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	<title>Kommentare zu: Wir schreiben uns die Welt, wie sie uns gefällt » Fehlerkultur, Fehlerkorrektur, Fehlerquadratur? » Totengräber des Journalismus</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jeeves</title>
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		<dc:creator>Jeeves</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 15:33:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...Zeiten, in denen journalistische Standards in Ehren gehalten wurden. Und - man mag es kaum glauben - es gab sogar so etwas wie ein &quot;journalistisches Berufsethos&quot;. &quot;

Wann soll denn DAS gewesen sein? 
Schon zu Karl Kraus&#039; Zeiten vor rund hundert Jahren war&#039;s doch schon so wie heute. Es war also keineswegs früher alles besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;Zeiten, in denen journalistische Standards in Ehren gehalten wurden. Und &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; es gab sogar so etwas wie ein &#8220;journalistisches Berufsethos&#8221;. &#8221;</p>
<p>Wann soll denn DAS gewesen sein?<br />
Schon zu Karl Kraus&#8217; Zeiten vor rund hundert Jahren war&#8217;s doch schon so wie heute. Es war also keineswegs früher alles besser.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/18/wir-schreiben-uns-die-welt-wie-sie-uns-gefaellt-fehlerkultur-fehlerkorrektur-fehlerquadratur-totengraeber-des-journalismus/#comment-1596</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 00:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal:

Das ist natürlich eine berechtigte Frage und ich habe sie Fabian in seinem Blogbeitrag (Link ist oben angegeben) auch gestellt. Ich erlaube mir, seine Antwort hier wiederzugeben:

&lt;blockquote&gt;&quot;Ich will der SZ ja nicht drohen [...] - ich lese sie meist sehr gern, bin in einem SZ-Haushalt großgeworden. Es gibt also eine gewisse Verbundenheit zur Süddeutschen. Ich warte aber auf den Tag, wo sie beginnt, souverän und transparent mit sachlichen Fehlern umzugehen. &lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal:</p>
<p>Das ist natürlich eine berechtigte Frage und ich habe sie Fabian in seinem Blogbeitrag (Link ist oben angegeben) auch gestellt. Ich erlaube mir, seine Antwort hier wiederzugeben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich will der SZ ja nicht drohen [...] &#8211; ich lese sie meist sehr gern, bin in einem SZ-Haushalt großgeworden. Es gibt also eine gewisse Verbundenheit zur Süddeutschen. Ich warte aber auf den Tag, wo sie beginnt, souverän und transparent mit sachlichen Fehlern umzugehen. </p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leseempfehlung VII &#124; Endlosrekursion</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/18/wir-schreiben-uns-die-welt-wie-sie-uns-gefaellt-fehlerkultur-fehlerkorrektur-fehlerquadratur-totengraeber-des-journalismus/#comment-1558</link>
		<dc:creator>Leseempfehlung VII &#124; Endlosrekursion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 23:56:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wir schreiben uns die Welt, wie sie uns gef&#228;llt - Marc von der Wissenswerkstatt wieder mit einem guten Artikel zur Kritikresistenz der Onlinemedien. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wir schreiben uns die Welt, wie sie uns gef&#228;llt &#8211; Marc von der Wissenswerkstatt wieder mit einem guten Artikel zur Kritikresistenz der Onlinemedien. [...]</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 18:19:05 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt doch das schöne Mittel der Gegendarstellung. Warum hat Fabian Mohr das nicht benutzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt doch das schöne Mittel der Gegendarstellung. Warum hat Fabian Mohr das nicht benutzt?</p>
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		<title>Von: kamenin</title>
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		<dc:creator>kamenin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:39:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mich zweimal direkt an Redaktionen gewandt (NZZ und FAZ), was erst mal schon dadurch wenig erwünscht aussieht, dass man Online-Formulare ausfüllen muss oder an irgendeine redaktion@-Adresse schreiben muss, nicht an eine dafür gedachte, in Deutschland aber nicht realisierte Ombudsstelle. Das eine mal ging es um einen zu 75% übernommenen Artikel aus der NYT (ohne Kennzeichnung), das andere mal um ein von einem Journalisten fabriziertes und gefälschtes Zitat in einem Meinungsstück. In dem Fall hatte ich mir sogar die Mühe gemacht, das ohne Quelle angegebene Originalzitat, das anschließen zerstückelt und sinnwidrig ergänzt wurde, zu recherchieren.
Beide Male kam keine Reaktion, nicht mal eine &quot;wir prüfen das&quot;-Vertröstung; weder an den Blogautor, noch an den unter Klarnamen schreibenden Leser. Und beide Mails waren natürlich in schönster Höflichkeit und Unaufgeregtheit formuliert, also möglicherweise anders als auf meinem Blog ;-)

Von mir aus können diejenigen also in Zukunft noch so viel jammern, dass man doch nicht gleich die Fehler in Blogs öffentlich machen muss. Es ist einfach unehrlich, solange man ansonsten die Beanstandung eindeutig dokumentierte Fehler einfach ignoriert.

Beste Grüße, k.

ps. Etwas anderes sind unsägliche Blogs, die ihre Meinung für so wichtig halten, dass sie bei jeder ihrem Weltbild über Amerika und Israel zuwiderlaufenden Meldung die Keule auspacken und ihre Leser auffordern, doch möglichst viele Mails abzuschicken. Von daher verstehe ich da auch einen gewissen Vorbehalt gegen Blogs in den Redaktionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich zweimal direkt an Redaktionen gewandt (NZZ und FAZ), was erst mal schon dadurch wenig erwünscht aussieht, dass man Online-Formulare ausfüllen muss oder an irgendeine <a href="mailto:redaktion@-Adresse">redaktion@-Adresse</a> schreiben muss, nicht an eine dafür gedachte, in Deutschland aber nicht realisierte Ombudsstelle. Das eine mal ging es um einen zu 75% übernommenen Artikel aus der NYT (ohne Kennzeichnung), das andere mal um ein von einem Journalisten fabriziertes und gefälschtes Zitat in einem Meinungsstück. In dem Fall hatte ich mir sogar die Mühe gemacht, das ohne Quelle angegebene Originalzitat, das anschließen zerstückelt und sinnwidrig ergänzt wurde, zu recherchieren.<br />
Beide Male kam keine Reaktion, nicht mal eine &#8220;wir prüfen das&#8221;-Vertröstung; weder an den Blogautor, noch an den unter Klarnamen schreibenden Leser. Und beide Mails waren natürlich in schönster Höflichkeit und Unaufgeregtheit formuliert, also möglicherweise anders als auf meinem Blog ;-)</p>
<p>Von mir aus können diejenigen also in Zukunft noch so viel jammern, dass man doch nicht gleich die Fehler in Blogs öffentlich machen muss. Es ist einfach unehrlich, solange man ansonsten die Beanstandung eindeutig dokumentierte Fehler einfach ignoriert.</p>
<p>Beste Grüße, k.</p>
<p>ps. Etwas anderes sind unsägliche Blogs, die ihre Meinung für so wichtig halten, dass sie bei jeder ihrem Weltbild über Amerika und Israel zuwiderlaufenden Meldung die Keule auspacken und ihre Leser auffordern, doch möglichst viele Mails abzuschicken. Von daher verstehe ich da auch einen gewissen Vorbehalt gegen Blogs in den Redaktionen.</p>
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