bedarf es dann dieser Initiative? </p>
<p>Was mich aber eben st&#246;rt: hier wird immer noch (und mehr denn je?) eine Konkurrenz zwischen Print- und Onlinejournalismus behauptet, die ich f&#252;r vollkommen idiotisch halte. Genauso wie es Jan Schmidt im oben verlinkten Text f&#252;r das Verh&#228;ltnis von Blogs vs. Journalismus erl&#228;utert, verh&#228;lt es sich m.E. nach auch bei Print und Online. Es ist ein Komplement&#228;r- und kein (!) Konkurrenzverh&#228;ltnis. </p>
<p>Anstatt hier die Kluft zwischen Print und Online zu vertiefen, w&#252;rde ich mir mehr Engagement w&#252;nschen, um a) den Stellenwert journalistischer Arbeit (egal in welchem Medium) zu st&#228;rken, b) die Medienkompetenz von Sch&#252;lern und Jugendlichen ganz allgemein zu f&#246;rdern. Die Initiative will den Sch&#252;lern den Wert von gedruckten Tageszeitungen vermitteln - so ein Schmarrn. </p>
<p>Die sollen denen vermitteln, da&#223; es Angebote unterschiedlicher journalistischer Qualit&#228;t gibt. Da&#223; Journalismus insgesamt eine wichtige Sache ist. Wer sich aber auf den Standpunkt stellt, Online ist minderwertig, Print ist wertvoll, der hat sie doch nicht mehr alle. </p>
<p>Und noch ein letzter Kritikpunkt, den ich oben im Text ja schon ausgef&#252;hrt habe - dieser Name: &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221;. Uhhhh! Diese Wortwahl weckt zumindest bei mir ganz unangenehme Assoziationen. &#8220;Nationale Initiative&#8230;&#8221; Ich finde es vollkommen mi&#223;lungen. Ich sehe da (tut mir leid) im Geiste schon die Redakteure aufmarschieren. :-(</p>
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	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/#comment-1729</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:14:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht was Du dagegen hast. 

Ich wei&#223; nichts &#252;ber diese Initiative, aber es ist m.E. durchaus vorstellbar, dass sich da mal jemand hinsetzt und sich &#252;berlegt, wie die Zukunft des Printjournalismus in Zeiten des Internet aussehen soll. 

In Anbetracht der Tatsache, dass die Printmedien ja nun mal tats&#228;chlich in so einer Art Auflagen-, Sinn- und Vertrauenskrise stecken, halte ich die Einrichtung deswegen f&#252;r grunds&#228;tzlich begr&#252;&#223;enswert, zumindest solang es sich nicht um eine reine Gegenseitig-schulterklopfen-mit-blogbashing-Runde handelt. 

Aber das m&#252;sstest Du schon zumindest ansatzweise glaubhaft machen. A priori voraussetzen kann man das m.E. nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht was Du dagegen hast. </p>
<p>Ich wei&#223; nichts &#252;ber diese Initiative, aber es ist m.E. durchaus vorstellbar, dass sich da mal jemand hinsetzt und sich &#252;berlegt, wie die Zukunft des Printjournalismus in Zeiten des Internet aussehen soll. </p>
<p>In Anbetracht der Tatsache, dass die Printmedien ja nun mal tats&#228;chlich in so einer Art Auflagen-, Sinn- und Vertrauenskrise stecken, halte ich die Einrichtung deswegen f&#252;r grunds&#228;tzlich begr&#252;&#223;enswert, zumindest solang es sich nicht um eine reine Gegenseitig-schulterklopfen-mit-blogbashing-Runde handelt. </p>
<p>Aber das m&#252;sstest Du schon zumindest ansatzweise glaubhaft machen. A priori voraussetzen kann man das m.E. nicht.</p>
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