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	<title>Kommentare zu: Publikumsbeschimpfung oder: Zumutungen des Hochschullehrerdaseins &#124; Werkstattnotiz IXL</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<title>Von: Tina</title>
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		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:00:40 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Studenten, die sie verdient haben&quot;, könnte man Deinen Beitrag auch betiteln, denn selbstverständlich haben die Professoren in Fachgruppen und anderen hochschulpolitischen Foren Leistungsanreize und Belohnungssysteme geschaffen, die dazu ermutigt Kreditpunkte sammeln und Maluspunkte zu vermeiden. Heißt im Klartext: Wer fachübergreifend Lehrveranstaltungen zu besucht, &quot;einfach mal so&quot; gute Bücher liest, die nicht thematisch mit Seminaren und Prüfungsleistungen verknüpft sind, endlos zu jobben, abendelang mit Kommilitonen zu diskutieren oder Print- oder Online-Journale zu führen, der wird dafür mindestens nicht belohnt, möglicherweise sogar bestraft. Mir sind Dozenten bekannt, die Aufwand und Mühen nicht scheuten, um eine &quot;Stilblütensammlung&quot; aus Aufsätzen ihrer LV-Teilnehmer zu erstellen und regelmäßig daraus zu zitieren, die &quot;Publikumsbeschimpfung&quot; steht dem nicht nach. Schade für die deutsche Uni. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Studenten, die sie verdient haben&#8221;, könnte man Deinen Beitrag auch betiteln, denn selbstverständlich haben die Professoren in Fachgruppen und anderen hochschulpolitischen Foren Leistungsanreize und Belohnungssysteme geschaffen, die dazu ermutigt Kreditpunkte sammeln und Maluspunkte zu vermeiden. Heißt im Klartext: Wer fachübergreifend Lehrveranstaltungen zu besucht, &#8220;einfach mal so&#8221; gute Bücher liest, die nicht thematisch mit Seminaren und Prüfungsleistungen verknüpft sind, endlos zu jobben, abendelang mit Kommilitonen zu diskutieren oder Print- oder Online-Journale zu führen, der wird dafür mindestens nicht belohnt, möglicherweise sogar bestraft. Mir sind Dozenten bekannt, die Aufwand und Mühen nicht scheuten, um eine &#8220;Stilblütensammlung&#8221; aus Aufsätzen ihrer LV-Teilnehmer zu erstellen und regelmäßig daraus zu zitieren, die &#8220;Publikumsbeschimpfung&#8221; steht dem nicht nach. Schade für die deutsche Uni.</p>
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		<title>Von: Marc</title>
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		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 13:23:46 +0000</pubDate>
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		<description>@FFD:

Ich sehe nicht, weshalb Begriffe wie Bildung oder Ausbildung ihren Sinn eingebüßt hätten. Daß hier Bedeutungsverscheibungen eingetreten sind, steht außer Frage, aber nur noch alles unter dem Etikett &quot;Relevanz&quot; subsummieren zu wollen, halte ich für höchst kurzschlüssig. 

Abgesehen davon: Logo, es gibt unzählige Hochschullehrer, die so müde Veranstaltungen anbieten, daß man mit großem Recht besser zu Hause bliebe. Hier dürfte seitens der Dozenten häufig deutlich mehr Engagement an den Tag gelegt werden. Dennoch wollte ich auf den Zwischenruf von Helmut Wicht hinweisen, den ich nicht als Gejammer verstehe, sondern als frustrierte Tatsachenfeststellung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@FFD:</p>
<p>Ich sehe nicht, weshalb Begriffe wie Bildung oder Ausbildung ihren Sinn eingebüßt hätten. Daß hier Bedeutungsverscheibungen eingetreten sind, steht außer Frage, aber nur noch alles unter dem Etikett &#8220;Relevanz&#8221; subsummieren zu wollen, halte ich für höchst kurzschlüssig. </p>
<p>Abgesehen davon: Logo, es gibt unzählige Hochschullehrer, die so müde Veranstaltungen anbieten, daß man mit großem Recht besser zu Hause bliebe. Hier dürfte seitens der Dozenten häufig deutlich mehr Engagement an den Tag gelegt werden. Dennoch wollte ich auf den Zwischenruf von Helmut Wicht hinweisen, den ich nicht als Gejammer verstehe, sondern als frustrierte Tatsachenfeststellung&#8230;</p>
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		<title>Von: Helmut Wicht</title>
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		<dc:creator>Helmut Wicht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 10:49:52 +0000</pubDate>
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		<description>..wie ist mir das peinlich, wie leidet das Pathos, das ich so gerne auflege, unter der der patenten (im Sinne von: &quot;offen daliegend&quot;) Peinlichkeit des orthographischen Fehlers.

&#039;schulligung.

Aber IHRE Interpretation des &quot;Umherleidenden&quot; ist wunderschön. Fast wäre ich geneigt, meinen Fehler sozusagen als &quot;Freudschen Vertipper&quot; in genau diesem Sinne zu entschuldigen -- alleine, es wäre gelogen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..wie ist mir das peinlich, wie leidet das Pathos, das ich so gerne auflege, unter der der patenten (im Sinne von: &#8220;offen daliegend&#8221;) Peinlichkeit des orthographischen Fehlers.</p>
<p>&#8216;schulligung.</p>
<p>Aber IHRE Interpretation des &#8220;Umherleidenden&#8221; ist wunderschön. Fast wäre ich geneigt, meinen Fehler sozusagen als &#8220;Freudschen Vertipper&#8221; in genau diesem Sinne zu entschuldigen &#8212; alleine, es wäre gelogen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Verlust unserer nicht existenten Bildungsgesellschaft: reichlich übertriebener Kulturpessimismus &#171; Begrenzte Wissenschaft</title>
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		<dc:creator>Der Verlust unserer nicht existenten Bildungsgesellschaft: reichlich übertriebener Kulturpessimismus &#171; Begrenzte Wissenschaft</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 00:12:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] vollkommen verfehlt halte ich auch den Vorwurf an die Universitäten. Hochschulpolitik hat nun wirklich einiges zu verschulden, aber nicht die Qualität ihrer [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] vollkommen verfehlt halte ich auch den Vorwurf an die Universitäten. Hochschulpolitik hat nun wirklich einiges zu verschulden, aber nicht die Qualität ihrer [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/23/publikumsbeschimpfung-oder-zumutungen-des-hochschullehrerdaseins-werkstattnotiz-ixl/#comment-955</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 13:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>Wicht hat sich übrigens auch an anderer Stelle verschrieben: Es heißt Peripatetiker, nicht Peripathetiker. Peripathetiker heißt wörtlich übersetzt &quot;Umherleidender&quot;.

Angesichts der von Wicht beschriebenen Qualität der Studenten möglicherweise ein geeignetes Synonym für Dozent...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wicht hat sich übrigens auch an anderer Stelle verschrieben: Es heißt Peripatetiker, nicht Peripathetiker. Peripathetiker heißt wörtlich übersetzt &#8220;Umherleidender&#8221;.</p>
<p>Angesichts der von Wicht beschriebenen Qualität der Studenten möglicherweise ein geeignetes Synonym für Dozent&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FFD</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/23/publikumsbeschimpfung-oder-zumutungen-des-hochschullehrerdaseins-werkstattnotiz-ixl/#comment-951</link>
		<dc:creator>FFD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 20:01:18 +0000</pubDate>
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		<description>Taugen alle diese schönen alten Begriffe Bildung, Ausbildung, Anwendung, Theorie überhaupt noch für die anstehende Diskussion? Oder gar die von den Professoren vielbeschworene &quot;Freiheit der Forschung&quot;, die so bequem für sie selbst ist. 

Meine Meinung: Alles Gejammer! Heute, in der Überflutung mit medialen Reizen, stellt sich für die Universitäten eine ganze andere Frage, nämlich die nach der RELEVANZ der vermittelten Inhalte. Relevanz für den Studierenden, und das heißt egal ob fürs zukünftige Gehalt, für den Durst nach Weltverständnis, oder für den Allgemeinbildungs-Snob. Es gibt genügend Platz für alle drei oder vier oder wieviel auch immer. Aber die Relevanz muß geboten werden, und da sollen die Universitäten und die Herren Professoren untereinander in den Wettbewerb treten - dessen Abwesenheit zu den weiteren Bequemlichkeiten gehört, die sie dick und fett gemacht haben -, und wer sie nicht bietet, muß aufhören, weil sein Hochschullehrerdasein nichts anderes als Privatvergnügen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Taugen alle diese schönen alten Begriffe Bildung, Ausbildung, Anwendung, Theorie überhaupt noch für die anstehende Diskussion? Oder gar die von den Professoren vielbeschworene &#8220;Freiheit der Forschung&#8221;, die so bequem für sie selbst ist. </p>
<p>Meine Meinung: Alles Gejammer! Heute, in der Überflutung mit medialen Reizen, stellt sich für die Universitäten eine ganze andere Frage, nämlich die nach der RELEVANZ der vermittelten Inhalte. Relevanz für den Studierenden, und das heißt egal ob fürs zukünftige Gehalt, für den Durst nach Weltverständnis, oder für den Allgemeinbildungs-Snob. Es gibt genügend Platz für alle drei oder vier oder wieviel auch immer. Aber die Relevanz muß geboten werden, und da sollen die Universitäten und die Herren Professoren untereinander in den Wettbewerb treten &#8211; dessen Abwesenheit zu den weiteren Bequemlichkeiten gehört, die sie dick und fett gemacht haben -, und wer sie nicht bietet, muß aufhören, weil sein Hochschullehrerdasein nichts anderes als Privatvergnügen ist.</p>
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