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	<title>Kommentare zu: Die Zeitung ist tot! » Es lebe die Zeitung! &#124; kurz&amp;knapp 02</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
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		<title>Von: oldman</title>
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		<dc:creator>oldman</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 21:14:14 +0000</pubDate>
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		<description>Meiner Meinung nach wird es zu einem Nebeneinander kommen. Ich nutze sowohl täglich Print- als auch Online-Zeitung. Das angesprochene Verlagssterben ist auch ohne Online-Medien eingetreten. Die Konzentration am Printmarkt ist ja schon länger im Gange.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach wird es zu einem Nebeneinander kommen. Ich nutze sowohl täglich Print- als auch Online-Zeitung. Das angesprochene Verlagssterben ist auch ohne Online-Medien eingetreten. Die Konzentration am Printmarkt ist ja schon länger im Gange.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 11:46:36 +0000</pubDate>
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		<description>Die meisten freiberuflichen Print-Kollegen rümpfen die Nase beim Thema online-journalismus (blogs inklusive). a) können sie (noch)kein Geld damit verdienen, b) ist neben dem Einheitsmatsch aus Boulevard und Nachrichtenticker zu wenig Platz für die epischen Formen. Zu a) Die Beiträge im Netz sind meist kurz, die Verweildauer der web-site-Leser beträgt durchschnittlich 1 Minute und 10 Sekunden. Man muss extrem viele Geschichten schreiben, um davon leben zu können. Man muss schnell und originell sein und trotzdem (vom Chef) kontrollierbar. Deshalb wird der Online-Journalismus (vorerst) die Domäne der Redaktionen bleiben (speziell: der Jungredakteure, der Journalistenschüler, der Praktikanten, aber auch der technikbegeisterten Edelfedern, die sich per Videoblogging als Kolumnisten profilieren können). Ein Print-Übungsfeld für Netz-Radio und Netz-Fernsehen sozusagen. Zu b) Es gibt starke Vorbehalte gegenüber dem Wert von online. Das hängt mit der unklaren Leserschaft, dem Mangel an Renommee und der Bezahlung zusammen (und der geringen Recherchetiefe).
Kurz: Der Journalismus wird sich verändern und ins Netz verlagern und die Mehrheit der Journalisten wird den Verlagen irgendwann hinterhertapsen. Nur Mediengründungen aus der Netzszene heraus könnten da korrigierend eingreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten freiberuflichen Print-Kollegen rümpfen die Nase beim Thema online-journalismus (blogs inklusive). a) können sie (noch)kein Geld damit verdienen, b) ist neben dem Einheitsmatsch aus Boulevard und Nachrichtenticker zu wenig Platz für die epischen Formen. Zu a) Die Beiträge im Netz sind meist kurz, die Verweildauer der web-site-Leser beträgt durchschnittlich 1 Minute und 10 Sekunden. Man muss extrem viele Geschichten schreiben, um davon leben zu können. Man muss schnell und originell sein und trotzdem (vom Chef) kontrollierbar. Deshalb wird der Online-Journalismus (vorerst) die Domäne der Redaktionen bleiben (speziell: der Jungredakteure, der Journalistenschüler, der Praktikanten, aber auch der technikbegeisterten Edelfedern, die sich per Videoblogging als Kolumnisten profilieren können). Ein Print-Übungsfeld für Netz-Radio und Netz-Fernsehen sozusagen. Zu b) Es gibt starke Vorbehalte gegenüber dem Wert von online. Das hängt mit der unklaren Leserschaft, dem Mangel an Renommee und der Bezahlung zusammen (und der geringen Recherchetiefe).<br />
Kurz: Der Journalismus wird sich verändern und ins Netz verlagern und die Mehrheit der Journalisten wird den Verlagen irgendwann hinterhertapsen. Nur Mediengründungen aus der Netzszene heraus könnten da korrigierend eingreifen.</p>
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