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	<title>Kommentare zu: Weil nicht ist, was nicht sein darf&#8230; » Die Indizien für erhöhte Leukämieraten in der Nähe von Kernkraftwerken häufen sich</title>
	<atom:link href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: kastabort</title>
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		<dc:creator>kastabort</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:21:50 +0000</pubDate>
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		<description>Mal überlegt, dass AKWs immer in Feuchtgebieten gebaut werden? Mal nachgesehen, dass in und um Feuchtgebiete immer erhöhte Krebszahlen auftreten, auch fernab von AKWs hinterm Deich, in Holland, in Florida, in Reisanbaugebieten? Mal nachgesehen, wie und wo z.B. Phosphin in der Natur entsteht und was es bewirkt?

Nur als Denkanstoß
/Kasta</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal überlegt, dass AKWs immer in Feuchtgebieten gebaut werden? Mal nachgesehen, dass in und um Feuchtgebiete immer erhöhte Krebszahlen auftreten, auch fernab von AKWs hinterm Deich, in Holland, in Florida, in Reisanbaugebieten? Mal nachgesehen, wie und wo z.B. Phosphin in der Natur entsteht und was es bewirkt?</p>
<p>Nur als Denkanstoß<br />
/Kasta</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1949</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 13:55:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ne du hast da wenn was flasch verstanden, also nochmal von vorne: (Eon z.b.)will ein AKW am Standort A aufbauen. Nach vielen gelaber und Vorschrifften wird bevor mit dem Bau begonnen wird verschiedenen Sachen gemessen. Dazu gehört der Temperatur vom FLuss und eben auch die Strahlenbelastung und das ganze über 2-3 jahre. Und diesen Wert nimmt man her um zu überprüfen ob die Strahlung zugenommen hat oder eben nicht. Diese Strahlungswerte werden immer gemesen also zu jeder zeit und das wird eben ausgewertet um zu kucken ob die Strahlung zugenommen hat oder eben nicht! Und sie darf eben nicht zunehmen(zumindest nicht über ein bestimmten minimalen Berreich) weil das sonst bedeuten würde das AKW hat einen defekt. Natürlich kann man immer noch nicht hunderprozentig sagen wenn eine Schwankung auftritt ob diese vom AKW kommt oder eben natürlichen Ursprung hat (oder von Tschernobyl wieder was rübergeblasen wurde^^) Aber man konnte eben bei allen deutschen AKWs keine (nennenswerte) Steigerung der Strahlendosis verstellen und somit kann man schlecht sagen, dass das AKW dafür verantwortlich ist. Und da die Behörden und Verbände, die das Überprüfen nicht dem AKW gehören und offt sogar von AKW Gegner betrieben werden kannst du dir sicher sein, dass sie richtig und alles messen. Die wissenschaft ist eben davon überzeugt, dass die geringe Strahlenmnge durch ein AKW nicht so großen Effekt haben kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ne du hast da wenn was flasch verstanden, also nochmal von vorne: (Eon z.b.)will ein AKW am Standort A aufbauen. Nach vielen gelaber und Vorschrifften wird bevor mit dem Bau begonnen wird verschiedenen Sachen gemessen. Dazu gehört der Temperatur vom FLuss und eben auch die Strahlenbelastung und das ganze über 2-3 jahre. Und diesen Wert nimmt man her um zu überprüfen ob die Strahlung zugenommen hat oder eben nicht. Diese Strahlungswerte werden immer gemesen also zu jeder zeit und das wird eben ausgewertet um zu kucken ob die Strahlung zugenommen hat oder eben nicht! Und sie darf eben nicht zunehmen(zumindest nicht über ein bestimmten minimalen Berreich) weil das sonst bedeuten würde das AKW hat einen defekt. Natürlich kann man immer noch nicht hunderprozentig sagen wenn eine Schwankung auftritt ob diese vom AKW kommt oder eben natürlichen Ursprung hat (oder von Tschernobyl wieder was rübergeblasen wurde^^) Aber man konnte eben bei allen deutschen AKWs keine (nennenswerte) Steigerung der Strahlendosis verstellen und somit kann man schlecht sagen, dass das AKW dafür verantwortlich ist. Und da die Behörden und Verbände, die das Überprüfen nicht dem AKW gehören und offt sogar von AKW Gegner betrieben werden kannst du dir sicher sein, dass sie richtig und alles messen. Die wissenschaft ist eben davon überzeugt, dass die geringe Strahlenmnge durch ein AKW nicht so großen Effekt haben kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1948</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 12:55:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Bernd:

Man sehe es mir nach, daß ich mich amüsiere:

&lt;blockquote&gt;...das die Strahlenbelastung den &quot;normal&quot;Wert nicht überschreiten darf ist gesetzlich vorgeschrieben und werd.. überprüft...&lt;/blockquote&gt;

Hoffentlich ist das der jeweiligen Strahlendosis bekannt, daß sie sich gefälligst an Grenzwerte zu halten hat! ;-(

Mit Verlaub: das ist wirklich Nonsense. Denn die Grenzwerte (0,3mSv/Jahr über den Luftpfad, 03mSv durch Abwasser) sind bundeseinheitlich festgelegt und haben nichts mit den Werten &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; dem Bau der AKWs zu tun. In der Realität haben wir aber eine beträchtliche Schwankungsbreite der natürlichen Strahlenbelastung, die zunächst gar nichts mit den Standorten der AKWs zu tun hat - zusätzliche radioaktive Belastungen durch die AKWs addieren sich einfach dazu. 

Die Festlegung dieses 0,6mSv-Grenzwertes wurde übrigens 1969 durch die Atomaufsicht auch dadurch begründet, daß eine geringere Schwelle nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand durch die Betreiber einzuhalten wäre. Der Grenzwert ist also ein Kompromiß zwischen Wirtschaftlichkeit und Minmierung von Gesundheits- bzw. Strahlenrisiken - in der Literatur ist aber unbestritten, daß jede Zunahme (auch unter den Grenzwertschwellen) mit einer Erhöhung der Krebsrate einhergeht. 

Also: es ist zwar sehr, sehr schwer, den kausalen Zusammenhang zwischen Leukämiefällen und dem konkreten AKW vor Ort festzustellen. (Einfach weil Krebsentstehung ein multifaktorieller Prozeß ist!) Aber die Behauptung, es sei im Umkreis der AKWs überhaupt nichts meßbar, ist Unfug! (Und man berücksichtige, daß man nur messen kann, wonach man sucht...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd:</p>
<p>Man sehe es mir nach, daß ich mich amüsiere:</p>
<blockquote><p>&#8230;das die Strahlenbelastung den &#8220;normal&#8221;Wert nicht überschreiten darf ist gesetzlich vorgeschrieben und werd.. überprüft&#8230;</p></blockquote>
<p>Hoffentlich ist das der jeweiligen Strahlendosis bekannt, daß sie sich gefälligst an Grenzwerte zu halten hat! ;-(</p>
<p>Mit Verlaub: das ist wirklich Nonsense. Denn die Grenzwerte (0,3mSv/Jahr über den Luftpfad, 03mSv durch Abwasser) sind bundeseinheitlich festgelegt und haben nichts mit den Werten <em>vor</em> dem Bau der AKWs zu tun. In der Realität haben wir aber eine beträchtliche Schwankungsbreite der natürlichen Strahlenbelastung, die zunächst gar nichts mit den Standorten der AKWs zu tun hat &#8211; zusätzliche radioaktive Belastungen durch die AKWs addieren sich einfach dazu. </p>
<p>Die Festlegung dieses 0,6mSv-Grenzwertes wurde übrigens 1969 durch die Atomaufsicht auch dadurch begründet, daß eine geringere Schwelle nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand durch die Betreiber einzuhalten wäre. Der Grenzwert ist also ein Kompromiß zwischen Wirtschaftlichkeit und Minmierung von Gesundheits- bzw. Strahlenrisiken &#8211; in der Literatur ist aber unbestritten, daß jede Zunahme (auch unter den Grenzwertschwellen) mit einer Erhöhung der Krebsrate einhergeht. </p>
<p>Also: es ist zwar sehr, sehr schwer, den kausalen Zusammenhang zwischen Leukämiefällen und dem konkreten AKW vor Ort festzustellen. (Einfach weil Krebsentstehung ein multifaktorieller Prozeß ist!) Aber die Behauptung, es sei im Umkreis der AKWs überhaupt nichts meßbar, ist Unfug! (Und man berücksichtige, daß man nur messen kann, wonach man sucht&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1947</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 12:27:10 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel ist viel zu einseitig!Den in den ganzen Artikel die eindeutig gegen AKWs sind wird NIE erwähnt warum die Wissenschaftler keine Verbund zwischen AKWs und Krankheiten finden...der Grund ist ganz einfach: Bei DEUTSCHEN AKWs ist die Strahlenbelastung vor dem Bau des AKWs genauso hoch wie bei der in Betriebnahme und immer noch so hoch in 20 Jahren Laufzeit! Das ist das Entscheidene warum kein seriösser Wissenschaftler behaupten kann, dass sie Krankheit mit den AKWs in Verbindung stehen kann, WEIL nachgewiesen wurde das ein AKW eben nicht die Strahlenbelastung erhöht und wenn es das nicht tut wie will dann ein AKW für die Krankheiten verantwortlich sein?Übrigens: das die Strahlenbelastung den&quot;normal&quot;Wert nicht überschreiten darf ist gesetzlich vorgeschrieben und werd von verschiedenen Stellen überprüft(z.B. auch die Umweltbehörde und anderen Umweltschützern)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist viel zu einseitig!Den in den ganzen Artikel die eindeutig gegen AKWs sind wird NIE erwähnt warum die Wissenschaftler keine Verbund zwischen AKWs und Krankheiten finden&#8230;der Grund ist ganz einfach: Bei DEUTSCHEN AKWs ist die Strahlenbelastung vor dem Bau des AKWs genauso hoch wie bei der in Betriebnahme und immer noch so hoch in 20 Jahren Laufzeit! Das ist das Entscheidene warum kein seriösser Wissenschaftler behaupten kann, dass sie Krankheit mit den AKWs in Verbindung stehen kann, WEIL nachgewiesen wurde das ein AKW eben nicht die Strahlenbelastung erhöht und wenn es das nicht tut wie will dann ein AKW für die Krankheiten verantwortlich sein?Übrigens: das die Strahlenbelastung den&#8221;normal&#8221;Wert nicht überschreiten darf ist gesetzlich vorgeschrieben und werd von verschiedenen Stellen überprüft(z.B. auch die Umweltbehörde und anderen Umweltschützern)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Readers Edition &#187; Über den Gartenzaun &#8230;</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1101</link>
		<dc:creator>Readers Edition &#187; Über den Gartenzaun &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 02:03:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weil nicht ist, was nicht sein darf… » Die Indizien f&#252;r erh&#246;hte Leuk&#228;mieraten in d...: Lieber nicht wissen, als sich m&#246;glichen unbequemen Auswirkungen stellen. [mehr] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil nicht ist, was nicht sein darf… » Die Indizien f&#252;r erh&#246;hte Leuk&#228;mieraten in d&#8230;: Lieber nicht wissen, als sich m&#246;glichen unbequemen Auswirkungen stellen. [mehr] [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1079</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 11:22:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ Fischer
&quot;Ich vermute konkret, dass Atomkraftwerke mit Schwer- und Fernverkehr, Deponien, Altlasten, anderen Kraftwerken und Industrie korelliert sind&quot;
Das könnte eine Rolle spielen. Auch alles, was in die AKWs reingeht und wieder rausgeht (oder gar nicht raus soll). Hier ein weiterer Link: 

http://www.ippnw.de/Atomenergie/Atomkongress/Krebs_durch_Normalbetrieb/article/Kinderkrebs_um_Atomkraftwerke_-_Ueberblick_ueber_Studien.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Fischer<br />
&#8220;Ich vermute konkret, dass Atomkraftwerke mit Schwer- und Fernverkehr, Deponien, Altlasten, anderen Kraftwerken und Industrie korelliert sind&#8221;<br />
Das könnte eine Rolle spielen. Auch alles, was in die AKWs reingeht und wieder rausgeht (oder gar nicht raus soll). Hier ein weiterer Link: </p>
<p><a href="http://www.ippnw.de/Atomenergie/Atomkongress/Krebs_durch_Normalbetrieb/article/Kinderkrebs_um_Atomkraftwerke_-_Ueberblick_ueber_Studien.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ippnw.de/Atomenergie/Atomkongress/Krebs_durch_Normalbetrieb/article/Kinderkrebs_um_Atomkraftwerke_-_Ueberblick_ueber_Studien.html'>http://www.ippnw.de/Atomenergie/Atomkongress/Krebs_durch_Normalbetrieb/article/Kinderkrebs_um_Atomkraftwerke_-_Ueberblick_ueber_Studien.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1078</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 00:49:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ Bernd:
Aus Zeitmangel in aller Kürze:
*Ich weiß nicht genau, was Du in Deinem Fall mit “Erwartungswert” meinst (grundsätzlich weiß ich, was was ein E. ist). Ich vermute, dass in der Untersuchung odds ratios, relative Risiken o.ä. berichtet wurden. Meinst Du diese Statistiken, wenn Du von E. sprichst?*
Nein, ich rede von den blanken Rohdaten, also den absoluten Fallzahlen. 

*Wenn es sich tatsächlich um eine Fall-Kontroll-Studie handeln sollte, dann müsste man natürlich dafür Sorge tragen, dass die Kontroll-Gruppe möglichst gut bestimmt wird. Wenn Deine Kritik in diese Richtung zielt, dann könnte ich das nachvollziehen.*
Genau das meine ich. Ich bezweifle, dass man die Kontrollgruppe genau genug bestimmen kann. Wir reden ja über winzigst-Fallzahlen in relativ großen Zeiträumen, da kann ne kleine Verzerrung schon ganz erhebliche Auswirkungen haben.

*Ich würde (zumindest einen Teil) Deine(r) Argumentation verstehen, wenn Du unterstellen würdest, dass der Bau von Atomkraftwerken überzufällig häufig mit einer dritten, unbekannten Größe einergeht, die der eigentliche Verursacher von Leukämie ist.*
Das halte ich in der Tat für gut möglich. Ich vermute konkret, dass Atomkraftwerke mit Schwer- und Fernverkehr, Deponien, Altlasten, anderen Kraftwerken und Industrie korelliert sind. 

Ich will gar nicht sagen, dass irgendein derartiger Faktor nun unbedingt für das Ergebnis verantwortlich ist. Mein Punkt ist einfach, dass die Zahlen genausogut von sowas verursacht sein können, oder auch ein blankes Zufallsergebnis.
Meiner Ansicht nach hat die Studie keine Aussagekraft in die eine oder andere Richtung.
Heute war ein schöner Artikel im Spiegel, in dem ein paar mehr Details drinstehen, die meinen Anfangsverdacht meiner Ansicht nach bestätigen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,522804-2,00.html
Der Artikel im Tagesspiegel haut ja in die gleiche Kerbe.

*Für Dein abschließendes Fazit (”Im Grunde sind derartige Studien bloß Spiegelfechterei für Leute […]”) ist Deine Auseinandersetzung mit der Statistik und dem Studiendesign doch gar nicht nötig, oder?*
Das sehe ich anders. Schließlich basiert mein Fazit ja auf der Ansicht, dass derartige Studien schon vom Design her nicht geeignet sind, aussagekräftige Ergebnisse zu erbringen. Das kann man ja nicht einfach so als Behauptung aus der Luft greifen, da muss man sich schon konkret mit der Materie befassen.

@ Wolfgang Michal:
Die Welt besteht nicht ausschließlich aus Leukämieclustern und Atomkraftwerken. Da kann noch so einiges anderes mit drinhängen.

Ihr Link führt übrigens, soweit ich das erkennen kann, nicht zu irgendwelchen Studien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bernd:<br />
Aus Zeitmangel in aller Kürze:<br />
*Ich weiß nicht genau, was Du in Deinem Fall mit “Erwartungswert” meinst (grundsätzlich weiß ich, was was ein E. ist). Ich vermute, dass in der Untersuchung odds ratios, relative Risiken o.ä. berichtet wurden. Meinst Du diese Statistiken, wenn Du von E. sprichst?*<br />
Nein, ich rede von den blanken Rohdaten, also den absoluten Fallzahlen. </p>
<p>*Wenn es sich tatsächlich um eine Fall-Kontroll-Studie handeln sollte, dann müsste man natürlich dafür Sorge tragen, dass die Kontroll-Gruppe möglichst gut bestimmt wird. Wenn Deine Kritik in diese Richtung zielt, dann könnte ich das nachvollziehen.*<br />
Genau das meine ich. Ich bezweifle, dass man die Kontrollgruppe genau genug bestimmen kann. Wir reden ja über winzigst-Fallzahlen in relativ großen Zeiträumen, da kann ne kleine Verzerrung schon ganz erhebliche Auswirkungen haben.</p>
<p>*Ich würde (zumindest einen Teil) Deine(r) Argumentation verstehen, wenn Du unterstellen würdest, dass der Bau von Atomkraftwerken überzufällig häufig mit einer dritten, unbekannten Größe einergeht, die der eigentliche Verursacher von Leukämie ist.*<br />
Das halte ich in der Tat für gut möglich. Ich vermute konkret, dass Atomkraftwerke mit Schwer- und Fernverkehr, Deponien, Altlasten, anderen Kraftwerken und Industrie korelliert sind. </p>
<p>Ich will gar nicht sagen, dass irgendein derartiger Faktor nun unbedingt für das Ergebnis verantwortlich ist. Mein Punkt ist einfach, dass die Zahlen genausogut von sowas verursacht sein können, oder auch ein blankes Zufallsergebnis.<br />
Meiner Ansicht nach hat die Studie keine Aussagekraft in die eine oder andere Richtung.<br />
Heute war ein schöner Artikel im Spiegel, in dem ein paar mehr Details drinstehen, die meinen Anfangsverdacht meiner Ansicht nach bestätigen:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,522804-2,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,522804-2,00.html'>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,522804-2,00.html</a><br />
Der Artikel im Tagesspiegel haut ja in die gleiche Kerbe.</p>
<p>*Für Dein abschließendes Fazit (”Im Grunde sind derartige Studien bloß Spiegelfechterei für Leute […]”) ist Deine Auseinandersetzung mit der Statistik und dem Studiendesign doch gar nicht nötig, oder?*<br />
Das sehe ich anders. Schließlich basiert mein Fazit ja auf der Ansicht, dass derartige Studien schon vom Design her nicht geeignet sind, aussagekräftige Ergebnisse zu erbringen. Das kann man ja nicht einfach so als Behauptung aus der Luft greifen, da muss man sich schon konkret mit der Materie befassen.</p>
<p>@ Wolfgang Michal:<br />
Die Welt besteht nicht ausschließlich aus Leukämieclustern und Atomkraftwerken. Da kann noch so einiges anderes mit drinhängen.</p>
<p>Ihr Link führt übrigens, soweit ich das erkennen kann, nicht zu irgendwelchen Studien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1077</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 12:40:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hoffe das wurde hier noch nicht diskutiert, weil ich grad keine Zeit habe mich durch die Kommentare zu lesen...

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Kernenergie;art122,2436768#</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe das wurde hier noch nicht diskutiert, weil ich grad keine Zeit habe mich durch die Kommentare zu lesen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Kernenergie;art122,2436768#" rel="nofollow"></a><a href='http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Kernenergie;art122,2436768#'>http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Kernenergie;art122,2436768#</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1070</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 13:12:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1070</guid>
		<description>Natürlich war zu erwarten, dass auch die neuerliche Studie durch weitere Studien überprüft werden muss. Nach dieser bewährten Methode wird in der Elbmarsch - ich wohne 27 km Luftlinie von Krümmel entfernt - seit vielen Jahren verfahren. Man wird nie nachweisen können, dass dieser spezielle Krebsfall (der ja erst Jahre später auftaucht) von diesem speziellen Atomkraftwerk (bzw. einem Unfall auf seinem Gelände) ausgelöst worden ist. Das ist der Knackpunkt. 

Ich frage mich deshalb, ob Kausalität in solchen Fällen überhaupt ein brauchbares Kriterium ist. Auch bei zahlreichen Berufskrankheiten, zuletzt bei den an Krebs erkrankten Bundeswehrsoldaten, die an Radaranlagen gearbeitet hatten, gibt es das (Entschädigungs-)Problem der kausalen Nachweisbarkeit (was für die Betroffenen oft unerträgliche Folgen hat). Die Ursache liegt klar zutage, aber man hat keine (gerichtsverwertbaren) Belege.  

Das Geographieargument begreife ich nicht. Baut man Atomkraftwerke in die Nähe von Leukämieclustern (Fischer) oder entstehen Leukämiecluster in der Umgebung von Atomkraftwerken? 

Hier ein Link zu den US-Studien: 

http://www.curado.de/krebs/leukaemielymphome/krebs-der-biologische-hintergrund/kinder-neben-atomkraftwerken-erkranken-oefter-an-leukaemie/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich war zu erwarten, dass auch die neuerliche Studie durch weitere Studien überprüft werden muss. Nach dieser bewährten Methode wird in der Elbmarsch &#8211; ich wohne 27 km Luftlinie von Krümmel entfernt &#8211; seit vielen Jahren verfahren. Man wird nie nachweisen können, dass dieser spezielle Krebsfall (der ja erst Jahre später auftaucht) von diesem speziellen Atomkraftwerk (bzw. einem Unfall auf seinem Gelände) ausgelöst worden ist. Das ist der Knackpunkt. </p>
<p>Ich frage mich deshalb, ob Kausalität in solchen Fällen überhaupt ein brauchbares Kriterium ist. Auch bei zahlreichen Berufskrankheiten, zuletzt bei den an Krebs erkrankten Bundeswehrsoldaten, die an Radaranlagen gearbeitet hatten, gibt es das (Entschädigungs-)Problem der kausalen Nachweisbarkeit (was für die Betroffenen oft unerträgliche Folgen hat). Die Ursache liegt klar zutage, aber man hat keine (gerichtsverwertbaren) Belege.  </p>
<p>Das Geographieargument begreife ich nicht. Baut man Atomkraftwerke in die Nähe von Leukämieclustern (Fischer) oder entstehen Leukämiecluster in der Umgebung von Atomkraftwerken? </p>
<p>Hier ein Link zu den US-Studien: </p>
<p><a href="http://www.curado.de/krebs/leukaemielymphome/krebs-der-biologische-hintergrund/kinder-neben-atomkraftwerken-erkranken-oefter-an-leukaemie/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.curado.de/krebs/leukaemielymphome/krebs-der-biologische-hintergrund/kinder-neben-atomkraftwerken-erkranken-oefter-an-leukaemie/'>http://www.curado.de/krebs/leukaemielymphome/krebs-der-biologische-hintergrund/kinder-neben-atomkraftwerken-erkranken-oefter-an-leukaemie/</a></p>
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		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/#comment-1068</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 21:05:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Fischer:
Klar, die geringen Fallzahlen machen solche Studien besonders schwierig, aber - da schließe ich mich Bernd an - wir wissen bislang so gut wie nichts über das Studiendesign und da sind alle Mutmaßungen über Fehlerquellen und mögliche Äpfel-Birnen-Vergleiche spekulativ. Ich nehme an, daß bis in 2-3 Tagen zumindest eine Kurzfassung als PDF vorliegt. 

Bzgl. der Standortauswahl wollte ich nur zum Ausdruck bringen, daß natürlich die &quot;optimalen&quot; Standorte alle bestimmte Ähnlichkeiten aufweisen. Aber da - das mein Argument - immer auch politische Kalküle mitwirken, sind die tatsächlichen Standorte doch wieder unterschiedlicher als wenn man nur nach Sachkriterien auswählen würde (das ist aber auch nur wieder ein Verdacht meinerseits).

Ansonsten stimme ich Dir zu: die Risikobewertung ist der springende Punkt - die Gesellschaft als Ganze (und die Politik müsste hier eben moderieren) muß die Frage beantworten, welche Risiken sie einzugehen bereit ist. Auf der einen Seite steht der erhoffte Nutzen (benefits), der gegen eventuelle Schäden/Folgekosten abzuwägen ist. 

Allerdings wäre es falsch den Wissenschaftlern hier die Verantwortung zuzuschieben: die Wissenschaft wird hier (seitens der Politik) systematisch überfordert. In Ministerien und Parlamenten findet man leider häufig die naive Erwartungshaltung (gepaart mit Expertengläubigkeit), daß eine wissenschaftliche Studie eindeutige Ergebnisse und am besten gleich noch die Patentrezepte liefern solle. Das wird Wissenschaft (wenn es um &quot;systemische Risiken&quot; geht) niemals können. Es gibt bei großtechnischen Anlagen kein Nullrisiko. 

Abgesehen davon reden wir ja im konkreten Fall nur von einer von vielen strittigen Fragen. Denn die Studie bezieht sich ja lediglich auf Gesundheitsgefährdungen, die sich während des Reaktor-Normalbetriebs ergeben. Vollkommen unabhängig davon sind die Risikoabschätzungen, die die Unfallswahrscheinlichkeit (bis hin zum sog. GAU) betreffen, davon zu unterscheiden ist wiederum die Frage der Endlagerung oder die Frage der Proliferation von atomwaffenfähigem Material etc. Und überall kann die Wissenschaft niemals eindeutige Antworten geben. Hier ist schon die Politik gefragt, die sich beharrlich feige wegduckt und hofft, ihr würde die Entscheidung abgenommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer:<br />
Klar, die geringen Fallzahlen machen solche Studien besonders schwierig, aber &#8211; da schließe ich mich Bernd an &#8211; wir wissen bislang so gut wie nichts über das Studiendesign und da sind alle Mutmaßungen über Fehlerquellen und mögliche Äpfel-Birnen-Vergleiche spekulativ. Ich nehme an, daß bis in 2-3 Tagen zumindest eine Kurzfassung als PDF vorliegt. </p>
<p>Bzgl. der Standortauswahl wollte ich nur zum Ausdruck bringen, daß natürlich die &#8220;optimalen&#8221; Standorte alle bestimmte Ähnlichkeiten aufweisen. Aber da &#8211; das mein Argument &#8211; immer auch politische Kalküle mitwirken, sind die tatsächlichen Standorte doch wieder unterschiedlicher als wenn man nur nach Sachkriterien auswählen würde (das ist aber auch nur wieder ein Verdacht meinerseits).</p>
<p>Ansonsten stimme ich Dir zu: die Risikobewertung ist der springende Punkt &#8211; die Gesellschaft als Ganze (und die Politik müsste hier eben moderieren) muß die Frage beantworten, welche Risiken sie einzugehen bereit ist. Auf der einen Seite steht der erhoffte Nutzen (benefits), der gegen eventuelle Schäden/Folgekosten abzuwägen ist. </p>
<p>Allerdings wäre es falsch den Wissenschaftlern hier die Verantwortung zuzuschieben: die Wissenschaft wird hier (seitens der Politik) systematisch überfordert. In Ministerien und Parlamenten findet man leider häufig die naive Erwartungshaltung (gepaart mit Expertengläubigkeit), daß eine wissenschaftliche Studie eindeutige Ergebnisse und am besten gleich noch die Patentrezepte liefern solle. Das wird Wissenschaft (wenn es um &#8220;systemische Risiken&#8221; geht) niemals können. Es gibt bei großtechnischen Anlagen kein Nullrisiko. </p>
<p>Abgesehen davon reden wir ja im konkreten Fall nur von einer von vielen strittigen Fragen. Denn die Studie bezieht sich ja lediglich auf Gesundheitsgefährdungen, die sich während des Reaktor-Normalbetriebs ergeben. Vollkommen unabhängig davon sind die Risikoabschätzungen, die die Unfallswahrscheinlichkeit (bis hin zum sog. GAU) betreffen, davon zu unterscheiden ist wiederum die Frage der Endlagerung oder die Frage der Proliferation von atomwaffenfähigem Material etc. Und überall kann die Wissenschaft niemals eindeutige Antworten geben. Hier ist schon die Politik gefragt, die sich beharrlich feige wegduckt und hofft, ihr würde die Entscheidung abgenommen.</p>
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