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	<title>Kommentare zu: Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &amp; Links &#8211; 04</title>
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	<description>Blog zu Wissenschaft &#38; Wissenschaftskommunikation, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:28:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wissenswerkstatt &#124; Dümmer auf Englisch? » Die Marginalisierung der deutschen Sprache in der Wissenschaft &#124; Werkstattnotiz XXXVI</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/07/18/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-04/#comment-930</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; Dümmer auf Englisch? » Die Marginalisierung der deutschen Sprache in der Wissenschaft &#124; Werkstattnotiz XXXVI</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 12:38:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ganz aktuell hat Lars Fischer vom Fisch-Blog dieses Thema aufgegriffen und dort hat sich auch eine kleine Diskussion entfaltet. Ich erlaube mir hier nochmal den Verweis auf einen eigenen Artikel vom Juli 2007. Ich hatte damals auf einen Text von Stefan Klein in der FAZ verwiesen und folgenderma&#223;en kommentiert: Einer Wissenschaft, die sich ihrer Exzellenz nur dadurch vergewissert, da&#223; sie auf Englisch publiziert, kann man nicht oft genug ins Gewissen reden, die Leistungsf&#228;higkeit der Wissenschaftssprache Deutsch nicht zu vergessen. Dabei geht es nicht um einen Boykott des Englischen, sondern darum, darauf zu insistieren, da&#223; wissenschaftliche Ergebnisse - vor allem, wenn sie in ihren Zusammenh&#228;ngen und Auswirkungen dargestellt werden sollen - auch auf Deutsch ver&#246;ffentlicht werden sollten. [Marc Scheloske, Wissenswerkstatt, 18.7.2007] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ganz aktuell hat Lars Fischer vom Fisch-Blog dieses Thema aufgegriffen und dort hat sich auch eine kleine Diskussion entfaltet. Ich erlaube mir hier nochmal den Verweis auf einen eigenen Artikel vom Juli 2007. Ich hatte damals auf einen Text von Stefan Klein in der FAZ verwiesen und folgenderma&#223;en kommentiert: Einer Wissenschaft, die sich ihrer Exzellenz nur dadurch vergewissert, da&#223; sie auf Englisch publiziert, kann man nicht oft genug ins Gewissen reden, die Leistungsf&#228;higkeit der Wissenschaftssprache Deutsch nicht zu vergessen. Dabei geht es nicht um einen Boykott des Englischen, sondern darum, darauf zu insistieren, da&#223; wissenschaftliche Ergebnisse &#8211; vor allem, wenn sie in ihren Zusammenh&#228;ngen und Auswirkungen dargestellt werden sollen &#8211; auch auf Deutsch ver&#246;ffentlicht werden sollten. [Marc Scheloske, Wissenswerkstatt, 18.7.2007] [...]</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.wissenswerkstatt.net/2007/07/18/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-04/#comment-353</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 08:23:57 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ja schön, von Charles Perrow habe ich mir auch einige Bücher besorgt, für die organisationstheoretische Seite meiner Arbeit.

Zur Sprache der Wissenschaft: Ich finde beides gut und plädiere für einen gesunden Mix. Luhmann hat natürlich den Vorteil, dass Interessierte nicht-deutschsprachige Personen extra deutsch lernen, um seine Bücher lesen zu können. Aber sonst ist es häufig doch so, dass gerade im anglo-amerikanischen Bereich deutschsprachige Forschungen kaum wahrgenommen werden, eben weil sie keiner versteht. Und dann läuft man Gefahr, dass man nicht nur selbst den Anschluss an die internationale Forschung verliert, sondern umgekehrt kann es auch gut sein, dass die internationale Forschung auf vielleicht geniale Erkenntnisse aus (x-beliebiges Land) nicht aufmerksam wird, weil es eben nur in der Landessprache verfasst ist.

Aber eines muss man der englischen Sprache lassen: Sie klingt schon bei geringem Mitteleinsatz eleganter als andere Sprachen. Ein deutscher wissenschaftlicher Text unterscheidet sich deutlich von &quot;normalen&quot; deutschen Texten, wegen des Vokabulars. Im englischen gibt es eigentlich keine Fremdwörter, sodass ein wissenschaftlicher Text jedenfalls vom Vokabular her von jedem verstanden wird, egal ob Wissenschaftler oder nicht. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja schön, von Charles Perrow habe ich mir auch einige Bücher besorgt, für die organisationstheoretische Seite meiner Arbeit.</p>
<p>Zur Sprache der Wissenschaft: Ich finde beides gut und plädiere für einen gesunden Mix. Luhmann hat natürlich den Vorteil, dass Interessierte nicht-deutschsprachige Personen extra deutsch lernen, um seine Bücher lesen zu können. Aber sonst ist es häufig doch so, dass gerade im anglo-amerikanischen Bereich deutschsprachige Forschungen kaum wahrgenommen werden, eben weil sie keiner versteht. Und dann läuft man Gefahr, dass man nicht nur selbst den Anschluss an die internationale Forschung verliert, sondern umgekehrt kann es auch gut sein, dass die internationale Forschung auf vielleicht geniale Erkenntnisse aus (x-beliebiges Land) nicht aufmerksam wird, weil es eben nur in der Landessprache verfasst ist.</p>
<p>Aber eines muss man der englischen Sprache lassen: Sie klingt schon bei geringem Mitteleinsatz eleganter als andere Sprachen. Ein deutscher wissenschaftlicher Text unterscheidet sich deutlich von &#8220;normalen&#8221; deutschen Texten, wegen des Vokabulars. Im englischen gibt es eigentlich keine Fremdwörter, sodass ein wissenschaftlicher Text jedenfalls vom Vokabular her von jedem verstanden wird, egal ob Wissenschaftler oder nicht. ;-)</p>
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