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	<title>Kommentare zu: Die unterschätzten Nebenfolgen der Computertomographie » CT-Aufnahmen als Krebsrisiko</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jan Multmeier (@JanMultmeier)</title>
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		<dc:creator>Jan Multmeier (@JanMultmeier)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>RT @dunjavoos: Strahlenbelastung durch Computertomografie (CT) wird häufig unterschätzt: http://t.co/p8Th6dGt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>RT @dunjavoos: Strahlenbelastung durch Computertomografie (CT) wird häufig unterschätzt: <a href="http://t.co/p8Th6dGt" rel="nofollow"></a><a href='http://t.co/p8Th6dGt'>http://t.co/p8Th6dGt</a></p>
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		<title>Von: Dr. med. Dunja Voos (@dunjavoos)</title>
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		<dc:creator>Dr. med. Dunja Voos (@dunjavoos)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:45:40 +0000</pubDate>
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		<description>Strahlenbelastung durch Computertomografie (CT) wird häufig unterschätzt: http://t.co/p8Th6dGt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Strahlenbelastung durch Computertomografie (CT) wird häufig unterschätzt: <a href="http://t.co/p8Th6dGt" rel="nofollow"></a><a href='http://t.co/p8Th6dGt'>http://t.co/p8Th6dGt</a></p>
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		<title>Von: planeten</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/03/die-unterschaetzten-nebenfolgen-der-computertomographie-ct-aufnahmen-als-krebsrisiko/#comment-1017</link>
		<dc:creator>planeten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:28:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weiterer Aspekt der CT-Diagnostik. Diese Geräte kosten sehr viel Geld. Über eine Million, wenn ich mich Recht erinnere. Diese Investition insbesondere in privaten Arztpraxen muss sich irgendwie armotisieren, was auch erklären könnte, warum Mediziner gerne das CT verwenden. Zudem ist ein CT auch ein Prestige-Objekt, mit dem man beim Patienten Eindruck schinden kann.

Übrigens, ich hatte selber mal Mediziner im Nebenfachpraktikum Physik zu betreuen, wo sie genau das lernen sollten: Strahlenbelastung bzw. der Umgang mit Radioaktivität und Röntgenstrahlung. 

Null Interesse bzw. Mitdenken seitens der Studenten. Das wurde als lästige Pflicht betrachtet, auswendig gelernt  und teilweise auch von oben abgesegnet: Nach dem Motto, die Mediziner müssen so viel lernen, da ist das schon in Ordnung. Man sollte nicht so hohe Anforderungen stellen. Aber zumindest die Radiologen sollten noch mal entsprechend geschult werden und ich bin entsetzt, dass das nicht geschieht. Oder das sie es vergessen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Aspekt der CT-Diagnostik. Diese Geräte kosten sehr viel Geld. Über eine Million, wenn ich mich Recht erinnere. Diese Investition insbesondere in privaten Arztpraxen muss sich irgendwie armotisieren, was auch erklären könnte, warum Mediziner gerne das CT verwenden. Zudem ist ein CT auch ein Prestige-Objekt, mit dem man beim Patienten Eindruck schinden kann.</p>
<p>Übrigens, ich hatte selber mal Mediziner im Nebenfachpraktikum Physik zu betreuen, wo sie genau das lernen sollten: Strahlenbelastung bzw. der Umgang mit Radioaktivität und Röntgenstrahlung. </p>
<p>Null Interesse bzw. Mitdenken seitens der Studenten. Das wurde als lästige Pflicht betrachtet, auswendig gelernt  und teilweise auch von oben abgesegnet: Nach dem Motto, die Mediziner müssen so viel lernen, da ist das schon in Ordnung. Man sollte nicht so hohe Anforderungen stellen. Aber zumindest die Radiologen sollten noch mal entsprechend geschult werden und ich bin entsetzt, dass das nicht geschieht. Oder das sie es vergessen?</p>
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		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/03/die-unterschaetzten-nebenfolgen-der-computertomographie-ct-aufnahmen-als-krebsrisiko/#comment-1015</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 11:01:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Henning:

Danke für Dein Feedback und Hinweise darauf, daß die Strahlenbelastung nicht in allen Fällen um den von mir angegeben Faktor (100-1000x) voneinander abweicht. Du hast Recht, daß das Verhältnis bei manchen Aufnahmebereichen auch etwas geringer sein kann, allerdings bei den häufigen Standardscans (Schädel Thorax) tatsächlich bei dem von mir angegeben Wert.

Im Artikel hatte ich mich mit diesen Werten u.a. auf die angegebene Studie bezogen. Und hier wurde eben u.a. nach den Werten für die jeweiligen Röntgen- bzw. CT-Aufnahme des Brustraums gefragt. Und diese liegt beim Röntgen bei 0,01 - 0,1 mSv und der CT-Variante bei 1-10mSv (Angaben lt. Studie Heyer et.al.). Die Zahlen etwa die die Österreichische Ärztekammer angibt, bestätigen dieses Verhältnis. Auch andere Quellen weisen die von mir angegeben 0,01mSv-0,3/0,5mSv für übliche Röntgenaufnahmen aus. (Bei Bildern vom Bauchraum/Abdomen und wenn Kontrastmittel zum Einsatz kommt, kann aber - Du hast Recht - auch die &quot;normale&quot; Röntgenaufnahme bis zu 1.0mSv bringen.)

Allerdings gilt es sicherlich zu berücksichtigen, ob man hier modernere Röntgengeräte oder &quot;alte&quot; Strahlenschleudern vergleicht. Genauso werden natürlich CT-Scanner verbessert. In dieser Abbildung (sie stammt schon von 1999) sieht man, daß die Werte aber auch schon früher bis zum Faktor 1 000 voneinander abwichen...

&lt;a href=&quot;http://www.herbstseminar.de/strahlenwirkung/bilder/abb3.gif&quot;&gt;Link - Effektive Dosis der Strahlenbelastung&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Henning:</p>
<p>Danke für Dein Feedback und Hinweise darauf, daß die Strahlenbelastung nicht in allen Fällen um den von mir angegeben Faktor (100-1000x) voneinander abweicht. Du hast Recht, daß das Verhältnis bei manchen Aufnahmebereichen auch etwas geringer sein kann, allerdings bei den häufigen Standardscans (Schädel Thorax) tatsächlich bei dem von mir angegeben Wert.</p>
<p>Im Artikel hatte ich mich mit diesen Werten u.a. auf die angegebene Studie bezogen. Und hier wurde eben u.a. nach den Werten für die jeweiligen Röntgen- bzw. CT-Aufnahme des Brustraums gefragt. Und diese liegt beim Röntgen bei 0,01 &#8211; 0,1 mSv und der CT-Variante bei 1-10mSv (Angaben lt. Studie Heyer et.al.). Die Zahlen etwa die die Österreichische Ärztekammer angibt, bestätigen dieses Verhältnis. Auch andere Quellen weisen die von mir angegeben 0,01mSv-0,3/0,5mSv für übliche Röntgenaufnahmen aus. (Bei Bildern vom Bauchraum/Abdomen und wenn Kontrastmittel zum Einsatz kommt, kann aber &#8211; Du hast Recht &#8211; auch die &#8220;normale&#8221; Röntgenaufnahme bis zu 1.0mSv bringen.)</p>
<p>Allerdings gilt es sicherlich zu berücksichtigen, ob man hier modernere Röntgengeräte oder &#8220;alte&#8221; Strahlenschleudern vergleicht. Genauso werden natürlich CT-Scanner verbessert. In dieser Abbildung (sie stammt schon von 1999) sieht man, daß die Werte aber auch schon früher bis zum Faktor 1 000 voneinander abwichen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.herbstseminar.de/strahlenwirkung/bilder/abb3.gif">Link &#8211; Effektive Dosis der Strahlenbelastung</a></p>
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		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/03/die-unterschaetzten-nebenfolgen-der-computertomographie-ct-aufnahmen-als-krebsrisiko/#comment-1014</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:58:59 +0000</pubDate>
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		<description>Da ich selber meine (Physik-)Diplomarbeit im nuklearmedizinischen Umfeld geschrieben habe, bin ich sehr an dem Thema interessiert. Erst mal Lob und Erstaunen, hier solch einen Artikel zu finden. Im Prinzip stimme ich voll überein.
Der angegebene Wert von 0,03-0,1 mSv für eine herkömmliche Röntgenaufnahme scheint mir allerdings etwas gering.
Beim Bundesamt für Strahlenschutz  gibt es ein Dokument in dem unter anderem die Effektivdosen für Röntgen- und CT-Untersuchungen angegeben sind. (http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/STTH_Roentgen.pdf)
Und tatsächlich: von einem Faktor von 100 - 1000 kann nicht die Rede sein. Ein Vergleich Röntgen- und der CT-Aufnahme des Schädels beispielsweise liefert einen Faktor von 20 - ca.130, beim Bauchraum sind es 9 - ca.40. Generell lässt sich sagen, dass besonders bei Aufnahmen von Weichteilen, also überall da, wo die Röntgenaufnahme mit Hilfe von Kontrastmitteln durchgeführt wird mit einer stark ansteigenden Strahlenbelastung zu rechnen ist. 

Prinzipiell stimme ich aber natürlich zu, dass Ärzte nicht genug über die zu verschreibenden Verfahren lernen können und durch eine gewissenhaftere Ausbildung - auch in der Physik, hier spreche ich aus eigener Erfahrung mit angehenden Medizinern - vermutlich ein nicht geringer Anteil an Strahlenbelastung für den Patienten eingespart werden könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich selber meine (Physik-)Diplomarbeit im nuklearmedizinischen Umfeld geschrieben habe, bin ich sehr an dem Thema interessiert. Erst mal Lob und Erstaunen, hier solch einen Artikel zu finden. Im Prinzip stimme ich voll überein.<br />
Der angegebene Wert von 0,03-0,1 mSv für eine herkömmliche Röntgenaufnahme scheint mir allerdings etwas gering.<br />
Beim Bundesamt für Strahlenschutz  gibt es ein Dokument in dem unter anderem die Effektivdosen für Röntgen- und CT-Untersuchungen angegeben sind. (<a href="http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/STTH_Roentgen.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/STTH_Roentgen.pdf'>http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/STTH_Roentgen.pdf</a>)<br />
Und tatsächlich: von einem Faktor von 100 &#8211; 1000 kann nicht die Rede sein. Ein Vergleich Röntgen- und der CT-Aufnahme des Schädels beispielsweise liefert einen Faktor von 20 &#8211; ca.130, beim Bauchraum sind es 9 &#8211; ca.40. Generell lässt sich sagen, dass besonders bei Aufnahmen von Weichteilen, also überall da, wo die Röntgenaufnahme mit Hilfe von Kontrastmitteln durchgeführt wird mit einer stark ansteigenden Strahlenbelastung zu rechnen ist. </p>
<p>Prinzipiell stimme ich aber natürlich zu, dass Ärzte nicht genug über die zu verschreibenden Verfahren lernen können und durch eine gewissenhaftere Ausbildung &#8211; auch in der Physik, hier spreche ich aus eigener Erfahrung mit angehenden Medizinern &#8211; vermutlich ein nicht geringer Anteil an Strahlenbelastung für den Patienten eingespart werden könnte.</p>
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