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	<title>Kommentare zu: Die Nebenfolgen wissenschaftlichen Einzelkämpfertums » Deutsche Hochschullehrer sind häufig schlechte Chefs &#124; kurz&amp;knapp 19</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<title>Von: Amelie</title>
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		<dc:creator>Amelie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 15:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich den erwähnten FAZ-Artikel las, machte mein Herz vor Freude einen Sprung, denn &quot;schlechter Chef&quot; ist noch das Beste, was ich über meine obersten Vorgesetzten sagen kann.

Seit einem knappen Jahr arbeite ich für das Präsidium einer größeren deutschen Hochschule. Wegen der &quot;akademischen Selbstverwaltung&quot; treibt die Professorenschaft auch dort ihr Unwesen: Zukunftsprojekte werden zunichte gemacht und sich an  Details aufgehängt, statt die Mitarbeiter ihre Arbeit machen zu lassen und sich selbst der eigenen, der Forschung, zu widmen.

Der Grund dafür: Deutsche Professoren denken offenbar vielfach, mit ihrem akademischen Grad (in EINEM Fach) erwörben sie eine allumfassende Kompetenz. Haben die Herren (und, nicht besser: Damen) denn nie in die Welt der Unternehmen herüber gesehen? Meinen die wirklich, ein CEO kontrolliere minutiös die Buchhaltung oder jede einzelne Einstellung in der von ihm geführten Aktiengesellschaft?

Wahrscheinlich nicht, aber als Professor kann man ja alles besser. Und fährt - abgesehen davon, dassman seinen ganzen Stab frustriert - das &quot;Unternehmen Hochschule&quot; mit Volldampf gegen die Wand!

Schreibt eine...

... die wahrlich nicht für eine wirtschaftlich orientierte Hochschule ist. Aber in Teilbereichen von einander zu lernen, wäre ... nicht ganz schlecht!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich den erwähnten FAZ-Artikel las, machte mein Herz vor Freude einen Sprung, denn &#8220;schlechter Chef&#8221; ist noch das Beste, was ich über meine obersten Vorgesetzten sagen kann.</p>
<p>Seit einem knappen Jahr arbeite ich für das Präsidium einer größeren deutschen Hochschule. Wegen der &#8220;akademischen Selbstverwaltung&#8221; treibt die Professorenschaft auch dort ihr Unwesen: Zukunftsprojekte werden zunichte gemacht und sich an  Details aufgehängt, statt die Mitarbeiter ihre Arbeit machen zu lassen und sich selbst der eigenen, der Forschung, zu widmen.</p>
<p>Der Grund dafür: Deutsche Professoren denken offenbar vielfach, mit ihrem akademischen Grad (in EINEM Fach) erwörben sie eine allumfassende Kompetenz. Haben die Herren (und, nicht besser: Damen) denn nie in die Welt der Unternehmen herüber gesehen? Meinen die wirklich, ein CEO kontrolliere minutiös die Buchhaltung oder jede einzelne Einstellung in der von ihm geführten Aktiengesellschaft?</p>
<p>Wahrscheinlich nicht, aber als Professor kann man ja alles besser. Und fährt &#8211; abgesehen davon, dassman seinen ganzen Stab frustriert &#8211; das &#8220;Unternehmen Hochschule&#8221; mit Volldampf gegen die Wand!</p>
<p>Schreibt eine&#8230;</p>
<p>&#8230; die wahrlich nicht für eine wirtschaftlich orientierte Hochschule ist. Aber in Teilbereichen von einander zu lernen, wäre &#8230; nicht ganz schlecht!!!</p>
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		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/04/die-nebenfolgen-wissenschaftlichen-einzelkaempfertums-deutsche-hochschullehrer-sind-haeufig-schlechte-chefs-kurzknapp-19/#comment-1426</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 18:13:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

Ich würde feststellen das die Thematik selbst sehr simpel, die Lösung(en) aber nur sehr komplex sein kann/können.

In einer Zeit in der das Wissen um vielerlei Dinge immer komplexer bzw. einzelne Stränge immer spezialisierter werden, sollte, so möchte man zunächst meinen, es selbst verständlich sein, die hier Tätigen von div. Pflichten zu entbinden. Schon um überhaupt noch erfassbare Fortschritte bzw. Entwicklungen zu erzielen, zu erreichen. Problematisch wird dies jedoch vor allem hinsichtlich der Dokumentation dessen. Ein Bsp.:

In dem Buch „Das Universum in der Nußschale“ führt Stephen Hawking aus, dass zur Zeit der ersten Veröffentlichung der Relativitätstheorie nur eine Handvoll Menschen diese verstehen konnten. Heute sollte sie Abiturienten keine Schwierigkeiten mehr bereiten.

Beginnt nun ein junger Mensch heute seine Karriere an einer Forschungseinrichtung wird von ihm nicht nur erwartet, dass er ebensolch komplexen Entdeckungen macht resp. solcherlei Ergebnisse abliefert. Sondern es wird auch erwartet, dass er diese für andere hinreichend dokumentieren und vielleicht sogar diese darin unterweisen kann.

Mein Vorschlag hierzu:

Die welche über die Realisierung von Forschungsprojekten entscheiden dürfen, müssen vorher beweisen das sie auch verstehen worüber sie da zu entscheiden haben :-)

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Ich würde feststellen das die Thematik selbst sehr simpel, die Lösung(en) aber nur sehr komplex sein kann/können.</p>
<p>In einer Zeit in der das Wissen um vielerlei Dinge immer komplexer bzw. einzelne Stränge immer spezialisierter werden, sollte, so möchte man zunächst meinen, es selbst verständlich sein, die hier Tätigen von div. Pflichten zu entbinden. Schon um überhaupt noch erfassbare Fortschritte bzw. Entwicklungen zu erzielen, zu erreichen. Problematisch wird dies jedoch vor allem hinsichtlich der Dokumentation dessen. Ein Bsp.:</p>
<p>In dem Buch „Das Universum in der Nußschale“ führt Stephen Hawking aus, dass zur Zeit der ersten Veröffentlichung der Relativitätstheorie nur eine Handvoll Menschen diese verstehen konnten. Heute sollte sie Abiturienten keine Schwierigkeiten mehr bereiten.</p>
<p>Beginnt nun ein junger Mensch heute seine Karriere an einer Forschungseinrichtung wird von ihm nicht nur erwartet, dass er ebensolch komplexen Entdeckungen macht resp. solcherlei Ergebnisse abliefert. Sondern es wird auch erwartet, dass er diese für andere hinreichend dokumentieren und vielleicht sogar diese darin unterweisen kann.</p>
<p>Mein Vorschlag hierzu:</p>
<p>Die welche über die Realisierung von Forschungsprojekten entscheiden dürfen, müssen vorher beweisen das sie auch verstehen worüber sie da zu entscheiden haben :-)</p>
<p>Gruß</p>
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