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	<title>Comments on: Die Tücken des Objekts » Das Scienceblog-Portal sucht nach seiner Form</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Mar 2010 15:25:22 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>By: DL2MCD</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1322</link>
		<dc:creator>DL2MCD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 17:30:27 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, das Portal, das ich zuletzt mit Artikeln bestückte, hatte gewaltige Kommentarprobleme und wird von vielen als Blog betrachtet (nee, war nicht SpOn ;-) ). Aber egal. Ich gebe dem Team noch Zeit. Mir sind langsam wachsende Dinge lieber als schnell aufgezogene und auch schnell wieder eingestampfte.

Die Honorarkritik, stimmt, die war bei Don Alphonso dieser Tage zu finden, aber sie hängt natürlich auch an der hier gestellten Frage, wieso es nur so wenige Mitblogger gibt bisher. Denn viele Wissenschaftler sind auch weder der Blogtyp noch haben sie Zeit. Mancher täte es dann vielleicht fürs Honorar. Würde aber die Qualität möglicherweise auch nicht heben, nur die Quantität.

Übrigens, nur zur Klarheit: ich bin weder mit dem Projekt noch dem Verlag verbandelt. Ist nur meine persönliche Meinung, denn ich freue mich über jedes Wissenschaftsblog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das Portal, das ich zuletzt mit Artikeln bestückte, hatte gewaltige Kommentarprobleme und wird von vielen als Blog betrachtet (nee, war nicht SpOn ;-) ). Aber egal. Ich gebe dem Team noch Zeit. Mir sind langsam wachsende Dinge lieber als schnell aufgezogene und auch schnell wieder eingestampfte.</p>
<p>Die Honorarkritik, stimmt, die war bei Don Alphonso dieser Tage zu finden, aber sie hängt natürlich auch an der hier gestellten Frage, wieso es nur so wenige Mitblogger gibt bisher. Denn viele Wissenschaftler sind auch weder der Blogtyp noch haben sie Zeit. Mancher täte es dann vielleicht fürs Honorar. Würde aber die Qualität möglicherweise auch nicht heben, nur die Quantität.</p>
<p>Übrigens, nur zur Klarheit: ich bin weder mit dem Projekt noch dem Verlag verbandelt. Ist nur meine persönliche Meinung, denn ich freue mich über jedes Wissenschaftsblog.</p>
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	<item>
		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1315</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:37:14 +0000</pubDate>
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		<description>@DL2MCD:

Oh, herzlichen Dank für den ausführlichen Kommentar. Zu den einzelnen Punkten:

Die Entscheidung die Kommentare jeweils manuell, also zeitverzögert freischalten zu lassen, halte ich nach wie vor für hasenfüßig und für äußerst kontraproduktiv. Eines der wesentlichsten Blogelemente sind die Kommentare und die gegenseitige Bezugnahme der Kommentatoren aufeinander. All das wird durch die Regelung unterminiert. 

Zum Argument der Trolle: also ich sehe nicht, wieso man gleich zu Anfang so fürsorglich sein müßte und allein der Eventualität wegen solche Sicherungsvorkehrungen einziehen sollte. Denn Fakt ist: in keinem der deutschen Wissenschaftsblogs ist es in den letzten Jahren wirklich zu Kommentarproblemen gekommen. Ich würde hier vorerst mal darauf vertrauen, daß die Kommentare auch bei Scienceblogs vernünftig ausfallen.

Zum Honorar und der Motivation der Beteiligung der einzelnen Blogger: oh!, ich hatte im Text gar nichts dazu geschrieben. Offenbar haben Sie Insiderinformationen - wobei ich es übrigens für selbstverständlich halte, daß die Blogger dies mehr oder minder &quot;nebenbei&quot; machen. Schließlich sollen sie ja (auch) aus ihrem Forschungsalltag berichten. 
Allerdings denke ich schon, daß der Zeitaufwand irgendwie honoriert werden sollte, wenn es sich um ein solches kommerzielles Projekt handelt. 

Zur Fehlerbehebung und Schwächen der Seite: ich weiß wohl recht genau, wieviele Personen hinter Scienceblogs stehen. Es ist ein kleines Team, richtig! Aber wieso sollte ein kleines Team (das für diese Arbeit bezahlt wird!) eine längere Schonfrist haben bzw. wieso sollte man einem professionellen Blogprojekt mehr Fehler durchgehen lassen, als einem Hobbyblogger, der das alles tatsächlich alleine und in seiner Freizeit schultert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DL2MCD:</p>
<p>Oh, herzlichen Dank für den ausführlichen Kommentar. Zu den einzelnen Punkten:</p>
<p>Die Entscheidung die Kommentare jeweils manuell, also zeitverzögert freischalten zu lassen, halte ich nach wie vor für hasenfüßig und für äußerst kontraproduktiv. Eines der wesentlichsten Blogelemente sind die Kommentare und die gegenseitige Bezugnahme der Kommentatoren aufeinander. All das wird durch die Regelung unterminiert. </p>
<p>Zum Argument der Trolle: also ich sehe nicht, wieso man gleich zu Anfang so fürsorglich sein müßte und allein der Eventualität wegen solche Sicherungsvorkehrungen einziehen sollte. Denn Fakt ist: in keinem der deutschen Wissenschaftsblogs ist es in den letzten Jahren wirklich zu Kommentarproblemen gekommen. Ich würde hier vorerst mal darauf vertrauen, daß die Kommentare auch bei Scienceblogs vernünftig ausfallen.</p>
<p>Zum Honorar und der Motivation der Beteiligung der einzelnen Blogger: oh!, ich hatte im Text gar nichts dazu geschrieben. Offenbar haben Sie Insiderinformationen &#8211; wobei ich es übrigens für selbstverständlich halte, daß die Blogger dies mehr oder minder &#8220;nebenbei&#8221; machen. Schließlich sollen sie ja (auch) aus ihrem Forschungsalltag berichten.<br />
Allerdings denke ich schon, daß der Zeitaufwand irgendwie honoriert werden sollte, wenn es sich um ein solches kommerzielles Projekt handelt. </p>
<p>Zur Fehlerbehebung und Schwächen der Seite: ich weiß wohl recht genau, wieviele Personen hinter Scienceblogs stehen. Es ist ein kleines Team, richtig! Aber wieso sollte ein kleines Team (das für diese Arbeit bezahlt wird!) eine längere Schonfrist haben bzw. wieso sollte man einem professionellen Blogprojekt mehr Fehler durchgehen lassen, als einem Hobbyblogger, der das alles tatsächlich alleine und in seiner Freizeit schultert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: DL2MCD</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1314</link>
		<dc:creator>DL2MCD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:06:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Blog und die Kommentare...nun, ich finde es eher recht nobel, wenn die Blogger selbst die Kommentare freischalten dürfen und sich nicht jedes Gepupse bieten lassen müssen, wenn sich Heise-Foren-Trolle verirrt haben. Klar hindert das den Kommentarfluß, andererseits sind die Scienceblogger erstmal Wissenschaftler und erst in zweiter Linie Blogger, also eventuell den mitunter rauhen Ton des Webs nicht gewohnt. Und da will man die zarten Pflänzchen nicht gleich verschrecken. Ich denke jedenfalls, daß kaum ein Scienceblogger noch weitermachen würde, wenn unter seinen Texten nachts um 3 solche Angriffe unter der Gürtellinie erschienen, wie ich es bei Artikeln über den Klimawandel und das Eis der Arktis auf Heise.de erlebt habe. Und ich finde es besser, wenn der Blogger selbst seine Kommentare kontrollieren darf, wie bei einem eigenen Blog auch, nicht etwa der Verlag. Ich durfte dies als Redakteur z.B. nicht.

Was fehlt, ist die Option &quot;Ich bin mutig&quot; - daß ein Blogger seine Kommentare auf unmoderiert schalten kann. Aber dann steht halt auch wieder Blogger und Verlag in Haftung.

Solange Kommentare im Normalfall auch tatsächlich erscheinen, sehe ich das jetzt aber als akzeptabel an, daß Burda seine Wissenschaftsblogger nicht Trollen zum Fraß vorwirft wie andere Verlage. Wie gesagt, von denen abgesehen, die vorher schon selbst gebloggt haben, wie &quot;hinterm Mond gleich links&quot;, sind das ja teils Wissenschaftler, die nur nebenbei bloggen.

Und da kommen wir auch zum Honorar: Das ist bislang nur im Vergleich zu einem eigenen Blog zu sehen, das normal gar nix einbringt (außer vielleicht Ärger). Denn Werbung läßt sich auf einzelnen privaten Wissenschaftsblogs kaum vermarkten. Da hat Scienceblogs als Überdach immer noch etwas bessere Chancen - ob gut genug, wird man sehen. Aber das Schreiben auf Scienceblogs.de dürfte auf absehbare Zeit reines Hobby bleiben. Um davon leben zu können, taugt es nicht. Deshalb mache ich auch nicht mit, ich kann mir momentan keine Hobbys leisten und bin hauptberuflich auch momentan nicht in der Wissenschaft. 

Was die Macken und deren Behebung betrifft: Wieviele Leute sind bei Burda wohl für das Scienceblog abkommendiert? Falsch geraten, es sind viel weniger! Von daher wird das langsam laufen. Andererseits wird Scienceblogs auch nicht wieder gleich eingestellt, wenn es kein teures Projekt ist. Und das ist dann vielleicht doch besser so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Blog und die Kommentare&#8230;nun, ich finde es eher recht nobel, wenn die Blogger selbst die Kommentare freischalten dürfen und sich nicht jedes Gepupse bieten lassen müssen, wenn sich Heise-Foren-Trolle verirrt haben. Klar hindert das den Kommentarfluß, andererseits sind die Scienceblogger erstmal Wissenschaftler und erst in zweiter Linie Blogger, also eventuell den mitunter rauhen Ton des Webs nicht gewohnt. Und da will man die zarten Pflänzchen nicht gleich verschrecken. Ich denke jedenfalls, daß kaum ein Scienceblogger noch weitermachen würde, wenn unter seinen Texten nachts um 3 solche Angriffe unter der Gürtellinie erschienen, wie ich es bei Artikeln über den Klimawandel und das Eis der Arktis auf Heise.de erlebt habe. Und ich finde es besser, wenn der Blogger selbst seine Kommentare kontrollieren darf, wie bei einem eigenen Blog auch, nicht etwa der Verlag. Ich durfte dies als Redakteur z.B. nicht.</p>
<p>Was fehlt, ist die Option &#8220;Ich bin mutig&#8221; &#8211; daß ein Blogger seine Kommentare auf unmoderiert schalten kann. Aber dann steht halt auch wieder Blogger und Verlag in Haftung.</p>
<p>Solange Kommentare im Normalfall auch tatsächlich erscheinen, sehe ich das jetzt aber als akzeptabel an, daß Burda seine Wissenschaftsblogger nicht Trollen zum Fraß vorwirft wie andere Verlage. Wie gesagt, von denen abgesehen, die vorher schon selbst gebloggt haben, wie &#8220;hinterm Mond gleich links&#8221;, sind das ja teils Wissenschaftler, die nur nebenbei bloggen.</p>
<p>Und da kommen wir auch zum Honorar: Das ist bislang nur im Vergleich zu einem eigenen Blog zu sehen, das normal gar nix einbringt (außer vielleicht Ärger). Denn Werbung läßt sich auf einzelnen privaten Wissenschaftsblogs kaum vermarkten. Da hat Scienceblogs als Überdach immer noch etwas bessere Chancen &#8211; ob gut genug, wird man sehen. Aber das Schreiben auf Scienceblogs.de dürfte auf absehbare Zeit reines Hobby bleiben. Um davon leben zu können, taugt es nicht. Deshalb mache ich auch nicht mit, ich kann mir momentan keine Hobbys leisten und bin hauptberuflich auch momentan nicht in der Wissenschaft. </p>
<p>Was die Macken und deren Behebung betrifft: Wieviele Leute sind bei Burda wohl für das Scienceblog abkommendiert? Falsch geraten, es sind viel weniger! Von daher wird das langsam laufen. Andererseits wird Scienceblogs auch nicht wieder gleich eingestellt, wenn es kein teures Projekt ist. Und das ist dann vielleicht doch besser so.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1270</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 00:57:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Bernd M. Haft:

Lieber Bernd,

ich bin ehrlicherweise ein wenig irritiert, aber mehr noch amüsiert. Denn daß ich hier in meinem Blog eine kleine psychoanalytische Ferndiagnose gestellt bekommen würde, hätte ich mir ja in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Insofern also besten Dank für die Spekulationen bzgl. meiner Motivation. ;-)

Und bei der Gelegenheit erinnere ich mich gerne an mein eigenes Studium und viele spannende Vorlesungen bei Prof. Wolfgang Mertens, der Ihnen sicher (schließlich ist Mertens einer der renommiertesten Psychoanalytiker der mit Universitäts-Lehrstuhl ausgestattet ist) ein Begriff ist.

Ich fürchte aber, daß der Verdacht, im Hintergrund stünde eine &quot;narzistische Kränkung&quot;, an der Sache vorbeigeht. 

Die vier Artikel zu Scienceblogs wurden übrigens in einem Zug geschrieben. Und mein Hinweis darauf, daß auch ich von Burda/Scienceblogs als potentieller Blogger angesprochen wurde, ich aber die angebotenen Rahmenbedingungen für nicht akzeptabel halte, steht damit in keinem Zusammenhang. 

Das erwähnte Treffen fand schon am 5. November letzten Jahres statt. Und meine jüngsten Artikel sind nun wirklich nicht als Reaktion darauf zu lesen, daß nach meinem Dafürhalten die Konditionen für die Blogger mehr als unzureichend sind. Diese Frage wäre ohnehin Thema für einen eigenständigen Blogartikel und hat mit der Frage, wie sich die Scienceblogs heute präsentieren nichts zu tun. 

Deshalb würde ich doch vorschlagen, daß man meine kritischen Ausführungen als das nimmt, was sie sind. Als Anmerkungen eines neugierigen Beobachters, der ein professionelles Blogprojekt an ebensolchen - nämlich professionellen! - Maßstäben mißt. (Ein paar Takte mehr dazu auch &lt;a href=&quot;http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/23/zwischen-anspruch-und-wirklichkeit-scienceblogsde-und-das-potential-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1268&quot;&gt;in diesem Kommentar &lt;/a&gt;von mir.)

Mutmaßungen bzgl. meiner Motivation sind wohl eher müßig und ich spare mir an dieser Stelle deshalb auch Spekulationen über Ihre Motivation bzw. Verbindungen zu Scienceblogs. ;-)

Freundliche Grüße nach Halle/Westfalen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd M. Haft:</p>
<p>Lieber Bernd,</p>
<p>ich bin ehrlicherweise ein wenig irritiert, aber mehr noch amüsiert. Denn daß ich hier in meinem Blog eine kleine psychoanalytische Ferndiagnose gestellt bekommen würde, hätte ich mir ja in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Insofern also besten Dank für die Spekulationen bzgl. meiner Motivation. ;-)</p>
<p>Und bei der Gelegenheit erinnere ich mich gerne an mein eigenes Studium und viele spannende Vorlesungen bei Prof. Wolfgang Mertens, der Ihnen sicher (schließlich ist Mertens einer der renommiertesten Psychoanalytiker der mit Universitäts-Lehrstuhl ausgestattet ist) ein Begriff ist.</p>
<p>Ich fürchte aber, daß der Verdacht, im Hintergrund stünde eine &#8220;narzistische Kränkung&#8221;, an der Sache vorbeigeht. </p>
<p>Die vier Artikel zu Scienceblogs wurden übrigens in einem Zug geschrieben. Und mein Hinweis darauf, daß auch ich von Burda/Scienceblogs als potentieller Blogger angesprochen wurde, ich aber die angebotenen Rahmenbedingungen für nicht akzeptabel halte, steht damit in keinem Zusammenhang. </p>
<p>Das erwähnte Treffen fand schon am 5. November letzten Jahres statt. Und meine jüngsten Artikel sind nun wirklich nicht als Reaktion darauf zu lesen, daß nach meinem Dafürhalten die Konditionen für die Blogger mehr als unzureichend sind. Diese Frage wäre ohnehin Thema für einen eigenständigen Blogartikel und hat mit der Frage, wie sich die Scienceblogs heute präsentieren nichts zu tun. </p>
<p>Deshalb würde ich doch vorschlagen, daß man meine kritischen Ausführungen als das nimmt, was sie sind. Als Anmerkungen eines neugierigen Beobachters, der ein professionelles Blogprojekt an ebensolchen &#8211; nämlich professionellen! &#8211; Maßstäben mißt. (Ein paar Takte mehr dazu auch <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/23/zwischen-anspruch-und-wirklichkeit-scienceblogsde-und-das-potential-wissenschaftlicher-blogs/#comment-1268">in diesem Kommentar </a>von mir.)</p>
<p>Mutmaßungen bzgl. meiner Motivation sind wohl eher müßig und ich spare mir an dieser Stelle deshalb auch Spekulationen über Ihre Motivation bzw. Verbindungen zu Scienceblogs. ;-)</p>
<p>Freundliche Grüße nach Halle/Westfalen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1269</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 00:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>@kamenin:

Der RSS-Feed, den Du ansprichst, wäre nochmal Gegenstand für eine eigene Erörterung. Der aktuell ausgelieferte Feed ist sicher stark verbesserungsbedürftig. Ich hatte mir den Hinweis darauf nur gespart, denn ich hätte noch mindestens 5-6 Punkte auf meiner Liste, wo dringender Nachbesserungsbedarf bestünde. &lt;em&gt;
[Hinweis: Manche Fehler - etwa die eigenwillige Bezeichnung von &quot;Block-Ticker&quot; - wurden inzwischen bereinigt.]&lt;/em&gt;

Im Bezug auf die geplante Refinanzierung bin ich ehrlicherweise auch etwas überfragt. Es ist kein Geheimnis, daß seitens Burda darauf spekuliert wird, daß man überdurchschnittliche Erlöse durch Werbebanner u.ä. erzielen kann. Es wird damit argumentiert, daß die Zielgruppe der Scienceblogs die sog. &quot;Leonardos&quot; seien - und diese seien für die Werbewirtschaft besonders interessant. Man hat dazu übrigens pünktlich zum Scienceblog-Start eine eigene Studie erstellt. 

Marcel Reichart (der Geschäftsführer von &quot;Hubert Burda Media Research &amp; Development&quot;, unter dessen Regie und Verantwortung Scienceblogs läuft) teilte mit:

&lt;blockquote&gt;&quot;Die vernetzte, globale Welt bringt mit den LEONARDOS eine neue Opinion-Leader-Gruppe hervor, die wissens- und internet-affin ist.&quot;

Für die werbungtreibende Wirtschaft sind die LEONARDOS eine Premium-Zielgruppe. In den USA umfasst sie bereits sieben Prozent der Gesamtbevölkerung.&lt;/blockquote&gt;

Ob die &quot;Premium-Zielgruppe&quot; wirklich mitzieht, kann ich nicht beurteilen. Sicher weiß ich, daß die Leonardos über die jetzige Seite allenfalls gähnen und wegklicken...

(Die Studie ist hier als &lt;a href=&quot;http://hubert-burda-media.de/hps/upload/hxmedia/hbmi/HB2fPlfo.pdf&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt; herunterzuladen. Eine wolkige Pressemitteilung findet man &lt;a href=&quot;http://hubert-burda-media.de/presse/mitteilungen/leonardos_verbinden_intellekt_und_modernen_lebensstil__3635&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.)


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kamenin:</p>
<p>Der RSS-Feed, den Du ansprichst, wäre nochmal Gegenstand für eine eigene Erörterung. Der aktuell ausgelieferte Feed ist sicher stark verbesserungsbedürftig. Ich hatte mir den Hinweis darauf nur gespart, denn ich hätte noch mindestens 5-6 Punkte auf meiner Liste, wo dringender Nachbesserungsbedarf bestünde. <em><br />
[Hinweis: Manche Fehler - etwa die eigenwillige Bezeichnung von "Block-Ticker" - wurden inzwischen bereinigt.]</em></p>
<p>Im Bezug auf die geplante Refinanzierung bin ich ehrlicherweise auch etwas überfragt. Es ist kein Geheimnis, daß seitens Burda darauf spekuliert wird, daß man überdurchschnittliche Erlöse durch Werbebanner u.ä. erzielen kann. Es wird damit argumentiert, daß die Zielgruppe der Scienceblogs die sog. &#8220;Leonardos&#8221; seien &#8211; und diese seien für die Werbewirtschaft besonders interessant. Man hat dazu übrigens pünktlich zum Scienceblog-Start eine eigene Studie erstellt. </p>
<p>Marcel Reichart (der Geschäftsführer von &#8220;Hubert Burda Media Research &#038; Development&#8221;, unter dessen Regie und Verantwortung Scienceblogs läuft) teilte mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die vernetzte, globale Welt bringt mit den LEONARDOS eine neue Opinion-Leader-Gruppe hervor, die wissens- und internet-affin ist.&#8221;</p>
<p>Für die werbungtreibende Wirtschaft sind die LEONARDOS eine Premium-Zielgruppe. In den USA umfasst sie bereits sieben Prozent der Gesamtbevölkerung.</p></blockquote>
<p>Ob die &#8220;Premium-Zielgruppe&#8221; wirklich mitzieht, kann ich nicht beurteilen. Sicher weiß ich, daß die Leonardos über die jetzige Seite allenfalls gähnen und wegklicken&#8230;</p>
<p>(Die Studie ist hier als <a href="http://hubert-burda-media.de/hps/upload/hxmedia/hbmi/HB2fPlfo.pdf">PDF</a> herunterzuladen. Eine wolkige Pressemitteilung findet man <a href="http://hubert-burda-media.de/presse/mitteilungen/leonardos_verbinden_intellekt_und_modernen_lebensstil__3635">hier</a>.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Bernd M. Haft</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1266</link>
		<dc:creator>Bernd M. Haft</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 21:39:33 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Marc
Ich habe Ihre Deskriptionen über den Scienceblog von Burda ein wenig verfolgt.
Anfänglich haben Sie positiv und neutral beschrieben. Dann kommt Ihr Hinweis, dass auch Sie zu einem Treffen eingeladen wurden, wobei Sie sich augenscheinlich nicht über die Modalitäten mit Burda einigen konnten. Nach dieser Zeit beginnen Sie den Scienceblog negativ zu beschreiben und urteilen dann wie ein alter Pauker über seine kleinen Schüler.
Ich frage mich: Leiden Sie da vielleicht an einer narzistischen Kränkung?
Sorry, aber als Psychotherapeut denke ich oft in psychologischen Kategorien, wenn ich auf Inhalte treffe, die kaschieren sollen oder sich meiner Meinung nach als Präsentiersymptome darstellen.
Überlegen Sie es sich. Ich werde Ihnen sicherlich nicht weiter lästig fallen.
Mit lieben Grüßen
Bernd M. Haft</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Marc<br />
Ich habe Ihre Deskriptionen über den Scienceblog von Burda ein wenig verfolgt.<br />
Anfänglich haben Sie positiv und neutral beschrieben. Dann kommt Ihr Hinweis, dass auch Sie zu einem Treffen eingeladen wurden, wobei Sie sich augenscheinlich nicht über die Modalitäten mit Burda einigen konnten. Nach dieser Zeit beginnen Sie den Scienceblog negativ zu beschreiben und urteilen dann wie ein alter Pauker über seine kleinen Schüler.<br />
Ich frage mich: Leiden Sie da vielleicht an einer narzistischen Kränkung?<br />
Sorry, aber als Psychotherapeut denke ich oft in psychologischen Kategorien, wenn ich auf Inhalte treffe, die kaschieren sollen oder sich meiner Meinung nach als Präsentiersymptome darstellen.<br />
Überlegen Sie es sich. Ich werde Ihnen sicherlich nicht weiter lästig fallen.<br />
Mit lieben Grüßen<br />
Bernd M. Haft</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kamenin</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/comment-page-1/#comment-1261</link>
		<dc:creator>kamenin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 23:40:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/24/die-tuecken-des-objekts-das-scienceblog-portal-sucht-nach-seiner-form/#comment-1261</guid>
		<description>Ich find&#039;s ein wenig ärgerlich, dass der RSS-Feed nicht vollständig funktioniert. Die Autorennamen werden nicht mit übertragen, so dass auf den ersten Blick überhaupt nicht sichtbar ist, auf welchem Blog ein Eintrag erschienen ist, und anstelle das Datums kommt &quot;Invalid Date&quot;, so dass die Einordnung durcheinander ist. 
Aber ansonsten gebe ich den Scienceblogs gerne noch etwas Zeit, bis alles funktioniert.

Hast Du irgendeine Idee, wie die Refinanzierung laufen soll, wenn sich das Portal wirklich rentieren muss? In der .com-Variante denke ich mal, dass Seed auf Crosswerbeeffekte hofft und die notfalls auch aus Profilgründen gerne ein bisschen Geld reinschießen. Ich bezweifle irgendwie, dass das mit dem Focus ähnlich klappen könnte. Und Wissenschaftsleser werden vermutlich auch nicht soviel auf Werbelinks klicken, schätze ich mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find&#8217;s ein wenig ärgerlich, dass der RSS-Feed nicht vollständig funktioniert. Die Autorennamen werden nicht mit übertragen, so dass auf den ersten Blick überhaupt nicht sichtbar ist, auf welchem Blog ein Eintrag erschienen ist, und anstelle das Datums kommt &#8220;Invalid Date&#8221;, so dass die Einordnung durcheinander ist.<br />
Aber ansonsten gebe ich den Scienceblogs gerne noch etwas Zeit, bis alles funktioniert.</p>
<p>Hast Du irgendeine Idee, wie die Refinanzierung laufen soll, wenn sich das Portal wirklich rentieren muss? In der .com-Variante denke ich mal, dass Seed auf Crosswerbeeffekte hofft und die notfalls auch aus Profilgründen gerne ein bisschen Geld reinschießen. Ich bezweifle irgendwie, dass das mit dem Focus ähnlich klappen könnte. Und Wissenschaftsleser werden vermutlich auch nicht soviel auf Werbelinks klicken, schätze ich mal.</p>
]]></content:encoded>
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