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	<title>Kommentare zu: Libet und die Folgen » Neue Runde in der Diskussion um den &#8220;freien Willen&#8221; &#124; kurz&amp;knapp 29</title>
	<atom:link href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Wissenswerkstatt &#124; John R. Searle über Konzepte des freien Willens ::: Nachdenken über die Lernwirklichkeit an Schulen und Universitäten &#124; Werkstatt-Ticker 19</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1877</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; John R. Searle über Konzepte des freien Willens ::: Nachdenken über die Lernwirklichkeit an Schulen und Universitäten &#124; Werkstatt-Ticker 19</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 09:53:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist erst wenige Wochen her, da&#223; die Debatten um die Existenz des freien Willens wieder neu aufgeflammt sind. Nachdem es [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist erst wenige Wochen her, da&#223; die Debatten um die Existenz des freien Willens wieder neu aufgeflammt sind. Nachdem es [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1741</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:37:15 +0000</pubDate>
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		<description>In der philosophischen Diskussion halten diese Ergebnisse nicht alle für so sensationell mit Blick auf den freien Willen. Hier ein Beispiel von Ernst Tugendhat: http://philoblog.de/?p=69</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der philosophischen Diskussion halten diese Ergebnisse nicht alle für so sensationell mit Blick auf den freien Willen. Hier ein Beispiel von Ernst Tugendhat: <a href="http://philoblog.de/?p=69" rel="nofollow"></a><a href='http://philoblog.de/?p=69'>http://philoblog.de/?p=69</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1711</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 14:47:06 +0000</pubDate>
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		<description>@marc:

„Aber: ich denke doch, daß zumeist es den Interviewten auch darum geht, ihre Fach, ihre Forschung verständlich zu vermitteln.“

Das sehe ich doch auch so! Doch wie soll das unbedarfte Publikum hier differenzieren? Nimm doch einmal das von dir Verlinkte Interview mit dem sicherlich sehr ehrenwerten Herrn Singer.

Für wen wurde dieses Interview gemacht?

Tut mir wirklich leid, aber bei dieser Art der Darstellung von (in meinen Augen) simpelsten Sachverhalten, schalte ich dann auf „Dieses Werbeinterview präsentiert ihnen XYZ in Zusammenarbeit mit ZYX!“. Pardon, aber das ist in meinen Augen Vorschulniveau.

Das hat ganz sicher weder Herr Singer noch das Thema selbst verdient, oder?

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@marc:</p>
<p>„Aber: ich denke doch, daß zumeist es den Interviewten auch darum geht, ihre Fach, ihre Forschung verständlich zu vermitteln.“</p>
<p>Das sehe ich doch auch so! Doch wie soll das unbedarfte Publikum hier differenzieren? Nimm doch einmal das von dir Verlinkte Interview mit dem sicherlich sehr ehrenwerten Herrn Singer.</p>
<p>Für wen wurde dieses Interview gemacht?</p>
<p>Tut mir wirklich leid, aber bei dieser Art der Darstellung von (in meinen Augen) simpelsten Sachverhalten, schalte ich dann auf „Dieses Werbeinterview präsentiert ihnen XYZ in Zusammenarbeit mit ZYX!“. Pardon, aber das ist in meinen Augen Vorschulniveau.</p>
<p>Das hat ganz sicher weder Herr Singer noch das Thema selbst verdient, oder?</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1710</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:44:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=250#comment-1710</guid>
		<description>Hinweis:

Es gibt einen interessanten Text in der heutigen ZEIT. Link und Hinweise habe ich oben im Text als &quot;Update&quot; ergänzt.

@xconroy: 

Ja, dieses ziemlich alternativlose Denken, also diese Argumentation, daß es entweder den autonomen, freien Willen geben könne oder eben das Gehirn, das selbsttätig &quot;Entscheidungen&quot; treffe, ist ja auch das, was mich in den Berichten teilweise stört. 

Und du hast Recht: erinnert manchmal schon an die &quot;nature-or-nurture-Debatte&quot;, die für unser Verhalten zwischen den Polen &quot;genetische Disposition&quot; oder &quot;Sozialisation&quot; pendelt. Die Wahrheit liegt einfach doch in der Mitte. ;-)

@Michael Kostic:

Was die Interviews anlangt und die Frage, ob sich hier die Wissenschaftler nicht ohnehin nur im Lichte des öffentlichen Interesses sonnen, bin ich nicht so skeptisch. Klar gibt es Wissenschaftler, die so eitel sind und dann so provokativ auftreten, nur um überhaupt in den Medien aufzutauchen. Und ja, es gibt natürlich auch das Motiv, sich bzgl. der Mittelakquise darzustellen. (Wie auch Wolfgang Michal feststellt.)

Aber: ich denke doch, daß zumeist es den Interviewten auch darum geht, ihre Fach, ihre Forschung verständlich zu vermitteln. 

@Wolfgang Michal:

Ja, im Zshg. mit der Debatte werden teilweise schräge Parallelen hergestellt. Wenn jemand in die Diskussion einwirft, daß Massenmörder ja genetisch oder neurologisch darauf &quot;geeicht&quot; wären, insofern moralisch nicht verantwortlich, so ist das natürlich nur schwer zu ertragen.

Und ebenfalls ja: Libet betonte (so wie ich es immer gelesen habe) stets, daß eben die Möglichkeit eine Entscheidungshandlung doch noch unterbrechen zu können (&quot;Veto&quot;) eben die Eingriffsmöglichkeit des bewußten Ichs darstellt. Hier ist der &quot;freie Wille&quot; dann doch wieder eingeführt.

Angeblich will John-Dylan Haynes genau diesen Punkt empirisch testen; ob also willentlich anders entschieden werden kann, als zunächst &quot;angesteuert&quot;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweis:</p>
<p>Es gibt einen interessanten Text in der heutigen ZEIT. Link und Hinweise habe ich oben im Text als &#8220;Update&#8221; ergänzt.</p>
<p>@xconroy: </p>
<p>Ja, dieses ziemlich alternativlose Denken, also diese Argumentation, daß es entweder den autonomen, freien Willen geben könne oder eben das Gehirn, das selbsttätig &#8220;Entscheidungen&#8221; treffe, ist ja auch das, was mich in den Berichten teilweise stört. </p>
<p>Und du hast Recht: erinnert manchmal schon an die &#8220;nature-or-nurture-Debatte&#8221;, die für unser Verhalten zwischen den Polen &#8220;genetische Disposition&#8221; oder &#8220;Sozialisation&#8221; pendelt. Die Wahrheit liegt einfach doch in der Mitte. ;-)</p>
<p>@Michael Kostic:</p>
<p>Was die Interviews anlangt und die Frage, ob sich hier die Wissenschaftler nicht ohnehin nur im Lichte des öffentlichen Interesses sonnen, bin ich nicht so skeptisch. Klar gibt es Wissenschaftler, die so eitel sind und dann so provokativ auftreten, nur um überhaupt in den Medien aufzutauchen. Und ja, es gibt natürlich auch das Motiv, sich bzgl. der Mittelakquise darzustellen. (Wie auch Wolfgang Michal feststellt.)</p>
<p>Aber: ich denke doch, daß zumeist es den Interviewten auch darum geht, ihre Fach, ihre Forschung verständlich zu vermitteln. </p>
<p>@Wolfgang Michal:</p>
<p>Ja, im Zshg. mit der Debatte werden teilweise schräge Parallelen hergestellt. Wenn jemand in die Diskussion einwirft, daß Massenmörder ja genetisch oder neurologisch darauf &#8220;geeicht&#8221; wären, insofern moralisch nicht verantwortlich, so ist das natürlich nur schwer zu ertragen.</p>
<p>Und ebenfalls ja: Libet betonte (so wie ich es immer gelesen habe) stets, daß eben die Möglichkeit eine Entscheidungshandlung doch noch unterbrechen zu können (&#8220;Veto&#8221;) eben die Eingriffsmöglichkeit des bewußten Ichs darstellt. Hier ist der &#8220;freie Wille&#8221; dann doch wieder eingeführt.</p>
<p>Angeblich will John-Dylan Haynes genau diesen Punkt empirisch testen; ob also willentlich anders entschieden werden kann, als zunächst &#8220;angesteuert&#8221;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der freie Wille &#187; HolonBlog</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1707</link>
		<dc:creator>Der freie Wille &#187; HolonBlog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:24:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Libet und die Folgen - ein Artikel der Wissenswerkstatt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Libet und die Folgen &#8211; ein Artikel der Wissenswerkstatt [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1701</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:57:52 +0000</pubDate>
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		<description>Der arme unschuldige Hitler! Und diese immer wieder neu aufflammende Diskussion um den freien Willen.  

Wie Michael Kostic richtig anmerkt: Hier gehts auch ein wenig um Forschungsgelder und Selbstmarketing! (Was ja auch nicht so ganz unfreiwillig ist).

Weder können Wissenschaftler am Stirnrunzeln exakt erkennen, was jemand denkt, noch sind die groben &quot;Aktivitätsmuster&quot; im Gehirn gleichzusetzen mit Handlungsentscheidungen. Benjamin Libet, auf den sich so viele Hirnforscher berufen, hat den freien Willen ja gerade nicht in Frage gestellt. Das ist nachzulesen in seinem späten Buch &quot;Mindtime&quot;. Er hat sich dort gegen die Deterministen, die ihn vereinnahmen wollen, heftig zur Wehr gesetzt. Der freie Wille ist für Libet das Veto, das jemand gegen einen aufsteigenden Wunsch (=Erhöhung des Bereitschaftspotentials) einlegen kann. Der aufsteigende Wunsch braucht ein paar Millisekunden, um bewusst werden zu können. Deshalb ist das Bereitschaftspotential eher da. Nach dem Bewusstwerden hat der Mensch aber Entscheidungsfreiheit im Sinne einer Abwägung: Mach ich das oder mach ich das lieber doch nicht. Nachzulesen in &quot;Wir sind so frei&quot; in der Geo Wissen-Ausgabe &quot;Sünde und Moral&quot; oder auch hier:

http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=113&amp;Itemid=147</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der arme unschuldige Hitler! Und diese immer wieder neu aufflammende Diskussion um den freien Willen.  </p>
<p>Wie Michael Kostic richtig anmerkt: Hier gehts auch ein wenig um Forschungsgelder und Selbstmarketing! (Was ja auch nicht so ganz unfreiwillig ist).</p>
<p>Weder können Wissenschaftler am Stirnrunzeln exakt erkennen, was jemand denkt, noch sind die groben &#8220;Aktivitätsmuster&#8221; im Gehirn gleichzusetzen mit Handlungsentscheidungen. Benjamin Libet, auf den sich so viele Hirnforscher berufen, hat den freien Willen ja gerade nicht in Frage gestellt. Das ist nachzulesen in seinem späten Buch &#8220;Mindtime&#8221;. Er hat sich dort gegen die Deterministen, die ihn vereinnahmen wollen, heftig zur Wehr gesetzt. Der freie Wille ist für Libet das Veto, das jemand gegen einen aufsteigenden Wunsch (=Erhöhung des Bereitschaftspotentials) einlegen kann. Der aufsteigende Wunsch braucht ein paar Millisekunden, um bewusst werden zu können. Deshalb ist das Bereitschaftspotential eher da. Nach dem Bewusstwerden hat der Mensch aber Entscheidungsfreiheit im Sinne einer Abwägung: Mach ich das oder mach ich das lieber doch nicht. Nachzulesen in &#8220;Wir sind so frei&#8221; in der Geo Wissen-Ausgabe &#8220;Sünde und Moral&#8221; oder auch hier:</p>
<p><a href="http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=113&#038;Itemid=147" rel="nofollow"></a><a href='http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=113&#038;Itemid=147'>http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=113&#038;Itemid=147</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1699</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:06:36 +0000</pubDate>
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		<description>*Dienen Sie denn tatsächlich der geistigen Wertschöpfung?*

Potentiell schon. Es hängt eben vor allem davon ab, was der Rezipient damit anfängt. It takes two to tango...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*Dienen Sie denn tatsächlich der geistigen Wertschöpfung?*</p>
<p>Potentiell schon. Es hängt eben vor allem davon ab, was der Rezipient damit anfängt. It takes two to tango&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1698</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 03:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

deinen Artikel habe ich sehr interessiert durch mein Gehirn verarbeiten lassen :-)

Konzept Nr. 1:

„All unser Tun, Handeln und Denken ist in Summe, das sich permanent selbst aktualisierende, Ergebnis all unserer emotional stark wahrgenommen Erlebnisse. Wie wir Dinge erleben hängt von unseren jeweils gegebenen biologischen Möglichkeiten ab.“

Konzept Nr. 2:

„Eine nicht begreif und verstehbare Wesenheit, lenkt jeden unserer Schritte, unser Schicksal ist also vorbestimmt und somit unabwendbar.“

Konzept Nr. 3:

„Ein biologischer hoch komplexer Mechanismus, der nicht nur zulässt als dieser durch sich selbst erkannt zu werden, sondern es sich noch dazu gestattet schon durch niedrigste elektromagnetische Felder und/oder Ströme von Aussen vorsätzlich resp. zufällig in seiner Funktion gestört zu werden.“

Bezogen auf die verlinkten Interviews:

Welche öffentlichen Interviews mit Akademikern kann man denn ernst nehmen? Dienen Sie denn tatsächlich der geistigen Wertschöpfung? Dienen sie nicht viel eher den Protagonisten selbst, die hiermit in Summe entweder lediglich das eigene (im Kontext eigentlich nicht existente) „Ego“ pflegen wollen, bzw. den verzweifelten Versuch in einer Welt aus Informationsmassen die kurzlebige Aufmerksamkeit von sog. Kapitalgebern auf sich zu lenken?

Vielleicht steht bei all dem viel mehr auf dem Spiel als wir vertragen/akzeptieren können? Wie viel Wahrheit/Erkenntnis verträgt das Individuum/die Spezies wirklich? Stehen wir noch kurz vor der Grenze des ertragbaren, oder haben wir sie längst überschritten?

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>deinen Artikel habe ich sehr interessiert durch mein Gehirn verarbeiten lassen :-)</p>
<p>Konzept Nr. 1:</p>
<p>„All unser Tun, Handeln und Denken ist in Summe, das sich permanent selbst aktualisierende, Ergebnis all unserer emotional stark wahrgenommen Erlebnisse. Wie wir Dinge erleben hängt von unseren jeweils gegebenen biologischen Möglichkeiten ab.“</p>
<p>Konzept Nr. 2:</p>
<p>„Eine nicht begreif und verstehbare Wesenheit, lenkt jeden unserer Schritte, unser Schicksal ist also vorbestimmt und somit unabwendbar.“</p>
<p>Konzept Nr. 3:</p>
<p>„Ein biologischer hoch komplexer Mechanismus, der nicht nur zulässt als dieser durch sich selbst erkannt zu werden, sondern es sich noch dazu gestattet schon durch niedrigste elektromagnetische Felder und/oder Ströme von Aussen vorsätzlich resp. zufällig in seiner Funktion gestört zu werden.“</p>
<p>Bezogen auf die verlinkten Interviews:</p>
<p>Welche öffentlichen Interviews mit Akademikern kann man denn ernst nehmen? Dienen Sie denn tatsächlich der geistigen Wertschöpfung? Dienen sie nicht viel eher den Protagonisten selbst, die hiermit in Summe entweder lediglich das eigene (im Kontext eigentlich nicht existente) „Ego“ pflegen wollen, bzw. den verzweifelten Versuch in einer Welt aus Informationsmassen die kurzlebige Aufmerksamkeit von sog. Kapitalgebern auf sich zu lenken?</p>
<p>Vielleicht steht bei all dem viel mehr auf dem Spiel als wir vertragen/akzeptieren können? Wie viel Wahrheit/Erkenntnis verträgt das Individuum/die Spezies wirklich? Stehen wir noch kurz vor der Grenze des ertragbaren, oder haben wir sie längst überschritten?</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: xconroy</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1695</link>
		<dc:creator>xconroy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:12:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=250#comment-1695</guid>
		<description>Die ewig gleiche schwarzweiße Rezeption des Themas in den meisten Medien ist auf Dauer schon ermüdend, das stimmt. Wobei der eigentliche &quot;harte&quot; neurologische Aspekt dabei meistens nur gestreift wird, denn der Punkt, den du hier unter Fußnote 5 abhandelst, gilt als der interessanteste - weil er die reine Beobachtung in Handlungsmöglichkeiten umwandelt.

Und daß sich Leute darüber die Köpfe heißreden können habe ich schon oft erlebt. Zumal wenn es um Themen wie Straftäter und deren Verantwortung geht. Ich sehe da teilweise Parallelen zu der  in meinen Augen - zumindest in der bekannten &quot;binären&quot; Schwarzweißform - ebenso wenig sinnmachenden Diskussion &quot;sind`s die Gene oder doch die Sozialisation?&quot;, wenns um Persönlichkeitsentwicklung geht.

Ohne einen kompatibilistischen Ansatz ist aber beides meiner Ansicht nach eher fruchtlos.

However... bin schon gespannt auf den &quot;umfassenden&quot; Artikel :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ewig gleiche schwarzweiße Rezeption des Themas in den meisten Medien ist auf Dauer schon ermüdend, das stimmt. Wobei der eigentliche &#8220;harte&#8221; neurologische Aspekt dabei meistens nur gestreift wird, denn der Punkt, den du hier unter Fußnote 5 abhandelst, gilt als der interessanteste &#8211; weil er die reine Beobachtung in Handlungsmöglichkeiten umwandelt.</p>
<p>Und daß sich Leute darüber die Köpfe heißreden können habe ich schon oft erlebt. Zumal wenn es um Themen wie Straftäter und deren Verantwortung geht. Ich sehe da teilweise Parallelen zu der  in meinen Augen &#8211; zumindest in der bekannten &#8220;binären&#8221; Schwarzweißform &#8211; ebenso wenig sinnmachenden Diskussion &#8220;sind`s die Gene oder doch die Sozialisation?&#8221;, wenns um Persönlichkeitsentwicklung geht.</p>
<p>Ohne einen kompatibilistischen Ansatz ist aber beides meiner Ansicht nach eher fruchtlos.</p>
<p>However&#8230; bin schon gespannt auf den &#8220;umfassenden&#8221; Artikel :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/#comment-1693</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 16:14:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=250#comment-1693</guid>
		<description>@Fischer:

Ja, Danke für den Hinweis. Als ich meinen Text eingestellt bzw. geschrieben habe, gab&#039;s kamenins Artikel noch nicht. 

Ich stelle aber einmal mehr fest, daß in einer handvoll der hiesigen Blogs die Studie interessanter und vielschichtiger kommentiert wird, als in den doch nach Schema-F gearbeiteten Print- bzw. Onlineartikeln der verehrten Kollegen. 

Dort steht ja nichts falsches, allerdings ist es eben (der Zeitnot etc. geschuldet) doch fast immer nur der in Nuancen variierte dpa-Text. Und die immergleichen Überschriften (&quot;Ist der freie Wille eine Illusion?&quot;) mag ich einfach nicht mehr lesen... 

Da lobe ich mir doch die Notizen von Dir und kamenin. Da gibt es immerhin eine echte Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt und nicht nur die abgewandelte Pressemitteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer:</p>
<p>Ja, Danke für den Hinweis. Als ich meinen Text eingestellt bzw. geschrieben habe, gab&#8217;s kamenins Artikel noch nicht. </p>
<p>Ich stelle aber einmal mehr fest, daß in einer handvoll der hiesigen Blogs die Studie interessanter und vielschichtiger kommentiert wird, als in den doch nach Schema-F gearbeiteten Print- bzw. Onlineartikeln der verehrten Kollegen. </p>
<p>Dort steht ja nichts falsches, allerdings ist es eben (der Zeitnot etc. geschuldet) doch fast immer nur der in Nuancen variierte dpa-Text. Und die immergleichen Überschriften (&#8220;Ist der freie Wille eine Illusion?&#8221;) mag ich einfach nicht mehr lesen&#8230; </p>
<p>Da lobe ich mir doch die Notizen von Dir und kamenin. Da gibt es immerhin eine echte Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt und nicht nur die abgewandelte Pressemitteilung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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