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	<title>Comments on: Britischer Wissenschaftshumor: Wie deutsche Journalisten der Satire des einradfahrenden Humorforschers auf den Leim gehen &#124; Werkstattnotiz LVI</title>
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Mar 2010 07:19:43 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-4035</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 16:12:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Toni Leitner:

Danke für diesen Erfahrungsbericht. Ich persönlich glaube das gerne. Und im oben stehenden Artikel ging es ja auch nicht darum, daß Einradfahrer nicht mit blöden Kommentaren konfrontiert werden. Es ist nur so, daß man daraus (wie oben geschildert) keine &quot;Studie&quot; machen kann und schon gar nicht die Schlußfolgerungen ableiten, wie Shuster es spaßeshalber gemacht hat. 

Ihnen freilich weiterhin frohes Radeln. Möglichst ohne schimpfende Rentner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Toni Leitner:</p>
<p>Danke für diesen Erfahrungsbericht. Ich persönlich glaube das gerne. Und im oben stehenden Artikel ging es ja auch nicht darum, daß Einradfahrer nicht mit blöden Kommentaren konfrontiert werden. Es ist nur so, daß man daraus (wie oben geschildert) keine &#8220;Studie&#8221; machen kann und schon gar nicht die Schlußfolgerungen ableiten, wie Shuster es spaßeshalber gemacht hat. </p>
<p>Ihnen freilich weiterhin frohes Radeln. Möglichst ohne schimpfende Rentner.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Toni Leitner</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-4034</link>
		<dc:creator>Toni Leitner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:34:05 +0000</pubDate>
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		<description>Seit zwei Jahren wurden keine neuen Meinungen mehr veröffentlicht und so bin ich mir nicht sicher, ob dieses Thema noch aktuell ist. Als begeisteter Einradfahrer nützte ich noch die letzten schönen Tage in Wien (Prater Hauptallee, Stadion) um diesem Sport zu frönen. Der Anblick eines älteren Einradfahrers (jenseits der 70er) brachte die „Leute“ auf den Plan, anerkennende, aber auch böswillige Worte zu äußern oder sogar Drohungen auszustoßen (hauts ihn owi = stoßt ihn vom Rad, i prack ihm ane = …). Nun glaube ich, dass Shuster tatsächlich diese „Studie“ erstellt hat. 

Von Kindern und Ausländern (oder Besuchern) kamen nie abfällige Bemerkungen – diese – und das macht mich etwas traurig – kamen nur immer von älteren Personen. Missgunst? Neid?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Jahren wurden keine neuen Meinungen mehr veröffentlicht und so bin ich mir nicht sicher, ob dieses Thema noch aktuell ist. Als begeisteter Einradfahrer nützte ich noch die letzten schönen Tage in Wien (Prater Hauptallee, Stadion) um diesem Sport zu frönen. Der Anblick eines älteren Einradfahrers (jenseits der 70er) brachte die „Leute“ auf den Plan, anerkennende, aber auch böswillige Worte zu äußern oder sogar Drohungen auszustoßen (hauts ihn owi = stoßt ihn vom Rad, i prack ihm ane = …). Nun glaube ich, dass Shuster tatsächlich diese „Studie“ erstellt hat. </p>
<p>Von Kindern und Ausländern (oder Besuchern) kamen nie abfällige Bemerkungen – diese – und das macht mich etwas traurig – kamen nur immer von älteren Personen. Missgunst? Neid?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Der Mythos von Shangri-La -mit der Shangri-La Di&#228;t zum Idealgewicht oder zum Sollwert?</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-2167</link>
		<dc:creator>Der Mythos von Shangri-La -mit der Shangri-La Di&#228;t zum Idealgewicht oder zum Sollwert?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 11:43:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der Wirksamkeit des Placebo-Effekts erfreuen. Wer mag, stellt einen Zusammenhang zur Studie des Einradfahrers Shuster [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Wirksamkeit des Placebo-Effekts erfreuen. Wer mag, stellt einen Zusammenhang zur Studie des Einradfahrers Shuster [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Wissenswerkstatt &#124; Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? - Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1462</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; Was sollen, was können Wissenschaftsblogs leisten? - Blogs als Instrument der (internen) Wissenschaftskommunikation</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 14:30:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] soll – Blogs eignen sich auch dazu, um auf Fehler in Publikationen hinzuweisen. Das geht von der Schlamperei von Wissenschaftsjournalisten, die erst Bloggern auff&#228;llt und reicht bis zu solchen F&#228;llen, in denen aufmerksame [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] soll – Blogs eignen sich auch dazu, um auf Fehler in Publikationen hinzuweisen. Das geht von der Schlamperei von Wissenschaftsjournalisten, die erst Bloggern auff&#228;llt und reicht bis zu solchen F&#228;llen, in denen aufmerksame [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Pseudoscience &#124; zettmanns weblog</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1327</link>
		<dc:creator>Pseudoscience &#124; zettmanns weblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 15:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] little debate in the German Blogosphere (kamenin, Wissenswerkstatt, zettmann) inspires me to render some associations on [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] little debate in the German Blogosphere (kamenin, Wissenswerkstatt, zettmann) inspires me to render some associations on [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Wissenswerkstatt &#124; Recherche ist Luxus! Nachdenken auch? » Mehr oder minder läßliche Sünden des konventionellen Journalismus</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1306</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; Recherche ist Luxus! Nachdenken auch? » Mehr oder minder läßliche Sünden des konventionellen Journalismus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 12:06:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch grobe Schnitzer auffallen. Es m&#252;&#223;en ja nicht immer Fehlermeldungen vom Kaliber eines Einradfahrenden-Humorforschers sein, dessen vermeintlichen Erkenntnisse allerorten verbreitet werden, ohne in die Originalstudie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch grobe Schnitzer auffallen. Es m&#252;&#223;en ja nicht immer Fehlermeldungen vom Kaliber eines Einradfahrenden-Humorforschers sein, dessen vermeintlichen Erkenntnisse allerorten verbreitet werden, ohne in die Originalstudie [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1264</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:08:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Marcus:

Kein Anlaß zur Selbstbeschuldigung: die Tatsache, daß hier kein Trackback angezeigt wird, liegt in keinster Weise an Dir oder Deiner vermeintlichen (technischen) Unfähigkeit. Du könntest ein noch so versierter Blogger sein und es ginge nicht. 

Es ist ganz schlicht so, daß man es für Euch Scienceblogger offenbar nicht für nötig hält, daß Trackbacks gesendet oder empfangen werden. Purer Luxus das. Die Prioritäten liegen einfach woanders. ;-(

Zu Deinem kleinen Shuster-Nachtrag: Ja, sehr nett. Ich war auch schon dabei, mich auf die Fährte des kauzigen Gesellen zu begeben, habe es dann aber wieder aufgegeben. Ist ja wirklich kurios, daß der Euch zunächst nur antworten wollte, wenn Ihr seine Antworten auf Eure Fragen &quot;vorhersagt&quot;. 

Aber sein Feedback (Toll: &quot;real life breathes comedy&quot;) bestätigt eher das oben von mir Gesagte, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcus:</p>
<p>Kein Anlaß zur Selbstbeschuldigung: die Tatsache, daß hier kein Trackback angezeigt wird, liegt in keinster Weise an Dir oder Deiner vermeintlichen (technischen) Unfähigkeit. Du könntest ein noch so versierter Blogger sein und es ginge nicht. </p>
<p>Es ist ganz schlicht so, daß man es für Euch Scienceblogger offenbar nicht für nötig hält, daß Trackbacks gesendet oder empfangen werden. Purer Luxus das. Die Prioritäten liegen einfach woanders. ;-(</p>
<p>Zu Deinem kleinen Shuster-Nachtrag: Ja, sehr nett. Ich war auch schon dabei, mich auf die Fährte des kauzigen Gesellen zu begeben, habe es dann aber wieder aufgegeben. Ist ja wirklich kurios, daß der Euch zunächst nur antworten wollte, wenn Ihr seine Antworten auf Eure Fragen &#8220;vorhersagt&#8221;. </p>
<p>Aber sein Feedback (Toll: &#8220;real life breathes comedy&#8221;) bestätigt eher das oben von mir Gesagte, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marcus</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1263</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 09:24:08 +0000</pubDate>
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		<description>... weil ich wohl zu blöd zum trackbacken bin, hier unser Artikel zur Shuster-Geschichte. 

Wir haben substanzielles beizutragen:

http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2008/01/humor-ist-wenn-man-lacht.php

Viel Spaß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; weil ich wohl zu blöd zum trackbacken bin, hier unser Artikel zur Shuster-Geschichte. </p>
<p>Wir haben substanzielles beizutragen:</p>
<p><a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2008/01/humor-ist-wenn-man-lacht.php" rel="nofollow"></a><a href='http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2008/01/humor-ist-wenn-man-lacht.php'>http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2008/01/humor-ist-wenn-man-lacht.php</a></p>
<p>Viel Spaß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1219</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 04:17:58 +0000</pubDate>
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		<description>Arme Gänse, 

ich bin sprachlos! Da wird von Besserwisserei geredet und von guter sowie schlechter Wissenschaft. Dabei steht die Tatsache, dass der Artikel von Herrn Shuster nicht Ernst zu nehmen ist gar nicht zur Diskussion! Es handlet sich nicht um schlechte Wissenschaft sondern gar nicht um Wissenschaft. Punkt! Egal ob Spass oder Ernst gemeint. 

Um es mit den Worten der &quot;Sterne&quot; zu sagen: &quot;Sie werden dafür bezahlt!&quot;. Und da ist es selbstverständlich, dass ein Journalist seine Quellen auf Wert prüft. Um einen Artikel zu lesen dessen Ergebnisse man der Öffentlichkeit nahe bringen möchte braucht man keine Woche sondern Verantwortungsbewusstsein. 

Es kotz mich an, dass ich mich als Vertreter der &quot;harten&quot; Naturwissenschaften (in meinem Fall Chemie) ständig bezüglich der (monetären) Relevanz meiner Forschung rechtfertigen muss während so ein Humbug dann als revolutionärer Ansatz verteidigt wird. Dabei hakt es in der Wissenschaftskommunikation ohnehin. So wird es nicht einfacher!

Mein Forschungsergebniss für heute: Wenn Freunde von Freunden 30 Jahre alt werden trifft man alte Bekannte. Mal sehen wo ich das veröffentlichen kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Arme Gänse, </p>
<p>ich bin sprachlos! Da wird von Besserwisserei geredet und von guter sowie schlechter Wissenschaft. Dabei steht die Tatsache, dass der Artikel von Herrn Shuster nicht Ernst zu nehmen ist gar nicht zur Diskussion! Es handlet sich nicht um schlechte Wissenschaft sondern gar nicht um Wissenschaft. Punkt! Egal ob Spass oder Ernst gemeint. </p>
<p>Um es mit den Worten der &#8220;Sterne&#8221; zu sagen: &#8220;Sie werden dafür bezahlt!&#8221;. Und da ist es selbstverständlich, dass ein Journalist seine Quellen auf Wert prüft. Um einen Artikel zu lesen dessen Ergebnisse man der Öffentlichkeit nahe bringen möchte braucht man keine Woche sondern Verantwortungsbewusstsein. </p>
<p>Es kotz mich an, dass ich mich als Vertreter der &#8220;harten&#8221; Naturwissenschaften (in meinem Fall Chemie) ständig bezüglich der (monetären) Relevanz meiner Forschung rechtfertigen muss während so ein Humbug dann als revolutionärer Ansatz verteidigt wird. Dabei hakt es in der Wissenschaftskommunikation ohnehin. So wird es nicht einfacher!</p>
<p>Mein Forschungsergebniss für heute: Wenn Freunde von Freunden 30 Jahre alt werden trifft man alte Bekannte. Mal sehen wo ich das veröffentlichen kann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/09/britischer-wissenschaftshumor-wie-deutsche-journalisten-der-satire-des-einradfahrenden-humorforschers-auf-den-leim-gehen-werkstattnotiz-lvi/comment-page-1/#comment-1214</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 10:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>@zettmann:

Ich glaube nicht, daß ich mit meiner Kritik &lt;em&gt;&quot;übers Ziel hinausschieße&quot;.&lt;/em&gt;

Zunächst: ja, es gibt auch jenseits standardisierter Wissenschaft (die oftmals nur Scheineindeutigkeiten liefert) einen Bereich, der legitim und wichtig ist. Ich bin selbst (Wissenschafts-)Soziologe und wäre der allerletzte, der so naiv wäre, zu behaupten, daß es nur einen Weg gäbe, um an mehr &quot;Wissen&quot; zu gelangen. 

Ich habe selbst schon häufig auf die Kontextualität jeder (!) Wissenschaft, ihre Beobachterabhängigkeit, ihre niemals endgültig zu kontrollierenden Randbedingungen hingewiesen. Und man kann nicht zu oft darauf hinweisen, daß auch vermeintlich &quot;objektive&quot; Wissenschaft immer einen Rest an Beliebigkeit aufweist - denn die Vorgehensweise ist niemals so zwingend, die Interpretation der Meßergebnisse bleibt immer eine &quot;Interpretation&quot; etc.  

 Und natürlich gibt es Platz für qualitative Wissenschaftsformen wie &quot;teilnehmende Beobachtung&quot;, Einzelfallstudien oder andere &quot;verstehende&quot; Zugänge. (Übrigens bin ich selbst kein &quot;quantitativer&quot; Soziologe, sondern arbeite &quot;qualitativ&quot;...)

Die Frage ist aber diejenige, nach einer höchstmöglichen Gegenstandsadäquanz und das Bemühen um Richtigkeit. Und: man muß gute Gründe anführen (können), weshalb man die eine Vorgehensweise gewählt hat und keine andere. 

Mit anderen Worten: was ich den Wissenschaftsjournalismuskollegen vorwerfe, ist ja genau diese Naivität, die einen Artikel relativ unreflektiert ernst nimmt, nur weil er in einem renommierten Journal publiziert ist.

Ich wünschte mir stattdessen ein genaueres Hinsehen (denn dann wäre einem die obskurse Forschungsmethodik von Shuster aufgefallen) und eine größere Offenheit gegenüber unkonventionelleren Forschungsmethoden - denn Ergebnisse sind nicht nur dann relevant, wenn man sie mit einer Statistik untermauern kann. 

Der entscheidende Punkt ist aber: um die obige Fragestellung zu beantworten, wären andere Zugänge viel fruchtbarer und erfolgversprechender gewesen. Und die Tatsache, daß Shuster mehr verschleiert, denn aufklärt, wie er es denn genau gemacht habe, ist ebenfalls nicht gutzuheißen.

Und wenn sich der Autor einer Studie gar nicht erst bemüht, seine Beobachtungen in den Forschungsstand einzuordnen und fast schon in Münchhausen-Manier behauptet, er habe seine Erkenntnisse allein kraft seiner ureigenen Beobachtungen gewonnen (so wie Sam Shuster), dann sollte man doch hellhörig werden. Egal, ob es sich nun um medizinische oder psychologische Studien handelt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zettmann:</p>
<p>Ich glaube nicht, daß ich mit meiner Kritik <em>&#8220;übers Ziel hinausschieße&#8221;.</em></p>
<p>Zunächst: ja, es gibt auch jenseits standardisierter Wissenschaft (die oftmals nur Scheineindeutigkeiten liefert) einen Bereich, der legitim und wichtig ist. Ich bin selbst (Wissenschafts-)Soziologe und wäre der allerletzte, der so naiv wäre, zu behaupten, daß es nur einen Weg gäbe, um an mehr &#8220;Wissen&#8221; zu gelangen. </p>
<p>Ich habe selbst schon häufig auf die Kontextualität jeder (!) Wissenschaft, ihre Beobachterabhängigkeit, ihre niemals endgültig zu kontrollierenden Randbedingungen hingewiesen. Und man kann nicht zu oft darauf hinweisen, daß auch vermeintlich &#8220;objektive&#8221; Wissenschaft immer einen Rest an Beliebigkeit aufweist &#8211; denn die Vorgehensweise ist niemals so zwingend, die Interpretation der Meßergebnisse bleibt immer eine &#8220;Interpretation&#8221; etc.  </p>
<p> Und natürlich gibt es Platz für qualitative Wissenschaftsformen wie &#8220;teilnehmende Beobachtung&#8221;, Einzelfallstudien oder andere &#8220;verstehende&#8221; Zugänge. (Übrigens bin ich selbst kein &#8220;quantitativer&#8221; Soziologe, sondern arbeite &#8220;qualitativ&#8221;&#8230;)</p>
<p>Die Frage ist aber diejenige, nach einer höchstmöglichen Gegenstandsadäquanz und das Bemühen um Richtigkeit. Und: man muß gute Gründe anführen (können), weshalb man die eine Vorgehensweise gewählt hat und keine andere. </p>
<p>Mit anderen Worten: was ich den Wissenschaftsjournalismuskollegen vorwerfe, ist ja genau diese Naivität, die einen Artikel relativ unreflektiert ernst nimmt, nur weil er in einem renommierten Journal publiziert ist.</p>
<p>Ich wünschte mir stattdessen ein genaueres Hinsehen (denn dann wäre einem die obskurse Forschungsmethodik von Shuster aufgefallen) und eine größere Offenheit gegenüber unkonventionelleren Forschungsmethoden &#8211; denn Ergebnisse sind nicht nur dann relevant, wenn man sie mit einer Statistik untermauern kann. </p>
<p>Der entscheidende Punkt ist aber: um die obige Fragestellung zu beantworten, wären andere Zugänge viel fruchtbarer und erfolgversprechender gewesen. Und die Tatsache, daß Shuster mehr verschleiert, denn aufklärt, wie er es denn genau gemacht habe, ist ebenfalls nicht gutzuheißen.</p>
<p>Und wenn sich der Autor einer Studie gar nicht erst bemüht, seine Beobachtungen in den Forschungsstand einzuordnen und fast schon in Münchhausen-Manier behauptet, er habe seine Erkenntnisse allein kraft seiner ureigenen Beobachtungen gewonnen (so wie Sam Shuster), dann sollte man doch hellhörig werden. Egal, ob es sich nun um medizinische oder psychologische Studien handelt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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